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vergissneinnicht: Mirtazapin ausschleichen - wie?

Wenn Antidepressiva abgesetzt werden, kann dies zu schweren und langwierigen Entzugserscheinungen führen. Viele Hersteller und Ärzte verharmlosen diese Problematik leider.
vergissmeinnicht
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vergissneinnicht: Mirtazapin ausschleichen - wie?

Beitrag von vergissmeinnicht » Mittwoch, 02.08.17, 20:00

Hallo liebe adfd-ler :)
Wer kann mir sagen, wie schnell ich vorgehen kann beim mirta-absetzen?

Zu meiner wenigkeit - nehme seit dem ich 18 Jahre alt bin AD.
Angefangen hab ich mirtSertralin und Trittico (ca. 1 einhalb jahre), danach Effectin (1 Jahr), umgestiegen auf Duloxetin (was ich insgesamt auch 1 einhalb jahre genommen habe). Wollte heuer (Mai 17) die medikamente absetzen. Leider auf eigene Faust, zu ungenau mit der Kügelchenmethode. Tja, was dann kam - gereiztes ZNS, schlaflose nächte, unruhe,...
In meiner not erhoffte ich mir hilfe durch "schlaftabletten", ohne zu wissen was - wurde mir Mirtazapin verschrieben (wollte eigentlich nur wieder schlafen!!).
Mirtazapin nehme ich jetzt also seit 22.Juni 2017. Schlafen ging dann wieder so halbwegs ..
Zuerst 15mg, dann runter auf 7.5, derzeit ca. 2 oder 3mg.
Hab dann das Cymbalta ausgeschlichen (seit ca. 8 Tagen nehme ich keines mehr).
Geraten wurde mir von meiner ärztin, wenn ich mit cymbalta nicht zufrieden bin, soll ich doch wieder auf sertralin und trittico umsteigen. Und 7.5 mg mirta zum schlafen.
Nehme aber (bis jetzt noch ohne rücksprache) nur das mirta ein.
Nehm derzeit ca. 1/4 von 7.5 mg. Bin bis jetzt leider sehr ungenau vorgegangen, teils aus Unwissen, teils aus ungeduld...
BIs jetzt hab ich halt keine hilfsmittel, z.b. Tablettenschneider oder so genommen...

Wie schnell darf ich jetzt vorgehen beim absetzen? 10% alle 3-4 wochen, oder gehts auch schneller?
Hab gelesen, dass manche das medikament normal langsam ausgeschlichen haben, ohne nebenwirkungen. Ist das möglich?
Gibt es alternativen zu mirta-absetzen? z.B. umsteigen auf ein anderes Medi?

Laut ärztin könnte ich die "minidosen" jederzeit weglassen. Realität- Spätestens die zweite nacht ohne mirta: kein schlaf.

Vielen Dank für eure Hilfe!....
V
Zuletzt geändert von Gwen am Sonntag, 01.07.18, 20:49, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Name im Titel ergänzt zur besseren Übersichtlichkeit im Forum
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2015-2017 Wechseln zu Effectin (ca. 1 Jahr) bzw. später 2 Jahre Duloxetin (Cymbalta) 60mg ( mehrmals gescheiterte Absetzversuche)
Seit Mai 2017 anfangen mit reduzieren, leider zu ungenau mit Kügelchen und viel zu schnell!
Es folgen instabile phasen mit schlafstörung, appetitlos, depressiv
--> aus hilflosigkeit, bzw. unwissen zu ärztin
Ab 22. Juni 2017 bis anfang/mitte juli: 15 mg Mirtazapin "zum schlafen und essen"
Dann runter auf 7.5; eine zeitlang ungenau 3.75
Versuch Duloxetin kalt abzusetzen; 11 Tage ohne Dulo (von ca. 30 mg auf 0)
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Aktuell seit 6. August Langsames wieder eindosieren (27 Kügelchen sind ca. 3.8 mg)
Mirta: 3.75mg Wasserlösmethode (genauer)

Aktuell: Mirta: 3.74mg
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Absolute Schlaflosigkeit,extremes untergewicht, stark appetitlos, vollegefühl, sozialer rückzug, ängste
Was ich noch vertrage:
Fenchel-Balsam-Tee (Hildegard, Posch), Bittertee (Reformhaus Martin), suppe
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Ruhe.
Warnung: Psychopharmaka zu schnell absetzen ist sehr gefährlich. Kein arzt kann einem da wieder raushelfen. Ich werde auch nicht ernst genommen.

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Re: Mirtazapin ausschleichen - wie?

Beitrag von Murmeline » Mittwoch, 02.08.17, 20:15

Hallo V,

Willkommen bei uns!

Ich habe zwei weitere indentische Beiträge von Dir in anderen Threads wieder gelöscht. Das hier ist dein Thread, hier kannst du alles zu deiner Geschichte schreiben. Lies gerne auch bei den anderen quer und stelle dort direkte, spezifische Fragen zum Austausch von individuellen Erfahrungswerten (aber eben nicht den gleichen Beitrag mehrfach Posten).

Grüße, Murmeline
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Dein Behandler nimmt Absetzproblematik nicht ernst? Das geht anderen auch so, siehe hier
Einer Deiner Ärzte erkennt Probleme mit Psychopharmaka an? Dann berichte doch hier

vergissmeinnicht
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Re: Mirtazapin ausschleichen - wie?

Beitrag von vergissmeinnicht » Mittwoch, 02.08.17, 20:23

vielen lieben dank-
Nehme also das mirta erst seit 22. juni, trotzdem sollte ich vorsichitg, langsam vorgehen, oder?
Traurig, dass das jetzt realität ist,....
Aber was soll man machen :(
Bitte um rat, was ich tun soll?
Feinwaage bestellen und dann?
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Re: Mirtazapin ausschleichen - wie?

Beitrag von vergissmeinnicht » Mittwoch, 02.08.17, 20:26

würde mir den mirta-entzug am liebsten sparen ..
wollte eig. urlaub machen, hab aber gar keine lust mehr. Wenn ich auf andre medis umsteige? Geht auch nicht....
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Re: Mirtazapin ausschleichen - wie?

Beitrag von Gwen » Mittwoch, 02.08.17, 20:30

Hallo Vergissmeinnicht,
herzlich Willkommen hier im Forum!!

Kannst Du bitte eine Signatur anlegen (oben rechts auf deinen Namen und dann im persönlichen Bereich auf Signatur klicken). Dort kannst Du deine Diagnosen und den Medikamentenverlauf dokumentieren.

Die Aussage Deiner Ärztin ist Blödsinn! Auch Minidosen haben immer noch eine erhebliche Wirkung. Siehe hier: viewtopic.php?f=19&t=8829
Aber das hast Du ja selbst schon festgestellt. Dein momentanes Vorgehen mit dem Teilen ist daher nicht so gut, da Du unter Umständen damit dauernd unterschiedliche Mengen zu Dir nimmst. Auch wenn es nur im Milligramm Bereich schwankt, kann das eine Menge Stress für Deinen Körper bedeuten.
Du solltest da besser auf die Wasserlösemethode oder eine Feinwaage umsteigen.

Wie schnell Du insgesamt absetzen kannst ist unterschiedlich. Ja, es gibt die Leute die ihre Medikamente in recht großen Schritten und zügig absetzen und kaum was merken. Und es gibt auf der anderen Seite die, die jedes halbe Milligramm merken. Wo Du stehst,vkannst Du nur durch vorsichtiges Ausprobieren testen. Was Du ja selbst schon getan hast. Und wenn Du auf die 2mg immer noch reagierst, gehörst du wohl eher zu denen sie langsam absetzen sollten! Zu schnelles Absetzen kann massive Probleme verursachen, die teilweise aber erst zeitverzögert einsetzen. Daher lieber ein bisschen langsamer. Die Regel hier lautet immer 5-10% alle 4-6 Wochen. Immer warten, bis ein Großteil der Symptomatik weg ist, dann erst den nächsten Schritt. Da Du ja schon einiges an Medikamenten durch hast, ist das um so wichtiger, da der Körper das mit der Zeit in der Regel schlechter verträgt.

Auf andere Medikamente umzusteigen ist daher auch keine sinnvolle Lösung!

Viele Grüße Gwen
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Re: Mirtazapin ausschleichen - wie?

Beitrag von vergissmeinnicht » Mittwoch, 02.08.17, 21:48

Danke Gwen.
Verwende ich eine feinwaage oder lieber einen tablettenschneider? :)
lg V
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Katharina
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Re: Mirtazapin ausschleichen - wie?

Beitrag von Katharina » Mittwoch, 02.08.17, 22:20

Hallo liebes Vergissmeinnicht!

Mirtazapin habe ich extra ihn in Schmelztabletten Form erbeten.
Gerade so kann man sie besser mit dem Messer teilen, sie sind größer als eine normale Tablette.
Unter ein Brillenmicrofasertuch, nicht zu weich lässt es sich prima schneiden, drück mit dem Schaftbereich des Messer,s
nicht mit der Spitzenbereich,
drück das Messer von oben nach unten entschlossen und Du erhältst vier Teile.

Ich habe damals nur ein Viertel genommen, die kleinste Menge.
Und so bin ich es wieder los geworden.

Alles Gute,Katharina
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Katharina
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Re: Mirtazapin ausschleichen - wie?

Beitrag von Katharina » Mittwoch, 02.08.17, 22:22

Liebes V.

der Tabletten Schneider aus d Apotheke ist leider ungenau, fand ich.

Das aller beste ist die FeinWaage
oder ev die Wasserlosemethode?

Gruß, schlafe gut
Katharina
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vergissmeinnicht
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Re: Mirtazapin ausschleichen - wie?

Beitrag von vergissmeinnicht » Mittwoch, 02.08.17, 22:38

wie funktioniert die feinwaage oder wasserlösmethode?
Bei dir hat vierteln gereicht?
danke, und alles liebe,
v
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Re: Mirtazapin ausschleichen - wie?

Beitrag von Katharina » Mittwoch, 02.08.17, 23:01

Liebes Vergissmeinnicht!

Ja das Vierteln hat gereicht. Gott sei Dank.

Schau mal unter "Wasserlösemethode" nach,
und schlafe gut
Liebe Grüße
Katharina
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Re: Mirtazapin ausschleichen - wie?

Beitrag von LinLina » Mittwoch, 02.08.17, 23:07

Hallo Vergissmeinicht :-)

Willkommen im Forum.

Ich möchte dich zunächst bitten, unbedingt eine Signatur mit deiner Medikamentengeschichte anzulegen. Du findest die Einstellung unter deinem Benutzernamen rechts oben auf der Seite, dann auf persönlicher Bereich ->profil-> Signatur ändern.

Zu deinen Medikamenten: Du hast das Duloxetin sehr schnell ausgeschlichen, bei so langer Einnahme wäre es sicherer, du würdest das langsamer machen. Ich würde an deiner stelle sofort wieder ein wenig davon einnehmen, und es nach einer stabilisierungsphase langsamer absetzen. Es ist meist keine so gute Idee, den Entzug mit einem anderen Medikament zu deckeln, zum einen können die Symptome nur schlecht aufgefangen werden, dazu hat man dann ein neues Medikament.

Wie schnell du das MIrtazapin absetzen kannst, kann ich dir nicht genau beantworten. Du nimmst es noch nicht so lange, aber deine Reaktion beim Absetzen zeigt ja, dass es nicht so einfach geht. Ich würde es mit einer 20 % Reduktion versuchen, letztlich müsstest du schauen wie du es verträgst.

Die wichtigsten Infos inklusive der Wasserlösemethode findest du hier verlinkt: http://www.adfd.org/austausch/viewtopic ... 18&t=12880

Bitte lies dir alles sehr genau durch.

Liebe Grüße
Lina
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Re: Mirtazapin ausschleichen - wie?

Beitrag von Jamie » Mittwoch, 02.08.17, 23:12

Hallo vergissmeinnicht,

Ich verlinke dir hier die Wasserlösemethode:
http://www.adfd.org/austausch/viewtopic ... 16&t=10923

Du solltest sie ab morgen anwenden, da es wirklich wichtig ist, dass die Dosen exakt sind und nicht schwanken.
Eine Feinwaage kannst du dir immer noch kaufen, falls das Auflösen nichts für dich ist. Das Zubehör für die Lösemethode kostet keine 2€ und du kannst es morgen sofort in der Apotheke kaufen.

Ich empfehle dich auf deiner jetzigen Dosis zu stabilisieren.
Wenn du die Lösemethode eins zwei Wochen konsequent anwendest, wirst du einschätzen können, ob die jetzigen knapp 2mg ausreichen oder ob du vielleicht noch mal um 0,25mg oder 0,5mg erhöhen solltest.
Das wird die Zeit weisen.

Gute Nacht :bettzeit: und willkommen im Forum :)
Jamie

----
Edit: überschnitten mit LinLina
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:arrow: Eure Mithilfe ist gefragt - wer benutzt die Wasserlösemethode?


:!: mein Erfahrungsbericht (AD absetzen / erzwung. Kaltentzug / SSRI / Akathisie): viewtopic.php?f=51&t=12478


Meine PN-Funktion ist deaktiviert. Ich danke für euer Verständnis.

-----------------------------

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Re: Mirtazapin ausschleichen - wie?

Beitrag von vergissmeinnicht » Donnerstag, 03.08.17, 18:36

bin jetzt schon 8-9 tage ohne duloxetin ausgekommen,
mir gehts aber zunehmend schlechter. ich hab keine ahnung mehr auf welcher dosis ich überhaupt war bzw. bin (mirta und duloxetin). Furchtbar anstrengend das ganze. hab alle möglichen absetzsymptome. schlafen geht auch fast nimmer ...
du würdest also empfehlen nicht die medikamente zu wechsel, sondern das duloxetin wieder einschleichen (30 mg - ein paar kügelchen)?
meine ärztin meinte, ich kann auf sertralin trittico und mirta umsteigen, um somit die schlafstörung in den "griff zu bekommen".
Was meint ihr?
Also feinwaage geht auch, bin zurzeit überfordert. weiß wirklich nicht mehr, was ich tun soll.
Das geht leider schon seit Mai/Juni so, immer schlechter, dann wieder besser -- zu euphorische reduktionssprünge, mal ganz weg lassen.....
Mein ZNS muss wohl schon ziemlich beleidigt sein.
Wäre es am besten, ich lass mich noch mal neu einstellen?
Oder einfach weiter machen mir Dulo, Mirta und trittico?
:(
das letzte mal als ich es nahm, war ich so unruhig, habs nicht mehr ausgehalten.
Außerdem fahren wir in 2 wochen in den urlaub... :(
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Re: Mirtazapin ausschleichen - wie?

Beitrag von vergissmeinnicht » Donnerstag, 03.08.17, 18:38

danke jamie
leider zu ungeduldig. mein freund will das alles auch nicht mehr wahrhaben /hören.
Also apotheke kann ich erst wieder morgen fahren. Was mach ich heute?
Gestern hab ich mir dann glaub ich wieder zuviel reingehaut, und trotzdem mies geschlafen
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Re: Mirtazapin ausschleichen - wie?

Beitrag von Jamie » Donnerstag, 03.08.17, 18:52

Hallo vergissmeinnicht,

das ist etwas chaotisch bei dir.

Tut mir leid, was dein Freund denkt, muss dir momentan egal sein, denn er und seine Beurteilung ist nicht das Maß, sondern das, wie du dich fühlst und wie es dir geht.

Du darfst dich aber gerne hier im Forum ausweinen bzw. mit Fragen und was auch immer an uns wenden und wirst Zuspruch und Hilfe bekommen, sofern wir dies zu leisten imstande sind. :group:

Gut, dann musst du eben morgen in die Apotheke und die Spritzen holen, aber dieses "pi mal Daumen" mit der Dosis muss aufhören. Das ist wirklich Gift fürs ZNS; das haben wir hier tausendfach schon bestätigt bekommen. Die Rezeptoren im Gehirn sind sehr sehr empfindlich, was psychoaktive Substanzen betrifft.
Eine Schwankung von 50mg würde dem Körper bei einer Aspirin nichts ausmachen, aber bei Psychopharmaka sind ihm schon 0,5mg Schwankung zu viel!

Zum Duloxetin. Da sollte, wenn es dir so schlecht geht, auch über eine Wiedereinnahme nachgedacht werden.
Aber bitte jetzt nichts überstürzen, ich würde gerne noch die Meinung der anderen Versierten hier hören.
Und da muss dann auch ganz ganz genau gezählt werden mit der Dosis.
Da braucht es etwas Geduld und den Willen, seinem armen Gehirn nicht noch mehr Stress zuzumuten.

Hör mal, die Schlaflosigkeit wird mit einem Medikamentenwechsel nicht weggehen.
Das hat man mir damals auch erzählt. Das ist Quatsch. Angeblich hätten doch schon diese Medikamente das Problem beheben sollen, nicht wahr? Und? Hat´s geklappt? Meine das nicht böse oder zynisch.

Bei Gelegenheit kannst du uns mal schreiben, wie es zu der Schlaflosigkeit gekommen ist. In der Regel purzelt das nicht vom Himmel, sondern da gibt es massive Ursachen.
Bei mir war es ein Trauma, nachts im Schlaf zu sterben (nachdem ich nach einer OP nachts im Schlaf wirklich fast verstorben wäre! :oops:), was mir den Schlaf geraubt hat!
Die Ärzte sagten mir: "Sie haben Depressionen. Wenn Sie ein AD nehmen, werden Ihre Depressionen bekämpft und die Schlaflosigkeit geht weg" - und was ist passiert??? Habe Sertralin eingenommen und bin noch schlafloser geworden :frust: :frust: :frust:
Man muss an die Ursache gehen!

Du kannst ja mal überlegen, was in deinem Leben dich so stresst, dass der Körper nachts keinen Schlaf mehr findet (?)

Und noch eine Bitte. Dieses Forum legt großen Wert auf freundlichen Umgang. Kannst du bitte zu Beginn einen Gruß (zB Hallo) und am Ende ein Tschüss o. Ähnliches schreiben? Dann klingt das gleich viel netter. Danke :)

Grüße
Jamie
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Re: Mirtazapin ausschleichen - wie?

Beitrag von padma » Donnerstag, 03.08.17, 18:53

hallo Vergissmeinnicht, :)
bin jetzt schon 8-9 tage ohne duloxetin ausgekommen,
mir gehts aber zunehmend schlechter.
Absetzsymptome treten oft mit Zeitverzögerung auf. Was für Symptome hast du aktuell?

Ich würde als erstes unbedingt Duloxetin wieder eindosieren.
Wie hoch war deine Ausgangsdosis? Und in welchem Zeitraum hast du es abgesetzt?
Eine Signatur ist wirklich ganz wichtig, wenn du dich nicht genau erinnern kannst, dann schreibe eben wie du ungefähr abgesetzt hast.

Ich würde mit ein paar Kügelchen anfangen, genaueres kann man nur sagen, wenn wir ungefähr wissen, wie du abgesetzt hast.
Am Mirtazapin erstmal nichts verändern.

liebe Grüsse,
padma
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seit 2002 Fluoxetin zur Schmerztherapie

Quasi - Kaltentzug 2012, Wiedereindosierung, schleiche im :schnecke: Tempo aus
Absetzverlauf:
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1.07.2018: 0,2 mg :schnecke:


Neu: Infos rund um Antidepressiva, Absetzen, Umgang mit Entzug
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Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.

vergissmeinnicht
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Re: Mirtazapin ausschleichen - wie?

Beitrag von vergissmeinnicht » Donnerstag, 03.08.17, 19:21

Hallo ihr :)
danke für eure schelle hilfe!
Letzte dosis war 30 mg minus ca. 20 kügelchen. wie gesagt. ich habs leider nicht mehr so genau gehalten.
Innere unruhe, schlaflosigkeit, verspannungen, appetitlosigkeit, konzentrationsstörungen....verdauung

also ein paar kügelchen morgen früh wieder eindosieren?
Wie viele ungefähr?
Und das mirta - da hab ich aktuell auch keinen schimmer, weil ich mich mit den bröselgrößen nicht mehr auskenn. Gestern hab ich halt ca. 3/4 von 7.5 mg genommen und 1/3 trittico (leider auch unregelmäßig, seit 1 oder 2 wochen).
Hab bis jetzt versucht das alles wegzustecken, bin hart im nehmen. Leider leidet mein umfeld (und ich) sehr darunter.
Also was schlägt ihr vor, auf welche dosis soll ich mich stabilisieren?
Grüße,
V
Mit 18 Jahren - Diagnostizierte Leichte-bis mittlere Depression und mit Ängsten
2013/14 Einstellen auf Sertralin und Trittico
2015-2017 Wechseln zu Effectin (ca. 1 Jahr) bzw. später 2 Jahre Duloxetin (Cymbalta) 60mg ( mehrmals gescheiterte Absetzversuche)
Seit Mai 2017 anfangen mit reduzieren, leider zu ungenau mit Kügelchen und viel zu schnell!
Es folgen instabile phasen mit schlafstörung, appetitlos, depressiv
--> aus hilflosigkeit, bzw. unwissen zu ärztin
Ab 22. Juni 2017 bis anfang/mitte juli: 15 mg Mirtazapin "zum schlafen und essen"
Dann runter auf 7.5; eine zeitlang ungenau 3.75
Versuch Duloxetin kalt abzusetzen; 11 Tage ohne Dulo (von ca. 30 mg auf 0)
Anmelden im Forum :group:
Aktuell seit 6. August Langsames wieder eindosieren (27 Kügelchen sind ca. 3.8 mg)
Mirta: 3.75mg Wasserlösmethode (genauer)

Aktuell: Mirta: 3.74mg
Duloxetin: 3.85mg (25K)
Mein Zustand:
Absolute Schlaflosigkeit,extremes untergewicht, stark appetitlos, vollegefühl, sozialer rückzug, ängste
Was ich noch vertrage:
Fenchel-Balsam-Tee (Hildegard, Posch), Bittertee (Reformhaus Martin), suppe
Gebet.
Ruhe.
Warnung: Psychopharmaka zu schnell absetzen ist sehr gefährlich. Kein arzt kann einem da wieder raushelfen. Ich werde auch nicht ernst genommen.

vergissmeinnicht
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Registriert: Mittwoch, 02.08.17, 19:22

Re: Mirtazapin ausschleichen - wie?

Beitrag von vergissmeinnicht » Donnerstag, 03.08.17, 19:53

danke im voraus :)
Mit 18 Jahren - Diagnostizierte Leichte-bis mittlere Depression und mit Ängsten
2013/14 Einstellen auf Sertralin und Trittico
2015-2017 Wechseln zu Effectin (ca. 1 Jahr) bzw. später 2 Jahre Duloxetin (Cymbalta) 60mg ( mehrmals gescheiterte Absetzversuche)
Seit Mai 2017 anfangen mit reduzieren, leider zu ungenau mit Kügelchen und viel zu schnell!
Es folgen instabile phasen mit schlafstörung, appetitlos, depressiv
--> aus hilflosigkeit, bzw. unwissen zu ärztin
Ab 22. Juni 2017 bis anfang/mitte juli: 15 mg Mirtazapin "zum schlafen und essen"
Dann runter auf 7.5; eine zeitlang ungenau 3.75
Versuch Duloxetin kalt abzusetzen; 11 Tage ohne Dulo (von ca. 30 mg auf 0)
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Aktuell seit 6. August Langsames wieder eindosieren (27 Kügelchen sind ca. 3.8 mg)
Mirta: 3.75mg Wasserlösmethode (genauer)

Aktuell: Mirta: 3.74mg
Duloxetin: 3.85mg (25K)
Mein Zustand:
Absolute Schlaflosigkeit,extremes untergewicht, stark appetitlos, vollegefühl, sozialer rückzug, ängste
Was ich noch vertrage:
Fenchel-Balsam-Tee (Hildegard, Posch), Bittertee (Reformhaus Martin), suppe
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vergissmeinnicht
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Registriert: Mittwoch, 02.08.17, 19:22

Re: Mirtazapin ausschleichen - wie?

Beitrag von vergissmeinnicht » Donnerstag, 03.08.17, 19:57

also morgen ein paar kügelchen und heute einfach wieder "normale" mirtamenge?
lg
V
Mit 18 Jahren - Diagnostizierte Leichte-bis mittlere Depression und mit Ängsten
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Seit Mai 2017 anfangen mit reduzieren, leider zu ungenau mit Kügelchen und viel zu schnell!
Es folgen instabile phasen mit schlafstörung, appetitlos, depressiv
--> aus hilflosigkeit, bzw. unwissen zu ärztin
Ab 22. Juni 2017 bis anfang/mitte juli: 15 mg Mirtazapin "zum schlafen und essen"
Dann runter auf 7.5; eine zeitlang ungenau 3.75
Versuch Duloxetin kalt abzusetzen; 11 Tage ohne Dulo (von ca. 30 mg auf 0)
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Aktuell seit 6. August Langsames wieder eindosieren (27 Kügelchen sind ca. 3.8 mg)
Mirta: 3.75mg Wasserlösmethode (genauer)

Aktuell: Mirta: 3.74mg
Duloxetin: 3.85mg (25K)
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Was ich noch vertrage:
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Anikke
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Re: Mirtazapin ausschleichen - wie?

Beitrag von Anikke » Donnerstag, 03.08.17, 20:16

hallo du,
was ist denn die "normale" mirta-menge?
ein Überblick in der Signatur wäre echt sehr hilfreich.
liebe grüße nimisha
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