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Petunia: Escitalopram zu schnell ausgeschlichen

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Re: Petunia: Escitalopram zu schnell ausgeschlichen

Beitrag von Jofab » Dienstag, 14.08.18, 7:55

Liebe Beate,

du musst sicher gleich los !
Drück dir ganz fest die Daumen, dass du etwas erreichen kannst und irgendwie Unterstützung bekommst !

Viel Glück !

Alles Liebe Ilse
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Re: Petunia: Escitalopram zu schnell ausgeschlichen

Beitrag von Petunia » Dienstag, 14.08.18, 8:00

Danke, liebe Clarissa!

Hundegang heulend überstanden. Totale Nervenkrise.
So schaffe ich kein Taxi. Hölle pur.

Ich rufe da an und frage, ob jemand kommen kann. Das geht so nicht, denn ich bin vollkommen am Ende, völlig kraftlos, übel, schwindelig, absolute Endzeitstimmung.
ich brauche etwas, was mir das lindert. Dringend.

Das ganze Zusammenreissen und trotzdem Machen gibt mir den Rest. In diesem Zustand allein in der Wohnung liegen aber auch.

Es wird doch immer schlimmer. Das macht meine Seele und mein Herz kaputt.

ich bete nur noch.

Alles Liebe Beate
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Re: Petunia: Escitalopram zu schnell ausgeschlichen

Beitrag von Petunia » Dienstag, 14.08.18, 8:01

Danke Dir auch, liebe Ilse!

Aber ich rufe dort an. Ich bin nach dem Hundegang total schwach.

Alles Liebe Beate
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Re: Petunia: Escitalopram zu schnell ausgeschlichen

Beitrag von reddie » Dienstag, 14.08.18, 8:28

Ja, mach das... Die müssen auf sowas eingerichtet sein. Vielleicht wollten sie erstmal sehen, ob du den Weg noch alleine schaffst. Und hinterher heißt es wieder: ach, das können Sie doch alles noch?

Ich bete mit Dir, liebe Beate.

Sitze auch wieder hier und denke mir: es kann doch nicht sein, dass man immer wenn man was geschafft hat, dafür büßen muss, aber ruhig liegen geht auch nicht. Ich weiß, wie die Fachleute das nennen würden. agitierte Depression mit starker somatischer Beteiligung. Nun ja, dann haben sie einen Schlüssel, um es abzurechnen. Weil wir ja nicht ruhig liegen bleiben können. Früher konnte ich das. Konnte mich vor Depression kaum im Bett drehen, aber ich hatte nicht so viele Ängste (alles nicht mehr zu schaffen) und abends und nachdem ich was geschafft habe, wurde es besser.

Hoffe, Du bekommst ein wenig Erleichterung. Du bist nicht allein.

reddie
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Re: Petunia: Escitalopram zu schnell ausgeschlichen

Beitrag von Jofab » Dienstag, 14.08.18, 9:10

Liebe Beate,

fühle sehr mit dir ! Drehe hier auch am Rad.

Da muß jemand ins Haus kommen. Gibt viele, die den Weg nicht schaffen.
Petunia hat geschrieben:
Dienstag, 14.08.18, 0:16
So ging es mir auch heute in Gesellschaft mit den Nachbarn. Wenn es so schlimm ist. hilft nichts. Es beruhigt etwas, aber das Leid unter den Symptomen bleibt.
Genauso geht es mir mittlerweile auch.
Ich denke das auch immer mit dem Zusammenreißen. Aber zuhause allein ist es genauso schlimm.
Ach Beate - ich würde dir so gerne etwas Tröstliches schreiben. Aber mir fällt nichts ein.

Ich denke an dich und hoffe, daß es im Laufe des Tages etwas besser wird bei dir.

Alles Liebe :hug:
Ilse
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Re: Petunia: Escitalopram zu schnell ausgeschlichen

Beitrag von Petunia » Dienstag, 14.08.18, 9:49

Ihr Lieben,

Jetzt hatte ich ein sehr nettes Telefongespräch mit einer Frau vom sozialpsychiatrischen Dienst. Sie konnte mich etwas beruhigen. Sie sagte mir Hilfe zu, dazu seien sie da. Allerdings geht sie jetzt zweieinhalb Wochen in Urlaub. Ihr Kollege wird mich aber nächsten Montag anrufen und auch besuchen.

Dann helfen Sie mir dabei, mich organisatorisch zu sortieren, Möglichkeit von Berentung, betreutes Einzelwohnen für 3 oder 4 Monate, Hilfe für Zuhause, Begleitung zu Ärzten (Neurochirurgie) und so etwas alles.

Sie wusste immerhin von Nervenschmerzen und Mißempfindungen nach Entzug von AD, meinte aber, dass man da schon Medikamente bräuchte, um das zu lindern, naja, das ist eben die herrschende Meinung.

Aber ich bin schon sehr mürbe. Und wenn ich von Euch höre, dass Ihr das so schlimm nur direkt die ersten Monate nach Entzug hattet und es dann besser wurde, dann entsetzt es mich so, dass es bei mir nach 20 Monaten immer noch so grausam ist .

Die Frau sagte mir noch, ich solle mich nicht schämen, bei ihnen dürfe ich genau so sein, wie ich bin und müsse mich nicht zusammenreißen. Das hat gut getan.

Jetzt weiter durchhalten bis Montag. Und Mittwoch dann Suris OP.

Ich liege jetzt hier und atme. Es ist zum Glück kühl. mehr kann ich jetzt nicht tun. Ich will nicht, dass es so ist, aber es ist eben so. Die Kinder waren kurz da, aber ich habe sie rausgeschickt, weil ich meine Tränen nicht zurückhalten will. Sonst platze ich und die Brustschmerzen werden schlimmer.

Wenn ich den Kopf bewege, dreht es mich so weg. Das ist sehr schlimm.

Alles Liebe für
Beate
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Re: Petunia: Escitalopram zu schnell ausgeschlichen

Beitrag von Jofab » Dienstag, 14.08.18, 10:02

Liebe Beate,

das klingt gut ! Du bekommst endlich Unterstützung ! Das hätte schon in der Klinik geregelt werden müssen !
Petunia hat geschrieben:
Dienstag, 14.08.18, 9:49
Aber ich bin schon sehr mürbe. Und wenn ich von Euch höre, dass Ihr das so schlimm nur direkt die ersten Monate nach Entzug hattet und es dann besser wurde, dann entsetzt es mich so, dass es bei mir nach 20 Monaten immer noch so grausam ist .
Psychisch geht es mir ja auch so. Wenn man nur wüßte, woran es liegt !

Aber ich hoffe, die Aussicht auf Hilfe beruhigt dich ein wenig.
Ich drücke dich ganz fest ! :hug:

Alles Liebe
Ilse
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Re: Petunia: Escitalopram zu schnell ausgeschlichen

Beitrag von Clarissa » Dienstag, 14.08.18, 10:11

Hallo, Beate

- das klingt doch schon mal gut! Da freue ich mich. Vielleicht wird das zu einer richtigen Entlastung.

Ich bin 4 Jahre nach "Null mit allem" weiter deutlich beeinträchtigt, und bitte wem mit vergleichbarer Vorgeschichte geht es denn hier gut? Also mir fällt da keiner ein. Alle irgendwie "mürbe".

Eine Scheidung, wie Du sie gerade durchmachen mußt, ist allein Grund genug für eine schwere Depression, zumindest bekam ich eine und es ging mir lange übelst. Das kommt bei Dir ja noch drauf.
Jetzt bin und war ich psychisch ausgeglichen und trotzdem beuteln mich Symptome.

Was ich damit sagen will: kein Wunder, daß es Dir so schlecht geht. Für mich ist das alles nachvollziehbar.

Schritt für Schritt. Bei mir hat die Zeit vieles gerichtet.

VG von Clarissa.
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Re: Escitalopram zu schnell ausgeschlichen

Beitrag von Towanda1 » Dienstag, 14.08.18, 10:16

Liebe Beate,

ich kann mir das Grauen, das Du erlebst, nicht mal ansatzweise vorstellen. Gut, daß Du jetzt doch Hilfe bekommst. Auch wenn es noch eine Woche dauert, so ist es doch ein kleiner Lichtblick.

Die ganze Zeit geistert mir schon was im Kopf rum - jetzt ist es mir eingefallen. Du hast im April von einer 3-D-Aufnahme vom Kopf geschrieben - vielleicht wäre das ja noch eine Option?
Petunia hat geschrieben:
Donnerstag, 19.04.18, 10:49
Nun habe ich mich eben für so eine 3D-Aufnahme von Zähnen und Kiefer und Wirbeln in der Höhe angemeldet. Denn wenn da was ist, kann ich mir nicht vorstellen, dass das von alleine weggeht. Man sieht dann auch, was mit Atlas und Axis und den Bändern los ist.
Liebe Grüße,

Towanda
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11.02.18 - 22,50 mg Mirtazapin - Zustand stabilisiert sich, NW: leichte Muskel- und Gelenkschmerzen,
aber gut auszuhalten, hin und wieder Kribbelbeine
19.02.18 - Psychiatertermin - bei 22,5 mg bleiben
29.03.18 - 18,75 Mirtazapin
07.04.18 - wegen Gewichtszunahme Intervallfasten begonnen
14.05.18 - Psychiatertermin - Kribbelbeine sind schlimmer geworden, Empfehlung: Mirtazapin auf 15 mg reduzieren
22.05.18 - 15,00 mg Mirtazapin - 3 Tage später leichte Stimmungsschwankungen, 1 x Drehschwindel,
insgesamt nicht so stabil, Tagesschwankungen, aber auszuhalten
26.06.18 - 5 Glob. Ciprofloxacin C30 einmal wöchentlich
30.06.18 - 13,50 mg Mirtazapin - Wasserlösmethode
01.07.18 - 13,50 mg Mirtazapin - Umstieg auf Feinwaage und Nagelfeile :D
03.08.18 - 12,00 mg Mirtazapin
09.09.18 - 10,80 mg Mirtazapin
10.10.18 - 9,50 mg Mirtazapin
09.11.18 - 8,50 mg Mirtazapin

Weitere Medikamente:
Wegen Fluorchinolone-Schädigung jede Menge NEMs
1 x wöchentlich Ciprofloxacin C30 5 Globuli
1 x wöchentlich Mirtazapin C30 5 Globuli
1 x tgl. Thyreoidea comp. 5 Globuli


Ich bin nicht auf der Welt, um so zu sein, wie andere mich haben wollen

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Re: Petunia: Escitalopram zu schnell ausgeschlichen

Beitrag von lunetta » Dienstag, 14.08.18, 10:48

Hallo!

Super, dass schon mal Hilfe im Anmarsch ist nächste Woche!

Sypsilon hat gestern auch von einem upright MRT geschriebeb, und dass damit endlich nach 5 Jahren erkannt wurde, dass ihr Atlas so verschoben ist, dass er so schlimme Symptome macht, und auch erkannt dass die HWS so auf das Rücenmark drückt und diese Symptome macht, die ihr seit 5 Jahren so zu schaffen machen, und neimand hat das vorher erkannt und ihr geglaubt!

Lies das mal bei ihr, wenn du kannst!

Gute Besserung und halte durch Beate!

LG
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Re: Petunia: Escitalopram zu schnell ausgeschlichen

Beitrag von weg » Dienstag, 14.08.18, 10:59

hi petunia :hug:
lunetta hat geschrieben:

Sypsilon hat gestern auch von einem upright MRT geschriebeb, und dass damit endlich nach 5 Jahren erkannt wurde, dass ihr Atlas so verschoben ist, dass er so schlimme Symptome macht, und auch erkannt dass die HWS so auf das Rücenmark drückt und diese Symptome macht, die ihr seit 5 Jahren so zu schaffen machen, und neimand hat das vorher erkannt und ihr geglaubt!

Lies das mal bei ihr, wenn du kannst!
ich habe dir hier den link herausgesucht:

https://adfd.org/austausch/viewtopic.ph ... 48#p264648

und wünsche dir viel
:fly: :fly: :fly: :fly:

herzlich
weg
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Re: Petunia: Escitalopram zu schnell ausgeschlichen

Beitrag von Petunia » Dienstag, 14.08.18, 11:21

vielen Dank, Ihr Lieben!

Ja, das upright MRT wollte ich vor der Klinik machen. Aber ich kam nicht hin. Jetzt auch nicht. Vielleicht begleitet mich ja jemand vom sozialpsychiatrischen Dienst dorthin.

Klingt unglaublich, was Sybsilon berichtet. Ich bin gespannt, was ihr die Atlas Korrektur bringt.

Bei dem Gedanken, dass da jemand an meinen Wirbeln rumschiebt, bekomme ich nackte Todesangst. Aber irgendwas muss ja passieren.

ich denke ja auch oft, dass meine Bandscheibenvorfälle aufs Rückenmark drücken. Das wäre eine Erklärung.
Im normalen MRT war so etwas aber nicht zu sehen. Deshalb Psycho

Ich liege hier inzwischen wieder auf dem Sofa. Völlig aktionsunfähig. Wünsche, dass die Zeit schneller vergeht.

Aber ich dämmere immer wieder so weg.

Danke, dass Ihr Euch so für mich einsetzt und Info schickt

Vielleicht gibt es bald eine Lösung, wie es besser werden kann. Es muss einfach.

Alles, alles Liebe
Beate
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Re: Petunia: Escitalopram zu schnell ausgeschlichen

Beitrag von Muryell » Dienstag, 14.08.18, 11:26

Liebe Beate,

es freut mich sehr, dass Du jetzt Hilfe bekommst.

Alles Gute

Muryell
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Re: Petunia: Escitalopram zu schnell ausgeschlichen

Beitrag von reddie » Dienstag, 14.08.18, 12:54

Das hört sich doch sehr gut an. Toll!

Und diese MRT-Geschichte finde ich auch interessant. Habe ja ebenfalls viele Symptome in der Brustwirbelsäule, Nacken, Hinterkopf, die mich quälen.

Nun mach erstmal Pause, das ist ja alles auch sehr aufwühlend. :hug:
reddie
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Re: Petunia: Escitalopram zu schnell ausgeschlichen

Beitrag von lunetta » Dienstag, 14.08.18, 14:46

Hallo!

Ja, Bandscheibenvorfälle und Rückenmarkseinengungen sind wahnsinnig gefährlich und erkannte Diagnosen!

Schade dass es bei uns in Österreich so wenig Zentren gibt, die das machen - das von uns nächste wäre fast 300km weit, das schaffe ich auch nicht solange im Auto zu sitzen.
Ich würde das sofort machen lassen und auch selbst zahlen.

Beate, du solltest keine Angst vor einem eventuellen Einrenken haben, schlimmer als jetzt kann es ja nicht mehr werden, nur besser!

LG
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Re: Petunia: Escitalopram zu schnell ausgeschlichen

Beitrag von Petunia » Mittwoch, 15.08.18, 14:43

Liebe Lunetta,

was meinst Du denn mit wahnsinnig gefährlich? ich lese immer von Lähmungserscheinungen der Arme bei HWS, aber das hab ich nicht

Es geht alles in den Kopf.
Heute früh mit Drehschwindel aufgewacht, 3 Stunden unbeweglich gelegen, dann kurz aufgestanden fürs nötigste, Anziehen, Hunde zum Spaziergang fertigmachen für den Hundemann, Müsli. Duschen und Haare waschen unmöglich. nichtmal Katzenwäsche . Den Hunden ist es egal.

Seitdem heule ich durch. Nachbarn nicht da, dann geht das. Unerträgliche Beschwerden und Zustände. Esse Chips und Müsli, weil ich mir nichts kochen kann. im Garten gibt's auch Zwetschgen.

Habe sie eben zusammengerecht, um das Heulen mal zu unterbrechen. Die Hunde treten sonst auf die vielen Wespen, die in den Zwetschgen sitzen.
Die Tränen laufen aber trotzdem.

Hinterher jetzt alles noch schlimmer. Ich kann einfach gar nichts tun! Ich sitze und liege abwechselnd, immer dasselbe, es ist nirgends bequem zum Ruhe finden.

ich muss DRINGEND zum Neurochirurgen. Das lässt mich nicht in Ruhe jetzt. Ich weiß, das ist schon lange fällig. Ich habe nach dem Besuch beim HWS-Spezialisten gedacht, das ist Entzug. Denn er meinte ja nach Ansicht des MRT, da ist nichts schlimmes, nur Verschleiß, also eher Psychotherapie. Die hinzugezogene Neurologin meinte auch psychisch. Das war im letzten Winter, glaube ich. Davor war ich ja auch schon einmal bei einem Neurochirurgen und der gab auch Entwarnung. Ich sollte Übungen machen, Pilates am besten. Aber das kann ich nicht!

Und es wird nichts besser!

Ich muss durchhalten bis zu Suris OP. Das MUSS ich noch schaffen. Danach nach einigen Tagen, könnte sie
auch zu meiner Bekannten und ich mich um mich kümmern. Aber frisch operiert mag ich nicht, dass sie diese nächtlichen Touren mitfahren und in Schmutz und Rauch leben muss.

Warum kann ich nicht einfach hier in Ruhe und Frieden in meiner Wohnung leben, ohne rund um die Uhr gepeinigt zu sein? Ihr solltet es sehen, es ist paradiesisch! 10 Minuten mit dem Auto zum neuen Supermarkt. Das ist doch in vielen Städten weiter!

ich bin so sicher, wenn es körperlich besser ginge, wäre es seelisch nicht so extrem schlimm. So bin ich ständig von den schlimmen Gedanken gequält, dass ich so andere abstoße. Die Kinder ziehen sich auch zurück, weil sie sehen, wie schlecht es mir geht. Das macht sie betroffen. Aber heute sind sie ohnehin alle wieder unterwegs, wahrscheinlich auch über Nacht.

Vielleicht auch gut so. Dann kriegen sie mich nicht so mit.

Ach, ich wünsche uns allen, dass das endlich mal besser wird.
Am besten gleich morgen!

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Re: Petunia: Escitalopram zu schnell ausgeschlichen

Beitrag von Muryell » Mittwoch, 15.08.18, 15:26

Liebe Beate,

ich sende Dir viel Kraft für die nächsten Tage, damit Du Suris OP gut mitmachst und Dich nachher um Dich kümmern kannst. Ich denke schon, dass der Neurochirurg Dir weiterhelfen wird.

Liebe Grüße und alles Gute

Muryell
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Re: Petunia: Escitalopram zu schnell ausgeschlichen

Beitrag von lunetta » Mittwoch, 15.08.18, 17:14

Hallo!

Mit gefährlich meine ich, dass wichtige Nervenbahnen abgedrückt werden können.
Lähmungen sind da ja nicht das Schlimmste. Unangenehm sind ja deine Symptome wie Schwindel, Sehstörungen, Mißempfindungen usw.

Ich hatte dir das schon vor vielen Wochen geraten dass ich das als Erstes in Angriff nehmen würde. Denn meiner Meinung nach kommen die psych, Probleme auch ein Stück weit davon dass dir diese Symptome so Angst machen und dich beeinträchtigen.
Wäre bei jedem so, ist ja nicht auszuhalten mit solchen Symptomen.

Ich appelliere wirklich an deine Vernunft und an deine Selbstliebe - schau dass du erstmal deine körperlichen Baustellen 100%ig abgeklärt bekommst, ohne dich abfertigen und abwimmeln zu lassen, dass alles nur psychisch ist!

Es muß dir jetzt akut keine Angst machen, damit lebst du ja jetzt schon extrem lange, und man fällt davon nicht tot um, aber Nerven können sozusagen absterben und dann ist eine Schädigung irreversibel.

Ich hatte nur 4 Stunden während einer OP, bedingt durch eine falsche Lagerung, eine Rückenmarksschädigung die auch irreversibel ist, und dadurch eine 80%ige Schwerbehinderung mit Blasen- und Darmlähmung und einen sensiblen Querschnitt vom Bauchnabel an abwärts.

Diagnostik erst durch MRT und CT nicht eindeutig - wurde auch als Simulant abgestempelt.
Erst ein neues MRT und eine Messung der Nervenleitgeschwindigkeit hat das Ausmaß der Schädigung gezeigt.
Vorher wurde ich 8 Monate lang nicht behandelt und als Simulant bezeichnet.

Mach jetzt erstmal alles mit Suri fertig, aber schau dann bitte dass du deine Termine für diese Beeinträchtigungen wahrnehmen kannst!
Und man muß hartnäckig und auch mal fordernd werden, wenn einem nicht geglaubt wird!

Alles Liebe! LG
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Re: Petunia: Escitalopram zu schnell ausgeschlichen

Beitrag von Petunia » Mittwoch, 15.08.18, 17:54

Liebe Muryell, danke Dir!

Liebe Lunetta,

ja, ich weiß, dass Du mir das schon so lange ans Herz legst. Ich habe es einfach aus unterschiedlichen Gründen nicht geschafft. Und es auch nicht geschafft, mir die nötige Hilfe, die ich dafür brauche, zu besorgen.
Das wird jetzt nächste Woche hoffentlich anders.

Die Nervenleitgeschwindigkeit ist gemessen worden, im Winter und auch Anfang letzten Jahres, da hatte ich die Beschwerden auch schon. war immer alles gut. Konnte ich jedes mal kaum glauben.

Aber das kann sich ja geändert haben inzwischen.
Ich hoffe so, dass mir doch irgendwie geholfen werden kann. Inzwischen fühle ich mich richtig schwer krank. Aber das ist glaube ich die Erschöpfung vom Heulen.

Es ist so schlimm, was Dir widerfahren ist, liebe Lunetta. Das tut mir so weh. Ich habe großen Respekt davor, wie tapfer Du das trägst. Denn das ist alles andere als leicht und Du hast ja so viele Schmerzen.

Danke nochmals und alles Liebe
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Re: Petunia: Escitalopram zu schnell ausgeschlichen

Beitrag von Jofab » Mittwoch, 15.08.18, 21:01

Liebe Beate,

danke dir, daß du mir Grüße geschickt hast, obwohl es dir selbst so schlimm geht !
Hoffentlich ist es heute abend ein bischen besser.

Wenn ich mich recht erinnere, ist morgen Suris OP.
Ich drück die Daumen, daß alles gut verläuft und daß du durchhälst.

Ganz liebe Grüße
Ilse
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