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Petunia: Escitalopram zu schnell ausgeschlichen

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lakeSonne1
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Re: Escitalopram zu schnell ausgeschlichen

Beitrag von lakeSonne1 » Dienstag, 29.05.18, 15:51

Hallo Beate, :)

Ich habe mich bisher noch nicht geäußert, aber immer gehofft das du einen Weg findest doch in der Klinik zu bleiben.

Das hat folgende Gründe:

Zum einen finde ich die Klinik aus dem was du erzählst ganz o. k. Da sie zum Beispiel dir keine Medikamente aufzwingt und du deine Medikamentation selbst übernehmen kannst. Das halte ich schon mal für extrem wichtig .
Des weiteren ist es aus deinen Erzählungen ja kein Massenbetrieb sondern eher etwas kuscheliger. Das würde mir auch gefallen. Gerade bei kleineren Einrichtungen mit weniger Patienten hat man doch die Chance auf eine individuellere Betreuung.

Ganz klar wird es auch Dinge geben die dir nicht passen oder dir wirklich gegen den Strich gehen. Das halte ich für ganz normal. Die Klinik die alle Wünsche eines Patienten zu 100 % erfüllt gibt es eben nicht. Eine Klinik bietet immer einen Rahmen in den sich ein Patient einfügen muss .Eine Klinik die die Gestaltung dieses Rahmens komplett dem Patienten überlässt gibt es nicht. Umso kleiner aber so eine Klinik ist umso flexibler kann dieser Rahmen ausgelegt werden.

Ich Stimme dir zu in deiner Einschätzung, dass eine Rückkehr nach Hause zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht möglich ist.

In meinen Augen hast Du hast alles richtig gemacht :hug:
Gruß lake.
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12.3.2018: 9,3mg
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21.4.18: 8,9mg (d.h. Reduktion um 0,6mg)
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.....Tag 7-10 ok
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.....Tag 17-21: heisse Hände bei Einschlafen
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20.6.2018: 8,6mg Cita
16.7.2018: Medi-Plan Änderung: Thyronajod auf 0
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Re: Escitalopram zu schnell ausgeschlichen

Beitrag von Katharina » Dienstag, 29.05.18, 16:52

Liebe Beate

ich lese später was hier geschrieben wurde

ich bin auf dem Weg zu einem Gespräch
und musste an dich denken

ich würde denen dort sagen:

ich höre in dem Moment auf zu somatisierenwenn wenn ich ausreichend
die Chance bekommen habe über meine Nöte zu sprechen wie Sie wissen
funktioniert das oftmals so

Man nennt es auch Psychosomatik

Zum Beispiel mir ist Speiübel vor diesem Gespräch
wenn es vorbei ist kriege ich einen Mords Appetit

wie könnte man das nennen ?
ohne Lehrbuch ?

Fordere dein Recht ein

Sie können sich keine Negativ Meldungen leisten
die fangen doch gerade erst an
Herr Gott noch mal Entschuldigung

ich drücke alle Daumen
Gruß Katharina
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stubi
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Re: Escitalopram zu schnell ausgeschlichen

Beitrag von stubi » Mittwoch, 30.05.18, 9:46

Liebe Ilse, :hug:

Wünsche dir einen erträglichen Tag, ich denk an dich.

Liebe Grüße
Renate
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Re: Escitalopram zu schnell ausgeschlichen

Beitrag von evelinchen » Mittwoch, 30.05.18, 14:16

Liebe Beate ,

ich möchte dir die Daumen drücken , dass du durchhältst.
In der Klinik bist du besser aufgehoben als zu Hause , wo
sich niemand um dich kümmert.
Auch wenn dir im Moment noch vieles schwer fällt , es
wird dir irgendwann besser gehen , davon bin ich überzeugt.

Alles Liebe und viel Kraft.
evelinchen
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Re: Escitalopram zu schnell ausgeschlichen

Beitrag von Guglhupf » Mittwoch, 30.05.18, 15:17

Liebe Beate :)

Ich finde das liest sich schon ganz gut was die Klinik betrifft. Ich denke diese Klinik leistet für Entzugsphasen mehr als die meisten anderen. Natürlich bleibt es unterm Strich immer eine Klinik aber wie lakeSonne :) geschrieben hat scheint diese für dich gute Rahmenbedingungen zu bieten.

Du bist sicher in einer Ausnahmesituation, in der alles triggern und stresst. Selbst für Leute die nicht im Entzug sind dauert es bis sich Klinikpersonal und Patient aufeinander eingespielt haben. Gib ihnen und auch dir die nötige Zeit. Ich meine heraus zu lesen, dass sie es gut mit dir meinen. Vielleicht hilft es dir auch erstmal nicht davon auszugehen, dass sie dir nicht helfen wollen, sondern es noch nicht besser wissen. Ich habe den Eindruck, dass du mit Gesprächen viel bewirken kannst.

Ich finde es nicht gut, dich gegen das Personal aufzuhetzen zumal weil dir die Kraft für zusätzliche Kämpfe mit dem Personal sicher fehlt. Und ich nicht den Eindruck habe, dass man dir nicht helfen will.

Ich glaube du brauchst einfach viel Zeit. Auch gar keine Gedanken an eine Deadline bis wann es funktionieren muss. Entstresse dich und lerne wieder Vertrauen aufzubauen. Ich habe schon das Gefühl, dass du in dieser Klinik stabiler werden kannst, wenn du allen beteiligten genügend Zeit gibst :)

Ich denke viel an dich und wünsche dir, dass du dich wieder geliebt und wertvoll fühlst, denn das bist du für ganz viele auch wenn du sie nicht persönlich kennst ;-)

Viele Grüße
Anna :hug:
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Re: Escitalopram zu schnell ausgeschlichen

Beitrag von Nali 79 » Freitag, 01.06.18, 11:06

Hallo Beate..

Wie geht's dir denn heute?

LG Natali.
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Bittchen
Seit 02.2016 reaktive Erschöpfung Depression..erstes mal im leben mit angst und panik
Nach langem Leidensdruck wollte. Antidepressiva ausprobieren nach Empfehlung von Psychologen.

02.2017 escitolopram eingeschlichen 2 Monate genommen von 5 bis 15mg. Keine Wirkung nur Nebenwirkungen. 15 kg. Zugenommen

Ausgeschlichen innerhalb 3 Monaten . anscheinend zu schnell...seit dem körperliche und psychische symtome die ich vorher nie hatte.
Erschöpfung..schwere Depression..derelisation...taubheitgefühle in beinen...Rückenschmerzen..leistenschmerzen...Eierstockzsysten..weinkrämpfe..angst besonders morgens.....Panik das es so bleibt.
Seit juni medis frei....im schneken Tempo gehts besser.. gibt's auch zwar selten aber gute Tage

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Re: Escitalopram zu schnell ausgeschlichen

Beitrag von Angstmaus » Samstag, 02.06.18, 9:15

Liebe Beate,

Lange hab ich nicht mehr geschrieben, aber du sollst wissen, dass ich trotzdem immer bei dir mitlese.

Ich freue mich für dich, dass du einen Platz in einer guten Klinik gefunden hast. Aber über ein paar Sachen, die ich lese, könnte ich mich wirklich ärgern. Z.B. darüber, dass man dir das Essen am Zimmer verweigert. Da könnte ich mich schwarz ärgern. Selbst, wenn die Klinik somatisch ausgerichtet ist, aber man muss doch sehen, dass du dir wirklich sehr viel Mühe gibst bei allen Angeboten dabei zu sein, und wenn es halt mal nicht geht, dann geht es nicht, dann kann man doch auch mal Einlenken. Da könnte ich im Strahl *censored*
Sorry für die Wortwahl ;)

Wie geht es dir denn im Moment?
Ich drücke die Daumen, dass sich der Aufenthalt noch etwas positiv entwickelt.

Herzliche Grüße,
Angstmaus
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Diagnose: generalisierte Angststörung mit Panikattacken und Zwangsgedanken seit 2008.
Ersteinstellung 20mg Cipralex -> Wirkungslosigkeit nach ca. 2 Jahren
In einem Klinikaufenthalt Umstellung auf Venlafaxin 150 mg 1-1-0
-> Verbesserung aller Symptome
Ca. Ende 2014 leider zu schnelles Ausschleichen Venlafaxin in 37,5er Schritten bis 0
Februar 2015 nach 4 Monaten starker Rückfall mit Zwangsgedanken, Panikattacken schlimmer als die vorausgegangene Grunderkrankung
-> langsame Wiedereindosierung Venlafaxin bis 112,5 unter starken Nebenwirkungen ( es war die Hölle)
Dann wieder Stabilisierung
Wegen Kinderwunsch und Stabilität erneut zu schnelles Absetzen August 2017 von 112,5 Venlafaxin auf 75mg
Ab September 2 Wochen 37,5mg, dann seit Mitte September auf 0
-> 4 Wochen super gefühlt, dann schlimmer Rückfall mit Zwangsgedanken, Panikattacken auch zu Hause, Durchdrehgefühl, Verzweiflung,
-> Wiedereindosieren Venlafaxin 37,5 am 16.10
-> Verstärkung aller oben genannten Symptome
-> seit 23.10 75mg Venlafaxin morgens: immer noch Zwangsgedanken, depressive Symptome, Panikattacken , Verzweiflung, Weinkrämpfe, Hautbrennen, Schwitzen, Angst vor Psychose, Angst vor Schizophrenie
Bei Bedarf (im Notfall) Tavor 0,5
Werde auch regelmäßig mit homöopathischen Mitteln unterstützt :)
30.12.17: 1. Reduktion auf 70 mg Venla unretardiert
7.2.18: 2. Reduktion auf 63mg

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Re: Escitalopram zu schnell ausgeschlichen

Beitrag von Petunia » Samstag, 02.06.18, 10:25

Hallo Ihr Lieben,

Danke, dass Ihr an mich denkt.

Mir geht's von den Symptomen her wie immer. Ich versuche das so hinzunehmen, auch wenn's schwer fällt.

Mein Therapieplan ist inzwischen deutlich entzerrt. Ich habe nächste Woche immer nur zwei bis drei Sachen und das beruhigt mich sehr.

Jetzt ist ja wieder Wochenende. Habe mich unter meinen Apfelbaum verzogen mit meinem Strickzeug. ausser mir sind noch zwei Patienten übers Wochenende hier, von insgesamt sieben. Die lassen mich aber unterm Baum in Ruhe. Ich sehe sie dann nur zu den Mahlzeiten.

nach wie vor leide ich unter der Tatsache, dass ich auch dieses Wochenende besuchslos bleibe. Aber ich versuche mich damit abzufinden. Ich kann hier jederzeit mit einer Schwester reden, wenn mir danach ist. Die kommen aber auch immer wieder mal auf mich zu, wenn sie länger nichts von mir sehen und hören.

vorgestern am Feiertag haben eine Schwester und eine Frau vom Service mit mir Karten gespielt. das war richtig lustig und es hat mich von den blöden starken Kopfsymptomen abgelenkt.

Gesellschaft in der richtigen Dosierung ist schon gut für mich.

mit meiner Einzeltherapeutin verstehe ich mich sehr gut. Sie hat viel Humor und ist pragmatisch, so wie ich normalerweise auch.
Gestern hat sie sich erstmals nach meinen Entzugssymptomen erkundigt. Sie nimmt mich absolut ernst. Hat inzwischen verstanden, dass ich nicht einfach nur eine Angststörung habe und somatisiere. Das erleichtert mich sehr.

Morgens geht es mir nach wie vor besonders schlecht, da könnte ich Amok laufen und bin total panisch mit den Symptomen im Kopf und Rücken. Gehe immer als erste vor allen anderen frühstücken und setze mich auch immer auf die Terrasse mit meinem Müsli. bevor die nächsten kommen, bin ich meist schon fertig.

mittags und abends geht's besser mit dem Essen, obwohl ich am Tisch hänge wie ein Schluck Wasser. Aber die anderen wissen warum und akzeptieren das so. Ich kann mich ja trotzdem unterhalten und rumalbern.

Es ist wirklich ein Segen für mich, dass wir nur so wenig sind. dafür nehme ich gerne in Kauf, dass die Umbauarbeiten längst noch nicht abgeschlossen sind und sich auch die Abläufe erst einspielen müssen. Das gute ist, dass wir uns da einbringen und auch Vorschläge machen dürfen, die durchaus auch angenommen werden.

Das ist schon eine sehr besondere Situation hier.

und deshalb bleibe ich auch noch ein Weilchen hier. was soll ich da draussen? Ich hoffe, dass ich hier wieder mehr mentale Kraft aufbauen kann, um auch die restliche Entzugszeit besser durchzustehen.

Ich denke an Euch und wünsche Euch allen ein friedliches Wochenende

Von Herzen alles Liebe
Beate
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Re: Escitalopram zu schnell ausgeschlichen

Beitrag von Muryell » Samstag, 02.06.18, 10:53

Liebe Beate,

es freut mich sehr, dass Du Positives zu berichten hast. :)
Ich wünsche Dir auch ein schönes Wochenende, und dass die Symptome nach und nach schwächer werden.

Liebe Grüße

Muryell
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Re: Escitalopram zu schnell ausgeschlichen

Beitrag von Li-la022 » Samstag, 02.06.18, 11:11

Liebe Beate,

Es freut mich sehr das sie in der Klinik auf dich zugehen und deine Wünsche/Kritik angenommen werden.

Ich hoffe das deine Symptome sich nun sehr bald bessern werden.

Alles liebe Lila
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Diagnose Schlafstörungen / Pannikattacken

März 2017 - Dezember 2017 Opipramol 100mg verschrieben wegen der Schlafstörung
25.12 - 30.12 Reduzieren von 100mg auf 0mg ( wollte der Arzt)
ab 02.01.18 innere Unruhe, Angst, Nervosität, brennende Haut
11.01.18 wieder eindosieren von 50mg ( wollte der Arzt)
Mitte Januar Kopf MRT
zum 01.02.18 Arztwechsel da mein Hausarzt in Rente ging
03.02.18 inneres vibrieren links neben der Wirbelsäule. das vibrieren zog in die Po-Packe und in den Oberschenkel
12.02.18 neuen Arzt aufgesucht, er meint Symptome sind Psychisch Opipramol sofort auf 0mg ab 13.02.18 Escitalopram 5mg
Symprome: starkes Muskelzucken, innerliches Zittern, Schüttelfrost, Kälteschauer, Apettilosigkeit 10kg in 2 Wochen abgenommen,
16.0218 lt Arzt Escitalopram 10mg Symptome wurde immer schlimmer ab 18.02.18 wieder 5mg und ab 21.02.18 Esctialopram 0mg


Symptome : starke Angst und Panik ( vorallem wenn ich allein sein musste) inneres zittern, muskelzucken, frieren, schüttelfrost, brennende Haut, Mandelentzündung, 2x Notaufnahme o.B.
Blutbild o.B.
Schilddrüse o.B
Vitaminemangel oder Nährstoffmangel liegt nicht vor
Borreliose o.B.
MRT HWS und BWS o.B

Irgendwann sagte mir dann der Chef und die Kollegin meines Hausarztes das ich wohl in einem Entzug stecke. Dieser könnte 6-8 Wochen dauern war die Aussage!

Meine
Heute : 25 Wochen opipramol 0 , 24 Wochen ohne Escitalopram


09.05.18 3. Therapiestunde (Verhaltenstherapie)

07.08.18 Aktuelle Symptome :
Ab und an innerliches Zittern ( am schlimmsten ein paar Tage vor der periode)
Ab und an Angst vor der Angst

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Re: Escitalopram zu schnell ausgeschlichen

Beitrag von Anikke » Samstag, 02.06.18, 11:24

uiuiui liebe beate, ich freue mich sehr, dass du so eine positive, stützende Umgebung hast, du hast gut für dich gesorgt und dich durchsetzen können, das zeigt wie die Ärzte ubd theras und Schwestern auf euch einzelne gucken, was jede/r braucht usw.
das klingt sehr passend gerade für dich!!
dass die Symptome sich nicht so einfach bessern, zeigt leider, dass sie entzugsbedingt sind :(
immerhin hast du eine stärkende Umgebung um dich herum, du strickend unter dem Apfelbaum, was für ein schönes Bild!!
liebe grüße anikke
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Re: Escitalopram zu schnell ausgeschlichen

Beitrag von Jofab » Samstag, 02.06.18, 12:07

Liebe Beate -

das klingt so gut. Schön, dass man auf deine Wünsche endlich Rücksicht nimmt.
Du scheinst mir da sehr gut aufgehoben !
Und das alle dich mögen, wundert mich überhaupt nicht - du Liebenswerte 🌹

Ich wünsch dir, dass endlich die Symptome
etwas nachlassen - es wird Zeit !

Alles Liebe für dich
Ilse
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Re: Escitalopram zu schnell ausgeschlichen

Beitrag von lunetta » Samstag, 02.06.18, 13:12

Hallo!

Das klingt schon viel besser, liebe Beate!

Ich denke auch hier im Urlaub viel an dich! Und als ich mir so Gedanken gemacht habe, ist mir so eine Idee gekommen: warum gibst du nicht eine Annonce auf, dass du eine nette Gesellschaft suchst, mit der du ein wenig tratschen kannst, eventuell, so wie du geschrieben hast, Spiele machen, oder einfach nur zusammen sitzen?
Es gibt sehr viele einsame Menschen, die das vielleicht gerne machen würden.....was denkst du? Dann wärst du dann zuhause nicht immer so allein....?

Wünsche dir dass es so weitergeht, und du beginnen kannst die Zeit dort ein wenig zu genießen!

GLG
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Re: Escitalopram zu schnell ausgeschlichen

Beitrag von weg » Dienstag, 05.06.18, 20:12

hallo beate, :hug:


:fly: :fly: :fly: :fly: :fly: :fly: :fly: :fly: :fly: :fly: :fly: :fly: :fly:

herzlich
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Re: Escitalopram zu schnell ausgeschlichen

Beitrag von Petunia » Dienstag, 05.06.18, 20:38

Hallo Ihr Lieben,

Ich danke Euch für Eure lieben Rückmeldungen!

Hier läuft es nach wie vor gut für mich. Es ging mir die letzten beiden Tage nicht ganz so schlecht morgens. Und das trotz der Hitze. In den Klostermauern ist es aber auch angenehm kühl und unterm Apfelbaum auch, da geht immer ein Wind.

Am kommenden Wochenende holen mich meine Nachbarn mal ab und ich werde eine Nacht in der Wohnung verbringen. Das Amtsgericht hat den Scheidungsantrag geschickt und ich muss Formulare ausfüllen. Mir graut, jetzt wird's langsam ernst mit den Unterhaltszahlungen etc. Mal sehen. Ich bin sehr froh, dass ich noch in der Klinik bin.

Meine seelischen Symptome haben sich dennoch etwas gebessert. Die körperlichen nicht so sehr, aber das Grusel ist nicht ganz so schlimm. Vielleicht kommen ja jetzt doch mal Fenster. Das wäre soo gut!

Das ist schon eine sehr tolle Klinik hier, das muss ich sagen.

Ich drücke Euch alle, seid lieb und herzlich gegrüsst.

Beate
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Re: Escitalopram zu schnell ausgeschlichen

Beitrag von lunetta » Mittwoch, 06.06.18, 0:07

Hallo!

Auf das habe ich sooo lange gewartet:) Wurde ja auch mal Zeit für dich:) ich freue mich riesig!

Schau, dass du so viel wie möglich für dich rausschlagen kannst bei den Scheidungsverhandlungen!! Dein Mann hat dich unmenschlich behandelt und soll nun zumindest finanziell eine Abgeltung leisten.

Mach weiter so!!!!

GLG
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Re: Escitalopram zu schnell ausgeschlichen

Beitrag von Guglhupf » Mittwoch, 06.06.18, 0:28

Liebe Beate :)

ich freue mich sooo ... endlich etwas Erleichterung für dich <3 <3

Ich wünsche dir von Herzen, dass es stetig besser wird.

Denke weiterhin viel an dich,

ganz liebe Grüße
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Re: Escitalopram zu schnell ausgeschlichen

Beitrag von Bittchen » Samstag, 09.06.18, 17:25

Weiterhin gute Besserung für dich liebe Beate.
Ganz liebe Grüße und viel Kraft um deine Scheidung für dich mit gutem Ergebnis durch zuziehen.
Herzlichst Brigitte
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Petunia
Vorgeschichte:
Als junge Frau hatte ich schon zwei Suizidversuche,18 u.24.Jahre,1968 verbunden mit schmerzhaften Trennungen.

1986 nach der Geburt von der dritten Tochter das erste Mal Diagnose durch Frauenarzt ,Depression.


Medikationsverlauf:


Seit Feb.1992 trockene Alkoholikerin.Halbes Jahr später depressive Phase. Hausarzt spritzt alle 4 Wochen Imap.


1994 erneut starke depressive Symptome,jüngste Tochter hatte bald Kommunion,ich wollte funktionieren.
Hausarzt verschreibt das 1.Mal Aurorix(Mao-Hemmer),hat schnell gewirkt.
Ich hatte eine kurze Hypomanie. In den langen Jahren immer Mal wieder,jetzt schon ein paar Jahre nicht mehr.
Eingenommen bis 2004,dann keine Wirkung mehr.

2004,das erste Mal Akut-Psychiatrie, umgestellt worden auf Trevilor(Venla),immer wenn Wirkung nach ließ, erhöht worden,bis 300 mg.


Dann Inkontinenz und weitere Nebenwirkungen,zu schnell ausgeschlichen.
Umgestellt auf Escitalopram,zwischendurch Citralopram,
Nach ein paar Jahren wieder abgesetzt,immer zu schnell,i

2009 erneut schwere Episode,Hausarzt verschreibt wieder Aurorix,wirkt nicht mehr.
Auch 2009,endlich Psychotherapie,
Psychiater verschreibt Sertralin 25 mg, sehr starke Nebenwirkungen,Zittern,Unruhe,Angst,Selbstmordgedanken,so dass ich erneut,während der Psychotherapie, in die Akut- Psychiatrie muss.
Entlassung mit 50 mg Sertralin. als Nebenwirkung ,starken Durchfall.


Dann ohne Ausschleichen ,Umstellung auf Citalopram 40 mg. dann umgestellt auf 20 mg Es-Citalopram,

Absetzversuche scheitern immer wieder,da erneutes Auftreten der Krankheit diagnostiziert wird.

Absetzverlauf:
Anfang 2017 : Vom neuen Hausarzt ließ ich mir dann Tropfen verschreiben und reduzierte jede Woche einen Tropfen.
Seit Mai 2017 ohne Ad.

3.12.2017 Versuch der Wiedereindosierung von 0,5 mg Escitalopram - starker Durchfall, wieder weggelassen


Seit Ewigkeiten 125 mg L-Thyroxin gegen Unterfunktion der SD.

aktuelle Symptome
Jetzt bin ich in eine, angeblich leichte, Überfunktion geraten.
Symptome sind starke Schlafstörungen,Gereiztheit,Wut ,innere Unruhe und Beben,Kribbeln in Füßen und Waden,schwitzen,sehr trockener Mund,immer Durst.
Plaque in Halsschlagader ,vorgestern beim Endokrinologen fest gestellt,auch Polyneuropathie ,wird in beiden Beinen vermutet.

Erst einmal will ich versuchen ohne erneutes PP auszukommen.
Kein PP hat mich stabilisiert ,eigentlich hatte ich immer nur Nebenwirkungen,wie Inkontinenz und Schleimhautbluten erneut auftraten,beschloss ich auszuschleichen.
Auch Sehstörungen,Magengeschwüre,mit Teerstuhl hatte ich in den letzten drei Jahren .

Petunia
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Re: Escitalopram zu schnell ausgeschlichen

Beitrag von Petunia » Sonntag, 10.06.18, 12:13

Ihr Lieben,

vielen lieben Dank!

Von gestern auf heute habe ich in meiner Wohnung geschlafen. Ohne Hunde. Meine Nachbarn hatten mich abgeholt.

Es ging mir viel im Kopf herum und so lag ich bis mindestens 3 Uhr wach. Die Wohnung ist mir nach wie vor irgendwie fremd. So bin ich sehr froh, heute zum Abendessen wieder in die Klinik zurück zu gehen.

Mein Plan ist, mit dem Auto zu fahren. In zwei Etappen. Erst einmal bis zu den Hunden. Meine Schwester hat angeboten, hinter mir her zu fahren bis dorthin, falls ich in Not gerate. Mal sehen, ob ich das hinbekomme. Es ist unglaublich drückend schwül und heiß heute.

Insgesamt habe ich mich die letzten Tage besser und fröhlicher gefühlt. Heute weniger. Das Wohnen hier allein ist einfach schwer für mich. Im Ort der Klinik ist es so dermassen schön mit all den Geschäften und Cafés und trotzdem so viel Natur ringsherum. Da erschlägt mich die Einöde erst einmal wieder.

Nun, ich werde sehen, inwieweit ich mich in den nächsten drei Wochen noch weiter stabilisieren kann. Ich erwarte nicht zu viel, es geht so auf und nieder, aber ich erlebe täglich Fenster und das macht viel Hoffnung, trotz der anstehenden Scheidung. Es wird schwer werden, so oder so.

Ich wünsche Euch allen ein aushaltbares Restwochenende.

Alles Liebe Beate
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Aktuelle Medikation:

Metoprolol 47,5 mg (Beta Blocker)
L-Thyrox 100 Mikrogramm

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Re: Escitalopram zu schnell ausgeschlichen

Beitrag von Li-la022 » Sonntag, 10.06.18, 12:17

Liebe Beate ich freue mich das es dir endlich besser geht.

Wenn du dich so unwohl in der Wohnung fühlst , ist es vielleicht doch eine Option wenn du stabil bist umzuziehen? Wenn du dich im Ort der Klinik wohl fühlst vielleicht dahin?

Ich freue mich das du dir immer mehr zutraust und heute selbst mit dem Auto fährst. Klasse. Macht weiter so... Du bist auf einem guten weg!

Alles Liebe Lila
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Diagnose Schlafstörungen / Pannikattacken

März 2017 - Dezember 2017 Opipramol 100mg verschrieben wegen der Schlafstörung
25.12 - 30.12 Reduzieren von 100mg auf 0mg ( wollte der Arzt)
ab 02.01.18 innere Unruhe, Angst, Nervosität, brennende Haut
11.01.18 wieder eindosieren von 50mg ( wollte der Arzt)
Mitte Januar Kopf MRT
zum 01.02.18 Arztwechsel da mein Hausarzt in Rente ging
03.02.18 inneres vibrieren links neben der Wirbelsäule. das vibrieren zog in die Po-Packe und in den Oberschenkel
12.02.18 neuen Arzt aufgesucht, er meint Symptome sind Psychisch Opipramol sofort auf 0mg ab 13.02.18 Escitalopram 5mg
Symprome: starkes Muskelzucken, innerliches Zittern, Schüttelfrost, Kälteschauer, Apettilosigkeit 10kg in 2 Wochen abgenommen,
16.0218 lt Arzt Escitalopram 10mg Symptome wurde immer schlimmer ab 18.02.18 wieder 5mg und ab 21.02.18 Esctialopram 0mg


Symptome : starke Angst und Panik ( vorallem wenn ich allein sein musste) inneres zittern, muskelzucken, frieren, schüttelfrost, brennende Haut, Mandelentzündung, 2x Notaufnahme o.B.
Blutbild o.B.
Schilddrüse o.B
Vitaminemangel oder Nährstoffmangel liegt nicht vor
Borreliose o.B.
MRT HWS und BWS o.B

Irgendwann sagte mir dann der Chef und die Kollegin meines Hausarztes das ich wohl in einem Entzug stecke. Dieser könnte 6-8 Wochen dauern war die Aussage!

Meine
Heute : 25 Wochen opipramol 0 , 24 Wochen ohne Escitalopram


09.05.18 3. Therapiestunde (Verhaltenstherapie)

07.08.18 Aktuelle Symptome :
Ab und an innerliches Zittern ( am schlimmsten ein paar Tage vor der periode)
Ab und an Angst vor der Angst

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