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Bittchen: Verspätetet Symptome nach Absetzen von Es-Citalopram

Wenn Antidepressiva abgesetzt werden, kann dies zu schweren und langwierigen Entzugserscheinungen führen. Viele Hersteller und Ärzte verharmlosen diese Problematik leider.
Bittchen
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Re: Verspätetet Symptome nach Absetzen von Es-Citalopram

Beitrag von Bittchen » Sonntag, 25.02.18, 8:57

Liebe Rosenrot,liebe Renate ,liebe Beate,

vielen Dank für Eure aufmunternden Worte.
Meine Tochter aus Berlin ist noch bis morgen da,
sie hilft mir etwas im Haushalt und tut mir auch sonst gut.
Mit früher zu vergleichen, wie ich agiert habe wenn sie kam,das darf ich nicht machen.
Aber ich bin schon ganz viele Jahre durch die depressive Störung eingeschränkt.
In vier Wochen hat unser jüngster Enkel Kommunion,schon jetzt habe ich Angst ob ich in die Kirche gehen kann.

Bei unserem älteren Enkel vor fünf Jahren ging das auch nicht,da war ich anschließend nur beim Essen dabei.
Meine Töchter haben einen Antrag auf einen Pflegegrad angeregt,damit ich etwas Unterstützung bekomme.
Wir überlegen noch,aber versuchen kann ich es ja.
Vielleicht werde ich aktiver, wenn ich mit jemanden zusammen den Haushalt machen kann.
Es beschleicht mich immer öfter das schlechte Gewissen,nicht angemessen funktionieren zu können.
Gestern tat mir Ruhe sehr gut,aber das geht ja nicht jeden Tag.

Einen guten Sonntag für alle die hier lesen und ganz liebe Grüße

Brigitte
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Vorgeschichte:
Als junge Frau hatte ich schon zwei Suizidversuche,18 u.24.Jahre,1968 verbunden mit schmerzhaften Trennungen.

1986 nach der Geburt von der dritten Tochter das erste Mal Diagnose durch Frauenarzt ,Depression.


Medikationsverlauf:


Seit Feb.1992 trockene Alkoholikerin.Halbes Jahr später depressive Phase. Hausarzt spritzt alle 4 Wochen Imap.


1994 erneut starke depressive Symptome,jüngste Tochter hatte bald Kommunion,ich wollte funktionieren.
Hausarzt verschreibt das 1.Mal Aurorix(Mao-Hemmer),hat schnell gewirkt.
Ich hatte eine kurze Hypomanie. In den langen Jahren immer Mal wieder,jetzt schon ein paar Jahre nicht mehr.
Eingenommen bis 2004,dann keine Wirkung mehr.

2004,das erste Mal Akut-Psychiatrie, umgestellt worden auf Trevilor(Venla),immer wenn Wirkung nach ließ, erhöht worden,bis 300 mg.


Dann Inkontinenz und weitere Nebenwirkungen,zu schnell ausgeschlichen.
Umgestellt auf Escitalopram,zwischendurch Citralopram,
Nach ein paar Jahren wieder abgesetzt,immer zu schnell,i

2009 erneut schwere Episode,Hausarzt verschreibt wieder Aurorix,wirkt nicht mehr.
Auch 2009,endlich Psychotherapie,
Psychiater verschreibt Sertralin 25 mg, sehr starke Nebenwirkungen,Zittern,Unruhe,Angst,Selbstmordgedanken,so dass ich erneut,während der Psychotherapie, in die Akut- Psychiatrie muss.
Entlassung mit 50 mg Sertralin. als Nebenwirkung ,starken Durchfall.


Dann ohne Ausschleichen ,Umstellung auf Citalopram 40 mg. dann umgestellt auf 20 mg Es-Citalopram,

Absetzversuche scheitern immer wieder,da erneutes Auftreten der Krankheit diagnostiziert wird.

Absetzverlauf:
Anfang 2017 : Vom neuen Hausarzt ließ ich mir dann Tropfen verschreiben und reduzierte jede Woche einen Tropfen.
Seit Mai 2017 ohne Ad.

3.12.2017 Versuch der Wiedereindosierung von 0,5 mg Escitalopram - starker Durchfall, wieder weggelassen


Seit Ewigkeiten 125 mg L-Thyroxin gegen Unterfunktion der SD.

aktuelle Symptome
Jetzt bin ich in eine, angeblich leichte, Überfunktion geraten.
Symptome sind starke Schlafstörungen,Gereiztheit,Wut ,innere Unruhe und Beben,Kribbeln in Füßen und Waden,schwitzen,sehr trockener Mund,immer Durst.
Plaque in Halsschlagader ,vorgestern beim Endokrinologen fest gestellt,auch Polyneuropathie ,wird in beiden Beinen vermutet.

Erst einmal will ich versuchen ohne erneutes PP auszukommen.
Kein PP hat mich stabilisiert ,eigentlich hatte ich immer nur Nebenwirkungen,wie Inkontinenz und Schleimhautbluten erneut auftraten,beschloss ich auszuschleichen.
Auch Sehstörungen,Magengeschwüre,mit Teerstuhl hatte ich in den letzten drei Jahren .

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Re: Verspätetet Symptome nach Absetzen von Es-Citalopram

Beitrag von Rosenrot » Sonntag, 25.02.18, 13:34

Liebe Bittchen, :)

wie schön, dass du gestern einen Ruhetag einlegen konntest. Das ist so wichtig.

Ich wünschte, ich könnte dir etwas von dem Druck, funktionieren zu müssen, nehmen.

Du darfst dich zurücklehnen. Du darfst Andere machen lassen.

Einen Antrag auf Pflegegrad zu stellen, finde ich gar nicht so abwegig. Viele von uns sind da ja viel zu zurückhaltend.

Ich selbst habe die Unterstützung durch eine Haushaltshilfe wegen meiner Lähmungen bewilligt bekommen (wurde im Krankenhaus vom Arzt verordnet, ohne Pflegestufe). Ich nehme es aber nicht in Anspruch. Habe stattdessen Möbel umgerückt, um besser putzen und das Bett beziehen zu können. Und ein Freund hat meine Fenster geputzt. Es ist schwierig, aber ich möchte halt unabhängig bleiben.

Ich wünsche dir noch eine gute Zeit mit deiner Tochter. :hug:

LG Rosenrot
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Re: Verspätetet Symptome nach Absetzen von Es-Citalopram

Beitrag von Bittchen » Dienstag, 27.02.18, 10:25

Liebe Rosenrot und liebe Mitleser,

vielen Dank für deine lieben Worte Rosenrot.
Gestern ist meine mittlere Tochter wieder abgefahren und ich war bei dem anderen Psychiater.
60 km hin und zurück konnte ich alleine fahren,das ist eine ganz große Verbesserung,die mir erst gestern bewusst wurde.
Es war anstrengend,aber ich habe es geschafft.
Jetzt habe ich ja die Hoffnung schnell an eine/n Psychotherapeuten/tin weiter geleitet zu werden.
Wieder musste ich ein EEG machen lassen und Fragebögen ausfüllen usw.

Meine Depressionspunkte ? haben sich erhöht gegenüber von vor 9 Jahren,da war ich ja schon Mal bei
ihm in Behandlung.
Er ist auch Neurologe und hat einen guten Ruf als Facharzt,trotzdem muss ich ihn nicht lieben.
Er stellte auch körperliche Verschlechterungen fest,aber das hätte ich ihm auch ohne Fragebogen sagen können.
Dem messe ich keine große Bedeutung bei,er sprach zwar von Leitlinien,aber auf Grund meiner Nebenwirkungen, sprach er nur kurz die Möglichkeit von noch anderen Medikamenten an.

Er setzte mich nicht unter Druck, als ich Medikamente verneinte.
Auch habe ich nicht viel erzählt,was so in der Zwischenzeit passiert ist.
Die Absetzproblematik habe ich nicht erwähnt.
Mit dem arroganten Fatzke wollte ich nicht diskutieren.
Seine Diagnose ist hypomanisch,es ist mir ein Rätsel,wie er das gestern raus gefunden hat.
Er gab mir seinen Bericht mit,warum auch immer.

Wieder sprach er die Möglichkeit von rTMS an,das habe ich vor Jahren bei ihm gemacht,hat mir auch kurzfristig geholfen.
Die Behandlung muss aber ständig aufgefrischt werden und das konnte ich mir nicht leisten,denn es ist keine Kassenleistung und in der Wirksamkeit auf Dauer umstritten.
Es wurde mir gesagt,dass ich in den nächsten 8 Tagen mit einem Anruf von einem Therapeuten rechnen kann,das war ja der Sinn,da überhaupt hin zu fahren.
Heute Morgen geht es mir etwas besser und ich werde ganz kleine Schritte probieren um etwas im Haushalt zu machen.

Hier scheint die Sonne,es ist aber sehr kalt.
Trotzdem besser als das graue Wetter, das wir so lange hatten.
Vielleicht schaffe ich noch einen kurzen Spaziergang .
Einen guten Tag wünsche ich und ganz liebe Grüße

Brigitte
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Seit Feb.1992 trockene Alkoholikerin.Halbes Jahr später depressive Phase. Hausarzt spritzt alle 4 Wochen Imap.


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Ich hatte eine kurze Hypomanie. In den langen Jahren immer Mal wieder,jetzt schon ein paar Jahre nicht mehr.
Eingenommen bis 2004,dann keine Wirkung mehr.

2004,das erste Mal Akut-Psychiatrie, umgestellt worden auf Trevilor(Venla),immer wenn Wirkung nach ließ, erhöht worden,bis 300 mg.


Dann Inkontinenz und weitere Nebenwirkungen,zu schnell ausgeschlichen.
Umgestellt auf Escitalopram,zwischendurch Citralopram,
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2009 erneut schwere Episode,Hausarzt verschreibt wieder Aurorix,wirkt nicht mehr.
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Dann ohne Ausschleichen ,Umstellung auf Citalopram 40 mg. dann umgestellt auf 20 mg Es-Citalopram,

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Re: Verspätetet Symptome nach Absetzen von Es-Citalopram

Beitrag von Murmeline » Dienstag, 27.02.18, 10:35

Hallo Brigitte,

Meinen Respekt, wie du deinen Weg verfolgst und Vorschläge des Arztes für dich abwägst. Ich wünsche dir sehr, dass der Therapeut zu dir passt und du dich gut austauschen kannst. Deine Situation in der Familie ist schwer und würde jeden belasten.

Danke dir, dass du dich bei anderen regelmäßig einbringst!

Alles Gute! Murmeline
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Re: Verspätetet Symptome nach Absetzen von Es-Citalopram

Beitrag von Petunia » Dienstag, 27.02.18, 10:52

Liebe Brigitte,

Ich finde es unglaublich toll, dass Du diese lange Autofahrt alleine bewältigt hast, und dann noch zu einem Arzt, den Du quasi nur als Mittel zum Zweck brauchst. Du kannst da gut für Dich sorgen. Das bewundere ich sehr. Denn davon bin ich leider meilenweit entfernt.

Ich wünsche Dir, dass Du den kurzen Spaziergang in der Sonne schaffst und auch sonst gut durch den Tag kommst .

Hier scheint auch die Sonne, aber minus 14 Grad heute morgen.

Ganz liebe Grüße Beate
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Re: Verspätetet Symptome nach Absetzen von Es-Citalopram

Beitrag von Bittchen » Dienstag, 27.02.18, 10:59

Danke liebe Murmeline,

ich versuche mein Bestes,allerdings muss ich aufpassen,dass ich mich nicht zu oft hier aufhalte.
Es ist für mich ein zweischneidiges Schwert und ich kann mir vorstellen wie viel Zeit das Team hier investiert.
Ihr leistet hier so wichtige Arbeit,da kann man nur dankbar sein.

Liebe Grüße Brigitte
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Medikationsverlauf:


Seit Feb.1992 trockene Alkoholikerin.Halbes Jahr später depressive Phase. Hausarzt spritzt alle 4 Wochen Imap.


1994 erneut starke depressive Symptome,jüngste Tochter hatte bald Kommunion,ich wollte funktionieren.
Hausarzt verschreibt das 1.Mal Aurorix(Mao-Hemmer),hat schnell gewirkt.
Ich hatte eine kurze Hypomanie. In den langen Jahren immer Mal wieder,jetzt schon ein paar Jahre nicht mehr.
Eingenommen bis 2004,dann keine Wirkung mehr.

2004,das erste Mal Akut-Psychiatrie, umgestellt worden auf Trevilor(Venla),immer wenn Wirkung nach ließ, erhöht worden,bis 300 mg.


Dann Inkontinenz und weitere Nebenwirkungen,zu schnell ausgeschlichen.
Umgestellt auf Escitalopram,zwischendurch Citralopram,
Nach ein paar Jahren wieder abgesetzt,immer zu schnell,i

2009 erneut schwere Episode,Hausarzt verschreibt wieder Aurorix,wirkt nicht mehr.
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Symptome sind starke Schlafstörungen,Gereiztheit,Wut ,innere Unruhe und Beben,Kribbeln in Füßen und Waden,schwitzen,sehr trockener Mund,immer Durst.
Plaque in Halsschlagader ,vorgestern beim Endokrinologen fest gestellt,auch Polyneuropathie ,wird in beiden Beinen vermutet.

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Re: Verspätetet Symptome nach Absetzen von Es-Citalopram

Beitrag von Katharina » Dienstag, 27.02.18, 12:01

Liebe Brigitte !

(Kurz, da ich sehr müde bin.)


Was bedeuten Depressions Punkte ?
Was mein der Arzt damit?



Tue das, was dir gut tut, soweit wie möglich und vermeide alles was Schwer lastet.
Wir haben genug davon :hug:

Keine Extralasten.- :sports: :fly:



Liebe Grüsse,
Katharina
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Re: Verspätetet Symptome nach Absetzen von Es-Citalopram

Beitrag von Bittchen » Dienstag, 27.02.18, 14:12

Liebe Katharina,

das ist ein Test,ich habe Fragen angekreuzt und danach wertet er den Schweregrad aus.
Je höher die Punktzahl,je schwerer die Depression.
Das ist mir ziemlich egal,da ich schon alle Schweregrade der depressiven Störung erlebt habe,da weiß ich selbst wie schwer ich gerade betroffen bin.
Im Moment habe ich eine mittelschwere Depression,nach meinem Ermessen.
Ich habe keine Suizid Gedanken,kann noch sprechen und die innere Unruhe ist auch nicht mehr so stark.
Mein Tag ist noch einigermaßen strukturiert.

Morgens stehe ich auf und die Körperpflege kann ich auch noch selbst machen,auch essen kann ich noch.
Das war schon anders, in ganz schweren Phasen bin ich dann in der Klinik gelandet.
Da hat mir das Pflegepersonal aus dem Bett helfen müssen und ich war wie versteinert.
Da ich hier schreibe und lesen kann ,geht es auch mit der Konzentration einigermaßen.
Die restlichen Einschränkungen langen mir aber noch,wie der Rückzug und die Antriebslosigkeit.
Freudlosigkeit und Überforderungsgefühle habe ich auch oft,aber wie schon gesagt "schlimmer geht immer."
Wenn nicht wieder neue Trigger auftreten,ist es im Moment zum aushalten.

Da du so müde bist, wünsche ich dir ein erholsames Mittagsschläfchen.
Das werde ich jetzt auch machen,dabei höre ich die Meditation von der Ohrinsel im PC.

Liebe Grüße
Brigitte
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1994 erneut starke depressive Symptome,jüngste Tochter hatte bald Kommunion,ich wollte funktionieren.
Hausarzt verschreibt das 1.Mal Aurorix(Mao-Hemmer),hat schnell gewirkt.
Ich hatte eine kurze Hypomanie. In den langen Jahren immer Mal wieder,jetzt schon ein paar Jahre nicht mehr.
Eingenommen bis 2004,dann keine Wirkung mehr.

2004,das erste Mal Akut-Psychiatrie, umgestellt worden auf Trevilor(Venla),immer wenn Wirkung nach ließ, erhöht worden,bis 300 mg.


Dann Inkontinenz und weitere Nebenwirkungen,zu schnell ausgeschlichen.
Umgestellt auf Escitalopram,zwischendurch Citralopram,
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2009 erneut schwere Episode,Hausarzt verschreibt wieder Aurorix,wirkt nicht mehr.
Auch 2009,endlich Psychotherapie,
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Dann ohne Ausschleichen ,Umstellung auf Citalopram 40 mg. dann umgestellt auf 20 mg Es-Citalopram,

Absetzversuche scheitern immer wieder,da erneutes Auftreten der Krankheit diagnostiziert wird.

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Anfang 2017 : Vom neuen Hausarzt ließ ich mir dann Tropfen verschreiben und reduzierte jede Woche einen Tropfen.
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Seit Ewigkeiten 125 mg L-Thyroxin gegen Unterfunktion der SD.

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Jetzt bin ich in eine, angeblich leichte, Überfunktion geraten.
Symptome sind starke Schlafstörungen,Gereiztheit,Wut ,innere Unruhe und Beben,Kribbeln in Füßen und Waden,schwitzen,sehr trockener Mund,immer Durst.
Plaque in Halsschlagader ,vorgestern beim Endokrinologen fest gestellt,auch Polyneuropathie ,wird in beiden Beinen vermutet.

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Re: Verspätetet Symptome nach Absetzen von Es-Citalopram

Beitrag von stubi » Mittwoch, 28.02.18, 9:27

Liebe Brigitte,

ich möchte dir auch liebe Grüße hier lassen, auch ich bewundere dich sehr wie tapfer du dich durchs Leben lebst.

Was ist den hypomanisch?

Ich wünsche dir alles gute und liebe.

Herzlichst
Renate
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Re: Verspätetet Symptome nach Absetzen von Es-Citalopram

Beitrag von Bittchen » Mittwoch, 28.02.18, 16:19

Liebe stubi,

danke für deine lieben Grüße.
Hypomanie ist die abgeschwächte Form einer echten bipolaren Störung,laienhaft ausgedrückt.
Aber ich habe schon sehr lange keine euphorische Phase mehr gehabt,das haben vor Jahren Medikamente mal bei mir ausgelöst.
Aber wenn du einmal beim Arzt im Computer mit der Diagnose bist,egal wie ,dann wirst du das nicht mehr los.
10 Ärzte ,10 Diagnosen,gerade in der Psychiatrie ist das ganz schnell der Fall.
Dieser Psychiater ist der Einzige ,der immer darauf rum reitet.
Da gebe ich schon lange nichts mehr drauf.

Auch für dich alles Gute und liebe Grüße
Brigitte

PS.Gerade ruft meine älteste Tochter an,sie ist umgeknickt und vermutet einen Bänderriss.
Wenn sie vom Röntgen kommt, wissen wir mehr.
Gut dass ich etwas besser zurecht bin,denn es könnte sein,dass ich im schlimmsten Fall meine Enkel bekochen muss.
Da hätte ich mir vor ein paar Tagen noch nicht verstellen können.
Aber heute traue ich mir das wieder zu.
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Re: Verspätetet Symptome nach Absetzen von Es-Citalopram

Beitrag von stubi » Mittwoch, 28.02.18, 17:04

Liebe Brigitte,

ich habe auch die Diagnose von der Entzugsklinik bekommen und die war die erste die das festgestellt hatte.
Mein damaliger Psychiater hat nur den Kopf geschüttelt und als ich in eine psychosomatische Klinik kommen sollte, haben die erstmal abgelehnt und gemeint, die nehmen solche Diagnosen nicht auf. Er hat sich aber dann für mich eingesetzt und gemeint, ich wäre nicht bipolar und ich habe die Rezidivierende Depression und er schickt immer viele Patienten in die Klinik. Dann haben sie mich aufgenommen, doch ich wollte dann doch nicht in die Klinik und bin wieder abgereist. Seitdem habe ich die Schnauze gestrichen von voll, denn anschließend hat mein Psychiater mir Risperidon verschrieben und ich habe die Pillen nur einmal genommen und anschließend im Müll entsorgt und nicht mehr zu einem Pychodoc gegangen. Das war Anfang 2016.

Das mit deiner Tochter tut mir leid, die arme und das du für deinen Enkel dasein willst finde ich Klasse.
Ich drücke dir die Daumen!

Liebe Grüße
Renate
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Re: Verspätetet Symptome nach Absetzen von Es-Citalopram

Beitrag von Bittchen » Donnerstag, 01.03.18, 9:01

Liebe Stubi,

so ging es mir auch,mein langjähriger ärztl. Psychologe in der Instituts Ambulanz hielt das schon damals für Quatsch.
Er kennt sich gut aus bei bipolaren Störungen und leitet eine Gruppe für Betroffene in der Akutklinik.
Dass ich den Psychiater wieder konsultiert habe,ist nur die Hoffnung auf einen schnelleren Therapieplatz.

Meine Tochter hat "nur" eine Zerrung,sie kommt noch selbst mit den Kids zurecht.
Auch hat sie immer Angst,wenn ich zuviel mache und Druck habe,dass es mir dann schnell schlechter geht.
Das war schon oft der Fall und jetzt hofft ja jeder ,dass ich erst einmal stabil werde.

Liebe Grüße Bittchen
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Vorgeschichte:
Als junge Frau hatte ich schon zwei Suizidversuche,18 u.24.Jahre,1968 verbunden mit schmerzhaften Trennungen.

1986 nach der Geburt von der dritten Tochter das erste Mal Diagnose durch Frauenarzt ,Depression.


Medikationsverlauf:


Seit Feb.1992 trockene Alkoholikerin.Halbes Jahr später depressive Phase. Hausarzt spritzt alle 4 Wochen Imap.


1994 erneut starke depressive Symptome,jüngste Tochter hatte bald Kommunion,ich wollte funktionieren.
Hausarzt verschreibt das 1.Mal Aurorix(Mao-Hemmer),hat schnell gewirkt.
Ich hatte eine kurze Hypomanie. In den langen Jahren immer Mal wieder,jetzt schon ein paar Jahre nicht mehr.
Eingenommen bis 2004,dann keine Wirkung mehr.

2004,das erste Mal Akut-Psychiatrie, umgestellt worden auf Trevilor(Venla),immer wenn Wirkung nach ließ, erhöht worden,bis 300 mg.


Dann Inkontinenz und weitere Nebenwirkungen,zu schnell ausgeschlichen.
Umgestellt auf Escitalopram,zwischendurch Citralopram,
Nach ein paar Jahren wieder abgesetzt,immer zu schnell,i

2009 erneut schwere Episode,Hausarzt verschreibt wieder Aurorix,wirkt nicht mehr.
Auch 2009,endlich Psychotherapie,
Psychiater verschreibt Sertralin 25 mg, sehr starke Nebenwirkungen,Zittern,Unruhe,Angst,Selbstmordgedanken,so dass ich erneut,während der Psychotherapie, in die Akut- Psychiatrie muss.
Entlassung mit 50 mg Sertralin. als Nebenwirkung ,starken Durchfall.


Dann ohne Ausschleichen ,Umstellung auf Citalopram 40 mg. dann umgestellt auf 20 mg Es-Citalopram,

Absetzversuche scheitern immer wieder,da erneutes Auftreten der Krankheit diagnostiziert wird.

Absetzverlauf:
Anfang 2017 : Vom neuen Hausarzt ließ ich mir dann Tropfen verschreiben und reduzierte jede Woche einen Tropfen.
Seit Mai 2017 ohne Ad.

3.12.2017 Versuch der Wiedereindosierung von 0,5 mg Escitalopram - starker Durchfall, wieder weggelassen


Seit Ewigkeiten 125 mg L-Thyroxin gegen Unterfunktion der SD.

aktuelle Symptome
Jetzt bin ich in eine, angeblich leichte, Überfunktion geraten.
Symptome sind starke Schlafstörungen,Gereiztheit,Wut ,innere Unruhe und Beben,Kribbeln in Füßen und Waden,schwitzen,sehr trockener Mund,immer Durst.
Plaque in Halsschlagader ,vorgestern beim Endokrinologen fest gestellt,auch Polyneuropathie ,wird in beiden Beinen vermutet.

Erst einmal will ich versuchen ohne erneutes PP auszukommen.
Kein PP hat mich stabilisiert ,eigentlich hatte ich immer nur Nebenwirkungen,wie Inkontinenz und Schleimhautbluten erneut auftraten,beschloss ich auszuschleichen.
Auch Sehstörungen,Magengeschwüre,mit Teerstuhl hatte ich in den letzten drei Jahren .

Katharina
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Re: Verspätetet Symptome nach Absetzen von Es-Citalopram

Beitrag von Katharina » Donnerstag, 01.03.18, 9:47

Liebe Brigitte!

Ich verstehe, danke.

Gut, das Du selbst einschätzen kannst wie es Dir geht.

Ich habe eine Menge Diagnosen auf dem Papier,
da bleiben sie auch.

Ich ziehe sie mir nicht an.

Ich habe den Psychiater gebeten mit mir keine psychologischen Begriffe, bitte normale Sprache.

Niedergedrückt wenn depressiv verstimmt.

Große Angst?
Große Angst.
Vergeht.

Entschärfe Ich das nicht definitiv
gehe ich unter, ganz schnell.

Ich habe keine Puffer, keine Reserven mehr,

dafür ist zuviel Zeit mit dieser Thematik vergangen und liegt noch vor mir.


Trigger und Co will ich nicht hören
Schluss damit, für mich, für immer.

Bin ich de-personalisiert/ derealisiert, fühle ich mich eben "anders", nicht so toll und Punkt.
War ich immer wieder, mein ganzes Leben lang, gehört zu mir.

Sonst bleibe ich ewig an und in dieser Thematik kleben.

Ich brauche noch lange Rezepte, muss also seine Praxis betreten -
aber ohne Krankheitsgefűhl.

Ich reduziere, ich bin nicht krank
weg mit "psychisch".

Bleib so achtsam, Brigitte.

Ich wünsche Dir einen schönen Tag,
Grüße
Katharina
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Re: Verspätetet Symptome nach Absetzen von Es-Citalopram

Beitrag von Jofab » Donnerstag, 01.03.18, 9:58

Liebe Brigitte,

von mir einen schnellen Gruss. Freut mich, dass es dir soweit ganz gut geht und du dir zugetraut hättest, deine
Enkel zu versorgen ! Trotzdem schön, dass es nicht nötig ist und deine Tochter ein bischen Glück im Unglück hatte.
Es wäre so schön, wenn du dich immer mehr stabilsieren kannst. Mit den Rückschlägen werden wir whl noch eine
Weile umgehen müssen - Hauptsache - der Trend zeigt nach oben ! ✌

Gut, dass du dich nicht verrückt machen lässt von einem Test. Du selbst kannst das am Allerbesten einschätzen !
Und gegen frühere Zustände geht es dir ja im Moment gar nicht so schlecht.
Bei mir sind es in erster Linie die Gefühle, die mir so arg zu schaffen machen. Alles Andere krieg ich hin.
Wenn es oft auch anstrengend ist.

Bin leider schon wieder auf dem Spung. Ich komme im Moment kaum dazu, auf eure lieben Beiträge zu antworten.
Das tut mir so leid.

Uns allen einen schönen sonnigen Tag und gute Gefühle !

ganz liebe Grüsse an dich
Ilse
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Re: Verspätetet Symptome nach Absetzen von Es-Citalopram

Beitrag von stubi » Donnerstag, 01.03.18, 11:05

Liebe Bittchen,

es freut mich wirklich sehr das eine Tochter Glück im Unglück hatte und in Anführungszeichen nur eine Zerrung hat. Das langt ja auch schon und ich wünsche ihr unbekannterweise gute Besserung.

Das du dich für deine Enkel eingesetzt und für sie gesorgt hättest, ist echt in deiner Situation eine super große Geste.
Doch was soll man machen als liebende Grossmutter und wenn das eigene Kind in Not ist, kann man es schon als natürlichen Reflex bezeichnen, da schaut man nicht nach dem eigenen Empfinden.

Nur vielen ist selbst dies abhanden gekommen, was ich so alles sehe und mitbekomme, da frage ich mich echt wie kann das sein?

Ja Diagnosen da scheiden sich die Geister, mir hat mal jemand erzählt, dass dies größtenteils auch Geldmacherei ist, denn da bekommen die mehr Geld von den Renten und Gesundheitskassen und wir Patienten haben letztendlich das nachsehen.

Alleine die Medikametation schädigt uns schon enorm, doch wir zählen nicht für die, ist alles nur profitorientiert und da bleibt der Mensch größtenteils auf der Strecke. Es mag schon seine Berechtigung haben, dass man solche Medikamente zum Einsatz bringt, doch nicht zum dauerhaften Gebrauch und mit viel mehr Aufklärung zu den Gefahren.

Doch Therapie ist teurer und da sind Pillen im Vergleich dazu provietabler, wir können überall darüber lesen, was alleine Ärzte sich von den Pharmaziekonzernen sponsern lassen.
Ich nehme ein Bluthochdruck- und Schilddrüssenmittel, als ich mir das Rezept dafür holen will, ist meine Ärztin krank und die Pharmavertretung war mit drei Tütchen für sie und den Sprechstundenhilfen da, mit der Aufschrift von den berühmten S..... Steinchen, soviel zu" kleine Geschenke erhalten die Freundschaft".

Ich wünsche dir liebe Bittchen von Herzen alles gute und ich wünsche dir einen hilfreichen Therapeuten zu finden.

Liebe Grüße
Stubi
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Re: Verspätetet Symptome nach Absetzen von Es-Citalopram

Beitrag von LenaLena » Donnerstag, 01.03.18, 20:12

Hallo Bittchen :)

Ich hab jetzt erst in dem anderen Thread gesehen, dass du auch in einer ähnlichen Situation bist wie ich :) Und du hast auch ähnlich ausgeschlichen wie ich... viel zu schnell, aber immerhin nicht abrupt abgesetzt.
Aber du bist mit 10 Monaten schon etwas weiter und es scheint ja etwas bergauf zu gehen, was mich wahnsinnig freut für dich!!
Gibt mir auch Hoffnung.

Du schriebst ja, dass die ersten 3 Monate nach null nicht so schlimm waren. Wie genau gings dir dort? Hattest du die typischen brain zaps direkt nach null nicht?
Bei mir gings leider direkt nach null los, also ich hab jetzt de facto schon 7 Monate Symptome... aber es ist seit Dezember/Januar schlimmer (aber gerade wieder etwas besser - Fenster?).

Und was ich dich noch fragen wollte, du hast ja gemeint, dass du jetzt wieder vor die Tür kannst... wie war das vorher? Konntest du also auch zeitenweise nicht vor die Tür? Und wegen welchen Symptomen?
Deine Antwort würde mich sehr freuen und interessieren :)

Ich finde, du machst das sehr gut und ich sehe große Verbesserungen bei dir - ich meine, 60km Auto fahren, wie toll ist das denn? :D
Das freut mich so sehr für dich.

ich wünsche dir weiterhin eine stetige Besserung und viel Ruhe, die du dir aktiv nimmst :)
Lena
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Re: Verspätetet Symptome nach Absetzen von Es-Citalopram

Beitrag von Bittchen » Freitag, 02.03.18, 15:21

Liebe Lena,

gerne antworte ich dir.
Seit Anfang Mai bin ich auf 0 ,da war ich noch in Psychotherapie und mir ging es ganz gut.
Die typischen brain zaps hatte ich nur sehr schwach,das hat mich nicht stutzig gemacht.
Dann kamen viele negative Ereignisse zusammen und ich bekam starke Neuroemotionen nach gut 3 Monaten.
Weinen,Wut ,Aggressionen,ich kenne das so nicht von mir.
Auch Schwindel,Kribbeln ,Schlaflosigkeit,innere Unruhe, hatte ich dann vermehrt.
Bis hin zu Suizidgedanken,das war eine schwere Zeit.
Erst wusste ich das nicht einzuschätzen,denn mir ging es auch mit Ads sehr oft schlecht und ich dachte an eine erneute depressive Krise.
Genauso war das Gefühl,nur weinen war für mich ganz neu,das konnte ich vorher Jahre nicht.
Mit den Medikament war ich wie unter einer Haube.
Aber seelischen Schmerz hatte ich sehr stark.

Aber ich hatte das Buch "Unglück auf Rezept" gelesen und habe danach das Forum hier gefunden.
Bei depressiven Phasen ziehe ich mich sehr zurück und nehme nicht an Aktivitäten draußen teil.
Das ist bei mir mir Angst verbunden im Ort Bekannte zu treffen und angesprochen zu werden.
Das war auch bei früheren Krisen mit Ads,ein Symptom bei mir.
Auto fahren machte mir Angst,das ist jetzt schon viel besser.
Wenn ich einen wichtigen Termin habe,geht das,aber ich habe unterwegs auch Angstgefühle.
Die nehme ich hin und beruhige mich mit meinem Mantra "Du stirbst nicht daran" solange ich ruhig weiter atmen kann,
geht es dann auch wieder besser.

Die elende Antriebslosigkeit macht mir sehr zu schaffen,aber auch da mache ich ganz kleine Fortschritte.
Gestern habe ich ein Glasregal geputzt und auch ein paar Spiegel.
Leider brauche ich immer noch ganz viel Pausen,erst gegen Abend fühle ich mich fast "normal."
Heute habe ich schon gekocht und meine Übungen auf dem Trampolin gemacht.
Mal sehen was noch geht,so eine kleine Putzeinheit habe ich heute noch auf dem Plan.

Im Moment habe ich keine neuen äußere Begebenheiten ,die mir immer wieder Zukunftsängste machen.
Da hoffe ich,dass ich doch etwas gelassener bei erneuten Hiobsbotschaften reagieren kann.
Liebe Lena,ich selbst habe lange nicht gemerkt,dass es etwas besser wurde.
Auch bin ich ganz vorsichtig ,es kann auch nur ein Fenster sein und die nächste Welle kommt.
Aber das ist schon wieder die sich selbst erfüllende Prophezeiung,da sind wir lieber zuversichtlich und hoffen auf ganz schnelle Genesung.

Alles Gute für dich und liebe Grüße
Brigitte
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Vorgeschichte:
Als junge Frau hatte ich schon zwei Suizidversuche,18 u.24.Jahre,1968 verbunden mit schmerzhaften Trennungen.

1986 nach der Geburt von der dritten Tochter das erste Mal Diagnose durch Frauenarzt ,Depression.


Medikationsverlauf:


Seit Feb.1992 trockene Alkoholikerin.Halbes Jahr später depressive Phase. Hausarzt spritzt alle 4 Wochen Imap.


1994 erneut starke depressive Symptome,jüngste Tochter hatte bald Kommunion,ich wollte funktionieren.
Hausarzt verschreibt das 1.Mal Aurorix(Mao-Hemmer),hat schnell gewirkt.
Ich hatte eine kurze Hypomanie. In den langen Jahren immer Mal wieder,jetzt schon ein paar Jahre nicht mehr.
Eingenommen bis 2004,dann keine Wirkung mehr.

2004,das erste Mal Akut-Psychiatrie, umgestellt worden auf Trevilor(Venla),immer wenn Wirkung nach ließ, erhöht worden,bis 300 mg.


Dann Inkontinenz und weitere Nebenwirkungen,zu schnell ausgeschlichen.
Umgestellt auf Escitalopram,zwischendurch Citralopram,
Nach ein paar Jahren wieder abgesetzt,immer zu schnell,i

2009 erneut schwere Episode,Hausarzt verschreibt wieder Aurorix,wirkt nicht mehr.
Auch 2009,endlich Psychotherapie,
Psychiater verschreibt Sertralin 25 mg, sehr starke Nebenwirkungen,Zittern,Unruhe,Angst,Selbstmordgedanken,so dass ich erneut,während der Psychotherapie, in die Akut- Psychiatrie muss.
Entlassung mit 50 mg Sertralin. als Nebenwirkung ,starken Durchfall.


Dann ohne Ausschleichen ,Umstellung auf Citalopram 40 mg. dann umgestellt auf 20 mg Es-Citalopram,

Absetzversuche scheitern immer wieder,da erneutes Auftreten der Krankheit diagnostiziert wird.

Absetzverlauf:
Anfang 2017 : Vom neuen Hausarzt ließ ich mir dann Tropfen verschreiben und reduzierte jede Woche einen Tropfen.
Seit Mai 2017 ohne Ad.

3.12.2017 Versuch der Wiedereindosierung von 0,5 mg Escitalopram - starker Durchfall, wieder weggelassen


Seit Ewigkeiten 125 mg L-Thyroxin gegen Unterfunktion der SD.

aktuelle Symptome
Jetzt bin ich in eine, angeblich leichte, Überfunktion geraten.
Symptome sind starke Schlafstörungen,Gereiztheit,Wut ,innere Unruhe und Beben,Kribbeln in Füßen und Waden,schwitzen,sehr trockener Mund,immer Durst.
Plaque in Halsschlagader ,vorgestern beim Endokrinologen fest gestellt,auch Polyneuropathie ,wird in beiden Beinen vermutet.

Erst einmal will ich versuchen ohne erneutes PP auszukommen.
Kein PP hat mich stabilisiert ,eigentlich hatte ich immer nur Nebenwirkungen,wie Inkontinenz und Schleimhautbluten erneut auftraten,beschloss ich auszuschleichen.
Auch Sehstörungen,Magengeschwüre,mit Teerstuhl hatte ich in den letzten drei Jahren .

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Re: Verspätetet Symptome nach Absetzen von Es-Citalopram

Beitrag von stubi » Freitag, 02.03.18, 17:38

Liebe Bittchen,

wie du das beschreibst könnte auch von mir sein, ich hoffe das du bald eine erhebliche Verbesserung verspürst.

Liebe Grüße
Stubi
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Re: Verspätetet Symptome nach Absetzen von Es-Citalopram

Beitrag von Bittchen » Freitag, 02.03.18, 20:16

Ja,liebe Stubi,

wir haben nicht grundlos zu dem falschen Seelentröster gegriffen.
Da stellt sich wieder die Frage,was war eher da,das Huhn oder das Ei ?

Auch dir baldige Erleichterung.
Ein Wochenende mit vielen guten Momenten wünsche ich dir.

Liebe Grüße
Brigitte
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1994 erneut starke depressive Symptome,jüngste Tochter hatte bald Kommunion,ich wollte funktionieren.
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Ich hatte eine kurze Hypomanie. In den langen Jahren immer Mal wieder,jetzt schon ein paar Jahre nicht mehr.
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2004,das erste Mal Akut-Psychiatrie, umgestellt worden auf Trevilor(Venla),immer wenn Wirkung nach ließ, erhöht worden,bis 300 mg.


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Umgestellt auf Escitalopram,zwischendurch Citralopram,
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2009 erneut schwere Episode,Hausarzt verschreibt wieder Aurorix,wirkt nicht mehr.
Auch 2009,endlich Psychotherapie,
Psychiater verschreibt Sertralin 25 mg, sehr starke Nebenwirkungen,Zittern,Unruhe,Angst,Selbstmordgedanken,so dass ich erneut,während der Psychotherapie, in die Akut- Psychiatrie muss.
Entlassung mit 50 mg Sertralin. als Nebenwirkung ,starken Durchfall.


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Jetzt bin ich in eine, angeblich leichte, Überfunktion geraten.
Symptome sind starke Schlafstörungen,Gereiztheit,Wut ,innere Unruhe und Beben,Kribbeln in Füßen und Waden,schwitzen,sehr trockener Mund,immer Durst.
Plaque in Halsschlagader ,vorgestern beim Endokrinologen fest gestellt,auch Polyneuropathie ,wird in beiden Beinen vermutet.

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Re: Verspätetet Symptome nach Absetzen von Es-Citalopram

Beitrag von stubi » Samstag, 03.03.18, 9:38

Liebe Brigitte, :hug:

vielen Dank das hätten wir uns alle verdient, denn diese Zustände sind schon grausam. Ich denke mir auch ständig das ich ja nur mit Absetzen der Pille mein Grundproblem (Depressionen) nicht einfach hinter mir habe, doch ich weiß mir so manchesmal keinen Rat mehr und habe arg damit zutun mich wieder in die Spur zubringen.

Liebe Brigitte ich wünsche dir von Herzen das du ein schönes Wochenende hast und du dich gut entspannen kannst und die Sonne dein Herz erwärmen möge.

Liebe Grüße
Renate
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