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Maus 66: Opipramol absetzen

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Re: Maus 66: Opipramol absetzen

Beitrag von Li-la022 » Donnerstag, 06.12.18, 19:29

Liebe Maus,

Bitte schreib so oft du möchtest!
Du musst dich nicht zurück nehmen. Bitte fühl dich keineswegs unerwünscht!

Ich höre dir gerne zu, gerade weil ich mit opi ja auch solche Probleme hatte.

Es würde mich sehr freuen weiterhin von dir zu lesen.

Lila
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Re: Maus 66: Opipramol absetzen

Beitrag von tigger123 » Donnerstag, 06.12.18, 20:06

Hallo Maus,

also bei mir fingen die Probleme bei 25mg an.
Aber seit dem ist es heftig. Ich glaube aber daß das individuell ist. Vielleicht hast du bei 25mg dafür weniger Probleme.

Gruß
Tigger
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Re: Maus 66: Opipramol absetzen

Beitrag von Jamie » Donnerstag, 06.12.18, 22:50

Hallo Maus, :)

ich habe jetzt zwei Seiten zurück geblättert und mir noch mal alles durchgelesen, wenngleich ehrlich gesagt eher überflogen, weil ich schaffe das ganze Pensum hier einfach nicht mehr.
Es tut mir leid, dass du dich verlassen fühlst, das war von keinem hier Absicht, wie auch Murmeline schrieb.

Herzlichen Dank auch an Lila für alles :hug: . Knuddler an euch beide :hug: .

Du machst einen meines Erachtens typischen Entzug durch. Jeden Tag eine neue Baustelle, am Ende jeder Woche neue Symptome, viele Untersuchungen ergebnislos.
Nur ein beschädigtes (im Sinne von hochgradig irritiertem) ZNS kann so eine Symptomwundertüte verursachen.

Ich kann verstehen, dass dich das zermürbt und unglücklich macht.
Ich weiß es tröstet dich nicht, aber zb padma aus dem Team kennt das ebenso, genau wie Ululu und Annanas, die es auch ganz schlimm erwischt hat und die seit Monaten die Teamarbeit nicht mehr aufnehmen kann und Lisamarie kann dir auch ein Lied davon singen.
Ich nenne jetzt bewusst nur Teamies und Ex-Teamies; unter den Usern gibt es ja auch unzählige.

Ich selbst verbringe seit Jahren damit meine Tage so zu beginnen, dass ich morgens erst mal scannen muss, was heute wieder nicht in Ordnung ist :shock: und abends kann der "Scan" dann noch mal völlig anders ausfallen :o .
Ich bin zwar in keinem akuten Entzug, aber aufgrund der langen Insomnie ist mein ZNS wahrscheinlich ähnlich im Ars*h wie deines und das der vielen anderen Betroffenen hier.

Ich weiß, dass andere nur verständnislos und befremdet den Kopf schütteln, wie ich als U40 schon herummache (manchmal wie eine Greisin), aber Entzug ist nun mal ein Zustand, den niemand, der es nicht selbst erlitten hat, nachvollziehen kann.

Man muss sich, das ist noch die Extraherausforderung an der Sache, zudem auf ein jahrelanges Geschehen gefasst machen und dass einem da zwischendurch auch die Spucke ausgeht und der Frust pur zuschlägt, das ist nur allzu verständlich.

Die Tavor würde ich mir wirklich als Notfallmittel aufheben.
Der eine halbe Tag, den du dich durch die Einnahme vielleicht besser fühlen wirst, wird überlagert von vielen weiteren Tagen, an denen du diese Option dann nicht hast (wegen der Suchtgefahr) und es wäre wirklich besser, sich ganz auf die schwierige Lebenssituation, in der du steckst, einzulassen und versuchen zu arrangieren. Stichpunkt Akzeptanz.
Zudem weiß man auch nicht, ob die Tavor nicht was antriggern könnte.

Ich kann das aber alles verstehen - auch der Wunsch, sich einfach mal wieder etwas besser, sprich halbwegs normal zu fühlen.
Ich kann das so sehr verstehen :cry: . Ich hatte es ja selber für Jahre nicht, das Gefühl, dass irgendwas auch nur annähernd normal ist und man sich mal wohl fühlt.
Man ist ja wie aus dem Leben gefallen. Seufz.

Alles Gute für dich :hug: Ich schicke dir viel Kraft :fly:

Jamie

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ps annanas hat gestern ihren Thread aktualisiert, falls du mal gucken magst
https://adfd.org/austausch/viewtopic.ph ... 40#p281450
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Re: Maus 66: Opipramol absetzen

Beitrag von Maus 66 » Freitag, 07.12.18, 9:03

Hallo ihr Lieben,
vielen Dank für eure Worte, das tut mir sehr gut...<3
Wir werden dieses Wochenende mal ein ein Wellness Hotel fahren, mit Konzert Besuch und ich hoffe, dass ich es genießen kann.
Jeder Tag ist auch bei mir ein Überraschungsei, einmal normal, dass ich ganz happy bin und dann wieder kommt es wie ein Hammer und ich denke mit Schrecken, dass ich so gar nicht weiter leben kann. :( :(
Ihr hier gebt mir sehr viel Halt und ich denke, ohne euch wäre ich jetzt nicht so weit. Nochmal danke dafür..
Habt alle eine besinnliche Weihnachtszeit und fühlt euch umarmt.. :)
Eure Maus..
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früher 100mg vaginal alle 14 Tage....seit Mai, 100mg vaginal
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Re: Maus 66: Opipramol absetzen

Beitrag von Li-la022 » Freitag, 07.12.18, 9:07

Liebe Maus,

Ich wünsche dir ganz viel Spaß und Entspannung im wellness- hotel! Genieß die zeit mit deinem mann.

Ich wünsche dir das deine Symptome sich im Hintergrund halten und du eine schöne zeit hast.

Deine lila
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2016 5mg Escitalopram kurzzeitig 10mg - diese jedoch wieder auf 5mg reduziert wegen unruhiger Beine
März 2017 - Dezember 2017 100mg Opipramol

bis 23.12.2017 = 100mg Opipramol
ab 24.12.2017 = 50mg Opipramol
ab 31.12.2017 = 0mg Opipramol
Absetzplan vom Arzt bekommen!


ab 02.01.2018 extreme Unruhe, Angstzuständige, Herrasen / Herzstolpern

ab 12.01.2018 50mg Opipramol ( Rücksprache Arzt)

30.01.2018 mein Hausarzt geht in Rente
12.02.2018 aufsuchen des neuen Hauarztes wegen inneren vibrieren
lt Hausarzt psychisch bedingt, sollte sofort Opipramol absetzen und 5mg Escitalopram beginnen

folgende Symptome : Unruhe, innerliches zittern/vibrieren, Muskelzucken, Schüttelfrost, Angst und Panik, Ohrenrauschen, starke Verspannungen

15.02.2018 lt neuen Arzt Aufdosierung auf 10mg Escitalopram da Symptome so schlimm waren
19.02.2018 lt Arzt vertrage ich Escitalopram nicht , da Symptome immer schlimmer werden, sofort Absetzen

Fazit :
12.02.2018 Kalt Opipramol entzogen
19.02.2018 sofort Absetzen von Esticalopram nach 1 Wöchiger Einnahme

Arzt erkannte Entzug nicht! Seine Kollegin und sein Chef allerdings schon. lt Aussage sollte der Entzug nach 6 Wochen vorbei sein

Im Entzug : 2 x Notaufnahme
Blutbild ohne Befund
EKG ohne Befund

Vom Arzt verordnet:
Kopf MRT ohne Befund
HWS und LWS MRT ohne Befund
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Stulhprobe ohne Befund
Schilddrüsenwerden i.O, kein Eisenmangel, kein Vitaminmangel

Symptome im Entzug
- Schüttelfrost
- inneres Zittern /Vibrieren
- extreme Angst / Panik
- Angst verrückt zu werden oder Psychose zu bekommen
- Angst vor der Angst
- starkes Muskelzucken
- starke Verspannungen
- Appettitlosigkeit
- Abnahme Gewicht 10kg in 14 Tagen
- Durchfall
- Unruhe im Kopf / Stromgefühl im Kopf
- Herzrasen / Herzstolpern
- Ohrenrauschen
- anfällig für Infekte
- Neuroemotionen - Neuroangst
- Unruhe
- extreme Verzweiflung und Hoffnungslosigkeit

Seit 58 Wochen auf 0mg Opipramol :party2:
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Re: Maus 66: Opipramol absetzen

Beitrag von Li-la022 » Freitag, 14.12.18, 21:19

Hallo maus,

Wie war das wochenende mit deinem mann?
Und wie geht es dir aktuell?
Liebe Grüße
Lila
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Re: Maus 66: Opipramol absetzen

Beitrag von Maus 66 » Freitag, 21.12.18, 12:41

Hallo Lila, hallo ihr Alle,
vielen Dank, dass du immer nach mir schaust, das ist ein schönes Gefühl...<3
Bei meinem Mann ist der Wurm drin, erst Erkältung und dann Zahn OP.
Mir geht es auch nicht gut, viel DP und wieder große Angst vor ALS, das ist für mich die schlimmste Krankheit überhaupt.
Habe Schluckbeschwerden und hin und wieder Muskelzucken und habe das Gefühl, dass meine Muskeln an der Hand schrumpfen... :frust:
Ich bin mir nicht sicher, ob ich im Januar weiter reduzieren soll, bin ziemlich wackelig.
Habe wieder Konzentrationsstörungen und glaube bald, dass das nicht vom Entzug kommt.
Wie geht es dir denn so..??
Ich hoffe, alles easy und gut..
Ich wünsche dir und dem gesamten Team
Frohe Weihnachten und ein glückliches Neues Jahr.. :party:
LG Maus
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Re: Maus 66: Opipramol absetzen

Beitrag von Li-la022 » Freitag, 21.12.18, 12:54

Hallo Maus,

Achje, du und dein mann habt aber ganz schön zu kämpfen.
Ich glaube nicht das du ALS hast, kann deine Angst aber sehr gut verstehen. Auch ich hatte im Opi-Entzug am Anfang extreme Muskelzuckungen... das war total unheimlich. Schluckbeschwerden hatte ich auch. Da wurde mir erklärt das es normal ist da die Zunge auch ein Muskel ist und der Reflex kurzzeitig aussetzen kann.
Es hat sich aber alles wieder eingespielt. Mir hat Magnesium hochdosiert zum Abend sehr gut geholfen! Vielleicht versuchst du es auch mal?

Lass dir zeit mit dem reduzieren. Wenn du nicht nicht stabil fühlst hör auf dein bauchgefühl und warte etwas länger.

Ich hoffe du kannst die Feiertage etwas genießen und hast ein großes Fenster zum durchatmen.

Frohes Fest und einen guten Rutsch liebe Maus
Lila
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Re: Maus 66: Opipramol absetzen

Beitrag von Maus 66 » Mittwoch, 26.12.18, 9:48

Hallo,
ich habe Muskelzucken ohne Ende am ganzen Körper, ich bin in Panik ALS zu haben, was soll ich machen...??
Diese Angst vor ALS habe ich schon Jahre lang, aber jetzt habe ich heftige Symptome.
Weiß nicht mehr ein noch aus.. :( :zombie: :zombie:
Grüße Maus
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Re: Maus 66: Opipramol absetzen

Beitrag von Li-la022 » Mittwoch, 26.12.18, 10:39

Maus 66 hat geschrieben:
Mittwoch, 26.12.18, 9:48
Hallo,
ich habe Muskelzucken ohne Ende am ganzen Körper, ich bin in Panik ALS zu haben, was soll ich machen...??
Diese Angst vor ALS habe ich schon Jahre lang, aber jetzt habe ich heftige Symptome.
Weiß nicht mehr ein noch aus.. :( :zombie: :zombie:
Grüße Maus
Liebe Maus,

Beruhige dich! Du hast kein Als!!!

Schau in meine Signatur! Mir ging es genauso.
Versuch Magnesium und Muskelentspannungsübungen. Mir hat das wirklich Linderung verschafft!

Liebe Grüße
Lila
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Diagnose Schlafstörungen / Angststörung / Panikattacken

2016 5mg Escitalopram kurzzeitig 10mg - diese jedoch wieder auf 5mg reduziert wegen unruhiger Beine
März 2017 - Dezember 2017 100mg Opipramol

bis 23.12.2017 = 100mg Opipramol
ab 24.12.2017 = 50mg Opipramol
ab 31.12.2017 = 0mg Opipramol
Absetzplan vom Arzt bekommen!


ab 02.01.2018 extreme Unruhe, Angstzuständige, Herrasen / Herzstolpern

ab 12.01.2018 50mg Opipramol ( Rücksprache Arzt)

30.01.2018 mein Hausarzt geht in Rente
12.02.2018 aufsuchen des neuen Hauarztes wegen inneren vibrieren
lt Hausarzt psychisch bedingt, sollte sofort Opipramol absetzen und 5mg Escitalopram beginnen

folgende Symptome : Unruhe, innerliches zittern/vibrieren, Muskelzucken, Schüttelfrost, Angst und Panik, Ohrenrauschen, starke Verspannungen

15.02.2018 lt neuen Arzt Aufdosierung auf 10mg Escitalopram da Symptome so schlimm waren
19.02.2018 lt Arzt vertrage ich Escitalopram nicht , da Symptome immer schlimmer werden, sofort Absetzen

Fazit :
12.02.2018 Kalt Opipramol entzogen
19.02.2018 sofort Absetzen von Esticalopram nach 1 Wöchiger Einnahme

Arzt erkannte Entzug nicht! Seine Kollegin und sein Chef allerdings schon. lt Aussage sollte der Entzug nach 6 Wochen vorbei sein

Im Entzug : 2 x Notaufnahme
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Symptome im Entzug
- Schüttelfrost
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- extreme Angst / Panik
- Angst verrückt zu werden oder Psychose zu bekommen
- Angst vor der Angst
- starkes Muskelzucken
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- Durchfall
- Unruhe im Kopf / Stromgefühl im Kopf
- Herzrasen / Herzstolpern
- Ohrenrauschen
- anfällig für Infekte
- Neuroemotionen - Neuroangst
- Unruhe
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Seit 58 Wochen auf 0mg Opipramol :party2:
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Re: Maus 66: Opipramol absetzen

Beitrag von Maus 66 » Mittwoch, 26.12.18, 10:46

Hallo Lila,
Magnesium habe ich genommen, bekam heftig Durchfall davon.
Danke für deine Antwort, ich glaube ich muss zum Neurologe, um eine Antwort zu bekommen..
Verdammt diese Hypochondrie ist so schlimm, noch schlimmer seit ich reduziere, ich hoffe es ist wirklich nichts.
Liebe Lila, ich hoffe, dass es dir gut geht..
LG Maus
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Aspirin Effect 500mg 1x wöchentlich
Bei Bedarf: Zolpidem 5mg, höchstens 1 x im Monat..zur Zeit ca 3x im Monat.....abgesetzt seit 12.5.2017!
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Thyroxin 88mg 1-0-0-0, seit ca 3 Wochen nur noch 75mg....seit 12.5.2017 100mg!
Seit 17.1.2016 Natürliches Progesteron: 0-0-0-200mg oral, seit 3 Wochen Blähbauch und Magen Darm Probleme..
früher 100mg vaginal alle 14 Tage....seit Mai, 100mg vaginal
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Bei Bedarf 10mg Promethazin..abgesetzt
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Re: Maus 66: Opipramol absetzen

Beitrag von Li-la022 » Mittwoch, 26.12.18, 17:49

Maus 66 hat geschrieben:
Mittwoch, 26.12.18, 10:46
Hallo Lila,
Magnesium habe ich genommen, bekam heftig Durchfall davon.
Danke für deine Antwort, ich glaube ich muss zum Neurologe, um eine Antwort zu bekommen..
Verdammt diese Hypochondrie ist so schlimm, noch schlimmer seit ich reduziere, ich hoffe es ist wirklich nichts.
Liebe Lila, ich hoffe, dass es dir gut geht..
LG Maus
Liebe Maus,

Ich habe auch angst vor Krankheiten. Auch ich hatte Angst vor ALS! Das War auch beim.googlen die erste Antwort auf meine beschwerden. Aber es ist kein ALS!!!

Du kannst aber gerne um dich zu beruhigen einen Neurologen aufsuchen.
Du musst dir aber keine sorgen machen. Ich weiß es ist beängstigend.

Liebe Grüße
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Re: Maus 66: Opipramol absetzen

Beitrag von Maus 66 » Freitag, 28.12.18, 10:16

Hallo ihr Lieben,

ich wollte mal wissen was genau Brain Zaps sind und wie die sich anfühlen.
Ich bin mir nicht sicher, ob es bei mir nicht doch eher so was sein kann, weil es nur überall kurz so zuckt und ist gleich wieder weg.
Außerdem bin ich völlig erschöpft und die Muskeln sind bis aufs Höchste angespannt.... :vomit: :vomit:
Schlaf ist erbärmlich, kann das 5 Wochen nach der letzen Reduktion noch sein..??
LG Maus
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Opipramol: seit 5.12.2016.. 0mg..seit dem 25.3. wieder 50-0-0-75... seit Ende März wieder 125mg..0-25-0-100!
Thyroxin 88mg 1-0-0-0, seit ca 3 Wochen nur noch 75mg....seit 12.5.2017 100mg!
Seit 17.1.2016 Natürliches Progesteron: 0-0-0-200mg oral, seit 3 Wochen Blähbauch und Magen Darm Probleme..
früher 100mg vaginal alle 14 Tage....seit Mai, 100mg vaginal
Transdermales Pflaster Estradot: 50mg..seit 2 Wochen 37,5mg...seit 1 Woche wieder auf 50mg!
Bei Bedarf 10mg Promethazin..abgesetzt
Seit 20.6. 2017!!
Opipramol: 0-50-0-100
Lyrica: 0-0-0-75
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Opipramol: 0-25-0-100
Lyrica:0-0-0-50mg
Seit 5.11. 2017:
Opipramol: 0-12,5-0-75
Seit 1.9.2017
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Re: Maus 66: Opipramol absetzen

Beitrag von Annanas » Freitag, 28.12.18, 11:44

Hallo Maus :) ,
Maus 66 hat geschrieben:
Freitag, 28.12.18, 10:16
ich wollte mal wissen was genau Brain Zaps sind und wie die sich anfühlen.
Ich bin mir nicht sicher, ob es bei mir nicht doch eher so was sein kann, weil es nur überall kurz so zuckt und ist gleich wieder weg.
Brain zaps nennt man Mißempfindungen im Kopf - diese sind auch ziemlich schwer zu beschreiben - bei mir äußert sich das mit einem Zucken im Gehirn u. gleichzeitigem Zischen.
Z.Zt allerdings nur mit einem Zucken.
Ich muß dazu sagen, daß ich diese Brain zaps schon einige Zeit vor dem Absetzbeginn hatte, da wußte ich nur noch nicht, daß es dafür eine Bezeichnung gibt.
Sie können also sowohl Nebenwirkung als auch Absetzsymptom sein.

Sehr starke Muskelzuckungen habe ich momentan in den Beinen, gestern waren es die hinteren Oberschenkel, heute sind's die Waden u. ein Augenlid. :cry:
Fürchterlich finde ich das immer kurz vor dem Schlafengehen, wenn ich mich beschäftige, merke ich es nicht ganz so stark.

Ich glaube, das sind fehlgeleitete Nervenimpulse.
Maus 66 hat geschrieben:
Freitag, 28.12.18, 10:16
Außerdem bin ich völlig erschöpft und die Muskeln sind bis aufs Höchste angespannt....
Schlaf ist erbärmlich, kann das 5 Wochen nach der letzen Reduktion noch sein..??
Diese Anspannungen habe ich auch ständig, z.T. verbunden mit Muskelschmerzen - der Muskeltonus verändert sich durch das Absetzen.

5 Wochen sind noch nicht allzulang - ich habe ja eine Absetzpause eingelegt (seit April) und mich suchen in den letzten 3 Monaten relativ starke Wellen heim.
Bin mir aber nicht sicher, ob mein ZNS nicht stark unter den ganzen neurologischen Untersuchungen gelitten hat, die ich im Juni durchhabe. Hätte ich vorher gewußt, was das für eine Quälerei sein kann - ich glaube, ich hätte darauf verzichtet.
Zumal ich jetzt genauso schlau bin, wie vorher u. dazu eher noch ängstlicher u. teilweise auch hypochondrisch (was ich vorher nicht war).

Liebe Maus, ich würde mit der nächsten Reduktion ggf. noch etwas abwarten.

Liebe Grüße von Anna
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Re: Maus 66: Opipramol absetzen

Beitrag von Maus 66 » Freitag, 28.12.18, 11:55

Liebe Anna,
danke für deine Antwort, dann sind es wohl keine Brain Zaps bei mir, sondern nur Muskelzuckungen, die mich wahnsinnig machen.
Ich bin total gefangen in der Vorstellung ALS zu haben.
Hoffentlich komme ich da noch raus. :( und muss nicht wieder in die Klinik.
Gut, ich warte noch, bis es mir besser geht, aber je mehr ich über ALS lese, um so mehr Symptome habe ich..
Es fühlt sich auch alles so seltsam an..
Es ist zum Verrücktwerden..
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Re: Maus 66: Opipramol absetzen

Beitrag von Li-la022 » Freitag, 28.12.18, 12:04

Liebe Maus,

Deine Angst kann ich vollkommen nachempfinden weil ich auch diese Angst zu Beginn hatte als das muskelzucken so stark war.

Aber eins kann ich dir sagen: bei ALS wird es kontinuierlich schlechter, dort verbessert sich dein Zustand nicht. Du hast es Schongang durch. Und auch jetzt wird es wieder besser werden. Hab Geduld.

Liebe Grüße
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- Schüttelfrost
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Re: Maus 66: Opipramol absetzen

Beitrag von Annanas » Freitag, 28.12.18, 12:37

Hallo Maus :) ,
ich weiß wirklich, wie du dich fühlst, weil ich im April sogar vom Arzt die Verdachtsdiagnose ALS bekommen hatte.
Aber ich konnte da keine 30 m mehr laufen u. den linken Arm heben, ging auch nicht mehr.

Da man das so an den Kopf geknallt bekommt, hatte ich auch wahnsinnige Angst u. mußte auch erstmal googeln, weil ich nicht mal wußte, was sich genau dahinter verbirgt - großer Fehler!!!!!
Denn es gibt auch kein Kriterium, an dem man diese Krankheit festmachen kann - man kann nur alle möglichen anderen Ursachen versuchen, auszuschließen u. das ist eine wahnsinnige Ärzte- u. Untersuchungsodyssee u. im Nachhinein weiß immer noch Keiner, was man nun eigentlich hat.

Bei mir ist eine Besserung des o.g. Zustandes durch B12 Spritzen eingetreten. Hatte dort über mehrere Jahre einen Mangel.
Zumindestens mit dem Laufen, ist noch nicht gut, aber besser, Arm kann ich wieder heben u. Schluckstörungen sind weg - allerdings sind viele weitere Symptome, eben u.a. auch das Muskelzucken geblieben, was ich jetzt einfach dem Entzug zuordne.

Es ist auch so, daß bei ALS nicht alle möglichen Muskelgruppen zucken, sondern es sich auf eine begrenzt, die dann späterhin Ausfallerscheinungen/Lähmungen aufzeigt. Schmerzen treten, besonders im Frühstadium, auch nicht auf.
Die Symptomatik würde auch nicht wechseln.
Und wie Li-la :) schon schrieb, tritt keine Besserung ein - sondern es würde sich kontinuierlich verschlechtern.

Das Schlimme ist auch wiederum hier, daß weder niedergelassene Ärzte, noch die in den Krankenhäusern, PP-Absetzsymptome auf dem Schirm haben - im besten Fall werden deine Beschwerden als psychosomatisch abgetan, im schlimmeren Fall kommen dann
Verdachtsdiagnosen aufs Tapet, die einen verrückt machen.

Ich habe in der Situation einfach das Forum hier genutzt u. habe in die Suche mal Muskelzuckungen, Vibrationen, Muskelschwäche eingeben und bingo - es kamen unzählige Beiträge - dh. ich glaube, fast alle Absetzer haben mit diesem Muskelzucken-Symptom zu kämpfen.

Um aus diesem Angstkreislauf rauszukommen, bete ich mir das immer wieder vor, google überhaupt nicht mehr u. versuche mich irgendwie abzulenken.
Wenn ich das schaffe, sind teilweise die Muskelzuckungen sogar weg bzw merke ich sie nicht mehr.

Liebe Grüße von Anna
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Re: Maus 66: Opipramol absetzen

Beitrag von Jamie » Freitag, 28.12.18, 12:42

Hallo, :)

ich kenne eine Frau, die ALS hat und diesen Herbst daran verstorben ist :cry: .

Nichts von den Symptomen einer ALS kann mit dem verglichen werden, was die meisten hier haben.

Diese Zuckungen etc. kommen bei ALS gelegentlich vor, aber Fakt ist, dass bündelweise Muskelgruppen ausfallen; diese Menschen dann ganze Partien nicht mehr benutzen können, irgendwann sich die Hände und Füße aufgrund der Spastik / Lähmung anfangen zu deformieren etc.
Man kann sich aufgrund des Muskelausfalls nicht mehr richtig koordinieren etc.

Alles, was hier Absetzsymptome sind und sich wie ALS anfühlt, sind temporäre Zustände und sie hören auch wieder auf. Es ist nicht vergleichbar mit einer so schweren Nervenerkrankung wie ALS.

Ich weiß, ich kann den Ängstlichen hier damit vermutlich nicht die Angst nehmen, aber wenn einige von euch wirklich mal einen an ALS Erkrankten im wahren Leben gesehen hätte, dann wüsste er, dass er das mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht hat.
Zumal es denen nie besser geht oder die Symptomatik mal pausiert, sondern es geht leider nur immer weiter bergab :oops:.

Viele Grüße
Jamie

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Maus 66
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Re: Maus 66: Opipramol absetzen

Beitrag von Maus 66 » Freitag, 28.12.18, 13:46

Ihr Lieben,
ich danke euch für eure Ausführungen und den liebevollen Versuch mich zu beruhigen.
Anna, was du mitgemacht hast ist ganz schrecklich und ich bin sehr froh, dass es dir wieder besser geht.
Liebe Jamie, das ist ja ganz furchtbar und tut mir sehr leid... :cry:
Ich hoffe, ich bekomme es alleine hin, mich davon zu distanzieren, wenn nicht muss ich nä. Jahr zu einem Neurologen.
So und jetzt muss ich mich ablenken.
Fühlt euch umarmt.-- <3
GlG Maus
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Thyroxin 88mg 1-0-0-0, seit ca 3 Wochen nur noch 75mg....seit 12.5.2017 100mg!
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früher 100mg vaginal alle 14 Tage....seit Mai, 100mg vaginal
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Re: Maus 66: Opipramol absetzen

Beitrag von Maus 66 » Freitag, 28.12.18, 14:21

Hallo nochmal,
ich muss noch etwas dazu schreiben, ich konnte mich bisher immer von solchen hypochondrischen Gedanken distanzieren, aber seit ich auf 50 mg bin, fällt es mir immer schwerer.
1,0 Tavor liegen auf dem Nachttisch für den Notfall.
Kann es sein, dass ich doch so krank bin, dass ich Opi unbedingt brauche..??
Ich war damals vor 10 Jahren beim Neurologen wegen Muskelzuckungen und Angst vor ALS und bekam dann das Opi verschrieben.
Es wurde dadurch auch besser evt hat er ja recht und ich kann nicht Ohne...
Ach herrje, komme ich da wieder raus, ich weiß, ich nerve ganz schön, aber ich kann gerade nicht anders. :frust:
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