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Re: Sertralin zu schnell abgesetzt/u.a. starke Augenprobleme

Beitrag von Murmeline » Sonntag, 01.10.17, 21:45

Hallo Britsch,

lass dich mal drücken. :hug:

Für mich liest sich das auch so, dass dein Zustand aus einer vorhandenen aber eigentlich nicht bedrohlichen Sache (die Allergien und die Sorge) eine riesige Neuroemotion macht, die sich schwer kontrollieren lässt.

Hilft denn darüber zu reden, hats du einen Außenstehenden wie einen Therapeuten, mit dem du diese Reaktion anschauen und vielleicht auch aufarbeiten kannst?anchma ist es allerdings echt schwer, an solche Ängste kognitiv heranzugehen und sie aufzulösen.

Da du grundsätzlich von schwächeren Wellen und längeren Fenstern berichtest, würde ich das sehr sehr abwägen, in da die Eindosierungen einer Kleinstmenge wirklich von Vorteil sein könnte (wie gut es vertragen wird, darauf gibt es ja keine Garantie).

Hier gibt es einen Thread zum Umgang mit Angst und Panik, vielleicht ist da wa shilfreiches für dich dabei? viewtopic.php?f=50&t=11591

Grüße, Murmeline
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Re: Sertralin zu schnell abgesetzt/u.a. starke Augenprobleme

Beitrag von Britsch » Dienstag, 24.10.17, 23:54

Hallo und guten Abend,
leider ist es kein bisschen besser geworden. Schlimme Neuroemotionen mit Auf und Ab manchmal im Minutentakt. Dauerton in den Ohren. Übelkeit und Schwäche. Manchmal möchte ich nicht mehr da sein. Zwischendurch auch mal ein paar Stunden ganz normal. Manchmal halte ich es nicht aus und nehme eine kleine Menge - 0,25 bis 0,5 mg - Lorazepam. Dann geht's mir ein paar Stunden viel besser, und ich kann ein paar normale Dinge machen, z.B. einkaufen, Leute besuchen oder besucht werden oder einen kleinen Spaziergang. Leider scheint es, dass der nächste Tag dann umso schlimmer wird. Kann es sein, dass Lorazepam so eine Art Trigger ist? Ich brauche aber doch ab und zu eine eine kleine symptomarme Atempause, und ich habe noch keine andere Möglichkeit gefunden, wie ich die erreichen kann. Ihr seht schon, ich bin ganz schön fertig und auch mutlos und könnte ein wenig Aufmunterung gut gebrauchen.
Lieben Gruß,
Britsch
1995 erstmals psychiatrische/psychotherapeutische Behandlung mit Opipramol und Tavor. Damals wurde ich krank im Rahmen einer Ehekrise und dann Scheidung. Die genauen Dosierungeun und Einnahmezeiten erinnere ich nicht mehr. Nach einigen Jahren wurde ich umgestellt auf Amitriptylin, darunter massive Gewichtszunahme und Umstellung auf Sertralin 50 mg, zeitweise ergänzt durch Trazodon und Mirtazapin. Innerhalb von ca. 10 Jahren 4 stationäre Aufenthalte in psychosomatischen Kliniken. 2006 Erwerbsunfähigkeitsrente mit 56 Jahren. Ca. 2011 4 Wochen stationär in psychiatrischer Klinik wegen massiver Panikattacken und Einstellung auf 2 x 75 mg Lyrica und 50 mg Sertralin, ergänzt durch 1 mg Lorazepam bei Bedarf. Nach ca. 1 Jahr selbständiges Absetzen von Lyrica ohne Probleme. Seitdem 50 mg Sertralin plus Lorazepam bei Bedarf.
Anfang 2017 Ausschleichen von Sertralin wegen subjektiver Wirkungslosigkeit. Dosishalbierung alle 3-4 Wochen bis auf 12,5 mg ohne Symptome, Anfang März dann von 12,5 mg auf Null. Zunächst keine Symptome und psychisches Wohlbefinden. Erstmals Kopfschmerzen nach etwa 4-6 Wochen auf Null, dann immer neue und wechselnde Symptome wie Augenprobleme, Schwächegefühl, stundenlanges Weinen, Übelkeit, Nacken- und Rückenschmerzen, Muskelverhärtungen, Gesichts- und Kieferschmerzen, Kribbeln am Kopf und im Gesicht, dort auch Berührungsempfindlichkeit, Appetitlosigkeit.
Seit 250.10.2017 Wiedereindosieren von 0,5 mg Sertralin Mylan Dura 50 mg mittels der Wasserlösemethode. Sehr rasche Symptombesserung, besonders die Angstgefühle und andere Neuroemotionen sind deutlich schwächer geworden.
Seit 20.12.2017 folgende Medikation:
0,6 mg Sertralin Aurobindo mittels Wasserlösemethode
47 mg Metoprolol
3 x 3 Tropfen Alpex CBD-Öl 5 %ig
2 x 2 Kapseln Bullrichs Heilerde
Damit bin ich - bis auf gelegentlichen Reflux und häufiges Frieren - beschwerdefrei.
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2 x 1 Kapsel Magnesium Komplex a 950 mg
Von Sunday Natural.
Seit 19.01.2018:
0,75 mg Sertralin
47 mg Metoprolol
4 Kapseln Darmflora plus select von Dr. Wolz
Alles andere habe ich nach erneuter heftiger Welle abgesetzt.
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Re: Sertralin zu schnell abgesetzt/u.a. starke Augenprobleme

Beitrag von Clarissa » Mittwoch, 25.10.17, 6:40

Hallo Britsch,

es tut mir leid schreiben zu müssen, daß Lorazepam sicher kein Trigger ist, sondern Du in einer Abhängigkeit und Toleranz steckst. Ich kenne es: das Leben nur noch meistern/ein bisschen genießen zu können mit Hilfe eines Benzos. Für ein paar Stunden, solange das Benzo wirkt. Danach geht es umso schlechter, der Körper verlangt nach der nächsten Dosis.
Leider besteht dabei die Gefahr, rasch steigern zu müssen.

Ich habe Benzo/Z-Substanzen zum Schlafen genommen und musste leider feststellen, daß ich sie dann zur Entzugsbekämpfung, um funktionieren zu können, auch tags einnehmen musste. Das führte in eine Spirale, vor der ich nur warnen kann. Immerhin machte mich das mehr als stutzig und ließ mich den Entschluss fassen, den Benzokonsum zu beenden.

Leider ist es kaum jemandem möglich, nach meinen Beobachtungen, mit einer gleichbleibend geringen Dosis Lorazepam (z.B.) ein gleichbleibend einigermaßen gutes Leben zu führen.

Leider weiß ich keinen einfachen Ausweg aus diesem Dilemma. Ich habe abgesetzt und durch-/ausgehalten, aber einfach war und ist das nicht.

Teilnahmsvolle Grüße von sleepless.
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Re: Sertralin zu schnell abgesetzt/u.a. starke Augenprobleme

Beitrag von Britsch » Mittwoch, 25.10.17, 7:44

Hallo Sleepless,
Danke für die schnelle Antwort. Meinst Du wirklich, bei dem gelegentlichen und geringen Konsum von Lorazepam stecke ich in einer Abhängigkeit? Es sind maximal 0,5 mg, im schlimmsten Fall alle paar Tage... Mehr und regelmäßig habe ich das nie genommen, war immer nur mein Notfallmedikament bei Panikattacken...
Ich bin etwas ratlos.
Lieben Gruß,
Britsch
1995 erstmals psychiatrische/psychotherapeutische Behandlung mit Opipramol und Tavor. Damals wurde ich krank im Rahmen einer Ehekrise und dann Scheidung. Die genauen Dosierungeun und Einnahmezeiten erinnere ich nicht mehr. Nach einigen Jahren wurde ich umgestellt auf Amitriptylin, darunter massive Gewichtszunahme und Umstellung auf Sertralin 50 mg, zeitweise ergänzt durch Trazodon und Mirtazapin. Innerhalb von ca. 10 Jahren 4 stationäre Aufenthalte in psychosomatischen Kliniken. 2006 Erwerbsunfähigkeitsrente mit 56 Jahren. Ca. 2011 4 Wochen stationär in psychiatrischer Klinik wegen massiver Panikattacken und Einstellung auf 2 x 75 mg Lyrica und 50 mg Sertralin, ergänzt durch 1 mg Lorazepam bei Bedarf. Nach ca. 1 Jahr selbständiges Absetzen von Lyrica ohne Probleme. Seitdem 50 mg Sertralin plus Lorazepam bei Bedarf.
Anfang 2017 Ausschleichen von Sertralin wegen subjektiver Wirkungslosigkeit. Dosishalbierung alle 3-4 Wochen bis auf 12,5 mg ohne Symptome, Anfang März dann von 12,5 mg auf Null. Zunächst keine Symptome und psychisches Wohlbefinden. Erstmals Kopfschmerzen nach etwa 4-6 Wochen auf Null, dann immer neue und wechselnde Symptome wie Augenprobleme, Schwächegefühl, stundenlanges Weinen, Übelkeit, Nacken- und Rückenschmerzen, Muskelverhärtungen, Gesichts- und Kieferschmerzen, Kribbeln am Kopf und im Gesicht, dort auch Berührungsempfindlichkeit, Appetitlosigkeit.
Seit 250.10.2017 Wiedereindosieren von 0,5 mg Sertralin Mylan Dura 50 mg mittels der Wasserlösemethode. Sehr rasche Symptombesserung, besonders die Angstgefühle und andere Neuroemotionen sind deutlich schwächer geworden.
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Damit bin ich - bis auf gelegentlichen Reflux und häufiges Frieren - beschwerdefrei.
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1 mg Sertralin
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Re: Sertralin zu schnell abgesetzt/u.a. starke Augenprobleme

Beitrag von Jamie » Mittwoch, 25.10.17, 11:39

Hallo Britsch, :)

ich denke du bewegst dich im Grenzbereich zu einer möglichen Abhängigkeit.
Was nicht dafür spricht ist, dass du anscheinend die Dosis noch nicht steigern musstest, was allerdings dafür spricht ist der untergrottige Tag, den du danach hast. Es könnte sich dabei um einen Zustand der Entzügigkeit handeln; oder du leidest unter Nebenwirkungen des Lorazepams.

Wie du selber schreibst, ist das eigentlich so kein Zustand.
Nur mit Benzos zu funktionieren ist leider auch desaströs :cry: . Auch wenn du jetzt noch nicht abhängig / süchtig sein solltest, wird das vermutlich irgendwann geschehen, wenn das so weitergeht.

Was glaubst du denn selbst wie es weitergehen könnte? Besteht die Möglichkeit noch mal über eine Wiedereinnahme einer kleinen Menge nachzudenken?

Grüße
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Re: Sertralin zu schnell abgesetzt/u.a. starke Augenprobleme

Beitrag von Britsch » Mittwoch, 25.10.17, 13:04

Hallo Jamie,
Ich denke, Deine Überlegungen treffen die Sache ziemlich gut. Noch bin ich nicht abhängig von Lorazepam, aber tatsächlich gefährdet, wenn es so weitergeht. Und eine Hilfe ist es ja auch nicht auf dem Weg durch das Entzugssyndrom.
Ich denke, ich werde einen Versuch machen mit einer kleinen Menge Sertralin, vielleicht 0,5 oder 1 mg. Meine letzte Dosis im März war 12,5 mg. Vielleicht kann mir jemand mit der Wasserlösmethode behilflich sein, mein Kopf macht die Rechenaufgabe im Moment nicht mit. Was meinst Du zu meinem Entschluss?
Lieben Dank für Deine Antwort, und ich wünsche Dir einen guten Tag.
LG Britsch
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Re: Sertralin zu schnell abgesetzt/u.a. starke Augenprobleme

Beitrag von padma » Mittwoch, 25.10.17, 18:40

hallo Britsch, :)

ich würde es mit 0,5 mg versuchen.
Wieviel mg sind in einer deiner Tabletten?

liebe Grüsse,
padma
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1.07.2018: 0,2 mg :schnecke:


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Re: Sertralin zu schnell abgesetzt/u.a. starke Augenprobleme

Beitrag von Britsch » Mittwoch, 25.10.17, 18:58

Hallo Padma,
es sind 50 mg Tabletten, teilbar auf 2x 25 mg.
Danke für Deine Hilfe!
LG Britsch
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Anfang 2017 Ausschleichen von Sertralin wegen subjektiver Wirkungslosigkeit. Dosishalbierung alle 3-4 Wochen bis auf 12,5 mg ohne Symptome, Anfang März dann von 12,5 mg auf Null. Zunächst keine Symptome und psychisches Wohlbefinden. Erstmals Kopfschmerzen nach etwa 4-6 Wochen auf Null, dann immer neue und wechselnde Symptome wie Augenprobleme, Schwächegefühl, stundenlanges Weinen, Übelkeit, Nacken- und Rückenschmerzen, Muskelverhärtungen, Gesichts- und Kieferschmerzen, Kribbeln am Kopf und im Gesicht, dort auch Berührungsempfindlichkeit, Appetitlosigkeit.
Seit 250.10.2017 Wiedereindosieren von 0,5 mg Sertralin Mylan Dura 50 mg mittels der Wasserlösemethode. Sehr rasche Symptombesserung, besonders die Angstgefühle und andere Neuroemotionen sind deutlich schwächer geworden.
Seit 20.12.2017 folgende Medikation:
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47 mg Metoprolol
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1,3 mg Sertralin
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Reduzierung auf 1,2 mg Sertralin
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Re: Sertralin zu schnell abgesetzt/u.a. starke Augenprobleme

Beitrag von Murmeline » Donnerstag, 26.10.17, 11:28

Hallo Britsch,

wenn Du 50 ml Wasser nimmst, ist es ganz einfach. Wenn Du die 50mg Tablette in 50ml Wasser auflöst, dann entspricht 1 ml genau 1 mg, bzw. eben 0,5 ml entsprechen 0,5 mg.

Wenn sich die Tablette exakt in der Mitte teilen lässt, kannst Du auch 25 mg in den 50ml auflösen. Dann entspricht 1 mg 2 ml und 0,5 mg eben 1 ml.

Hast Du kleine Spritzen?

Hier gibt es Infos zur Methode: viewtopic.php?t=10923 und hier Tipps: viewtopic.php?f=16&t=12619

Grüße, Murmeline
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Re: Sertralin zu schnell abgesetzt/u.a. starke Augenprobleme

Beitrag von Britsch » Donnerstag, 26.10.17, 13:21

Vielen lieben Dank, Murmeline! Kleine Spritzen habe ich mir in der Apotheke besorgt. Dann werde ich es mal mit mit 0,5 ml versuchen und hoffe, dass es noch klappt. Auf jeden Fall werde ich euch berichten.
Danke nochmals für die Hilfe und Unterstützung!
Lieben Gruß,
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Re: Sertralin zu schnell abgesetzt/u.a. starke Augenprobleme

Beitrag von Lisamarie » Donnerstag, 26.10.17, 18:32

Hallo Britsch, ich drück die Daumen das die das Wiedereindosieren gut gelingt. Halt uns auf dem Laufenden wie es dir bekommt und bevor du was veränderst in der Dosierung.
Lg Petra
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6 Monate heftigste Absetzproblematik.Magendarm 30 Kilo in vier Monaten abgenommen.Halbes Jahr bettlägerig.Schwer suzidal zum stabilisieren fast ein Jahr gebraucht.
Oxazepam reduzieren von umgerechnet 50 mg Diazepam:
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Re: Sertralin zu schnell abgesetzt/u.a. starke Augenprobleme

Beitrag von Britsch » Donnerstag, 26.10.17, 20:44

Danke, Lisamarie! Ich halte euch informiert. Morgen früh geht's los. Ein bisschen bange ist mir schon, aber die Hoffnung überwiegt.
Liebe Grüße,
Britsch
1995 erstmals psychiatrische/psychotherapeutische Behandlung mit Opipramol und Tavor. Damals wurde ich krank im Rahmen einer Ehekrise und dann Scheidung. Die genauen Dosierungeun und Einnahmezeiten erinnere ich nicht mehr. Nach einigen Jahren wurde ich umgestellt auf Amitriptylin, darunter massive Gewichtszunahme und Umstellung auf Sertralin 50 mg, zeitweise ergänzt durch Trazodon und Mirtazapin. Innerhalb von ca. 10 Jahren 4 stationäre Aufenthalte in psychosomatischen Kliniken. 2006 Erwerbsunfähigkeitsrente mit 56 Jahren. Ca. 2011 4 Wochen stationär in psychiatrischer Klinik wegen massiver Panikattacken und Einstellung auf 2 x 75 mg Lyrica und 50 mg Sertralin, ergänzt durch 1 mg Lorazepam bei Bedarf. Nach ca. 1 Jahr selbständiges Absetzen von Lyrica ohne Probleme. Seitdem 50 mg Sertralin plus Lorazepam bei Bedarf.
Anfang 2017 Ausschleichen von Sertralin wegen subjektiver Wirkungslosigkeit. Dosishalbierung alle 3-4 Wochen bis auf 12,5 mg ohne Symptome, Anfang März dann von 12,5 mg auf Null. Zunächst keine Symptome und psychisches Wohlbefinden. Erstmals Kopfschmerzen nach etwa 4-6 Wochen auf Null, dann immer neue und wechselnde Symptome wie Augenprobleme, Schwächegefühl, stundenlanges Weinen, Übelkeit, Nacken- und Rückenschmerzen, Muskelverhärtungen, Gesichts- und Kieferschmerzen, Kribbeln am Kopf und im Gesicht, dort auch Berührungsempfindlichkeit, Appetitlosigkeit.
Seit 250.10.2017 Wiedereindosieren von 0,5 mg Sertralin Mylan Dura 50 mg mittels der Wasserlösemethode. Sehr rasche Symptombesserung, besonders die Angstgefühle und andere Neuroemotionen sind deutlich schwächer geworden.
Seit 20.12.2017 folgende Medikation:
0,6 mg Sertralin Aurobindo mittels Wasserlösemethode
47 mg Metoprolol
3 x 3 Tropfen Alpex CBD-Öl 5 %ig
2 x 2 Kapseln Bullrichs Heilerde
Damit bin ich - bis auf gelegentlichen Reflux und häufiges Frieren - beschwerdefrei.
Am 03.01.2018 hinzugefügt:
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Re: Sertralin zu schnell abgesetzt/u.a. starke Augenprobleme

Beitrag von Britsch » Freitag, 27.10.17, 12:11

So ihr Lieben, ich hab's gemacht.

Das Auflösen hat ganz gut geklappt.

Jetzt ist die Einnahme von 0,5 mg Sertralin 2 Stunden her, und es ist nichts Unangenehmes passiert. Tatsächlich ist mein Tinnitus deutlich leiser, und Kopf und Bauch fühlen sich ein wenig ruhiger an.

Ich glaube nicht, dass es ein Placeboeffekt ist oder es sich um Wunschdenken handelt, da ich eher Angst vor der Einnahme hatte und unangenehme Effekte erwartet hätte.

Nun mache ich also erstmal so weiter, bis ich von euch etwas anderes höre.

Nochmals lieben Dank an euch alle, die mich bis hierher begleitet und zu diesem Schritt ermutigt haben. Scheinbar war es die richtige Entscheidung.

Liebe Grüße,
Britsch
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Anfang 2017 Ausschleichen von Sertralin wegen subjektiver Wirkungslosigkeit. Dosishalbierung alle 3-4 Wochen bis auf 12,5 mg ohne Symptome, Anfang März dann von 12,5 mg auf Null. Zunächst keine Symptome und psychisches Wohlbefinden. Erstmals Kopfschmerzen nach etwa 4-6 Wochen auf Null, dann immer neue und wechselnde Symptome wie Augenprobleme, Schwächegefühl, stundenlanges Weinen, Übelkeit, Nacken- und Rückenschmerzen, Muskelverhärtungen, Gesichts- und Kieferschmerzen, Kribbeln am Kopf und im Gesicht, dort auch Berührungsempfindlichkeit, Appetitlosigkeit.
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Re: Sertralin zu schnell abgesetzt/u.a. starke Augenprobleme

Beitrag von Ululu 69 » Freitag, 27.10.17, 18:20

Hallo Britsch, :)

Das klingt doch schon mal gut. :roll:
Es kommt vor, dass schon die erste Einnahme eine Verbesserung bringt.
Zumindest reagierst du nicht mit einer Unverträglichkeit.

Ich wünsche dir, dass du dich schnell stabilisieren kannst.

LG Ute
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Re: Sertralin zu schnell abgesetzt/u.a. starke Augenprobleme

Beitrag von Jofab » Freitag, 27.10.17, 19:14

Hallo Britsch,
bin ein bischen irritiert. Habe dir in deinem anderen thread geantwortet.
LG Ilse
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Re: Sertralin zu schnell abgesetzt/u.a. starke Augenprobleme

Beitrag von Ululu 69 » Freitag, 27.10.17, 19:47

Hallo Ilse,

Das war schon richtig.
Britsch hat einen eigenen Thread für das Thema "SSRI Absetzsyndrom bei älteren Menschen" eröffnet.

LG Ute
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Re: Sertralin zu schnell abgesetzt/u.a. starke Augenprobleme

Beitrag von Britsch » Samstag, 28.10.17, 18:20

Hallo Ilse,
Ich habe Dir in meinem thread "SSRI-Absetzsyndrom bei älteren Menschen" geschrieben.
Lieben Gruß,
Britsch (Brigitte)
1995 erstmals psychiatrische/psychotherapeutische Behandlung mit Opipramol und Tavor. Damals wurde ich krank im Rahmen einer Ehekrise und dann Scheidung. Die genauen Dosierungeun und Einnahmezeiten erinnere ich nicht mehr. Nach einigen Jahren wurde ich umgestellt auf Amitriptylin, darunter massive Gewichtszunahme und Umstellung auf Sertralin 50 mg, zeitweise ergänzt durch Trazodon und Mirtazapin. Innerhalb von ca. 10 Jahren 4 stationäre Aufenthalte in psychosomatischen Kliniken. 2006 Erwerbsunfähigkeitsrente mit 56 Jahren. Ca. 2011 4 Wochen stationär in psychiatrischer Klinik wegen massiver Panikattacken und Einstellung auf 2 x 75 mg Lyrica und 50 mg Sertralin, ergänzt durch 1 mg Lorazepam bei Bedarf. Nach ca. 1 Jahr selbständiges Absetzen von Lyrica ohne Probleme. Seitdem 50 mg Sertralin plus Lorazepam bei Bedarf.
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Re: Sertralin zu schnell abgesetzt/u.a. starke Augenprobleme

Beitrag von Britsch » Donnerstag, 16.11.17, 7:05

Ich wünsche allen einen guten Morgen!
Nach fast 3 Wochen mit 0,5 mg Sertralin brauche ich nochmal euren Rat. Es trat ja zunächst recht schnell eine Besserung ein in dem Sinne, dass die Symptome abgeschwächt wurden. Das hat sich bis heute aber nicht weiter verbessert, so dass ich denke, dass die 0,5 mg nicht ausreichen. Was meint ihr? Wie soll ich weitermachen? Ich bin wie immer dankbar für euren Rat!
Lieben Gruß, Britsch
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Re: Sertralin zu schnell abgesetzt/u.a. starke Augenprobleme

Beitrag von Jamie » Donnerstag, 16.11.17, 9:27

Hallo Britsch, :)

also du hast ja in der Zwischenzeit sicher mitbekommen, dass wir solche "Babydosen" vorschlagen, um erst einmal zu schauen, ob dein ZNS es überhaupt noch will und verträgt. Tut es das nämlich nicht, sind Reaktionen bei 0,5mg sicher milder und weniger heftig als wenn man gleich 5 oder 10mg nehmen würde.

Wie es scheint verträgst du das Sertralin noch, was gute Nachrichten sind.
Nicht bei jedem ist das der Fall.
Du könntest m. Er. auf 1mg hochgehen.

Grüße
Jamie
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Re: Sertralin zu schnell abgesetzt/u.a. starke Augenprobleme

Beitrag von carlotta » Donnerstag, 16.11.17, 10:46

Hallo Britsch,

hochzugehen könntest Du nach drei Wochen und Verträglichkeit versuchen, ich würde allerdings nicht gleich auf 1 mg gehen, sondern einen Zwischenschritt einlegen bei 0,75 mg.

SSRI sind so dermaßen potent, gerade im unteren Dosisbereich, dass schon kleinste Dosisveränderungen etwas bewirken können. Gerade nach einem vorherigen zu schnellen Absetzen und damit überreizten ZNS reagiert letzteres i. d. R. besonders sensitiv auf minimale Dosisveränderungen (nach unten UND nach oben), sodass man sehr behutsam vorgehen sollte, um es nicht erneut zu destabilisieren. Das kann nämlich wiederum Symptome hervorrufen.

Außerdem braucht das ZNS selbst bei höheren Dosen bei einer Wiedereindosierung z. T. Wochen und Monate, bis es sich stabilisiert. Man kann das nicht unbedingt mit immer höheren Dosen forcieren.

Und zuletzt geht es beim Wiederansetzen kleiner Mengen nicht allein um das Testen der Verträglichkeit; einerseits ja, andererseits aber auch darum, sich vorsichtig an die Stoffmenge heranzutasten, die tatsächlich gerade zur Stabilisierung benötigt wird. Denn wenn man bereits einige Zeit auf null war, hat sich das ZNS strukturell schon um einiges verändert im Vergleich zur letzten Einnahme, sodass ganz kleine Dosen teilweise schon ausreichen können, um es zu beruhigen. Sind sie zu groß (oder wird zu schnell aufdosiert), passt diese Dosis u. U. gar nicht mit dem derzeitigen Zustand des ZNS zusammen und überfordert es total. Die Folge: Symptome (selbst wenn man es grundsätzlich vertragen hätte, nur eben nicht in dieser Dosis). Man sollte sich immer wieder bewusst machen, dass SSRI/SNRI in VÖLLIG überhöhten Dosen verordnet werden und dass Kleinstmengen eine beträchtliche Wirkung haben können.

Ich würde mich da wirklich ganz vorsichtig herantasten. Beschleunigen kann man das Ganze so oder so nicht, nur sollte man möglichst schonend vorgehen, als hätte man es mit einem rohen Ei zu tun.

Liebe Grüße :group:
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