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vergissneinnicht: Mirtazapin ausschleichen - wie?

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Re: Mirtazapin ausschleichen - wie?

Beitrag von Eva » Dienstag, 16.01.18, 22:20

Liebe Vera,

auch mich erschreckt Dein Gewicht. Ab einem BMI von 14 besteht bereits Gefahr. Es geht jetzt für Dich nicht um das Absetzen, das ist ein Nebenschauplatz. Die Symptome können allesamt an Deinem massiven Untergewicht liegen.

Die Klinik kann Dich doch nicht sang- und klanglos entlassen haben, ohne Maßgabe wie es weitergehen sollte?!

Sehr besorgte Grüße,
Eva
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verordnet als regelmäßige Einname am Abend zum Schlafen.

Vor 5 Wochen mit 25 mg begonnen und dann gleich 50 mg, weiter auf 75 mg und 100 mg hochdosiert - höchste erlaubte Menge zum Schlafen.

Erst bei 100 mg spürte ich nach 2 Stunden (!) Müdigkeit. Trotzdem hat das Einschlafen kaum geklappt, allerdings das Durchschlafen, wenn es mal gelangt, in den Schlaf zu kommen; das war dann bemerkenswert tief und ohne zwischendurch zu erwachen. Aber der Körper hatte sich rasend schnell angepasst, das Durchschlafen klappte nämlich dann auch schon mit 100 mg nicht mehr.

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Re: Mirtazapin ausschleichen - wie?

Beitrag von vergissmeinnicht » Mittwoch, 17.01.18, 9:50

Liebe leute!
Ich werd wahnsinnig vom benzoentzug.
Danke erstmal für eure abtworten! Ich versteh die besorgnis um mein gewicht. Doch im kh ist es ja nur blöder geworden. Die muskeln die ich vorher hatte, alle abgebaut. Und das, was ich vorher noch konnte geht jt auch nicht mehr (kognitiv von den benzos her, spazieren, etc.).
Dort sollte mir geholfen werden, doch es ist schlimmer geworden. Was anderes als essen und therapie können die kliniken mir nicht snbieten. Und das bekomm ich daheim gerade.
Ich will unbedingt, dass ich es schaff von den benzos wegzukommen. Das ist dumm, ich weiss. Aber ich hab angst vor der verantwortung des abdosierens,... Ich müsste dann 2-3mal tägl ne dosis auflösen, und wer weiss, wie lange ausschleichen. Oder? Das will ich nicht. Gibt es da keinen anderen weg? Diese körperl abhängigkeit macht mir zu schaffen. Ute, du meinst ich soll sie weiternehmen?
Meine family ist dagegen, dass ich sie weiternehm. Müsste sie mir vom hazsarzt verschreiben lassen. Ich hab mehr respekt vor den benzos als vor dem untergewicht. Ist beides nicht angenehm. Die benzos also weglassen oder weiternehmen? Jt hab ich schon ein paar tage ohne geschafft :(
Aber ich merk halt schon, dass iwie mich die kraft verlassen hat. Aber mit benzos ists genauso blöd. Will dies nicht wahrhaben, noch mehr medis zu brauchen/nehmen zu müssen. Bin schon überfordert mit kügelchen zählen und mirta auflösen. Benzos auch noch? Die machen mich so faul und unruhig/ängstlich/ hypersensitiv/zu entspannt und dann verkrampft. Wie lange dauert so ein entzug, frag ich mich?
Lg, v
Mit 18 Jahren - Diagnostizierte Leichte-bis mittlere Depression und mit Ängsten
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2015-2017 Wechseln zu Effectin (ca. 1 Jahr) bzw. später 2 Jahre Duloxetin (Cymbalta) 60mg ( mehrmals gescheiterte Absetzversuche)
Seit Mai 2017 anfangen mit reduzieren, leider zu ungenau mit Kügelchen und viel zu schnell!
Es folgen instabile phasen mit schlafstörung, appetitlos, depressiv
--> aus hilflosigkeit, bzw. unwissen zu ärztin
Ab 22. Juni 2017 bis anfang/mitte juli: 15 mg Mirtazapin "zum schlafen und essen"
Dann runter auf 7.5; eine zeitlang ungenau 3.75
Versuch Duloxetin kalt abzusetzen; 11 Tage ohne Dulo (von ca. 30 mg auf 0)
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Aktuell seit 6. August Langsames wieder eindosieren (27 Kügelchen sind ca. 3.8 mg)
Mirta: 3.75mg Wasserlösmethode (genauer)

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Re: Mirtazapin ausschleichen - wie?

Beitrag von Eva » Mittwoch, 17.01.18, 10:22

Liebe Vera,

ich fürchte, Du willst auch nicht wahrhaben, wie ernst es mit dem Gewicht um Dich steht.

Du verbeißt Dich in den Entzug - warum, wo Du doch derzeit absolut lebensbedrohlich dünn bist und ALLES erst einmal nur darum gehen sollte, Deinen Körper aus dem Untergewicht herauszuholen? Was versprichst Du Dir davon, dass Du das Benzo ausgerechnet jetzt unbedingt loswerden willst - oder sollst ... ? Deine Famlilie will, dass Du damit aufhörst - warum JETZT? Die Schwäche und auch das andere, was Du beschreibst, davon ist höchstwahrscheinlich nichts dem Benzo oder dem Entzug davon geschuldet - es liest sich alles so, als wenn Dein Körper Notsignale sendet! Der Entzug wird Dir keine Zunahme bescheren können, eher noch das Gegenteil. Es liest sich wie eine Realitätsverschiebung, wenn Du Dich so auf den Entzug konzentrierst.

Ehrlich: Ich versteh es nicht. Ich bin auch kein Freund von Benzos, entziehe selbst, aber warum nur die Panik davor zu einem Zeitpunkt, wo es für Dich vom Gewicht her um Tod und Leben gehen kann? Es tut mir Leid, dass es so hart ausgedrückt werden muss, aber ich hoffe, Du kannst die große Sorge darin erkennen ...

Immer besorgter,
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Re: Mirtazapin ausschleichen - wie?

Beitrag von Gwen » Mittwoch, 17.01.18, 10:42

Liebe Vera,
ich wiederhole mich. Aber: Du brauchst dringend eine Spezialklinik! Deine Symptome sind auch alles Symptome deines Körpers, der gerade verhungert! Dein Gehirn und Deine Muskulatur werden abgebaut. Auch das Herz ist ein Muskel, der ebenfalls bei massivem Untergewichtig abgebaut wird und dann stirbst Du!

Bitte informiere Dich, welche Psychosomatik überhaupt Patienten mit Deinem Gewicht nimmt (viele tun dies nicht, da sie die intensive medizinische Betreuung nicht leisten können!)
Ich hab jetzt Mal gegoogelt, das wäre eine der wenigen Kliniken in Deutschland, die das leisten:
http://www.schoen-kliniken.de/ptp/kkh/r ... agersucht/
Ich hab mehr respekt vor den benzos als vor dem untergewicht.
An ein bisschen Lorazepam stirbt man nicht! An einem BMI von 12 schon!
Liebe Grüße Gwen
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Re: Mirtazapin ausschleichen - wie?

Beitrag von padma » Mittwoch, 17.01.18, 12:42

liebe Vera, :)

ich kann mich den anderen nur anschliessen, du bist aufgrund des Untergewichts in einer lebensbedrohlichen Situation und musst in eine spezielle Klinik.
Wenn du leben möchtest, dann musst du jetzt kämpfen.

Wir können hier nichts für dich tun, ausser eindringlich an dich zu appellieren, in eine Spezialklinik zu gehen.
Irgendwann ist ansonsten ein Punkt ereicht, an dem nichts mehr zu machen ist, und du an den Folgen stirbst. Und dieser Punkt ist möglicherweise nicht mehr also weit entfernt.

Vera :) , bitte begreife den Ernst deiner Situation, du möchtest doch leben.

mit sehr besorgten Grüssen, :hug:
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Re: Mirtazapin ausschleichen - wie?

Beitrag von vergissmeinnicht » Donnerstag, 18.01.18, 11:11

Hi ihr lieben. Ich hab vor dem kh einen besseren zustand gehabt als jt!
6 wochen, in denen ich benzoabhängig gemacht wurde und sogar abgenommen und nicht zugenommen hab. Das sind meine erfahrungen mit 'spezialkliniken'. :/
Bin hier zu hause gut versorgt. Ich habs bis jt ohne benzos geschafft. Weiss nicht, ob ich sie wieder nehmen sollte. Dann wäre alles umsonst gewesen. Merk halt, dass mich diese total veräbdert haben. Wenn ich sie wieder nehmen sollte/müsste Wüsste ich nicht 1. welche dosis, 2. wie oft am tag. 3. wie ich wieder weg von denen komm?
Ich bereue zutiefst mit denen begonnen zu haben. Ich bin am überlegen, wie ich da am besten weiter mach. Natürlich trink ich genügend astronautennahrung etc. Mir gehts zu hause vesser als im kh. Wie nur mach ich das mit den benzos? : (
Bin mir bewusst, das mein gewicht im vordeegrund stehn muss. Nur wie mach ich weiter?
Alles liebe, V
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Re: Mirtazapin ausschleichen - wie?

Beitrag von Eva » Donnerstag, 18.01.18, 11:30

Liebe Vera,

gibts Du Dir Antwort nicht schon selbst? Zitat:
Ich habs bis jt ohne benzos geschafft. Weiss nicht, ob ich sie wieder nehmen sollte. Dann wäre alles umsonst gewesen. Merk halt, dass mich diese total veräbdert haben. Wenn ich sie wieder nehmen sollte/müsste Wüsste ich nicht 1. welche dosis, 2. wie oft am tag. 3. wie ich wieder weg von denen komm? Ich bereue zutiefst mit denen begonnen zu haben
- Du bist doch schon weg davon und würdest es noch mehr bereuen, erneut mit ihnen angefangen zu haben.
- Du hast es bisher ohne geschafft, dann belass es dabei.
- Es gibt aus meiner Sicht keinen einzigen Grund, Deinen gebeutelten Körper damit wieder zu belasten.
- Absetzsymptome sind bei dem, was Du schreibst, bei weitem nicht so deutlich zu erkennen, wie die der Auszehrung und Not Deines Körpers.

Warum quälst Du Dich so mit den Gedanken, dass Du es unbedingt wieder nehmen solltest, und das im ständigen Konflikt damit, dass Du es "eigentlich" doch gar nicht willst?

Versuche stattdessen froh zu sein, dass Du es bis hierher losgeworden bist. Du würdest Dich auch mit der Wiedereindosierung nicht wohler fühlen, sondern die Chance wäre erst gegeben, wenn Dein Körper wieder damit versorgt wäre, wonach er wirklich schreit: mit ausreichenden Nährstoffen über gesunde Nahrung.

Liebe Grüße, Eva
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Re: Mirtazapin ausschleichen - wie?

Beitrag von vergissmeinnicht » Freitag, 19.01.18, 9:51

Liebe eva!
Ja, das stimmt. Nur ich hab halt keinen modus mehr, wo ich abschalte (keine muskelentspannung, bzw gaba-rezeptoren wiekung). Merke total, wie geschädigt ich dadurch bin (total sensibel auf alles reagieren, kein schlaf, reizüberflutung)...
Wie lang kann das dauern bis sich das wieder einstellt?
Ich geb dem körper genug nahrung. Nur das restliche funktioniert gar nicht mehr, wie es soll. Lg, vera
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Re: Mirtazapin ausschleichen - wie?

Beitrag von Eva » Freitag, 19.01.18, 12:12

Liebe Vera,

woran stellst Du fest, dass Du Deinem Körper genug Nahrung gibst? Es geht auch um das Zunehmen - hast Du zuhause bereis etwas zugenommen? Das wäre ganz super, und momentan kann es für Dich nur ein Ziel, das des ÜBERLEBENS, geben. Überleben ist die Voraussetzung für alles andere.

Benzos können in Dir kein Gleichgewicht herstellen; bitte klammere die Vorstellung, dass eine Wiedereinnahme dies schaffen würde, aus Deinen Gedanken aus.

Dass, was Du oben benennst - sensibel, kein Schlaf, überreizt - ist sicher sehr belastend. Dennoch wird auch das ziemlich sicher positiv auf eine Gewichtszunahme und ausreichende Versorgung mit Nährstoffen reagieren, eher als erneute Benzos! Die Benzos würden eine neue Belastung darstellen, und sie würden Dich nicht beruhigen, denn das haben sie in der jüngeren Vergangenheit auch nicht mehr geschafft, oder? (Es sei denn, Du würdest Dich völlig zudröhnen, aber das lassen wir besser völlig außen vor, denn eine solche Menge wäre eine wahre Katastrophe)

Bitte richte Deinen Blickwinkel neu aus, liebe Vera, damit Du am Leben bleibst; wenn Du das geschafft hast, kann es weitergehen mit den Medikamenten.

Alle guten Wünsche,
Eva
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Re: Mirtazapin ausschleichen - wie?

Beitrag von Anikke » Freitag, 19.01.18, 16:20

Liebe vera,
du müsstest wenn du genug isst eigentlich zunehmen.
ich habe immer wieder das Gefühl dass du für dein Körpergewicht blind bist und stattdessen deine Aufmerksamkeit auf unterschiedliche entzüge richtet, über die du in grübelschleifen gerätst.
Extremes untergewicht macht massive psychische Symptome, man kann z zt gar nicht unterscheiden ob du nun weg Entzug oder Untergewicht die Symptome hast.
und ich habe immer wieder das Gefühl dass dich etwas im hungerzustand hält. das kann sein dass du im hungerkreisel immer noch zu tief steckst und keine klare selbstfürsorgliche Sicht auf deinen zustand hast. es kann auch sein dass ein Anteil von dir große innere not hat und diese so zeigt und niemand konnte bisher so darauf reagieren dass das hungern unnötig wurde.
letztlich ist es auch egal was die Ursache ist. Fakt ist dass es nur noch eine Frage der Zeit bzw. der verlorenen Gramme ist bis du in einen lebensbedrohlichen zustand kommst, wenn du nicht schon darin bist.
deshalb solltest du ehrlich zu dir sein, wenn du die Frage beantwortest: willst du denn zunehmen?
klar alle wollen beruhigt sein und lesen/hören dass du natürlich zunehmen möchtest.
aber ist das die Wahrheit?
liebe grüße und alles gute dir.
anikke
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Re: Mirtazapin ausschleichen - wie?

Beitrag von vergissmeinnicht » Mittwoch, 07.02.18, 21:35

Liebe leute!
Um klarheit zu schaffen- durch den benzo entzug/ 6 wochen kh bin ich total kraftlos geworden. Mein körper packt fast nix mehr. Er verbraucht die energie für die essensverarbeitung. Bin jt am langsamen umdenken. Ich wollte mich aufgeben. Der körper braucht vor allem energie (in form von säften, denn die sind sofort verwertbar). Rote rübensaft, grüne smoothies. Es ist, als ob mein körper alles andere verweigert. Ich WILL ja essen. Aber das muss sich erst langsam wieder aufbauen. Der plan lautet also- langsam dafür schnell verwertbare energie. Der benzo entzug ist hart. Aber ich hoff es lohnt sich weiter zu machen. Sirdalud ist auch muskelentspannend, oder? Was gibt es sonst noch für alternativen?
Bei mir helfen minimengen aminosäuren/tryptophan. Ohne ging es gar nicht. Alles liebe, lg
eure V
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Re: Mirtazapin ausschleichen - wie?

Beitrag von Anikke » Mittwoch, 07.02.18, 21:54

liebe v.,
schön dass du noch lebst :-)
wg deiner smoothy- Ernährung bin ich skeptisch - jedoch es ist deine Entscheidung.
alles gute und viel kraft.
liebe grüße anikke
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Re: Mirtazapin ausschleichen - wie?

Beitrag von padma » Freitag, 09.02.18, 22:59

liebe Vera, :)

ich bin froh etwas von dir zu hören.
Der körper braucht vor allem energie (in form von säften, denn die sind sofort verwertbar). Rote rübensaft, grüne smoothies.
Ja, dein Körper braucht Energie. Aber die bekommt er nicht durch diese Säfte. Die haben zwar viele Vitamine, aber dein Körper braucht v.a. Kalorien. Wenn du nur Säfte zu dir nimmst, wirst du weiter an Gewicht verlieren!
Ich WILL ja essen. Aber das muss sich erst langsam wieder aufbauen. Der plan lautet also- langsam dafür schnell verwertbare energie.
Mit diesen Säften kannst du nicht aufbauen. Klar, muss dein Körper wieder langsam an die Nahrungsaufnahme gewöhnt werden. Aber so kann das nicht funktionieren.
Sirdalud ist auch muskelentspannend, oder?
Ja, es ist ein Muskelrelaxans. Es kann allerdings körperlich abhängig machen und muss ausgeschlichen werden. Zudem hat es viele potentielle NW, darunter sehr häufig : Magen-Darm-Störungen (z. B. Appetitlosigkeit, Erbrechen). Ist also für dich denkbar ungeeignet.

Einen Benzoentzug mithilfe eines abhängigmachenden Muskelrelaxans machen zu wollen, ist sowieso sehr fragwürdig.

Wie wir dir schon öfters geschrieben haben, ist dein Gewicht dein vordringliches, da lebensbedrohliches Problem, der Benzoentzug ist da nachrangig.
Ich kann mich nur wiederholen, suche dir bitte Hilfe in einer entsprechenden Spezialklinik.

liebe Grüsse,
padma
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Re: Mirtazapin ausschleichen - wie?

Beitrag von vergissmeinnicht » Sonntag, 11.02.18, 11:35

Lb padma! Mein körper/organismus ist schwach und kraftlos. Das einzige was ich derzeit schaff sind suppen und säfte. Alles andere belastet meine wirbelsäule und magen sehr. Es ist ja auch erstmal ein aufbau, also kokosöl und so nehm ich auch.
Der benzoentzug spielt auch mit. Gibt es nicht iwas was mich wieder langsam aufbauen kann? Medikamente, mikronährstoffe, sonne, dpazieren? Mir fehlt die kraft, die muskeln sind alle abgebaut. Essen ist derzeitdas letzte was geht, leider.
Kennt ihr mutilium? Das ist ein magenbeschleunigungsmedikent. Bzw was haltet ihr von dem? Das 5htp nehm ich auch als abfederung. Ich probier halt so alles, damit das wieder in die gänge kommt. Auch bioressonanz und evtl TCM, entgiftung.. Die kliniken können mir leider gar nicht weiterhelfen. Also muss es derzeit so laaaaangsam wieder gehn. Iwelche tips gegen kraftlosigkeit und muskelschwäche? Das essen muss ich langsam angehn. Lg, vera
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2013/14 Einstellen auf Sertralin und Trittico
2015-2017 Wechseln zu Effectin (ca. 1 Jahr) bzw. später 2 Jahre Duloxetin (Cymbalta) 60mg ( mehrmals gescheiterte Absetzversuche)
Seit Mai 2017 anfangen mit reduzieren, leider zu ungenau mit Kügelchen und viel zu schnell!
Es folgen instabile phasen mit schlafstörung, appetitlos, depressiv
--> aus hilflosigkeit, bzw. unwissen zu ärztin
Ab 22. Juni 2017 bis anfang/mitte juli: 15 mg Mirtazapin "zum schlafen und essen"
Dann runter auf 7.5; eine zeitlang ungenau 3.75
Versuch Duloxetin kalt abzusetzen; 11 Tage ohne Dulo (von ca. 30 mg auf 0)
Anmelden im Forum :group:
Aktuell seit 6. August Langsames wieder eindosieren (27 Kügelchen sind ca. 3.8 mg)
Mirta: 3.75mg Wasserlösmethode (genauer)

Aktuell: Mirta: 3.74mg
Duloxetin: 3.85mg (25K)
Mein Zustand:
Absolute Schlaflosigkeit,extremes untergewicht, stark appetitlos, vollegefühl, sozialer rückzug, ängste
Was ich noch vertrage:
Fenchel-Balsam-Tee (Hildegard, Posch), Bittertee (Reformhaus Martin), suppe
Gebet.
Ruhe.
Warnung: Psychopharmaka zu schnell absetzen ist sehr gefährlich. Kein arzt kann einem da wieder raushelfen. Ich werde auch nicht ernst genommen.

Eva
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Re: Mirtazapin ausschleichen - wie?

Beitrag von Eva » Sonntag, 11.02.18, 13:32

Liebe Vera,

(sorry auch an das Forum für meine folgende Antwort, aber ich kann nicht anders, es drängt mich, das ganz klar auszusprechen).

Achte bitte darauf, Dich mit Deiner ganz offensichtlichen Essstörung nicht hinter dem Benzo-Entzug zu verstecken. Das Benzo trägt dazu bei, aber es geht bei Dir immer noch zu allererst ums körperliche Überleben, ganz lapidar ums Gewicht!, und da hat das nahrhafte Essen Vorrang.

Smoothies und all die Wundertexturen sind nicht das, wonach Dein Körper erst einmal verlangen würde, sie sind nur ein Nebengleis, gewissermaßen eine Nebelkerze, um Deine Psyche abzulenken von dem, was Du wirklich brauchst, damit es Dir bessergeht - was wiederum selbstredend auch Deine Psyche betrifft.

Normalerweise würde ich in "Vitaminzufuhr ganz vorn!" auch keinen Fehler sehen, das hat gewiss seine Berechtigung - in Deinem Fall aber: Du brauchst kalorienreiche Nahrung, punktum.

Weiterhin besorgte Grüße,
Eva
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Zolpidem und Bromazepam abgesetzt.
Erst kürzlich Rückfall mit beidem (zum Schlafen :cry: gehabt) glücklicherweise wieder losgeworden.

Neu: Trimipramin 25 mg,
verordnet als regelmäßige Einname am Abend zum Schlafen.

Vor 5 Wochen mit 25 mg begonnen und dann gleich 50 mg, weiter auf 75 mg und 100 mg hochdosiert - höchste erlaubte Menge zum Schlafen.

Erst bei 100 mg spürte ich nach 2 Stunden (!) Müdigkeit. Trotzdem hat das Einschlafen kaum geklappt, allerdings das Durchschlafen, wenn es mal gelangt, in den Schlaf zu kommen; das war dann bemerkenswert tief und ohne zwischendurch zu erwachen. Aber der Körper hatte sich rasend schnell angepasst, das Durchschlafen klappte nämlich dann auch schon mit 100 mg nicht mehr.

19.08.2018 - 12,5 mg Trimi. abgesetzt

Katharina
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Re: Mirtazapin ausschleichen - wie?

Beitrag von Katharina » Sonntag, 11.02.18, 13:53

Liebe Vera, :hug:

Ich hatte 20 Kilo Untergewicht in einer anderen kritischen Zeit.

Man riet mir, heraus zu finden was ich mag, mich aber auf Kohlenhydrate zu konzentrieren.

Kleine Teller,
4 Mal am Tag

immer etwas nebenbei, etwas was ich mag !

Elektrolyt-beutelchen aus der Apotheke, 1 Mal am Tag, gegen die Verwirrung.

Vielleicht kocht Dir jemand eine echte reichhaltige Brühe aus:
Frisches Gemüse, eine Beinscheibe, oder Huhn,

Du trinkst dann nur die leichte Brühe, die hebt den Kreislauf an,

ich bekomme so etwas besser herunter, die wichtigen Stoffe beeinhaltet sie ja.

Apfelmus aus dem Reformhaus, ab und an einen Esslöffel.
Oft Birnenmus.


immer Dextropur Traubenzucker dabei

Kohlenhydrate, Nudeln mit Parmesan,
sonst Pasta mit jeder Lieblingssoße,

Asiatische Gerichte,
bei mir darf nichts schwer im Magen liegen, ( immer nicht, wozu auch )

Fette, dicke Soßen sind mir immer ekelhaft gewesen,
zu schwer.

Mediterrane Küche, leicht frisch und.. Kohlenhydrate!

Zu Anfang ging nur Pasta mit Salz, Olivenöl, Parmesan,etwa Basilikum,
das ist bei Magenbeschwerden leicht verdauulich.

Sanddorn - Saft aus dem Reformhaus.

Eine Banane am Tag.

Mein leerer Magen mochte nichts saures, ein Apfel war mit zu sauer, aber Apfelmuß ging.

Mit salzigem konnte ich besser beginnen,zu essen.

Etwas Schinken, ganz dünn.

Kross überbacken Kartoffeln,
die lecker duften mit Gewürzen, die apetittanregend waren.

Kleine Teller,
plus der Astronautenkost, die die Ballasstoffe enthält.

Kekse aus dem Reformhaus,
Salzstangen,

Keine künstlichen Zustastzstoffe ( die vertrage ich nicht,
man findet sie in Fertiggerichten ).

aber solltest Du Lust auf Kohlenhydratehaltige Fertiggerichte haben, dann iß sie.

Du weißt, es geht nicht um Suppen, es geht um Substanz.

Erstmal keine Salate, die sättigen und bringen nichts, im Sinne von Substanziellen.

Ein Schälchen Kartoffelpüree, ein kleiner Schuß Basilikum Öl, Pinienkerne und Sahne hinein schummeln,
das im Stehen, am Fenster an der frischen Luft trinken.

Viel Knusperiges da ich über das Naschen besser anfangen konnte,
als über einem Teller Essen sitzen zu müssen,

Nüsse, Chips, Pizza, Hawai Toasts,
es muss was reizvolles sein und gut duften,
Oliven, Kräcker,

Oft habe ich auch im Stehen und Gehen gegessen
da ich mir einbildete, es geht nichts runter.

Malzbier, was immer Du an Getränken magst,

nicht zuviel Süßes,
die gekauften Smoothies sind u.a. oftmals ein künstlicher Süßmix.

Zuviel oder ausschließlich Zuckerenthaltende Nahrung hat meinen Organismus hoch gepeitscht und flach gelegt.

Ich war so schlapp, das ich einen Apfel nur auf einem Pappteller tragen konnte,
Porzellan war zu schwer.

Im Kopf wurde ich unklar, vergesslich, irritiert
das ist natürlich bei extremen Untergewicht.
Schwach, die Muskulatur war schlaff durch die Unterernährung.

Ich konnte die Wäsche aus der Frontlager Waschmaschine nicht hoch bringen,
da ich nicht hoch kam vor Schwäche,
meine Nachbarin nahm sie hoch ,
dann mich, dann haben wir sie gemeinsam auf Bügel gehängt das geht schneller.

Dazu aus dem Reformhaus Probiotisches, Milchsäurebakterien für den Darm.

Ich wurde Jogurt vermeiden, er sättigt bringt zu wenig,
dann lieber Quark mit etwas Öl etwas Salz, Petersilie.

Quark mit Sahne, Marmelade ohne künstliche Zusatzstoffe.

Vera, Du schaffst das.
Ich weiss wie schrecklich essen und trinken sein kann.

Denk nicht an Vitamin Tabletten, ohne Essen werden diese eventuell nicht verstoffwechselt
und bitte denk nicht an die Benzos in dieser Zeit.

Eine warme Umarmung,
Katharina
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Katharina
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Re: Mirtazapin ausschleichen - wie?

Beitrag von Katharina » Sonntag, 11.02.18, 19:57

:hug: Liebe Vera! :hug:

Ich muss immer eine gewisse Menge Kohlenhydrate zu mir nehmen da ich einen Diabetes Typ 1 habe.
Nehme , also esse ich zu wenig, gerate ich in den Unterzucker.

Davon ab hatte ich immer die Notwendigkeit, um nicht zu schlapp zu werden: Kohlenhydrate.

Ich kann in meiner Wohnung kein Essen riechen.
Ich esse keinerlei Gemüse, das schaffe ich nicht.

Ich koche nicht.

Aber, ich lege Abends über Nacht eine gewisse Menge an Dinkel-körnern in etwas Wasser,
Mittags koche ich diese einmal auf,
und esse sie entweder warm oder kalt, je nachdem wie ich es möchte, zusammen mit Fetakäse
Salz und etwas Öl,
frischen Kräutern.

( Kein Weizen,Weizen bekommt mit nicht aber es gibt so viele Alternativen. )

oder zusammen mit Quark, es muss der beste sein, reichhaltig.

Ich habe gerade in kurzer Zeit 10 Kiko verloren,
ich bin nicht untergewichtig
aber ich spüre was das für ein Schwäche Potenzial hat, plötzlich weniger Gewicht.

es interessiert mich nicht ob es mein "gutes" Gewicht ist
mich stört, das es extra schwächt, sehr stark
unabhängig von jeglicher Medizin, die ich noch einnehme.

Abends esse ich Haferflocken, mit einem anderen Öl
einem Eßlöffel Milchsäurebakterien, klingt gruselig, merkt man aber nicht :-)

und nasche etwas Schinken
und Nüsse, Datteln,
etwas Parmesankäse.

Dazu 8 Tropfen Vitamin K3

Später eine Banane, ( ohne Banane kann ich nicht sein. )

Ab und an eine halbe Avocado, schön gewürzt oder schlicht.

Meine Nachbarn bringen vom Samstag Markt Hering mit
der hier gezüchtet wird,
somit denke ich, habe ich einigermaßen das, es notwendig ist.

Wenn mein Magen weniger empfindlich ist, einen Apfel:Die Sorte Royal Gala ist nicht so sauer.

Und ich erlaube mir, im Stehen und Gehen zu essen.

..."ja, das ist ja ganz....."

Interessiert mich nicht.-
Mich interessiert, mit der Eß-Schwierigkeit das mir Mögliche, freundlich mit etwas Apetitt zu erhalten.

Magst Du Eis ( mit Sahne ) ?
Nutella mit dem Esslöffel ??

Vera, ich habe meinen Leuten verboten, mit mir über mein Essen zu sprechen.
Sonst geht mir der Hals zu, ich musste es ein Leben lang hören: Iß !

Dieses vor dem Riesentelker sitzen.... Von mittags den ganzen Nachmittag bis abends, dann nochmal aufgewärmt,..
Schluss, ich sorge für mich.

Unterwegs das Eis.

Magst Du Sushi ?

Vielleicht gibt es noch die wunderschöne Kaki - Frucht, da hast Du alle Vitamine

wenn vllt an einem anderen Tag ein halber Apfel, eine Viertel Banane mit dabei war.
Das muss nicht alles täglich in Dich hinein,

Essen wieder anzufangen, braucht Zeit.-
Nur versuch' dann, wenn es geht, das zu essen was am meisten beinhaltet, und danach etwas,
was Dir Freude macht.

Trinken soll ja kein Thema sein, haha.
Wer es nicht kennt, dass man nichts trinken kann, weiss dass nicht.

( Im Zentrum für den Darm sagte der Arzt: " zwei Liter am Tag? Quatsch!
Trinken sie, wenn sie durstig sind, - es sei denn sie wissen dass es zu wenig ist, sonst landet es in der Blase, Hausarrest. Es ist eine Frage auch der Körpergröße und des Gewichtes,m Wurzel man trinken sollte. Fixe Liter-angaben hielt er für falsch - ich dachte es sei super gut meinen Darm. )

Im Apfel ist Flüssigkeit, in Deiner Astronautenkost, In Deinem Tee, eh.


Deshalb, wenn das der Fall sein sollte,Vera, das Du z Zeit nur schwer trinken kannst, ist die Elektrolyte wichtig, hat man da einen Msngel, ist man schnell wirr im Kopf.

auch die ungesunden Getränke mit all dem Zucker OK,
mir hat eine Ärztin gesagt,: Fanta Cola Sprite etc uvm, für eine Zeit
Hauptsache trinken;
ich konnte nicht ich war sehr krank, es ging um trinken oder Infusion.

So habe ich all das süße Zeug getrunken was auch viel schneller herunter geht
gleich auf der Flasche,

als der ewige Tee, das ewige Wasser

( später zurück zum Tee oder Wasser, später. )

Magst Du Milchshakes ?

Da kannst ebenfalls Sahne hineinrein schummeln ;~}}
eine halbe Banane pürieren, Eis mit hinein,

Nahrung trinken geht oft leichter,

Ich trinke manchmal die Haferflocken, die zartschmelzendenden.

Zu faul zum Kauen ? :-)
Nein, eine schmerzhafte Mundschleimhaut - Reizung,

ich trinke fast alles, was möglich ist mit breiten bunten Strohhalmen.

Vergiss nicht, Dir etwas Gutes zu gönnen.

Schlafe gut,
Katharina
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Re: Mirtazapin ausschleichen - wie?

Beitrag von Katharina » Sonntag, 11.02.18, 20:10

Liebe Vera !

Motilium ,bitte nicht -
es macht bei mir wenn mir sehr übel ist, eine wahnsinnige Unruhe.

Langsam, ganz langsam mit dem festen Essen, Vera.

Deshalb Haferflocken zartschmelzende, so kann man sie kaufen,
mit einem Lieblingssaft so verdünnt
das Du sie trinken kannst.

Und wenn es nur zartschmelzende Haferflocken für ein paar Tage sind,
vllt eine Banane,
Ist das ok,in Kombination mit der Astronautenkost.

Etwas ein klein wenig, - keinen Druck.

Und wenn Du stündlich ein Schlückchen zu Dir nimmst, eine Teelöffel - Menge, nicht mehr.

Knäckebrot knabbern ?

Ab und an einen halben TeeLöffel Honig?

❤️,
Katharina
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Re: Mirtazapin ausschleichen - wie?

Beitrag von padma » Montag, 12.02.18, 14:03

liebe Vera, :)
Mir fehlt die kraft, die muskeln sind alle abgebaut. Essen ist derzeitdas letzte was geht, leider.
Die Muskeln hat dein Körper abgebaut, da ihm die Nährstoffe fehlen. Wenn du ihm nicht ausreichend welche zuführst, wird er weiter abbauen.

Wenn keine festen Nahrungsmittel gehen, dann gehaltvolle Suppen. Aber sie müssen Kalorien enthalten. Es gibt auch gehaltvolle Biosuppen zu kaufen.

Hier Tipps von einer Betroffenen:

Ich machte bei meiner Ernährung folgende Erfahrungen:

Anfangs KEIN Brot essen
Der Magen dehnt sich bei der Verdauung von Brot (egal ob Schwarz- oder Weißbrot) noch mehr aus und verursacht größere Schmerzen. Am schlechtesten für den Magen ist warmes Brot.

Suppen sind optimal
Sie ist Nahrung und Flüssigkeit in Einem. Außerdem beugen warme Speisen gegen die Kälteempfindlichkeit vor.

Babynahrung
Das Immunsystem während der Magersucht ist sehr geschwächt und anfällig. Bei Babynahrung kann man sich sicher sein, dass keine Schadstoffe und Pestizide in der Nahrung vorhanden sind. Außerdem ist sie leicht verdaulich.

Langsam essen!
Besser öfter essen, dafür kleinere Mahlzeiten!
So ist es für den Körper leichter sich wieder an Nahrung zu gewöhnen.

Viel Obst und Gemüse
BIO ist hier das Stichwort! Es muss unbehandelt sein! (siehe Babynahrung)

Vorsicht bei Milchprodukten
Milchprodukte sind bei einer gesunden Ernährung unverzichtbar, da sie viel Kalzium enthalten. Anfangs sollte jedoch Joghurt und fetthaltiger Käse (ab 30% Fett i.Tr.) gemieden werden. Diese verursachten bei mir ebenfalls große Schmerzen.
Buttermilch hingegen sollte in geringen Mengen aufgenommen werden, da sie leichter verdaulich ist.

Eventuell Vitaminpräparate
Sind als Kapseln, Brausetabletten, Säfte, etc. erhältlich. Fragen Sie zur Sicherheit Ihren Hausarzt.

Warme Speisen
Auf warme Speisen (bis auf Suppe) verzichtete ich anfangs, da ich dann nicht ein solches Völlegefühl verspürte.

Mitschrift
Ich führte eine Art Essens-Tagebuch. Darin waren Datum, Gewicht, Mahlzeiten & Flüssigkeitsmengen vermerkt. Alle 2 Wochen verglich ich auch meine neuen Körpermaße. So hatte ich immer Überblick über meine Erfolge und natürlich auch Niederlagen.
Meine Gewichtsentwicklung zeichnete ich in ein Diagramm ein, um sie noch besser zu veranschaulichen.
https://magersucht.jimdo.com/tipps-f%C3 ... C3%B6rige/
Kennt ihr mutilium? Das ist ein magenbeschleunigungsmedikent.
Ich glaube nicht, dass das sinnvoll ist. Dein Magen muss sich wieder an die Nahrungsaufnahme gewöhnen.
Das 5htp nehm ich auch als abfederung.
Finde ich sehr problematisch. Du nimmst noch Mirtazapin und Duloxetin. Die dürfen nicht mit 5htp kombiniert werden.
Auch bioressonanz und evtl TCM, entgiftung.
Entgiftung halte ich im Moment für kontrainduziert.

Das habe ich noch gefunden:
Tipps für Angehörige:
Durchschauen Sie die Magersucht!

Dies ist einer der schwierigsten Punkte überhaupt. Sie müssen lernen abzuwägen wann nun die Betroffene selber mit Ihnen spricht und wann es die Magersucht tut.
https://magersucht.jimdo.com/tipps-f%C3 ... C3%B6rige/

Ich habe bei unserem Austausch hier oft das Gefühl, dass das nicht du bist, die da sprichst, sondern die Magersucht. Es ist diese Krankheit, die dir das alles einredet.
Ich glaube, es wäre ganz wichtig, dass du die Magersucht durchschauen könntest. Du willst leben, es ist die Magersucht, die dich daran hindert.

liebe Grüsse,
padma
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Diagnose: somatoforme Schmerzstörung ,Fibromyalgie
seit 2002 Fluoxetin zur Schmerztherapie

Quasi - Kaltentzug 2012, Wiedereindosierung, schleiche im :schnecke: Tempo aus
Absetzverlauf:
► Text zeigen
1.07.2018: 0,2 mg :schnecke:


Neu: Infos rund um Antidepressiva, Absetzen, Umgang mit Entzug
: https://adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=18&t=15490


Hinweis:
Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.

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Re: Mirtazapin ausschleichen - wie?

Beitrag von Katharina » Montag, 12.02.18, 14:26

Liebe Vera, liebe Padma !

Ich erkenne mich wieder, in meinen Essenskrisen sprach " meine Magersucht ".
Nicht mein Ich.

Vera, bitte empfinde es nicht als Herumgehacke auf Deinem Verhalten, so empfand ich es.

Du hast ein Recht das Du Hilfe bekommst, erstmal in den schwierigen Essensbereich.

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