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Li-la022: Opipramol Entzug ( Hilfe)

Wenn Antidepressiva abgesetzt werden, kann dies zu schweren und langwierigen Entzugserscheinungen führen. Viele Hersteller und Ärzte verharmlosen diese Problematik leider.
Muryell
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Re: Opipramol Entzug ( Hilfe)

Beitrag von Muryell » Montag, 18.06.18, 21:14

Liebe Lila,

ich habe die Angst akzeptiert. Ich habe oft genug Angst gehabt, um festzustellen, dass sie nur das ist: Angst.

Ich habe oft genug Angst gehabt und aus meiner Erfahrung habe ich gelernt, dass sie wieder geht.

Ich habe zum Glück seit einiger Zeit keine Angstzustände mehr gehabt, aber als ich sie noch hatte, habe ich in der letzten Zeit immer gedacht: „naja, ich werde dann ein paar Stunden mit der Angst verbringen müssen, aber sie geht wieder.“

Und sie ist jedesmal wieder gegangen. :haha:

Ich wünsche Dir alles Gute. <3

Muryell
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Re: Opipramol Entzug ( Hilfe)

Beitrag von Li-la022 » Montag, 18.06.18, 21:24

Hallo muryell,

Danke für deine antwort...
Es freut mich das du schon lange keine angstzustände hattest...

Sie zu akzeptieren fällt mir extrem schwer... sowas wie hier im entzug hatte ich noch nie.... und wenn die angstzustände weg sind kommt die Angst das sie ja wieder kommen könnten... das ist gruselig...

Manchmal sitze ich hier und denke das man nicht nur den entzug überstehen muss sondern danach noch richtig traumatisiert ist... Wie soll man das slles aufarbeiten? Oder ist das nach dem entzug Alles vergessen?

Liebe Grüße Lila
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März 2017 - Dezember 2017 Opipramol 100mg verschrieben wegen der Schlafstörung
25.12 - 30.12 Reduzieren von 100mg auf 0mg ( wollte der Arzt)
ab 02.01.18 innere Unruhe, Angst, Nervosität, brennende Haut
11.01.18 wieder eindosieren von 50mg ( wollte der Arzt)
Mitte Januar Kopf MRT
zum 01.02.18 Arztwechsel da mein Hausarzt in Rente ging
03.02.18 inneres vibrieren links neben der Wirbelsäule. das vibrieren zog in die Po-Packe und in den Oberschenkel
12.02.18 neuen Arzt aufgesucht, er meint Symptome sind Psychisch Opipramol sofort auf 0mg ab 13.02.18 Escitalopram 5mg
Symprome: starkes Muskelzucken, innerliches Zittern, Schüttelfrost, Kälteschauer, Apettilosigkeit 10kg in 2 Wochen abgenommen,
16.0218 lt Arzt Escitalopram 10mg Symptome wurde immer schlimmer ab 18.02.18 wieder 5mg und ab 21.02.18 Esctialopram 0mg


Symptome : starke Angst und Panik ( vorallem wenn ich allein sein musste) inneres zittern, muskelzucken, frieren, schüttelfrost, brennende Haut, Mandelentzündung, 2x Notaufnahme o.B.
Blutbild o.B.
Schilddrüse o.B
Vitaminemangel oder Nährstoffmangel liegt nicht vor
Borreliose o.B.
MRT HWS und BWS o.B

Irgendwann sagte mir dann der Chef und die Kollegin meines Hausarztes das ich wohl in einem Entzug stecke. Dieser könnte 6-8 Wochen dauern war die Aussage!

Meine
Heute : 23 Wochen opipramol 0 , 22 Wochen ohne Escitalopram


09.05.18 3. Therapiestunde (Verhaltenstherapie)

16.07.18 Aktuelle Symptome :
Ab und an innerliches Zittern ( tagsüber/früh nach dem erwachen)
Ab und an Stromgefühl ( unruhe gefühl) im kopf
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Re: Opipramol Entzug ( Hilfe)

Beitrag von Muryell » Montag, 18.06.18, 21:42

Liebe Lila,

ich glaube, ich bin schon traumatisiert. Ich kann keinen Arzt mehr sehen, ich habe überhaupt kein Vertrauen zu ihnen.

Aber ich mache einfach weiter. Ich denke, wenn das alles überstanden ist, dann wird sich auch vieles wieder beruhigen. Mein Hausarzt z.B. ist ganz in Ordnung. Ich möchte ihn im Moment auch nicht sehen, aber ich denke, das wird sich legen.

Einfach weitermachen.

Es ist schon komisch, seitdem ich die Tatsache akzeptiert habe, dass ich manchmal einige Stunden mit der Angst verbringen muss, hat die Angst ihren Schrecken verloren. Ich habe früher viel Energie aufgebracht, um gegen sie zu kämpfen. Dadurch ist die Angst stärker geworden und ich war erschöpft. Jetzt ist sie nur ein sehr unangenehmes Gefühl, das kommt, mich schon sehr stört und leiden lässt, aber es verschwindet wieder.

Ich habe mich schon ertappt, wie ich zu der Angst sagte: „Du bist nicht mehr lustig, weißt Du das?“

Ich wünsche Dir eine gute Nacht. :bettzeit:

Liebe Grüße

Muryell
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Re: Opipramol Entzug ( Hilfe)

Beitrag von Li-la022 » Montag, 18.06.18, 21:47

Mureyll, ich wünschte ich könnte der angst wenigstens im Ansatz so gelassen entgegen treten wie du..

Aber diese angst verrückt zu werden... psychose zu bekommen.. das die Symptome nie wieder weg gehen ect... die fühlt sich so echt an... man denkt es passiert wirklich... und da komme ich nicht raus... ich kämpfe mit jeder Zelle weil ich dieses Gefühl einfach nur Weg haben will...

Ich hoffe und bete das das alles wirklich komplett vorbei geht. Das ist für mich im Moment unvorstellbar.

Gute nacht und alles liebe
Lila
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Re: Opipramol Entzug ( Hilfe)

Beitrag von Muryell » Dienstag, 19.06.18, 9:05

Liebe Lila,

ganz gelassen war ich auch nicht. Und bis heute auch nicht ganz. Wenn ich früher einen Anflug von Angst spürte, dann hatte ich Angst vor der Angst, klar. Dann dachte ich: „nee, nicht schon wieder!“ Aber dann habe ich nicht mehr gegen die Angst gekämpft, sie ertragen, weiter gehäkelt oder irgendwas gemacht und sie ging wieder.

Ich denke, der entscheidende Wendepunkt bei mir war der Moment, in dem ich festgestellt habe, dass ich in der Lage bin, die Angst zu ertragen. Auch wenn sie mit voller Wucht kam, habe ich sie jedesmal ertragen können, bis sie schwächer wurde und ganz verschwand. Angenehm ist es nicht, gelassen war ich nicht, oft habe ich gesagt: „Ich kann nicht mehr.“

Aber es ging immer weiter.

Ich hoffe, dass Du auch einen Weg findest.

Muryell
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Re: Opipramol Entzug ( Hilfe)

Beitrag von Li-la022 » Dienstag, 19.06.18, 9:17

Guten morgen Muryell,

Danke für deine lieben Worte.

Die Angst /Pannikattacken vor dem Entzug konnte ich auch ganz gut verarbeiten ( hatte da immer angst vor Einen Schlaganfall ) auch die Angst vor der Angst hielt sich in Grenzen. Aber jetzt seit dem Entzug ist das alles anders... es ist die psychische Angst die mich so fertig macht... die mich verzweifeln lässt und mit der ich nicht umgehen kann.. Wenn Sie angst dann weg ist... bin ich immer auf Alarm und habe angst das es wieder los gehen könnte... und es mich wieder kalt erwischt... egal wo ich gerade bin... das ist wirklich furchtbar.
War deine angst ausschließlich entzugsbedingt?

Einen schönen Tag für dich.

Liebe Grüße Lila
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Re: Opipramol Entzug ( Hilfe)

Beitrag von Muryell » Dienstag, 19.06.18, 9:26

Liebe Lila,

ich hatte einige Panikattacken schon vor der Einnahme von PP. Aber die waren harmlos im Vergleich zu denen, die ich während der Einnahme und im Entzug hatte! Kein Vergleich!

Liebe Grüße

Muryell
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Re: Opipramol Entzug ( Hilfe)

Beitrag von Li-la022 » Dienstag, 19.06.18, 9:28

Danke mureyll. Das beruhigt mich etwas da ich ja doch immer wieder am zweifeln bin ob diese angstzustände wirklich vom entzug kommen kann... zumal die ja wirklich komplett andere sind als vor dem entzug.

Alles liebe
Lila
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Re: Opipramol Entzug ( Hilfe)

Beitrag von Li-la022 » Dienstag, 19.06.18, 9:53

Ihr lieben,
ich habe nochmal eine allgemeine Frage an euch.

Folgendes... mein Hausarzt hatte mir zum Anfang des Entzuges ( der Arzt dem ich das zu verdanken habe/ und der den Entzug nicht erkannte) eine Überweisung zum neurologen ausgestellt. Grund waren Missempfindungen ( gänsehaut gefühl, innerliches zittern /vibrieren) und Muskelzuckungen.

Das Gänsehaut Gefühl sowie das Muskelzucken ist weg. Allerdings habe ich ja nach wie vor manchmal dieses innere zittern... oft direkt beim aufwachen.

Haltet ihr es nun für Sinnvoll/ Notwendig zum Neurologen zu gehen? Der Termin wäre in ein paar Tagen!

Meine Bedenken sind: das Sie den Entzug nicht erkennt! Bzw mir dann wieder irgendwas an Pillen aufschreiben würde.

Hat jemand auch dieses innere zittern in meiner Art gehabt und ist es ohne Hilfe wieder weg gegangen?

Liebe Grüße
Lila
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Re: Opipramol Entzug ( Hilfe)

Beitrag von padma » Dienstag, 19.06.18, 18:50

liebe Lila, :)

inneres Zittern ist ein häufiges Entzugssymptom. search.php?keywords=inneres+Zittern

Ich würde deswegen nicht zum Neurologen gehen. Er wird es vermutlich nicht verstehen und nicht als Absetzsymptom erkennen.

Da es vor allem morgens auftritt, wird es mit der Cortisol Ausschüttung zusammen hängen.

liebe Grüsse,
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Re: Opipramol Entzug ( Hilfe)

Beitrag von Li-la022 » Dienstag, 19.06.18, 19:07

Hallo Padma,

Danke das du mir geantwortet hast. Das ist ganz lieb von dir.

Das war eben auch mein Gedanke das Sie das nicht als Absetzsymptom erkennt.
Ich lese mir den Link gleich mal durch.

Vielen lieben Dank.
Einen schönen Abend.
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Re: Li-la022: Opipramol Entzug ( Hilfe)

Beitrag von Li-la022 » Freitag, 22.06.18, 21:06

Ihr lieben,

Mir geht's wieder etwas besser... die Erkältung lässt nach... die Angst ist so gut wie verschwunden... etwas unruhig bin ich noch... auch das innerliche zittern ist wieder da... aber ich genieße es so sehr ohne angst... das ist wirklich das aller schlimmste. Ich bin entspannt... genieße es mit mit Freunden zu treffen oder Gespräche zu führen... ich mache das was ich will und das fühlt sich so gut an... so frei....

Etwas Angst vor der nächsten Welle habe ich schon... gerade weil man nicht weiß was sie einen überrollt.

Ich möchte mich aber ganz herzlich bei allen bedanken die mir in den letzten Tagen /Wochen immer wieder Mut und hoffnung gemacht haben... die mich aufgefangen haben. Ihr seit ganz besondere Menschen und ich danke euch von herzen.

Ein schönes Wochenende.
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Re: Li-la022: Opipramol Entzug ( Hilfe)

Beitrag von Ululu 69 » Freitag, 22.06.18, 21:09

Hallo Lila,

wie schön, dass es dir besser geht.
:hug:
Das freut mich wirklich sehr.

Genieße dein Wochenende.

LG Ute
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Re: Li-la022: Opipramol Entzug ( Hilfe)

Beitrag von Li-la022 » Freitag, 22.06.18, 21:36

Liebe Ute,

Vielen vielen Dank!
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25.12 - 30.12 Reduzieren von 100mg auf 0mg ( wollte der Arzt)
ab 02.01.18 innere Unruhe, Angst, Nervosität, brennende Haut
11.01.18 wieder eindosieren von 50mg ( wollte der Arzt)
Mitte Januar Kopf MRT
zum 01.02.18 Arztwechsel da mein Hausarzt in Rente ging
03.02.18 inneres vibrieren links neben der Wirbelsäule. das vibrieren zog in die Po-Packe und in den Oberschenkel
12.02.18 neuen Arzt aufgesucht, er meint Symptome sind Psychisch Opipramol sofort auf 0mg ab 13.02.18 Escitalopram 5mg
Symprome: starkes Muskelzucken, innerliches Zittern, Schüttelfrost, Kälteschauer, Apettilosigkeit 10kg in 2 Wochen abgenommen,
16.0218 lt Arzt Escitalopram 10mg Symptome wurde immer schlimmer ab 18.02.18 wieder 5mg und ab 21.02.18 Esctialopram 0mg


Symptome : starke Angst und Panik ( vorallem wenn ich allein sein musste) inneres zittern, muskelzucken, frieren, schüttelfrost, brennende Haut, Mandelentzündung, 2x Notaufnahme o.B.
Blutbild o.B.
Schilddrüse o.B
Vitaminemangel oder Nährstoffmangel liegt nicht vor
Borreliose o.B.
MRT HWS und BWS o.B

Irgendwann sagte mir dann der Chef und die Kollegin meines Hausarztes das ich wohl in einem Entzug stecke. Dieser könnte 6-8 Wochen dauern war die Aussage!

Meine
Heute : 23 Wochen opipramol 0 , 22 Wochen ohne Escitalopram


09.05.18 3. Therapiestunde (Verhaltenstherapie)

16.07.18 Aktuelle Symptome :
Ab und an innerliches Zittern ( tagsüber/früh nach dem erwachen)
Ab und an Stromgefühl ( unruhe gefühl) im kopf
~ angst vor der Angst

Lahmeschnecke
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Re: Li-la022: Opipramol Entzug ( Hilfe)

Beitrag von Lahmeschnecke » Freitag, 22.06.18, 23:11

Liebe LiLa,
das klingt wirklich toll dass es dir besser geht. Aber daran merkt man dass es Entzug ist, weil es auch wieder besser wird. Ist bei mir auch so.

Sorry dass ich nicht antworte. Ich bin ein bisschen schreibfaul und hatte viel zu tun.

LG Lahmeschnecke
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10 mg Escitalopram 03/2016 bis 03/2017 wegen Erschöpfungsdepression
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09.04.17 5 mg Escitalopram
11.05.17 2,5 mg Escitalopram
12.06.17 0 mg Escitalopram
29.06.17 starke Erschöpfung, starkes schwitzen bei Anstrengung
Seit September neue Arbeit, viele Wellen, wenige Fenster
Hauptsymptome: Müdigkeit, Erschöpfung, Angst, Schwäche, keine Belastbarkeit, Schlaflosigkeit
Dezember war ein Recht guter Monat im Januar kam wieder der Absturz: Durchschlafstörungen, Erschöpfung, Übelkeit sind die Hauptsymptome
Nach einer Grippe im Mai mit heftiger Erschöpfung geht es langsam wieder besser. Durchschlafen ist nach wie vor schwierig, auch die Ängste sind immer Mal stärker.

Weitere Medikamente: 137 Microgramm L-THYROXIN, (Hashimoto) seit 2010, 400 Microgramm Novopulmon (Koritson wg. Asthma),

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Re: Li-la022: Opipramol Entzug ( Hilfe)

Beitrag von Li-la022 » Samstag, 23.06.18, 8:13

Danke 🐌...

Ich hoffe das wir es alle bald mit dem Entzug geschafft haben und unser Leben wieder genießen können.

Liebe Grüße Lila
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padma
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Re: Li-la022: Opipramol Entzug ( Hilfe)

Beitrag von Li-la022 » Sonntag, 24.06.18, 22:02

Ihr lieben, einen guten Abend,

Morgen ist mein Neurologen Termin ( ich hatte einige thread's zuvor davon berichtet) und ich überlege immer noch ob ich ihn wahrnehmen soll...

Mein aktuelles befinden ich bin wieder / immer noch erkältet... und ich habe wieder deutlich dieses innere zittern /vibrieren beim erwachen... einige sagten das es am cortisol liegen kann... ich habe aber das zittern/vibrieren auch wenn ich nachts wach werde... dabei ist es unabhängig ob es 15uhr 3 Uhr oder 5 Uhr ist... Frühs empfinde ich es aber am stärksten.
Kann das dann trotzdem von dem cortisolkommen?

Ratet ihr mir den Termin wahrzunehmen?
Ich habe nach wie vor bedenken.. Sie wird es sicher nicht als Entzug sehen und was verschreiben... Wie es eben immer so ist. Oder könnte Sie mir doch mit irgendwas helfen?

Ich will nicht klagen.. ich bin froh das im Moment diese grausame Angst nicht habe. Das ist schon sehr viel wert.

Liebe Grüße
Eure Lila
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Re: Li-la022: Opipramol Entzug ( Hilfe)

Beitrag von padma » Montag, 25.06.18, 13:32

liebe Lila, :)

ich weiss nicht, ob der Termin jetzt schon war.

Dieses innere Zittern kann entzugsbedingt zu jeder Zeit auftreten. Oft sind solche Symptome frühmorgens verstärkt, aber auch das muss nicht so sein.
Entzugssymptome können zu jeder Tageszeit auftreten, kommen und gehen, oder auch ene längere Zeit vorhanden sein.


Ich werte dieses innere Zittern als Stresssymptom und absetzbedingt ist der Körper ja unter Stress.

Deine Neurologin wird dir da nicht helfen können. Wenn es dich beruhigt, ausschliessen zu lassen, dass eine andere Erkrankung dahinter steckt, dann kannst du den Termin ja wahr nehmen.

Du bist ja darauf vorbereitet, dass sie es nicht als Absetzsymptom erkennen wird. Allerdings kann das dennoch frustrierend sein.

liebe Grüsse,
padma
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Absetzverlauf:
► Text zeigen
1.07.2018: 0,2 mg :schnecke:


Neu: Infos rund um Antidepressiva, Absetzen, Umgang mit Entzug
: https://adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=18&t=15490


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Re: Li-la022: Opipramol Entzug ( Hilfe)

Beitrag von Li-la022 » Montag, 25.06.18, 15:43

Liebe Padma,

Danke das du mit geschrieben hast.

Ich habe mich dazu entschieden den Termin bei Neurologen abzusagen. Das dieses innere zittern erst mit dem kalten Absetzen vom.Opipramol kam... gehe ich davon aus das es sich dabei um keine Krankheit handelt.
Zumindest hoffe ich das.
Mir ist es doch zuviel mich da bereden zu lassen das ich es mit der Psyche habe und was nehmen soll... ich weiß das es Entzug ist und will nach der ganzen Zeit die ich schon geschafft habe nichts wieder einnehmen. Mit dem inneren zittern komme ich klar. Für mich ist wichtig das die Angst / gedankenkreisen fern bleibt. Denn das ist das schlimmste für mich.
Ich hoffe ich habe die richtige Entscheidung getroffen?!

Liebe grüße Lila
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Re: Li-la022: Opipramol Entzug ( Hilfe)

Beitrag von carlotta » Montag, 25.06.18, 16:05

Liebe Lila,

ich sehe es wie Padma :) . Es ist höchstwahrscheinlich ein Entzugssymptom, es wird von Betroffenen immer wieder geschildert.

In der zweiten Nachthälfte fährt ja die Cortisolproduktion hoch, was an sich normal ist; im Entzug werden jedoch meist überhöhte Cortisolmengen ausgeschüttet. Dann entstehen solche Symptome; der Körper ist quasi in einem ständigen Alarmzustand. Zudem ist der beruhigende Teil des Nervensystems, der Parasympathikus, durch die Medikamente samt Entzug beeinträchtigt, kann diese Übererregung nicht mehr richtig ausgleichen.

Solche Mechanismen lassen übrigens auch entzugsbedingte Angst und Panik entstehen.

Dass Symptome wechseln, kommt häufig vor. Leider kann es auch passieren, dass bereits erlebte Symptome nochmals wiederkehren (muss nicht sein, kann sein).

Zum Arzt kann man zwecks organischer Abklärung gehen, wenn man die innere Stärke hat, sich offensichtlichen Fehleinschätzungen zu widersetzen (muss nicht offen sein, aber man sollte es für sich selbst klar haben), denn sich auf häufig vorgeschlagene weitere Behandlungen mit PP einzulassen, geht in der Mehrzahl der Fälle erfahrungsgemäß bei einem Entzugssyndrom nach hinten los.

Liebe Grüße
Carlotta
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"For the illicit drugs, we call this process addiction. For the prescribed medications, we call this process therapeutic." (Robert Whitaker)


"We need to stop harming each other in the false name of medicine."(Monica Cassani)

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