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Petunia: Escitalopram zu schnell ausgeschlichen

Wenn Antidepressiva abgesetzt werden, kann dies zu schweren und langwierigen Entzugserscheinungen führen. Viele Hersteller und Ärzte verharmlosen diese Problematik leider.
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Re: Escitalopram zu schnell ausgeschlichen

Beitrag von Katharina » Sonntag, 10.06.18, 13:49

Liebe Beate!

Es klingt wunderbar, was Du beschreibst: ein Weg, eine Richtung das Wissen, der Ort an dem Du wohnst ist vorrüber gehend die Klinik ‚funktioniert‘

muss man den Partnern sehen wenn man sich scheiden lässt, kann man sich nicht krankschreiben lassen, ich würde mir alles der Welt überlegen um gewisse Menschen nicht sehen zu müssen.

Ich würde auf eine Lösung bestehen sodass Dein neues Befinden nicht gestört wird.
Endlich konnte es errichtet werden, ich würde da nicht hin gehen
zu dem nicht
nicht vis a vis

Alles Gute weiterhin
Ich drück Dir die Daumen

Katharina
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Re: Escitalopram zu schnell ausgeschlichen

Beitrag von Anikke » Sonntag, 10.06.18, 13:59

liebe beate,
ui ich bin froh wie gut es dir in der Klinik geht, dass du sogar viele Fenster schon hast :)
und verstehe, dass du in deiner Wohnung whrl völlig falsch bist, es ist zu abgeschieden..
es wäre wirklich eine gute Idee, an einen schönen, belebten Ort zu ziehen :)
ich drücke dir sehr die Daumen, dass sich etwas gutes für dich findet..
alles gute beim Autofahren!!
Liebe grüße anikke
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Re: Escitalopram zu schnell ausgeschlichen

Beitrag von Petunia » Sonntag, 10.06.18, 14:04

Liebe Lila, liebe Katharina, liebe Anikke,

Ich danke Euch!

Es wird ja noch ein Weilchen dauern bis zum Scheidungstermin. Und die Auseinandersetzung um Unterhalt etc. macht mein Anwalt. So lange ich in der Klinik bin, stehe ich sozusagen sowieso unter ärztlichem Schutz.

Sehen muss ich den Kerl glaube ich gar nicht nehr, weil mir das aus gesundheitlichen Gründen nicht zuzumuten ist

Wir werden sehen.

ganz liebe Grüße Beate
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Re: Escitalopram zu schnell ausgeschlichen

Beitrag von Katharina » Sonntag, 10.06.18, 14:46

Liebe Beate,

Ich weiß nicht wer, es war unzumutbar und da es um zwei Unterschriften ging, der Kontakt vollständig vermeidbar.

Vergeude Dein besseres Empfinden nicht, kläre das im Vorfeld
Ich würde mich an den Tag, wo immer ich mich befände,
um meinetwillen
nicht vom Fleck rühren
sei es mit einem Attest aller Not-Lügen dieser Welt, dafür sind sie da und gut.

( Ich hätte eine App und einen tracker der mich warnen würde, wäre diese Unperson in meinem Radius von 5 km unterwegs.
Könnte ich mich nicht selbstverständlich selber flott entfernen: Taxi ! )

Her mit der eigenen Würde!
Du erarbeitetest sie Dir neu und hart in endlich adequater Umgebung nach all den unmenschlichen Dr:censored: Häusern welche den Kassen Patienten ‚übrig bleiben‘
diese erbärmlichen Armutszeugnisse von ..., die oft zuhauf gerade hier landen, perplex fertig und unverstanden, einmal mehr und obendrein mit Extramedikamentationen gestört.

Schütze Dich!

Wie ein neues schönes Pflänzchen mit Zaun und Sicherheitsbändchen, NOCH;

Lass kein A.:censored: oder sonst jemanden in diese Nähe.

Gib Obacht,
Herzlich Katharina
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Re: Escitalopram zu schnell ausgeschlichen

Beitrag von lunetta » Sonntag, 10.06.18, 16:01

Hallo:)

Hurra!!! Es gibt Fenster!!! Und es geht dir schon ab und zu ein klein wenig besser - das ist soooooooooooooooooooooooooooooooooooooooo schön zu lesen:)

Freue mich riesig und bin zuversichtlich dass es NOCH besser wird!

Vielleicht kannst du dann ja irgendwann, wenn es dir besser geht eine andere Wohnumgebung suchen, wo du dich auch wohlfühlst, aber immer nur einen Schritt nach dem anderen!

Bei uns ist es auch sehr warm und schwül, aber wir können zu meiner Tante in den Garten mit Pool und da waren wir heute vormittag schon für 1 Stunde schwimmen und unterm Kirschenbaum lesen - da ist es so schön und ich genieße das sehr!

Dir alles Liebe und komm gut wieder im Kloster an!

GLG
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Re: Escitalopram zu schnell ausgeschlichen

Beitrag von Petunia » Mittwoch, 13.06.18, 7:31

liebe Lila und alle anderen,

tja, das Fenster hat sich leider wieder verabschiedet. Seit dem Wochenende. Seelisch und körperlich grottig.

Wahrscheinlich ist wieder alles zu viel. Die Erkenntnis, dass ich mich in der Wohnung schlecht fühle, Überforderung wegen der Scheidung. Dass ich mich allein nicht lebensfähig fühle. So viel Angst.

Dann musste ich gestern schnell zu einem Zahnarzt hier im Ort, weil der Zahn angefangen hat bös zu schmerzen, aus dem mir schon vor Wochen die Füllung ausgebrochen war. Bin selbst hingefahren und im Grunde ist es gut gegangen . Musste natürlich eine Spritze bekommen.

Zurück in der Klinik bin ich völlig zusammengebrochen mit Schwindel und schweren Schweißausbrüchen und Weinkrämpfen. Blieb den Resttag im Bett, aber es war auch im Liegen die Hölle.

Die Schwestern waren nett, aber Abendessen haben mir meine Mitpatienten ins Zimmer geschmuggelt. Ist hier halt so.

Der Zahn gibt inzwischen so langsam etwas Ruhe, ich hoffe, das war es jetzt, sonst muss er wurzelbehandelt werden.

Aber mir ist so schlecht in Magen, Kopf und Rücken! Und da ist dieses furchtbare Gefühl von ich kann nicht mehr.
um Viertel vor 9 ist Gruppe und vorher muss ich zum Frühstück.

Im Bett bleiben ist aber auch keine Lösung, da bekomme ich einen Koller. Ich fühle mich wie ein Tiger um Käfig. Es ist egal, ob ich allein bin oder unter Leuten, es geht mir gleich schlecht. Endzeitstimmung. Ständig das Gefühl gleich umzukippen.

Ständige Flashbacks an alles schreckliche, was mir je passiert ist. Als hätte es nie was anderes gegeben, aber das stimmt ja nicht. Ich habe auch so viel schönes erlebt, warum nistet sich nur das schlimme ein? Trauma? Warum bin ich so verkorkst?

Danke, dass ich hier schreiben darf. Ich bin so unendlich verzweifelt.
Jetzt gehe ich runter, schnell was essen, so lange noch nicht alle unten sind

Alles Liebe Beate
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Re: Escitalopram zu schnell ausgeschlichen

Beitrag von Li-la022 » Mittwoch, 13.06.18, 7:56

Liebe Beate,

Es tut mir so leid zu hören wie schlecht es dir wieder geht. Schade das sich das Fenster so schnell wieder geschlossen hat. Aber du hattest wenigstens ein Fenster und ich wünsche dir von Herzen das es immer mehr werden.

Es ist in Moment alles um dich herum etwas viel. Vielleicht versuchst du es etwas von dir fern zu halten so lange du noch den schutz in der klinik haben darfst. Ich würde mir für dich wünschen das du Viel Kraft aus dem Klinikaufenthalt ziehen kannst...

Ich finde es super das du dich nicht aufgibst und aufgestanden bist um zur Therapie zu gehen. Du siehst du bist eine kämpferin.. Du willst leben... und du wirst es schaffen. Mach weiter so... Du bist stark und es werden wieder bessere Zeiten auf dich zukommen...

Jemand hat mal zu mir gesagt... nur starke Menschen bekommen solche Herausforderung. Und du wirst diese schaffen!

Alles Gute
Lila
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Diagnose Schlafstörungen / Pannikattacken

März 2017 - Dezember 2017 Opipramol 100mg verschrieben wegen der Schlafstörung
25.12 - 30.12 Reduzieren von 100mg auf 0mg ( wollte der Arzt)
ab 02.01.18 innere Unruhe, Angst, Nervosität, brennende Haut
11.01.18 wieder eindosieren von 50mg ( wollte der Arzt)
Mitte Januar Kopf MRT
zum 01.02.18 Arztwechsel da mein Hausarzt in Rente ging
03.02.18 inneres vibrieren links neben der Wirbelsäule. das vibrieren zog in die Po-Packe und in den Oberschenkel
12.02.18 neuen Arzt aufgesucht, er meint Symptome sind Psychisch Opipramol sofort auf 0mg ab 13.02.18 Escitalopram 5mg
Symprome: starkes Muskelzucken, innerliches Zittern, Schüttelfrost, Kälteschauer, Apettilosigkeit 10kg in 2 Wochen abgenommen,
16.0218 lt Arzt Escitalopram 10mg Symptome wurde immer schlimmer ab 18.02.18 wieder 5mg und ab 21.02.18 Esctialopram 0mg


Symptome : starke Angst und Panik ( vorallem wenn ich allein sein musste) inneres zittern, muskelzucken, frieren, schüttelfrost, brennende Haut, Mandelentzündung, 2x Notaufnahme o.B.
Blutbild o.B.
Schilddrüse o.B
Vitaminemangel oder Nährstoffmangel liegt nicht vor
Borreliose o.B.
MRT HWS und BWS o.B

Irgendwann sagte mir dann der Chef und die Kollegin meines Hausarztes das ich wohl in einem Entzug stecke. Dieser könnte 6-8 Wochen dauern war die Aussage!


Heute : 38 Wochen opipramol 0 , 37Wochen ohne Escitalopram


03.11.18 Aktuelle Symptome :
Wieder stärkere angst... Unruhe, inneres zittern

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Re: Escitalopram zu schnell ausgeschlichen

Beitrag von Jofab » Mittwoch, 13.06.18, 8:17

Liebe Beate,

es tut mir sehr leid, das zu lesen.
Es hörte sich das letzte Mal so gut an bei dir.

Ich denke, die Betäubung gestern hat massgeblich dazu beigetragen, dass es dir so schlimm ging.
Gut, dass du dich heute in der Lage fühlst, trotzdem teilzunehmen.

Lila hat es so schön ausgedrückt - du bist sehr stark und wirst es schaffen !
Bisher ging es immer weiter - ich bewundere deine Kraft !

Ich hoffe, dass sich bald wieder ein Fenster auftut für dich !

Drück dich ganz fest :hug:

Alles Liebe
Ilse
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Re: Escitalopram zu schnell ausgeschlichen

Beitrag von Muryell » Mittwoch, 13.06.18, 8:35

Liebe Beate,

es tut mir leid, dass es Dir schlechter geht. Aber ich glaube, dass sich neue Fenster öffnen werden.
Ich vertrage keine Schmerzmittel, da wird es mir körperlich und psychisch schlecht. Ich nehme schon an, dass die Betäubung dazu beigetragen hat, dass Du die neue Welle hast.

Ich drücke Dich ganz fest und wünsche Dir gute Besserung.

Alles Gute

Muryell
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Re: Escitalopram zu schnell ausgeschlichen

Beitrag von lunetta » Mittwoch, 13.06.18, 11:00

Hallo!

Es kann durchaus sein, dass dich die Lokalanästhesie so getriggert hat! Und ein beherdeter Zahn ist ja auch eine latente Entzündung, das kann auch mit reinspielen.

Ich hatte vor dem Absetzen auch nie Probleme damit, und plötzlich bei einer Behandlung ging es mir nach der Injektion sofort elend schlecht und das hat Tage gedauert! Übelkeit, Kollapsgefühl, Durchfall, Zittrig, usw.
Seitdem lassen ich mir immer eine Injektion OHNE Vasokonstriktor geben, damit geht es gut.


Du wirst sehen, es kommen wieder Fenster, du bist ja so tapfer und hältst dich wirklich sehr gut!

Es ist verständlich dass dich deine ganze Situation belastet, aber du wirst alle Punkte lösen können, mit der Zeit und mit Geduld, da bin ich felsenfest überzeugt davon!

GLG
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Re: Escitalopram zu schnell ausgeschlichen

Beitrag von Ululu 69 » Mittwoch, 13.06.18, 13:39

Hallo Beate,

Es tut mir leid, dass es dir wieder schlechter geht.
:hug:

Ich denke, dass die Zahnbehandlung da auf jeden Fall reinspielt. :cry:
Jamie :) reagiert übrigens auch mit starker, anhaltender Übelkeit auf Betäubungen. :x
Für deine Nackenverspannungen dürfte die Behandlung auch nicht zuträglich gewesen sein.
Ich drücke dir die Daumen, dass es dir bald wieder besser geht und dass der Zahn Ruhe gibt.

LG Ute
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Re: Escitalopram zu schnell ausgeschlichen

Beitrag von Petunia » Mittwoch, 13.06.18, 20:05

vielen Dank Euch, Ihr Lieben!

Drei schwierige Therapien und 3 Mahlzeiten sind geschafft. Es war wirklich entsetzlich heute. Jetzt liege ich auf meiner Wärmflasche und schreibe meine Fußballtipps in eine Tabelle. Ich tippe mit meinen Nachbarn. Wir haben uns noch nicht ausgedacht, was der Sieger bekommt.

Das Grusel im Rücken ist zurück und neu sind seit gestern Appetitlosigkeit und Völlegefühl nach ein paar Bissen sowie Beklemmungsgefühl in der linken Brust und eine zu hohe Diastole trotz Beta Blocker. Schwäche in Beinen und Rücken nicht zu vergessen. Seelisch sind da Verzweiflung und das Gefühl, dass alles sinnlos ist und ich total gestört bin. Wahrnehmungsprobleme. Und die Erkenntnis, dass es wohl egal ist, wo ich bin, die Symptome machen, was und wann sie wollen.

Atmung geht zum Glück wieder besser.

Aber ich habe diese Fenster erlebt und ich hoffe sehr, dass ich nicht wieder drei Monate auf das nächste warten muss.

Die Kunsttherapeutin will mit mir eine Einzelstunde machen. Hat mir meine Einzeltherapeutin eröffnet. Ich male nämlich nur "Urwälder" mit sämtlichen zur Verfügung stehenden Acrylfarben. Dicht, chaotisch, mit einer gewissen Todesverachtung, egal, was das Thema ist. Mal sehen wahrscheinlich soll ich probieren, mal nur eine oder zwei Farben zu nehmen.

Da komme ich mir vor wie ein kleines Kind.

Für mich ist es ja allein entscheidend, überhaupt in der Kunsttherapie sitzen zu KÖNNEN. 100 Minuten lang. Das werde ich hier aber kaum begreiflich machen können. Ich versuche das nicht weiter.

Ich halte mich an alles was mir gut tut. Den Rest mache ich irgendwie neutral mit. Es passt schon so. Es ist sehr gut hier insgesamt.

das wirklich ideale Haus für Entzügler wie uns können wir nur selbst gründen, denke ich.

Ich drücke Euch.

Alles Liebe Beate
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Re: Escitalopram zu schnell ausgeschlichen

Beitrag von Katharina » Mittwoch, 13.06.18, 20:29

Liebe Beate !

Kurz:

Ob Du zeitweit im Stehen die Farben benutzen kannst?
An einer Fensterbank ?

Ich drück die Daumen für Eure Wetten !!

⚽️ +🥅 !

Sag half das Schröpfen nicht gegen das Grusel ?
Falls sie keine Gefäße haben, bestell Dir ein Set dorthin ?

Herzlich, Katharina
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Re: Escitalopram zu schnell ausgeschlichen

Beitrag von Petunia » Mittwoch, 13.06.18, 21:04

liebe Katharina, danke Dir!

Leider besteht in der Kunst keine Möglichkeit zu stehen. Die Fensterbänke sind total niedrig. nur ca. 50 cm hoch.
Altes Gemäuer mit riesig hohen Fenstern.

Schröpfgläser, danke dass Du mich daran erinnerst. Das hatte ich ganz vergessen. Die bestelle ich mir.

Alles Liebe für Dich!
Beate .
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Re: Escitalopram zu schnell ausgeschlichen

Beitrag von Katharina » Mittwoch, 13.06.18, 23:09

Liebe Beate !

Es freut mich zutiefst, dass es gut ist dort für Dich.


( Aber 100 Minuten Sitz.

Ich bin kein Mensch der von Grund auf nölt oder meckert das weißt Du.
Vielleicht ist es auch ein Ort
wieder einmal Zeit, das Du vor der Herausforderung stehst im schlimmsten Falle sitzt
um hart für Dein Wohl zu kämpfen. )

Vergiss keinen Moment Du zahlst sie dort.

Rezensionen sind wertvoll für sie
über ihr neues Konzept.

Du bist da auch für sie,
Ihr seit wenige noch und wichtig

sonst wird das Kloster wieder ein Kloster.

Fordere, Beate.

Gut stehen geht nicht, kein Pult vorhanden -

Vielleicht könntest Du auf die Mitte bestehen:
keine hundert Minuten in einer Position die Dir schlecht bekommt !

Nein, kein Acryl und anschließend Grusel, Beate -

( Ich schaffe es nach wie vor nicht
an meinem Tisch selbst wenn ich aufstehe wann ich will, zu sitzen,

egal wie ich was darauf erhöhe, schräg stelle, die Verspannungen sind so lang und so alt, wer das nicht einsieht - )

Beate, ich schicke Dir Kraft ohne Ende
und Aufbegehren, es ist schwer wenn es einen so nieder legt, ich weiß trotzdem ich schick Dir Kraft.

Katharina
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Re: Escitalopram zu schnell ausgeschlichen

Beitrag von Petunia » Donnerstag, 14.06.18, 3:33

Liebe Katharina,

vielen lieben Dank!

Ich liege wach im Bett und kann nicht schlafen vor lauter Sorgen. Weiss nicht, ob ich mir nicht alles schön rede hier. Oder was überhaupt los ist mit mir. Denn ich fühle mich so entsetzlich unwohl.
Hatte mich so um Entzerrung des Therapieplans bemüht. letzte Woche war das ok. Diese Woche wieder nicht. Gestern war es so dicht, dass nichtmal Zeit für die Teepause war.

Ständig muss ich kämpfen. Ich bin so müde. Allerdings tut es mir auch nicht gut, so lange allein im Zimmer zu sein. Das ist so ein Teufelskreis.

Gestern hatte ich das Gefühl, zu Tode therapiert zu werden. Das einzig wirklich gute war gestern, dass meine Co-Therapeutin abends nochmal zu mir kam um sich zu verabschieden. Sie hat mir einen von ihren privaten Tees gebracht und wir haben kurz geplaudert.
Sicher war auch das im Team abgesprochen. Die bekommen schon mit, dass es mir so schlecht geht.

Jetzt liege ich hier und mir ist übel. Um Viertel vor neun isr schon wieder 100 Minuten Kunstgruppe und danach Einzeltherapie. und um Viertel vor eins Gruppentherapie und danach noch Einzel Cotherapie.

Aber was, wenn ich jetzt abbreche und in die Wohnung zurück gehe? Dann liege ich da wieder antriebslos mit meinen Symptomen herum. Das ist auch keine gute Lösung.

Also weitermachen und auf Besserung hoffen.

Ich merke, wie negativ ich denke und finde das schrecklich. Das bringt mich auch nicht weiter.

Letzte Woche habe ich ganz anders gedacht. Was ist da nur los?

Ich hoffe, dass die unten in der Küche frischen Ingwer für mich haben. Mit Übelkeit in der Kunst hocken ist Folter.

Am liebsten würde ich mich in mein Auto setzen und davon fahren. Aber wohin, weiss ich auch nicht. Diesen Zustand nehme ich ja überall hin mit.
Es ist schon besser hierzubleiben. Und weiter um Entzerrung des Terminplans zu kämpfen.

Aber ich bin wirklich sehr, sehr müde von diesem Leben.

Alles Liebe Beate
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Re: Escitalopram zu schnell ausgeschlichen

Beitrag von Li-la022 » Donnerstag, 14.06.18, 6:48

Liebe beate, Das mit den negativ denken spüre ich ganz toll an mir... geht es mir gut denke ich positiv bin gut drauf usw... stecke ich in einer welle bin ich ängstlich... negativ.. hoffnungslos... anscheinend ist das leider so...

Ich würde dir raten in der Klinik zu bleiben... es mit den Plänen nochmal anzusprechen. Vielleicht haben sie letzte Woche gemerkt das es dir besser geht und deswegen mehr Therapien angesetzt? Fragen kostet nichts und das letzte mal sind sie dir doch auch entgegen gekommen.

Bitte Versuch nicht so an allen zu zweifeln... ich weiß das ist schwer... ich kenne es von mir.... aber wie ich gestern schon schrieb bist du so stark. .. und du wirst das nächste Fenster bekommen... wo du aufatmen kannst... wo du siehst das es sich zu kämpfen lohnt.

Halte durch... Liebe Grüße
Lila
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März 2017 - Dezember 2017 Opipramol 100mg verschrieben wegen der Schlafstörung
25.12 - 30.12 Reduzieren von 100mg auf 0mg ( wollte der Arzt)
ab 02.01.18 innere Unruhe, Angst, Nervosität, brennende Haut
11.01.18 wieder eindosieren von 50mg ( wollte der Arzt)
Mitte Januar Kopf MRT
zum 01.02.18 Arztwechsel da mein Hausarzt in Rente ging
03.02.18 inneres vibrieren links neben der Wirbelsäule. das vibrieren zog in die Po-Packe und in den Oberschenkel
12.02.18 neuen Arzt aufgesucht, er meint Symptome sind Psychisch Opipramol sofort auf 0mg ab 13.02.18 Escitalopram 5mg
Symprome: starkes Muskelzucken, innerliches Zittern, Schüttelfrost, Kälteschauer, Apettilosigkeit 10kg in 2 Wochen abgenommen,
16.0218 lt Arzt Escitalopram 10mg Symptome wurde immer schlimmer ab 18.02.18 wieder 5mg und ab 21.02.18 Esctialopram 0mg


Symptome : starke Angst und Panik ( vorallem wenn ich allein sein musste) inneres zittern, muskelzucken, frieren, schüttelfrost, brennende Haut, Mandelentzündung, 2x Notaufnahme o.B.
Blutbild o.B.
Schilddrüse o.B
Vitaminemangel oder Nährstoffmangel liegt nicht vor
Borreliose o.B.
MRT HWS und BWS o.B

Irgendwann sagte mir dann der Chef und die Kollegin meines Hausarztes das ich wohl in einem Entzug stecke. Dieser könnte 6-8 Wochen dauern war die Aussage!


Heute : 38 Wochen opipramol 0 , 37Wochen ohne Escitalopram


03.11.18 Aktuelle Symptome :
Wieder stärkere angst... Unruhe, inneres zittern

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Re: Escitalopram zu schnell ausgeschlichen

Beitrag von Katharina » Donnerstag, 14.06.18, 7:31

Liebe Beate !

Ich würde die Kunst absagen: Du hast nicht geschlafen
Den Therapie Plan kürzen, sofort er bekommt Dir nicht.

Du zahlst dafür, das alles Dir angepasst wird Du bist nicht im Krankenhaus der Krankenkasse.

Du zahlst für jeden Tag und denkst gar nicht negativ.

Drei Wochen sind rein Kalendarium.
Meinem Entzugs/Anpassungssystem ist es gleichgültig ob vorhin Herbst, nun bald Sommer ist.

Ich habe nach Plan gelebt, bin von 40 auf 10 und durch den Wind dafür.
Natürlich kannst und willst Du dort nicht ein Jahr bleiben, ich vermute die legen nun in Woche vier kräftig zu:

Das bekommt Dir aber nicht.
Das müssen sie begreifen.

Du wachst um drei h Uhr auf vor Grauen weil Du einen übervollen Arbeitstag hast, Dir steht es bis zum Hals.
Die bist kein Mensch der sitzt.
Nenne ihnen Deinen Beruf.
Der läuft in Bewegung ab, zumindest im Stand.

Keine 100 Minuten Kunst, etwas was Du nicht leiden kannst.
Das muss auch verzweifelter Ärger hoch kommen, was könntest Du Dir für schöne Wolle kaufen anstatt diese Kosten die diese Kunsttherapeutin erhält, für 100 Minuten Kunst zu bezahlen.

Ich würde vor lauter Übelkeit totmüde hasserfüllt Schwarz nur schwarz dicke Acryl Paste verteilen,
das wird dann therapeutisch beurteilt?
Nein Beate.

Frühstück, unter den Apfelbaum, irgendwo weiter ruhen, auf der Wiese gehen, Mittagsruhe.

( In einer Kurklinik mussten die Patienten (und wir)
um 7h beginnen, kurz Mittagessen weiter bis 15h
ein Tag des Rennens, grauenhaft, keine Zeit auf die Toilette weder für die Patienten noch für uns.
Das Haus musste toll da stehen.
Die Leute waren am Ende.
Vorher währenddessen danach, aber eben nur Orthopädie.)

Verweigere Dich, berichte letzte Woche war ok
diese neue Fülle gibt mir nix außer Druck
von einer Anwendung zur nächsten
wie soll ich davon profitieren.
Wie soll das in mir arbeiten.

Die Gruppen finden in sitzen statt, ebenso die Einzel.
Sitzen.Wie ein Tag im Büro, rein anatomisch betrachtet.

Das Einzel Gespräch kann im Gehen draußen geführt werden.
Wenn Du nicht viel zu ko heute bist.
Um drei Uhr wach.

Draußen fließen Gedanken in Gang viel leichter
Gut, dann kann sie eben nicht mitschreiben, die Therapeutin
muss sie sich umstellen.
Dein Geld.

Haben sie Deine HWS Diagnostik nicht in Deiner Akte ?
Haben sie nicht gesehen wie Du Dich in sitzen quälst.
Soetwas sieht jeder Physio nach einen halben Jahr spärlicher Schulung.

Und nein Zuhause hast Du nichts zu suchen,
denn die letzte Woche war bereichernder dort für Dich und Du ziehst den Nutzen daraus,
Zuhause ist alles zufern ab für die Deine Bedürfnisse und Nöte.

Du müsstest ad hoc alles allein schaffen
und sei es nur banales Einkaufen plus des Erlebens, wer anderes tut es nicht, weil sie ihre Lebensrythmen nicht unterbrechen können.

Wenn Du Zeit da bekommst gehst Du gern bummeln.
Dir gefällt der Ort, die Geschäfte das bunte Treiben das ist auch - wenn es so benannt werden muss, Therapie -

zurück unter das Leben, welches Du später anstreben wirst - weg von der Wiese. Das ist ja Dein nahes Lebensziel.

Du isolierst Dich nicht
Wenn Du in Zimmer bist, dann weil Du erschöpft bist.

Leider musst Du denen vermitteln, weniger ist mehr, ihr könnt mir kein Konzept aufdrängen.

ich werde nicht im rapid Gang gesünder, im Gegenteil dann geht vor Hektik alles zu bei mir.
Monatelang hatte ich nichts.

Jetzt stündlich ?
Ich bringe das nicht unter.
Ich schlafe nicht, das sagt doch etwas aus, ich komme nicht zur Ruhe, ich kriege wieder Panik: zu hohe Ansprüche.

Geben sie mir das, in dem Maße wie dies mir gut tut.
Nicht ihrem Konzept.
Vergessen Sie nicht, ich bin nicht fit seit...

Und Freiraum den ich auch bezahle aber der bringt mit Atem, einen Eiscafe' im Ort mit den Wissen, in einen Schutzbereich zu sein.

Ihre Angebote sind gut aber zu dicht.
Das hatte ich in den anderen Häusern.

Eher komme ich im Herbst wieder.
Bekömmliche Portionen !

Mein Gott Beate, es tut mir so leid
dies Denken wieder Deine Aufgabe
welches sie bedenken müssten oder sehen, erkennen.

Was tun? Sag nein, so nicht.
Gemusst habe ich mein Leben lang, bitte nicht hier.
Nicht für Geld auch noch.

Ich wünsche Dir - alles.

Katharina
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Jofab
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Re: Escitalopram zu schnell ausgeschlichen

Beitrag von Jofab » Donnerstag, 14.06.18, 8:32

Guten Morgen liebe Beate,

ich hoffe, du hast noch ein bischen schlafen können - so übermüdet kannst du ja an gar nichts teilnehmen !

Es kann doch nicht, sein, dass du nicht darüber entscheiden kannst, was dir gut tut und was nicht !
Woran du teilnehmen willst und was nicht geht !
Du bezahlst sie - sie müssen nicht Rechenschaft ablegen gegenüber der Krankenkasse.

Es ist doch deutlich, dass es dir letzte Woche viel besser ging !
Stress ist doch gerade das, was uns am meisten schadet ! Das geht gar nicht !

Du sollst dich dort erholen und viel relaxen ! Nicht mal Zeit für eine Teepause- das ist doch wohl ein Witz !
Was in den Therapiestunden besprochen wird, muss doch auch sacken können. Verarbeitet werden !

Aber Abbrechen ist keine Option. Ich kann gut verstehen, wie müde du bist. Und keine Kraft und Lust hast zu kämpfen !

Aber sie werden dich doch nicht rausschmeissen, wenn du sagst, dass dir das alles zuviel ist und und du dich
weigerst, diesen Marathon mitzumachen !

Kein Wunder, dass du so niedergeschlagen bist und negativ !

Ich hoffe, dass du deine Übelkeit wenigstens in den Griff bekommst ! Das ist so schrecklich obendrein.

Ich wünsche dir auch ganz viel Kraft und Stärke, um für dich zu kämpfen.
Sie müssen das kapieren !

Ich hoffe, dass du es schaffst heute - den Tag heute. Und das du was verändern kannst - zum Besseren !

Drück dich :hug:
Ilse
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Jamie
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Re: Escitalopram zu schnell ausgeschlichen

Beitrag von Jamie » Donnerstag, 14.06.18, 9:06

Hallo, :)

eine klare authentische Kommunikation sollte der Schlüssel zur Auflösung der Situation sein.
Dem Personal bzw. Verantwortlichen (ich weiß nicht, wer bei dir für die Wochenplanung zuständig ist) sagen, dass es dir letzte Woche, als der Plan entzerrter war, wesentlich besser ging und du dich jetzt einfach nur erschöpft und überfordert fühlst und es wieder schlechter wird.
Darauf hinweisen, dass du viel Ruhe brauchst um all das zu verarbeiten und dass es keine Frage des nicht-wollens ist.
Fragen, ob es möglich ist, bei der Planung der Woche miteinbezogen werden zu können.

So viel Therapie an einem Tag ist Overkill, sorry.
Da wird nichts verarbeitet oder Wichtiges angeregt, das kann das Gehirn gar nicht mehr verwerten, das schaltet wahrscheinlich einfach nur noch ab.
Du bist keine Badewanne, die man beliebig mit Inhalten füllen kann - irgendwann läuft die nämlich über.
Die Eigenregulation muss auch zulassen, dass etwas abfließen darf - diese Zeit und Freiraum muss dir wirklich zugestanden werden.

Ich wünsche ein gutes klärendes Gespräch
Jamie
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