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Maus 66: Opipramol absetzen

Wenn Antidepressiva abgesetzt werden, kann dies zu schweren und langwierigen Entzugserscheinungen führen. Viele Hersteller und Ärzte verharmlosen diese Problematik leider.
Maus 66
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Maus 66: Opipramol absetzen

Beitrag von Maus 66 » Mittwoch, 04.01.17, 12:07

Hallo, ich möchte mich gern vorstellen, ich bin 57 Jahre alt, bin hoch sensibel, habe Hashimoto, Fibromyalgie und Migräne mit Aura.
Bevor ich mit Thyroxin anfing, ging es mir sehr schlecht, da ich lange in der Unterfunktion war. Ungefähr vor 10 Jahren bekam ich meinen ersten Migräne Anfall mit Ausfallerscheinungen am Sehnerv, sensible Störungen, aber kein Kopfweh. Mein Neurologe stellte auch noch eine Depression fest, da ich aufgrund eines Verlustes, keine gute Stimmung hatte und Angstgefühle bekam.

Er verschrieb mir 125 mg Opipramol über den Tag verteilt. Da es mir wirklich schlecht ging, habe ich das auch so hingenommen und das Medikament half auch, um mich wieder zu stabilisieren. Nun wollte ich reduzieren, aber mein Neurologe meinte, ich sollte nur ein bisschen weniger nehmen, aber niemals aufhören! Letztendlich habe ich auf 75 mg runter reduziert und habe mich auch wohl gefühlt, stellte es gar nicht mehr Frage es zu nehmen, obwohl meine Depression vorbei war. Ich habe das Zeug 10 Jahre genommen. Nun kamen in den letzten 2 Jahren einige körperliche Probleme hinzu, so dass ich das Opi doch weg haben wollte. Probleme mit den Knochen, Prolaktinerhöhung und das kam tatsächlich vom Opi! Wassereinlagerungen übrigens auch.

Nun habe ich es aus geschlichen, so wie man es halt macht (ich arbeite in der Psychiatrie), angeblich gäbe es damit kaum Probleme. Eine Woche ohne Opi ging es mir auch gut, aber dann kam es geballt. Mir ging es so schlecht wie nie zuvor, nicht mal in meinen schlimmsten Phasen war es so schlimm.
Herzrasen, Blutdruckerhöhung, Migräneanfälle, Schlaflosigkeit, Unruhe, Gefühl der Unwirklichkeit, Angst, Depersonalisation, ich traute mich nicht mehr aus dem Haus.

Im Moment scheint die schlimmste Phase vorbei zu sein, aber ich habe das Gefühl, ich muss die Welt neu erfinden.. :shock: ..Alles ist intensiv, alles zu hell, alles ist zu laut, schlaflos, umtriebig, Gefühle sind teilweise überwältigend, was ja nicht schlecht ist.. :) ..ich will das Zeug nie wieder nehmen, dauert es noch lange, bis es mir wieder *Normal* geht..??..Und kann Thyroxin psychotisches Erleben fördern..??

Ach ja meine Medis:
100ng Thyroxin
Z. B. Zolpidem

GLG Maus 66
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Re: Opipramol absetzen

Beitrag von LinLina » Mittwoch, 04.01.17, 12:17

Hallo Maus :-)

willkommen im Forum.

Ich vermute sehr, du hast das Opipramol eher relativ schnell abgesetzt? So, "wie man es in der Psychiatrie macht" führt es leider häufig zu Problemen, was für manche Betroffene einen langen Leidensweg bedeuten kann.

10 Jahre sind eine sehr lange Zeit, ich denke da ist es meist eher angebracht sehr vorsichtig abzusetzen, so lange keine lebensbedrohliche Nebenwirkung ein schnelles Absetzen absolut notwendig macht.

Ich habe den Eindruck, du erlebst derzeit eine hypomanische Phase, eine relativ häufige Reaktion nach dem zu schnellen Absetzen. Das mag nicht nur unangenehm sein aber letztlich ist es nicht ungefährlich und es kann sein, dass die Symptome noch sehr lange anhalten bzw. sich verschlechtern. Das ist nicht in jedem Fall so, aber durchaus möglich.

Bitte schreib uns doch nochmal ganz genau, wie du abgesetzt hast (in welchen Schritten und in welchem Zeitraum) und seit wann du es nicht mehr nimmst.

Je nach dem wie lange deine letzte Einnahme her ist macht es ggf. Sinn, wieder eine kleine Menge einzunehmen um zu versuchen den Entzug etwas abzufangen und dich schneller zu stabilisieren.

Wie oft nimmst du das Zolpidem und wie lange schon und in welcher Dosis?

Es gehört ja zu den sogenannten Z-Drugs, die sehr ähnlich wirken wie Benzodiazepine und auch ein starkes körperliches und psychisches Abhängigkeitspotential haben, ist dir das bewusst?

Liebe Grüße
Lina
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Re: Opipramol absetzen

Beitrag von Maus 66 » Mittwoch, 04.01.17, 12:43

Hallo LinLina, danke für deine Antwort, ja das mit dem Zolpidem ist mir durchaus bewusst, das nehme ich sehr selten und nur, wenn ich merke, ich brauche dringend Schlaf. Evt 1 mal im Monat, da es eine sehr kurze Halbwertzeit hat, habe ich da keine Bedenken. Mit Opipramol möchte ich nicht mehr anfangen, ich habe das Gefühl, es wird langsam besser. Ich bin sau wütend auf den Arzt, der alles verharmlost hat und ja ich weiß, ich bin sehr sensibel, aber als Lösung Antidepressiva jahrelang zu verschreiben, ist wirklich das Letzte. Ich habe auch das Gefühl, dass durch den Wegfall von Opi, Thyroxin stärker wirkt, aber das ist mein subjektives Empfinden..
Ich habe Anfang November angefangen zu reduzieren, von 75 mg auf 50mg..so 14 Tage..alles gut..dann runter auf 25mg.. auch 14 Tage.alles gut...dann bei 0mg nach 5 tagen, kam der Einbruch..jetzt im Moment ist es erträglich, aber weg von gut..LG
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Lyrica: 0-0-0-75
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Re: Opipramol absetzen

Beitrag von LinLina » Mittwoch, 04.01.17, 13:35

Hallo Maus :-)

Gut, dass du mit dem Zolpidem vorsichtig bist. Einmal im Monat dürfte wirklich kein Problem sein.

Die meisten wollen ihr Medikament nicht wieder einnehmen, das verstehe ich gut. Wir raten aber meist dazu es zu versuchen, wenn sehr schnell abgesetzt wurde. Wir vermuten, das ein Kaltentzug bzw. ein schneller Entzug die Entstehung eines langwierigen Entzugssyndroms begünstigt, das kann mehrere Jahre andauern.

Es ist natürlich individuell unterschiedlich und es kann gut sein dass es dir bald besser geht, aber das Risiko einer längeren Problematik besteht.

Du hast nun seit etwa 4-6 Wochen (?) nichts mehr genommen, richtig? Damit bist du wahrscheinlich gerade noch in einem Zeitfenster, wo das einnehmen einer geringen Menge gut funktionieren könnte. Umso länger man auf 0 ist, umso größer ist die Wahrscheinlichkeit dass es nicht mehr hilft die Symptome abzufangen oder dass man gar paradox darauf reagiert.

Ich verstehe wenn du dich dagegen entscheidest und möchte dich auch nicht überreden, denn letztlich ist es wichtig dass dein Vorgehen für dich selbst stimmig ist, ich finde es nur wichtig, dass du darüber bescheid weißt.

Die meisten von uns sind wütend darüber, dass keine oder eine mangelnde Aufklärung erfolgte. Leider werden die Medikamente meist immer noch als völlig unproblematisch, nebenwirkungsarm und nicht abhängig-machend verschrieben.

Die Einnahme und das Absetzen kann deine Schilddrüse beeinflussen. Gerade wenn du das Gefühl hast, die Wirkung des Thyroxin ändert sich, würde ich ein Blutbild machen lassen und ggf. die Menge ganz vorsichtig anpassen. Vielleicht kannst du damit die Symptome etwas abmildern, aber ich würde wirklich ganz vorsichtig Dosisänderungen vornehmen, im Entzug ist sowieso alles durcheinander und alles mögliche kann zur Symptomverschlechterung führen.

Liebe Grüße
Lina
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Re: Opipramol absetzen

Beitrag von Maus 66 » Mittwoch, 04.01.17, 13:48

Hallo Lina, ja ich gehe am Freitag zur Blutabnahme..bez. der Schilddrüsenwerte und dann entscheide ich ,wie ich weiter verbleibe. Vielen Dank für die ausführliche Antwort. Ich melde mich, wenn ich mehr weiß. Und danke für die Aufnahme in diesem tollen Forum!
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Re: Opipramol absetzen

Beitrag von Maus 66 » Mittwoch, 04.01.17, 17:39

Ich habe gesehen, dass man sich für einen Beitrag bedanken kann, wie geht das denn..??.Habe keinen Plan..LG :cry:
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Re: Opipramol absetzen

Beitrag von LinLina » Mittwoch, 04.01.17, 17:45

Hallo Maus :-)

Bedanken kannst du dich wenn du rechts oben in dem Beitrag auf den Button "Daumen hoch" klickst.

Liebe Grüße
Lina

P.S. Bitte erstelle doch noch bei Gelegenheit eine Signatur, das ist wichtig für alle die dir antworten möchten und auch Bestandteil unserer Forenregeln, Danke :-)

http://www.adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=57&t=9278 Punkt 2c
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Re: Opipramol absetzen

Beitrag von Maus 66 » Freitag, 06.01.17, 13:04

So, ich war heute beim Blut abnehmen (Schilddrüsenhormone) wegen dem Herzklopfen und den anderen Beschwerden und bekomme heute noch die Werte. Meine Hausärztin meinte, sie kennt Patienten, die für das Absetzen von Opipramol bis zu einem Jahr gebraucht haben. :frust:
Die weitere Vorgehensweise hängt vom Ergebnis der Blutuntersuchung ab.
Grundsätzlich wäre sie dafür, mit 50mg noch mal einzusteigen und innerhalb eines Jahres dann auf Null.. :o
LG Maus 66
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Re: Opipramol absetzen

Beitrag von Annanas » Freitag, 06.01.17, 13:16

Hallo Maus :) , von mir auch noch ein herzliches Willkommen hier!
Maus 66 hat geschrieben:So, ich war heute beim Blut abnehmen (Schilddrüsenhormone) wegen dem Herzklopfen und den anderen Beschwerden und bekomme heute noch die Werte.
Oh, das ist ja gut, daß es so schnell geht!
Maus 66 hat geschrieben:Meine Hausärztin meinte, sie kennt Patienten, die für das Absetzen von Opipramol bis zu einem Jahr gebraucht haben.
Wenn man gleich von Anfang an vorsichtig absetzt, dauert es auch seine Zeit - dafür halten sich dann
die Absetzsymptome auch in Grenzen.

Hoffentlich meinte sie damit nicht,daß ständig hoch- und runterdosiert wurde... :o !
Maus 66 hat geschrieben:Die weitere Vorgehensweise hängt vom Ergebnis der Blutuntersuchung ab.
Grundsätzlich wäre sie dafür, mit 50mg noch mal einzusteigen und innerhalb eines Jahres dann auf Null.
Falls du dich entscheidest, Opipramol wieder einzudosieren, würde ich auf keinen Fall gleich auf 50mg
gehen.
Evtl reicht da schon eine Minimenge von 5 - 7 mg - aufdosieren kann man ggf immer noch!

Berichte bitte gerne weiter!!

Liebe Grüße von Anna
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Venlafaxin (225 mg) - Einnahme seit 2007 - Absetzverlauf seit Januar 2016
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28.01.2018 30. Red. 1 mg auf 6 mg - wegen starker Beschwerden am 02.02. auf 6,3 mg aufdosiert
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Re: Opipramol absetzen

Beitrag von Maus 66 » Freitag, 06.01.17, 13:29

Danke für deine Antwort Anna,
mir geht es immer noch nicht prickelnd, aber ich will es unbedingt schaffen. Wenn ich hier lese, wie schlecht es den anderen hier teilweise geht, muss ich weinen..... :? Und alles wegen den leichtsinnigen Ärzten.
Ja, ich werde weiter berichten, meine Ärztin nimmt mich ernst, Gott sei Dank.. :D
Das Schlimmste ist das Unwirklichkeitsgefühl und die Schlaflosigkeit.
LG von Ute
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Re: Opipramol absetzen

Beitrag von Maus 66 » Freitag, 06.01.17, 16:19

Hallo, bin erleichtert, klingt blöd ist aber so, es ist *nur*..eine Überfunktion der Schilddrüse..puhhhh.... :) jetzt erst mal runterdosieren und gucken, wie es mir dann geht. Euch allen ein schönes Wochenende!
GlG Ute
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Thyroxin 88mg 1-0-0-0, seit ca 3 Wochen nur noch 75mg....seit 12.5.2017 100mg!
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Re: Opipramol absetzen

Beitrag von Annanas » Samstag, 07.01.17, 9:30

Guten Morgen, Maus :) ,
Maus 66 hat geschrieben:Hallo, bin erleichtert, klingt blöd ist aber so, es ist *nur*..eine Überfunktion der Schilddrüse..puhhhh.... jetzt erst mal runterdosieren und gucken, wie es mir dann geht
Klingt gar nicht blöd - ich würde genauso mit Erleichterung reagieren :) .

Ich drücke dir die Daumen, daß sich mit der Anpassung des SD-Medikamentes alles wieder
reguliert.

Wenn nicht, was ich nicht hoffe, dann können wir nochmal neu überlegen.

Dir auch ein schönes Wochenende,
liebe Grüße von Anna
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Re: Opipramol absetzen

Beitrag von Maus 66 » Dienstag, 10.01.17, 11:42

Hallo ihr Lieben,
hab jetzt meine ganzen Schilddrüsenwerte erfahren und es ist so, dass nur der TSH supprimiert ist und der Rest noch an der Grenze.
Der Doc meinte, es sei eine Mischung aus leichter Überfunktion und dem Opi Entzug... :frust:
Er meinte Ruhe bewahren, sich bewusst machen, was es ist und dann wird es nach Wochen besser.
Leichter gesagt, als getan!
Ich habe immer noch Herzklopfen und schlafe wirklich schlecht.. :cry:
Mein Arzt hat mir Lasea empfohlen, da nehme ich jetzt 1 Kapsel 80mg und es tut mir sehr gut. Komme mehr in die Realität.
Trotzdem bereue ich meine Entscheidung nicht, Opi nicht mehr zu nehmen.
Bin viel mehr an meinen Gefühlen und das ist gut so!
GlG Ute
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Re: Opipramol absetzen

Beitrag von lunetta » Dienstag, 10.01.17, 12:02

Hallo Maus 66!

Willkommen bei uns und schön dass du zu uns gefunden hast. Man bekommt hier wirklich tolle Unterstützung und Info bezgl. Absetzen und Absetzproblemen!

Super, dass du dich für ein Leben ohne Opi entschieden hast und ich hoffe, dass du dich schnell stabilisieren kannst und zu den wenigen gehörst, die so schnell absetzen konnten und es sich nach ein paar Wochen wieder normalisiert.
Auch wenn ich immer skeptisch bin, und da eher auf der sichereren Seite wäre, noch mal gering eindosieren würde, und diese kleine Menge, dann ganz langsam ausschleichen würde.
Manchmal kumulieren sich solche Absetzsymptome erst mit der Zeit und dann ist die Spanne des Wiedereindosierens zu lange und man verträgt das ehemals langjährige Medikament nicht mehr.

Ich wünsche dir alles Gute und LG!
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Re: Opipramol absetzen

Beitrag von padma » Dienstag, 10.01.17, 17:31

hallo Maus, :)
Der Doc meinte, es sei eine Mischung aus leichter Überfunktion und dem Opi Entzug... :frust:
Er meinte Ruhe bewahren, sich bewusst machen, was es ist und dann wird es nach Wochen besser.
Es kann am Entzug liegen, es kann auch sein, dass du jetzt ohne das Opipramol weniger L- Thyroxin brauchst. Behalte das mal weiter im Auge.

Zu Lasea haben wir unterschiedliche Erfahrungen. Es gibt Hinweise, dass es bei längerer Einnahme evtl. auch eine körperliche Abhängigkeit machen könnte.
Da es dir hilft, würde ich jetzt dabei bleiben, und es wenn du es nicht mehr brauchst, ausschleichen.

liebe Grüsse,
padma
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Re: Opipramol absetzen

Beitrag von Maus 66 » Dienstag, 10.01.17, 19:36

Danke für eure Rückmeldungen, gut, dass euch gibt!
Fühle mich verstanden und gut aufgehoben.. <3 <3
LG Ute
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Re: Opipramol absetzen

Beitrag von Jamie » Dienstag, 10.01.17, 22:42

Hallo Ute,

wirst du denn auch die L-Thyroxin Dosis senken? Ich denke das ist vermutlich notwendig. Damit könnte auch das Herzrasen verschwinden.
Ich bin selbst L-Thyroxin-Einnehmende und kämpfe mit instabilen Werten. Wenn es Richtung Ü-Fkt. bei mir geht, wird es sehr unangenehm.
Hast du dich da mit deinem Arzt besprochen? Es werden ja mittlerweile auch Zwischendosen (zB. 88µg) von einigen Herstellern angeboten.

Grüße
Jamie
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Re: Opipramol absetzen

Beitrag von Maus 66 » Mittwoch, 11.01.17, 11:29

Hallo Jamie,

danke für deine Antwort... :D
Ja, ich reduziere gerade das Thyroxin von 112ng auf 100ng. Und ich nehme die Dosis jetzt so ein: 50-50-0-0, also geteilt, weil bei mir das Anfluten so unangenehm ist. Diese leichte Überfunktion ist schwer auszuhalten, bin froh, wenn sich das stabilisiert hat!
GlG Ute..
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Re: Opipramol absetzen

Beitrag von lunetta » Mittwoch, 11.01.17, 14:35

Hallo!

Ich hoffe, dass du dich mit dem Reduzieren von Thyr. schnell einpendeln kannst!
Ich hatte im Sommer 2015 bedingt durch meinen schlechten Zustand auch eine massieve ÜF, habe auf ärztl. Rat das Euthyrox reduziert, und bin dann innerhalb von 2 Wochen in eine massive Unterfunktion gerutscht mit TSH von zuerst 0,05 auf über 16. Frage nicht wie es mir in den Wochen ging.
Mir ist es echt dreckig gegangen.
Ich habe von 75 Mikrogramm Euth. auf 50 reduziert, und das war viel zuviel. Erst als ich einen Zwischenschritt eingelegt hatte, wurde es langsam besser.

Ich halte dir die Daumen! Reicht ja eine Baustelle, stimmt`s?

LG
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Re: Opipramol absetzen

Beitrag von Maus 66 » Mittwoch, 11.01.17, 16:07

Hallo Lunetta,

danke für deine Antwort, ich wollte vor lauter ÜF Symptomen gleich auf 88,5ng runter, aber der Arzt hat mir abgeraten.. 8-)
Also glaub ich ihm ausnahmsweise mal..;-)
Heute ist ein guter Tag, es geht mir deutlich besser, aber ich weiß, das kann morgen schon wieder anders sein.
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