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Re: Neu hier - Cipralex (Escitalopram) absetzen

Beitrag von Guglhupf » Samstag, 30.12.17, 15:04

Hallöchen

Ich Mal wieder :) leider geht's mir heut nicht so gut. Habe vor 2 Tagen die Einnahme vergessen - 3,6mg - und heute quälen mich schrecklichen Unruhe, Angst, Nervosität und Durchfall mit Erbrechen hatte ich auch schon.

Erst war ich mir nicht sicher, ob das wirklich davon kommt, aber nachdem ich vorhin die heutige Dosis genommen habe ging es mir Recht schnell etwas besser. Zumindest ist die quälende Nervosität weg.

Dass das immer so reinhaut ist echt nervig.

Wünsche euch schon jetzt einen guten Rutsch ins neue Jahr :)

GLG Anna
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Re: Neu hier - Cipralex (Escitalopram) absetzen

Beitrag von Guglhupf » Montag, 01.01.18, 2:57

Hallo :)

Kleiner Nachbericht zum Horrortag gestern. Wie gesagt habe ich leider einen Tag ausgelassen, da ich mir nicht mehr sicher war, ob ich denn schon was genommen habe. Dachte dann besser auslassen als zu viel nehmen aber bin mir da nicht mehr so sicher, was schlimmer ist.

Ich bin schon mit übelsten Horrorgeschichten aufgewacht und war dann durch den Wind. Ständig Grübeleien und Zwangsgedanken, schlimme Angst und Unruhe. Das steigerte sich so, dass ich dann Durchfall bekam und mich sogar übergeben musste. Hatte so ein Würgegefühl im Hals.. als wäre alles verkrampft und alles drehte sich nur noch ums Übergeben, weil ich immer hoffte, dass mir das erspart bleiben würde.

Dann war es soweit und es ging mit ganz starken Spannungsschmerzen im Bereich der Rippen und der Wirbelsäule weiter. Den ganzen Tag und die ganze Nacht war ich total verkrampft und angespannt mit so starken Schmerzen, dass ich schon ein Schmerzmittel nehmen wollte - nur wogegen? Dachte da käme ein Infekt oä aber nachdem ich ständig grübeln musste, war es wohl eher kalter Entzug. Jedenfalls konnte ich keinen klaren Gedanken fassen und bekam einen Einblick in das Leid aller hier, die einen kalten Entzug durchmachen müssen. Ich wünsche allen Betroffenen alle Kraft, um das durchzustehen!!

Nachdem ich die Dosis normal weiternehme und ja nur 1 Tag gefehlt hat, ging es mir heute wieder gut obwohl ich gestern noch dachte ich müsste heute alle Pläne für Silvester absagen und wäre krank.

Was meint ihr bzw wie ist eure Erfahrung - zukünftig lieber zu viel einnehmen, wenn ich Mal wieder unsicher sein sollte (wobei ich jetzt einen Kalender verwende nach dem gestrigen Graus) oder trotzdem besser auslassen?

Danke euch herzlich, dass es euch gibt, denn ohne euch wäre ich ziemlich aufgeschmissen. :group:
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Re: Neu hier - Cipralex (Escitalopram) absetzen

Beitrag von gelblack » Montag, 01.01.18, 10:20

Guten Morgen Anna und ein Gutes Neues und vor allem gesundheitlich erfolgreiches Jahr.

Ich kannte ebenfalls das Problem bzgl der regelmäßigen Einnahme und habe mir dadurch geholfen, dass ich die Wochenration in ein Schälchen getan hatte. So war es für mich ein Leichtes herauszufinden, ob ich mein Medi schon genommen hatte.

Unregelmäßige Einnahmen reizen das ZNS sehr und sollten vermieden werden.

Alles Gute !!
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Re: Neu hier - Cipralex (Escitalopram) absetzen

Beitrag von Clarice » Montag, 01.01.18, 20:31

gelblack hat geschrieben:Guten Morgen Anna und ein Gutes Neues und vor allem gesundheitlich erfolgreiches Jahr.

Ich kannte ebenfalls das Problem bzgl der regelmäßigen Einnahme und habe mir dadurch geholfen, dass ich die Wochenration in ein Schälchen getan hatte. So war es für mich ein Leichtes herauszufinden, ob ich mein Medi schon genommen hatte.

Unregelmäßige Einnahmen reizen das ZNS sehr und sollten vermieden werden.

Alles Gute !!
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Hallo Anna,
wenn du Tabletten nimmst halte ich so einen Dispenser auch für eine gute Lösung. Immer Sonntags oder so die Wochenration fertig machen. Habe ich früher auch gemacht.

Jetzt nehme ich Tropfen, da geht das leider nicht so.
Ich neige auch zum Vergessen :whistle:
Bisher sind dadurch zum Glück schlimmere Probleme ausgeblieben.
Ich spiel dann manchmal etwas: aktuell habe ich ja 2,7mg. Neulich vergessen, früh morgens (ich nehme sonst immer abends) hab ich dann einfach 2mg genommen. Da habe ich dann nichts gemerkt. Aber ich glaube ich reagiere auch nicht ganz so empfindlich.
Ich glaube ich würde lieber eine Dosis auslassen, als zu viel nehmen. Aber letztlich ist, wie Gelblack schreibt das beste, die Einnahme gar nicht erst zu vergessen.

Liebe Grüße
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Re: Neu hier - Cipralex (Escitalopram) absetzen

Beitrag von Guglhupf » Samstag, 06.01.18, 14:12

Hallo ihr Lieben

Also mit einem Tag Horror und wieder Friede, Freude, Eierkuchen war diesmal leider nix. Seit gestern kann ich sagen bin ich wieder ich. Davor hat mich eine richtig miese Welle gehabt, die Stärkste eigentliche CH bisher. Ich schiebe das auf die Unregelmäßigkeit der Einnahme in Kombination mit den heuer ziemlich stressigen Feiertagen und dem Vollmond :zombie: da hat's mir wohl den Vogel rausgehauen :?

Ich werde mir jetzt alle Symptome die noch da quälten aufschreiben und genauestens ausführen sowie gleich dazu, was mir dabei am besten half. Denn an Meditation und andere Strategien der Angstbewältigung, war da leider nicht zu denken. Drang nicht durch, weil ich von einem Schleier der Angst vernebelt war. :? Da hilft dann nur lesen, dass es mir schon Mal so ging und es eben Teil des Entzugsbedingt ist. Ich hatte ja inzwischen an Gastritis und weiß der Geier was gedacht wegen Verdauungsproblemen und Magenschmerzen, nur auf Wärmeflasche auflegen bin ich nicht gekommen :roll: hat aber am schnellsten geholfen. Aber nein, wenn ich in der Welle bin ist das ja fast zu banal.. da gibt es nur Katastrophen :frust:

Mein Fazit: ich werde garantiert keine Dosis mehr auslassen!! Garantiert niemals nicht :haha:

Und jetzt genieße ich wieder mein unbeschwertes Dasein und die Fähigkeit lachen zu können <3

Wünsche euch allen einen feinen, möglichst angenehmen Samstag!! :pillowtalk:

LG Anna
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Re: Neu hier - Cipralex (Escitalopram) absetzen

Beitrag von LenaLena » Freitag, 12.01.18, 15:19

Liebe Anna,
schön zu lesen, dass du wieder du bist :)

Echt erschreckend, wie sehr eine ausgelassene Einnahme einen durcheinander bringen kann.
Aber ich kannte das damals bei meiner normalen Einnahme ja auch - wenn ich die Tablette morgens mal vergessen hatte, kriegte ich spätestens um 16 Uhr so schlimme Symptome (und auch immer dieselben), dass es mir sofort auffiel!
Das war übrigens mit ein Grund, warum ich immer mehr die Aussage der Ärzte anzweifelte, dass das Zeug nieeemals abhängig macht. Tja.

Ich hoffe, es geht dir weiterhin gut :hug:

LG Lena
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Re: Neu hier - Cipralex (Escitalopram) absetzen

Beitrag von Guglhupf » Dienstag, 16.01.18, 3:04

Liebe Lena :)

das ist lieb, dass du nachfragst <3 ja danke es geht mir weiterhin gewohnt gut.

Es ist unglaublich, wie sehr und das beeinflusst. Ich war außer Stande einen klaren Gedanken zu fassen und obwohl ich sonst Ängste und PAs gut abfangen kann, bin ich in der Phase unfähig mich zu beruhigen oder rational zu denken.

Ja ich versteh nicht, wie man nach all den Berichten noch immer daran festhalten kann, dass es keine Entzugserscheinungen gibt. Warum sollten sich das so viele ausdenken? Ich verstehe
es nicht.

Hoffe dir geht es auch gut :)
GLG Anna
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Re: Neu hier - Cipralex (Escitalopram) absetzen

Beitrag von LenaLena » Dienstag, 16.01.18, 19:07

Hi du,
Guglhupf hat geschrieben:
Dienstag, 16.01.18, 3:04
Es ist unglaublich, wie sehr und das beeinflusst. Ich war außer Stande einen klaren Gedanken zu fassen und obwohl ich sonst Ängste und PAs gut abfangen kann, bin ich in der Phase unfähig mich zu beruhigen oder rational zu denken.
Ja, das ist ganz genau das, was ich in meinen Wellen des Entzugs erlebe. Hundertprozentig so kann ichs unterschreiben.

Zum Glück hat man beim Eindosieren die Möglichkeit, das (wieder) abzufangen. Es hat mich sehr beeindruckt, dass du meintest, du "genießt wieder dein unbeschwertes Dasein und die Fähigkeit, lachen zu können". Hier sieht man sehr deutlich den Wert des Eindosierens, denn ich habe im normalen Entzug ohne Medi diese Möglichkeit nicht. Ich habe selten unbeschwerte Momente. Hätte ich früher davon erfahren, hätte ich auch eindosiert.
Aber gut, mein Weg ist dieser und ich werde auch das überleben :wink: :sports:

LG Lena
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Re: Neu hier - Cipralex (Escitalopram) absetzen

Beitrag von Guglhupf » Dienstag, 16.01.18, 21:39

Liebe Lena,

ich hab ja in Summe schon 3x versucht abzusetzen bevor ich hier gelandet bin. Da hab ich auch immer kalt abgesetzt und bin durch die Hölle gegangen. Ich war wie getrieben vor Angst, als es ganz schlimm war konnte ich mich nur noch auf den Boden legen und den Heulkrampf bzw die Todesangst über mich ergehen lassen.

Es ist kaum vorstellbar, was alle durchmachen, die einen dauerhaften kalten Entzug durchmachen. Diese Gefühle, das Empfinden als Dauerzustand auszuhalten ist wirklich eine Aufgabe, da wundert es nicht, dass manche nicht mehr Arbeiten gehen können.

Ich habe wirklich nochmal Glück gehabt, dass ich rechtzeitig hierher gefunden habe, so kann ich bei regelmäßiger Einnahme zumindest 3 Wochen ganz normal verbringen. Die ersten 2,3 nach Reduktion sind oft herausfordernd aber nichts zum kalten Entzug.

Ich wünsch dir ganz viel Kraft und positive Gedanken!!
GLG Anna
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Re: Neu hier - Cipralex (Escitalopram) absetzen

Beitrag von LenaLena » Dienstag, 16.01.18, 23:43

Hallo Anna,

ja, ich dachte mir schon, dass du wie so viele hier schon Absetzerfahrungen hast.

Getrieben vor Angst... das ist ein sehr treffender Ausdruck, ja. Ich kann das dann leider auch nicht wirklich über mich ergehen lassen, bin in einem Zwiespalt von körperlicher Erschöpfung und geistiger Erregung, was einen hin und her beutelt...

Und als ich in den ersten Entzugsmonaten dachte, schlimmer geht nimmer, haben mich die nächsten Entzugsmonate eines Besseren belehrt.
Ja, wäre ich nicht selbständig, könnte ich auch nicht arbeiten. So kann ich auch wenig arbeiten oder mir die Zeit einteilen und die Arbeit auf die guten Tage schieben. Aber oft geht sehr sehr wenig.
Aber: Es wird langsam, schleichend besser, langsam seh ich das schon! Wir werden das alle schaffen!

Ich wünsche dir auch viel Kraft!
LG Lena
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Re: Neu hier - Cipralex (Escitalopram) absetzen

Beitrag von Guglhupf » Montag, 22.01.18, 17:54

Hallo ihr Lieben :)

seit etwa 2 Wochen geht es mir wieder gut kann eigentlich einen normalen Alltag leben.

Vor zwei Tagen hab ich die Tablette statt morgens erst gegen Mitternacht genommen - hat gereicht um heute wieder den überwiegenden Tag ein lustiges Allerlei an Symptomen aufzuwarten.

Hab jetzt dann ausgerechnet, dass ich - so ich konstant reduzieren kann - im Dezember 2020 bei 0,5mg liege. Ein wahrer Traum, dann bin ich 35 und kann erstmals an eine Schwangerschaft denken :(

Und diese lange Dauer macht mich kirre..

LG Anna
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Re: Neu hier - Cipralex (Escitalopram) absetzen

Beitrag von Gwen » Montag, 22.01.18, 19:50

Hallo Anna
Guglhupf hat geschrieben:
Montag, 22.01.18, 17:54
Hab jetzt dann ausgerechnet, dass ich - so ich konstant reduzieren kann - im Dezember 2020 bei 0,5mg liege. Ein wahrer Traum, dann bin ich 35 und kann erstmals an eine Schwangerschaft denken

Und diese lange Dauer macht mich kirre..
Das kann ich verstehen :(

Liebe Grüße :hug:
Gwen
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Re: Neu hier - Cipralex (Escitalopram) absetzen

Beitrag von Guglhupf » Dienstag, 23.01.18, 9:25

Liebe Gwen,

ich habe gesehen du setzt auch Escitalopram ab und reagierst ebenso heftig auf Dosisänderung (mal nen Tag auslassen zB) trotzdem reduzierst du aber in 0,5er Schritten oder? Wie klappt das bei dir?

Ich überlege auch immer wieder in 0,5er Schritten zu reduzieren...

Ich hab auch gesehen, dass du trotz 2,5mg schwanger warst - das macht Mut im Hinblick auf meinen gestrigen Durchhänger bzgl Absetzdauer und Schwangerschaft ;-)

Viele Grüße
Anna
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Re: Neu hier - Cipralex (Escitalopram) absetzen

Beitrag von Gwen » Dienstag, 23.01.18, 11:51

Hallo Anna,
Guglhupf hat geschrieben:
Dienstag, 23.01.18, 9:25
ich habe gesehen du setzt auch Escitalopram ab und reagierst ebenso heftig auf Dosisänderung (mal nen Tag auslassen zB) trotzdem reduzierst du aber in 0,5er Schritten oder? Wie klappt das bei dir?
Ich habe bislang die 0,5er Schritte gemacht. Aber der letzte war heftig! Ich hab Ende letzten Jahres wochenlang fast nix auf die Reihe bekommen. Ich hatte viel Muskelschmerzen, Kopfschmerzen, Brainfog etc. Mein Tag-Nacht-Rhythmus war ziemlich verschoben, ich konnte einfach nicht einschlafen. Dafür war ich tagsüber extrem müde und erschöpft, musste ich dann tagsüber schlafen. Und meine Stimmung war sehr gereizt. Ich hab dauernd die Zähne zusammen beißen müssen. Kaum Geduld und sehr geräuschempfindlich.
Ich werde den nächsten Schritt auf jeden Fall kleiner machen! Das war für mich und meine Familie echt viel...
Guglhupf hat geschrieben:
Dienstag, 23.01.18, 9:25
Ich hab auch gesehen, dass du trotz 2,5mg schwanger warst - das macht Mut im Hinblick auf meinen gestrigen Durchhänger bzgl Absetzdauer und Schwangerschaft
Ich bin sogar mit 10mg damals schwanger geworden und hab dann in der Schwangerschaft reduziert. Das ging damals erstaunlicherweise relativ gut. Die 2,5mg habe ich gehalten, weil mir das so empfohlen worden war. Als "Schutz". Die Geburt fand dann auch in einem Krankenhaus mit einer Neonatologiestation statt, um gegebenfalls mein Kind entsprechend behandeln können (ua können Kinder dann nach der Geburt "im Entzug" Atemnotsyndrome etc. bekommen)
Wie Du vielleicht auch gesehen hast, habe ich ja dann nach der Geburt innerhalb weniger Tage eine schwere Wochenbettdepression entwickelt. Da wurde das Escitalopram dann auch direkt wieder auf 10mg hoch gesetzt. Aus heutiger Sicht frage ich mich, welchen Einfluss das damals zusätzlich auf meine Symptome hatte (Panikattacken, extreme Unruhe mit Schlaflosigkeit etc. ...). Vielleicht hat das schnelle Hochdosieren alles nur schlimmer gemacht....

Ich würde es mit dem Wissen von heute nicht noch Mal so machen. Ich würde erst komplett absetzen. Denn wenn man sieht, wie es uns hier geht und wie heftig die Reaktionen gerade im unteren Dosisbereich sind, würde ich das meinem Neugeborenen nicht antun wollen. Das Kind hat ja dann einen Kaltentzug. Wir haben viel Glück gehabt, unser Kind hat keine Probleme. Aber es wäre für mich ganz furchtbar, wenn mein Kind krank wäre und ich mich fragen würde, ob das durch meine Medikamenteneinnahme kommt.

Ich weiß, es ist ätzend, wenn man dich Kinder wünscht und weiß, dass man so lange noch am Absetzen sein wird. Aber als Mama sollte es Dir möglichst gut gehen. Ein Kind ist anstrengend, das zehrt manchmal ganz schön. Das ist mit Entzug manchmal sehr schwer. Und es macht mir zb auch immer wieder ein schlechtes Gewissen, wenn ich mich aufgrund der Einschränkungen durch den Entzug nicht so um mein Kind kümmere, wie ich es mir vielleicht wünsche. Wenn ich gereizt bin und mich die ganze Zeit zusammen reißen muss (Kinder merken das...). Oder keine Lust zum Spielen hab, weil ich total kaputt bin und eigentlich nur auf dem Sofa liegen möchte.

Ich weiß, das ist alles wahrscheinlich nicht das, was Du hören wolltest. Aber vielleicht hilft es Dir, eine gute Entscheidung für die Zukunft zu treffen. Ich sage nicht, dass es einen einzig richtigen Weg gibt. Aber man sollte es sich gut überlegen. Hier gibt es übrigens viele Frauen, die erst mit Mitte/Ende 30 Kinder bekommen.

Viele liebe Grüße Gwen
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Re: Neu hier - Cipralex (Escitalopram) absetzen

Beitrag von Guglhupf » Mittwoch, 24.01.18, 0:57

Liebe Gwen :)

vielen Dank für deine ausführlichen, ehrlichen Schilderungen. Ich bin Realist ;) es gibt daher nichts, was ich lieber oder weniger gern lesen mag. Was Sache ist, ist Sache.

Ich hatte bis vor wenigen Wochen gar keinen Kinderwunsch. Im Gegenteil. In letzter Zeit setze ich mich mehr damit auseinander, weil man nicht ewig Zeit hat und ich nicht draufkommen will, dass ich doch gern ein Kind gehabt hätte, wenn es bereits zu spät ist. Noch bin ich nicht in Panik ;-)

Mir geht es fast gleich wie die. Ich hab pro Intervall meist 2 gute Wochen in denen ich normal leben kann. 2, 3 Wochen sind aber geprägt von Symptomen und Entzug und allzu oft kann ich bis 2,3 Nachmittags nur liegen. Wäre ich nicht selbständig keine Ahnung wie das gehen sollte. Das ist es was mich nervt. Ich mag es nicht, wenn ich unproduktiv bin und trotzdem hilft manchmal nur das schlimmste zu verschlafen.

Heute war wieder ein besserer Tag :) ich konnte viel lachen und unbeschwerter sein.

Liebe Grüße
Anna
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Re: Neu hier - Cipralex (Escitalopram) absetzen

Beitrag von lakeSonne1 » Mittwoch, 24.01.18, 10:59

Hallo

ich reduziere auch Citalopram und mir geht es genauso:
Ich hab pro Intervall meist 2 gute Wochen in denen ich normal leben kann. 2, 3 Wochen sind aber geprägt von Symptomen und Entzug
Ingesamt 6 Wochen (natürlich alle Zeitangaben mit Schwankungen +-5Tage):

Verlauf:
2 Wochen: ganz gut
2 Wochen: sehr schlecht
1 Woche: Regeneration
1 Woche : normal

Gruß,
lake
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Diagnose:Angst,PA Sommer 2010
Medi: Citalopram 20 mg, Eindosiert über 4 Wochen , war ok. sonstige Medis: Pantoprazol 20mg abends
2012: Erster misslungener Absetzversuch
2016: 20.3.16 -3.9.16 von 20 auf 15mg
ABDOSIER-PAUSE: 3.9.2016 - 2.3.2017: 15mg
2017:
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2018:
2.1.2018: 10,0mg
.....Tag 1-15 Tag läuft sehr gut
.....Tag 17-20: Übelkeit / Brain Fog, neuro Emos, Einschlafstörung (Cortisolausschüttung) mit dicken, geröteten Händen
.....Tag21-22: Angst, Panik, Neuro-Emos
12.3.2018: 9,3mg
.....Tag 1-7 alles ok
.....Tag 8: zurück auf 9,5mg wg. starken Symptomen (Matschbirne, PA, Übelkeit, Zaps, Schlapp)
.....Tag 8-12 Heftige Symptome: Matschbirne, Zaps, PAs
.....13-30 ok
21.4.18: 8,9mg (d.h. Reduktion um 0,6mg)
.....Tag 0-5 ok
.....Tag 6: Neuro Aggressionen, Kopf+Nackenschmerzen, leichte Migräne
.....Tag 7-10 ok
.....Tag 10-16: heiße, dicke und rote Hände beim einschlafen und aufwachen, Migräne, Übelkeit, Matschbirne, Bodyzaps, Übelkeit, Nadelstiche auf Haut, Sehstörungen
.....Tag 17-21: heisse Hände bei Einschlafen
.....Tag 22-23: Angstzustände, leichte Depri
2.6.2018: 8,8mg Cita
9.6.2018: 8,7mg Cita
15.6.2018: Medi-Plan Änderung: Thyronajod auf 25 (von ehemals 50)
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Guglhupf
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Re: Neu hier - Cipralex (Escitalopram) absetzen

Beitrag von Guglhupf » Dienstag, 30.01.18, 9:25

Hallo ihr Lieben :)

mich würde mal interessieren wie ihr den Schwindel empfindet, der hier ja auch zu den häufigsten NW gehört.

Habe sonst so gut wie nie Schwindelgefühle, erst seit dem Entzug gibt es immer wieder Tage wo ich ein solches Gefühl habe. Richtig schwindelig ist mir dabei gar nicht. Es ist nur ein Gefühl, schwer zu beschreiben, es fühlt sich an als wäre das Gehirn überreizt, überlastet mit Eindrücken. Dann kommt auch eine leichte Übelkeit dazu ohne dass sich tatsächlich was dreht.

Mir helfen dann Kreislauftropfen oder Meditation.

Etwas Gutes hat der Entzug auch - so fand ich zur Meditation und bin gezwungen, mich intensiv mit Körper und Geist auseinanderzusetzen, was ja in gesundem Maße (nicht die irrationale Variante wenn ich entzugsbedingt wie ein kopfloses Hähnchen im Kreis laufe :zombie: ) absolut wünschenswert ist. Und ich lebe und genieße die schönen, guten Momente bewusster. <3

LG
Anna
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Re: Neu hier - Cipralex (Escitalopram) absetzen

Beitrag von Ululu 69 » Dienstag, 30.01.18, 11:35

Hallo Anna,

Schwindel gehört für mich zu den beängstigendsten Symptomen, wohl auch, weil meine Leidensgeschichte mit einem Dauerschwindel begann.
Ich finde, er ist sehr schwer auszusitzen und macht bei mir auch sehr schnell Angst. Daraus entsteht dann ganz schnell eine Spirale nach unten.

Wenn ich zu Hause bin, hilft mir manchmal eine Runde Muskelentspannung nach Jacobson (ich habe eine CD dafür).
An der Arbeit versuche ich dann, mich zu erden, indem ich ganz gezielt versuche die Körperregionen zu spüren, die mich mit dem Boden verbinden.
Also die Füße, die ich flach auf die Erde aufstelle und das Gesäß, das auf dem Stuhl sitzt.
Ich lege auch die Hände flach auf den Schreibtisch und fühle die feste Unterlage.
Ein wenig hilft das.

LG Ute
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Re: Neu hier - Cipralex (Escitalopram) absetzen

Beitrag von LenaLena » Dienstag, 30.01.18, 13:25

Hallo Anna,
mich begleitet Schwindel schon sehr lange. Seit ich AD eingenommen habe. Beim Hochdosieren, beim Runterdosieren, beim ganz Absetzen besonders heftig.

Allerdings dreht sich bei mir wirklich alles enorm. Ich weiß nicht mehr, wo links und rechts und oben und unten ist. Wie Ute :) sagt, mir macht(e) es auch oft sofort Angst.
Ich kann dann nicht stehen oder gehen. Ich muss sitzen oder besser noch liegen.

Was du beschreibst, diese Überreizung und leichte Übelkeit, kenne ich auch, aber ich würde das nicht Schwindel nennen... (also bei mir). Eher Benommenheit. Wie in Watte. Oder so...

Allerdings habe ich auch nie so langsam abgesetzt, vielleicht ist dein Schwindel ja die weniger starke Version von meinem Entzugsschwindel?

Mir hilft auch, den Boden oder eine Unterlage zu spüren, oder auf einen Fleck zu starren.

Dass du deshalb zur Meditation gefunden hast, ist toll :) Mir geht es ähnlich.
Im Trubel des Alltags als gesunder Mensch denkt man da ja nicht dran.

LG Lena
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Re: Neu hier - Cipralex (Escitalopram) absetzen

Beitrag von Guglhupf » Dienstag, 30.01.18, 15:24

Hallo ihr Lieben :)

Ihr Armen, davor hab ich richtig Angst, dass ich auch diesen heftigen Schwindel bekomme - bis zur Orientierungslosigkeit, wird sehr oft als NW beschrieben.

Kann mir gut vorstellen wie beängstigend das sein muss.

Danke für die Tipps sollte es doch Mal soweit sein. Mit Meditation wäre aber bei so einem heftigen Schwindel wohl nichts mehr zu machen. Da hilft sicher nur liegen.

Danke euch für eure Antworten <3
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