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Ein verspätetes frohes neues Jahr wünschen wir euch allen und eine Neuigkeit haben wir auch:

Im Laufe der Zeit haben sich einige Mitglieder gefunden, die Interesse haben, eine lokale Selbsthilfegruppe aufzubauen. Gleichzeitig wird immer häufiger nachgefragt, ob solche Angebote bereits existieren. In unserer neuen Rubrik "Selbsthilfegruppen" wollen wir Angebot und Nachfrage zusammenführen und unser virtuelles Anliegen in Form von persönlichen Treffen und Austausch auf "lebendige Füße" stellen.


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jofab: Fluoxetin abrupt abgesetzt

Wenn Antidepressiva abgesetzt werden, kann dies zu schweren und langwierigen Entzugserscheinungen führen. Viele Hersteller und Ärzte verharmlosen diese Problematik leider.
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Re: jofab: Fluoxetin abrupt abgesetzt

Beitrag von Petunia » Samstag, 22.12.18, 13:08

Liebe Ilse,

💪💪💪

Alles Liebe Beate
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Re: jofab: Fluoxetin abrupt abgesetzt

Beitrag von Kaenguru70 » Samstag, 22.12.18, 14:43

Liebe Ilse :) ,

Ach je, du arme, komm lass dich drücken :hug: .

Wäre ich in deiner Situation, hätte den Stress mit dem Sohn und deine Angst, die sich jetzt vor der Reise so verstärkt, wäre mir klar, dass es an der bevorstehenden Fahrt und der bevorstehenden Zeit mit deinem Sohn liegt.

Natürlich verstehen wir dich, ich kenne das Gefühl nicht mit und nicht ohne Familie zu können, die Frage ist jetzt, welche Situation ist für dich besser. Das kannst nur du entscheiden.

Wenn du mit deinem Sohn sprichst, könntest du ja vlt sagen, er soll langsamer reden, weil du ihn sonst nicht verstehst, es ist bestimmt besser ihm nicht zu sagen, dass du es nicht aushälst. Das ist für die Familie nicht greifbar.

Mein Mann sagt manchmal, er will das Thema nicht schon wieder hören, ich solle doch sagen, dass ich einfach müde bin und mich hinlege. Ich formuliere manchmal ungeschickt und
sage dann, dass ich nicht mehr kann.

Vielleicht gelingt es dir ja Selbstfürsorge zu betreiben ohne  die Sprache auf den Entzug zu bringen.

Und ich stelle auch fest, dass wir im Entzug unbequemer werden. Wir müssen mehr auf uns achten und machen nicht mehr alles mit.
Ich habe da so meine Kämpfe mit meinen 3 Männern.

Ich wünsche dir, dass etwas Ruhe bei dir einkehrt, wenn du vlt die Situation annehmen kannst. Mach dir nicht soviele Gedanken, warum das jetzt so ist.

Wir schreiben nochmal...
Liebe Grüße
Sarah
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Re: jofab: Fluoxetin abrupt abgesetzt

Beitrag von Jofab » Samstag, 22.12.18, 15:54

Ach Clarissa, danke für deine Anteilnahme.

Es ist wirklich grauenhaft! Ich bin richtig von Sinnen vor Angst ! Sowas hätte ich mir vor einem halben Jahr nicht vorstellen
können und da hatte ich auch schon Angst.

Aber wenn ich nicht allein war, dann war es aber zu ertragen.
Clarissa hat geschrieben:
Samstag, 22.12.18, 10:52
ch beschränke mich bei Whatsapp Kontakten auf notwendigen Informationsaustausch und mal paar nette Worte. Das war's und das wissen meine Kontaktpersonen. Ich glaube gar nicht mal, daß mir das wer verübelt. Und wenn, wär's mir egal. Ich muß und will mich schützen.
Ich hab nur mit meinem Sohn den Whatsappkontakt. Wie gesagt - er will mich unterhalten und meint es nicht mal böse.
Heute hat er sich nur kurz gemeldet, wann ich morgen komme.
Jetzt meldet er sich gar nicht mehr und ich kann es nicht aushalten.
Du wirst es nicht verstehen können - sei froh.

Ich kann es ja selbst nicht verstehen.

Liebe Grüße
Ilse
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Jofab
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Re: jofab: Fluoxetin abrupt abgesetzt

Beitrag von Jofab » Samstag, 22.12.18, 17:39

Liebe Lila,

ich danke dir sehr für dein liebes Angebot und bin so gerührt darüber !
Li-la022 hat geschrieben:
Samstag, 22.12.18, 10:58
Ich finde es echt gut das du dein Sohn in seine Schranken verweist. Vielleicht reagiert er so gekränkt darauf weil er es derartig nicht von dir kennt?!
Du musst dich aber schützen... und sagen was dir nicht gut tut. Auch wenn er es nicht versteht. Ich würde mich auch nicht immer auf Diskussionen einlassen. Es ist wie es ist... dir geht es schlecht... und als Sohn sollte er für dich da sein und dir nicht immer wieder zusätzlich Stress machen.
Ich habe mich nur auf diese Diskussionen eingelassen , weil ich es erklären wollte und weil ich Funkstille gar nicht
ertragen hätte.

Die Angst ist sicher so schlimm, weil diese Tage schon so besonders sind, weil ich Angst vor der Fahrt habe und im
Grunde genommen auch davor, daß es dort zu Unstimmigkeiten kommt.
Eine Rolle spielt sicher auch, daß meine Freundin in der Schweiz ist und erst am 28.12. zurückkommt.
Streß ohne Ende.

Aber alleine hierzubleiben - davor habe ich noch mehr Angst !

Ich weiß, das hört sich alles total lächerlich an - aber ich habe wirklich Angst wie ein 5jähriges Kind und nicht wie
eine Erwachsene.
Ich verstehe es doch selbst nicht !

Ich war niemals so - ich hatte keine Angst ! Deshalb macht mir das auch solche Angst - ich weiß gar nicht, ob
das noch normal ist oder ob ich verrückt werde !

Ich weiß - ich habe dich noch vor kurzem beruhigt - das es der Entzug ist ! Ich glaube, ich verstehe jetzt, was
du meinst ! :cry:

Inzwischen haben wir telefoniert und ich bin ein klein bischen beruhigter - ich muß mich konzentrieren, um gleich
den Trolley zu packen.
Und ich werde es schaffen - das glaube ich schon !

Ganz liebe Grüße an dich - und vielen vielen Dank !

Deine Ilse :hug:
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Re: jofab: Fluoxetin abrupt abgesetzt

Beitrag von Li-la022 » Samstag, 22.12.18, 18:02

Ich weiß - ich habe dich noch vor kurzem beruhigt - das es der Entzug ist ! Ich glaube, ich verstehe jetzt, was
du meinst ! :cry:

Liebe Ilse,

So ist das. Diese Angst ist unberechenbar. Und wie du bin ich mir auch immer wieder unsicher ob das alles noch normal ist.

Ganz ehrlich ich weiß es nicht. Irgendwie will ich an den Entzug glauben... aber es fällt mir schwer. Es ist wie eine Horror Achterbahn Fahrt dieses Auf und ab...
Es soll einfach endlich aufhören!

Liebe Grüße
Lila
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Diagnose Schlafstörungen / Pannikattacken

März 2017 - Dezember 2017 Opipramol 100mg verschrieben wegen der Schlafstörung
25.12 - 30.12 Reduzieren von 100mg auf 0mg ( wollte der Arzt)
ab 02.01.18 innere Unruhe, Angst, Nervosität, brennende Haut
11.01.18 wieder eindosieren von 50mg ( wollte der Arzt)
Mitte Januar Kopf MRT
zum 01.02.18 Arztwechsel da mein Hausarzt in Rente ging
03.02.18 inneres vibrieren links neben der Wirbelsäule. das vibrieren zog in die Po-Packe und in den Oberschenkel
12.02.18 neuen Arzt aufgesucht, er meint Symptome sind Psychisch Opipramol sofort auf 0mg ab 13.02.18 Escitalopram 5mg
Symprome: starkes Muskelzucken, innerliches Zittern, Schüttelfrost, Kälteschauer, Apettilosigkeit 10kg in 2 Wochen abgenommen,
16.0218 lt Arzt Escitalopram 10mg Symptome wurde immer schlimmer ab 18.02.18 wieder 5mg und ab 21.02.18 Esctialopram 0mg


Symptome : starke Angst und Panik ( vorallem wenn ich allein sein musste) inneres zittern, muskelzucken, frieren, schüttelfrost, brennende Haut, Mandelentzündung, 2x Notaufnahme o.B.
Blutbild o.B.
Schilddrüse o.B
Vitaminemangel oder Nährstoffmangel liegt nicht vor
Borreliose o.B.
MRT HWS und BWS o.B

Irgendwann sagte mir dann der Chef und die Kollegin meines Hausarztes das ich wohl in einem Entzug stecke. Dieser könnte 6-8 Wochen dauern war die Aussage!


Heute : 45 Wochen opipramol 0 , 44 Wochen ohne Escitalopram


26.12.18 Aktuelle Symptome :
Ab und an inneres zittern, Verspannungen im nackenbereich ( darauß kopfschmerzen/schwindel)
Angst vor der Angst

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Re: jofab: Fluoxetin abrupt abgesetzt

Beitrag von Jofab » Samstag, 22.12.18, 18:09

Liebe Sarah,

das ist gut zu hören, daß die Angst wahrscheinlich durch die streßige Situation verursacht wird.

Ich vermute, zu fahren ist das kleinere Übel - an den Weihnachtstagen hier allein mag ich mir gar nicht vorstellen.
Außerdem hätte es ein Riesentheater gegeben !
Kaenguru70 hat geschrieben:
Samstag, 22.12.18, 14:43
Wenn du mit deinem Sohn sprichst, könntest du ja vlt sagen, er soll langsamer reden, weil du ihn sonst nicht verstehst, es ist bestimmt besser ihm nicht zu sagen, dass du es nicht aushälst. Das ist für die Familie nicht greifbar.
Das ist wahrscheinlich tatsächlich so. Ich muß noch vorsichtiger werden mit dem, was ich sage.

Ich bin nicht unbequem im Entzug - ich bin wahnsinnig anstrengend. Und dabei ich reiße mich zusammen - d.h. ich bemühe
mich sehr.
Aber innerlich vibriere ich und das wird einfach spürbar.

Seltsamerweise empfindet meine Freundin das überhaupt nicht ! Bei ihr fühle ich mich einfach sicher.

Ich hoffe, es wird bald erträglicher, daß ich packen kann. Im Moment bin ich dazu noch nicht in der Lage.

Liebe Grüße und dir einen schönen Abend
Ilse
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Re: jofab: Fluoxetin abrupt abgesetzt

Beitrag von Anikke » Sonntag, 23.12.18, 8:58

liebe Ilse,
könntest du noch fertig packen gestern?
Wie geht es dir?
Bist du schon unterwegs?
Ich wünsche für ganz ruhige, entspannte Tage und ein harmonisches miteinander mit deinem Sohn und der Freundin.
Liebe grüße anikke
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Re: jofab: Fluoxetin abrupt abgesetzt

Beitrag von Jofab » Sonntag, 23.12.18, 9:37

Liebe Anikke,

danke für die guten Wünsche ! :)

Ja, es ist alles vorbereitet - trotzdem fällt es mir schwer, die Fassung zu bewahren und die Angst im Zaum zu halten.

Der Zug fährt erst um 13.20h und ich werde um 11h nochmal mein Meeting aufsuchen.

Ich wünsch dir einen schönen letzten Adventssonntag und erholsame Weihnachtstage.

Liebe Grüße
Ilse
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Re: jofab: Fluoxetin abrupt abgesetzt

Beitrag von Jamie » Sonntag, 23.12.18, 18:31

Hallo liebe Ilse, :)

ich hoffe du kommst wohlbehalten an und vielleicht sogar mit weniger Ängsten und innerlichem Druck / Stress, als es sich vorhin so anfühlte.

Ich wünsche dir auch, trotz aller vorausgegangenen familiären Dissonanzen, ein hoffentlich harmonisches Fest mit deinem Sohn und Freundin.

Sollte es zwischenmenschlich knacksen, dann bitte ich dich dich daran zu erinnern, dass du ein toller Mensch bist, der sein Recht auf seine eigenen Wahrnehmungen, seine eigene Wahrheit, seine eigenen Empfindungen, sein eigenes Wesen und Sein hat und der nur sich selbst in liebevoller Treue verpflichtet ist und keinem anderen.
Du hast nichts klein beizugeben, nichts zu rechtfertigen, nichts herunterzuschlucken und nichts zu müssen.

Bleibe bei dir und deiner Authentizität. Meinungen kann man auch nebeneinander stehen lassen.

Ich wünsche dir Frohe Weihnachten und alles Gute auf den letzten Metern (cih meine irgendwo gelesen zu haben, du seist fast da)
Jamie
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Re: jofab: Fluoxetin abrupt abgesetzt

Beitrag von Bittchen » Montag, 24.12.18, 11:16

Liebe Ilse,

ich denke an dich und wünsche dir friedliche Feiertage.
Du schaffst die Fahrt,sei ganz stolz auf dich,das ist in deiner Verfassung eine ganz große Leistung.
Sei gedrückt und liebe Grüße
Brigitte
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Vorgeschichte:
Als junge Frau hatte ich schon zwei Suizidversuche,18 u.24.Jahre,1968 verbunden mit schmerzhaften Trennungen.

1986 nach der Geburt von der dritten Tochter das erste Mal Diagnose durch Frauenarzt ,Depression.


Medikationsverlauf:


Seit Feb.1992 trockene Alkoholikerin.Halbes Jahr später depressive Phase. Hausarzt spritzt alle 4 Wochen Imap.


1994 erneut starke depressive Symptome,jüngste Tochter hatte bald Kommunion,ich wollte funktionieren.
Hausarzt verschreibt das 1.Mal Aurorix(Mao-Hemmer),hat schnell gewirkt.
Ich hatte eine kurze Hypomanie. In den langen Jahren immer Mal wieder,jetzt schon ein paar Jahre nicht mehr.
Eingenommen bis 2004,dann keine Wirkung mehr.

2004,das erste Mal Akut-Psychiatrie, umgestellt worden auf Trevilor(Venla),immer wenn Wirkung nach ließ, erhöht worden,bis 300 mg.


Dann Inkontinenz und weitere Nebenwirkungen,zu schnell ausgeschlichen.
Umgestellt auf Escitalopram,zwischendurch Citralopram,
Nach ein paar Jahren wieder abgesetzt,immer zu schnell,i

2009 erneut schwere Episode,Hausarzt verschreibt wieder Aurorix,wirkt nicht mehr.
Auch 2009,endlich Psychotherapie,
Psychiater verschreibt Sertralin 25 mg, sehr starke Nebenwirkungen,Zittern,Unruhe,Angst,Selbstmordgedanken,so dass ich erneut,während der Psychotherapie, in die Akut- Psychiatrie muss.
Entlassung mit 50 mg Sertralin. als Nebenwirkung ,starken Durchfall.


Dann ohne Ausschleichen ,Umstellung auf Citalopram 40 mg. dann umgestellt auf 20 mg Es-Citalopram,

Absetzversuche scheitern immer wieder,da erneutes Auftreten der Krankheit diagnostiziert wird.

Absetzverlauf:
Anfang 2017 : Vom neuen Hausarzt ließ ich mir dann Tropfen verschreiben und reduzierte jede Woche einen Tropfen.
Seit Mai 2017 ohne Ad.

3.12.2017 Versuch der Wiedereindosierung von 0,5 mg Escitalopram - starker Durchfall, wieder weggelassen


Seit Ewigkeiten 125 mg L-Thyroxin gegen Unterfunktion der SD.

aktuelle Symptome
Jetzt bin ich in eine, angeblich leichte, Überfunktion geraten.
Symptome sind starke Schlafstörungen,Gereiztheit,Wut ,innere Unruhe und Beben,Kribbeln in Füßen und Waden,schwitzen,sehr trockener Mund,immer Durst.
Plaque in Halsschlagader ,vorgestern beim Endokrinologen fest gestellt,auch Polyneuropathie ,wird in beiden Beinen vermutet.

Erst einmal will ich versuchen ohne erneutes PP auszukommen.
Kein PP hat mich stabilisiert ,eigentlich hatte ich immer nur Nebenwirkungen,wie Inkontinenz und Schleimhautbluten erneut auftraten,beschloss ich auszuschleichen.
Auch Sehstörungen,Magengeschwüre,mit Teerstuhl hatte ich in den letzten drei Jahren .

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Re: jofab: Fluoxetin abrupt abgesetzt

Beitrag von Jofab » Montag, 24.12.18, 12:24

Liebe Jamie,

ganz herzlichen Dank für deine lieben mutmachenden Worte !

Ich bin froh, nicht allein zu sein - trotzdem hat mich die Angst voll im Griff - die beiden schlafen noch.
Aber das wird sich sicherlich noch etwas legen.

Ich hoffe, ich kann deine Worte beherzigen - vom Kopf her ist mir das alles klar - aber wenn man durch die Angst
so bedürftig ist, nützt einem das manchmal nicht viel !

Ich wünsche dir auch ganz schöne Feiertage und alles Gute fürs nächste Jahr !
Auch bei dir kann sich ja noch einiges verbessern ! :)

Alles Liebe
Ilse
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Re: jofab: Fluoxetin abrupt abgesetzt

Beitrag von Jofab » Montag, 24.12.18, 12:28

Liebe Brigitte,

ich wünsche dir auch ganz schöne Festtage ( so gut es möglich ist in deiner häuslichen Situation :( ) mit deiner Familie !
Das nächste Jahr kann nur besser werden für dich !

Alles Liebe und herzliche Grüße
Ilse
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Re: jofab: Fluoxetin abrupt abgesetzt

Beitrag von Jofab » Montag, 24.12.18, 13:06

Ihr Lieben :group:

möchte mich noch von ganzem Herzen bei allen bedanken, die mich durch das Jahr begleitet haben !
Ich glaube, ohne euch hätte ich die Angst und die Verzweiflung nicht ertragen.

Allen Foris wünsche ich ein symptomarmes, entspanntes Weihnachtsfest !

Alles Liebe 🎄🕯🎁🔔

Eure Ilse
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Re: jofab: Fluoxetin abrupt abgesetzt

Beitrag von Rosenrot » Montag, 24.12.18, 17:52

Liebe Ilse,

schöne und möglichst unbeschwerte Stunden bei deinem Sohn wünsche ich dir für die Weihnachtstage.

Sorge gut für dich und deine Entspannung.

Liebe Grüße :hug:
Rosenrot
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Re: jofab: Fluoxetin abrupt abgesetzt

Beitrag von houelle1 » Dienstag, 25.12.18, 14:34

Liebe Ilse :)
Wie schön, dass Du mir geschrieben hast - ich konnte die Momente von gestern so nochmals durchleben :)
Dir jetzt aber auch alles Beste für die noch verbleibenden Weihnachtstage. Hoffentlich entlässt dich die Angst etwas aus ihren Fängen. Es wäre dir so zu wünschen!!

Hoffentlich hattest Du ein paar angenehme Momente am Heiligen Abend. Übrigens: ich bewundere Dich, dass Du mit dem Zug fährst. Ich kann das wegen der Angst gar nicht. Mich muss immer jemand begleiten - mit natürlich super froh, dass ich meinen Partner habe!

Dir einstweilen das Beste, liebe Ilse!

Herzlich,
Houelle
Diagnosen: Angst und Depression gemischt, generalisierte Angststörung, Somatisierungsstörung, hypochondrische Störung

2008: erstmals Deanxit (1-0-0) für ca. 4 Monate, keine Absetzproblematik

Dezember 2014-Juni 2015: neuerlich Deanxit, Absetzversuch nach Auslassmethode
fehlgeschlgen, massive Verschlechterung der Symptomatik

Juli 15-September 15: Versuche mit Opipramol, Amitryptilin, Abilify, Mirtazapin, alles nicht vertragen. Über vier Wochen regelmäßig (2-3 Mal/Woche Tavor, 1 mg)

14.September 2015-29.September 2015, freiwilliger Psychiatrieaufenthalt: Buspiron (20 mg?) und Olanzapin (5mg), dann Lyrica (mg?) und Olanzapin. Lyrica nicht vertragen, massive Entfremdungsgefühle. Entlassungsmedikation: Olanzapin 10 mg, Cipralex 10 mg. (habe ich aber nie genommen)

Oktober 2015-Dezember 2015, ein Mal IMAP-Spritze (Fluspi): Dosierung?

Dezember 2015-Juli 2016: Deanxit selbstmächtig eindosiert, 3 Wochen super gefühlt, dann wegen massivem Schwindel und Derealisierung auf 3/4 reduziert, dann langsam auf die Hälfte. Hälfte wohl zu abrupt abgesetzt. Symptome: ständig wechselnd: zuerst große Erschöpfung, dann Aggression, Weinkrämpfe, dann Depressivität und Angst, permanente Reizüberflutung, ertrage Leute schwer. Seit 2 Monaten nicht arbeitsfähig

August 2016: 2 Tage Seroquel retard 50 mg (nur noch müde), 10 Tage Opipramol 50 mg, wegen aufkommender starker Zwangsgedanken Reduktion auf 25 mg, wegen Unruhe: auch Opi abgesetzt

Ende August: 1/2 Deanxit wieder eindosiert. Fühle mich etwas stabiler

seit 3.10.2016: 5 mg Cipralex. Fühle mich abgetötet und verzweifelt, massive Schlafstörungen, trotzdem auf 10 mg hochdosiert, Stabilisierung, allerdings alles 'verlangsamt', sehr starke Tagesmüdigkeit (um 17..00 zu Bett), was mit meine Beruf schwer vereinbar ist

ca. Februar 2017: Reduktion auf 5 mg (zu schnell, ich weiß), nichts gespürt, außer 2 Wochen Übelkeit

Februar 2017-Juni 2017: immer weiter 'runtergebröselt' (nicht nachmachen, da ungenau!!) bis 0.

Böses Erwachen Ende Juli 2017: Heulkrämpfe, starke Depressivität. Wiedereindosierung von 1,5 mg, Stabilisierung

25.10.2017: letzte Dosis genommmen seitdem auf 0: vier Wochen wunderbar, als wäre ich nie 'krank' gewesen. Dann schleichen sich Symptome ein, starke Stimmungsschwankungen, Alltagsbewältigung eher schwierig, aber auch Fenster. Ich war wohl zu schnell mit Absetzen, v.a. mit dem letzten Schritt, ca. 1 mg auf 0.

ca. seit Dez 2017: Verstärkung der Symptome.

seit Feb 2018: v.a. morgendliche Unruhe, verstärkte Ängste. Alltag wird schwieriger.

26. Februar 2018: Symptome zu stark; kaum Alltag möglich; dosiere 0,1 mg Escitalopram wieder ein

14.03. 2018: Lasse Esci wieder weg. Bluthochdruck und Panikattacken. Seitdem wieder auf 0. Fühle mich gerade gut.

Jofab
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Re: jofab: Fluoxetin abrupt abgesetzt

Beitrag von Jofab » Dienstag, 25.12.18, 15:40

Liebe Houelle, liebe Foris

es ist so schön, daß du jemanden hast, der dich begleitet. Ich mußte fahren, trotz der Angst, danach hat keiner gefragt.
Und geglaubt schon gar nicht. Angst kann man nicht sehen.

Und ich habe es auch schaffen können - morgen steht die Rückfahrt an.

Obwohl es allein auch schrecklich ist - hier mache ich alles falsch.

Ich habe mich in meinem ganzen Leben noch nicht so falsch gefühlt - ich hatte niemals Schwierigkeiten mit Menschen -
weder in meiner Familie - noch mit Arbeitskollegen.
Ich glaube wirklich sagen zu können, daß ich gern gesehen - ja sogar beliebt war.

Jetzt fühle ich mich wie in einem falschen Film. Und so wehrlos. Und so furchtbar einsam.

Zudem wird die Angst immer schlimmer. Wenn ich nachts wach werde - seit einiger Zeit mit schrecklicher Angst.
Das war nicht so - die Angst begann erst morgens.
Und sie verläßt mich den ganzen Tag nicht mehr.
Jamie hat geschrieben:
Sonntag, 23.12.18, 18:31
Sollte es zwischenmenschlich knacksen, dann bitte ich dich dich daran zu erinnern, dass du ein toller Mensch bist, der sein Recht auf seine eigenen Wahrnehmungen, seine eigene Wahrheit, seine eigenen Empfindungen, sein eigenes Wesen und Sein hat und der nur sich selbst in liebevoller Treue verpflichtet ist und keinem anderen.
Du hast nichts klein beizugeben, nichts zu rechtfertigen, nichts herunterzuschlucken und nichts zu müssen.

Bleibe bei dir und deiner Authentizität. Meinungen kann man auch nebeneinander stehen lassen.
Liebe Jamie - du hast es so auf den Punkt gebracht !
Ich versuche es wirklich mit aller Kraft - aber es ist so furchtbar schwer. Ich beginne so an mir zu zweifeln - wenn die
Verlustangst nicht wäre - wär das gar kein Thema ! Unter dieser Angst bin ich ja gar nicht ich selbst.

Ich drücke euch ganz fest und bin so dankbar, daß ich hier meinen Kummer teilen darf.
Habt noch schöne entspannte Weihnachtstage.
Vielleicht sieht es nächstes Jahr für mich auch schon besser aus ! :)

Eure Ilse
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Monalinde
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Re: jofab: Fluoxetin abrupt abgesetzt

Beitrag von Monalinde » Dienstag, 25.12.18, 17:30

Hallo liebe Ilse,

hier ist noch eine "Falschmacherin". Jetzt sind wir schon zu zweit. Bei mir geht es ums Testament, für Weihnachten wahrlich ein schönes Thema.
Der Berliner Sohn hat kurz bei mir vorbeigeschaut, die Fahrtkosten von 150 Euro habe ich auch bezahlen dürfen, ich hatte es mir zwar schlimm aber nicht ganz so schlimm vorgestellt.
Es ging nur ums Erbe, ich solle doch endlich mein Testament machen, es könne ja sein, dass ich wie meine Mutter, an Demenz erkranke, und dann sei es zu spät, fragt sich bloß für wen, denke ich mal.

Und selbstverständlich, ihm stehe die Hälfte zu, ja, und ich solle die Immobilien, sind eher bescheiden, verkaufen und ihm das Geld jetzt schon auszahlen. Also, ich habe fast gedacht, dass mich der Schlag trifft, über so viel Unverschämtheit, denn dann müsste ich ja aus meinem eigenen Haus auch noch ausziehen. Kein Problem, Altenheim!

Ich möchte meinem behinderten Sohn eigentlich schon mehr als die Hälfte zukommen lassen, da er ja im Gegensatz zu dem Älteren einmal ohne jedes Einkommen dastehen wird, ja, was sagt der Schlaue, der Jüngere könne dann Sozialhilfe bekommen, wenn das Geld zur Neige gegangen sei. Der Jüngere ist dann auf sein Zimmer gegangen, wortlos.

Mir hat es das Herz fast im Leibe rumgedreht, habe ihm das Taxi zum Bahnhof bestellt, und bin für einen halben Tag in Schockstarre gefallen.
Ich fasse es nicht, was aus diesem meinem Sohn geworden ist. Jetzt, wo mein Mann nicht mehr da ist, kennt er überhaupt keine Grenzen mehr. Ich habe gedacht, dass es mich in Stücke zerreisst oder ich mich in Luft auflöse.

Habe mich vor den Fernseher gesetzt und mich von der Weihnachtsmusik berieseln lassen, stundenlang, bis dann plötzlich das Lied aus Kindertagen " Djo, djo di ri!, , oder so ähnlich kam, ich habe mich in meine Schulzeit zurückversetzt gefühlt, mich an einen Lehrer erinnert, der früher bei den Regensburger Domspatzen selbst gesungen hat, und dann ja, ganz plötzlich, kam doch noch so etwas wie Weihnachtsfriede über mich. Es war fast wie ein Wunder.

Ein kleines bisschen habe ich dann zu mir zurück gefunden, ich glaube Ilse, das ist das, was wir wieder lernen müssen, denn wir waren ja auch einmal anders.

Hoffentlich habe ich jetzt nicht zu viel von mir geschrieben, aber es ging nicht kürzer,

Ich wünsche dir liebe Ilse, allen Foris, auch dem team,

noch eine erholsame und besinnliche Weihnachtszeit.

Mona









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2005 bis 2010 Einnahme von Remergil 7,5 mg und Trevilor bis zu 37,5 mg,
2010 bis 2012 Trevilor 37,5 mg ausschließlich,
Diagnose: Angst und Depression

Dezember 2012 auf Null abgesetzt, 10 Prozent im Rhythmus von 14 Tagen ( zu schnell)
Seit Dezembe 2012 im protahierten Entzug.
Symptome:
( Tinnitus 2011) , Speiseröhrenentzündung, Reflux, Schleim im Hals saures Aufstoßen seit 2014,
Albträume, Durchschlafstörungen, Erschöpfungszustände, Hautausschläge, Angstzustände,
Gelenkschmerzen, Schwindel, Schüttelfrost, Zwangsgedanken, Ohrwürmer, Neuroemotionen, Durchfälle)

2018:
Hautausschläge, Gelenkschmerzen, Schüttelfrost , Schwindel, verstopfte Nase, Albträume nicht mehr vorhanden, Reflux nur noch selten, Durchschlafstörungen sporadisch bei Stress

Ängste, Tinnitus, Neuroemotionen halten an.

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Re: jofab: Fluoxetin abrupt abgesetzt

Beitrag von Towanda1 » Dienstag, 25.12.18, 17:47

Hallo Mona,

ja, Du hast Recht, das ist mehr als unverschämt! Ich kann Deinen Gram wirklich gut verstehen :hug: .

Mit dem Testament hat Dein Berliner Sohn allerdings nicht unrecht. Wenn kein Testament da ist, bekommen beide den gleichen Anteil. Per Testament kannst Du dem behinderten Sohn 75 % vererben, 25 % ist der Pflichterbteil für den Berliner Sohn.

Mein Mann und ich haben diese Dinge schon geregelt, man weiß ja nie, was passiert und ich will nicht, daß sich irgend jemand aus der Verwandtschaft über ein unverhofftes Erbe freut. Viel ist es zwar nicht, aber ich möchte schon selber entscheiden, was damit passieren soll.

Liebe Grüße und trotzdem noch ein wenig Frieden an diesem Weihnachten,

Towanda
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Re: jofab: Fluoxetin abrupt abgesetzt

Beitrag von Petunia » Dienstag, 25.12.18, 19:04

Liebe Ilse,

Hm, Deinen Zeilen entnehme ich, dass Du es leider schwer hast bei Deinem Sohn. Das tut mir so leid. Waa soll das denn sein, was Du da falsch machst und was überhaupt ist falsch? Wer setzt denn da die Maßstäbe?
Da bekomme ich einen Zorn!

Liebe Mona,

Ich bin sprachlos über diese Unverschämtheit Deines Sohnes. Es ist aber so, wie Towanda sagt.
Mach alsbald Dein Testament und setze den Kerl auf den Pflichtteil, knallhart. Und verkaufen würde ich nichts.

Ich drück Euch.

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Re: jofab: Fluoxetin abrupt abgesetzt

Beitrag von Jofab » Mittwoch, 26.12.18, 0:35

Liebe Mona,

ich bin fassungslos über die Unverschämtheit deines Sohnes und kann dein Entsetzen sooo nachfühlen !
Es tut mir so leid, daß du solch eine bittere Erfahrung machen mußt !

Aber du hast wenigstens das Richtige tun können und ihn rausgeworfen ! Das Gefühl, daß es einen förmlich zerreißt,
kenne ich auch - wie schön, daß es sich dann plötzlich verändert hat - das ist wirklich wie ein kleines Wunder !

Ich denke, daß jetzt Funkstille zwischen euch herrscht - aber du hast zum Glück ein gutes Verhältnis zu deinem Jüngeren. Vielleicht ist es wirklich gut, rechtzeitig dein Testament aufzusetzen, um ihn vor seinem Bruder zu schützen.

Ich wünsch dir viel Kraft, um mit dieser Enttäuschung fertig zu werden.

Alles Liebe
Ilse
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