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Audrey: Verzögerter Entzug (Citalopram)? Erklärung für meine Symptome?

Wenn Antidepressiva abgesetzt werden, kann dies zu schweren und langwierigen Entzugserscheinungen führen. Viele Hersteller und Ärzte verharmlosen diese Problematik leider.
Fibie77
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Re: Verzögerter Entzug (Citalopram)? Erklärung für meine Symptome?

Beitrag von Fibie77 » Donnerstag, 04.01.18, 16:04

Hallo Audrey,
Deine Kopfsymptome sind so wie bei mir.
Ich habe genau die gleichen Beschwerden und mal ist es mehr und dann wieder weniger.
Ich habe ja wieder zu Arbeiten begonnen und es ist nicht einfach.
War ein >>Jahr ganz zu Hause,weil eine Zeit lang garnichts mehr ging.
Bei mir spielt im Kopfbereich und Nackenbereich auch alles durcheinander.
Ev.bist du im Moment wegen eurem Urlaub sehr angespannt und deswegen werden die Symptome verstärkt.
Ich kenne es bei mir.
Wir sind vor 3 Wochen auch für 1 Tag Skilaufen gewesen und ich habe mich vorher deswegen schon durcheinander gemacht.
Geht es,halte ich das aus,kann ich es mit meinen Beschwerden,...
Mir ging es Rage vorher schon nicht gut.
Und was soll ich sagen,am Tag der Hinfahrt und dann auch dort,war ich ganz klar im Kopf.
Am Anfang oben am Berg,war es dann noch kurz ganz furchtbar.
Als die ersten Meter gefahren waren,....war es so wunderschön,.....
Es war so toll und ich war wie früher,...ganzzzzz ohne Symptome und Beschwerden.
Dieses Gefühl hat den ganzen Rag angehalten und erst am nächsten Morgen waren dann wieder meine alten Freunde die Beschwerden da.
Schlechteres Sehen,Kopfbeschwerden,Genickweh,......usw.
Es wird bestimmt ein schöner Urlaub,.....ganz bestimmt.
Du schaffst das,.....da bin ich mir ganz feste sicher.
Mein Psychotherapeut hat es mir so erklärt!
Ich scanne mich andauernd ab und das andauernd,...bewusst und unbewusst.
Das ganze hält alles am Leben.
Schaffe ich es diesen Kreislauf zu durchbrechen,dann ist ein Stück des Weges gegsngen.
Liebe Audrey,....du schaffst es,..
Denje nicht schon darüber nach,was ist und wie es sein wird,sondern Lebe im jetzt und hier.
Ich bin zwar leider auch so und denke immer schon ganz viel im Voraus,..was ist wenn usw.
Aber das ist Falsch und macht einem noch viel mehr Durcheinander.
Du schaffst es und es wird bestimmt ein toller Urlaub.
Lg.Fibie
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GwenLinLinaUlulu 69AudreyMurmeline
- Februar 2011 Ohnmachtsanfall, ohne Diagnose. :shock:
In den darauffolgenden Monaten stellte sich starker Schwindel ein und eine gewisse Angst davon entstand. :(
Ich blieb nur noch zu Hause und ging nicht mehr gerne raus,wenn dann nur zur Arbeit.
- Von Februar 2011 bis April 2014 verschiedene Ärzte konsultiert, von Zahnarzt CMD Behandlung,über Chiropraktoren, und
Infusionen mit Mikronährstoffen war alles dabei.
- Es folgten in dieser Zeit,extreme Ängste,Verzweiflung, keine Energie und Kraft mehr,nur noch Verzweiflung wegen diverser
Symptome.
Meine Symptome veränderten sich und ich bekam einen kontinuierlichen Dauerkopfdruck und Augendruck.
- April 2014 Citolopram 10mg vom Hausarzt verschrieben bekommen.
- Juni 2014 Einweisung in Psychosomatische Klinik, für 8 Wochen.
- Wurde dort auf Cymbalta umgestellt für 2 Wochen,jedoch ist dies wieder gleich abgesetzt worden,da meine weißen
Blutkörperchen stark absanken.
- Von einem auf den anderen Tag,wurde Sertralin eindosiert.
Erst 25 mg und dann 50 mg in der darauffolgenden Woche.
- August 2014,wieder zu Hause und sollte dort noch bis auf 100mg hochdosieren, ging mir jedoch sehr schlecht dabei und
ich blieb bei 50 mg.
- März 2015 fing ich an das Medikament 50 mg Sertralin ganz langsam auszuschleichen, nach Absprache mit meiner
Ärztin.
- Ende Februar 2016 war ich auf 0mg mit dem Sertralin. :party2:
(bei den letzten Schritten ließ ich mir lange Zeit und dosierte mit Zoloft Tropfen ab).
- Seid dieser Zeit Absetzerscheinungen in Form von Sehstörungen, Kopfschmerzen,Übelkeit, komische Gefühle,Augendruck,
Blutzuckerschwankungen (dieser geht immer so tief runter),Benommenheit,.....
Die Symptome wechseln sich ab und sind mal nur leicht und dann wieder ganz stark da.

-Oktober 2016 . Absetzerscheinungen - Kopfschmerzen,Sehstörungen,trockene Augen,Schwindel ,,Blutzucker geht immer noch so tief in Keller,Übelkeit.

-November 2016 ( 9 Monate 0 mg Sertralin)
Kopfschmerzen die aufs Augen strahlen mit Übelkeit,
Blutzucker hat sich normalisiert,ab und zu noch trockene Augen

-Dezember 2016 (10 Monate 0 mg Sertralin)
Kopfschmerzen sind fast weg, jedoch wieder ziemliche Augenprobleme.
Schwipp-Schwapp im Kopf
-Januar 2017 (11 Monate nach 0 mg Sertralin)
Augenprobleme immer noch vorhanden
Schwipp- Schwapp im Kopf, Sodbrennen,
-Februar 2017 ( 1 Jahr auf 0 mg Sertralin)
Augenprobleme / Sehstörungen immer noch vorhanden !
Manchmal noch Schwipp-Schwapp im Kopf und wieder Kopfschmerzen.
-März 2017 (13 Monate auf 0 mg Sertralin)
Augenprobleme, ziemliche Benommenheit,Spannungskopfschmerzen.
-April 2017(14 Monate auf 0 mg Sertralin)
Augenprobleme,Benommenheit,Kopfschmerzen,extremes Tief(muss viel weinen,weil es nicht so recht besser wird)
-August2017(18 Monate nach null)
Starke Magenbeschwerden,Übelkeit,Sodbrennen,Kopfschmerzen,Augenprobleme

-Januar 2018 (23 Monate auf 0mg)
Augenprobleme (schlechteres Sehen und brennende Augen),manchmal noch leichte Gangunsicherheit,schmerzendes
Genick,Reizüberflutung im Kopf/brennen,nicht mehr so starke Spannungskopfschmerzen.
Langsam wird es besser,aber es ist noch nicht gut!
-Februar 2018 ( 2 Jahre auf 0 mg)

Fibie77
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Re: Verzögerter Entzug (Citalopram)? Erklärung für meine Symptome?

Beitrag von Fibie77 » Donnerstag, 04.01.18, 16:08

Ich nochmal,
Sorry wegen den Rechtschreibfehlern.
Habe vom Handy aus geschrieben,....
Finger so groß und Tastatur so klein.
Hoffe ihr könnt es lesen.
Lg.Fibilein
- Februar 2011 Ohnmachtsanfall, ohne Diagnose. :shock:
In den darauffolgenden Monaten stellte sich starker Schwindel ein und eine gewisse Angst davon entstand. :(
Ich blieb nur noch zu Hause und ging nicht mehr gerne raus,wenn dann nur zur Arbeit.
- Von Februar 2011 bis April 2014 verschiedene Ärzte konsultiert, von Zahnarzt CMD Behandlung,über Chiropraktoren, und
Infusionen mit Mikronährstoffen war alles dabei.
- Es folgten in dieser Zeit,extreme Ängste,Verzweiflung, keine Energie und Kraft mehr,nur noch Verzweiflung wegen diverser
Symptome.
Meine Symptome veränderten sich und ich bekam einen kontinuierlichen Dauerkopfdruck und Augendruck.
- April 2014 Citolopram 10mg vom Hausarzt verschrieben bekommen.
- Juni 2014 Einweisung in Psychosomatische Klinik, für 8 Wochen.
- Wurde dort auf Cymbalta umgestellt für 2 Wochen,jedoch ist dies wieder gleich abgesetzt worden,da meine weißen
Blutkörperchen stark absanken.
- Von einem auf den anderen Tag,wurde Sertralin eindosiert.
Erst 25 mg und dann 50 mg in der darauffolgenden Woche.
- August 2014,wieder zu Hause und sollte dort noch bis auf 100mg hochdosieren, ging mir jedoch sehr schlecht dabei und
ich blieb bei 50 mg.
- März 2015 fing ich an das Medikament 50 mg Sertralin ganz langsam auszuschleichen, nach Absprache mit meiner
Ärztin.
- Ende Februar 2016 war ich auf 0mg mit dem Sertralin. :party2:
(bei den letzten Schritten ließ ich mir lange Zeit und dosierte mit Zoloft Tropfen ab).
- Seid dieser Zeit Absetzerscheinungen in Form von Sehstörungen, Kopfschmerzen,Übelkeit, komische Gefühle,Augendruck,
Blutzuckerschwankungen (dieser geht immer so tief runter),Benommenheit,.....
Die Symptome wechseln sich ab und sind mal nur leicht und dann wieder ganz stark da.

-Oktober 2016 . Absetzerscheinungen - Kopfschmerzen,Sehstörungen,trockene Augen,Schwindel ,,Blutzucker geht immer noch so tief in Keller,Übelkeit.

-November 2016 ( 9 Monate 0 mg Sertralin)
Kopfschmerzen die aufs Augen strahlen mit Übelkeit,
Blutzucker hat sich normalisiert,ab und zu noch trockene Augen

-Dezember 2016 (10 Monate 0 mg Sertralin)
Kopfschmerzen sind fast weg, jedoch wieder ziemliche Augenprobleme.
Schwipp-Schwapp im Kopf
-Januar 2017 (11 Monate nach 0 mg Sertralin)
Augenprobleme immer noch vorhanden
Schwipp- Schwapp im Kopf, Sodbrennen,
-Februar 2017 ( 1 Jahr auf 0 mg Sertralin)
Augenprobleme / Sehstörungen immer noch vorhanden !
Manchmal noch Schwipp-Schwapp im Kopf und wieder Kopfschmerzen.
-März 2017 (13 Monate auf 0 mg Sertralin)
Augenprobleme, ziemliche Benommenheit,Spannungskopfschmerzen.
-April 2017(14 Monate auf 0 mg Sertralin)
Augenprobleme,Benommenheit,Kopfschmerzen,extremes Tief(muss viel weinen,weil es nicht so recht besser wird)
-August2017(18 Monate nach null)
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Langsam wird es besser,aber es ist noch nicht gut!
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Re: Verzögerter Entzug (Citalopram)? Erklärung für meine Symptome?

Beitrag von Gwen » Donnerstag, 04.01.18, 16:13

Liebe Audrey,
ich kann mir auch vorstellen, dass der Stress mit dem Urlaub und noch Zahnarzt dazu das ganze verschlimmert. Und dann hattest Du ja auch noch die Tage an denen Du die Einnahme vergessen hattest. Also alles recht unruhig...

Ich würde es an deiner Stelle im Urlaub noch weiter nehmen und versuchen, da Mal wirklich zu entspannen in der Zeit in der Du alleine bist und deine Familie Ski fährt.

Liebe Grüße Gwen
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Re: Verzögerter Entzug (Citalopram)? Erklärung für meine Symptome?

Beitrag von Audrey » Donnerstag, 04.01.18, 22:47

Liebe Ute und liebe Gwen,

Danke für euer Feedback. Es tut so gut hier so gut aufgehoben zu sein. Danke Euch Allen! Ihr seid unbezahlbar! :group:

Ich werde die nächsten Tage bei den 0,05 mg bleiben und schauen wie es sich entwickelt. Ich hoffe ich schaffe die nächsten Tage irgendwie und kann dann den Urlaub ohne schlimme Symptome geniessen. Das wäre das Größte!!!

Ich drück Euch alle ganz lieb,
Audrey
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2009 Angstzustände, Panik 6 Wochen nach Geburt

2010-2013 Citalopram 20 mg

2013 Absetzversuch. Innerhalb 4 Wochen auf 0 reduziert. Panik sofort wieder da. Dann wieder aufdosiert. Es wurde schnell besser

2013-2014 Citalopram 30 mg

2014-2015 Citalopram 30 mg nicht mehr regelmässig genommen. Immer sporadischer.

Bis Juli 2015 ganz aufgehört.

November 2015 Zusammenbruch. Viele körperliche Symptome für die es scheinbar keine Erklärung gibt:

Massive Erschöpfung, Schwindel, Augenschwindel, Rückenschmerzen, Kribbeln auf dem Kopf, Kälteschauer, Muskelschmerzen, Gelenkschmerzen, Schwäche, Schmerzempfindlicher Bauch, das Gefühl umzukippen, Herzstolpern und Mißempfindungen überall, starke Nackenverspannungen. Ohrgeräusche. Schlafstörung.

Die Angst kommt zurück

September 2016
3 Tage Krankenhausaufenthalt. Magenschleimhautentzündung, Refluxstörung

Hypnosetherapie ausprobiert und aktuell Verhaltenstherapie

Juni 2017 Versuch mit Johanniskraut. Nach 2 Wochen abgebrochen wegen Herzrasen

Ende Oktober 2017
Versuch mit Escitalopram. Jede Woche ein Tropfen mehr
Ab 2 Tropfen Nebenwirkungen, ab 3 Tropfen unerträglich.
Aktuell reduziert auf Null. Symptome bleiben (siehe oben) und es sind neue dabei.

Starke Muskelschmerzen. Sehstörungen (unscharfes Sehen) Schwäche. Dauerschwindel. Angstzustände, Unruhe. Stechende Nervenschmerzen an unterschiedlichen Stellen seit Escitalopramversuch.

18.12.2017 Wiedereindosieren 0,1 mg Escitalopram
Neben den Symptomen wie schon beschrieben, seit heute Nachmittag Kreislaufprobleme. Das Gefühl gleich umzukippen, Unruhe und Angst

21.12.2017 Escitalopram 0,05 mg

Januar 2018 immer noch bei 0,05 mg, aber keine Besserung der Symptome

24.01.2018 0,025 mg Escitalopram
09.02.2018 0

Ab Mitte Juni 2018 Pregabalin 25 mg 2x täglich
Ab Ende August 2018 1x täglich 25 mg abends

Massive Körpersymptome. Schwäche im Kopf, Karussell Schwindel, Magenschmerzen, Druckempfindlicher Bauch, Seh-und Gedächtnisstörungen, Gelenkschmerzen Hand und Fuß,

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Re: Verzögerter Entzug (Citalopram)? Erklärung für meine Symptome?

Beitrag von Audrey » Donnerstag, 04.01.18, 23:19

Liebe Fibie,

Danke! Ich war total gerührt, als ich deine lieben Zeilen gelesen habe! :hug:
Ich danke Dir sehr für deinen Zuspruch und dein Mitgefühl. Und deinen Rat mit dem hier und jetzt. Man vergisst die ganzen guten Vorsätze nur schnell, wenn man von den Symptomen so arg gebeutelt wird.

Ich kenne sonst niemanden, der solche ähnlichen Symptome hat, gerade was Kopf und Nacken betrifft. Dann weißt Du ja genau was ich meine. Denn es ist so schwer jemandem diese seltsamen Missempfindungen zu erklären. Niemand kennt so etwas in meinem Umfeld.
Man kommt sich so alleine vor, weil es niemand wirklich nachvollziehen kann wie ekelhaft so etwas ist.
Mein großes Problem sind die daraus resultierenden Angstzustände. Die lassen mich dann total verzweifeln.
Ich hoffe ich schaffe morgen alles. Packen etc. Und dann die Fahrt am Samstag. Es wäre so schön, wenn ich die Woche einigermassen geniessen könnte.

Es freut mich sehr, dass Du solch einen schönen symptomfreien Skitag hattest. Das gibt Hoffnung und Kraft! Ich wünsche Dir mehr solche Tage liebe Fibie!

Ich drück Dich ganz fest und sende viele liebe Grüße,
Audrey
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Bis Juli 2015 ganz aufgehört.

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Massive Erschöpfung, Schwindel, Augenschwindel, Rückenschmerzen, Kribbeln auf dem Kopf, Kälteschauer, Muskelschmerzen, Gelenkschmerzen, Schwäche, Schmerzempfindlicher Bauch, das Gefühl umzukippen, Herzstolpern und Mißempfindungen überall, starke Nackenverspannungen. Ohrgeräusche. Schlafstörung.

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Ende Oktober 2017
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Ab 2 Tropfen Nebenwirkungen, ab 3 Tropfen unerträglich.
Aktuell reduziert auf Null. Symptome bleiben (siehe oben) und es sind neue dabei.

Starke Muskelschmerzen. Sehstörungen (unscharfes Sehen) Schwäche. Dauerschwindel. Angstzustände, Unruhe. Stechende Nervenschmerzen an unterschiedlichen Stellen seit Escitalopramversuch.

18.12.2017 Wiedereindosieren 0,1 mg Escitalopram
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21.12.2017 Escitalopram 0,05 mg

Januar 2018 immer noch bei 0,05 mg, aber keine Besserung der Symptome

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Re: Verzögerter Entzug (Citalopram)? Erklärung für meine Symptome?

Beitrag von Audrey » Montag, 22.01.18, 15:04

Hallo ihr Lieben,

ich wollte mich auch mal wieder zurück melden.
Hoffe es geht Euch einigermaßen gut.

Im Moment bzw seit gestern geht es mir wieder recht bescheiden. Ich komme irgendwie auf keinen grünen Zweig mehr....

Die eine Woche Skiurlaub konnte ich einigermaßen genießen. Ich hatte 2 bis 3 Abende an denen ich durch die Kopfsymptome fast wieder nah an der Panik war. Und das immer dann, wenn ich zur Ruhe komme.
Tagsüber waren wir viel draußen im Schnee, Schlitten fahren und wandern, da ging es eigentlich immer ganz gut. Selbst wenn ich mich verausgabt habe. Komisch...

Aber wieder hier zu Hause im Alltag geht es gleich wieder schlechter. Genickschmerzen vom feinsten, dazu komische Geräusche wie wenn Sand kurz rieselt, Kopfsymptome wie drücken oder kribbeln und natürlich Schwindel. Letzte Woche hatte ich sowas wie eine Augenmigräne. Sehstörungen mit Zacken am Sichtfeldrand.
Und gestern Abend bzw Nacht ein Achterbahngefühl im Kopf während des Liegens und dann natürlich Angst.
Was ganz unangenehm momentan ist, sind die Sehstörungen. Hell ist ganz unangenehm und ich habe Schwierigkeiten zu Fokussieren. Manchmal auch verschwommen. Und es kostet sehr viel Kraft meinem.Job gerecht zu werden, bei dem ich in den Bildschirm schauen muss. Dann wird mir gleich schwindelig und der Tag ist gelaufen und die Angst packt mich...

Ich bin wieder kurz vorm verzweifeln. Und jetzt weiß ich auch nicht wie lange ich noch die 0.05mg Escitalopram weiter nehmen soll.
Muss ich für eine Stabilisierung vielleicht die Dosis erhöhen, oder geht das alles nach hinten los und es wäre am besten es sein zu lassen? Kann ich diese kleine Menge dann einfach weglassen?

Ich danke Euch schonmal für eure Ratschläge ihr Lieben!


Liebe Grüße,
Audrey
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Bis Juli 2015 ganz aufgehört.

November 2015 Zusammenbruch. Viele körperliche Symptome für die es scheinbar keine Erklärung gibt:

Massive Erschöpfung, Schwindel, Augenschwindel, Rückenschmerzen, Kribbeln auf dem Kopf, Kälteschauer, Muskelschmerzen, Gelenkschmerzen, Schwäche, Schmerzempfindlicher Bauch, das Gefühl umzukippen, Herzstolpern und Mißempfindungen überall, starke Nackenverspannungen. Ohrgeräusche. Schlafstörung.

Die Angst kommt zurück

September 2016
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Ende Oktober 2017
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Ab 2 Tropfen Nebenwirkungen, ab 3 Tropfen unerträglich.
Aktuell reduziert auf Null. Symptome bleiben (siehe oben) und es sind neue dabei.

Starke Muskelschmerzen. Sehstörungen (unscharfes Sehen) Schwäche. Dauerschwindel. Angstzustände, Unruhe. Stechende Nervenschmerzen an unterschiedlichen Stellen seit Escitalopramversuch.

18.12.2017 Wiedereindosieren 0,1 mg Escitalopram
Neben den Symptomen wie schon beschrieben, seit heute Nachmittag Kreislaufprobleme. Das Gefühl gleich umzukippen, Unruhe und Angst

21.12.2017 Escitalopram 0,05 mg

Januar 2018 immer noch bei 0,05 mg, aber keine Besserung der Symptome

24.01.2018 0,025 mg Escitalopram
09.02.2018 0

Ab Mitte Juni 2018 Pregabalin 25 mg 2x täglich
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Re: Verzögerter Entzug (Citalopram)? Erklärung für meine Symptome?

Beitrag von Ululu 69 » Montag, 22.01.18, 20:12

Hallo Audrey,

es freut mich, dass du deinen Winterurlaub wenigstens zum größten Teil genießen konntest.
Flimmerskotome mit gehacktem Rand klingt in der Tat nach einer Augenmittänderung, nach einem Flimmerskotom.
Ich habe das auch manchmal. Das ist sehr unangenehm und kann natürlich auch Angst machen, ist aber harmlos und vergeht wieder.
Die Ursache dafür liegt auch nicht in den Augen, sondern im Gehirn. :)

Du hast ja seinerzeit auf das Aufdosieren sehr sensibel reagiert, wenn du also weiter aufdosieren möchtest, solltest du sehr vorsichtig vorgehen, also höchstens auf 0,1 mg.

Ist dein Bildschirm an der Arbeit optimal auf dich eingestellt ? Da kann man vieles falsch machen und das strengt die Augen dann stark an, was Symptome verstärken kann. Ich habe eine separate Brille, die ich nur bei der Arbeit am Bildschirm trage und die optimal auf diese Entfernung angepasst ist.
Das kann natürlich keine absetzbedingte Symptome beseitigen, macht es deinen Augen aber etwas leichter.
Bei mir sind so auch die Verspannungen im Nacken besser geworden und die können ja auch Schwindel verstärken.

LG Ute
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Re: Verzögerter Entzug (Citalopram)? Erklärung für meine Symptome?

Beitrag von Audrey » Montag, 22.01.18, 22:05

Liebe Ute, :hug:
ich danke Dir schonmal recht herzlich für deine ausführliche Antwort!
Bin vorhin mit den fiesen Nackenschmerzen und auch Kopfschmerzen auf der Couch eingeschlafen.
Jetzt liege ich im Bett und hoffe auf eine erholsame Nacht ohne Ängste und wach liegen.

Und das wünsch ich allen hier, eine friedliche und erholsame Nachtruhe! :group: :bettzeit:

Melde mich morgen wieder. Ganz liebe Grüße von Herzen,
Audrey
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Aktuell reduziert auf Null. Symptome bleiben (siehe oben) und es sind neue dabei.

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24.01.2018 0,025 mg Escitalopram
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Beitrag von Fibie77 » Montag, 22.01.18, 22:36

Hallo Audrey,
Ich mache mir immer ein Bettflasche fürs Genick,....
Die Wärme entspannt meine Muskulatur....
Kirschkernkissen geht auch!
Lg.Fibie
- Februar 2011 Ohnmachtsanfall, ohne Diagnose. :shock:
In den darauffolgenden Monaten stellte sich starker Schwindel ein und eine gewisse Angst davon entstand. :(
Ich blieb nur noch zu Hause und ging nicht mehr gerne raus,wenn dann nur zur Arbeit.
- Von Februar 2011 bis April 2014 verschiedene Ärzte konsultiert, von Zahnarzt CMD Behandlung,über Chiropraktoren, und
Infusionen mit Mikronährstoffen war alles dabei.
- Es folgten in dieser Zeit,extreme Ängste,Verzweiflung, keine Energie und Kraft mehr,nur noch Verzweiflung wegen diverser
Symptome.
Meine Symptome veränderten sich und ich bekam einen kontinuierlichen Dauerkopfdruck und Augendruck.
- April 2014 Citolopram 10mg vom Hausarzt verschrieben bekommen.
- Juni 2014 Einweisung in Psychosomatische Klinik, für 8 Wochen.
- Wurde dort auf Cymbalta umgestellt für 2 Wochen,jedoch ist dies wieder gleich abgesetzt worden,da meine weißen
Blutkörperchen stark absanken.
- Von einem auf den anderen Tag,wurde Sertralin eindosiert.
Erst 25 mg und dann 50 mg in der darauffolgenden Woche.
- August 2014,wieder zu Hause und sollte dort noch bis auf 100mg hochdosieren, ging mir jedoch sehr schlecht dabei und
ich blieb bei 50 mg.
- März 2015 fing ich an das Medikament 50 mg Sertralin ganz langsam auszuschleichen, nach Absprache mit meiner
Ärztin.
- Ende Februar 2016 war ich auf 0mg mit dem Sertralin. :party2:
(bei den letzten Schritten ließ ich mir lange Zeit und dosierte mit Zoloft Tropfen ab).
- Seid dieser Zeit Absetzerscheinungen in Form von Sehstörungen, Kopfschmerzen,Übelkeit, komische Gefühle,Augendruck,
Blutzuckerschwankungen (dieser geht immer so tief runter),Benommenheit,.....
Die Symptome wechseln sich ab und sind mal nur leicht und dann wieder ganz stark da.

-Oktober 2016 . Absetzerscheinungen - Kopfschmerzen,Sehstörungen,trockene Augen,Schwindel ,,Blutzucker geht immer noch so tief in Keller,Übelkeit.

-November 2016 ( 9 Monate 0 mg Sertralin)
Kopfschmerzen die aufs Augen strahlen mit Übelkeit,
Blutzucker hat sich normalisiert,ab und zu noch trockene Augen

-Dezember 2016 (10 Monate 0 mg Sertralin)
Kopfschmerzen sind fast weg, jedoch wieder ziemliche Augenprobleme.
Schwipp-Schwapp im Kopf
-Januar 2017 (11 Monate nach 0 mg Sertralin)
Augenprobleme immer noch vorhanden
Schwipp- Schwapp im Kopf, Sodbrennen,
-Februar 2017 ( 1 Jahr auf 0 mg Sertralin)
Augenprobleme / Sehstörungen immer noch vorhanden !
Manchmal noch Schwipp-Schwapp im Kopf und wieder Kopfschmerzen.
-März 2017 (13 Monate auf 0 mg Sertralin)
Augenprobleme, ziemliche Benommenheit,Spannungskopfschmerzen.
-April 2017(14 Monate auf 0 mg Sertralin)
Augenprobleme,Benommenheit,Kopfschmerzen,extremes Tief(muss viel weinen,weil es nicht so recht besser wird)
-August2017(18 Monate nach null)
Starke Magenbeschwerden,Übelkeit,Sodbrennen,Kopfschmerzen,Augenprobleme

-Januar 2018 (23 Monate auf 0mg)
Augenprobleme (schlechteres Sehen und brennende Augen),manchmal noch leichte Gangunsicherheit,schmerzendes
Genick,Reizüberflutung im Kopf/brennen,nicht mehr so starke Spannungskopfschmerzen.
Langsam wird es besser,aber es ist noch nicht gut!
-Februar 2018 ( 2 Jahre auf 0 mg)

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Re: Verzögerter Entzug (Citalopram)? Erklärung für meine Symptome?

Beitrag von Audrey » Dienstag, 23.01.18, 7:24

Guten Morgen ihr Lieben,

ich hoffe ihr habt eine gute Nacht hinter Euch! Ich wache zwar meist vor dem Wecker auf, aber zumindest bin ich schnell eingeschlafen und nicht zwischendurch aufgewacht. Das ist ja auch schonmal ein Segen.

Zu deiner Frage Ute mit dem PC Arbeitsplatz. Den Monitor kann ich mir so einstellen wie ich es für mich als gut empfinde und eine PC bzw Lesebrille hab ich auch. Meine neue Brille wird wohl in den nächsten Tagen fertig. Nach drei Jahren hat sich die Stärke verändert. Ich hoffe mal das sich die Sehstärke nicht ständig ändert, wie ich hier schon öfters gelesen habe, und die Brille mich bei der PC Glotzerei besser unterstützt.

Wie ist denn eure Einschätzung bzgl der Minimenge Escitalopram?
Ich glaube ich würde damit gerne aufhören, da es mir soweit ich das beurteilen kann, nicht wirklich gut tut. Bzw werde ich das dann wohl erst wissen wenn ich damit aufhöre.
Höre ich bei dieser kleinen Menge dann einfach auf oder muß ich da auch nochmal runtergehen und noch weiter verdünnen?

Ganz lieben Dank Euch!
Herzliche Grüße,
Audrey
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2009 Angstzustände, Panik 6 Wochen nach Geburt

2010-2013 Citalopram 20 mg

2013 Absetzversuch. Innerhalb 4 Wochen auf 0 reduziert. Panik sofort wieder da. Dann wieder aufdosiert. Es wurde schnell besser

2013-2014 Citalopram 30 mg

2014-2015 Citalopram 30 mg nicht mehr regelmässig genommen. Immer sporadischer.

Bis Juli 2015 ganz aufgehört.

November 2015 Zusammenbruch. Viele körperliche Symptome für die es scheinbar keine Erklärung gibt:

Massive Erschöpfung, Schwindel, Augenschwindel, Rückenschmerzen, Kribbeln auf dem Kopf, Kälteschauer, Muskelschmerzen, Gelenkschmerzen, Schwäche, Schmerzempfindlicher Bauch, das Gefühl umzukippen, Herzstolpern und Mißempfindungen überall, starke Nackenverspannungen. Ohrgeräusche. Schlafstörung.

Die Angst kommt zurück

September 2016
3 Tage Krankenhausaufenthalt. Magenschleimhautentzündung, Refluxstörung

Hypnosetherapie ausprobiert und aktuell Verhaltenstherapie

Juni 2017 Versuch mit Johanniskraut. Nach 2 Wochen abgebrochen wegen Herzrasen

Ende Oktober 2017
Versuch mit Escitalopram. Jede Woche ein Tropfen mehr
Ab 2 Tropfen Nebenwirkungen, ab 3 Tropfen unerträglich.
Aktuell reduziert auf Null. Symptome bleiben (siehe oben) und es sind neue dabei.

Starke Muskelschmerzen. Sehstörungen (unscharfes Sehen) Schwäche. Dauerschwindel. Angstzustände, Unruhe. Stechende Nervenschmerzen an unterschiedlichen Stellen seit Escitalopramversuch.

18.12.2017 Wiedereindosieren 0,1 mg Escitalopram
Neben den Symptomen wie schon beschrieben, seit heute Nachmittag Kreislaufprobleme. Das Gefühl gleich umzukippen, Unruhe und Angst

21.12.2017 Escitalopram 0,05 mg

Januar 2018 immer noch bei 0,05 mg, aber keine Besserung der Symptome

24.01.2018 0,025 mg Escitalopram
09.02.2018 0

Ab Mitte Juni 2018 Pregabalin 25 mg 2x täglich
Ab Ende August 2018 1x täglich 25 mg abends

Massive Körpersymptome. Schwäche im Kopf, Karussell Schwindel, Magenschmerzen, Druckempfindlicher Bauch, Seh-und Gedächtnisstörungen, Gelenkschmerzen Hand und Fuß,

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Re: Verzögerter Entzug (Citalopram)? Erklärung für meine Symptome?

Beitrag von Audrey » Dienstag, 23.01.18, 7:33

Liebe Fibie,
Danke Dir für deinen Ratschlag. Auf meinem Körnerkissen habe ich gestern auch ein paar Mal gelegen. Bringt mir leider mir kurzfristig Erleichterung. Aber immerhin. Ich habe das Gefühl gegen die tiefen Verspannungen hilft im Grunde nicht wirklich nachhaltig etwas. Leider.
Denn diese Verspannungen sind extrem schlimm für mich.
Wie geht es Dir momentan liebe Fibie? Ich hoffe es geht in die Positive Richtung!

Ganz liebe Grüße,
Audtey
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Re: Verzögerter Entzug (Citalopram)? Erklärung für meine Symptome?

Beitrag von padma » Dienstag, 23.01.18, 17:55

hallo Audrey, :)

schade, dass die Wiedereindosierung dir nicht wirklich was gebracht hat. :(

Da du sehr sensibel reagierst, würde ich auch diese kleine Dosis nicht einfach weglassen. Du könntest auf 0,025 mg gehen und schauen, wie du das verkraftest.

liebe Grüsse,
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Re: Verzögerter Entzug (Citalopram)? Erklärung für meine Symptome?

Beitrag von Fibie77 » Dienstag, 23.01.18, 18:34

Hallo Audrey,
dass mit der Wärme bringt mir zwar auch immer nur kurzfristige Linderung,aber es ist besser wie garnichts.
Diese extremen Verspannungen im Genick,habe ich so vorher auch niemals gehabt.
Es muss wirklich von den Medis kommen.
Du wolltest wissen,wie es mir geht,...so fast zwei Jahre nach null mg.
Ich kann Dir Berichten,......
Es wird immer besser und es geht in eine gute Richtung.
Symptome sind zwar noch da,jedoch verändern sich diese andauernd und werden schwächer.
Als Beispiel!
Ich habe bis vor ca.2 oder 3 Monaten ganz schlimme Spannungskopfschmerzen gehabt und nun sind sie fast ganz weg.
Es war wirklich heftig!
8 Tage am Stück Spannungskopfschmerzen die auf die Augen gezogen sind und dann 4 Tage wieder keine Kopfschmerzen,dafür aber dann Benommenheit,Schwindel,.....
Im November wurde es dann langsam immer weniger und Dezember dann noch weniger und nun im Januar,...nur manchmal noch leicht.
Die Symptome verlagern sich mit der Zeit,...eines wird weniger und ein anderes kommt dazu.
Aber insgesamt wird es weniger und heilt.
Das Gehirn heilt und ich merke das ganz extrem,....
Zwar habe ich schon noch diese Reizüberflutung im Gehirn,wenn es zu viel wird,doch es wird immer besser.
Es ist wirklich mit >Worten manchmal nicht zu Beschreiben.
Ich kann von mir nur wirklich Berichten, diese Medikamente greifen extrem in den Hirnstoffwechsel ein und lässt man sie weg,ist das ganze System im Kopf durcheinander.
Ich kann und konnte es jeden Tag spüren,...
Stiche im Kopf,brennen,.....
Es ist schon heftig!
Habe zwischendurch oft gedacht,es geht nicht mehr und ich muss wieder ein Medi nehmen.
Aber mein Mann hat mir immer ganz feste zugeredet,...und so hab ich es ohne ein Medikament durchgehalten.
Ich bin so froh und nun geht es immer weiter in eine gute Richtung.
Lg.Fibie
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In den darauffolgenden Monaten stellte sich starker Schwindel ein und eine gewisse Angst davon entstand. :(
Ich blieb nur noch zu Hause und ging nicht mehr gerne raus,wenn dann nur zur Arbeit.
- Von Februar 2011 bis April 2014 verschiedene Ärzte konsultiert, von Zahnarzt CMD Behandlung,über Chiropraktoren, und
Infusionen mit Mikronährstoffen war alles dabei.
- Es folgten in dieser Zeit,extreme Ängste,Verzweiflung, keine Energie und Kraft mehr,nur noch Verzweiflung wegen diverser
Symptome.
Meine Symptome veränderten sich und ich bekam einen kontinuierlichen Dauerkopfdruck und Augendruck.
- April 2014 Citolopram 10mg vom Hausarzt verschrieben bekommen.
- Juni 2014 Einweisung in Psychosomatische Klinik, für 8 Wochen.
- Wurde dort auf Cymbalta umgestellt für 2 Wochen,jedoch ist dies wieder gleich abgesetzt worden,da meine weißen
Blutkörperchen stark absanken.
- Von einem auf den anderen Tag,wurde Sertralin eindosiert.
Erst 25 mg und dann 50 mg in der darauffolgenden Woche.
- August 2014,wieder zu Hause und sollte dort noch bis auf 100mg hochdosieren, ging mir jedoch sehr schlecht dabei und
ich blieb bei 50 mg.
- März 2015 fing ich an das Medikament 50 mg Sertralin ganz langsam auszuschleichen, nach Absprache mit meiner
Ärztin.
- Ende Februar 2016 war ich auf 0mg mit dem Sertralin. :party2:
(bei den letzten Schritten ließ ich mir lange Zeit und dosierte mit Zoloft Tropfen ab).
- Seid dieser Zeit Absetzerscheinungen in Form von Sehstörungen, Kopfschmerzen,Übelkeit, komische Gefühle,Augendruck,
Blutzuckerschwankungen (dieser geht immer so tief runter),Benommenheit,.....
Die Symptome wechseln sich ab und sind mal nur leicht und dann wieder ganz stark da.

-Oktober 2016 . Absetzerscheinungen - Kopfschmerzen,Sehstörungen,trockene Augen,Schwindel ,,Blutzucker geht immer noch so tief in Keller,Übelkeit.

-November 2016 ( 9 Monate 0 mg Sertralin)
Kopfschmerzen die aufs Augen strahlen mit Übelkeit,
Blutzucker hat sich normalisiert,ab und zu noch trockene Augen

-Dezember 2016 (10 Monate 0 mg Sertralin)
Kopfschmerzen sind fast weg, jedoch wieder ziemliche Augenprobleme.
Schwipp-Schwapp im Kopf
-Januar 2017 (11 Monate nach 0 mg Sertralin)
Augenprobleme immer noch vorhanden
Schwipp- Schwapp im Kopf, Sodbrennen,
-Februar 2017 ( 1 Jahr auf 0 mg Sertralin)
Augenprobleme / Sehstörungen immer noch vorhanden !
Manchmal noch Schwipp-Schwapp im Kopf und wieder Kopfschmerzen.
-März 2017 (13 Monate auf 0 mg Sertralin)
Augenprobleme, ziemliche Benommenheit,Spannungskopfschmerzen.
-April 2017(14 Monate auf 0 mg Sertralin)
Augenprobleme,Benommenheit,Kopfschmerzen,extremes Tief(muss viel weinen,weil es nicht so recht besser wird)
-August2017(18 Monate nach null)
Starke Magenbeschwerden,Übelkeit,Sodbrennen,Kopfschmerzen,Augenprobleme

-Januar 2018 (23 Monate auf 0mg)
Augenprobleme (schlechteres Sehen und brennende Augen),manchmal noch leichte Gangunsicherheit,schmerzendes
Genick,Reizüberflutung im Kopf/brennen,nicht mehr so starke Spannungskopfschmerzen.
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Re: Verzögerter Entzug (Citalopram)? Erklärung für meine Symptome?

Beitrag von Audrey » Freitag, 26.01.18, 15:45

Liebe Fibie,
es freut mich wirklich sehr, dass Du Besserung auf deinem Weg spürst! Das gibt Kraft und Gewissheit, dass eines Tages wieder alles gut sein kann. Und ich hoffe ich kann das auch eines Tages von mir sagen. Leider ist bei mir jeder Tag mehr schlecht als recht und das demoralisiert ungemein. Diese Kopfsymptome wollen urgemdwie garnicht aufhören. Ich hatte jetzt unter anderem 5 Tage am Stück schlimme Kopfschmerzen und Nackenverspannungen. Heute sind die Kopfschmerzen zum Glück deutlich besser. Die Nackenverspannungen sind noch da.
Das verschwommen und unscharfe Sehen mit Schwindel bringt mich in den Wahnsinn.... Dann so ein Druck, kribbeln im Kopf an unterschiedlichen Stellen ist auch sehr unangenehm. Ich denke dann gleich tut es einen Schlag und ich bin weg.... und dann kommen leider die Angstzustände wieder auf den Plan.
Ich wünsche mir nichts mehr, als das dies endlich mal aufhören möge!
Wünsche Dir ein schönes und symptomfreies Wochenende liebe Fibie!

Liebe Grüße,
Audrey
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Bis Juli 2015 ganz aufgehört.

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18.12.2017 Wiedereindosieren 0,1 mg Escitalopram
Neben den Symptomen wie schon beschrieben, seit heute Nachmittag Kreislaufprobleme. Das Gefühl gleich umzukippen, Unruhe und Angst

21.12.2017 Escitalopram 0,05 mg

Januar 2018 immer noch bei 0,05 mg, aber keine Besserung der Symptome

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Re: Verzögerter Entzug (Citalopram)? Erklärung für meine Symptome?

Beitrag von Audrey » Freitag, 26.01.18, 15:55

Hallo ihr Lieben,

ich nehm jetzt seit drei Tagen die 0,025 mg Escitalopram. Wie lange soll ich die Dosis nehmen, bevor ich ganz aufhören kann?
Seitdem mir geraten wurde mit dem Teufelszeug anzufangen, komme ich auf keinen grünen Zweig. Weder mit weglassen noch mit eindosieren.
Vorher ging es mir auch schon nicht gut, aber das wurde dadurch noch getoppt.
Und davor war ich ja schon über 2 Jahre auf null und mir ging es eigentlich nur schlechter.
Ist mein Entzug vllt schon chronisch? Ich habe gerade so Angst dass es nie mehr besser wird.

Traurige Grüße,
Audrey

Danke das es dieses Forum gibt und allen ein schönes und angenehmes Wochenende ohne Symptome! :group:
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Re: Verzögerter Entzug (Citalopram)? Erklärung für meine Symptome?

Beitrag von Ululu 69 » Samstag, 27.01.18, 11:01

Hallo Audrey, :)

wenn das Absetzen auf die 0,025 mg deinen Zustand nicht verschlechtert, könntest du es in vier Wochen wieder weglassen.
Es scheint dir ja wirklich nichts zu bringen.
Selbst, wenn sich dein Entzug Chronifizierung hat und du unter einem protestierten Absetzsymptom leidest, heißt das auf keinen Fall, dass es nie wieder besser wird.
Es kann dann nur etwas länger dauern aber es wird besser werden, dein Gehirn ist neuroplastisch und in der Lage sich selbst zu heilen.

:fly:

LG Ute
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Re: Verzögerter Entzug (Citalopram)? Erklärung für meine Symptome?

Beitrag von Audrey » Sonntag, 28.01.18, 13:21

Danke liebe Ute für deine Antwort! Ich werde dann auf 0,025 mg bleiben und sehen wie es sich entwickelt.
Gerade hab ich auch noch meine Regel und da ist sowieso immer alles schlimmer. Das fängt minimum schon eine Woche vorher an. Auch bin ich in dieser Zeit sehr nah am Wasser gebaut und fühle mich wie vom Traktor überrollt. Schlimm.

Dann wünsche ich Dir und allen hier noch einen schönen Sonntag.

Ganz liebe Grüße,
Audrey
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Re: Verzögerter Entzug (Citalopram)? Erklärung für meine Symptome?

Beitrag von Veilchenwien » Sonntag, 28.01.18, 17:25

Hallo Audrey, ich bin auch ziemlich neu im Forum und reduziere Citalopram und Tradozon. Mir ging es bis vor einer Woche sehrsehr schlecht . Ganz ähnlich wie dir. Du hast wirklich mein Mitgefühl. Und noch dazu weil du ja Kinder hast. Ich habe auch schon einige Absetzversuche hinter mir. Mir wurde vom Forum geraten einmal meine Medikamente gleich zu lassen und alle Nahrungsergänzungsmittel weg zu lassen. Das hab ich getan. Außerdem lasse ich Kaffee und Alkohol weg und hab Verpflichtungen abgesagt (geht nicht immer aber es geht erstaunlich viel). Ich nehme jetzt absichtlich nichts extra. Schaue ganz viel auf Ruhe. Nur einmal musste ich doch eine Injektion holen, weil meine Rückenschmerzen unerträglich wurden.
Vorallem passe ich sehr auf meine Gedanken auf. Ich merke, dass ich auch noch was anderes denken kann, wie an meine katastrophale Zustände. ich muss mich richtig stoppen, wenn so negative Gedanken kommen und plane dann das Essen für die nächsten Tage oder suche Strickmuster auf Pinterest.... nur dass ich abgelenkt werde. Auch halbwegs gescheite Fernsehserien helfen. Ich schau mir The Crown an.
Ich hoffe sehr dass ich nach einigen sehr schlimmen Wochen wieder so stabil bin, dass ich den nächsten schritt wagen kann. Auch wenn ich es vor ein paar Wochen nicht geglaubt hätte: es geht mir tatsächlich besser. Und das wird auch bei dir möglich sein! Nur Mut!
Im Übrigen kenn ich das Problem mit den nicht passenden Therapeuten. Echt schwer, wen passenden zu finden und man weiss es ja vorher nicht wenn man beginnt....
Aus deiner Signatur sehe ich dass du wieder schnell reduzierst trotz Symptomen. Auch wenn ich ein Neuling bin wundert mich das..siehe oben. Nur eine gewisse Stabilität scheint mir was verbessern zu können. Aber vielleicht hab ich da was falsch verstanden.?
Liebe Grüße Veilchenwien
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Symptome 1: 2/ 1996: Schlafstörungen und Magenschmerzen, Erschöpfung bei Problemen am Arbeitsplatz; Diagnose: depressive Verstimmung
Medikation: 20 mg Seropram/Citalopram; ab ca 2008 Pram
Symptome 2: 2/2008 zur Vermeidung von Chronifizierung der starken Schmerzen bei einer Frozen Shoulder
Medikation: 25 mg Saroten/ Amytriptylin
Zusätzlich: seit 1999 Euthyrox (Hashimoto), zZt: abwechseln 75mg und 88 mg
seit Oktober 2014: Estradiol 1mg, seit 2/2017 Vit D 10000i.E./ Tag im Winter, Vit K1 und K2; seit 12/2017 Mentalfit, Ashwaganda und Omnibiotic Stress zwischendurch
Absetzgeschichte: Ab Herbst 1996 drei oder viermal Absetzen Seropram und wegen depressiver Symptome wieder Beginn (Psychiater: "Du brauchst das halt") - immer im Februar/ März! !
Aktuelles Absetzen: Auf Rat meiner neuen Psychiaterin im
Juli 2014 beide Medikamente für 2 Wochen auf die Hälfte reduziert und dann abgesetzt. Panikattacken, Hoffnungslosigkeit, Ängste, Kopfschmerzen, Durchfälle,Nebel im Kopf: wieder auf Normaldosis,
Dezember 2014 : Pram 10 mg für 14 Tage, dann 14 Tage jeden 2. Tag 10 mg, dann Ende; Saroten auf 10 mg, dann wie Pram, wieder starke Symptome; Hochdosieren auf täglich 10mg Pram und Saroten ;
Sommer 2015: wieder auf jeden 2. Tag , dann ganz abgesetzt
Bis November 2015 so starke Symptome (Angst, Panik, Durchfälle, Kopfschmerzen, Erschöpfung, Schlaflosigkeit, Weinerlichkeit, Reizbarkeit, Gelenkschmerzen...) dass ich mit neuer Psychiaterin mit wieder 20 mg Pram und 25 mg Trittico/ Tradozon weiter mache. Internetrecherchen führen mich zum ersten Mal zu "Absetzproblemen mit SSRI". Ernährungsumstellung wegen Sorbit und Laktoseunverträglichkeit
In Absprache mit Ärztin neuerlicher Absetzbeginn im
Mai 2016: Pram 14-tägig um 2mg reduzieren. Bei 10mg so starke Absetzprobleme (Durchfälle, Reizbarkeit, Ängste, ), dass ich auf dieser Dosis bleibe. Sympathikussyndrom diagnostiziert (Unruhe, Herzrasen)
Feber 2017: Pram 3 wöchig um 1mg bis auf 3 mg absenken; wieder Panik, Ängste, Reizbarkeit..
Sommer 2017: Hochdosieren auf 5 mg. Ich schlafe sehr gut (zum ersten mMal seit 30 Jahren), sehr stressanfällig und leicht reizbar. Zwischendurch Anfälle von totaler Hoffnungslosigkeit mit Weinkrämpfen und Suizidgedanken (wird seltener). Fühle mich häufig unter Strom.
Ich will Pram und dann Trittico ganz los werden.
20.1.2018 auf Anraten des Forums alle NEMs abgesetzt - Unruhe wird weniger, 5mg Pram mit Wasserlösemethode, nicht mehr nach Augenmaß
8.2.2018 nach ein paar Superguten Tagen zwei Katastrophentage (Angst, suizidale Gedanken). Jetzt wieder ziemlich gute Tage, aber immer wieder sehr unruhig, rastlos, getrieben mit Herzrasen.
Ab Mitte Feber engmaschige Psychotherapie
15.3.2018 nach Absprache mit Frauenärztin Estradiol wegen möglicher Mitursache für Unruhe abgesetzt. Statt dessen von ihr verordnetes NEM (Yamswurzel, Rotklee, Soja)

Audrey
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Re: Verzögerter Entzug (Citalopram)? Erklärung für meine Symptome?

Beitrag von Audrey » Sonntag, 28.01.18, 22:02

Hallo Veilchenwien,
danke für deinen Beitrag, deine Erfahrung und dein Interesse.
Du hast auch schon einiges mitgemacht. Das tut mir sehr leid und ich hoffe Du kannst Dich bald wieder stabilisieren und das Leben geniessen.
Das wünsche ich Dir wirklich von Herzen und allen anderen hier auch!
Mir hat Citalopram einst ganz gut über einige schwierige Jahre hinweggeholfen, aber der Preis dafür ist hoch. Sehr hoch.
Ich habe damals völlig falsch mit dem Zeug aufgehört. Ich habe meine 30mg immer sporadischer genommen, zuletzt nur etwa 2-3 mal die Woche und es dann Juli 2015 ganz weggelassen.
4 Monate danach kam der große Knall und seitdem ist nichts mehr wie vorher. Schwere körperliche Symptome, scheinbar ohne Ursache.
Kann meinen Alltag kaum noch bewältigen.
Und immer wieder meinen die Ärzte ich bräuchte wieder Antidepressiva, wohl ein Leben lang.
Ich habe fast jeden Tag gedacht es ist der Letzte. Ich hab mich reingesteigert an einer schweren Krankheit zu leiden, die noch nicht diagnostiziert wurde. Erst über ein Jahr später kamen dadurch die Panikattacken zurück, weshalb ich überhaupt damals mit dem Citalopram angefangen hatte.

Und so hab ich mich Ende Oktober letzten Jahres geschlagen gegeben und begann auf Anraten mit Escitalopram Tropfen. Ich habe es bis auf 3 Tropfen geschafft, doch die Nebenwirkungen waren so heftig, dass ich damit wieder aufgehört habe, weil ich es nicht ausgehalten habe, obwohl mein Arzt sagte "durchhalten"!!!
Leider hat sich durch diesen Versuch alles noch mehr verschlechtert und ich lebe fast jeden Tag mehr schlecht als recht. Muß aber für meinen Job und meine zwei Kinder funktionieren. Ich habe sehr oft das Gefühl ich kann nicht mehr...
Wie Du ja auch geschrieben hast muss man diese Gedanken durchbrechen. Nur manchmal schaffe ich das nicht und dann bin ich sehr verzweifelt. Was einem dann gleich wieder als Depression dargelegt wird. Aber ich denke zwischen einer Depression und Verzweiflung gibt es doch noch einen Unterschied.
Ich habe erst nach dem Escitalopram Versuch dieses Forum entdeckt und weiß jetzt dass mein körperlicher Zusammenbruch 2015 dem falschen Absetzen geschuldet war.
Ich habe dann nochmal versucht minimal einzudosieren, doch scheinbar reagiert mein Körper bzw mein Gehirn sehr sensibel auf das Escitalopram. Deswegen reduziere ich von den 0,05 mg jetzt auf 0,025 mg. Und wenn das ok ist kann ich es in 4 Wochen ganz weglassen.

Ich wünsche Dir das Du Dich bald besser fühlst und sende Dir ganz liebe Grüße,
Audrey
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KatharinaVeilchenwien
2009 Angstzustände, Panik 6 Wochen nach Geburt

2010-2013 Citalopram 20 mg

2013 Absetzversuch. Innerhalb 4 Wochen auf 0 reduziert. Panik sofort wieder da. Dann wieder aufdosiert. Es wurde schnell besser

2013-2014 Citalopram 30 mg

2014-2015 Citalopram 30 mg nicht mehr regelmässig genommen. Immer sporadischer.

Bis Juli 2015 ganz aufgehört.

November 2015 Zusammenbruch. Viele körperliche Symptome für die es scheinbar keine Erklärung gibt:

Massive Erschöpfung, Schwindel, Augenschwindel, Rückenschmerzen, Kribbeln auf dem Kopf, Kälteschauer, Muskelschmerzen, Gelenkschmerzen, Schwäche, Schmerzempfindlicher Bauch, das Gefühl umzukippen, Herzstolpern und Mißempfindungen überall, starke Nackenverspannungen. Ohrgeräusche. Schlafstörung.

Die Angst kommt zurück

September 2016
3 Tage Krankenhausaufenthalt. Magenschleimhautentzündung, Refluxstörung

Hypnosetherapie ausprobiert und aktuell Verhaltenstherapie

Juni 2017 Versuch mit Johanniskraut. Nach 2 Wochen abgebrochen wegen Herzrasen

Ende Oktober 2017
Versuch mit Escitalopram. Jede Woche ein Tropfen mehr
Ab 2 Tropfen Nebenwirkungen, ab 3 Tropfen unerträglich.
Aktuell reduziert auf Null. Symptome bleiben (siehe oben) und es sind neue dabei.

Starke Muskelschmerzen. Sehstörungen (unscharfes Sehen) Schwäche. Dauerschwindel. Angstzustände, Unruhe. Stechende Nervenschmerzen an unterschiedlichen Stellen seit Escitalopramversuch.

18.12.2017 Wiedereindosieren 0,1 mg Escitalopram
Neben den Symptomen wie schon beschrieben, seit heute Nachmittag Kreislaufprobleme. Das Gefühl gleich umzukippen, Unruhe und Angst

21.12.2017 Escitalopram 0,05 mg

Januar 2018 immer noch bei 0,05 mg, aber keine Besserung der Symptome

24.01.2018 0,025 mg Escitalopram
09.02.2018 0

Ab Mitte Juni 2018 Pregabalin 25 mg 2x täglich
Ab Ende August 2018 1x täglich 25 mg abends

Massive Körpersymptome. Schwäche im Kopf, Karussell Schwindel, Magenschmerzen, Druckempfindlicher Bauch, Seh-und Gedächtnisstörungen, Gelenkschmerzen Hand und Fuß,

Ululu 69
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Registriert: Donnerstag, 04.05.17, 17:43

Re: Verzögerter Entzug (Citalopram)? Erklärung für meine Symptome?

Beitrag von Ululu 69 » Sonntag, 04.02.18, 13:46

Hallo Audrey,

ich habe deinen Thread in den Bereich " Antidepressiva absetzen" verschoben.

LG Ute
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