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Rosenrot: Escitalopram Absetzsyndrom und Ausschleichen

Wenn Antidepressiva abgesetzt werden, kann dies zu schweren und langwierigen Entzugserscheinungen führen. Viele Hersteller und Ärzte verharmlosen diese Problematik leider.
Jofab
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Re: Rosenrot: Escitalopram Absetzsyndrom und Ausschleichen

Beitrag von Jofab » Montag, 07.01.19, 15:37

Liebe Rosenrot,

ich bin so erschüttert darüber, was dir passiert ist !

Gottlob hat es sich wieder soweit verbessert, daß du wieder gehen kannst !
Aber ich kann nur zu gut verstehen, wie entsetzt du bist.

Hoffentlich weiß noch jemand eine Erklärung.

Ich habe ja auch gerade ein wenig reduziert und auch den Eindruck, daß es sich so verschlechtert hat seitdem und stelle
mir die gleiche Frage wie du !
Hoffentlich hat noch jemand eine Erklärung dafür.

Ich leide mit dir und drück dich ganz fest.

Ganz liebe Grüße :hug:
Ilse
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Re: Rosenrot: Escitalopram Absetzsyndrom und Ausschleichen

Beitrag von Annanas » Montag, 07.01.19, 16:10

Oh Gott, liebe Rosenrot :hug: - das ist so schlimm!
Ich kenne ja dieses Gefühl, wenn die Muskeln einfach nicht mehr wollen u erst nach einer längeren Ruhepause wieder Bewegung möglich wird.
Durch deine Lähmung stelle ich mir das noch furchtbarer vor :cry: .

Diese extreme Muskelschwäche scheint dann aufzutreten, wenn man schon im unteren Dosisbereich ist.

Ich suche schon die ganze Zeit fieberhaft nach einer Erklärung - eine Theorie (aber nur von mir) wäre, daß bei Einnahme (vllt auch gerade mehrere Jahre) eines antriebssteigernden AD (wie bei dir u auch bei mir) der Muskeltonus dauerhaft erhöht ist.
Wahrscheinlich bemerkt man das während der Einnahmezeit überhaupt nicht bzw manifestiert sich das ggf später in einer Akathisie.

Die Muskeln sind also die ständigen Impulse zur Anspannung gewöhnt - durch das Absetzen des Medikamentes verliert sich das künstliche Hochpushen u
das ZNS muß erst wieder lernen, die entsprechenden Signale für Bewegung, ohne den (vollen) Wirkstoff, adäquat weiterzuleiten.

Das wäre so eine Vorstellung von mir - denn daß es nur am B12 Mangel liegen soll - glaube ich mittlerweile bei mir nicht mehr (vllt ein verstärkender Faktor), denn sonst wäre Muskelschwäche auch nicht als Absetzsymptom gelistet.

Liebe Rosenrot, ich glaube schon noch daran, daß sowohl du, als auch ich, von den PP wegkommen werden.

Ich habe jetzt gerade nicht deine Signatur parat, weiss nur noch, daß du erst vor einer Woche reduziert hattest.
Das ist sicher ein Faktor u vllt sollte man die Stabilisierungspausen etwas länger ausdehnen.

Finde ich auch nicht gerade prickelnd, aber vllt hilft es.

Hoffentlich kannst du dich beruhigen - das ist wirklich ein Erlebnis, was man seinem schlimmsten Feind nicht wünscht....ich drücke dich mal :hug: ,
lG von Anna
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Rosenrot
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Re: Rosenrot: Escitalopram Absetzsyndrom und Ausschleichen

Beitrag von Rosenrot » Montag, 07.01.19, 16:25

Liebe Sarah, liebe Ilse, :group:

ja, "mitgenommen" ist der richtige Ausdruck.

Ich merke erst jetzt, dass ich völlig durchgefroren bin. Es muss wohl sehr kalt am Boden gewesen sein.

Gerade rief meine Schwester an. Ich habe ihr nichts davon erzählt. Sie soll sich keine Sorgen machen.

Ich habe einen Schlüssel bei einem Freund hinterlegt. Aber ich müsste mich zur Wohnungstür schleifen können. Mein Schlüssel steckt nämlich immer zur Sicherheit von innen. Dieses Schleppen ist sehr schwierig, das Körpergewicht lastet auf dem rechten Handgelenk, die Knochen schmerzen auf dem harten Boden. Das ist eine Quälerei.

Ich mache mir jetzt noch eine Wärmflasche und kuschel mich zum "Auftauen" ins Bett.

Werde immer mal wieder hier reinschauen, ob es vielleicht eine fachliche Einschätzung gibt.

Ach so, ähm, vertragen habe ich das Escitalopram sehr gut. Aber erstens kann ich es nicht für legitim halten, hinterrücks von Ärzten schwerstabhängig gemacht zu werden. Und zweitens leide ich an einer Colitis Ulcerosa und bin im Falle einer Kolektomie vom Kaltentzug bedroht (mangelnde Resorption). Auch das hätte von den Ärzten berücksichtigt werden müssen. Wer soll sich im Kaltentzug jahrelang um mich kümmern? Ach, und außerdem werde ich in 4 Jahren 65. Selbst die Schulmedizin will dann kein Escitalopram mehr beim Patienten sehen. :frust:

Ganz liebe Grüße und herzlichen Dank euch beiden! <3

Rosenrot

Überschnitten mit Anna :hug:
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Re: Rosenrot: Escitalopram Absetzsyndrom und Ausschleichen

Beitrag von Kaenguru70 » Montag, 07.01.19, 16:52

Liebe Rosenrot,
Rosenrot hat geschrieben:
Montag, 07.01.19, 16:25
Aber erstens kann ich es nicht für legitim halten, hinterrücks von Ärzten schwerstabhängig gemacht zu werden
Das wissen die selber heute noch nicht🤦🏻‍♀️.
Rosenrot hat geschrieben:
Montag, 07.01.19, 16:25
Ach, und außerdem werde ich in 4 Jahren 65. Selbst die Schulmedizin will dann kein Escitalopram mehr beim Patienten sehen.
Im Ernst? Gilt das für alle AD?

Hm, was Anna schreibt bzgl Muskeln stimmt mich nachdenklich🤔.

Hoffentlich geht es dir rasch besser und du bist nicht zu sehr geschockt (traumatisiert).

Lieben Gruß
Sarah :hug:
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Re: Rosenrot: Escitalopram Absetzsyndrom und Ausschleichen

Beitrag von Rosenrot » Montag, 07.01.19, 18:23

Liebe Anna, :hug:

herzlichen Dank für deine Betrachtungsweise, die ich für einen plausiblen Erklärungsansatz halte. Ich meine, hier im Forum ist das gesammelte Fachwissen im deutschsprachigen Raum, hier sind der größte Erfahrungsschatz und vielleicht auch die sinnvollsten Überlegungen.

Ich bin immer noch ganz erschöpft und verkrampft und geschockt.
Wenn es mir wieder besser geht, werde ich es als Erfahrung, die es in Zukunft zu berücksichtigen gilt (nicht auf den Boden setzen), verbuchen, mein Krönchen richten und weitermachen.

Liebe Sarah, :hug:

gerade weil die Ärzte es immer noch nicht wissen, packt mich leider gelegentlich die Wut - gerade nach so einem Vorkommnis. Die werden hochbezahlt, weil sie angeblich qualifiziert sind und Verantwortung tragen. Und dann so etwas? Die haben es zu wissen. Die haben sich dafür zu interesieren. Es ist ihr Job. Ich weiß, ich renne hier offene Türen ein ,aber ich sage es noch einmal:

Es ist ein Unding, dass das Vertrauen unnd die Würde von Patienten derart missachtet werden und die Patienten gegen alle äußeren Widerstände zum Spezialisten ihrer medizinischen Behandlung werden müssen.
Ich schimpfe sonst nicht viel, aber das muss jetzt einfach mal raus. :evil:

Ich weiß leider nicht, ob sich das Problem älterer Patienten auch auf andere AD's bezieht. Anyone?

Liebe Grüße
Mir fehlt jetzt die Kraft noch mehr zu schreiben.

Rosenrot
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Re: Rosenrot: Escitalopram Absetzsyndrom und Ausschleichen

Beitrag von Jofab » Montag, 07.01.19, 22:13

Liebe Rosenrot,

hoffentlich hast du diesen bösen Schock ein wenig überwunden und kannst etwas Ruhe finden.
Es tut mir leid, daß du eine so böse Erfahrung machen mußtest - sie macht das Reduzieren nicht gerade einfacher.

Die Erklärung von Anna finde ich sehr einleuchtend - das läßt das Ganze etwas weniger unheimlich erscheinen,
finde ich.
Ich wünsche dir, daß du trotzdem gut schlafen kannst.

Alles Liebe :hug:
Ilse
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Re: Rosenrot: Escitalopram Absetzsyndrom und Ausschleichen

Beitrag von Rosenrot » Montag, 07.01.19, 23:19

Danke, liebe Ilse!

Ich finde Annas' :) Überlegungen auch sehr hilfreich.

Vor 2 Jahren bei meinem ersten Absetzversuch geschahen lauter merkwürdige Dinge mit mir, die mich immer verzweifelter werden ließen.

Das ist jetzt anders. Das Wissen um die Zusammenhänge beim Reduzieren machen für mich diesen Weg erst möglich. Das ist so kostbar.

Schlaf gut, liebe Ilse! Heile sanft und stetig! :hug:

LG Rosenrot
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Re: Rosenrot: Escitalopram Absetzsyndrom und Ausschleichen

Beitrag von Guglhupf » Dienstag, 08.01.19, 1:49

Liebe Rosenrot :)

Tut mir sehr leid, dass du diese schlimme Erfahrung machen musstest. Ich kann so gut nachvollziehen, wie sehr dich das schockiert haben muss.

Ich schleiche ja auch Escitalopram aus und musste eine Pause einlegen. Und obwohl ich dachte, ich könnte hübsch Schritt für Schritt reduzieren, ging ab 2,7mg nichts mehr. Selbst jetzt in der Pause wechseln sich Fenster und Wellen ab.

Ich hab das Zeug 10 Jahre genommen und wenn überhaupt, ist ein gänzliches Absetzen sicher nur langsamst über Jahre möglich. Ich mach mir da aber keinen Stress mehr, Lebensqualität ist mir wichtiger. Und leider geht die recht schnell drastisch verloren, wenn man stur durchziehen möchte, bei mir zumindest.

Ich denke das Medikament hat massiv umgebaut - eben über Jahre. Das braucht einfach seine Zeit und da leider die Medizin so großartig ist, uns was zu verschreiben über dessen Wirkweise wohl nicht mal ein Bruchteil bekannt ist, müssen wir nun selbst erforschen, wie sich das alles verhält.

Du hast ja auch gerade erst wieder reduziert, ich glaube auch, dass wir im Entzug mit unseren größten Ängsten konfrontiert werden bzw. diese uns immer wieder vorgegaukelt werden, um die Substanz doch wieder zu erhöhen. Und du siehst dich ja besonders um alles was mit Mobilität bzw Beweglichkeit zu tun hat. Bei mir ist es die Verdauung, bei Buetze das Kribbeln in den Füßen.

Ich wünsche dir, dass du dich von der Erfahrung schnell erholen kannst :hug:

Alles Liebe
Anna
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Re: Rosenrot: Escitalopram Absetzsyndrom und Ausschleichen

Beitrag von Rosenrot » Dienstag, 08.01.19, 3:02

Danke, liebe Anna, für deine aufbauenden Worte.

An Erholung ist leider noch nicht zu denken. Es ist halb 3 in der Nacht und kein Schlaf in Sicht. In meinem Körper pulsiert es, ich bin zittrig, mir ist übel, mein Mund ist trocken.

Eine Reduktion von 4 % nach 2-monatiger Pause bei 5 mg und nichts geht mehr. Ich weiß nicht, wie ich morgen die Tür öffnen soll. Es sind Monteure angekündigt, um die Verbrauchsdaten in der Wohnung abzulesen.

Vergangene Nacht bin ich erst morgens um 8 eingeschlafen.

Ich nehme das Escitalopram im Sommer 7 Jahre. Dies ist der 2. Ausschleichversuch. Ich weiß gerade echt nicht, wie es weitergehen soll.

Was passiert, wenn wir mit unseren individuellen Dosisabmessungen mal ins Krankenhaus müssen? Diese Mengen bereitet uns doch niemand zu. Ich überlege, ob es besser wäre, bei 5 mg zu bleiben. Das ist genau eine Tablette. Aber für den Rest des Lebens mit der Bedrohung eines möglichen Kaltentzugs bleiben ... wenn 4 % schon so schlimm sind ... Man darf gar nicht darüber nachdenken.

Ich freue mich auf jeden Fall für dich, dass du schon so weit reduzieren konntest. Du machst es genau richtig, man kann es wirklich nicht erzwingen.

Eine gute Nacht für dich! :hug:

Liebe Grüße
Rosenrot
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Re: Rosenrot: Escitalopram Absetzsyndrom und Ausschleichen

Beitrag von Jamie » Dienstag, 08.01.19, 10:07

Hallo Rosenrot, :)

das ist ja wirklich ein Elend, wie es dir geht :(
Ich habe das auch eben erst mit der Situation am Boden und der Lähmung gelesen :cry: .
Es ist schlimm, so hilflos sein zu müssen.

Kannst du künftig Familie, Bekannte etc. bitten, wenn wirklich mal der Boden zu putzen ist, ob sie dir das abnehmen könnten?
Ich nehme an, mit einem Wischer, wo du dabei stehen kannst, geht das vielleicht nicht so gut?
Also ich lehne es für mich selber ab auf den Knien zu putzen, weil mir durch die gebückte Haltung und meiner angeknacksten Halswirbelsäule oft schlecht und schwindelig wird und für mich ist ein Wischer eine Entlastung, aber ich habe auch keine Lähmung wie du.
Um mich beim Putzen nicht überanstrengen zu müssen, putze ich auch lieber öfter, und muss dafür keinen großen Dreck wegschrubben. Das macht es im Endeffekt für mich einfacher.

Ich bekomme den Eindruck, dass du deinen letzten Abdosierschritt evtl. ganz oder in Teilen rückgängig machen solltest :(. Dein Zustand klingt wirklich nicht gut.
Es tut mir so leid, wie du und andere leiden müssen, es ist deprimierend :cry: .
Ich denke man kann da nur langfristig denken und muss akzeptieren, nur ganz marginale Mengen weglassen zu können.
Wir wissen sowieso, dass Ausschleichen bei älteren Menschen teilweise noch schlimmer ist als bei den Jungen; es kommen im Alter ja auch die ganz normalen Alterserscheinungen und gesundheitliche Beeinträchtigungen mit dazu, die ein junger Mensch vielleicht noch nicht so hat.

Ich lasse dir und allen anderen Betroffenen einen dicken Knuddler da :hug:
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Re: Rosenrot: Escitalopram Absetzsyndrom und Ausschleichen

Beitrag von Rosenrot » Dienstag, 08.01.19, 11:25

Guten Morgen, ihr Lieben!

Ich habe geschlafen! Bin geduscht, habe Zähne geputzt und eine Duftlampe angemacht. Hoffentlich kommt der Monteur bald, damit ich meine Ruhe habe.

Liebe Jamie, danke dir!
Ich habe es gewusst ... Für mich gibt es keine Absetzperspektive ... Wie furchtbar ist das denn ...? Das ist gar keine Perspektive - nur ein Leben in ständiger Angst ... :shock: :cry:

Entschuldigung, ich mag gerade nicht mehr schreiben.

LG Rosenrot
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Re: Rosenrot: Escitalopram Absetzsyndrom und Ausschleichen

Beitrag von Jamie » Dienstag, 08.01.19, 12:29

Hallo
Liebe Jamie, danke dir!
Ich habe es gewusst ... Für mich gibt es keine Absetzperspektive ... Wie furchtbar ist das denn ...? Das ist gar keine Perspektive - nur ein Leben in ständiger Angst
Oh Gott, das habe ich doch gar nicht geschrieben! :o :cry:

Das hast du völlig falsch aufgefasst, Rosenrot :hug: .

Ich schrieb es ist schwer und man muss vermutlich extrem langsam machen (nur marginal scheinende Mengen absetzen).

Die Idee des Aufdosierens unterbreite ich jedem hier, wo ich beim Lesen feststelle, dass es absolut quälend ist mit dem Runtergehen, egal ob Jung oder Alt.
Manchmal ist auch der Zeitpunkt ungeeignet und ein paar Wochen später klappt es besser.

Grüße
Jamie
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Re: Rosenrot: Escitalopram Absetzsyndrom und Ausschleichen

Beitrag von Rosenrot » Dienstag, 08.01.19, 13:58

Liebe Jamie, ich wollte dich nicht so betroffen machen. Verzeih mir! :hug:

Ich bin so froh, dass du mir deine Einschätzung gibst und habe deinen Rat sofort beherzigt. Bin auf 4,9 mg gegangen.

Habe dann versucht die Dauer des Entzugs bei 1 % auszurechnen. Bin aber daran gescheitert.

Ich habe so sehr an diesen Weg geglaubt, war so gewissenhaft und sehe jetzt kein Licht am Ende des Tunnels.

Sorry, meinen Körper hat gerade ne dicke Panikattacke überrollt ... :cry:

Sei lieb gegrüßt! <3

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Re: Rosenrot: Escitalopram Absetzsyndrom und Ausschleichen

Beitrag von Petunia » Dienstag, 08.01.19, 14:13

Liebe Rosenrot,

Auch von mir eine dicke Trostumarmung. Blöde, blöde Panikattacken! Ich hoffe, sie geht schnell rum.

Gut, dass Du aufdosiert hast. Und dann, wenn Du etwas stabiler bist, langsamer runter. Was ist das doch nur für ein Zeug, dieses Escitalopram.

Ich drücke Dir fest die Daumen

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Re: Rosenrot: Escitalopram Absetzsyndrom und Ausschleichen

Beitrag von padma » Dienstag, 08.01.19, 18:01

liebe Rosenrot, :)

ich habe gerade erst gelesen, was passiert ist. :hug:
Das muss eine sehr beängstigende Erfahrung gewesen sein.

Wäre nicht ein Hausnotrufssystem sicherheitshalber was für dich? So ein Armband mit "rotem Knopf" das man immer um hat, um notfalls Hilfe zu holen.

Jetzt geht es zunächst um Stabilisierung. Alles andere muss man später sehen.
Das Licht am Ende des Tunnels ist noch da, auch wenn du es gerade nicht sehen kannst.

ganz liebe Grüsse :hug:
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seit 2002 Fluoxetin zur Schmerztherapie

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Absetzverlauf:
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1.01.2019: 0,1 mg :D



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Rosenrot
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Re: Rosenrot: Escitalopram Absetzsyndrom und Ausschleichen

Beitrag von Rosenrot » Dienstag, 08.01.19, 18:45

Liebe Padma,

herzlichen Dank! :hug:

Ja, ich hatte Angst. Ich denke aber, dass ein Notrufsystem mir leider nicht helfen kann. Die bringen mich ins Krankenhaus. Dort wird mir ja nicht geholfen. Ganz im Gegenteil.

Ich wusste ja, was los war. Ich wusste nur nicht, wie lange ich da sitzen würde. Ein Teilnehmer hier hat mal erzählt, dass er im Escitalopram-Entzug einmal stundenlang regungslos da gesessen hat. Ich bin also auf Einiges vorbereitet. Dass es mich bei meinem so kontrollierten Absetzweg zu so einem frühen Zeitpunkt dermaßen hart erwischt, ist jedoch niederschmetternd. Ich bin gerade richtig down, und da gehört bei mir schon Einiges dazu. :cry:

Darf ich noch etwas erzählen?
In den vergangenen Tagen ist aufgefallen, dass es mir 2 Stunden nach der Einnahme schlecht geht. Zuerst war es nur gering, gestern dann die Muskelschwäche, heute die voll ausgebildete Panikattacke.
Ich habe an Neujahr ja nicht nur reduziert, sondern musste komplett auf die Wasserlösung umsteigen (bis dahin hatte ich nämlich 5 mg als Tablette und den jeweiligen Rest als Wasserlösung). Am Anfluten kann es doch nicht liegen. Das ist doch nach 30 min abgeschlossen, oder?

Es ist nur eine Beobachtung ohne Schlussfolgerung, weil der Absetzvorgang per Wasserlösung ist ja alternativlos. Die Feinwaagen funktionieren doch in diesem Messbereich nicht. Aber ich würde mich wohler damit fühlen, mit ner Feile an der Tablette zu arbeiten.

Ich hab jetzt Angst vor Morgen, vor der nächsten Einnahme und den Stunden danach ...

Naja, irgendwann wird es aufhören.

Danke dir! <3

Rosenrot
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Re: Rosenrot: Escitalopram Absetzsyndrom und Ausschleichen

Beitrag von Anikke » Dienstag, 08.01.19, 20:29

Liebe rosenrot,
ups das ist jetzt etwas kompliziert, du hast 2 Sachen gleichzeitig verändert und kannst nur vermuten was von was kommt :?
ich kann mir iwie schon vorstellen, dass diese Panikattacken vllt durch den stress gestern und das schnellere anfluten kam, was meinst du?
Ich bin mur sicher, dass es so notrufsysteme auch mit Assistenz gibt, also dass derjenige der den Notruf hört, kommt und dir auf hilft, wenn das vorbesprochen ist.
Ich kenne mich aber letztlich zuwenig aus. Aber der Logik nach gibt es ja viele körperlich eingeschränkte Menschen, die nur eine kurze krisenhilfe brauchen und keinen Rettungswagen.
Ich bin wie die anderen ganz erschreckt und betroffen und voller Mitgefühl, wie es dir gestern ergangen ist, liebe rosenrot. Eine körperliche behinderung, die sich durch due reduktion verschlimmert, ist wirklich einer der worst cases :cry:
Aber es macht mich auch so wütend, dass du jetzt dein leben lang diese sch :censored: Pillen nehmen sollst, damit du deine Mobilität erhalten kannst. Das gibt es doch wohl nicht und wie leichtfertig und verantwortungslos war das denn, dir dieses zeug zu verschreiben *grrr*
Ich möchte dich ermutigen, weiter zu machen. Kleinere Schritte zu versuchen, vllt auch dieses microtapering, das macht lunetta, die etwa in deinem alter ist.
Und ich möchte dir vorschlagen, dich nach Unterstützung umzusehen, nicht nur einen guten notfalldienst, sondern vllt Unterstützung im Haushalt und Begleitung von Besorgungen und Spaziergängen. Ich weiß nicht ob du in Deutschland lebst, hier gibt es doch viele unterstützungsmöglichkeiten wie Pflegedienst oder persönliches budget.
Ich fände es schön, wenn du deine kraft während dieses schwierigen absetzprozesses für einen netten Spaziergang aufwenden könntest statt alleine dein Bad putzen zu müssen.
Was denkst du?
Liebe grüße anikke
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Re: Rosenrot: Escitalopram Absetzsyndrom und Ausschleichen

Beitrag von Rosenrot » Dienstag, 08.01.19, 22:30

Liebe Anikke,

danke für deine Überlegungen.

Da scheint sich ein Missverständnis eingeschlichen zu haben: Ich muss das Escitalopram nicht nehmen, um meine Mobilität zu erhalten. Mit der Hemiparese vom Boden aufzustehen, war von Anfang an eine der schwierigsten Übungen. Wenn der PP-Entzug die Muskulatur schwächt, kann es wohl passieren, das ich diese anspruchsvolle Bewegung nicht ausführen kann. Aber das geschah jetzt zum ersten Mal.

Mir ging es ja im August schon mal so grottenschlecht, aber ich glaube, da bin ich gar nicht auf die Idee gekommen, am Boden rumzukriechen. Nachdem ich mich erholt hatte, ging es jedenfalls wieder. Das ist wohl so eine Marotte von mir. Ich hantiere nicht mit Wischwasser, sondern putze den Boden mit feuchten Bodentüchern aus dem Drogeriemarkt. Das versteht kein Mensch, ich weiß.

Ich müsste den Haushalt nicht alleine machen. Jamie :) hatte ja auch schon danach gefragt. Mir wurde eine Haushaltshilfe bewilligt. Aber ich komme besser alleine klar. Termine würden mich sehr belasten. Ich brauche viel Ruhe und wenig Kontakt.

Je nach dem, was der Entzug mit mir macht, geht entweder beides (Spazierengehen und Putzen) oder gar nichts.

Ja, das mit dem Microtapering werde ich mir dann mal anschauen ... Danke für den Tipp. :)

Anikke, es ist so lieb von dir, dass du dir so viele Gedanken gemacht hast. Vielen Dank! :hug:

Hab' eine gute Nacht!

Liebe Grüße
Rosenrot
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Re: Rosenrot: Escitalopram Absetzsyndrom und Ausschleichen

Beitrag von Kaenguru70 » Dienstag, 08.01.19, 23:00

Liebe Rosenrot :) ,

Ich bin ganz gerührt, dass du in deiner schlimmen Situation noch Kraft hast bei mir reinzulesen <3 .
Morgen werde ich mir das Video anschauen, ich bin zutiefst erschöpft von diesem Tag, ich habe viel geweint.

Deine Besorgnis :? kann ich gut nachvollziehen, es wird aber bestimmt über längere Zeit möglich sein zu reduzieren.
Dennoch verstehe ich deine Frustration, mir würde es ähnlich ergehen.
Ich versuche das Thema für mich gerade auszublenden, sonst werde ich wahnsinnig :cry: .

Ich bin mir relativ sicher, dass so ein Hausnotruf auch für solche Situationen wie deine eingerichtet werden kann.
Meiner Mutter musste auch schon geholfen werden und sie kam nicht immer ins KH.
Überleg es dir in Ruhe....

Hier im Forum las ich mal, dass die Umstellung von Tabletten auf Wasserlösemethode auf Grund des schnelleren Anflutens sehr wohl eine Auswirkung auf das Befinden hat.
Ist es vlt eine Idee, das Medikament in zwei Etappen zu trinken?

Ich wünsche dir, dass es bald besser wird.
Gute Nacht :bettzeit:

Ganz liebe Grüße :hug:
Sarah
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Marko92
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Re: Rosenrot: Escitalopram Absetzsyndrom und Ausschleichen

Beitrag von Marko92 » Mittwoch, 09.01.19, 12:24

Liebe Rosenrot :)

ich hab eben in Sarahs Thread gelesen, dass es dir schlecht geht. - Das ist ja eine üble Geschichte mit der Kraftlosigkeit.

Deine Skepsis wegen Hausnotruf teile ich, ich kenne leider auch Geschichten von älteren, bewegungseingeschränkten Menschen, die nicht lange gefragt worden sind und ins KH gebracht und schlimmstenfalls bei zusätzlicher "psychischer Krankheit" als hilfsbedürftig und uneinsichtig eingestuft worden sind.

Deswegen würde ich professionelle Helfer erst mal genau unter die Lupe nehmen, bevor ich sie mir ins Haus holen würde und zusätzlich ein durchdachte Patientenverfügung vom Fachanwalt, nicht aus dem Internet verfassen lassen.

Falls das mit dem Aufstehen mal nicht klappt, könntest du dir doch einen Schlafsack zurechtlegen evtl. Iso-Matte drunter und du kannst dich ausruhen und Kraft schöpfen.

Vielleicht wäre jetzt auch eine Absetzpause das richtige? Dem Körper Zeit geben, sich etwas zu erholen und deine Mobilität nicht gefährden?

Ich wünsche dir von Herzen eine bessere Zeit.

GlG Markus :hug:
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