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Anikkes Thread: Mirtazapin

Wenn Antidepressiva abgesetzt werden, kann dies zu schweren und langwierigen Entzugserscheinungen führen. Viele Hersteller und Ärzte verharmlosen diese Problematik leider.
Emilia
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Re: Mirtazapin absetzen, wie ist es richtig?

Beitrag von Emilia » Donnerstag, 07.09.17, 18:33

Liebe Anikke,
ich denke, dass es allen so geht also - mir ging es damals auch so beim Absetzen im Prinzip auch ohne Absetzen, man ist natürlich beeinflusst von dem äußeren Rahmen, das kann doch keiner verhindern, dass man reagiert und wenn man klug ist, zieht man dann auch sinnvolle Konsequenzen für das eigene Handeln als "Not"wendende Maßnahmen - anders geht das doch im Alltag gar nicht, wir leben ja nicht auf einer einsamen Insel. Aber ärgerlich ist es trotzdem - ja das geht mir auch so.

Es gibt auch die Möglichkeit, dass du dir Tabletten in deiner Dosis von der Apotheke mischen lässt, damit du dich im Urlaub nich tmir Tablettenschnitzen beschäftigen musst. Das kann der Arzt verordnen mit dem Zusatz: Misce fiat capsulae . Irgendwo hier im Forum gibt es genauere Hinweise, Jamie hatte auch mal einen Videolink eingefügt, wie die Herstellung in der Apotheke funktioniert. Diese extra Kapseln hatte ich mir damals für Unterwegs besorgt, das ist sehr hilfreich und entlastend.

Alles Gute und herzliche Grüße
Emilia
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Juni 2010 Beginn mit Doxepin 25mg 4 Monate >> kurzfristig auf maximal Doxepin 50mg erhöht (wegen fehlender Wirksamkeit) >> ab März 2011 Doxepin 35mg 8 Monate >> ab November 2011 langsames Absetzen wegen fehlender Wirksamkeit geplant:
Doxepin 30mg 3 Wochen >> Doxepin 25mg 6 Wochen >> Doxepin 20mg 4 Wochen >> Doxepin 15mg 16 Tage >> Doxepin 10mg 12 Tage, dann Doxepin 10mg ganz abgesetzt, um eine neue Migräneprophylaxe mit anderem Prärarat zu beginnen, einige Tage nachdem Absetzen traten zunehmend ausgeprägte körperliche und psychische Absetzsymptome auf. Zu diesem Zeitpunkt erkannte ich die Absetzproblematik bei mir. 13 Tage war ich insgesamt ohne Doxepin, habe es dann wieder langsam eindosiert ab Mitte März 2012:
Doxepin 5mg 1Tag >>Doxepin 7,5mg 7 Tage >> Doxepin 9mg 7 Wochen >> Doxepin 8mg 4 Wochen >> Doxepin 7,5mg 5 Wochen >> Doxepin 7mg 6 Wochen >> Doxepin 6mg 5 Wochen >> Doxepin 5mg 4 Wochen >> 4mg 4 Wochen >> 3,5mg 2 Wochen >> 3mg 4 Wochen >> 2mg für 6 Wochen >> 1mg für 2 Monate >> 0,5mg ab Mitte April 2013>> ganz abgesetzt Ende Mai 2013 - juhu ich bin bei 0 !

Anikke
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Re: Mirtazapin absetzen, wie ist es richtig?

Beitrag von Anikke » Samstag, 09.09.17, 9:11

liebe Emilia,
ja das ist eine Möglichkeit, mit der Apotheke. dafür brauche ich nur wieder ein Rezept und muss zu der Ärztin uff ..
mit dem äußeren Rahmen hast du natürlich recht.
ich hab mich nun von meinem absetzplan verabschiedet.
der Grund ist gar nicht so sehr die psyche sondern meine mundschleimhäute.
ich habe seit der 1. Reduktion immer mal mit aphten zu tun.
in der letzten Woche hat sich das verschlimmert, ich gabe ständig 2-3 aphten auf der Zunge und seit 2 tagen größere wund stellen auf der Zunge und Zahnfleisch.
da ich sehr viel Kaugummi kaue weil das so cool gegen Sodbrennen hilft, ist eine Idee ob es daran liegt. wobei das komisch wäre, ich kaue seit etwa drei Monaten ständig Kaugummi, wie soll auf einmal die Schleimhaut so reagieren?
aber egal, ich lasse das Kaugummi heute weg um zu schauen wie es ohne ist.
und behandle mit schüsslersalzen.
ohne Kaugummi merke ich die wunden stellen schon mal weniger.
ich hoffe nicht dass es mit der letzten mirtareduktion zusammenhängt, denn das hieße dass der Körper damit noch nicht fertig ist..
sollte es heute abend besser sein, kann ich noch über eine Reduktion nachdenken.
ich habe mir Montag freigenommen und mir gaaar nichts vorgenommen fürs Wochenende :-)
ich werde viel netflix schauen, Apfelmus kochen und die whg schön machen..
Körper = 5
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liebe grüße
anikke
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Re: Mirtazapin absetzen, wie ist es richtig?

Beitrag von Jamie » Samstag, 09.09.17, 9:45

Hi Annike, :)

au weh, Aphten, die sind sooo schmerzhaft :(
Ich leide phasenweise immer mal wieder drunter, sie sind so gut wie immer ein Zeichen dafür, dass das Immunsystem am Boden liegt.
Es kann sein, dass sich das Absetzen sozusagen darüber bemerkbar macht.

Ich finde es aber richtig, probehalber mal das Kaugummi wegzulassen, denn vielleicht gibt es eine Wechselwirkung respektive das mechanische Umherschieben / Kauen des Kaugummis, der dann die schmerzenden Aphten berührt, ist ja auch nicht gerade eine Freude... :o

Falls du noch keine Ideen hast, wie man Aphten behandeln kann, hier meine Tipps.
Mundspülungen mit schwarzem Tee (adstringierend, desinfizierend), Myrrhentinktur in Apotheke kaufen und mit Wattestäbchen Aphten betupfen. Ist ein uraltes Hausmittel, brennt leider wie Sau, ansonsten sehr effektiv.
Wenn der Schmerz gar nicht auszuhalten ist, kann man sich zB Kamistad Gel in der Apotheke holen, das enthält Kamille und Lidocain (Lokalanästhetikum), aber bitte Vorsicht wegen Triggerpotential.
Mit meinem heutigen alternativen Wissen würde ich auch mit Kolloidalem Silber und Wasserstoffperoxid 3% spülen bzw. etwas Kokosöl im Mund zergehen lassen; die Laurinsäure wirkt antibakteriell, antiviral und fungizid.

Gute Besserung und achte auf dein Immunsystem :group:
Jamie
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Re: Mirtazapin absetzen, wie ist es richtig?

Beitrag von Anikke » Montag, 11.09.17, 10:21

guten morgen liebe Jamie,
vielen dank für die wertvollen Tipps zu den aphten.
ich hab die mit schüsslersalzen behandelt, mit der 5. Die sind weg, aber das gesamte Zahnfleisch fühlt sich wund an, sehr merkwürdig.
das mit der myrre hat mich sehr angesprochen, das werde ich auf jeden Fall probieren. und das kolloidale silber werde ich auch versuchen, ich habe damit schon mal bei einer hartnäckigen nasennebenhöhlenentzündung gute Erfahrungen gemacht.
Betäubende Gele probiere ich lieber nicht, ich komme neben dem triggerpotential nicht gut mit der veränderten Wahrnehmung bzw. Taubheitsgefühlen zurecht, da lieber schmerzen.
ich habe heute frei und werde mich gleich auf den weg zur Apotheke machen, ich war ganz begeistert wie recht schnell die fünf für die aphten half. und ich werde eine kur für das Sodbrennen versuchen, mit der sieben, der neun, der elf und die anderen muss ich nachlesen. ohne Kaugummi geht es mit dem Sodbrennen wieder voll los, schade, ich fühlte mich nahezu geheilt..
gerade behelfen ich mir mit Alginat aber das hilft nur sehr kurz. Heilerde kann ich auch noch dazu nehmen..
ich habe das Gefühl ich sollte auf Kaugummi verzichten bis die schleimhautentzündung weg ist.
am Samstag hatte ich das Gefühl dass die Entzündung abklingt, also habe ich einen reduktionsschritt auf 9 mg gemacht. ich habe den psychisch gar nicht gemerkt, ich habe beide Nächte wunderbar geschlafen und hatte ansonsten ein sehr ruhiges wochenende, ich habe mich fast gar nicht verabredet und nur netflix-serien geguckt :-) das war voll gemütlich und da ich das kaum mal mache hat das echt Spass gemacht.
heute habe ich auch noch frei und werde mich vorsichtig in die Welt wieder begeben, werde den wocheneinkauf in Ruhe machen und vorsichtig in die Sauna gehen :-) Sauna tut mir bei kaltem Wetter sehr gut und ich werde testen ob das im Entzug auch geht.
es geht auch dem Körper gut, er ist nach dem Couch - Wochenende normal verspannt, nur das Zahnfleisch und der kiefer machten heute früh ärger.
ich habe heute früh ganz vorsichtig yoga wieder begonnen, ui ich bin total steif geworden..
ach ja ich habe heute früh mit ölziehen angefangen, habe einen Teelöffel kokosöl 15 minutenlang im Mund bewegt, durch die Zähne immer gezogen.
das soll gut sein fürs Zahnfleisch.
Körper=3
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Liebe grüße anikke
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Re: Mirtazapin absetzen, wie ist es richtig?

Beitrag von Anikke » Dienstag, 12.09.17, 7:40

guten morgen,
ich muss heute wieder zur Arbeit.. meine Motivation ist- nach drei tagen frei- nicht gestiegen. ich fühle mich erschöpft, die drei Tage reichten nicht aus..
da ist meine prob aber nicht der mirta- Entzug sondern die Arbeitssituation.
entzugsmäßig merke ich immer noch keinen unterschied zwischen 9 und 10 mg, das freut mich sehr..
liebe grüße anikke
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Re: Mirtazapin absetzen, wie ist es richtig?

Beitrag von Ululu 69 » Dienstag, 12.09.17, 11:50

Hallo Anikke, :)

ich habe heute auch einen sch :censored: Tag.

Ich bin schon wieder zu Hause. Mir ist seit gestern schwindlig und das drückt meine Stimmung immer extrem, Schwindel stand bei mir ja immer am Anfang der schlechten Phasen und verunsichert mich immer enorm.

Ich meine weiter vorne gelesen zu haben, dass du auch in drei Wochen Urlaub hast.
Ich nämlich auch. :)

Die halten wir jetzt auch noch durch. :pillowtalk: :hug:

Und danach muss man weiter sehen.

LG Ute
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Re: Mirtazapin absetzen, wie ist es richtig?

Beitrag von Anikke » Dienstag, 12.09.17, 17:00

liebe Ute,
jaaaa ich habe bald Urlaub juhuuu
und jaaa es sind noch 3 1/2 Wochen :-) ein echter Lichtblick..
ich hatte heut starke kopfweh, die werden jetzt zum späten Nachmittag besser.. das könnte mit dem Entzug zusammenhängen, Entzug + arbeitsstress + Wetter vielleicht..
LG anikke
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Re: Mirtazapin absetzen, wie ist es richtig?

Beitrag von Ululu 69 » Dienstag, 12.09.17, 17:47

Hallo Anikke,

wir scheinen Migränewetter zu haben. Ich habe das heute schon oft gelesen und mein Sohn hat sich auch gerade schon eine Tablette geholt.

Ich wünsche dir noch einen schönen Abend.

LG Ute n
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Re: Mirtazapin absetzen, wie ist es richtig?

Beitrag von Anikke » Mittwoch, 13.09.17, 8:12

liebe Ute,
geht es dir heute besser?
Mir geht es gut, mal sehen wie die arbeit heute wird..
die Nacht war gut, ich habe nur das Gefühl verspannter zu sein als gewöhnlich..
Körper =3
Psyche= 3
liebe Grüße anikke
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Re: Mirtazapin absetzen, wie ist es richtig?

Beitrag von Ululu 69 » Mittwoch, 13.09.17, 11:12

Hallo Anikke,

danke, ja. Heute geht es wieder besser.
Ab und zu noch etwas Schwindel, ist aber nicht so schlimm.

Ich wünsche dir einen möglichst stressarmen Arbeitstag, damit deine Verspannungen nicht noch schlimmer werden.
Vielleich kannst du dich heute Abend mit einem schönen warmen Bad belohnen. Das löst ja manchmal Verspannungen und ist jetzt wettermäßig ja auch wieder angenehm.

LG Ute
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Re: Mirtazapin absetzen, wie ist es richtig?

Beitrag von Anikke » Freitag, 15.09.17, 8:34

guten morgen Ute und alle mitleser*innen :-)
mir geht es leider schlecht. ich habe extremes ohrenrauschen. meine eine Kollegin, eigentlich eine nette, telefoniert sehr laut. wenn ich gleichzeitig telefoniere, ist das unerträglich.. dann hatte ich gestern noch Osteopathie. die osteopatin hat mir empfohlen eine traumatherapie, und zwar somatic experiencing und dann noch sowas mit zittern. mir ist beides sehr suspekt. ich habe die Schnauze voll dass alle an mir rumexperimentieren, die in der Reha meinten auch "da geht doch noch was" und dann bekomme ich Hoffnung und lasse mich ein, werde übelst getriggert und muss iwie sehen wie ich da wieder rausfinde. und während der Reduktion ist das bestimmt total kontraproduktiv.
ich bin gerade sehr erschöpft, die Ohren rauschen sehr.
und ich bin sehr verspannt, alle Gelenke tun wieder weh..
ich hatte den Eindruck, als ich am Wochenende frei hatte und nur auf dem Sofa gelesen und Filme geguckt habe ging es mir viel besser trotz Reduktion. aber Reduktion plus Arbeit ist eigentlich zuviel *heul*
vor dem nächsten Urlaub ist wieder eine Reduktion dran. also rein zeitlich. ich vllt macht das wirklich Sinn vor dem Urlaub zu reduzieren, dann wäre eine Woche ohne außenstress.
liebe grüße anikke
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Re: Mirtazapin absetzen, wie ist es richtig?

Beitrag von Ululu 69 » Freitag, 15.09.17, 10:56

Hallo Anikke,

oh jeee, das klingt anstrengend bei dir.
Ich kann mir vorstellen, dass die Osteopathie im Zusammenhang zu den Ohrgeräuschen steht. Es kommt dabei ja oft zu einer Erstverschlimmerung und du sagst ja selbst, dass du dich sehr verspannt fühlst. Ich glaube schon, dass das Triggern kann und es nun in deinen Ohren rauscht.

Ja, es ist schlimm, wenn jeder so an einem "rumdoktorn" will. Wenn du das alles im Moment von deinem Bauchgefühl her nicht machen möchtest, dann würde ich es auch sein lassen. Manchmal ist weniger mehr oder der richtige Zeitpunkt für noch mehr Therapien im Moment einfach nicht da.

Den Entschluss abzusetzen, kannst du ja noch etwas aufschieben und schauen, wie es dir nächste Woche geht.

Alles Gute für dich und ein schönes Wochenende Ute
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Re: Mirtazapin absetzen, wie ist es richtig?

Beitrag von Anikke » Mittwoch, 20.09.17, 8:35

guten morgen,
nun habe ich mich einige Tage nicht gemeldet. aber es gab wenig Veränderung, ich bin müde und urlaubsbedürftig.
heute habe ich meine Tage bekommen, entsprechend bin ich noch abgespannter. hatte ausgeprägt pms Mut süßhunger und depris.. hoffentlich wird das nun besser..
liebe grüße anikke
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Re: Mirtazapin absetzen, wie ist es richtig?

Beitrag von Ululu 69 » Mittwoch, 20.09.17, 9:50

Hallo Anikke, :)

Ich brauche auch dringend Urlaub und hatte eine richtig schlechte Nacht.
:zombie:
Ich wünsche dir, dass sich dein Zustand jetzt nach dem PMS verbessert und schicke dir viele gute Gedanken.
:hug:
Halte durch, bald hast du Urlaub. :party2:

LG Ute
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Re: Mirtazapin absetzen, wie ist es richtig?

Beitrag von Anikke » Donnerstag, 21.09.17, 8:40

guten morgen,
danke liebe ute.. es geht mir etwas besser heute und auch gestern. der süßhunger ist weg, und auch was dieses depri-gefühl angeht geht es besser.
ich habe am letzten Wochenende einigen Freundinnen erzählt von dem Antidepressivum und dem Entzug. das hat echt gut getan.
vor allem habe ich Tipps bekommen was ich gegen einige Symptome machen kann, eine hat mur eine bioresonanz-analyse empfohlen.
das Licht ändert sich gerade, das legt sich auch auf mein Gemüt..
liebe grüße anikke
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Re: Mirtazapin absetzen, wie ist es richtig?

Beitrag von padma » Donnerstag, 21.09.17, 19:15

liebe Anikke, :)

schön, dass es dir besser geht.
vor allem habe ich Tipps bekommen was ich gegen einige Symptome machen kann, eine hat mur eine bioresonanz-analyse empfohlen.
Ich persönlich stehe dieser Methode skeptisch gegenüber, da sie bei meiner Katze komplett versagt hat (und sie dadurch viel zu spät die wirklich notwendige Behandlung erhalten hatte)

Falls du dich dafür entscheidest und bei der Analyse rauskommt, dass du diverse NEM etc. nehmen sollst, frag bitte vorher bei uns nach, da im Entzug oft vieles nicht so gut vertragen wird

liebe Grüsse,
padma
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Re: Mirtazapin absetzen, wie ist es richtig?

Beitrag von Anikke » Freitag, 22.09.17, 19:24

liebe padma,
vielen dank für den Hinweis.
wie gut, dass ich verpasst habe, bei der Apotheke, die gerade die bioresonanzmethode zum schnuppern in dieser Woche anbietet, einen Termin auszumachen :-)
heute früh war ich so erschöpft, dass ich in der letzten minute erst aufstand und mich zur Arbeit schleppte. dort hatte ich dann einen Fleiß&anfall und gabe ganz viel aufarbeiten können. fühlt sich sehr gut an so vorm Wochenende :-)
ich leide gerade unter Muskelschmerzen ond geräuschemofindlichkeit und Müdigkeit, sonst geht es mur gut..
Liebe grüße anikke
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Re: Mirtazapin absetzen, wie ist es richtig?

Beitrag von Anikke » Samstag, 23.09.17, 11:11

guten morgen,
nach dem typischen morgentief geht es mir heute so richtig gut.
ich freue mich auf die freie Zeit und die Begegnungen heute.
gestern war ich bei einer Autorenlesung die mir sehr gefallen hat, dort wurde auf eine weitere Lesung verwiesen, und ich habe spontan entschieden, diese heute auch zu besuchen.
die sonne scheint und es geht mir mit mir gerade gut, das ist toll.
mir ging es lange nicht mehr so gut.
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Re: Mirtazapin absetzen, wie ist es richtig?

Beitrag von Ululu 69 » Samstag, 23.09.17, 14:33

Hallo Anikke, :)

Es freut mich sehr, dass es dir heute so gut geht und du uns daran teilhaben lässt.
:roll:
Das macht Mut. :fly:

Ich denke viel Spaß bei der Autorenlesung und ein wunderschönes Wochenende. :hug:

LG Ute
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Re: Mirtazapin absetzen, wie ist es richtig?

Beitrag von Anikke » Sonntag, 24.09.17, 10:29

guten morgen,
danke liebe Ute, dass du mir so treu schreibt immer, das freut mich sehr..
die gute Stimmung hat gestern den ganzen Tag gehalten, dabei ist meine letzte Reduktion heute genau 14 Tage her.
ich freue mich natürlich sehr darüber. gestern die Lesung war auch sehr schön.
und ich weiß nun auch wieder was es ausmacht dass ich gerade so gut drauf bin: ich schwinge wieder mit, ich fühle wieder, ich denke nicht nur dass etwas schön oder lustig oder traurig ist, ich fühle es.
mein "ich" kommt wieder :-)
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