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Rosenrot: Escitalopram Absetzsyndrom und Ausschleichen

Wenn Antidepressiva abgesetzt werden, kann dies zu schweren und langwierigen Entzugserscheinungen führen. Viele Hersteller und Ärzte verharmlosen diese Problematik leider.
Rosenrot
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Re: Rosenrot: Escitalopram Absetzsyndrom und Ausschleichen

Beitrag von Rosenrot » Freitag, 28.09.18, 20:43

Vielen Dank, ihr Lieben! :group:

Auch heute habe ich wieder draußen meine Erledigungen gemacht. Es ist anstrengend und macht überhaupt keinen Spaß, obwohl ich mich sonst gerne bewege.

Es ist wirklich ein ziemlicher Schock zu sehen, dass ich trotz vorsichtigem Absetzens so gequält werde. Ich hoffe sehr, dass es jetzt mal bald ein Ende hat.

Morgen kommt meine Cousine mich besuchen. Mal sehen, wie mein System das verkraftet. Aber ich freue mich auf alle Fälle sehr auf sie. :)

Alles Liebe für euch! :hug:
Rosenrot
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Re: Rosenrot: Escitalopram Absetzsyndrom und Ausschleichen

Beitrag von Jofab » Samstag, 29.09.18, 9:11

Guten Morgen liebe Rosenrot,

hoffe, daß dein Tag heute erträglich wird und daß dein Körper dir gehorcht.

Drück dich und alles Liebe :hug:

Ilse
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Re: Rosenrot: Escitalopram Absetzsyndrom und Ausschleichen

Beitrag von Jofab » Samstag, 29.09.18, 9:28

Liebe Rosenrot :hug:

hab ganz vergessen, daß deine Cousine dich heute besuchen kommt !

Dann wünsch ich dir viele schöne Momente mit ihr und genieße das Zusammensein.

Alles Liebe
Ilse
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Re: Rosenrot: Escitalopram Absetzsyndrom und Ausschleichen

Beitrag von Anikke » Samstag, 29.09.18, 9:33

da schließe ich mich Ilse an, liebe rosenrot :)
ich wünsche euch beiden ein ganz entspannte fröhliche Zeit und für jede immer das was sie braucht :)
liebe grüße
anikke
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Re: Rosenrot: Escitalopram Absetzsyndrom und Ausschleichen

Beitrag von Rosenrot » Samstag, 29.09.18, 19:15

Liebe Ilse, liebe Anikke!

Es waren schöne Stunden mit meiner Cousine. Entspannt und lustig. Hat mir sehr gut getan.

Die Reflexion des jüngsten Ereignisses stellt sich erst jetzt ein, wo ich wieder allein bin:

Heute morgen wollte ich ein paar Stiefeletten anziehen, die ich schon seit 2 Jahren trage. Großer Schreck: Der Schuh ist für den linken Fuß zu schwer. :shock: :shock: :shock: Der Fuß kann den Schuh nicht tragen, kann sich kaum noch vom Boden lösen. Ich musste ihn ausziehen und behelfsmäßig mit offenen Schuhen rausgehen. Ich war doch auf so etwas nicht vorbereitet. Wie denn auch? Auf so eine Idee muss man erstmal kommen.

Ich konnte in der Folge schlecht gehen, stehen, sitzen, so dass wir auf den geplanten Restaurantbesuch verzichtet haben und bei mir den Lieferservice genutzt haben.

Ich habe Angst. Heute kam mir zum ersten Mal der Gedanke, dass ich im Rollstuhl enden könnte. Was passiert nur mit mir? :cry:

LG Rosenrot
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Re: Rosenrot: Escitalopram Absetzsyndrom und Ausschleichen

Beitrag von gioia » Samstag, 29.09.18, 20:30

Liebe Rosenrot

Das ist schön dass du schöne und lustige Stunden gehabt hast mit deiner Cousine :) das ist ja so wichtig!

Ich verstehe dass dir das mit dem Fuß Sorgen macht, aber ich denke schon dass dein Körper jetzt auch in einem Ausnahmezustand ist und da spürt man schon vorhandene Probleme dann noch mehr. Wenn dein Körper wieder kräftiger wird und das mit dem AD überwunden hat, wird das sicher wieder besser werden!

Liebe Grüße :hug:
Gioia
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Burnout, Schlafstörung Sommer 2016

2 Monate Einnahme Escitalopram und MIrtazapin: bettlägrig, stromempfindungen, zittern, extreme Schwäche, Hitze im Körper, Ängste wie nie zuvor im Leben
Auch nach absetzen, über Monate zittrig und schwach
Im Herbst Pregabalin, nach 3 Monaten Einnahme: wieder bettlägrig, massives inneres und äußeres Zittern, extreme Schwäche, Gangstörungen, kaum mehr Morgenharn, Wasseransammlung im Gewebe, Krampfanfall, Atemnot , massiv verstärkte Ängste, massive Anspannung
Schnelles absetzen, (08.03.2017)massive Symptome über Monate, stromartige Spannung jeden Tag, Ängste, die ich vorher nie hatte, zittern wie bei Parkinson
04/2017: Deanxit aus Verzweiflung, Spannung hört langsam auf, kann Benzo absetzen, jedoch fühle ich mich nicht wie früher oder gesund, viel viel ängstlicher als ich je war
10/2017: Absetzen deanxit über einige Wochen, danach bricht Stromspannung mit aller Gewalt wieder los, wie im März zuvor
Muss wieder praxiten nehmen, da unaushaltbare Zustände
Benzo (praxiten/Halcion) konnte ich problemlos reduzieren, auch nach langer Einnahmedauer kaum Toleranz, Benzo für mich Lebensretter
2018: Auswirkung bis heute, war in meinem ganzen Leben noch nie so krank wie durch dieses Dreckszeug, SSRI, SNRI, Pregabalin
03/2019: je mehr Folterspannung zurückgeht, desto weniger Praxiten brauch ich, Atmungsprobleme bessern sich langsam, totale Erschöpfung

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Re: Rosenrot: Escitalopram Absetzsyndrom und Ausschleichen

Beitrag von Jofab » Sonntag, 30.09.18, 10:04

Guten Morgen liebe Rosenrot :hug:

das muß ein großer Schreck für dich gewesen sein gestern morgen.

Aber ich möchte mich Gioias Worten anschließen !
Rosenrot hat geschrieben:
Donnerstag, 27.09.18, 20:24
Ich halte diese Verschlechterung der Hemiparese absolut für absetzbedingt.
Es ist wichtig, daß du dir das immer wieder klarmachst.
Du kommst jetzt mit dem Reduzieren in den unteren Bereich und das erklärt die verstärkten Symptome.
Vielleicht solltest du jetzt noch etwas kleinschrittiger absetzen.

Aber deine Ängste kann ich nur zu gut verstehen !
Bitte laß dich nicht von ihnen beherrschen - ich weiß, wie schwer das ist !

Schön, daß ihr trotzdem ein paar schöne Stunden hattet !

Schick dir liebe Grüße und laß dich einmal in den Arm nehmen. :hug:
Versuch, einen entspannten Sonntag zu haben.

Alles Liebe
Ilse
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Re: Rosenrot: Escitalopram Absetzsyndrom und Ausschleichen

Beitrag von Bittchen » Mittwoch, 03.10.18, 12:01

Liebe Rosenrot,

ich möchte dir einen lieben Gruß da lassen.
Deine Ängste kann ich sehr gut nachvollziehen,darum freue ich mich umso mehr,dass es dir etwas besser zu gehen scheint.

Alles Liebe !!!
Deine Bittchen
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Vorgeschichte:
Als junge Frau hatte ich schon zwei Suizidversuche,18 u.24.Jahre,1968 verbunden mit schmerzhaften Trennungen.

1986 nach der Geburt von der dritten Tochter das erste Mal Diagnose durch Frauenarzt ,Depression.


Medikationsverlauf:


Seit Feb.1992 trockene Alkoholikerin.Halbes Jahr später depressive Phase. Hausarzt spritzt alle 4 Wochen Imap.


1994 erneut starke depressive Symptome,jüngste Tochter hatte bald Kommunion,ich wollte funktionieren.
Hausarzt verschreibt das 1.Mal Aurorix(Mao-Hemmer),hat schnell gewirkt.
Ich hatte eine kurze Hypomanie. In den langen Jahren immer Mal wieder,jetzt schon ein paar Jahre nicht mehr.
Eingenommen bis 2004,dann keine Wirkung mehr.

2004,das erste Mal Akut-Psychiatrie, umgestellt worden auf Trevilor(Venla),immer wenn Wirkung nach ließ, erhöht worden,bis 300 mg.


Dann Inkontinenz und weitere Nebenwirkungen,zu schnell ausgeschlichen.
Umgestellt auf Escitalopram,zwischendurch Citralopram,
Nach ein paar Jahren wieder abgesetzt,immer zu schnell,i

2009 erneut schwere Episode,Hausarzt verschreibt wieder Aurorix,wirkt nicht mehr.
Auch 2009,endlich Psychotherapie,
Psychiater verschreibt Sertralin 25 mg, sehr starke Nebenwirkungen,Zittern,Unruhe,Angst,Selbstmordgedanken,so dass ich erneut,während der Psychotherapie, in die Akut- Psychiatrie muss.
Entlassung mit 50 mg Sertralin. als Nebenwirkung ,starken Durchfall.


Dann ohne Ausschleichen ,Umstellung auf Citalopram 40 mg. dann umgestellt auf 20 mg Es-Citalopram,

Absetzversuche scheitern immer wieder,da erneutes Auftreten der Krankheit diagnostiziert wird.

Absetzverlauf:
Anfang 2017 : Vom neuen Hausarzt ließ ich mir dann Tropfen verschreiben und reduzierte jede Woche einen Tropfen.
Seit Mai 2017 ohne Ad.

3.12.2017 Versuch der Wiedereindosierung von 0,5 mg Escitalopram - starker Durchfall, wieder weggelassen


Seit Ewigkeiten 125 mg L-Thyroxin gegen Unterfunktion der SD.

aktuelle Symptome
Jetzt bin ich in eine, angeblich leichte, Überfunktion geraten.
Symptome sind starke Schlafstörungen,Gereiztheit,Wut ,innere Unruhe und Beben,Kribbeln in Füßen und Waden,schwitzen,sehr trockener Mund,immer Durst.
Plaque in Halsschlagader ,vorgestern beim Endokrinologen fest gestellt,auch Polyneuropathie ,wird in beiden Beinen vermutet.

Erst einmal will ich versuchen ohne erneutes PP auszukommen.
Kein PP hat mich stabilisiert ,eigentlich hatte ich immer nur Nebenwirkungen,wie Inkontinenz und Schleimhautbluten erneut auftraten,beschloss ich auszuschleichen.
Auch Sehstörungen,Magengeschwüre,mit Teerstuhl hatte ich in den letzten drei Jahren .

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Re: Rosenrot: Escitalopram Absetzsyndrom und Ausschleichen

Beitrag von Kaenguru70 » Samstag, 06.10.18, 15:01

Liebe Rosenrot,

Ich möchte mich bei dir ganz herzlich für deine vielen Übersetzungen bedanken. <3

Das ist so eine wertvolle Arbeit, da es weiterhin zur Aufklärung beiträgt.

Viele im Entzug haben ja kaum die kognitiven Fähigkeiten sich durch einen englischen Text zu wühlen , ganz zu schweigen von einer Übersetzung.

Ich lese oft bei dir mit und freue mich immer, wenn es dir wieder ein bisschen besser geht.🌻

Ich wünsche dir ein sonniges Wochenende,

Viele Grüße
Sarah
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Re: Rosenrot: Escitalopram Absetzsyndrom und Ausschleichen

Beitrag von Rosenrot » Samstag, 06.10.18, 17:42

Danke, liebe Sarah, für dein Feedback. Da freue ich mich sehr. :hug:

Ich schreibe tatsächlich gerne Sachtexte. Und ich bin sehr dankbar, dass bei all den schlimmen Entzugssymptomen die Konzentration und das Gedächtnis so gut funktionieren. Dadurch kann ich mich ablenken, entspannen und lernen. Ich bin halt eine kleine Stubenhockerin, die sich am liebsten mit Kopfarbeit beschäftigt. :)

Aber ich war heute auch schon draußen und habe bei strahlendem Herbstwetter das Gehen trainiert. Ich fand, es funktionierte ganz gut. Ich muss nur auf sehr leichtes Schuhwerk achten.

Liebe Sarah, hab' auch du noch ruhige und erholsame Stunden an diesem Wochenende.

Ich wünsche dir Kraft und Zuversicht.
Rosenrot
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Re: Rosenrot: Escitalopram Absetzsyndrom und Ausschleichen

Beitrag von Jofab » Mittwoch, 10.10.18, 22:28

Liebe Rosenrot,

ganz liebe Grüße an dich ! Schlaf gut.

Herzlichst :hug:
Ilse
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Re: Rosenrot: Escitalopram Absetzsyndrom und Ausschleichen

Beitrag von Anikke » Donnerstag, 11.10.18, 7:16

liebe rosenrot,
wie geht es dir?
das schöne herbstwetter ist wunderbar gerade :)
liebe grüße anikke
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Re: Rosenrot: Escitalopram Absetzsyndrom und Ausschleichen

Beitrag von Rosenrot » Donnerstag, 11.10.18, 12:21

Ihr Lieben!

Danke, dass ihr an mich denkt ...

Mir geht es so einigermaßen. Der Entzug sitzt fest in den spastischen Partien, so dass ich an einigen Tagen zu Hause bleibe.

Am Sonntag sind nach 23 Tagen erstmals wieder sämtliche körperlichen Symptome einer Panikattacke aufgestiegen. Nur das Gefühl der Panik blieb aus.

Jetzt liegt die letzte Reduktion 3 Monate zurück und ich bin immer noch nicht okay.

Aber ich genieße die Momente, wenn ich draußen sein kann. Dieser Herbst ist wirklich ein Traum. :)

Heute Abend kommt meine Nachbarin zum gemeinsamen "Babylon-Berlin"-Gucken. Und für Ende des Monats hat sich meine Schwester angekündigt. <3

Ich wünsche euch alles Liebe, entspannte Momente mit einem Hauch von Unbeschwertheit.

Seid umarmt! :group:
Rosenrot
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Re: Rosenrot: Escitalopram Absetzsyndrom und Ausschleichen

Beitrag von Bittchen » Donnerstag, 11.10.18, 18:10

Liebe Rosenrot,

wir sind heute auch durch den wunderschönen Herbst-Spessart gefahren.
Wir konnten auch noch einen Eisbecher in der Sonne genießen,das hat sehr gut getan.
Dir wünsche ich auch so schöne Momente von ganzem Herzen,denn da tanken wir wieder etwas auf.

Ganz liebe Grüße
Deine Brigitte
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2009 erneut schwere Episode,Hausarzt verschreibt wieder Aurorix,wirkt nicht mehr.
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Dann ohne Ausschleichen ,Umstellung auf Citalopram 40 mg. dann umgestellt auf 20 mg Es-Citalopram,

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Anfang 2017 : Vom neuen Hausarzt ließ ich mir dann Tropfen verschreiben und reduzierte jede Woche einen Tropfen.
Seit Mai 2017 ohne Ad.

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Jetzt bin ich in eine, angeblich leichte, Überfunktion geraten.
Symptome sind starke Schlafstörungen,Gereiztheit,Wut ,innere Unruhe und Beben,Kribbeln in Füßen und Waden,schwitzen,sehr trockener Mund,immer Durst.
Plaque in Halsschlagader ,vorgestern beim Endokrinologen fest gestellt,auch Polyneuropathie ,wird in beiden Beinen vermutet.

Erst einmal will ich versuchen ohne erneutes PP auszukommen.
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Auch Sehstörungen,Magengeschwüre,mit Teerstuhl hatte ich in den letzten drei Jahren .

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Re: Rosenrot: Escitalopram Absetzsyndrom und Ausschleichen

Beitrag von Rosenrot » Donnerstag, 11.10.18, 23:43

Danke, liebe Brigitte! :hug:

Ich freue mich, dass ihr so einen schönen Tag verbringen konntet.
Das ist wieder ein Eintrag für deine Liste der täglichen Segnungen.

Ich habe diese Liste vor Jahren auch mal geführt und es ist beeindruckend, für wie viele Dinge wir am Tag dankbar sein dürfen, sobald wir unseren Blick dafür schärfen.

Ich wünsche dir noch viele schöne Erfahrungen.

Gute Nacht, Brigitte, schlaf gut!
:bettzeit:
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Re: Rosenrot: Escitalopram Absetzsyndrom und Ausschleichen

Beitrag von Jofab » Sonntag, 14.10.18, 9:36

Liebe Rosenrot,

ich denk an dich und wünsch dir einen guten Sonntag !
Freu mich immer so sehr über deine lieben Grüße an mich.

Mein Sohn ist jetzt wieder da und ich muß meine ganze Kraft mobilisieren.

Alles Liebe für dich. :hug:

Ilse
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Re: Rosenrot: Escitalopram Absetzsyndrom und Ausschleichen

Beitrag von Bittchen » Montag, 22.10.18, 13:45

Liebe Rosenrot,

ich habe eine Zeit nichts von dir gelesen,aber ich verzettel mich auch gerne und hoffe es geht dir gut.
Darum möchte ich dir einen guten Wochenanfang wünschen und ganz liebe Grüße da lassen.

Deine Brigitte
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Plaque in Halsschlagader ,vorgestern beim Endokrinologen fest gestellt,auch Polyneuropathie ,wird in beiden Beinen vermutet.

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Re: Rosenrot: Escitalopram Absetzsyndrom und Ausschleichen

Beitrag von Rosenrot » Dienstag, 23.10.18, 11:32

Liebe Brigitte,

ich danke dir.

Mir geht es so einigermaßen. Wenn mein Körper sich zu stark verkrampft, nehme ich Baldrian. Dann werde ich zwar lethargisch, aber das ist dann das kleinere Übel.

Hab auch du eine beschwerdearme Woche. Ich hoffe, die Arbeiten am Haus schreiten voran und du findest immer wieder kleine Dinge in deinem Leben, die du würdigen und an denen du dich erfreuen kannst.

Sei lieb umarmt! :hug:
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Re: Rosenrot: Escitalopram Absetzsyndrom und Ausschleichen

Beitrag von Jofab » Mittwoch, 24.10.18, 8:38

Liebe Rosenrot,

es ist so lieb, daß du an mich denkst und mir einen Gruß daläßt.
Es freut mich, daß es einigermaßen erträglich für dich ist.

Tut mir leid, ich kann gar nicht gut schreiben zur Zeit.

Ich grüße dich ganz herzlich.

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Re: Rosenrot: Escitalopram Absetzsyndrom und Ausschleichen

Beitrag von Guglhupf » Freitag, 16.11.18, 20:49

Liebe Rosenrot :)

Ich wollte mal fragen wie's dir so geht habe länger nichts von dir gelesen.

Wünsch dir alles Liebe,
Anna
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