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Bittchen: Verspätetet Symptome nach Absetzen von Es-Citalopram

Wenn Antidepressiva abgesetzt werden, kann dies zu schweren und langwierigen Entzugserscheinungen führen. Viele Hersteller und Ärzte verharmlosen diese Problematik leider.
Jofab
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Re: Verspätetet Symptome nach Absetzen von Es-Citalopram

Beitrag von Jofab » Sonntag, 18.02.18, 9:31

Guten Morgen, liebe Brigitte,

möchte dir mal eben einen schönen Sonntag wünschen !
Es ist schon befriedigend, mit einem Arzt ein Gespräch führen zu können, in dem nicht von vorneherein die
eigenen Erfahrungen angezweifelt werden ! Das freut mich für dich.

Ich stimme der Ansicht von Rosenrot vollkommen zu : es muss Ärzte geben, die von ihren Patienten mit
der Absetzproblematik konfrontiert werden und sich auch informieren.
Aber sie verschreiben die Mittel - da ist es schwierig, dazu zu stehen, welch massive Beschwerden dadurch hervorgerufen
werden können.
Mein Neurologe hat mir ja auch gerade wieder erklärt, dass er zu 0 % glaubt, dass meine Probleme etwas mit dem
Absetzen zu tun haben könnten !
Meine Therapie fängt jetzt richtig an und dir wünsche ich auch, dass du bald einen guten Therapeuten findest !

Schön, dass du die Autofahrt so gut geschafft hast ! So sind es wirklich die kleinen Erfolge, die zählen !
Ich war vorgestern sogar in der Oper und habe 3 Stunden stillsitzen können und es geschafft.
Mag nicht immer ängstlich abwarten, ob es mir dann und dann gut geht. Habe das einfach gemacht.

Morgens ist es nach wie vor schlimm mit hohem Puls und Verzweiflung, aber ich versuche, besser damit
umzugehen. Gleich ins Meeting und dann zum Nachmeeting ins Cafe.
Meine Therapie fängt jetzt richtig an und ich wünsche dir auch, dass du einen guten Therapeuten findest.

Alles Gute :hug:
Ilse
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Re: Verspätetet Symptome nach Absetzen von Es-Citalopram

Beitrag von Bittchen » Sonntag, 18.02.18, 10:17

Liebe Rosenrot ,

danke für deine Worte .
Ja,ich werde versuchen zuversichtlich zu sein,aber gestern und im Moment geht es mir eher bescheiden .
Mal schauen wie sich der Tag entwickelt.
Für dich auch alles erdenklich Gute.

Liebe Grüße Bittchen
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Rosenrot
Vorgeschichte:
Als junge Frau hatte ich schon zwei Suizidversuche,18 u.24.Jahre,1968 verbunden mit schmerzhaften Trennungen.

1986 nach der Geburt von der dritten Tochter das erste Mal Diagnose durch Frauenarzt ,Depression.


Medikationsverlauf:


Seit Feb.1992 trockene Alkoholikerin.Halbes Jahr später depressive Phase. Hausarzt spritzt alle 4 Wochen Imap.


1994 erneut starke depressive Symptome,jüngste Tochter hatte bald Kommunion,ich wollte funktionieren.
Hausarzt verschreibt das 1.Mal Aurorix(Mao-Hemmer),hat schnell gewirkt.
Ich hatte eine kurze Hypomanie. In den langen Jahren immer Mal wieder,jetzt schon ein paar Jahre nicht mehr.
Eingenommen bis 2004,dann keine Wirkung mehr.

2004,das erste Mal Akut-Psychiatrie, umgestellt worden auf Trevilor(Venla),immer wenn Wirkung nach ließ, erhöht worden,bis 300 mg.


Dann Inkontinenz und weitere Nebenwirkungen,zu schnell ausgeschlichen.
Umgestellt auf Escitalopram,zwischendurch Citralopram,
Nach ein paar Jahren wieder abgesetzt,immer zu schnell,i

2009 erneut schwere Episode,Hausarzt verschreibt wieder Aurorix,wirkt nicht mehr.
Auch 2009,endlich Psychotherapie,
Psychiater verschreibt Sertralin 25 mg, sehr starke Nebenwirkungen,Zittern,Unruhe,Angst,Selbstmordgedanken,so dass ich erneut,während der Psychotherapie, in die Akut- Psychiatrie muss.
Entlassung mit 50 mg Sertralin. als Nebenwirkung ,starken Durchfall.


Dann ohne Ausschleichen ,Umstellung auf Citalopram 40 mg. dann umgestellt auf 20 mg Es-Citalopram,

Absetzversuche scheitern immer wieder,da erneutes Auftreten der Krankheit diagnostiziert wird.

Absetzverlauf:
Anfang 2017 : Vom neuen Hausarzt ließ ich mir dann Tropfen verschreiben und reduzierte jede Woche einen Tropfen.
Seit Mai 2017 ohne Ad.

3.12.2017 Versuch der Wiedereindosierung von 0,5 mg Escitalopram - starker Durchfall, wieder weggelassen


Seit Ewigkeiten 125 mg L-Thyroxin gegen Unterfunktion der SD.

aktuelle Symptome
Jetzt bin ich in eine, angeblich leichte, Überfunktion geraten.
Symptome sind starke Schlafstörungen,Gereiztheit,Wut ,innere Unruhe und Beben,Kribbeln in Füßen und Waden,schwitzen,sehr trockener Mund,immer Durst.
Plaque in Halsschlagader ,vorgestern beim Endokrinologen fest gestellt,auch Polyneuropathie ,wird in beiden Beinen vermutet.

Erst einmal will ich versuchen ohne erneutes PP auszukommen.
Kein PP hat mich stabilisiert ,eigentlich hatte ich immer nur Nebenwirkungen,wie Inkontinenz und Schleimhautbluten erneut auftraten,beschloss ich auszuschleichen.
Auch Sehstörungen,Magengeschwüre,mit Teerstuhl hatte ich in den letzten drei Jahren .

Bittchen
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Re: Verspätetet Symptome nach Absetzen von Es-Citalopram

Beitrag von Bittchen » Sonntag, 18.02.18, 10:23

Liebe Ilse,

auch dir lieben Dank für deine Worte.
Es ist schön zu lesen,dass du schöne Aktivitäten genießen kannst.
Auch wenn es dir heute Morgen nicht so gut geht, der Besuch der Oper war ein großer Schritt nach vorne.
Dein Plan für den Sonntag liest sich gut.

Liebe Grüße Bittchen
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Seit Feb.1992 trockene Alkoholikerin.Halbes Jahr später depressive Phase. Hausarzt spritzt alle 4 Wochen Imap.


1994 erneut starke depressive Symptome,jüngste Tochter hatte bald Kommunion,ich wollte funktionieren.
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Ich hatte eine kurze Hypomanie. In den langen Jahren immer Mal wieder,jetzt schon ein paar Jahre nicht mehr.
Eingenommen bis 2004,dann keine Wirkung mehr.

2004,das erste Mal Akut-Psychiatrie, umgestellt worden auf Trevilor(Venla),immer wenn Wirkung nach ließ, erhöht worden,bis 300 mg.


Dann Inkontinenz und weitere Nebenwirkungen,zu schnell ausgeschlichen.
Umgestellt auf Escitalopram,zwischendurch Citralopram,
Nach ein paar Jahren wieder abgesetzt,immer zu schnell,i

2009 erneut schwere Episode,Hausarzt verschreibt wieder Aurorix,wirkt nicht mehr.
Auch 2009,endlich Psychotherapie,
Psychiater verschreibt Sertralin 25 mg, sehr starke Nebenwirkungen,Zittern,Unruhe,Angst,Selbstmordgedanken,so dass ich erneut,während der Psychotherapie, in die Akut- Psychiatrie muss.
Entlassung mit 50 mg Sertralin. als Nebenwirkung ,starken Durchfall.


Dann ohne Ausschleichen ,Umstellung auf Citalopram 40 mg. dann umgestellt auf 20 mg Es-Citalopram,

Absetzversuche scheitern immer wieder,da erneutes Auftreten der Krankheit diagnostiziert wird.

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Jetzt bin ich in eine, angeblich leichte, Überfunktion geraten.
Symptome sind starke Schlafstörungen,Gereiztheit,Wut ,innere Unruhe und Beben,Kribbeln in Füßen und Waden,schwitzen,sehr trockener Mund,immer Durst.
Plaque in Halsschlagader ,vorgestern beim Endokrinologen fest gestellt,auch Polyneuropathie ,wird in beiden Beinen vermutet.

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Re: Verspätetet Symptome nach Absetzen von Es-Citalopram

Beitrag von stubi » Sonntag, 18.02.18, 12:30

Liebe Bitten,

ich wünsche Dir viel Kraft und Sonnenschein im äußeren wie innerlich.

Du bist eine sehr starke, tapfere und kluge Frau.

Ich habe dies vorgestern gehört und es stammt aus der Bibel, nun ich bin nicht christlich, doch vielleicht hilft es auch dir.

" In aller Demut ehre dich selbst und gib dir das Recht das dir zusteht.
Versag dir nicht das Glück des Tages und wenn du andere beschenkst, vergiss dich selber nicht, denn wer sich selbst nichts gutes tut ist unerträglich."

Nun ich habe das von einem Pater der auch Psychotherapeut ist gehört, es steht im Zusammenhang mit Selbstwertgefühl und ich denke immer noch darüber nach, was dies wohl zu bedeuten hat für mich selbst.

Ich habe einen Teil deiner Geschichte gelesen und sehr sehr viele Parallelen zu mir und meiner Geschichte. In meinen Augen bist du ein sehr ehrlicher und wertvoller Mensch, ich wünsche dir von Herzen alles Gute.

Liebe Grüße
Stubi
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Re: Verspätetet Symptome nach Absetzen von Es-Citalopram

Beitrag von Katharina » Sonntag, 18.02.18, 12:42

Screenshot_20180218-123649.jpg
Daumen hoch....


Stubi s Beitrag, ich kann nicht zitieren und nicht verlinken


Hallo, guten Morgen!

Liebes Bittchen, :hug:
darf ich bei Dir auch fragen
wie geht es Dir, Stubi?

Macht es Beide gut und tapfer für heute liebe Grüße alles erdenklich Gute
Danke
Katharina
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Re: Verspätetet Symptome nach Absetzen von Es-Citalopram

Beitrag von Bittchen » Sonntag, 18.02.18, 13:14

Liebe Stubi,liebe Katharina,

danke für das hilfreiche Zitat aus der Bibel.
Das werde ich mir jetzt öfter ins Gedächtnis rufen.

Liebe Stubi,ich glaube es bedeutet,dass wir uns selbst Gutes tun sollen,denn wenn es uns schlecht geht,können wir auch nicht für andere da sein.
Wenn wir nur verzichten macht uns das unzufrieden und dann sind wir unerträglich.
Das ist aber für an Depressionen Betroffene oft nicht so einfach.
Gerade die sind sehr oft für andere da und vergessen sich selbst dabei.
Dadurch entsteht ja oft Überforderung und dann depressive Störungen.

Vielleicht schaffe ich es ein Stück raus zu gehen,es scheint hier so schön die Sonne.
Mein Mann kocht etwas zu essen.
Gleich werde ich eine Meditation CD anhören.

Schon drei Dinge die mir gut tun werden.
Mal sehen wie es klappt.
Vielleicht findet ihr auch eine kleine positive Aktivität.

Auch für Euch alles erdenklich Gute und liebe Grüße
Bittchen
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1994 erneut starke depressive Symptome,jüngste Tochter hatte bald Kommunion,ich wollte funktionieren.
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Ich hatte eine kurze Hypomanie. In den langen Jahren immer Mal wieder,jetzt schon ein paar Jahre nicht mehr.
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2004,das erste Mal Akut-Psychiatrie, umgestellt worden auf Trevilor(Venla),immer wenn Wirkung nach ließ, erhöht worden,bis 300 mg.


Dann Inkontinenz und weitere Nebenwirkungen,zu schnell ausgeschlichen.
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2009 erneut schwere Episode,Hausarzt verschreibt wieder Aurorix,wirkt nicht mehr.
Auch 2009,endlich Psychotherapie,
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Re: Verspätetet Symptome nach Absetzen von Es-Citalopram

Beitrag von Bittchen » Sonntag, 18.02.18, 13:36

Ach ja Stubi,was ich noch vergessen habe ,du hälst mich für einen ehrlichen Menschen.
Ja,das bin ich.
Ich bin ja auch trockene Alkoholikerin,wenn ich nicht ehrlich zu mir selbst und zu anderen bin,kann ich nicht trocken bleiben.
Wertvoll sind wir doch alle,wir haben nur oft das Problem uns einen Selbstwert zuzugestehen.
Auch ein Symptom von mir wenn es mir schlecht geht und nicht viel leisten kann.

LG
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Nach ein paar Jahren wieder abgesetzt,immer zu schnell,i

2009 erneut schwere Episode,Hausarzt verschreibt wieder Aurorix,wirkt nicht mehr.
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Re: Verspätetet Symptome nach Absetzen von Es-Citalopram

Beitrag von Katharina » Sonntag, 18.02.18, 15:01

Kurz, von Herzen, liebes Bittchen

Kompliment - :hug:

Katharina
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Re: Verspätetet Symptome nach Absetzen von Es-Citalopram

Beitrag von stubi » Sonntag, 18.02.18, 17:23

Hallo liebes Bittchen,

auch ich bin trockene Alkoholikerin, ich trinke seit dem 27. Juli 2012 keinen Alkohol mehr. Ich bin zwar nicht (GsD) nicht körperlich abhängig gewesen, doch von der Psyche her hochgradig. Ich habe auch eine 4 monatige Therapie gemacht die mir jedoch, wie ich finde, nicht soviel weitergebracht hat.
Ich hatte damals noch 150 mg Sertralin und 75 mg Lyrika an PP zu mir genommen. Die Ärztin hat mir dann Lamotrigin 25mg verordnet und dafür die andere Medikation gestrichen.
Kein Wunder daß ich dann die bipolar affektive Störung diagnostiziert bekam. Ich bin total durchgedreht und wusste gar nicht wie mir geschied.

Dort habe ich am 15. Februar 2013 auch das Rauchen eingestellt. Gut das ich 6 Monate vorher schon das trinken selbstständig eingestellt habe ( auch kalt), sonst wäre ich wohl vollends abgedreht, gut das ich nicht wusste was ich da tat, puh hatte einfach Glück, doch obwohl die stetzen zum Entzug Diazepam ein und wer weiß ob ich nicht hängengeblieben wäre?

Du siehst das haben wir schon gemeinsam, nichts mehr Trinken und Rauchen.
Was bin ich froh diese Süchte nicht mehr zuhaben, doch Achtsamkeit ist immer von Nöten.

Das was du mir geschrieben hast sehe ich auch so und es ist nicht immer einfach für uns Depressive nicht wahr.

Ich bewundere dich sehr dafür was du trotzdem ( schweres Schicksal, Verlust deiner beiden Kinder) geschafft hast. Da musstest du ja Depressiv werden, ich selbst habe keine Kinder, doch ich war 12 Jahre als Beraterin bei einem Bestatter tätig und die Menschen die ihre Kinder verlieren, sind immer die bedauernswerten, ich konnte das fast nicht aushalten, was da an Leid bei mir rüber kam.

Ich werde heuer 64 Jahre alt und das 36 Jahr mit meinem Mann verheiratet.

Ich hoffe du hast einen erträglichen schönen Tag gehabt.

Liebe Grüße
Stubi
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Re: Verspätetet Symptome nach Absetzen von Es-Citalopram

Beitrag von stubi » Sonntag, 18.02.18, 19:45

Liebe Katharina,

vielen Dank für deine Nachfrage, ja was soll ich sagen, du weißt es ja selbst wie es ist, es muss ja weiter gehen.

Doch es ist erträglich und die Welle ist wieder am abnehmen.

Entschuldigung liebe Bittchen, doch ich schreibe so gut wie gar nicht in meinem Threat, was ich jedoch bald machen werde.

Liebe Grüße
stubi
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Re: Verspätetet Symptome nach Absetzen von Es-Citalopram

Beitrag von Katharina » Sonntag, 18.02.18, 23:24

Liebe Stubi !

Ich habe noch 40 Minuten
um Dir heute von Herzen zu Deinem Geburtstag gratulieren zu können,
alles herzlich Gute, Gelassenheit, Sonnenschein, Leichtugkeit und Helligkeit und besonders,das die Basis gesund bleibt.
Das ZNS wird gesund.

Ich hoffe Du hattest auch Sonne, wenn nicht dann morgen, schlafe gut, und Wache gut auf
Katharina
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Re: Verspätetet Symptome nach Absetzen von Es-Citalopram

Beitrag von stubi » Montag, 19.02.18, 9:10

Liebe Katharina,

So lieb das du mir zum Geburtstag gratulieren willst, doch du meintest wohl Bittchen und hast doch nur vertan.

Trotzdem sehr nett von dir. <3

Liebe Grüße
Stubi
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Re: Verspätetet Symptome nach Absetzen von Es-Citalopram

Beitrag von Bittchen » Montag, 19.02.18, 11:02

Liebe Stubi,

ja,wir haben schwere Süchte hinter uns gelassen.
Das ist eine sehr große Leistung,darauf können wir sehr Stolz sein.
Heute habe ich sehr wenig Zeit,da anstrengende Termine anliegen.
Aber ich wollte dir noch für dein liebes Posting danken und dir weiterhin viel Kraft wünschen.
Die Vergangenheit können wir nicht ändern.
Ich wäre oft froh,wenn das Heute etwas leichter wäre,aber da brauchen wir noch etwas Geduld.
Da will ich die Hoffnung nicht aufgeben.
Ein suchtfreies Leben ist zur Genesung immer der erste Schritt.
Da müssen wir achtsam bleiben,den weder Alkohol noch Zigaretten wird unsere Probleme lösen,sondern nur neue bringen.
Da ich AA sehr verbunden bin,wünsche ich dir GUTE 24 STUNDEN.

Liebe Grüße Bittchen

Hallo liebe Katharina,es stört mich nicht,wenn hier auch mit anderen Usern ein Austausch erfolgt.
Gerade weil hier sehr respektvoll miteinander umgegangen wird,profitiere ich da auch.
Herzlichst Bittchen
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Dann Inkontinenz und weitere Nebenwirkungen,zu schnell ausgeschlichen.
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Absetzversuche scheitern immer wieder,da erneutes Auftreten der Krankheit diagnostiziert wird.

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aktuelle Symptome
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Symptome sind starke Schlafstörungen,Gereiztheit,Wut ,innere Unruhe und Beben,Kribbeln in Füßen und Waden,schwitzen,sehr trockener Mund,immer Durst.
Plaque in Halsschlagader ,vorgestern beim Endokrinologen fest gestellt,auch Polyneuropathie ,wird in beiden Beinen vermutet.

Erst einmal will ich versuchen ohne erneutes PP auszukommen.
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Re: Verspätetet Symptome nach Absetzen von Es-Citalopram

Beitrag von stubi » Dienstag, 20.02.18, 9:39

Liebe Bittchen,

wollte dir einen lieben Gruß hier lassen und dir für deine netten Worte danken.
So hat wohl ein jeder sein Päckchen zu tragen, und versuchen mit den Unebenheiten des Lebens fertig zu werden.
Wir haben auch den Alkohol und das Nikotin dazu benutzt.
Ich war auch noch mit einen anderen Substanzen zu Gange und das Essen war auch in trüben Stunden mein bester Freund.

Doch GsD habe ich mich überwunden und die Finger von diesen Dingen lassen können und sehe es heute als Bereicherung für mich an.

Manche meiner Mitmenschen haben allerdings ein Problem mit mir, da ich nicht rauche, trinke, Vegetarierin bin und gegen Psychopharmaka eingestellt und überhaupt die Ärzteschaft samt Heilpraktiker und jetzt kommt's auch die Kirche sehr kritisch sehe. Wohlgemerkt die Kirche und nicht den Glauben an eine übergeordnete Kraft, oder wie man es immer nennen mag.

Dabei bin ich meiner Meinung nach nicht dogmatisch, sondern lehne nur ab wenn man mir gewisse Dinge wie Alkohol, Fleisch usw offerieren will. Was soll ich denn sagen wen ich gefragt werde, " ja warum den nicht'?

Darum liebe Bittchen sind wir mMn Helden des Alltags und wer die Problematik kennt und lebt, weiß was ich meine.

Und alles nur weil wir eine empfindsame Psyche und keine Hornhaut auf unserer Seele haben.

Die Drogen und Psychopharmaka sollen mMn dazu beitragen, diese zu züchten und uns unempfindlich gegen die Härte des Lebens machen.

Ich wünsche dir, dass du den Sonnenschein in dein Herz lassen kannst und die Stürme draußen bleiben.

Liebe Grüße
Renate
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Re: Verspätetet Symptome nach Absetzen von Es-Citalopram

Beitrag von Katharina » Mittwoch, 21.02.18, 17:19

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Liebes Bittchen !

Nun hänge ich aber echt weit hinterher,bis ich es verstanden habe, sende Dir herzlich verspätete Glückwünsche, alles alles Gute, bleib Dir treu und gut,

liebe Grüsse,Katharina
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Re: Verspätetet Symptome nach Absetzen von Es-Citalopram

Beitrag von Bittchen » Donnerstag, 22.02.18, 9:15

Liebe Katharina ,

für ein liebes Wort ist es nie zu spät.
Ich habe mich gefreut und das ist es was zählt.
Danke auch für das hoffnungsvolle Bild,selbst in der kältesten Zeit schaffen es Blumen zu überleben.

Liebe Renate(Stubi),
auch dir danke für deine Zeilen.
Wir können nur lernen uns selbst zu lieben und unserem Körper Gutes tun.
Dazu gehören keine Substanzen,die uns schädigen.
Wichtig ist für mich,dass ich niemanden bewusst verletze.
Mein Mitgefühl will ich behalten,auch wenn es mich manchmal schmerzt.
Ich will konsequent meinen Weg gehen.
Meine Seele hatte und hat viel zu verkraften,dass hat sie empfindlich gemacht.
Darum lebe ich,so gut es geht im Heute.
Die Vergangenheit ist vorbei,die kann ich nicht mehr ändern.
Die Zukunft ist nur begrenzt planbar,aber heute kann ich so gut es eben geht, den Tag gestalten.

Einen guten Tag für Euch zwei,
mit vielen guten Momenten.
Liebe Grüße von Brigitte
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Vorgeschichte:
Als junge Frau hatte ich schon zwei Suizidversuche,18 u.24.Jahre,1968 verbunden mit schmerzhaften Trennungen.

1986 nach der Geburt von der dritten Tochter das erste Mal Diagnose durch Frauenarzt ,Depression.


Medikationsverlauf:


Seit Feb.1992 trockene Alkoholikerin.Halbes Jahr später depressive Phase. Hausarzt spritzt alle 4 Wochen Imap.


1994 erneut starke depressive Symptome,jüngste Tochter hatte bald Kommunion,ich wollte funktionieren.
Hausarzt verschreibt das 1.Mal Aurorix(Mao-Hemmer),hat schnell gewirkt.
Ich hatte eine kurze Hypomanie. In den langen Jahren immer Mal wieder,jetzt schon ein paar Jahre nicht mehr.
Eingenommen bis 2004,dann keine Wirkung mehr.

2004,das erste Mal Akut-Psychiatrie, umgestellt worden auf Trevilor(Venla),immer wenn Wirkung nach ließ, erhöht worden,bis 300 mg.


Dann Inkontinenz und weitere Nebenwirkungen,zu schnell ausgeschlichen.
Umgestellt auf Escitalopram,zwischendurch Citralopram,
Nach ein paar Jahren wieder abgesetzt,immer zu schnell,i

2009 erneut schwere Episode,Hausarzt verschreibt wieder Aurorix,wirkt nicht mehr.
Auch 2009,endlich Psychotherapie,
Psychiater verschreibt Sertralin 25 mg, sehr starke Nebenwirkungen,Zittern,Unruhe,Angst,Selbstmordgedanken,so dass ich erneut,während der Psychotherapie, in die Akut- Psychiatrie muss.
Entlassung mit 50 mg Sertralin. als Nebenwirkung ,starken Durchfall.


Dann ohne Ausschleichen ,Umstellung auf Citalopram 40 mg. dann umgestellt auf 20 mg Es-Citalopram,

Absetzversuche scheitern immer wieder,da erneutes Auftreten der Krankheit diagnostiziert wird.

Absetzverlauf:
Anfang 2017 : Vom neuen Hausarzt ließ ich mir dann Tropfen verschreiben und reduzierte jede Woche einen Tropfen.
Seit Mai 2017 ohne Ad.

3.12.2017 Versuch der Wiedereindosierung von 0,5 mg Escitalopram - starker Durchfall, wieder weggelassen


Seit Ewigkeiten 125 mg L-Thyroxin gegen Unterfunktion der SD.

aktuelle Symptome
Jetzt bin ich in eine, angeblich leichte, Überfunktion geraten.
Symptome sind starke Schlafstörungen,Gereiztheit,Wut ,innere Unruhe und Beben,Kribbeln in Füßen und Waden,schwitzen,sehr trockener Mund,immer Durst.
Plaque in Halsschlagader ,vorgestern beim Endokrinologen fest gestellt,auch Polyneuropathie ,wird in beiden Beinen vermutet.

Erst einmal will ich versuchen ohne erneutes PP auszukommen.
Kein PP hat mich stabilisiert ,eigentlich hatte ich immer nur Nebenwirkungen,wie Inkontinenz und Schleimhautbluten erneut auftraten,beschloss ich auszuschleichen.
Auch Sehstörungen,Magengeschwüre,mit Teerstuhl hatte ich in den letzten drei Jahren .

Bittchen
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Re: Verspätetet Symptome nach Absetzen von Es-Citalopram

Beitrag von Bittchen » Freitag, 23.02.18, 11:24

Hallo Ihr Lieben ,

gestern hatte ich wieder einen ganz schlechten Tag,genau wie am Wochenende.
Drei Tage war es etwas besser,ich habe etwas mehr Hausarbeit gemacht und schon ist es wieder schlechter.
Am Montag habe ich einen Termin bei einem anderen Psychiater,ich mag ihn nicht,aber da habe ich die Chance auf eine schnellere Psychotherapie.
Medikamente sind auch da kein Thema für mich,bei meinen körperlichen Nebenwirkungen,die ich hinter mir habe,wird er mich auch in Ruhe lassen.
Er stellt jungen Therapeuten Räumlichkeiten zur Verfügung und nach einem Gespräch weist er die Patienten dem Therapeuten zu.
So habe ich vor einigen Jahren schon einmal einen langjährigen Therapeuten gefunden.
Der ist aber so weit entfernt,er hat sich dann selbstständig gemacht,dass ich mir die Fahrt nicht mehr zutraue.

Irgendwie habe ich jetzt keine Zug zur erneuten Therapie,wieder die ganze Krankengeschichte und mein Leben aufrollen.
Denn ich habe das Gefühl,durch diese Situation muss ich durch,
da würde es auch gesunden Menschen schlecht gehen.
Die Zukunftsängste ,auch durch immer mehr finanzielle Nöte ,machen mir sehr zu schaffen.
Im Moment habe ich nur Angst,wie es weitergeht und ob wir das durchstehen.
Entschuldigt wenn ich jammer,aber mir geht es nicht gut.

Danke fürs Lesen und habt einen guten Tag.
Brigitte
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Als junge Frau hatte ich schon zwei Suizidversuche,18 u.24.Jahre,1968 verbunden mit schmerzhaften Trennungen.

1986 nach der Geburt von der dritten Tochter das erste Mal Diagnose durch Frauenarzt ,Depression.


Medikationsverlauf:


Seit Feb.1992 trockene Alkoholikerin.Halbes Jahr später depressive Phase. Hausarzt spritzt alle 4 Wochen Imap.


1994 erneut starke depressive Symptome,jüngste Tochter hatte bald Kommunion,ich wollte funktionieren.
Hausarzt verschreibt das 1.Mal Aurorix(Mao-Hemmer),hat schnell gewirkt.
Ich hatte eine kurze Hypomanie. In den langen Jahren immer Mal wieder,jetzt schon ein paar Jahre nicht mehr.
Eingenommen bis 2004,dann keine Wirkung mehr.

2004,das erste Mal Akut-Psychiatrie, umgestellt worden auf Trevilor(Venla),immer wenn Wirkung nach ließ, erhöht worden,bis 300 mg.


Dann Inkontinenz und weitere Nebenwirkungen,zu schnell ausgeschlichen.
Umgestellt auf Escitalopram,zwischendurch Citralopram,
Nach ein paar Jahren wieder abgesetzt,immer zu schnell,i

2009 erneut schwere Episode,Hausarzt verschreibt wieder Aurorix,wirkt nicht mehr.
Auch 2009,endlich Psychotherapie,
Psychiater verschreibt Sertralin 25 mg, sehr starke Nebenwirkungen,Zittern,Unruhe,Angst,Selbstmordgedanken,so dass ich erneut,während der Psychotherapie, in die Akut- Psychiatrie muss.
Entlassung mit 50 mg Sertralin. als Nebenwirkung ,starken Durchfall.


Dann ohne Ausschleichen ,Umstellung auf Citalopram 40 mg. dann umgestellt auf 20 mg Es-Citalopram,

Absetzversuche scheitern immer wieder,da erneutes Auftreten der Krankheit diagnostiziert wird.

Absetzverlauf:
Anfang 2017 : Vom neuen Hausarzt ließ ich mir dann Tropfen verschreiben und reduzierte jede Woche einen Tropfen.
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Erst einmal will ich versuchen ohne erneutes PP auszukommen.
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Auch Sehstörungen,Magengeschwüre,mit Teerstuhl hatte ich in den letzten drei Jahren .

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Re: Verspätetet Symptome nach Absetzen von Es-Citalopram

Beitrag von Rosenrot » Freitag, 23.02.18, 16:22

Liebe Bittchen, :)

dir geht es so gar nicht gut und dennoch findest immer noch für Andere mitfühlende Worte. Wie schön, dass wir dich hier haben. <3

Ich würde dir so gerne etwas von deinen Zukunftsängsten nehmen. Es geht ja um existenzielle Fragen. Nach meiner Erfahrung ist die reale Situation nicht im Ansatz so schlimm wie die Angst davor. Ich sehe dich und deinen Mann vor mir, wie ihr mit euren besten Eigenschaften durch die Unwägbarkeiten des Lebens steuert.

Dieser neue Therapieversuch ist eine Möglichkeit, Unterstützung zu finden. Schön, dass du dem Ganzen eine Chance gibst. Ich drücke dir die Daumen.

Hab' ein annehmbares Wochenende :fly: (und "jammer" hier bei Bedarf :wink: )

Sei lieb gegrüßt! :hug:
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Re: Verspätetet Symptome nach Absetzen von Es-Citalopram

Beitrag von Petunia » Samstag, 24.02.18, 10:39

Liebe Bittchen,

Ich möchte Dich hier mal fest umarmen und Dir ein friedliches Wochenende wünschen.

Das mit den existenziellen Ängsten kenne ich auch sehr gut. Wenn man so gar nicht mehr arbeiten kann. Aber irgendwie wird es schon weitergehen. Wir heilen ja weiter, das ist die Hoffnung, die wir nicht verlieren dürfen.

Alles Liebe
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Re: Verspätetet Symptome nach Absetzen von Es-Citalopram

Beitrag von stubi » Samstag, 24.02.18, 19:41

Liebe Brigitte,

auch von mir einen ganz lieben Drücker. Ich kann dich ganz gut verstehen, denn was du beschreibst ist mir nicht fremd.

Ich halte mich immer an den Spruch fest und manchmal hilft er auch: " und wenn du glaubst es geht nicht mehr, da kommt von irgendwo ein Lichtlein her".

Ich wünsche dir von Herzen dieses Lichtlein liebe Bittchen.

Herzlichst
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