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Den87: Bitte um euren Rat / Medikamentencocktail

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Den87
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Re: Den87: Bitte um euren Rat / Medikamentencocktail

Beitrag von Den87 » Freitag, 20.07.18, 16:02

Ich Weiss nicht was ich machen soll
Weiss nur das es mit den Medikamenten immer schlimmer geworden ist
Und jetzt geht nichts mehr hab das gefühl mein Kopf und körper ist kaputt
Danke
Lg
1,5 Jahre venlafaxin genommen und öfter alkohol getrunken nie Probleme mit der Kombination
Auf einmal ging es mir schlecht und ich bin in die psychatrie wo einige Medikamente getestet worden sind der Zustand würde immer schlimmer
Wahrnehmungsveranderung,persönlichkeitsveränderung
, komplette wesensveranderung, nicht mehr konzentrieren sehr starke Unruhe
Ängste, Gefühl verrückt zu werden, nervenschmerzen muskelschmerzen beine, Gefühl gehirn funktioniert nicht mehr, aufdrangende gedanken, Druck Gefühl Kopf /Gehirn, gehirn schmerzen, schlechte konzentrazion, keinen Antrieb mehr, kann mich nicht mehr freuen, gehirn schmerzen, bewegungsdrang, sitzunruhe, Gedanken fest hängen, quälendes Gefühl im ganzen Körper, benommen, keine Lebensfreude mehr, kann keine Reize mehr wahr nehmen, körperlich und geistig behindert
Meine aktuellen Medikamente seid Dezember 17
Mirtazapin 30 abends abgesetzt
Lamotrigin 25 abgesetzt 17.04.18
Opipramol 50 morgens abgesetzt 100 abends abgesetzt
Seroquel 50 abgesetzt 6.3.18
Folsan 5 abgesetzt 18.4.18
Alpha liponsaure 200
Tavor 2 mg täglich
Fischöl
Kurkuma
Davor alles mögliche an neuroleptika, antidepressiva,... jeden Tag was anderes und der Zustand würde immer schlimmer...
Sachen wie meine Hobbys kann ich nicht mehr nach gehen, kann mich nicht entspannen, habe manchmal das Gefühl das ich ein andere Mensch bin.
Aktuelle Signatur
Morgens 0,5 mg Tavor und Abends 0,5 mg Tavor wird nun ausgeschlichen
Morgens und Abends 2,5 lithium
Morgens cymbalta
Morgens reagila
Bei Bedarf truxal und pipaparon

Nillo
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Re: Den87: Bitte um euren Rat / Medikamentencocktail

Beitrag von Nillo » Freitag, 20.07.18, 16:11

Den,
wie soll es denn jetzt besser werden, wenn du kürzlich erst Medikamente im Eiltempo abgesetzt hast?

Ich denke, solange du noch was nimmst, wird es kaum besser werden. Und auch dann wird es dauern, bis du eine Besserung merkst.

Ich merke seit 1 Jahr auch keine Besserung und nehme gar nichts mehr.

Es wird ein langer Weg werden und du brauchst einfach Geduld und Ruhe. Von heut auf morgen geht das einfach nicht.

Lg
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18.07.2015: Abschluss, Ende, Aus, Vorbei! Geschafft!
10.01.2017: Einnahme von einer Tablette Levofloxacin, alles wieder von vorne!
21.03.2017: nach mehreren Zahnbehandlungen weitere Verschlechterung aller Symptome
31.05.2017: Zustand weiterhin sehr schlecht, Augenprobleme massiv, körperliche Leistungsfähigkeit fast bei 0
07.08.2017: zwischenzeitlich mal etwas besser in der Psychosom. Klinik, danach nach Sonnenbad so schlecht wie am Anfang...
22.08.2017: Augen wieder deutlich schlechter. Unruhe besser. Aber bei kleinster körperlicher Anstrengung massiv Druck in Brust
17.10.2017: leichte Besserung, körperlich etwas besser aber bei kleinster Anstrengung massiv Druck in Brust, Hochstimmung bei kleinster Anstrengung und Freude
14.11.2017: massive Verschlechterung, Depersonalisation, Derealisation so schlimm wie nie, körperlich zu nichts fähig.
08.01.2018: minimale Verbesserung, Depersonalisation und Derealisation besser. Körperlich etwas leistungsfähiger, massives Körpertemperaturproblem
13.01.2018: Derealisation und Depersonalisation wieder voll da.
02.02.2018: komplett bettlägrig, Körpertemperaturproblem, Herz bei kleinster Anstrengung, Kopf mal leer mal angespannt, grausam
29.04.2018: Depersonalisation löst sich langsam auf. Körperlich geht nix, bettlägrig. Kopf schwillt bei kleinster Anstrengung an, Augenproblem massiv und schwankend, kein Schlaf
15.06.2018: Körperlich leichte Besserung. Hülle über ganzem Körper und Augen. Keine Gefühle. Wahrnehmungsstörungen, komischer Kopf, kein Schlaf

Den87
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Re: Den87: Bitte um euren Rat / Medikamentencocktail

Beitrag von Den87 » Freitag, 20.07.18, 16:18

Hallo
Ja soll ich die abgesetzten Medikamente wieder nehmen?
Danke
Lg
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Nillo
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Re: Den87: Bitte um euren Rat / Medikamentencocktail

Beitrag von Nillo » Freitag, 20.07.18, 16:26

Den87 hat geschrieben:
Freitag, 20.07.18, 16:18
Hallo
Ja soll ich die abgesetzten Medikamente wieder nehmen?
Danke
Lg
Hallo.

Ich würde es in deinem Zustand nicht riskieren.
Aber wenn du das Mirtazapin mal absetzt, mach langsam.

Ich würde alles weg lassen, was triggern kann. Kurkuma und Alpha Liponsäure zb und auf eine histaminarme und zuckerarme Ernährung achten.

Lg
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Den87
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Re: Den87: Bitte um euren Rat / Medikamentencocktail

Beitrag von Den87 » Freitag, 20.07.18, 16:29

Hallo
Aber wenn ich eine Psychose haben sollte dann brauch ich doch Medikamente oder nicht?
Ok danke
Lg
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Clarissa
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Re: Den87: Bitte um euren Rat / Medikamentencocktail

Beitrag von Clarissa » Freitag, 20.07.18, 17:04

Hallo.

Wenn Du eine Psychose haben solltest - wieso eigentlich, hörst Du Stimmen oder so? - und sie ist auf das Medikamentenchaos zurückzuführen, dann muß diesem Chaos zu Leibe gerückt werden und nicht ein weiteres Medikament ausprobiert.

VG von Clarissa

Den87
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Re: Den87: Bitte um euren Rat / Medikamentencocktail

Beitrag von Den87 » Freitag, 20.07.18, 17:06

Hallo
Nein stimmen höre ich keine
Halt wegen den anderen Symptome
Nicht mehr klar im Kopf und so
Lg
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Re: Den87: Bitte um euren Rat / Medikamentencocktail

Beitrag von Clarissa » Freitag, 20.07.18, 17:11

Das ist keine Psychose, das gehört zu PP und Entzug.
Ich schätze, das wird durch ein weiteres Medikament eher schlimmer.

VG von Clarissa

LinLina
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Re: Den87: Bitte um euren Rat / Medikamentencocktail

Beitrag von LinLina » Freitag, 20.07.18, 17:15

Hallo Den :-)

wir können hier gar nicht einschätzen, was genau deine Symptome sind, wie es dir geht, und wieso. Du schreibst auch sehr wenig, immer nur einzelne Sätze - ich zumindest kann kaum etwas zu deiner Situation sagen oder eine Einschätzung geben :?

Hast du denn das Gefühl, es ist seit dem Absetzen der Medikamente nochmal schlimmer geworden?

Bezüglich der angeblichen Psychose, das kann man auch schlecht beurteilen aus der Ferne. Was glaubst du denn? Evtl. könntest du versuchen dir noch weitere Meinungen einzuholen? Hast du einen Therapeuten?

Liebe Grüße
Lina
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Re: Den87: Bitte um euren Rat / Medikamentencocktail

Beitrag von Den87 » Freitag, 20.07.18, 17:24

Hallo
Symptome stehen in der Signatur
Ich kann kaum denken
Mein ganzes Wesen hat sich geändert
Quälendes Unruhe Gefühl im ganzen Körper
Hab jetzt noch spracharmut
Wenn ich rede fuhl ich mich nicht wie ich
Die letzten 3 Tage sind ganz schlecht
Ab August habe ich einen therapeuten
Ich Weiss nur das ich durch die ganzen Medikamenten So krank geworden bin

Danke
Lg
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Re: Den87: Bitte um euren Rat / Medikamentencocktail

Beitrag von Lithium » Freitag, 20.07.18, 17:37

Den87 hat geschrieben:
Freitag, 20.07.18, 17:24
Hallo
Symptome stehen in der Signatur
Ich kann kaum denken
Mein ganzes Wesen hat sich geändert
Quälendes Unruhe Gefühl im ganzen Körper
Hab jetzt noch spracharmut
Wenn ich rede fuhl ich mich nicht wie ich
Die letzten 3 Tage sind ganz schlecht
Ab August habe ich einen therapeuten
Ich Weiss nur das ich durch die ganzen Medikamenten So krank geworden bin

Danke
Lg
Hi Den,

im Grunde genommen hast du ja nur 3 Möglichkeiten:

1. Möglichst hoffnungsvoll in die Zukunft schauen und keine weiteren Medikamente mehr einnehmen und darauf zu vertrauen dass der Körper sich selbst heilen kann. Das Mirtazapin würde ich weiterhin konstant einnehmen bis du stabiler bist.
2. Ein Medikament aus deiner Liste die du zu schnell abgesetzt hast wieder eindosieren. Aber ich kann dir nicht sagen welches Medikament aus deiner Liste das beste wäre. Vielleicht kennen sich da andere besser aus.
3. Dich in die Hände der Schulmedizin begeben und deinem Psychiater zu vertrauen und das neue Medikament einnehmen.

Ich kann dir nicht sagen für welche Möglichkeit ich mich entscheiden würde. Es ist sehr schwer deinen Zustand einzuschätzen. Deswegen kann ich dir nicht mit gutem Gewissen eine Empfehlung geben.

In jedem Fall brauchst du einen Therapeuten. Hast du einen? Wenn nicht dann brauchst du dringend einen.

Ich wünsch dir viel Glück! :wink:

Lithium
Zuletzt geändert von Lithium am Freitag, 20.07.18, 17:40, insgesamt 1-mal geändert.
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LinLina
2003 Herbst: Diagnose Saisonale Depression 30mg Mirtazapin
2004 Frühjar: Absetzen Mirtazapin auf 0 innheralb von 2 Wochen. 4 Tage sehr starke Absetzsymptome danach alles bestens
2004 Winter: Mirtazapin 30mg
2007 Herbst: Mirtazapin 45mg
2008 Frühjahr: Mirtazapin 30mg
2012 Frühjahr: Absetzversuch innerhalb von 1,5 Monaten auf 7,5mg. Sehr stakre Absetzsymptome bei 7,5mg und wegen psychischer Instabilität wieder zurück auf 30mg
2012 Herbst: Mirtazapin 45mg
2013 Frühjahr: Absetzversuch innerhalb von 2 Monaten auf 15mg. Sehr stakre Absetzsymptome bei 15mg und wegen psychischer Instabilität wieder zurück auf 45mg
2014 Herbst: Zusätzlich phasenweise 5 HTP 50mg - 150mg bis zum heutigen Tag. Aber generell keine Probleme wenn auf 0mg reduziert wird.
2017 Sommer: Cannabidiol manchmal am Abend
2018 Januar: 1. Absetzversuch von Mirtazapin mit sehr langsamen Reduktionsschritten.
05.02.18 44mg Mirtazapin
19.02.18 43mg Mirtazapin
05.03.18 42mg Mirtazapin
19.03.18 41mg Mirtazapin
02.04.18 40mg Mirtazapin
16.04.18 39mg Mirtazapin
30.04.18 38mg Mirtazapin
14.05.18 36mg Mirtazapin
28.05.18 35mg Mirtazapin
11.06.18 34mg Mirtazapin
25.06.18 33mg Mirtazapin
09.07.18 32mg Mirtazapin
23.07.18 31mg Mirtazapin
06.08.18 30mg Mirtazapin
20.08.18 29mg Mirtazapin
03.09.18 28mg Mirtazapin
17.09.18 27mg Mirtazapin

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Re: Den87: Bitte um euren Rat / Medikamentencocktail

Beitrag von Lithium » Freitag, 20.07.18, 17:38

Sorry Text war doppelt. Kann gelöscht werden.
2003 Herbst: Diagnose Saisonale Depression 30mg Mirtazapin
2004 Frühjar: Absetzen Mirtazapin auf 0 innheralb von 2 Wochen. 4 Tage sehr starke Absetzsymptome danach alles bestens
2004 Winter: Mirtazapin 30mg
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2008 Frühjahr: Mirtazapin 30mg
2012 Frühjahr: Absetzversuch innerhalb von 1,5 Monaten auf 7,5mg. Sehr stakre Absetzsymptome bei 7,5mg und wegen psychischer Instabilität wieder zurück auf 30mg
2012 Herbst: Mirtazapin 45mg
2013 Frühjahr: Absetzversuch innerhalb von 2 Monaten auf 15mg. Sehr stakre Absetzsymptome bei 15mg und wegen psychischer Instabilität wieder zurück auf 45mg
2014 Herbst: Zusätzlich phasenweise 5 HTP 50mg - 150mg bis zum heutigen Tag. Aber generell keine Probleme wenn auf 0mg reduziert wird.
2017 Sommer: Cannabidiol manchmal am Abend
2018 Januar: 1. Absetzversuch von Mirtazapin mit sehr langsamen Reduktionsschritten.
05.02.18 44mg Mirtazapin
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Re: Den87: Bitte um euren Rat / Medikamentencocktail

Beitrag von Den87 » Freitag, 20.07.18, 17:42

Hallo
Die Medikamente haben ja alles verschlimmern
So gesehen ein Zombie aus mir gemacht
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Geräusch empfindlich...
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Danke
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Beitrag von Maria_1492 » Freitag, 20.07.18, 19:00

Hallo Den,

es tut mir sehr leid, dass es dir so schlecht geht.

Ich kann aus eigener Erfahrung dasselbe berichten, wie alle anderen auch:

Es sind die Entzugssymptome.

Ich hatte 2017 eine ähnliche Phase wie du. Ich hatte 2016 Diazepam abgesetzt, dadurch ging es mir im kompletten Jahr 2017 nicht gut. Ich wusste nicht, dass das Entzugssymptome sind und meine Panik wurde von Tag zu Tag mehr. Ich hatte monatelang Zwangsgedanken, die ich mir selbst eingeredet hatte (solche Dinge wie, Angst vor Keimen und Bakterien, ich habe alles tausend mal desinfiziert..).

Heute weiß ich: All die Symptome die ich hatte, waren irgendwann nicht mehr zu fassen, weil ich in einen Gedankenstrudel hineingeraten bin. Ich habe an dem einem Tag gedacht, ich hätte eine Psychose, am nächsten Tag war ich davon überzeugt an Rheuma zu leiden.

Lange Zeit war ich davon überzeugt, ich hätte die schlimmsten Depressionen und Probleme, die kein Mensch so hat wie ich. Und was kommt dabei raus, wenn man nach den "schlimmsten Depressionen" googelt?

Na klar, ich bin therapieresistent und da hilft angeblich EKT.

Das ging soweit, dass ich mir eingeredet habe, dass mir nur noch solche zweifelhaften Methoden wie EKT helfen können. Ich saß nächtelang wach, habe stundenlang gegoogelt, mich in meine Panik gesteigert.

Mein Glück war vielleicht, dass ich das niemandem erzählt habe, ich bin mir zu 100% sicher, meine Ärztin hätte mir weitere Medikamente verschrieben oder vielleicht meine Idee von dem EKT umgesetzt.

Nun zu der großen Frage, wie kam ich da raus?

Dazu möchte ich sagen, dass jeder seinen eigenen Weg finden muss und es keine Patentlösungen gibt für Entzugssymptome, Gedankengänge und noch so einiges was man hat.

1. Schritt: Ich habe mir das Googeln strikt verboten.

2. Schritt: Ich bespreche mit meiner Psychiaterin nur das Gröbste, bzw. ich gehe nur zu ihr, wenn ich eine Krankmeldung oder andere Formalitäten benötige.
Viele Ärzte haben keine Ahnung von den unterschiedlichen Entzugssymptomen und Psychiater sind keine Therapeuten. Psychiater haben keine 50 Minuten Zeit um einfach mit dir zu reden. Psychiater haben sehr begrenzte Möglichkeiten, zu helfen, meistens nur die eine: der Rezeptblock.

3. Schritt: Es ist mein Leben und mein Körper. Ich entscheide, was ich nehme und wann ich es nehme. Und bevor ich etwas nehme infomiere ich mich.

4. Schritt: Selbstfürsorge. Was kann ich konkret tun, damit es mir besser geht. Einige Beispiele:

- Beine tun weh: eincremen, leicht massieren
- Kopf ist durcheinander, vernebelt: an die Frische Luft, am liebsten wenn es kalt ist. Wenn es warm ist, wie zurzeit: eine kühle Dusche bewahrt einen kühlen Kopf.
- Ich bin nervös, ängstlich: vielleicht hilft ein Duft? Mir hilft Lavendelöl zum Riechen sehr gut. Oder das Waschmittel, das meine Mutter zu Hause benutzt.
- Ich halte meine Wohnung sauber und tue jeden Tag etwas dafür, dass ich in meiner Wohnung sicher bin und ich Ruhe habe.

Solche Vorgehensweisen nennt man glaube ich auch Skills. Und jedem tut etwas anderes gut.

Ich würde dir vorschlagen, mach dir eine kleine Liste, auf der du dir notierst, was dir gut tut, was dir Freude bereitet. Und wenn es nur eine winzige Sache ist, das ist schon ein Anfang.

Ein Skill, der mir oft über den Weg läuft, der hilft wie kein anderer, aber dafür verdammt schwer ist:

Radikale Akzeptanz.

Es ist wie es ist.

Der Vorteil daran: Es muss nicht so bleiben.

Darf ich dich fragen, ob du eine kleine Tagesstruktur hast?

Als ich zb. meine Phase der Zwangsgedanken hatte, hatte ich so gut wie keine Tagesstruktur oder Aufgabe. Irgendwann ist dann meine beste Freundin schwanger geworden und sie war mitten im Umzug. Ich habe angefangen ihr zu helfen. Anfangs nur eine Stunde am Tag, weil ich mehr nicht konnte.
Irgendwann habe ich dort das Klo geputzt und mir ist aufeinmal aufgefallen, dass ich mir ja schon fast eine Woche keine Gedanken mehr über Keime etc. gemacht habe.

Mir ist es wie Schuppen von den Augen gefallen:

Mein Leben gehört mir, ich muss es in die Hand nehmen und zwar so, dass es mir gut geht.

Heute geht es mir teilweise sehr gut damit, ja ich habe Rückfälle und viele Symptome. Erst letztes Wochenende bin ich völlig durchgedreht und wollte mich einweisen lassen. Aber diese Zustände halten nicht mehr so lange an und ich kann sie besser regulieren.

Das kostet eine Menge Kraft, das zu lernen, aber es lohnt sich.

Vielleicht gibt dir das ein wenig Mut.

Liebe Grüße
Maria
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Venlafaxin ret. 262,5 mg absetzen

29.06.18: 250 mg (ca. 95,2%)
04.07.18: 250 mg - starke Bauchschmerzen, Übelkeit und Durchfall
12.07.18: 250 mg - Petechien nach Kratzen, seit einigen Tagen kaum Schlaf gefunden. Angst vor Psychose. Heulkrämpfe. Schmerzen am ganzen Körper, Schlafen hilft (wenn ich es kann).
17.07.18: 250 mg - Besserung der Symptome (Übelkeit, Schlaflosigkeit, Panik), Pochen im Ohr

Liebste Grüße
Maria

Den87
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Re: Den87: Bitte um euren Rat / Medikamentencocktail

Beitrag von Den87 » Freitag, 20.07.18, 19:12

Hallo
Danke auch dir
Das schlimme ist halt bei mir das der Zustand 24 Std so ist
Meine persönlichkeit mein Wesen ich kann nicht mehr klar denken meine wahrnehmung ist komplett im Eimer
Innere Getriebenheit
Es gibt keine Sekunde wo es mir gut geht
Und der Zustand wird immer schlimmer
Man sieht mir richtig an das ich Krank bin
Wenn wenigstens mal ne Minute wäre wo es mir gut geht aber noch nicht mal die gibt es
Naja weiter hoffen
Danke
LG
1,5 Jahre venlafaxin genommen und öfter alkohol getrunken nie Probleme mit der Kombination
Auf einmal ging es mir schlecht und ich bin in die psychatrie wo einige Medikamente getestet worden sind der Zustand würde immer schlimmer
Wahrnehmungsveranderung,persönlichkeitsveränderung
, komplette wesensveranderung, nicht mehr konzentrieren sehr starke Unruhe
Ängste, Gefühl verrückt zu werden, nervenschmerzen muskelschmerzen beine, Gefühl gehirn funktioniert nicht mehr, aufdrangende gedanken, Druck Gefühl Kopf /Gehirn, gehirn schmerzen, schlechte konzentrazion, keinen Antrieb mehr, kann mich nicht mehr freuen, gehirn schmerzen, bewegungsdrang, sitzunruhe, Gedanken fest hängen, quälendes Gefühl im ganzen Körper, benommen, keine Lebensfreude mehr, kann keine Reize mehr wahr nehmen, körperlich und geistig behindert
Meine aktuellen Medikamente seid Dezember 17
Mirtazapin 30 abends abgesetzt
Lamotrigin 25 abgesetzt 17.04.18
Opipramol 50 morgens abgesetzt 100 abends abgesetzt
Seroquel 50 abgesetzt 6.3.18
Folsan 5 abgesetzt 18.4.18
Alpha liponsaure 200
Tavor 2 mg täglich
Fischöl
Kurkuma
Davor alles mögliche an neuroleptika, antidepressiva,... jeden Tag was anderes und der Zustand würde immer schlimmer...
Sachen wie meine Hobbys kann ich nicht mehr nach gehen, kann mich nicht entspannen, habe manchmal das Gefühl das ich ein andere Mensch bin.
Aktuelle Signatur
Morgens 0,5 mg Tavor und Abends 0,5 mg Tavor wird nun ausgeschlichen
Morgens und Abends 2,5 lithium
Morgens cymbalta
Morgens reagila
Bei Bedarf truxal und pipaparon

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Re: Den87: Bitte um euren Rat / Medikamentencocktail

Beitrag von Maria_1492 » Freitag, 20.07.18, 19:41

Hallo lieber Den,

was ich mit meinem langem Beitrag sagen wollte:

ich kenne das, 24 Stunden leiden und keine Besserung in Sicht.

Mein Fazit daraus:

Ich muss selbst dafür sorgen.

Mir tut es wirklich sehr leid, dass es dir so schlecht geht und ich möchte dich nicht persönlich angreifen.

Aber du hast im Moment einfach sehr starke Entzugssymptome, die kann dir leider niemand nehmen.
Das braucht Geduld und Selbstfürsorge.

Maria_1492 hat geschrieben:
Freitag, 20.07.18, 19:00

Ich würde dir vorschlagen, mach dir eine kleine Liste, auf der du dir notierst, was dir gut tut, was dir Freude bereitet. Und wenn es nur eine winzige Sache ist, das ist schon ein Anfang.
Fällt dir da etwas ein?

Deine Freundin, deine Familie, ein schöner Duft...?

Ich freue mich manchmal schon, ein Glas klares Wasser zu trinken, klingt banal - hilft aber.

Kleine Schritte gehen und die Wahrnehmung auf das Gute richten.

Ich möchte dich nicht belehren, ich möchte dir nur sagen, was mir in der Situation damals geholfen hat.

Liebe Grüße
Maria
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Liebste Grüße
Maria

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Re: Den87: Bitte um euren Rat / Medikamentencocktail

Beitrag von Den87 » Freitag, 20.07.18, 19:50

Hallo
Danke
Ich werde auch von meiner Familie und Freundin unterstützt
Weiss nicht wie ich aus dem Zustand raus kommen soll
Nein mir fällt leider nichts ein alles wo ich Spaß dran hatte ist eine Qual für mich
Hoffe jeden Abend das es am nächsten Tag etwas besser ist...
Danke
Lg
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Re: Den87: Bitte um euren Rat / Medikamentencocktail

Beitrag von Den87 » Montag, 30.07.18, 9:10

Hallo
War gestern wieder als Notfall in der Psychiatrie
Arzt sagt kann nichts machen nur aufnehmen und soll die ekt machen
Da war ein Patient der nimmt Medikamente alkohol und alles mögliche an Drogen und dem geht's viel besser als mir
Ich verstehe das nicht...
LG
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Re: Den87: Bitte um euren Rat / Medikamentencocktail

Beitrag von gioia » Montag, 30.07.18, 11:36

Hi Den :hug:
Den87 hat geschrieben:
Montag, 30.07.18, 9:10

Da war ein Patient der nimmt Medikamente alkohol und alles mögliche an Drogen und dem geht's viel besser als mir
Ich verstehe das nicht...
LG
Bei Psychopharmaka hat es leider wenig Sinn sich mit anderen zu vergleichen. Ich habe das Zeug nur kurz genommen und die Hölle erlebt und andere können das jahrelang schlucken ohne arge Probleme damit zu kriegen.

Ich hab das jetzt bei dir nicht so im Kopf, aber du hast einiges ziemlich schnell abgesetzt oder? Das kann der Grund sein und/oder auch dass du Psychopharmaka einfach nicht verträgst. Die Auswirkungen davon spürt man leider noch lange nach Null. Bin selber schon sehr lange auf Null und erst jetzt wirds langsam besser.

Zur EKT....meine Meinung ist das der Punkt, wenn Ärzte nicht mehr weiter wissen....es ist riskant, meine Zimmerkollegin im KH hat das gemacht und war danach komplett wesensverändert für einige Zeit. Dein Nervensystem ist jetzt von den Medikamenten völlig überfordert und braucht viel Zeit und Ruhe. Wenn du zu Ärzten gehst, was bitte sollen die dann mit dir machen?

Kaum ein Arzt wird sagen, ja Sie brauchen viel Ruhe, Zeit und Geduld......Nein, natürlich wollen die iwas mit dir TUN.

Nur dieses Tun und Machen ist eben riskant.

Wünsch dir dass du dich bald ein bisschen besser fühlst! :hug:
Liebe Grüße
Gioia
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2 Monate Einnahme Escitalopram und MIrtazapin: bettlägrig, stromempfindungen, zittern, extreme Schwäche, Hitze im Körper, Ängste wie nie zuvor im Leben
Auch nach absetzen, über Monate zittrig und schwach
Im Herbst Pregabalin, nach 3 Monaten Einnahme: wieder bettlägrig, massives inneres und äußeres Zittern, extreme Schwäche, Gangstörungen, kaum mehr Morgenharn, Wasseransammlung im Gewebe, Krampfanfall, Atemnot , massiv verstärkte Ängste, massive Anspannung
Schnelles absetzen, massive Symptome über Monate, stromartige Spannung jeden Tag, Ängste, die ich vorher nie hatte, zittern wie bei Parkinson
2018: Auswirkung bis heute, war in meinem ganzen Leben noch nie so krank wie durch dieses Dreckszeug, Psychopharmaka

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Re: Den87: Bitte um euren Rat / Medikamentencocktail

Beitrag von Den87 » Montag, 30.07.18, 11:45

Hi
Seid nem Jahr häng ich in dem Zustand und es bessert sich einfach gar nichts
Habe zwar auch venlafaxin und alkohol kombiniert haben habe wenn nur Bier getrunken und das auch in Maasen
Und wenn ich mir dann Leute angucke die sich harte Drogen reinhauen Medikamente nehmen und saufen und es denen besser geht versteh ich das nicht mehr
Dabke
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