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Ana19: Citalopram zu schnell abgesetzt / Absetzsyndrom

Wenn Antidepressiva abgesetzt werden, kann dies zu schweren und langwierigen Entzugserscheinungen führen. Viele Hersteller und Ärzte verharmlosen diese Problematik leider.
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Re: Citalopram zu schnell abgesetzt / Absetzsyndrom

Beitrag von lakeSonne1 » Montag, 18.06.18, 15:37

hallo,

ich bin vorsichtig damit, das mit der transdermalen Magnesiumaufnahme als gesicherte Faktenlage anzuerkennen.
Hier mal nur 2 kritische Beiträge:

https://www.magnesium-ratgeber.de/magne ... mtherapie/
http://news.doccheck.com/de/172730/magn ... -bullshit/

Auszu aus dem ersten Link
Ein weiterer Beweis dafür, dass Ionen nicht in das Körperinnere gelangen, ist das Tote Meer. Das Wasser dort enthält 37 Prozent Kalium-, 53 Prozent Magnesium- und 8 Prozent Natriumchlorid. Würden bei einem Bad tatsächlich die Ionen in den Körper gelangen, wäre ein Aufenthalt im Toten Meer tödlich, weil das darin enthaltene Kalium zu extremen Herzrhythmusstörungen führen würde, im schlimmsten Falle bis zum Herzstillstand. Solche Fälle sind jedoch bei Badenden nicht beobachtet worden.

Laut zahlreicher Werbeaussagen soll die transdermale Anwendung von Magnesiumöl hochwirksam und frei von Nebenwirkungen sein. Wie bereits geschildert, können nur lipophile, also ölige Substanzen durch die Haut in das Körperinnere gelangen. Magnesiumöl ist aber gar kein Öl und auch nicht fettlöslich. Es handelt sich um eine konzentrierte Lösung von Magnesiumchlorid von öliger Konsistenz.

Von den Anbietern von Magnesiumsalzen als Voll- oder, Fußbad, Spray oder Cremes werden zwei Studien zitiert, die die Wirksamkeit belegen sollen. Beide „Studien“ haben die Gemeinsamkeit, dass sie vom Anbieter der Produkte selber durchgeführt wurden. Zudem wurden die fadenscheinigen Untersuchungen nicht in Fachzeitschriften veröffentlicht, sondern lediglich im Internet hinterlegt. Dem entgegen stehen zahlreiche veröffentliche Studien, die nach Bädern oder der Anwendung von Salben die Magnesiumkonzentration im Blut und Plasma der Versuchspersonen gemessen haben. Die Ergebnisse waren immer gleich: Der Magnesiumspiegel war nach der äußerlichen Anwendung von Magnesium unverändert. Magnesiumionen gelangen definitiv nicht durch die Haut in den Organismus und sind nicht in der Lage, den Spiegel im Blut ansteigen zu lassen.
Transdermales Magnesium: Heilversprechen oft rechtlich heikel



Auf der anderen Seite findet man unzählige Berichte von Heilern etc.. die sich häufig gegenseitig als verläßliche Quelle oder "Beweis" anführen.
Auch gerne gleich mit Link zum Kaufshop :vomit:

Nur so, weil ich den Spruch lustig finde:
:party: Wenn ich meine Füße 2 Stunden in Bier hänge, hab ich ja auch keinen Rausch :party: .

Grüßle :pillowtalk:
lake.
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2012: Erster misslungener Absetzversuch
2016: 20.3.16 -3.9.16 von 20 auf 15mg
ABDOSIER-PAUSE: 3.9.2016 - 2.3.2017: 15mg
2017:
► Text zeigen
2018:
2.1.18: 10,0mg
.....Tag 1-15 Tag läuft sehr gut
.....Tag 17-20: Übelkeit / Brain Fog, neuro Emos, Einschlafstörung (Cortisolausschüttung) mit dicken, geröteten Händen
.....Tag21-22: Angst, Panik, Neuro-Emos
12.3.18: 9,3mg
.....Tag 1-7 alles ok
.....Tag 8: zurück auf 9,5mg wg. starken Symptomen (Matschbirne, PA, Übelkeit, Zaps, Schlapp)
.....Tag 8-12 Heftige Symptome: Matschbirne, Zaps, PAs
.....13-30 ok
21.4.18: 8,9mg (d.h. Reduktion um 0,6mg)
.....Tag 0-5 ok
.....Tag 6: Neuro Aggressionen, Kopf+Nackenschmerzen, leichte Migräne
.....Tag 7-10 ok
.....Tag 10-16: heiße, dicke und rote Hände beim einschlafen und aufwachen, Migräne, Übelkeit, Matschbirne, Bodyzaps, Übelkeit, Nadelstiche auf Haut, Sehstörungen
.....Tag 17-21: heisse Hände bei Einschlafen
.....Tag 22-23: Angstzustände, leichte Depri
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16.7.18: Medi-Plan Änderung: Thyronajod auf 0
17.7.18: 8,5mg Cita: wegen Thyronajod absetzten nur langsames, vorsichtiges Absetzten des Cita. Will Körper nicht überfordern
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Re: Citalopram zu schnell abgesetzt / Absetzsyndrom

Beitrag von LenaLena » Montag, 18.06.18, 16:27

Hi Lake,

erstmal: Die Faktenlage ist nicht gesichert, da hast du recht. Das ist so.

Da man wenig Geld machen kann mit Magnesium transdermal, wird es mal generell bestritten, dass das möglich ist. Dem entgegen stehen die Berichte der Leute, die das regelmäßig machen und die Auswirkungen erleben.
Ich kann nur von mir sprechen, ich hatte durch starke Wadenkrämpfe am Morgen gemerkt, dass ich einen Mangel hatte. Damals wollte ich kein Magnesium schlucken, also habe ich jeden Tag ein Fußbad gemacht. Und die Krämpfe waren sofort weg. Dann habe ich es nach ein paar Wochen wieder schleifen lassen, weil es ja doch Aufwand ist... und sie waren wieder da.
Du wirst überall und auch zu jedem x-beliebigen Thema dieses Für und Wider finden. Wie auch zu Antidepressiva.
Ich glaube keinen noch so hochrangig gearteten Aussagen mehr, wenn ich persönlich die gegenteilige Erfahrung mache.

Im Übrigen nimmt die Haut natürlich nicht jede Substanz gleich auf.
Grundsätzlich kommt man aber vermehrt drauf, wie viel die Haut aufnimmt. Jeder kennt mittlerweile den berühmten Satz "Schmier dir nichts in Gesicht, was du nicht auch bereit wärst zu essen".

Den Magnesiumspiegel zu messen ist eine sehr schwierige Sache. Oben steht "im Blut und im Plasma". Im Plasma ist er nicht aussagekräftig. Dort stimmt er sogar dann noch, wenn die Magnesiumspeicher völlig leer sind. Wenn er im Plasma nicht mehr stimmt, ist man wohl tot.
Im Blut/Vollblut zu messen ist anscheinend sehr schwierig, soweit ich das in Erfahrung bringen konnte. Es gibt nur wenige Labore, die das machen. Da müssen viele Parameter eingehalten werden, und es ist wohl irgendwie gar nicht so klar, ob das dann auch der Spiegel von den Körperspeichern ist.
Daher sind solche Ergebnisse mit Vorsicht zu genießen.

Wir Menschen denken immer, wir hätten schon alles erforscht, was mit dem Körper zusammenhängt. Ich glaube leider, dass vieles noch völlig unerforscht ist und wir daher nur schwerlich auf Zusammenhänge schließen können oder viele Ergebnisse einfach (noch) nicht verstehen können.
Die AD-Geschichte zeigt das ja wieder... das Gehirn selbst ist verhältnismäßig wenig erforscht, dort mal eben an den Neurotransmittern herumzuschrauben kann ungeahnte Auswirkungen hervorbringen - die wir nun verspüren, die uns aber bis dato kaum wer glaubt.
Auch das menschliche Hormonsystem ist weitgehend unerforscht, viele Dinge sind pure Vermutungen. Trotzdem wurden in den letzten 20 Jahren beinahe jeder 2. Frau Hormone zur Verhütung gegeben, die körperlich alles durcheinander gebracht haben. Die Auswirkungen schreien diese Frauen nun wütend in die Welt!
So viel dazu. Der Mensch, besonders der Mediziner täte gut daran, sich demütig einzugestehen, dass es Dinge gibt, dessen Wirkung und Weg er nicht versteht, die aber trotzdem irgendwie funktionieren.

Lena
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Re: Citalopram zu schnell abgesetzt / Absetzsyndrom

Beitrag von carlotta » Montag, 18.06.18, 17:20

Danke, Lena! :)

Du sprichst mir aus der Seele. :hug:

Wobei ich grundsätzlich natürlich verstehen kann, wenn jemand Angaben kritisch hinterfragt. Nur wird das leider meist wesentlich kritischer bei alternativmedizinischen Dingen getan, während schulmedizinische Verfahren/Angaben oft unhinterfragt als gegeben hingenommen werden.

Liebe Grüße
Carlotta

P. S.: Ich kann übrigens auch eine deutliche Wirkung bei transdermal aufgenommenem Magnesium wahrnehmen.
Zuletzt geändert von carlotta am Montag, 18.06.18, 18:33, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Citalopram zu schnell abgesetzt / Absetzsyndrom

Beitrag von LenaLena » Montag, 18.06.18, 17:33

Hey Carlotta :hug:

Ich bin seeehr für Hinterfragen und halte mich an sich auch an wisssenschaftlichen Erkenntnissen fest, informiere mich viel... dennoch gibt es Dinge, die funktionieren und keiner weiß, wie.
Für mich ist Homöopathie so etwas - ich kann von der Wissenschaft, von Forschung und Studien her eigtl nicht daran glauben, aber was soll ich sagen... manches davon wirkt eben bei mir, und zwar richtig gut!
Ich denke, weil es die Selbstheilungskräfte des Körpers anstupst - und über diese weiß man ja im Prinzip gar nichts.
carlotta hat geschrieben:
Montag, 18.06.18, 17:20
Nur wird das leider meist wesentlich kritischer bei alternativmedizinischen Dingen getan, während schulmedizinische Verfahren/Angaben oft unhinterfragt als gegeben hingenommen werden.
Ganz genau. Da gibt es wesentlich weniger nachvollziehbare Verfahren, die kein Mensch hinterfragt. Und wenn, bekommt man Probleme...
Genau wie diese Äußerungen ständig: Höre auf den Arzt und informiere dich nicht selbst / Der Arzt weiß schon, was er tut / Aber nur in Absprache mit einem Arzt! / Ohne Arzt ist das gefährlich! / ....
Nach meinen Erfahrungen kann ich darüber nur mehr herzhaft lachen..

LG
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Re: Citalopram zu schnell abgesetzt / Absetzsyndrom

Beitrag von Ana19 » Dienstag, 19.06.18, 10:32

Lieber Lake, Lena und Carlotta,

ich kann ebenfalls verstehen das man Dinge hinterfragt!
Aber ich halte auch viel mehr davon es selbst auszuprobieren und dann zu sagen obs einem hilft!
Denn kein Mensch ist ja wie der andere!

Seitdem die AD meinen Körper dermaßen niedergeschlagen haben, bin ich ein Medikamenten Hater und werde das wohl ewig bleiben! Ich will es nun besser machen und will meine Selbstheilungskräfte unterstützen aus jeden Dilemma raus zu kommen!
Ich will die Schulmedizin nicht ganz verfluchen, denn sie leisten ebenfalls gute Dinge betüglich Unfallchirurgie...
Leider musste ich in meinen 27 Jahren erfahren das Ärzte keinen blassen schimmer von Heilung haben!
Das hat mich veranlasst mich auf die andere Seite zu stellen und zur Naturheilung über zu gehen!
Natürlich darf man nicht jeden vertrauen! Denn die Welt wird nun mal von Geld regiert, auch Naturheiler wollen Geld verdienen!

Und auf jeder Internetseite steht fragen sie nen Arzt ... als wären es Götter! Gehe ich zu nem Arzt drückt er mir ne Rezept in die Hand!
Wir haben die Eigenverantwortung für jedes unserer Wehwechen...

Meinem Hals geht es fast wieder gut nur noch me kleine Rötung! Es war rot und eitrig und leicht geschwollen...
Was ich getan hab:

- Mundspülung: Natron/Zitronensaft im warmen Wasser. Die ersten Tage 3-4 mal täglich. Und mit warmen Salbeitee 1 mal täglich aber 5-6 Spülungen hintereinander.
- Zusätzlich 1 mal täglich eine Bio Knoblauknolle zerdrückt und gegessen diese setzt beim zerdrücken ihre heilende Wirkung frei.
- viel Wasser getrunken und zwar in kleinen Schlückchen um den Mund zu befeuchten denn nur so haben es Bakterien schwer sich zu vermehren... (sie lieben ein trockenes Milieu)
- ausgeruht... was anderes mache ich ja im moment nicht.

Lg :)
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Re: Citalopram zu schnell abgesetzt / Absetzsyndrom

Beitrag von Ana19 » Donnerstag, 21.06.18, 12:26

Hallo ihr Lieben,

ich hab gestern das Magnesiumchlorid in Wasser verdünnt und weil ich keine sprüflasche hatte hab ich es ein wenig so mit der hand auf den Arm eingerieben...

Ca. Halbe stunde später:

Posistiv:
- allgemein etwas stabilieres Körpergefühl

Negativ:
- kraftlos merke das der Entzug getriggert wurde.

Ich merke das der Entzug noch zu stark ist, ich werde es erstmal lassen... diese Welle ist echt wahnsinnig hartnäckig und macht mir das Leben richtig schwer... ich könnt den ganzen Tag schlafen!

Da Magnesium in den Energiestoffwechsel eingreift merke ich das mein System dieses Mineral immernoch nicht verarbeiten kann sodass es sich positiv auswiken kann..
das ist echt frustrierend :(


Lg :group:
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Re: Citalopram zu schnell abgesetzt / Absetzsyndrom

Beitrag von carlotta » Donnerstag, 21.06.18, 16:33

Liebe Ana,

ich kenne auch eine Betroffene, die Magnesium auch nicht transdermal verträgt. Sie hat dann sogar eine heftigere Symptomverstärkung.

Dann verlass Dich auf Dein Gefühl und lass es erst mal bleiben. Aber aufgeschoben ist ja nicht aufgehoben. ;)

Wenn Du es in absehbarer Zeit doch noch mal versuchen möchtest, könntest Du auch einfach die Lösung stärker verdünnen bzw. ganz auf Deine Bedürfnisse anpassen. Aufsprühen wäre dann vielleicht auch vorzuziehen, statt direkt die Flüssigkeit aufzutragen, denn ich befürchte, dass bei Deiner Methode u. U. gleich mehr auf die Haut kam, als wenn es nur ein paar Sprühstöße gewesen wären (einreiben sollte man es danach natürlich noch). So lässt sich feiner dosieren.

Liebe Grüße
Carlotta
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Re: Citalopram zu schnell abgesetzt / Absetzsyndrom

Beitrag von Ana19 » Donnerstag, 21.06.18, 23:02

Liebe Carlotta,

ich hab das Gefühl Mein Körper braucht es und ich hab ja einen positiven Effekt gemerkt aber das meine Symptome getriggert wurden hat mich sehr verunsichert...

Es könnte wirklich sein das es zu viel war da hast du Recht ich werde es mehr verdünnen und verwenden ... aber jetzt warte ich lieber paar Tage ab und lass es sacken.

Ich hab in den letzten Jahren nie auf meine Magnesium Aufnahme geachtet obwohl ich schon vor der Einnahme der AD bereits unter Muskelkrämpfen und Nervenzuckungen gelitten hab bis dann der Knall kam und ich auch keine Energie mehr hatte ... kein Arzt bei dem ich war hat es in betrachr gezogen das es am Magnesium liegen könnte ... das ärgert mich zusätzlich!
Aber so ist eben alles gekommen und ich muss jetzt da durch.

Lg :hug:
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Re: Ana19: Citalopram zu schnell abgesetzt / Absetzsyndrom

Beitrag von carlotta » Freitag, 22.06.18, 17:02

Liebe Ana,

ich denke auch, dass es grundsätzlich wichtig sein kann, im Entzug das Magnesium im Blick zu behalten (ansonsten natürlich auch). Speziell wenn Du noch das Gefühl hast, dass da was im Argen liegen könnte.

Vielleicht kannst Du es wirklich einschleichen oder eben erst mal bei geringeren Dosierungen bleiben (sofern Du die dann verträgst). Würde an Deiner Stelle vor neuen Versuchen aber auch ein paar Tage pausieren.

Ich habe durchaus die Erfahrung gemacht, dass bezüglich der Verträglichkeit von NEM die Dosis oder auch das vorsichtige Herantasten eine erhebliche Rolle spielen kann und es u. U. auch etwas bringen kann, wenn man weniger als die üblichen Dosierungen nimmt. Jeder Körper ist da individuell und eine "One-fits-all"-Lösung gibt es m. E. nicht.

Liebe Grüße
Carlotta
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Re: Ana19: Citalopram zu schnell abgesetzt / Absetzsyndrom

Beitrag von LenaLena » Dienstag, 17.07.18, 9:21

Liebe Ana,

wie geht es dir denn? :)

LG Lena
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Re: Ana19: Citalopram zu schnell abgesetzt / Absetzsyndrom

Beitrag von Jofab » Dienstag, 17.07.18, 14:55

Hi Ana,

wollte mich nochmal zum Magnesium melden.

Ich habe es in den ersten Monaten des Entzuges regelmässig genommen. Als Tablette - tgl. 380 mg.

Jetzt habe ich es nochmal vorsichtig probiert - an 3 Tagen nur 1 a 62 mg. Allerdings ist auch noch Calzium und 3 D
enthalten.

Nach ein paar Tagen bekam ich heftig juckenden Ausschlag am Körper. Mein Nervensytem verträgt nichts
mehr an NEM. Es hat dann eine Woche gedauert, bis es wieder ok war.

Ich hoffe auch, dass es dir gut geht.

LG Ilse
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Re: Ana19: Citalopram zu schnell abgesetzt / Absetzsyndrom

Beitrag von LenaLena » Dienstag, 17.07.18, 15:11

Liebe Ilse, nur als Info: oft sind es eben diese "Kombi-Präparate", die man nicht verträgt.. du kannst ja jetzt nicht mal wissen, auf was davon du reagiert hast - und noch häufiger sind es die Füll- und Zusatzstoffe.
Darum soll man da sehr drauf achten, was drin ist.
Häufig hat zu mir jemand gesagt, er vertrage Magnesium nicht, und wenn ich nach dem Präparat gefragt habe, war mir klar warum... diese Dinge aus Drogerie oder tw auch Apotheke würd ich auch nicht vertragen... reines qualitatives Mg, zB Mg-Malat, wurde dann sehr wohl vertragen.
Nur so als Anstoß ... dass du jetzt im Entzug supersensibel bist und wirklich nichts verträgt, vermutlich dann auch nichts Qualitatives, weiß ich ja leider ... :(
LG Lena :)
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Re: Ana19: Citalopram zu schnell abgesetzt / Absetzsyndrom

Beitrag von Ana19 » Dienstag, 17.07.18, 22:17

Liebe Lena,

danke der Nachfrage, es hat sich nicht viel verändert...
ich muss aber sagen irgendwwas ist geheilt, fühl mich irgendwie normaler... nicht mehr son Nebel im kopf wie vorher ...

Was posistives gibts doch :) ich bin belastbarer als zuvor war gestern nach einem langen Tag an dem ich zu Hause viel umgeräumt und aufgeräumt habe, für einen Ausflug am Abend draußen :))))))) mit dem Auto
Haben paar kleine Stops eingelegt am Wasser und haben die Sterne beobachtet.
War im nachhinein totmüde und hab geschlafen wie ein Baby :))

Tagsüber traue ich mich nicht raus allein das Müll weg bringen in der Sonne ist hart da bekomme ich schon Anzeichen vom Körper das er überfordert ist.

Trotzdem ist alles im Körper nach wie vor völlig durch den Wind ...sollte vor 1,5 wochen meine Periode bekommen sie kam nicht ... nun hab ich heute leichte Schmierblutungen... naja kenne ich auch schon.
Und hab Akne gegen die kaum was hilft :( habe nun eine pflanzliche Zinksalbe gekauft die scheint zu helfen aber muss die noch etwas länger anwenden um näheres zu berichten...

Liebe Lena ich hoffe dir gehts soweit gut und du kannst den Sommer einwenig genießen!
Es ist so schön dieses Jahr... ich hoffe nächstes Jahr vertrage ich die Hitze etwas besser!

Liebe Ilse, also ich halte mich fern von NEM...
das Magnesium ist 100Prozent Natürlich (chlorid)
Ich bin da total vorsichtig mit ... ich sprühe fast jeden Tag mein Freund damit ein :) will ja das es mein Liebsten auch gut geht... und siehe an, er hat viel mehr Energie als sonst und scheint ausgeglichener :)
Er ist mein Versuchskaninchen : D
Wenn ich ihn einsprühe dann bekomme ich ne Priese ab :) das langt erstmal.

Ich würde es vielleicht auch mal separat versuchen mit dem Magnesium... und D3 würd ich lieber die Sonne ausnutzen solange sie da ist :)

Naja ich bin mir da unsicher obs ein Fenster ist ... vielleicht ein kleines, denn viele Symptome sind ja doch täglich am nerven.

Lg
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Re: Ana19: Citalopram zu schnell abgesetzt / Absetzsyndrom

Beitrag von LenaLena » Mittwoch, 18.07.18, 12:16

Liebe Ana,

das mit dem normaler Fühlen ist doch schon was :) Ich kenn das auch, dass ab einem gewissen Zeitpunkt dieses Gefühl vom Nebel im Kopf / Watte im Kopf immer mehr und immer öfter weg war. Das ist soooo eine Erleichterung!!
Wer das nicht kennt, kann das gar nicht nachvollziehen.

Ui schön, ein langer Tag und dann noch ein Ausflug! Es wird :)
Oft geht es mir auch so, ich bin belastbarer, aber dann gibts wieder Situationen, wie bei dir mit der Sonne, wo der Körper sofort Überforderung zeigt.

Mit Akne kämpfe ich auch. Ich dachte zuerst, das läge an den Hormonen, habe ja die hormonelle Verhütung einige Zeit vor den AD abgesetzt. Aber mittlerweile glaube ich, dass es mit dem Entzug zu tun hat. Die Haut spiegelt ja doch den innerlichen (Stress-)Zustand wider und auch den schlechten Zustand vom Darm. Ich habe leider auch keinen Tipp dagegen, ich mache einfach gar nichts mehr, da ich schon so viel erfolglos probiert habe...
Zucker ganz weglassen wäre noch eine Idee, da bin ich aber nicht bereit dazu, sonst hab ich gar nichts mehr, was ich genießen kann ;)

Meine Fenster sind übrigens auch eher so, wie du es beschreibst... man fühlt sich schon etwas besser, aber es sind dennoch immer viele Symptome da. Dass ich mich ganz und gar gut fühle, das ist sehr selten und oft nur für wenige Stunden, wenn überhaupt. Aber ich bin inzwischen auch so zufrieden :)

Ich wünsche dir viel Durchhaltevermögen :) Nächstes Jahr verträgst du die Hitze garantiert besser! Du siehst ja schon so die Fortschritte, die du im letzten Jahr gemacht hast :)

LG Lena
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Re: Ana19: Citalopram zu schnell abgesetzt / Absetzsyndrom

Beitrag von Ana19 » Samstag, 21.07.18, 16:45

Liebe Lena,

Ja so ist es ! Hab es oft als sich betrunken fühlen beschrieben... kommt auch hin wenn man zudem noch schwindel hat ...

Ich kämpfe auch extrem mit trockener Haut wilm mich aber nicht mit irgendwelchen chemischen bodylotions einreiben ... ist einfach alles völlig schädlich für den Körper!

Ist es denn bei dir so das du mit diesen Symptomen einkufen gehen kannst oder alleine spazieren ?

Ich kanns noch nicht .. Hauptsächlich da die Symtome sich in stressigen Situationen verstärken bzw wenn Belastung hinzukommt.

Es fühlt sich an als wäre es nie endend... ich sehe meine Fortschritte gar nicht richtig weil sie so langsam kommen... ich bin so jung ich will am liebsten raus rennen und toben ... das alles macht mir Mental oft zu schaffen aber nützt ja nix ...
es gibt nur den einen Weg ... jeden Tag aufstehen und weiter machen ganz egal wie...

Danke meine Liebe das wünsche ich mir so sehr... und dir natürlich auch !

Liebe Grüße <3
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Re: Ana19: Citalopram zu schnell abgesetzt / Absetzsyndrom

Beitrag von LenaLena » Sonntag, 22.07.18, 22:55

Hey Ana,

mittlerweile gibt es manchmal Tage, wo ich einkaufen oder spazieren gehen kann, ob alleine oder zu zweit... aber an vielen Tagen geht es auch nicht, weil die Symptome zu stark oder zu zahlreich sind.
Und es ist bei mir auch so, dass sich die Symptome in stressigen Situationen verstärken (das ist schon, wenn viele Leute da sind oder viel Bewegung, Schilder, Geräusche).
Als wären die Nerven nur mehr hauchdünn und würden beim geringsten Lufthauch reißen...

Ja, mir gehts mental auch nicht gut damit... meine anderen Altersgenossen erobern die Welt, reisen, haben Spaß, kriegen Kinder, und ich sitze das Sofa durch... aber was soll man machen, nur mit durchhalten kommt man zum Ziel.

LG Lena
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Ana19
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Re: Ana19: Citalopram zu schnell abgesetzt / Absetzsyndrom

Beitrag von Ana19 » Dienstag, 31.07.18, 17:49

Liebe Lena,

ich merke das mein Entzug deinem
total ähnelt, es ist beruhigend zu wissen das man mit diesem Verlauf nicht allein ist...

Jedes mal wenn die Symptome leichter werde denke ich nurr nochh ein bischen und ich könnte die Welt erobern... aber dann kommt wieder ne Welle...

Die letzten Tage waren trotz der Hitzewelle gar nicht übel ich konnte wieder mit fahren und etwas aus dem Haus kommen... Heute allerdings puh bei 35 grad geht einfach nix mein körper ist in dauerhitze... ich mach dauernd handtücher nass und kuschel mit den bringt ein wenig erleichterung aber sobald ichs weg lege geht diese innere Hitze weiter einfach unetträglich ...

Wie ist es bei dir ?

Liebe Grüße <3
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Re: Ana19: Citalopram zu schnell abgesetzt / Absetzsyndrom

Beitrag von sl76 » Dienstag, 31.07.18, 18:53

Hallo Ana, Hallo Lena,

ich wollte nur mal sagen dass es bei mir auch gerade wieder so weit ist.

In der letzten Woche dachte ich das ich das Gröbste hinter mir habe aber seit Sonntag gehts wieder bergab.
Gedächtnisslücken, Konzentrationsstörungen, Schwindel,...wie bei Euch eben auch.

Aber ich bin nicht zum Jammern hier, wollte uns nur mal gemeinsam Mut machen, wir müssen einfach geduldig sein und umsichtig mit uns umgehen, dann überstehen wir das auch irgendwann.
Und dann dürfen auch wir wieder am Leben teilhaben. Und ich glaube wenn man darum kämpfen muss, wird man dem Leben gegenüber auch ehrfürchtiger und lebt es bewusster.

Alles Gute Euch weiterhin.

Viele Grüße

Sebastian
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08/2016 erstmalig in kleinen Schritten reduziert auf 25mg (laut Ärztin hätte ich damals
innerhalb von 2-3 Wochen komplett ausschleichen sollen)
01/2017 weiter reduziert auf 20mg (während des Reduzierens erhöhte Reizbarkeit und
Aggressivität)
05/2017 reduziert auf 15mg
08/2017 reduziert auf 10mg
11/2017 reduziert auf 5mg
03/2017 erhöht auf 10mg (fühlte mich erschöpft und angreifbar und ängstlich bei der geringen
Dosis)
04/2017 auf Anraten des Therapeut en und des Hausarztes komplett abgesetzt und durch Beta-
Blocker ersetzt (die ich inzwischen auch nicht mehr nehme, da sie mir wirkungslos
erschienen)

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Re: Ana19: Citalopram zu schnell abgesetzt / Absetzsyndrom

Beitrag von Ana19 » Dienstag, 31.07.18, 21:38

Hallo Sebastian,

ja da hast du recht man lebt bewusster, zumindest merke ich das in den Fensterzeiten...
Habe oft Glücksgefühle das ich noch lebe und das die Erleichterungen immer wieder kommen...

Und ja ich musste auch lernen das die Wellen keine zuckerschlecken sind...
Es hört eben erst auf wenn wir geheilt sind... damit muss man sich abfinden (radikale Akzeptanz)
Nach 1,5 jahren Entzug fällt es mir immer noch sau schwer... aber man kann es lernen..

Liebe grüße und dir auch weiterhin Stärke und Durchhaltevermögen :)
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Re: Ana19: Citalopram zu schnell abgesetzt / Absetzsyndrom

Beitrag von LenaLena » Mittwoch, 01.08.18, 9:58

Hallo ihr,

ja, mir gehts wie euch. Ich sehe mittlerweile auch ein, dass meine Hoffnungen, es bald geschafft zu haben, sinnlos waren. Wir haben durch Medikamente unser System nachhaltig geschädigt, das braucht viel Zeit.
Nichtsdestotrotz müssen wir die Hoffnung hochhalten, irgendwann wieder gesund zu sein. Denn das werden wir.

Diese starken Auf und Abs sind einfach tückisch. Ich hatte ein paar richtig schlimm miese Tage und gestern einen fast sehr guten ... ich versuche das zu genießen, aber im Hinterkopf schwebt immer dieser Teufel des nächsten miesen Abschnitts ... man ist einfach nie "safe". Und nach diesem Gefühl sehne ich mich so sehr. Dem Körper wieder vertrauen zu können.
irgendwann wird es so weit sein.

LG Lena
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