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Sabista: Cymbalta (Duloxetin) absetzen

Wenn Antidepressiva abgesetzt werden, kann dies zu schweren und langwierigen Entzugserscheinungen führen. Viele Hersteller und Ärzte verharmlosen diese Problematik leider.
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Re: Cymbalta (Duloxetin ) absetzen

Beitrag von padma » Dienstag, 27.02.18, 19:31

liebe Sabista, :)

es kann auch eine starke Welle sein. Es sind dafür ja sehr typische Symptome.
Das Abklären eines Serotoninsyndroms ist zu deiner Sicherheit, es ist nicht gesagt, dass du eines hast.

Merkst du eine Auswirkung des Schüsslersalz? Zumeist wird das vertragen, aber auch sowas kann mal triggern.

Kliniken, die beim Absetzen von AD hilfreich wären, gibt es nicht. Die allermeisten kennen sich mit der Absetzsymptomatik nicht aus. Sie dosieren entweder schnell hoch oder stellen auf andere Medikamente um. Beides ist nicht hilfreich.

liebe Grüsse,
padma
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Re: Cymbalta (Duloxetin ) absetzen

Beitrag von Sabista » Dienstag, 27.02.18, 19:42

Hey padma. :)

O gott okey. Und was mache ich wenn es trotz passender serotonin sie welle immer stäkrer wird. Das überleb ich ja nicht. :()

Nein merke ich nicht.... Mir ist es vor dem schlüsslersalz genausoschlecht gegangen wie jetzt

Okey sehr traurig :(

Lg
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seit Weihnachten 2016: 50 mg Trittico zum schlafen

25 Apri 2017 erstmalige Einahme eines Antidepressivas: escitalopram 10 mg

Im juli Escitalopram gesteigert auf 20 mg auch nichts geholfen.
Kann datum nicht mehr sagen

Ungefähr am 20 August rascher Umstieg auf Dolexitin 60 mg. Von einem auf den anderen Tag.

22 september 2017:abgesetzt auf 30 mg(wollte wissen wie es mir ohne AD geht) hier auch schon symptome wie benommenheit leichter schwindel aber völlige überdrehtheit

Auch Pille abgesetzt. Ca zeitgleich.

27 September 2017: abgesetzt auf 0 mg
(alle möglichen Absetzerscheinungen von Dolexitin)

4. oktober 2017: wieder eindosiert auf 30 mg
( warten ob sich Symptome wieder verbessern )

22.12.2017 aufdosierung um 1mg--> 31mg
9. 01. 2018 aufdosierung um 1 mg - - > 32mg

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Re: Cymbalta (Duloxetin ) absetzen

Beitrag von Jamie » Dienstag, 27.02.18, 20:42

Hallo Sabista, :)

jetzt guckst du bitte erst mal nach dem Serotonin, wenns geht.

Und dann hilft nur systematisches Vorgehen: hochdosieren, gucken ob Verbesserung oder Verschlechterung, Reaktion ODER Runterdosieren und gucken ob Verschlechterung / Verbesserung, Reaktion.

Ich habe padma :) um ihre Einschätzung gebeten und wir sind uns leider beide nicht sicher, was eigentlich bei dir los ist. Es könnte auch eine Unverträglichkeit des Duloxetins sein.
Oder eine heftige Welle. Oder ein Mischmasch daraus. Vielleicht bekommt dir auch das Trittico nicht. Das ist leider Detektivarbeit.

Überleben wirst du das auf jeden Fall! In diesem Forum wird nicht vorzeitig verstorben :wink: :hug:

mfg
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Re: Cymbalta (Duloxetin ) absetzen

Beitrag von Sabista » Donnerstag, 01.03.18, 15:40

Hey jamie. :)

Ich hoffe ich schaffe es morgen bze hoffe das es der hausarzt macht.

Okey.... K :censored: mich an diese detektivbeit.. Sorry ist anstrengend.

Ich danke euch das ihr mich unterstützt.

Manchmal denke ich mir ich setze gleixh ab auf 0 dann muss ich nicht überlegen was es ist...

Mir geht es krottenschlecht. Ich habe extreme geräuscheempfindlichkeit.. Extreme nervenschmerzen oder empfindungen vor allem im kopf gesichtsberreich.

Und mein magen ist auch am durchdrehen. Schwummrig brennen im bauch. Und körperlich fühle ich mich wie ein Zombie

Augen tun weh. Ich bin führterlich angespannt und mir ist auch leixht schwindelig.

Kann es auch eine Absetzgrippe sein.?

Lg
Zuletzt geändert von Murmeline am Donnerstag, 01.03.18, 15:51, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Cymbalta (Duloxetin ) absetzen

Beitrag von Nillo » Donnerstag, 01.03.18, 16:04

Hallo Sabista,

Das hört sich nach einer Absetzgrippe an.
Ich habe unter anderem diese Symptome schon seit Monaten.

Bevor du dich umsonst zum Arzt quälst, willst du es nicht vorher telefonisch abklären ob er es macht?

Lg
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21.03.2017: nach mehreren Zahnbehandlungen weitere Verschlechterung aller Symptome
31.05.2017: Zustand weiterhin sehr schlecht, Augenprobleme massiv, körperliche Leistungsfähigkeit fast bei 0
07.08.2017: zwischenzeitlich mal etwas besser in der Psychosom. Klinik, danach nach Sonnenbad so schlecht wie am Anfang...
22.08.2017: Augen wieder deutlich schlechter. Unruhe besser. Aber bei kleinster körperlicher Anstrengung massiv Druck in Brust
17.10.2017: leichte Besserung, körperlich etwas besser aber bei kleinster Anstrengung massiv Druck in Brust, Hochstimmung bei kleinster Anstrengung und Freude
14.11.2017: massive Verschlechterung, Depersonalisation, Derealisation so schlimm wie nie, körperlich zu nichts fähig.
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13.01.2018: Derealisation und Depersonalisation wieder voll da.
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Re: Cymbalta (Duloxetin ) absetzen

Beitrag von Sabista » Donnerstag, 01.03.18, 16:07

Hey nilo.

Wirklich... :() aber oft heißt es das es nach einer Absetzgrippe viel besser ist oder? Kann ich darauf hoffen.

Jaa stimmt werde ich machen. Danke

Liebe grüße :)
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Re: Cymbalta (Duloxetin ) absetzen

Beitrag von Bittchen » Donnerstag, 01.03.18, 16:13

Liebe Sabista,

du kleine Maus musst wirklich viel mitmachen.
Leider kann ich dir gar nicht helfen,dazu bin ich nicht kompetent genug,
aber ich wünsche dir so sehr,dass es bald besser wird.

Alles erdenklich Gute und viele Grüße
Bittchen
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Vorgeschichte:
Als junge Frau hatte ich schon zwei Suizidversuche,18 u.24.Jahre,1968 verbunden mit schmerzhaften Trennungen.

1986 nach der Geburt von der dritten Tochter das erste Mal Diagnose durch Frauenarzt ,Depression.


Medikationsverlauf:


Seit Feb.1992 trockene Alkoholikerin.Halbes Jahr später depressive Phase. Hausarzt spritzt alle 4 Wochen Imap.


1994 erneut starke depressive Symptome,jüngste Tochter hatte bald Kommunion,ich wollte funktionieren.
Hausarzt verschreibt das 1.Mal Aurorix(Mao-Hemmer),hat schnell gewirkt.
Ich hatte eine kurze Hypomanie. In den langen Jahren immer Mal wieder,jetzt schon ein paar Jahre nicht mehr.
Eingenommen bis 2004,dann keine Wirkung mehr.

2004,das erste Mal Akut-Psychiatrie, umgestellt worden auf Trevilor(Venla),immer wenn Wirkung nach ließ, erhöht worden,bis 300 mg.


Dann Inkontinenz und weitere Nebenwirkungen,zu schnell ausgeschlichen.
Umgestellt auf Escitalopram,zwischendurch Citralopram,
Nach ein paar Jahren wieder abgesetzt,immer zu schnell,i

2009 erneut schwere Episode,Hausarzt verschreibt wieder Aurorix,wirkt nicht mehr.
Auch 2009,endlich Psychotherapie,
Psychiater verschreibt Sertralin 25 mg, sehr starke Nebenwirkungen,Zittern,Unruhe,Angst,Selbstmordgedanken,so dass ich erneut,während der Psychotherapie, in die Akut- Psychiatrie muss.
Entlassung mit 50 mg Sertralin. als Nebenwirkung ,starken Durchfall.


Dann ohne Ausschleichen ,Umstellung auf Citalopram 40 mg. dann umgestellt auf 20 mg Es-Citalopram,

Absetzversuche scheitern immer wieder,da erneutes Auftreten der Krankheit diagnostiziert wird.

Absetzverlauf:
Anfang 2017 : Vom neuen Hausarzt ließ ich mir dann Tropfen verschreiben und reduzierte jede Woche einen Tropfen.
Seit Mai 2017 ohne Ad.

3.12.2017 Versuch der Wiedereindosierung von 0,5 mg Escitalopram - starker Durchfall, wieder weggelassen


Seit Ewigkeiten 125 mg L-Thyroxin gegen Unterfunktion der SD.

aktuelle Symptome
Jetzt bin ich in eine, angeblich leichte, Überfunktion geraten.
Symptome sind starke Schlafstörungen,Gereiztheit,Wut ,innere Unruhe und Beben,Kribbeln in Füßen und Waden,schwitzen,sehr trockener Mund,immer Durst.
Plaque in Halsschlagader ,vorgestern beim Endokrinologen fest gestellt,auch Polyneuropathie ,wird in beiden Beinen vermutet.

Erst einmal will ich versuchen ohne erneutes PP auszukommen.
Kein PP hat mich stabilisiert ,eigentlich hatte ich immer nur Nebenwirkungen,wie Inkontinenz und Schleimhautbluten erneut auftraten,beschloss ich auszuschleichen.
Auch Sehstörungen,Magengeschwüre,mit Teerstuhl hatte ich in den letzten drei Jahren .

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Re: Cymbalta (Duloxetin ) absetzen

Beitrag von carlotta » Donnerstag, 01.03.18, 16:19

Hallo Sabista,

schlimm, was Du beschreibst. :( Habe gerade die letzten Posts bei Dir gelesen (war eine Weile nicht online) und mir Deine Signatur noch mal angesehen.

Wenn ein Serotoninsyndrom ausgeschlossen ist (wovon ich tendenziell ausgehe, aber ein Test zur Sicherheit könnte für Klarheit sorgen), spielen mit Sicherheit noch die zahlreichen einschneidenden Veränderungen in der Medikation im letzten halben/Dreivierteljahr eine Rolle: harter Wechsel auf Duloxetin (d. h. Kaltentzug vom Escitalopram), Absetzen der Pille (hormonelle Veränderungen schlagen bei stark gereiztem ZNS stärker zu Buche, zudem wirken sich AD stark auf die Hormonlage aus) sowie Kaltentzug Duloxetin. Das ist schon eine ganze Menge, das verarbeitet ein Körper nicht in ein paar Monaten. :shock: Und das hängt Dir sicherlich noch nach.

Dann die Wiedereindosierung; evtl. reicht die Menge nicht, um all das Chaos anzufangen. Dennoch würde ich nur vorsichtig hochdosieren, nicht mehr als 1 mg (sofern Serotoninsyndrom ausgeschlossen ist; vermutlich wirst Du den Test selbst zahlen müssen, Ärzte können sich oft nicht vorstellen, dass derartige Probleme auch erst nach längerer Einnahme auftreten, aber ausgeschossen ist m. E. bei AD nichts).

Übrigens, Kalzium ist als Substitut i. d. R. bei unserer Durchschnittsernährung überbewertet (je nachdem, wie Du Dich ernährst natürlich). Es ist der Gegenspieler von Magnesium, an dem man meist eine deutlicheren Mangel hat. Nimmt man beide zusammen, bringt die Magnesiumzufuhr meist nicht viel. Magnesium wird im Entzug oft als hilfreich empfunden.

Ein Schüßlersalz ist eine homöopathische Darreichungsform, d. h., das Magnesium ist dort stark verdünnt. Es geht dabei nicht um die direkte Zuführung von Magnesium, sondern darum, dem Körper Informationen bereitzustellen, damit er besser das anderweitig zugeführte Magnesium aufnehmen/verarbeiten kann.

Falls Du ergänzend noch Magnesium substituieren möchtest, dann bitte dieses erst in Minimengen antesten zwecks Verträglichkeit. Es gibt verschiedene Verbindungen, wobei auch diese gerade im Entzug unterschiedlich vertragen werden. Bei Interesse kann man sich ja hier noch mal dazu austauschen.

Mit Vitamin D3 wäre ich aktuell eher zurückhaltend, da es stark anregen kann, was Du gerade absolut nicht gebrauchen kannst (selbst bei nachgewiesenem Mangel). Wenn, dann nur Minimengen testen und bitte nicht zwei Mittel zugleich ausprobieren.

Ich hoffe, dass sich zeitnah bei Dir eine Tendenz zeigt, nach der man weiter vorgehen kann.

Liebe Grüße :group:
Carlotta
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Re: Cymbalta (Duloxetin ) absetzen

Beitrag von Sabista » Freitag, 02.03.18, 11:03

Bittchen ich danke dir :hug:

Hey carlotta. Ich danke dir für deine ausfürhliche Antwort. Ich werde erst nächste woche zum arzt kommen mit dem Test serotonin überprüfen.

Was aber beim letzten Blhttest herausgekommen ist, ist das ich erhöhte Leberwerte habe sprich um sicher 1 zu viel und ich muss zum Ultraschall. Was bedeutet das für mich.?

Alles klar. Dann verzichte ich noch auf d3.

Dankeschön :)

Lg :group:
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Re: Cymbalta (Duloxetin ) absetzen

Beitrag von Ululu 69 » Samstag, 03.03.18, 9:59

Hallo Sabista,

die meisten Psychopharmaka werden über die Leber verstoffwechselt und belasten diese damit sehr.
Dadurch kann es zu einer Erhöhung der Leberwerte kommen.
Man muss das auf jeden Fall im Auge behalten und im Zweifelsfall die entsprechenden Medikamente reduzieren oder absetzen.

Der Ultraschall soll sicher zeigen, ob man an oder in der Leber Veränderungen sieht, zum Beispiel eine Fettleber, die entsteht, wenn die Leber lange Zeit überbelastet wird. Sie kann dann ihrer eigenen Aufgabe nicht mehr nachkommen und lagert Fett ein.

Die gute Nachricht ist, dass die Leber, wie auch unser Gehirn, in der Lage ist sich zu regenerieren, wenn sie wieder entlastet wird. Wenn dein Leberwerte nur leicht erhöht ist, besteht vorerst keine akute Gefahr für dich, im Auge behalten muss man das aber schon.

LG Ute
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Re: Cymbalta (Duloxetin ) absetzen

Beitrag von Sabista » Samstag, 03.03.18, 15:13

Hey ute :)

Okey alles klar danke :)

Wieso muss sich das so schlimm anfühlen. Bin komplett bettliegrig. Fühlt sich an als hätte ich ne starke grippe. Und dazu noch diese Schmerzen oder Nevrenschmerzen und das im kopf und alles andere noch dazu.
Fühle mich elendig.

Ich hoffe so das es wieder besser wird.
Soll ich wirklich nicht einfacg ganz absetzen dann hätte ich es hinter mir. Und muss nicht andauernd überlegen ob es die falsche dosis ist oder ob ich es nicht vertrwge oder oder. Ich weiß einfach nicht mehr weiter. Mir geht es soooo verdammt schlecht.

Lg
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Re: Cymbalta (Duloxetin ) absetzen

Beitrag von Nillo » Samstag, 03.03.18, 15:29

Sabista hat geschrieben:
Samstag, 03.03.18, 15:13
Soll ich wirklich nicht einfacg ganz absetzen dann hätte ich es hinter mir. Und muss nicht andauernd überlegen ob es die falsche dosis ist oder ob ich es nicht vertrwge oder oder. Ich weiß einfach nicht mehr weiter. Mir geht es soooo verdammt schlecht.
Hallo,

Das würde ich auf keinen Fall machen. Besonders im unteren Dosisbereich wird es noch schwieriger und man muss noch vorsichtiger absetzen.
Es kann mit sofortigem Absetzen bei deinem Verlauf eigentlich nur schlimmer werden.

Du brauchst jetzt viel Geduld.
Ich weiß wie schwierig das ist. Ich hab auch keine mehr...

Lg
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22.08.2017: Augen wieder deutlich schlechter. Unruhe besser. Aber bei kleinster körperlicher Anstrengung massiv Druck in Brust
17.10.2017: leichte Besserung, körperlich etwas besser aber bei kleinster Anstrengung massiv Druck in Brust, Hochstimmung bei kleinster Anstrengung und Freude
14.11.2017: massive Verschlechterung, Depersonalisation, Derealisation so schlimm wie nie, körperlich zu nichts fähig.
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Re: Cymbalta (Duloxetin ) absetzen

Beitrag von Sabista » Samstag, 03.03.18, 15:54

Hey nilo. :)

Okey hast recht.
Mhmmm Geduld habe ixh auch nicht mehr.
Ich habe keinen plan mehr. Und ich bin erst auf 32 mg..... Ixh werde ni davon wegkommen. Arbeiten werde ich auch nie können. Werde bald keibe Freunde mehr haben. Geschweige den mir ein eigenes Leben aufbauen. Meine Jugend kann ich vergessen.keiner glaubt mir so richtig. Alle fangen an zu arbeiten und leute kennenzulernen. Und uch lieg zuhause mit den schlimmsten Zuständen..... Sorry kann einfoch nimma

So kraftlos als würde mir jemand den Stecker ziehen.

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25 Apri 2017 erstmalige Einahme eines Antidepressivas: escitalopram 10 mg

Im juli Escitalopram gesteigert auf 20 mg auch nichts geholfen.
Kann datum nicht mehr sagen

Ungefähr am 20 August rascher Umstieg auf Dolexitin 60 mg. Von einem auf den anderen Tag.

22 september 2017:abgesetzt auf 30 mg(wollte wissen wie es mir ohne AD geht) hier auch schon symptome wie benommenheit leichter schwindel aber völlige überdrehtheit

Auch Pille abgesetzt. Ca zeitgleich.

27 September 2017: abgesetzt auf 0 mg
(alle möglichen Absetzerscheinungen von Dolexitin)

4. oktober 2017: wieder eindosiert auf 30 mg
( warten ob sich Symptome wieder verbessern )

22.12.2017 aufdosierung um 1mg--> 31mg
9. 01. 2018 aufdosierung um 1 mg - - > 32mg

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Re: Cymbalta (Duloxetin ) absetzen

Beitrag von Nillo » Samstag, 03.03.18, 16:12

Sabista hat geschrieben:
Samstag, 03.03.18, 15:54
Hey nilo. :)

Okey hast recht.
Mhmmm Geduld habe ixh auch nicht mehr.
Ich habe keinen plan mehr. Und ich bin erst auf 32 mg..... Ixh werde ni davon wegkommen. Arbeiten werde ich auch nie können. Werde bald keibe Freunde mehr haben. Geschweige den mir ein eigenes Leben aufbauen. Meine Jugend kann ich vergessen.keiner glaubt mir so richtig. Alle fangen an zu arbeiten und leute kennenzulernen. Und uch lieg zuhause mit den schlimmsten Zuständen..... Sorry kann einfoch nimma

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Lg
Hallo Sabista,

Ich kann dich voll und ganz verstehen. Ich bin schon monatelang bettlägrig und mir muss sogar das essen gekauft werden etc.
Ich Kämpfe auch mit der Angst nur ist die leider auch ein Trigger. Im Moment sehe ich auch keine Besserung. Wenn eins geht kommt das nächste. Es ist schwer auszuhalten.
Ich habe es zwar schon mal geschafft aber so heftig wie jetzt war es noch nie.

Das schlimmste ist für mich das alleine sein.

Irgendwie müssen wir da durch...

Lg
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31.05.2017: Zustand weiterhin sehr schlecht, Augenprobleme massiv, körperliche Leistungsfähigkeit fast bei 0
07.08.2017: zwischenzeitlich mal etwas besser in der Psychosom. Klinik, danach nach Sonnenbad so schlecht wie am Anfang...
22.08.2017: Augen wieder deutlich schlechter. Unruhe besser. Aber bei kleinster körperlicher Anstrengung massiv Druck in Brust
17.10.2017: leichte Besserung, körperlich etwas besser aber bei kleinster Anstrengung massiv Druck in Brust, Hochstimmung bei kleinster Anstrengung und Freude
14.11.2017: massive Verschlechterung, Depersonalisation, Derealisation so schlimm wie nie, körperlich zu nichts fähig.
08.01.2018: minimale Verbesserung, Depersonalisation und Derealisation besser. Körperlich etwas leistungsfähiger, massives Körpertemperaturproblem
13.01.2018: Derealisation und Depersonalisation wieder voll da.
02.02.2018: komplett bettlägrig, Körpertemperaturproblem, Herz bei kleinster Anstrengung, Kopf mal leer mal angespannt, grausam
29.04.2018: Depersonalisation löst sich langsam auf. Körperlich geht nix, bettlägrig. Kopf schwillt bei kleinster Anstrengung an, Augenproblem massiv und schwankend, kein Schlaf
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Re: Cymbalta (Duloxetin ) absetzen

Beitrag von Sabista » Samstag, 03.03.18, 17:25

Hey nilo ::)

Ich habe kurz in deinen Thread gelesen. Aber ganz kapiere ich es nicht. Hast du schon einmal etwas abgesetzt und es geschafft. Oder war das so das du es vermeintlich geschafft hast und durch die Einahme des Luvofloxacin alles wieder ausgelöst wurde? Bzw bist jwtzt auf 0 oder nicht?

Tut mir leid für dich aber ja wir müssen da irgendwie durch. :hug:

Das alleinsein ist hart ja.... Vor allem fühle ich mich alleingelassen von den ärzten und veraracht. Fühlt sich alles an wie ein Trauma

Lg.
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Re: Cymbalta (Duloxetin ) absetzen

Beitrag von Nillo » Samstag, 03.03.18, 17:41

Hallo.

Ich habe schon mal abgesetzt und habe 2 Jahre normal gelebt. Damals war ich deswegen 7 Monate krank.

Seitdem auch kein AD mehr genommen.

Durch das Antibiotika kam jetzt alles wieder. Viel schlimmer als damals. Bin schon über ein Jahr daheim :(
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Re: Cymbalta (Duloxetin ) absetzen

Beitrag von Sabista » Samstag, 03.03.18, 18:08

Hey nilo

Oje... Das das überhaupst möglich ist. Wahnsinn
:() ich bin jetzt auch schon 1 jahr daheim. Und seit dem Absetzen geht es mir immer schlechter.


Lg
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Re: Cymbalta (Duloxetin ) absetzen

Beitrag von Sabista » Samstag, 10.03.18, 10:57

Hallo an alle :)

Mir geht es wieda ein wenig besser. Das heißt die Übelkeit und das massive brennen im Bauch sind wieder besser. Und auch das schwummrig sein. Dürfte wohl ein kleines Fenster sein., obwohl diese Fenster auch von starken Symptomen geplagt sind. Sprich erschöpfung... Offene nerven schmerzen gehen ni weg.

Gestan habe ich 5h etwas machen können. Sprich meine Tante und Cousine waren da. Ich habe mich mal wieder übernommen. Am schluss ging es mir gar nicht mehr gut aber ja.

Erkältungsymptome immer noch da. Jetzt ist auch der Frühling und meine Allergien gegen Polen und so werden kommen. Alles in allem.... Obwohl ein paar symptome besser sind, wechseln sich alle immer stark ab auch von der Stärke. Hitze und Kälte auch extrem.

Ich habe Serotonin noch immer nich überprüfen lassen. Traue mich kaum zum Arzt.. Aber werde ich mich noch überwinden müssen.

Lg :group:
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Re: Cymbalta (Duloxetin ) absetzen

Beitrag von Jamie » Freitag, 16.03.18, 11:04

Hallo Sabista, :)

also es macht ehrlich gesagt keinen Sinn das derart rauszuschieben mit dem Serotonin-Messen.
Es hätte gemessen werden sollen, als deine Beschwerden massiv akut waren.

Ich wünsche dir ganz viele Fenster und möglichst symptomarme Stunden :group:

Jamie
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Re: Cymbalta (Duloxetin ) absetzen

Beitrag von Sabista » Freitag, 16.03.18, 14:28

Hey jamie:)

Ja ich weiß hätte mich trauen sollen.

Danke :) doch leider wird es schon wieder massiv schlimmer. Soll ich den test td noch machen oder?

Liebe grüße :)
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