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Bittchen: Verspätetet Symptome nach Absetzen von Es-Citalopram

Wenn Antidepressiva abgesetzt werden, kann dies zu schweren und langwierigen Entzugserscheinungen führen. Viele Hersteller und Ärzte verharmlosen diese Problematik leider.
LenaLena
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Re: Verspätetet Symptome nach Absetzen von Es-Citalopram

Beitrag von LenaLena » Samstag, 03.03.18, 11:14

Liebe Brigitte,
danke vielmals für deine Antwort :)
Ja, ich habe gelesen, dass du schwere äußere Umstände hast. Ich leider auch, auch tw mit Anwalt und Co, komplett unverschuldet, und das ist wirklich das ALLERletzte, was wir in unserer Situation brauchen können.

Die Symptome nach 3 Monaten kenne ich so sehr gut. Das ist wirklich vom Absetzen.

Ich konnte auch kaum weinen unter AD (besonders aber keine positiven Emotionen empfinden!!), und einige Wochen nach dem Absetzen bekam ich richtige Weinanfälle, ohne Grund oder Auslöser. Zudem rührte mich vieles sofort zu Tränen, wenn ich ein Buch las oder einen Film ansah oder auch nur die Zeitung las... das habe ich phasenweise immer noch.
Bittchen hat geschrieben:
Freitag, 02.03.18, 15:21
Bei depressiven Phasen ziehe ich mich sehr zurück und nehme nicht an Aktivitäten draußen teil.
Das ist bei mir mir Angst verbunden im Ort Bekannte zu treffen und angesprochen zu werden.
Das war auch bei früheren Krisen mit Ads,ein Symptom bei mir.
Auto fahren machte mir Angst,das ist jetzt schon viel besser.
Wenn ich einen wichtigen Termin habe,geht das,aber ich habe unterwegs auch Angstgefühle.
Die nehme ich hin und beruhige mich mit meinem Mantra "Du stirbst nicht daran" solange ich ruhig weiter atmen kann,
geht es dann auch wieder besser.
Da meine Erkrankung ja eben die Angst war (Depression nie), hat sich das bei mir wohl in diese Richtung verstärkt. Zu wenig Antrieb habe ich auch jetzt im Entzug nie, sondern mich lähmt eher die Angst - und darum meide ich Aktivitäten. Wenn es mir halbwegs gut geht, versuche ich zwar schon, etwas zu machen, sei es nur ein 5min-Spaziergang, aber leider gipfeln die vielen Reize draußen sofort in Panik. Meine Nerven sind einfach dünn bis kaum vorhanden und komplett gereizt; ich hoffe, dass sich das mit der Genesung von selber gibt.
Die Angst und Panikattacken meiner Krankheit hatte ich ja schon mit viel harter Arbeit überwunden. Aber das war lang nicht so intensiv wie dieses Entzugsgeschehen.

Die Angst, angesprochen zu werden oder jemanden zu treffen, den ich kenne, hab ich genauso. Auto fahren ging bis vor 3 Monaten, jetzt nicht mehr (zu viele Reize). Termine kann ich schon monatelang gar nicht mehr wahrnehmen, habe alles abgesagt. Da muss ich einfach hoffen, dass es von selbst besser wird.

Aber das klingt ja bei dir schon nach erfreulichen kleinen, stetige Schritten :)

Wir müssen positiv und hoffnungsvoll bleiben, ich habe gemerkt, dass das sehr viel ausmacht. Negative Gedanken verstärken die Symptome nämlich noch.

Wir schaffen das :hug:

LG Lena

P.S.: Mich freut und ermutigt es übrigens enorm, wenn ich hier Leute wie dich antreffe, die auch falsch abgesetzt und nicht wieder eindosiert haben. Die Mehrheit der Berichte im Internet, die ich so finde, spricht von Erfahrungen mit Eindosieren/langsam reduzieren. Das gibt mir oft das Gefühl, dass etwas anderes quasi "nicht gut gehen" kann. Was natürlich nicht so ist - aber die Erfahrungswerte fehlen oft einfach, zumindest sind sie rar :)
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Re: Verspätetet Symptome nach Absetzen von Es-Citalopram

Beitrag von Jofab » Sonntag, 04.03.18, 10:32

Liebe Brigitte,

will mich schnell mal bei dir melden und dir und deinem Mann einen schönen erholsamen Sonntag wünschen !

Danke dir für deine lieben Worte und ich antworte dir hier.
Du schreibst, dass ich mir vielleicht ein wenig mehr Ruhe gönnen sollte. Ich kann so schlecht einschätzen,
was zuviel ist ! Und bin ja auch immer froh, wenn ich Beschäftigung habe !

Du hast recht, den Eintritt in die Rente habe ich vollkommen unterschätzt ! Und all die Dinge, die ich machen wollte,
sind mir versperrt durch den Entzug ! D.h. von 100 auf 0 !
Ich habe den Schritt schon sehr bereut, aber so hätte ich auch niemals voll arbeiten können wie vorher.
Und ich habe nicht bedacht, dass ich krank werden könnte und nicht mehr in der Lage bin, meine Nebenjobs zu
machen ! Das macht mir sehr zu schaffen.
Ich habe die Entscheidung unter dem Einfluss des Fluox. getroffen und da waren mir Bedenken oder Zweifel fremd !
Es war total unüberlegt.

Ich versuche, diese Existenzängste nicht zuzulassen - aber sie belasten mich doch im Unterbewusstsein sehr.
Ich brauche unbedingt einen Plan B !

Aber du kennst sie ja auch ! Deine Situation ist ja auch nicht leicht und schwer auszuhalten.

Diese Zeit geht es mir nicht so besonders gut. Am Donnerstagabend konnte ich nicht einmal in meine
geliebte NA-Gruppe ! Das ist selten. Jeden Vormittag überfallen mich diese "Krämpfe" im Magenbereich und
machen mir sehr zu schaffen. Ich fürchte sie sehr !

Es geht also nicht immer mit Ablenken und "Zusammenreissen" ! So gerne ich das auch hätte.
Und leider weiss ich das nicht vorher. Daher sind Verabredungen immer noch schwierig.
Und ich fürchte das Wochenende ! Es ist so still ! Zm Glück habe ich da an beiden Vormittagen die NA-Gruppen !

Aber gestern nachmittag habe ich es geschafft, meinen Schreibtisch aufzuräumen.
Die Schubladen quollen wirklich über ! Das schiebe ich seit Monaten vor mir her ! Und geputzt habe ich auch ein wenig !
Das sehe ich als grossen Fortschritt !
Und du schreibst, du hast am Freitag auch ein wenig im Haushalt machen können !

Bei mir ist es mit Sicherheit meine veränderte Einstellung, die mir sehr hilft, wieder Dinge zu versuchen, zu denen ich
mich lange nicht aufraffen konnte. Den gestern ging es mir auch nicht so besonders, da hätte ich vor ein paar
Monaten gar nichts gemacht.

Meine vernachlässigte Wohnung wieder schön zu machen gehört zu den Dingen, etwas Gutes für mich zu tun.
Es mir wert zu sein. Daran arbeite ich ja mit allen Kräften.

So sind es wirklich die kleinen Schritte, die uns voranbringen.
Und die Gewissheit, dass jeder Tag uns voranbringt in unserer Genesung !

Liebe Brigitte, ich hoffe, es geht dir heute erträglich und du kannst ein wenig Freude haben !

Liebe Grüsse
Ilse
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Re: Verspätetet Symptome nach Absetzen von Es-Citalopram

Beitrag von Rosenrot » Sonntag, 04.03.18, 17:52

Liebe Bittchen, :)

Kino ist aus. Es war ein schöner Ausflug für mich.

Ich wollte dir einen entspannten Abend wünschen. Viel Freude beim "Sommer auf Mallorca". Ich werde die "3 Tage des Condors" schauen, Robert Redford.

Herzliche Grüße :hug:
Rosenrot
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Re: Verspätetet Symptome nach Absetzen von Es-Citalopram

Beitrag von Bittchen » Sonntag, 04.03.18, 18:02

Liebe Rosenrot

es freut mich sehr,dass du einen schönen Ausflug hattest.
Robert Redford,würde mich auch reizen,aber ich bleibe bei etwas kitschig,das vertragen meine Nerven besser.

Dir auch einen erholsamen Abend mit dem schönen Robert Redford,lach.
Ganz liebe Grüße
Brigitte
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Als junge Frau hatte ich schon zwei Suizidversuche,18 u.24.Jahre,1968 verbunden mit schmerzhaften Trennungen.

1986 nach der Geburt von der dritten Tochter das erste Mal Diagnose durch Frauenarzt ,Depression.


Medikationsverlauf:


Seit Feb.1992 trockene Alkoholikerin.Halbes Jahr später depressive Phase. Hausarzt spritzt alle 4 Wochen Imap.


1994 erneut starke depressive Symptome,jüngste Tochter hatte bald Kommunion,ich wollte funktionieren.
Hausarzt verschreibt das 1.Mal Aurorix(Mao-Hemmer),hat schnell gewirkt.
Ich hatte eine kurze Hypomanie. In den langen Jahren immer Mal wieder,jetzt schon ein paar Jahre nicht mehr.
Eingenommen bis 2004,dann keine Wirkung mehr.

2004,das erste Mal Akut-Psychiatrie, umgestellt worden auf Trevilor(Venla),immer wenn Wirkung nach ließ, erhöht worden,bis 300 mg.


Dann Inkontinenz und weitere Nebenwirkungen,zu schnell ausgeschlichen.
Umgestellt auf Escitalopram,zwischendurch Citralopram,
Nach ein paar Jahren wieder abgesetzt,immer zu schnell,i

2009 erneut schwere Episode,Hausarzt verschreibt wieder Aurorix,wirkt nicht mehr.
Auch 2009,endlich Psychotherapie,
Psychiater verschreibt Sertralin 25 mg, sehr starke Nebenwirkungen,Zittern,Unruhe,Angst,Selbstmordgedanken,so dass ich erneut,während der Psychotherapie, in die Akut- Psychiatrie muss.
Entlassung mit 50 mg Sertralin. als Nebenwirkung ,starken Durchfall.


Dann ohne Ausschleichen ,Umstellung auf Citalopram 40 mg. dann umgestellt auf 20 mg Es-Citalopram,

Absetzversuche scheitern immer wieder,da erneutes Auftreten der Krankheit diagnostiziert wird.

Absetzverlauf:
Anfang 2017 : Vom neuen Hausarzt ließ ich mir dann Tropfen verschreiben und reduzierte jede Woche einen Tropfen.
Seit Mai 2017 ohne Ad.

3.12.2017 Versuch der Wiedereindosierung von 0,5 mg Escitalopram - starker Durchfall, wieder weggelassen


Seit Ewigkeiten 125 mg L-Thyroxin gegen Unterfunktion der SD.

aktuelle Symptome
Jetzt bin ich in eine, angeblich leichte, Überfunktion geraten.
Symptome sind starke Schlafstörungen,Gereiztheit,Wut ,innere Unruhe und Beben,Kribbeln in Füßen und Waden,schwitzen,sehr trockener Mund,immer Durst.
Plaque in Halsschlagader ,vorgestern beim Endokrinologen fest gestellt,auch Polyneuropathie ,wird in beiden Beinen vermutet.

Erst einmal will ich versuchen ohne erneutes PP auszukommen.
Kein PP hat mich stabilisiert ,eigentlich hatte ich immer nur Nebenwirkungen,wie Inkontinenz und Schleimhautbluten erneut auftraten,beschloss ich auszuschleichen.
Auch Sehstörungen,Magengeschwüre,mit Teerstuhl hatte ich in den letzten drei Jahren .

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Re: Verspätetet Symptome nach Absetzen von Es-Citalopram

Beitrag von Bittchen » Sonntag, 04.03.18, 18:07

Liebe Ilse,

Ich habe dir schon in deinem Thread geschrieben.
Wir müssen jetzt unser Küken abholen,sie kommt nicht mehr ganz so oft.
Das ist ein gutes Zeichen,dass sie immer mehr gesund wird.

Liebe Grüße Brigitte
PS. Morgen schreibe ich dir mehr.
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Dann ohne Ausschleichen ,Umstellung auf Citalopram 40 mg. dann umgestellt auf 20 mg Es-Citalopram,

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aktuelle Symptome
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Re: Verspätetet Symptome nach Absetzen von Es-Citalopram

Beitrag von Bittchen » Dienstag, 06.03.18, 10:06

Hallo ihr Lieben,

im Moment habe ich wieder stärkere Stimmungsschwankungen.
Jede Belastung oder negatives Gespräch wirft mich aus dem Gleichgewicht.
Da ich ein Mensch bin,der gerne schaut,dass es anderen gut geht und selber auf der Strecke bleibt,
werde ich sehen,wie ich das ändern kann.
Gestern hatte ich wieder so ein Aha Erlebnis.
Eine Freundin rief an,schüttet mir ihr Herz aus,weinte und ich weinte mit.
Danke ,dass du mir zugehört hast kam dann noch,
aber mir ging es danach den ganzen Tag schlecht.
Bei wem weine ich und finde Verständnis ?
Muss ich auf die virtuelle Welt ausweichen ?
Da muss ich sehen,wie sich das entwickelt.
Da ich keine Verwandschaft mehr aus meiner Herkunftsfamilie habe und vor 45 Jahren aus dem Ruhrgebiet nach Hessen gezogen bin,fühle ich mich immer mehr entwurzelt.
Kinder oder Ehemann sind manchmal kein Ersatz dafür,ich hoffe ihr versteht mich richtig.
Das Leben spielt sich in der realen Welt ab und ich verbringe zu viel Zeit am Computer.
Das ist auch dem Umstand geschuldet,dass ich hier nicht so fit bin und mich mit meinem Einfingersuchsystem
abmühe.
Dieses Forum gefunden zu haben,ist für mich ein Glücksfall.
Das werde ich nie vergessen.
Die Menschen hier geben mir sehr viel .
Weiterhin werde ich hier rein schauen.
Aber jetzt werde ich sehen ,ob ich mich mehr auf mich selber konzentrieren kann und mir vermehrt Gutes tun.
Ob mir das gelingt ist noch offen,da ich ja viele unerfreuliche Dinge in meinem Leben nicht geklärt sind und bei mir viel Angst verursachen.
Da fehlt mir noch die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen,die ich nicht ändern kann.
Mich hier immer wieder abzulenken, von meinen seelischen und körperlichen Einschränkungen(Antriebslosigkeit),das kann es nicht sein.
Kleine Schritte zurück,zu einem strukturiertem Tagesablauf ,ist mein Ziel.
Schon viele Jahre dauert dieser elende Zustand an,ich will was ändern.
Davon werde ich von Zeit zu Zeit berichten.

Alles erdenklich Gute und liebe Grüße
Brigitte
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Eingenommen bis 2004,dann keine Wirkung mehr.

2004,das erste Mal Akut-Psychiatrie, umgestellt worden auf Trevilor(Venla),immer wenn Wirkung nach ließ, erhöht worden,bis 300 mg.


Dann Inkontinenz und weitere Nebenwirkungen,zu schnell ausgeschlichen.
Umgestellt auf Escitalopram,zwischendurch Citralopram,
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2009 erneut schwere Episode,Hausarzt verschreibt wieder Aurorix,wirkt nicht mehr.
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Absetzversuche scheitern immer wieder,da erneutes Auftreten der Krankheit diagnostiziert wird.

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Jetzt bin ich in eine, angeblich leichte, Überfunktion geraten.
Symptome sind starke Schlafstörungen,Gereiztheit,Wut ,innere Unruhe und Beben,Kribbeln in Füßen und Waden,schwitzen,sehr trockener Mund,immer Durst.
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Erst einmal will ich versuchen ohne erneutes PP auszukommen.
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Re: Verspätetet Symptome nach Absetzen von Es-Citalopram

Beitrag von Jofab » Dienstag, 06.03.18, 10:17

Liebe Brigitte,

leider muss ich schon wieder dringend los.
Aber lass dich ganz fest drücken ! :hug:

Deine Worte erschüttern mich - mir geht es auch so !
Dem meisten Trost bekomme ich von euch ! Dafür bin ich unendlich dankbar.

Ich schreibe dir ausführlicher, sowie ich wieder zuhause bin.

Ganz liebe Grüsse
Ilse
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Re: Verspätetet Symptome nach Absetzen von Es-Citalopram

Beitrag von Petunia » Dienstag, 06.03.18, 11:01

Liebe Bittchen,

Ich möchte Dir eine dicke Umarmung dalassen.

Das entwurzelte Gefühl kann ich gut nachvollziehen. Aber auch wenn Ehemann und Kind den Verlust der Ursprungsfamilie nicht ersetzen können, so ist es doch so gut, dass Du sie zumindest hast.

Jemanden zum Ausweinen haben in der realen Welt, ja, das wäre schön. Aber das Forum ist für mich auch ein Segen. Ich weiss gar nicht, was ich ohne Euch hier machen sollte in dieser schweren Zeit

Ich drücke Dir fest die Daumen, dass Du Dich gut strukturieren kannst in Deinem Alltag. Das versuche ich auch so gut es geht. In kleinen Schritten. Heute koche ich mir was.

Und ich freue mich, wenn Du Dich hier nicht ganz zurückziehst und immer mal berichtest, wie es Dir geht. Das wäre schön.

Ganz liebe Grüße Beate
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Re: Verspätetet Symptome nach Absetzen von Es-Citalopram

Beitrag von Rosenrot » Dienstag, 06.03.18, 21:03

Liebe Brigitte, :)

ich wünsche dir von Herzen, dass es dir gelingt, die gewünschte Struktur in deinen Tagesablauf zu bringen. Und dass du die Dinge, die dir gut tun, hegen und pflegen kannst.

Mach schön kleine Schritte und sei liebevoll und nachsichtig mit dir selbst.

Ich freu mich immer, von dir zu lesen.

Gute Besserung und ganz liebe Grüße :hug:
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Re: Verspätetet Symptome nach Absetzen von Es-Citalopram

Beitrag von stubi » Mittwoch, 07.03.18, 10:22

Liebe Brigitte,

ich kann dich sooo gut verstehen und in dich hineinfühlen, obwohl ich es sehr schade finde, dass du dich mehr zurückziehen willst, ich empfinde gerade ein schmerzhaftes Gefühl in meiner Seele, anders kann ich es nicht beschreiben.

Doch du musst das tun was für dich am besten ist und das sollst du auch, du hast recht, leben findet um einen herum statt und hier ist virituelles Leben, da kann man nie richtig wissen was wahr und fiktion ist.

Dich habe ich, seit ich auf deinen Thraet gestossen, immer als real und identisch erlebt, dass kann aber auch an den vielen Gemeinsamkeiten liegen, die ich glaube, mit dir zu haben.

Ich wünsche Dir von Herzen alles alles Gute und schicke dir viellllllll positive Energie für dein Vorhaben im wirklichen Leben, weiterhin so erfolgreich voranzuschreiten du es wie bisher geschafft hast. :fly:

Mit Sicherheit wirst Du und auch (ich) es schaffen, dass Du, wir das mollige, zufriedene Lebensgefühl für uns spüren und geniesen können.

Herzlichst <3 :hug:
Renate
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Re: Verspätetet Symptome nach Absetzen von Es-Citalopram

Beitrag von Bittchen » Donnerstag, 08.03.18, 10:34

Liebe Ilse,liebe Renate,liebe Beate und liebe Rosenrot,

Vielen Dank für eure lieben Worte und Wünsche.
Wenn ich mich etwas stabilisiert habe ,werde ich berichten.
Das ist mir wichtig.

Bis dahin alles erdenklich Gute und liebe Grüße
Bittchen
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1986 nach der Geburt von der dritten Tochter das erste Mal Diagnose durch Frauenarzt ,Depression.


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Ich hatte eine kurze Hypomanie. In den langen Jahren immer Mal wieder,jetzt schon ein paar Jahre nicht mehr.
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2004,das erste Mal Akut-Psychiatrie, umgestellt worden auf Trevilor(Venla),immer wenn Wirkung nach ließ, erhöht worden,bis 300 mg.


Dann Inkontinenz und weitere Nebenwirkungen,zu schnell ausgeschlichen.
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Re: Verspätetet Symptome nach Absetzen von Es-Citalopram

Beitrag von stubi » Samstag, 10.03.18, 9:40

Liebe Brigitte, :hug:

ich habe mir das Buch " Endlich frei" Schritte aus er Depression von Josef Giger - Buetler schicken lassen und was ich da bisher gelesen habe, trifft grossteils auch auf meinen Zustand zu.
Nun ich möchte nun weiterlesen und schauen was dieser Mann weiter schreibt und vielleicht kann auch ich mir helfen und ein erträgliches Leben führen.
Zur Zeit ist es besonders schwer bei mir, aber vielleicht ist der Jahreszeitenwechsel geschuldet.

Ich hoffe bei dir geht es einigermaßen gut und wünsche dir alles erdenklich Gute.

Liebe Grüße
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Re: Verspätetet Symptome nach Absetzen von Es-Citalopram

Beitrag von Bittchen » Samstag, 10.03.18, 11:42

Liebe Renate,

schön,dass du meiner Empfehlung folgst und das Buch lesen willst.
Für mich sind in dem Buch sehr hilfreiche Erkenntnisse zu lesen.
Danke,dass du fragst,mir geht es im Moment recht gut,aber ich traue dem Frieden noch nicht so ganz und achte sehr auf mich.
Solange ich keine negativen Nachrichten bekomme, bezüglich der Erbangelegenheiten,halte ich mich den Umständen entsprechend gut.

Da ich schon Jahrzehnte an Depressionen erkrankt bin und jetzt nach langer Zeit wieder ohne Medikamente bin,werde ich abwarten müssen,wie sich mein Zustand entwickelt.
Aber ich sorge gut für meine körperliche Gesundheit,gönne mir genug Ruhe und kann auch wieder raus gehen.
Habe noch Geduld,ich hatte schon sehr lange schlechte Phasen ,gerade auch mit Medikament und jetzt ohne hoffe ich auf Besserung.

Auch mein Kopf ist freier und das hellere Licht lässt mich zuversichtlicher sein.
Gestern habe ich mir Frühlingsblumen gekauft und werde nach und nach Hof und die Terrasse freundlicher gestalten.
Dazu habe ich wieder Lust,das ging sehr lange nicht.

Alles erdenklich Gute wünsche ich dir und bleibe dran,aber setze dich nicht unter Druck..
Mache ganz kleine Schritte,die bringen dich auch weiter und verliere nie die Hoffnung.
Mein Motto ist immer wieder"Jeder Tag ist ein neuer Anfang ."
Das ist der Titel eines Buches aus der AA Literatur.
Da kannst du jeden Tag begleitende Gedanken für alkoholkranke Frauen lesen.
Diese Zeilen begleiten mich täglich, seit sehr vielen Jahren.

Liebe Grüße und ein gutes Wochenende
wünscht dir Brigitte
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Vorgeschichte:
Als junge Frau hatte ich schon zwei Suizidversuche,18 u.24.Jahre,1968 verbunden mit schmerzhaften Trennungen.

1986 nach der Geburt von der dritten Tochter das erste Mal Diagnose durch Frauenarzt ,Depression.


Medikationsverlauf:


Seit Feb.1992 trockene Alkoholikerin.Halbes Jahr später depressive Phase. Hausarzt spritzt alle 4 Wochen Imap.


1994 erneut starke depressive Symptome,jüngste Tochter hatte bald Kommunion,ich wollte funktionieren.
Hausarzt verschreibt das 1.Mal Aurorix(Mao-Hemmer),hat schnell gewirkt.
Ich hatte eine kurze Hypomanie. In den langen Jahren immer Mal wieder,jetzt schon ein paar Jahre nicht mehr.
Eingenommen bis 2004,dann keine Wirkung mehr.

2004,das erste Mal Akut-Psychiatrie, umgestellt worden auf Trevilor(Venla),immer wenn Wirkung nach ließ, erhöht worden,bis 300 mg.


Dann Inkontinenz und weitere Nebenwirkungen,zu schnell ausgeschlichen.
Umgestellt auf Escitalopram,zwischendurch Citralopram,
Nach ein paar Jahren wieder abgesetzt,immer zu schnell,i

2009 erneut schwere Episode,Hausarzt verschreibt wieder Aurorix,wirkt nicht mehr.
Auch 2009,endlich Psychotherapie,
Psychiater verschreibt Sertralin 25 mg, sehr starke Nebenwirkungen,Zittern,Unruhe,Angst,Selbstmordgedanken,so dass ich erneut,während der Psychotherapie, in die Akut- Psychiatrie muss.
Entlassung mit 50 mg Sertralin. als Nebenwirkung ,starken Durchfall.


Dann ohne Ausschleichen ,Umstellung auf Citalopram 40 mg. dann umgestellt auf 20 mg Es-Citalopram,

Absetzversuche scheitern immer wieder,da erneutes Auftreten der Krankheit diagnostiziert wird.

Absetzverlauf:
Anfang 2017 : Vom neuen Hausarzt ließ ich mir dann Tropfen verschreiben und reduzierte jede Woche einen Tropfen.
Seit Mai 2017 ohne Ad.

3.12.2017 Versuch der Wiedereindosierung von 0,5 mg Escitalopram - starker Durchfall, wieder weggelassen


Seit Ewigkeiten 125 mg L-Thyroxin gegen Unterfunktion der SD.

aktuelle Symptome
Jetzt bin ich in eine, angeblich leichte, Überfunktion geraten.
Symptome sind starke Schlafstörungen,Gereiztheit,Wut ,innere Unruhe und Beben,Kribbeln in Füßen und Waden,schwitzen,sehr trockener Mund,immer Durst.
Plaque in Halsschlagader ,vorgestern beim Endokrinologen fest gestellt,auch Polyneuropathie ,wird in beiden Beinen vermutet.

Erst einmal will ich versuchen ohne erneutes PP auszukommen.
Kein PP hat mich stabilisiert ,eigentlich hatte ich immer nur Nebenwirkungen,wie Inkontinenz und Schleimhautbluten erneut auftraten,beschloss ich auszuschleichen.
Auch Sehstörungen,Magengeschwüre,mit Teerstuhl hatte ich in den letzten drei Jahren .

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Re: Verspätetet Symptome nach Absetzen von Es-Citalopram

Beitrag von Rosenrot » Samstag, 10.03.18, 18:07

Liebe Brigitte, :)

"Auch mein Kopf ist freier und das hellere Licht lässt mich zuversichtlicher sein.
Gestern habe ich mir Frühlingsblumen gekauft und werde nach und nach Hof und die Terrasse freundlicher gestalten.
Dazu habe ich wieder Lust,das ging sehr lange nicht." :party2:

Wie schön zu lesen! Ich freu mich für dich.

Liebe Grüße :hug:
Rosenrot
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Re: Verspätetet Symptome nach Absetzen von Es-Citalopram

Beitrag von stubi » Samstag, 10.03.18, 18:28

Liebe Brigitte,

es freut mich das es dir besser geht und du dich besser fühlst.

Ja diese Depression sind schon sehr schlimm und ich leide auch schon seit meiner Kindheit darunter.

Du hast recht, jeder Tag ist ein neuer Anfang.

Ich wünsche dir Recht viel Sonnenschein und ein schönes Wochenende :party2:

Liebe Grüße
Renate
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Re: Verspätetet Symptome nach Absetzen von Es-Citalopram

Beitrag von Bittchen » Samstag, 10.03.18, 18:42

Liebe Renate,liebe Rosenrot,

danke für eure lieben Grüße und Wünsche.
Heute hänge ich etwas durch,ich war gestern auch noch mit einer Freundin in einem Möbelhaus,das war etwas anstrengend.
Es ist nervend immer wieder aufzupassen ,dass es ja nicht zuviel wird,aber ich will mich nicht beklagen.
Im Großen und Ganzen ,wenn ich die Pausen einhalte, geht es mir recht gut.
Allen hier wünsche ich immer wieder die Hoffnung auf eine gute Zeit.
Manchmal ist sehr viel Geduld gefragt,aber aufgeben gilt nicht.

LG Bittchen
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Vorgeschichte:
Als junge Frau hatte ich schon zwei Suizidversuche,18 u.24.Jahre,1968 verbunden mit schmerzhaften Trennungen.

1986 nach der Geburt von der dritten Tochter das erste Mal Diagnose durch Frauenarzt ,Depression.


Medikationsverlauf:


Seit Feb.1992 trockene Alkoholikerin.Halbes Jahr später depressive Phase. Hausarzt spritzt alle 4 Wochen Imap.


1994 erneut starke depressive Symptome,jüngste Tochter hatte bald Kommunion,ich wollte funktionieren.
Hausarzt verschreibt das 1.Mal Aurorix(Mao-Hemmer),hat schnell gewirkt.
Ich hatte eine kurze Hypomanie. In den langen Jahren immer Mal wieder,jetzt schon ein paar Jahre nicht mehr.
Eingenommen bis 2004,dann keine Wirkung mehr.

2004,das erste Mal Akut-Psychiatrie, umgestellt worden auf Trevilor(Venla),immer wenn Wirkung nach ließ, erhöht worden,bis 300 mg.


Dann Inkontinenz und weitere Nebenwirkungen,zu schnell ausgeschlichen.
Umgestellt auf Escitalopram,zwischendurch Citralopram,
Nach ein paar Jahren wieder abgesetzt,immer zu schnell,i

2009 erneut schwere Episode,Hausarzt verschreibt wieder Aurorix,wirkt nicht mehr.
Auch 2009,endlich Psychotherapie,
Psychiater verschreibt Sertralin 25 mg, sehr starke Nebenwirkungen,Zittern,Unruhe,Angst,Selbstmordgedanken,so dass ich erneut,während der Psychotherapie, in die Akut- Psychiatrie muss.
Entlassung mit 50 mg Sertralin. als Nebenwirkung ,starken Durchfall.


Dann ohne Ausschleichen ,Umstellung auf Citalopram 40 mg. dann umgestellt auf 20 mg Es-Citalopram,

Absetzversuche scheitern immer wieder,da erneutes Auftreten der Krankheit diagnostiziert wird.

Absetzverlauf:
Anfang 2017 : Vom neuen Hausarzt ließ ich mir dann Tropfen verschreiben und reduzierte jede Woche einen Tropfen.
Seit Mai 2017 ohne Ad.

3.12.2017 Versuch der Wiedereindosierung von 0,5 mg Escitalopram - starker Durchfall, wieder weggelassen


Seit Ewigkeiten 125 mg L-Thyroxin gegen Unterfunktion der SD.

aktuelle Symptome
Jetzt bin ich in eine, angeblich leichte, Überfunktion geraten.
Symptome sind starke Schlafstörungen,Gereiztheit,Wut ,innere Unruhe und Beben,Kribbeln in Füßen und Waden,schwitzen,sehr trockener Mund,immer Durst.
Plaque in Halsschlagader ,vorgestern beim Endokrinologen fest gestellt,auch Polyneuropathie ,wird in beiden Beinen vermutet.

Erst einmal will ich versuchen ohne erneutes PP auszukommen.
Kein PP hat mich stabilisiert ,eigentlich hatte ich immer nur Nebenwirkungen,wie Inkontinenz und Schleimhautbluten erneut auftraten,beschloss ich auszuschleichen.
Auch Sehstörungen,Magengeschwüre,mit Teerstuhl hatte ich in den letzten drei Jahren .

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Re: Verspätetet Symptome nach Absetzen von Es-Citalopram

Beitrag von Jofab » Samstag, 10.03.18, 23:43

Liebe Brigtte,

erstmal möchte ich mich bei dir für die lieben Worte in meinem Thread bedanken !

Ich glaube, ich sollte im Moment diese Dosisveränderungen lassen. Es ist wahrscheinlich zuviel Stress fürs ZNS.

Aber ich freue mich, dass es dir recht gut geht und du gut auf dich achtest !
Das merkt man auch daran, dass du wieder Lust verspürst, es dir schön zu machen, auch mit Blumen !
Endlich ist das Wetter wieder besser und du spürst auch die positive Wirkung aufs Gemüt.

Das du deinen Alltag in Angriff nehmen willst und überhaupt der Wunsch da ist, ist ein gutes Zeichen für mehr
Lebensmut !
Und da ist es manchmal schwierig, das richtige Mass zu finden.
Aber mit der Zeit lernt man auch das.

Wünsche dir viel Geduld für unserem Weg ins Licht aus dem Dunkel der Depressionen.

Alles Liebe
Ilse
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Re: Verspätetet Symptome nach Absetzen von Es-Citalopram

Beitrag von Rosenrot » Freitag, 16.03.18, 22:25

Liebe Brigitte, :)

hab' Dank für deinen lieben Gruß in meinem Thread.

Um so mehr freue ich mich, dass du so positiv berichten kannst.

Sollst mal sehen - noch ein bisschen Zeit und dann stehen wir alle als leuchtendes Vorbild für diesen anspruchsvollen Weg!

Sei herzlich gedrückt! :hug:

Rosenrot
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Re: Verspätetet Symptome nach Absetzen von Es-Citalopram

Beitrag von Jofab » Sonntag, 18.03.18, 10:06

Liebe Brigitte,

auch für dich einen ganz schönen Sonntag ! :)
Danke für deine Worte an Brigitte ! Du sprichst mir aus der Seele.

Ich hoffe, dir selbst geht es stimmungsmässig ganz gut.
Hier scheint so schön die Sonne, auch wenn es kalt dabei ist.

Ganz liebe Grüsse an dich und viele schöne Momente heute.
Ilse
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Re: Verspätetet Symptome nach Absetzen von Es-Citalopram

Beitrag von Bittchen » Sonntag, 18.03.18, 10:25

Hallo liebe Ilse,

das war Gedankenübertragung,wie schön ist das denn ?
Danke,mir geht es nicht nur stimmungsmäßig gut,im Moment kann ich auch körperlich nicht klagen.
Auch wenn der familiäre Ärger noch immer über uns schwebt,bin ich zu der Einsicht gekommen,dass wir als engste Familie was haben,dass es nicht zu kaufen gibt.
Leider sehe ich das nur so,wenn sich die sch....Depression verzogen hat.
Gestern ist ein ganz lieber AA Freund an COPD gestorben.
Das Gespräch mit seiner Frau,auch eine ganz liebe Alanon,hat mich schon sehr mitgenommen.
Aber ich konnte lange zuhören und mit ihr traurig sein.
Wir werden uns nächste Woche treffen und einen angemessen guten Tag miteinander verbringen.
Lieben Freunden Zeit zu schenken ist mir wieder möglich und so wichtig.
Das die Gefühle wieder da sind,wenn auch nicht nur die Schönen,das ist ein großes Geschenk.

Liebe Grüße
Brigitte
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Als junge Frau hatte ich schon zwei Suizidversuche,18 u.24.Jahre,1968 verbunden mit schmerzhaften Trennungen.

1986 nach der Geburt von der dritten Tochter das erste Mal Diagnose durch Frauenarzt ,Depression.


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Seit Feb.1992 trockene Alkoholikerin.Halbes Jahr später depressive Phase. Hausarzt spritzt alle 4 Wochen Imap.


1994 erneut starke depressive Symptome,jüngste Tochter hatte bald Kommunion,ich wollte funktionieren.
Hausarzt verschreibt das 1.Mal Aurorix(Mao-Hemmer),hat schnell gewirkt.
Ich hatte eine kurze Hypomanie. In den langen Jahren immer Mal wieder,jetzt schon ein paar Jahre nicht mehr.
Eingenommen bis 2004,dann keine Wirkung mehr.

2004,das erste Mal Akut-Psychiatrie, umgestellt worden auf Trevilor(Venla),immer wenn Wirkung nach ließ, erhöht worden,bis 300 mg.


Dann Inkontinenz und weitere Nebenwirkungen,zu schnell ausgeschlichen.
Umgestellt auf Escitalopram,zwischendurch Citralopram,
Nach ein paar Jahren wieder abgesetzt,immer zu schnell,i

2009 erneut schwere Episode,Hausarzt verschreibt wieder Aurorix,wirkt nicht mehr.
Auch 2009,endlich Psychotherapie,
Psychiater verschreibt Sertralin 25 mg, sehr starke Nebenwirkungen,Zittern,Unruhe,Angst,Selbstmordgedanken,so dass ich erneut,während der Psychotherapie, in die Akut- Psychiatrie muss.
Entlassung mit 50 mg Sertralin. als Nebenwirkung ,starken Durchfall.


Dann ohne Ausschleichen ,Umstellung auf Citalopram 40 mg. dann umgestellt auf 20 mg Es-Citalopram,

Absetzversuche scheitern immer wieder,da erneutes Auftreten der Krankheit diagnostiziert wird.

Absetzverlauf:
Anfang 2017 : Vom neuen Hausarzt ließ ich mir dann Tropfen verschreiben und reduzierte jede Woche einen Tropfen.
Seit Mai 2017 ohne Ad.

3.12.2017 Versuch der Wiedereindosierung von 0,5 mg Escitalopram - starker Durchfall, wieder weggelassen


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Symptome sind starke Schlafstörungen,Gereiztheit,Wut ,innere Unruhe und Beben,Kribbeln in Füßen und Waden,schwitzen,sehr trockener Mund,immer Durst.
Plaque in Halsschlagader ,vorgestern beim Endokrinologen fest gestellt,auch Polyneuropathie ,wird in beiden Beinen vermutet.

Erst einmal will ich versuchen ohne erneutes PP auszukommen.
Kein PP hat mich stabilisiert ,eigentlich hatte ich immer nur Nebenwirkungen,wie Inkontinenz und Schleimhautbluten erneut auftraten,beschloss ich auszuschleichen.
Auch Sehstörungen,Magengeschwüre,mit Teerstuhl hatte ich in den letzten drei Jahren .

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