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Petunia: Escitalopram zu schnell ausgeschlichen

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Re: Petunia: Escitalopram zu schnell ausgeschlichen

Beitrag von Petunia » Samstag, 05.01.19, 15:58

Liebe Clarissa

Lieben Dank. Du hast so viel durchgemacht und Dich gut arrangiert, dann sxhaffe ich das auch.
Wäre nur dankbar, wenn das nicht 20 Jahre dauert, denn dann bin ich fast 80.....

Liebe Ilse,

Lieben Dank auch Dir.

Ja, mit dem Fernsehen geht es mir ganz ähnlich. Ich hab ihn tagsüber nur selten laufen, obwohl ich über ihn auch Netflix und Amazon Prime und die Mediatheken gucken könnte, also Auswahl ohne Ende an Filmen.

Aber ich mag nicht, höre tagsüber auch selten Musik. Es ist mir zu viel.

Abends geht's dann meist.

Heute schau ich viel dem Schneefall draußen zu, windig ist es auch. Es schneit pausenlos, leider ist der Schnee schwer. Trotzdem haben die Kinder mir mit Feuereifer einen Weg von der Außentreppe zur Terrasse geschaufelt, damit der Postbote mir die Post dorthin bringen kann. Zur normalen Haustür muss ich nämlich selbst Treppen rauf, das ist beschwerlich für mich.

Wir schneien hier tatsächlich ein, so, wie es momentan aussieht. Ich hoffe, alle, die heute draußen unterwegs sein müssen, kommen gut an.

Ich wünsche Euch auch, dass Ihr den Tag gut schafft.

Dicke Umarmung und alles Liebe
Beate
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Re: Petunia: Escitalopram zu schnell ausgeschlichen

Beitrag von Petunia » Sonntag, 06.01.19, 6:44

Guten Morgen, Ihr Lieben,

Es ist eine schwierige Nacht. Draußen schneit's und schneit's. Ich liege und bin unruhig. Es ist nicht schön, so früh wach zu sein, seit 4 Uhr nach ca, 4 Stunden Schlaf. Am Kehlkopf das Engegefühl, ich überlege, was ich dagegen tun könnte.

In der Klinik haben sie geröntgt, die Cages sitzen korrekt. Also da kann eigentlich nichts falsch seim. Es fühlt sich aber so an. Kein Gefühl dafür, wie ich den Kopf richtig halten soll. Das hatte ich auch den Physios gesagt, da fiel denen aber nichts ein. Außer dass ich keine extremen Drehungen oder starkes Beugen nach vorn oder hinten machen soll. Wahrscheinlich halte ich aus Angst die Muskeln fest, damit das nicht passiert.

Starke Kopf- und Genickschmerzen. Und ich bin so traurig über alles. Ein langer Sonntag steht mir bevor.

Es hat so viel geschneit, dass das Fernsehen über Satellit nicht mehr geht. Gut, dass das Internet noch funktioniert.

Was schreibe ich hier herum? Eigentlich hab ich gar nichts zu sagen. Suche nur Ablenkung. Um diese Uhrzeit gehts ja los mit der Angst und den dunklen Gedanken. Das war aber auch gestern Abend noch sehr schlimm. Auch, dass das Atmen so schwer ging, hat mich sehr gestresst. Und die nervösen Beine. Ob ich mir lieber wieder Heparin spritzen soll? Ich hab noch eine große Schachtel mit Spritzen da.

Wie macht Ihr das, wenn Ihr so viel liegt oder gelegen habt?

Ich wäre so froh, wenn jetzt jemand hier bei mir wäre und mir helfen würde mich zu beruhigen, mich nicht immer so zu sorgen. Oder zumindest meine Fellnasen.

Es sticht im Unterleib. Ich hab's so satt, dass mein Körper immer so spinnt an so vielen Stellen gleichzeitig. Gleich, wenn ich wach werde, alles voll da. Wer soll da fröhlich bleiben?

Ich wünsche Euch gutes Aufwachen

Alles Liebe Beate
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Re: Petunia: Escitalopram zu schnell ausgeschlichen

Beitrag von Clarissa » Sonntag, 06.01.19, 7:30

Guten Morgen.

Ja, das ist schwer auszuhalten: früh wach und es geht nicht gut!

Ich habe mich damals auf das Lesen/Überfliegen von Zeitschriften der sog. Regenbogenpresse verlegt, die mir ein Bekannter mitbrachte. Nicht topaktuell, aber darum ging es nicht.
Das lenkte mich ganz gut ab und liest sich leicht.

Auch im ADFD habe ich querbeet oft gelesen. Mich ziehen die "Horrorgeschichten" nicht runter, bin/war ich doch selbst eine! Im Gegenteil, ich sah: anderen geht es ähnlich. Das nahm mir auch die Angst, an einer anderen unheimlichen Erkrankung zu leiden. Ich erkannte: bei mir sind die PP die Verdächtigen.

Immer noch bin ich sehr früh wach, aber es macht mir nichts mehr aus. Tablet, Bücher, Zeitschriften, Tee an's Bett, Wärmekissen in den Rücken, Bommel schnarcht noch neben mir: herrlich!

Ja, es hat bei mir lange gedauert, bis ich mich mit meinem Schicksal arrangieren konnte. Das liegt aber daran, daß ich es jahrelang mit den falschen Mitteln (Medikamente, Psychiatrie) versucht habe, völlig verblendet war.

Leider: es dauert, solange es eben dauert. Oft kann man nichts beschleunigen.

Ich wünsche einen hoffentlich angenehmen Sonntag!

Alles Gute und VG von Clarissa.
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Re: Petunia: Escitalopram zu schnell ausgeschlichen

Beitrag von Petunia » Sonntag, 06.01.19, 7:52

Liebe Clarissa, guten Morgen,

Danke, dass Du mir gleich antwortest, da fühle ich mich weniger allein.

Ja, wahrscheinlich ist auch bei mir das PP der Hauptübeltäter Vielleicht stimmt es ja, dass der Körper gerade in dem Moment am Heilen ist, wo er am meisten tobt.

Ich spiele wie doof dieses unsägliche Candy Crush. Das schlägt die Zeit tot. Bunte Zeitschriften sind auch mal eine gute Idee. Kann man ja auch im Internet anschauen. Kaum Text. Bücher kann ich ja immer noch nicht lesen

So langsam wird es jetzt hell. Unmengen von Schnee draußen und es schneit weiter .

Ich mache mir jetzt eine Kanne Tee und esse was.

Meine Hunde dürfen jetzt am Sonntag auch ausschlafen. Sie müssen nicht nachts um drei ins Auto, die Zeitungstouren mitfahren mit meiner Bekannten

Man müsste ihnen hier in meinem Garten Fläche freischaufeln, damit sie ihre Geschäfte verrichten können. Spazierwege gibt es jetzt keine mehr.

Ich wünsche auch Dir einen schönen Sonntag

Alles Liebe Beate
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Re: Petunia: Escitalopram zu schnell ausgeschlichen

Beitrag von lunetta » Sonntag, 06.01.19, 10:05

Liebe Beate!

Guten Morgen wünsche ich dir;)

Ich habe vorhin mit meiner Bekannten telefoniert, die auch ein HWS OP hatte und ebenfalls verplattet wurde.
Hab sie ein wenig ausgefragt:
Schmerzen nach der Op hatte sie nur für ca. 2-3 Wochen, die mit Ibu gut zu tolerieren waren. Bewegungseinschränkungen für ca. 2 Monate, aber sie war in dieser Zeit schon Reha, und da wurde richtig viel gemacht, vor allem an Geräten zum Muskelaufbau an HWS, BWS Schulter, etc.
In der Reha wurde sie auch auf Diät gesetzt, da sie abnehmen sollte, da die HWS viel ausgleichen muß, wenn der Rest der WS Gewicht tragen muß.

Und sie hat mir von einer Therapie erzählt, die ih sehr geholfen hat - ich kenne das nicht aber sie hat erzählt, dass sie am ganzen Körper an Seile gehängt wurde, und die waren dann netzartig unter sie verlegt, und sie wurde dann so schwebend aufgehängt. Dadurch hat sie sich federleicht gefühlt, und war trotzdem so unterstützt, dass sie keine eigene Kraft brauchte um den Kopf oder Körper zu halten.

Vielleicht kannst du ja mal googeln was das sein könnte, und vielleicht würde dir das helfen, falls es das in deiner Nähe wo gäbe - Physiotherapeuten kennen das sicher.

Ansonsten kann ich dir außer lieben mitfühlenden Wünschen nicht helfen...:(

GLG
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Re: Petunia: Escitalopram zu schnell ausgeschlichen

Beitrag von Jofab » Sonntag, 06.01.19, 10:36

Liebe Beate,

auch von mir einen guten Morgen.
Leider kann ich dir mit einem Rat nicht helfen - ich kann dir nur sagen, daß ich mit dir fühle - wenn es auch bei mir so
ganz anders ist.

Ich hoffe, daß es dich bei dir körperlich noch Verbesserungen zeigen - vielleicht ist auch bei dir noch etwas möglich,
wie Lunetta schreibt.

Ansonsten wünsch ich dir einen erträglichen Tag. Viilleicht ist die schlimmste Zeit bald überstanden.

Alles Liebe :hug:
Ilse
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Re: Petunia: Escitalopram zu schnell ausgeschlichen

Beitrag von lunetta » Sonntag, 06.01.19, 15:51

lunetta hat geschrieben:
Sonntag, 06.01.19, 10:05
Liebe Beate!

Guten Morgen wünsche ich dir;)

Ich habe vorhin mit meiner Bekannten telefoniert, die auch ein HWS OP hatte und ebenfalls verplattet wurde.
Hab sie ein wenig ausgefragt:
Schmerzen nach der Op hatte sie nur für ca. 2-3 Wochen, die mit Ibu gut zu tolerieren waren. Bewegungseinschränkungen für ca. 2 Monate, aber sie war in dieser Zeit schon Reha, und da wurde richtig viel gemacht, vor allem an Geräten zum Muskelaufbau an HWS, BWS Schulter, etc.
In der Reha wurde sie auch auf Diät gesetzt, da sie abnehmen sollte, da die HWS viel ausgleichen muß, wenn der Rest der WS Gewicht tragen muß.

Und sie hat mir von einer Therapie erzählt, die ih sehr geholfen hat - ich kenne das nicht aber sie hat erzählt, dass sie am ganzen Körper an Seile gehängt wurde, und die waren dann netzartig unter sie verlegt, und sie wurde dann so schwebend aufgehängt. Dadurch hat sie sich federleicht gefühlt, und war trotzdem so unterstützt, dass sie keine eigene Kraft brauchte um den Kopf oder Körper zu halten.

Vielleicht kannst du ja mal googeln was das sein könnte, und vielleicht würde dir das helfen, falls es das in deiner Nähe wo gäbe - Physiotherapeuten kennen das sicher.

Ansonsten kann ich dir außer lieben mitfühlenden Wünschen nicht helfen...:(

GLG
P.S. Habe gegoogelt - das dürfte Schlingentisch-Therapie heißen...
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Re: Petunia: Escitalopram zu schnell ausgeschlichen

Beitrag von Petunia » Sonntag, 06.01.19, 17:01

Liebe Ilse,

Danke für Deine lieben Zeilen.
Ich hoffe, Du hast den Tag bis hierher einigermaßen gut überstanden.
Wir haben auch heute wieder durchgehalten! 💪
Also bei mir war es wieder hardcore. Unfassbar.

Liebe Lunetta,

Ich danke Dir! Dann hatte es Deine Bekannte deutlich effektiver in der Reha. Aber wahrscheinlich war sie auch nicht so angeschlagen wie ich. So ein intensives Programm hätte ich gar nicht durchhalten können. Aber zwei Anwendungen pro Tag hätte ich schon erwartet. Mindestens Physio und Lymphdrainage. Naja.

Ist sie auch auf drei Etagen operiert worden oder nur einfach?

Verplattet bin ich übrigens nicht. Ich habe zwei Cages und eine bewegliche Prothese, aber keine Platte.

Von Schlingentisch hab ich auch schon gehört. Aber ich bin ja nicht transportfähig und reagiere immer so heftig auf solche Sachen.
Ich hoffe, nächste Woche kommt ein Kollege von mir, um mich hier zu behandeln mit der Pohl-Therapie. Es wollen sich vier oder fünf Leute abwechseln, damit ich mindestens einmal in der Woche eine Behandlung bekomme.

Aber jetzt bin ich hier erstmal eingeschneit.

Hier fahren die Bahnen nicht mehr, weil so viele Bäume auf die Gleise gefallen sind wegen Schneebruchs.

Heute sind keine Vögel zum Futterhäuschen gekommen, obwohl es gut gefüllt ist. Sonst ist da immer reger Betrieb.

Ich umarme Euch

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Re: Petunia: Escitalopram zu schnell ausgeschlichen

Beitrag von Rosenrot » Sonntag, 06.01.19, 18:07

Liebe Beate,

ich möchte dir einen Gruß und gute Wünsche da lassen.

Hoffentlich geht es dir mit der Unterstützung deiner Freunde bald besser.

Mich plagt zur Zeit die letzte Mini-Reduzierung, schlafe erst in den Morgenstunden ein und bekomme manchmal inneres Zittern. Aber es ist auszuhalten.

Wie schön, dass du ein Vogelhäuschen hast. Ich wünsche dir baldigen Besuch von den gefiederten Gästen.

Bleib tapfer, liebe Beate! :hug:

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Re: Petunia: Escitalopram zu schnell ausgeschlichen

Beitrag von Petunia » Sonntag, 06.01.19, 18:24

Liebe Rosenrot,

Lieben Dank Dir!

Oh jeh, nicht schlafen können ist aber schon belastend. Ich wünsche Dir, dass die nächste Nacht besser wird. Und dass die Symptome nachlassen.

Einen schönen Abend Dir noch und alles Liebe
Beate
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Re: Petunia: Escitalopram zu schnell ausgeschlichen

Beitrag von lunetta » Sonntag, 06.01.19, 19:09

Hallo!

Hm... das müßte ich sie noch mal fragen, sie hat nur irgendwas von Verplattung gesagt.... sie hatte irgendwas mit Wirbelgleiten.... aber ganz genaus weiß ich nichts...und operiert wurde sie von vorne, das weiß ich.

Es ist toll, dass dir gleich mehrere Kollegen helfen wollen! Da hat dann jeder eine andere Sichtweise, und somit wir dein Problem von mehreren Seiten betrachtet, und nicht nur einseitig behandelt!
Hoffentlich hilft es dir!

Bei uns ist auch grausiges Wetter:( Es hat zwar nur ganz wenig geschneit, dafür weht bei uns seit Tagen ein starker Wind, der richtiggehend um`s Haus rauscht. Mein Kopf bedankt sich dafür mit heftigen Schmerzen - ich habe überhaupt das Gefühl dass ich seit Ewigkeiten schon starke Kopschmerzen habe, das Wetter ist so wechselhaft bei uns in den letzten Wochen, von frühlingshaft warm, pber Föhn, zu Schnee und Sturm, von extremen Hochdrock zu tiefsten Tiefdruck, war da in den letzten beiden Wochen alles dabei....und ich kann das gar nicht ab....

Ich wünsche dir alles Liebe und Gute, liebe Beate! GLG
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Re: Petunia: Escitalopram zu schnell ausgeschlichen

Beitrag von Petunia » Sonntag, 06.01.19, 19:21

Liebe Lunetta,

Oh jeh, das tut mir sehr leid, dass Du solche schlimmen Dauerkopfschmerzen hast. Da fällt einem ja dann auch nicht mehr viel ein, sehr anstrengend, das auszuhalten. Ich finde das Wetter auch sehr anstrengend zu allem anderen dazu.

Ich umarme Dich und wünsche Dir, dass die Kopfschmerzen schnell verschwinden.

Alles Liebe Beate
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Re: Petunia: Escitalopram zu schnell ausgeschlichen

Beitrag von Ululu 69 » Sonntag, 06.01.19, 21:09

Hallo Beate,

mein Mann hat Titan Cages in der Halswirbelsäule.
Ihm wurden zwei Bandscheiben entfernt.
Ich weiß nicht, ob das bei dir das selbe ist.

Schmerzen hatte er wenig, allerdings hat es mehrere Mimonate gedauert, bis sich alles wieder normal angefühlt hat. Und das, obwohl er relativ rasch nach seinem Bandscheibenvorfall operiert wurde, weil sein Arm kraftlos war, also ein Nerv gequetscht wurde.

Gerade dieser Nerv hat noch ein halbes Jahr gebraucht, bis er sich vollständig regenerieren konnte.
Mein Mann war zu dem Zeitpunkt erst 38 Jahre alt und trotzdem hat es schon tecjt lange gedauert, bis slles wieder richtig gut war. :shock:

Ich denke also schon, dass vieles noch von der OP kommt und sich weiter verbessern wird. Das kann leider dauern, fürchte ich.

Einschneiden hört sich erstmal ziemlich gemütlich an. :)
Ich persönlich fände das aber auch schrecklich. Irgendwie bedrückend.
Mir geht es aber auch, wie du früher schon mal geschrieben hast. Ich mag die Berge einfach nicht so gern.
Ich empfinde sie eher als bedrohlich.

Hoffentlich hast du genug Lebensmittel zu Hause. Was man in den Nachrichten so sieht, muss das Schneechaos ja wirklich schlimm sein.
Bei uns ist es nur trüb und ab und zu regnet es.

Ich drücke dir die Daumen, dass du heute Nacht etwas mehr Schlaf findest.

LG Ute
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Re: Petunia: Escitalopram zu schnell ausgeschlichen

Beitrag von Petunia » Sonntag, 06.01.19, 21:38

Liebe Ute,

Vielen Dank, dass Du mir das von Deinem Mann berichtest. Es erleichtert mich sehr. Denn dann kann ich doch auch davon ausgehen, dass viele der Beschwerden doch von der HWS kommen. Die Nerven heilen einfach nicht so schnell.

Der Therapeut, der mir in der Klinik die Lymphdrainage gemacht hat, hat vor Jahren einen Cage bekommen. Er sagte, er hätte noch ein halbes Jahr Schmerzen gehabt und erst nach einem Jahr wieder arbeiten können.

Tja, also weitermachen und Geduld haben.

Wir haben wirklich sehr viel Schnee. Aber zum Glück keine Berge direkt vor der Nase.

Fühl Dich gedrückt

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Re: Petunia: Escitalopram zu schnell ausgeschlichen

Beitrag von Petunia » Dienstag, 08.01.19, 16:31

Hallo ihr Lieben,

Eigentlich wollte ich mal ein paar Tage Ruhe geben und durchhalten und nicht hier herumjammern. Aber ich habe seit drei Stunden wieder so ein Gefühl absoluter Unerträglichkeit. Es ist keine Angst dabei.
Ich habe nur so starken Druck am Hals vorne und auf dem oberen Brustbein. Beim Kauen und Schlucken merke ich das auch. Ich muss ständig ans richtige Atmen denken. Huste auch viel. Der Kopf ist eh schlimm wie immer.

Ich bin wie verrückt in der Wohnung hin und her gegangen, von Fenster zu Fenster, in der Hoffnung, mich irgendwie frei zu laufen, weg von alldem, weg von diesen permanenten Beschwerden. Hat natürlich nicht geklappt. Heulanfall.

Gestern konnte meine Hilfe wegen des Wetters nicht kommen. Heute war sie da und ich bin wieder geduscht. Morgen ist die Wetterprognose schlecht, da hat sie schon vorsorglich abgesagt.

Ist einfach blöd, wenn ich niemanden zum Reden habe, kein gemütliches Beieinander. Am Freitag kommt die Frau vom sozialpsychiatrischen Dienst. Wenn das Wetter mitspielt. Hoffentlich klappt es.

Ich spüre, wie mir diese Zeit in der Klinik noch nachhängt. Furchtbar war das dort. Abhaken.
Es wäre aber alles nicht so schlimm, wenn ich ordentlich atmen und überhaupt leben könnte, ohne ständig so gehandicapt zu sein. Die letzten Tage konnte ich kaum stricken. Eigentlich wache ich auf und sitze oder liege da, bis ich abends wieder einschlafe. Zwischendurch gehe ich hin und her. Ich hasse diese Passivität, aber mehr geht nicht.

Es ist wirklich schwer, trotzdem immer weiterzumachen. Muss viel regeln, auch sehen, wie ich am 16.1. in die Klinik zur Nachkontrolle komme. Ich bräuchte so dringend eine Begleitung dort, nicht nur Fahrdienst. Aber wer soll das machen, es ist unter der Woche, da arbeiten alle. Ich werde es also allein hinbekommen müssen. Hat ja beim Zahnarzt auch geklappt.

Herrjeh, wie lächerlich ist es, sich darüber Gedanken machen zu müssen. Ich bin doch kein Kleinkind. Naja.

So sieht es aktuell aus.

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Re: Petunia: Escitalopram zu schnell ausgeschlichen

Beitrag von Rosenrot » Dienstag, 08.01.19, 17:23

Liebe Beate,

ich kann dich heute nur allzu gut verstehen.

Bin auch durch die Wohnung getigert (hab viel geweint) und scheitere an Selbstverständlichkeiten.

Aushalten, Abwarten und immer wieder neuen Mut finden. Was sollen wir auch anderes tun?

Der Wetterdienst warnt vor Sturmböen, da kann ich sowieso nicht rausgehen.

Schreib nur immer, wie es dir geht. Da sind so viele wertvolle Informationen für uns enthalten.

Ich wünsche dir Momente, in denen du den gegenwärtigen Zustand vergessen kannst. :hug:

Liebe Grüße
Rosenrot
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Re: Petunia: Escitalopram zu schnell ausgeschlichen

Beitrag von Petunia » Dienstag, 08.01.19, 17:30

Liebe Rosenrot,

Vielen lieben Dank!

Hier wird es auch immer stürmischer.

Es tut mir leid, dass es Dir auch so mies geht. Und Du musst Dich zu allem Überfluss auch noch mit der Lähmung herumschlagen. Das ist gemein.

Das mit der Atmung stresst mich heute wirklich sehr. Wenn ich den Hals vorsichtig massiere, wird es schlimmer, also lasse ich es wieder sein. Naja.

Ich drück Dich
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Re: Petunia: Escitalopram zu schnell ausgeschlichen

Beitrag von Kaenguru70 » Dienstag, 08.01.19, 22:49

Liebe Beate,

Ich möchte dir noch einen kurzen Gruß dalassen.
Petunia hat geschrieben:
Dienstag, 08.01.19, 16:31
Herrjeh, wie lächerlich ist es, sich darüber Gedanken machen zu müssen. Ich bin doch kein Kleinkind. Naja
Das sehe ich völlig anders, in deiner körperlichen Hilflosigkeit fühlt sich sicherlich manches so an wie als Kleinkind.
Du bist auf Hilfe angewiesen und die kann nicht mal kommen. Das ist so gemein von dem Wetter....

Ich empfinde dich unglaublich taper und da wie alle wissen, wie alleine du bist, würde jeder dir raten täglich mit uns allen Kontakt zu halten. Derjenige /diejenige der/die gerade Kraft hat schreibt zurück :hug: .

Wir wären doch alle furchtbar alleine mit unseren Sorgen ohne das Forum. Es ist doch so schön, wieviel Menschlichkeit hier unter "Fremden" geschieht.
Man hilft sich gegenseitig, im realen Leben kommt das oft zu kurz.

Ich wünsche dir, dass du gut durch die Nacht kommst.

Schlaf gut :bettzeit: , alles Liebe
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Re: Petunia: Escitalopram zu schnell ausgeschlichen

Beitrag von lunetta » Mittwoch, 09.01.19, 9:15

Guten Morgen Beate!

Wie Sarah schon schrieb - irgendwer ist immer hier um dich aufzumuntern und zu ermutigen - jetzt bin ich es halt;)

Hab leider nur lurz Zeit ein paar Zeilen zu schreiben - am Vormittag geht meine Mama einkaufen und ich muß rauf zu meinem Papa, wie können ihn ja nicht allein lassen.
Dann muß ich mich schnell umziehen, da wir dann zu Mittag einen Termin beim Zahnarzt haben, mein Mann hat heute eine Wurzelspitzenresektion, und da fahre ich ihn heute, weil man ja nie weiß, wie es einem nach einer längeren Lokalanästhesie und so einem Eingriff geht - die Praxis ist zwar nur 25 km entfernt, aber besser er fährt dann nicht selbst.

Ich hoffe die Nacht ist bei dir halbwegs erträglich gewesen, und du konntest den Tag beginnen mit Symptomen, die händelbar sind,

Du bist sehr sehr tapfer und ich wünsche dir so sehr dass endlich einmal längere Fenster kommen und es dir besser geht!

Ich habe seit Tagen entsetzliche Kopf-Nacken- und oberer Rückenschmerzen, als ob ich in einem eisernen Käfig eingeklemmt wäre, furchtbar:(
Aber bei dem derzeitigen Wetter wundert es mich nicht - wie im April bei uns - vor ein paar Tagen stürmte es ständig, schneite, gestern dann auf einmal frühlingshafte Temperaturen, heute wieder vollkommen bewölkt und es beginnt wieder zu schneien und zu winden:(

Ich wünsche dir dass du gut durch den Tag kommst, dass es aushaltbar ist, und schreib ruhig hier alles hin, wenn es dir hilft!

GLG
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Marko92

Re: Petunia: Escitalopram zu schnell ausgeschlichen

Beitrag von Marko92 » Mittwoch, 09.01.19, 9:35

Liebe Beate :)

auch ich lese immer wieder bei dir rein und schicke dir Mitgefühl und gute Wünsche :hug:

Liebe Grüsse
Markus

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