Klick auf das Kreuzchen um das hier auszublenden ->

Liebe ADFDler,

die Organisation des Forums durch das Team ist weiterhin eingeschränkt.

Danke an alle die sich im Rahmen der gegenseitige Selbshilfe einbringen. Bitte schaut weiter gut auf euch und unterstützt euch aktiv untereinander mit euren Erfahrungen oder Hinweisen auf lesenswerte Threads. Wenn ihr mögt und könnt, begrüßt gerne Neuankömmlinge, verlinkt die Grundlageninfos oder lasst einfach ein gutes Wort da.

Bist Du neu und weißt nicht, wie du anfangen sollst?

Registriere Dich zunächst und wähle einen Benutzernamen, der mit Deinem echten Namen möglichst wenig zu tun hat, wenn Du anonym bleiben möchtest. Du darfst als Benutzernamen keine Marken- oder Medikamentennamen verwenden. Wenn Du ganz auf Nummer sicher gehen willst, verwende am Besten auch eine Wegwerf-Emailadresse. Wenn Du genaueres wissen möchtest, lies bitte auch unsere Regeln.

Stelle Dich und Dein Anliegen dann in einem neuen Thema vor. Du kannst als neu registrierter erstmal nur im Bereich "Hier bist Du richtig" schreiben. Beachte bitte, dass der Beitrag solange unsichtbar bis jemand aus dem Team ihn freigeschaltet hat. Da wir hier viel zu tun haben, kann das eine Weile dauern.

Hier klicken, um Dich zu registrieren.

Hier klicken, um neues Thema im Bereich "Hier bist Du richtig" zu erstellen".

Bitte lest euch auch zunächst selbst in unsere grundlegende Absetzinfos ein.
Ausführlicher Artikel zu Antidepressiva absetzen
Erste Hilfe - Benzodiazepine absetzen
Erste Hilfe - Neuroleptika absetzen

Das ADFD Team

Li-la022: Opipramol Entzug ( Hilfe)

Wenn Antidepressiva abgesetzt werden, kann dies zu schweren und langwierigen Entzugserscheinungen führen. Viele Hersteller und Ärzte verharmlosen diese Problematik leider.
Li-la022
Beiträge: 407
Registriert: Samstag, 17.03.18, 11:29

Re: Opipramol Entzug ( Hilfe)

Beitrag von Li-la022 » Mittwoch, 25.04.18, 11:56

Hallo Ute,
Danke für deine Nachricht.

Das momentane innerliche zittern ist auszuhalten... direkt nach dem abprupten absetzen war es Viel schlimmer u 24h an tag. Aber es war und ist nach wie vor das Symptom was mir am meisten angst macht... meine Angst liegt darin das ich bedenken habe ob das jemals wieder aufhört... dummerweise habe ich das Symptom bei Dr Google eingegeben... und da berichten einige das sie das schon jahrelang haben... natürlich aber nicht als Symptom eines entzuges... das hat mich schon sehr beunruhigt und natürlich ist das innerliche zittern auch echt unangenehm.
Ich hoffe du behältst recht und es hört wieder vollständig auf.

Wie geht es dir denn liebe Ute?

Liebe Grüße
Lila
Diagnose Schlafstörungen / Pannikattacken

März 2017 - Dezember 2017 Opipramol 100mg verschrieben wegen der Schlafstörung
25.12 - 30.12 Reduzieren von 100mg auf 0mg ( wollte der Arzt)
ab 02.01.18 innere Unruhe, Angst, Nervosität, brennende Haut
11.01.18 wieder eindosieren von 50mg ( wollte der Arzt)
Mitte Januar Kopf MRT
zum 01.02.18 Arztwechsel da mein Hausarzt in Rente ging
03.02.18 inneres vibrieren links neben der Wirbelsäule. das vibrieren zog in die Po-Packe und in den Oberschenkel
12.02.18 neuen Arzt aufgesucht, er meint Symptome sind Psychisch Opipramol sofort auf 0mg ab 13.02.18 Escitalopram 5mg
Symprome: starkes Muskelzucken, innerliches Zittern, Schüttelfrost, Kälteschauer, Apettilosigkeit 10kg in 2 Wochen abgenommen,
16.0218 lt Arzt Escitalopram 10mg Symptome wurde immer schlimmer ab 18.02.18 wieder 5mg und ab 21.02.18 Esctialopram 0mg


Symptome : starke Angst und Panik ( vorallem wenn ich allein sein musste) inneres zittern, muskelzucken, frieren, schüttelfrost, brennende Haut, Mandelentzündung, 2x Notaufnahme o.B.
Blutbild o.B.
Schilddrüse o.B
Vitaminemangel oder Nährstoffmangel liegt nicht vor
Borreliose o.B.
MRT HWS und BWS o.B

Irgendwann sagte mir dann der Chef und die Kollegin meines Hausarztes das ich wohl in einem Entzug stecke. Dieser könnte 6-8 Wochen dauern war die Aussage!

Meine
Heute : 30Wochen opipramol 0 , 29Wochen ohne Escitalopram


10.0918 Aktuelle Symptome :
Ab und an Angst vor der Angst

Li-la022
Beiträge: 407
Registriert: Samstag, 17.03.18, 11:29

Re: Opipramol Entzug ( Hilfe)

Beitrag von Li-la022 » Donnerstag, 26.04.18, 9:56

😕
Diagnose Schlafstörungen / Pannikattacken

März 2017 - Dezember 2017 Opipramol 100mg verschrieben wegen der Schlafstörung
25.12 - 30.12 Reduzieren von 100mg auf 0mg ( wollte der Arzt)
ab 02.01.18 innere Unruhe, Angst, Nervosität, brennende Haut
11.01.18 wieder eindosieren von 50mg ( wollte der Arzt)
Mitte Januar Kopf MRT
zum 01.02.18 Arztwechsel da mein Hausarzt in Rente ging
03.02.18 inneres vibrieren links neben der Wirbelsäule. das vibrieren zog in die Po-Packe und in den Oberschenkel
12.02.18 neuen Arzt aufgesucht, er meint Symptome sind Psychisch Opipramol sofort auf 0mg ab 13.02.18 Escitalopram 5mg
Symprome: starkes Muskelzucken, innerliches Zittern, Schüttelfrost, Kälteschauer, Apettilosigkeit 10kg in 2 Wochen abgenommen,
16.0218 lt Arzt Escitalopram 10mg Symptome wurde immer schlimmer ab 18.02.18 wieder 5mg und ab 21.02.18 Esctialopram 0mg


Symptome : starke Angst und Panik ( vorallem wenn ich allein sein musste) inneres zittern, muskelzucken, frieren, schüttelfrost, brennende Haut, Mandelentzündung, 2x Notaufnahme o.B.
Blutbild o.B.
Schilddrüse o.B
Vitaminemangel oder Nährstoffmangel liegt nicht vor
Borreliose o.B.
MRT HWS und BWS o.B

Irgendwann sagte mir dann der Chef und die Kollegin meines Hausarztes das ich wohl in einem Entzug stecke. Dieser könnte 6-8 Wochen dauern war die Aussage!

Meine
Heute : 30Wochen opipramol 0 , 29Wochen ohne Escitalopram


10.0918 Aktuelle Symptome :
Ab und an Angst vor der Angst

evelinchen
Beiträge: 209
Registriert: Freitag, 25.08.17, 12:51
Hat sich bedankt: 182 Mal
Danksagung erhalten: 299 Mal

Re: Opipramol Entzug ( Hilfe)

Beitrag von evelinchen » Donnerstag, 26.04.18, 14:36

Liebe Lila ,

den Wunsch , dass die Symptome des Entzuges endlich vorbei sind , habe ich jeden Tag.
Auch ist Geduld nicht mein Ding und bei mir sind es "nur" drei Monate nach dem Absetzen.
Trotzdem glaubt man es kaum auszuhalten.

Ich wünsche dir viel Kraft und Durchhaltevermögen.

Liebe Grüße
evelinchen
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor evelinchen für den Beitrag:
Li-la022
Einnahme Johanniskraut ( Laif 900 )
01.03. - 23.03.2012
07.12. - 26.12.2015
27.02. - 12.03.2016
28.03. - 15.04.2016
11.12. - 17.12.2016
03.01. - 25.01.2017
08.06. - 14.06.2017
28.07. - 22.08.2017
Immer kalt abgesetzt
_____________________
Escitalopram 5mg
23.08. - 24.08.2017
_____________________

seit 2013 Pantoprazol
nach Bedarf
_____________________

Imap
14.06.2017
_____________________

Vitamin B Komplex 1x täglich

Vitamin B12 0,5mg
Vitamin B6 50mg
Vitamin B1 100mg
26.07. -. 05.09.2017
______________________

Opipramol 50mg
03.11.17 - 05.12.17



25mg
06.12.17 - 12.12.17

37,5mg
13.12.17 - 24.01 18

Ab 25.01.18 auf 0

Calmvalera
12.01.18 -

Li-la022
Beiträge: 407
Registriert: Samstag, 17.03.18, 11:29

Re: Opipramol Entzug ( Hilfe)

Beitrag von Li-la022 » Donnerstag, 26.04.18, 15:47

Evelinchen,

Ich bin auch in der 12. Woche nach null...
Mir ist unbegreiflich das Opipramol solche Probleme verursachen kann. .. das angeblich ein mildes AD sein soll...
Und wenn ich es im Gegensatz zu vielen Mitgliedern hier sehe habe ich es mit meinen 9 Monaten und höchstdosis 100mg gar nicht so lange eingenommen...
Es ist unvorstellbar das es wirklich " nur" Absetzsymptome sein sollen...

Diese Angst... Diese ganzen Symptome. .. ich weiß gar nicht mehr wie sich ein tag ohne beschwerden und diese angst / gedankenkarussell anfühlt.
Kein Licht am Ende des Tunnels zu sehen... nicht zu wissen wann es vorbei ist... das ist echt schlimm für mich.

Liebe Grüße
Lila
Diagnose Schlafstörungen / Pannikattacken

März 2017 - Dezember 2017 Opipramol 100mg verschrieben wegen der Schlafstörung
25.12 - 30.12 Reduzieren von 100mg auf 0mg ( wollte der Arzt)
ab 02.01.18 innere Unruhe, Angst, Nervosität, brennende Haut
11.01.18 wieder eindosieren von 50mg ( wollte der Arzt)
Mitte Januar Kopf MRT
zum 01.02.18 Arztwechsel da mein Hausarzt in Rente ging
03.02.18 inneres vibrieren links neben der Wirbelsäule. das vibrieren zog in die Po-Packe und in den Oberschenkel
12.02.18 neuen Arzt aufgesucht, er meint Symptome sind Psychisch Opipramol sofort auf 0mg ab 13.02.18 Escitalopram 5mg
Symprome: starkes Muskelzucken, innerliches Zittern, Schüttelfrost, Kälteschauer, Apettilosigkeit 10kg in 2 Wochen abgenommen,
16.0218 lt Arzt Escitalopram 10mg Symptome wurde immer schlimmer ab 18.02.18 wieder 5mg und ab 21.02.18 Esctialopram 0mg


Symptome : starke Angst und Panik ( vorallem wenn ich allein sein musste) inneres zittern, muskelzucken, frieren, schüttelfrost, brennende Haut, Mandelentzündung, 2x Notaufnahme o.B.
Blutbild o.B.
Schilddrüse o.B
Vitaminemangel oder Nährstoffmangel liegt nicht vor
Borreliose o.B.
MRT HWS und BWS o.B

Irgendwann sagte mir dann der Chef und die Kollegin meines Hausarztes das ich wohl in einem Entzug stecke. Dieser könnte 6-8 Wochen dauern war die Aussage!

Meine
Heute : 30Wochen opipramol 0 , 29Wochen ohne Escitalopram


10.0918 Aktuelle Symptome :
Ab und an Angst vor der Angst

Ululu 69
Team
Beiträge: 3743
Registriert: Donnerstag, 04.05.17, 17:43
Hat sich bedankt: 10216 Mal
Danksagung erhalten: 6265 Mal

Re: Opipramol Entzug ( Hilfe)

Beitrag von Ululu 69 » Freitag, 27.04.18, 10:42

Hallo Lila,
Li-la022 hat geschrieben:
Donnerstag, 26.04.18, 15:47
Mir ist unbegreiflich das Opipramol solche Probleme verursachen kann. .. das angeblich ein mildes AD sein soll...
Es gibt keine "milden" Antidepressiva. All diese Mittel greifen in die Gehirnchemie ein. Der Unterschied ist, dass zu den "alten" ADs wie Amitryptillin und Opipramol mehr/längere Erfahrungen vorliegen.
Es stimmt auch, dass sie teilweise weniger Probleme beim Absetzen machen als die "modernen" SSRI. Das hilft einem nur leider nicht, wenn man zu denen gehört, bei denen sie diese Probleme trotzdem machen.
Ein Einzelfall bist du da leider nicht.

Selbst Johanniskraut kann massive Absetzerscheinungen hervorrufen, wenn man es plötzlich absetzt.

Wenn man in ein so komplexes System wie unser Gehirn und Nervensystem eingreift, bringt man dort in jedem Fall ein Ungleichgewicht hinein.
Wie schnell sich ein Organismus anpassen dann ist dann individuell sehr unterschiedlich.

:hug:

LG Ute
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor Ululu 69 für den Beitrag (Insgesamt 4):
LinLinaLi-la022padmaMuryell
► Text zeigen


Hinweis:
Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.

Li-la022
Beiträge: 407
Registriert: Samstag, 17.03.18, 11:29
Hat sich bedankt: 224 Mal
Danksagung erhalten: 605 Mal

Re: Opipramol Entzug ( Hilfe)

Beitrag von Li-la022 » Freitag, 27.04.18, 11:56

Hallo Ute,
Danke für deine Nachricht.
Du hast recht... alle diese AD's haben ihr Tücken.... ich finde aber das mehr Aufklärung stattfinden sollte... ich habe Opipramol mit dem Hinweis bekommen das es mich nachts ruhiger machen sollte...da ich wirklich mächtige Ein u Durchschlafprobleme hatte. Mir wurde nicht mal gesagt das es ein AD ist geschweige denn was es für Nebenwirkungen oder Absetzbeschwerden machen kann... nun bin ich schlauer.... und weiß was es anrichtet. Trotzdem ist es unbegreiflich wie schnell soetwas verschrieben wird... Wie lange es weiter verschrieben wird... und das man von sich aus einen cut machen muss damit überhaupt einer ans absetzen denkt.....ich hoffe das es für die Zukunft mehr an die Öffentlichkeit kommt was AD 's machen. Es gibt natürlich Menschen die es zwingend brauchen. Das möchte ich auch keinen absprechen und sie sollen es auch bekommen... aber es sollte dennoch mehr aufgeklärt werden.
Liebe Grüße
Lila
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor Li-la022 für den Beitrag (Insgesamt 2):
Ululu 69Maus 66
Diagnose Schlafstörungen / Pannikattacken

März 2017 - Dezember 2017 Opipramol 100mg verschrieben wegen der Schlafstörung
25.12 - 30.12 Reduzieren von 100mg auf 0mg ( wollte der Arzt)
ab 02.01.18 innere Unruhe, Angst, Nervosität, brennende Haut
11.01.18 wieder eindosieren von 50mg ( wollte der Arzt)
Mitte Januar Kopf MRT
zum 01.02.18 Arztwechsel da mein Hausarzt in Rente ging
03.02.18 inneres vibrieren links neben der Wirbelsäule. das vibrieren zog in die Po-Packe und in den Oberschenkel
12.02.18 neuen Arzt aufgesucht, er meint Symptome sind Psychisch Opipramol sofort auf 0mg ab 13.02.18 Escitalopram 5mg
Symprome: starkes Muskelzucken, innerliches Zittern, Schüttelfrost, Kälteschauer, Apettilosigkeit 10kg in 2 Wochen abgenommen,
16.0218 lt Arzt Escitalopram 10mg Symptome wurde immer schlimmer ab 18.02.18 wieder 5mg und ab 21.02.18 Esctialopram 0mg


Symptome : starke Angst und Panik ( vorallem wenn ich allein sein musste) inneres zittern, muskelzucken, frieren, schüttelfrost, brennende Haut, Mandelentzündung, 2x Notaufnahme o.B.
Blutbild o.B.
Schilddrüse o.B
Vitaminemangel oder Nährstoffmangel liegt nicht vor
Borreliose o.B.
MRT HWS und BWS o.B

Irgendwann sagte mir dann der Chef und die Kollegin meines Hausarztes das ich wohl in einem Entzug stecke. Dieser könnte 6-8 Wochen dauern war die Aussage!

Meine
Heute : 30Wochen opipramol 0 , 29Wochen ohne Escitalopram


10.0918 Aktuelle Symptome :
Ab und an Angst vor der Angst

Eva
Beiträge: 2016
Registriert: Sonntag, 23.07.17, 13:47
Hat sich bedankt: 1860 Mal
Danksagung erhalten: 3032 Mal

Re: Opipramol Entzug ( Hilfe)

Beitrag von Eva » Freitag, 27.04.18, 12:14

Hallo,

wenn es selbst den Ärzten nicht so bewusst ist, was PP wirklich anrichten könnnen - und es ist ja nicht bei jedem der Fall, einigen sollen sie auch helfen, was es defintiv verwirrend macht - dann wird es ganz schwierig mit dem Aufklären.

Ärzte haben auch andere Wissenslücken, z. B. bei der Substituion von Vit. D, bei der Schilddrüse, der Ernährung --- nur fällt es einem da noch weniger auf, solange man nicht selbst damit zu tun hat.

Noch sind wir hier die einsamen Rufer in der Wüste, aber ein Anfang ist gemacht! :group:

LG Eva
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor Eva für den Beitrag (Insgesamt 2):
MurmelineLi-la022
Auch das geht vorbei.

Zolpidem und Bromazepam abgesetzt.
Ein halbes Jahr später kurzen Rückfall mit beidem zum Schlafen gehabt.
Anfang Juli 2018 100 mg Trimipramin - aus Verzweiflung (vielleicht auch Dummheit?) und wider besseres Wissen; es folgen starke und belastende Nebenwirkungen. Daher, und weil mir die Einnahme einfach nicht geheuer war, der Wunsch abzusetzen.
23.08.18 : Hab's bis hierher schon auf 75 mg geschafft, nun weiter ca. alle 5 Tage 1/2 Tablette = 12,5 mg weniger
06.09.18: 50 mg Trimi. erreicht - gehe nun langsamer vor.

Murmeline
Team
Beiträge: 13105
Registriert: Sonntag, 11.01.15, 13:50
Hat sich bedankt: 14643 Mal
Danksagung erhalten: 13239 Mal

Re: Opipramol Entzug ( Hilfe)

Beitrag von Murmeline » Freitag, 27.04.18, 12:32

Hallo Lila,

der Diskurs wächst ein bisschen an, immerhin. In den Hintergrundinfos sammeln wir das, vielelicht hab ich da auch schon drauf hingewiesen? Der Anfang ist gemacht, aber es ist wirklich noch viel Luft nach oben :x

Murmeline
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor Murmeline für den Beitrag (Insgesamt 2):
Ululu 69Li-la022
Erfahrung mit Psychopharmaka (Citalopram, langjährig Venlafaxin und kurzzeitig Quetiapin), seit Sommer 2012 abgesetzt
Hinweis: Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.

Dein Behandler nimmt Absetzproblematik nicht ernst? Das geht anderen auch so, siehe hier
Einer Deiner Ärzte erkennt Probleme mit Psychopharmaka an? Dann berichte doch hier

Li-la022
Beiträge: 407
Registriert: Samstag, 17.03.18, 11:29

Re: Opipramol Entzug ( Hilfe)

Beitrag von Li-la022 » Freitag, 27.04.18, 15:02

Ihr lieben,

Habt ihr schon von Menschen gehört die durch den Entzug Dauerschäden hatten bzw die Symptome nie wieder richtig weg gegangen sind?

Liebe Grüße
Lila
Diagnose Schlafstörungen / Pannikattacken

März 2017 - Dezember 2017 Opipramol 100mg verschrieben wegen der Schlafstörung
25.12 - 30.12 Reduzieren von 100mg auf 0mg ( wollte der Arzt)
ab 02.01.18 innere Unruhe, Angst, Nervosität, brennende Haut
11.01.18 wieder eindosieren von 50mg ( wollte der Arzt)
Mitte Januar Kopf MRT
zum 01.02.18 Arztwechsel da mein Hausarzt in Rente ging
03.02.18 inneres vibrieren links neben der Wirbelsäule. das vibrieren zog in die Po-Packe und in den Oberschenkel
12.02.18 neuen Arzt aufgesucht, er meint Symptome sind Psychisch Opipramol sofort auf 0mg ab 13.02.18 Escitalopram 5mg
Symprome: starkes Muskelzucken, innerliches Zittern, Schüttelfrost, Kälteschauer, Apettilosigkeit 10kg in 2 Wochen abgenommen,
16.0218 lt Arzt Escitalopram 10mg Symptome wurde immer schlimmer ab 18.02.18 wieder 5mg und ab 21.02.18 Esctialopram 0mg


Symptome : starke Angst und Panik ( vorallem wenn ich allein sein musste) inneres zittern, muskelzucken, frieren, schüttelfrost, brennende Haut, Mandelentzündung, 2x Notaufnahme o.B.
Blutbild o.B.
Schilddrüse o.B
Vitaminemangel oder Nährstoffmangel liegt nicht vor
Borreliose o.B.
MRT HWS und BWS o.B

Irgendwann sagte mir dann der Chef und die Kollegin meines Hausarztes das ich wohl in einem Entzug stecke. Dieser könnte 6-8 Wochen dauern war die Aussage!

Meine
Heute : 30Wochen opipramol 0 , 29Wochen ohne Escitalopram


10.0918 Aktuelle Symptome :
Ab und an Angst vor der Angst

padma
Team
Beiträge: 15147
Registriert: Sonntag, 06.01.13, 17:04
Hat sich bedankt: 37214 Mal
Danksagung erhalten: 19858 Mal

Re: Opipramol Entzug ( Hilfe)

Beitrag von padma » Samstag, 28.04.18, 22:44

hallo Lila, :)

es gibt Langzeitbetroffene, die auch nach vielen Jahren noch Symptome haben.
Es gibt jedoch keinerlei Belege für dauerhafte Schädigungen.
Wir gehen davon aus, dass aufgrund der Neuroplastzität das ZNS sich selbst wieder heilen kann.

Selbst bei den Schwerstbetroffenen bessert sich der Zustand nach und nach.
Ob sich immer alles zu 100 % zurückbildet kann man jedoch auch nicht sicher sagen. Eine Sensibilität des ZNS kann wahrscheinlich zurückbleiben.

liebe Grüsse,
padma
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor padma für den Beitrag (Insgesamt 3):
MurmelineLi-la022LinLina
Diagnose: somatoforme Schmerzstörung ,Fibromyalgie
seit 2002 Fluoxetin zur Schmerztherapie

Quasi - Kaltentzug 2012, Wiedereindosierung, schleiche im :schnecke: Tempo aus
Absetzverlauf:
► Text zeigen
1.07.2018: 0,2 mg :schnecke:


Neu: Infos rund um Antidepressiva, Absetzen, Umgang mit Entzug
: https://adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=18&t=15490


Hinweis:
Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.


Ich bin vorübergehend nicht im Forum aktiv und habe daher meine PN Funktion abgeschaltet. Bitte wendet euch aktuell bei Moderationsangelegenheiten an Murmeline oder Ululu 69

Li-la022
Beiträge: 407
Registriert: Samstag, 17.03.18, 11:29

Re: Opipramol Entzug ( Hilfe)

Beitrag von Li-la022 » Samstag, 28.04.18, 22:51

Hallo Padma.
Vielen lieben Dank für deine Antwort☺

Bei all dem Symptomen fällt es einen wirklich manchmal schwer zu glauben das das alles wieder weg gehen würde... Vorallem weil diese so schnell wechseln oder sich ineinander vermischen...

Ich hoffe das beste das alles wieder wird wie früher.

Schönen Abend
Lila
Diagnose Schlafstörungen / Pannikattacken

März 2017 - Dezember 2017 Opipramol 100mg verschrieben wegen der Schlafstörung
25.12 - 30.12 Reduzieren von 100mg auf 0mg ( wollte der Arzt)
ab 02.01.18 innere Unruhe, Angst, Nervosität, brennende Haut
11.01.18 wieder eindosieren von 50mg ( wollte der Arzt)
Mitte Januar Kopf MRT
zum 01.02.18 Arztwechsel da mein Hausarzt in Rente ging
03.02.18 inneres vibrieren links neben der Wirbelsäule. das vibrieren zog in die Po-Packe und in den Oberschenkel
12.02.18 neuen Arzt aufgesucht, er meint Symptome sind Psychisch Opipramol sofort auf 0mg ab 13.02.18 Escitalopram 5mg
Symprome: starkes Muskelzucken, innerliches Zittern, Schüttelfrost, Kälteschauer, Apettilosigkeit 10kg in 2 Wochen abgenommen,
16.0218 lt Arzt Escitalopram 10mg Symptome wurde immer schlimmer ab 18.02.18 wieder 5mg und ab 21.02.18 Esctialopram 0mg


Symptome : starke Angst und Panik ( vorallem wenn ich allein sein musste) inneres zittern, muskelzucken, frieren, schüttelfrost, brennende Haut, Mandelentzündung, 2x Notaufnahme o.B.
Blutbild o.B.
Schilddrüse o.B
Vitaminemangel oder Nährstoffmangel liegt nicht vor
Borreliose o.B.
MRT HWS und BWS o.B

Irgendwann sagte mir dann der Chef und die Kollegin meines Hausarztes das ich wohl in einem Entzug stecke. Dieser könnte 6-8 Wochen dauern war die Aussage!

Meine
Heute : 30Wochen opipramol 0 , 29Wochen ohne Escitalopram


10.0918 Aktuelle Symptome :
Ab und an Angst vor der Angst

padma
Team
Beiträge: 15147
Registriert: Sonntag, 06.01.13, 17:04
Hat sich bedankt: 37214 Mal
Danksagung erhalten: 19858 Mal

Re: Opipramol Entzug ( Hilfe)

Beitrag von padma » Samstag, 28.04.18, 23:11

liebe Lila, :)

gerade das, dass die Symptome so wechseln, sich mischen etc. ist für mich ein Beleg dafür, dass kein bleibender Schaden entstanden ist, sondern dass es sich um funktionelle Störungen handelt.

Wenn etwas "kaputt" wäre, wäre das Symptom dauerhaft.

liebe Grüsse,
padma
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor padma für den Beitrag (Insgesamt 2):
Li-la022Ululu 69
Diagnose: somatoforme Schmerzstörung ,Fibromyalgie
seit 2002 Fluoxetin zur Schmerztherapie

Quasi - Kaltentzug 2012, Wiedereindosierung, schleiche im :schnecke: Tempo aus
Absetzverlauf:
► Text zeigen
1.07.2018: 0,2 mg :schnecke:


Neu: Infos rund um Antidepressiva, Absetzen, Umgang mit Entzug
: https://adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=18&t=15490


Hinweis:
Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.


Ich bin vorübergehend nicht im Forum aktiv und habe daher meine PN Funktion abgeschaltet. Bitte wendet euch aktuell bei Moderationsangelegenheiten an Murmeline oder Ululu 69

Li-la022
Beiträge: 407
Registriert: Samstag, 17.03.18, 11:29

Re: Opipramol Entzug ( Hilfe)

Beitrag von Li-la022 » Samstag, 28.04.18, 23:40

Danke Padma das beruhigt mich ein wenig...
Ich hoffe du behältst recht und es wird alles wieder vollständig wie früher.
Und ich hoffe ich bin bald durch mit dem entzug.

Liebe Grüße Lila
Diagnose Schlafstörungen / Pannikattacken

März 2017 - Dezember 2017 Opipramol 100mg verschrieben wegen der Schlafstörung
25.12 - 30.12 Reduzieren von 100mg auf 0mg ( wollte der Arzt)
ab 02.01.18 innere Unruhe, Angst, Nervosität, brennende Haut
11.01.18 wieder eindosieren von 50mg ( wollte der Arzt)
Mitte Januar Kopf MRT
zum 01.02.18 Arztwechsel da mein Hausarzt in Rente ging
03.02.18 inneres vibrieren links neben der Wirbelsäule. das vibrieren zog in die Po-Packe und in den Oberschenkel
12.02.18 neuen Arzt aufgesucht, er meint Symptome sind Psychisch Opipramol sofort auf 0mg ab 13.02.18 Escitalopram 5mg
Symprome: starkes Muskelzucken, innerliches Zittern, Schüttelfrost, Kälteschauer, Apettilosigkeit 10kg in 2 Wochen abgenommen,
16.0218 lt Arzt Escitalopram 10mg Symptome wurde immer schlimmer ab 18.02.18 wieder 5mg und ab 21.02.18 Esctialopram 0mg


Symptome : starke Angst und Panik ( vorallem wenn ich allein sein musste) inneres zittern, muskelzucken, frieren, schüttelfrost, brennende Haut, Mandelentzündung, 2x Notaufnahme o.B.
Blutbild o.B.
Schilddrüse o.B
Vitaminemangel oder Nährstoffmangel liegt nicht vor
Borreliose o.B.
MRT HWS und BWS o.B

Irgendwann sagte mir dann der Chef und die Kollegin meines Hausarztes das ich wohl in einem Entzug stecke. Dieser könnte 6-8 Wochen dauern war die Aussage!

Meine
Heute : 30Wochen opipramol 0 , 29Wochen ohne Escitalopram


10.0918 Aktuelle Symptome :
Ab und an Angst vor der Angst

Li-la022
Beiträge: 407
Registriert: Samstag, 17.03.18, 11:29
Hat sich bedankt: 224 Mal
Danksagung erhalten: 605 Mal

Re: Opipramol Entzug ( Hilfe)

Beitrag von Li-la022 » Montag, 30.04.18, 11:01

Meine lieben....

Heute gebe ich mal wieder ein kleines Update...

Vorher möchte ich mich bei all den lieben Mitgliedern bedanken welche mich auf meinen Weg begleiten und Unterstützen.

Die letzte Woche verlief eigentlich wirklich ganz gut... ich habe immer mal noch nachts beim aufwachen dieses innere zittern... auch grübel ich noch hin und wieder und ab und an hatte ich auch noch Angst... aber alles im allen war es doch wieder etwas besser wie die Woche zuvor. Irgendwie habe ich es geschafft mich wieder zu fangen... und ich glaube auch das indirekte Eingeständnis meiner Therapeutin hat mir wieder ein wenig Ruhe und Sicherheit verschafft.

Heute bin ich das erste mal wieder für 4 Tage nachts alleine. Das beschäftigt mich und macht mir auch noch angst... warum kann ich nicht sagen... tagsüber stört es mich im Moment gar nicht alleine zu sein... aber nachts habe ich so meine Probleme damit. Ich muss aber dazu sagen das ich auch vor dem Entzug durch meine Panikattacken welche hauptsächlich nachts kommen nie gerne alleine war... aber es ist durch den Entzug und dessen Symptome jetzt um einiges schlimmer als vorher.
Vielleicht brauche ich erst wieder Erfolgserlebnisse das alles gut geht .. mir nichts passieren wird und wenn Symptome kommen ich ja weiß was es ist... ich hoffe mir gelingt es ruhig an die Nächte ran zu gehen. Drückt mir bitte die Daumen dafür!

Liebe grüße
Lila
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor Li-la022 für den Beitrag (Insgesamt 3):
JamiepadmaMaus 66
Diagnose Schlafstörungen / Pannikattacken

März 2017 - Dezember 2017 Opipramol 100mg verschrieben wegen der Schlafstörung
25.12 - 30.12 Reduzieren von 100mg auf 0mg ( wollte der Arzt)
ab 02.01.18 innere Unruhe, Angst, Nervosität, brennende Haut
11.01.18 wieder eindosieren von 50mg ( wollte der Arzt)
Mitte Januar Kopf MRT
zum 01.02.18 Arztwechsel da mein Hausarzt in Rente ging
03.02.18 inneres vibrieren links neben der Wirbelsäule. das vibrieren zog in die Po-Packe und in den Oberschenkel
12.02.18 neuen Arzt aufgesucht, er meint Symptome sind Psychisch Opipramol sofort auf 0mg ab 13.02.18 Escitalopram 5mg
Symprome: starkes Muskelzucken, innerliches Zittern, Schüttelfrost, Kälteschauer, Apettilosigkeit 10kg in 2 Wochen abgenommen,
16.0218 lt Arzt Escitalopram 10mg Symptome wurde immer schlimmer ab 18.02.18 wieder 5mg und ab 21.02.18 Esctialopram 0mg


Symptome : starke Angst und Panik ( vorallem wenn ich allein sein musste) inneres zittern, muskelzucken, frieren, schüttelfrost, brennende Haut, Mandelentzündung, 2x Notaufnahme o.B.
Blutbild o.B.
Schilddrüse o.B
Vitaminemangel oder Nährstoffmangel liegt nicht vor
Borreliose o.B.
MRT HWS und BWS o.B

Irgendwann sagte mir dann der Chef und die Kollegin meines Hausarztes das ich wohl in einem Entzug stecke. Dieser könnte 6-8 Wochen dauern war die Aussage!

Meine
Heute : 30Wochen opipramol 0 , 29Wochen ohne Escitalopram


10.0918 Aktuelle Symptome :
Ab und an Angst vor der Angst

Jamie
Beiträge: 15562
Registriert: Montag, 04.02.13, 22:37
Hat sich bedankt: 19218 Mal
Danksagung erhalten: 25319 Mal

Re: Opipramol Entzug ( Hilfe)

Beitrag von Jamie » Montag, 30.04.18, 12:45

Hallo Li-la, :)

ich habe dir im persönlichen Austausch darauf geantwortet.

Grüße
Jamie
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor Jamie für den Beitrag:
Li-la022
...........SIGNATUR...............


:arrow: Eure Mithilfe ist gefragt - wer benutzt die Wasserlösemethode?


:!: mein Erfahrungsbericht (AD absetzen / erzwung. Kaltentzug / SSRI / Akathisie): viewtopic.php?f=51&t=12478


Meine PN-Funktion ist deaktiviert. Ich danke für euer Verständnis.

-----------------------------

Infos über mich:
► Text zeigen

Li-la022
Beiträge: 407
Registriert: Samstag, 17.03.18, 11:29

Re: Opipramol Entzug ( Hilfe)

Beitrag von Li-la022 » Montag, 30.04.18, 13:49

Danke Jamie, ich habe dir dort geantwortet.
Diagnose Schlafstörungen / Pannikattacken

März 2017 - Dezember 2017 Opipramol 100mg verschrieben wegen der Schlafstörung
25.12 - 30.12 Reduzieren von 100mg auf 0mg ( wollte der Arzt)
ab 02.01.18 innere Unruhe, Angst, Nervosität, brennende Haut
11.01.18 wieder eindosieren von 50mg ( wollte der Arzt)
Mitte Januar Kopf MRT
zum 01.02.18 Arztwechsel da mein Hausarzt in Rente ging
03.02.18 inneres vibrieren links neben der Wirbelsäule. das vibrieren zog in die Po-Packe und in den Oberschenkel
12.02.18 neuen Arzt aufgesucht, er meint Symptome sind Psychisch Opipramol sofort auf 0mg ab 13.02.18 Escitalopram 5mg
Symprome: starkes Muskelzucken, innerliches Zittern, Schüttelfrost, Kälteschauer, Apettilosigkeit 10kg in 2 Wochen abgenommen,
16.0218 lt Arzt Escitalopram 10mg Symptome wurde immer schlimmer ab 18.02.18 wieder 5mg und ab 21.02.18 Esctialopram 0mg


Symptome : starke Angst und Panik ( vorallem wenn ich allein sein musste) inneres zittern, muskelzucken, frieren, schüttelfrost, brennende Haut, Mandelentzündung, 2x Notaufnahme o.B.
Blutbild o.B.
Schilddrüse o.B
Vitaminemangel oder Nährstoffmangel liegt nicht vor
Borreliose o.B.
MRT HWS und BWS o.B

Irgendwann sagte mir dann der Chef und die Kollegin meines Hausarztes das ich wohl in einem Entzug stecke. Dieser könnte 6-8 Wochen dauern war die Aussage!

Meine
Heute : 30Wochen opipramol 0 , 29Wochen ohne Escitalopram


10.0918 Aktuelle Symptome :
Ab und an Angst vor der Angst

Li-la022
Beiträge: 407
Registriert: Samstag, 17.03.18, 11:29
Hat sich bedankt: 224 Mal
Danksagung erhalten: 605 Mal

Re: Opipramol Entzug ( Hilfe)

Beitrag von Li-la022 » Samstag, 05.05.18, 12:37

Ihr lieben,
ich habe es geschafft, die 4 Nächte allein habe ich überstanden und ich muss sagen es war besser als erwartet...
Ich konnte gut schlafen und die Angst hielt sich in Grenzen. Ich traue mich noch gar nicht darüber zu freuen... die nächste Nachtschicht kommt bestimmt. :frust:

Ansonsten und ich möchte es auf KEINEN FALL beschreien, geht es mir derzeit gut.
Die Angst hält sich in Grenzen und ich kann mich wieder über / auf Sachen freuen.
Das innere Zittern habe ich immer noch ab und an, vorallem merke ich es aber wenn ich Ruhe habe. Das macht mir immer noch wirklich Angst, nicht das mir was passiert, aber Angst, das es nie wieder weg geht.

Am Mittwoch habe ich meine nächste Therapiestunde, mein Tagebuch führe ich bis dahin fort und ich hoffe das meine Therapeutin dann darauß was schlussfolgern kann. In Moment freue ich mich auf die Therapiestunde, weil ich das Gefühl habe das mir schon das darüber reden gut tut und natürlich weil ich die Hoffnung habe das mit der Therapie einiges anders wird.

Irgendwie habe ich das Gefühl das der Entzug mich sehr mitgenommen hast und mich auch jetzt in der Zeit wo es mir besser geht noch ordentlich beschäftigt. Ich fühle mich da irgendwie traumatisiert und habe Angst das es doch nochmal viel schlimmer werden könnte. :cry: :cry: :cry:
Das beschäftigt mich arg. hatte jemand das gleiche?

Liebe Grüße
Lila
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor Li-la022 für den Beitrag (Insgesamt 2):
Ululu 69Black-Hannah
Diagnose Schlafstörungen / Pannikattacken

März 2017 - Dezember 2017 Opipramol 100mg verschrieben wegen der Schlafstörung
25.12 - 30.12 Reduzieren von 100mg auf 0mg ( wollte der Arzt)
ab 02.01.18 innere Unruhe, Angst, Nervosität, brennende Haut
11.01.18 wieder eindosieren von 50mg ( wollte der Arzt)
Mitte Januar Kopf MRT
zum 01.02.18 Arztwechsel da mein Hausarzt in Rente ging
03.02.18 inneres vibrieren links neben der Wirbelsäule. das vibrieren zog in die Po-Packe und in den Oberschenkel
12.02.18 neuen Arzt aufgesucht, er meint Symptome sind Psychisch Opipramol sofort auf 0mg ab 13.02.18 Escitalopram 5mg
Symprome: starkes Muskelzucken, innerliches Zittern, Schüttelfrost, Kälteschauer, Apettilosigkeit 10kg in 2 Wochen abgenommen,
16.0218 lt Arzt Escitalopram 10mg Symptome wurde immer schlimmer ab 18.02.18 wieder 5mg und ab 21.02.18 Esctialopram 0mg


Symptome : starke Angst und Panik ( vorallem wenn ich allein sein musste) inneres zittern, muskelzucken, frieren, schüttelfrost, brennende Haut, Mandelentzündung, 2x Notaufnahme o.B.
Blutbild o.B.
Schilddrüse o.B
Vitaminemangel oder Nährstoffmangel liegt nicht vor
Borreliose o.B.
MRT HWS und BWS o.B

Irgendwann sagte mir dann der Chef und die Kollegin meines Hausarztes das ich wohl in einem Entzug stecke. Dieser könnte 6-8 Wochen dauern war die Aussage!

Meine
Heute : 30Wochen opipramol 0 , 29Wochen ohne Escitalopram


10.0918 Aktuelle Symptome :
Ab und an Angst vor der Angst

Ululu 69
Team
Beiträge: 3743
Registriert: Donnerstag, 04.05.17, 17:43
Hat sich bedankt: 10216 Mal
Danksagung erhalten: 6265 Mal

Re: Opipramol Entzug ( Hilfe)

Beitrag von Ululu 69 » Samstag, 05.05.18, 14:44

Hallo Lila,

super, dass du die Tage alleine überstanden hast.
:hug:
Das stärkt doch sicher auch dein Selbstvertrauen.

Die Zeit des Entzugs ist für viele eine schwere Zeit, die lange nachwirkt. Gerade das sich noch gar nicht freuen können und immer noch etwas schlimmes erwarten, beschreiben viele hier.
Das ist auch nachvollziehbar, finde ich.

Ich glaube, dass due Zeit dir da helfen wird. Es muss nach und nach wieder selbstverständlicher werden, dass es dir gut geht oder du zumindest klar kommst.

Aber wenn ich mir deine Entwicklung betrachte, bin ich sehr zuversichtlich, dass du auch das noch schaffst.

:hug:

LG Ute
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor Ululu 69 für den Beitrag:
padma
► Text zeigen


Hinweis:
Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.

Li-la022
Beiträge: 407
Registriert: Samstag, 17.03.18, 11:29
Hat sich bedankt: 224 Mal
Danksagung erhalten: 605 Mal

Re: Opipramol Entzug ( Hilfe)

Beitrag von Li-la022 » Samstag, 05.05.18, 15:23

Vielen Dank liebe Ute für deine Mut machenden Worte.

Du hast recht man muss sich erst wieder was zutrauen und daran gewöhnen das es einen wieder gut/besser geht. Die Angst vor der Angst wird sicher wieder weniger wenn man merkt das weniger Rückschläge kommen.

Ihr lieben habt mich immer so gut aufgebaut. Vielen dank!

Liebe grüße
Lila
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor Li-la022 für den Beitrag:
Ululu 69
Diagnose Schlafstörungen / Pannikattacken

März 2017 - Dezember 2017 Opipramol 100mg verschrieben wegen der Schlafstörung
25.12 - 30.12 Reduzieren von 100mg auf 0mg ( wollte der Arzt)
ab 02.01.18 innere Unruhe, Angst, Nervosität, brennende Haut
11.01.18 wieder eindosieren von 50mg ( wollte der Arzt)
Mitte Januar Kopf MRT
zum 01.02.18 Arztwechsel da mein Hausarzt in Rente ging
03.02.18 inneres vibrieren links neben der Wirbelsäule. das vibrieren zog in die Po-Packe und in den Oberschenkel
12.02.18 neuen Arzt aufgesucht, er meint Symptome sind Psychisch Opipramol sofort auf 0mg ab 13.02.18 Escitalopram 5mg
Symprome: starkes Muskelzucken, innerliches Zittern, Schüttelfrost, Kälteschauer, Apettilosigkeit 10kg in 2 Wochen abgenommen,
16.0218 lt Arzt Escitalopram 10mg Symptome wurde immer schlimmer ab 18.02.18 wieder 5mg und ab 21.02.18 Esctialopram 0mg


Symptome : starke Angst und Panik ( vorallem wenn ich allein sein musste) inneres zittern, muskelzucken, frieren, schüttelfrost, brennende Haut, Mandelentzündung, 2x Notaufnahme o.B.
Blutbild o.B.
Schilddrüse o.B
Vitaminemangel oder Nährstoffmangel liegt nicht vor
Borreliose o.B.
MRT HWS und BWS o.B

Irgendwann sagte mir dann der Chef und die Kollegin meines Hausarztes das ich wohl in einem Entzug stecke. Dieser könnte 6-8 Wochen dauern war die Aussage!

Meine
Heute : 30Wochen opipramol 0 , 29Wochen ohne Escitalopram


10.0918 Aktuelle Symptome :
Ab und an Angst vor der Angst

Li-la022
Beiträge: 407
Registriert: Samstag, 17.03.18, 11:29

Re: Opipramol Entzug ( Hilfe)

Beitrag von Li-la022 » Mittwoch, 09.05.18, 18:55

Hallo Ihr Lieben,

heute möchte ich mal wieder was von mir hören lassen.

Erst einmal vielen Dank an alle die mir hier immer Antworten und Mut machen. Das baut mich wirklich sehr auf und hilft mir!

Was soll ich sagen, in Moment und das traue ich mir fast gar nicht auszusprechen geht es mir ganz gut.
Ich stehe mir immer wieder selbst im weg was die Angst angeht und dieses innere Zittern ist nach wie vor da, hauptsächtlich wenn ich nachts oder am morgen auf wache... es fühlt sich an als würde ein Motor in mir starten... Ich habe heute mit meiner Therapeutin gesprochen sie meinte das es schon sein kann wenn ich von der entspannung auf anspannung kommen und adrenalin freigesetzt wird um den neuen tag zu starten, gefährlich stuft sie es wohl nicht ein, eher das ich es wahrscheinlich stärker wahrnehme, weil ich ja eh auf alles achte was passiert.
ich empfinde es nach wie vor als sehr unangenehm... und wie gesagt ich habe angst das das nicht wieder weg geht.
Ich kann auch überhaupt nicht mehr Einschätzen ob das noch was mit dem Entzug zu tun hat. Was meint ihr?

Ich hoffe euch gehts auch allen soweit gut.
Alles liebe
Lila
Diagnose Schlafstörungen / Pannikattacken

März 2017 - Dezember 2017 Opipramol 100mg verschrieben wegen der Schlafstörung
25.12 - 30.12 Reduzieren von 100mg auf 0mg ( wollte der Arzt)
ab 02.01.18 innere Unruhe, Angst, Nervosität, brennende Haut
11.01.18 wieder eindosieren von 50mg ( wollte der Arzt)
Mitte Januar Kopf MRT
zum 01.02.18 Arztwechsel da mein Hausarzt in Rente ging
03.02.18 inneres vibrieren links neben der Wirbelsäule. das vibrieren zog in die Po-Packe und in den Oberschenkel
12.02.18 neuen Arzt aufgesucht, er meint Symptome sind Psychisch Opipramol sofort auf 0mg ab 13.02.18 Escitalopram 5mg
Symprome: starkes Muskelzucken, innerliches Zittern, Schüttelfrost, Kälteschauer, Apettilosigkeit 10kg in 2 Wochen abgenommen,
16.0218 lt Arzt Escitalopram 10mg Symptome wurde immer schlimmer ab 18.02.18 wieder 5mg und ab 21.02.18 Esctialopram 0mg


Symptome : starke Angst und Panik ( vorallem wenn ich allein sein musste) inneres zittern, muskelzucken, frieren, schüttelfrost, brennende Haut, Mandelentzündung, 2x Notaufnahme o.B.
Blutbild o.B.
Schilddrüse o.B
Vitaminemangel oder Nährstoffmangel liegt nicht vor
Borreliose o.B.
MRT HWS und BWS o.B

Irgendwann sagte mir dann der Chef und die Kollegin meines Hausarztes das ich wohl in einem Entzug stecke. Dieser könnte 6-8 Wochen dauern war die Aussage!

Meine
Heute : 30Wochen opipramol 0 , 29Wochen ohne Escitalopram


10.0918 Aktuelle Symptome :
Ab und an Angst vor der Angst

Antworten