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Re: jofab: Fluoxetin abrupt abgesetzt

Beitrag von Anikke » Samstag, 07.07.18, 8:58

liebe Ilse,
so ist das leider gerade..
es ist ein wenig schade, weil ich dich immer gerne lese und Anteil nehme wie es dir geht.
aber ich verstehe das vollkommen, dass es imoment bei dir nicht geht, und das darf sein.
mit den ganzen Untersuchungen und sorgen hättest du viel stress.. vllt fühlst du dich deshalb so schlecht, und der "Druck, sich freuen zu müssen" tut seines dazu..ich wünsche dir einen guten Tag und ein laaanges wohltuendes Fenster :)
liebe grüße anikke
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Re: jofab: Fluoxetin abrupt abgesetzt

Beitrag von Ululu 69 » Samstag, 07.07.18, 18:05

Liebe Ilse, :)

du solltest dich auf keinen Fall wegen des Forums unter Druck setzen. Es soll dir ja eine Hilfe und keine Belastung sein.
:hug: :group:

Du hast in den letzten Tagen unter enormem Druck gestanden, ob bewusst oder unbewusst.
Das war anstrengend für deine Seele und jetzt fällt der Druck ab.
Ich selbst ticke so, dass es mir nach Stresssituationen, wenn eigentlich alles wieder ruhig und gut ist, am schlechtesten geht. :shock: Das ist fies aber ich weiß das jetzt von mir. So bin ich eben.
Ich" gönne" mir dann regelmäßig meinen Nervenzusammenbruch, so hat es meine Hausärztin mal genannt. :o

ZTu das, was sich für dich und nur für dich im Moment am besten anfühlt.
Vielleicht kommen wieder Zeiten, in denen du mehr oder öfter schreiben willst, dann freuen wir uns. Und wenn nicht, dann ist das eben so. :hug:

LG Ute
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Re: jofab: Fluoxetin abrupt abgesetzt

Beitrag von carlotta » Samstag, 07.07.18, 19:55

Liebe Ilse,

und neben dem ganzen Druck und Stress der letzten Zeit (der Deinem Nervensystem sicher obendrein zugesetzt hat) und dem Stress wegen des bevorstehenden Alleinseins spielt m. E. natürlich auch so etwas wie das Kontrastmittel eine gewichtige Rolle. Du reagierst seit dem Entzug sehr stark auf diverse Substanzen, das hat sich des Öfteren gezeigt, und so ein Mittel ist nicht ohne und muss vom Körper erst mal verarbeitet werden.

Ich habe den Eindruck, dass man solche Einflüsse (auch durch jahrelange Konditionierung) meist stark unterschätzt. Unser Körper muss so viel an Toxinen wegstecken tagtäglich, mit Medikamenten und im Entzug noch viel mehr. Jemand mit weitgehend unversehrtem ZNS mag solche zusätzlichen Eingriffe ja noch ganz gut verarbeiten, aber wenn das Nervensystem und damit der ganze Körper schon stark kämpft, um wieder ins Lot zu kommen, fällt jede weitere Belastung (egal ob Toxine oder auch seelischer Art) umso mehr ins Gewicht.

Sicher wird sich Dein ZNS dennoch beruhigen. Es hat einfach im Entzug vermehrte "Baustellen" und dadurch bringt alles Mögliche deutlichere/belastendere/zusätzliche Symptome, die u. U. auch länger anhalten. Nur damit Du nicht denkst, Deine Reaktion sei jetzt irgendwie "unnormal".

Ich denke, Dein Bedürfnis danach, Dich zurückzuziehen (oder gerade nicht so viel interagieren zu können), zeigt auch, dass Du (bzw. Dein Körper, was sich auf Dein Gesamtbefinden auswirkt) erschöpft b/ist und Ruhe braucht nach all den Anstrengungen. Gönn sie ihm/Dir. :hug:

Es ist wirklich äußerst unklar, ob eine weitere Aufdosierung seinerzeit mehr gebracht hätte. Ich denke, viele Betroffene (in ähnlicher Situation) stellen sich diese Frage, ich habe mich Vergleichbares lange Zeit auch gefragt. Bei Dir war es sehr unsicher, ob Du das AD noch verträgst. Von daher war Deine Entscheidung, nicht weiter zu erhöhen, nachvollziehbar. Und großschrittige Erhöhungen führen in solchen Situationen ohnehin meist zu weiteren Problemen. - Nach den vielen Monaten würde ich nicht mehr unbedingt aufdosieren; zum einen sinkt mit fortschreitender Zeit meist die Wahrscheinlichkeit, dass man höhere Dosen noch verträgt und sie überhaupt noch "greifen", zum anderen hast Du schon so viele Monate des Entzugs überstanden, währenddessen sich das ZNS schon angepasst hat, dass ich da nicht mehr so gerne eingreifen würde und am Ende evtl. wieder etwas rückgängig machen, was sich schon weiterentwickelt hat bzw. die Sache "verschlimmbessern".

Liebe Grüße
Carlotta
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Re: jofab: Fluoxetin abrupt abgesetzt

Beitrag von Katharina » Samstag, 07.07.18, 23:17

Liebe Ilse,

Als der Arzt mir damals sagte:

„so, Schluss mit der Interferon -Therapie.
Virus nicht nachweisbar.“

(die wurde aus anderen Gründen abrupt unterbrochen)

war ich völlig verblüfft
und hab gefragt oh Gott und nun?

ja sagte er
so reagieren viele
das sei ganz normal

ich hatte das Gefühl
ich stünde vor einem Boden mit einem Loch

theoretisch hätte ich aus dem Häuschen springen müssen vor Freude
ich war einfach verstummt

Und hatte eine ganze lange Zeit lang ein Gefühl von ‚nichts’
oder sogar eine unklare schwebende Angst
ich weiß es gar nicht mehr
konfus

ein Gefühl von Ja und nun ?

da musste ich mich erst daran gewöhnen
manchmal gibt es
Kontroverse Gefühle
aber Ilse es gibt keine falschen Gefühle -

liebe Grüße
eine gute Nacht

Katharina
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Re: jofab: Fluoxetin abrupt abgesetzt

Beitrag von Jofab » Sonntag, 08.07.18, 10:01

Liebe Katharina,

ich danke dir - du beschreibst meine Gefühle ziemlich gut !
Ich bin auch einfach verstummt.

Ich war so fest davon überzeugt, dass ich Krebs habe. Vielleicht nicht mehr zu therapieren und ich habe versucht,
mich darauf einzustellen.
Ganz im Geheimen war sogar der Gedanke da - lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende.
Bzw. jahrelanger Schrecken mit Ende.

Ich gestehe - das hatte auch etwas Tröstliches.
Natürlich kann ich nicht sagen, wie ich mich gefühlt hätte, wenn die Diagnose tatsächlich so gelautet
hätte !
Aber es ist schon schwer auszuhalten im Moment, weil es tagsüber kaum gute Momente gibt.
Ohne ein Ende in Sicht.

Meine Gefühle sind sehr ambivalent und so ist einfach.

Für dich freue ich mich sehr, dass du wieder unterwegs bist und langsam deine extreme Anspannung schwindet !
Dein "Umdenken" hat dich befreit - das spürt man in jedem Satz !

Ich lese gern bei euch rein und erfreue mich an eurem - so ganz eigenem, unnachahmlichen Austausch.
Du findest wunderbare Formulierungen um dich auszudrücken und zu zeigen.

Für mich ist es so wieder stimmig.

Ganz liebe Grüsse an dich - und auch an Weg. 🤗

Und einen herrlichen Tag durch Wald und Flur 🚴‍♀️♥️🐞🐍😎🌳🐝🐜🌹

Von Herzen
Ilse
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Re: jofab: Fluoxetin abrupt abgesetzt

Beitrag von Jofab » Sonntag, 08.07.18, 16:38

Liebe Padma, liebe Anikke, liebe Ute,

lieb, dass ihr mich versteht.

Aber mir fehlt der Austausch im Forum auch. Deshalb bin ich traurig, dass ich so wenig schreiben kann.
Denn es geht nicht viel tagsüber.

Ich sitze neben meinem Sohn und innen drin fühle ich nur Verzweiflung, der ich nicht ausweichen kann.
Das ist so verrückt.
Ich kann nur warten, dass die Zeit vergeht bis zum Abend und dann lösen sich die Gefühle von selbst auf.
Sie verschwinden einfach.

Bis dahin besetzen sie mich.
Und ich kann nichts tun, um sie irgendwie zu beeinflussen. Nichts lenkt ab davon. Das ist kaum zu glauben.

Gestern war ich um 16 Uhr zum Geburtstag bei einer Freundin eingeladen. Wir waren zu sechst und es war
sehr gemütlich.
Hinzugehen war nicht das grösste Problem, wenn mich Anziehen usw. auch stresst.
Aber ich sitze da mit der Hölle innen und man merkt es mir nicht an.

Erst wenn die Zeit da ist, verschwinden die Gefühle und es ist, als ob sie nie dagewesen wären.
Und ich fange an, mich wohl zu fühlen. Und normal.

Das zeigt vielleicht am deutlichsten, dass es Neuroemotionen sind.
Durch nichts zu beeinflussen.

Ich hoffe, euer Sonntag ist schön und ihr könnt ihn etwas geniessen.

Liebe Grüsse
Ilse
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Jofab
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Re: jofab: Fluoxetin abrupt abgesetzt

Beitrag von Jofab » Sonntag, 08.07.18, 17:34

Liebe Carlotta,

danke dir, dass du dir Zeit nimmst.

Ich denke auch, dass die ganzen Einflüsse triggern. So auch das Kontrastmittel.

Du hast nochmal alles auf den Punkt gebracht, was ich selbst eigentlich auch weiss.

Damals hätte das Höherdosieren auch böse enden können. Das war sehr unklar.

Ich hätte ja nur langsam steigern können und hätte kaum unterscheiden können zwischen Nebenwirkungen und
Unverträglichkeit !
Ob ich das damals wirklich ausgehalten hätte...

Das gewichtigste Argument ist eigentlich, dass das Nervensystem schon seit fast einem Jahr dabei ist, sich
umzustrukturieren.
Und jetzt wieder darin gestört würde.
Und damit immer irritierter ! Verschlimmbessern - das trifft es genau !

Aber ich kann mir auch vorstellen, wie lange ein so gestörtes Nervensystem braucht, um wieder zur Ruhe zu kommen :

11 Jahre 20 mg,
dann ein paar Monate 10 mg -
dann 4 Monate auf 0 -
dann 3 Wochen wieder 10 mg -
dann wieder 3 Monate 20 mg -
dann auf 0
und nach 3 Monaten wieder auf 0,5 mg
dann monatelang minimal wieder rauf und wieder runter !

Seit Anfang März endlich keine Veränderung mehr !

Der einzige Vorteil ist vielleicht, dass es immer das gleiche Mittel war.

Ich schreibe das jetzt eigentlich mehr für mich selbst. Um mir klar zu machen, womit ich da eigentlich liebäugele !

Liebe Grüsse
Ilse
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Re: jofab: Fluoxetin abrupt abgesetzt

Beitrag von Muryell » Montag, 09.07.18, 10:53

Liebe Ilse,

ich möchte nur sagen, dass ich Dich sooo gut verstehe. Eigentlich alles.

Ich würde auch mehr im Forum schreiben, aber ich kann zur Zeit auch nicht.

Ich brauche es auch zu lesen, was ich durchgemacht habe, obwohl ich natürlich es schon ganz genau weiß.

Ich komme immer wieder zu der Erkenntnis: Weitermachen, einfach weitermachen.

Ich wünsche Dir alles Gute.

Liebe Grüße

Muryell
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Re: jofab: Fluoxetin abrupt abgesetzt

Beitrag von Kaenguru70 » Montag, 09.07.18, 11:48

Liebe Ilse,

Ich habe dir eine PN geschickt, sie hängt fest im Postausgang. Gespeichert habe ich alles.

LG 🤗
Sarah
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Re: jofab: Fluoxetin abrupt abgesetzt

Beitrag von Jofab » Mittwoch, 11.07.18, 9:29

Guten Morgen liebe Foris,

Habe seit gestern üblen Juckreiz am Bauch. Und die Haut ist fleckig gerötet.

Dummerweise habe ich vorgestern und gestern mal wieder 1 Tablette Magnesium genommen.
Es sind aber auch Calcium und Vit. D3 enthalten. Mag. 65 mg, Cal. 105 mg, D3 0,8 ug (?)

Hab ein bischen geforscht im Forum und gelesen, dass Mag.u. Cal. Sich nicht vertragen. ( da war allerdings auch noch
Calium erwähnt )

Ich vermute, es liegt daran. Habe ein wenig Systral aufgetragen.
Hat noch jemand einen Tip ?

Es ist blöd, dass ich immer wieder solche Sachen ausprobiere. Ich scheine nicht zu begreifen, dass ich nichts
mehr vertrage an NEM.

Psychisch geht es mir sehr schlecht. Fühle mich irgendwie nicht mehr in der Realität.
Das ist seltsam und sehr beängstigend.

Liebe Grüsse
Ilse
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Jofab
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Re: jofab: Fluoxetin abrupt abgesetzt

Beitrag von Jofab » Mittwoch, 11.07.18, 9:50

Nachtrag

nicht nur am Bauch, eigentlich am ganzen Körper. Winzige rote Stellen. Vielleicht so wie bei Nesselsucht.
Aber keine Quaddeln. Muss ich damit zum Arzt ?

LG Ilse
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Re: jofab: Fluoxetin abrupt abgesetzt

Beitrag von Anke13 » Mittwoch, 11.07.18, 10:01

Liebe Ilse,

mir geht es auch zur Zeit psychisch sehr schlecht und vor allem körperlich. Werde mich gleich wieder hinlegen und hoffe, daß ich Dir später noch ausführlicher schreiben kann.

Ich glaube definitiv nicht, daß es an NEM liegt.

Habe eben bei Systral Creme nachgelesen:

Ist vom Markt genommen worden vom Hersteller ! (wird seinen Grund haben)

Nebenwirkungen: Rötungen, Hautausschlag, sogar Magen-Darm Störungen sowie in seltenen Fällen sogar Unruhe und Verwirrtheit !
Du siehst, selbst eine Creme kann schlimme Nebenwirkungen haben.
Ich würde die Creme-Reste erstmal abwaschen. Dann evtl. falls es schlimm juckt, einen Kühlpad in Haushaltspapier wickeln (damit es nicht zu kalt ist) und drauf legen.

Wünsche Dir von Herzen gute Besserung und alles Liebe. :hug:
Deine Anke
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Burnout/Panikattacken /Angstzustände/Traumata /Hochdosisabhängigkeit Alprazolam/Diazepam

1.Tablette Alprazolam genommen Juni 2014 sofort abhängig nach 1.Tablette !!! Warnung: Alprazolam Entzug laut Experten härter als Heroin Entzug !!!
Juli-Sept 2014 = Alprazolam 1/2 bis 2 Tabl. täglich (je nach Belastung).
Okt.-Dez.2014 STEIGERUNG auf 2-6 Tabl.täglich.
Januar 2015= 4-7 Tabl täglich!! Seit Febr.2015 Absetzplan nach Ashton Methode.
Febr-Dez.2015 Alprazolam runterdosiert und Substituion Diazepam. Fehler: Entzug zu sehr in die Länge gezogen ! 2016 Jan-Dez weiter runterdosiert,dafür Diazepam gesteigert .
4. Mai 2017 Alprazolam auf 0 alleine geschafft !!
Dafür leider hängengeblieben auf 40 mg Diazepam/täglich.

Reduziere jetzt Diazepam in 2,5 mg Schritten:
5. Mai 2017 =Diazepam 40 mg
3.August 2017 =37,5 mg
1.September 2017 = 35 mg
6. Oktober 2017 = 32,5 mg
4. November 2017 = 30 mg
4.Dezember 2017 = 27,5 mg
5.März 2018 = 25 mg (Angststörung wird stärker, Reizdarm heftiger, seit Monaten bettlägerig)
13. April 2018 = 22,5 mg
16. Mai 2018 = 20,0 mg (Etappenziel erreicht ! Endlich im Niedrigdosisbereich)
16. Juni 2018 = 18,0 mg (geht mir sehr schlecht, körperlich und psychisch)
Absetz-Pause (zuviele Belastungen/Trigger derzeit)
Agoraphobie neu dazugekommen


Erkrankungen verursacht durch Benzos:
Gallensteine
Magen/Darm Probleme: Übelkeit/Brechreiz/Darmkrämpfe, Gewichtsverlust 12 kg./Diagnose: Reizdarm
diverse Nahrungsunverträglichkeiten
Hautausschlag
Panikstörung: Panikattacke/Hyperventilation jedenTag seit Jahren

Zusatzmedikation seit 15 Jahren: Amitriptylin (Antidepressiva) 50 mg abends zum Schlafen.
1992-1994 starke Alkoholabhängigkeit und Diazepam bis zu 60 mg pro Tag ! 1994 erfolgreicher Entzug in Privatklinik. War seit 20 Jahren clean ! Rückfall Benzo (Alprazolam) 2014. Trinke keinerlei Alkohol seit 1994 .
"Es ist nicht schlimm, in die falsche Richtung gegangen zu sein, man muss nur den Mut haben umzudrehen" (unbekannt)

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Re: jofab: Fluoxetin abrupt abgesetzt

Beitrag von Muryell » Mittwoch, 11.07.18, 10:04

Liebe Ilse,

ich hatte so etwas Ähnliches drei Monate nach dem Absetzen. Es ist aber nach einer Viertelstunde von allein verschwunden.

Wenn der Juckreiz nicht verschwindet, würde ich schon vom Arzt abklären lassen. Ich tippe auf eine allergische Reaktion.

Gute Besserung

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Re: jofab: Fluoxetin abrupt abgesetzt

Beitrag von Luna » Mittwoch, 11.07.18, 10:56

Hallo Ilse
Das ist eine typische Mastzellen Histaminreaktion auf irgendwas was du genommen hast bzw Creme.
Zeigt, dass deine Mastzellen gut aktiv sind und vermehrt vorhanden.
Da musst du wohl mehr aufpassen. Der Körper ist dank Medikamente incl Entzug empfindlich. Man sollte besser nicht so viel rum probieren und sich auf Entzug konzentrieren damit auch hier mal der Körper zur Ruhe kommen kann irgendwann.

Liebe grüße
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Gesundheit gewinnt erst an Bedeutung, wenn man krank ist.
(© Franz Schmidberger (*1942)

Die wirksamste Medizin ist die natürliche Heilkraft, die im Inneren eines jeden von uns liegt.
(Hippokrates)

Seit dem 23.7.2015 absolut Medikamentenfrei.
Etwas über 6 Jahre Venlafaxin.Seid 16.7.2014 auf 0
15 Jahre Schlafmittel.Erst Zopiclon 5 Jahre dann Zolpidem 10 Jahre. Seid 23.7.15 auf 0
Ca 2 bis 3 Jahre Pantoprazol eingenommen und im März 2014 kalt abgesetzt.
Kurzzeitig auch andere Medikamente genommen in den 15 Jahren.

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Jofab
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Re: jofab: Fluoxetin abrupt abgesetzt

Beitrag von Jofab » Mittwoch, 11.07.18, 16:50

Liebe Anke,

ich habe dir schon geschrieben - das Systralgel habe ich erst später aufgetragen. Aber dann wieder abgewaschen.
Aber danke für deine Hilfsbereitschaft !

Euch danke ich natürlich auch - Muryell und Luna ! :)

Ich vermute auch, dass es eine allergische Reaktion auf die Tabletten ist.

Liebe Luna, du hast bestimmt recht damit !

Es war dumm von mir - bei Lebensmitten hab ich es sonst noch nicht so feststellen können. Ich zweifle immer
noch, ob ich wirklich eine HIT habe - achte aber beim Essen ein bischen darauf.

Und sonst nehme ich wirklich gar nichts. Keine Vitamine oder ähnliches.

Ich dachte, vielleicht weiss jemand eine Creme zur Linderung.
Hab jetzt mal Kokosöl aufgetragen, trinke viel Wasser und werde nur ein paar Kartoffeln essen.

Und hoffe, dass es von selbst wieder verschwindet.

Nochmals vielen Dank und liebe Grüsse an alle.
Ilse
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Re: jofab: Fluoxetin abrupt abgesetzt

Beitrag von Jofab » Mittwoch, 11.07.18, 17:36

Liebe Muryell,
Muryell hat geschrieben:
Montag, 09.07.18, 10:53
ich möchte nur sagen, dass ich Dich sooo gut verstehe. Eigentlich alles.
Irgendwie ist es immer wieder tröstlich - zu lesen, dass es anderen hier ganz genauso ergangen ist !
Das gibt doch Hoffnung, dass sich etwas verändert.

Und bei dir hat sich wirklich sehr sehr viel verbessert. Ich finde es gut, dass du dir das immer wieder klar machst.
Und trotzdem dauert es so lange - d.h. ich bin ja noch gar nicht so lange dabei.
Erst ein Jahr - aber es kommt mir vor wie eine Ewigkeit.

Aber im Moment ist auch noch keine Besserung in Sicht. Vielleicht dehnen sich ja bei mir auch ganz langsam
die besseren Stunden am Abend auf den Nachmittag aus.

Wenn nur die Gefühle weniger würden - die auszuhalten empfinde ich am schlimmsten.
Na ja - wer weiss, was noch kommt .....

Aber recht hast du - es nützt ja alles Klagen nichts - irgendwie gehts Tag für Tag weiter.

Liebe Grüsse
Ilse
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Re: jofab: Fluoxetin abrupt abgesetzt

Beitrag von Kaenguru70 » Mittwoch, 11.07.18, 17:45

Liebe Ilse :hug:

:fly: :fly: :fly: :sports: :fly: :fly:

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Re: jofab: Fluoxetin abrupt abgesetzt

Beitrag von Britsch » Freitag, 13.07.18, 21:14

Hallo Ilse,
wie geht es Dir? Du hast schon 2 Tage nichts geschrieben...
Ich denke an Dich und wünsche Dir eine spürbare Verbesserung und möglichst viele gute Momente!
Liebe Grüße,
Brigitte
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1995 erstmals psychiatrische/psychotherapeutische Behandlung mit Opipramol und Tavor. Damals wurde ich krank im Rahmen einer Ehekrise und dann Scheidung. Die genauen Dosierungeun und Einnahmezeiten erinnere ich nicht mehr. Nach einigen Jahren wurde ich umgestellt auf Amitriptylin, darunter massive Gewichtszunahme und Umstellung auf Sertralin 50 mg, zeitweise ergänzt durch Trazodon und Mirtazapin. Innerhalb von ca. 10 Jahren 4 stationäre Aufenthalte in psychosomatischen Kliniken. 2006 Erwerbsunfähigkeitsrente mit 56 Jahren. Ca. 2011 4 Wochen stationär in psychiatrischer Klinik wegen massiver Panikattacken und Einstellung auf 2 x 75 mg Lyrica und 50 mg Sertralin, ergänzt durch 1 mg Lorazepam bei Bedarf. Nach ca. 1 Jahr selbständiges Absetzen von Lyrica ohne Probleme. Seitdem 50 mg Sertralin plus Lorazepam bei Bedarf.
Anfang 2017 Ausschleichen von Sertralin wegen subjektiver Wirkungslosigkeit. Dosishalbierung alle 3-4 Wochen bis auf 12,5 mg ohne Symptome, Anfang März dann von 12,5 mg auf Null. Zunächst keine Symptome und psychisches Wohlbefinden. Erstmals Kopfschmerzen nach etwa 4-6 Wochen auf Null, dann immer neue und wechselnde Symptome wie Augenprobleme, Schwächegefühl, stundenlanges Weinen, Übelkeit, Nacken- und Rückenschmerzen, Muskelverhärtungen, Gesichts- und Kieferschmerzen, Kribbeln am Kopf und im Gesicht, dort auch Berührungsempfindlichkeit, Appetitlosigkeit.
Seit 250.10.2017 Wiedereindosieren von 0,5 mg Sertralin Mylan Dura 50 mg mittels der Wasserlösemethode. Sehr rasche Symptombesserung, besonders die Angstgefühle und andere Neuroemotionen sind deutlich schwächer geworden.
Seit 20.12.2017 folgende Medikation:
0,6 mg Sertralin Aurobindo mittels Wasserlösemethode
47 mg Metoprolol
3 x 3 Tropfen Alpex CBD-Öl 5 %ig
2 x 2 Kapseln Bullrichs Heilerde
Damit bin ich - bis auf gelegentlichen Reflux und häufiges Frieren - beschwerdefrei.
Am 03.01.2018 hinzugefügt:
6 Tropfen Dr. Jacobs Vitamin D3 K2 Öl
1 x 1 Kapsel Vitamin B12 Adenosylcobalamin 500 ug von Sunday Natural
2 x 1 Kapsel Magnesium Komplex a 950 mg
Von Sunday Natural.
Seit 19.01.2018:
0,75 mg Sertralin
47 mg Metoprolol
4 Kapseln Darmflora plus select von Dr. Wolz
Alles andere habe ich nach erneuter heftiger Welle abgesetzt.
Medikation seit 30.01.2018:
1 mg Sertralin
47 mg Metoprolol
Alle NEM abgesetzt.
Medikation seit 07.02.2018:
1,1 mg Sertralin
47 mg Metoprolol
Medikation seit ca. Mitte Februar 2018:
1,3 mg Sertralin
47 mg Metoprolol
2 x 6 Tropfen CBD-Öl 5%ig
6 Tropfen Dr. Jacobs Vitamin D3/K2 Öl
500 ug Vitamin B12 Adenosylcobalamin
von Sunday Natural
2x200 mg Magnesium Glycinate Powder
von Vitalit
Seit 1.6.2018:
Reduzierung auf 1,2 mg Sertralin
Alles andere unverändert
Seit 11.07.2018:
0 mg Sertralin
47 mg Metoprolol
200 ug Vitamin D3/200 uh Vitamin K2
600 mg Magnesium
Vitamin C/Vitamin B6

Anikke
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Re: jofab: Fluoxetin abrupt abgesetzt

Beitrag von Anikke » Samstag, 14.07.18, 9:47

liebe Ilse,
ich schließe mich Brigitte an, wie geht es dir?
liebe grüße anikke
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Jofab
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Re: jofab: Fluoxetin abrupt abgesetzt

Beitrag von Jofab » Samstag, 14.07.18, 21:37

Liebe Brigitte, liebe Annikke,

das ist total lieb, dass ihr fragt.

Es geht mir nicht besonders - schlimme Neuroemotionen nach wie vor.
Leider immer noch keine Besserung in Sicht.

Aber ich kann immer noch rausgehen.
War mit meiner Freundin spazieren. Und war doch innerlich entsetzt, wie mir die Beine gezittert haben.

Wenn ich Bilanz ziehe, hat es sich doch kontinuierlich etwas verschlechtert.

Aber irgendwie weitermachen und hoffen, dass es nicht schlimmer wird.

Liebe Grüsse
Ilse
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