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Guglhupf: Cipralex (Escitalopram) absetzen

Wenn Antidepressiva abgesetzt werden, kann dies zu schweren und langwierigen Entzugserscheinungen führen. Viele Hersteller und Ärzte verharmlosen diese Problematik leider.
Guglhupf
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Guglhupf: Cipralex (Escitalopram) absetzen

Beitrag von Guglhupf » Sonntag, 23.07.17, 14:45

Hallo liebes Forum,

ich bin weiblich und 32 Jahre alt. Seit ca 2011 nehme ich Cipralex. Ich hatte meine erste Panikattacke ca mit 12 Jahren, damals war die Aufregung groß, keiner wusste was das war. Mum fuhr mich ins Krankenhaus, da wurde organisch alles abgeklärt und für total in Ordnung befunden. Die Ärzte sagten - wie so oft - ja mei es gibt eben Leute, die öfter mal unbegründet Herzrasen haben :roll: Damit konnte ich leben und als Kind hab ich mir nicht sehr viel daraus gemacht, sodass ich eigentlich bis zu einer größeren Belastungssituation 2011 keine größeren Beschwerden mehr hatte.

Dann wurde es beruflich turbulent und die nächste Panikattacke brach über mich. Ich wollte es erst noch "aushalten", doch konnte mich nicht mehr so leicht davon ablenken, sodass es zusehends zu einer Angststörung wurde. Ich konsultierte meinen Hausarzt, der mir zu 20mg Citalopram riet und sie mir wie M&Ms aushändigte. Kein Hinweis auf die Abhängigkeit, die sich dadurch ergeben würde. Nach ca. 2 Jahren ging es mir so gut, dass ich sie absetzen wollte.

Völlig ahnungslos hörte ich von heut auf morgen auf. Zuerst kamen nur die typischen Stromschläge, die ich in keinerlei Zusammenhang mit den Tabletten brachte. Nach 1,2 Wochen wollte mein Herz nicht mehr aufhören zu rasen. Tag und Nacht ein Zustand wie unter Strom oder nach 20 Tassen Kaffee. Ständig Herzrasen, in Ruhe, beim Schlafen, beim Liegen.. bis ich eines Morgens nicht mehr konnte und den Arzt aufsuchte. Dem hab ich zwar erklärt, dass ich Panikattacken habe, das hörte er aber gar nicht erst und holte meinen Mann in die Praxis um sich versichern zu lassen, dass er mich umgehend ins nächste Krankenhaus bringen würde, da ich definitiv behandelt werden müsste.

Die Fahrt Nachhause könnt ihr euch vorstellen.. ich war zu 1000% sicher dass man mich gleich einquartieren und am vermutlich völlig kaputten Herzen operieren würde. Nach Ultraschall, Langzeit EKG etc. stand fest: alles bestens <3 die Ärzte konnten sich wieder einmal nicht erklären, woher das kommen sollte rieten mir aber dazu, die Tabletten weiterzunehmen, wenn es mir so besser ginge :frust: . wenn ich gar nicht klarkam, könnte ich ja noch eine stationäre Therapie machen. Das wollte ich aber nicht, ich möchte dem Thema nicht zu viel Platz einräumen, da es mir besser geht, wenn ich so lebe als gäbe es diese "Probleme" nicht. Soweit so gut, nun also vor 1,5 Jahren ein weiterer Absetzversuch - von 15 auf 10 und von 10 auf 5mg. Innerhalb von 2 Wochen :D es kam wie es kommen musste - ich dachte mir reißt es den Boden unter den Füßen weg und da ich auch damals das alles noch nicht mit dem Absetzen in Verbindung bringen konnte, kam die Angst mit voller Wucht zurück - diese ganzen Fragen - warum hab ich das? kann ich nie mehr ohne? das kann doch nicht vom absetzen kommen? bin ich krank? etc. Nach nächtelangem Lesen und durchforsten diverser Foren kam endlich die Erkenntnis.

Nun habe ich damals das Medikament wieder eingeschlichen, und bis ca April 17 15mg genommen. Im Mai dann auf 10mg reduziert und seit Juni liege ich bei 5mg. Da es bei uns in Österreich die Tropfen nicht gibt, murkse ich seither auf der 5mg Minitablette herum und habe zuerst einen Tag eine halbe und am nächsten eine ganze genommen. Ich merke nun aber, dass sich allmählich wieder Symptome einstellen (Magen-Darm-Beschwerden und vor allem permanentes Gedankenkreisen um die Gesundheit - ich bin ja Hypochonder sondergleichen und wenn ich nicht "stabil" bin gehts nur noch um die Gesundheit :roll: ). Ich hab hier schon gelesen dass man in 10% Schritten reduzieren soll bzw. es eine Wasserlösmethode gibt.. eignet sich Cipralex dafür und wie müsste ich in meinem Fall mit aktuell einer 3/4 Tablette 5mg vorgehen?

Danke schon jetzt für eure Antworten. LG
Zuletzt geändert von LinLina am Freitag, 16.02.18, 23:15, insgesamt 3-mal geändert.
Grund: Titel auf wusch geändert

Rosenrot
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Re: Neu hier - Cipralex absetzen

Beitrag von Rosenrot » Sonntag, 23.07.17, 15:58

Hallo Guglhupf, :)

herzlich willkommen im ADFD-Forum.

Vielen Dank für deine ausführliche Vorstellung. Da hast du ja bereits einiges durchmachen müssen... Wie schön, dass wir dich jetzt hier unterstützen können.

Zum besseren Verständnis deiner Medikation: Du erwähnst den Markennamen Cipralex, sprichst aber von dem Wirkstoff Citalopram. Bei Cipralex handelt es sich jedoch um Escitalopram. Ich nehme an, du nimmst Escitalopram?

Für grundlegende Informationen zur Praxis des Ausschleichens verlinke ich dir den folgenden Thread:

viewtopic.php?f=18&t=12880

Viele von uns hier schleichen mit der Wasserlösemethode aus. D.h., man nimmt mit einer Spritze z.B. 50 ml Wasser und löst darin - in deinem Kontext - eine 5 mg Tablette auf. Mittels Dreisatz errechnet man dann die benötigte Menge und zieht diese - nach gutem Umrühren - per Spritze heraus, um sie einzunehmen. Wahlweise kann man auch die überschüssige Menge herausziehen und verwerfen und die verbleibende Lösung trinken.

Hier der Thread zur Wasserlösemethode:

viewtopic.php?f=16&t=12619

Die Regel "5 - 10 % der zuletzt eingenommenen Dosis alle 4 - 6 Wochen" hast du ja bereits gefunden.

Du warst mit deinen bisherigen Absetzschritten sehr schnell unterwegs. Aber ich bin zuversichtlich, dass du durch kleinere und langsamere Reduktionen größere Beschwerden wirst verhindern können.

Bist du bitte so nett und legst eine Signatur über deinen bisherigen Einnahme- und Absetzverlauf und die begleitenden Symptome an. Das erleichtert den Lesern den Einstieg in deine Geschichte, so dass sie effektiver antworten können.

Bitte schreib' hier gerne bei aufkommenden Fragen, Unsicherheiten oder dem Bedürfnis nach Austausch.

Liebe Grüße

Rosenrot
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Re: Neu hier - Cipralex absetzen

Beitrag von Guglhupf » Sonntag, 23.07.17, 16:12

Hallo Rosenrot,

danke für deine Antwort :) ich hatte eher den Eindruck dass ich nun schon sehr langsam ausschleiche, bin ein sehr ungeduldiger Mensch ;) ok dh für mich ich nehme nun für die nächsten 4-6 Wochen 4,5mg und dann davon wieder -10% und so weiter bis ich dann fertig bin :)
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Re: Neu hier - Cipralex absetzen

Beitrag von Rosenrot » Sonntag, 23.07.17, 16:18

Genau, immer in Abhängigkeit von deinem Befinden. D.h., der Körper gibt das Tempo vor.
Ggf. dosiert man auch wieder etwas auf, um Beschwerden abzumildern. Ziel des kontrollierten Ausschleichens ist es, möglichst uneingeschränkt sein alltägliches Leben fortführen zu können.

Liebe Grüße

Rosenrot
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Re: Neu hier - Cipralex absetzen

Beitrag von Guglhupf » Sonntag, 23.07.17, 16:22

Ja das hab ich jetzt eh gemacht. Ich kann das schwer erklären, aber ich möchte einfach nicht einsehen, dass ich es (noch) brauche. Dabei bin ich wieder quietschfidel wenn die Dosis passt grrr ich hab vorgestern wieder auf 5mg und werde nun mit der Wasserlösmethode arbeiten, mit der Bröselei mit den Tabletten wird das sonst nie so milligrammgenau funktionieren.
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Re: Neu hier - Cipralex absetzen

Beitrag von Rosenrot » Sonntag, 23.07.17, 16:48

Liebe Guglhupf, :)

leider ist es so, dass bei Antidepressiva mögliche Absetzerscheinungen zeitverzögert einsetzen können. Nach Wochen oder Monaten. Deswegen würde ich 4 Tagen Symptomfreiheit nicht allzu große Bedeutung beimessen und sehr kontrolliert und langsam vorgehen. :schnecke: :schnecke: :schnecke:

Bitte bedenke, dass dein Gehirn sehr viel Zeit benötigt, um sich neu zu modellieren und ohne den gewohnten Wirkstoff wieder in seine gewohnten Abläufe zu finden.

Der geduldige und achtsame Umgang mit sich selbst kann sich während dieser Zeit durchaus als positiver Schritt in der persönlichen Entwicklung erweisen.

Ein behutsames Ausschleichen wünscht dir

Rosenrot

PS: Das Bröseln der Tabletten ist wirklich nicht zu empfehlen, zumal gerade im unteren Dosisbereich Präzision wichtig ist. Die Wirksamkeit selbst geringster Mengen ist nicht zu unterschätzen. LG
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Re: Neu hier - Cipralex absetzen

Beitrag von Angsthase89 » Sonntag, 23.07.17, 18:38

Hallo liebe Guglhupf,

ich bin wie du auch hier neu im Forum und möchte auch langfristig Cipralex loswerden. Meine "Grunderkrankung" ist auch Hypochondrie. ;) Deswegen dachte ich, ich melde mich mal bei dir.
Meine Dosis waren 10mg, jetzt nehme ich etwas über 9, wohl 9,1 (11,5 inklusive Füllstoff).
Ich mache das momentan mit einer Waage, die relativ genau, aber nicht super genau misst, wie ich festgestellt habe. Deswegen werde ich mir für den unteren Dosisbereich (ab 5mg spätestens) entweder eine bessere Waage besorgen oder eine andere Methode überlegen.
Ich wünsche dir auf jeden Fall ganz viel Erfolg und möglichst keine Absetzsymptome. Am wichtigsten ist hierbei die Geduld. Das musste ich hier auch erst lernen. Ich habe schon mal zu schnell abgesetzt und habe genau wie du die Quittung bekommen. Aber jetzt sind wir beide schlauer und achtsamer.

Viele Grüße
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Nov. 2010: Erstmalig Cipralex, 10mg
Juni 2011: Erster Absetzversuch, nur über zwei Wochen, Absetzerscheinungen wie Brain Zaps, Schwindel, vermehrte Ängste
September 2011: Cipralex wieder eindosiert, 10mg
Ab Juni 2012-August 2012 nur noch 5mg genommen, im August ganz weggelassen. Etwas "emotionaler", sonst keine Absetzerscheinungen.
August 2012-September 2014 ohne Cipralex
September 2014 Rückfall: wieder mit dem Medikament begonnen, diesmal Generika Escitalopram, wieder 10mg, wieder stabil
Sep 2015-Dezember 2015 5mg, dann weggelassen, gleiche Erfahrungen wie 2012 beim Absetzen.
März 2016 extreme Verschlechterung, seit Mai 2016 wieder Escitalopram 10mg

Festentschlossen im Schneckentempo :schnecke: und achtsam das Zeug loszuwerden und ohne glücklich zu werden :sports:

19.07.2017: Erste Reduzierung, 9,1mg (wenn ich richtig gerechnet habe- 11,5 inklusive Füllstoff, 12,7mg entsprechen 10mg Wirkstoff)

16.08.2017: Reduziert auf ca. 8,4mg

15.09.2017: Reduziert auf ca. 7,7mg

14.10.2017: Reduziert auf ca. 6,8mg

14.11.2014: Reduziert auf 6,0mg

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Re: Neu hier - Cipralex absetzen

Beitrag von Guglhupf » Sonntag, 23.07.17, 20:09

Vielen Dank füg die netten Beiträge. Da ich hier nun erfahren habe, dass es völlig normal ist nicht so schnell absetzen zu können bzw sogar erstrebenswert, das Ganze so langsam wie möglich anzugehen, habe ich kein Problem mehr damit. Ich dachte nur - wie so viele anscheinend auch - dass ich gar nicht von den Tabletten loskommen würde, wenn ich so auf Reduktion reagiere :) ich bin echt froh, dass die Rückkehr der Symptome ganz normal und kein Zeichen rückkehrender psychischer Probleme ist, wie einem das oft eingeredet wird. Jetzt hab ich alle Zeit der Welt und ich probier dann mal die Wasserlösmethode sondt kauf ich mir so ne ganz exakte Waage, mal sehen wies klappt. Danke jedenfalls!

Ja wir Hypochonder sind schon ein eigenes Völkchen hihi aber hätte mir mein Arzt damals gesagt ich solle bei aufkommender Panik rausgehen, Ausdauersport machen, einen ordentlichen Schlafrhythmus einhalten etc hätte ich mir den ganzen Quatsch ersparen können.
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Re: Neu hier - Cipralex absetzen

Beitrag von Straycat » Mittwoch, 26.07.17, 20:03

Hallo Guglhupf,

ich bin auch aus Österreich und habe gerade etwas recherchiert. Soweit ich weiß, sollte es Escitalopram Tropfen geben, die in Österreich zugelassen sind (von Sandoz und von Chanelle). Frage doch am besten mal in einer Apotheke nach. Oft haben sie bestimmte Medikamente nicht lagernd, können sie aber bestellen.

Wo bist du denn in Österreich? In Wien?

Alles Liebe und Gute,
Cat
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LinLinapadmaMurmeline
Symptome : Weinen ohne Grund, grundlose Hoffnungslosigkeit, keine Motivation für irgendwas; Panikattacken/ Neuralgien seit 2017 Diagnose: unipolare Depression (2006), Panikstörung (2017)
Behandlung mit Escitalopram 10mg, später Steigerung auf 15mg und 20mg - ingsgesamt 10 Jahre
08/2016: Bupropion 300mg - eingeschlichen 1 Woche 150mg, dann 300mg
seit Volldosierung Bupropion (300mg) schrittweises Ausschleichen von Escitalopram (1 Woche 15mg, 2 Wochen 10mg, 1 Woche 5mg)
Bupropion: - 10 Tage 150mg (noch während voller Dosis Escitalopram), danach auf 300mg für 7 Wochen, dann wieder Reduzierung auf 150mg für 7 Tage aufgrund von übermäßiger Agitation und am 26.10.2016 auf 0mg (eigene Entscheidung ohne Arzt, da die Agitation und Panikattacken nicht abnahmen)
Seit 03/2017: 2 Wochen 37,5mg Venlafaxin, seither 75mg Venlafaxin
04-05/2017: 50mg Trittico, wieder abgesetzt
Seit 06.05.2018: Reduktion Venlafaxin um 10% (also Reduktion um 7,5 mg) - derzeit also 67,5 mg Venlafaxin
Seit 05.06.2018: Reduktion Venlafaxin um 10% der Restdosis ( Reduktion um 6,7 mg) - derzeit 60,75 mg Venlafaxin
Link zu meinem Thread

Blutoranger
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Re: Neu hier - Cipralex absetzen

Beitrag von Blutoranger » Sonntag, 30.07.17, 22:48

Servus Guglhupf,

ich bin auch aus Öserreich und hab mich nach dem Hin und Her mit den Tropfen für die Wasserlösmethode entschieden. Die mach ich schon seit über 2 Jahren und es funktioniert super.
Ich teil die 10 mg Tablette und versenk die Hälfte in 40 ml wasser. Während dem Umrühren zieh ich derzeit 12 ml auf und schütt es weg. Den Rest trink ich mit Tablette. Funktioniert sogar bei minimalen Schritten. Mein letzter war 0,04 :D

LG
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JamiepadmaMurmeline
Symptome: Panikattacken
Medikation:
Seit ca. 2008 - 10mg Cipralex, Wirkstoff: Escitalopram täglich
2010 erster Absetzversuch (nicht ausgeschlichen!) - kurz danach wieder abgebrochen
Frühling 2012 zweiter Absetzversuch mit Arzt: Von 10 auf 5mg - 1 Monat lang ausgehalten, dann wieder auf 10mg
Grundsätzlich hab ich mich einerseits viel besser gefühlt (Auch gute Gefühle waren besser) andererseits kamen schlimme Symptome:
Rauschen in den Ohren, Blitze sehen, Stimmen so laut, Angstzustände, Selbstmordwünsche

Seitr 01/2015 Umstieg auf Tropfen. 5mg/5mg Tablette und ich flipp schon aus
04/15 - wieder auf 10mg Tabletten stabilisiert

Anfang 05/2015 - 1 g von Tablette runtergeschliffen aber immer Dosisschwankungen
seit Mitte 05/2015 - 9mg per Wasserlösmethode - nach 2 Wochen wieder Panikattacken, Verzweiflung

Seit 13.06 wieder auf 9,5 g da es mir einfach gar nicht gut geht. Verzweifelt & überfordert
26.06 wieder stabilisiert

per 09.07 auf 9,25 g - mal sehen! EIntrag für mich: Bei Stabilisierung ist alles ok! Keine Verzweiflung, extremen Agressionen etc. es sind einfach diese dummen Tabletten.
per 24.07 erste leichte Absetzerscheinunge, Unruhe etc - per.28.07 auch leicht gereizt etc.. dazwischen aber super phase gehabt/ näöchster Tag schon vollstens gereizt
per 05.08 - noch immer miese tage an denen ich voll gereizt bin. saufe mich auch hin und wieder weg... alles ist so laut und nervt...zwischendrin aber seh rgute phasen
ich versuche den nächsten schritt!
per 09.08 auf 9,00 g
per 23.07 - sehr gereizt. ist schon Beziehungsschädigend - Lust auf Betäubung - Rauchen hop on/hop off
insgesamt extreme müdigkeit
27.08 - totale innere gervtheit - hitze ist sowas ungutes
per. 06.09 wieder besser - stabilierung - diesmal 2 wochen sehr zach!
per Mitte/ Ende Sep super...

per 09.11 versuche ich jetzt einmal einen kleineren schritt:
9,00 - auf 8,875
per 18.11 - tage an denen ich richtig kaputt bin und gereizt, aber auch kreislauf, nicht so schlimm
per 16.12 - gottseidank ist es wieder vorbei

per ca. 20.02 auf 8,8125
nach einer woche genrvtheit und müdigkeit

per ca 23.07.15 langsam auf 0,5/1ml = 8,68
nach ca 10 tagen arg genervt, Panikattacken, Schlafprobleme (Hals geht zu), Unruhe - bei PA Ausbruch aber mit Körperhaltung super gemeister - man merkts halt einfach dass da was Chemisches ist!!! (1 Woche lang)
dann 1-2 tage voll fertig, jetzt genervt

zwischenzeitlich hin und wieder ein bisschen weg...per anfang juli 2017 auf 8,5

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Re: Neu hier - Cipralex absetzen

Beitrag von Guglhupf » Donnerstag, 03.08.17, 2:41

Hallöchen,

Danke für den Tipp aber ich werde die Wasserlösmethode wählen, sobald es soweit ist. Bin aus Kärnten.

Wollte kurz berichten wie es mir seit meiner Anmeldung hier geht, da ich ja dachte ich hätte einen Rückfall und würde sowieso nieee mehr ohne Medis können.

Habe eben seit fast 10 Tagen wieder aufdosiert von 2,5 auf 5mg und die belastende Gedankenspirale ist Geschichte - Hurra! Auch meine Verdauungsprobleme sind Geschichte, mir geht's wieder gut.

Wie lange sollte ich nun bei den 5mg bleiben? Wirklich 4-6 Wochen? :shock:

Danke euch, Glg
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Re: Neu hier - Cipralex absetzen

Beitrag von Gwen » Donnerstag, 03.08.17, 9:00

Hallo Guglhupf,

ich reduziere auch Escitalopram.

Wenn es Dir mit den 5mg jetzt besser geht, bleib wirklich erst Mal dabei. So hat Dein Körper Zeit und Ruhe sich anzupassen. In 4-6 Wochen kannst Du dann auf 4,5 gehen. Und dann wirklich wieder erst Mal dort bleiben. Halt Pausen ein, sonst kann es passieren, dass die Symptome erst zeitversetzt kommen und Du doch wieder rauf dosieren musst. Und abwechselnd rauf und runter ist gar nicht gut und erhöht den Stress für den Körper und kann zusätzliche Symptome machen. Also schön langsam und gleichmäßig, dann kann Dein Gehirn sich am besten dran gewöhnen und Du hast (hoffentlich) nur geringe Beschwerden.

Liebe Grüße Gwen

PS: auf Tropfen würde ich an Deiner Stelle nicht umsteigen. Ich habe festgestellt, dass die Tropfer nicht ganz gleichgültig funktionieren (haben andere hier auch schon festgestellt). Je nach Menge in der Flasche muss man auch ein bisschen drauf klopfen und dann lösen sich die Tropfen teils früher. Bei größeren Mengen ist das vermutlich nicht so problematisch, aber bei 1 oder 2 Tropfen schon recht ungenau. Daher bin ich jetzt auf die Wasserlösemethode umgestiegen.
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Re: Neu hier - Cipralex absetzen

Beitrag von Guglhupf » Donnerstag, 03.08.17, 14:15

Hallo

Danke für deine Antwort :) gut dann werde ich das so langsam machen.

Ich hab vom Arzt statt Cipralex mal Escitalopram von Krka bekommen und das gar nicht vertragen! Daher wechsel ich sowieso nicht gern die Medis, da ich die Cipralex gut vertrage.

Lg
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Re: Neu hier - Cipralex absetzen

Beitrag von Gwen » Donnerstag, 03.08.17, 17:39

Hallo, Escitalopram ist der Wirkstoff im Cipralex. Aber wenn Du mit deinem Medikament gut klar kommst, dann solltest Du dabei bleiben. Beim Wechseln kann es aufgrund unterschiedlicher Zusammensetzung der Hilfsstoffe etc immer dazu kommen, dass man ein Medikament trotz gleichen Wirkstoffs schlechter verträgt.

Viele Grüße Gwen
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Re: Neu hier - Cipralex absetzen

Beitrag von Guglhupf » Samstag, 19.08.17, 2:13

Hallo ihr Lieben

ich hab mal wieder eine Frage. Ich nehme nun nach der Anmeldung hier seit gut 3 Wochen wieder 5mg Cipralex statt 2,5. soweit geht es mir gut. Am Tag kommt vielleicht ein ängstlicher Gedanke der aber so schnell weg ist, wie er gekommen ist.

Aber seit ich die Dosis erhöht habe kann ich einfach nicht ein- und durchschlafen. Ich liege bis 3,4 Uhr wach und bin morgens gerädert, als hätte mich ein Traktor überrollt. Da ich selbstständig bin kann ich mich dann zwar aufs Ohr hauen aber a) hätte ich genug zu arbeiten und b) ist das weder erholsam noch eine Lösung, da ich dann oft bis 1,2 Nachmittag liege und abends deshalb erst recht wieder nicht müde bin.

Kommt das von den Tabletten? Und da ich schon 2x absetzen versucht habe, ca ne Woche auf Null war und danach wieder eindosiert, es ca je ein Jahr genommen hab - sind die Symptome Zeichen eines kalten Entzugs oder ist das normal nach Erhöhung?

Danke euch schon jetzt!
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Re: Neu hier - Cipralex absetzen

Beitrag von Jamie » Samstag, 19.08.17, 10:00

Hallo Guglhupf, :)

es wäre besser für dich, wenn du dich regelmäßiger melden würdest, denn dann kann man rechtzeitig Tipps geben, ob die Dosis passt oder eher nicht.
Die Erhöhung scheint zumindest etwas gefruchtet zu haben, die Ängstlichkeit ist ja schon mal besser geworden und du schreibst ja selbst, dass etwas mehr Stabilität Einzug gehalten hat.

Allerdings ist Schlaflosigkeit ja ein massives Symptom und da liegt jetzt die Vermutung nahe, auch weil Escitalopram aktivierend wirkt, dass diese 5mg-Dosis eben nicht optimal ist. Womöglich zu hoch.
Da scheint Feinabstimmung nötig zu sein.
Ich würde jetzt gerne noch die Meinung anderer versierter User abwarten, aber vom Gefühl her würde ich sagen, musst du evtl. noch etwas abwarten oder auf ca. 4mg runter und dann weiter schauen, ob das hilfreich ist.

Grüße
Jamie
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Lisamarie
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Re: Neu hier - Cipralex absetzen

Beitrag von Lisamarie » Samstag, 19.08.17, 10:35

Hallo Gugelhupf, ich bin der gleichen Meinung wie Jamie und würde jetzt auf 4 mg gehen und und abwarten ob dein Schlaf sich verbessert. Wann nimmst du denn das Cipralex , morgens wäre am besten, so das du einen Abstand zum schlafen gehen hast.
lg Petra
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2012 noch 5 Monate Mirtzapin,Pipamperon,Levomepromaxin
Bis auf die Praxiten von heute auf morgen kalt abgesetzt, erste Absetzbeschwerden nach sechs Wochen, aber dann
6 Monate heftigste Absetzproblematik.Magendarm 30 Kilo in vier Monaten abgenommen.Halbes Jahr bettlägerig.Schwer suzidal zum stabilisieren fast ein Jahr gebraucht.
Oxazepam reduzieren von umgerechnet 50 mg Diazepam:
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Guglhupf
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Re: Neu hier - Cipralex absetzen

Beitrag von Guglhupf » Samstag, 19.08.17, 13:52

Ich melde mich so selten weil ich dachte gut damit zurecht zu kommen und wenn ich lese wies anderen geht, kommen mir meine symptome wie kinderkram vor. Ich habs auch nicht als so schlimm empfunden ehrlich gesagt, erst nach der dritten schlaflosen nacht hab ichs aufs medi geschoben.

Ja ich nehms morgens.

Weil du sagst aktivierend - da fallen mir weitere symptome ein:
- morgens typisch lebhafte träume
- abends beim einschlafen das zucken

Also soll ich auf 4mg reduzieren und abwarten ob es sich bessert?
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Re: Neu hier - Cipralex absetzen

Beitrag von padma » Samstag, 19.08.17, 18:52

hallo Gugelhupf, :)

ich würde zunächst auf 4,5 mg gehen, da du bereits 3 Wochen auf 5 mg bist.

liebe Grüsse,
padma
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Lisamarie
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Re: Neu hier - Cipralex absetzen

Beitrag von Lisamarie » Samstag, 19.08.17, 18:56

Hallo, ja Probier es aus ob deine Schlaflosigkeit mit 4 mg besser wird oder wie Padma schreibt mit 4.5 mg. Entscheide was sich für dich besser anfühlt.
Wäre lieb wenn du ein Hallo oder ä. als Begrüßung schreiben könntest sowie eine Abschiedsfloskel, liest sich dann für uns Beratenden netter. Danke.
Lg Petra
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