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Liebe Mitglieder des ADFD-Forums, liebe Interessierte,

Update: wir sind bisher noch nicht zu einer tragfähigen Lösung gekommen und müssen unseren Aufnahmestopp daher leider länger als geplant aufrecht erhalten.

wir mussten uns heute, am 31.03.2019, zu einem gleichermaßen ungewöhnlichen wie einschneidenden Schritt entscheiden.
Wir werden das Forum für ca. 4 Wochen für Neuanmeldungen schließen und damit einen Anmeldestopp verhängen.
Bislang freigeschaltete Mitglieder können das Forum natürlich wie gewohnt nutzen und dort schreiben.

Es tut uns leid für diejenigen, die sich nun gerne anmelden möchten und nicht können, aber aufgrund einer völligen Überlastungssituation sind wir nicht mehr in der Lage noch mehr Mitglieder zu betreuen.
Wir müssen uns in den kommenden Wochen auch überlegen, wie das Forum künftig organisiert werden kann, so dass es fortbestehen kann.
Das Forum wurde in den letzten Wochen geradezu mit Neuanmeldungen geflutet und es ist uns nicht mehr möglich, diese Massen an Anfragen auf Basis unseres ehrenamtlichen Engagements zu bewältigen.

Trotzdem wollen wir keinen von Euch hängen lassen.
Zum einen steht in diesem Forum wirklich alles Relevante, was Ihr wissen müsst, wenn Ihr Eure Psychopharmaka verantwortungsvoll, schonend und nachhaltig absetzen wollt und zum anderen haben wir auch extra noch mal die allerwichtigsten Artikel und Tipps für Euch zusammengestellt.
Nehmt Euren Wunsch, Eure Medikamente auszuschleichen aktiv in die Hand, lest die Infoartikel, wühlt Euch durch die Threads der anderen Betroffenen und erlebt, dass alle im gleichen Boot sitzen, benutzt gerne auch die Suchfunktion... Ihr werdet sehen, so gut wie keine Frage wird unbeantwortet bleiben.

=> Hier sind nochmal häufige Fragen von Neuankömmlingen für Euch beantwortet. <=

Für unsere Bestandsmitglieder und natürlich auch für diejenigen, die an den tiefer gehenden Gründen interessiert sind, weswegen wir den Anmeldestopp verhängt haben, haben wir eine genauere Erklärung verfasst.

Wir danken für Euer Verständnis und erbitten zahlreiches und konstruktives Mitwirken
Das Team des ADFD

Maus 66: Opipramol absetzen

Wenn Antidepressiva abgesetzt werden, kann dies zu schweren und langwierigen Entzugserscheinungen führen. Viele Hersteller und Ärzte verharmlosen diese Problematik leider.
Maus 66
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Re: Maus 66: Opipramol absetzen

Beitrag von Maus 66 » Freitag, 31.08.18, 14:10

Hallo Leute,
die Werte sind da, freie Werte im Normbereich, nur der TSH (0,91) verdammt niedrig.
Ich soll jetzt mal 88mg nehmen und Ende September wieder zur Blutabnahme.
Fühle mich dort gut aufgehoben, aber über die Schwankungen konnte er nix sagen.
Ob es mit Opi zu tun hat, konnte er nicht beantworten... :cry:
Da es aber im Jahr 2017 fast genau so war, gehe ich davon aus, dass es vom Reduzieren vom Opi kommt.
Heute geht es wieder, ich habe von mir aus schon auf 88mg reduziert.
LG Maus
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Opipramol: seit 5.12.2016.. 0mg..seit dem 25.3. wieder 50-0-0-75... seit Ende März wieder 125mg..0-25-0-100!
Thyroxin 88mg 1-0-0-0, seit ca 3 Wochen nur noch 75mg....seit 12.5.2017 100mg!
Seit 17.1.2016 Natürliches Progesteron: 0-0-0-200mg oral, seit 3 Wochen Blähbauch und Magen Darm Probleme..
früher 100mg vaginal alle 14 Tage....seit Mai, 100mg vaginal
Transdermales Pflaster Estradot: 50mg..seit 2 Wochen 37,5mg...seit 1 Woche wieder auf 50mg!
Bei Bedarf 10mg Promethazin..abgesetzt
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Opipramol: 0-50-0-100
Lyrica: 0-0-0-75
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Re: Maus 66: Opipramol absetzen

Beitrag von padma » Freitag, 31.08.18, 18:55

liebe Maus, :)

schön, dass es dir besser geht. :D


Ich würde jetzt mit der nächsten Reduktion von Opipramol noch abwarten, da dein Körper jetzt erst die SD Hormon Reduktion verkraften muss.

liebe Grüsse,
padma
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Neu: Infos rund um Antidepressiva, Absetzen, Umgang mit Entzug
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ich bin zur Zeit wegen eines gebrochenen Handgelenks eingeschränkt aktiv

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Re: Maus 66: Opipramol absetzen

Beitrag von li-la » Freitag, 31.08.18, 20:08

Maus schön zu hören das es dir besser geht.

Toi toi toi weiterhin.

Liebe grüße lila
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Diagnose Schlafstörungen / Angststörung / Panikattacken

2016 5mg Escitalopram kurzzeitig 10mg - diese jedoch wieder auf 5mg reduziert wegen unruhiger Beine
März 2017 - Dezember 2017 100mg Opipramol

bis 23.12.2017 = 100mg Opipramol
ab 24.12.2017 = 50mg Opipramol
ab 31.12.2017 = 0mg Opipramol
Absetzplan vom Arzt bekommen!


ab 02.01.2018 extreme Unruhe, Angstzuständige, Herrasen / Herzstolpern

ab 12.01.2018 50mg Opipramol ( Rücksprache Arzt)

30.01.2018 mein Hausarzt geht in Rente
12.02.2018 aufsuchen des neuen Hauarztes wegen inneren vibrieren
lt Hausarzt psychisch bedingt, sollte sofort Opipramol absetzen und 5mg Escitalopram beginnen

folgende Symptome : Unruhe, innerliches zittern/vibrieren, Muskelzucken, Schüttelfrost, Angst und Panik, Ohrenrauschen, starke Verspannungen

15.02.2018 lt neuen Arzt Aufdosierung auf 10mg Escitalopram da Symptome so schlimm waren
19.02.2018 lt Arzt vertrage ich Escitalopram nicht , da Symptome immer schlimmer werden, sofort Absetzen

Fazit :
12.02.2018 Kalt Opipramol entzogen
19.02.2018 sofort Absetzen von Esticalopram nach 1 Wöchiger Einnahme

Arzt erkannte Entzug nicht! Seine Kollegin und sein Chef allerdings schon. lt Aussage sollte der Entzug nach 6 Wochen vorbei sein

Im Entzug : 2 x Notaufnahme
Blutbild ohne Befund
EKG ohne Befund

Vom Arzt verordnet:
Kopf MRT ohne Befund
HWS und LWS MRT ohne Befund
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Schilddrüsenwerden i.O, kein Eisenmangel, kein Vitaminmangel

Symptome im Entzug
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- Angst vor der Angst
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- Abnahme Gewicht 10kg in 14 Tagen
- Durchfall
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- Herzrasen / Herzstolpern
- Ohrenrauschen
- anfällig für Infekte
- Neuroemotionen - Neuroangst
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Re: Maus 66: Opipramol absetzen

Beitrag von Maus 66 » Montag, 01.10.18, 13:27

Hallo Ihr,
seit heute werde ich nur noch 54mg Opipramol einnehmen, so für 2 Monate.
Bin gespannt, ob es so nebenher geht oder wieder mein Leben beeinflusst. :shock:
Ich merke schon meine Ungeduld, ich würde die Tabletten am Liebsten manchmal an die Wand werfen und meinen Psychiater ohrfeigen!
Bringt ja nix, nie wieder will ich diesen Höllenentzug erleben.
Was komisch ist, dass ich das Gefühl habe, dass mein Stoffwechsel wieder mehr aktiv ist, nicht nur durch das Thyroxin.
Ich hoffe, dass es euch soweit erträglich geht, ich melde mich wieder..:D
GlG Maus
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Re: Maus 66: Opipramol absetzen

Beitrag von li-la » Samstag, 27.10.18, 15:36

Hallo Maus,
Lange nichts mehr von dir gelesen.
Wie geht es dir denn aktuell?

Liebe Grüße
Lila
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Re: Maus 66: Opipramol absetzen

Beitrag von Maus 66 » Sonntag, 04.11.18, 14:04

Hallo Ihr, hallo Lila,
es geht mir nicht sehr gut. Ich habe ja auf 53mg reduziert und es war soweit erträglich, jetzt entwickle ich wieder hypochondrische Gedanken, dass ich bald sterben muss wegen Krebs oder sonst was.
Da ich weiß, dass Opi auch neuroleptisch wirkt, könnte von der Reduktion kommen oder ich bin wirklich verrückt.
Schlafen kann ich einigermaßen und Panik kam auch noch keine auf. Aber so latente Unruhe ist im Anmarsch.
Ich habe hier vermehrt gelesen, dass besonders in den Bereichen um 40-50mg Opi schwere Probleme auftreten und frage mich warum. Bei mir ist das ja auch so... :shock: :shock:
Ich habe Thyroxin reduzieren müssen, seitdem habe ich vermehrt Muskel und Sehnenschmerzen.
Es ist zum.... :censored:
Ab 1. Dezember steht die nä. Reduktion an und die werde ich durchziehen, ich werde nämlich gerade mächtig sauer auf das Opi.. :x
Leute, alles Liebe für euch und einen schönen Sonntag noch..
LG Maus
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Thyroxin 88mg 1-0-0-0, seit ca 3 Wochen nur noch 75mg....seit 12.5.2017 100mg!
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Re: Maus 66: Opipramol absetzen

Beitrag von li-la » Sonntag, 04.11.18, 14:29

Liebe Maus,

Schön von dir zu hören.

Das opi neuroleptisch wirkt wusste ich noch nicht 😨

Es tut mir leid das es dir nicht so gut geht.
Mich hat es auch wieder erwischt 10monate nach 0. Aber ich kann nicht mehr an einen Entzug glauben. Nach der Zeit und vielen guten Wochen u tagen...

Alles Gute liebe maus.
Lila
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Re: Maus 66: Opipramol absetzen

Beitrag von Maus 66 » Sonntag, 04.11.18, 14:50

Liebe Lila,
doch es ist Entzug, da bin ich mir sicher.
Ich hatte unter deinem Thread was geschrieben, aber das ist verschwunden..
Denk daran, dass null so toll ist, nie vergessen.
Denk an den Bahnhof und steig in den Fensterzug ein und nicht in den Zitterzug..du weißt, deine Gedanken sind wie Züge und du bestimmst in welchen du einsteigst..:D
Ich wünsche mir sehr, dass ich auch auf null wäre, dann könnte ich Hoffnung schöpfen, aber so ist der Weg noch sehr lang.
Weißt du ich glaube, dass es bei dir krasser ist, weil du kalt entzogen hast, da braucht der Körper (Gehirn) sicher länger, um sich zu regenerieren, da die Anpassungsphasen fehlen.
Ich drück dich und wünsche dir Mut und halte durch.. <3 <3
GlG Maus
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Re: Maus 66: Opipramol absetzen

Beitrag von li-la » Sonntag, 04.11.18, 15:01

Ach Maus wie lieb du bist.
Danke!
ich kann momentan meine Gedanken in nichts positives legen... ich sehe nur das negative und davon jede menge. So kenne ich mich überhaupt nicht. Was ich seit feb durch mache das ist nicht normal. Und kein Ende in sicht. Meine Familie weiß nicht mehr weiter... Sie sagen ich soll in eine Klinik gehen oder mich mit Media neu einstellen lassen weil ich mich so in Alles reinsteigere. Keiner glaub mehr an den entzug.

Liebe grüße lila
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bis 23.12.2017 = 100mg Opipramol
ab 24.12.2017 = 50mg Opipramol
ab 31.12.2017 = 0mg Opipramol
Absetzplan vom Arzt bekommen!


ab 02.01.2018 extreme Unruhe, Angstzuständige, Herrasen / Herzstolpern

ab 12.01.2018 50mg Opipramol ( Rücksprache Arzt)

30.01.2018 mein Hausarzt geht in Rente
12.02.2018 aufsuchen des neuen Hauarztes wegen inneren vibrieren
lt Hausarzt psychisch bedingt, sollte sofort Opipramol absetzen und 5mg Escitalopram beginnen

folgende Symptome : Unruhe, innerliches zittern/vibrieren, Muskelzucken, Schüttelfrost, Angst und Panik, Ohrenrauschen, starke Verspannungen

15.02.2018 lt neuen Arzt Aufdosierung auf 10mg Escitalopram da Symptome so schlimm waren
19.02.2018 lt Arzt vertrage ich Escitalopram nicht , da Symptome immer schlimmer werden, sofort Absetzen

Fazit :
12.02.2018 Kalt Opipramol entzogen
19.02.2018 sofort Absetzen von Esticalopram nach 1 Wöchiger Einnahme

Arzt erkannte Entzug nicht! Seine Kollegin und sein Chef allerdings schon. lt Aussage sollte der Entzug nach 6 Wochen vorbei sein

Im Entzug : 2 x Notaufnahme
Blutbild ohne Befund
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Vom Arzt verordnet:
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Symptome im Entzug
- Schüttelfrost
- inneres Zittern /Vibrieren
- extreme Angst / Panik
- Angst verrückt zu werden oder Psychose zu bekommen
- Angst vor der Angst
- starkes Muskelzucken
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Re: Maus 66: Opipramol absetzen

Beitrag von Maus 66 » Sonntag, 04.11.18, 15:46

Lila,
nö, nö, das machst du bitte nicht!
Schau, mir geht es doch auch nicht gut, lass uns da zusammen durchgehen und uns gegenseitig Mut machen.
Gerne per Mail oder, oder.
Ich glaube daran, dass wir das schaffen und du tust das bitte auch... :fly:
Lass dich nicht von anderern runter ziehen. Eine wirklich geeignete Verhaltenstherapie würde dir sehr helfen.
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Bei Bedarf: Zolpidem 5mg, höchstens 1 x im Monat..zur Zeit ca 3x im Monat.....abgesetzt seit 12.5.2017!
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Thyroxin 88mg 1-0-0-0, seit ca 3 Wochen nur noch 75mg....seit 12.5.2017 100mg!
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früher 100mg vaginal alle 14 Tage....seit Mai, 100mg vaginal
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Re: Maus 66: Opipramol absetzen

Beitrag von li-la » Sonntag, 04.11.18, 15:50

Maus 66 hat geschrieben:
Sonntag, 04.11.18, 15:46
Lila,
nö, nö, das machst du bitte nicht!
Schau, mir geht es doch auch nicht gut, lass uns da zusammen durchgehen und uns gegenseitig Mut machen.
Gerne per Mail oder, oder.
Ich glaube daran, dass wir das schaffen und du tust das bitte auch... :fly:
Lass dich nicht von anderern runter ziehen. Eine wirklich geeignete Verhaltenstherapie würde dir sehr helfen.
LG Ute
Maus eine Therapie mache ich seit April wöchentlich.
Das Thema Entzug möchte und kann ich mit ihr nicht gesprechen. Wir behandeln meine grunderkrankung. Alles andere würde sie wahrscheinlich nicht verstehen.

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folgende Symptome : Unruhe, innerliches zittern/vibrieren, Muskelzucken, Schüttelfrost, Angst und Panik, Ohrenrauschen, starke Verspannungen

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19.02.2018 lt Arzt vertrage ich Escitalopram nicht , da Symptome immer schlimmer werden, sofort Absetzen

Fazit :
12.02.2018 Kalt Opipramol entzogen
19.02.2018 sofort Absetzen von Esticalopram nach 1 Wöchiger Einnahme

Arzt erkannte Entzug nicht! Seine Kollegin und sein Chef allerdings schon. lt Aussage sollte der Entzug nach 6 Wochen vorbei sein

Im Entzug : 2 x Notaufnahme
Blutbild ohne Befund
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Vom Arzt verordnet:
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HWS und LWS MRT ohne Befund
Blutbild ohne Befund
Stulhprobe ohne Befund
Schilddrüsenwerden i.O, kein Eisenmangel, kein Vitaminmangel

Symptome im Entzug
- Schüttelfrost
- inneres Zittern /Vibrieren
- extreme Angst / Panik
- Angst verrückt zu werden oder Psychose zu bekommen
- Angst vor der Angst
- starkes Muskelzucken
- starke Verspannungen
- Appettitlosigkeit
- Abnahme Gewicht 10kg in 14 Tagen
- Durchfall
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Re: Maus 66: Opipramol absetzen

Beitrag von Maus 66 » Sonntag, 04.11.18, 15:57

Lila,
es ist die Frage, ob die Therapie passt, aber das musst du spüren und entscheiden.

Schau mal, aus Wikipedia: Opipramol: Es blockiert mit geringer Affinität auch den Dopamin-Rezeptor D2. Diese Rezeptorblockade ist eine typische Eigenschaft der sog. Neuroleptika, welche u. a. bei Psychosen und Schizophrenie verwendet werden. Diese multiple Wirkung im ZNS erklärt die Mittelstellung von Opipramol zwischen klassischen Antidepressiva (klassische ADs wirken auf das serotonerge, noradrenerge und seltener dopaminerge System durch Rückaufnahmehemmung der Neurotransmitter am (prä-)synaptischen Spalt oder durch Modulation der Neurotransmitter-Rezeptoren am Neuron) und Neuroleptika. Der Dopamin-D2-Rezeptor wird in Zusammenhang gebracht mit Angst, Wahnvorstellungen, paranoiden Symptomen, unsinnigen Handlungen und Zwangshandlungen sowie pathologischen Bewusstseinszuständen, wie sie bei Psychosen auftreten können.
Das würde erklären, warum wir zeitweise so wahnhaft werden im Entzug.
Ich wünsche dir viel Kraft, es durchzustehen.
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Re: Maus 66: Opipramol absetzen

Beitrag von li-la » Sonntag, 04.11.18, 16:02

Liebe ute...

Seitdem Entzug habe ich ja immer angst eine Psychose zu bekommen oder verrückt zu werden. Denkst du das kommt durch deine Erklärung?

Was meinst du mit wir werden wahnhaft?

LG lila
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folgende Symptome : Unruhe, innerliches zittern/vibrieren, Muskelzucken, Schüttelfrost, Angst und Panik, Ohrenrauschen, starke Verspannungen

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Symptome im Entzug
- Schüttelfrost
- inneres Zittern /Vibrieren
- extreme Angst / Panik
- Angst verrückt zu werden oder Psychose zu bekommen
- Angst vor der Angst
- starkes Muskelzucken
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Re: Maus 66: Opipramol absetzen

Beitrag von Maus 66 » Sonntag, 04.11.18, 16:12

Hi Lila,
ich glaube, dass wir durch den Entzug genau die Symptome (Wahn) bekommen können, für die das Medikament eingesetzt wird.
Eine Depression kann ja auch mit einem Wahn einhergehen, deshalb wird es wohl oft bedenkenlos verschrieben.. :cry: :cry:
Wenn Opi teilweise auf den Dopaminhaushalt wirkt, kann das sein.
In Amerika darf das Medikament nicht eingesetzt werden, ich frage mich schon warum.
Und hier in Deutschland habe ich gelesen, dass Opi noch gar nicht richtig erforscht ist.
Meine Hausärztin sagte mir, dass sie einige Frauen kennt, die aufgrund von Wechseljahrbeschwerden Opi bekommen haben und kamen nicht mehr los.
Das stimmt mich sehr nachdenklich und deshalb werde ich nicht nachgeben und will weiter raus.
Wichtig ist einfach, die Bewusstmachung, es kommt von Opi!!!! mir hilft das ungemein.
LG Ute
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Re: Maus 66: Opipramol absetzen

Beitrag von li-la » Sonntag, 04.11.18, 16:17

Maus 66 hat geschrieben:
Sonntag, 04.11.18, 16:12
Hi Lila,
ich glaube, dass wir durch den Entzug genau die Symptome (Wahn) bekommen können, für die das Medikament eingesetzt wird.
Eine Depression kann ja auch mit einem Wahn einhergehen, deshalb wird es wohl oft bedenkenlos verschrieben.. :cry: :cry:
Wenn Opi teilweise auf den Dopaminhaushalt wirkt, kann das sein.
In Amerika darf das Medikament nicht eingesetzt werden, ich frage mich schon warum.
Und hier in Deutschland habe ich gelesen, dass Opi noch gar nicht richtig erforscht ist.
Meine Hausärztin sagte mir, dass sie einige Frauen kennt, die aufgrund von Wechseljahrbeschwerden Opi bekommen haben und kamen nicht mehr los.
Das stimmt mich sehr nachdenklich und deshalb werde ich nicht nachgeben und will weiter raus.
Wichtig ist einfach, die Bewusstmachung, es kommt von Opi!!!! mir hilft das ungemein.
LG Ute
Ute, vielen Dank für deine Erklärungen.

Am Anfang hat es mir auch geholfen zu sagen" es kommt von dem Entzug"
Heute so lange nach 0 glaube ich ja selbst nicht mehr an Entzug. Ich hatte im Sommer 2-3monate wo es mir richtig gut ging. Keine angst... ich konnte mein leben genießen... War aktiv... und jetzt sollen Wellen und Fenster wieder kleiner werden?

LG lila
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folgende Symptome : Unruhe, innerliches zittern/vibrieren, Muskelzucken, Schüttelfrost, Angst und Panik, Ohrenrauschen, starke Verspannungen

15.02.2018 lt neuen Arzt Aufdosierung auf 10mg Escitalopram da Symptome so schlimm waren
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Symptome im Entzug
- Schüttelfrost
- inneres Zittern /Vibrieren
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Beitrag von Maus 66 » Sonntag, 04.11.18, 16:26

Nimm es einfach so an und lass es geschehen, manchmal hilft es ungemein, einen Zustand zu akzeptieren.
Dann ist erst mal Druck weg.
Und immer wieder sage ich dir, halte durch.
Das sage ich mir auch immer. Mein Mann geht mit mir da durch, das hilft mir sehr.
Evt wäre es gut, wenn dein Umfeld eher in die Richtung ginge, es ist Entzug und es wird besser.
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Seit 17.1.2016 Natürliches Progesteron: 0-0-0-200mg oral, seit 3 Wochen Blähbauch und Magen Darm Probleme..
früher 100mg vaginal alle 14 Tage....seit Mai, 100mg vaginal
Transdermales Pflaster Estradot: 50mg..seit 2 Wochen 37,5mg...seit 1 Woche wieder auf 50mg!
Bei Bedarf 10mg Promethazin..abgesetzt
Seit 20.6. 2017!!
Opipramol: 0-50-0-100
Lyrica: 0-0-0-75
Seit 1.8. 2017!
Opipramol: 0-25-0-100
Lyrica:0-0-0-50mg
Seit 5.11. 2017:
Opipramol: 0-12,5-0-75
Seit 1.9.2017
Lyrica: 0-0-0-25
Thyroxin:88mg-0-0-0
Progesteron oral:
0-0-0-200mg
Estradiol50 transdermal
2x wöchentlich
Seit 3.12.2017
20mg Lyrica Lösung
Seit 5.12.2017
Opipramol:
6,25-0-0-75
Lyrica Lösung 20mg/1ml
Seit 26.1.18
0,4mg
Seit 3.2.2018
Opipramol
0-0-0 75mg
Seit 26.2.18
Pregabalin : 0
Seit 1.5.2018
Opipramol
0-0-0-68,75mg
Seit 1.7.2018
0-0-0-60mg
Seit 1.10.2018
Opipramol
0-0-0-54mg
Seit 15.11.2018
Opirpramol
0-0-0-50mg
Seit 19.1.2019
0-0-0-45mg

li-la
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Re: Maus 66: Opipramol absetzen

Beitrag von li-la » Sonntag, 04.11.18, 16:57

Das ist das Problem liebe ute.
Keiner kann sich vorstellen das es nach der Zeit noch Entzug sein soll. Keiner kennt sich damit aus.

Wie gesagt heute wurde mir von meiner Mama gesagt ich soll in die Klinik gehen oder mich auf ein Medikament einstellen lassen. Sie meint das nicht böse. Die sind alle mit ihrem Latein am ende.

Das macht mich zusätzlich fertig. Keiner kann mir helfen.

LG lila
Diagnose Schlafstörungen / Angststörung / Panikattacken

2016 5mg Escitalopram kurzzeitig 10mg - diese jedoch wieder auf 5mg reduziert wegen unruhiger Beine
März 2017 - Dezember 2017 100mg Opipramol

bis 23.12.2017 = 100mg Opipramol
ab 24.12.2017 = 50mg Opipramol
ab 31.12.2017 = 0mg Opipramol
Absetzplan vom Arzt bekommen!


ab 02.01.2018 extreme Unruhe, Angstzuständige, Herrasen / Herzstolpern

ab 12.01.2018 50mg Opipramol ( Rücksprache Arzt)

30.01.2018 mein Hausarzt geht in Rente
12.02.2018 aufsuchen des neuen Hauarztes wegen inneren vibrieren
lt Hausarzt psychisch bedingt, sollte sofort Opipramol absetzen und 5mg Escitalopram beginnen

folgende Symptome : Unruhe, innerliches zittern/vibrieren, Muskelzucken, Schüttelfrost, Angst und Panik, Ohrenrauschen, starke Verspannungen

15.02.2018 lt neuen Arzt Aufdosierung auf 10mg Escitalopram da Symptome so schlimm waren
19.02.2018 lt Arzt vertrage ich Escitalopram nicht , da Symptome immer schlimmer werden, sofort Absetzen

Fazit :
12.02.2018 Kalt Opipramol entzogen
19.02.2018 sofort Absetzen von Esticalopram nach 1 Wöchiger Einnahme

Arzt erkannte Entzug nicht! Seine Kollegin und sein Chef allerdings schon. lt Aussage sollte der Entzug nach 6 Wochen vorbei sein

Im Entzug : 2 x Notaufnahme
Blutbild ohne Befund
EKG ohne Befund

Vom Arzt verordnet:
Kopf MRT ohne Befund
HWS und LWS MRT ohne Befund
Blutbild ohne Befund
Stulhprobe ohne Befund
Schilddrüsenwerden i.O, kein Eisenmangel, kein Vitaminmangel

Symptome im Entzug
- Schüttelfrost
- inneres Zittern /Vibrieren
- extreme Angst / Panik
- Angst verrückt zu werden oder Psychose zu bekommen
- Angst vor der Angst
- starkes Muskelzucken
- starke Verspannungen
- Appettitlosigkeit
- Abnahme Gewicht 10kg in 14 Tagen
- Durchfall
- Unruhe im Kopf / Stromgefühl im Kopf
- Herzrasen / Herzstolpern
- Ohrenrauschen
- anfällig für Infekte
- Neuroemotionen - Neuroangst
- Unruhe
- extreme Verzweiflung und Hoffnungslosigkeit

Seit 63 Wochen auf 0mg Opipramol :party2:
Seit 62 Wochen auf 0mg Escitalopram :party2:



Befinden aktuell ( 22.04.19)
- es hat sich vieles verbessert
- Angst vor der Angst, manchmal noch Angst vor psychose und verrückt zu werden
- immer noch wellen / Fenster

carlotta
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Re: Maus 66: Opipramol absetzen

Beitrag von carlotta » Sonntag, 04.11.18, 18:14

Hallo Ihr zwei,

Entzug ist (zumindest bei protrahierten Verläufen nach null) auch ein etwas unzureichender Begriff, der - gerade bei Außenstehenden - zu Missverständnissen führen kann. Im Grunde haben wir es mit einer neurophysiologischen Schädigung durch psychoaktive Substanzen zu tun - und die beginnt, genau genommen, schon unter der Einnahme. Die Mittel verändern den Gehirnstoffwechsel bzw. Prozesse im ZNS nicht unerheblich und erzeugen so auch eine körperliche Abhängigkeit. D. h., die unnatürlich veränderten Prozesse können nur in Anwesenheit der Mittel aufrechterhalten werden (zumindest vorübergehend, also bis zur Toleranz). Nimmt man ein solches Medikament zu schnell aus dem System, bricht das unnatürliche Gleichgewicht zusammen.

Nun arbeitet der Körper mit Hochdruck daran, um wieder in einen physiologisch normalen Zustand zu kommen - was leider dauern kann und diverse Symptome bereitet. Denn wir wissen ja alle, kaputt gemacht ist schnell mal was, die Reparatur dauert meistens länger. Und wir reden hier von einem hochkomplexen, sehr empfindlichen System, dass sämtliche Körperfunktionen steuert (die nebenbei auch noch laufen müssen)!

Kennt Ihr das Video mit dem Zauberwürfel? Es erklärt m. E. recht anschaulich, wie die Prozesse der Wiederherstellung ablaufen:
https://adfd.org/austausch/viewtopic.php?t=9855

Dort wird auch gezeigt, wie es dann zu besseren Phasen zwischendurch kommt und wieder zu verstärkten Symptomen (Fenstern und Wellen).

Ist natürlich auch seelisch sehr belastend, diese Auf-und-abs. Sicher belastender als ein linearer Verlauf.

Liebe Grüße
Carlotta
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Re: Maus 66: Opipramol absetzen

Beitrag von carlotta » Sonntag, 04.11.18, 18:45

Hallo Lila,
hallo Ute

eines wollte ich noch ergänzen:
Li-la022 hat geschrieben:
Sonntag, 04.11.18, 15:01
So kenne ich mich überhaupt nicht.
Weil das nicht Du bist. Das ist medikamenteninduziert.

Liebe Grüße
Carlotta
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Re: Maus 66: Opipramol absetzen

Beitrag von li-la » Sonntag, 04.11.18, 19:28

carlotta hat geschrieben:
Sonntag, 04.11.18, 18:45
Hallo Lila,
hallo Ute

eines wollte ich noch ergänzen:
Li-la022 hat geschrieben:
Sonntag, 04.11.18, 15:01
So kenne ich mich überhaupt nicht.
Weil das nicht Du bist. Das ist medikamenteninduziert.

Liebe Grüße
Carlotta
Hallo Charlotta.

Vielen Dank für deinen Post.

Sollte nach 9 Monaten Einnahme und 10 Monate nach 0 nicht langsam alles wieder umgebaut sein?

LG lila
Diagnose Schlafstörungen / Angststörung / Panikattacken

2016 5mg Escitalopram kurzzeitig 10mg - diese jedoch wieder auf 5mg reduziert wegen unruhiger Beine
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bis 23.12.2017 = 100mg Opipramol
ab 24.12.2017 = 50mg Opipramol
ab 31.12.2017 = 0mg Opipramol
Absetzplan vom Arzt bekommen!


ab 02.01.2018 extreme Unruhe, Angstzuständige, Herrasen / Herzstolpern

ab 12.01.2018 50mg Opipramol ( Rücksprache Arzt)

30.01.2018 mein Hausarzt geht in Rente
12.02.2018 aufsuchen des neuen Hauarztes wegen inneren vibrieren
lt Hausarzt psychisch bedingt, sollte sofort Opipramol absetzen und 5mg Escitalopram beginnen

folgende Symptome : Unruhe, innerliches zittern/vibrieren, Muskelzucken, Schüttelfrost, Angst und Panik, Ohrenrauschen, starke Verspannungen

15.02.2018 lt neuen Arzt Aufdosierung auf 10mg Escitalopram da Symptome so schlimm waren
19.02.2018 lt Arzt vertrage ich Escitalopram nicht , da Symptome immer schlimmer werden, sofort Absetzen

Fazit :
12.02.2018 Kalt Opipramol entzogen
19.02.2018 sofort Absetzen von Esticalopram nach 1 Wöchiger Einnahme

Arzt erkannte Entzug nicht! Seine Kollegin und sein Chef allerdings schon. lt Aussage sollte der Entzug nach 6 Wochen vorbei sein

Im Entzug : 2 x Notaufnahme
Blutbild ohne Befund
EKG ohne Befund

Vom Arzt verordnet:
Kopf MRT ohne Befund
HWS und LWS MRT ohne Befund
Blutbild ohne Befund
Stulhprobe ohne Befund
Schilddrüsenwerden i.O, kein Eisenmangel, kein Vitaminmangel

Symptome im Entzug
- Schüttelfrost
- inneres Zittern /Vibrieren
- extreme Angst / Panik
- Angst verrückt zu werden oder Psychose zu bekommen
- Angst vor der Angst
- starkes Muskelzucken
- starke Verspannungen
- Appettitlosigkeit
- Abnahme Gewicht 10kg in 14 Tagen
- Durchfall
- Unruhe im Kopf / Stromgefühl im Kopf
- Herzrasen / Herzstolpern
- Ohrenrauschen
- anfällig für Infekte
- Neuroemotionen - Neuroangst
- Unruhe
- extreme Verzweiflung und Hoffnungslosigkeit

Seit 63 Wochen auf 0mg Opipramol :party2:
Seit 62 Wochen auf 0mg Escitalopram :party2:



Befinden aktuell ( 22.04.19)
- es hat sich vieles verbessert
- Angst vor der Angst, manchmal noch Angst vor psychose und verrückt zu werden
- immer noch wellen / Fenster

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