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vergissneinnicht: Mirtazapin ausschleichen - wie?

Wenn Antidepressiva abgesetzt werden, kann dies zu schweren und langwierigen Entzugserscheinungen führen. Viele Hersteller und Ärzte verharmlosen diese Problematik leider.
neuling
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Re: Mirtazapin ausschleichen - wie?

Beitrag von neuling » Samstag, 02.12.17, 12:28

Hallo Vera,

Ich wünsche dir viel kraft.

Ich bin wieder total entsetzt in welchen Strudel man durch diese Medikamente kommen kann.

Pass auf dich auf.

Bei mir ist leider alles schief gegangen. Kannst du ja in der Signatur sehen. Ich hatte vorher NICHTS dergleichen

Dieses Mirtazapin istschrecklich und wird so leichtfertig verschrieben. Ich hatte es vom Hausarzt Wahnsinn .

Gehst du in die Psychatrie?

LG Mary
Diagnose: keine- längere Krankheit, hab 10 Kilo ungewollt abgenommen, hab mich in eine Panik gesteigert, konnte nicht mehr schlafen, es stand Ms und borreliose im Raum. Bis heute nicht endgültig geklärt.
Stattdessen Beruhigungstabletten Opipramol bekommen. Zum ausprobieren!


Opipramol 25 mg - 50 mg täglich für ca. 5 Wochen (Ende März 16 bis ca.Ende April 2016) kalt abgesetzt wie Neurologin gesagt hat
Hatte keine Ahnung das so ein Horror folgt
Konnte nicht mehr schlafen, etc. Hab nicht verstanden das es vom absetzen kommen kann.

zunächst Mai 16 Oxacepam 10 mg 2 x, Zopiram 1 x, Tavor 1 mg 1 x, dann nochmal Ende Mai 5 x Oxacepam, Diazepam 1x, Umstellung auf Bromazepam 2mg für ca. 17 Tage mit Mirtazapin zunächst 7,5mg, dann 15 mg

Hatte auch noch eine Vollnarkose in dem Zeitraum.

dann Umstellung auf Mirtazapin 15 mg , Dominal 80 mg (3Tage), Olanzapin 2,5mg (4Tage), Dominal und Olanzapin wieder abgesetzt w/ Unverträglichkeit, stattdessen Mirta und Dipiperon 40mg (für 7 Tage).

Jetzt nur noch Mirtazapin 15 mg alles nur um zu schlafen
17.08.16 Mirta 7,5mg sonst nix schlimme Symptome seit langer Zeit, werde nochmal auf 15 mg gehen

Habe dann wieder auf 7,5mg reduziert
10.9.16 bin auf 0 Mirta gegangen lt.Arzt

Hatte die ganze Zeit auch mit Mirta schlimmste Zustände vermute hab ich nie vertragen

28.9. 16 Psychatrieeinlieferung
haben mir gar nicht zugehört mit den Tabletten in der Vorgeschichte --- Risperdal angesetzt wegen Psychose (kann nicht von den Tabletten sein! )
hab ich nicht genommen
Haldol unter Androhung Gerichtsbeschluss
Habe mich ergeben.
Haldol 2mg früh 4mg abends
Diazepam 10 mg
Dominal zum schlafen 40mg
Ca.4 Wochen lang an 1x Tavor erinnere ich mich
24.10.16 Umstellung auf Risperdal von Haldol
Akineton, Diazepam innerhalb 4Tage
Ab 3.11.Risperdal u.Akineton
Ab 10.11.16 alles abgesetzt und
Oxacepam u.Zolpidem
Dann irgendwann Mirtazapin bis 30mg aufdosiert
Und abilify 5 dann 10 dann 5 dann 3 mg
So bin ich dann entlassen worden.
Ohne Diagnose! !!
Absoluter Wahnsinn was die mit mir gemacht haben .
Aussage : Wir sind ein Fachkrankenhaus vertrauen Sie uns! !
Jetzt heißt es das auf Station wohl nicht SO GUT GELAUFEN IST.
5.1.17 Mirtazapin nach Entlassung auf 15 mg reduziert
Keine Veränderung der Symptome
Abilify alle paar Tage um 0,5 mg reduziert
Ging schief.
Ende Jan 17 Abilify auf 0
Mirta auf 15 mg
22.2.17 Abilify wieder genommen 1mg
Dann 2mg
24.2.17 Abilify 3 mg
16.3.Mirtazapin 7,5 mg
23.3.Mirtazapin lt Arzt auf 0
Seitdem kein Mirta mehr
Abilify reduziert ab 01.04.17 immer um 0,5mg
Von 3 mg auf 0
23.05.17 Abilify 0
Keine Medikamente mehr seitdem.
Aber mir geht es schrecklich.
Nach absetzen Mirta ging es besser und während Reduzierung Abilify auch.
Auf 0 dann wieder Horror vom feinsten.

2.6.17 Abilify 0,5mg lt.Arzt
Ging nicht.
Wieder ohne.
27.6.17 Abilify 0,2mg versuch lt. Forum nach 7 Tage
4.7.17 Abilify auf 0,4mg bis 23.7. durchgezogen keine Besserung.
18.7. Psychosomatische Klinik o Wunder die haben mir geglaubt das das meiste Medikamenten bedingt ist und sie mit mir absetzen.
24.7.Reduzierung auf 0,3mg Abilify
6.8. Reduziert auf 0,2 mg
13.8.reduziert auf 0,1 mg
21.8. Auf 0
Keine Änderung der Symptome während Reduzierung.

Allerdings geht's mir immer noch ganz schrecklich. Hölle auf Erden. Bin zuhause.

Habe ALLE Symptome vor allem Kopf , Akathisie, Sehstörungen, Gefühl umzufallen, Gefühl das mein Hirn "ausschaltet". Es ist die pure Hölle! !!!

vergissmeinnicht
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Re: Mirtazapin ausschleichen - wie?

Beitrag von vergissmeinnicht » Samstag, 02.12.17, 12:36

hallo mary!
Danke...
ja, das ist das schrecklichste medikament ever Oo
horror.
Ich hab inzwischen keine ruhepausen mehr!! Ich schlafe nicht mehr, das mirta macht mich in der nacht noch unruhiger und besonders schlimm ist es am vormittag, aber eig den ganzen tag über getrieben und unruhig.
Mein gewicht ist halt problematisch. deshalb geh ich nächste woche ins kh,... 100 mal besser als in die psychatrie, dort würden sie mich neu einstellen. Und ich seh schon, was die kleinsten dosisänderungen mit mir machen!
habt ihr einen typ bezügich Histamin, schlaflosigkeit, Krankenhaus (nahrungsssonde, ernährung, etc. lassen mich noch weniger schlafen).
WIE um himmels willen komme ich wieder zur ruhe, was kann ich tun (außer spazieren gehen, moderate/histaminarme ernährung,...). Das geht halt im KH dann nimmer. BIn oft am überlegen, wie ich wieder schlafen kann, normal essen, tagesablauf, ruheeee........
Ruhig sein, nichts machen, atmen. und endlich wieder schlafen. das wünsch ich mir.
Hoffe das beruhigt sich etwas vor dem Kh, denn dort hab ich noch weniger möglichkeiten spazieren/raus zu gehen.

Wie ist das bei dir?

lg, V
Zuletzt geändert von vergissmeinnicht am Samstag, 02.12.17, 12:57, insgesamt 1-mal geändert.
Mit 18 Jahren - Diagnostizierte Leichte-bis mittlere Depression und mit Ängsten
2013/14 Einstellen auf Sertralin und Trittico
2015-2017 Wechseln zu Effectin (ca. 1 Jahr) bzw. später 2 Jahre Duloxetin (Cymbalta) 60mg ( mehrmals gescheiterte Absetzversuche)
Seit Mai 2017 anfangen mit reduzieren, leider zu ungenau mit Kügelchen und viel zu schnell!
Es folgen instabile phasen mit schlafstörung, appetitlos, depressiv
--> aus hilflosigkeit, bzw. unwissen zu ärztin
Ab 22. Juni 2017 bis anfang/mitte juli: 15 mg Mirtazapin "zum schlafen und essen"
Dann runter auf 7.5; eine zeitlang ungenau 3.75
Versuch Duloxetin kalt abzusetzen; 11 Tage ohne Dulo (von ca. 30 mg auf 0)
Anmelden im Forum :group:
Aktuell seit 6. August Langsames wieder eindosieren (27 Kügelchen sind ca. 3.8 mg)
Mirta: 3.75mg Wasserlösmethode (genauer)

Aktuell: Mirta: 3.74mg
Duloxetin: 3.85mg (25K)
Mein Zustand:
Absolute Schlaflosigkeit,extremes untergewicht, stark appetitlos, vollegefühl, sozialer rückzug, ängste
Was ich noch vertrage:
Fenchel-Balsam-Tee (Hildegard, Posch), Bittertee (Reformhaus Martin), suppe
Gebet.
Ruhe.
Warnung: Psychopharmaka zu schnell absetzen ist sehr gefährlich. Kein arzt kann einem da wieder raushelfen. Ich werde auch nicht ernst genommen.

vergissmeinnicht
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Re: Mirtazapin ausschleichen - wie?

Beitrag von vergissmeinnicht » Samstag, 02.12.17, 12:37

kannst du schlafen, ruhig sein, essen?
Mit 18 Jahren - Diagnostizierte Leichte-bis mittlere Depression und mit Ängsten
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2015-2017 Wechseln zu Effectin (ca. 1 Jahr) bzw. später 2 Jahre Duloxetin (Cymbalta) 60mg ( mehrmals gescheiterte Absetzversuche)
Seit Mai 2017 anfangen mit reduzieren, leider zu ungenau mit Kügelchen und viel zu schnell!
Es folgen instabile phasen mit schlafstörung, appetitlos, depressiv
--> aus hilflosigkeit, bzw. unwissen zu ärztin
Ab 22. Juni 2017 bis anfang/mitte juli: 15 mg Mirtazapin "zum schlafen und essen"
Dann runter auf 7.5; eine zeitlang ungenau 3.75
Versuch Duloxetin kalt abzusetzen; 11 Tage ohne Dulo (von ca. 30 mg auf 0)
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Aktuell seit 6. August Langsames wieder eindosieren (27 Kügelchen sind ca. 3.8 mg)
Mirta: 3.75mg Wasserlösmethode (genauer)

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Duloxetin: 3.85mg (25K)
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Re: Mirtazapin ausschleichen - wie?

Beitrag von Gwen » Samstag, 02.12.17, 13:05

Hallo Vera,
lies doch Mal bei anderen was die so tun. Oder bei Alternativen zu Psychopharmaka. Hast Du da schon Mal geschaut?
Viele Grüße Gwen
Diagnose: schwere rezidivierende Depressionen
Escitalopram: aktuell 2,0mg (12.03.2018)
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Re: Mirtazapin ausschleichen - wie?

Beitrag von padma » Samstag, 02.12.17, 19:06

hallo Vera, :)

wenn du nun ein nicht psychiatrisches Krankenhaus, das dich aufnimmt, gefunden hast, solltest du unbedingt zugreifen.
Auch wenn es für dich schlim ist, mit noch weniger Schlaf etc., dein Gewicht hat jetzt absoluten Vorrang.

Bzgl. der Ernährung im KH, kannst du nur fragen, ob sie dir etwas histaminarmes geben können, weil du Histamin so schlecht verträgst. Näher erklären würde ich das nicht.

alles Gute für die Klinik, :hug:
liebe Grüsse,
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seit 2002 Fluoxetin zur Schmerztherapie

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Absetzverlauf:
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1.07.2018: 0,2 mg :schnecke:


Neu: Infos rund um Antidepressiva, Absetzen, Umgang mit Entzug
: https://adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=18&t=15490


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Re: Mirtazapin ausschleichen - wie?

Beitrag von carlotta » Samstag, 02.12.17, 21:25

Liebe Vera,

Vorsicht mit den Darmbakterien; die meisten Probiotika enthalten histaminbildende Stämme. Daher können u. a. die verstärkte Unruhe sowie Schlafprobleme kommen.

Auf Histamin solltest Du auch die Nahrungsmittel bei Deiner aktuellen Ernährungsumstellung überprüfen.

Klappt es denn mit dem Essen einigermaßen?

Wie sieht es mit Patientenverfügung zwecks KH-Aufenthalt aus? Dort könntest Du auch die Histaminunverträglichkeit festhalten.

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Re: Mirtazapin ausschleichen - wie?

Beitrag von vergissmeinnicht » Donnerstag, 07.12.17, 18:12

Hi ihr!
Mein jetziger stand: ich komm nach wie vor in keine ruhephasen. Bin aktuell in einem kh stationär, aber ich bekomm eine nasensonde ;(
Extrem unangenehm, da sind ganz viele vitamine, wie folsäure, vitB,etc. drin (die mich wie immer wachhalten). Es ist der erste tag, ich befürchte die problematik ist wieder dieselbe. 33kg, im schweren entzug, vor allem aber null schlaf. Alles im kh, vor allem sonde, hält mich noch mehr wach. Hab für heut nacht temesta verschrieben bekommen. Ernährung is hier das kleinste problem. Das wachsein/nicht schlafen/abschalten können ist eher meine sorge. Aber schlafen kann ich so oder so seit dem falschen absetzen nicht mehr. Mirta wirkt fast schon aufputschend. Danke fürs mitlesen, eure
V
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Ab 22. Juni 2017 bis anfang/mitte juli: 15 mg Mirtazapin "zum schlafen und essen"
Dann runter auf 7.5; eine zeitlang ungenau 3.75
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neuling
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Re: Mirtazapin ausschleichen - wie?

Beitrag von neuling » Donnerstag, 07.12.17, 18:25

Liebe Vera,

entschuldige das ich erst jetzt antworte.

Ich bin seit Monaten getrieben, komm überhaupt nicht zur Ruhe, schlafen geht mal 2-3 Stunden. Dann wieder gar nicht. Essen geht so. Und hab noch ganz viele Symptome.

Ich bin leider letztes Jahr in der Psychatrie gelandet und dann in die Hölle gekommen.

Ich wünsche dir alles alles Gute.
LG Mary
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Opipramol 25 mg - 50 mg täglich für ca. 5 Wochen (Ende März 16 bis ca.Ende April 2016) kalt abgesetzt wie Neurologin gesagt hat
Hatte keine Ahnung das so ein Horror folgt
Konnte nicht mehr schlafen, etc. Hab nicht verstanden das es vom absetzen kommen kann.

zunächst Mai 16 Oxacepam 10 mg 2 x, Zopiram 1 x, Tavor 1 mg 1 x, dann nochmal Ende Mai 5 x Oxacepam, Diazepam 1x, Umstellung auf Bromazepam 2mg für ca. 17 Tage mit Mirtazapin zunächst 7,5mg, dann 15 mg

Hatte auch noch eine Vollnarkose in dem Zeitraum.

dann Umstellung auf Mirtazapin 15 mg , Dominal 80 mg (3Tage), Olanzapin 2,5mg (4Tage), Dominal und Olanzapin wieder abgesetzt w/ Unverträglichkeit, stattdessen Mirta und Dipiperon 40mg (für 7 Tage).

Jetzt nur noch Mirtazapin 15 mg alles nur um zu schlafen
17.08.16 Mirta 7,5mg sonst nix schlimme Symptome seit langer Zeit, werde nochmal auf 15 mg gehen

Habe dann wieder auf 7,5mg reduziert
10.9.16 bin auf 0 Mirta gegangen lt.Arzt

Hatte die ganze Zeit auch mit Mirta schlimmste Zustände vermute hab ich nie vertragen

28.9. 16 Psychatrieeinlieferung
haben mir gar nicht zugehört mit den Tabletten in der Vorgeschichte --- Risperdal angesetzt wegen Psychose (kann nicht von den Tabletten sein! )
hab ich nicht genommen
Haldol unter Androhung Gerichtsbeschluss
Habe mich ergeben.
Haldol 2mg früh 4mg abends
Diazepam 10 mg
Dominal zum schlafen 40mg
Ca.4 Wochen lang an 1x Tavor erinnere ich mich
24.10.16 Umstellung auf Risperdal von Haldol
Akineton, Diazepam innerhalb 4Tage
Ab 3.11.Risperdal u.Akineton
Ab 10.11.16 alles abgesetzt und
Oxacepam u.Zolpidem
Dann irgendwann Mirtazapin bis 30mg aufdosiert
Und abilify 5 dann 10 dann 5 dann 3 mg
So bin ich dann entlassen worden.
Ohne Diagnose! !!
Absoluter Wahnsinn was die mit mir gemacht haben .
Aussage : Wir sind ein Fachkrankenhaus vertrauen Sie uns! !
Jetzt heißt es das auf Station wohl nicht SO GUT GELAUFEN IST.
5.1.17 Mirtazapin nach Entlassung auf 15 mg reduziert
Keine Veränderung der Symptome
Abilify alle paar Tage um 0,5 mg reduziert
Ging schief.
Ende Jan 17 Abilify auf 0
Mirta auf 15 mg
22.2.17 Abilify wieder genommen 1mg
Dann 2mg
24.2.17 Abilify 3 mg
16.3.Mirtazapin 7,5 mg
23.3.Mirtazapin lt Arzt auf 0
Seitdem kein Mirta mehr
Abilify reduziert ab 01.04.17 immer um 0,5mg
Von 3 mg auf 0
23.05.17 Abilify 0
Keine Medikamente mehr seitdem.
Aber mir geht es schrecklich.
Nach absetzen Mirta ging es besser und während Reduzierung Abilify auch.
Auf 0 dann wieder Horror vom feinsten.

2.6.17 Abilify 0,5mg lt.Arzt
Ging nicht.
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27.6.17 Abilify 0,2mg versuch lt. Forum nach 7 Tage
4.7.17 Abilify auf 0,4mg bis 23.7. durchgezogen keine Besserung.
18.7. Psychosomatische Klinik o Wunder die haben mir geglaubt das das meiste Medikamenten bedingt ist und sie mit mir absetzen.
24.7.Reduzierung auf 0,3mg Abilify
6.8. Reduziert auf 0,2 mg
13.8.reduziert auf 0,1 mg
21.8. Auf 0
Keine Änderung der Symptome während Reduzierung.

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Habe ALLE Symptome vor allem Kopf , Akathisie, Sehstörungen, Gefühl umzufallen, Gefühl das mein Hirn "ausschaltet". Es ist die pure Hölle! !!!

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Re: Mirtazapin ausschleichen - wie?

Beitrag von padma » Donnerstag, 07.12.17, 18:59

liebe Vera, :)

das ist jetzt bestimmt eine sehr schwere Zeit für dich. :hug:

Bei 33 kg musst du unbedingt zunehmen, wenn eine Nasensonde dazu nötig ist, dann ist es ebenso. Eine schwere Magersucht ist eine lebensbedrohliche Erkrankung, ich bin mir nicht sicher, ob dir wirklich klar ist, wie ernst dein Zustand ist.

Bitte halte jetzt durch, so schwer es auch ist.

mitfühlende Grüsse,
padma
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Re: Mirtazapin ausschleichen - wie?

Beitrag von Gwen » Donnerstag, 07.12.17, 19:06

Liebe Vera, ich sehe das wie Padma. Du musst das jetzt leider erst Mal durchhalten damit du wieder etwas mehr Gewicht bekommst. Bestimmt trägt auch die neue, ungewohnte Umgebung dazu bei, dass Du noch nicht zur Ruhe kommst. Warte ein paar Tage ab, vielleicht wird das dann besser.

Ich drück Dir die Daumen,
viele Grüße Gwen
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Re: Mirtazapin ausschleichen - wie?

Beitrag von Jamie » Donnerstag, 07.12.17, 21:15

Hallo v, :)

33 kg? :o Das ist ja hochgradig besorgniserregend, das wird lebensbedrohlich!
Ich bin wirklich schockiert das zu lesen.

Ich fürchte aber auch, dass das Nächte durchmachen deinen Körper mit so auszehrt.
Ich denke es ist richtig dir aktuell zum Schlafen Benzos zu geben.
Dein Körper braucht Ruhe, sonst magerst du durch die durchgemachten Nächte noch weiter ab.
Wenn die Benzogabe letztlich lebensrettend ist, ist auch die Abhängigkeit ausnahmsweise in Kauf zu nehmen. Aber so geht das ja wirklich nicht weiter.

Bitte bitte pass gut auf dich auf :group:
Jamie
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Re: Mirtazapin ausschleichen - wie?

Beitrag von vergissmeinnicht » Montag, 11.12.17, 10:13

Hi ihr!
Die in der psychosomat. Klinik meinen ich bild mir das alles nur ein. Nur bei mir geht das essen wirklich nicht weiter. Es sammelt und sammelt sich an/das wasser auch, bis ich mich so voll fühle, dass ich keine luft bekomm. Dadurch hab ich richtig angst zu essen und trinken, weil dann der tag noch langsamer vergeht.
Das einzige, was hilft is die nasensonde, damit ich nicht gewicht verliere. Regelm essen is fast unmöglich 0o. Und die benzos helfen auch kaum.
Ich würd so gern einfach normal essen können, nur das scheint sowas von nicht weiterzugehn.
Denkt ihr, dass ein zyprexa "helfen" könnte? Oder macht es alles schlimmer?
Ich bin halt mitten im entzug, der körper scheint mir von den medis ziemlich mitgenommen. Iwas muss es ja geben, dass ich wieder essen kann und zur ruhe komm. So scheine ich nicht weiterzukommen.
Weil das mirtazapin wirkt auch kaum mehr, davon kann ich nicht schlafen.!
Was meint ihr? Ich kann ja nicht ewig von der sonde leben. Ich bin ratlos.
Eure, v
Mit 18 Jahren - Diagnostizierte Leichte-bis mittlere Depression und mit Ängsten
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Ab 22. Juni 2017 bis anfang/mitte juli: 15 mg Mirtazapin "zum schlafen und essen"
Dann runter auf 7.5; eine zeitlang ungenau 3.75
Versuch Duloxetin kalt abzusetzen; 11 Tage ohne Dulo (von ca. 30 mg auf 0)
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Mirta: 3.75mg Wasserlösmethode (genauer)

Aktuell: Mirta: 3.74mg
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Fenchel-Balsam-Tee (Hildegard, Posch), Bittertee (Reformhaus Martin), suppe
Gebet.
Ruhe.
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Re: Mirtazapin ausschleichen - wie?

Beitrag von Ululu 69 » Montag, 11.12.17, 13:53

Hallo Vera,

ich finde es leider sehr schwierig, dir einen Rat zu geben, weil ich schlichtweg überfordert damit bin.
Ich denke nach wie vor, dass dein Gewicht im Moment dein größtes Problem ist. So lange du so starkes Untergewicht hast, kannst du in meinen Augen nicht heilen.
Ich gehe Mal davon aus, dass körperliche Ursachen für dieses extreme Völlegefühl ausgeschlossen wurden. :?
Verträgst du denn die Sodennahrung ?

LG Ute
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Re: Mirtazapin ausschleichen - wie?

Beitrag von vergissmeinnicht » Montag, 11.12.17, 14:12

Hi ute!
Danke erstmal.
Ich ess e trotz allem. Weiss nicht. Was bei mir entzugs- und was krankheitsbedingt ist.
Ich finde es halt sehr sehr blöd, dass ich grad mitten im entzug steck (wo es total schwierieg ist ne konstante dosis einzunehmen). Das muss meine mum jt übernehmen, weil ich ja jt im kh bin und nichts "tun" kann.
Alles, was "normal" ist fällt mir total schwer: kommunizieren, schlafen und essen sowieso, einfach da sein und atmen/nichts tun, mich mit etwas/jdn længer beschäftigen. Ich hab alle möglichen symptome, die ich kaum zuordnen kann. Wie soll das weiter gehn? Dosis möglichst stabil halten, versuchen histaminarm (auch das noch) zu essen und trigger (fast alles triggert) vermeiden? Das ist auf dauer ein dratseilakt... Benzos sind auf dauer auch keine lösung. Wie soll ich das je da raus schaffen? Es geht kaum voran, gefühlsmässig...
:( ein bisschen mehr emotionen, abwechslung, freiheiten würd ich mir wünschen. Aber ich bin machtlos. Es scheint nicht wirklich "die lösung" zu geben. Es ist beinhart. Danke fürs zuhören.
Lg, vera
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2013/14 Einstellen auf Sertralin und Trittico
2015-2017 Wechseln zu Effectin (ca. 1 Jahr) bzw. später 2 Jahre Duloxetin (Cymbalta) 60mg ( mehrmals gescheiterte Absetzversuche)
Seit Mai 2017 anfangen mit reduzieren, leider zu ungenau mit Kügelchen und viel zu schnell!
Es folgen instabile phasen mit schlafstörung, appetitlos, depressiv
--> aus hilflosigkeit, bzw. unwissen zu ärztin
Ab 22. Juni 2017 bis anfang/mitte juli: 15 mg Mirtazapin "zum schlafen und essen"
Dann runter auf 7.5; eine zeitlang ungenau 3.75
Versuch Duloxetin kalt abzusetzen; 11 Tage ohne Dulo (von ca. 30 mg auf 0)
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Aktuell seit 6. August Langsames wieder eindosieren (27 Kügelchen sind ca. 3.8 mg)
Mirta: 3.75mg Wasserlösmethode (genauer)

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Re: Mirtazapin ausschleichen - wie?

Beitrag von vergissmeinnicht » Montag, 11.12.17, 14:13

Lebens-qualität....
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Re: Mirtazapin ausschleichen - wie?

Beitrag von LinLina » Montag, 11.12.17, 14:34

Hallo Vergissmeinnicht :-)

es geht bei dir so wie ich das verstehe angesichts deines Gewichts wirklich relativ akut ums Überleben. Deswegen ist es klar, dass es schwer ist und du jeden Tag kämpfst das auszuhalten. Aber du kämpfst ums überleben, bitte versuche dir das bewusst zu machen.

Wenn du das Gefühl hast keine Luft zu bekommen wenn du gegessen hast, ist das schlimm aber das heißt nicht dass du wirklich keine Luft bekommst und das Essen nicht verarbeitet wird. Es heißt auch nicht, dass du es dir "nur" einbildest, denn das ist kein bewusster Prozess, ich glaube dir dass es sich wirklich so anfühlt und ganz schwer ist dagegen zu arbeiten.

Benzos sind auf Dauer keine gute Lösung, aber wenn du wirklich die Wahl hast zwischen Benzos und Essen oder keine benzos und kein Essen und du anders keine Möglichkeit hast Gewicht zuzunehmen dann würde ich wohl die Benzos wählen. Die kann man später in der Not wieder langsam ausschleichen, wenn du stirbst kann man das nicht rückgängig machen :?

Liebe Grüße, ich schicke dir viel Kraft :fly:
Lina
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Re: Mirtazapin ausschleichen - wie?

Beitrag von vergissmeinnicht » Montag, 11.12.17, 21:43

Lb lina!
Das medikament sediert extrem, ich bin ja nicht ruhelos, aber schlafen kann ich nicht. Ich lieg halt im bett...... Die benzos sedieren ja auch nur. Davon noch mehr schwindel, antriebslos, müde, verwirrt, niedriger blutdruck, magendarm-beschwerten.. Sediert sein ist ja nicht gleich schlaf, oder?
Sediert bin ich genug :( bräuchte mehr abtrieb und schwung.
Ist es eig egal, welche firma von mirta ich auflöse? Weil im spital gehn mir die tabletten aus, und die haben andere hersteller. :/
Ein wechsel wär da auch nicht so gut, oder?
Danke !
Hab ausserdem sehr viel schleim, immer wenn ich was esse............
Lg
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Re: Mirtazapin ausschleichen - wie?

Beitrag von vergissmeinnicht » Dienstag, 12.12.17, 8:30

Seit dem mirta vergeht die zeit so langsam, ich weiss nie, was ich anfangen soll, bzw keine lust/eintönig. Kennst du das? Meine wahrnehmung,?seitdem ich es nehme. Denkst du ich kann bald mal weiter abdosieren, oder mir mal was normales wie kaffee oder nitella, mandarine gönnen?
Seit mirta bin ich ungern unter menschen.. Hypersensitiv.
Lg
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Re: Mirtazapin ausschleichen - wie?

Beitrag von vergissmeinnicht » Dienstag, 12.12.17, 18:37

Temesta gestern nacht -endlich mal ein bisschen zur ruhe gekommen. Vl geht entkoffinierter kaffee? Ich kann immer noch nicht recht verdauen/essen. Wenn ichs td tu, fühl ich mich tagelang voll.
Lg, vera
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Re: Mirtazapin ausschleichen - wie?

Beitrag von vergissmeinnicht » Dienstag, 12.12.17, 19:21

Hi ihr!
Mirta weiter absetzen, oder cymbalta?
Wie weiss ich, dass sich das ganze wieder stabilisiert? Hilfe. Wie kann ich wieder essen?
Hilfe.
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