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Puppe123: Venlafaxin... menno, kann mir jemand Mut machen?

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Puppe123: Venlafaxin... menno, kann mir jemand Mut machen?

Beitrag von puppe123 » Sonntag, 18.06.17, 18:45

Ihr Lieben,

auf Euer Forum bin ich schon länger gestoßen und nach einer Empfehlung in einem Buch habe ich mich nun entschlossen, mich hier anzumelden.
Ich bin nun in Woche der Reduzierung von Venlafaxin und nehme 37,5 mg jeden 2. Tag. ich dachte bis vor einer Woche....es geht bergauf....aber nun habe ich wieder vermehrt mit diesen Absetzsymptomen zu kämpfen. Ich bin so erschöpft und müde. :bettzeit: Den Tag nach Weglassen der Dosis bin ich früh wie verleiert und bin total überempfindlich im Kopf. Ich bin nah am Wasser gebaut und gereizt. :evil:
Schlimmer ist es geworden nach dem Eisprung.
Na sagt mal, wie lange soll das denn noch dauern? Ich war bisher sehr tapfer und hatte anfangs noch viel Schlimmeres zum Aushalten.
Ich trau mich an diese Kügelchen Methode einfach nicht ran :cry: , meine Therapeutin empfahl mir diese jeden 2. Tag Methode.
Es macht echt mürbe und ich quäl mich oft durch den Tag und langsam kommen Zweifel....ob es nicht doch alles psychosomatisch ist. :zombie:

Hat jemand über positive Erfahrungen zu berichten?

Einen guten Start in die neue Woche Euch allen
Zuletzt geändert von Murmeline am Sonntag, 22.07.18, 20:34, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Titel ergänzt und reduziert
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Seit 1999/2000 Ángst mit Depression
Fluoxetin
Edronax...hat mir super geholfen und schlagartig abgesetzt ohne Probleme 2005 weil ich schwanger werden wollte :roll:
2006 Mirtazapin weil wieder Angst und Depression
immer mal wieder probiert zu redúzieren oder abzusetzen...immer mit Absetzsymptomen...das wusste ich damals aber noch nicht
ca. 2009 kamen Panikattacken dazu...
2010 / 2011 Burnout nach Absetzen von Mirtazapin :zombie:
Einstellung auf 20 mg Citalopram
seit ca. 2014 Venlafaxin 75 mg (eine Woche die Hölle während Einstellung) und Diagnose Traumafolgestörung
seit Juni 2016 37,5 mg Venlafaxin mit 6 Wochen Absetzsymptomen :( und Einstellung auf Laif 900
seit Mai 2017 jeden 2. Tag 37,5 mg Venlafaxin
hab 2 Verhaltenstherapien gemacht und bin grad in tiefenpsychologisch orientierter Therapie , die auch Elemente der Traumatherapie beinhaltet
Zusätzlich: Folsäure, omega 3 Fettsäure, Vitamin B Komplex, Rhodiolan
16.06.17 Eisprung: noch mehr Schwindel, trockener Mund, nachts viel Speichelfluss, abends immer Bauchschmerzen, Übelkeit, Appetitlosigkeit, extrem müde und erschöpft, depressiv verstimmt
22.06.17 täglich 30 mg, weil ich mit dem Eisprung totalen Einbruch hatte und die letzten Monate sicher viel zu viel waren i.B. auf Stress und ich mich wieder stabilisieren will.
23.06.17 Erschöpfung und Müdigkeit sind schon besser...unglaublich
27.06.17 Reduzierung Laif 900 auf 450 wegen Nebenwirkungen....Brennen und Jucken der Füsse, kann nicht schlafen deswegen.1000 nadelstiche im Wasser an der Haut, Hände und Füße wie im Eisfach bei Kälteeinwirkung

Seit Juli psychosomatische Beschwerden schlimmer und laif wieder auf 900 mg

Hab zu kämpfen mit Einschlafproblemen, massive Nackenverspannungen, Kopfschmerzen, Kopfdruck, Erschöpfung bis hin zu burnoutähnlichen Zuständen, leichtes restlesslegs, Unruhe .... Könnte noch mehr aufzählen...Sprachprobleme, Konzentrationsprobleme, Leeregefühl im Magen, Speichelfluss nachts erhöht.....usw.

18.07.17 wieder auf 37,5 mg und laif 900 mg

Dez 2017 Bryophyllum
April 2018 200mg Progesteron
Juni 2018 450mg Johanniskraut
22.07.2018 33,75 mg Venlafaxin (einmal ging nachts kurz ein Ruck durch den Körper als ginge der Körper nach vorn, nächste Nacht ganz kurz als hätte ich eine Kugel im Kopf, dann nächsten Tag Gewaltgedanken, nächster Tag eine Stunde depressiv mit viel weinen, einmal nachts das Gefühl, mein Körper wäre sehr dick....sonst manchmal wie verleiert, leicht Schwindel, ab und zu Kopfschmerzen...aber ist grad auch massive Hitzewelle...schwer abzuschätzen...)
5.8.2018 15 Kügelchen insgesamt weniger: vormittags wie verleiert und nicht richtig wach, starke Konzentrationsprobleme

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Re: Venlafaxin.....meeeennoooo, kann mir jemand Mut machen?

Beitrag von Lisamarie » Sonntag, 18.06.17, 18:57

Hallo Puppe,

Willkommen im ADFD.

Du hast viel zu schnell reduziert, wir hier im Forum reduzieren alle vier bis sechs Wochen höchstens 10%. Das einnehmen mit einem Tag Pause dazwischen Unterlass bitte sofort, das ist einer der schlimmsten Absetzfehler die man machen kann, das ZNS kann sich nicht mehr auf eine feste Dosis einstellen und gerät durcheinander. Mal ist Venlafaxin da , mal nicht. Damit kommt ein Körper nicht klar, wie du ja schon bemerkt hast. Bitte nimm täglich eine bestimmte Dosis ein, denke so an 25 mg täglich. Wie du die herstellen kannst dazu schick ich dir gleich einen Link.

Gereiztes ZNS

viewtopic.php?f=19&t=9910

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Lg Petra
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2012 noch 5 Monate Mirtzapin,Pipamperon,Levomepromaxin
Bis auf die Praxiten von heute auf morgen kalt abgesetzt, erste Absetzbeschwerden nach sechs Wochen, aber dann
6 Monate heftigste Absetzproblematik.Magendarm 30 Kilo in vier Monaten abgenommen.Halbes Jahr bettlägerig.Schwer suzidal zum stabilisieren fast ein Jahr gebraucht.
Oxazepam reduzieren von umgerechnet 50 mg Diazepam:
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Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.
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Re: Venlafaxin.....meeeennoooo, kann mir jemand Mut machen?

Beitrag von Annanas » Sonntag, 18.06.17, 19:28

Hallo Puppe :) , auch von mir ein herzliches Willkommen hier!
puppe123 hat geschrieben:meine Therapeutin empfahl mir diese jeden 2. Tag Methode.
Lisamarie :) hat dir ja schon geschrieben, daß es einer der schlimmsten Absetzfehler ist,
auch beim Absetzen braucht es einen konstanten Wirkspiegel.

Dazu kommt, daß Venlafaxin nur eine sehr kurze Halbwertszeit (Zeit, in der die Hälfte des Wirkstoffs absorbiert/ausgeschieden
wird) von ca. 6 h hat. Dh. bei der Auslaßmethode gerätst du jeden Tag in Minientzüge :o !
Daß es dir dabei jetzt schlecht geht, ist wirklich kein Wunder!

Ich würde auch ab sofort, auf 25 mg täglich gehen u. schauen, ob es dir damit besser geht.

Kannst du bitte noch schreiben, ob du retardiertes Venlafaxin hast?

Wenn ja, bräuchtest du das Venlafaxin von einem der folgenden Hersteller: 1A-Pharma, Hexal, neuraxpharm -
da enthalten die Kapseln diese Minikügelchen, mit denen man jede krumme/kleine Dosis herstellen kann.
puppe123 hat geschrieben:Ich trau mich an diese Kügelchen Methode einfach nicht ran
Da brauchst du keine Angst haben, lies dir bitte den 2. von Lisamarie verlinkten Thread durch - dort ist
auch die Kügelchen-Methode beschrieben.
Die meisten Mitglieder hier im Forum setzen Venlafaxin mit dieser Methode ab.

Wenn du die retardierte Variante eines anderen Herstellers hast, der z.B. 3 große Pellets in der Kapsel hat,
ist damit ein Absetzen von 5 - 10% alle 4 -6 Wochen, wie wir es hier empfehlen, nicht möglich.
Du kannst auch gerne deine Fragen zur Kügelchenmethode hier loswerden.

Ich denke wirklich, daß du sehr behutsam absetzen mußt - du hast ja schon eine ganze Reihe an Psychopharmaka-Wechseln
(kein Vorwurf) hinter dir - damit ist sehr oft eine zusätzliche Reizung des Zentralen Nervensystems verbunden, so daß,
wenn man auch ein- oder zweimal problemlos abgesetzt hat, das irgendwann so nicht mehr funktioniert.

Ich bin auch mal deine Signatur (danke dafür) durchgegangen u. ich befürchte fast, daß da nicht unbedingt
deine sogenannte Grunderkrankung zugeschlagen hat, als es dir schlechter ging (z.B. Burn-out nach dem Mirtazapin-Absetzen),
sondern, daß es wahrscheinlich eher Absetzsymptome waren, die auch gerne um Monate zeitverzögert auftreten können.

Leider ist dieses den meisten Ärzten nicht bekannt, diese leidvolle Erfahrung mußten schon sehr viele
Mitglieder unseres Forums machen :evil: !

Liebe Puppe, schau' dir die von Lisamarie verlinkten Threads in Ruhe an, es sind dort wertvolle Infos u. Erklärungen
enthalten - wenn Fragen auftauchen, dann bitte hier in deinem Thread stellen.

Herzliche Grüße von Anna
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Vorgeschichte:
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Venlafaxin (225 mg) - Einnahme seit 2007 - Absetzverlauf seit Januar 2016
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28.01.2018 30. Red. 1 mg auf 6 mg - wegen starker Beschwerden am 02.02. auf 6,3 mg aufdosiert
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Re: Venlafaxin.....meeeennoooo, kann mir jemand Mut machen?

Beitrag von Quaeppchen » Sonntag, 18.06.17, 21:53

Hallo, guten Abend und herzlich Willkommen,

bin ebenfalls Venlaentzugerfahren und kann mich den Vorschreibern nur anschließen: NIE in diesem Wechsel wie du es machst, absetzen.

Das hatte mir mein ehemaliger Psychiater auch empfohlen, und damit bin ich absolut in Teufels Küche gekommen. Er sagte, ich soll die Einnahmezeiten immer weiter auseinander ziehen, also nach alle 2. Tag, dann nur alle 3. Tag und so weiter ..... :frust: :frust: :frust:

Das ist die besch :censored: Anweisung die einem ein Arzt nur geben kann. Bei mir wurde es so schlimm, dass die Erschöpfung, eines der typischten Absetzsymptome für Venla, mich förmlich handlungsunfähig machte. Neben vielen anderen Absetzsymptome.

Und wenn ich dann noch höre, man solle nie ohne Besprechung mit seinem behandlenden Arzt das Zeugs absetzen, da kann ich nur sagen: :haha: :haha: :haha: :haha: :haha: :haha: :haha: :haha: :haha: :haha: :haha: :haha: :haha: die haben selbst keine Erfahrungwerte und meinen, die Weiseit gepachtet zu haben. Dem ist nicht so!!!!!!

Sei versichert, das ist in keinster Weise Psychosomatisch, das wird einem nur immer wieder eingeredet, weil es ja nie von den Giftpillen kommen kann, nein, die sind doch sooo harmlos. :evil: Ironie aus.

Du hast oben schon sehr wertvolle Hinweise bekommen, wie das Venla am besten auschleichen, damit es sich einigermaßen in Grenzne hält. Und wie lange das ganze dauern wird, kann dir niemand vorraussagen, das ist individuell so verschieden, und verläuft bei jedem anders.

die Kügelchenmethode ist gar nicht so schwierig, lies hier einfach noch ein wenig quer, da wirst du vielfältige Anleitungen kriegen.

für heute erst mal so weit, hoffe, du kannst wenigstens schlafen,

gute Nacht und liebe Grüße,
Quäppchen :schnecke: :)
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      Re: Venlafaxin.....meeeennoooo, kann mir jemand Mut machen?

      Beitrag von puppe123 » Sonntag, 18.06.17, 22:10

      Oh habt erstmal vielen lieben Dank! Ich lese mir die links dann noch durch und lass es sacken. Ich trau der Kügelchen Methode eigentlich nur nicht, weil ich befürchte, dass die Kapseln, wenn sie einmal geöffnet sind, nicht mehr richtig geschlossen werden können und dann im Maren oder Darm zu zeitig aufgehen.... Keine Ahnung.
      Aber theoretisch hab ich die Kapseln, die retardiert sind und diese Minikügelchen enthalten.

      Nun denn. Schlaft gut.
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      seit Mai 2017 jeden 2. Tag 37,5 mg Venlafaxin
      hab 2 Verhaltenstherapien gemacht und bin grad in tiefenpsychologisch orientierter Therapie , die auch Elemente der Traumatherapie beinhaltet
      Zusätzlich: Folsäure, omega 3 Fettsäure, Vitamin B Komplex, Rhodiolan
      16.06.17 Eisprung: noch mehr Schwindel, trockener Mund, nachts viel Speichelfluss, abends immer Bauchschmerzen, Übelkeit, Appetitlosigkeit, extrem müde und erschöpft, depressiv verstimmt
      22.06.17 täglich 30 mg, weil ich mit dem Eisprung totalen Einbruch hatte und die letzten Monate sicher viel zu viel waren i.B. auf Stress und ich mich wieder stabilisieren will.
      23.06.17 Erschöpfung und Müdigkeit sind schon besser...unglaublich
      27.06.17 Reduzierung Laif 900 auf 450 wegen Nebenwirkungen....Brennen und Jucken der Füsse, kann nicht schlafen deswegen.1000 nadelstiche im Wasser an der Haut, Hände und Füße wie im Eisfach bei Kälteeinwirkung

      Seit Juli psychosomatische Beschwerden schlimmer und laif wieder auf 900 mg

      Hab zu kämpfen mit Einschlafproblemen, massive Nackenverspannungen, Kopfschmerzen, Kopfdruck, Erschöpfung bis hin zu burnoutähnlichen Zuständen, leichtes restlesslegs, Unruhe .... Könnte noch mehr aufzählen...Sprachprobleme, Konzentrationsprobleme, Leeregefühl im Magen, Speichelfluss nachts erhöht.....usw.

      18.07.17 wieder auf 37,5 mg und laif 900 mg

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      April 2018 200mg Progesteron
      Juni 2018 450mg Johanniskraut
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      Claudiiii
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      Re: Venlafaxin.....meeeennoooo, kann mir jemand Mut machen?

      Beitrag von Claudiiii » Montag, 19.06.17, 6:48

      Hallo Puppe,

      Auch von mir Willkommen im Forum. Gut, dass du uns gefunden hast.
      Du brauchst vor der Kügelchen-Methode keine Angst zu haben. Viele Mitglieder setzen so ab und es funktioniert auf jeden Fall besser, als mit der Methode nur jeden 2. Tag eine Kapsel zu nehmen.
      Die Retardierung befindet sich auf den kleinen Kügelchen und nicht auf der Kapsel. Die ist nur dafür gedacht, dass die die Kügelchen an der richtigen Stelle freigesetzt werden. Die Kapseln lassen sich auch gut wieder verschließen und du kannst dir sogar Leerkapseln (Gelantinekapseln) besorgen um die Kügelchen die übrig bleiben später noch zu nutzen. Die Kapseln gibt es in allen Größen und man kann sie in der Apotheke oder im Internet bestellen.

      Der vorgeschlagene Plan mit 25 mg erstmal wieder Ruhe zu bekommen ist gut. Irgendwann wird es dann sicher besser mit den Symptomen und du kannst Stück für Stück schauen, wie es mit dem Absetzen weiter geht.
      Es schadet nicht, im Zweifel nochmal nachzufragen.

      Und meine Erfahrung sagt, lieber ganz langsam voran, sonst muss man wieder hochdosieren, ist letztlich auch nicht schneller und hat zusätzlich noch diese fiesen Symptome. Das Venlafaxin ist tückisch. Ich bin ja selbst Geschädigte und habe es bitter bereut, wenn ich zu ungeduldig war und dann wochenlang ausgefallen bin.

      Ich wünsche dir alles Gute und vor allem schnell Besserung!

      Claudi
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      padmaJamie
      Aufgrund von Panikattacken und Angst Venlafaxin bis 75mg eindosiert, außerdem 7,5mg Mirtazapin. Nach 1 Monat Beginn mit Absetzen, durch zu schnelles Absetzen extreme Symptome: Durchfall, Übelkeit bis zum Erbrechen, Traurigkeit, Angst und Panik schlimmer als je zuvor. Besserung durch erneutes Hochdosieren von Venlafaxin. Mirtazapin unter Qualen und Hartnäckigkeit losgeworden.

      ab 08.07.16 37,5mg Venlafaxin
      ab 15.07.16 75mg = Maximaldosis
      ab 08.08.16 Beginn mit Absetzen
      Nach viel zu schneller Reduktion (alle 4 Tage 12,5mg) und wieder minimalem Hochdosieren auf 25mg stabilisiert und auf Kügelchen-Präparat umgestiegen
      20.10.16 55 Kügelchen 18mg
      20.11.16 45 Kügelchen 15mg
      15.12.16 35 Kügelchen 11,5mg
      11.01.17 25 Kügelchen 6,9mg
      08.02.17 15 Kügelchen 4,2mg
      08.03.17 10 Kügelchen 2,8mg zu großer Schritt daher
      09.03.17 12 Kügelchen 3,3mg schlimmste Symptome
      11.05.17 13 Kügelchen 3,6mg Aufdosiert, da keine Stabilisierung in Sicht war
      09.10.17 12 Kügelchen 3,3mg endlich weiter runter, seitdem kaum Symptome
      10.10.17 11 Kügelchen 3,4mg (neue Packung mit weniger Kügelchen pro Kapsel)
      11.11.17 10 Kügelchen 3,1mg
      12.12.17 09 Kügelchen 2,8mg
      18.01.18 08 Kügelchen 2,5mg
      12.03.18 07 Kügelchen 2,2mg
      25.04.18 06 Kügelchen 1,9mg
      08.06.18 05 Kügelchen 1,6mg
      20.07.18 04 Kügelchen 1,2mg
      08.08.18 04 Kügelchen 1,1mg (neues Präperat mit mehr Kügelchen pro Kapsel)
      22.08.18.03 Kügelchen 0,8mg
      15.10.18 02 Kügelchen 0,5mg

      Symptome nach (zu schneller) Reduktion am Morgen extrem und schrecklich: Nervosität, Anspannung, schneller Puls, Angst, Panik, extreme Blähungen, zeitiges Aufwachen, dann Durchfall, manchmal mit Übelkeit bis zum Würgen, teilweise Erbrechen.

      Dann Symptome auch ganztägig verteilt: plötzliche Kraftlosigkeit, Müdigkeit, Gefühl das Gehirn schwitzt und ist warm, Unwirklichkeitsgefühl, vereinzelt Anflug von Panik, Traurigkeit, Weinerlichkeit, Pessimismus, wirre Träume.

      Nachmittags ist es oft gut und es gibt auch Symptomfreie Tage, wenn ich dann endlich auf einer Dosis stabilisiert bin.

      Immer wieder, auch außerhalb der schlimmen Wellen:
      schmerzhafte Nacken- und Rückenverspannungen, ständig Blähungen und täglich Durchfall, selten kurzes aber schmerzhaftes Stechen im rechten Unterbauch, Schwindel, Kopfschmerzen

      puppe123
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      Re: Venlafaxin.....meeeennoooo, kann mir jemand Mut machen?

      Beitrag von puppe123 » Montag, 19.06.17, 9:22

      Guten Morgen,

      vielen Dank auch Dir Claudi,
      aaaaaargh....ich sträube mich noch. hab jetzt 6 Wochen durchgehalten und war so stolz und nun müsste ich ja erstmal wieder aufdosieren...
      Ich hab ganz vergessen zu sagen, dass ich ja noch zu den 37.5 das Laif 900 nehme.
      Zählt ihr alle die Kügelchen oder wiegt ihr?

      Einen guten Montag!!!!


      dana
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      ca. 2009 kamen Panikattacken dazu...
      2010 / 2011 Burnout nach Absetzen von Mirtazapin :zombie:
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      seit Mai 2017 jeden 2. Tag 37,5 mg Venlafaxin
      hab 2 Verhaltenstherapien gemacht und bin grad in tiefenpsychologisch orientierter Therapie , die auch Elemente der Traumatherapie beinhaltet
      Zusätzlich: Folsäure, omega 3 Fettsäure, Vitamin B Komplex, Rhodiolan
      16.06.17 Eisprung: noch mehr Schwindel, trockener Mund, nachts viel Speichelfluss, abends immer Bauchschmerzen, Übelkeit, Appetitlosigkeit, extrem müde und erschöpft, depressiv verstimmt
      22.06.17 täglich 30 mg, weil ich mit dem Eisprung totalen Einbruch hatte und die letzten Monate sicher viel zu viel waren i.B. auf Stress und ich mich wieder stabilisieren will.
      23.06.17 Erschöpfung und Müdigkeit sind schon besser...unglaublich
      27.06.17 Reduzierung Laif 900 auf 450 wegen Nebenwirkungen....Brennen und Jucken der Füsse, kann nicht schlafen deswegen.1000 nadelstiche im Wasser an der Haut, Hände und Füße wie im Eisfach bei Kälteeinwirkung

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      5.8.2018 15 Kügelchen insgesamt weniger: vormittags wie verleiert und nicht richtig wach, starke Konzentrationsprobleme

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      Re: Venlafaxin.....meeeennoooo, kann mir jemand Mut machen?

      Beitrag von Murmeline » Montag, 19.06.17, 9:31

      Hallo Dana,
      Ich hab ganz vergessen zu sagen, dass ich ja noch zu den 37.5 das Laif 900 nehme.
      Seit wann nimmst Du das zusätzlich? Es ist nicht angeraten, Johanniskraut und ein SSRI gleichzeitig zu nehmen. Es kann bei gleichzeitiger Verwendung beider Mittel zu unerwünschten Wirkungen wie Übelkeit, Kopfschmerzen, Herzklopfen, Schwitzen, Zittern etc. bis hin zu einem Serotoninsyndrom kommen. Bitte nimm das Laif 900 in die Signatur auf. Dann müsste man überlegen,wie man es absetzt, dazu wäre wichtig zu wissen, seit wann du es nimmst.
      Zählt ihr alle die Kügelchen oder wiegt ihr?
      Nicht alle Betroffenen lesen quer und antworten, es ist daher wichtig, dass Du selbst in die Threads der anderen reinliest, die Venlafaxin nehmen und nachliest, was diese berichten zu den genutzten Methoden. Sicher schreibt Dir aber auch der ein oder andere hier seine Erfahrungen.

      Grüße, Murmeline
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      Erfahrung mit Psychopharmaka (Citalopram, langjährig Venlafaxin und kurzzeitig Quetiapin), seit Sommer 2012 abgesetzt
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      Dein Behandler nimmt Absetzproblematik nicht ernst? Das geht anderen auch so, siehe hier
      Einer Deiner Ärzte erkennt Probleme mit Psychopharmaka an? Dann berichte doch hier

      Sommersprosse
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      Re: Venlafaxin.....meeeennoooo, kann mir jemand Mut machen?

      Beitrag von Sommersprosse » Montag, 19.06.17, 11:45

      Hallo Puppe, ich begrüße dich und heiße dich recht Bild im ADFD

      Bitte hab keine Angst vor der Reduzierung mit der Kügelchenmethode.
      Viele hier haben sehr große Absetzsymtomatiken und müssen sich durch den Tag hangeln, weil sie in zu großen Schritten reduzierten
      oder falsche Informationen von ihren Ärzten bekommen hatten.
      Die Angst mit den Kapseln möchte ich dir gern nehmen. Wenn du sie wieder schließen möchtest setzt du die beiden Teile aufeinander
      und mit einer kleinen Drehbewegung sind sie fest verschlossen.

      Selbst reduziere ich seit Oktober 2015 mit dieser Methode, dank des Forums, dass ich VOR meinem Entschluss des Absetzens fand
      und hatte bis HEUTE keine Magen- und Darmprobleme !!! und Absetzsymtome.

      Ich wünsche dir eine für dich, annehmbare Entscheidungsfindung und alles erdenklich Gute weiterhin.

      Liebe Grüße von der Sommersprosse (n) Bild
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      Mein Reduzierungsverlauf:
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      Bild .......... Der Weg ist das Ziel
      .........................Zitat von Konfuzius

      puppe123
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      Re: Venlafaxin.....meeeennoooo, kann mir jemand Mut machen?

      Beitrag von puppe123 » Montag, 19.06.17, 12:08

      Vielen Dank ihr beiden.
      Hab das laif in die Signatur aufgenommen.
      Ich kann das nehmen weil ich venlafaxin in dieser geringen Menge nehme. Da passiert das wohl nicht. Hab das mehrfach mit Arzt und Therapeutin besprochen. Nehmen tu ich es seit CA. Einem Jahr. Aber ich möchte erst das venlafaxin loswerden bevor ich über das absetzen des laif nachdenke.
      Aber danke.
      Ich zu mich einfach schwer weil ich nun schon so lange durchgehalten habe..... Jetzt wieder aufzudosieren. Ich kann das glaub ich nicht von heute auf morgen entscheiden. :party:

      Viele Grüße

      Dana
      Seit 1999/2000 Ángst mit Depression
      Fluoxetin
      Edronax...hat mir super geholfen und schlagartig abgesetzt ohne Probleme 2005 weil ich schwanger werden wollte :roll:
      2006 Mirtazapin weil wieder Angst und Depression
      immer mal wieder probiert zu redúzieren oder abzusetzen...immer mit Absetzsymptomen...das wusste ich damals aber noch nicht
      ca. 2009 kamen Panikattacken dazu...
      2010 / 2011 Burnout nach Absetzen von Mirtazapin :zombie:
      Einstellung auf 20 mg Citalopram
      seit ca. 2014 Venlafaxin 75 mg (eine Woche die Hölle während Einstellung) und Diagnose Traumafolgestörung
      seit Juni 2016 37,5 mg Venlafaxin mit 6 Wochen Absetzsymptomen :( und Einstellung auf Laif 900
      seit Mai 2017 jeden 2. Tag 37,5 mg Venlafaxin
      hab 2 Verhaltenstherapien gemacht und bin grad in tiefenpsychologisch orientierter Therapie , die auch Elemente der Traumatherapie beinhaltet
      Zusätzlich: Folsäure, omega 3 Fettsäure, Vitamin B Komplex, Rhodiolan
      16.06.17 Eisprung: noch mehr Schwindel, trockener Mund, nachts viel Speichelfluss, abends immer Bauchschmerzen, Übelkeit, Appetitlosigkeit, extrem müde und erschöpft, depressiv verstimmt
      22.06.17 täglich 30 mg, weil ich mit dem Eisprung totalen Einbruch hatte und die letzten Monate sicher viel zu viel waren i.B. auf Stress und ich mich wieder stabilisieren will.
      23.06.17 Erschöpfung und Müdigkeit sind schon besser...unglaublich
      27.06.17 Reduzierung Laif 900 auf 450 wegen Nebenwirkungen....Brennen und Jucken der Füsse, kann nicht schlafen deswegen.1000 nadelstiche im Wasser an der Haut, Hände und Füße wie im Eisfach bei Kälteeinwirkung

      Seit Juli psychosomatische Beschwerden schlimmer und laif wieder auf 900 mg

      Hab zu kämpfen mit Einschlafproblemen, massive Nackenverspannungen, Kopfschmerzen, Kopfdruck, Erschöpfung bis hin zu burnoutähnlichen Zuständen, leichtes restlesslegs, Unruhe .... Könnte noch mehr aufzählen...Sprachprobleme, Konzentrationsprobleme, Leeregefühl im Magen, Speichelfluss nachts erhöht.....usw.

      18.07.17 wieder auf 37,5 mg und laif 900 mg

      Dez 2017 Bryophyllum
      April 2018 200mg Progesteron
      Juni 2018 450mg Johanniskraut
      22.07.2018 33,75 mg Venlafaxin (einmal ging nachts kurz ein Ruck durch den Körper als ginge der Körper nach vorn, nächste Nacht ganz kurz als hätte ich eine Kugel im Kopf, dann nächsten Tag Gewaltgedanken, nächster Tag eine Stunde depressiv mit viel weinen, einmal nachts das Gefühl, mein Körper wäre sehr dick....sonst manchmal wie verleiert, leicht Schwindel, ab und zu Kopfschmerzen...aber ist grad auch massive Hitzewelle...schwer abzuschätzen...)
      5.8.2018 15 Kügelchen insgesamt weniger: vormittags wie verleiert und nicht richtig wach, starke Konzentrationsprobleme

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      Re: Venlafaxin.....meeeennoooo, kann mir jemand Mut machen?

      Beitrag von padma » Montag, 19.06.17, 18:58

      hallo Dana, :)

      das Laif ist in doppelter Hinsicht ein Problem. Ein Serotoninsymptom ist zwar in Kombination mit einem niedrig dosierten SNRI nicht wahrscheinlich ist, aber ein Risiko ist es.
      Zudem ist es so, dass Johanniskraut Entzugssymptome verstärken kann. Wenn du es bereits seit einem Jahr nimmst, kannst du es nicht mehr einfach weglassen, es muss ebenfalls ausgeschlichen werden.
      Ich zu mich einfach schwer weil ich nun schon so lange durchgehalten habe..... Jetzt wieder aufzudosieren.
      Dann versuche es zunächst mit 18,7 mg täglich. Das ist bei weitem besser, als jeden zweiten Tag 37,5 mg. Vielleicht hast du Glück und du kannst dich darauf stabilisieren.
      Wenn die 18,7 mg dazu nicht ausreichen, kannst du dann noch etwas höher gehen.

      Erstmal finde ich es am Allerwichtigsten, dass du von der Einnahme jeden 2. Tag wegkommst. Das ist wirklich Gift für das ZNS.

      liebe Grüsse,
      padma
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      Absetzverlauf:
      ► Text zeigen
      25.10.2018: 0,15 mg :schnecke:



      Neu: Infos rund um Antidepressiva, Absetzen, Umgang mit Entzug
      : https://adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=18&t=15490


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      Re: Venlafaxin.....meeeennoooo, kann mir jemand Mut machen?

      Beitrag von Fledermaus » Montag, 19.06.17, 19:19

      Hallo Dana,
      auch von mir ein herzliches Willkommen.
      Ich bin auch beim Absetzen von Venla. Nach mehreren übelst gescheiterten Absetzversuchen wende ich die Kügelchenmethode an.
      Ich nehme eine Kresseaufzuchtschale zur Hilfe, klappt prima. Versuche es bitte mit einer kleinen Menge, auch wenn es schwer fällt.
      Ich habe bis jetzt 2 mal wie hier geraten reduziert und bin vor lauter Angst wegen der Symptome sogar unter 5% geblieben.
      Die Absetzerscheinungen sind bei mir wirklich minimal und gegenüber anderen eigentlich nicht einmal erwähnenswert, trotzdem bereiten sie mir manchmal Angst vor den üblen Absturz durch falsches reduzieren, wie das ist, diese Erfahrung musste ich leider ja schon mehrmals machen. Und das möchte ich nicht mehr.

      Ich sage mir, lieber langsam und wenn ich 5 Jahre dafür benötige. Jeder noch so kleine Schritt ist ein guter Schritt, es braucht eben Zeit und Geduld.
      Zum Laif kann ich dir leider nichts sagen, aber gut finde ich es nicht. Die sogenannten Fachärzte sind schnell mit dem Verschreiben - eine Ahnung davon haben sie meistens nicht, bzw. die von der Pharmaindustrie vorgekaute Empfehlung.

      Alles Liebe
      Fledermaus
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      JamieMurmelinepadmaKaulquappe 411Annanaspuppe123
      seit 2004 150 mg Venlafaxin

      2015 für 6 Wochen komplett abgesetzt, 150 mg - 75 mg- 37.5 mg - 25 mg - 0. In welchem Zeitraum weiß ich nicht mehr.
      Nach 4 - Wochen ohne zeigten sich Hitzewallungen, Brennen der Haut, Appetitlosigkeit, Übelkeit, Erbrechen, Durchfall, Nerven/Muskelzuckungen, Schüttelfrost, Weinerlichkeit. Zusammenbruch emotionaler Art.
      Nach 8 Wochen ohne wieder zurück auf 150 mg. schnelles Verschwinden der Symptomatik.

      2016 Habe ich bis auf 75 mg reduziert. I
      m Dezember 2016 von 75 mg auf 62,5 mg Venlafaxin. Symptome waren
      Übelkeit, Hitzewallungen, Augenprobleme, leichtes Erbrechen morgens, Zahnbürste im Mund war schwierig.

      Anfang Februar 2017 von 62.5. mg auf 50 mg Venlafaxin.
      verstärkte Übelkeit und Zahnbürste im Mund kaum auszuhalten, sofortiges Erbrechen. Von einem Tag auf dem anderen dann 16 Std Schlaf, Augenprobleme, Erbrechen, Hitzewallungen, Nerven/Muskelzucken, Unruhe, Angst/Panik, Herzklopfen,
      Suizidgedanken.

      18.02 wieder 75 mg Venlafaxin,
      seitdem Verbesserung, kein Erbrechen, keine Panikattacken, leichte Nervenzuckungen noch vorhanden. Stabilisation von einem zum anderen Tag schwankend, auf jedem Fall Besserung im Laufe des Tages.

      08.04.17 72 mg Venla
      12.04. Umstieg auf Kügelchenmethode (2 37,5-Kaspsel)
      72 mg 11 Kügelchen weniger in einer 37,5 Kaspel -3%
      01.06.17 68 mg =26 Kügelchen weniger in einer 37,5 Kapsel -4%
      20.07.17 66 mg =32 Kügelchen weniger in einer 37,5 Kapsel - 2% Durchschnitt 135 Kügelch/Kapsel
      29.09.17 64 mg =40 Kügelchen weniger in einer 37,5 Kapsel - 2%
      24.10.17 64 mg = 38 Kügelchen weniger in einer 37,5 Kapsel (neue Charge)
      13.12.17 62 mg = 46 Kügelchen weniger in einer 37,5 Kapsel (Rechnung 75-62=13 37.5-13=24,5
      132.6:37,5x24.5=86,63 132,6-86,6=46)
      31.0 1.18 60 mg = 55 Kügelchen weniger in einer 37,5 Kapsel (137:37,5x22,5=82,2 137-82=55)
      10.02.18 Blutdruck schießt wieder hoch, zusätzlich zu den schon bekannten Symptomen
      23.03.18 57mg=59 Kügelchen weniger in einer 37,5 Kapsel (123:37,5x19.5=64 123-64=59 Kügelchen weniger)
      12.05.18 70 54 mg? Kügelchen weniger verrechnet? Auswirkung jetzt katastrophal (25.6.18)
      Übelkeit, Erbrechen, Durchfall. Brennende Haut, Sehstörung, Nervenzucken, Weinen, Angst, müde, schwere in Gliedern, Schwitzen, frieren, Hunger kann aber nichts Essen

      27.06.18 56 mg
      10.08.18 56 mg (Durchschnitt 701:5=140,2, 140,2:37,5x19= 71 Kügelchen weniger in einer 37,5mg Kapsel
      02.10.18 54 mg (Durchschnitt wie oben 701:5=140,2 :37,5x21= 78,512 = 79 Kügelchen weniger

      itamin D liegt bei 13 seit 04.03.17 Vigantoletten 1000 nehme ich nur noch sporadisch
      Vitamin D seit 07/18 bei 43 - keine zusätzliche Einnahme
      Vitamin B6 bei 7.7 i
      Vitamin B12 bei 220
      Magnesium bei 0,9
      Calcium bei 2,39
      Magnesium bei Wadenkrämpfen und Nervenzuckungen

      puppe123
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      Re: Venlafaxin.....meeeennoooo, kann mir jemand Mut machen?

      Beitrag von puppe123 » Dienstag, 20.06.17, 6:14

      Hallo Padma und Fledermaus ,

      Habt vielen Dank.
      Ich hab das Gefühl, dass sich alles vor der Menstruation noch verschlimmert. Kennt das jemand?
      Warum soll das laif die Absetzproblematik verschlimmern?
      Ich dachte eher es federt etwas ab.
      Das laif.... Das wollte ich nehmen und hatte meine Ärztin drauf angesprochen. Ich wollte weg von den synthetischen Medikamenten.
      Und ganz ohne hatte ich mich noch mit getraut.

      Ich war lange nicht beim Psychiater und habe heute einen Termin bei einer neuen Ärztin. Ich hoffe sie steht dem absetzen offen gegenüber und will mich nicht bequatschen, meine Depression wäre wieder da.

      Drückt mir die Daumen.

      Alle Eure Erfahrungen tun mir gut. Es tut gut zu wissen, man ist nicht alleine. Ich hatte mich schon gefühlt wie ein Alien. Danke euch allen.

      Einen guten Tag euch

      Dana
      Seit 1999/2000 Ángst mit Depression
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      Edronax...hat mir super geholfen und schlagartig abgesetzt ohne Probleme 2005 weil ich schwanger werden wollte :roll:
      2006 Mirtazapin weil wieder Angst und Depression
      immer mal wieder probiert zu redúzieren oder abzusetzen...immer mit Absetzsymptomen...das wusste ich damals aber noch nicht
      ca. 2009 kamen Panikattacken dazu...
      2010 / 2011 Burnout nach Absetzen von Mirtazapin :zombie:
      Einstellung auf 20 mg Citalopram
      seit ca. 2014 Venlafaxin 75 mg (eine Woche die Hölle während Einstellung) und Diagnose Traumafolgestörung
      seit Juni 2016 37,5 mg Venlafaxin mit 6 Wochen Absetzsymptomen :( und Einstellung auf Laif 900
      seit Mai 2017 jeden 2. Tag 37,5 mg Venlafaxin
      hab 2 Verhaltenstherapien gemacht und bin grad in tiefenpsychologisch orientierter Therapie , die auch Elemente der Traumatherapie beinhaltet
      Zusätzlich: Folsäure, omega 3 Fettsäure, Vitamin B Komplex, Rhodiolan
      16.06.17 Eisprung: noch mehr Schwindel, trockener Mund, nachts viel Speichelfluss, abends immer Bauchschmerzen, Übelkeit, Appetitlosigkeit, extrem müde und erschöpft, depressiv verstimmt
      22.06.17 täglich 30 mg, weil ich mit dem Eisprung totalen Einbruch hatte und die letzten Monate sicher viel zu viel waren i.B. auf Stress und ich mich wieder stabilisieren will.
      23.06.17 Erschöpfung und Müdigkeit sind schon besser...unglaublich
      27.06.17 Reduzierung Laif 900 auf 450 wegen Nebenwirkungen....Brennen und Jucken der Füsse, kann nicht schlafen deswegen.1000 nadelstiche im Wasser an der Haut, Hände und Füße wie im Eisfach bei Kälteeinwirkung

      Seit Juli psychosomatische Beschwerden schlimmer und laif wieder auf 900 mg

      Hab zu kämpfen mit Einschlafproblemen, massive Nackenverspannungen, Kopfschmerzen, Kopfdruck, Erschöpfung bis hin zu burnoutähnlichen Zuständen, leichtes restlesslegs, Unruhe .... Könnte noch mehr aufzählen...Sprachprobleme, Konzentrationsprobleme, Leeregefühl im Magen, Speichelfluss nachts erhöht.....usw.

      18.07.17 wieder auf 37,5 mg und laif 900 mg

      Dez 2017 Bryophyllum
      April 2018 200mg Progesteron
      Juni 2018 450mg Johanniskraut
      22.07.2018 33,75 mg Venlafaxin (einmal ging nachts kurz ein Ruck durch den Körper als ginge der Körper nach vorn, nächste Nacht ganz kurz als hätte ich eine Kugel im Kopf, dann nächsten Tag Gewaltgedanken, nächster Tag eine Stunde depressiv mit viel weinen, einmal nachts das Gefühl, mein Körper wäre sehr dick....sonst manchmal wie verleiert, leicht Schwindel, ab und zu Kopfschmerzen...aber ist grad auch massive Hitzewelle...schwer abzuschätzen...)
      5.8.2018 15 Kügelchen insgesamt weniger: vormittags wie verleiert und nicht richtig wach, starke Konzentrationsprobleme

      Claudiiii
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      Re: Venlafaxin.....meeeennoooo, kann mir jemand Mut machen?

      Beitrag von Claudiiii » Dienstag, 20.06.17, 8:11

      Hallo Dana,

      Ich wünsche dir viel Erfolg für deinen Termin beim Psychiater. Lass dich aber nicht verunsichern, dass es keine Absetzsymptome wären. Denn das kennen hier viele. Dein Gehirn muss sich eben an die neue Situation gewöhnen und das klappt am Besten, wenn es ganz langsam immer nur ein bisschen umregulieren muss. Lass dich auch nicht dazu überreden einfach alles weglassen. Der Rat kam schon oft von Ärzten, meine Hausärztin hat das auch vorgeschlagen. Aber das wird nix, bei meinem zu schnellen Versuch aus Unwissenheit war es so schlimm, dass ich am liebsten alles beendet hätte. So ein Risiko muss man nicht eingehen. Daher wäre es für dich am Besten, wenn du eine Menge um die 20mg (du kannst ja auf dein Bauchgefühl hören, wieviel genau zu Beginn gut sind) jeden Tag regelmäßig einnimmst.

      Zur Kügelchen-Methode:
      Dafür zählst du einmal, wieviele Kugeln in einer Kapsel sind, die 37,5mg enthält. Dann berechnest du dir, wieviele Kügelchen du nehmen musst, um 20mg Wirkstoff zu haben. Anzahl Kugeln = (Anzahl Kugeln gesamt * 20mg)/37,5
      Wenn du dazu noch fragen hast, helfen wir dir beim Rechnen, du musst nur erstenmal zählen, wie viele Kügelchen insgesamt drin sind.

      Ich habe auch extreme Verschlechterungen während meiner Regel. Bei mir sind während dieser Zeit die Symptome am stärksten. Viele Frauen haben damit Probleme, es gibt dazu sogar einen eigenen Thread:
      viewtopic.php?f=57&t=10954

      Es haben sich ja schon einige Venlafaxin-Geplagte gemeldet, wenn du die Namen anklickst, kannst du die Threads aufrufen, in denen sie am meisten aktiv sind, das sind dann meistens die eigenen. Da kannst du nachlesen, wie es bei ihnen läuft, was hilft und wie man damit besser klarkommt.

      Liebe Grüße,
      Claudi
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      Annanaspadmapuppe123
      Aufgrund von Panikattacken und Angst Venlafaxin bis 75mg eindosiert, außerdem 7,5mg Mirtazapin. Nach 1 Monat Beginn mit Absetzen, durch zu schnelles Absetzen extreme Symptome: Durchfall, Übelkeit bis zum Erbrechen, Traurigkeit, Angst und Panik schlimmer als je zuvor. Besserung durch erneutes Hochdosieren von Venlafaxin. Mirtazapin unter Qualen und Hartnäckigkeit losgeworden.

      ab 08.07.16 37,5mg Venlafaxin
      ab 15.07.16 75mg = Maximaldosis
      ab 08.08.16 Beginn mit Absetzen
      Nach viel zu schneller Reduktion (alle 4 Tage 12,5mg) und wieder minimalem Hochdosieren auf 25mg stabilisiert und auf Kügelchen-Präparat umgestiegen
      20.10.16 55 Kügelchen 18mg
      20.11.16 45 Kügelchen 15mg
      15.12.16 35 Kügelchen 11,5mg
      11.01.17 25 Kügelchen 6,9mg
      08.02.17 15 Kügelchen 4,2mg
      08.03.17 10 Kügelchen 2,8mg zu großer Schritt daher
      09.03.17 12 Kügelchen 3,3mg schlimmste Symptome
      11.05.17 13 Kügelchen 3,6mg Aufdosiert, da keine Stabilisierung in Sicht war
      09.10.17 12 Kügelchen 3,3mg endlich weiter runter, seitdem kaum Symptome
      10.10.17 11 Kügelchen 3,4mg (neue Packung mit weniger Kügelchen pro Kapsel)
      11.11.17 10 Kügelchen 3,1mg
      12.12.17 09 Kügelchen 2,8mg
      18.01.18 08 Kügelchen 2,5mg
      12.03.18 07 Kügelchen 2,2mg
      25.04.18 06 Kügelchen 1,9mg
      08.06.18 05 Kügelchen 1,6mg
      20.07.18 04 Kügelchen 1,2mg
      08.08.18 04 Kügelchen 1,1mg (neues Präperat mit mehr Kügelchen pro Kapsel)
      22.08.18.03 Kügelchen 0,8mg
      15.10.18 02 Kügelchen 0,5mg

      Symptome nach (zu schneller) Reduktion am Morgen extrem und schrecklich: Nervosität, Anspannung, schneller Puls, Angst, Panik, extreme Blähungen, zeitiges Aufwachen, dann Durchfall, manchmal mit Übelkeit bis zum Würgen, teilweise Erbrechen.

      Dann Symptome auch ganztägig verteilt: plötzliche Kraftlosigkeit, Müdigkeit, Gefühl das Gehirn schwitzt und ist warm, Unwirklichkeitsgefühl, vereinzelt Anflug von Panik, Traurigkeit, Weinerlichkeit, Pessimismus, wirre Träume.

      Nachmittags ist es oft gut und es gibt auch Symptomfreie Tage, wenn ich dann endlich auf einer Dosis stabilisiert bin.

      Immer wieder, auch außerhalb der schlimmen Wellen:
      schmerzhafte Nacken- und Rückenverspannungen, ständig Blähungen und täglich Durchfall, selten kurzes aber schmerzhaftes Stechen im rechten Unterbauch, Schwindel, Kopfschmerzen

      Murmeline
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      Re: Venlafaxin.....meeeennoooo, kann mir jemand Mut machen?

      Beitrag von Murmeline » Dienstag, 20.06.17, 8:54

      Guten Morgen!
      Ich hab das Gefühl, dass sich alles vor der Menstruation noch verschlimmert. Kennt das jemand?
      Hier gibt es Informationen und Austausch zu dem Thema: viewtopic.php?f=57&t=10954
      Warum soll das laif die Absetzproblematik verschlimmern?
      Johanniskraut ist einem chemischen AD sehr ähnlich. Es kann nach den Erfahrungen vieler ADFDler gleiche unerwünschte Wirkungen und Absetzsymptomatiken auslösen. Es sollte daher überlegt eingenommen und auf jeden Fall auch ausgeschlichen werden.
      Ich dachte eher es federt etwas ab.
      Hier ein Erfahrunsgbericht dazu von Charlotta, es ist wie oft individuell sehr unterschiedlich:
      wirklich Vorsicht mit Johanniskraut! Ich habe damit meine Entzugssymptome (von einem protrahierten SNRI-Entzug) massiv verschlimmert und muss es zudem seit mehreren Jahren extrem langsam ausschleichen, weil ich ansonsten starke Entzugssymptome davon bekomme.

      Es ist in der Wirkung vergleichbar mit einem synthetischen AD; nur weil es pflanzlich ist, bedeutet das nicht, dass es harmlos ist.

      Meine naturheilkundlich ausgerichtete Ärztin sieht JK auch mittlerweile sehr kritisch. Sie sagte neulich, es hätte aus Ihrer Sicht nur einen Vorteil gegenüber synthetischen AD, nämlich dass es nicht zu so extremer Gewichtszunahme führe. :o
      viewtopic.php?p=194879#p194879
      Ich war lange nicht beim Psychiater und habe heute einen Termin bei einer neuen Ärztin. Ich hoffe sie steht dem absetzen offen gegenüber und will mich nicht bequatschen, meine Depression wäre wieder da.
      Es gibt imemr mehr Berichte von Ärzte, die Problematiken anerkennen: http://www.adfd.org/austausch/viewtopic ... 15&t=11983
      Falls dies bei Deiner Ärztin nicht so ist, bist Du damit auch nicht alleine: http://www.adfd.org/austausch/viewtopic ... 423#p59423

      Bitte informiere Dich vor dem Termin über die Absetzsymptomatiken, die auch der Hersteller inzwischen angeben muss: http://www.adfd.org/austausch/viewtopic ... 870#p98870 In den Hinetrgrundinformationen findest Du zudem viele aktuelle Artikel und wichtige Informationen zum Thema!

      Viele Grüße, Murmeline
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      Annanaspadmapuppe123
      Erfahrung mit Psychopharmaka (Citalopram, langjährig Venlafaxin und kurzzeitig Quetiapin), seit Sommer 2012 abgesetzt
      Hinweis: Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.

      Dein Behandler nimmt Absetzproblematik nicht ernst? Das geht anderen auch so, siehe hier
      Einer Deiner Ärzte erkennt Probleme mit Psychopharmaka an? Dann berichte doch hier

      puppe123
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      Re: Venlafaxin.....meeeennoooo, kann mir jemand Mut machen?

      Beitrag von puppe123 » Dienstag, 20.06.17, 18:14

      Leute....

      hallo.....

      ich muss hier kurz meinen Frust loswerden. :frust: :evil: :frust:
      ich war heute bei der neuen Ärztin, die mich nie wieder sehen wird.
      Ich musste grad so sehr weinen und mich wieder aufbauen.

      Ich hatte mich richtig gut auf das Gespräch vorbereitet und hatte aber schon so eine Ahnung....

      Wenn ich nicht immer wieder nachgehakt hätte, damit sie mir meine Fragen beantwortet...
      ich hätte nach 2 Minuten gehen können mit der Diagnose...chronisch krank und ich muss für immer Medikamente nehmen.

      Alle Nebenwirkungen und Absetzsymptome die ich ´habe....das kann alles gar nicht sein. Und wenn, dann nur in ganz hoher Dosierung!
      Und die Absetzproblematik trete nur auf, wenn man von einer hohen Dosis reduziert und das auch noch zu schnell. Und dann...das Beste: das dauert dann höchstens eine Woche....

      Warum ich überhaupt reduzieren will...
      sie hat alles in Frage gestellt, mich abgestempelt.

      Das einzige wo sie mir recht gab war, dass ich nicht alle zwei Tage was nehmen soll. dann ganz absetzen. Aber das hätte ich schon viel früher machen sollen.

      Die Kapseln darf ich nicht öffnen. Die müssen im Darm wirken und wenn ich sie öffne wirken sie im Magen und gehen kaputt...

      Die Kapseln mit den Pellets drin gibt es nur in Polen!!! (ich lach mich schief) :o

      Das hat mich aber trotzdem runtergezogen weil ich nun wieder gar nicht weiß, was ich tun soll. Wisst ihr, ich glaube ich habe ein Autoritätsproblem. Ich glaube, solange ich kein ok von einem Arzt habe, die Kapseln zu öffnen.....

      So, das ganze hat mir nicht gut getan und mich so verunsichert. ich hab halt schon immer mit psychosomatischen Problemen zu kämpfen....aber kommen die vielleicht auch vom Venlafaxin und davor Citalopram ansich? bin ich doch nicht stabil? Bin ich zu schwach?
      Ausgerechnet jetzt diese Problematik....fahre am Samstag in den Urlaub.....es K.......mich an...dachte bis dahin hat sich das einreguliert... :evil:

      Nagut.

      ich habe auf alle Fälle heute im Auto erst verstanden, wie ihr das mit den Kügelchen meint. Ich soll nicht erst wieder jeden Tag 37,5 nehmen, sondern schon jeden tag nur noch z.B. 30mg. Richtig? Also nicht wieder aufdosieren?
      Hat man da auch wieder Absetzsymptome am Anfang? Also soll ich das vor dem Urlaub noch beginnen?

      Viele liebe frustrierte Danagrüße :?
      Seit 1999/2000 Ángst mit Depression
      Fluoxetin
      Edronax...hat mir super geholfen und schlagartig abgesetzt ohne Probleme 2005 weil ich schwanger werden wollte :roll:
      2006 Mirtazapin weil wieder Angst und Depression
      immer mal wieder probiert zu redúzieren oder abzusetzen...immer mit Absetzsymptomen...das wusste ich damals aber noch nicht
      ca. 2009 kamen Panikattacken dazu...
      2010 / 2011 Burnout nach Absetzen von Mirtazapin :zombie:
      Einstellung auf 20 mg Citalopram
      seit ca. 2014 Venlafaxin 75 mg (eine Woche die Hölle während Einstellung) und Diagnose Traumafolgestörung
      seit Juni 2016 37,5 mg Venlafaxin mit 6 Wochen Absetzsymptomen :( und Einstellung auf Laif 900
      seit Mai 2017 jeden 2. Tag 37,5 mg Venlafaxin
      hab 2 Verhaltenstherapien gemacht und bin grad in tiefenpsychologisch orientierter Therapie , die auch Elemente der Traumatherapie beinhaltet
      Zusätzlich: Folsäure, omega 3 Fettsäure, Vitamin B Komplex, Rhodiolan
      16.06.17 Eisprung: noch mehr Schwindel, trockener Mund, nachts viel Speichelfluss, abends immer Bauchschmerzen, Übelkeit, Appetitlosigkeit, extrem müde und erschöpft, depressiv verstimmt
      22.06.17 täglich 30 mg, weil ich mit dem Eisprung totalen Einbruch hatte und die letzten Monate sicher viel zu viel waren i.B. auf Stress und ich mich wieder stabilisieren will.
      23.06.17 Erschöpfung und Müdigkeit sind schon besser...unglaublich
      27.06.17 Reduzierung Laif 900 auf 450 wegen Nebenwirkungen....Brennen und Jucken der Füsse, kann nicht schlafen deswegen.1000 nadelstiche im Wasser an der Haut, Hände und Füße wie im Eisfach bei Kälteeinwirkung

      Seit Juli psychosomatische Beschwerden schlimmer und laif wieder auf 900 mg

      Hab zu kämpfen mit Einschlafproblemen, massive Nackenverspannungen, Kopfschmerzen, Kopfdruck, Erschöpfung bis hin zu burnoutähnlichen Zuständen, leichtes restlesslegs, Unruhe .... Könnte noch mehr aufzählen...Sprachprobleme, Konzentrationsprobleme, Leeregefühl im Magen, Speichelfluss nachts erhöht.....usw.

      18.07.17 wieder auf 37,5 mg und laif 900 mg

      Dez 2017 Bryophyllum
      April 2018 200mg Progesteron
      Juni 2018 450mg Johanniskraut
      22.07.2018 33,75 mg Venlafaxin (einmal ging nachts kurz ein Ruck durch den Körper als ginge der Körper nach vorn, nächste Nacht ganz kurz als hätte ich eine Kugel im Kopf, dann nächsten Tag Gewaltgedanken, nächster Tag eine Stunde depressiv mit viel weinen, einmal nachts das Gefühl, mein Körper wäre sehr dick....sonst manchmal wie verleiert, leicht Schwindel, ab und zu Kopfschmerzen...aber ist grad auch massive Hitzewelle...schwer abzuschätzen...)
      5.8.2018 15 Kügelchen insgesamt weniger: vormittags wie verleiert und nicht richtig wach, starke Konzentrationsprobleme

      Fledermaus
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      Re: Venlafaxin.....meeeennoooo, kann mir jemand Mut machen?

      Beitrag von Fledermaus » Dienstag, 20.06.17, 19:28

      Hallo Dana,

      mittlerweile bin ich der Meinung, dass solche wegen fahrlässiger Körperverletzung zur Rechenschaft gezogen werden müssten.:evil:
      Mir wurde auch sehr lange gesagt, das kann nicht sein, das gibt es nicht. Die Kapseln darf man nicht öffnen usw. :frust:

      Velafaxin mit Kügelchen gibt es also nur in Polen? :frust: :frust: Ich stelle mir gerade vor, wie wir alle ihr die Packungen um die Ohren schmeißen,
      :whistle: vielleicht würde es helfen ihr Gehirn in Gang zu setzten.

      Lass dich nicht verunsichern, du kannst die Kapseln öffnen, die Retardwirkung ist um die Kügelchen, die Kapsel ist nur ein Schutz. Wichtig ist, dass die einzunehmenden Kügelchen wieder in die Kapseln kommen.
      Wenn es dir hilft, ich bin nach x-Jahren endlich an einen Arzt gekommen, welcher die ganzen Absetzwirkungen bestätigt, auch sagte, es sei bekannt.
      Ich habe ihm von dem hier empfohlenen Absetzschritten erzählt, er war sehr damit einverstanden.

      Nein, du bist nicht zu schwach, sondern verunsichert von den schwachsinnigen Aussagen der sogenannten Profis. Eine Freundin von mir ist Schöffe beim Strafgericht. Sie erzählte mir, ein Pharmakologe musste ein Gutachten erstellen und Aussagen. Seine Aussage, Ärzte kennen ihre evtl. 20 Grundmittel, welche sie immer verschreiben. Mit den Wirkungen, Wechselwirkungen und auch negativen Auswirkungen kennen sie sich nicht aus. Was kein Wunder ist, denn Pharmakologie wird im Studium nur angerissen. Von daher verabschiede dich von den Mythos Götter in weiß.

      Aushalten ist keine gute Idee. Hatte ich auf Empfehlung der früheren Ärztin auch versucht, statt besser wurde es immer schlimmer. Je schlimmer, desto mehr Angst, eine Abwärtsspirale.

      Beginne vor deinem Urlaub, morgen? Was sagt dein Baugefühl, wie viel mg denkst du? Ich würde es mit 20 mg versuchen (ist jetzt aber nur meine Bauchgefühl.) Es ist wichtig, dass du die Dosis tgl. nimmst. Alles andere bringt dein ZN noch mehr durcheinander. Du musst dich erst wieder stabilisieren. Zur Menge raten dir aber bestimmt noch erfahrene Mitglieder.

      Es kann sein, dass sich Besserung sofort einstellt, kann aber auch sein, dass es ein bisschen dauert.

      Viel Erfolg und baldige Besserung :hug:
      Fledermaus
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      Jamiepuppe123padma
      seit 2004 150 mg Venlafaxin

      2015 für 6 Wochen komplett abgesetzt, 150 mg - 75 mg- 37.5 mg - 25 mg - 0. In welchem Zeitraum weiß ich nicht mehr.
      Nach 4 - Wochen ohne zeigten sich Hitzewallungen, Brennen der Haut, Appetitlosigkeit, Übelkeit, Erbrechen, Durchfall, Nerven/Muskelzuckungen, Schüttelfrost, Weinerlichkeit. Zusammenbruch emotionaler Art.
      Nach 8 Wochen ohne wieder zurück auf 150 mg. schnelles Verschwinden der Symptomatik.

      2016 Habe ich bis auf 75 mg reduziert. I
      m Dezember 2016 von 75 mg auf 62,5 mg Venlafaxin. Symptome waren
      Übelkeit, Hitzewallungen, Augenprobleme, leichtes Erbrechen morgens, Zahnbürste im Mund war schwierig.

      Anfang Februar 2017 von 62.5. mg auf 50 mg Venlafaxin.
      verstärkte Übelkeit und Zahnbürste im Mund kaum auszuhalten, sofortiges Erbrechen. Von einem Tag auf dem anderen dann 16 Std Schlaf, Augenprobleme, Erbrechen, Hitzewallungen, Nerven/Muskelzucken, Unruhe, Angst/Panik, Herzklopfen,
      Suizidgedanken.

      18.02 wieder 75 mg Venlafaxin,
      seitdem Verbesserung, kein Erbrechen, keine Panikattacken, leichte Nervenzuckungen noch vorhanden. Stabilisation von einem zum anderen Tag schwankend, auf jedem Fall Besserung im Laufe des Tages.

      08.04.17 72 mg Venla
      12.04. Umstieg auf Kügelchenmethode (2 37,5-Kaspsel)
      72 mg 11 Kügelchen weniger in einer 37,5 Kaspel -3%
      01.06.17 68 mg =26 Kügelchen weniger in einer 37,5 Kapsel -4%
      20.07.17 66 mg =32 Kügelchen weniger in einer 37,5 Kapsel - 2% Durchschnitt 135 Kügelch/Kapsel
      29.09.17 64 mg =40 Kügelchen weniger in einer 37,5 Kapsel - 2%
      24.10.17 64 mg = 38 Kügelchen weniger in einer 37,5 Kapsel (neue Charge)
      13.12.17 62 mg = 46 Kügelchen weniger in einer 37,5 Kapsel (Rechnung 75-62=13 37.5-13=24,5
      132.6:37,5x24.5=86,63 132,6-86,6=46)
      31.0 1.18 60 mg = 55 Kügelchen weniger in einer 37,5 Kapsel (137:37,5x22,5=82,2 137-82=55)
      10.02.18 Blutdruck schießt wieder hoch, zusätzlich zu den schon bekannten Symptomen
      23.03.18 57mg=59 Kügelchen weniger in einer 37,5 Kapsel (123:37,5x19.5=64 123-64=59 Kügelchen weniger)
      12.05.18 70 54 mg? Kügelchen weniger verrechnet? Auswirkung jetzt katastrophal (25.6.18)
      Übelkeit, Erbrechen, Durchfall. Brennende Haut, Sehstörung, Nervenzucken, Weinen, Angst, müde, schwere in Gliedern, Schwitzen, frieren, Hunger kann aber nichts Essen

      27.06.18 56 mg
      10.08.18 56 mg (Durchschnitt 701:5=140,2, 140,2:37,5x19= 71 Kügelchen weniger in einer 37,5mg Kapsel
      02.10.18 54 mg (Durchschnitt wie oben 701:5=140,2 :37,5x21= 78,512 = 79 Kügelchen weniger

      itamin D liegt bei 13 seit 04.03.17 Vigantoletten 1000 nehme ich nur noch sporadisch
      Vitamin D seit 07/18 bei 43 - keine zusätzliche Einnahme
      Vitamin B6 bei 7.7 i
      Vitamin B12 bei 220
      Magnesium bei 0,9
      Calcium bei 2,39
      Magnesium bei Wadenkrämpfen und Nervenzuckungen

      Jamie
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      Re: Venlafaxin.....meeeennoooo, kann mir jemand Mut machen?

      Beitrag von Jamie » Dienstag, 20.06.17, 19:39

      Hallo Dana,

      auch von mir noch willkommen im Forum :).

      Dein "Autoritätsproblem" solltest du ablegen und Mut zur Selbstbestimmtheit finden. :roll:

      Aussagen dieser Ärztin sind schlichtweg unhaltbar; beruhigt es dich, dass ich eine pharmazeutische Ausbildung habe und über so gut wie alle Methoden hier im Forum zum Absetzen mehr oder weniger lang gegrübelt habe, ob praktikabel und sicher?
      Die Lorbeeren sind aber nicht für mich gedacht, ein Teil ist von amerikanischen Vorreiterforen übernommen, die das schon lange praktizieren und wenn es unsicher wäre, hätten wir das schon längst mitbekommen.

      Venlafaxin darf auf jeden Fall als Kapsel geöffnet werden, sofern du die Kügelchen wieder in die Kps zurücktust, diese schließt und dann schluckst.
      Vielleicht nimmt dir diese Liste etwas die Angst?
      Es geht darum, wie Medikamente an Menschen verabreicht werden dürfen, die nicht schlucken können (zB weil Koma) und die zB über Sonde ernährt werden müssen. Unter V (Venlafaxin) steht genau das, was wir auch empfehlen (nur dass hier eine Suspension für die Magensonde vorgeschlagen wird): http://www.spitalpharmazie-basel.ch/pdf ... letten.pdf

      Bitte auf gar keinen Fall nur jeden 2.ten Tag eine Kapsel nehmen, das ist einer der größten Absetzfehler.
      Ich würde dir das Wiedereindosieren einer fixen Menge vorschlagen, zB 20mg jeden Tag oder eben eine Menge, die sich stimmig für dich anfühlt.

      Das Risiko, die Wiedereinnahme nicht zu vertragen oder Nebenwirkungen zu bekommen, steht in keinem Verhältnis, was dir widerfahren kann, wenn du es aussitzen willst, denn das kann schlimmstenfalls jahrelanges Leid bedeuten. Wenn man es wirklich nicht mehr vertragen sollte, kann man sich wenigstens sagen, es noch mal probiert zu haben - und dann kommt eh nur noch die Option "Aussitzen" infrage - also du siehst, die Chancen überwiegen wirklich.

      Grüße
      Jamie
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      ...........SIGNATUR...............


      :arrow: Eure Mithilfe ist gefragt - wer benutzt die Wasserlösemethode?


      :!: mein Erfahrungsbericht (AD absetzen / erzwung. Kaltentzug / SSRI / Akathisie): viewtopic.php?f=51&t=12478


      Meine PN-Funktion ist deaktiviert. Ich danke für euer Verständnis.

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      puppe123
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      Re: Venlafaxin.....meeeennoooo, kann mir jemand Mut machen?

      Beitrag von puppe123 » Dienstag, 20.06.17, 20:25

      Jaaaaaamiiiieeeeee,

      vielen Dank. hatte grad Tränen in den Augen als ich deine Nachricht las.
      Ok. ich les mir die Liste durch und mit dem jeden 2. Tag erscheint mir auch nicht wirklich gut.
      Mein Körper fühlt sich völlig durcheinander an.

      Ich glaube, ich starte mit 30 mg oder so ähnlich.

      Danke nochmal.

      LG Dana
      Seit 1999/2000 Ángst mit Depression
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      Edronax...hat mir super geholfen und schlagartig abgesetzt ohne Probleme 2005 weil ich schwanger werden wollte :roll:
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      immer mal wieder probiert zu redúzieren oder abzusetzen...immer mit Absetzsymptomen...das wusste ich damals aber noch nicht
      ca. 2009 kamen Panikattacken dazu...
      2010 / 2011 Burnout nach Absetzen von Mirtazapin :zombie:
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      seit ca. 2014 Venlafaxin 75 mg (eine Woche die Hölle während Einstellung) und Diagnose Traumafolgestörung
      seit Juni 2016 37,5 mg Venlafaxin mit 6 Wochen Absetzsymptomen :( und Einstellung auf Laif 900
      seit Mai 2017 jeden 2. Tag 37,5 mg Venlafaxin
      hab 2 Verhaltenstherapien gemacht und bin grad in tiefenpsychologisch orientierter Therapie , die auch Elemente der Traumatherapie beinhaltet
      Zusätzlich: Folsäure, omega 3 Fettsäure, Vitamin B Komplex, Rhodiolan
      16.06.17 Eisprung: noch mehr Schwindel, trockener Mund, nachts viel Speichelfluss, abends immer Bauchschmerzen, Übelkeit, Appetitlosigkeit, extrem müde und erschöpft, depressiv verstimmt
      22.06.17 täglich 30 mg, weil ich mit dem Eisprung totalen Einbruch hatte und die letzten Monate sicher viel zu viel waren i.B. auf Stress und ich mich wieder stabilisieren will.
      23.06.17 Erschöpfung und Müdigkeit sind schon besser...unglaublich
      27.06.17 Reduzierung Laif 900 auf 450 wegen Nebenwirkungen....Brennen und Jucken der Füsse, kann nicht schlafen deswegen.1000 nadelstiche im Wasser an der Haut, Hände und Füße wie im Eisfach bei Kälteeinwirkung

      Seit Juli psychosomatische Beschwerden schlimmer und laif wieder auf 900 mg

      Hab zu kämpfen mit Einschlafproblemen, massive Nackenverspannungen, Kopfschmerzen, Kopfdruck, Erschöpfung bis hin zu burnoutähnlichen Zuständen, leichtes restlesslegs, Unruhe .... Könnte noch mehr aufzählen...Sprachprobleme, Konzentrationsprobleme, Leeregefühl im Magen, Speichelfluss nachts erhöht.....usw.

      18.07.17 wieder auf 37,5 mg und laif 900 mg

      Dez 2017 Bryophyllum
      April 2018 200mg Progesteron
      Juni 2018 450mg Johanniskraut
      22.07.2018 33,75 mg Venlafaxin (einmal ging nachts kurz ein Ruck durch den Körper als ginge der Körper nach vorn, nächste Nacht ganz kurz als hätte ich eine Kugel im Kopf, dann nächsten Tag Gewaltgedanken, nächster Tag eine Stunde depressiv mit viel weinen, einmal nachts das Gefühl, mein Körper wäre sehr dick....sonst manchmal wie verleiert, leicht Schwindel, ab und zu Kopfschmerzen...aber ist grad auch massive Hitzewelle...schwer abzuschätzen...)
      5.8.2018 15 Kügelchen insgesamt weniger: vormittags wie verleiert und nicht richtig wach, starke Konzentrationsprobleme

      puppe123
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      Re: Venlafaxin.....meeeennoooo, kann mir jemand Mut machen?

      Beitrag von puppe123 » Dienstag, 20.06.17, 20:32

      Liebe Jamie,

      sag mal, ich bin neugierig, was bedeutet denn suspendierbar?
      Dass die Kapsel da weggelassen wird und die Kügelchen....hm...durch die Sonde gegeben werden?

      Liebe Grüße

      Dana
      Seit 1999/2000 Ángst mit Depression
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      Edronax...hat mir super geholfen und schlagartig abgesetzt ohne Probleme 2005 weil ich schwanger werden wollte :roll:
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      seit Juni 2016 37,5 mg Venlafaxin mit 6 Wochen Absetzsymptomen :( und Einstellung auf Laif 900
      seit Mai 2017 jeden 2. Tag 37,5 mg Venlafaxin
      hab 2 Verhaltenstherapien gemacht und bin grad in tiefenpsychologisch orientierter Therapie , die auch Elemente der Traumatherapie beinhaltet
      Zusätzlich: Folsäure, omega 3 Fettsäure, Vitamin B Komplex, Rhodiolan
      16.06.17 Eisprung: noch mehr Schwindel, trockener Mund, nachts viel Speichelfluss, abends immer Bauchschmerzen, Übelkeit, Appetitlosigkeit, extrem müde und erschöpft, depressiv verstimmt
      22.06.17 täglich 30 mg, weil ich mit dem Eisprung totalen Einbruch hatte und die letzten Monate sicher viel zu viel waren i.B. auf Stress und ich mich wieder stabilisieren will.
      23.06.17 Erschöpfung und Müdigkeit sind schon besser...unglaublich
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      Seit Juli psychosomatische Beschwerden schlimmer und laif wieder auf 900 mg

      Hab zu kämpfen mit Einschlafproblemen, massive Nackenverspannungen, Kopfschmerzen, Kopfdruck, Erschöpfung bis hin zu burnoutähnlichen Zuständen, leichtes restlesslegs, Unruhe .... Könnte noch mehr aufzählen...Sprachprobleme, Konzentrationsprobleme, Leeregefühl im Magen, Speichelfluss nachts erhöht.....usw.

      18.07.17 wieder auf 37,5 mg und laif 900 mg

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