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Audrey: Verzögerter Entzug (Citalopram)? Erklärung für meine Symptome?

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Re: Verzögerter Entzug (Citalopram)? Erklärung für meine Symptome?

Beitrag von padma » Samstag, 24.02.18, 13:59

hallo Audrey, :)

nur kurz zu deinen Bauchbeschwerden, die dein Herz gefühlt einengen.
Das ist vermutlich ein Roemheldsyndrom, das ist nichts Schlimmes, fühlt sich jedoch beängstigend an
https://de.wikipedia.org/wiki/Roemheld-Syndrom

Am wichtigsten wäre da auf deine Ernährung zu achten.

liebe Grüsse,
padma
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Audrey
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Re: Verzögerter Entzug (Citalopram)? Erklärung für meine Symptome?

Beitrag von Audrey » Samstag, 03.03.18, 18:10

Hallo ihr Lieben, hallo liebe Padma,

vielen Dank für euer Feedback! Das mit dem Roemheld Syndrom könnte passen, denn es wurde mal bei einem MRT als Nebendiagnose festgestellt, dass mein oberer Darmabschnitt etwas zu lang ist. Das könnte bei Gasansammlung die Beschwerden auslösen.

Ansonsten bin ich in der TK nicht ganz so glücklich. Es gab eine Situation über die jetzt schon die ganze Woche geredet wurde, die aber im Grunde mit meinem Angstproblem nichts zu tun hat. Das wurde total aufgebauscht, weil ich mich den Regeln widersetzt und es eigenständig entschieden habe. Außerdem wurde mir vorgeworfen ich sei zu unauffällig !

Was soll ich davon halten? Ich mach bei allem aufgeschlossen mit und bringe mich so gut es geht ein, verstehe mich mit den anderen gut, wir spielen und unterhalten uns. Was soll ich bitteschön noch tun? Oder heißt das mir geht es zu "gut"? Im Sinne, dass ich nicht depressiv bin und einen geregelten Tagesablauf habe?

Und ich kann dort ja auch nichts von Absetzerscheinungen erzählen. Oder protahiertem Entzug...

Außerdem empfinde ich es als unangenehm dass man außerhalb der Klinik zu keinem Arzt mehr gehen darf. Egal was man hat, man muß es dort besprechen. Mit seinem Therapeuten der auch Arzt ist. Gewisse Themen unterliegen für mich meiner Privatsphäre und dem Arzt "meines" Vertrauens. Jetzt wird vermutet, dass ich ein grundsätzliches Problem damit hätte Menschen zu vertrauen...
Ich bin doch etwas pikiert darüber!

Im Moment ist mir wieder mehr schwindelig und ich merke die Erschöpfung wieder mehr. Vor allen Dingen glaube ich dass mein Kopf durch die ständigen Gespräche und dem Krankenhaus Neon Licht schnell Reizüberflutet ist. Kann das sein?

Liebe Grüße an Euch Alle und hoffentlich wenig Symptome,

Eure Audrey
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2010-2013 Citalopram 20 mg

2013 Absetzversuch. Innerhalb 4 Wochen auf 0 reduziert. Panik sofort wieder da. Dann wieder aufdosiert. Es wurde schnell besser

2013-2014 Citalopram 30 mg

2014-2015 Citalopram 30 mg nicht mehr regelmässig genommen. Immer sporadischer.

Bis Juli 2015 ganz aufgehört.

November 2015 Zusammenbruch. Viele körperliche Symptome für die es scheinbar keine Erklärung gibt:

Massive Erschöpfung, Schwindel, Augenschwindel, Rückenschmerzen, Kribbeln auf dem Kopf, Kälteschauer, Muskelschmerzen, Gelenkschmerzen, Schwäche, Schmerzempfindlicher Bauch, das Gefühl umzukippen, Herzstolpern und Mißempfindungen überall, starke Nackenverspannungen. Ohrgeräusche. Schlafstörung.

Die Angst kommt zurück

September 2016
3 Tage Krankenhausaufenthalt. Magenschleimhautentzündung, Refluxstörung

Hypnosetherapie ausprobiert und aktuell Verhaltenstherapie

Juni 2017 Versuch mit Johanniskraut. Nach 2 Wochen abgebrochen wegen Herzrasen

Ende Oktober 2017
Versuch mit Escitalopram. Jede Woche ein Tropfen mehr
Ab 2 Tropfen Nebenwirkungen, ab 3 Tropfen unerträglich.
Aktuell reduziert auf Null. Symptome bleiben (siehe oben) und es sind neue dabei.

Starke Muskelschmerzen. Sehstörungen (unscharfes Sehen) Schwäche. Dauerschwindel. Angstzustände, Unruhe. Stechende Nervenschmerzen an unterschiedlichen Stellen seit Escitalopramversuch.

18.12.2017 Wiedereindosieren 0,1 mg Escitalopram
Neben den Symptomen wie schon beschrieben, seit heute Nachmittag Kreislaufprobleme. Das Gefühl gleich umzukippen, Unruhe und Angst

21.12.2017 Escitalopram 0,05 mg

Januar 2018 immer noch bei 0,05 mg, aber keine Besserung der Symptome

24.01.2018 0,025 mg Escitalopram
09.02.2018 0

Ab Mitte Juni 2018 Pregabalin 25 mg 2x täglich
Ab Ende August 2018 1x täglich 25 mg abends

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Re: Verzögerter Entzug (Citalopram)? Erklärung für meine Symptome?

Beitrag von Gwen » Samstag, 03.03.18, 19:55

Liebe Audrey,

ich vermute Deiner Schilderung nach, dass sie dort anscheinend ein Problem damit haben, Deine Problematik "zu fassen" zu kriegen. Du zeigst nicht die typische Symptomatik und sie wissen nicht so recht, was sie mit Dir anfangen sollen und suchen das Problem bei Dir. Patienten, die den ganzen Tag heulend da sitzen sind halt (böse gesagt) einfacher...

Schau einfach, ob Du das Gefühl hast, dass es Dir was bringt. Manchmal ist es auch eine Frage der Zeit, den passenden Zugang und Kontakte zu finden. Ansonsten kannst Du ja auch immer entscheiden, dass es nicht hilfreich ist und die Therapie dort abbrechen.

Viele Grüße Gwen
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Re: Verzögerter Entzug (Citalopram)? Erklärung für meine Symptome?

Beitrag von Ululu 69 » Samstag, 03.03.18, 21:17

Liebe Audrey,

im Entzug sind wir wohl alle sehr reizoffen, ich kann mir sehr gut vorstellen, dass dein Gehirn schnell überfordert ist von grellem Licht und den Gesprächen, die du dann ja nichtmal als hilfreich empfindest.
:hug:
Ich habe bei meinem stationären Klinikaufenthalt den Eindruck gewonnen, dass die Ärzte versucht haben, den einen Grund zu finden, der zu meiner Krankheit geführt hat. So einfach ist das aber leider selten.

LG Ute
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Re: Verzögerter Entzug (Citalopram)? Erklärung für meine Symptome?

Beitrag von Audrey » Sonntag, 04.03.18, 8:11

Jetzt habe ich gerade ein halbstündigen Text verfasst und als ich ihn abschicken wollte, war er weg.... :-(((((
2009 Angstzustände, Panik 6 Wochen nach Geburt

2010-2013 Citalopram 20 mg

2013 Absetzversuch. Innerhalb 4 Wochen auf 0 reduziert. Panik sofort wieder da. Dann wieder aufdosiert. Es wurde schnell besser

2013-2014 Citalopram 30 mg

2014-2015 Citalopram 30 mg nicht mehr regelmässig genommen. Immer sporadischer.

Bis Juli 2015 ganz aufgehört.

November 2015 Zusammenbruch. Viele körperliche Symptome für die es scheinbar keine Erklärung gibt:

Massive Erschöpfung, Schwindel, Augenschwindel, Rückenschmerzen, Kribbeln auf dem Kopf, Kälteschauer, Muskelschmerzen, Gelenkschmerzen, Schwäche, Schmerzempfindlicher Bauch, das Gefühl umzukippen, Herzstolpern und Mißempfindungen überall, starke Nackenverspannungen. Ohrgeräusche. Schlafstörung.

Die Angst kommt zurück

September 2016
3 Tage Krankenhausaufenthalt. Magenschleimhautentzündung, Refluxstörung

Hypnosetherapie ausprobiert und aktuell Verhaltenstherapie

Juni 2017 Versuch mit Johanniskraut. Nach 2 Wochen abgebrochen wegen Herzrasen

Ende Oktober 2017
Versuch mit Escitalopram. Jede Woche ein Tropfen mehr
Ab 2 Tropfen Nebenwirkungen, ab 3 Tropfen unerträglich.
Aktuell reduziert auf Null. Symptome bleiben (siehe oben) und es sind neue dabei.

Starke Muskelschmerzen. Sehstörungen (unscharfes Sehen) Schwäche. Dauerschwindel. Angstzustände, Unruhe. Stechende Nervenschmerzen an unterschiedlichen Stellen seit Escitalopramversuch.

18.12.2017 Wiedereindosieren 0,1 mg Escitalopram
Neben den Symptomen wie schon beschrieben, seit heute Nachmittag Kreislaufprobleme. Das Gefühl gleich umzukippen, Unruhe und Angst

21.12.2017 Escitalopram 0,05 mg

Januar 2018 immer noch bei 0,05 mg, aber keine Besserung der Symptome

24.01.2018 0,025 mg Escitalopram
09.02.2018 0

Ab Mitte Juni 2018 Pregabalin 25 mg 2x täglich
Ab Ende August 2018 1x täglich 25 mg abends

Massive Körpersymptome. Schwäche im Kopf, Karussell Schwindel, Magenschmerzen, Druckempfindlicher Bauch, Seh-und Gedächtnisstörungen, Gelenkschmerzen Hand und Fuß,

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Re: Verzögerter Entzug (Citalopram)? Erklärung für meine Symptome?

Beitrag von Murmeline » Sonntag, 04.03.18, 8:13

Kannst du ihn über den zurück Button im Browser wiederbekommen?

Murmeline

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Re: Verzögerter Entzug (Citalopram)? Erklärung für meine Symptome?

Beitrag von Audrey » Sonntag, 04.03.18, 8:41

Danke Murmeline. Leider nicht. Ich war angemeldet und habe geschrieben und als ich auf Vorschau anzeigen gegangen bin, kam nur der Anmelde-Bildschirm. Bin scheinbar während des Schreibens rausgeflogen...
Ich versuche heute nochmal zu antworten.

Liebe Grüse,
Audrey
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September 2016
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Ende Oktober 2017
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Ab 2 Tropfen Nebenwirkungen, ab 3 Tropfen unerträglich.
Aktuell reduziert auf Null. Symptome bleiben (siehe oben) und es sind neue dabei.

Starke Muskelschmerzen. Sehstörungen (unscharfes Sehen) Schwäche. Dauerschwindel. Angstzustände, Unruhe. Stechende Nervenschmerzen an unterschiedlichen Stellen seit Escitalopramversuch.

18.12.2017 Wiedereindosieren 0,1 mg Escitalopram
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21.12.2017 Escitalopram 0,05 mg

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Re: Verzögerter Entzug (Citalopram)? Erklärung für meine Symptome?

Beitrag von Bittchen » Sonntag, 04.03.18, 10:10

Liebe Audrey,

ich stelle mir eine Tagesklinik sehr anstrengend vor,vielleicht brauchst du noch mehr Zeit.
Ob ich in der Reha war oder stationär ,die erste Zeit habe ich mich immer sehr unwohl gefühlt,nach drei Wochen wurde es besser.

Alles Gute und liebe Grüße
Bittchen
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Vorgeschichte:
Als junge Frau hatte ich schon zwei Suizidversuche,18 u.24.Jahre,1968 verbunden mit schmerzhaften Trennungen.

1986 nach der Geburt von der dritten Tochter das erste Mal Diagnose durch Frauenarzt ,Depression.


Medikationsverlauf:


Seit Feb.1992 trockene Alkoholikerin.Halbes Jahr später depressive Phase. Hausarzt spritzt alle 4 Wochen Imap.


1994 erneut starke depressive Symptome,jüngste Tochter hatte bald Kommunion,ich wollte funktionieren.
Hausarzt verschreibt das 1.Mal Aurorix(Mao-Hemmer),hat schnell gewirkt.
Ich hatte eine kurze Hypomanie. In den langen Jahren immer Mal wieder,jetzt schon ein paar Jahre nicht mehr.
Eingenommen bis 2004,dann keine Wirkung mehr.

2004,das erste Mal Akut-Psychiatrie, umgestellt worden auf Trevilor(Venla),immer wenn Wirkung nach ließ, erhöht worden,bis 300 mg.


Dann Inkontinenz und weitere Nebenwirkungen,zu schnell ausgeschlichen.
Umgestellt auf Escitalopram,zwischendurch Citralopram,
Nach ein paar Jahren wieder abgesetzt,immer zu schnell,i

2009 erneut schwere Episode,Hausarzt verschreibt wieder Aurorix,wirkt nicht mehr.
Auch 2009,endlich Psychotherapie,
Psychiater verschreibt Sertralin 25 mg, sehr starke Nebenwirkungen,Zittern,Unruhe,Angst,Selbstmordgedanken,so dass ich erneut,während der Psychotherapie, in die Akut- Psychiatrie muss.
Entlassung mit 50 mg Sertralin. als Nebenwirkung ,starken Durchfall.


Dann ohne Ausschleichen ,Umstellung auf Citalopram 40 mg. dann umgestellt auf 20 mg Es-Citalopram,

Absetzversuche scheitern immer wieder,da erneutes Auftreten der Krankheit diagnostiziert wird.

Absetzverlauf:
Anfang 2017 : Vom neuen Hausarzt ließ ich mir dann Tropfen verschreiben und reduzierte jede Woche einen Tropfen.
Seit Mai 2017 ohne Ad.

3.12.2017 Versuch der Wiedereindosierung von 0,5 mg Escitalopram - starker Durchfall, wieder weggelassen


Seit Ewigkeiten 125 mg L-Thyroxin gegen Unterfunktion der SD.

aktuelle Symptome
Jetzt bin ich in eine, angeblich leichte, Überfunktion geraten.
Symptome sind starke Schlafstörungen,Gereiztheit,Wut ,innere Unruhe und Beben,Kribbeln in Füßen und Waden,schwitzen,sehr trockener Mund,immer Durst.
Plaque in Halsschlagader ,vorgestern beim Endokrinologen fest gestellt,auch Polyneuropathie ,wird in beiden Beinen vermutet.

Erst einmal will ich versuchen ohne erneutes PP auszukommen.
Kein PP hat mich stabilisiert ,eigentlich hatte ich immer nur Nebenwirkungen,wie Inkontinenz und Schleimhautbluten erneut auftraten,beschloss ich auszuschleichen.
Auch Sehstörungen,Magengeschwüre,mit Teerstuhl hatte ich in den letzten drei Jahren .

Audrey
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Re: Verzögerter Entzug (Citalopram)? Erklärung für meine Symptome?

Beitrag von Audrey » Sonntag, 04.03.18, 11:01

Liebe Gwen, liebe Ute, liebe Bittchen! :group:

Dankeschön für euer Feedback. Das tut sehr gut.
Ich versuche mich jetzt nochmal an meinem Text, wird aber bestimmt nicht mehr so ausführlich werden :-(

Ich hatte ja gehofft einen Zugang zu meinen Ängsten zu finden. Diese Angstattacken bzw Zustände hatte ich ja schon vor der Medi Einnahme. Aber irgendwie habe ich das Gefühl, daß die dort eher auf Depressive eingestellt sind, die aus ihrem Alltag draussen sind und nicht mehr klarkommen.
Die letzte Woche war das alleinige Thema mein Arztbesuch den ich wahrgenommen habe. Und für mich somit vergeudete Zeit... Denn das hatte nichts mit meiner Angstproblematik zu tun.
Außer das es jetzt heißt ich hätte ein grundsätzliches Problem mit "Vertrauen". Allerdings finde ich dass ich trotz des tagesklinischen Aufenthaltes noch ein gewisses Maß an Privatsphäre habe und mir das auch "rausnehmen" darf. Nicht jede Beschwerde möchte ich dort besprechen, sondern mit dem Arzt den ich kenne und der mich kennt. Aber daraus wurde eine riesen Sache gemacht und war in jedem Einzelgespräch das alleinige Thema.

Ich bin auch so ziemlich die Einzige die keine Medis nimmt. Die werden dort allgemein sehr wohlwollend verteilt und angenommen. Ja nimm das mal, das macht ja nicht abhängig etcpp. Ein anderes kommt hinzu, ein anderes wird ausgetauscht... Ich bin halt anderer Ansicht, halte aber meinen Mund. Berichte nur über meine eigenen Erfahrungen und bewerte nicht, denn das muß ja jeder selber wissen und entscheiden.
Ich habe nächste Woche (meine Vierte) sogar 2 lange Einzelgespräche bekommen. Wahrscheinlich bin ich so ein schwerer Fall...

Ich hoffe ich komme weiter. Wenn die Gruppe an sich nicht so nett wäre, hätte ich das Ganze vllt schon abgebrochen.

Seit ein paar Tagen hat mein Schwindel und die Erschöpfung wieder zugenommen. Das war etwas besser geworden. Warum weiß ich nicht. Vllt weil ich dort einfach mehr abgelenkt war oder weil ich ein größeres Fenster hatte und mein ZNS am regenerieren ist.
Und seit ein paar Tagen habe ich öfter ein piepen im linken Ohr.

Mal schauen was die nächste Woche bringt. Ich werde Euch berichten...

Dann kann ich nur jedem von Euch einen schönen Sonntag und eine gute Woche wünschen. Das die Symptome die ihr habt weniger werden und ihr Euch besser fühlt!

Das wünsche ich allen von Herzen. <3
Eure Audrey
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2013-2014 Citalopram 30 mg

2014-2015 Citalopram 30 mg nicht mehr regelmässig genommen. Immer sporadischer.

Bis Juli 2015 ganz aufgehört.

November 2015 Zusammenbruch. Viele körperliche Symptome für die es scheinbar keine Erklärung gibt:

Massive Erschöpfung, Schwindel, Augenschwindel, Rückenschmerzen, Kribbeln auf dem Kopf, Kälteschauer, Muskelschmerzen, Gelenkschmerzen, Schwäche, Schmerzempfindlicher Bauch, das Gefühl umzukippen, Herzstolpern und Mißempfindungen überall, starke Nackenverspannungen. Ohrgeräusche. Schlafstörung.

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September 2016
3 Tage Krankenhausaufenthalt. Magenschleimhautentzündung, Refluxstörung

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Juni 2017 Versuch mit Johanniskraut. Nach 2 Wochen abgebrochen wegen Herzrasen

Ende Oktober 2017
Versuch mit Escitalopram. Jede Woche ein Tropfen mehr
Ab 2 Tropfen Nebenwirkungen, ab 3 Tropfen unerträglich.
Aktuell reduziert auf Null. Symptome bleiben (siehe oben) und es sind neue dabei.

Starke Muskelschmerzen. Sehstörungen (unscharfes Sehen) Schwäche. Dauerschwindel. Angstzustände, Unruhe. Stechende Nervenschmerzen an unterschiedlichen Stellen seit Escitalopramversuch.

18.12.2017 Wiedereindosieren 0,1 mg Escitalopram
Neben den Symptomen wie schon beschrieben, seit heute Nachmittag Kreislaufprobleme. Das Gefühl gleich umzukippen, Unruhe und Angst

21.12.2017 Escitalopram 0,05 mg

Januar 2018 immer noch bei 0,05 mg, aber keine Besserung der Symptome

24.01.2018 0,025 mg Escitalopram
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Re: Verzögerter Entzug (Citalopram)? Erklärung für meine Symptome?

Beitrag von Petunia » Sonntag, 04.03.18, 12:51

Liebe Audrey,
Jetzt habe ich mich mal durch Deinen Thread gelesen und möchte Dir einen lieben Gruß schicken, so als ebenfalls Citalopram/Escitalopram-Geschädigte.

Ich finde es sehr bewundernswert, wie Du kämpfst und trotz der Symptome Dein Leben bewältigst und sogar eine Tagesklinik besuchen und Dich dort auseinandersetzen kannst. Lass Dich da nicht beirren von denen. Du machst das super.

Für die nächste Woche drücke ich Dir feste die Daumen.

Ganz liebe Grüße Beate
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Re: Verzögerter Entzug (Citalopram)? Erklärung für meine Symptome?

Beitrag von Audrey » Montag, 05.03.18, 4:31

Liebe Beate,

vielen Dank! :hug: Ich wünsche Dir von ganzem Herzen, dass es Dir auch bald besser geht! Wenn ich lese wie sehr Du betroffen bist und jeden Tag aushalten mußt, dann kann ich nur sagen, dass Du eine sehr starke Frau bist. Ich glaube fest daran, dass Du das schaffst!

Ganz liebe Grüße,
Audrey
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Bis Juli 2015 ganz aufgehört.

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Massive Erschöpfung, Schwindel, Augenschwindel, Rückenschmerzen, Kribbeln auf dem Kopf, Kälteschauer, Muskelschmerzen, Gelenkschmerzen, Schwäche, Schmerzempfindlicher Bauch, das Gefühl umzukippen, Herzstolpern und Mißempfindungen überall, starke Nackenverspannungen. Ohrgeräusche. Schlafstörung.

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Re: Verzögerter Entzug (Citalopram)? Erklärung für meine Symptome?

Beitrag von Audrey » Montag, 05.03.18, 5:03

Ihr Lieben,

leider habe ich wieder eine blöde wache Nacht... Mein Kopf kommt irgendwie nicht zur Ruhe. Zum einen die Tagesklinik zum anderen die Sorge um meinen Vater. Er ist schon 86, war bislang aber ganz gut beieinander. In den letzten Wochen bzw Tagen konnte man aber zusehen wie er abbaut. Das tut sehr weh!

Dann hängt mir diese Tagesklinik im Magen. Ich bin sehr verunsichert, ob mir das hilft. Andererseits möchte ich auch keine Chance verpassen, etwas gegen meine Angst tun zu können. Ich bin im Zwiespalt und weiß grade garnicht was ich machen soll... was richtig und was falsch ist. Vielleicht lasse ich mich zu wenig darauf ein... aber wie ändere ich das? Wie finde ich den Zugang, denn alles mitmachen tu ich ja...
Ach es ist gerade einfach nur alles irgendwie blöd und ich komme mir eher wie ein kleines Kind vor, als eine erwachsene Frau...

Ich versuche es mal wieder mit Schlafen.
Fühlt Euch alle lieb gedrückt,

Audrey
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2009 Angstzustände, Panik 6 Wochen nach Geburt

2010-2013 Citalopram 20 mg

2013 Absetzversuch. Innerhalb 4 Wochen auf 0 reduziert. Panik sofort wieder da. Dann wieder aufdosiert. Es wurde schnell besser

2013-2014 Citalopram 30 mg

2014-2015 Citalopram 30 mg nicht mehr regelmässig genommen. Immer sporadischer.

Bis Juli 2015 ganz aufgehört.

November 2015 Zusammenbruch. Viele körperliche Symptome für die es scheinbar keine Erklärung gibt:

Massive Erschöpfung, Schwindel, Augenschwindel, Rückenschmerzen, Kribbeln auf dem Kopf, Kälteschauer, Muskelschmerzen, Gelenkschmerzen, Schwäche, Schmerzempfindlicher Bauch, das Gefühl umzukippen, Herzstolpern und Mißempfindungen überall, starke Nackenverspannungen. Ohrgeräusche. Schlafstörung.

Die Angst kommt zurück

September 2016
3 Tage Krankenhausaufenthalt. Magenschleimhautentzündung, Refluxstörung

Hypnosetherapie ausprobiert und aktuell Verhaltenstherapie

Juni 2017 Versuch mit Johanniskraut. Nach 2 Wochen abgebrochen wegen Herzrasen

Ende Oktober 2017
Versuch mit Escitalopram. Jede Woche ein Tropfen mehr
Ab 2 Tropfen Nebenwirkungen, ab 3 Tropfen unerträglich.
Aktuell reduziert auf Null. Symptome bleiben (siehe oben) und es sind neue dabei.

Starke Muskelschmerzen. Sehstörungen (unscharfes Sehen) Schwäche. Dauerschwindel. Angstzustände, Unruhe. Stechende Nervenschmerzen an unterschiedlichen Stellen seit Escitalopramversuch.

18.12.2017 Wiedereindosieren 0,1 mg Escitalopram
Neben den Symptomen wie schon beschrieben, seit heute Nachmittag Kreislaufprobleme. Das Gefühl gleich umzukippen, Unruhe und Angst

21.12.2017 Escitalopram 0,05 mg

Januar 2018 immer noch bei 0,05 mg, aber keine Besserung der Symptome

24.01.2018 0,025 mg Escitalopram
09.02.2018 0

Ab Mitte Juni 2018 Pregabalin 25 mg 2x täglich
Ab Ende August 2018 1x täglich 25 mg abends

Massive Körpersymptome. Schwäche im Kopf, Karussell Schwindel, Magenschmerzen, Druckempfindlicher Bauch, Seh-und Gedächtnisstörungen, Gelenkschmerzen Hand und Fuß,

Petunia
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Re: Verzögerter Entzug (Citalopram)? Erklärung für meine Symptome?

Beitrag von Petunia » Montag, 05.03.18, 6:58

Liebe Audrey,

Ich hoffe, Du konntest noch etwas schlafen. Solche Sorgen halten einen aber einfach gerne wach, mit und ohne Entzug.

Für den Tag in der Klinik drücke ich Dir fest die Daumen. Beobachte, was er Dir bringt. Ob Du Dich aufgehoben und angenommen fühlst. Und wenn nicht, dann versuche herauszufinden, woran das liegt. Was genau Dich stört.

Ganz liebe Grüsse Beate
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Re: Verzögerter Entzug (Citalopram)? Erklärung für meine Symptome?

Beitrag von Jofab » Montag, 05.03.18, 8:20

Morgen liebe Audrey,

tut mir leid, dass du nicht schlafen konntest. Wenn der Kopf nicht abschalten kann, ist man ziemlich machtlos.
Die Sorge um deinen Vater kann ich gut verstehen.

Beate hat recht - beobachte und verlass dich auf dein Bauchgefühl. Vielleicht kannst du mal etwas genauer schildern,
was ihr dort macht. Ich kenne mich mit Kliniken ja gar nicht aus.

Auf alle Fälle drück ich dich ganz fest und wünsch dir alles Gute für heute.

Liebe Grüsse :hug:
Ilse
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Re: Verzögerter Entzug (Citalopram)? Erklärung für meine Symptome?

Beitrag von Gwen » Montag, 05.03.18, 20:38

Liebe Audrey,
Audrey hat geschrieben:
Montag, 05.03.18, 5:03
Vielleicht lasse ich mich zu wenig darauf ein... aber wie ändere ich das? Wie finde ich den Zugang, denn alles mitmachen tu ich ja...
Ich bin der Meinung, dass es auch immer darauf ankommt, ob das Angebot passt und die Therapeuten in der Lage sind, entsprechend auf den Klienten einzugehen.

Ich habe eine Freundin, die jetzt auch gerade Psychotherapie gemacht hat bei jemandem, der sie anscheinend nicht verstanden hat. Sie hat auch mit Ängsten zu kämpfen. Der Therapeut hat ihr überhaupt nicht geholfen, aber sie hat es auch immer nur darauf geschoben, dass sie sich vielleicht nicht richtig bemüht, dass sie das eben nicht richtig macht.

Meiner Meinung nach gehört es aber bei einem guten Therapeuten oder einer guten Klinik dazu, dass sie auch kritisch schauen, ob sie es schaffen mit dem was sie tun den Patienten zu erreichen. Im Zweifelsfall müssen sie sonst die Therapie verändern oder abbrechen.

Natürlich muss der Patient auch mitmachen wollen. Aber das glaube ich bei Dir schon, dass das der Fall ist. Aber gleichzeitig hört es sich für mich nicht so an, als wenn Du das Gefühl hättest, da wirklich an Deine Probleme Ran zu kommen. Vielleicht kannst Du das ja Mal so direkt dort ansprechen? Als Chance, vielleicht was ändern zu können und gemeinsam mit den Therapeuten zu schauen, was Du brauchst und was sie Dir noch anbieten können?

Viele liebe Grüße Gwen
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Re: Verzögerter Entzug (Citalopram)? Erklärung für meine Symptome?

Beitrag von Audrey » Dienstag, 08.05.18, 13:56

Hallo ihr Lieben,

ich melde mich nach längerer Zeit zurück. Ich war bis Ende April in der Tagesklinik und befinde mich nun in der Wiedereingliederung auf der Arbeit. Die ersten Wochen in der Tagesklinik war ich relativ stabil, wo es ja dann auch hieß ich sei zu unauffällig und es würde mir ja gut gehen...

Das hat sich leider in den darauffolgenden Wochen geändert. Und seit etwa zwei Wochen also nach dem Ende der Tagesklinik, ist es wieder ganz schlimm.
In den letzten Wochen ab der Hälfte ungefähr, fingen bei mir wieder vermehrt körperliche Symptome an.
Wie Schwindel Muskelschmerzen und Muskelschwäche, der Magen meldet sich wieder, Kopfschmerzen, Rückenschmerzen und natürlich Angst. Mein großes Problem!
Seitdem habe ich ziemlich abgebaut. Und es fällt mir jetzt sehr schwer wieder zu arbeiten.
Letzten Donnerstag hatte ich einen Arzttermin und der Tag war ziemlich voll, da habe ich schon gemerkt dass ich mich rgendwie fühle als ob ich Pudding in den Armen und Beinen hätte. Das ist dann über letztes Wochenende richtig schlimm geworden, sodass ich immer nur kurz auf sein konnte und mich dann wieder hinlegen musste, weil ich einfach keine Kraft mehr habe.

Das erschreckt mich sehr, denn vor der Klinik hatte sich meine Erschöpfung weitestgehend gebessert und ich habe mich belastbarer gefühlt.
Als ich Sonntag aufgewacht bin hatte ich dann Halsschmerzen, die ich jetzt auch immer noch habe. Meine Hausärztin meinte der Hals ist ein bisschen rot mehr nicht.

Aber diese allgemeine Schwäche und diese Muskelschwäche und Schmerzen in Armen und Beinen hält mich fast komplett vom Alltag ab und es fällt mir sehr sehr schwer alles zu wuppen. Sonntag Nacht hatte ich dann auch wieder Magenprobleme die sich bei mir immer äußern als würde ich einen Herzinfarkt bekommen. Beklemmung in der Brust was wohl von der Speiseröhre kommt. Auch Herzstolpern ist dabei und dann hatte ich solche schlimm Angstzustände dass ich fast überhaupt nicht mehr schlafen konnte.

Am Montag habe ich mich dann zu meiner Ärztin geschleppt und war danach sogar noch arbeiten da ja die Wiedereingliederung begonnen hat. Und ich mich jetzt nach drei Monaten nicht schon wieder krank schreiben lassen wollte.

Was kann denn diese üble Muskelschwäche sein? Von den Halsschmerzen/Erkältung? Ich habe so Angst vor einer schlimmen Krankheit, da manche Muskeln teilweise auch vibrieren, dass ich an nichts anderes mehr denken kann. Weil ich diese Symptome in der Intensität einfach nicht einordnen kann.

Sind das psychische Auswirkungen auf den Körper? Ich weiß es einfach nicht. Und kann denn das immer noch mit dem Escitalopram Versuch bzw Citalopram Langzeitentzug zusammenhängen?
Kennt das denn von euch auch jemand?

Nach so langer Zeit, solche Muskelschwäche, vibrieren und Schmerzen zu verspüren? Abwechselnd immer in anderen Körperstellen von Armen und Beinen ... die Schwäche ist jetzt immer da, aber dieses ziehen oder die Schmerzen sind immer unterschiedlich mal im rechten Arm in der Nähe vom Ellenbogen mal an der linken Hand oder in den Beinen abwechselnd das macht mir sehr große Angst und lässt mich wieder verzweifeln.

Ich wünsche Euch alles erdenklich Gute und hoffe euch geht es besser als mir. Ich hätte gern positives berichtet, auch von meinem Aufenthalt in der Tagesklinik, aber leider kam jetzt ein unheimlicher Einbruch.

Fühlt euch alle umarmt,
Eure Audrey
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Bis Juli 2015 ganz aufgehört.

November 2015 Zusammenbruch. Viele körperliche Symptome für die es scheinbar keine Erklärung gibt:

Massive Erschöpfung, Schwindel, Augenschwindel, Rückenschmerzen, Kribbeln auf dem Kopf, Kälteschauer, Muskelschmerzen, Gelenkschmerzen, Schwäche, Schmerzempfindlicher Bauch, das Gefühl umzukippen, Herzstolpern und Mißempfindungen überall, starke Nackenverspannungen. Ohrgeräusche. Schlafstörung.

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September 2016
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Versuch mit Escitalopram. Jede Woche ein Tropfen mehr
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Re: Verzögerter Entzug (Citalopram)? Erklärung für meine Symptome?

Beitrag von carlotta » Dienstag, 08.05.18, 16:11

Hallo Audrey,

sämtliche Symptome, die Du schilderst, sind typisch für einen AD-Entzug - auch dass sie nach längerer Pause quasi aus dem Nichts wieder auftauchen.

Viele von denen, die Du beschreibst, kenne ich auch, z. B. die fiesen Muskelschmerzen und die ewige gefühlte Halsentzündung über Wochen. War seinerzeit deswegen sogar beim HNO, der auch nur eine leichte Rötung feststellen konnte. Irgendwann ging es von allein weg.

Ich kann mir vorstellen, dass der Klinikaufenthalt evtl. etwas stressig war und irgendwann Symptome getriggert hat sowie der seelische Druck, demnächst wieder "funktionieren" zu müssen. Und dann natürlich die Arbeit selbst. All das kann sehr belastend sein für ein angeschlagenes ZNS, das noch mittendrin ist, sich selbst zu regulieren. Denn nichts anderes ist das Entzugsgeschehen.

Auch der Zeitraum ist nicht ungewöhnlich. Je nach Schwere der Beeinträchtigung des ZNS kann ein Entzug über Monate bis Jahre dauern (muss nicht, kann), allerdings oft nicht durchgängig in derselben Intensität.

Ich schreibe Dir das, damit Du nicht Gefahr läufst, Dich in Krankheitsängsten zu verlieren. Das stresst nämlich zusätzlich.

Es wird einfach eine Welle sein, die Dich überrollt und irgendwann wieder abebbt. Versuche, so weit es geht, Dich zu schonen und mach möglichst keine Versuche mit Medikamenten. Denn die Gefahr besteht, dass Behandler die Symptome fehlinterpretieren und Dir u. U. irgendeine medikamentöse Behandlung nahelegen, die bei einem Entzugssyndrom absolut kontraproduktiv sein kann.

Was Du wegen der Muskelschmerzen versuchen kannst, ist Magnesium, oral oder transdermal. Aber bitte auch hier (wie bei allen NEM im Entzug) mit kleinen Mengen einsteigen, um die Verträglichkeit zu testen. Denn im Entzug gelten andere Regeln für den Körper als gemeinhin.

Ich wünsche Dir, dass die Symptome bald nachlassen.

Liebe Grüße
Carlotta
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Re: Verzögerter Entzug (Citalopram)? Erklärung für meine Symptome?

Beitrag von Audrey » Dienstag, 08.05.18, 22:32

Ganz herzlichen Dank liebe Carlotta!
Du hast mich ein bißchen beruhigen können. Das mit den Krankheitsängsten ist leider ein großes Problem, und das hat sich trotz Therapie und Tagesklinik nicht gebessert... leider.

Morgen ist ein neuer Tag und ich hoffe es wird besser. Die Muskelschwäche, Schmerzen und dieses Zucken/ Vibrieren an verschiedenen Stellen macht mich nämlich fertig...

Hoffe morgen wird ein besserer Tag. Ich habe Geburtstag...


Ich wünsche Dir liebe Carlotta und allen anderen hier auch eine erholsame und ruhige Nacht und morgen so wenig Symptome wie möglich!

Alles Liebe,
Audrey
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Re: Verzögerter Entzug (Citalopram)? Erklärung für meine Symptome?

Beitrag von Gwen » Mittwoch, 09.05.18, 7:51

Liebe Audrey,
herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag!! :party2:
Ich wünsche Dir einen schönen Tag mit wenig Symptomen!

Viele liebe Grüße Gwen
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Re: Verzögerter Entzug (Citalopram)? Erklärung für meine Symptome?

Beitrag von gioia » Mittwoch, 09.05.18, 10:23

Liebe Audrey

Hab bei dir grad reinglesen und möchte dir ein

Happy Birthday :party2:

dalassen.

Wünsche dir einen möglichst symtomfreien, schönen Tag!

Liebe Grüße
Gioia
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2 Monate Einnahme Escitalopram und MIrtazapin: bettlägrig, stromempfindungen, zittern, extreme Schwäche, Hitze im Körper, Ängste wie nie zuvor im Leben
Auch nach absetzen, über Monate zittrig und schwach
Im Herbst Pregabalin, nach 3 Monaten Einnahme: wieder bettlägrig, massives inneres und äußeres Zittern, extreme Schwäche, Gangstörungen, kaum mehr Morgenharn, Wasseransammlung im Gewebe, Krampfanfall, Atemnot , massiv verstärkte Ängste, massive Anspannung
Schnelles absetzen, massive Symptome über Monate, stromartige Spannung jeden Tag, Ängste, die ich vorher nie hatte, zittern wie bei Parkinson
2018: Auswirkung bis heute, war in meinem ganzen Leben noch nie so krank wie durch dieses Dreckszeug, Psychopharmaka :evil:

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