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Ululu setzt ab. Im Moment Mirtazapin

Beitrag von Ululu 69 » Donnerstag, 04.05.17, 18:19

Hallo erstmal,
Ich bin neu hier und bin gerade dabei nach langjähriger Einnahme meine Psychopharmaka abzusetzen. Begonnen habe ich mit dem Neuroleptikum Quetiapin. Ursprünglich habe ich 150 mg der retardierten Form eingenommen. Die Reduzierung auf 100 mg war vor drei Monaten problemlos. Jetzt habe ich auf 50 mg reduziert und habe einige Absetzerscheinungen, die insgesamt einigermaßen auszuhalten sind. Was mir allerdings seit heute Mittag Sorgen macht sind die aufgetretenen Wassereinlagerungen in den Beinen. Kann das vom Absetzen kommen ? Ich finde das irgendwie unlogisch, das ist doch eher eine Nebenwirkung , warum tritt sie dann auf,wenn ich das Medikament reduziere ?
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Re: Ödeme beim Reduzieren von Quetiapin

Beitrag von Chrissie » Donnerstag, 04.05.17, 18:31

Hallo Ululu,
willkommen hier im Forum.
Ich schätze dass dein letzter Reduktionsschritt zu groß war.
Ödeme gehören zu den Absetzerscheinungen soviel ich weiß aber du bekommst bestimmt auch noch Antworten von den Erfahreneren hier, hab noch etwas Geduld.
Viele Grüße sendet Chrissie
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März 2016: 2 Wochen Klinik, Umstellung auf Citalopram 20 mg und Pipamperon
Citalopram schnell wirksam gegen die Panikattacken
Dezember 2016: Citalopram auf 10 mg runterdosiert, erneute schwere Depression mit Suizidgedanken, Citalopram wieder hoch auf 40 mg :cry: bin mittlerweile ziemlich sicher dass das keine erneute Depression war sondern massive Entzugserscheinungen, hatte aus Unwissenheit innerhalb einer Woche die Dosis auf die Hälfte reduziert :o
Januar 2017: zusätzlich 150mg Pregabalin aufgrund Nervenschmerzen im Fuß
Ab 4. März 2017 : auf 36 mg Citalopram runter
Ab 12. März : 35 mg Citalopram (hab mich letzte Woche sehr gut gefühlt, irgendwie wacher und gefühlsintensiver.....vielleicht Einbildung..... vielleicht Zufall....bin gespannt wie es jetzt weitergeht, von 35 mg lässt es sich einfacher herunterrechnen :D )
Ab 18. März: 32mg -> ab da ständiges Hungergefühl, grrrrr- Stimmung fängt an zu schwanken (mich zieht aber auch gerade richtig runter dass meine Tochter wohl auch depressiv veranlagt ist), eine Woche später kein ständiges Hungergefühl mehr, Stimmung etwas besser
Ab 03.April: 30 mg -> vermehrtes Herzstolpern, Müdigkeit und Schwindel knapp 2 Wochen später
Ab 09. Mai: 27 mg Citalopram
Ab 29. Mai: 24 mg Citalopram
Ab 21.Juni: 20 mg Citalopram
Ab 13.Juli : 125 mg Pregabalin
Ende August : 100 mg Pregabalin
Ab 21.September :450mg Quilonoum
Ab 02.Oktober : 75 mg Pregabalin
Ab Nov. : 675mg Quilonum
Ab Dez.: 50 mg Pregabalin
Ab Januar : 900mg Quilonum, 40mg Pregabalin
Ab März 20018 13wöchiger Klinikaufenthalt aufgrund extremer Stimmungsschwankungen , Diagnose bipolare Störung mit ultra rapid cycling ; Citalopram wurde ausgeschlichen ohne Probleme, wenigstens etwas!

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Re: Ödeme beim Reduzieren von Quetiapin

Beitrag von padma » Donnerstag, 04.05.17, 18:36

hallo Ululu, :)

willkommen im ADFD.

Wir bräuchten noch mehr Informationen, was ich dir aber jetzt schon sagen kann, ist, dass deine Reduktionsschritte zu gross sind.
Wir empfehlen Reduktionen von höchstens 10 % der (vorangegangenen) Dosis. D.h. von 100 mg aus wäre der nächste Schritt 90 mg gewesen.

Bei Quetiapin muss dafür von retardiertem af unretardiertes umgestellt werden.

Hier die wichtigstens Infos zum Einlesen viewtopic.php?f=32&t=12884

Bitte erstelle eine Signatur und liste auf, welche Medikamente du in welcher Dosierung seit wann nimmst und wie und wann du reduziert hast.
Was genau sind jetzt deine Symptome?
Je nachdem wäre es gut über eine Erhöhung nachzudenken.
Was mir allerdings seit heute Mittag Sorgen macht sind die aufgetretenen Wassereinlagerungen in den Beinen. Kann das vom Absetzen kommen ? Ich finde das irgendwie unlogisch, das ist doch eher eine Nebenwirkung , warum tritt sie dann auf,wenn ich das Medikament reduziere ?
NW können auch als Absetzsymptome auftreten, da beides die Körperfunktionen betrifft auf die das Medikament eine Auswirkung hat. Ödeme sind ein mögliches Absetzsymptom.

Hier die Suchergebnisse, schau da mal durch search.php?keywords=%C3%B6deme

liebe Grüsse,
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Re: Ödeme beim Reduzieren von Quetiapin

Beitrag von Jamie » Donnerstag, 04.05.17, 18:57

Hallo Ululu, :)

ich würde gerne noch wissen, ob du aufgrund des Fernsehbeitrags bei NDR Visite auf unser Forum gestoßen bist. Danke :roll: .

Grüße
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Re: Ödeme beim Reduzieren von Quetiapin

Beitrag von Ululu 69 » Donnerstag, 04.05.17, 19:00

Vielen Dank erstmal für die schnelle Aufnahme. Eine Signatur habe ich erstellt. Ich hoffe das ist okay so.Meine weiteren Absetzsymptome sind Müdigkeit, was ja auch irgendwie seltsam ist,weil ich ja jetzt weniger müde machende Medikamente nehme , leichte Niedergeschlagenheit, anfallsweise leichte Übelkeit , starkes Schwitzen , Gänsehautattacken und wilde Träume mit kurzzeitigem Aufwachen. Das ist aber alles zu tolerieren. Meine Hoffnung wieder mehr zu fühlen hat sich allerdings bisher nicht erfüllt. :( Kann das noch kommen oder muss ich dafür das Medikament erst komplett abgesetzt haben. LG Ululu

PS: Ich bin beim Google auf das Forum gestoßen.
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Re: Ödeme beim Reduzieren von Quetiapin

Beitrag von Annanas » Donnerstag, 04.05.17, 19:51

Hallo Ululu :) , auch von mir ein herzliches Willkommen im ADFD!
Ululu 69 hat geschrieben: Eine Signatur habe ich erstellt.
Dankeschön - du nimmst also außer Quetiapin noch 90 mg Cymbalta (Duloxetin) u. 15 mg Mirtazapin?!
Ululu 69 hat geschrieben:Meine weiteren Absetzsymptome sind Müdigkeit, was ja auch irgendwie seltsam ist,weil ich ja jetzt weniger müde machende Medikamente nehme , leichte Niedergeschlagenheit, anfallsweise leichte Übelkeit , starkes Schwitzen , Gänsehautattacken und wilde Träume mit kurzzeitigem Aufwachen. Das ist aber alles zu tolerieren.
Das sind wirklich typische Absetzsymptome - du hast auch sehr viel in kurzer Zeit reduziert - du mußt da gut draufschauen,
wenn die Symptome zunehmen bzw unaushaltbar werden, müßtest du ggf. wieder etwas aufdosieren - wichtig wäre für so einen
Fall bzw für ein weiteres vorsichtiges, kleinschrittiges Absetzen, daß du auf unretardiertes Quetiapin umstellst.

Damit du die Möglichkeit hast, auch kleinere u. krumme Dosierungen hinzubekommen. Das retardierte Quetiapin darf nicht
zerbröselt oder sonstwie zerkleinert werden.

Die noch vorhandene Schläfrigkeit kann entweder mit den anderen Medikamenten zusammenhängen, u.U. tritt diese auch
als NW vom Cymbalta auf (ist unter häufigen NW im Beipackzettel gelistet), obwohl es ein eher pushendes Medikament ist - es
kann auch noch am Mirtazapin liegen oder es ist einfach dem Absetzen geschuldet. Das Gehirn verbraucht dabei
sehr viel Energie, was man dann durch Müdigkeit zu spüren bekommen kann.
Es kann aber auch sein, daß die Dosis vom Quetiapin einfach noch zu hoch ist.
Ululu 69 hat geschrieben: Meine Hoffnung wieder mehr zu fühlen hat sich allerdings bisher nicht erfüllt.
Das kann u.U. noch etwas dauern - evtl, schon, wenn du bei einer geringeren Dosis angelangt bist oder auch erst, wenn
du bei den anderen Medikamenten beim Reduzieren angelangt bist.
Auch diese, wenn sie auch nicht so stark sedierend wirken, wie Quetiapin, haben das Potential eine Gefühlsabstumpfung
zu erzeugen - eigentlich ist das mehr oder weniger allen Psychopharmaka eigen.

Aber die Gefühle kommen wieder, das kann ich dir schon mal ziemlich sicher sagen - ich selbst erlebe das auch gerade -
je weiter ich mit der Dosis vom Venlafaxin (auch ein AD) herunterkomme.

Ululu, lies dir bitte gut den von Padma :) verlinkten Thread durch - er enthält viele Infos und Erklärungen.
Wenn Fragen auftauchen, stelle sie bitte gerne hier in deinem Thread.

Liebe Grüße von Anna
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Re: Ödeme beim Reduzieren von Quetiapin

Beitrag von Ululu 69 » Donnerstag, 04.05.17, 21:35

Vielen Dank Annanas.
Ich werde dann wohl bei meiner Psychiaterin ein Rezept für das normale Seroquel besorgen und vorerst dann wohl am besten 25 mg morgens und abends nehmen.Das Absetzen von dieser ja eigentlich recht geringen Dosis hatte ich mir wohl doch etwas zu einfach vorgestellt.Eigentlich reagiere ich nicht so sensibel. Selbst das Tavor im Krankenhaus konnte ich nach acht Wochen einfach absetzen.

Aber wahrscheinlich war ich da auch von den restlichen Medikamenten noch gut abgedeckt.

Ich werde weiter berichten.
Vielleicht werde ich ja doch noch irgendwann "clean" .

LG Ululu
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Re: Ödeme beim Reduzieren von Quetiapin

Beitrag von Horni » Freitag, 05.05.17, 8:39

Hallo zusammen,
Hallo Ulli und willkommen.
Meine Frage ist ob man den TV Beitrag NDR Visite noch nachträglich schauen kann.
Lg
Horni
"Berichtet euren Mitmenschen welche Verherende Wirkung Antidepressiva haben können und wie Verständnis los damit umgegangen wird."
Gebt uns eine Stimme!!!

Verküpfung zum Paroxetin Betroffenen Thread:
viewtopic.php?f=18&t=10777&hilit=Paroxetin+betroffenen

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Re: Ödeme beim Reduzieren von Quetiapin

Beitrag von Murmeline » Freitag, 05.05.17, 8:47

Off Topic
Hallo Horni,

hier im ersten Beitrag ist der Link zur Sendung: viewtopic.php?f=43&t=13150

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Dein Behandler nimmt Absetzproblematik nicht ernst? Das geht anderen auch so, siehe hier
Einer Deiner Ärzte erkennt Probleme mit Psychopharmaka an? Dann berichte doch hier

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Re: Ödeme beim Reduzieren von Quetiapin

Beitrag von Ululu 69 » Dienstag, 09.05.17, 17:09

Hallo.
Hier mal ein update. Ich hatte einen übelsten Wadenkrampf heute Nacht.
Kann natürlich auch vom heftigen Schwitzen kommen, das mich leider den ganzen Tag begleitet.
Nicht schön, weder für mich, noch für meine Mitmenschen. Hat jemand einen Tipp dafür? Oder eher dagegen ? :D :sports: LG Ululu
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Re: Ödeme beim Reduzieren von Quetiapin

Beitrag von padma » Dienstag, 09.05.17, 17:49

hallo Ululu, :)

bzgl. des Wadenkrampfes könntest du es mit Magnesium versuchen.
hier ein thread zu Magnesium viewtopic.php?f=57&t=11189

Übermässiges Schwitzen ist ein häufiges Absetzsymptom. Direkt lässt sich dagegen nicht viel machen.
Gib mal Schwitzen oder Schweissgeruch in die Suche ein, da findest du irgendwo auch Hygiene Tipps.

Wie geht es dir ansonsten? Haben sich deine Symptome insgesamt verschlimmert?
Du könntest ggfs. über eine leichte Aufdosierung nachdenken

liebe Grüsse,
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Re: Ödeme beim Reduzieren von Quetiapin

Beitrag von Ululu 69 » Freitag, 12.05.17, 11:45

Hallo,

mir geht es nach wie vor recht gut, bis auf dieses nervige Schwitzen.
Habe mir jetzt Magnesium besorgt, so viel kann ich gar nicht trinken, wie ich dann wieder raus schwitze.
Deswegen wieder aufdosieren möchte ich aber nicht.
Sonst geht es mir ja eigentlich ganz gut.
Bis zum nächsten Schritt werde ich mir jetzt aber Zeit lassen und es dann im niedriger dosierten Bereich auch etwas langsamer angehen.

Ich hoffe nur, dass nicht noch irgendwelche Absetzsymptome hinzu kommen, die Reduzierung ist ja erst knapp zwei Wochen her.

Schönes Wochenende an alle und vlG Ululu
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Re: Ödeme beim Reduzieren von Quetiapin

Beitrag von Annanas » Freitag, 12.05.17, 14:42

Hallo Ululu :) ,
Ululu 69 hat geschrieben:mir geht es nach wie vor recht gut, bis auf dieses nervige Schwitzen.
Habe mir jetzt Magnesium besorgt, so viel kann ich gar nicht trinken, wie ich dann wieder raus schwitze.
Deswegen wieder aufdosieren möchte ich aber nicht.
Es ist schön, zu lesen, daß es dir einigermaßen gut geht. Wenn es beim Schwitzen als Absetzsymptom
bleibt, würde ich auch nicht wieder aufdosieren.
Ich denke mal, daß das übermäßige Schwitzen evtl daraus resultiert, daß der Stoffwechsel wieder in Fahrt
kommt. Quetiapin dämpft ja ziemlich stark - da sind auch so ziemliche alle Körperfunktionen betroffen u. jetzt durch
die Reduktion fällt die Dämpfung langsam weg.
Ululu 69 hat geschrieben:Ich hoffe nur, dass nicht noch irgendwelche Absetzsymptome hinzu kommen, die Reduzierung ist ja erst knapp zwei Wochen her.
Bitte wirklich Zeit lassen, also mindestens noch 2 Wochen auf der jetzigen Dosierung bleiben u.
dann in kleineren Schritten absetzen.

Dir auch ein schönes WE wünscht Anna
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Re: Ödeme beim Reduzieren von Quetiapin

Beitrag von Ululu 69 » Samstag, 13.05.17, 19:54

Hallo,

Puh, ein neues Symptom oder Zufall ?
Bin heute morgen beim Einkaufen im Supermarkt umgekippt. War nur ganz kurz ohnmächtig, habe aber allgemeine Hektik ausgelöst.

:D

War dann noch eine Weile wackelig auf den Beinen und dann ging es mir schnell wieder gut.

Angefangen hat das alles mit einem heftigen Schweissausbruch. Muss ich jetzt öfter mit sodass rechnen ?

Hatte ich übrigens vorher nur einmal beim Aufdosieren von Seroquel.

Gruß Ululu
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Re: Ödeme beim Reduzieren von Quetiapin

Beitrag von Jamie » Samstag, 13.05.17, 20:12

Hallo ululu, :)

oh je, das ist ja blöd :(.
Ein Glück, dass dir nichts weiter passiert ist.

Ich weiß nicht, also einfach mal so ohnmächtig werden ist nicht gut. Und auch nicht so absetztypisch.
Es kann aber durchaus die Reaktion auf absetztypische Prozesse gewesen sein, sprich massive Kreislaufprobleme. Dein Schweißausbruch spricht dafür, er wird es angekündigt haben.
Ich tippe darauf, dass du vielleicht zu niedrigen Blutdruck hattest und darum kollabiert bist. Alternativ infrage kommen auch Panikattacke, zu niedriger Blutzucker, Herzrhythmusstörungen :o , generell orthostatische Dysregulation oder eben eine ganze Mischung aus Kreislaufproblemen.

Ehrlich gesagt würde ich das zur Sicherheit mal beim Arzt nächste Woche abklären lassen. Er sollte mal ein großes Blutbild machen, nach deinen Schilddrüsenwerten gucken und optimalerweise auch Leber und Nierenwerte erheben. EKG wäre auch sinnvoll, ggf. auch über 24 Stunden.
Ferner, sofern du ein Blutdruckmessgerät zuhause hast, würde ich mal regelmäßig messen; vielleicht siehst du ja dann schon einen Trend (?)

Solltest du wieder unterwegs sein und dieser Schweißausbruch kommen, setz dich bitte sofort hin bzw. wenn du merkst es wird schlimmer, lege dich hin und rutsche an eine Wand ran und lege deine Beine hoch / an die Wand. Dann fließt das Blut zurück zum Gehirn und man sollte eine Ohnmacht abwenden können.

Ich verlinke dir auch mal unsere Absetzsymptomliste viewtopic.php?f=18&t=12534

Grüße, Jamie
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Re: Ödeme beim Reduzieren von Quetiapin

Beitrag von Ululu 69 » Samstag, 13.05.17, 22:47

Hallo Jamie,

Danke für die Antwort.
Blutbild mit Leberwerten und EKG werden regelmäßig gemacht. Ich habe eine sehr fähige Hausärztin, die das immer im Auge behält.

Als ich wieder zu Hause war war der Blutdruck auch wieder okay.
Bei uns war es heute sehr schwül. Ich tippe auf einen Anfall von niedrigem Blutdruck, vielleicht Dehydrierung.?
Panikattacke kann ich ausschließen. In der Beziehung bin ich zur Zeit stabil, sonst hätte ich mich nicht getraut, mit dem Absetzen anzufangen.

Hoffen wir einfach mal, dass es eine einmalige Sache war. Ich berichte weiter.

GLG Ululu :D
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Re: Ödeme beim Reduzieren von Quetiapin

Beitrag von Jamie » Sonntag, 14.05.17, 17:55

Hallo, :)

an Dehydration habe ich gar nicht gedacht, aber das kann natürlich auch der Grund gewesen sein.
Ich hoffe, es geht dir gut (?) und achte bitte auf genug Flüssigkeit. :roll:

Grüße
Jamie
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Re: Ödeme beim Reduzieren von Quetiapin

Beitrag von Ululu 69 » Montag, 22.05.17, 12:49

Hallo :D ,
so, ich melde mich mal wieder.

Die letzten Tage ging es mir nicht so gut.
Ich hatte Probleme mit DP und DR, sowie Migräne und Schwindel.
Ich war sogar drei Tage krank geschrieben, weil es einfach nicht ging.

Ach ja, hatte ich schon gesagt, dass ich dauernd schwitze ? :o
Meine Hausärztin hat mir lauwarmen Salbeitee gegen das Schwitzen empfohlen.
Drei bis vier Tassen am Tag. Soll wohl etwas dauern bis die Wirkung einsetzt.
Das hätte ich mir verdient, finde ich. Der Tee schmeckt mir nämlich überhaupt nicht.

Gegen meine Ödeme probiere ich es jetzt zumindest zum Arbeiten (Bürojob) mit Stützstrümpfen.
Leider gibt es die nur in den Farben Wasserleiche und Raucherbein aber es hilft etwas. :party2:

Ansonsten geht es mir heute wieder deutlich besser. Vielleicht habe ich ja schon das Schlimmste überstanden.

LG

Ululu
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Re: Ödeme beim Reduzieren von Quetiapin

Beitrag von carlotta » Montag, 22.05.17, 13:09

Hallo Ululu,
Ululu 69 hat geschrieben:Ich hatte Probleme mit DP und DR, sowie Migräne und Schwindel.
Ich war sogar drei Tage krank geschrieben, weil es einfach nicht ging.
Alles typische Symptome im Entzug, aber das weißt Du sicher selbst mittlerweile. Kennen viele hier nur zu gut, ich auch. :( Und krankgeschrieben bin ich entzugsbedingt auch immer mal wieder, wenn es gar nicht mehr geht.
Ululu 69 hat geschrieben:Ach ja, hatte ich schon gesagt, dass ich dauernd schwitze ? :o
Auch das ist ganz typisch und geht vielen so. Ich hatte früher nie Probleme damit, jetzt im Entzug schwitze ich oft und viel - leider. Gerade wenn der Stresspegel ansteigt, merke ich auch, wie der Körper richtig "hochfährt" und mir extrem warm wird. Sicher hat es auch etwas mit der Entgiftung zu tun.

Zumindest hat Deine Ärztin Dir ein natürliches Mittel empfohlen, auch wenn es vielleicht nicht so schmeckt. An manches kann man sich in der Hinsicht gewöhnen, weiß ich aus Erfahrung. Und viel trinken solltest Du ohnehin, auch um den Flüssigkeitsverlust durchs Schwitzen auszugleichen - natürlich nicht nur Salbeitee. :o

Drücke die Daumen, dass die Stützstrümpfe helfen, auch wenn sie dem modischen Anspruch nicht genügen. :wink: Was macht man im Entzug nicht alles, um Symptome zu mindern... Aber gut, dass Du Dich insgesamt wieder besser fühlst. :) Darauf lässt sich doch aufbauen.

Liebe Grüße :group:
Carlotta
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padmaGuennie
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Ululu 69
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Re: Ödeme beim Reduzieren von Quetiapin

Beitrag von Ululu 69 » Dienstag, 06.06.17, 18:06

:) Hallo,
nachdem auch ich mal meine Mails gecheckt habe und somit das Forum wieder gefunden habe, berichte ich mal weiter.

Also insgesamt geht es mir eigentlich gar nicht schlecht. Mein größtes Problem ist das üble Schwitzen. Schon bei den geringsten Belastungen wird mir heiß und es fängt an aus mir rauszulaufen.
Am schlimmsten ist es am Kopf, ich habe sehr dichtes lockiges Haar und bin dann wie geduscht.

Der Salbei Tee hat leider nicht geholfen. Ich habe mir jetzt Homöopathische Globuli bestellt. Hoffentlich bringen die was. Sonst wird der Sommer wohl eher übel.

Am 19. Juni habe ich einen Termin bei meiner Psychiaterin. Da werde ich dann mal das Splitten meiner retardierten Dosis auf eine zweimalige Einnahmen normalen Form des Seroquel ansprechen.

LG Ululu
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