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evelinchen: Absetzen Johanniskraut / [Escitalopram] u. Opipramol

Wenn Antidepressiva abgesetzt werden, kann dies zu schweren und langwierigen Entzugserscheinungen führen. Viele Hersteller und Ärzte verharmlosen diese Problematik leider.
evelinchen
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Opipramol absetzen

Beitrag von evelinchen » Dienstag, 05.12.17, 13:42

Hallo liebes Forum ,

leider haben meine Ängste/Depressionen wieder mit voller Macht zugeschlagen.
Was aber besonders schlimm ist , dass mich mein Neurologe ( dort war ich wegen
anderer Beschwerden ) überredet hat Opipramol einzunehmen und zwar 50mg täglich.

Ich weiß um die Nebenwirkungen , da bin ich ja durch euch umfassend aufgeklärt
worden.
Trotzdem habe ich aus lauter Verzweiflung vier Wochen dieses Medikament eingenommen.
Und jetzt plagt mich mein schlechtes Gewissen und ich möchte so schnell wie möglich
absetzen.
Kann ich das abrupt machen oder eher ausschleichen , was meint ihr?

Auch mit dem Medikament ging es mir nicht besser und ich sollte hochdosieren.
Das habe ich aber abgelehnt.

Was mir noch aufgefallen ist , dass abgesehen von den NW wie Müdigkeit und Schwindel ,
in der letzten Zeit so ein Krankheitsgefühl besteht.
Ich hoffe , dass das nach dem Absetzen vergeht.

LG evelinchen
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Re: Absetzsymptome Johanniskraut / [Escitalopram]

Beitrag von Flummi » Dienstag, 05.12.17, 16:18

Hallo evelinchen,
Ich habe gerade Deinen Thread gelesen.
Manchmal hilft es, trotz alles Symptome und Hoffen auf Hilfe durch einen Arzt, erst einmal alles in Ruhe zu durchdenken und um etwas Bedenkzeit zu bitten, wenn Du den Arzt besuchst. Alternativ, wenn Du jemanden hast, dem Du auch in Bezug auf das Absetzen vertraust, kannst Du auch jemanden zum Arzt mitnehmen, um sich vielleicht nicht so ausgeliefert zu fühlen...
Ich vertraue da meinem Mann. Allerdings habe ich nicht so starke Absetzsymptome bisher. Dennoch habe ich ihn gebeten, bei Arztbesuchen vielleicht einmal mitzukommen, damit ich mich mit allen Entscheidungen nicht so allein fühle.
Meinst Du, das könnte Dir vielleicht auch helfen?
Sei lieb gegrüsst,
Claudia
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Re: Absetzsymptome Johanniskraut / [Escitalopram]

Beitrag von evelinchen » Dienstag, 05.12.17, 16:56

Hallo Claudia ,

eine gute Idee , den Arztbesuch in Begleitung zu machen.

Da es mir sehr schlecht ging , habe ich damals keinen anderen Ausweg gesehen , im Nachhinein natürlich sehr unüberlegt.
Leider war meine Therapie im August zu Ende und so hatte ich auch keinen Ansprechpartner.

LG evelinchen
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Re: Absetzsymptome Johanniskraut / [Escitalopram]

Beitrag von evelinchen » Mittwoch, 06.12.17, 10:33

Liebes Forum ,

vielleicht ist meine Frage gestern zu Opipramol übersehen worden ,
deshalb stelle ich sie noch einmal.
Kann ich nach über vier Wochen der Einnahme abrupt absetzen oder
sollte ich ausschleichen?

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Re: Absetzsymptome Johanniskraut / [Escitalopram]

Beitrag von Murmeline » Mittwoch, 06.12.17, 10:59

Hallo evelinchen,

Es wird selten etwas komplett übersehen, es ist aber auch nicht immer möglich, dass es innerhalb weniger Stunden eine Antwort gibt. Es ist viel los im Forum und das ehrenamtliche Team ist selbst angeschlagen.

Nach vier Wochen sollte man zügig ausschleichen, idealerweise klappt das. Ich würde 1/4 weniger nehmen und schauen, wie du reagierst. Was meinen die anderen? Und dann je nach Reaktion weitersehen.

Kurze Grüße, Murmeline
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Dein Behandler nimmt Absetzproblematik nicht ernst? Das geht anderen auch so, siehe hier
Einer Deiner Ärzte erkennt Probleme mit Psychopharmaka an? Dann berichte doch hier

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Re: Absetzsymptome Johanniskraut / [Escitalopram]

Beitrag von evelinchen » Mittwoch, 06.12.17, 11:35

Danke Murmeline für die schnelle Antwort.
Natürlich weiß ich um die Arbeit , die ihr leistet
und auch , dass ihr nicht immer gleich antworten
könnt.
Es sollte auch keineswegs als Kritik verstanden werden.
Ich war mir nur sehr unsicher wegen dem Absetzen.

LG evelinchen
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Re: Absetzsymptome Johanniskraut / [Escitalopram]

Beitrag von LinLina » Mittwoch, 06.12.17, 11:42

Hallo evelinchen :-)

ich schließe mich Murmeline :-) an, nach etwas über 4 Wochen Einnahme würde ich ein schnelleres Absetzen versuchen, aber nicht ganz abrupt.

Erstmal ein Viertel weniger wäre einen Versuch wert, nach ein paar Tagen - eine Woche könnte man weiter schauen je nach dem wie du das Reduzieren vertragen hast.

Wenn es gut geklappt hat könntest du als nächsten Schritt auf 25 mg gehen, dann auf 12,5 mg und evtl. nochmal halbieren auf 6,25 mg und dann raus.

Liebe Grüße
Lina
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Re: Absetzsymptome Johanniskraut / [Escitalopram]

Beitrag von evelinchen » Mittwoch, 06.12.17, 12:36

Vielen Dank Lina ,
Ich werde es ab heute mit 0,25mg täglich für eine Woche versuchen ,
da die Tabletten sich nur halbieren lassen.
Danach werde ich alle zwei Tage 0,25 einnehmen , wenn das für
euch in Ordnung ist.


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Re: Absetzsymptome Johanniskraut / [Escitalopram]

Beitrag von LinLina » Mittwoch, 06.12.17, 13:48

Hallo evelinchen :-)

du meinst sicher 25 mg, nicht 0,25 mg?

Das kannst du versuchen.

Alle 2 Tage nur einnehmen würde ich auf keinen Fall, das kann zu großen Problemen führen.

Du kannst die Wasserlösemethode verwenden um deine Dosierung genau hinzubekommen: viewtopic.php?f=16&t=10923

Liebe Grüße
Lina
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Re: Absetzsymptome Johanniskraut / [Escitalopram]

Beitrag von carlotta » Mittwoch, 06.12.17, 13:52

Hallo Evelinchen,

ich glaube, Du hast da was missverstanden: Mit einem Viertel weniger war ein Viertel von der Gesamtmenge gemeint! D. h. Deine Dosis für die nächsten Tage läge bei 37,5 mg.

Lies bitte noch mal Linas :) Beitrag mit den Dosisvorschlägen.

Der Schritt auf 0,25 mg war viel zu groß! :!:

Übrigens können Deine Symptome, die zur erneuten AD-Einnahme geführt haben, Nachwirkungen des Johanniskraut-Absetzens sein. Da es ähnlich wie ein synthetisches AD wirkt, kann es auch zeitverzögert Entzugssymptome auslösen. Zumal die Halbwertszeit einer Wirkkomponente recht lang ist. Ich kann ein Lied davon singen.

Liebe Grüße :group:
Carlotta

Edit: Überschnitten mit Lina :)
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Re: Absetzsymptome Johanniskraut / [Escitalopram]

Beitrag von evelinchen » Mittwoch, 06.12.17, 15:24

Hallo Lina und Carlotta ,
ich meinte natürlich 25mg und werde diese Dosis täglich erst einmal versuchen.
Die Absetzliste habe ich auch studiert und bin erschrocken über so viele , mitunter sehr krasse Symptome.
Über die Wasserlösemethode werde ich mich belesen , danke für den Tipp.

Carlotta , wenn die Beschwerden noch vom kalten Absetzen des JK sind , wundert mich nichts mehr. Denn seit dieser Zeit geht es mir nicht gut und das war ja schon im August.
Mein HA hat sich sehr bemüht mir zu helfen , er hat ein großes BB gemacht , Vitamin B12 und Eisen kontrolliert , alles oB.
Östrogen und Gestagen allerdings waren zu niedrig.

Da ich aber am Ende meiner Kräfte war , hat dann der Psychater Opipramol verordnet und jetzt geht es mir erst richtig schlecht.
Durch die unkontrollierte Einnahme vom JK und jetzt das AD , das ich auch mal ein , zwei Tage weggelassen habe , bin ich wahrscheinlich bei meinem jetzigen Zustand angelangt.

Ich danke euch für eure Ratschläge , die ich ab jetzt befolgen werde um so schnell wie möglich wieder ein lebenswertes Leben führen zu können.

LG evelinchen
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Re: Absetzsymptome Johanniskraut / [Escitalopram]

Beitrag von evelinchen » Sonntag, 10.12.17, 10:48

Liebes Forum ,

heute ist mein fünfter Absetztag von 50mg auf 25mg Opipramol.
Meine Symptome:
Unruhe
Übelkeit
Rückenschmerzen
Zittern
Ein-und Durchschlafstörungen
Ängste

Ich hätte nicht gedacht , dass nach der doch relativ kurzen Einnahmezeit
solche Beschwerden auftreten.

Ich werde weiter berichten.

Einen schönen zweiten Advent
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Beitrag von evelinchen » Sonntag, 10.12.17, 17:41

Ich muss noch einmal schreiben , da mir meine oben beschriebenen Symptome richtig
Angst machen.
Vielleicht könnt ihr mich dahingehend beruhigen , dass auch nach der kurzen
Einnahmezeit solche Symptome auftreten.
Zu meinem Neurologen brauche ich nicht zu gehen , denn der würde mir nur
zu einer weiteren Einnahme raten.

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Re: Absetzsymptome Johanniskraut / [Escitalopram]

Beitrag von Ululu 69 » Sonntag, 10.12.17, 18:04

Hallo evelinchen,

du hast ja in der Vergangenheit schon am Beispiel des Johanniskrauts und des escitaloprams gespürt, wie potent Psychopharmaka sind und welche Probleme sie beim Absetzen machen können.
Gleichzeitig hat die Einnahme dieser Mittel dein Zentrales Nervensystem sensibilisiert, ich finde es daher nicht ungewöhnlich, dass du schon nach kurzer Einnahmeauer Absetzerscheinungen entwickelst.
Die Symptome, die du nennst, sind auch sehr typisch dafür.

Ich würde mich an deiner Stelle ehrlich gesagt zukünftig nicht mehr auf die Einnahme von Psychopharmaka einlassen, leider ist es erfahrungsgemäß oft so, dass das ZNS mit jeder Einnahme sensibler reagiert.

Ich hoffe, du kannst dich schnell wieder stabilisieren.
Wenn es so schlimm bleibt, müsstest du eventuell wieder etwas aufspüren und doch etwas langsamer Absetzen.

LG Ute
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Beitrag von evelinchen » Sonntag, 10.12.17, 19:35

Danke Ute.
Es war ein großer Fehler wieder ein AD zu nehmen.
Ich werde das Absetzen schaffen , sollte es länger
dauern muss ich eben die Geduld aufbringen...leider
eine meiner Schwächen.

LG evelinchen
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Re: Absetzsymptome Johanniskraut / [Escitalopram]

Beitrag von carlotta » Sonntag, 10.12.17, 20:45

Hallo Evelinchen,

das sind alles typische Entzugssymptome, die Du hast. Wie Ute :) schon gesagt hat, spielt der vorherige JK-Entzug sehr wahrscheinlich noch eine Rolle. Von ihm können noch nachgelagerte Entzugssymptome rühren, sodass der jetzige Entzug dadurch verstärkt wird. Außerdem reagiert das ZNS im Regelfall auf jeden weiteren Entzug stärker als auf den vorherigen.

Ich denke, dass die 50-Prozent-Reduktion auch einfach zu heftig war und hätte im ersten Schritt nur um 25 Prozent reduziert, wie hier vorgeschlagen wurde. Wenn es sich in den nächsten Tagen gar nicht bessert, würde ich wirklich über eine vorsichtige (!) Aufdosierung nachdenken, denn eine längere Quälerei setzt Deinem ZNS weiter zu und ist auch keine gute Basis für den weiteren Entzug.

Liebe Grüße :group:
Carlotta
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Re: Absetzsymptome Johanniskraut / [Escitalopram]

Beitrag von evelinchen » Sonntag, 10.12.17, 21:34

Hallo Carlotta ,

kommenden Mittwoch ist eine Woche mit 25mg vorbei und wenn
sich an meinem Befinden nichts geändert hat , werde ich , wie von
euch vorgeschlagen , ein wenig aufdosieren.

Danke für eure Bemühungen
evelinchen
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Re: Absetzsymptome Johanniskraut / [Escitalopram]

Beitrag von evelinchen » Mittwoch, 13.12.17, 15:48

Hallo liebes Forum ,

mein Absetzversuch mit 25mg scheint nicht zu funktionieren.
Vormittags sind die Symptome am schlimmsten.
Ich habe jetzt etwas hochdosiert und noch eine viertel Tablette
dazu genommen.
Hoffentlich klappt es , denn ich will unbedingt von dem Zeug
los kommen.

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Re: Absetzsymptome Johanniskraut / [Escitalopram]

Beitrag von padma » Mittwoch, 13.12.17, 23:12

liebes Evelinchen, :)

ja, dann war der Schritt einfach zu gross.
Wieviel ist 1/4 Tablette?- Bitte nur mg Angaben verwenden!

Ergänzt du dann bitte noch deine Signatur?

Ich hoffe, du kannst dich jetzt bald stabilisieren.

liebe Grüsse,
padma
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Absetzverlauf:
► Text zeigen
1.07.2018: 0,2 mg :schnecke:


Neu: Infos rund um Antidepressiva, Absetzen, Umgang mit Entzug
: https://adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=18&t=15490


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Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.

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Re: Absetzsymptome Johanniskraut / [Escitalopram]

Beitrag von evelinchen » Mittwoch, 20.12.17, 17:09

Hallo liebes Forum ,

hier ein kurzes update meines Absetzversuches:

Ich bin jetzt bei 37,5mg Opipramol und werde
ab morgen versuchen auf 25mg zu reduzieren.

Meine jetzigen Symptome sind:
Durchschlafstörungen
Kältegefühl und frieren
Bauchschmerzen
wandernde Körperschmerzen

Positiv ist , dass ich nicht mehr diese
ständige Müdigkeit habe und ein Stück
meiner Lebensfreude zurück gekommen
ist.

Ich wünsche euch ein schönes Weihnachtsfest
und danke , dass ihr da seid.

LG von evelinchen
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