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jofab: Fluoxetin abrupt abgesetzt

Wenn Antidepressiva abgesetzt werden, kann dies zu schweren und langwierigen Entzugserscheinungen führen. Viele Hersteller und Ärzte verharmlosen diese Problematik leider.
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Re: Fluoxetin abrupt abgesetzt

Beitrag von Jofab » Dienstag, 05.06.18, 17:02

Liebe Brigitte,

ich danke dir für deine mitfühlenden Worte. Sie tun mir gut.

Ich glaube, das Problem sind die Neuroemotionen. Gegen die bin ich machtlos. Sie sind einfach da.
Du kennst sie ja auch zur Genüge.
Und du hast ja auch wie ich wieder eindosiert, in etwa die gleiche Menge, wenn auch ein anderes Mittel.

Es bleibt uns wohl nichts anderes übrig als es auszuhalten.
Ich habe das Buch von Klaus Bernhardt. Oder ich höre ihm oft zu. Seine Techniken sind wirklich gut.

Ich hab mich immer wieder mit aller Kraft bemüht, mein Leben so gut wie möglich weiterzuführen und
mich nicht von den Symptomen davon abhalten zu lassen. Soweit es möglich war.
Positiv zu denken.
In der ganzen Wohnung liegen Din-a-4 Zettel mit positiven Affimationen - "ich heile jeden Tag".
Vielleicht hilfts und sickert doch ins Unterbewusstsein ein.

Ich habe das Gefühl, dass es sich ein klein wenig bessert, vielleicht durch das Schreiben.
Oder es liegt einfach daran, weil der Abend sich nähert. Wie auch immer.

Vielleicht schaffen wir es alle zusammen.

Liebe Grüsse an dich.
Ilse
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Re: Fluoxetin abrupt abgesetzt

Beitrag von Jofab » Dienstag, 05.06.18, 17:06

Liebe Muryell,

danke dir.
Auf alle Fälle freue ich mich, dass du mit der Welle durch bist und du machst ja auch gute
Fortschritte in der Genesung.

Vielleicht muss ich einfach nur noch durchhalten.

Liebe Grüsse
Ilse
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Re: Fluoxetin abrupt abgesetzt

Beitrag von Kaenguru70 » Dienstag, 05.06.18, 19:33

Liebe Ilse,

Ich versuche zu verstehen, warum sich die Bepflanzung des Sees für dich so falsch anfühlt. Hast du dich unter Fluoxetin anders gefühlt als normal?
Irgendwie getrieben oder manisch?
Aber ganz unabhängig davon ist es doch ein wertvoller Beitrag für die Gesellschaft und das solltest du dir meines Erachtens nicht klein reden. Unter deinem jetzigen Zustand empfindest du keine Freude darüber, aber die kann wiederkommen.

Antworte bitte nur wenn du magst und nur dann, wenn es dir passt.

Lieben Gruß und hoffentlich einen schönen Abend
Sarah🌹
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Re: Fluoxetin abrupt abgesetzt

Beitrag von LenaLena » Dienstag, 05.06.18, 21:01

Liebe Ilse,

ich verstehe deine Gedankengänge so gut. Wie viele dunkle Tage, Wochen ohne eine einzige helle Stunde bin ich allein herumgesessen und habe genau so gedacht. Du bist nicht allein damit! :hug:

Wir müssen uns damit abfinden, dass der Körper nun mal so lange braucht, wie er braucht.
Aber: Diese allerschlimmste, unaushaltbare Zeit wird oft - besonders bei Leuten wie dir, die so wenig Fenster haben - recht plötzlich zumindest ein wenig leichter. Wann, weiß keiner. Aber irgendwann wird es so weit sein. Und im Allgemeinen wird bei allen der Entzug mit den Jahren leichter. Also steck bitte nicht in dem Denken fest, dass es jahrelang SO schlimm bleibt, wie du es gerade erlebst! :)

Alles Gute und Liebe.
Lena
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Re: Fluoxetin abrupt abgesetzt

Beitrag von Katharina » Mittwoch, 06.06.18, 8:55

Liebe Ilse !


Escitalopram liegt mit seinen verstörenden Missgefühlen die schlagartig am 18.8. weg waren, hinter mir.

Zu Anbeginn des Benzo Entzuges am selben Tag habe ich @gekämpft, gezerrt" innerhalb dieser Ashton Manual Phasen es lief 'nach Plan' ich wusste grob dann bin ich fertig auf Null.

Plötzlich versteifte sich die Situation.
Nun bleib ich seit März in Phase 31 und habe 5mg auf gestockt ich glaube ich bekomme jetzt wieder mehr Kraft da ich seit kurzem zumindest an Mittag aufstehen und oft auch raus gehen kann, sei es kurz.
Aber ich ziehe mich seit einigen Tagen täglich an, duschen ist garantiert und
Ich kämpfe nicht ich schau dir keinen Plan ich geh jetzt einfach so weiter ich denke nicht mehr, na super nun hast
du Medikamente X fix, ich wollte keine Rezepte mehr abhängig von Rezepten, das wird eine Zeit nicht möglich sein
quasi ein rapides Loswerden der Substanzen, da wären noch zwei andere
an die denke ich garnicht mehr.

Ich war in einem schlimmen Zustand der Hochspannung und konnte oft schwer beim Trinken schlucken, kaum gehen steif wie ein Brett, atmen tue ich noch immer nicht entspannter
ich müsste ständig daran denken, was ich weder will noch tue, alles drehte sich nur um dies hier monatelang,
in einer inakzeptablen Intensität ohne irgendetwas anderes.

Parallel dazu andere normale Beschwerden mehr oder weniger unbehandelt geladen welches ich heute als fahrlässig betrachte und nun, da es mir so etwas besser geht, in Angriff genommen habe und das war nötig.

Ich denke weniger ab das hier in Gegenteil ich habe mich Weg davon.
Allerdings habe ich keine Zwangsgedanken das ist ein großer Unterschied.

Schlussendlich,Ich habe mir frei gegeben.
Ich werde es an sehen oft spüren wenn eine gute besser Zeit hinter mir liegt, was und wie ich es mache das reduzieren.
Jetzt lege ich es beiseite und besuche mich auf das zu konzentrieren was mir Freude machen könnte, mit den verbleibenden Symptomatik die natürlich bremst.

Mein Kopf zumindest ist freier von Gedanken
wie müsste es sein
weshalb ist es nicht so. Es müsste doch - es muss nichts.
Ich muss Ruhe geben, Kalender zu.

Mein Schlaf wird besser; das Kphlen fällt weg welches mir aufzeigt, in welchem Stressmaß monatelang gewesen bin
Ich bin froh das begünstigt zu haben, durch Aufstockung
ich möchte etwas leben.
Erhalten, zum Beispiel sind meine Füße durch langes wenig gehen zu schlaff geworden, allein das ist ein Punkt, die Reißleine zu ziehen.

Jetzt schalte ich ab von jeglicher mir möglicher Last.

Es geht sehr sehr langsam und wenn ich meine Medikamenten -Jahrzehnte betrachte, ist es okay für mich.
Das hat mich zusätzlich belastet.
Den Anspruch es müsse nun mal gut werden sein und bleiben.
Diesen Zusatz wenigstens ein Teilchen lege ich ab, dies Geschehen mit all den Symptomen ist so komplex, ich vermute dass kann man wollen.
Ausschließlich zuwarten.
Dahin sehen wo etwas gut tut.
Vermeiden alles Negativen.

Dadurch erhalte ich ein Stück der alten Gelassenheit zurück.

Ich diskutiere mit keinen Aussenstehenden mehr.
Sie können sich selber informieren wenn sie dies möchten.
Ärzte Freunde, alle.
Oder es unterlassen und damit mich in Ruhe.
Ich informiere diejenigen die es wissen müssen, bei einem neuen Arztbesuch als Beispiel
Und das nur so knapp wie möglich und nur ein einziges Mal.

Liebe Ilse, dies ist keine Abhilfe.
Es sind nur meine Gedanken zu dieser untragbaren Situation die ich versuche zu entschärfen, täglich neu, damit die tragbar bleibt.
Ich versuche es aber ohne Kampf.
Nur Tag für Tag.

Ich wünsche Dir für heute einen erträglichen Tag, es ist noch frisch und angenehm.

Herzlich, Katharina
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Re: Fluoxetin abrupt abgesetzt

Beitrag von Kaenguru70 » Mittwoch, 06.06.18, 9:49

Liebe Ilse,

Ab jetzt wird es wieder heiss und genauso wie du hadere ich damit, was ich alles nicht mehr kann.
Aber es bringt mich nur zu Verzweiflung, also versuche ich Akzeptanz.
Radikale Akzeptanz hat man es in ein einem Skill Kurs genannt. Es hilft einem sich auf die guten Anteile zu fokussieren. Ich habe ja schon jahrelang Depressionen und musste immer lernen da wieder hochzukommen.
Entzug ist mit seinen Neuroemotionen sicher furchtbar , viele schreiben schlimmer als die Grunderkrankung.
Aber du weisst was ich sagen will, das Prinzip.

Ab heute kann ich nur vor neun und nach 20 Uhr raus. Ist halt so. Und ich bin jünger als du und wäre auch gerne im Schwimmbad, wie wir alle.
Sogar mein Mann hat es verstanden.
Und selbst gesunde leiden.

Ich freue mich, dass zumindest meine Freundin mir anbietet den Hund mitzunehmen. Das ist schon viel wert.

Wir schaffen das gemeinsam mit Tipps und Zuwendung.

Einen Dank an Brigitte, :hug:
ich habe mir das Hörbuch von ....Bernhardt zugelegt. !!!!!!!!!
Das ist ja top bewertet. :)

Nun muss ich mit dem Hund raus, ich habe verschlafen :cry:

An alle die hier schreiben liebe Grüsse und :fly:

Bis später liebe Ilse :hug:
Sarah
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Re: Fluoxetin abrupt abgesetzt

Beitrag von padma » Mittwoch, 06.06.18, 11:57

liebe Ilse, :)
Ich bin so erschöpft von den Gefühlen, die mich quälen. Den ganzen Tag. Jeden Tag.
Ich kämpfe nicht mehr dagegen. Ich kann sie nur ertragen. Das tue ich.
Du bist dabei deinen Weg zu finden, mit dieser extremen Situation umzugehen. Diejenigen, denen es gelingt nicht mehr so dagegen anzukämpfen, kommen meinem Eindruck nach, deutlich besser zurecht. Was natürlich nicht heisst, dass es ihnen gut geht.

Das Wort "ertragen" wird ja oft negativ gebraucht. Ich sehe darin jedoch auch etwas positives, es ist ein Schritt in Richtung Aktzeptanz. Für mich heist es auch, geduldig abzuwarten bis die Situation sich soweit bessert, dass wieder mehr Aktivität möglich ist.
Ich habe mein Leben lang nach dem Sinn meines Lebens gesucht. Manchmal glaubte ich,
ihn gefunden zu haben.
In der Arbeit am See. Da war ich sicher - das ist meine Aufgabe - etwas Sinnvolles zu tun.
Andere Menschen zu erfreuen.
Das hat mich tief befriedigt.

Es war ein Irrtum. Es war unter dem Einfluss des Fluox.
Andere Menschen zu erfreuen ist ein sehr schöner Lebenssinn. :hug:
Das war nicht das Fluoxetin, das warst du in deinem Inneren. Dass du jetzt diesen Sinn nicht sehen kannst und glaubst, das wäre niemals wahr gewesen, das ist der Einfluss des Fluoxetins.

Ein AD kann einem niemals einen Lebenssinn geben, und kann auch keine echte Freude und Befriedigung hervor bringen. Das kann nur aus einem selbst kommen. Und du hast das in dir.

Das ist bei dir so deutlich zu spüren, selbst in deiner derzeitigen Situation, strahlt dein gutes Herz nach aussen durch. <3

liebe Grüsse,
padma
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: https://adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=18&t=15490


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Re: Fluoxetin abrupt abgesetzt

Beitrag von Kaenguru70 » Mittwoch, 06.06.18, 12:47

Hallo Ilse,

Ich finde Padmas Beitrag sehr, sehr gut. So sehe ich das auch.

Schau mal hier Baylissas Sicht.
viewtopic.php?f=50&t=10989
Da geht es auch um Akzeptanz und Geduld.

Natürlich wissen wir hier alle wie schwer das ist.

Liebe Grüße
Sarah
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Re: Fluoxetin abrupt abgesetzt

Beitrag von Jofab » Donnerstag, 07.06.18, 8:49

Guten Morgen ihr Lieben alle - Lena, Padma, Sarah, Katharina

danke, dass ihr mir gestern geschrieben habt.

Und danke - das ihr mich daran erinnert, dass es nicht nur mir allein so schlecht geht.

Es war sicherlich schön, was ich da am See geschaffen habe. Und es ist deshalb nicht schlechter, weil es unter
dem Fluox. war. Da war ich manisch, wie getrieben.
Aber das Bedürfnis, genau das zu tun, liebe Padma, da hast du wohl recht - das kam aus mir !
Das ist ein gutes Gefühl.

Ich kann auch damit leben, dass vieles nicht möglich ist, was vorher möglich war.
Da kann ich abwarten. Vieles ist mir ja auch möglich.

Es geht nur um diese Gefühle. Nur darum. Alles andere ist auszuhalten.
Da fürchte ich mich, dass ich sie nicht immer überlebe. Deswegen schreibe ich so verzweifelt.

Liebe Grüsse
Ilse
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Re: Fluoxetin abrupt abgesetzt

Beitrag von Katharina » Donnerstag, 07.06.18, 12:22

Liebe Ilse ,

Ich erinnere diese falsche Gefühlswelt.
Ich habe immer gefühlt das bin nicht ich.
Und das ist äußerst schwer auszuhalten.

Das Einzige was half, war mich zumindest meine Umwelt in Ruhe ließ.
Sowie hier zu lesen,
es ist nicht fremd es ist anderen bekannt.
Damit wurde es etwas normal für mich.

Die Gefühle schienen mein neues Ich zu sein.
Das war nur Schritt für Schritt aus zuhalten.

Ich sende Dir mein Mitgefühl, ich glaube nicht dass ich Schlimmeres erlebt habe,als das Ilse.

Katharina
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Re: Fluoxetin abrupt abgesetzt

Beitrag von Jofab » Donnerstag, 07.06.18, 16:02

Liebe Katharina, liebe Foris -

danke, dass du das sagst. Das ist mir so wichtig.

Im Moment geht es mir nur schlecht. Heute morgen fing die Übelkeit an. Ich nehme Ingwer.
Es ist wohl der Entzug.

Grüsse euch
Ilse
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Re: Fluoxetin abrupt abgesetzt

Beitrag von Muryell » Donnerstag, 07.06.18, 16:11

Liebe Ilse,

es tut mir sehr leid, das zu lesen.

Der Entzug ist irgendwann vorbei. Ich wünsche Dir viel Kraft.

Liebe Grüße

Muryell
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Re: Fluoxetin abrupt abgesetzt

Beitrag von Wolke76 » Donnerstag, 07.06.18, 21:20

Liebe Ilse,

bitte verzweifle nicht. Es werden auch wieder bessere Zeiten kommen. Auch wenn du dir das gerade nicht vorstellen kannst.
Du bist nicht alleine :group:

Wünsche dir ganz viel Kraft. :hug:

Liebe Grüße
Wolke
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Seit 05.07.2011 20 mg Fluoxetin
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Seit 07.11.2011 12,5 mg Fluoxetin
Seit 05.12.2011 10 mg Fluoxetin (starke Absetzsymtome)
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Seit 05.03.2012 20 mg
Seit 09.03.2012 30 mg (erneute schwere Depression)
Seit 16.03.2012 40 mg (weiterhin schwere Depression)
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vom 15. bis 17.6.2018 Ciprofloxacin aufgrund einer Blasenentzündung.

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Re: Fluoxetin abrupt abgesetzt

Beitrag von Jofab » Donnerstag, 07.06.18, 23:12

Liebe Muryell, liebe Wolke

danke euch, dass ihr an mich denkt ! :group:

War heute bei der Ärztin um die Ergebnisse des Bluttestes zu besprechen.

Die weissen Blutkörperchen sind wohl stark erhöht.
Und dann hat sie per Ultraschall einen Fleck auf der Milz festgestellt, bzw. hat auf der Überweisung zum Gastroenterologen
geschrieben " Raumforderung im Abdomen & Milz."
Vielleicht bedeutet das Krebs. Vielleicht auch nicht.

Ausserdem sind die Zuckerwerte erhöht. Der direkte Wert liegt bei 114 und der Langzeitwert bei 6,5.
Was immer das bedeuten mag.

Als sie von erhöhten Stresswerten anfing, hab ich kurz nochmal den Entzug geschildert.
Das ich jeden Morgen Stress habe. Und sie hat mir geglaubt.
Mir gings den ganzen Tag be :censored: , obwohl die Übelkeit sich irgendwann gelegt hat.

Es war ja schon 17.30 und sie hat gesehen, wie fertig ich war. Und hat mich gefragt, wie sie mir helfen kann.
Wirklich ganz menschlich und eindringlich.

Nachdem sie mich letztes Mal so abgewatscht hatte ( Dr. XXX ist ein sehr guter Arzt und das müssen sie mit ihm
besprechen - ich hatte vom Entzug erzählt und vom Kaltabsetzen ), hatte ich mir vorgenommen, davon gar nichts
zu sagen.

Sie hat gefragt, wieviel ich wieder nehme von dem Fluox. und ist bei 0,75 mg nicht mal zusammengezuckt.
Ich musste so weinen, weil sie mir geglaubt hat.

Heute abend bin ich nur erschöpft. Und so müde.

Hab ein bischen durcheinander geschrieben und auch nicht alles behalten.
Wollte es nur mit euch teilen.

LG Ilse
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Re: Fluoxetin abrupt abgesetzt

Beitrag von Muryell » Freitag, 08.06.18, 8:57

Liebe Ilse,

nicht so toll. Es tut mir leid. Aber Raumforderung kann wirklich alles sein. Wir hoffen das Beste.

Es freut mich, dass Deine Ärztin sich so menschlich und interessiert gezeigt hat. Vielleicht kann sie Dir weiter helfen? Es tut auf jedem Fall gut, bei anderen auf Verständnis zu stoßen.

Hast Du schon einen Termin bei dem Gastroenterologen? Bitte berichte weiter, wie es Dir geht, wenn es Dir danach ist. :D

Ich denke an Dich.

Liebe Grüße

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Re: Fluoxetin abrupt abgesetzt

Beitrag von Anikke » Freitag, 08.06.18, 9:10

liebe Ilse,
ich denke sehr an dich..
ganz liebe grüße anikke
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Re: Fluoxetin abrupt abgesetzt

Beitrag von Britsch » Freitag, 08.06.18, 9:27

Liebe Ilse,
von Herzen wünsche ich Dir einen leichteren Tag heute!
Die Befunde Deiner Ärztin könnten vielleicht einen Teil Deiner Beschwerden erklären. Für mich ist es immer erleichternd, einen Grund für mein schlechtes Befinden zu wissen. Vielleicht ist das bei Dir ja auch so!
Und wie tröstlich ist es, dass Deine Ärztin Dich endlich versteht und unterstützt!
Ich wünsche Dir jetzt Zuversicht und Hoffnung , dass Du recht bald Erleichterung finden kannst!
Herzliche Grüße
Brigitte
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1995 erstmals psychiatrische/psychotherapeutische Behandlung mit Opipramol und Tavor. Damals wurde ich krank im Rahmen einer Ehekrise und dann Scheidung. Die genauen Dosierungeun und Einnahmezeiten erinnere ich nicht mehr. Nach einigen Jahren wurde ich umgestellt auf Amitriptylin, darunter massive Gewichtszunahme und Umstellung auf Sertralin 50 mg, zeitweise ergänzt durch Trazodon und Mirtazapin. Innerhalb von ca. 10 Jahren 4 stationäre Aufenthalte in psychosomatischen Kliniken. 2006 Erwerbsunfähigkeitsrente mit 56 Jahren. Ca. 2011 4 Wochen stationär in psychiatrischer Klinik wegen massiver Panikattacken und Einstellung auf 2 x 75 mg Lyrica und 50 mg Sertralin, ergänzt durch 1 mg Lorazepam bei Bedarf. Nach ca. 1 Jahr selbständiges Absetzen von Lyrica ohne Probleme. Seitdem 50 mg Sertralin plus Lorazepam bei Bedarf.
Anfang 2017 Ausschleichen von Sertralin wegen subjektiver Wirkungslosigkeit. Dosishalbierung alle 3-4 Wochen bis auf 12,5 mg ohne Symptome, Anfang März dann von 12,5 mg auf Null. Zunächst keine Symptome und psychisches Wohlbefinden. Erstmals Kopfschmerzen nach etwa 4-6 Wochen auf Null, dann immer neue und wechselnde Symptome wie Augenprobleme, Schwächegefühl, stundenlanges Weinen, Übelkeit, Nacken- und Rückenschmerzen, Muskelverhärtungen, Gesichts- und Kieferschmerzen, Kribbeln am Kopf und im Gesicht, dort auch Berührungsempfindlichkeit, Appetitlosigkeit.
Seit 250.10.2017 Wiedereindosieren von 0,5 mg Sertralin Mylan Dura 50 mg mittels der Wasserlösemethode. Sehr rasche Symptombesserung, besonders die Angstgefühle und andere Neuroemotionen sind deutlich schwächer geworden.
Seit 20.12.2017 folgende Medikation:
0,6 mg Sertralin Aurobindo mittels Wasserlösemethode
47 mg Metoprolol
3 x 3 Tropfen Alpex CBD-Öl 5 %ig
2 x 2 Kapseln Bullrichs Heilerde
Damit bin ich - bis auf gelegentlichen Reflux und häufiges Frieren - beschwerdefrei.
Am 03.01.2018 hinzugefügt:
6 Tropfen Dr. Jacobs Vitamin D3 K2 Öl
1 x 1 Kapsel Vitamin B12 Adenosylcobalamin 500 ug von Sunday Natural
2 x 1 Kapsel Magnesium Komplex a 950 mg
Von Sunday Natural.
Seit 19.01.2018:
0,75 mg Sertralin
47 mg Metoprolol
4 Kapseln Darmflora plus select von Dr. Wolz
Alles andere habe ich nach erneuter heftiger Welle abgesetzt.
Medikation seit 30.01.2018:
1 mg Sertralin
47 mg Metoprolol
Alle NEM abgesetzt.
Medikation seit 07.02.2018:
1,1 mg Sertralin
47 mg Metoprolol
Medikation seit ca. Mitte Februar 2018:
1,3 mg Sertralin
47 mg Metoprolol
2 x 6 Tropfen CBD-Öl 5%ig
6 Tropfen Dr. Jacobs Vitamin D3/K2 Öl
500 ug Vitamin B12 Adenosylcobalamin
von Sunday Natural
2x200 mg Magnesium Glycinate Powder
von Vitalit
Seit 1.6.2018:
Reduzierung auf 1,2 mg Sertralin
Alles andere unverändert
Seit 11.07.2018:
0 mg Sertralin
47 mg Metoprolol
200 ug Vitamin D3/200 uh Vitamin K2
600 mg Magnesium
Vitamin C/Vitamin B6

Jamie
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Re: Fluoxetin abrupt abgesetzt

Beitrag von Jamie » Freitag, 08.06.18, 10:10

Hallo Ilse,

ich hoffe es ist nichts Schlimmes :(.

Zu den Werten.

Der Zuckerwert muss nüchtern unter 100 liegen.
Mit 114 ist er leicht erhöht.

Der Langzeitwert ist der HbA1c Wert.

Er ist bei eingestellten Diabetikern Typ 2 im Normbereich bei 6,5 - 7,5, bei nicht-Diabetikern muss er unter 6,5 liegen; besser einiges darunter.

Damit bist du direkt an der Grenze zu einem möglichen Diabetes.

https://www.diabetes-ratgeber.net/Labor ... 07049.html
https://de.wikipedia.org/wiki/HbA1c

Man wird allem drei nachgehen müssen, dem hohen Entzündungswerten, dem möglichen Diabetes und dem Fleck auf der Milz.

Tausend Umarmungen, du hast es wirklich nicht leicht :hug:

Jamie
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Re: Fluoxetin abrupt abgesetzt

Beitrag von Jofab » Freitag, 08.06.18, 13:13

Ihr Lieben,

danke, dass ihr an mich denkt.

Danke für die Erklärungen, Jamie.

Es ist nicht so, dass ich vor einem positiven Bescheid so grosse Angst hätte.
Dazu geht es mir einfach zu schlecht.

Ich sortiere gerade gnadenlos aus. Vieles, das ich nie wieder brauchen werde.

Gleich muss ich zur Therapie. Und es ist so furchtbar heiss.

Liebe Grüsse
Ilse
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Re: Fluoxetin abrupt abgesetzt

Beitrag von padma » Freitag, 08.06.18, 17:56

liebe Ilse, :)

es kommt im Entzug öfters vor, dass Werte auffällig sind. Der Entzug kann eben alles durcheinander bringen.

Sicherheitshalber abklären lassen, ist sicher nicht verkehrt. Aber behalte im Hinterkopf, dass es wahrscheinlich entzugsbedingt ist.

liebe Grüsse, :hug:
padma
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Quasi - Kaltentzug 2012, Wiedereindosierung, schleiche im :schnecke: Tempo aus
Absetzverlauf:
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1.07.2018: 0,2 mg :schnecke:


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