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Bachplaetschern: Venlafaxin absetzen

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Bachplaetschern
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Re: Entzugserscheinungen, Seroquel

Beitrag von Bachplaetschern » Montag, 05.02.18, 17:06

Hallo ihr,

ich wollte mich mal zurück melden.

Mittlerweile habe ich mir nun auch endlich eine Signatur angelegt. :)

Ab der ca. 3. Woche meiner Seroquelreduktion ging es plötzlich total schlecht. Ich war UNGLAUBLICH reizüberflutet, sehr schnell gestreßt, emotional instabil dh. ich hatte sehr zB. mit Minderwertigkeitsgefühlen zu kämpfen. Eigentlich überhaupt nicht mehr alltagsfähig. Mir war nur noch nach im Bett liegen und meine Ruhe haben.

Da meine Eltern dieses Wochenende zu besuchen kamen habe ich Anfang letzter Woche das Seroquel auf die Ursprungsdosis hochdosiert (150mg Retardseroquel+ 25mg unretardiert). Sonst hätte ich das Treffen nicht geschafft.

Ab gestern Abend habe ich die Dosis wieder reduziert auf 100mg Seroquel retard + 50mg.

Davor die Wochen bin ich ja von 150mg retard direkt auf 100mg retard+ 25mg unretardiert gegangen. Deshalb werde die Reduktion mit einem kleineren Schritt fortführen.

Hoffe, dass es mit 50mg unretardiert klappt, da es mich über den Tag ziemlich müde machen kann. Wir werden sehen...


@Nevertheless: Hallo Never, ja ich habe zum Glück eine Therapeutin. Kann die Gefühle dort besprechen.

Viele Grüße

Bachplätschern
Meine Diagnosen: Depression, frühkindliches Bindungstrauma, Traumafolgestörung, Tinnitus

Symptomatik: geringe Belastbarkeit, geringe Stresstoleranz (bin ziemlich schnell gestresst), Reizüberflutung (visuell und akustisch), teilweise schlechte Stimmung, negativisitische Gedanken + Hoffnungslosigkeit, Anspannung (vorallem wenn ich allein bin), manchmal emotional instabil (fühle mich dann meistens sehr vulnerabel)



Mediktion aktuell: morgens:112,5 mg Velafaxin, 150mg Elotril, 5 Tr. Escitalopram / abends: 100mg Seroquel retard + 25mg Seroquel unretardiert (Bedarfsweise)

Aktuelle Reduktion:

Seit 13.4.18 Venlafaxin 100mg


Dezember 2017 kurzzeitig versucht Venlafaxin auszuschleichen. Es war mir dann allerdings wichtiger, anzufangen, das Seroquel zu reduzieren, da ich ausprobieren möchte, ob sich meine Belastbarkeit dadurch verbessert.

2012: 450mg Seroquel retard, 60mg Duloxetin, Mirtazapin, Valdoxan (über die Jahre reduziert bzw. abgesetzt)

Seit 2016 : 150mg Seroquel retard, 7 Tr. Escitalopram (dadurch starke Unruhe, deshalb abgesetzt)

2017: Umstellung auf 112,5 mg Venlafaxin, für 2-3 Monate 200mg Seroquel retard, danach wieder auf Ursprungsdosis 150mg Seroquel retard

2018: Eindosierung Elotril 150mg, 5 Tr. Escitalopram (wegen Venlafaxin Absetzwunsch)



Vergangene REDUKTION:

8.1.18- 11.1.18 : 100mg Seroquel retard+ 50mg unretardiert
12.1.18-29.1.18: 100mg Seroquel retard+ 25mg Seroquel unretardiert
30.1.18-03.2.18: 150mg Seroquel retard+ 25mg Seroquel unretardiert
04.02.18- ? : 100mg Seroquel retard+ 50mg Seroquel unretadiert

Im Feburar Absetzversuch abgebrochen.

Weitere Reduktion im :schnecke: Tempo.


Im Bedarf habe ich Promethazin, theoretisch auch Tavor. ( Nehme aber absolut selten Bedarf)

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

Sonstige Einnahmen:

Seit ca. November 2017 : Vitamin D Tropfen hochdosiert (5000 i. E.)
Alle paar Tage: 400mg Magnesiumcitrat

22.1.18-26.1.18 : 800mg Rhodiola Rosea (hat zu mehr Schlafstörung geführt, deshalb reduziert)
seit 27.1.18 : 400mg Rhodiola Rosea


~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

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Ich freue mich sehr, hier mit euch Erfahrungen uvm. auszutauschen! :pillowtalk:

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Re: Entzugserscheinungen, Seroquel

Beitrag von padma » Montag, 05.02.18, 18:56

hallo Bachplätschern, :)

danke für die Signatur :D
Ab der ca. 3. Woche meiner Seroquelreduktion ging es plötzlich total schlecht. Ich war UNGLAUBLICH reizüberflutet, sehr schnell gestreßt, emotional instabil dh. ich hatte sehr zB. mit Minderwertigkeitsgefühlen zu kämpfen.
Der Schritt war dann definitiv zu gross.
Da meine Eltern dieses Wochenende zu besuchen kamen habe ich Anfang letzter Woche das Seroquel auf die Ursprungsdosis hochdosiert (150mg Retardseroquel+ 25mg unretardiert). Sonst hätte ich das Treffen nicht geschafft.

Ab gestern Abend habe ich die Dosis wieder reduziert auf 100mg Seroquel retard + 50mg.
So grosse und schnelle Änderungen der Dosis nicht so gut. Bei NL wird es vom ZNS wohl eher toleriert, als z.B. bei AD. Nach Möglichkeit würde ich es dennoch vermeiden.

Die aktuelle Dosis würde ich jetzt möglichst eine längere Zeit halten.
Hoffe, dass es mit 50mg unretardiert klappt, da es mich über den Tag ziemlich müde machen kann. Wir werden sehen...
Ggfs. könntest du die Dosis aufteilen.

liebe Grüsse,
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Re: Entzugserscheinungen, Seroquel

Beitrag von Bachplaetschern » Montag, 05.02.18, 19:59

Hallo Padma,


danke für deinen Beitrag. Gut zu wissen, dass so ein schnelles Hin und Her nicht gut ist. Du meinst also, ich sollte erstmal bei den 150mg bleiben?
Wie lange wäre es gut die Dosis zu nehmen, bis ich wieder mit dem Reduzieren anfangen kann?

Evtl. könnte ich von den 50mg unretardiert einmal 25mg Mittags nehmen. Werde dann aber wohl einschlafen :bettzeit: Was mir nicht ganz so recht ist.


Ich schaue und probiere.


Viele Grüße
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Vergangene REDUKTION:

8.1.18- 11.1.18 : 100mg Seroquel retard+ 50mg unretardiert
12.1.18-29.1.18: 100mg Seroquel retard+ 25mg Seroquel unretardiert
30.1.18-03.2.18: 150mg Seroquel retard+ 25mg Seroquel unretardiert
04.02.18- ? : 100mg Seroquel retard+ 50mg Seroquel unretadiert

Im Feburar Absetzversuch abgebrochen.

Weitere Reduktion im :schnecke: Tempo.


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Re: Entzugserscheinungen, Seroquel

Beitrag von Neverthelessw11 » Montag, 05.02.18, 21:27

Guten Abend

Ich würde jede Dosis erstmal 4-6 Wochen halten, damit dein Körper auch hinterher kommt. Aber du dich auch psychisch daran gewöhnen kannst, dass da jetzt weniger "Schutzwall" um dich herum ist emotional. Glaube das ist ein wichtiger Aspekt... man muss ja auch erstmal sich daran gewöhnen und damit umgehen lernen, dass plötzlich so viele Emotionen da sind.

Du könntest die 50 mg so aufteilen, dass du morgens 12.5 mg nimmst (davon werde ich nicht müde) und abends 37.5 mg ... Das führt zu etwas gleichmäßigeren Dosen und sicher positiv. Außerdem kannst du dann flexibler reduzieren (morgens oder abends). Wenn du einen Teil der Dosis verschieben willst, würde ich das peu a peu machen... zB jeden Tag die 12.5 mg 3 h früher nehmen.

Lg Never
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Grund der Medikamenteneinnahme: Somatisierungsstörung, Angststörung + (daraus resultierende Verzweiflung aka) Depressionen

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Beginn des Absetzens am 24.11.2017 bei 150 mg Seroquel Retardiert
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Re: Entzugserscheinungen, Seroquel

Beitrag von Bachplaetschern » Samstag, 10.02.18, 20:38

Hallo ihr,


ja ich werde es mal versuchen die Dosis auf den Tag zu verteilen. Hatte es mal einen Tag probiert und mich an dem Tag stabiler gefühlt.

Im Moment geht es mir nicht so gut. Habe irgendwie das Gefühl in eine Depression abzurutschen. Habe ziemlich Selbstwertprobleme. Und irgendwie latent das Gefühl mit mir stimmt was nicht, weil andere Leute in meinem Alter besser klar kommen, arbeiten gehe können, feiern gehen, belastbar sind und Energie haben.

Fühle mich grad echt blöd :( Hoffe, dass das vom Entzug kommt. So starke Selbstwertprobleme kenne ich eigentlich nicht.

Außerdem habe ich stärke Verlustängste und mehr Tinnitus.

Vielleicht muss ich doch im Moment etwas langsamer machen. Mir mehr Ruhe gönnen etc.


Viele Grüße

Bachplaetschern
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Vergangene REDUKTION:

8.1.18- 11.1.18 : 100mg Seroquel retard+ 50mg unretardiert
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Re: Entzugserscheinungen, Seroquel

Beitrag von padma » Montag, 12.02.18, 17:43

hallo Bachplätschern, :)
Fühle mich grad echt blöd :( Hoffe, dass das vom Entzug kommt. So starke Selbstwertprobleme kenne ich eigentlich nicht.

Außerdem habe ich stärke Verlustängste und mehr Tinnitus.
Ja das kann vom Entzug kommen.
Vielleicht muss ich doch im Moment etwas langsamer machen. Mir mehr Ruhe gönnen etc.
Das ist eine gute Idee. :D

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Re: Entzugserscheinungen, Seroquel

Beitrag von Neverthelessw11 » Montag, 12.02.18, 20:38

Guten Abend,
es tut mir leid zu lesen, dass es dir aktuell nicht gut geht.

Du hast am Anfang ja einen großen Sprung gemacht und dann ziemlich rumdosiert... denke das triggert deine aktuellen Symptome. Langsamer machen und auf dich achten klingt sehr sehr gut.

Ich mache bisher sehr gute Erfahrungen mit einer "von Beginn an super langsamen" Reduktion. So hab ich immer 3-4 Tage nach der Reduktion komische Symptome aber im großen und ganzen läuft es gut. Ich hatte zwar auch kurzzeitig einen depressiven Schlag, aber da kommt auch extrem viel anderes zusammen. Könntest du dir vorstellen auch viel kleinschrittiger abzusetzen? ZB nach den 4-6 Wochen Stabilisation erstmal um 6.25 mg (1/4tel der 25 mg Tablette) zu reduzieren und zu schauen was passiert?

LG Never
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Re: Entzugserscheinungen, Seroquel

Beitrag von Bachplaetschern » Freitag, 16.02.18, 18:12

Hallo Never,


ja ich habe auch schon überlegt in kleineren Schritten runter zu gehen.

Bei mir ist das Problem grad, dass ich die Hälfte der 50mg Seroquel unretardiert über den Tag verteilt habe. dh. 12,5mg morgens, 12,5 abends.

Allerdings macht mich das so dermaßen müde :bettzeit: und weggetreten! :zombie: Das ist wirklich sehr unangenehm. Fühle mich im Alltag als wäre ich nicht so ganz da.

Ich habe auch bemerkt, dass immer wenn die Sedierung durch das Seroquel kommt ich auch depressiver werde. Also depressive Gedanken bekomme-

das finde ich ziemlich interessant.

Jetzt frage ich mich, ob ich das mit der Aufteilung über den Tag so lassen soll. Es ist irgendwie nicht gut auszuhalten. Auf der anderen Seite möchte ich grad auch nicht schon wieder was verändert .

Was würdet ihr in der Situation machen?


Übrigens bin ich zur Zeit wieder krankgeschrieben. Wenn ich zur Arbeit gehe überrollen mich total die Anspannungszustände bzw. merke, dass meine Streßtoleranz seit der Reduktion schlechter geworden ist. Das habe ich aber eigentlich auch schon so erwartet. Werde weiter beobachten, wie sich das entwickelt. Habe ein ziemlich großes Bedürfnis nach Ruhe.


Viele liebe Grüße

Bachplätschern
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Vergangene REDUKTION:

8.1.18- 11.1.18 : 100mg Seroquel retard+ 50mg unretardiert
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30.1.18-03.2.18: 150mg Seroquel retard+ 25mg Seroquel unretardiert
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Re: Entzugserscheinungen, Seroquel

Beitrag von Gwen » Freitag, 16.02.18, 21:22

Hallo Bachplaetschern,
Bachplaetschern hat geschrieben:
Freitag, 16.02.18, 18:12
Allerdings macht mich das so dermaßen müde :bettzeit: und weggetreten! :zombie: Das ist wirklich sehr unangenehm. Fühle mich im Alltag als wäre ich nicht so ganz da.

Ich habe auch bemerkt, dass immer wenn die Sedierung durch das Seroquel kommt ich auch depressiver werde. Also depressive Gedanken bekomme-
Wenn es für Dich so unangenehm ist mit der Müdigkeit und dann auch noch deppresive Gedanken dazu kommen, wäre es vielleicht eine Möglichkeit, die von Never vorgeschlagene Verteilung zu probieren?
Neverthelessw11 hat geschrieben:
Montag, 05.02.18, 21:27
Du könntest die 50 mg so aufteilen, dass du morgens 12.5 mg nimmst (davon werde ich nicht müde) und abends 37.5 mg ... Das führt zu etwas gleichmäßigeren Dosen und sicher positiv. Außerdem kannst du dann flexibler reduzieren (morgens oder abends). Wenn du einen Teil der Dosis verschieben willst, würde ich das peu a peu machen... zB jeden Tag die 12.5 mg 3 h früher nehmen.

Lg Never
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Re: Entzugserscheinungen, Seroquel

Beitrag von Bachplaetschern » Samstag, 17.02.18, 10:03

Hallo Gwen,


ja so mache ich es ungefähr zur Zeit.

Also 12,5 mg morgens, 12,5 mg mittags und abends dann 25mg+ 100mg retard.

Die 12,5 mg machen mich ziemlich müde. Vorallem morgens ist das nervig und anstrengend.

Ich muss mal schauen.

Ich nehem die Medis auch nie zu einer festen Uhrzeit. Ist das sehr ausschlag gebend?

Viele Grüße

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Alle paar Tage: 400mg Magnesiumcitrat

22.1.18-26.1.18 : 800mg Rhodiola Rosea (hat zu mehr Schlafstörung geführt, deshalb reduziert)
seit 27.1.18 : 400mg Rhodiola Rosea


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Re: Entzugserscheinungen, Seroquel

Beitrag von Neverthelessw11 » Samstag, 17.02.18, 12:23

Guten Morgen,

wenn du merkst, dass du 12.5 mg morgens nicht verträgst, dann reduzier doch auf 6.25 morgens + mittags und abends mehr. Oder du nimmst nur morgens 12.5 mg und lässt die Mittagsdosis aus. Ich würde da etwas schauen, weil dir sollte es nach der Einnahme nicht schlechter gehen. Mir würde vermutlich die Einnahme zweimal tagsüber mehr zusetzen, als einmalig 12.5 mg morgens, daher meine Überlegung die Mittagsdosis auszulassen.

Ich würde dir empfehlen möglichst konstant deine Dosen zu nehmen, vor allem wenn du schon starke Probleme tagsüber hast.

LG Never
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Beginn des Absetzens am 24.11.2017 bei 150 mg Seroquel Retardiert
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Re: Entzugserscheinungen, Seroquel

Beitrag von Gwen » Samstag, 17.02.18, 12:45

Hallo Bachplaetschern,
entschuldige, da war ich wohl etwas unkonzentriert :(

Was die Zeiten angeht, kannst Du ja Mal testen ob es besser ist mit einem ganz festen Einnahmeschema. Ich hab bei mir auch den Eindruck, dass es etwas ausmacht ob ich das Escitalopram pünktlich oder 2-3 Stunden später einnehme.

Viele Grüße Gwen
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Re: Entzugserscheinungen, Seroquel

Beitrag von Bachplaetschern » Mittwoch, 21.02.18, 12:55

Hallo ihr,


ich habe die letzten Tage immer morgens und Mittags 6,25mg Seroquel genommen. Das klappt einigermaßen, werde es so beibehalten.

Die letzten Tage wurde mein Schlaf auch wieder besser und normal. Das hat mich gefreut.

Allerdings hat gestern bei mir eine Erkältung o.Ä. angefangen. Und heute Nacht habe ich plötzlich kaum geschlafen. Immer wenn ich mich hingelegt habe, habe ich total wirre und anstrengende Gedanken bekommen. :(
Ich war wie innerlich unruhig und einzuschlafen war unmöglich.....

Ich frage mich, ob das am Seroquel liegen kann. Ich habe dann heute früh 1mg Tavor genommen, weil ichs nicht mehr ausgehalten habe.

Habe meiner Psychiaterin auch schon ne Email geschrieben. Weil ich den Zustand schon als besorgniserregend empfunden habe.


Habt ihr von ähnlichen Erfahrungen gehört?

Viele liebe Grüße


Bachplätschern
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Symptomatik: geringe Belastbarkeit, geringe Stresstoleranz (bin ziemlich schnell gestresst), Reizüberflutung (visuell und akustisch), teilweise schlechte Stimmung, negativisitische Gedanken + Hoffnungslosigkeit, Anspannung (vorallem wenn ich allein bin), manchmal emotional instabil (fühle mich dann meistens sehr vulnerabel)



Mediktion aktuell: morgens:112,5 mg Velafaxin, 150mg Elotril, 5 Tr. Escitalopram / abends: 100mg Seroquel retard + 25mg Seroquel unretardiert (Bedarfsweise)

Aktuelle Reduktion:

Seit 13.4.18 Venlafaxin 100mg


Dezember 2017 kurzzeitig versucht Venlafaxin auszuschleichen. Es war mir dann allerdings wichtiger, anzufangen, das Seroquel zu reduzieren, da ich ausprobieren möchte, ob sich meine Belastbarkeit dadurch verbessert.

2012: 450mg Seroquel retard, 60mg Duloxetin, Mirtazapin, Valdoxan (über die Jahre reduziert bzw. abgesetzt)

Seit 2016 : 150mg Seroquel retard, 7 Tr. Escitalopram (dadurch starke Unruhe, deshalb abgesetzt)

2017: Umstellung auf 112,5 mg Venlafaxin, für 2-3 Monate 200mg Seroquel retard, danach wieder auf Ursprungsdosis 150mg Seroquel retard

2018: Eindosierung Elotril 150mg, 5 Tr. Escitalopram (wegen Venlafaxin Absetzwunsch)



Vergangene REDUKTION:

8.1.18- 11.1.18 : 100mg Seroquel retard+ 50mg unretardiert
12.1.18-29.1.18: 100mg Seroquel retard+ 25mg Seroquel unretardiert
30.1.18-03.2.18: 150mg Seroquel retard+ 25mg Seroquel unretardiert
04.02.18- ? : 100mg Seroquel retard+ 50mg Seroquel unretadiert

Im Feburar Absetzversuch abgebrochen.

Weitere Reduktion im :schnecke: Tempo.


Im Bedarf habe ich Promethazin, theoretisch auch Tavor. ( Nehme aber absolut selten Bedarf)

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Re: Entzugserscheinungen, Seroquel

Beitrag von padma » Mittwoch, 21.02.18, 17:44

hallo Bachplätschern, :)

du hast die Dosis jetzt nur umverteilt, die Menge gleich gelassen, oder?
Immer wenn ich mich hingelegt habe, habe ich total wirre und anstrengende Gedanken bekommen. :(
Darüber wird immer mal wieder im Entzug berichtet. Das Umverteilen der Dosis könnte getriggert haben, aber auch die Erkältung ist ein möglicher Symptomtrigger.

Ich würde möglichst jetzt erstmal nichts ändern. Dass du mit Tavor vorsichtig sein musst, weisst du ja.
Ich hoffe, diese Unruhe legt sich bald wieder.

liebe Grüsse,
padma
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Re: Entzugserscheinungen, Seroquel

Beitrag von Neverthelessw11 » Mittwoch, 21.02.18, 18:05

Hay :)

Mir ist leider auch nicht klar geworden, ob du reduziert oder nur umverteilt hast. Ich hoffe dass du nur umverteilt hast.

Also ich kenn das von mir, dass ich bei einer Grippe mit Schmerzen und Nase ich nachts in eine Art Wachschlaf falle und die Schmerzen und die mangelnde Luft sich mit diesem Halbschlaf nicht vertragen. Da bin ich sogar mal hochgeschreckt und dachte ich sterbe (ersticken unter Wasser = Luftmangel + Traum). Ich will damit jetzt deine Erlebnisse keineswegs verharmlosen und du solltest das weiter beobachten. Das mit deiner Psychiaterin zu besprechen halte ich für gut und wichtig. Aber ich hatte solche Zustände schon lange vor dem Entzug und empfinde sie mittlerweile als unangenehm aber ich kann mir die immer gut erklären (immer die Kombi aus Halbschlaf und körperlichen Symptomen, bei mir manchmal auch bei starken Sodbrennen).

Einmalig Tavor zu nehmen halte ich jetzt nicht für das Problem, da du ja schreibst, dass du das sehr selten einnimmst. Das ist sehr gut so! Besser so, als dass du in einen Ausnahmezustand verfällst, der dich lange belastet.

Liebe Grüße
Never
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Re: Entzugserscheinungen, Seroquel

Beitrag von Bachplaetschern » Donnerstag, 22.02.18, 2:20

Hallo ihr lieben,

bin wieder wach. Sorry mir ist oben ein Schreibfehler passiert. Ich habe also NICHT reduziert. Nehme immer noch 100mg retard + 50mg unretard.

Und komme am Tag gut damit klar. Morgens und Mittags 6,25 mg zu nehmen und den Rest dann Abends.

Habe im Internet gelesen, dass es bei Erkältungen Schlafstörungen geben kann. Denke auch, dass es eine Mischung aus Medi-Reduktion ist und der Erkältung.

Kenne diese starke Schlafstörungen bei Erkältungen nämlich nicht. Meine Nase ist auch frei und ich habe kein Fieber oder extremen Husten-Dadurch
entsteht ja logischer Weise Schlafmangel.

Also vielen Dank ihr lieben!

Mir tut das echt gut, mich mit euch hier austauschen zu können! :) :pillowtalk:

Hoffe ihr schlaft grad gut !

Bis bald

Bachplätschern
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Dezember 2017 kurzzeitig versucht Venlafaxin auszuschleichen. Es war mir dann allerdings wichtiger, anzufangen, das Seroquel zu reduzieren, da ich ausprobieren möchte, ob sich meine Belastbarkeit dadurch verbessert.

2012: 450mg Seroquel retard, 60mg Duloxetin, Mirtazapin, Valdoxan (über die Jahre reduziert bzw. abgesetzt)

Seit 2016 : 150mg Seroquel retard, 7 Tr. Escitalopram (dadurch starke Unruhe, deshalb abgesetzt)

2017: Umstellung auf 112,5 mg Venlafaxin, für 2-3 Monate 200mg Seroquel retard, danach wieder auf Ursprungsdosis 150mg Seroquel retard

2018: Eindosierung Elotril 150mg, 5 Tr. Escitalopram (wegen Venlafaxin Absetzwunsch)



Vergangene REDUKTION:

8.1.18- 11.1.18 : 100mg Seroquel retard+ 50mg unretardiert
12.1.18-29.1.18: 100mg Seroquel retard+ 25mg Seroquel unretardiert
30.1.18-03.2.18: 150mg Seroquel retard+ 25mg Seroquel unretardiert
04.02.18- ? : 100mg Seroquel retard+ 50mg Seroquel unretadiert

Im Feburar Absetzversuch abgebrochen.

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Re: Entzugserscheinungen, Seroquel

Beitrag von Neverthelessw11 » Donnerstag, 22.02.18, 8:37

Guten Morgen,

Ok super, dass dir die Umverteilung perse erstmal gut tut. Dass die Erkältung aktuell den Zustand verschlechtert ist natürlich ärgerlich, aber gibt auch Anlass zur Hoffnung, dass es nach Gesundung wieder besser wird.

Schon dich gut! Gute Besserung!

LG Never
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Re: Entzugserscheinungen, Quetiapin

Beitrag von Bachplaetschern » Freitag, 23.02.18, 15:10

Huhu,

ja vielen Dank.


Habe das schlimmste der Erkältung durch. Gestern wars echt heftig mit ganz doll Fieber etc.

Bin auch froh, dass es erstmal mit der Umverteilung der 50mg unretardiert gut klappt. Werde das in jedem Fall 6 Wochen beibehalten .


Viele Grüße
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Re: Entzugserscheinungen, Seroquel

Beitrag von Bachplaetschern » Montag, 26.02.18, 14:50

Hallo ihr,


Hilfe! Mir gehts total schlecht :(

Bin emotional total instabil und bekomme nichts mehr hin. Fühle mich irgendwie total "klein" und hilflos.

Die letzte Woche war anstrengend durch die Erkältung und das damit verbundene Alleinsein. Kam irgendwann gar nicht mehr damit klar.

Und mein Vater macht grad irgendwie so PSychoterror mit mir. Weiß grad nicht was ich machen soll :(

Ich habe vor morgen zu meiner Ärztin zu gehen, aber eigentlich möchte ich den Reduktionsversuch noch nicht abbrechen, auch wenn es grad echt anstregend und auch beängstigend ist....


Kennt ihr das, wenn euch so alte GEfühle überfluten? Was hilft euch dann?


Viele Grüße

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Seit 13.4.18 Venlafaxin 100mg


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8.1.18- 11.1.18 : 100mg Seroquel retard+ 50mg unretardiert
12.1.18-29.1.18: 100mg Seroquel retard+ 25mg Seroquel unretardiert
30.1.18-03.2.18: 150mg Seroquel retard+ 25mg Seroquel unretardiert
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Re: Entzugserscheinungen, Seroquel

Beitrag von Neverthelessw11 » Montag, 26.02.18, 17:52

Hey :)

Erstmal ganz ganz tief durchatmen :hug:
Kenne das absolut. Wenn du die letzten Posts in meinen Thread liest, wird dir auffallen, dass ich auch im letzten Schritt ne ganz doofe Phase hatte.

So wie du das erzählst (Erst krank dann Psychoterror) klingt das nach sehr starkem äußeren Trigger... wärst du ohne Reduktionsversuch besser mit der Situation klar gekommen?
Ich würde - solange sie Symtpome aushaltbar sind - noch nicht alles hinschmeißen, denn solange die äußere Belastung so stark Ist, bezweifle ich dass x mg mehr die Situation ändern würden. Was könntest du - außer Medikamenten - für dich tun?

Mir tut zum Beispiel sehr gut zu wissen, dass ich diese Woche nach Hamburg fahre (einmal quer durch Deutschland) und einfach mal alle Menschen loswerde. Rauskommen. Lieblingsshow live anschauen. Darauf freue ich mich. Seit der Buchung davon bin ich erleichtert und mein Gefühlsleben ist wieder etwas runtergekommen von meinem "äußeren Stressor".

Wünsche dir, dass du eine Alternative zur Tablettenerhöhung findest. Dir selbst gut tust.

LG Never,
Die jetzt erstmal den Koffer zuende packt *-* <3
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