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Neale: Erfahrung Fluoxetin+Absetzverlauf

Wenn Antidepressiva abgesetzt werden, kann dies zu schweren und langwierigen Entzugserscheinungen führen. Viele Hersteller und Ärzte verharmlosen diese Problematik leider.
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Neale
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Neale: Erfahrung Fluoxetin+Absetzverlauf

Beitrag von Neale » Montag, 05.03.18, 18:54

Sehr geehrte Forenmitglieder,

Seit laengerer Zeit verfolge ich dieses Forum mit seinen interessanten Beitraegen und moechte nun meine Erfahrung mit dem Medikament Fluoxetin und meinen bisherigen Absetzverlauf teilen.

Das Medikament Fluoxetin wurde in Form von 1A Pharma Tabletten waehrend meines ersten Aufenthaltes in einem psychosmoatischen Krankenhaus von Maerz bis Ende Mai in folgenden Schritten eingeschlichen:

Ich werde auch gleich meinen Absetzverlauf mitangeben.

6. April Start mit 5mg Fluoxetin
11. April 10mg Fluoxetin
20. April 20mg Fluoxetin
5. Juli 10mg Fluoxetin aufgrund Hypomanie, starker Unruhe und Bewegungsdrang und starker kuenstlicher Euphorie
12. November 7,5 mg Fluoxetin
11. Dezember 5mg Fluoxetin
1. Februar 2,5 mg Fluoxetin (Aktuell 2,5mg)

Das Forum entdeckte ich bereits bei meinem Umstieg von 20 auf 10mg und war mir bei meinen Absetzschritten jederzeit bewusst, dass ich die empfohlenen 10% alle 4-6 Wochen ueberschritten habe, hoffte jedoch aufgrund der kuerzeren Einnahmezeit und meinem jungen Alter von 23 Jahren auf ein schnelleres Loskommen. Diagnostisch wurde mir die Panikstoerung, schwere depressive Episode, Neurotische Stoerung und somatoforme autonome Funktionsstoerung mitgegeben. Meine schlimmsten Symptome waren ein Dauerschwindel und die depressive Symptomatik, welche mich nach 1 Jahriger ambulanter Psychotherapie dazu brachten einen Krankenhausaufenthalt zu wagen. Das beste am ganzen Aufenthalt waren meine Mitpatienten der Station mit denene ich mich sehr wohl gefuhelt habe. Aufgrund des Dauerschwindels und der teils schweren depressiven Einbrueche habe ich mich dann dazu entschlossen ein Antidepressivum auszuprobieren. Ein Bekannter hat fuer mehrere Jahre gute Erfahrungen mit Fluoxetin gehabt (dieser war erst auf 20mg und wurde dann zu gluecklich und ging dann auf 10mg, er nahm das Medikament 4 Jahre und hat es relativ problemfrei abgesetzt, so sein Bericht) und ich sprach darauf meine Therapeutin im Krankenhaus auf das Medikament an, welches mir dann gegeben wurde.

Direkt nach erster Einnahme merkte ich das sich an meinem Erleben etwas veraenderte, und zwar im positivem. Ich fuehlte mich ganz leicht aufgeheitert, vielleicht Placebo aber ich kann mich noch an den ersten Tag der Einnahme positiv erinnern. Bei dem Wechsel auf 10mg fing die Angstloesende Wirkung an und ich fuehlte, dass erste mal eine angenehme Entspannung von meiner dauerhaften Symptomatik und freute mich sehr ueber die Wirkung. Der Wechsel auf 20mg loeste langsam staerkere Unruhe aus, ich wurde sehr Euphorisch und hatte teilweise erhoehten Rededrang. Ich muss hier an Kokain bzw Amphetamine denken, die dem Effekt ein wenig aehnlich sein sollten, welchen ich auf 20mg Fluoxetin erlebt habe. Auf 20mg wurde die Unruhe so stark, dass ich mich viel bewegen musste, Gedanklich wurde ich sehr assoziativ und es entfalteten sich extreme Gluecksgefuhele. Diese waren in ihrer Intensitaet so stark, dass ich es kaum aushielt. Wuerde das Tage so anhalten, waere es mit Folter zu vergleichen, Gluecklickerweise verschwand es nach 2-3 Std und kehrte zu einem aushaltbaren erhoehten Grad zurueck. Ich fuehlte mich teilweise richtig gut und war verdammt gut drauf. Im Krankenhaus habe ich ab und zu niedrigdosiert Promethazin zum Schlafen genommen, hat mich angenehm muede und doesig gemacht, jedoch am naechsten Tag depressiv und langsam.

Die Hypomanischen Peaks steigerten sich nach Entlassung so stark, dass ich einen ambulanten Psychiater aufsuchte der mir empfohl auf 10mg runter zu gehen, was ich am naechsten Tag tat. Die Angstloesende und Antidepressive Wirkung war dann immer noch stark vorhanden und ich merkte einen ganz klaren Effekt auf mein Befinden.Ich beschreibe mich als sensible Person und reagiere sensibel auf jedwege Wirkstoffe, was ich im Krankenhaus auch anmerkte. Der Wechsel auf 10mg war unangenehm und ich hatte sehr negative Mischgefuehle und immmer noch Gedankenrasen mit Euphorie, was sich nach einigen Wochen aber soweit reduzierte, dass ich damit leben konnte.

Meine Angst war reduziert, ich war weniger Depressiv und hatte maessig starke Nebenwirkung, jedoch auszuhalten. Unruhe, leichte hypomanischen Peaks auf nicht zu unangenehmen Level und, was mir erst langsam auffiel, eine Gefuehlsverflachung und Unverbundenheit mit meiner Umwelt. Dies empfand ich ebenfalls anfaenglich Positiv. Stimmungen nahm ich nicht mehr auf, mir wurden viele meiner Sorgen egal und ich verlor meine Sensibilitaet was ich anfaenglich auch als Positiv empfand. Die antriebsteigernde Wirkung hat sich dennoch nicht wie erwuenscht auf meine Schwindelsymptomatik ausgewirkt, meine depressivitaet und Angst wurde zwar von dieser Gedaempftheit ueberrollt aber mir war immer noch leicht schwindlig ueber den Tag. Ich habe dieses Forum nach der Hypomanie im Auge gehabt und meine Symptome des Medikaments beoachtet.

Leider betrafen mich dann auch die hier geschilderten Symptome:

Gefuehlsverflachung, mir wurde sehr viele Dinge egal ich war emotional abgeschotteter und hatte weniger Interessen und der ,,Funke in meinen Augen verschwand,,. Man ist zwar nicht schmerzhaft depressiv aber es ist auch nicht wirklich besser gewesen, es war eher so eine grau Leere die einen einsaugt. Es war mir teilweise egal, dass es mir egal war. Gedankenkreise wurden reduziert, da Gedanken egal wurden. Ich wurde mir selbst auch manchmal egal. Das ist sehr unangenehm, aber dieser Zustand wird einem dann auch egal. Ich habe mich dann sehr abgeloest gefuehlt. Deswegen kam dann der Entschluss zuegig von dem Medikament runterzukommen, aber mit Vorsicht. Die ersten 2,5mg hatte ich Erschoepfung und immer noch eine Unverbundenheit mit meiner Umwelt.

Ich wollte diese graue Oedniss so schnell wie moeglich verlassen und traute mich nach 4 Wochen ohne allzu starker Absetzsymptome auf 5mg zu gehen. Ich habe anfangs die Wasserloesmethode probiert, diese war mir jedoch zu ungenau und ich teile jetzt die Tabletten mit einem Tablettenschneider in 4 Stuecke. Der Wechsel auf 5mg war schon uebler, ich wurde richtig erschoepft und muede, musste viel schlafen. Teilweise wurde ich so schlapp als ob ich dachte, dass ich Tavor genommen haette, so richtig sediert und ich konnte auch schwerer atmen. Es setzte dann eine maessige Dissoziation ein und ich habe und fuehle mich auch heute noch nicht richtig da. Als waere dass Bewusstsein auf 80 Prozent gedreht.

Ich schlafe gluecklicherweise jede Nacht noch mindestens 7 Stunden, jedoch manchmal sehr vernebelt und wirr. Bemerkenswert ist, dass ich nach jeder Einnahme, seit ich Fluoxetin nahm immer morgens nach der Einnahme ein starkes High erlebte. So als wuerde sich zwar ein Spiegel aufbauen, die Tablette an sich hat aber so ein richtiges ,,Drogen,, High ausgeloset. Nach circa 30minuten wurde ich als ich es noch auf 10mg regelmaessig nahm merkbar konzentrierter, bekam viel Antrieb und wurde hibbelig und fuehlte mich selbstbewusster und viel besser. Das steigerte sich dann immer bis ich mich ein bisschen benebelt fuehlte und klang gegen Mittag ab. Das passierte bei fast jeder Einnahme morgens. Meine Psychiaterin fand das auch merkwuerdig, jedoch war es nicht allzu negativ und eher positiv in meinem Zustand. Waherend des Absetzens wurde ich nach der Einnahme anstattt konzentriert immer sehr muede, manchmal bis zum einschlafen und sehr erschoepft. Die Gegenwirkung sozusagen. Dies haelt bis heute an.

Nach circa 8 Wochen waehrend eines Fensters entschloss ich mich, da ich mich wieder gut fuehlte auf 2,5mg zu gehen. Die starke Erschopeftheit blieb, der Nebel auch und es kamen ein paar staerkere depressive Episoden und ab und zu sehr unangenehme Bauchkraempfe. Es hielt sich bis jetzt in aushaltbaren Ausmassen bis diesen Freitag eine sehr starke depressive Episode kam, die sich aber auch wieder von alleine besserte und ich dann 2 Tage ein wunderschoenes Fenster hatte.

Mein Plan ist es nun mindestens 4 Wochen auf 2,5mg zu bleiben und weiter zu beobachten wie sich meine Symptome entwickeln. Gegebenenfalls koennte ich die 2,5mg Tablette auf 1,25mg teilen und dann nochmal 8 Wochen einbauen. Manche Geschichten schuechtern mich ein und ich denke ich sollte es lieber doch noch langsamer angehen, dann denke ich manchmal ich will endlich weg von diesem Zeug und aergere mich ueber die Lange Zeit die ich warten muss bis ich ganz absetzen kann. Ich kann mir vorstellen, dass ihr mir hiert auch raten werdet langsam zu machen, ist auch mein aktueller Plan.

Frage: Habt ihr mal gehoert, was fuer einen Einfluss Alter auf Entzugssymptome hat? Kann mich erinnern irgendwo gelesen zu haben, dass manche juengere genau so starke bzw sogar staerkere Symptome haben. Vielleicht kann sich jemand dazu melden.

Das war es soweit. Ich versuche mir Zeit zu geben und hier fuer die Nachwelt und kommenden Psychopharmaka-Konsumenten ein wenig ueber den Verlauf zu berichten.
Ich habe versucht alles ein wenig anzuschneiden und ich hoffe man kann sich ein Bild von dieser Erfahrung machen. Eventuelle Rechtschreibfehler korrigiere ich spaeter.

Besten Gruss

Neale
Zuletzt geändert von Gwen am Sonntag, 01.07.18, 20:42, insgesamt 2-mal geändert.
Grund: Name im Titel ergänzt zur besseren Übersichtlichkeit im Forum
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12. November 2017 7,5 mg Fluoxetin
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5.Mai 2018 1,55mg Fluoxetin aufgrund euphorisierung und erregungszuständen wieder runter. Mein Körper reagiert mega sensibel auf den Wirkstoff und die erhöhung war zu groß. Hoffe es passiert nichts allzuschlimmes mehr.
6.Mai 2018 1,56 mg war mit der Spritze einfacher einzunehmen. Also nun auf 1,56mg. Effekt ist immer noch stark.
3. August 2018 1,5mg Reduktion whop whop

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Re: Erfahrung Fluoxetin+Absetzverlauf

Beitrag von padma » Dienstag, 06.03.18, 14:02

hallo Neale, :)

willkommen im ADFD.

Danke dir für deinen ausführlichen Bericht.

Dein Verlauf zeigt sehr gut die Problematik dieser Substanzen auf. Manche erfahren zunächst eine angenehme, aufhellende, angstlösende Wirkung. Dies kippt dann jedoch in eine hypomanische Phase und eine Gefühlsabflachung. Alles wird grau in grau, die unangenehmen Emotionen sind zwar gedämpft, die angenehmen jedoch auch. :zombie:
Bemerkenswert ist, dass ich nach jeder Einnahme, seit ich Fluoxetin nahm immer morgens nach der Einnahme ein starkes High erlebte. So als wuerde sich zwar ein Spiegel aufbauen, die Tablette an sich hat aber so ein richtiges ,,Drogen,, High ausgeloset.
Das ist wirklich interessant. Du reagierst sehr sensibel auf eine gewisse "amphetaminähnliche" Wirkung des AD. Ich denke, du solltest in Zukunft wirklich keinerlei Substanzen aus dieser Medikamentengruppe (SSRI/SNRI) mehr einnehmen.
Mein Plan ist es nun mindestens 4 Wochen auf 2,5mg zu bleiben und weiter zu beobachten wie sich meine Symptome entwickeln. Gegebenenfalls koennte ich die 2,5mg Tablette auf 1,25mg teilen und dann nochmal 8 Wochen einbauen.
Im oberen Dosisbereich können manche Betroffene schneller vorgehen, im unteren Bereich, ist es jedoch wirklich besser, langsam vorzugehen. Du merkst ja auch bereits, dass die Absetzsymptome beim letzten Schritt mehr wurden.

Auf dieser Grafik kannst du sehen, dass die Rezeptorenbelegung erst im unteren Dosisbereich stark abfällt.
viewtopic.php?p=105711#p105711

Bei mir (ich setze auch Fluoxetin ab), waren die 2,5 mg eine Art Schwelle. Ich hatte quasi kalt entzogen, und 2,5 mg war die Dosis, auf der ich mich dann stabilisieren konnte.

Ich würde jetzt wirklich langsamer vorgehen und wegen der langen Halbwertszeit von Fluoxetin mindestens 6 Wochen Pause zwischen den Reduktionen zu machen.
Vielleicht kommst du mit Reduktionen um jeweils 0,5 mg zurecht, das wäre immer noch recht zügig. Unter 1 mg würde ich die Schritte weiter verkleinern.
Manche Geschichten schuechtern mich ein und ich denke ich sollte es lieber doch noch langsamer angehen, dann denke ich manchmal ich will endlich weg von diesem Zeug und aergere mich ueber die Lange Zeit die ich warten muss bis ich ganz absetzen kann.
In dieser Wartezeit ist das ZNS ja bereits dabei, die durch das AD verursachten Veränderungen zurück zu bauen. Sie ist daher bereits Teil des Heilungsprozesses.
Frage: Habt ihr mal gehoert, was fuer einen Einfluss Alter auf Entzugssymptome hat? Kann mich erinnern irgendwo gelesen zu haben, dass manche juengere genau so starke bzw sogar staerkere Symptome haben.
Es ist individuell sehr verschieden. Wir haben einige Jugendliche hier, die besonders heftig auf das AD und auch auf das Absetzen reagieren. Möglicherweise hängt das damit zusammen, dass das ZNS erst ab ca 25 Jahren ganz ausgereift ist.
Ich habe anfangs die Wasserloesmethode probiert, diese war mir jedoch zu ungenau und ich teile jetzt die Tabletten mit einem Tablettenschneider in 4 Stuecke.
Die Wasserlösemethode ist deutlich genauer als das Teilen mit einem Tablettenteiler. Fluoxetin löst sich recht gut in Wasser, ich würde dir raten, zur Wasserlösemethode zu wechseln.

liebe Grüsse,
padma
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Re: Erfahrung Fluoxetin+Absetzverlauf

Beitrag von Neale » Dienstag, 06.03.18, 17:56

Danke fuer deine Nachricht Padma.

Die letzten beiden Tage ging es mir nach der Einnahme von 2,5mg beschissen. Wie ich schon sagte, als ich noch nicht absetzte war die Wirkung Konzentrationssteigernd, stark Antriebssteigernd und Euphorisch machend bis Euphorisch daempfend. Die letzte Zeit wurde ich immer sehr muede nach der Einnahme, muss mich oft immer nach 30min hinlegen und werde sehr doesig und ganz unangenehm neblig. Ich wuerde dann am liebsten gar nichts mehr nehmen, da mich die einnahme ziemlich wegbeamt manchmal. Heute Mittag hatte ich, was ich auch schon beim Wechsel von 20mg auf 10mg verspuerte, einen ekligen Mischzustand. Ich fuehle mich dann sehr apathisch und da ist so ein kuenstliches euphorisches gefuehl da und starker gehirn-nebel, als schaute ich durch eine milchglasscheibe. Werde dann unruhig und bin froh, dass es jetzt ein bisschen abgeklungen ist. Ich war heute auch ziemlich gereizt.

Ich habe einmal probiert die Tablette im Wasser aufzuloesen, was auch geklappt hat, jedoch sinkt der Inhalt so schnell auf den Boden, dass ich mit der Spritze nich genau aufziehen kann. So einfach geht es dann doch nicht oder mache ich etwas falsch? Es ist ja nicht ueberall die selbe menge im wasser vorhanden. Wuerde mich hierzu nochmal ueber eine Rueckmeldung freuen.

Dir alles gute und lieben Gruss zurueck!
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12. November 2017 7,5 mg Fluoxetin
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Re: Erfahrung Fluoxetin+Absetzverlauf

Beitrag von padma » Dienstag, 06.03.18, 18:37

hallo Neale, :)
Ich habe einmal probiert die Tablette im Wasser aufzuloesen, was auch geklappt hat, jedoch sinkt der Inhalt so schnell auf den Boden, dass ich mit der Spritze nich genau aufziehen kann. So einfach geht es dann doch nicht oder mache ich etwas falsch?
Nachdem sich die Tablette aufgelöst hat, erzeugst du einen Wirbel, indem du mit der Spritze schnell umrührst. Dann hälst du die Spritze direkt in den Wirbel und ziehst auf. So gelangt ein entsprechender Teil der kleinen Partikel mit in die Spritze.

Ich leide seit ich im unteren Dosisbereich bin unter extremer Erschöpfung. Unruhe und Gereiztheit ebenso.
Es kann eine Kombination aus NW und Absetzsymptomen sein. Die NW können im unteren Dosisbereich komplett anders sein, als im oberen Dosisbereich. Allerdings habe ich keine direkte Reaktion auf die Einnahme.

Da du direkt auf die Einnahme reagierst, scheinen bei dir die NW eine grosse Rolle zu spielen.

Wir haben einige Betroffene im Forum, die ebenfalls unter starken NW leiden und sich dher entschieden haben, zügiger abzusetzen. Bei ihnen scheint das zu funktionieren. (z.B. Muryell :) und Kaulquappe :schnecke: , beide AD Absetzen Bereich, aber ein anderes Medikament).

Aber wir haben eben auch viele Betroffene, die aufgrund von zu schnellem Absetzen schwere Absetzsymptome entwickelt haben und die dann wieder hochdosieren oder wieder neu eindosieren mussten.

Direkt auf 0 gehen würde ich keinesfalls. Welches Tempo für dich nun das passende ist, ist schwer zu sagen.
Evtl. etwas grössere Schritte aber dafür etwas längere Pausen dazwischen, damit sich die Absetzsymptome nicht anreichern. Das ist gerade bei Fluoxetin eine grosse Gefahr.

liebe Grüsse,
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Re: Erfahrung Fluoxetin+Absetzverlauf

Beitrag von Neale » Donnerstag, 08.03.18, 21:27

Das was mich am meisten stört ist dieses Gefühl nicht richtig dazu sein und mit nichts richtig in Kontakt zu gelangen können. Ich habe auch nur noch wenig Gefühle, alles unter so einem Nebel und Betäubung. Ich hoffe, dass erholt sich nach dem Absetzen. Ich fragte mich heute ob es vielleicht mehr Nebenwirkung ist als Absetz-symptom da ich auch auf 10mg ein wenig neben der Spur war und mir vieles egal war. Ich fahr mit dem Tablettencutter eigentlich ganz gut und er ist auch recht genau, probiere dann wenn ich niedriger gehen vielleicht nochmal das Wasserlösen. Bin jetzt ungefähr seit 4-5 Wochen auf 2,5mg und werde noch ein bisschen warten bevor ich den nächsten Schritt mache.

Besten Gruß!
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15. Maerz 2018 1,5mg Fluoxetin
2. Mai 2018 1,7mg Fluoxetin Aufgrund starken Tiefs, persönlichem Trouble, Dissoziation und Anspannung
5.Mai 2018 1,55mg Fluoxetin aufgrund euphorisierung und erregungszuständen wieder runter. Mein Körper reagiert mega sensibel auf den Wirkstoff und die erhöhung war zu groß. Hoffe es passiert nichts allzuschlimmes mehr.
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Re: Erfahrung Fluoxetin+Absetzverlauf

Beitrag von Neale » Samstag, 10.03.18, 14:04

Moin Leute,

werde mir morgen frueh ueberlegen ob ich auf 1,25mg gehe. Nach dem einnehmen der 2,5 werde ich so muede und verfalle dann in so einen drogeninduzierten Zustand, der sich wie eine Decke anfuehlt die sich ueber alles legt. Nicht unbedingt sehr unangenehm aber es endet dann nach ein paar Stunden immer in so einem gereizten Euphoriegefuehl was mir einfach so gewaltig auf den Sack geht. Da bin ich dann doch lieber mehr lebendig und depressiv als so komatoes benebelt. War jetzt dann 5 Wochen auf 2,5mg. Wird zwar schneller abgesetzt als angeraten aber ich wage es vielleicht morgen.
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Re: Erfahrung Fluoxetin+Absetzverlauf

Beitrag von padma » Samstag, 10.03.18, 19:32

hallo Neale, :)

aufgrund dieser starken NW, musst du wohl wirklich deinen eigenen Weg finden.

Falls du dich für die 1,25 mg entscheidest, wäre es gut, wenn du diese Dosis dann länger halten könntest. Aber es hängt natürlich davon ab, wie es dir damit geht.

liebe Grüsse,
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Re: Erfahrung Fluoxetin+Absetzverlauf

Beitrag von Jamie » Samstag, 10.03.18, 21:06

Hallo Neale, :)

auch von mit verspätet willkommen im Forum :)

Ich sehe es so wie padma :), du hast da ja wirklich massive UAW durch die Einnahme und da muss wirklich ein individueller Weg beschritten werden; immer wieder durch vorsichtiges Ausloten was geht und was nicht.

Ich habe noch einen Vorschlag, den man aber ggf. auf Praktikabilität prüfen müsste.
Evtl. würdest du davon profitieren, wenn du die Dosis splitten würdest, zB 0,5mg morgens und 1mg abends (vorm Schlafen, damit das Koma nicht so auffällt :o ).
Ich weiß nicht und kann nicht versprechen, ob und was das bringt, aber evtl. ist es ein Versuch.

Ich wünsche dir ein schönes Wochenende
Jamie
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Re: Erfahrung Fluoxetin+Absetzverlauf

Beitrag von Neale » Samstag, 10.03.18, 23:22

Hi Jamie,

danke fuer deinen Nachricht!

Tatsaechlich hat das hier meine Psychiaterin auch schon vorgeschlagen die dosis zu splitten.

Werde ich die Tage mal ueberlegen. Wenn ich dann auf 1,25 gehe kann ich eh nicht mehr splitten, da die tablette so klein ist.

Besten Gruss!

Neale
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Re: Erfahrung Fluoxetin+Absetzverlauf

Beitrag von Neale » Donnerstag, 15.03.18, 12:46

:D Guten Mittag!

Habe heute morgen mit der Wasserloesungsmethode 1,25mg eingenommen.

War dann exakt 6 Wochen auf 2,5mg.

Habe 50ml Wasser mit 10mg 1A Pharma Fluoxetin vermischt und dann 7,5mg per Spritze in meinen Mund befoerdert.

Laut Rechnung: 50 durch 10 sind 1mg gleich 5ml. Also sind 7,5 1,5mg Fluoxetin.

Werde jetzt schauen wie es mir damit bekommt.

Liebe Gruesse!
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Re: Erfahrung Fluoxetin+Absetzverlauf

Beitrag von padma » Donnerstag, 15.03.18, 13:20

hallo Neale, :)

deine Rechnung passt. (Du hast dich nur vertippt, es sind 7,5 ml nicht mg)

Alles Gute für die Reduktion.

liebe Grüsse,
padma
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Re: Erfahrung Fluoxetin+Absetzverlauf

Beitrag von Neale » Sonntag, 18.03.18, 12:39

Nochmal kurz zu den Absetzmethoden.

Die Wasserloesmethode ist leider trotzdem nicht immer gleich. Das Fluoxetin 1 A Pharma sammelt sich sehr schnell wieder auf dem Boden ab nachdem ich es im Wasser aufloese, kann also sein das anstatt 1,5mg auch mal 1,58mg oder 1,46 mg drinnen sind. Es kann ja nicht garantiert werden, dass sich jeder Partikel im Wasser gleich aufloest und gleich voneinander entfernt ist.

Was sagt ihr dazu?
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Re: Erfahrung Fluoxetin+Absetzverlauf

Beitrag von Murmeline » Sonntag, 18.03.18, 12:58

Hallo!

Du könntest zum vermischen einen elektrischen Milchschäumer-Stab nutzen. Und dann aus den Strudel mit der Spritze rausziehen. So funktioniert es zumindest bei anderen ausreichend genau.

Grüße, Murmeline
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Dein Behandler nimmt Absetzproblematik nicht ernst? Das geht anderen auch so, siehe hier
Einer Deiner Ärzte erkennt Probleme mit Psychopharmaka an? Dann berichte doch hier

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Re: Erfahrung Fluoxetin+Absetzverlauf

Beitrag von Neale » Montag, 19.03.18, 19:06

Einen Gedanken den ich gerne noch teilen wuerde:

Ich habe letztens mit meiner Psychiaterin auch darueber gesprochen, wenn ich jetzt auf meine Medikation zurueckschaue dann waren 20mg einfach viel zu hochdosiert. Ich habe im Krankenhaus angegeben, dass ich sensibel auf Medikamente reagiere. Es haetten warscheinlich 2mg gereicht. Es gibt manche die bei 80mg kaum einen Effekt merken, ich hab bei 20mg uebelst den Effekt gemerkt. Ist wohl jeder unterschiedlich. Wenn man weiss, dass man sensibel ist dann lieber weniger als mehr. Mein Psychotherapeut sagte auch damals: So wenig wie moeglich und nur so viel wie noetig! Es ist viel schwieriger abzudosieren als aufzudosieren also erstmal langsam gucken was passiert.

Das als Denkanstoss fuer alle zukuenftigen Konsumenten.
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Re: Erfahrung Fluoxetin+Absetzverlauf

Beitrag von Neale » Dienstag, 20.03.18, 15:44

Kleines Update:

Merke wieder, dass ich schlapper werde und der Fluoxetin Effekt schwindet. Was mir heute aufgefallen ist: Auf 10mg und auch 20mg hatte ich so einen kuenstlichen Antrieb, dass ich mich fast zwanghaft bewegen musste. Heute merkte ich dann kurz ,, Oh ich muss wieder selber die Entscheidung treffen einen Schritt zu machen,, ,da ich nicht mehr in dieser Zwangsantriebseuphorie stecke,,. Letztendlich wuenschte ich mich dann auch heute wieder auf 0mg Fluoxetin, muss aber anmerken, dass mir der antidepressive und angstloesende Effekt neben den nervigen obengenannten Nebenwirkungen auch ein wenig half, waere es dann nicht ab und zu so leer und grau auf den Antidepressiva. Ich denke, dass das auch sehr gefaehrlich sein kann wenn man sich Suizid auf Antidepressiva anschaut. Leben auf diesen Medikamenten ist dann vielleicht gar nicht mal besser als Leben mit Depressionen und Co, ist aber auch wieder von Fall zu Fall unterschiedlich. Wenn ich so ueberlege war es vielleicht ein wenig besser ohne Medikamente und lieber krank als mit Medikamenten und gedaempft. Aber die Medikamente koennen einem vielleicht auch Zeit verschaffen um gewisse dinge im Leben zu regeln, so eine Art aussortieren, was man ohne Medikamente vielleicht nicht schaffen wuerde. Ich werde noch ein wenig abwarten, schauen wie es sich auf 1,5mg anfuehlt und dann vielleicht noch einen grossen Schritt auf 0,5mg machen, damit die Nebenwirkungen von Fluoxetin weggehen. Dann eine laengere Zeit auf 0,5mg, dann ganz stoppen und aushalten. Hoffentlich wird das dann.

Besten Gruss,
Neale
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Re: Erfahrung Fluoxetin+Absetzverlauf

Beitrag von Neale » Freitag, 23.03.18, 19:23

Heute ist ein schlechter Tag, ich fuehle mich sehr benebelt und fast vieles prallt an mir ab. Es ist manchmal ganz kurz so als wuerde ich mich selbst vergessen, total komisch. (Was anderes faellt mir zu dem Zustand nicht ein, das wort hohl passt auch) Ich fuehle mich nicht lebendig. Es ist einfach nichts befriedigend, alles macht wenig Spass und ich hatte heute die tolle analogie des Wartezimmers. Ich fuehle mich als wuerde ich im Wartezimmer des Lebens sitzen. Das Leben laeuft draussen aber ich sitz im Wartezimmer und schaue daraus. Bockt nicht! Fiel mir eben noch ein: Es fuehlt sich ein bisschen so an als wuerde ich nicht da sein, ganz komisches Gefuehl. Als ich 2,5mg eingeschlichen habe, fuehlte ich mich auch so betrunken und ich wuerde fast sagen, dass es an dieser mini dosis liegt und vielleicht auch ein wenig am Entzug. Was wuerdet ihr davon halten die Tage auf 0,5 zu gehen. Ich sehne mich die Tage nach klarheit und frage mich ob ein kalter Sprung auf 0 nicht angenehmer waere als dieses rumwabern. Falls mich der Sprung auf 0,5mg oder 0mg voll aus der Bahn bringt habe ich eine Klinik als Plan B wo ich mich fuer ein, zwei Monate stabilisieren koennte und kraft tanken kann. Das natuerlich nur falls es wirklich so schlimm nach 0mg werden sollte. Ich bedenke hier, dass ich Fluoxetin bis zum absetzen nur 7 Monate genommen habe und jetzt seit 5monaten absetze. Koennte hard werden aber vielleicht ist es besser so? Einerseits bin ich gut entspannt aber ich fuehle mich so weit weg von allem. Bis auf diesem Brainfog und betrunken fuehlen (manchmal auch wuetend und gereizt sind keine anderen absetzsymptome da). Ich habe immer noch das Gefuehl, dass Fluoxetin recht stark wirkt, angst loest und entspannt. Stimmungsaufhellend keinesfalls. Eher stimmungseinlullend. Koennte auch morgen mal auf 1mg springen. Warte jetzt aber erstmal ab.

Das war es soweit.

Habt einen schoenen Abend!

Neale
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Re: Erfahrung Fluoxetin+Absetzverlauf

Beitrag von padma » Samstag, 24.03.18, 22:57

hallo Neale, :)

das ist bei dir wirklich ganz schwer zu sagen.

Da du erst vor 9 Tagen reduziert hast, würde ich möglichst noch etwas abwarten, mit der nächsten Reduktion.

Bei mir ist es so, dass es seit ich unter 1 mg bin, die Reduktionen besonders mühsam sind. Ich frage mich auch, ob die massive Erschöpfung, die ich habe, mit an der Mindosis liegt. Aber ich merke eben auch deutliche Absetzsymptome nach jedem Schritt.
Falls mich der Sprung auf 0,5mg oder 0mg voll aus der Bahn bringt habe ich eine Klinik als Plan B wo ich mich fuer ein, zwei Monate stabilisieren koennte und kraft tanken kann.
In einer Klinik wärst du versorgt, wenn es eine gute ist. Aber wirklich helfen tut dann nur die Zeit. Und wenn es schlecht kommt, reichen 2 Monate nicht zum Stabilisieren.

Ich würde es möglichst nicht darauf ankommen lassen. Zügiger als normal empfohlen, aber nicht abrupt, würde ich sagen.

liebe Grüsse,
padma
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Re: Erfahrung Fluoxetin+Absetzverlauf

Beitrag von Neale » Sonntag, 25.03.18, 15:48

Hi Padma, die Erschöpfung hab ich seit ich ansetze auch. Als ich von 7,5mg auf 5mg gegangen bin hatte ich ab und zu Episoden von 10-15 minuten wo ich so k.o war, dass auch atmen schwieriger wurde. Ich sehe Klinik sehr kritisch nach meinem ersten Aufenthalt. Man unterschreibt einen Behandlungsvertrag in dem steht, dass man im Notfall auf von der psychosomatik auf die psychiatrie verlegt wird. Kommt man also im Entzug hin und es geht einem schlecht und dass länger als einen Monat, dann werden sie bestimmt wieder ADs eindosieren wollen. Diese schweinehunde, wenn ich daran denke was für kombis manche leute hier nehmen wird mir übel. Als in not geratener mensch kommt man ins krankenhaus und wird drogiert, alles im auftrag der medizin und höchstwissenschaftlich natürlich. Könnte ich zurückgehen an den Tag an dem ich Fluoxetin angefangen habe würde ich es mir wegnehmen und dann dem Oberarzt ins Wurstbrot stecken. Ich habe letztes Jahr als stütze die Klinik gehabt und immer gedacht wenn es mal übel wird komme ich zurück aber mittlerweile habe ich angst vor der Klinik. Angst weitere medikamente nehmen zu müssen. Angst, dass sie einen zwangseinweisen weil man nicht gut drauf ist. Eine Patfü werd ich mir ggbf im nächsten Monat zulegen, man braucht halt vom Arzt auch noch eine bescheinigung, dass man die Patverfügung in gesundem zustand unterschreibt. Weiß nicht ob mein Zustand unter Gesund läuft und mein Hausarzt mir das zertifikat trotz attest gibt. Werde ich trotzdem versuchen. Problematisch ist dann glaube ich auch, wenn man dann den Behandlungsvertrag in der Klinik unterschreibt und später mit der Patientenverfügüng kommt. Eventuell können sie einem die rechte dann trotzdem wegnehmen. Bin gerade ziemlich gereizt,was für ein Scheiß Leute. Werde eventuell ein paar Tage abwarten und dann mal schauen wann es auf 1mg geht. Meine psychiaterin im krankenhaus sagte auch, kein antidepressivum zu geben wäre ein Behandlungsfehler. Bei depressionen gehörts nunmal zum Behandlungplan, jaja. Wenn ich zu gereizt bin gehe ich laufen, auch wenn es bisschen stresst kann ich mir die anspannung wenigstens bisschen ablaufen.

Euch einen guten Sonntag!
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Re: Erfahrung Fluoxetin+Absetzverlauf

Beitrag von Neale » Freitag, 30.03.18, 4:39

Moin Leute,

ist 4:31 gerade. Mir geht es ka :censored: . Die normale Entzugssymptomatik aka Schwäche, Müdigkeit und vermehrtes schlafen gibt es bei mir schon seit Monaten aber gestern hatte ich einen verdammt depressiven Tag. Mir ging es teilweise wieder so schlecht, dass ich Pläne machte mich, falls die Episode nicht aufhöre, ins Krankenhaus einzuliefern. Hab dann durchgehalten und gegen Abend wurde es besser. Was könnte man als Notfallmedikament nehmen? Habe Tavor 1mg hier und das kann ich noch teilen in 0,5mg...habe jetzt gerade wieder unangenehme derealisation und benebelt sein und das erste mal ein ganz komisches unruhe/angstgefühl. Ich hoffe, dass ist jetzt kein großer Breakdown und ich warte jetzt erstmal mit einer weiteren reduktion. Haltet euch wacker!

LG

Neale
Zuletzt geändert von padma am Donnerstag, 05.04.18, 17:32, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Kraftausdruck mit Smiley versehen
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Re: Erfahrung Fluoxetin+Absetzverlauf

Beitrag von Jofab » Freitag, 30.03.18, 8:10

Liebe Neale,

liebe Grüsse an dich :)
reduziere auch Fluoxetin, nachdem ich nach einem Kaktentzug letztes Jahr minimal wiedereindosiert hatte.

Ich kann dir nur raten : reduziere ganz langsam.
Mein Nervensystem ist stark irritiert durch die wiederholten Dosisveränderungen.
Gerade im unteren Bereich ist Vorsicht geboten.

Alles Gute
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