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yberion45: Erfahrungen mit Citalopram und einige Fragen

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Re: yberion45: Erfahrungen mit Citalopram und einige Fragen

Beitrag von Ululu 69 » Samstag, 22.09.18, 11:31

Hallo yberion,

insgesamt bist du doch auf einem sehr guten Weg.

Dass hin u d wieder nochmal Symptome auftreten, ist normal und wird vergehen.
Vielen geht es so, dass es morgens am schlechtesten ist.
Das liegt oft an der erhöhten Cortisolausschüttung, die morgens natürlicherweise auftritt, um den Körper in die Gänge zu bringen.
Wenn das ZNS gereizt ist, kann es damit schlechter umgehen und das führt oft zu Unruhe oder anderen Symptomen.

Aber auch das wird sich wieder einspielen.

:hug:

LG Ute
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Re: yberion45: Erfahrungen mit Citalopram und einige Fragen

Beitrag von carlotta » Samstag, 22.09.18, 12:21

Hallo,

wie ich schon öfter geschrieben habe, geht man in den internationalen Entzugsgruppen/-Projekten eher von erhöhten Cortisol- (oder allgemein Stresshormon-) Ausschüttungen aus, weil diese erhöhten Werte genau für die von Betroffenen beschriebenen Symptome bekannt sind, hier z. B.:
https://withdrawal.theinnercompass.org/ ... l-problems

Liebe Grüße
Carlotta
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Re: yberion45: Erfahrungen mit Citalopram und einige Fragen

Beitrag von yberion45 » Samstag, 22.09.18, 12:45

Hey Ute,

Vielen Dank dafür, ja alle Symptome werden vergehen. Mein Therapeut sagt, sobald dieser Entzug vorbei ist, sind meine Trigger für Zwänge weg. Der Rest ist dann nur noch therapeutische Leichtarbeit. Ich arbeite grad an der Baustelle, meine Einstellung zu Gedanken zu ändern. Ich will, die Einstellung weg kriegen, die Gedanken müssen weg und dürfen nicht wieder kommen. Das ist unmöglich. Ich brauche die Einstellung ich darf jeden Gedanken denken und er kann ruhig kommen. Es ist schon besser geworden, aber es wird noch einige Zeit in Anspruch nehmen. Fixieren mich nicht mehr auf Absetz Symptome, also versuche es. Klappt auch gut solange sie nix T zu penetrant sind. Seid 3 Tagen sind sie zwar nicht stärker, aber haben sich verändert und sind nerviger geworden. Mal sehen.
Lg yberion
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Februar 2017:Diagnose : zwangsgedanken (post thc und amphetamine Syndrom)

01.05.2017 20mg Fluoxetin Libido Verlust
05.07.2017 Fluoxetin 20 mg und Tolvon 10 mg kalt abgesetzt
20 mg Citalopram libido wieder da, dafür Kopfschmerzen Wahrnehmung beeinträchtigt, je mehr ich mich bewege um so schlimmer NW
20.12.2017 - 5mg:15 mg Citalopram Nw besser, zwei Tage müde
02.02.2018 -5mg: 10 mg keine Symptome kaum Nebenwirkungen keine Gedanken
06.02.2018 mir geht es Super keine Symptome fast keine NW Wohlfühldosis
07.02.2018 Nebenwirkungen wieder da aber abgeschwächt als bei 15 mg sonst ganz gut keine Gedanken

09.02.2018 Mir geht es super, keine Symptome und die Nebenwirkung sind noch da, aber sehr erträglich
17.02.2018 keine Absetz Symptome, Nebenwirkungen sehr schwach
20.02.2018 immer noch keine absetz Symptome, Nebenwirkungen da
01.03.2018 keine Absetz Symptome bekommen seid 3 Tagen sind die Nebenwirkungen gesunken. Ich vermute es liegt daran, dass ich jetzt jeden Tag jogge
05.03.2018 immer noch keine Probleme, aber Nebenwirkungen wieder etwas stärker. Keine Gedanken. Kann kaum abwarten bis zur nächsten Reduktion
23.03.2018 - 5mg: 5 mg mal sehen wie es wird bis jetzt ist nichts, aber auch zu früh
04.04.2018 Noch keine Symptome, mir geht es Super und die Nebenwirkung sind sehr gering. Von meiner Grunderkrankung keine Spur
10.04.2018 Noch keine Symptome. Mir geht es immer noch sehr gut und vom Zwang auch keine Spur. Bin leicht müde, liegt aber vom Wochenende noch, da ich wegen einem Paris Trip kaum geschlafen habe.
05.04.2018 seid heute 0 mg
28.04.2018 folgende Absetz Symptome sind verschwunden:
Übelkeit und Schwindel
Folgende Absetz Symptome habe ich noch:
Augen brennen, komische Wahrnehmung von mir selber und manchmal Kopfschmerzen und Matschig. Jedoch Wellen artig mal besser und mal schlechter.
26.06.2018 immer noch Absetz Symptome, die stündlich ihre Starke ändern aber Alltag tauglich bleibt. Wahrnehmung immer noch gestört. Seid 3 Tagen CBD seid 8 Tagen Mariendistelsamen und L-Tryptophan
31.08.2018: Symptome sehr zurück gegangen, normale Gedanken kommen wieder, Gehirn nur noch leicht betäubt, schwankt etwas

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Re: yberion45: Erfahrungen mit Citalopram und einige Fragen

Beitrag von yberion45 » Freitag, 28.09.18, 10:49

Hey Leute,
Heute sind 21 Wochen vergangen und ich muss sagen, diese Woche war die beste Woche seid 1,5 Jahren. Die Symptome waren so wenig, es hat sich fast normal angeführlt. Selbst der Zwang nicht da. Einfach perfekt. Auch mehr normale Gedanken wieder. Ich hoffe das bleibt so und schlägt nicht wieder um.

Lg yberion
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07.02.2018 Nebenwirkungen wieder da aber abgeschwächt als bei 15 mg sonst ganz gut keine Gedanken

09.02.2018 Mir geht es super, keine Symptome und die Nebenwirkung sind noch da, aber sehr erträglich
17.02.2018 keine Absetz Symptome, Nebenwirkungen sehr schwach
20.02.2018 immer noch keine absetz Symptome, Nebenwirkungen da
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Re: yberion45: Erfahrungen mit Citalopram und einige Fragen

Beitrag von Ululu 69 » Samstag, 29.09.18, 13:41

Hallo yberion,

das klingt doch super.

:party2:

Es tut immer sooo gut, etwas positives zu lesen.


LG Ute
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Re: yberion45: Erfahrungen mit Citalopram und einige Fragen

Beitrag von yberion45 » Freitag, 05.10.18, 8:01

Hey Leute,

Heute sind 22 Wochen um. Diese Woche war echt seltsam und sehr schwer zu beschreiben. Bis Donnerstag war alles ganz gut, und dann gestern bei Mathe fing es an richtig schlimm zu werden, die Symptome wurden so stark dass sie. Mich getriggert haben und auch mein Zwangsgedanke hochgeommen ist. Das hat mich so überrascht, dass ich den Zwangsgedanken direkt mal bewertet habe. Zum Glück habe ich es beim 4 Gedanken wieder rausgeschaft. Hoffe das sich das alles noch verbessert
Lg yberion
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Re: yberion45: Erfahrungen mit Citalopram und einige Fragen

Beitrag von yberion45 » Samstag, 06.10.18, 19:48

Hey nochmal ein kurzes Update

Heute kann ich es besser beurteilen, es ist definitiv wieder schlechter geworden. Meine Augen brennen wieder und die Sicht ist manchmal beeinträchtigt.. Aber es ist nicht so stark wie noch vor dem Urlaub. Mein Gehirn dagegen ist so geblieben wie die letzte Wochen
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Re: yberion45: Erfahrungen mit Citalopram und einige Fragen

Beitrag von Ululu 69 » Sonntag, 07.10.18, 14:19

Hallo yberion,

das klingt danach, als wärest du nochmal in eine Welle gerutscht.
Das kommt ja recht häufig nochmal vor auch nach längerer Zeit.
Das tut mir sehr leid für dich aber nach all den Erkenntnissen, die du in den letzten Monaten über dich selbst und diese Gedanken hattest, bin ich zuversichtlich dass du ganz gut damit umgehen kannst, oder ?

Auf jeden Fall wird diese Welle wieder vergehen, da bin ich mi recht sicher.

Halte durch.
:hug:

LG Ute
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Re: yberion45: Erfahrungen mit Citalopram und einige Fragen

Beitrag von yberion45 » Sonntag, 07.10.18, 15:14

Hey Ute,

Danke für diese aufbauenden Worte. Ja ich kann besser mit den Gedanken umgehen und Habs geschafft, das nach Donnerstag die Gedanken nicht wieder aufgetreten sind. Natürlich merke ich manchmal, daß so ein Gefühl auftritt von ein Problem ist da, was nicht gelöst wurde. Aber das wird vergehen. Ich denke schon, dass sobald die Absetz Symptome verschwunden sind, die Gedanken gar nicht bis kaum auftreten werden, da doch der größte Trigger im Moment die Absetz Symptome sind.

Lg yberion
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01.03.2018 keine Absetz Symptome bekommen seid 3 Tagen sind die Nebenwirkungen gesunken. Ich vermute es liegt daran, dass ich jetzt jeden Tag jogge
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04.04.2018 Noch keine Symptome, mir geht es Super und die Nebenwirkung sind sehr gering. Von meiner Grunderkrankung keine Spur
10.04.2018 Noch keine Symptome. Mir geht es immer noch sehr gut und vom Zwang auch keine Spur. Bin leicht müde, liegt aber vom Wochenende noch, da ich wegen einem Paris Trip kaum geschlafen habe.
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Re: yberion45: Erfahrungen mit Citalopram und einige Fragen

Beitrag von yberion45 » Freitag, 12.10.18, 9:22

Hey

Heute sind 23 Wochen um, diese Woche war wieder sehr gut. Sogar die beste die es je gab. Symptome kaum. Vorhanden. Gedanken über diese Symptome kaum vorhanden keine Zwangsgedanken. Alles entwickelt sich zum positiven aber noch bin ich weit entfernt vom normalen Zustand

Lg yberion
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Re: yberion45: Erfahrungen mit Citalopram und einige Fragen

Beitrag von yberion45 » Freitag, 19.10.18, 7:07

Hey Leute

Heute ist genau 6 Monate um seid ich abgesetzt habe, also genau 24 Wochen. Mir geht's ganz gut. Diese Woche war ein starkes schwanken zu beobachten. Zum Beispiel Mittwoch. Es fing schlecht an würde eine Stunde später wieder besser dann paar h später wieder schlechter dann besser. Es ist schon viel besser geworden als am Anfang aber noch bin ich nicht bei komplett normal. Es schwankt seid dieser Woche viel mehr aber dafür kürzer. Habe keine Gedanken kreisen mehr zu den Absetz Symptomen. Keine Zwangsgedanken mehr. Aber hin und wieder normale Gedanken. Zum Beispiel ich sitze in der Uni neben einem Kollegen, schau denn nicht mal an, Absetz Symptome drücken on dem Moment und ich denke mir habe ich Gefühle für ihn und muss selber inzwischen darüber lachen, weil das Schwachsinn ist. Letzte Woche konnte ich meine Freundin nicht erreichen, da sie in China neue Arbeit hat und kein Internet hatte. Ich habe das erste Mal was gefühlt Unswar ich habe sie vermisst und konnte nicht aufhören an sie zu denken. Ein gewaltiger Fortschritt. Ich habe gelesen 6 Monate nach absetzen sinkt das Risiko, dass eine Zwangserkrankungen zurück kommt. Hoffe das stimmt?

Lg yberion
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04.04.2018 Noch keine Symptome, mir geht es Super und die Nebenwirkung sind sehr gering. Von meiner Grunderkrankung keine Spur
10.04.2018 Noch keine Symptome. Mir geht es immer noch sehr gut und vom Zwang auch keine Spur. Bin leicht müde, liegt aber vom Wochenende noch, da ich wegen einem Paris Trip kaum geschlafen habe.
05.04.2018 seid heute 0 mg
28.04.2018 folgende Absetz Symptome sind verschwunden:
Übelkeit und Schwindel
Folgende Absetz Symptome habe ich noch:
Augen brennen, komische Wahrnehmung von mir selber und manchmal Kopfschmerzen und Matschig. Jedoch Wellen artig mal besser und mal schlechter.
26.06.2018 immer noch Absetz Symptome, die stündlich ihre Starke ändern aber Alltag tauglich bleibt. Wahrnehmung immer noch gestört. Seid 3 Tagen CBD seid 8 Tagen Mariendistelsamen und L-Tryptophan
31.08.2018: Symptome sehr zurück gegangen, normale Gedanken kommen wieder, Gehirn nur noch leicht betäubt, schwankt etwas

Bittchen
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Re: yberion45: Erfahrungen mit Citalopram und einige Fragen

Beitrag von Bittchen » Freitag, 19.10.18, 8:25

Lieber Yberion,

natürlich wird es immer besser ,du brauchst Zeit und Geduld.
Du hast wieder Gefühle,das ist doch ein sehr gutes Zeichen und die Absetzerscheinungen werden dich immer Mal begleiten ,aber es wird weniger.
Du bist aber auch suchtkrank und das wirst du dein Leben lang bleiben,das darfst du nicht vergessen.
Heute wird suchtkranken Menschen, während ihrem Entzug in verantwortungsvollen Kliniken,keine PP mehr verabreicht.
Das weiß ich durch meine jüngste Tochter,sie ist seit 3 Jahren clean,oft mit Auf und Abs,aber sie hat bei ihrem letzten Klinikaufenthalt, den zweiten Entzug , ohne PP geschafft und sagt heute ,die PP sind das größte Übel wenn man von den Substanzen los kommen will.

Vielleicht ist dein Gedanke schwul zu sein kein Zwang,sondern es ist einfach so.
Wo liegt da das Problem ?
Ich kenne sehr viele schwule oder lesbische Menschen,die sind genauso liebenswert oder auch nicht,wie hetero veranlagte Menschen auch.
Schwulsein ist keine Krankheit,kein schlimmes Schicksal,es ist einfach nur eine Veranlagung und das ist doch ok.
Vielleicht einfach akzeptieren,dass es so ist und auch gut damit umgehen lernen.
Anders veranlagt sein als die große Masse ist doch keine Schande.
Wenn ich ganz falsch liege,dann vergiss es bitte,ich gehe gleich erst einmal meinen schwulen Lieblingsnachbarn drücken.

Liebe Grüße
Brigitte
Vorgeschichte:
Als junge Frau hatte ich schon zwei Suizidversuche,18 u.24.Jahre,1968 verbunden mit schmerzhaften Trennungen.

1986 nach der Geburt von der dritten Tochter das erste Mal Diagnose durch Frauenarzt ,Depression.


Medikationsverlauf:


Seit Feb.1992 trockene Alkoholikerin.Halbes Jahr später depressive Phase. Hausarzt spritzt alle 4 Wochen Imap.


1994 erneut starke depressive Symptome,jüngste Tochter hatte bald Kommunion,ich wollte funktionieren.
Hausarzt verschreibt das 1.Mal Aurorix(Mao-Hemmer),hat schnell gewirkt.
Ich hatte eine kurze Hypomanie. In den langen Jahren immer Mal wieder,jetzt schon ein paar Jahre nicht mehr.
Eingenommen bis 2004,dann keine Wirkung mehr.

2004,das erste Mal Akut-Psychiatrie, umgestellt worden auf Trevilor(Venla),immer wenn Wirkung nach ließ, erhöht worden,bis 300 mg.


Dann Inkontinenz und weitere Nebenwirkungen,zu schnell ausgeschlichen.
Umgestellt auf Escitalopram,zwischendurch Citralopram,
Nach ein paar Jahren wieder abgesetzt,immer zu schnell,i

2009 erneut schwere Episode,Hausarzt verschreibt wieder Aurorix,wirkt nicht mehr.
Auch 2009,endlich Psychotherapie,
Psychiater verschreibt Sertralin 25 mg, sehr starke Nebenwirkungen,Zittern,Unruhe,Angst,Selbstmordgedanken,so dass ich erneut,während der Psychotherapie, in die Akut- Psychiatrie muss.
Entlassung mit 50 mg Sertralin. als Nebenwirkung ,starken Durchfall.


Dann ohne Ausschleichen ,Umstellung auf Citalopram 40 mg. dann umgestellt auf 20 mg Es-Citalopram,

Absetzversuche scheitern immer wieder,da erneutes Auftreten der Krankheit diagnostiziert wird.

Absetzverlauf:
Anfang 2017 : Vom neuen Hausarzt ließ ich mir dann Tropfen verschreiben und reduzierte jede Woche einen Tropfen.
Seit Mai 2017 ohne Ad.

3.12.2017 Versuch der Wiedereindosierung von 0,5 mg Escitalopram - starker Durchfall, wieder weggelassen


Seit Ewigkeiten 125 mg L-Thyroxin gegen Unterfunktion der SD.

aktuelle Symptome
Jetzt bin ich in eine, angeblich leichte, Überfunktion geraten.
Symptome sind starke Schlafstörungen,Gereiztheit,Wut ,innere Unruhe und Beben,Kribbeln in Füßen und Waden,schwitzen,sehr trockener Mund,immer Durst.
Plaque in Halsschlagader ,vorgestern beim Endokrinologen fest gestellt,auch Polyneuropathie ,wird in beiden Beinen vermutet.

Erst einmal will ich versuchen ohne erneutes PP auszukommen.
Kein PP hat mich stabilisiert ,eigentlich hatte ich immer nur Nebenwirkungen,wie Inkontinenz und Schleimhautbluten erneut auftraten,beschloss ich auszuschleichen.
Auch Sehstörungen,Magengeschwüre,mit Teerstuhl hatte ich in den letzten drei Jahren .

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Re: yberion45: Erfahrungen mit Citalopram und einige Fragen

Beitrag von yberion45 » Freitag, 19.10.18, 20:21

Hey Bittchen,

Ich bin glücklich mit meiner Verlobte, was ich jetzt genau bin spielt einfach keine Rolle, da ich meine Frau will. Nein bei mir ist es wirklich ein Zwangsgedanke und kein normaler Gedanke. Die Symptome sind so typisch für Zwangserkrankung. Ich merke es ja selber. Auf der Straße schaue ich nur Frauen nach ich habe einfach keine Gefühle für Männer. Es gab noch nie den Moment, wo ich mir gedacht habe, wow ist der aber süß etc. Was in der Zukunft ist kann ich nicht sagen. Aber früher hättest du mich extrem getriggert mit dem letzten Abschnitt. Es ist im Endeffekt ja so, wenn ich meine Frau will dann will ich sie. Auf mehr kommt es nicht an. Und ich entdecke grad ja meine Gefühle wieder und dann direkt für sie. Also ich denke ich bin nicht schwul und wenn ist es mir inzwischen egal. Ich will mehr im hier und jetzt leben und im Moment bin ich auf den Weg weg zur Hochzeit und zu kleinen Hosenscheiser. Inzwischen kriege ich wieder Erektion, wenn ich eine hübsche Frau anschaue, dann gehen die Gedanken direkt los. Das passiert bei Männern aber nie. Übrigens bin ich inzwischen Anhänger von Dr Kinsley. Ich glaube, dass Sexualität nichts festes ist, sich ändert und jeder Mensch bisexuell ist
Lg yberion
Februar 2017:Diagnose : zwangsgedanken (post thc und amphetamine Syndrom)

01.05.2017 20mg Fluoxetin Libido Verlust
05.07.2017 Fluoxetin 20 mg und Tolvon 10 mg kalt abgesetzt
20 mg Citalopram libido wieder da, dafür Kopfschmerzen Wahrnehmung beeinträchtigt, je mehr ich mich bewege um so schlimmer NW
20.12.2017 - 5mg:15 mg Citalopram Nw besser, zwei Tage müde
02.02.2018 -5mg: 10 mg keine Symptome kaum Nebenwirkungen keine Gedanken
06.02.2018 mir geht es Super keine Symptome fast keine NW Wohlfühldosis
07.02.2018 Nebenwirkungen wieder da aber abgeschwächt als bei 15 mg sonst ganz gut keine Gedanken

09.02.2018 Mir geht es super, keine Symptome und die Nebenwirkung sind noch da, aber sehr erträglich
17.02.2018 keine Absetz Symptome, Nebenwirkungen sehr schwach
20.02.2018 immer noch keine absetz Symptome, Nebenwirkungen da
01.03.2018 keine Absetz Symptome bekommen seid 3 Tagen sind die Nebenwirkungen gesunken. Ich vermute es liegt daran, dass ich jetzt jeden Tag jogge
05.03.2018 immer noch keine Probleme, aber Nebenwirkungen wieder etwas stärker. Keine Gedanken. Kann kaum abwarten bis zur nächsten Reduktion
23.03.2018 - 5mg: 5 mg mal sehen wie es wird bis jetzt ist nichts, aber auch zu früh
04.04.2018 Noch keine Symptome, mir geht es Super und die Nebenwirkung sind sehr gering. Von meiner Grunderkrankung keine Spur
10.04.2018 Noch keine Symptome. Mir geht es immer noch sehr gut und vom Zwang auch keine Spur. Bin leicht müde, liegt aber vom Wochenende noch, da ich wegen einem Paris Trip kaum geschlafen habe.
05.04.2018 seid heute 0 mg
28.04.2018 folgende Absetz Symptome sind verschwunden:
Übelkeit und Schwindel
Folgende Absetz Symptome habe ich noch:
Augen brennen, komische Wahrnehmung von mir selber und manchmal Kopfschmerzen und Matschig. Jedoch Wellen artig mal besser und mal schlechter.
26.06.2018 immer noch Absetz Symptome, die stündlich ihre Starke ändern aber Alltag tauglich bleibt. Wahrnehmung immer noch gestört. Seid 3 Tagen CBD seid 8 Tagen Mariendistelsamen und L-Tryptophan
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Re: yberion45: Erfahrungen mit Citalopram und einige Fragen

Beitrag von Bittchen » Samstag, 20.10.18, 9:06

Lieber Yberion,

dann ist ja Alles gut.
Triggern wollte ich dich ganz bestimmt nicht,entschuldige so weit hatte ich nicht gedacht.

Liebe Grüße und Für deine Zukunft alles Gute.
Bittchen
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Medikationsverlauf:


Seit Feb.1992 trockene Alkoholikerin.Halbes Jahr später depressive Phase. Hausarzt spritzt alle 4 Wochen Imap.


1994 erneut starke depressive Symptome,jüngste Tochter hatte bald Kommunion,ich wollte funktionieren.
Hausarzt verschreibt das 1.Mal Aurorix(Mao-Hemmer),hat schnell gewirkt.
Ich hatte eine kurze Hypomanie. In den langen Jahren immer Mal wieder,jetzt schon ein paar Jahre nicht mehr.
Eingenommen bis 2004,dann keine Wirkung mehr.

2004,das erste Mal Akut-Psychiatrie, umgestellt worden auf Trevilor(Venla),immer wenn Wirkung nach ließ, erhöht worden,bis 300 mg.


Dann Inkontinenz und weitere Nebenwirkungen,zu schnell ausgeschlichen.
Umgestellt auf Escitalopram,zwischendurch Citralopram,
Nach ein paar Jahren wieder abgesetzt,immer zu schnell,i

2009 erneut schwere Episode,Hausarzt verschreibt wieder Aurorix,wirkt nicht mehr.
Auch 2009,endlich Psychotherapie,
Psychiater verschreibt Sertralin 25 mg, sehr starke Nebenwirkungen,Zittern,Unruhe,Angst,Selbstmordgedanken,so dass ich erneut,während der Psychotherapie, in die Akut- Psychiatrie muss.
Entlassung mit 50 mg Sertralin. als Nebenwirkung ,starken Durchfall.


Dann ohne Ausschleichen ,Umstellung auf Citalopram 40 mg. dann umgestellt auf 20 mg Es-Citalopram,

Absetzversuche scheitern immer wieder,da erneutes Auftreten der Krankheit diagnostiziert wird.

Absetzverlauf:
Anfang 2017 : Vom neuen Hausarzt ließ ich mir dann Tropfen verschreiben und reduzierte jede Woche einen Tropfen.
Seit Mai 2017 ohne Ad.

3.12.2017 Versuch der Wiedereindosierung von 0,5 mg Escitalopram - starker Durchfall, wieder weggelassen


Seit Ewigkeiten 125 mg L-Thyroxin gegen Unterfunktion der SD.

aktuelle Symptome
Jetzt bin ich in eine, angeblich leichte, Überfunktion geraten.
Symptome sind starke Schlafstörungen,Gereiztheit,Wut ,innere Unruhe und Beben,Kribbeln in Füßen und Waden,schwitzen,sehr trockener Mund,immer Durst.
Plaque in Halsschlagader ,vorgestern beim Endokrinologen fest gestellt,auch Polyneuropathie ,wird in beiden Beinen vermutet.

Erst einmal will ich versuchen ohne erneutes PP auszukommen.
Kein PP hat mich stabilisiert ,eigentlich hatte ich immer nur Nebenwirkungen,wie Inkontinenz und Schleimhautbluten erneut auftraten,beschloss ich auszuschleichen.
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Re: yberion45: Erfahrungen mit Citalopram und einige Fragen

Beitrag von yberion45 » Freitag, 26.10.18, 7:37

Hey Leute

Heute ist es die 25 Woche und es ist Immer noch schwankend aber jetzt gibt's noch mehr normale Momente. Ich genieße es. Es sind keine neuen Symptome hinzu gekommen. Habe eine neue Übung von Therapie die richtig schwer ist. Immer wenn ich nur das Gefühl bekomme Zg soll ich direkt ein Dialog mit ihnen starten und das Ziel ist es, sie zu komplett normalen Gedanken zu machen
Februar 2017:Diagnose : zwangsgedanken (post thc und amphetamine Syndrom)

01.05.2017 20mg Fluoxetin Libido Verlust
05.07.2017 Fluoxetin 20 mg und Tolvon 10 mg kalt abgesetzt
20 mg Citalopram libido wieder da, dafür Kopfschmerzen Wahrnehmung beeinträchtigt, je mehr ich mich bewege um so schlimmer NW
20.12.2017 - 5mg:15 mg Citalopram Nw besser, zwei Tage müde
02.02.2018 -5mg: 10 mg keine Symptome kaum Nebenwirkungen keine Gedanken
06.02.2018 mir geht es Super keine Symptome fast keine NW Wohlfühldosis
07.02.2018 Nebenwirkungen wieder da aber abgeschwächt als bei 15 mg sonst ganz gut keine Gedanken

09.02.2018 Mir geht es super, keine Symptome und die Nebenwirkung sind noch da, aber sehr erträglich
17.02.2018 keine Absetz Symptome, Nebenwirkungen sehr schwach
20.02.2018 immer noch keine absetz Symptome, Nebenwirkungen da
01.03.2018 keine Absetz Symptome bekommen seid 3 Tagen sind die Nebenwirkungen gesunken. Ich vermute es liegt daran, dass ich jetzt jeden Tag jogge
05.03.2018 immer noch keine Probleme, aber Nebenwirkungen wieder etwas stärker. Keine Gedanken. Kann kaum abwarten bis zur nächsten Reduktion
23.03.2018 - 5mg: 5 mg mal sehen wie es wird bis jetzt ist nichts, aber auch zu früh
04.04.2018 Noch keine Symptome, mir geht es Super und die Nebenwirkung sind sehr gering. Von meiner Grunderkrankung keine Spur
10.04.2018 Noch keine Symptome. Mir geht es immer noch sehr gut und vom Zwang auch keine Spur. Bin leicht müde, liegt aber vom Wochenende noch, da ich wegen einem Paris Trip kaum geschlafen habe.
05.04.2018 seid heute 0 mg
28.04.2018 folgende Absetz Symptome sind verschwunden:
Übelkeit und Schwindel
Folgende Absetz Symptome habe ich noch:
Augen brennen, komische Wahrnehmung von mir selber und manchmal Kopfschmerzen und Matschig. Jedoch Wellen artig mal besser und mal schlechter.
26.06.2018 immer noch Absetz Symptome, die stündlich ihre Starke ändern aber Alltag tauglich bleibt. Wahrnehmung immer noch gestört. Seid 3 Tagen CBD seid 8 Tagen Mariendistelsamen und L-Tryptophan
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Re: yberion45: Erfahrungen mit Citalopram und einige Fragen

Beitrag von inandout » Freitag, 26.10.18, 10:21

Hi yberion,

verstehst du eigentlich gut Englisch? Du machst ja schon sehr viel und hast gute Erfolge bei deinen ZG, wie du schreibst. Mir haben die Videos von Chrissie Hodges auf Youtube geholfen, sie ist selbst Betroffene und beschreibt ihre Erfahrungen, auch mit ZG in Bezug auf Homosexualität, aber auch alle möglichen anderen Themen.

Viele Grüße,
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Re: yberion45: Erfahrungen mit Citalopram und einige Fragen

Beitrag von yberion45 » Freitag, 26.10.18, 11:58

Hey inandout

Bist dein Zwang losgeworden? Werde mir die Videos mal ansehen. Denke aber die Zg wie normale Gedanken zu behandeln wird im Endeffekt dazu führen, dass sie verschwinden werden, sobald sie mir langweilig wird. Ich verstehe super Englisch, da meine Verlobte nur English kann.

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20 mg Citalopram libido wieder da, dafür Kopfschmerzen Wahrnehmung beeinträchtigt, je mehr ich mich bewege um so schlimmer NW
20.12.2017 - 5mg:15 mg Citalopram Nw besser, zwei Tage müde
02.02.2018 -5mg: 10 mg keine Symptome kaum Nebenwirkungen keine Gedanken
06.02.2018 mir geht es Super keine Symptome fast keine NW Wohlfühldosis
07.02.2018 Nebenwirkungen wieder da aber abgeschwächt als bei 15 mg sonst ganz gut keine Gedanken

09.02.2018 Mir geht es super, keine Symptome und die Nebenwirkung sind noch da, aber sehr erträglich
17.02.2018 keine Absetz Symptome, Nebenwirkungen sehr schwach
20.02.2018 immer noch keine absetz Symptome, Nebenwirkungen da
01.03.2018 keine Absetz Symptome bekommen seid 3 Tagen sind die Nebenwirkungen gesunken. Ich vermute es liegt daran, dass ich jetzt jeden Tag jogge
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10.04.2018 Noch keine Symptome. Mir geht es immer noch sehr gut und vom Zwang auch keine Spur. Bin leicht müde, liegt aber vom Wochenende noch, da ich wegen einem Paris Trip kaum geschlafen habe.
05.04.2018 seid heute 0 mg
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Übelkeit und Schwindel
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Augen brennen, komische Wahrnehmung von mir selber und manchmal Kopfschmerzen und Matschig. Jedoch Wellen artig mal besser und mal schlechter.
26.06.2018 immer noch Absetz Symptome, die stündlich ihre Starke ändern aber Alltag tauglich bleibt. Wahrnehmung immer noch gestört. Seid 3 Tagen CBD seid 8 Tagen Mariendistelsamen und L-Tryptophan
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Re: yberion45: Erfahrungen mit Citalopram und einige Fragen

Beitrag von inandout » Freitag, 26.10.18, 12:46

Hi yberion,

ich selbst bin sie nicht losgeworden, und die Frage ist auch, ob man sie jemals loswird. Vielleicht ist nicht mehr zu erreichen als ein anderer Umgang mit ihnen, obwohl ich noch die Hoffnung habe, davon befreit zu sein. Die meisten Therapeuten, jedenfalls aus der VT sagen, man wird sie nicht los, man kann aber gut mit ihnen leben. Ich glaube das ist genau die wichtige Frage.

LG, inandout
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Re: yberion45: Erfahrungen mit Citalopram und einige Fragen

Beitrag von yberion45 » Freitag, 26.10.18, 13:30

Hey inabdout

Gedanken an sich kann man nicht loswerden, dass ist auch logisch. An sich kann man aber den Zwang schon los werden. Ich hoffe du verstehst den Unterschied. Es gibt genug Erfahrungen, die sie losgeworden sind. Als normale Gedanken werden sie aber hin und wieder auftreten was völlig normal ist. Aber der Unterschied ist, dass sie eventuell 1 mal im Jahr Kurz auftreten und direkt wieder gehen. Ich habe seid 6 Wochen keine Zwangsgedanken mehr und all die Übungen dir ich mache erfolgt Bewusst. Ohne diese Übungen hätte ich auch die Gedanken nicht. Grob gesagt, muss man sein Denken neu lernen vor allem das Bewerten
Mein Ziel ist es indirekt den Zwang loszuwerden. Aufhören gegen zu kämpfen und Gedanken zulassen. Den Zwangsgedanken zu einem normalen Gedanken werden lassen. Ich kenne persönlich eine, die so den Zwang besiegt hat. Unser Gehirn ist tierisch faul und sobald ihm langweilig wird, beschäftigt er sich mit anderen Gedanken. Das klappt aber nur wenn Gedanken keine negative und starke Gefühls Bewertung kriegen. Solange wir die Gedanken als wichtig markieren, werden sie auch nicht gehen. Das Ziel ist es, ich gebe dir ein Beispiel mein Zg ich bin schwul so zu denken wie den Gedanken mir geht es heute gut. Ich habe viel über den Zwang gelesen und muss den Leuten, die dir weiß machen der Zwang geht nicht weg wiedersprechen. Die Zwangsstörung ist eine reversible Hirnstörung. Zwang ist in den meisten Fällen a gelernte Verhalten. Dieses Verhalten kann man mit Mut Geduld und Beharrlichkeit wieder verlernen. Heutzutage ist das wissenschaftlich Bewiesen, alleine durch den Fakt, dass unser Gehirn Plastisch ist. Es verändert sich jeden Tag und so kann man auch gezielt die Bereiche verändern, die der Grund sind. Der wichtigste Bereich ist der nucleus accumbens. Den kannst dir wie ein Schalter vorstellen. Gedanke kommt man denkt nucleus accumbens schaltet nächster Gedanke kommt. Bei uns Zwängeler klemmt der nucleus accumbens. Kann man auf einem CT vom Gehirn super beobachten. Bei uns schaltet der nicht. Der kriegt vom Frontallapen ständig das Signal Angst etc. Mit Wissen der Hirnplastizität ist es Dr Jeffrey Schwarz USA gelungen viele Zwängeler zu heilen, nur durch reden ohne Ursachen etc zu bearbeiten. Der Haupttrick von Schwarz ist es gezielt die Hirnplastizität auszunutzen. 1 Schritt ist es den Zwangsgedanken als solchen zu markieren. Ich hatte den Zwangsgedanken ich bin schwul, es ist nur mein Gehirn der ein Schluckauf hat. 2 Schritt ist es hochmotiviert mindestens 30 Minuten eine Tätigkeit nachzugehen die man gerne macht. Die Betonung liegt bei motiviert und gerne. Wenn man das behherscht bildet sich mit der Zeit ein neuer nucleus accumbens und der Zwang wird verschwinden. Der Jeffrey Schwartz hat das mit CT vor seiner Therapie und nach seiner Therapie bewiesen. Leider muss man selber oft sich Wege suchen, da in Deutschland die meisten Therapeuten entweder keine Ahnung haben oder überlastet sind und nach Schema F verfahren was sie mal vor 30 Jahren in der Uni gelernt haben. Das Wissen ist aber heute 30 Jahre weiter.
Lg yberion
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05.07.2017 Fluoxetin 20 mg und Tolvon 10 mg kalt abgesetzt
20 mg Citalopram libido wieder da, dafür Kopfschmerzen Wahrnehmung beeinträchtigt, je mehr ich mich bewege um so schlimmer NW
20.12.2017 - 5mg:15 mg Citalopram Nw besser, zwei Tage müde
02.02.2018 -5mg: 10 mg keine Symptome kaum Nebenwirkungen keine Gedanken
06.02.2018 mir geht es Super keine Symptome fast keine NW Wohlfühldosis
07.02.2018 Nebenwirkungen wieder da aber abgeschwächt als bei 15 mg sonst ganz gut keine Gedanken

09.02.2018 Mir geht es super, keine Symptome und die Nebenwirkung sind noch da, aber sehr erträglich
17.02.2018 keine Absetz Symptome, Nebenwirkungen sehr schwach
20.02.2018 immer noch keine absetz Symptome, Nebenwirkungen da
01.03.2018 keine Absetz Symptome bekommen seid 3 Tagen sind die Nebenwirkungen gesunken. Ich vermute es liegt daran, dass ich jetzt jeden Tag jogge
05.03.2018 immer noch keine Probleme, aber Nebenwirkungen wieder etwas stärker. Keine Gedanken. Kann kaum abwarten bis zur nächsten Reduktion
23.03.2018 - 5mg: 5 mg mal sehen wie es wird bis jetzt ist nichts, aber auch zu früh
04.04.2018 Noch keine Symptome, mir geht es Super und die Nebenwirkung sind sehr gering. Von meiner Grunderkrankung keine Spur
10.04.2018 Noch keine Symptome. Mir geht es immer noch sehr gut und vom Zwang auch keine Spur. Bin leicht müde, liegt aber vom Wochenende noch, da ich wegen einem Paris Trip kaum geschlafen habe.
05.04.2018 seid heute 0 mg
28.04.2018 folgende Absetz Symptome sind verschwunden:
Übelkeit und Schwindel
Folgende Absetz Symptome habe ich noch:
Augen brennen, komische Wahrnehmung von mir selber und manchmal Kopfschmerzen und Matschig. Jedoch Wellen artig mal besser und mal schlechter.
26.06.2018 immer noch Absetz Symptome, die stündlich ihre Starke ändern aber Alltag tauglich bleibt. Wahrnehmung immer noch gestört. Seid 3 Tagen CBD seid 8 Tagen Mariendistelsamen und L-Tryptophan
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Beitrag von inandout » Freitag, 26.10.18, 13:46

Hey Yberion,
klar, verstehe den Unterschied. Der Theorie nach geht es ja um Gedanken, die alle manchmal haben, und als Zwangsbetroffener hat man sich sozusagen festgebissen an dem Gedanken. Von daher, sollen die Zwangsgedanken dann nicht mehr zwanghaft sein, wenn man sie nicht mehr bewertet. Ob das wirklich so ist weiß ich noch nicht. Mit welchen Übungen machst du das?
LG, inandout
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