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Petunia: Escitalopram zu schnell ausgeschlichen

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Re: Petunia: Escitalopram zu schnell ausgeschlichen

Beitrag von Clarissa » Samstag, 29.12.18, 16:30

Hallo, Beate.

Nee, geht soweit wieder, aber war schon erschreckend. Mit Hund raus schaffe ich.
Die Zahnbehandlung ist längst nicht abgeschlossen, da kann ich mich noch freuen.

RL ist Real Life :wink:.

Durchhalten!

VG von Clarissa.
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Re: Petunia: Escitalopram zu schnell ausgeschlichen

Beitrag von Petunia » Samstag, 29.12.18, 20:28

Liebe Clarissa,

Das ist fies, dass es noch weitergeht mit dem Zahnarzt. Bei mir auch. Der Zahn ist jetzt offen, er hat ja nur ein Loch reingebohrt und den Nerv getötet. Das muss überkront oder zumindest aufgefüllt werden.

Und im Oberkiefer sind zwei Füllungen zum Teil raisgeflogen. Eine hab ich mit so einem Survival- Zahn-Kitt selbst provisorisch gefüllt. Ich hoffe das hält noch win bisschen, denn wenn oben was gemacht werden muss , muss man ja,so hinten über liegen und das ist noch schwer mit der HWS

Naja. Erstmal die Heimfahrt überstehen

Heute ist wirklich ein sehr schlimmer Tag. Zum Glück ist er fast vorbei.

Alles Liebe Beate
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Re: Petunia: Escitalopram zu schnell ausgeschlichen

Beitrag von Clarissa » Sonntag, 30.12.18, 8:11

Liebe Beate.

Ich erinnere mich noch gut an die Zeit, als ich gar nicht in der Lage war, zum ZA zu gehen, geschweige denn, allein mit dem Auto hinzufahren!
Also von daher: richtiger Fortschritt.
Und Du hast es auch geschafft!
Zu manchem/vielem muß ich mich zwingen, hilft ja nichts, wenn ich selbständig bleiben will. Vieles geht mir schwer von der Hand, aber es geht irgendwie.

Ich wünsche Dir für jeden Tag kleine Verbesserungen.

Alles Gute und VG von Clarissa.
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Re: Petunia: Escitalopram zu schnell ausgeschlichen

Beitrag von Petunia » Sonntag, 30.12.18, 9:11

Liebe Clarissa,

Vielen lieben Dank!

Ja, das wäre schön, wenn jeden Tag kleine Verbesserungen kämen.

Geht es Dir heute wieder besser?

Ich muss weiter Ruhe geben, Schwindel etc ist stark und das schürt die Depression. Mir ist so gar nicht danach, aber ich habe trotzdem um Hilfe beim Duschen gebeten. Morgen geht's nicht, weil ich Abschlusstermine habe und Dienstag geht's ja nsch Hause.

Heute muss ich aua dem Zimmer, weil ich unten an der Rezeption anmelden muss, dass die das Taxi samt Beförderungsschein ordern. Gestern hab ich das Zimmer nicht verlassen können.

Ich könnte mir diese Stellen mit den Missempfindungen rausreißen, so doll ist das
Naja, irgendwie versuche ich zu entspannen.

Draußen regnet und schneit es abwechselnd, richtig doofes Wetter. Wie schön wäre es da, sich einfach gemütlich ins Bett zu kuscheln und ein Buch zu lesen.
Gemütlich geht aber nicht wegen der Beschwerden. Keine bequeme Position möglich. Sitzen aber erst recht nicht. Immer dasselbe, Tag für Tag.

Trotzdem probiere ich es mit der Entspannung. Dafür zeigen sie mir hier übrigens auch nichts. Ich verstehe das nicht . Das habe ich auch gestern in den Beurteilungsbogen geschrieben, dass ich Physiotherapie und die Therapieplanung mangelhaft finde und kein Konzept erkenne. Da wurde nichts abgestimmt und aufeinander aufgebaut.

Mehrfach hatte ich gesagt, dass mir die Lymphdrainage gut tut, aber ich hatte sie trotzdem nur 4x insgesamt.

Meine Mutter hatte in ihrer Reha täglich! Plus Physio. Und das auch als Kassenpatientin.

Es nützt zwar nichts, damit zu hadern, aber trotzdem bin ich sehr frustriert hier zu gehen ohne die erhofften Fortschritte.

:rotfl:

Es muss doch irgendwas geben, was ich tun kann, um meine Situation zu verbessern, zu lindern

Kommt alle so gut wie möglich durch den Tag

Alles Liebe Beate
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Re: Petunia: Escitalopram zu schnell ausgeschlichen

Beitrag von Jofab » Sonntag, 30.12.18, 9:32

Liebe Beate,

tut mir leid, daß bei dir jetzt auch noch der Trigger mit den Zähnen dazu kommt !
Dir bleibt aber auch nichts erspart ! Aber die Schmerzen haben wenigstens aufgehört ?
Petunia hat geschrieben:
Sonntag, 30.12.18, 9:11
Wie schön wäre es da, sich einfach gemütlich ins Bett zu kuscheln und ein Buch zu lesen.
Ja - davon träume ich auch ! Meine Freundin erzählt mir immer von einem schönen langen Mittagsschlaf... :cry:
Bei mir gehts nicht wegen der Ängste - kaum bin ich allein zuhause, bin ich getrieben von Panikgedanken....

Du hast wirklich nicht viel Glück gehabt mit dieser Reha ! Gut, daß du das bemängelst !
Petunia hat geschrieben:
Sonntag, 30.12.18, 9:11
Ja, das wäre schön, wenn jeden Tag kleine Verbesserungen kämen.
Das wäre wirklich wunderbar und würde auch wieder ein bischen Mut machen - daran mangelts mir im Moment
total. Ich hoffe, das ändert sich noch wieder.

Ich finde es wirklich bewundernswert, wie tapfer du dich hälst.

Vielleicht wird alles ein bischen erträglicher, wenn du erstmal wieder zuhause bist - das wünsche ich dir !

Liebe Grüße und hab einen erträglichen Tag.
Ilse

Liebe Grüße und gute Besserung auch für dich, liebe Clarissa :)
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Re: Petunia: Escitalopram zu schnell ausgeschlichen

Beitrag von Clarissa » Sonntag, 30.12.18, 9:50

Hallo, liebe Leute.

Es ist eine Schande, wie Beates Reha abgelaufen ist! Keinen interessiert es und am Ende wird es als Therapieerfolg verkauft :frust: .

Danke, mir geht es wieder besser. Der Zahn gibt erst mal Ruhe, provisorisch versorgt, und das gestrige Ausruhen hat bei mir Früchte getragen. Wobei: ich ruhe mich ja immer viel aus.
Vollkommene Ruhe ist für mich nach wie vor das einzige Mittel, welches mir hilft.
Auch jetzt liege ich, nach ausgiebigem Morgengassi, mit Wärmekissen im Rücken auf der Couch. Lieber würde ich mich tatkräftig meinen Aufgaben widmen, habe immer genug zu tun - aber es geht eben nicht! Ich habe mich auch schwer damit getan, das zu akzeptieren.

Allerdings kenne ich zum Glück dieses Getriebensein von Ängsten so nicht, wie Ilse es beschreibt.

Ich habe auch Ängste, die ich ganz berechtigt finde, aber ich kann sie verdrängen und bin ihnen nicht ausgeliefert.

Wir werden uns damit abfinden müssen, weiter oder sogar für immer viel Ruhe zu brauchen.

Ich finde das Leben inzwischen trotzdem wieder schön, auch ohne großartige Zukunftspläne :roll: .

Alles Gute und VG von Clarissa.
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Re: Petunia: Escitalopram zu schnell ausgeschlichen

Beitrag von Petunia » Sonntag, 30.12.18, 13:58

Liebe Ilse,

Vielen lieben Dank!

Wie ist Dein Tag heute? Ich hoffe so sehr für Dich, dass die Angst nicht zu schlimm ist und Du auch etwas unternehmen kannst. Hat Deine Freundin für Dich Zeit?

Ich kämpfe auch wieder wie verrückt, auch wenn ich im Grunde völlig mürbe bin und nicht ein noch aus weiß.

Musste eben runter zur Rezeption, die Taxibestellung für übermorgen veranlassen. Nur Ihr könnt nachvollziehen, wie schwer so etwas sein kann. Geschafft hab ich es ja, und die da unten haben nicht gemerkt, wie furchtbar schlecht es mir geht mit diesem tobenden Kopf, der nicht aufhört mir Panik zu machen. Daran kann ich mich einfach nicht gewöhnen.

Es schießt irgendwie ein, meist in der linken Hälfte, dann wird mir sehr heiß und nochmal mehr schwindelig, das linke Auge wird so komisch und ich sehe unscharf, auf dem linken Ohr ist vermehrt Druck und alles wird so schwer, Orientierung, das Fokussieren, Hören, der Hinterkopf. Es ist so quälend und macht solche Angst.

Aber ich lebe und lebe, unfassbar

Jetzt fühlt es sich an wie Migräne, nur mit nicht so viel Schmerzen. Tinnitus sehr, sehr laut.

Also hinlegen, atmen, Angst anschauen und zulassen usw

Unten in der Halle hatte ich das Bedürfnis, mich dem nächsten besten an den Hals zu werfen und anzuflehen, mir zu helfen, mir diese Beschwerden wegzumachen, SOFORT!
Oder jemanden von der Familie oder eine Freundin anzurufen und zu bitten zu kommen und ein bisschen bei mir zu sein. Helfen können sie mir alle nicht. Nichts hilft.

Ich denke ständig, was kann ich denn noch tun, um das zu lindern, es kann doch nicht sein, dass mir nichts übrig bleibt als zu liegen und zu ertragen, bis es irgendwann von selbst besser wird. Und in dieser Zeit entgleitet mir mein Leben, geht alles den Bach runter, verliere ich alles, was mir lieb ist. Nicht die materiellen Dinge, das ist unwichtig, aber meine Tiere, die Hunde und mein altes Pony. Mein soziales Leben, mein Platz in der Gesellschaft.

Klingt alles schwarz, klar, Zwangsgedanken.

Hab versucht zu stricken, aber die Augen machen momentan nicht mit, die Augenbewegungen lösen stärkeren Schwindel aus.

Augenarzt? Aber wenn es Entzug ist, kann der ja auch nichts machen, oder?

Liebe Clarissa, Du hast Dich gut arrangiert mit allem soweit. Gut, wenn die psychischen Symptome sich in Grenzen halten. Das wünsche ich mir auch.

Ich wünsche Euch allen, dass Ihr Euch gemütlich einkuscheln könnt an diesem grauen Regentag.

Das übe ich noch

Alles Liebe
Beate
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Re: Petunia: Escitalopram zu schnell ausgeschlichen

Beitrag von lunetta » Sonntag, 30.12.18, 16:44

Liebe Beate!

Du weißt ja, dass ich mir um dich besonders viele Sorgen und Gedanken mache.... du bist einfach eines der größten und liebsten Sorgenkinder hier;)

Und es ist schrecklich was dir in den letzten 2 Jahren alles passiert ist und noch immer passiert.

Ich habe mir heute Nacht so meine Gedanken gemacht, dass es so etwas wie eine selbstverwirklichende Prophezeiung gibt, d.h. dass sich Dinge so entwickeln wie wir es in Gedanken denken.
Ich weiß, dass du eigentlich ein positiver Mensch bist und dass dein Leiden wirklich nur mehr als unmenschlich bezeichnet werden kann, aber vielleicht kann dein Unterbewußtsein dzt. nicht viele positive Signale aussenden, und somit verwirklichen sich alle negativen Dinge wie von selbst....

Bitte nimm das jetzt nicht als Kritik oder dass ich denke, dass du dich nicht genug bemühst, etc. denn das ist es nicht was ich jetzt vielleicht nicht richtig ausdrücken kann!!!!

Ich denke mir, dass sich alles bei dir in eine Richtung bewegt, die wie vorgegeben erscheint, und es scheint so, als ob sich nichts ins Positive verändern will, und vielleicht ist dieser Teufelskreis selbstverwirklichend nicht zu durchbrechen.... es ist schwer zu erklären was ich meine, aber ich meine es so, dass Leid und Schmerz und Qual sich irgendwann verselbständigt. Man leidet und es geht einem schlecht, dadurch ist viel negative Energie um einen herum, was wiederum dazu führt, dass es einem wieder oder weiterhin schlecht geht.

Ich habe keine Ahnung wie man das durchbrechen könnte, aber es muß einfach einen Weg und eine Lösung für dich geben!!!

Ich selbst bete sehr viel, und rede und hadere immer mit Gott, oder was immer Gott eben ist. Und ich merke während langer Zwiesprache mit Gott immer wieder, wie mich eine Kraft und Energie erreicht, die ich sonst nicht kenne. Es ist nicht immer gleich, aber wenn ich so fest glaube und bete und wirklich mit aller Kraft meine Bitten an Gott richte, dann merke ich dass da irgendwas passiert und zurückkommt.
Ist vielleicht für viele hier nicht nachzuvollziehen, aber es ist wirklich so.
Ich empfinde dann eine tiefe Ruhe und Kraft, und spüre, dass es irgendwas gibt, das mit weiterhilft.

Bitte sei nicht böse, dass ich das ausgesprochen habe, aber aus deinen Beiträgen spricht oft so eine tiefe Verzweiflung und Resignation, dass man daraus richtig erkennt, dass du dzt. keine Hoffnung in dir spürst und dass dir Kraft und Energie fehlt und du aus diesem Jammertal kaum rauskommst....und ich würde mir für dich sooooo sehr wünschen, dass dieses Elend bei dir endlich aufhört....

Ich muß bei dir oft an einen Spruch denken, den meine verstorbene Großmutter oft gesagt hat: Nur die stärksten Menschen bekommen die schwersten Aufgaben.

Liebe Beate, verzeih mir meine ehrlichen Worte, ich meine es wirklich ganz ganz gut mit dir!!!!!

Ich wünsche dir ein gutes, besseres, wundervolles Jahr 2019, dass die heiß ersehnte Besserung eintritt!

GLG!
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Re: Petunia: Escitalopram zu schnell ausgeschlichen

Beitrag von Clarissa » Sonntag, 30.12.18, 18:04

Liebe Beate,

ich wäre an Deiner Stelle auch im Jammertal und wüßte nicht, wie herausfinden. Ich glaube nicht (mehr) an selbsterfüllende Prophezeihungen.

Das möchte ich Dir unbedingt an dieser Stelle dalassen.

Auch ich wünsche Dir nur das Allerbeste für 2019.

VG von Clarissa.
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Re: Petunia: Escitalopram zu schnell ausgeschlichen

Beitrag von lunetta » Sonntag, 30.12.18, 18:50

Hallo!

Bitte liebe Clarissa denke nicht von mir, dass ich das böse oder irgendwie gegen Beate gemeint habe!!!!
Ich habe sooo lange überlegt ob ich es überhaupt schreiben soll, damit Beate nur ja nicht denkt, ich würde in die gleiche Kerbe hauen wie alle ihre Verwandten und Ärzte usw.

Ich habe nur meine Gedanken geschrieben, dass es vielleicht eine Möglichkeit gäbe um Kraft und Mut zu bekommen, wenn man vielleicht den Glauben hat und betet, oder irgendeine andere Form der Findung hat, dass man vielleicht spirituell eine Möglichkeit hat Heilung zu erbitten und zu finden.

Ich kann es nicht so gut ausdrücken was ich denke, aber ich glaube Beate weiß wie ich es meine.

Clarissa, uns allen hier liegt Beate sehr am Herzen, und du auch;) Auch dir eine innige Umarmung und einen guten Rutsch ins neue Jahr!

GLG
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Re: Petunia: Escitalopram zu schnell ausgeschlichen

Beitrag von Petunia » Sonntag, 30.12.18, 19:57

Ihr Lieben,

Ich weiß, wie das gemeint ist, liebe Lunetta und liebe Clarissa.

Gerade heule ich Rotz und Wasser. Und übrigens, ich bete jeden Tag, früh um 6, gemeinsam mit ein paar anderen hier im Forum. Und im Laufe des Tages oft nochmals.

Ihr seid alle wunderbar. Danke

Manchmal, wenn mich meine beste Freundin anruft und mich fragt, wie es geht, dann antworte ich, ich suhle mich gerade im sekundären Krankheitsgewinn. Dann lachen wir beide.

Alles Liebe Beate
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Re: Petunia: Escitalopram zu schnell ausgeschlichen

Beitrag von Clarissa » Montag, 31.12.18, 6:40

Liebe Beate.

Aus eigener Erfahrung reagiere ich allergisch auf Begriffe wie "selbstverwirklichende Prophezeihung" und "sekundärer Krankheitsgewinn". Die werden strapaziert, wenn keiner mehr weiter weiß. Das macht mich wütend, sorry, wenn mir selbst die Schuld gegeben wird an meiner zögerlichen Heilung.

Ich bin Atheistin, aber ich habe auch gebetet, so verzweifelt war ich. Ich bete nicht mehr.

Ich wünsche Dir einen erträglichen Silvestertag mit kleinen Fortschritten.

Heute geht wieder die in meinen Augen sinnlose Knallerei ab. Zum Glück ist mein Hund davon unbeeindruckt, aber viele armen Tiere leiden Höllenqualen. Der Hund einer Bekannten bekommt BENZOS deswegen :evil: !

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Re: Petunia: Escitalopram zu schnell ausgeschlichen

Beitrag von Jofab » Montag, 31.12.18, 10:12

Liebe Beate :hug:

nur einen lieben Gruß an dich ! Hoffentlich wird es einigermaßen erträglich für dich heute !
Heute abend bin ich mit meiner Freundin zusammen - das hilft mir irgendwie über den Tag.

Ansonsten heißt es aushalten. Auch dieser Tag wird vorbeigehen und im nächsten Jahr gibt es hoffentlich endlich
etwas Erleichterung !

Das wünsche ich dir von ganzem Herzen !

Alles Liebe
Ilse
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Re: Petunia: Escitalopram zu schnell ausgeschlichen

Beitrag von Petunia » Montag, 31.12.18, 11:18

Liebe Clarissa, liebe Ilse,

Vielen lieben Dank.

Ich bin leider halb wahnsinnig vor Angst. Habe Physio abgesagt. Der Schwester gesagt, dass ich mich elend fühle und mein Blutdruck ist bei 160:106 und Puls 115, da geht bei mir nichts mehr außer Liegen und stillhalten.

Den Leuten hier ist es völlig egal. Sie lassen mich einfach hier liegen und stellen mir halt zu essen hin. Fertig. Kein Wort außer hallo und tschüß.

Heute Nachmittag hilft mir eine Praktikantin beim Packen.
Heute würde ich mal wieder was geben für ein Medikament, das hilft, weil ich den Zustand kaum bewältige. Es sticht in der linken Brust, aber ich glaub, das ist wie immer Verspannung und Angst. Ich kann mich nicht vom Fleck rühren, nur atmen.

Bevor ich hierher gefahren bin, war ich ja auch so von Sinnen. Ich rede mir zu, Beate, Du brauchst doch nicht solche Angst zu haben. Vor was denn eigentlich?

Es schneit wie verrückt, ich bete, dass das morgen nicht so ist.

Es fällt mir so schwer, mich ständig auf fremde Menschen einlassen zu müssen, morgen wieder ein Taxifahrer. Versteht Ihr das?
Ich weiß nicht, wie ich mit dieser Panik jetzt umgehen soll.

Ich schau die Angst doch an. Aber sie wird größer. Sie ist einfach im Körper.

Ich wollte eigentlich heute einfach im Bett bleiben und Ruhe geben. Alles egal, einfach so durchhalten bis morgen.
Es ist aber im Bett auch total schlimm. Und draußen auf dem Flur ist der Bär los, laut, viele Leute. Und ganz draußen knallen sie schon herum. Ich versuche das auszublenden. Silvester hat mir nie so viel bedeutet, aber heute macht mir das plötzlich auch zu schaffen. Dass es niemanden gibt, den ich heute umarmen kann, geschweige denn umgekehrt.

Ich will weiter beten. Ich habe heute schon gebetet, dass ich mein Schicksal in Gottes Hand gebe, soll er bitte machen, ich kann gerade gar nicht mehr.

Vielleicht schaffe ich es später zu stricken.

Ich umarme Euch und wünsche Euch von Herzen alles Liebe und Gute. Dass das neue Jahr Linderung bringt.

Schön, dass Du mit Deiner Freundin sein kannst, liebe Ilse.

Ganz liebe Grüße
Beate
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Re: Petunia: Escitalopram zu schnell ausgeschlichen

Beitrag von Marko92 » Montag, 31.12.18, 11:37

Hallo liebe Beate und liebe Alle :)

ich will mich nur kurz einklinken, über den Gedanken mit der selbsterfüllenden Prophezeiung bin ich gerade gestolpert.

Ich kann die Idee nachvollziehen, dass wenn man mit einem bestimmten Auftreten durch die Welt geht, man bestimmte Reaktionen erhält, dass ein offener, freundlicher Mensch mehr positive Ressonanz bekommt als ein unfreundlicher, aber den Begriff in dem Sinn zu deuten:
dass es so etwas wie eine selbstverwirklichende Prophezeiung gibt, d.h. dass sich Dinge so entwickeln wie wir es in Gedanken denken.
wäre ich sehr vorsichtig. - Von selbst wird das mMn. nicht passieren, sondern höchstens, wenn den Gedanken Taten folgenden, alles andere ist magisches Denken, wird keine Erfolge herbeizaubern, kann aber Ängste verstärken und Schuldgefühle erzeugen.

Im Zusammenhang mit Krisen, gegenüber Menschen, die Leid erleben und denen schlimmes widerfahren ist, finde ich den Begriff problematisch, weil ein Zusammenhang zwischend Gedanken und realen Umständen hergestellt wird, der über das realistische Mass weit hinausgeht. Je nach Geisteshaltung und Weltanschauung ist die leidenden Person Ursache ihres Leids bei Karma-orientierten Weltanschauungen, im Buddhismus z.B. und in einigen esoterischen Denkweisen.

Meiner persönlichen Erfahrung nach bewirken Gedanken nichts ausser Verständnis, Erkenntnis, Wissen. Sie sind Grundlagen für Entscheidungen und werden umgesetzt oder nicht.

Bei manchen Themen gehe ich im Kopf alle möglichen Entwicklungen durch, auch wirklich schlechte. Zum Glück kann ich berichten, dass sie sich nicht verselbstständigen :wink:

Ich wünsche allen ein gutes und symptomarmes 2019 :party2:

Und liebe Beate, ich freue mich, dass du heimfahren darfst und wünsche dir Erleichterung :)

Liebe Grüsse

Markus :pillowtalk:

PS - Mein Beitrag ist nicht wertend oder vorwurfsvoll gemeint, - es sind meine Gedanken und Erfahrungen, die mir beim Lesen gekommen sind die ich teilen möchte. :)
Zuletzt geändert von Marko92 am Montag, 31.12.18, 11:48, insgesamt 2-mal geändert.

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Re: Petunia: Escitalopram zu schnell ausgeschlichen

Beitrag von Clarissa » Montag, 31.12.18, 11:43

Mann Mann Mann, liebe Beate: was könnte Dir nur Erleichterung bringen?

Ich bin selbstgewählt heute allein, keine Feierei, aber das stört mich gar nicht. Weil es mir eben auch weiter schwer fällt, mich auf andere Menschen einzulassen. Da ist ein stilles Silvester das kleinere Übel. Ich habe ein kleines Fläschchen Eierlikör und Schokibecher gekauft, da geht die Post ab, jippie!

Diese Blutdruck- und Pulsveränderungen kenne ich auch, das war sehr störend, es machte mir zusätzlich Angst. Hab ich nicht mehr, ging mit der Zeit weg.

Wir sind jedenfalls in Gedanken bei Dir und drücken die Daumen, daß Du den heutigen Tag gut überstehst.

Alles Gute und VG von Clarissa
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Re: Petunia: Escitalopram zu schnell ausgeschlichen

Beitrag von lunetta » Montag, 31.12.18, 12:04

Clarissa hat geschrieben:
Montag, 31.12.18, 6:40
Liebe Beate.

Aus eigener Erfahrung reagiere ich allergisch auf Begriffe wie "selbstverwirklichende Prophezeihung" und "sekundärer Krankheitsgewinn". Die werden strapaziert, wenn keiner mehr weiter weiß. Das macht mich wütend, sorry, wenn mir selbst die Schuld gegeben wird an meiner zögerlichen Heilung.

Ich bin Atheistin, aber ich habe auch gebetet, so verzweifelt war ich. Ich bete nicht mehr.

Ich wünsche Dir einen erträglichen Silvestertag mit kleinen Fortschritten.

Heute geht wieder die in meinen Augen sinnlose Knallerei ab. Zum Glück ist mein Hund davon unbeeindruckt, aber viele armen Tiere leiden Höllenqualen. Der Hund einer Bekannten bekommt BENZOS deswegen :evil: !

Alles Gute und VG von Clarissa.


Liebe Clarissa!

Es tut mir leid, dass ein post von mir dich wütend macht....

Ich glaube wir alle wollen nur dass es Beate besser geht, und ich habe nicht gesagt dass Beate eine selbstverwirklichende Prohezeiung lebt und denkt, sondern ich habe gemeint, dass Schmerz und Qual sich verselbständigen können, wie z.B. ein Schmerzgedächtnis von keinem der Schmerzen hat, gewollt ist, und trotzdem gibt es das. Und genauso ist es mit Verzweiflung und Leid - auch die können ein Teufelskreis sein, der schwer zu durchbrechen ist, je länger es dauert und je weniger Fenster sozusagen sind.

Dass Beate da nichts dafür kann, wissen wir ja alle, und leider hat niemand von uns magische Kräfte um ihr helfen zu können, egal wie sehr wir es uns wünschen würden.

Ich sehe schon, ich hätte das alles lieber nicht schreiben sollen, und es tut mir leid, dass das bei ein paar von euch in den falschen Hals geraten ist!

Beate und Clarissa - ein besseres neues Jahr!

GLG
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Re: Petunia: Escitalopram zu schnell ausgeschlichen

Beitrag von Marko92 » Montag, 31.12.18, 12:30

Liebe Beate :)

wir haben uns überschnitten beim Posten.

Und bitte entschuldige die weltanschauliche Diskussion, die sich entwickelt hat, die etwas nebenher gelaufen ist.

Es tut mir leid, dass du heute nochmal so gebeutelt bist in dieser Umgebung und will dir Trost und mitfühlende Gedanken da lassen. :hug:

Halt noch ein wenig durch , dann bist du immerhin wieder in deinen eigenen 4-Wänden und hast Menschen in der Nähe, die dir gutes wollen und denen du nicht egal bist.

Dann kannst du deine Kräfte sammeln, dir Unterstützung suchen und schädliches aussen liegen lassen.

Ich denke, es wird besser werden :)

Wenn Leid sehr stark ist, körperliches oder psychsiches, können wir eine gute Zukunft oft nicht mehr sehen, trotzdem gibt es gute Dinge, die auf uns warten. Nur weil wir sie gerade nicht sehen oder denken können, heisst es nicht, dass wir sie nicht erleben werden.

GlG Markus :)

stubi
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Re: Petunia: Escitalopram zu schnell ausgeschlichen

Beitrag von stubi » Montag, 31.12.18, 13:40

Liebe Beate,

Mein Spruch war ja bisher immer" es kommt wie's kommen muss," in deinem Fall ist es die Verbesserung und Heilung deiner Beschwerden.

Bitte gib die Hoffnung nicht auf, und wenn dir beten hilft dann bete und glaube daran, das es besser werden wird.

Ich wünsche dir ein einigermaßen erträgliches Sylvester und für das neue Jahr am besten eine schlagartige Verbesserung all deiner Beschwerden.

Liebe Grüße
Renate
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Bittchen
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Re: Petunia: Escitalopram zu schnell ausgeschlichen

Beitrag von Bittchen » Montag, 31.12.18, 14:57

Liebe Beate,
es kommt mir makaber vor dir einen guten Rutsch zu wünschen,aber von ganzem Herzen wünsche ich dir ein besseres Jahr 2019 als das Vergangene .
Du hälst dich trotz so vieler Einschränkungen und Schmerzen noch verhältnismäßig gut.
Du gibst nicht auf und ich bin sicher,das es dir nach der Zeit die du brauchst, auch dir wieder besser geht.
Ehrlichen Herzens wünsche ich dir schnelle Besserung und morgen eine erträgliche Fahrt.

Ganz liebe Grüße
deine Bittchen
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stubiJamieUlulu 69Petunia
Vorgeschichte:
Als junge Frau hatte ich schon zwei Suizidversuche,18 u.24.Jahre,1968 verbunden mit schmerzhaften Trennungen.

1986 nach der Geburt von der dritten Tochter das erste Mal Diagnose durch Frauenarzt ,Depression.


Medikationsverlauf:


Seit Feb.1992 trockene Alkoholikerin.Halbes Jahr später depressive Phase. Hausarzt spritzt alle 4 Wochen Imap.


1994 erneut starke depressive Symptome,jüngste Tochter hatte bald Kommunion,ich wollte funktionieren.
Hausarzt verschreibt das 1.Mal Aurorix(Mao-Hemmer),hat schnell gewirkt.
Ich hatte eine kurze Hypomanie. In den langen Jahren immer Mal wieder,jetzt schon ein paar Jahre nicht mehr.
Eingenommen bis 2004,dann keine Wirkung mehr.

2004,das erste Mal Akut-Psychiatrie, umgestellt worden auf Trevilor(Venla),immer wenn Wirkung nach ließ, erhöht worden,bis 300 mg.


Dann Inkontinenz und weitere Nebenwirkungen,zu schnell ausgeschlichen.
Umgestellt auf Escitalopram,zwischendurch Citralopram,
Nach ein paar Jahren wieder abgesetzt,immer zu schnell,i

2009 erneut schwere Episode,Hausarzt verschreibt wieder Aurorix,wirkt nicht mehr.
Auch 2009,endlich Psychotherapie,
Psychiater verschreibt Sertralin 25 mg, sehr starke Nebenwirkungen,Zittern,Unruhe,Angst,Selbstmordgedanken,so dass ich erneut,während der Psychotherapie, in die Akut- Psychiatrie muss.
Entlassung mit 50 mg Sertralin. als Nebenwirkung ,starken Durchfall.


Dann ohne Ausschleichen ,Umstellung auf Citalopram 40 mg. dann umgestellt auf 20 mg Es-Citalopram,

Absetzversuche scheitern immer wieder,da erneutes Auftreten der Krankheit diagnostiziert wird.

Absetzverlauf:
Anfang 2017 : Vom neuen Hausarzt ließ ich mir dann Tropfen verschreiben und reduzierte jede Woche einen Tropfen.
Seit Mai 2017 ohne Ad.

3.12.2017 Versuch der Wiedereindosierung von 0,5 mg Escitalopram - starker Durchfall, wieder weggelassen


Seit Ewigkeiten 125 mg L-Thyroxin gegen Unterfunktion der SD.

aktuelle Symptome
Jetzt bin ich in eine, angeblich leichte, Überfunktion geraten.
Symptome sind starke Schlafstörungen,Gereiztheit,Wut ,innere Unruhe und Beben,Kribbeln in Füßen und Waden,schwitzen,sehr trockener Mund,immer Durst.
Plaque in Halsschlagader ,vorgestern beim Endokrinologen fest gestellt,auch Polyneuropathie ,wird in beiden Beinen vermutet.

Erst einmal will ich versuchen ohne erneutes PP auszukommen.
Kein PP hat mich stabilisiert ,eigentlich hatte ich immer nur Nebenwirkungen,wie Inkontinenz und Schleimhautbluten erneut auftraten,beschloss ich auszuschleichen.
Auch Sehstörungen,Magengeschwüre,mit Teerstuhl hatte ich in den letzten drei Jahren .

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