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Escitalopram

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Re: Escitalopram

Beitrag von orco500 » Montag, 06.11.17, 9:23

Danke Euch,

das Escitalopram löst sich leider nur bedingt.
Partikel schwimmen herum und setzen sich dann am Boden ab (getestet, lauwarmes Wasser, 20min.).

Da muss ich wohl selbst die Tropfen zahlen.
Ok kein Problem.
Allerdings wechsle ich dann auch die Anbieterfirma, was hoffentlich keine Nachteile bringt.

Kaffee trinke ich weiter.
Zu viel auf einmal ist nicht gut.

Gruß
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Weihnachten 2013:
Neurochirurgische Entfernung eines Rosettenbildenden glioneuralen Tumor des 4. Ventrikels im Kleinhirn)

Monate später viele Tests mit Antidepressiva, getestet und wieder abgesetzt in 2014:
Citalopram( erstes AD, erstmalig Schlafstörung medikamenteninduziert) Paroxetin, Mirtazapin.
(fürchterliche Zustände!, die ich aufs einschleichen/Unverträglichkeit zurückführe)

Nach Psychiatrieaufenthalt in fürchterlichem Zustand (vorher Paroxetin nach ca. 20 Tagen abgesetzt bzw. auf ärztlichen Rat hin weggelassen) (Diagnose schw. depr. Episode, V.a. generalisierte Angststörung) Sertralin 150mg Anfang 2015, bis dies in der Reha auf 15mg Escitalopram gewechselt wurde, welches ich bis Ende 2016 einnahm
(Keine sonderliche Verbesserung, aber besser, als nichts zu nehmen, so mein Denken.)-------------

Anfang 2015-Mitte 2017: Verhaltenstherapie. Ohne Besserung des Zustandes. Dieser wsr in der Zeit immer stark schwankend, jedoch immer schlecht.

Weihnachten 2016: Beginn abdosieren nach Psychiater Empfehlung wöchentlich runter 15-10-5-0.
Kam nicht so gut.

-unter AD (ohne aber auch) hatte ich folgende Symptome:
-Benommenheit
-Unruhe
-Grübelei
-Erschöpfung
-nie ausgeschlafen (auch wenn keine Schlafstörungen auftraten)
-Blick verschwimmt wie als wenn man wegträumt
-schlechte Stimmung (wen wunderts wenn Symptome da sind
-Sehstörungen

(was von OP kommt und was nicht weiss ich bis heute nicht. Neurochirurgen sagen es lässt sich ausser den Sehstörungen in Form von Nystagmus nicht auf die OP zurückführen bzw. nur schwer erklären)

Mai 2017:
Rezidiv, neue OP Mitte 2018 geplant (nach Umschulung. Ding wächst langsam, ist aber nicht bedrohlich).

Angstthema neben schlechtem Befinden:
Sehstörungen verschlechtern sich? Dinge wackeln im peripheren Blickfeld links, oder ist es nur die Angst und ich achte mehr darauf, seit ich von neuer OP weiß?
-kommt Erschöpfung vom Sorgen machen? Fragen über Fragen, auf die es keine eindeutige Antwort gibt...

05/2017 Amitriptylin bis hoch auf 50mg.
(Schlaf etwas besser, etwas wieder stabilisiert, aber verging schnell wieder)

28.09.17 Einstieg Escitalopram 5mg

05.10.17 Aufdosierung auf 10mg
NW: Verzweiflung, verstärkte Ängste, massive Unruhe bei vermehrter Erschöpfung

31.10.17 Rückzug auf 5mg

5.11.17 Pascoflair Beginn (empf. Dosis 1-1-1)

6.11.17 Absetzen mit Psychiater beschlossen

07.11.2017 Reduktion auf 4mg (mit Tropfen)
Wieder mehr Ruhe, Mittagsschläfe sind wieder möglich.
Leichtes Muskelzucken unter rechtem Auge im Verlauf

15.11.17 Reduktion auf 3.5mg

20.11.17 Zur Zeit:
-unruhiger Schlaf (mit häufigem Erwachen und einem "hab ich jetzt geschlafen/ hab ich gerad geträumt Gefühl)
-Benommenheit
-starker Hinterkopfdruck
-allgemein platt wie krank 
-Muskelzucken unter rechtem Auge


23.11.17 Zur Zeit:
-Schlaf etwas besser
-Benommenheit
-Hinterkopfdruck
-allgemein platt wie krank 
-Muskelzucken unter rechtem Auge
-gerad starke Reizbarkeit, Aggressionspotenzial

24.11.17 zurück auf 4mg

29.11.17 Zur Zeit:
-Schlaf durch Schlafkompression bereits sofortig verbessert (6,5h im Bett)
-Kopfdruck gering
-Benommenheit
-Muskelzucken unter rechtem Auge

1.12.2017
Benommenheit
Kopfdruck gering
Muskelzucken jetzt auch links registriert
Kognitiv und körperlich (gestern und heute besonders) massiv beeinträchtigt

06.12.
Unterricht verlassen. Nerven am Ende.

11.12.
Reduktion auf 3mg

16.12.
Ganz ok.
Mässig gereizt
Müde
Benommenheit

besser drauf
gelegentlicher Kopfdruck
Augenzucken weg

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Re: Escitalopram

Beitrag von orco500 » Montag, 06.11.17, 11:14

Eben mal in dem thread "wer nutzt die Wasserlösmethode" gelesen.

Scheinbar nutzt manch einer die Methode bei Escitalopram.

Das Zeug löst sich sofort.
Allerdings, wie gessgt, schwimmen Flocken im trüben Wasser (Firma Glenmark).

Würdet ihr das empfehlen das zu nutzen, wenn man keine Tropfen hat?
Gruß
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Mai 2017:
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Angstthema neben schlechtem Befinden:
Sehstörungen verschlechtern sich? Dinge wackeln im peripheren Blickfeld links, oder ist es nur die Angst und ich achte mehr darauf, seit ich von neuer OP weiß?
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-Schlaf etwas besser
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Re: Escitalopram

Beitrag von Lisamarie » Montag, 06.11.17, 11:25

Hallo Orco, auf jeden Fall eignet sich diese Methode, wie du gelesen hast setzen viele mit dieser Methode ab, wichtig ist das du vor dem Aufziehen mit der Spritze , gut rührt um einen Strudel zu erzeugen und dann deine Menge aus der Mitte des Strudels herausziehst.
Lg Petra
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6 Monate heftigste Absetzproblematik.Magendarm 30 Kilo in vier Monaten abgenommen.Halbes Jahr bettlägerig.Schwer suzidal zum stabilisieren fast ein Jahr gebraucht.
Oxazepam reduzieren von umgerechnet 50 mg Diazepam:
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Re: Escitalopram

Beitrag von Murmeline » Montag, 06.11.17, 11:26

Hallo Orco,

es ist nicht untypisch, dass Partikel bleiben.
Du könntest versuchen, die Tablette vorher zu mösern. Oder länger im Wasser stehen zu lassen.
Wenn die Partikel sich garnicht auflösen, kann man einen Milchschäumer ausprobieren, Mak schreibt darüber: viewtopic.php?p=90387#p90387

Ansonsten: Wenn Du umrührst und aus dem Sprudel herausziehst, dann erwischt Du auch Partikel und das ist ok. Ich denke, es ist ausreichend genau.

Grüße, Murmeline

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Dein Behandler nimmt Absetzproblematik nicht ernst? Das geht anderen auch so, siehe hier
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Re: Escitalopram

Beitrag von Rosenrot » Montag, 06.11.17, 15:37

Hallo Orco, :)

auch ich löse Escitalopram-Tabletten mit der Wasserlösemethode. Die Partikel haben mich anfangs auch sehr irritiert, aber ich kann mich meinen lieben Vorrednerinnen :group: nur anschließen: Gut umrühren und die Spritze in den Strudel halten, bzw. unmittelbar vor dem Trinken umrühren.

Das vertrage ich besser als das Hantieren mit Tropfen, wo ich die Größe der Tropfen einfach nicht kontrollieren kann.

Ich meine mich auch an einen Forumsbeitrag zu erinnern, wo es heißt, dass die Mess-Genauigkeit mit der Größe der Wassermenge ansteigt. Vielleicht könnte dir das ja auch mehr Sicherheit geben. Ich selbst nehme z. Zt. 50 ml als Ausgangsmenge. Das ist nicht viel, aber mir geht es gut damit.

Ich denke, wichtig ist es zu schauen, wie es dir mit den unterschiedlichen Möglichkeiten geht.

Liebe Grüße und gute Besserung!
Rosenrot
Zuletzt geändert von Rosenrot am Montag, 06.11.17, 18:22, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Escitalopram

Beitrag von Flummi » Montag, 06.11.17, 16:24

Hallo Orco,
Viele haben ja nun auch schon viel geschrieben. Ich bin daran hängengeblieben, dass Du pornographiesüchtig warst. Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass das nicht gut ist für die Psyche. Ab und zu Las ich mal von Menschen, die davon weggekommen sind, die zuvor wirklich depressiv dran geworden sind.
Natürlich bin ich keine Therapeutin, nur eine notorische googlerin. :D Und es gibt dazu auch Gruppen und Organisationen, die viel Erfahrung mit dieser Sucht haben.
bei mir ist das weisse Kreuz hängengeblieben, aber es gibt sicher auch andere Organisationen: https://www.weisses-kreuz.de/internet-s ... t-sexsucht
Ich hoffe, ich konnte Dir helfen.
Herzliche Grüsse,
Claudia
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Re: Escitalopram

Beitrag von orco500 » Montag, 06.11.17, 20:31

Oooh,
jetzt habt ihr Euch alle solche Mühe gemacht zu schreiben und der Doc hat mir nun doch Tropfen aufgeschrieben.

Vielen Dank trotzdem.
Die Tropfen bekomme ich morgen.
Ds ich morgen früh bereits auf 4mg gehe, nutze ich die Wasserlösmethode dennoch.

Auch mit 50ml Menge Wasser und 20ml Spritze.
Also 5mg in 50ml Wasser bedeutet dann 1mg je 10ml.

Doc hat mir nen anderen Ansatz vorgeschlagen: Valdoxan.
Ihr könnt Euch denken, was ich erwiedert habe.
Er sagt auch, dass er merkt, dass kein bisheriges AD Erfolge bei mir gezeigt hat, und er ist auch sofort mit dem ohne versuchen einverstanden. Ist ein guter Arzt, muss man schon sagen. Meinte natürlich von 5mg auf 0mg, aber hat sofort auf mein Anliegen hin zugestimmt.
Ohne dass wir über Gründe diskutierten.

Also, beginne ausschleichen.

Halte Euch auf dem laufenden.
Symptomtagebuch werd ich auch führen.

Grüße
Thomas
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Anfang 2015-Mitte 2017: Verhaltenstherapie. Ohne Besserung des Zustandes. Dieser wsr in der Zeit immer stark schwankend, jedoch immer schlecht.

Weihnachten 2016: Beginn abdosieren nach Psychiater Empfehlung wöchentlich runter 15-10-5-0.
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-unter AD (ohne aber auch) hatte ich folgende Symptome:
-Benommenheit
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Mai 2017:
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05/2017 Amitriptylin bis hoch auf 50mg.
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28.09.17 Einstieg Escitalopram 5mg

05.10.17 Aufdosierung auf 10mg
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07.11.2017 Reduktion auf 4mg (mit Tropfen)
Wieder mehr Ruhe, Mittagsschläfe sind wieder möglich.
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15.11.17 Reduktion auf 3.5mg

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24.11.17 zurück auf 4mg

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1.12.2017
Benommenheit
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Re: Escitalopram

Beitrag von orco500 » Mittwoch, 08.11.17, 19:42

Hey,

kurzer Lagebericht auf 4mg seit 2 Tagen.

Muskelzucken unter rechtem Auge.
Sonst beim alten, Unzufrieden,
aber mit weniger Unruhe.
Hänge die meiste Zeit rum nach 9 Stunden Unterricht. Bisschen lernen, joggen, essen gehen. Rest liegen, lesen, Fernsehen. Erlauben wenig zu machen.

Gruß
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(fürchterliche Zustände!, die ich aufs einschleichen/Unverträglichkeit zurückführe)

Nach Psychiatrieaufenthalt in fürchterlichem Zustand (vorher Paroxetin nach ca. 20 Tagen abgesetzt bzw. auf ärztlichen Rat hin weggelassen) (Diagnose schw. depr. Episode, V.a. generalisierte Angststörung) Sertralin 150mg Anfang 2015, bis dies in der Reha auf 15mg Escitalopram gewechselt wurde, welches ich bis Ende 2016 einnahm
(Keine sonderliche Verbesserung, aber besser, als nichts zu nehmen, so mein Denken.)-------------

Anfang 2015-Mitte 2017: Verhaltenstherapie. Ohne Besserung des Zustandes. Dieser wsr in der Zeit immer stark schwankend, jedoch immer schlecht.

Weihnachten 2016: Beginn abdosieren nach Psychiater Empfehlung wöchentlich runter 15-10-5-0.
Kam nicht so gut.

-unter AD (ohne aber auch) hatte ich folgende Symptome:
-Benommenheit
-Unruhe
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-Erschöpfung
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-Blick verschwimmt wie als wenn man wegträumt
-schlechte Stimmung (wen wunderts wenn Symptome da sind
-Sehstörungen

(was von OP kommt und was nicht weiss ich bis heute nicht. Neurochirurgen sagen es lässt sich ausser den Sehstörungen in Form von Nystagmus nicht auf die OP zurückführen bzw. nur schwer erklären)

Mai 2017:
Rezidiv, neue OP Mitte 2018 geplant (nach Umschulung. Ding wächst langsam, ist aber nicht bedrohlich).

Angstthema neben schlechtem Befinden:
Sehstörungen verschlechtern sich? Dinge wackeln im peripheren Blickfeld links, oder ist es nur die Angst und ich achte mehr darauf, seit ich von neuer OP weiß?
-kommt Erschöpfung vom Sorgen machen? Fragen über Fragen, auf die es keine eindeutige Antwort gibt...

05/2017 Amitriptylin bis hoch auf 50mg.
(Schlaf etwas besser, etwas wieder stabilisiert, aber verging schnell wieder)

28.09.17 Einstieg Escitalopram 5mg

05.10.17 Aufdosierung auf 10mg
NW: Verzweiflung, verstärkte Ängste, massive Unruhe bei vermehrter Erschöpfung

31.10.17 Rückzug auf 5mg

5.11.17 Pascoflair Beginn (empf. Dosis 1-1-1)

6.11.17 Absetzen mit Psychiater beschlossen

07.11.2017 Reduktion auf 4mg (mit Tropfen)
Wieder mehr Ruhe, Mittagsschläfe sind wieder möglich.
Leichtes Muskelzucken unter rechtem Auge im Verlauf

15.11.17 Reduktion auf 3.5mg

20.11.17 Zur Zeit:
-unruhiger Schlaf (mit häufigem Erwachen und einem "hab ich jetzt geschlafen/ hab ich gerad geträumt Gefühl)
-Benommenheit
-starker Hinterkopfdruck
-allgemein platt wie krank 
-Muskelzucken unter rechtem Auge


23.11.17 Zur Zeit:
-Schlaf etwas besser
-Benommenheit
-Hinterkopfdruck
-allgemein platt wie krank 
-Muskelzucken unter rechtem Auge
-gerad starke Reizbarkeit, Aggressionspotenzial

24.11.17 zurück auf 4mg

29.11.17 Zur Zeit:
-Schlaf durch Schlafkompression bereits sofortig verbessert (6,5h im Bett)
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1.12.2017
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Re: Escitalopram

Beitrag von orco500 » Freitag, 10.11.17, 15:22

4mg seit 4 Tagen.
Weiterhin Muskelzuckungen unter rechtem Auge.
Nichts wildes, aber schon nervig. Nicht Ganztags aktiv, meist mittags.
Schlafe vermehrt am Tag, was neu ist UND angenehm.
Generell weniger Unruhe. Unzufriedenheit bleibt wegen Grundproblem, auch hier, durch mangelnde Unruhe, aber mehr Entspannung, weniger Kampf.
Schlaf Nachts seltsam, meist 2-3 mal wach. Viele Träume. Mal angenehm, oft unangenehm.

Dies ein kurzer Stand der Dinge.

Wann ich auf 3mg reduziere, weiß ich noch nicht.
Geplant waren ja alle 7 Tage 1mg weniger. Möglicherweise lasse ich mir damit aber auch 10 oder sogar 14 Tage Zeit. Adaptionszeit fürs Hirn.

Pascoflair Tag 5 im Einsatz.
Da ist es natürlich schwer eine Aussage über Wirksamkeit zu treffen. Ist ja auch sowieso noch zu früh.

Wie dem auch sei, die Woche war seltsam ungewohnt ruhig. Anders. Deutlich besser als im Urlaub. Man glaubt es kaum. Platt ja, aber dies ist ja nicht das Ende der Fahnenstange.

Ich melde mich wieder.
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(fürchterliche Zustände!, die ich aufs einschleichen/Unverträglichkeit zurückführe)

Nach Psychiatrieaufenthalt in fürchterlichem Zustand (vorher Paroxetin nach ca. 20 Tagen abgesetzt bzw. auf ärztlichen Rat hin weggelassen) (Diagnose schw. depr. Episode, V.a. generalisierte Angststörung) Sertralin 150mg Anfang 2015, bis dies in der Reha auf 15mg Escitalopram gewechselt wurde, welches ich bis Ende 2016 einnahm
(Keine sonderliche Verbesserung, aber besser, als nichts zu nehmen, so mein Denken.)-------------

Anfang 2015-Mitte 2017: Verhaltenstherapie. Ohne Besserung des Zustandes. Dieser wsr in der Zeit immer stark schwankend, jedoch immer schlecht.

Weihnachten 2016: Beginn abdosieren nach Psychiater Empfehlung wöchentlich runter 15-10-5-0.
Kam nicht so gut.

-unter AD (ohne aber auch) hatte ich folgende Symptome:
-Benommenheit
-Unruhe
-Grübelei
-Erschöpfung
-nie ausgeschlafen (auch wenn keine Schlafstörungen auftraten)
-Blick verschwimmt wie als wenn man wegträumt
-schlechte Stimmung (wen wunderts wenn Symptome da sind
-Sehstörungen

(was von OP kommt und was nicht weiss ich bis heute nicht. Neurochirurgen sagen es lässt sich ausser den Sehstörungen in Form von Nystagmus nicht auf die OP zurückführen bzw. nur schwer erklären)

Mai 2017:
Rezidiv, neue OP Mitte 2018 geplant (nach Umschulung. Ding wächst langsam, ist aber nicht bedrohlich).

Angstthema neben schlechtem Befinden:
Sehstörungen verschlechtern sich? Dinge wackeln im peripheren Blickfeld links, oder ist es nur die Angst und ich achte mehr darauf, seit ich von neuer OP weiß?
-kommt Erschöpfung vom Sorgen machen? Fragen über Fragen, auf die es keine eindeutige Antwort gibt...

05/2017 Amitriptylin bis hoch auf 50mg.
(Schlaf etwas besser, etwas wieder stabilisiert, aber verging schnell wieder)

28.09.17 Einstieg Escitalopram 5mg

05.10.17 Aufdosierung auf 10mg
NW: Verzweiflung, verstärkte Ängste, massive Unruhe bei vermehrter Erschöpfung

31.10.17 Rückzug auf 5mg

5.11.17 Pascoflair Beginn (empf. Dosis 1-1-1)

6.11.17 Absetzen mit Psychiater beschlossen

07.11.2017 Reduktion auf 4mg (mit Tropfen)
Wieder mehr Ruhe, Mittagsschläfe sind wieder möglich.
Leichtes Muskelzucken unter rechtem Auge im Verlauf

15.11.17 Reduktion auf 3.5mg

20.11.17 Zur Zeit:
-unruhiger Schlaf (mit häufigem Erwachen und einem "hab ich jetzt geschlafen/ hab ich gerad geträumt Gefühl)
-Benommenheit
-starker Hinterkopfdruck
-allgemein platt wie krank 
-Muskelzucken unter rechtem Auge


23.11.17 Zur Zeit:
-Schlaf etwas besser
-Benommenheit
-Hinterkopfdruck
-allgemein platt wie krank 
-Muskelzucken unter rechtem Auge
-gerad starke Reizbarkeit, Aggressionspotenzial

24.11.17 zurück auf 4mg

29.11.17 Zur Zeit:
-Schlaf durch Schlafkompression bereits sofortig verbessert (6,5h im Bett)
-Kopfdruck gering
-Benommenheit
-Muskelzucken unter rechtem Auge

1.12.2017
Benommenheit
Kopfdruck gering
Muskelzucken jetzt auch links registriert
Kognitiv und körperlich (gestern und heute besonders) massiv beeinträchtigt

06.12.
Unterricht verlassen. Nerven am Ende.

11.12.
Reduktion auf 3mg

16.12.
Ganz ok.
Mässig gereizt
Müde
Benommenheit

besser drauf
gelegentlicher Kopfdruck
Augenzucken weg

Flummi
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Re: Escitalopram

Beitrag von Flummi » Freitag, 10.11.17, 15:37

Hallo Thomas,
Das finde ich eine gute Idee, noch etwas zu warten mit der erneuten Reduzierung. Für mich ist das dann immer die Früchte geniessen dürfen nach der Anstrengung der ersten Zeit nach dem absetzen. Nimm Dir ruhig Zeit.
Herzliche Grüsse,
Claudia
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Re: Escitalopram

Beitrag von orco500 » Sonntag, 12.11.17, 20:50

...registriere hohe Reizbarkeit...
sonst alles wie gehabt.
Weihnachten 2013:
Neurochirurgische Entfernung eines Rosettenbildenden glioneuralen Tumor des 4. Ventrikels im Kleinhirn)

Monate später viele Tests mit Antidepressiva, getestet und wieder abgesetzt in 2014:
Citalopram( erstes AD, erstmalig Schlafstörung medikamenteninduziert) Paroxetin, Mirtazapin.
(fürchterliche Zustände!, die ich aufs einschleichen/Unverträglichkeit zurückführe)

Nach Psychiatrieaufenthalt in fürchterlichem Zustand (vorher Paroxetin nach ca. 20 Tagen abgesetzt bzw. auf ärztlichen Rat hin weggelassen) (Diagnose schw. depr. Episode, V.a. generalisierte Angststörung) Sertralin 150mg Anfang 2015, bis dies in der Reha auf 15mg Escitalopram gewechselt wurde, welches ich bis Ende 2016 einnahm
(Keine sonderliche Verbesserung, aber besser, als nichts zu nehmen, so mein Denken.)-------------

Anfang 2015-Mitte 2017: Verhaltenstherapie. Ohne Besserung des Zustandes. Dieser wsr in der Zeit immer stark schwankend, jedoch immer schlecht.

Weihnachten 2016: Beginn abdosieren nach Psychiater Empfehlung wöchentlich runter 15-10-5-0.
Kam nicht so gut.

-unter AD (ohne aber auch) hatte ich folgende Symptome:
-Benommenheit
-Unruhe
-Grübelei
-Erschöpfung
-nie ausgeschlafen (auch wenn keine Schlafstörungen auftraten)
-Blick verschwimmt wie als wenn man wegträumt
-schlechte Stimmung (wen wunderts wenn Symptome da sind
-Sehstörungen

(was von OP kommt und was nicht weiss ich bis heute nicht. Neurochirurgen sagen es lässt sich ausser den Sehstörungen in Form von Nystagmus nicht auf die OP zurückführen bzw. nur schwer erklären)

Mai 2017:
Rezidiv, neue OP Mitte 2018 geplant (nach Umschulung. Ding wächst langsam, ist aber nicht bedrohlich).

Angstthema neben schlechtem Befinden:
Sehstörungen verschlechtern sich? Dinge wackeln im peripheren Blickfeld links, oder ist es nur die Angst und ich achte mehr darauf, seit ich von neuer OP weiß?
-kommt Erschöpfung vom Sorgen machen? Fragen über Fragen, auf die es keine eindeutige Antwort gibt...

05/2017 Amitriptylin bis hoch auf 50mg.
(Schlaf etwas besser, etwas wieder stabilisiert, aber verging schnell wieder)

28.09.17 Einstieg Escitalopram 5mg

05.10.17 Aufdosierung auf 10mg
NW: Verzweiflung, verstärkte Ängste, massive Unruhe bei vermehrter Erschöpfung

31.10.17 Rückzug auf 5mg

5.11.17 Pascoflair Beginn (empf. Dosis 1-1-1)

6.11.17 Absetzen mit Psychiater beschlossen

07.11.2017 Reduktion auf 4mg (mit Tropfen)
Wieder mehr Ruhe, Mittagsschläfe sind wieder möglich.
Leichtes Muskelzucken unter rechtem Auge im Verlauf

15.11.17 Reduktion auf 3.5mg

20.11.17 Zur Zeit:
-unruhiger Schlaf (mit häufigem Erwachen und einem "hab ich jetzt geschlafen/ hab ich gerad geträumt Gefühl)
-Benommenheit
-starker Hinterkopfdruck
-allgemein platt wie krank 
-Muskelzucken unter rechtem Auge


23.11.17 Zur Zeit:
-Schlaf etwas besser
-Benommenheit
-Hinterkopfdruck
-allgemein platt wie krank 
-Muskelzucken unter rechtem Auge
-gerad starke Reizbarkeit, Aggressionspotenzial

24.11.17 zurück auf 4mg

29.11.17 Zur Zeit:
-Schlaf durch Schlafkompression bereits sofortig verbessert (6,5h im Bett)
-Kopfdruck gering
-Benommenheit
-Muskelzucken unter rechtem Auge

1.12.2017
Benommenheit
Kopfdruck gering
Muskelzucken jetzt auch links registriert
Kognitiv und körperlich (gestern und heute besonders) massiv beeinträchtigt

06.12.
Unterricht verlassen. Nerven am Ende.

11.12.
Reduktion auf 3mg

16.12.
Ganz ok.
Mässig gereizt
Müde
Benommenheit

besser drauf
gelegentlicher Kopfdruck
Augenzucken weg

orco500
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Re: Escitalopram

Beitrag von orco500 » Dienstag, 14.11.17, 12:13

Heute Tag 1 der Reduzierung auf 3mg Escitalopram.
Weihnachten 2013:
Neurochirurgische Entfernung eines Rosettenbildenden glioneuralen Tumor des 4. Ventrikels im Kleinhirn)

Monate später viele Tests mit Antidepressiva, getestet und wieder abgesetzt in 2014:
Citalopram( erstes AD, erstmalig Schlafstörung medikamenteninduziert) Paroxetin, Mirtazapin.
(fürchterliche Zustände!, die ich aufs einschleichen/Unverträglichkeit zurückführe)

Nach Psychiatrieaufenthalt in fürchterlichem Zustand (vorher Paroxetin nach ca. 20 Tagen abgesetzt bzw. auf ärztlichen Rat hin weggelassen) (Diagnose schw. depr. Episode, V.a. generalisierte Angststörung) Sertralin 150mg Anfang 2015, bis dies in der Reha auf 15mg Escitalopram gewechselt wurde, welches ich bis Ende 2016 einnahm
(Keine sonderliche Verbesserung, aber besser, als nichts zu nehmen, so mein Denken.)-------------

Anfang 2015-Mitte 2017: Verhaltenstherapie. Ohne Besserung des Zustandes. Dieser wsr in der Zeit immer stark schwankend, jedoch immer schlecht.

Weihnachten 2016: Beginn abdosieren nach Psychiater Empfehlung wöchentlich runter 15-10-5-0.
Kam nicht so gut.

-unter AD (ohne aber auch) hatte ich folgende Symptome:
-Benommenheit
-Unruhe
-Grübelei
-Erschöpfung
-nie ausgeschlafen (auch wenn keine Schlafstörungen auftraten)
-Blick verschwimmt wie als wenn man wegträumt
-schlechte Stimmung (wen wunderts wenn Symptome da sind
-Sehstörungen

(was von OP kommt und was nicht weiss ich bis heute nicht. Neurochirurgen sagen es lässt sich ausser den Sehstörungen in Form von Nystagmus nicht auf die OP zurückführen bzw. nur schwer erklären)

Mai 2017:
Rezidiv, neue OP Mitte 2018 geplant (nach Umschulung. Ding wächst langsam, ist aber nicht bedrohlich).

Angstthema neben schlechtem Befinden:
Sehstörungen verschlechtern sich? Dinge wackeln im peripheren Blickfeld links, oder ist es nur die Angst und ich achte mehr darauf, seit ich von neuer OP weiß?
-kommt Erschöpfung vom Sorgen machen? Fragen über Fragen, auf die es keine eindeutige Antwort gibt...

05/2017 Amitriptylin bis hoch auf 50mg.
(Schlaf etwas besser, etwas wieder stabilisiert, aber verging schnell wieder)

28.09.17 Einstieg Escitalopram 5mg

05.10.17 Aufdosierung auf 10mg
NW: Verzweiflung, verstärkte Ängste, massive Unruhe bei vermehrter Erschöpfung

31.10.17 Rückzug auf 5mg

5.11.17 Pascoflair Beginn (empf. Dosis 1-1-1)

6.11.17 Absetzen mit Psychiater beschlossen

07.11.2017 Reduktion auf 4mg (mit Tropfen)
Wieder mehr Ruhe, Mittagsschläfe sind wieder möglich.
Leichtes Muskelzucken unter rechtem Auge im Verlauf

15.11.17 Reduktion auf 3.5mg

20.11.17 Zur Zeit:
-unruhiger Schlaf (mit häufigem Erwachen und einem "hab ich jetzt geschlafen/ hab ich gerad geträumt Gefühl)
-Benommenheit
-starker Hinterkopfdruck
-allgemein platt wie krank 
-Muskelzucken unter rechtem Auge


23.11.17 Zur Zeit:
-Schlaf etwas besser
-Benommenheit
-Hinterkopfdruck
-allgemein platt wie krank 
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24.11.17 zurück auf 4mg

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Muskelzucken jetzt auch links registriert
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11.12.
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Jamie
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Re: Escitalopram

Beitrag von Jamie » Dienstag, 14.11.17, 16:04

Hallo orco, :)

ich drücke die Daumen, dass die Reduktion erfolgreich verläuft.
Du bist ja jetzt doch recht zügig 1mg runter; bitte pass auf, dass es nicht zu schnell ist und wenn Symptome kommen, dann stoppe und halte Rücksprache hier.

Es ist so, dass ich auch noch mal zurückblättern und alles neu lesen musste, damit ich weiß, was bei dir überhaupt Sache ist - das ist dauerhaft zu anstrengend und aufwändig, nicht nur für mich, sondern für alle hier :roll: .
Deswegen möchte ich dich bitten wirklich zügig eine Signatur mit deinem Absetzverlauf zu erstellen.
Danke.

MfG
Jamie
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Re: Escitalopram

Beitrag von orco500 » Dienstag, 14.11.17, 17:23

Hallo Jamie,

habe nun meine Signatur mit aktuellem Verlauf versehen.

Meinst Du ich bin vielleicht zu schnell unterwegs?
Der Plan wäre je Woche 1mg weniger (entgegen der Psychiater Meinung von 5mg auf 0mg).

Was meinst Du/Ihr?
Lieber langsamer?
Und wenn ja, wie?
Will ja gerne weg davon,
fühle mich manipuliert....:(

Gruß
Thomas
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Citalopram( erstes AD, erstmalig Schlafstörung medikamenteninduziert) Paroxetin, Mirtazapin.
(fürchterliche Zustände!, die ich aufs einschleichen/Unverträglichkeit zurückführe)

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(Keine sonderliche Verbesserung, aber besser, als nichts zu nehmen, so mein Denken.)-------------

Anfang 2015-Mitte 2017: Verhaltenstherapie. Ohne Besserung des Zustandes. Dieser wsr in der Zeit immer stark schwankend, jedoch immer schlecht.

Weihnachten 2016: Beginn abdosieren nach Psychiater Empfehlung wöchentlich runter 15-10-5-0.
Kam nicht so gut.

-unter AD (ohne aber auch) hatte ich folgende Symptome:
-Benommenheit
-Unruhe
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-Erschöpfung
-nie ausgeschlafen (auch wenn keine Schlafstörungen auftraten)
-Blick verschwimmt wie als wenn man wegträumt
-schlechte Stimmung (wen wunderts wenn Symptome da sind
-Sehstörungen

(was von OP kommt und was nicht weiss ich bis heute nicht. Neurochirurgen sagen es lässt sich ausser den Sehstörungen in Form von Nystagmus nicht auf die OP zurückführen bzw. nur schwer erklären)

Mai 2017:
Rezidiv, neue OP Mitte 2018 geplant (nach Umschulung. Ding wächst langsam, ist aber nicht bedrohlich).

Angstthema neben schlechtem Befinden:
Sehstörungen verschlechtern sich? Dinge wackeln im peripheren Blickfeld links, oder ist es nur die Angst und ich achte mehr darauf, seit ich von neuer OP weiß?
-kommt Erschöpfung vom Sorgen machen? Fragen über Fragen, auf die es keine eindeutige Antwort gibt...

05/2017 Amitriptylin bis hoch auf 50mg.
(Schlaf etwas besser, etwas wieder stabilisiert, aber verging schnell wieder)

28.09.17 Einstieg Escitalopram 5mg

05.10.17 Aufdosierung auf 10mg
NW: Verzweiflung, verstärkte Ängste, massive Unruhe bei vermehrter Erschöpfung

31.10.17 Rückzug auf 5mg

5.11.17 Pascoflair Beginn (empf. Dosis 1-1-1)

6.11.17 Absetzen mit Psychiater beschlossen

07.11.2017 Reduktion auf 4mg (mit Tropfen)
Wieder mehr Ruhe, Mittagsschläfe sind wieder möglich.
Leichtes Muskelzucken unter rechtem Auge im Verlauf

15.11.17 Reduktion auf 3.5mg

20.11.17 Zur Zeit:
-unruhiger Schlaf (mit häufigem Erwachen und einem "hab ich jetzt geschlafen/ hab ich gerad geträumt Gefühl)
-Benommenheit
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23.11.17 Zur Zeit:
-Schlaf etwas besser
-Benommenheit
-Hinterkopfdruck
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-Muskelzucken unter rechtem Auge
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24.11.17 zurück auf 4mg

29.11.17 Zur Zeit:
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1.12.2017
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Muskelzucken jetzt auch links registriert
Kognitiv und körperlich (gestern und heute besonders) massiv beeinträchtigt

06.12.
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11.12.
Reduktion auf 3mg

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Re: Escitalopram

Beitrag von Ululu 69 » Dienstag, 14.11.17, 18:42

Hallo Thomas,
orco500 hat geschrieben:Der Plan wäre je Woche 1mg weniger (entgegen der Psychiater Meinung von 5mg auf 0mg).
:o Das ist immer noch viel zu schnell. :o

Unsere Empfehlung hier lautet 5-10 % alle vier bis sechs Wochen abzusetzen.
Gerade in den niedrigen Dosisbereichen sollte man extrem vorsichtig vorgehen, weil noch überproportional viele Rezeptoren belegt sind und mit dem Absetzen frei werden.

Ich lasse dir mal einen Link da, da kannst du dich mal einlesen.

viewtopic.php?f=18&t=12880&p=182830#p182830

LG Ute
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Re: Escitalopram

Beitrag von orco500 » Dienstag, 14.11.17, 19:11

Hey,

ok, ich soll also, stumpf gerechnet,
8 Monate lang absetzen?
(Gemäß 4mg jetzt und 4 Wochen zyklisch je 0.5mg weniger, oder im Falle von 10% der jeweiligen Vordosis, noch langsamer?)
Verstehe nicht, bzw. verstehe was ihr meint, hab mich eingelesen. Nur ist das soo lange. :whistle:

Schwinge mich wohl lieber wieder auf die 4mg zurück jetzt (hab ja heute erst gesenkt), also noch ein Tropfen rein.

Gruß
Thomas
Weihnachten 2013:
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Nach Psychiatrieaufenthalt in fürchterlichem Zustand (vorher Paroxetin nach ca. 20 Tagen abgesetzt bzw. auf ärztlichen Rat hin weggelassen) (Diagnose schw. depr. Episode, V.a. generalisierte Angststörung) Sertralin 150mg Anfang 2015, bis dies in der Reha auf 15mg Escitalopram gewechselt wurde, welches ich bis Ende 2016 einnahm
(Keine sonderliche Verbesserung, aber besser, als nichts zu nehmen, so mein Denken.)-------------

Anfang 2015-Mitte 2017: Verhaltenstherapie. Ohne Besserung des Zustandes. Dieser wsr in der Zeit immer stark schwankend, jedoch immer schlecht.

Weihnachten 2016: Beginn abdosieren nach Psychiater Empfehlung wöchentlich runter 15-10-5-0.
Kam nicht so gut.

-unter AD (ohne aber auch) hatte ich folgende Symptome:
-Benommenheit
-Unruhe
-Grübelei
-Erschöpfung
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-Blick verschwimmt wie als wenn man wegträumt
-schlechte Stimmung (wen wunderts wenn Symptome da sind
-Sehstörungen

(was von OP kommt und was nicht weiss ich bis heute nicht. Neurochirurgen sagen es lässt sich ausser den Sehstörungen in Form von Nystagmus nicht auf die OP zurückführen bzw. nur schwer erklären)

Mai 2017:
Rezidiv, neue OP Mitte 2018 geplant (nach Umschulung. Ding wächst langsam, ist aber nicht bedrohlich).

Angstthema neben schlechtem Befinden:
Sehstörungen verschlechtern sich? Dinge wackeln im peripheren Blickfeld links, oder ist es nur die Angst und ich achte mehr darauf, seit ich von neuer OP weiß?
-kommt Erschöpfung vom Sorgen machen? Fragen über Fragen, auf die es keine eindeutige Antwort gibt...

05/2017 Amitriptylin bis hoch auf 50mg.
(Schlaf etwas besser, etwas wieder stabilisiert, aber verging schnell wieder)

28.09.17 Einstieg Escitalopram 5mg

05.10.17 Aufdosierung auf 10mg
NW: Verzweiflung, verstärkte Ängste, massive Unruhe bei vermehrter Erschöpfung

31.10.17 Rückzug auf 5mg

5.11.17 Pascoflair Beginn (empf. Dosis 1-1-1)

6.11.17 Absetzen mit Psychiater beschlossen

07.11.2017 Reduktion auf 4mg (mit Tropfen)
Wieder mehr Ruhe, Mittagsschläfe sind wieder möglich.
Leichtes Muskelzucken unter rechtem Auge im Verlauf

15.11.17 Reduktion auf 3.5mg

20.11.17 Zur Zeit:
-unruhiger Schlaf (mit häufigem Erwachen und einem "hab ich jetzt geschlafen/ hab ich gerad geträumt Gefühl)
-Benommenheit
-starker Hinterkopfdruck
-allgemein platt wie krank 
-Muskelzucken unter rechtem Auge


23.11.17 Zur Zeit:
-Schlaf etwas besser
-Benommenheit
-Hinterkopfdruck
-allgemein platt wie krank 
-Muskelzucken unter rechtem Auge
-gerad starke Reizbarkeit, Aggressionspotenzial

24.11.17 zurück auf 4mg

29.11.17 Zur Zeit:
-Schlaf durch Schlafkompression bereits sofortig verbessert (6,5h im Bett)
-Kopfdruck gering
-Benommenheit
-Muskelzucken unter rechtem Auge

1.12.2017
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Kopfdruck gering
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06.12.
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Re: Escitalopram

Beitrag von Rosenrot » Dienstag, 14.11.17, 19:42

Hallo Thomas, :)

ja, tatsächlich sind 10 % der zuletzt eingenommenen Dosis gemeint.

Ich weiß, das hat mich damals auch erschreckt.

Aber man merkt schnell selbst, welcher Absetzschritt einem bekommt und wie wichtig ein langsames und behutsames Ausschleichen ist. :schnecke: :schnecke: :schnecke:

Wenn man zu schnell vorgeht, können sich die Reduktionen im Hintergrund akkumulieren und dann mit großer zeitlicher Verzögerung richtig fies zuschlagen.

Liebe Grüße von einer weiteren Escitalopram-Mitstreiterin
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Re: Escitalopram

Beitrag von carlotta » Dienstag, 14.11.17, 20:28

Hallo Thomas,

bei Dir ging es ja darum, dass Du Escitalopram noch gar nicht lange nimmst. Ich glaube, dass hatten Ute :) und Rosenrot :) gerade nicht präsent. Von daher kann man eine schnellere Vorgehensweise schon vertreten.

Allerdings kommt es auch vor, dass Menschen trotz kurzzeitiger Einnahme nicht zügig absetzen können, ohne heftigeren Entzug zu erleiden.

Man müsste schauen, wie es sich bei Dir entwickelt. Evtl. gehst Du einen Mittelweg?

Liebe Grüße :group:
Carlotta
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor carlotta für den Beitrag (Insgesamt 2):
Ululu 69Rosenrot
"For the illicit drugs, we call this process addiction. For the prescribed medications, we call this process therapeutic." (Robert Whitaker)


"We need to stop harming each other in the false name of medicine."(Monica Cassani)

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Re: Escitalopram

Beitrag von orco500 » Dienstag, 14.11.17, 21:15

Hallo Carlotta,

hast Du eine Idee, wie so ein Mittelweg aussehen könnte?
Wie würdest Du das für Dich machen?

(Weiß gerad ehrlich gesagt nicht was ich machen soll...)

Gruß
Thomas
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(fürchterliche Zustände!, die ich aufs einschleichen/Unverträglichkeit zurückführe)

Nach Psychiatrieaufenthalt in fürchterlichem Zustand (vorher Paroxetin nach ca. 20 Tagen abgesetzt bzw. auf ärztlichen Rat hin weggelassen) (Diagnose schw. depr. Episode, V.a. generalisierte Angststörung) Sertralin 150mg Anfang 2015, bis dies in der Reha auf 15mg Escitalopram gewechselt wurde, welches ich bis Ende 2016 einnahm
(Keine sonderliche Verbesserung, aber besser, als nichts zu nehmen, so mein Denken.)-------------

Anfang 2015-Mitte 2017: Verhaltenstherapie. Ohne Besserung des Zustandes. Dieser wsr in der Zeit immer stark schwankend, jedoch immer schlecht.

Weihnachten 2016: Beginn abdosieren nach Psychiater Empfehlung wöchentlich runter 15-10-5-0.
Kam nicht so gut.

-unter AD (ohne aber auch) hatte ich folgende Symptome:
-Benommenheit
-Unruhe
-Grübelei
-Erschöpfung
-nie ausgeschlafen (auch wenn keine Schlafstörungen auftraten)
-Blick verschwimmt wie als wenn man wegträumt
-schlechte Stimmung (wen wunderts wenn Symptome da sind
-Sehstörungen

(was von OP kommt und was nicht weiss ich bis heute nicht. Neurochirurgen sagen es lässt sich ausser den Sehstörungen in Form von Nystagmus nicht auf die OP zurückführen bzw. nur schwer erklären)

Mai 2017:
Rezidiv, neue OP Mitte 2018 geplant (nach Umschulung. Ding wächst langsam, ist aber nicht bedrohlich).

Angstthema neben schlechtem Befinden:
Sehstörungen verschlechtern sich? Dinge wackeln im peripheren Blickfeld links, oder ist es nur die Angst und ich achte mehr darauf, seit ich von neuer OP weiß?
-kommt Erschöpfung vom Sorgen machen? Fragen über Fragen, auf die es keine eindeutige Antwort gibt...

05/2017 Amitriptylin bis hoch auf 50mg.
(Schlaf etwas besser, etwas wieder stabilisiert, aber verging schnell wieder)

28.09.17 Einstieg Escitalopram 5mg

05.10.17 Aufdosierung auf 10mg
NW: Verzweiflung, verstärkte Ängste, massive Unruhe bei vermehrter Erschöpfung

31.10.17 Rückzug auf 5mg

5.11.17 Pascoflair Beginn (empf. Dosis 1-1-1)

6.11.17 Absetzen mit Psychiater beschlossen

07.11.2017 Reduktion auf 4mg (mit Tropfen)
Wieder mehr Ruhe, Mittagsschläfe sind wieder möglich.
Leichtes Muskelzucken unter rechtem Auge im Verlauf

15.11.17 Reduktion auf 3.5mg

20.11.17 Zur Zeit:
-unruhiger Schlaf (mit häufigem Erwachen und einem "hab ich jetzt geschlafen/ hab ich gerad geträumt Gefühl)
-Benommenheit
-starker Hinterkopfdruck
-allgemein platt wie krank 
-Muskelzucken unter rechtem Auge


23.11.17 Zur Zeit:
-Schlaf etwas besser
-Benommenheit
-Hinterkopfdruck
-allgemein platt wie krank 
-Muskelzucken unter rechtem Auge
-gerad starke Reizbarkeit, Aggressionspotenzial

24.11.17 zurück auf 4mg

29.11.17 Zur Zeit:
-Schlaf durch Schlafkompression bereits sofortig verbessert (6,5h im Bett)
-Kopfdruck gering
-Benommenheit
-Muskelzucken unter rechtem Auge

1.12.2017
Benommenheit
Kopfdruck gering
Muskelzucken jetzt auch links registriert
Kognitiv und körperlich (gestern und heute besonders) massiv beeinträchtigt

06.12.
Unterricht verlassen. Nerven am Ende.

11.12.
Reduktion auf 3mg

16.12.
Ganz ok.
Mässig gereizt
Müde
Benommenheit

besser drauf
gelegentlicher Kopfdruck
Augenzucken weg

carlotta
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Re: Escitalopram

Beitrag von carlotta » Dienstag, 14.11.17, 22:09

Hallo Thomas,

muss jetzt noch mal nachfragen, weil ich mir angesichts Deiner Symptome nicht ganz sicher bin: Wie waren denn die bisherigen Reduktionen? Hatte den Eindruck, dass die Symptome eher moderat waren. Korrigiere mich bitte, wenn ich falsch liege.

Davon würde ich das weitere Vorgehen abhängig machen.

Man könnte bspw. um 0,5 mg wöchentlich oder auch zweiwöchentlich reduzieren (je nach Verträglichkeit) oder eben noch langsamer.

So richtig vorhersehen kann man es eh nicht, da man die Schritte jeweils vom Befinden abhängig machen sollte. Wäre eben ein grober Plan.

Wie ist Dein Gefühl dazu?

Liebe Grüße :group:
Carlotta
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"For the illicit drugs, we call this process addiction. For the prescribed medications, we call this process therapeutic." (Robert Whitaker)


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