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Sportler: Paroxetin & Muskelschmerzen

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Sportler: Paroxetin & Muskelschmerzen

Beitrag von Sportler » Donnerstag, 04.01.18, 22:37

Hallo zusammen,

das ist mein erster Beitrag und ich bin froh dieses Forum gefunden zu haben.

Ich bin 30 Jahre alt und nehme seit 10 Jahren SSRI´s (siehe Signatur)

Vor 6 Monaten bin ich von 20mg auf 15mg runter. ABRUPT. >> Grund: Innere Leere

Seit 3 Tagen von 15mg auf 10mg. AUCH ABRUPT. >> Grund: Muskelschmerzen

Ich habe hauptsächlich Schmerzen in den Beinen und habe mich sogar operieren lassen weil 3 Orthopäden meinten ich hätte Hüftimpingement auf beiden Seiten.

2 Wochen nach der OP war alles wie vorher.

Mir gehr es hauptsächlich darum ob SSRI´s Muskelschmerzen auslösen können und wenn ja warum nur in einem Teil des Körpers und erst 5 Jahre nach konstanter Einnahme.

viele grüße
Zuletzt geändert von Murmeline am Montag, 20.08.18, 18:59, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Titel ergänzt
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Re: Paroxetin & Muskelschmerzen

Beitrag von carlotta » Donnerstag, 04.01.18, 23:30

Hallo Sportler,

ja, können sie. Und zwar sowohl unter der Einnahme als auch im Entzug.

Es kommt häufiger vor, dass Nebenwirkungen unter der Einnahme erst nach Jahren aufkommen. Warum, ist spekulativ. Zu Problematiken von AD ist der Forschungsstand noch recht dünn. Da der Körper immer gegen das Medikament arbeitet und unter der Einnahme ein unnatürliches Gleichgewicht entsteht, zugleich die körperliche Entgiftung gerade bei längeren Einnahmezyklen ständig stark gefordert ist, kann das nach und nach dem Körper einfach zu viel werden. Wie genau bzw. an welchen Stellen sich die unerwünschten Auswirkungen zeigen, ist immer individuell - das gilt auch für das mögliche breite Spektrum an Entzugssymptomen.

Aber gerade von Muskelschmerzen in den Beinen habe ich schon öfter gelesen, auch im Entzug (und Letzteres selbst erlebt).
Sportler hat geschrieben:Vor 6 Monaten bin ich von 20mg auf 15mg runter. ABRUPT. >> Grund: Innere Leere

Seit 3 Tagen von 15mg auf 10mg. AUCH ABRUPT. >> Grund: Muskelschmerzen
Bestanden die Schmerzen auch schon VOR der ersten Reduktion? Sie können nämlich auch davon ausgelöst worden sein, da auch diese Reduktion recht üppig war. Entzugssymptome können im Übrigen auch zeitversetzt auftauchen, auch erst mehrere Wochen oder gar noch später.

Falls es sich um Entzugsfolgen handelt (was nicht unwahrscheinlich ist), solltest Du den letzten Schritt dringend revidieren, damit sich die Symptomatik nicht verschlimmert/verlängert und potenziell weitere Symptome hinzukommen.

Es kann auch bei zeitnaher Korrektur des letzten Schritts einige Zeit dauern, ehe sich das ZNS stabilisiert. Ob man vorsichtig wiederaufdosiert, muss man nach einer Stabilisierungsphase sehen; es ist nämlich auch nicht zu empfehlen, speziell nach längerer Zeit größere Dosissprünge nach oben zu machen, weil auch diese das ZNS sehr reizen und Symptome verursachen können.

Man sollte mir diesen Substanzen tunlichst mit Bedacht umgehen, sie sind äußerst potent. Bitte lies Dich hier ein, das sind die Grundlageninfos mit weiterführenden Links:
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Re: Paroxetin & Muskelschmerzen

Beitrag von BobdB » Freitag, 05.01.18, 6:51

Hallo,
besser als Carlotta hätte man es nicht darlegen können. :-)
Ich hatte über weite Strecken meines Absetzens Schmerzen in den Beinen, Krämpfe, Muskelverspannungen.
Jetzt gar nicht mehr. Mir hat das Magnesiummaleat sehr geholfen, auch gegen das Herzrasen. Das Herz ist ja immerhin auch ein Muskel. :-) Ich würde wieder auf 15mg gehen als erstes und dann jeden Monat um 1mg mit den Tropfen/ der Suspension reduzieren. Bei mir haben 1mg Schritte ganz gut geklappt. Wenn es zu arg wird kannst Du Dir immer noch die 10% Methode wie hier beschrieben incl. Feinwaage und den ganzen Stress antun.
LG
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Re: Paroxetin & Muskelschmerzen

Beitrag von Sportler » Freitag, 05.01.18, 8:01

Hallo Carlotta Hallo BobdB

die Schmerzen in den Beinen habe ich seit 18 Monaten. Damals waren es noch die genannten 20mg.

Ich habe kommende Woche einen Termin beim Neurologen. Dieser wird mir unter Umständen ein anderes Präparat empfehlen um Versuchsweise herauszufinden wovon die Schmerzen kommen.

Was soll ich dann tun?? Ich habe wie man in der Signatur sieht schon viel probiert aber immer wenn ich zu einem alten Medikament zurück bin hat es nicht geklappt. Die letzten 5 Jahre waren eigentlich ganz OK mit Paroxetin. Bis auf diese innere Leere und die Muskelschmerzen.

viele grüße
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Re: Paroxetin & Muskelschmerzen

Beitrag von Jamie » Freitag, 05.01.18, 8:50

Hallo Sportler, :)

willkommen im Forum. :)

Ich würde auf gar keinen Fall das Präparat wechseln, das gibt ein riesen Stress fürs ZNS und du gefährdest deine Stabilität.

Ich würde beim Paroxetin bleiben, ggf. den letzten Absetzschritt (teil)-rückgängig machen, zb auf 12,5mg, mich versuchen zu stabilisieren und dann ganz langsam ausschleichen und schauen, was deine Schmerzen machen.
Wenn du da dann Veränderungen bemerkst liegt die Vermutung nahe, dass es vom Paroxetin kommt.

Ggf besteht tatsächlich eine organische Komponente / Impingement, es kann aber sein, dass das durch das Paroxetin und den Entzug massiv verschärft wird, wie bereits von carlotta :) und BobdB :) angemerkt.
AD scheinen auch die Schmerzwahrnehmung zu modulieren; mal abgesehen davon, dass sie sowohl als Nebenwirkung als auch als Absetzsymptom Schmerzen am ganzen Körper auslösen können.


Hi Bob :)
Wenn es zu arg wird kannst Du Dir immer noch die 10% Methode wie hier beschrieben incl. Feinwaage und den ganzen Stress antun.
Stress ist relativ. Ja, es ist nervig mit der Dosis zu bröseln, zu pfriemeln usw., aber dieser "Stress" ist lebenswichtig, um nicht noch mehr Stress mit den Tabletten zu kriegen und wenn Menschen gefühlt 6 Stunden an ihrem Smartphone herumwischen und tippen ist es eine Frage der Priorität, sich täglich davon einfach mal 5 min abzuknapsen und seine Dosis abzuwiegen, um halbwegs unfallfrei von den AD loszukommen, findest du nicht auch? :wink:
Sollte jedem möglich sein :roll:
[PS ich pfriemele nicht täglich, ich nehme mir alle 14 Tage wochenends 30-45min Zeit und messe mir meine Dosen für 2 Wochen ab ]

Schönen Tag allen
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Re: Paroxetin & Muskelschmerzen

Beitrag von Sportler » Freitag, 05.01.18, 15:50

Ok vielen dank für die ausführliche Antwort.

Ist der Hersteller des Präparats egal?

ratiopharm hat nur 20mg als kleinste Dosis und wenn ich dann 9mg nehmen will wäre eine ganze 10mg Tablette praktischer.

Momentan fühle ich mich nicht so schlecht mit 10mg. Ich glaube ich schaffe das
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Re: Paroxetin & Muskelschmerzen

Beitrag von Luce » Freitag, 05.01.18, 17:01

Hallo Sportler,

herzlich willkommen und ich glaube auch, dass du das schaffst.
Wenn es zu arg wird kannst Du Dir immer noch die 10% Methode wie hier beschrieben incl. Feinwaage und den ganzen Stress antun.
Es möge ein Art von "Stress" sein, aber so wie Jamie schon gesagt hat. Es längerfristig eine bzw 'die' erfolgreiche Methode um von dem Zeug wegzukommen.
Ich mache es Ähnlich. alle 2 Wochen 45 min Zeit nehmen und die Dosis vorbereiten.

Und ja bitte, nicht umsteigen (!!) auch wenn es dein Arzt vorschlägt.
Mein Arzt hat auch gemeint, lassen sie das Paroxat weg und nehmen sie einfach xyz - ich bin heilfroh, dass ich das nicht gemacht habe, sonst hätte das ZNS noch mehr zu tun und ich hätte nun das Problem von noch mehr Chemie wegzukommen.

Alles Gute
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Achtung ich bin ungeplant schwanger - und versuche ab Nov. (SSW5) schneller abzusetzen als die 10% Regel!

Mein Absetzverlauf davor war innerhalb der 5 % - 10% Regel und hat großartig geklappt. Auch wenn :schnecke: Anders hätte das Vollzeitarbeiten inkl Überstunden und Doktorratstudium fertig machen nicht funktioniert.
Meine Medis, meiner Meinung nach fehldiagnostiziert. Saroten (Amitriptylin - max Dosis 40mg ) und Paroxetin (max Dosis 10 - 5 mg)

Absetzen Paroxetin

Ausgansdosis: ich schätze zwischen 4.5 - 5-5 mg Paroxat (keine Waage vorhanden vor Weihnachten 2016)

Meine üblichen Neben und Absetzsymptome:
Unruhe, wütend, Aggression, weinerlich, erhöhter Puls, Verdauungsstörungen

ab 23.12.16 4.1mg zum Stabilisieren

7.2.17 3.9 mg
6.4.17 3.7 mg
25.4.17 3.6 mg
ZURÜCK da ab 4.5. Nebenwirkungen/Absetzerscheinungen (zuviel Stress und Unruhe im allgemeinen System - der Doktor muss fertig werden)
6.5. ca 3.7 - 3.6 mg
24.5 3.5 mg
(7.6.2017 Einschub Amitriptylin (saroten) von 40 mg --> 35 mg)
8.7. 3.3 mg
6.8. 3.1 mg
9.9. 2.8 mg - 2.7 mg
9.10 2.4 - 2.3 mg

11.11.2017 positiver Schwangerschaftstest

14.11 2 mg
26.11 1.8 mg (2x die Woche 5 Globuli Paroxetin C30)
9.12. 1.5 mg
21.12. 1.2 mg
3.1.18 0.9 mg
(Einschub Ami 20 --> 15)
13.1 0.6 mg
25.1 0.3 mg
7.2 0 mg

Absetzen Amitryptilin (Saroten)
7.6.2017 Einschub Amitriptylin (saroten) von 40 mg --> 35 mg
Kurzschlussreaktion wegen positiven SS Test Reduktion von Amitriptylin (saroten)
11.11. 35 mg --> 25 mg
1.12 20 mg
5.1 15 mg (Wasserlösemethode, ab nun alle 2-3 Tage homöophatische Ami)
x.2 12.5mg
17.3 10mg
11.4 7.5mg
1.5 5mg
21.5 2.5mg
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Re: Paroxetin & Muskelschmerzen

Beitrag von padma » Freitag, 05.01.18, 18:25

hallo Sportler, :)
Ist der Hersteller des Präparats egal?
Im Prinzip ist es zwar egal, aber es hat sich gezeigt, dass im Entzug viele sehr sensibilisiert sind und der Wechsel auf einen anderen Hersteller zu Problemen führen kann. Der Wirkstoff ist zwar der gleiche, aber die Hilfsstoffe können sich unterscheiden und evtl. kann die Bioverfügbarkeit auch leicht abweichen.

Daher empfehen wir, den Hersteller möglichst nicht zu wechseln.

liebe Grüsse,
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Re: Paroxetin & Muskelschmerzen

Beitrag von carlotta » Freitag, 05.01.18, 20:20

Hallo Sportler,

wie gesagt, können Muskelschmerzen als NW sowie Entzugssymptome von AD auftreten.

Und auch wenn es paradox klingt: Es kommt durchaus vor, dass Betroffene, die eine bestimmte NW unter der Einnahme hatten, DASSELBE Symptom im Entzug erleben.

Daher ist es - falls es unter dem Reduzieren noch zu Muskelschmerzen kommen sollte, gar nicht gesagt, dass diese nicht vom AD kommen können. Es können sich auch NW und Entzugssymptome (bei zu schnellem Reduzieren) überlagern.

Versteh mich nicht falsch, das kann passieren, muss aber nicht (also bitte nicht auf Symptome "warten"). Aber es ist auch gut, wenn man angesichts der Eventualitäten Bescheid weiß, um mögliche Zusammenhänge besser erkennen zu können.

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Re: Paroxetin & Muskelschmerzen

Beitrag von Sportler » Freitag, 05.01.18, 20:58

Danke für die vielen Antworten.

Die Schmerzen an den Fußsohlen sind schwer erträglich. Egal ob mit 15mg oder wie seit ein paar Tagen mit 10mg. Ich meine mit 10mg sind sie etwas geringer.
Mein Hausarzt hat mir vor 2 Wochen Tilidin 50/4 gegeben da ibuprofen und diclofenac nichts brachten. Bisher habe ich nur 1x Tlidin genommen weil die Schmerzen zu heftig waren. Eine Halbe Stunde nach der Einnahme bin ich eingeschlafen und war auf einem sehr schönen Trip und Schmerzfrei.

Ich habe mir eigentlich vorgenommen nie mehr Tilidin zu nehmen aber das Bedürfnis ist zur Zeit wieder groß.

Wenn ich wüsste dass die Schmerzen weniger werden könnte ich es aushalten. Wenn nicht wirds schwer.

Könnt ihr mir bei dieser Sache vielleicht auch behilflich sein

Und werden die Muskelschmerzen irgendwann ganz verschwinden wenn sie im Zusammenhang mit den AD stehen??

viele grüße
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Re: Paroxetin & Muskelschmerzen

Beitrag von carlotta » Freitag, 05.01.18, 21:18

Hallo Sportler,

ein klares Ja, NW lassen bei niedrigerer Dosis nach, Entzugssymptome im Laufe der Zeit auch.

Habe es gerade nicht präsent, ob wir schon mal Magnesium angesprochen hatten als Möglichkeit, dem zu begegnen? (Verträglichkeit bitte vorsichtig testen, ist sie gegeben, kann man langsam steigern.) Mit Magnesiumöl (ist eigentlich kein Öl im ursprünglichen Sinne, fühlt sich nur ölig an) kann man die schmerzenden Stellen auch einreiben.

Zudem sind Medikamente m. W. starke Magnesiumräuber.

Auch Fischöl (Omega-3-Fettsäuren) wäre eine Möglichkeit. Die Fettsäuren stellen dem Gehirn die für den Umbau benötigten Stoffe zur Verfügung. (Auch hier klein anfangen und ggf. steigern.)

All das wirkt nicht auf Anhieb so durchschlagend wie ein Schmerzmittel, kann aber auf Dauer schon einiges lindern/erträglicher machen und dem Körper beim Wiederaufbau helfen.

Liebe Grüße :group:
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Zuletzt geändert von carlotta am Freitag, 05.01.18, 21:28, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Paroxetin & Muskelschmerzen

Beitrag von Jamie » Freitag, 05.01.18, 21:26

Hallo Sportler, :)

ich würde dir empfehlen es mal mit Magnesiumöl zu probieren.
Sprüh das doch mal auf deine Fußflächen / Füße, kaputt machen kannst du nichts.
Bitte teste wenig an und steigere es dann, wenn du es verträgst.
zB hier (keine Werbung, nur zur Orientierung; Zechstein wäre gut): https://www.amazon.de/Zechstein-Magnesi ... B007XPBLSU

Wenn du vom dem Tilidin einen schönen Trip bekommst, dann möchte ich dir anraten das mit äußerster Vorsicht zu verwenden. Du riskierst Sucht und Abhängigkeit und das ist mit Opiaten bzw. Opiatvorstufen kein Spaß. Das Tilidin sollte für extreme Schmerzzustände reserviert sein; wenn nichts Anderes mehr hilft. Und bitte danach kein Auto fahren, keine Maschinen bedienen etc.

Viele Grüße
Jamie

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edit: überschnitten mit carlotta :)
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Re: Paroxetin & Muskelschmerzen

Beitrag von Sportler » Sonntag, 07.01.18, 12:23

7 Tage nach der Dosisveränderung geht es mir nicht so gut, ich habe das Bdürfnis wieder mehr Paroxetin zu nehmen.

Würdet Ihr mir empfehlen gleich wieder die alte Dosis zu nehmen oder etwas dazwischen und dann langsam abzusetzen?

Seit 7 Tagen nehme ich 10mg und bis dahin 15mg.

Symptome sind hauptsächlich Gefühle die nicht zur Situation passen, insbesonder Schuldgefühle, Trauer, Antriebslos, Hoffnungslos, Kraftlos, Zwanghaft

Und wenn ich bspweise 12 oder 13 mg nehmen will, wie soll ich das anstellen wenn ich keine feinwaage zur Hand habe.
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Re: Paroxetin & Muskelschmerzen

Beitrag von padma » Montag, 08.01.18, 23:04

hallo Sportler, :)

der Schritt von 15 mg auf 10 war wohl wirklich zu gross.

Am besten wäre jetzt auf einen mittleren Wert zu gehen, aber ohne Feinwaage wirst du das nicht genau hinbekommen. Wasserlösemethode funktioniert bei Paroxetin leider nicht.

Du wirst zum Ausschleichen sowieso eine Feinwaage brauchen und sie sind recht erschwinglich.
viewtopic.php?f=15&t=9608

liebe Grüsse,
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Re: Paroxetin & Muskelschmerzen

Beitrag von Sportler » Dienstag, 09.01.18, 23:03

Irgendwie hab ichs doch geschafft. Der Sonntag war sau schwer aber seit ich wieder zur Arbeit gehe bin ich gut abgelenkt und die Absetzsymptome haben wieder abgenommen. Ich bleibe also vorerst bei 10mg und versuche es durchzuziehen.

Was sich leider nicht geändet hat sind die Schmerzen in den Beinen. Selbst Tilidin hilft nicht wie erhofft.

Heute war ich bei einer Neurologin die nach einer ausführlichern Untersuchung keine Neurologische Ursache für meine Schmerzen finden konnte.

Sie hat mir anschließend Gabapentin verschrieben.

Ich habe das Medikament noch nicht genommen da ich zuerst eure Meinung anhören wollte.

Ich würde mich freuen wenn jemand wa dazu sagen könnte.

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Re: Paroxetin & Muskelschmerzen

Beitrag von Stud_psych » Mittwoch, 10.01.18, 11:44

Hi Sportler,

wenn du die Schmerzen aushalten kannst, würde ich es nicht nehmen. Was oft mir hilft, wenn ich Schmerzen habe, ist eine Wärmebehandlung mit Körnerkissen oder Wärmflasche.

Die Einnahme des Medikaments kann zwar die Schmerzen reduzieren, allerdings den Verlauf der Absetzproblematik negativ beeinflussen, da der Körper vermehrt empfindlich reagiert.

Das die Arbeit dir hilft freut mich zu hören. Es ist immer gut zu probieren sich so wie gewohnt zu beschäftigen und sich nicht zu sehr auf seine Absetzproblematik zu konzentrieren.

Herzlichen Grüße und gute Besserung.
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Herbst 2012 wechsel auf Escitalopram
Winter 2012 wechsel auf Duloxetin 60mg
2015 wechsel auf Venlafaxin 75mg, später aufdosiert auf 150 mg
Februar 2017 150 mg Venlafaxin
Bis Ende März auf 110mg runter
Bis April runter auf 75 mg

Mai- September jede 6-8 Wochen um 3-4 mg reduziert.
Oktober pause
Anfang November auf 42 mg (um 3 mg reduziert).
01.01 Reduzierung auf 39 mg
01.4 reduziert auf 36 mg
22.5 reduziert auf 27 (ausversehen)
23.5 aufdosiert auf 33 mg

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Re: Paroxetin & Muskelschmerzen

Beitrag von Jamie » Mittwoch, 10.01.18, 15:05

Hallo Sportler, :)

kennst du deinen Vitamin D Spiegel? ist der OK?
Ich habe gelesen, dass Vitamin D Mangel oft mit starken Muskelschmerzen einhergehen kann.
Bevor du aber wahllos Vit D käufst und einwirfst, informiere dich bitte.
Zum einen kann Vitamin D im Entzug anregend wirken, zum anderen muss man kleine Dosen auf Verträglichkeit testen und dann ggf. steigern.
Ferner ist eine echte Vitamin D Kur daran gebunden, dem Körper auch Vitamin K2 zuzuführen und ggf. Magnesium.
Da gibt es komplexe Interaktionen und die Stoffe greifen ineinander.
Deswegen bitte im Internet genau belesen, falls du dich dafür interessierst.

Zum Carbamazepin. Es ist genauso psychoaktiv wie AD und Co.
Es dämpft grob vereinfacht das ganze Gehirn; es ist ja eigentlich ein Antiepileptikum.
Ich, wäre ich du, würde es keinesfalls nehmen, es sei denn die Schmerzen bringen mich um.
Es hat viele Interaktionen und Nebenwirkungen und muss genauso ausgeschlichen werden wie jedes AD.

Überlege es dir gut

Viele grüße
Jamie
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Re: Paroxetin & Muskelschmerzen

Beitrag von Sportler » Mittwoch, 10.01.18, 18:39

Hallo Jamie,

ich halte irgendwie nicht viel von Nahrungsergänzungsmittel. Ich versuche mich abwechslungsreich zu ernähren und glaube dass es der bessere weg ist.

Es gibt sehr viele Nachrungsergänzungsmittel so dass man sehr schnell den Überblick verliert und sich wieder neue dinge einbildet oder sich in die Sache vertieft und nicht mehr weiß was richtig oder falsch ist.

Ich kann zwar meinen Vitamin D Spiegel messen lassen aber irgendwann wird mein Hausarzt von mir genervt sein :)

Morgen habe ich noch einen Termin zur Akupunktur. Mal schauen wie das wirkt...

viele Grüße
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Re: Paroxetin & Muskelschmerzen

Beitrag von Sportler » Samstag, 13.01.18, 22:07

So 13 Tage nach der Einnahme von 10mg hatte ich heute einen sehr schönen Tag.

Sowohl was Schmerzen angeht als auch was die Stimmung angeht.

Ich frage mich nur ob es zu Absetzsymptomen dazugehört dass man zu emotional und vor allem Euphorisch ist?

Es war fast schon zu schön so dass man:

1. nicht jeden Tag so gut gelaubt sein will, weil man sonst zu hoffnungsvoll ist und falsche Entscheidungen trifft und
2. Angst hat das man am nächsten genau das Gegenteil eintrifft und somit in ein tief fällt
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Re: Paroxetin & Muskelschmerzen

Beitrag von Jamie » Samstag, 13.01.18, 22:15

Hallo Sportler,

du hattest ein Fenster, wie schön :).

Wir reden von Fenstern, wenn die Symptome mal besser sind und man sich annähernd normal fühlt und von Wellen, wenn wieder eine Symptom"welle" kommt und es sich anfühlt, als würde alles über einen zusammenschlagen und man ´absaufen´.

Ich verstehe, dass du vorsichtig bist. Das solltest du auch, denn es könnte in der Tat sein, dass morgen schon wieder ein Tag kommt, der nicht gerade prickelnd ist.
Nie die Hoffnung verlieren, aber jetzt auch nicht durchdrehen und gleich wieder voll loslegen.

Eine Sache muss ich allerdings anmerken. Wenn Menschen nach der Wiedereinnahme eines SSRI Richtung euphorisch gehen, muss das beobachtet werden. Manche Menschen werden hypomanisch durch AD bzw. eine Wiedereinnahme und das muss man im Auge behalten, denn Hypomanien können in eine psychotische Richtung tendieren.
Bitte berichte engmaschig und beobachte dein Verhalten, zB ob du risikobereiter bist als sonst usw.
Sollte das so sein, sofortige Rücksprache mit uns und wir werden dir dann sofort raten die Dosis zu senken! Hyopmanien sind ernst zu nehmen.

Beobachte es bitte.

Grüße
Jamie
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