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Li-la022: Opipramol Entzug ( Hilfe)

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Re: Opipramol Entzug ( Hilfe)

Beitrag von Jamie » Dienstag, 29.05.18, 18:07

Hallo Lila, :)

alarmartige Angst ist fast immer absetzbedingt.
Der Cortisolspiegel ist oft auch zu hoch bzw. macht dem Körper und der Psyche zu schaffen.
Man ist permanent in einem fight or flight - Modus; in äußerster Habacht-Stellung.

Ich kenne diesen Zustand auch unter Sertralin und in meinem Entzug; weder davor noch danach (mit Ausnahme meiner Herz OP, aber das war noch mal ein anderes Thema) habe ich mich so derart grundlos alarmiert gefühlt. Als ob einem für immer der innere Frieden geraubt sei :(.

Wenn du dich für Bachblüten interessierst; Aspen ist eine der Blüten bei unkonkreten Ängsten, die aber unterschwellig immer da sind
https://www.bach-blueten-portal.de/bachblueten/aspen/

Viele Grüße
Jamie

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Re: Opipramol Entzug ( Hilfe)

Beitrag von Li-la022 » Dienstag, 29.05.18, 19:18

Ihr lieben...

Vielen dank... ich hoffe ihr behaltet recht uns es ist vom entzug. Das Gefühl verrückt zu werden macht mir so angst und zieht mich gleichzeitig auch so runter.

Leider weiß ich nicht wie ich da raus komme... jeder sagt immer nur das kann doch nicht mehr von entzug kommen nach 15 wochen... oder ich soll mir wieder was verschreiben lassen.. das hilft mir natürlich nicht weiter.

Liebe Grüße Lila
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März 2017 - Dezember 2017 Opipramol 100mg verschrieben wegen der Schlafstörung
25.12 - 30.12 Reduzieren von 100mg auf 0mg ( wollte der Arzt)
ab 02.01.18 innere Unruhe, Angst, Nervosität, brennende Haut
11.01.18 wieder eindosieren von 50mg ( wollte der Arzt)
Mitte Januar Kopf MRT
zum 01.02.18 Arztwechsel da mein Hausarzt in Rente ging
03.02.18 inneres vibrieren links neben der Wirbelsäule. das vibrieren zog in die Po-Packe und in den Oberschenkel
12.02.18 neuen Arzt aufgesucht, er meint Symptome sind Psychisch Opipramol sofort auf 0mg ab 13.02.18 Escitalopram 5mg
Symprome: starkes Muskelzucken, innerliches Zittern, Schüttelfrost, Kälteschauer, Apettilosigkeit 10kg in 2 Wochen abgenommen,
16.0218 lt Arzt Escitalopram 10mg Symptome wurde immer schlimmer ab 18.02.18 wieder 5mg und ab 21.02.18 Esctialopram 0mg


Symptome : starke Angst und Panik ( vorallem wenn ich allein sein musste) inneres zittern, muskelzucken, frieren, schüttelfrost, brennende Haut, Mandelentzündung, 2x Notaufnahme o.B.
Blutbild o.B.
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Vitaminemangel oder Nährstoffmangel liegt nicht vor
Borreliose o.B.
MRT HWS und BWS o.B

Irgendwann sagte mir dann der Chef und die Kollegin meines Hausarztes das ich wohl in einem Entzug stecke. Dieser könnte 6-8 Wochen dauern war die Aussage!

Meine
Heute : 25 Wochen opipramol 0 , 24 Wochen ohne Escitalopram


09.05.18 3. Therapiestunde (Verhaltenstherapie)

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Re: Opipramol Entzug ( Hilfe)

Beitrag von Murmeline » Donnerstag, 31.05.18, 10:05

Hallo Lila,

Leider können Symptome länger anhalten, als es allgemein anerkannt und bekannt ist :(

Ob du etwas anderes einnehmen willst, bleibt deine Entscheidung. Es wird hier im allgemeinen skeptisch gesehen, oftmals bringt es auch nicht die gewünschte Wirkung und irgendwann steht dann auch Ausschleichen, wenn’s blöd läuft ebenfalls schwierig, an.

Grüße von Murmeline
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Re: Opipramol Entzug ( Hilfe)

Beitrag von Li-la022 » Donnerstag, 31.05.18, 10:16

Hallo Murmeline,

Ich selbst möchte mit nichts verschreiben lassen...


Mir wird immer gesagt es kann doch kein entzug mehr sein und ich solle mir wieder was verschreiben lassen!

Wohlgemerkt das ich Opipramol gegen Schlafstörungen und nicht gegen Angst oder panik verschrieben bekam.

Für mich ist es wirklich schlimm das jeder sagt entzug kann es nicht mehr sein... da kommt man wirklich selbst in zweifeln...

Liebe Grüße
Lila
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Re: Opipramol Entzug ( Hilfe)

Beitrag von Muryell » Donnerstag, 31.05.18, 11:10

Liebe Lila,

ich kann natürlich nur für mich sprechen, aber ich bin jetzt in der 17. Woche nach 0 und erhole mich gerade von einer sehr heftigen Krise, die für mich eindeutig mit dem Entzug zusammenhängt.

Diese Krise hat ungefähr sechs Wochen gedauert. Jetzt geht es mir wieder gut. :D

Ich wünsche Dir alles Gute.

Muryell
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Re: Opipramol Entzug ( Hilfe)

Beitrag von Li-la022 » Donnerstag, 31.05.18, 11:19

Muryell,

Ich wünsche dir von ganzen Herzen das es weiterhin bergauf geht!

Alles Liebe
Lila
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Re: Opipramol Entzug ( Hilfe)

Beitrag von Lahmeschnecke » Donnerstag, 31.05.18, 17:25

Es geht mir auch so und ich bin schon 11 Monate nach 0. Ich hab auch langsam das Gefühl, es hört nie wieder auf. Ich will nicht mehr ständig kämpfen müssen...
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12.06.17 0 mg Escitalopram
29.06.17 starke Erschöpfung, starkes schwitzen bei Anstrengung
Seit September neue Arbeit, viele Wellen, wenige Fenster
Hauptsymptome: Müdigkeit, Erschöpfung, Angst, Schwäche, keine Belastbarkeit, Schlaflosigkeit
Dezember war ein Recht guter Monat im Januar kam wieder der Absturz: Durchschlafstörungen, Erschöpfung, Übelkeit sind die Hauptsymptome
Nach einer Grippe im Mai mit heftiger Erschöpfung geht es langsam wieder besser. Durchschlafen ist nach wie vor schwierig, auch die Ängste sind immer Mal stärker.

Weitere Medikamente: 137 Microgramm L-THYROXIN, (Hashimoto) seit 2010, 400 Microgramm Novopulmon (Koritson wg. Asthma),

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Re: Opipramol Entzug ( Hilfe)

Beitrag von Li-la022 » Donnerstag, 31.05.18, 18:48

Ihr lieben ich lese jetzt oft von den rebound!

Geht ein rebound auch wieder komplett weg oder verstärkt er grundsätzlich für immer die grunderkrankung?
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Re: Opipramol Entzug ( Hilfe)

Beitrag von padma » Samstag, 02.06.18, 19:16

hallo Lila, :)

ein reines Rebound Symptom geht auch wieder weg.

Sollte allerdings die Ausgangsproblematik noch nicht verarbeitet worden sein, dann kann diese natürlich wieder zutage treten. AD können ja bestenfalls deckeln.

Doch auch das wäre nicht dauerhaft, wenn man dann damit arbeitet.

Hier hat Murmeline was dazu geschrieben viewtopic.php?p=250418#p250418

liebe Grüsse,
padma
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Re: Opipramol Entzug ( Hilfe)

Beitrag von Jofab » Samstag, 02.06.18, 20:23

Liebe Lila,

komme mal schnell zum Drücken vorbei ! :hug:

Ich vermute auch ganz stark, dass deine Ängste noch vom Entzug kommen.
Und das Gefühl, verrückt zu werden kenne ich auch !

Leider haben selbst die meisten Ärzte sehr wenig Ahnung, wenn es um Entzug und Absetzen geht.
Und ich würde auf niemanden hören - ausser auf die vielen, vielen Erfahrungen hier im Forum !

Ein paar Wochen sind leider noch nicht so sehr lange.

Von einer erneuten Einnahme würde ich dir abraten !
Durch eine erneute Einnahme, womöglich noch eines anderen Medikamentes reizt du m.E.
das Nervensytem noch mehr.

Ich würde im Moment erst einmal weiter abwarten. Ich weiss, wie schwer das fällt. :(

Aber ich möchte mich noch ganz herzlich bei dir bedanken, dass du mir gestern so liebevoll
zur Seite gestanden hast !
Du schreibst ja auch, dass du Angst hast, allein zu sein.

Alles Liebe
Ilse

Du schreibst von brennender Haut. Magst du mir das ein wenig näher erläutern ?
Ich habe solch eine Stelle auf der Schulter.
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Re: Opipramol Entzug ( Hilfe)

Beitrag von Li-la022 » Samstag, 02.06.18, 22:50

Hallo Ilse,

Ich bin gerne für dich da 😉 und danke auch dir das du mir mit deiner Nachricht wieder Mut machst.

Ja richtig ich hatte hin und wieder brennende haut... im schulterbereich, rücken und manchmal unter den Achseln. Es fühlte sich an wie Sonnenbrand. Die Haut war aber dabei nicht gerötet oder heiß. Man sagte mir das wären wohl die nerven.

Du schreibst du hattest auch angst verrückt zu werden. Wie hat sich das bei dir zum Ausdruck gebracht und hast du ein Tipp sich in der Situation ablenken oder beruhigen zu können?

16 Wochen sind es Montag... für mich ist schlimm nicht zu wissen ob es noch entzug ist oder nicht.. und wenn es noch entzug ist wann es endlich vorbei ist... dieses ungewisse....

Ich hoffe dir geht es wieder etwas besser?

Liebe Grüße Lila
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Re: Opipramol Entzug ( Hilfe)

Beitrag von Li-la022 » Samstag, 02.06.18, 22:57

Liebe Padma,

Danke für die Erklärung und den link.

Verstehe ich das richtige das mit einem rebound auch komplett andere angst auftreten kann als vor der einnahme?

Zum Beispiel vor der Einnahme krankheitsangst... und im rebound angst verrückt zu werden?

Alles liebe
Lila
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Re: Opipramol Entzug ( Hilfe)

Beitrag von Ululu 69 » Sonntag, 03.06.18, 17:08

Hallo Lila,

ja, das ist möglich.
Es ist sogar recht typisch, dass sich absetzinduzoierte Angst von der ursprünglichen unterscheidet.

LG Ute
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Re: Opipramol Entzug ( Hilfe)

Beitrag von Li-la022 » Sonntag, 03.06.18, 17:10

Vielen Dank Ute,

Das beruhigt mich jetzt etwas... wobei die Angst natürlich sehr unangenehm ist... und ich oft Zweifel ob es vom entzug kommt... ist das eine Erklärung mit der ich vielleicht besser damit umgehen kann.
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16.0218 lt Arzt Escitalopram 10mg Symptome wurde immer schlimmer ab 18.02.18 wieder 5mg und ab 21.02.18 Esctialopram 0mg


Symptome : starke Angst und Panik ( vorallem wenn ich allein sein musste) inneres zittern, muskelzucken, frieren, schüttelfrost, brennende Haut, Mandelentzündung, 2x Notaufnahme o.B.
Blutbild o.B.
Schilddrüse o.B
Vitaminemangel oder Nährstoffmangel liegt nicht vor
Borreliose o.B.
MRT HWS und BWS o.B

Irgendwann sagte mir dann der Chef und die Kollegin meines Hausarztes das ich wohl in einem Entzug stecke. Dieser könnte 6-8 Wochen dauern war die Aussage!

Meine
Heute : 25 Wochen opipramol 0 , 24 Wochen ohne Escitalopram


09.05.18 3. Therapiestunde (Verhaltenstherapie)

07.08.18 Aktuelle Symptome :
Ab und an innerliches Zittern ( am schlimmsten ein paar Tage vor der periode)
Ab und an Angst vor der Angst

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Re: Opipramol Entzug ( Hilfe)

Beitrag von Ululu 69 » Sonntag, 03.06.18, 17:20

Hallo Lila,

ich persönlich empfinde für mich Angst als schlimmstes Symptom.
Ich halte mich inzwischen für gut informiert, dass sie nur ein Symptom ist und wieder vergeht usw.
Wenn bei mir allerdings der blöde Schwindel wieder kommt, ist da auch die Angst und die ist extrem schwer auszuhalten.
Auch bei mir kommt dann die Verzweiflung und die Angst, dass es nie wieder besser wird.
Es wird vergehen und es wird wieder besser, irgendwie müssen wir das wohl alle verinnerlichen.

:hug:

LG Ute
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Re: Opipramol Entzug ( Hilfe)

Beitrag von Li-la022 » Sonntag, 03.06.18, 17:32

Liebe Ute,

Ich versuche ja mit der Angst umzugehen... aber die Angst seit 0 ist Viel schlimmer als die Angst vorher... das Gefühl bzw die Angst verrückt zu werden... sich in irgendeiner Klinik vollgepumpt mit ad zu sehen... das macht so angst und bringt Verzweiflung... und wenn diese bedrückende angst weg ist... kommt die Angst vor der angst...

Ich hoffe du behältst recht und es geht vorbei. Und ich hoffe es ist schnell vorbei
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März 2017 - Dezember 2017 Opipramol 100mg verschrieben wegen der Schlafstörung
25.12 - 30.12 Reduzieren von 100mg auf 0mg ( wollte der Arzt)
ab 02.01.18 innere Unruhe, Angst, Nervosität, brennende Haut
11.01.18 wieder eindosieren von 50mg ( wollte der Arzt)
Mitte Januar Kopf MRT
zum 01.02.18 Arztwechsel da mein Hausarzt in Rente ging
03.02.18 inneres vibrieren links neben der Wirbelsäule. das vibrieren zog in die Po-Packe und in den Oberschenkel
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Re: Opipramol Entzug ( Hilfe)

Beitrag von Li-la022 » Dienstag, 05.06.18, 20:50

Ihr Lieben,

Ich muss mich mal bei euch ausheulen... aus mir spricht gerade die pure verzweifelung.

16 Wochen auf 0!

Und nichts ist mehr wie es war! Diese Hoffnungslosigkeit, diese Angst, dieses Grübeln... es macht mich so fertig und zieht mich runter... ich habe angst das das nie wieder anders wird... das dieser Zustand so bleibt. ...

Ich weiß das es noch vielen hier Viel schlechter geht als mir.

Ich lese hier immer fleißig mit und es macht mir gleichzeitig so angst... was wird noch auf mich zukommen... was muss ich noch durchstehen... Wie lange wird das alles noch dauern... ich könnte nur weinen in moment.

Es tut mir leid das ich euch so voll jammere.

Liebe Grüße Lila
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Symptome : starke Angst und Panik ( vorallem wenn ich allein sein musste) inneres zittern, muskelzucken, frieren, schüttelfrost, brennende Haut, Mandelentzündung, 2x Notaufnahme o.B.
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Vitaminemangel oder Nährstoffmangel liegt nicht vor
Borreliose o.B.
MRT HWS und BWS o.B

Irgendwann sagte mir dann der Chef und die Kollegin meines Hausarztes das ich wohl in einem Entzug stecke. Dieser könnte 6-8 Wochen dauern war die Aussage!

Meine
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Re: Opipramol Entzug ( Hilfe)

Beitrag von Ululu 69 » Dienstag, 05.06.18, 21:05

Hallo Lila,

tut mir leid, dass es dir so schlecht geht.
Ich schicke dir mal einen dicken Trost-Drücker.
:hug:

Diese abgrundtiefe Verzweiflung gehört meiner Ansicht nach auch zu den Absetzsymptomen.
Ich kenne das auch gerade sehr gut.

Es wird besser werden, es bleibt auf keinen Fall so schlecht, wie es jetzt gerade ist.
Du bist immerhin schon auf 0 und dein Gehirn hat jetzt die Möglichkeit sich nachhaltig darauf einzustellen.
Das tut es gerade und das macht Symptome.

Es ist grausam, ich weiß aber es wird vergehen.

:hug:

LG Ute
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Re: Opipramol Entzug ( Hilfe)

Beitrag von Li-la022 » Dienstag, 05.06.18, 21:07

Ululu 69 hat geschrieben:
Dienstag, 05.06.18, 21:05
Hallo Lila,

tut mir leid, dass es dir so schlecht geht.
Ich schicke dir mal einen dicken Trost-Drücker.
:hug:

Diese abgrundtiefe Verzweiflung gehört meiner Ansicht nach auch zu den Absetzsymptomen.
Ich kenne das auch gerade sehr gut.

Es wird besser werden, es bleibt auf keinen Fall so schlecht, wie es jetzt gerade ist.
Du bist immerhin schon auf 0 und dein Gehirn hat jetzt die Möglichkeit sich nachhaltig darauf einzustellen.
Das tut es gerade und das macht Symptome.

Es ist grausam, ich weiß aber es wird vergehen.

:hug:

LG Ute
Liebe Ute, danke für den Drücker und die lieben Worte.

Ich hoffe ich habe mir mit den kalten Entzug nicht selbst ein Ei ins Nest gelegt... aber ich habe es nicht anders gewusst und den Arzt vertraut... nun sitze ich hier... das schlimmste ist diese angst... darin bin ich gefangen...

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Symptome : starke Angst und Panik ( vorallem wenn ich allein sein musste) inneres zittern, muskelzucken, frieren, schüttelfrost, brennende Haut, Mandelentzündung, 2x Notaufnahme o.B.
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Re: Opipramol Entzug ( Hilfe)

Beitrag von Li-la022 » Mittwoch, 06.06.18, 19:21

Ihr lieben,

Ich bin immer noch so verzweifelt... ich fühle mich so alleine und so hilflos... habe keine Kraft mehr könnte nur noch weinen... ich bin so ungeduldig... Zweifel an allem... soll das wirklich alles vom entzug kommen?

Ich will nicht jammern... aber das zieht mich Alles so runter.

Liebe Grüße Lila
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