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Ein verspätetes frohes neues Jahr wünschen wir euch allen und eine Neuigkeit haben wir auch:

Im Laufe der Zeit haben sich einige Mitglieder gefunden, die Interesse haben, eine lokale Selbsthilfegruppe aufzubauen. Gleichzeitig wird immer häufiger nachgefragt, ob solche Angebote bereits existieren. In unserer neuen Rubrik "Selbsthilfegruppen" wollen wir Angebot und Nachfrage zusammenführen und unser virtuelles Anliegen in Form von persönlichen Treffen und Austausch auf "lebendige Füße" stellen.


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Anikkes Thread: Mirtazapin

Wenn Antidepressiva abgesetzt werden, kann dies zu schweren und langwierigen Entzugserscheinungen führen. Viele Hersteller und Ärzte verharmlosen diese Problematik leider.
Jofab
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Re: Anikkes Thread: Mirtazapin

Beitrag von Jofab » Montag, 26.11.18, 10:28

Morgen liebe Anikke,

das tut mir leid, das zu hören ! :(

Hoffentlich weiß hier noch jemand Rat, ob du dich wirklich hast anstecken können - ich hab keine Ahnung.
Ich würde aber doch lieber einen HNO aufsuchen, bevor es noch schlimmer wird...

Fühle mit dir und drück dich mal ganz vorsichtig... :hug:

LG Ilse
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Re: Anikkes Thread: Mirtazapin

Beitrag von Katzi2000 » Montag, 26.11.18, 10:42

Guten morgen Annike ,

Das tut mir sehr leid.
Ich würde auch mal zum HNO gehen und mal nachschauen lassen.

Meiner Meinung ist das nicht ansteckend.

Gute Besserung und liebe grüße Katzi 😻
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ab Februar 17 bis April 17 : Mirtazapin 7,5 bzw 3,75 mg 1. Hörsturz, wegen Tinnitus sporadisch eingenommen
ab Februar 17 versch. Blutdruckmittel ausprobiert, Namen weiß ich nicht mehr alle
ab Juni 17 Enalapril, abgesetzt wegen Husten, danach Amlodipin u. Torasemid
August17 : wieder Mirtazapin 7,5 bzw. 3,75 mg wegen 2. Hörsturz sporadisch eingenommen
Sept. 17: Blutdruckkrise: Amlodipin, Moxonidin, Telmisartan mit HTC, Torasemid
15. Okt. 17: auf 7,5 mg Mirtazapin (oder Blutdruckmittel) mit Stechen, Brennen, Kribbeln auf Kopfhaut reagiert,
10 Tage vom Schiffsarzt Tavor nach Bedarf ca. 2 x 1 halbe am Tag, wusste nicht was das für schlimmes Zeug war 😣
Ende Oktober 17: Ambulanz KH, Diagnose Polyneupathie im Kopf! !!!
sollte Gabapentin 100 nehmen, hab ich aber nur 3 Kapseln genommen, sollte später erhöht werden
CT v. Kopf: alles ok, Lumbalpunktion: soweit alles ok, leichte Blut-Hirn-Schranken-Störung
Nov. 17: im KH für 3 Tage, wollte die vielen Blutdruckmittel absetzen, da ich dachte, Kopfweh käme von denen
Nov. 17: beim Neurologen: sollte Sertralin 50 nehmen, nahm 2 Abende 25mg, träumte fürchterlich, Bluthochdruck
Nov. 17: Hausarzt mahnte mich, endlich was zu nehmen, entschied mich für Mirtazapin, leider :x
Dez. 17: beim Orthopäden u. MRT der HWS, wegen Einschlafen der Hände, aber ohne Befund,
Dez. 17: beim Psycholigen: gab mir Amtriptylin 50, nahm 2 Abende eine Viertel, also 12,5 mg, bekam kribbeln in Mund, Zunge,Zähne,Zäpfchen vibrierten eine Woche lang
Jan 18: beschloss Mirtazapin von 7.5 auf 3,75 mg zu reduzieren, weil ich immer nach der Einnahme fürchterliches Kopfweh bekam. Auch nachts, wenn ich aufstand.
Absetzsymptome: Zittern der Beine, Gleichgewichtsstörung, Kribbeln in den Füßen, Zucken des linken Auges, gelegentlich Einschlafen der Hände. Geschwollenes Gesicht, alles gegeben, bis auf Kribbeln in Füßen ab und zu
Feb. 18: MRT v. Kopf: 2 kleine Menigiome, die ich schon länger habe, aber nicht gewachsen sind
ab 5.4.18: auf 0
jetzige Einnahme: morgens u. abends 80 mg Valsartan und morgens 100 mg Jod (habe Knoten in der Schilddrüse)
Ende April 18: Verdacht auf Gürtelrose am Kopf, Medikamente 7 Tage genommen u. Tillin
Heute bin ich der Meinung, es war exzem v. Absetzen
5.7.18 : Blutergebnisse alle in Ordnung
Absetzsymptome: Appetitlosigkeit, selten Einschlafen der Hände, 5 mal Durchfall in dieser Zeit, nächtliche Schweißausbrüche und Herzrasen, Benommenheit, Tränen der Augen anfangs, jetzt nicht mehr, Kribbeln im Mund, Mundtrockenheit, Schwere Arme u. Beine manchmal, Zittern der Muskeln in den Beinen im Bett, Kraftlosigkeit, pulsierendes Rasseln im Kopf, Kopfweh wieder, nächtliches Aufwachen 2-3-mal,innere Unruhe +Stromgefühl, spürbar am ganzen Körper, Kribbeln in Füßen, Rücken, Arme, Hände manchmal, momentan: erhöhter Blutdruck u. Puls, blaue Flecken am Bein, Gefühl geschwollene Beine ,Arme u. Gesicht, Kopfweh, oft nachts auf Toilette, erhöhter Stuhldrang, vermehrter Speichel, pieksen auf der Haut.
30.7.18 0,5 mg Mirtazapin direkt ruhiger, tagsüber zittrig ganzer Körper, Nervenschmerzen in den Beine
05.08.18 0,1 mg Mirtazapin, nächster Tag wieder extreme Unruhe
Danach nichts mehr eingenommen
August 18 Schilddrüse okay
Ab September 18 wieder schlimmer

Seit Mitte Juli 18 Omega 3 1000
Seit 23. Juli 18 kytta sedativum
Seit September 18 Lioran , Passionsblume ausprobiert gegen die Unruhe

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Re: Anikkes Thread: Mirtazapin

Beitrag von Rosenrot » Montag, 26.11.18, 10:54

Liebe Anikke, :)

es tut mir leid, dass es dich so stark erwischt hat.

Schleim im Rachen und gelegentlich ganz leichten Ohrenschmerz kenne ich und ordne es unter Absetzsymptome ein.

Ich hoffe, dass du dir etwas Schonung gönnen kannst und es dir ganz schnell wieder besser geht. :fly:

Liebe Grüße
Rosenrot
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Re: Anikkes Thread: Mirtazapin

Beitrag von Razia » Montag, 26.11.18, 14:59

Hallo Anikke

ich hatte Mittelohrentzündung immer im Rahmen einer Ekältung, ich bin nicht sicher, ob die Ohrentzündung für sich ansteckend ist. Das klingt aber ganz danach, als wenn es eine wäre. Heutzutage verschreiben die HNO da meist nur Nasenspray, damit die Atemwege frei sind und somit das Ohr belüftet wird. Ich hab das bisher immer so wegbekommen, aber das hängt auch sicher von der Schwere der Entzündung ab.

Gute Besserung.

LG
Ramona
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Re: Anikkes Thread: Mirtazapin

Beitrag von lunetta » Montag, 26.11.18, 18:53

Hallo!

Ja, eine Ohrenentzündung kann ansteckend sein, wenn ein Virus Ursache des Infekts ist.

Ich hatte schon so oft eine Ohrentzündung dass ich es gar nicht mehr zählen kann. Früher hat man IMMER ein AB verordnet und ich habe es eingenommen, ohne es zu hinterfragen.

Nun nehme ich seit vielen Jahren kein AB mehr ein und möchte mir das gerne für eine wirklich so schwere Infektion vorbehalten, wo gar nichts mehr helfen würde.

Ich behandle Ohrentzündung immer so:
Abschwellendes Nasenspray 3x täglich, Zwiebelsäckchen auflegen, ins Ohr kommen 2x täglich Bednesol Augen- und Ohrentropfen. und 2-3 x täglich Ibuprufen als Tablette und somit auch Entzündungshemmer.

So habe ich in den letzten Jahren JEDE Ohrentzündung weggebracht.

Gute Besserung und GLG!
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Jamie
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Re: Anikkes Thread: Mirtazapin

Beitrag von Jamie » Montag, 26.11.18, 18:57

Hallo, :)

ich bin ja ganz schlimm Mittelohrentzündungsgeplagt und verschone euch mit meinen Horrorstories :o , aber meiner Meinung nach ist die Mittelohrentzündung an sich nicht ansteckend, aber eben die Schnupfenviren (der Virus), die dem meist vorausgehen.

Durch die Schnupfenviren schwellen die Nasennebenhöhlenschleimhäute an und ebenfalls die Verbindung zum Ohr (Ohrtrompete / Eustachische Röhre) und die Keime können sich auf der geschwollenen, entzündeten und damit anfälligen Schleimhaut rasch vermehren und Richtung Ohr ausbreiten, wo es dann oft in ein bakterielles Geschehen übergeht.

Bei Ohrenschmerzen sage ich nur wehret den Anfängen, es kann nämlich ganz schnell schlimm werden. Ich würde unbedingt zum HNO Arzt gehen und es überprüfen lassen; notfalls tut es auch der Hausarzt.
Und Nasenspray nehmen, um die Schleimhäute zum Abschwellen zu bekommen.

Grüße und gute Besserung
Jamie

---
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Re: Anikkes Thread: Mirtazapin

Beitrag von Towanda1 » Montag, 26.11.18, 20:47

Hallo Anikke,

bis Du zum Arzt kommst, kannst Du den altbewährten Zwiebelwickel machen: https://otovowen.de/mittelohrentzuendun ... kchen.html

Gute Besserung!

LG Towanda
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09.11.18 - 8,50 mg Mirtazapin
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16.01.19 - 6,70 mg Mirtazapin

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1 x wöchentlich Ciprofloxacin C30 5 Globuli
1 x wöchentlich Mirtazapin C30 5 Globuli
3 x tgl. Thyreoidea comp. 3 Globuli


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Re: Anikkes Thread: Mirtazapin

Beitrag von Kaenguru70 » Montag, 26.11.18, 22:14

Hallo liebe Anikke :hug: ,

es tut mir leid, dass du einen Ohrinfekt hast :cry: .
Aus eigener Erfahrung weiß ich wie schmerzhaft das sein kann. Auch meine Kinder hatten schon sehr schwere Mittelohrentzündungen :o .

Du wirst es sicherlich selber gut abschätzen können, ob du noch mit Zwiebelwickeln zurecht kommst oder ein Antibiotikum brauchst .

Einen Besuch beim Arzt fände auch ich sehr ratsam, so eine Mittelohrentzündung kann blitzartig sehr schlimm werden.

Du hast ja schon prima Tipps erhalten und ich drücke dir die Daumen, dass es rasch besser wird und du kein Antibiotikum brauchst :wink: .

Ganz liebe Grüße
Sarah :hug:
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Re: Anikkes Thread: Mirtazapin

Beitrag von Anikke » Dienstag, 27.11.18, 7:35

guten morgen ihr lieben,
habt vielen lieben dank für die Anteilnahme und Tipps :)
ich habe mit der betroffenen Freundin telefoniert, und die hat mir arconit ohrentropfen von der wala empfohlen.
habe sie besorgt, zum Glück ist die Apotheke um die ecke- was soll ich sagen- zum Nachmittag hin waren die schmerzen.komplett abgeklungen, als wäre nie etwas gewesen..
bin dann gestern abend früh ins Bett und heute früh ist ein ganz leichter kleiner schmerz im rechten Ohr.
ich vermute wirklich dass es ein kleiner ansteckender ohreninfekt ist. die Freundin hatte das heftiger und länger, bei ihr kam es auch wie bei mir aus dem nichts, keine Erkältung, nur vorher müde und das Gefühl, krank zu werden. Gestern hatte ich frei, zum Glück. Heute versuche ich, zu arbeiten, mal sehen ob u wie mir das bekommt..
liebe grüße anikke
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Re: Anikkes Thread: Mirtazapin

Beitrag von Jofab » Dienstag, 27.11.18, 9:52

Guten Morgen liebe Anikke,

das freut mich sehr, daß es dir soviel besser geht !
Welch ein Glück, diesen guten Tip von deiner Freundin bekommen hast...

Wünsch dir weiterhin gute Besserung und gönn dir noch viel Ruhe.

Liebe Grüße :hug:
Ilse
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Re: Anikkes Thread: Mirtazapin

Beitrag von Rosenrot » Dienstag, 27.11.18, 12:29

Liebe Anikke,

wie schön, dass es dir besser geht! :)

Das mit dem Aconit ist ein super Tipp. Muss ich mir merken.

Viel Ruhe und Schonung für dich.

Liebe Grüße
Rosenrot
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Re: Anikkes Thread: Mirtazapin

Beitrag von Anikke » Mittwoch, 28.11.18, 7:41

liebe Ilse, liebe towanda,
habt vielen lieben dank!
leider bin ich immer noch nicht recht fit. ich bin halbkrank :(
ich hasse es, nicht entscheiden zu können ob "richtig" krank mit zuhausebleiben oder fit genug fürs Büro :(
ich habe kopfweh und ohrenrauschen und halswehh
außerdem habe ich Angst alles was jetzt im Dezember anliegt nicht zu packen :(
ich habe jetzt entschieden, erst später ins Büro zu gehen und hier erstmal sehr ruhig zu machen.
bin gestern halt weil es mir gut ging zum yoga gegangen, das könnte den Infekt wieder getriggert haben :(
ach der Winter mit den ständigen Infekten,kälte und Kraftlosigkeit ist sooo ein diesen m :censored: !!
am Wochenende bin ich zu einem 80. Geburtstag eingeladen, auf dem Land in 25km Entfernung. ich kann da nicht mal eben mit dem Fahrrad hin fahren, carsharing ist bei diesen kleinen strecken fast so teuer wie taxi, eine Mitfahrgelegenheit macht mich abhängig wann der Fahrer Lust hat wieder nach Haus zu fahren :(
ich habe keinerlei Lust auf die Feier :(
ich weiß nicht ob das richtig ist. Die Frau wird nur 1x 80, das sollte ich doch honorieren :(
ich fühle mich immer wie so ein schlechter Geiger Mensch wenn ich zu sowas nicht gehe.als wenn ich nichts für meine Freundschaften tun will :(
aaaaber ich habe keine Lust auf die geburtstagsgesellschaft.
ich bekomme am Freitag eine Nähmaschine, die möchte ich am Wochenende ausprobieren. ich möchte keine kraft für sozialstress aufwenden.
Ich könnte einen ersatzbesuch vereinbaren und einen grippalen Infekt vorschieben (das ist zumindest gerade halbwahr)
Die Frau die Geburtstag hat ist eine ganz ganz nette, aaaber: wird sie mich vermissen? sie hat Familie und den großen Freundeskreis..
Ach ich weiß es nicht :(
wenn ich mich mit solchen Entscheidungen so quäle ist das immer ein Zeichen wie schlecht es mir geht :(
puuuh..
liebe grüße anikke
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lunetta
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Re: Anikkes Thread: Mirtazapin

Beitrag von lunetta » Mittwoch, 28.11.18, 8:42

Liebe Anikke!

Ich würde auch eher zuhause bleiben und mir Ruhe gönnen, wenn dir danach ist. Die Dame würde dich an diesem Tag sicher nicht vermissen, es wird so viel Trubel sein, und du würdest bei vielen Leute eh untergehen.

Dann eher mal später einen Termin mit ihr allein ausmachen, und das dann genießen.

Aber das ist nur das was ich machen würde.

GUte Besserung und GLG!
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Re: Anikkes Thread: Mirtazapin

Beitrag von Anikke » Donnerstag, 29.11.18, 7:33

guten morgen,
liebe lunetta, vielen dank..
ich habe gestern entschieden, mir Zeit zu lassen und im Büro nur das nötigste zu tun.
dann war es so,noch kam ins Büro und alles war weg. so habe ich den Tag dort gut gewuppt und war abends sogar noch unterwegs.
heute früh geht es mirrwieder nicht gut, nicht ganz so schlecht wie gestern, aber ich spüre deutlich dass da ein Infekt im Körper ist.
ich hoffe, dass mein Körper den schafft.
zu dem Geburtstag habe ich mich zum Glück vertan. der ist erst am nächsten Wochenende, der Termin ist sogar freitags, so dass mir das Wochenende zum erholen bleibt :)
ich kann es mir dann in der nächsten Woche noch offen halten, ob ich dahin gehen möchte..
liebe grüße Anikkei
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Re: Anikkes Thread: Mirtazapin

Beitrag von Anikke » Samstag, 01.12.18, 10:05

guten morgen ihr Lieben :)
zum Glück ist endlich Wochenende :)
ich habe mich durch die Woche gequält, war immerzu so halbkrank *seufz* und fühle mich heute immer noch so..
iwie muckert ein Infekt in meinem Körper, der mich zwar nicht krank.macht aber viel Energie raubt :(
heute morgen habe ich endlich mal ausschlafen können :)
morgen ist ein weiterer reduktionsschritt dran, den werde ich aber aufschieben. ich habe noch so starkes ohrenrauschen und spüre so gar nicht die übliche lust, weiter runter zu gehen.

ich überlege auch, wie ich weitermachen soll.
habe das gefühl, jetzt wirklich kleinschrittiger werden zu müssen. oder nach der reduktion längere pausen zu machen.

ich finde, ich bin bisher extrem gut durchgekommen mit allen schritten die ich so gewagt habe. deshalb will ich natürlich auch nicht zuuu vorsichtig sein.

also so schnell wie möglich und so langsam wie nötig :)

da ich jetzt im Büro echt stress habe, mehrere Veranstaltungen für das alte Projekt wuppen und gleichzeitiggschon das neue Projekt ab 01.01. vorbereiten muss, bin ich noch mehr als üblich gefordert, vieles gleichzeitig zu tun und zu bedenken. aber gerade das neue Projekt macht mir trotz allem Spaß und ich freue mich auf die neue Zeit.

also nächste Reduktion irgendwann am 3. Advent Wochenende :)

nun muss ich nur die passende Schriftgröße noch finden..

kennt ihr alten häsinnen vllt einen thread einer Mirtazapin ansetzenden Person aus der Vergangenheit, die auch ohne ernste Schwierigkeiten absetzte?

ich würde mich da sehr für die Schriftgrößen im unteren dosisbereich interessieren.

die mir bekannten threads sind so, dass oft ein kalter Entzug vorher stattgefunden hatte, der ein extrem gereiztes ZNS hinterließ und megakleine Schritte erforderlich machte.

da ich ja von Beginn an nie einen kaltenzug hatte und meine Symptome sich auch immer im Rahmen hielten, suche ich nach einem entsprechenden Modell für den unteren dosisbereich, an dem ich mich orientieren kann.

liebe grüße anikke
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Re: Anikkes Thread: Mirtazapin

Beitrag von Jofab » Samstag, 01.12.18, 11:28

Liebe Anikke,

danke für die lieben Grüße !
Tut imr leid, daß du den Infekt immer noch nicht ganz überwunden hast...

Hoffe, daß du eine Dosis findest, bei der du immer noch Lebensqualität bewahren kannst..
würde jetzt vielleicht auch kleinschrittigwr vorgehen.

Liebe Grüße - bin noch unterwegs..
Ilse
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Medlem
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Re: Anikkes Thread: Mirtazapin

Beitrag von Medlem » Samstag, 01.12.18, 11:51

Hallo Annike,

schau Dir mal meine Signatur an. Muss aber auch sagen, dass die letzten Schritte die heftigsten waren.

Viele Grüße

Medlem
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Diagnose: ?? Probleme begannen nach Antibiotikaeinnahme, v.a. Magen-Darm, irgendwann Schlafstörung, große Gewichtsabnahme, Laktose- und Fruktoseintoleranz (bekannt seit 11/14)
Ganzheitliche Maßnahmen: Darmsanierung mit Symbioflor und Flohsamen, Vitamin-D und Zink (beides starker Mangel), Magnesium tut mir gut

Mirtazapin-Einnahme 12/14 - 6/15 und Absetzen 7/15 - 8/16:
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09/16: Innerhalb kurzer Zeit 2-3 kg abgenommen (ohne Diät). Kann wieder essen, wozu ich Lust habe.
Ca. 3 Monate nach 0: Ich fühle mich wieder normal!
22.12.16 - schlafe wieder 7 Stunden am Stück!
6 Monate nach 0: Ich bin wieder vollkommen ich. Bericht für AD erfolgreich abgesetzt ist noch in Arbeit...

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Re: Anikkes Thread: Mirtazapin

Beitrag von carlotta » Samstag, 01.12.18, 20:17

Liebe Anikke,
Anikke hat geschrieben:
Samstag, 01.12.18, 10:05
also so schnell wie möglich und so langsam wie nötig
Das ist ja die Gratwanderung, um die es letzten Endes bei uns allen geht, denn man hat ja i. d. R. gute Gründe fürs Reduzieren/Absetzen.

D. h., Du bist Erstkonsumentin, hast vorher noch nie PP genommen oder auch andere Medikamente häufiger über längere Zeiträume, die tiefgreifende Spuren hinterlassen haben könnten (z. B. Antihistaminika, Schmerzmittel, AB etc.)? Das sollte man im Rahmen einer ganzheitlichen Betrachtung alles berücksichtigen.

Ich sehe es nicht als zielführend an, wenn Du jetzt einen anderen Verlauf als Orientierung für die Schritte heranziehst. Zum Mut-Machen ja, das ist sicher gut. Aber zum Tempo-Anpassen würde ich mich an die allgemeinen Vorgaben halten, die sich nicht grundlos in internationalen Betroffenengruppen etabliert haben und maximal 10 Prozent der letzten Dosis vorsehen. Gerade im unteren Dosisbereich würde ich das ernst nehmen. - Jeder Verlauf samt Gesamtkonstitution und Lebensumständen ist derart individuell, dass solche Vergleiche schwierig sind. Man kann nur risikominimierend vorgehen, wenn man vorbeugen möchte. Und gerade wenn man im Berufsleben steht und das nicht aufs Spiel setzen möchte, ist ein achtsames Vorgehen zu empfehlen.

Sei dankbar für den bisherigen milden Verlauf und schone Deinen Körper mit annehmbaren Schritten. Wäre (zumindest mittlerweile) meine Herangehensweise.

Liebe Grüße
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Re: Anikkes Thread: Mirtazapin

Beitrag von Anikke » Sonntag, 02.12.18, 9:48

guten morgen liebes forum, liebe Carlotta,

ich danke dir sehr für deine klaren Worte.

ich habe in den Jahren vor der dreimonatigen pp-einnahme nahezu medikamentenfrei gelebt. die einzige länger dauernde Einnahme waren ppi 2016 für 3 Monate, danach immer je ca 14 tägig in Urlaubern/Weihnachten.
jedoch gehe ich davon aus, dass durch die komplexe PTBS mein ZNS schon immer sehr belastet war und ist.

das Mirta hatte ich auch nur für 3 Monate regelmäßig genommen.

du hast recht, ich bin immer wieder froh, dass mein Körper so relativ mild auf das absetzen reagiert. immer wenn ich hier im forum lese, führe ich mir das vor Augen.

und dennoch :) *trotzigmitdemfußaufstampf*

Meine ersteinnahme des mirta wird im März 2019 zwei Jahre her sein. es ist doch ein waaaaahnsinn, dass ich nach dreimonatiger Einnahme über 2 Jahre mit absetzen beschäftigt bin! *aufreg*

nun ja.. ich habe noch Zeit für die Entscheidung, wie hoch der nächste schritt sein soll. erstmal mache ich zumindest eine Woche absetzpause, und whrl verlängere ich diese nochmal um eine Woche.

danach sehe ich weiter..

heute übrigens geht es mir ausgesprochen gut, sehr leises ohrenrauschen und dieser komische Infekt hat sich spürbar zurückgezogen. dennoch siegt heute die Vernunft, werde nicht reduzieren..

mein Wohnzimmer sieht gerade wunderbar bunt aus, hier liegen viele schöne Stoffe, ich probiere meine neue Nähmaschine aus, bin bisher sehr zufrieden :)
habe allerdings nur gerade genäht und Stoffe umsäumt, aber mehr werde ich voraussichtlich von dieser nähma auch nie verlangen :n

mein nächstes Projekt werden Vorhänge für das Schlafzimmer, dafür möchte ich die weihnachtspause nutzen..

liebe grüße Anikke
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Re: Anikkes Thread: Mirtazapin

Beitrag von Towanda1 » Sonntag, 02.12.18, 11:23

Liebe Anikke,

ich bin so dankbar über Deinen Thread - sind doch die Grundvoraussetzungen von uns Beiden sehr ähnlich. Ich habe Mirta auch nur 5 Monate regelmäßig genommen, bevor ich absetzen angefangen habe. Auch wenn man es nicht direkt vergleichen kann ist es doch eine große Motivation, die Schritte langsam zu gehen.

Vielen Dank für Deine Berichte!

Einen schönen Adventssonntag wünsche ich Dir,

lG, Towanda
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor Towanda1 für den Beitrag (Insgesamt 2):
Kaenguru70Ululu 69
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01.07.18 - 13,50 mg Mirtazapin - Umstieg auf Feinwaage und Nagelfeile :D
03.08.18 - 12,00 mg Mirtazapin
09.09.18 - 10,80 mg Mirtazapin
10.10.18 - 9,50 mg Mirtazapin
09.11.18 - 8,50 mg Mirtazapin
13.12.18 - 7,50 mg Mirtazapin
16.01.19 - 6,70 mg Mirtazapin

Weitere Medikamente:
Wegen Fluorchinolone-Schädigung jede Menge NEMs
1 x wöchentlich Ciprofloxacin C30 5 Globuli
1 x wöchentlich Mirtazapin C30 5 Globuli
3 x tgl. Thyreoidea comp. 3 Globuli


Ich bin nicht auf der Welt, um so zu sein, wie andere mich haben wollen

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