Klick auf das Kreuzchen um das hier auszublenden ->

Liebe ADFDler,

Es geht auf Weihnachten und das Jahresende zu. Ein Teil des Teams nutzt diese Zeit für Selbstfürsorge und wird nicht oder kaum präsent sein.

Wir wünschen euch schöne Weihnachten, einen guten Rutsch und eine möglichst symptomarme Zeit.

Es gibt Änderungen im Team und damit in der Organisation des Forums. Bitte beachtet diese Info:
https://adfd.org/austausch/viewtopic.ph ... 71#p283171

Bitte schaut daher gegenseitig gut auf euch und unterstützt euch aktiv untereinander mit euren Erfahrungen oder Hinweisen auf lesenswerte Threads. Wenn ihr mögt und könnt, begrüßt gerne Neuankömmlinge, verlinkt die Grundlageninfos oder lasst einfach ein gutes Wort da.

Bist Du neu und weißt nicht, wie du anfangen sollst?

Registriere Dich zunächst und wähle einen Benutzernamen, der mit Deinem echten Namen möglichst wenig zu tun hat, wenn Du anonym bleiben möchtest. Du darfst als Benutzernamen keine Marken- oder Medikamentennamen verwenden. Wenn Du ganz auf Nummer sicher gehen willst, verwende am Besten auch eine Wegwerf-Emailadresse. Wenn Du genaueres wissen möchtest, lies bitte auch unsere Regeln.

Stelle Dich und Dein Anliegen dann in einem neuen Thema vor. Du kannst als neu registrierter erstmal nur im Bereich "Hier bist Du richtig" schreiben. Beachte bitte, dass der Beitrag solange unsichtbar bis jemand aus dem Team ihn freigeschaltet hat. Das kann eine Weile dauern.

Hier klicken, um Dich zu registrieren.

Hier klicken, um neues Thema im Bereich "Hier bist Du richtig" zu erstellen".

Bitte lest euch auch zunächst selbst in unsere grundlegende Absetzinfos ein.
Ausführlicher Artikel zu Antidepressiva absetzen
Erste Hilfe - Benzodiazepine absetzen
Erste Hilfe - Neuroleptika absetzen

Das ADFD Team

vita: Absetzen von Fluoxetin

Wenn Antidepressiva abgesetzt werden, kann dies zu schweren und langwierigen Entzugserscheinungen führen. Viele Hersteller und Ärzte verharmlosen diese Problematik leider.
vita
Beiträge: 68
Registriert: Montag, 03.07.17, 1:18
Hat sich bedankt: 47 Mal
Danksagung erhalten: 51 Mal

Re: Absetzen von Fluoxetin

Beitrag von vita » Samstag, 16.06.18, 17:03

Hallo zusammen, :)

Seit knapp 10 Tagen bin ich nun auf 2,5 mg und es ist ein auf und ab 8-)
10 Tage klingen total wenig, mir kommen sie jedoch viel, viel länger vor. Liegt wohl am Entzug und an der vielen Zeit die ich oft habe. Ab Juli hab ich endlich nach 5 Monaten Suche eine Festanstellung, so fällt der finanzielle Druck und habe dann wieder Struktur im Tagesablauf, was denke für mich sehr wichtig ist.

Symptomemässig habe ich seit paar Tagen mit stärkeren Magen Darmbeschwerden zu kämpfen, mit Durchfall, etwas Kräftezehrend, bin eh schon immer kaputt. Psychisch hab ich oft so Alles egal Zustände u. ein Ich-gehör-nicht-in diese-Welt-Gefühl, furchtbar :vomit: Gefühlte Depressionsschübe.

Dem Entzug nicht völlig Raum zu geben und sich den Symptomen hinzugeben, ist denke grad das Beste jetzt. Gehe Ende Juni 1 Woche in die Berge zum Wandern, keine Ahnung ob ich da was gebacken bekomme, aber RAUS aus der Stadt, dann will ich endlich umziehen, meine Wohnung ist zu groß, zu teuer u. zu laut und dann der neue job.
Das sind viele positive Ereignisse, die mich ermutigen weiter zu machen und stark zu bleiben u. nicht wieder aufzudosieren, was ich eh keines Falles machen werde, aber eben in dem ganzen einen Sinn zu sehen.
Allen viel Kraft und ein hoffe schönes Wochenende.
Grüße, vita.
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor vita für den Beitrag:
padma
Diagnose Depression seit ca. 2000 oder schon viel länger, keine langfristige Medikation, jedoch immer wieder in Psychotherapie, aber in keiner guten. AD habe ich kurzfristig einige probiert, jedoch nach wenigen Tagen wegen starker Nebenwirkung gleich abgesetzt.

Seit Anfang 2014 Fluoxetin 20 -40 mg und endlich eine gute Psychotherapeutin!
zwischendurch(2017) 2 Monate auf Citalopram 40 mg umgestiegen (völlig ohne Probleme) da Fluoxetinwirkung sehr nach gelassen hatte, dann doch wieder nach kurzer Zeit umgestiegen, da Fluoxetin besser vertragen und da ich von Citalopram in kurzer Zeit viel zugenommen habe. Der Wunsch mit den Medikamenten aufzuhören ist groß, mein Psychiater rät mir strikt ab. Eigenes absetzen von 20 mg auf 0 mg, natürlich ging das in die Hose und habe nach 1 Woche wieder eindosiert.

Okt.2017 - Feb 2018, 10 mg Fluoxetin, habe inzwischen fast 20 kg zugenommen.

März 2018, 5 mg
14.-18.03.18, 0 mg :?
Gut das ich mitunter bei meinen Recherchen auf Euch stoße und ich entscheide mich für ein langsameres abdosieren.
seit 19.03.2018 wieder auf 2,5 mg ein dosiert, dann auf 5 mg da sehr schlecht gefühlt
02.04.18 auf ca. 7,5 mg, so denke erstmal o.k., von der Ausgangsdosis 10 mg war das doch zu schnelles abdosieren.

omega 3 zur Unterstützung, Magnesium, Vitamin d3, Passionsblume, Ibuprofen bei zu starken Muskelschmerzen

Absetz-Verlauf:
13.04.18 ---- 5 mg, fühle mich so viel besser als mit 7,5 mg, habe wohl zu viel hochdosiert
______________Symptome: Durchfall, Muskelschmerzen, ab und an starke Kopfschmerzen, starker Durst, sehr gereizt

25.04.18 ---- 4 mg,
______________Symptome: psychisch gut, stabil, starke Rückenschmerzen u. Muskeln generell verkrampft, ab und an Durchfall, Gedächtnisprobleme, noch mehr wie sonst.

08.05.18------ 4,5 mg,
_______________wieder etwas hoch dosiert, da sehr starke Muskelschmerzen.

15.05.18 ------ 4 mg

22.05.18 ----- 3,5 mg
Muskelschmerzen sind weniger, Magen besser, dafür ziemlich nebeliges Gefühl, antriebslos u. lustlos. Sehr zäh alles. Würde es am liebsten ganz weglassen.

28.05.18 ---------3 mg

06.06.18 --------2,5 mg (10 ml)
Muskelschmerzen nun fast weg! Gedankenkarussel, nehme weiter an Gewicht zu :(
starke Magenprobleme mit Durchfall

20.06.18 -------2,25 mg (9 ml)

27.06.18 ------2 mg
ziemlich schlapp, Stimmung oft depressiv, lustlos, Magen spinnt, wirr und depersonalisiert


13.07.18 auf 3 mg aufdosiert.
, neuer job, privater Stress, psychisch unstabil, depressiv.

21.07.18-----2,75 mg da psychisch keine Besserung, ehet alles schlimmer, magen darm spielt verrückt, krämpfe, durchfall ( vielleicht doch ein Virus), psyche sehr unstabil

28.07.18 ----2,9 mg wegen starker psychischer Belastung

seit 07.08.18 auf 0 mg------ bin in einer psychosomatischen Klinik für voraussichtlich 6 Wochen,da privat viel passiert. Ärzte sind sich hier einig das in der Dosis ein punktgenaues dosieren nicht mehr möglich ist mit der Wasserlösemethode, da sich die Substanz nie genau verteilt, und man so nie weiß wieviel von der Substanz man nun zu sich nimmt. Ich soll es nun doch einfach weglassen. Finde das ziemlich logisch und stimmig und stimme zu.
Mir geht es heute, 3. Woche auf 0 wirklich gut, sehr viel besser als mit 2,9 mg. Noch schlapp oft, aber sonst mental und körperlich immer besser. Ich hoffe sehr das es so bleibt ...



:fly:

vita
Beiträge: 68
Registriert: Montag, 03.07.17, 1:18

Re: Absetzen von Fluoxetin

Beitrag von vita » Montag, 18.06.18, 13:05

Hallo,

hmmm finde es bisschen schade das der Austausch hier eher stockend bis gar nicht stattfindet. Fühle mich hier etwas wie beim Tagebuchschreiben. Wäre eigentlich schön wenn selbst betroffene die das kennen u. hier lesen oder grade durchmachen ihre Meinungen und Erfahrung kundtun. Sonst ist das eher Sinnfrei für mich hier...
Kann man natürlich nicht verzwingen.

Das Wochenende war echt schlimm, psycho auf und ab ohne Ende. Das strengt am Meisten an, diese ständigen Stimmungseinstürze aus dem nichts ins Bodenlose tiefste Depression.
Verstehe gerade zu gut, wenn manch einer hier aufgibt und wieder eindosiert.
Wenn das so weiter geht, bricht meine Beziehung bald vollends zusammen. Ist für jeden Partner echt ne Zumutung, kann man nicht anders sagen.
:vomit:
Liebe Grüße u. thanx for sharing
Diagnose Depression seit ca. 2000 oder schon viel länger, keine langfristige Medikation, jedoch immer wieder in Psychotherapie, aber in keiner guten. AD habe ich kurzfristig einige probiert, jedoch nach wenigen Tagen wegen starker Nebenwirkung gleich abgesetzt.

Seit Anfang 2014 Fluoxetin 20 -40 mg und endlich eine gute Psychotherapeutin!
zwischendurch(2017) 2 Monate auf Citalopram 40 mg umgestiegen (völlig ohne Probleme) da Fluoxetinwirkung sehr nach gelassen hatte, dann doch wieder nach kurzer Zeit umgestiegen, da Fluoxetin besser vertragen und da ich von Citalopram in kurzer Zeit viel zugenommen habe. Der Wunsch mit den Medikamenten aufzuhören ist groß, mein Psychiater rät mir strikt ab. Eigenes absetzen von 20 mg auf 0 mg, natürlich ging das in die Hose und habe nach 1 Woche wieder eindosiert.

Okt.2017 - Feb 2018, 10 mg Fluoxetin, habe inzwischen fast 20 kg zugenommen.

März 2018, 5 mg
14.-18.03.18, 0 mg :?
Gut das ich mitunter bei meinen Recherchen auf Euch stoße und ich entscheide mich für ein langsameres abdosieren.
seit 19.03.2018 wieder auf 2,5 mg ein dosiert, dann auf 5 mg da sehr schlecht gefühlt
02.04.18 auf ca. 7,5 mg, so denke erstmal o.k., von der Ausgangsdosis 10 mg war das doch zu schnelles abdosieren.

omega 3 zur Unterstützung, Magnesium, Vitamin d3, Passionsblume, Ibuprofen bei zu starken Muskelschmerzen

Absetz-Verlauf:
13.04.18 ---- 5 mg, fühle mich so viel besser als mit 7,5 mg, habe wohl zu viel hochdosiert
______________Symptome: Durchfall, Muskelschmerzen, ab und an starke Kopfschmerzen, starker Durst, sehr gereizt

25.04.18 ---- 4 mg,
______________Symptome: psychisch gut, stabil, starke Rückenschmerzen u. Muskeln generell verkrampft, ab und an Durchfall, Gedächtnisprobleme, noch mehr wie sonst.

08.05.18------ 4,5 mg,
_______________wieder etwas hoch dosiert, da sehr starke Muskelschmerzen.

15.05.18 ------ 4 mg

22.05.18 ----- 3,5 mg
Muskelschmerzen sind weniger, Magen besser, dafür ziemlich nebeliges Gefühl, antriebslos u. lustlos. Sehr zäh alles. Würde es am liebsten ganz weglassen.

28.05.18 ---------3 mg

06.06.18 --------2,5 mg (10 ml)
Muskelschmerzen nun fast weg! Gedankenkarussel, nehme weiter an Gewicht zu :(
starke Magenprobleme mit Durchfall

20.06.18 -------2,25 mg (9 ml)

27.06.18 ------2 mg
ziemlich schlapp, Stimmung oft depressiv, lustlos, Magen spinnt, wirr und depersonalisiert


13.07.18 auf 3 mg aufdosiert.
, neuer job, privater Stress, psychisch unstabil, depressiv.

21.07.18-----2,75 mg da psychisch keine Besserung, ehet alles schlimmer, magen darm spielt verrückt, krämpfe, durchfall ( vielleicht doch ein Virus), psyche sehr unstabil

28.07.18 ----2,9 mg wegen starker psychischer Belastung

seit 07.08.18 auf 0 mg------ bin in einer psychosomatischen Klinik für voraussichtlich 6 Wochen,da privat viel passiert. Ärzte sind sich hier einig das in der Dosis ein punktgenaues dosieren nicht mehr möglich ist mit der Wasserlösemethode, da sich die Substanz nie genau verteilt, und man so nie weiß wieviel von der Substanz man nun zu sich nimmt. Ich soll es nun doch einfach weglassen. Finde das ziemlich logisch und stimmig und stimme zu.
Mir geht es heute, 3. Woche auf 0 wirklich gut, sehr viel besser als mit 2,9 mg. Noch schlapp oft, aber sonst mental und körperlich immer besser. Ich hoffe sehr das es so bleibt ...



:fly:

Neale
Beiträge: 203
Registriert: Sonntag, 12.11.17, 16:09
Hat sich bedankt: 97 Mal
Danksagung erhalten: 103 Mal

Re: Absetzen von Fluoxetin

Beitrag von Neale » Montag, 18.06.18, 13:44

Hi Vita, ich lese ein bisschen mit ;-)

Ich verstehe sehr gut was dir passiert beim Absetzen und es macht mich auch ziemlich fertig. Ich habe jedoch manchmal schöne Fenster und ich freue mich auf die Realität wenn ich komplett weg bin von dem Medikament. Versuche einfach durchzuhalten, wenn bei mir gar nichts mehr geht nehme ich 1mg Tavor aber dass ist noch nicht vorgekommen. Ich lebe den Zustand dann lieber durch und mein Gehirn kann sich an die Dosis gewöhnen als erneut mit Pillen einzugreifen. Ich will auch nicht wieder eindosieren, da das Fluoxetin auch bei 10mg sch :censored: war und mir eher schlecht als gut tat. Deswegen ist das aufdosieren keine Option. Ggbf um die schlimmen Absetzsymptome abzufangen aber ich werde unter keinen Umständen zurück auf 10mg. Ich denke ich bin einfach mega sensibel bei Medikamenten und ich habe schon bei 2mg Fluoxetin den Effekt den viele bei 10mg haben. Deswegen werde ich da in Zukunft aufpassen. Ich habe heute morgen auch gedacht, da ich mich recht wach und gut gefühlt habe einfach mal das Fluoxetin wegzulassen. Es fühlte sich richtig an. Als würde das Problem eher vom Fluoxetin kommen. Ich kann mir aber auch gut vorstellen, dass es dann nach ein paar Tagen losgeht mit Depressivität, Ängstlichkeit, Dissoziation etc...Ich will da auch nicht längerfristige Symptome riskieren. Mein nächstes Ziel wird auf 1,5mg zu gehen, damit ich nur noch eine Spritze benutzen muss und nicht zwei :D Ich mache jetzt weiterhin erstmal Pause und schaue wie es sich in den nächsten Wochen entwickelt. Das soweit.

LG Neale
Zuletzt geändert von padma am Montag, 18.06.18, 17:43, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Kraftausdruck mit Smiley versehen
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor Neale für den Beitrag (Insgesamt 3):
padmavitaMurmeline
Waehren eines Krankenhausaufenthaltes eingestellt auf Fluoxetin:

6. April 2017 Start mit 5mg Fluoxetin
11. April 2017 10mg Fluoxetin
20. April 2017 20mg Fluoxetin
5. Juli 2017 10mg Fluoxetin aufgrund Hypomanie, starker Unruhe und Bewegungsdrang und starker kuenstlicher Euphorie
12. November 2017 7,5 mg Fluoxetin
11. Dezember 2017 5mg Fluoxetin
1. Februar 2018 2,5 mg Fluoxetin (Aktuell 2,5mg)
15. Maerz 2018 1,5mg Fluoxetin
2. Mai 2018 1,7mg Fluoxetin Aufgrund starken Tiefs, persönlichem Trouble, Dissoziation und Anspannung
5.Mai 2018 1,55mg Fluoxetin aufgrund euphorisierung und erregungszuständen wieder runter. Mein Körper reagiert mega sensibel auf den Wirkstoff und die erhöhung war zu groß. Hoffe es passiert nichts allzuschlimmes mehr.
6.Mai 2018 1,56 mg war mit der Spritze einfacher einzunehmen. Also nun auf 1,56mg. Effekt ist immer noch stark.
3. August 2018 1,5mg Reduktion whop whop
12. September 2018 Wechsel auf 1,5mg Kapseln extra hergestellt von Apotheke
5.November 2018. 1,5mg Kapseln 1A Pharma.

vita
Beiträge: 68
Registriert: Montag, 03.07.17, 1:18
Hat sich bedankt: 47 Mal
Danksagung erhalten: 51 Mal

Re: Absetzen von Fluoxetin

Beitrag von vita » Dienstag, 19.06.18, 12:07

Hallo Neale,

verfolge deine feeds auch, haben ja nen ähnlichen Ausgangspunkt, was Medikament u. Dosis angeht, ich nehme sie nur schon über 4 Jahre. Heute gehts mir Gott sei Dank schon besser. Die letzten 2 Tage waren übel. Habe das Gefühl in den höheren Bereichen war der körperliche Entzug im Vordergrund, da ging es mir psychisch besser, nun bei 2,5 mg, fängt die Psyche an zu "spinnen". Bei mir kommen grade auch viele Dinge hoch, die ich dachte verarbeitet zu haben. Habe Gott sei Dank heute kurzfristig einen Termin bei meiner Psychotherapeutin bekommen. Da war ich schon seit Monaten nicht, bringt mir sicher wieder etwas Struktur u. Ordnung in mein Gefühls -und Gehirnwirrwarr.

Machst du denn eine Psychotherapie o. a.?

Aber ja, ich freue mich auch unheimlich auf ein ungefiltertes, Medikamenten freies Dasein. :)
Wieder ausgehen, auf ein Konzert und endlich mal wieder ein Moskau Mule o. kaltes Bier.
Habe ja in dem Sinne kein Alkoholproblem, aber Alkohol geht grad gar nicht. Klar mit der Grunderkrankung ist Alkohol immer mit Vorsicht zu genießen , ich rede auch nur von einem Genussgetränk.
Diese Dinge u. andere vor Augen, geben Kraft aus und durchzuhalten. Hilft ja nix.
Und wir wachsen an den neuen, wenn auch nicht schönen Erfahrungen gerade.

Viele Grüße Dir,
vita. :wink:
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor vita für den Beitrag (Insgesamt 3):
MurmelineNealepadma
Diagnose Depression seit ca. 2000 oder schon viel länger, keine langfristige Medikation, jedoch immer wieder in Psychotherapie, aber in keiner guten. AD habe ich kurzfristig einige probiert, jedoch nach wenigen Tagen wegen starker Nebenwirkung gleich abgesetzt.

Seit Anfang 2014 Fluoxetin 20 -40 mg und endlich eine gute Psychotherapeutin!
zwischendurch(2017) 2 Monate auf Citalopram 40 mg umgestiegen (völlig ohne Probleme) da Fluoxetinwirkung sehr nach gelassen hatte, dann doch wieder nach kurzer Zeit umgestiegen, da Fluoxetin besser vertragen und da ich von Citalopram in kurzer Zeit viel zugenommen habe. Der Wunsch mit den Medikamenten aufzuhören ist groß, mein Psychiater rät mir strikt ab. Eigenes absetzen von 20 mg auf 0 mg, natürlich ging das in die Hose und habe nach 1 Woche wieder eindosiert.

Okt.2017 - Feb 2018, 10 mg Fluoxetin, habe inzwischen fast 20 kg zugenommen.

März 2018, 5 mg
14.-18.03.18, 0 mg :?
Gut das ich mitunter bei meinen Recherchen auf Euch stoße und ich entscheide mich für ein langsameres abdosieren.
seit 19.03.2018 wieder auf 2,5 mg ein dosiert, dann auf 5 mg da sehr schlecht gefühlt
02.04.18 auf ca. 7,5 mg, so denke erstmal o.k., von der Ausgangsdosis 10 mg war das doch zu schnelles abdosieren.

omega 3 zur Unterstützung, Magnesium, Vitamin d3, Passionsblume, Ibuprofen bei zu starken Muskelschmerzen

Absetz-Verlauf:
13.04.18 ---- 5 mg, fühle mich so viel besser als mit 7,5 mg, habe wohl zu viel hochdosiert
______________Symptome: Durchfall, Muskelschmerzen, ab und an starke Kopfschmerzen, starker Durst, sehr gereizt

25.04.18 ---- 4 mg,
______________Symptome: psychisch gut, stabil, starke Rückenschmerzen u. Muskeln generell verkrampft, ab und an Durchfall, Gedächtnisprobleme, noch mehr wie sonst.

08.05.18------ 4,5 mg,
_______________wieder etwas hoch dosiert, da sehr starke Muskelschmerzen.

15.05.18 ------ 4 mg

22.05.18 ----- 3,5 mg
Muskelschmerzen sind weniger, Magen besser, dafür ziemlich nebeliges Gefühl, antriebslos u. lustlos. Sehr zäh alles. Würde es am liebsten ganz weglassen.

28.05.18 ---------3 mg

06.06.18 --------2,5 mg (10 ml)
Muskelschmerzen nun fast weg! Gedankenkarussel, nehme weiter an Gewicht zu :(
starke Magenprobleme mit Durchfall

20.06.18 -------2,25 mg (9 ml)

27.06.18 ------2 mg
ziemlich schlapp, Stimmung oft depressiv, lustlos, Magen spinnt, wirr und depersonalisiert


13.07.18 auf 3 mg aufdosiert.
, neuer job, privater Stress, psychisch unstabil, depressiv.

21.07.18-----2,75 mg da psychisch keine Besserung, ehet alles schlimmer, magen darm spielt verrückt, krämpfe, durchfall ( vielleicht doch ein Virus), psyche sehr unstabil

28.07.18 ----2,9 mg wegen starker psychischer Belastung

seit 07.08.18 auf 0 mg------ bin in einer psychosomatischen Klinik für voraussichtlich 6 Wochen,da privat viel passiert. Ärzte sind sich hier einig das in der Dosis ein punktgenaues dosieren nicht mehr möglich ist mit der Wasserlösemethode, da sich die Substanz nie genau verteilt, und man so nie weiß wieviel von der Substanz man nun zu sich nimmt. Ich soll es nun doch einfach weglassen. Finde das ziemlich logisch und stimmig und stimme zu.
Mir geht es heute, 3. Woche auf 0 wirklich gut, sehr viel besser als mit 2,9 mg. Noch schlapp oft, aber sonst mental und körperlich immer besser. Ich hoffe sehr das es so bleibt ...



:fly:

Neale
Beiträge: 203
Registriert: Sonntag, 12.11.17, 16:09
Hat sich bedankt: 97 Mal
Danksagung erhalten: 103 Mal

Re: Absetzen von Fluoxetin

Beitrag von Neale » Dienstag, 19.06.18, 13:55

Ich denke auch, dass jetzt im niedrigen Bereich die psychischen Symptome wieder vermehrt rauskommen. Mir fehlt die Dämpfung und zusätzlich kommen die Absetzsymptome. Ich habe habe Fluoxetin nur ein halbes Jahr genommen und setze schon seit 8 Monaten ab. Meine Psychiaterin hier sagte ich könnte die 10mg einfach weglassen. Hätte ich das getan, dann wäre ich vermutlich richtig eingebrochen. Hat mein Vertrauen in sie ein bisschen zerstört, sie ist auch gleichzeitig meine Psychotherapeutin...Man ist wirklich zu viel auf sich alleine gestellt beim Absetzen. Wenige kennen sich aus, helfen tut nichts wirklich, es ist unschön...Ich werde nicht nochmal so blind vertrauen. Jetzt bin ich schlauer. Ich fange ab September wieder richtig mit Psychotherapie an. Finde ich gut, dass du wieder Psychotherapie machst. Ich freue mich auch sowas von auf ein ungefiltertes dasein!

LG Neale
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor Neale für den Beitrag (Insgesamt 3):
Jamiepadmavita
Waehren eines Krankenhausaufenthaltes eingestellt auf Fluoxetin:

6. April 2017 Start mit 5mg Fluoxetin
11. April 2017 10mg Fluoxetin
20. April 2017 20mg Fluoxetin
5. Juli 2017 10mg Fluoxetin aufgrund Hypomanie, starker Unruhe und Bewegungsdrang und starker kuenstlicher Euphorie
12. November 2017 7,5 mg Fluoxetin
11. Dezember 2017 5mg Fluoxetin
1. Februar 2018 2,5 mg Fluoxetin (Aktuell 2,5mg)
15. Maerz 2018 1,5mg Fluoxetin
2. Mai 2018 1,7mg Fluoxetin Aufgrund starken Tiefs, persönlichem Trouble, Dissoziation und Anspannung
5.Mai 2018 1,55mg Fluoxetin aufgrund euphorisierung und erregungszuständen wieder runter. Mein Körper reagiert mega sensibel auf den Wirkstoff und die erhöhung war zu groß. Hoffe es passiert nichts allzuschlimmes mehr.
6.Mai 2018 1,56 mg war mit der Spritze einfacher einzunehmen. Also nun auf 1,56mg. Effekt ist immer noch stark.
3. August 2018 1,5mg Reduktion whop whop
12. September 2018 Wechsel auf 1,5mg Kapseln extra hergestellt von Apotheke
5.November 2018. 1,5mg Kapseln 1A Pharma.

vita
Beiträge: 68
Registriert: Montag, 03.07.17, 1:18

Re: Absetzen von Fluoxetin

Beitrag von vita » Dienstag, 19.06.18, 20:55

Mit Psychiatern habe ich leider auch keine guten Erfahrungen. Habe zuletzt noch 2 weitere konsultiert, die eine meinte das selbe, ab 10 mg einfach absetzen, die andere meinte, fluexetin verschreibt sie gar nicht mehr, wegen der vielen Nebenwirkungen, da gäbe es besseres, wegen absetzen war sie voll wischi waschi, mitm Messer teilen, wenn nicht mehr teilbar weglassen. Und auch sonst keine Hilfestellung, nach 5 min war das Gespräch beendet.
Mein Hausarzt ist etwas emphatischer u. meinte gaanz langsam runter u. meinte ich soll im Winter o. Frühjahr in die Reha, zum wieder fit werden. Immerhin. Vielleicht nicht so blöd.
Deswegen bin ich hier, tut gut mit Gleichgesinnten bezüglich ADs sich auszutauschen.

Psychotherapie ist extrem wichtig, finde ich und ein Plan nach dem Absetzen. Strukturierter Tag, genug Schlaf und Sport, Sport, Bewegung, auf sich achten. Da ist noch viel Arbeit zur Genesung, das Umsetzen mein ich.
Gut das du im September anfängst, wenn möglich wäre früher, jetzt, besser. Gehst du dann zu jemand anderen, Psychotherapie mäßig?
Meine hat vom Absetzen auch keine Ahnung, ist aber auch keine Psychiaterin, aber von Depression und menschlich, emphatisch., zuverlässig, war aber auch ne längere Suche, bis ich da jemand für mich passendes gefunden hatte. :(
Grüße :)
Diagnose Depression seit ca. 2000 oder schon viel länger, keine langfristige Medikation, jedoch immer wieder in Psychotherapie, aber in keiner guten. AD habe ich kurzfristig einige probiert, jedoch nach wenigen Tagen wegen starker Nebenwirkung gleich abgesetzt.

Seit Anfang 2014 Fluoxetin 20 -40 mg und endlich eine gute Psychotherapeutin!
zwischendurch(2017) 2 Monate auf Citalopram 40 mg umgestiegen (völlig ohne Probleme) da Fluoxetinwirkung sehr nach gelassen hatte, dann doch wieder nach kurzer Zeit umgestiegen, da Fluoxetin besser vertragen und da ich von Citalopram in kurzer Zeit viel zugenommen habe. Der Wunsch mit den Medikamenten aufzuhören ist groß, mein Psychiater rät mir strikt ab. Eigenes absetzen von 20 mg auf 0 mg, natürlich ging das in die Hose und habe nach 1 Woche wieder eindosiert.

Okt.2017 - Feb 2018, 10 mg Fluoxetin, habe inzwischen fast 20 kg zugenommen.

März 2018, 5 mg
14.-18.03.18, 0 mg :?
Gut das ich mitunter bei meinen Recherchen auf Euch stoße und ich entscheide mich für ein langsameres abdosieren.
seit 19.03.2018 wieder auf 2,5 mg ein dosiert, dann auf 5 mg da sehr schlecht gefühlt
02.04.18 auf ca. 7,5 mg, so denke erstmal o.k., von der Ausgangsdosis 10 mg war das doch zu schnelles abdosieren.

omega 3 zur Unterstützung, Magnesium, Vitamin d3, Passionsblume, Ibuprofen bei zu starken Muskelschmerzen

Absetz-Verlauf:
13.04.18 ---- 5 mg, fühle mich so viel besser als mit 7,5 mg, habe wohl zu viel hochdosiert
______________Symptome: Durchfall, Muskelschmerzen, ab und an starke Kopfschmerzen, starker Durst, sehr gereizt

25.04.18 ---- 4 mg,
______________Symptome: psychisch gut, stabil, starke Rückenschmerzen u. Muskeln generell verkrampft, ab und an Durchfall, Gedächtnisprobleme, noch mehr wie sonst.

08.05.18------ 4,5 mg,
_______________wieder etwas hoch dosiert, da sehr starke Muskelschmerzen.

15.05.18 ------ 4 mg

22.05.18 ----- 3,5 mg
Muskelschmerzen sind weniger, Magen besser, dafür ziemlich nebeliges Gefühl, antriebslos u. lustlos. Sehr zäh alles. Würde es am liebsten ganz weglassen.

28.05.18 ---------3 mg

06.06.18 --------2,5 mg (10 ml)
Muskelschmerzen nun fast weg! Gedankenkarussel, nehme weiter an Gewicht zu :(
starke Magenprobleme mit Durchfall

20.06.18 -------2,25 mg (9 ml)

27.06.18 ------2 mg
ziemlich schlapp, Stimmung oft depressiv, lustlos, Magen spinnt, wirr und depersonalisiert


13.07.18 auf 3 mg aufdosiert.
, neuer job, privater Stress, psychisch unstabil, depressiv.

21.07.18-----2,75 mg da psychisch keine Besserung, ehet alles schlimmer, magen darm spielt verrückt, krämpfe, durchfall ( vielleicht doch ein Virus), psyche sehr unstabil

28.07.18 ----2,9 mg wegen starker psychischer Belastung

seit 07.08.18 auf 0 mg------ bin in einer psychosomatischen Klinik für voraussichtlich 6 Wochen,da privat viel passiert. Ärzte sind sich hier einig das in der Dosis ein punktgenaues dosieren nicht mehr möglich ist mit der Wasserlösemethode, da sich die Substanz nie genau verteilt, und man so nie weiß wieviel von der Substanz man nun zu sich nimmt. Ich soll es nun doch einfach weglassen. Finde das ziemlich logisch und stimmig und stimme zu.
Mir geht es heute, 3. Woche auf 0 wirklich gut, sehr viel besser als mit 2,9 mg. Noch schlapp oft, aber sonst mental und körperlich immer besser. Ich hoffe sehr das es so bleibt ...



:fly:

vita
Beiträge: 68
Registriert: Montag, 03.07.17, 1:18

Re: vita: Absetzen von Fluoxetin

Beitrag von vita » Montag, 09.07.18, 23:25

Hi Neale, wie läufst denn bei Dir? Hast du zwischenzeitlich wiedet abdosiert?
LG vita
Diagnose Depression seit ca. 2000 oder schon viel länger, keine langfristige Medikation, jedoch immer wieder in Psychotherapie, aber in keiner guten. AD habe ich kurzfristig einige probiert, jedoch nach wenigen Tagen wegen starker Nebenwirkung gleich abgesetzt.

Seit Anfang 2014 Fluoxetin 20 -40 mg und endlich eine gute Psychotherapeutin!
zwischendurch(2017) 2 Monate auf Citalopram 40 mg umgestiegen (völlig ohne Probleme) da Fluoxetinwirkung sehr nach gelassen hatte, dann doch wieder nach kurzer Zeit umgestiegen, da Fluoxetin besser vertragen und da ich von Citalopram in kurzer Zeit viel zugenommen habe. Der Wunsch mit den Medikamenten aufzuhören ist groß, mein Psychiater rät mir strikt ab. Eigenes absetzen von 20 mg auf 0 mg, natürlich ging das in die Hose und habe nach 1 Woche wieder eindosiert.

Okt.2017 - Feb 2018, 10 mg Fluoxetin, habe inzwischen fast 20 kg zugenommen.

März 2018, 5 mg
14.-18.03.18, 0 mg :?
Gut das ich mitunter bei meinen Recherchen auf Euch stoße und ich entscheide mich für ein langsameres abdosieren.
seit 19.03.2018 wieder auf 2,5 mg ein dosiert, dann auf 5 mg da sehr schlecht gefühlt
02.04.18 auf ca. 7,5 mg, so denke erstmal o.k., von der Ausgangsdosis 10 mg war das doch zu schnelles abdosieren.

omega 3 zur Unterstützung, Magnesium, Vitamin d3, Passionsblume, Ibuprofen bei zu starken Muskelschmerzen

Absetz-Verlauf:
13.04.18 ---- 5 mg, fühle mich so viel besser als mit 7,5 mg, habe wohl zu viel hochdosiert
______________Symptome: Durchfall, Muskelschmerzen, ab und an starke Kopfschmerzen, starker Durst, sehr gereizt

25.04.18 ---- 4 mg,
______________Symptome: psychisch gut, stabil, starke Rückenschmerzen u. Muskeln generell verkrampft, ab und an Durchfall, Gedächtnisprobleme, noch mehr wie sonst.

08.05.18------ 4,5 mg,
_______________wieder etwas hoch dosiert, da sehr starke Muskelschmerzen.

15.05.18 ------ 4 mg

22.05.18 ----- 3,5 mg
Muskelschmerzen sind weniger, Magen besser, dafür ziemlich nebeliges Gefühl, antriebslos u. lustlos. Sehr zäh alles. Würde es am liebsten ganz weglassen.

28.05.18 ---------3 mg

06.06.18 --------2,5 mg (10 ml)
Muskelschmerzen nun fast weg! Gedankenkarussel, nehme weiter an Gewicht zu :(
starke Magenprobleme mit Durchfall

20.06.18 -------2,25 mg (9 ml)

27.06.18 ------2 mg
ziemlich schlapp, Stimmung oft depressiv, lustlos, Magen spinnt, wirr und depersonalisiert


13.07.18 auf 3 mg aufdosiert.
, neuer job, privater Stress, psychisch unstabil, depressiv.

21.07.18-----2,75 mg da psychisch keine Besserung, ehet alles schlimmer, magen darm spielt verrückt, krämpfe, durchfall ( vielleicht doch ein Virus), psyche sehr unstabil

28.07.18 ----2,9 mg wegen starker psychischer Belastung

seit 07.08.18 auf 0 mg------ bin in einer psychosomatischen Klinik für voraussichtlich 6 Wochen,da privat viel passiert. Ärzte sind sich hier einig das in der Dosis ein punktgenaues dosieren nicht mehr möglich ist mit der Wasserlösemethode, da sich die Substanz nie genau verteilt, und man so nie weiß wieviel von der Substanz man nun zu sich nimmt. Ich soll es nun doch einfach weglassen. Finde das ziemlich logisch und stimmig und stimme zu.
Mir geht es heute, 3. Woche auf 0 wirklich gut, sehr viel besser als mit 2,9 mg. Noch schlapp oft, aber sonst mental und körperlich immer besser. Ich hoffe sehr das es so bleibt ...



:fly:

vita
Beiträge: 68
Registriert: Montag, 03.07.17, 1:18

Re: vita: Absetzen von Fluoxetin

Beitrag von vita » Freitag, 13.07.18, 0:15

Hallo zusammen,
ich bräuchte dringend einen Rat. Mir geht es psychisch einfach nicht gut. Mein Leben und Umfeld ist grade sehr unstabil, seit 2 Wochen ein neuer, anspruchsvoller job, habe da grade 6 Wochen Intensivschulung, mein Hirn qualmt, schwer das alles aufzunehmen in meinem jetzigen Zustand, wäre auch ohne Absetzen schon anstrengend. Meine Beziehung ist grade echt angeschlagen, nicht nur, aber auch durch meine extremen Stimmungseinbrüche. Ich kann meine Gefühle grade nicht einordnen, fühle mich ständig allein und verlassen, furchtbar. Körperlich echt schlapp, und nehme seit dem Absetzen vermehrt an Gewicht zu, hab eh schon soviel zugenommen. Auch ein großer Grund, weg von den Pillen!

Bin nun seit über 3 Wochen auf 2 mg Fluoxetin. Seit ca. 4 mg habe ich den ätzenden depressiven, depersonalisierten Zustand.
Soll ich das so weiter aushalten? Wird das besser? Oder wieder auf 5 mg hoch gehen, da ging es mir echt gut , und ein paar Monate warten, bis sich alles im job eingespielt hat, die Beziehung geklärt ist. Bei mir bricht privat grad vieles ein und ist unstabil.
Absetzen verschieben und hoch dosieren? Oder weiter durch ziehen, aushalten ohne Rücksicht auf Vetluste aber mit Ziel gen 0 mg?
Weiß nicht was ich machen soll.

Etwas verzweifelt,
Grüße vita. :cry:

vita
Beiträge: 68
Registriert: Montag, 03.07.17, 1:18

Re: vita: Absetzen von Fluoxetin

Beitrag von vita » Freitag, 13.07.18, 0:25

... meine Tendenz und Vernunft sagt hochdosieren und pausieren bis stabiler alles. Falls ja, wie viel soll ich hoch gehen vernünftiger weise?

Danke fürs lesen. :( :bettzeit: lg

Anikke
Beiträge: 874
Registriert: Mittwoch, 05.07.17, 7:20
Hat sich bedankt: 216 Mal
Danksagung erhalten: 1992 Mal

Re: vita: Absetzen von Fluoxetin

Beitrag von Anikke » Freitag, 13.07.18, 6:20

guten morgen vita,
ui du bist ja extrem schnell unterwegs mit dem absetzen..
ich kenne diese ungeduld, das zeug schnell loswerden zu wollen, sehr gut. du hast mein absolutes Verständnis.
aber leider kommt anscheinend bei deinem tempo das ZNS nicht mit.
ich würde dir wirklich raten, etwas mit der Dosis raufzugehen, dich darauf zu stabilisieren und dann wirklich nur alle 6 Wochen 10% der letzten Dosis auszuschleichen.
Fluoxetin hat ja auch noch so eine lange halbwertszeit, da sind so schnelle Schritte glaube ich kontraproduktiv..
liebe grüße anikke
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor Anikke für den Beitrag (Insgesamt 3):
vitapadmacarlotta
► Text zeigen

vita
Beiträge: 68
Registriert: Montag, 03.07.17, 1:18

Re: vita: Absetzen von Fluoxetin

Beitrag von vita » Freitag, 13.07.18, 16:14

Liebe Anikke,
danke für deine Antwort :) . Ich bin heute auf 3 mg hoch gegangen, mal schauen ob das die Tage besser wird und pausiere etwas mit dem Absetzen.
Ein schönes we dir und lg vita

carlotta
Beiträge: 3053
Registriert: Dienstag, 17.04.12, 16:10
Hat sich bedankt: 6860 Mal
Danksagung erhalten: 6879 Mal

Re: vita: Absetzen von Fluoxetin

Beitrag von carlotta » Freitag, 13.07.18, 22:35

Hallo Vita,

kann mich Anikke :) nur anschließen, es ergibt bei einem Mittel mit solch langer Halbwertszeit überhaupt keinen Sinn, in so raschen Schritten zu reduzieren, das kommt einem Kaltentzug gefährlich nahe. Der Körper hat ja den neuen Spiegel nicht annähernd erreicht, während Du schon jeweils den nächsten Schritt gehst. :o

Das langsame Abdosieren hat ja u. a. den Sinn, noch weitgehend alltagskompatibel zu bleiben, was ja bei Deinem Vorgehen gar nicht möglich ist.

Ich denke auch, eine leichte Aufdosierung könnte zur Stabilisierung beitragen. Ich würde dann auch etwas zuwarten (und nicht gleich wieder weiter aufdosieren); es kann etwas dauern, bis die Erhöhung greift, zudem sind zu schnelle/großschrittige Erhöhungen genauso kontraproduktiv wie zu schnelle Reduktionen, da beide das ZNS extrem fordern.

Erst wenn Du Dich einige Zeit stabilisieren konntest, solltet Du weiter ausschleichen, aber um einiges behutsamer als bisher, speziell im Bereich gegen null, wo das ZNS i. d. R. noch viel stärker reagiert. Zudem bist Du durch den Arbeitsstress gerade zusätzlich stark gefordert. Ich denke, da ist es vernünftig, auf einer Baustelle einen Gang runterzuschalten.

Liebe Grüße
Carlotta
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor carlotta für den Beitrag (Insgesamt 2):
padmavita
"For the illicit drugs, we call this process addiction. For the prescribed medications, we call this process therapeutic." (Robert Whitaker)


"We need to stop harming each other in the false name of medicine."(Monica Cassani)

vita
Beiträge: 68
Registriert: Montag, 03.07.17, 1:18

Absetzen von Fluoxetin

Beitrag von vita » Samstag, 14.07.18, 1:12

Hallo Carlotta,
Danke für Deine Antwort. Sind dann die 3 mg auch zuviel? Hab heute statt 2 mg eben 3 mg genommen. Ich werde nun auf jeden Fall mit der Dosis pausieren . Dies ist mein 1. Absetzen nach 4 Jahren ssri. Ein furchtbarer, quälender Zustand. Und habe eben auch 0 Erfahrung damit :(

Eine gute Nacht dir,
liebe Grüße,
vita :)

carlotta
Beiträge: 3053
Registriert: Dienstag, 17.04.12, 16:10
Hat sich bedankt: 6860 Mal
Danksagung erhalten: 6879 Mal

Re: vita: Absetzen von Fluoxetin

Beitrag von carlotta » Samstag, 14.07.18, 12:54

Hallo Vita,

würde bei den 3 mg erst mal bleiben und nicht so viel ändern gerade. Ist auch vertretbar mit der Dosis, denke ich, da Du durch das schnelle Reduzieren ohnehin vom Spiegel noch lange nicht auf der bisherigen Dosis angekommen warst.

Liebe Grüße und baldige Stabilisierung
Carlotta
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor carlotta für den Beitrag (Insgesamt 2):
padmavita
"For the illicit drugs, we call this process addiction. For the prescribed medications, we call this process therapeutic." (Robert Whitaker)


"We need to stop harming each other in the false name of medicine."(Monica Cassani)

vita
Beiträge: 68
Registriert: Montag, 03.07.17, 1:18
Hat sich bedankt: 47 Mal
Danksagung erhalten: 51 Mal

Re: vita: Absetzen von Fluoxetin

Beitrag von vita » Samstag, 14.07.18, 14:50

Hallo Carlotta,

Ja bleib dann mal ne Weile auf 3 mg. Werde berichten ob sichs dann stabilisiert mit der Zeit und pausiere erstmal mit dem abdosieren. Danke für deine Meinung und Rat und ein schönes, sonniges we Dir!!

Ganz liebe Grüße
Vita :)
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor vita für den Beitrag (Insgesamt 2):
carlottaUlulu 69

vita
Beiträge: 68
Registriert: Montag, 03.07.17, 1:18

Absetzen von Fluoxetin

Beitrag von vita » Donnerstag, 19.07.18, 22:10

Hallo,
kurzes upgrade,
seit meiner Aufdosierung auf 3 mg fühl ich mich psychisch furchtbar. Depressiv, hoffnungslos, furchtbar. Körperlich gehts jedoch etwas besser. Bin grade auf einer Intensivschulung mit lauter fremden Leuten, logisch, für einen neuen job und seit ner Woche weg von zu Hause in nem Hotel. Dies und die anspruchsvolle Schulung ziehen mich extrem runter, auch weil mir die Thematik überhaupt nicht liegt und gefällt. Brauch aber das Geld vom job und hab grad keine Alternative, leider.
Ich hoffe die Stimmung entspannt sich, damit ich wieder Land seh.

Die Hitze hier im Süden ist zudem grade unerträglich.
:vomit:
alles sch :censored:

viele Grüße,
vita :zombie:

Linna
Beiträge: 30
Registriert: Samstag, 09.06.18, 7:25
Hat sich bedankt: 33 Mal
Danksagung erhalten: 16 Mal

Re: vita: Absetzen von Fluoxetin

Beitrag von Linna » Freitag, 20.07.18, 11:11

Hallo Vita,

ich leider auch gerade sehr unter Absetzsymptomen. Ich finde auch, dass die bei Hitze umso schlimmer werden. Ich glaube man muss wirklich mit Wochen und Monaten rechnen bis es besser wird. Habe auch vor 4 Wochen wieder aufdosiert und bin noch lange nicht stabil.

Liebe Grüße und versuch dich zu entspannen, immerhin ist bei dir der Schlaf nicht betroffen, das ist bei mir das schlimmste.

Linna
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor Linna für den Beitrag:
vita
Vor 4 Jahren wegen Depression und Zwangsgedanken zunächst 2 Wochen Olanzapin 2,5mg erhalten, relativ schnell abgesetzt und mit Mirtazapin 30mg ersetzt.
Zusätzlich Promethazin als Bedarsmedikament gelegentlich genommen.
Zwei Monate später zusätzlich Fluoxetin 20 mg.
Lorazepam als Notfallmedikament 1mg, nur zweimal genommen.
Mirtazapin und Fluoxetin nach einem halben Jahr abgesetzt.
Nichts bemerkt vom Fluoxetinentzug. Vier Wochen später Mirtazapin:
Probleme beim absetzen von Mirtazapin (Schlafstörungen)
Nach 3 Monaten wieder 15mg Mirtazapin, dann 30mg auf Anraten des Arztes,
Nach zwei Monaten auf 7,5 reduziert (Schwangerschaft). Innerhalb von 4 Monaten weiter reduziert bis Krümel jeden 2. Tag.
Daraufhin wieder starke Schlafstörungen, dann wider täglich 1,875mg (1/8 von 15mg) 2 Jahre Stabilisierungsphase. Vor 5 Monaten auf 1,666 mg (Tablette zu Pulver zerstoßen und nach Augenmaß eingeteilt)
kürzlich Dosisauslassung wegen Magen-Darm-Grippe, im Moment zum Teil sehr schlechter Schlaf.
8.Juni 2018: Wieder aufdosiert auf 1,875 mg (1/8 der 15 mg Tablette), auf Wasserlösemethode umgestiegen im Moment mit Schmelztabletten, löse sie in 80ml Wasser auf, rühre um und nehm 10ml mit Löffel raus in den Messbecher. Seit 11. Juni mit Spritze und Filmtabletten.
18.6.18 Schlaf ist schon deutlich besser.
22.6.18 leider wieder schlechter, totale Appetitlosigkeit.
23.6.17 Dosis Erhöhung auf 2mg. Keine Ahnung, ob es was bringt.
30.6.2018: ich glaub, mein Zustand stabilisiert sich wieder :D
20.7.2018: seit gut einer Woche Symptomverschlechterung, seit 4 Tagen auch noch Durchfall, ich bleibe bei den 2mg, weil es mit denen erst mal besser wurde.
Ende Juni 2018: omega 3 Fettsäuren 4700mg, dadurch ging ging es mir 7 Wochen lang ziemlich gut.
Erneute Welle Anfang September 2018: zunächst Ängste, dann unruhiger Schlaf, Appetitlosigkeit, Niedergeschlagenheit, Muskelzuckungen.
1.11.18: seit 7 Wochen keine Symptomwelle mehr gehabt, hoffe, dass es jetzt ganz vorbei ist. Nehme weiterhin 2mg Mirtazapin. Weitere Ausschleichversuche sind vorerst nicht geplant.

padma
Team
Beiträge: 15954
Registriert: Sonntag, 06.01.13, 17:04
Hat sich bedankt: 39715 Mal
Danksagung erhalten: 21055 Mal

Re: vita: Absetzen von Fluoxetin

Beitrag von padma » Freitag, 20.07.18, 17:47

hallo Vita, :)

kannst du deine Signatur bitte immer anhängen? Das ist sehr mühsam, wenn man sie erst suchen muss.

Es tut mir leid zu hören, dass es dir so schlecht geht.
Ich denke die Aufdosierung war doch zu hoch. Du bist jetzt seit 1 Woche auf 3 mg, ich würde jetzt auf 2,75 mg gehen.
Spiegeltechnisch müsste diese Hochdosierung m.E. n. okay gehen.
Die Hitze und der Stress durch die Schulung triggern sicherlich auch.

liebe Grüsse,
padma
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor padma für den Beitrag:
vita
Diagnose: somatoforme Schmerzstörung ,Fibromyalgie
seit 2002 Fluoxetin zur Schmerztherapie

Quasi - Kaltentzug 2012, Wiedereindosierung, schleiche im :schnecke: Tempo aus
Absetzverlauf:
► Text zeigen
25.10.2018: 0,15 mg :schnecke:



Neu: Infos rund um Antidepressiva, Absetzen, Umgang mit Entzug
: https://adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=18&t=15490


Hinweis:
Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.

vita
Beiträge: 68
Registriert: Montag, 03.07.17, 1:18
Hat sich bedankt: 47 Mal
Danksagung erhalten: 51 Mal

Absetzen von Fluoxetin

Beitrag von vita » Freitag, 20.07.18, 18:39

Hallo Linna,
mit dem neuen job und dem enormen Streß in der Schulung ists grad natürlich extrem. Die Hitze triggert, aber wenn man mitten drin steckt gibts kein vor und kein zurück, was die Medikamente angeht, absolutes Dilemma.
Schlafstörungen hatte ich bei 2 mg Fluoxetin auch ziemlich, mir hat hochdosiertes Baldrian geholfen, nehme ich seit ein paar Wochen u. kann immerhin fast 6 h schlafen. Hast dus schon mit Meditation, Beruhigungstees und ätherischen Ölen probiert?
Entspannung ist extrem wichtig, bin auch am schauen ob ich nicht doch einen anderen job finde, der neue, jetzige geht eigentlich gar nicht. Gesundheit geht eigentlich vor. 8-)

Schönes Wochenende Dir.
LG vita
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor vita für den Beitrag (Insgesamt 2):
LinLinaLinna
Diagnose Depression seit ca. 2000 oder schon viel länger, keine langfristige Medikation, jedoch immer wieder in Psychotherapie, aber in keiner guten. AD habe ich kurzfristig einige probiert, jedoch nach wenigen Tagen wegen starker Nebenwirkung gleich abgesetzt.

Seit Anfang 2014 Fluoxetin 20 -40 mg und endlich eine gute Psychotherapeutin!
zwischendurch(2017) 2 Monate auf Citalopram 40 mg umgestiegen (völlig ohne Probleme) da Fluoxetinwirkung sehr nach gelassen hatte, dann doch wieder nach kurzer Zeit umgestiegen, da Fluoxetin besser vertragen und da ich von Citalopram in kurzer Zeit viel zugenommen habe. Der Wunsch mit den Medikamenten aufzuhören ist groß, mein Psychiater rät mir strikt ab. Eigenes absetzen von 20 mg auf 0 mg, natürlich ging das in die Hose und habe nach 1 Woche wieder eindosiert.

Okt.2017 - Feb 2018, 10 mg Fluoxetin, habe inzwischen fast 20 kg zugenommen.

März 2018, 5 mg
14.-18.03.18, 0 mg :?
Gut das ich mitunter bei meinen Recherchen auf Euch stoße und ich entscheide mich für ein langsameres abdosieren.
seit 19.03.2018 wieder auf 2,5 mg ein dosiert, dann auf 5 mg da sehr schlecht gefühlt
02.04.18 auf ca. 7,5 mg, so denke erstmal o.k., von der Ausgangsdosis 10 mg war das doch zu schnelles abdosieren.

omega 3 zur Unterstützung, Magnesium, Vitamin d3, Passionsblume, Ibuprofen bei zu starken Muskelschmerzen

Absetz-Verlauf:
13.04.18 ---- 5 mg, fühle mich so viel besser als mit 7,5 mg, habe wohl zu viel hochdosiert
______________Symptome: Durchfall, Muskelschmerzen, ab und an starke Kopfschmerzen, starker Durst, sehr gereizt

25.04.18 ---- 4 mg,
______________Symptome: psychisch gut, stabil, starke Rückenschmerzen u. Muskeln generell verkrampft, ab und an Durchfall, Gedächtnisprobleme, noch mehr wie sonst.

08.05.18------ 4,5 mg,
_______________wieder etwas hoch dosiert, da sehr starke Muskelschmerzen.

15.05.18 ------ 4 mg

22.05.18 ----- 3,5 mg
Muskelschmerzen sind weniger, Magen besser, dafür ziemlich nebeliges Gefühl, antriebslos u. lustlos. Sehr zäh alles. Würde es am liebsten ganz weglassen.

28.05.18 ---------3 mg

06.06.18 --------2,5 mg (10 ml)
Muskelschmerzen nun fast weg! Gedankenkarussel, nehme weiter an Gewicht zu :(
starke Magenprobleme mit Durchfall

20.06.18 -------2,25 mg (9 ml)

27.06.18 ------2 mg
ziemlich schlapp, Stimmung oft depressiv, lustlos, Magen spinnt, wirr und depersonalisiert


13.07.18 auf 3 mg aufdosiert.
, neuer job, privater Stress, psychisch unstabil, depressiv.

21.07.18-----2,75 mg da psychisch keine Besserung, ehet alles schlimmer, magen darm spielt verrückt, krämpfe, durchfall ( vielleicht doch ein Virus), psyche sehr unstabil

28.07.18 ----2,9 mg wegen starker psychischer Belastung

seit 07.08.18 auf 0 mg------ bin in einer psychosomatischen Klinik für voraussichtlich 6 Wochen,da privat viel passiert. Ärzte sind sich hier einig das in der Dosis ein punktgenaues dosieren nicht mehr möglich ist mit der Wasserlösemethode, da sich die Substanz nie genau verteilt, und man so nie weiß wieviel von der Substanz man nun zu sich nimmt. Ich soll es nun doch einfach weglassen. Finde das ziemlich logisch und stimmig und stimme zu.
Mir geht es heute, 3. Woche auf 0 wirklich gut, sehr viel besser als mit 2,9 mg. Noch schlapp oft, aber sonst mental und körperlich immer besser. Ich hoffe sehr das es so bleibt ...



:fly:

vita
Beiträge: 68
Registriert: Montag, 03.07.17, 1:18
Hat sich bedankt: 47 Mal
Danksagung erhalten: 51 Mal

Re: vita: Absetzen von Fluoxetin

Beitrag von vita » Freitag, 20.07.18, 18:42

Hallo padma,
ich dachte auch schon dran das es evtl. zu hoch aufdosiert ist, da meine Stimmung und Stimmungsschwankungen sich überhaupt nicht einpendeln und ich einfach nur permanent hoffnungslos bin seit dem.
Gehe morgen auf 2,75 mg und schau mal.
Liebe Grüße.
vita
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor vita für den Beitrag (Insgesamt 2):
padmaUlulu 69
Diagnose Depression seit ca. 2000 oder schon viel länger, keine langfristige Medikation, jedoch immer wieder in Psychotherapie, aber in keiner guten. AD habe ich kurzfristig einige probiert, jedoch nach wenigen Tagen wegen starker Nebenwirkung gleich abgesetzt.

Seit Anfang 2014 Fluoxetin 20 -40 mg und endlich eine gute Psychotherapeutin!
zwischendurch(2017) 2 Monate auf Citalopram 40 mg umgestiegen (völlig ohne Probleme) da Fluoxetinwirkung sehr nach gelassen hatte, dann doch wieder nach kurzer Zeit umgestiegen, da Fluoxetin besser vertragen und da ich von Citalopram in kurzer Zeit viel zugenommen habe. Der Wunsch mit den Medikamenten aufzuhören ist groß, mein Psychiater rät mir strikt ab. Eigenes absetzen von 20 mg auf 0 mg, natürlich ging das in die Hose und habe nach 1 Woche wieder eindosiert.

Okt.2017 - Feb 2018, 10 mg Fluoxetin, habe inzwischen fast 20 kg zugenommen.

März 2018, 5 mg
14.-18.03.18, 0 mg :?
Gut das ich mitunter bei meinen Recherchen auf Euch stoße und ich entscheide mich für ein langsameres abdosieren.
seit 19.03.2018 wieder auf 2,5 mg ein dosiert, dann auf 5 mg da sehr schlecht gefühlt
02.04.18 auf ca. 7,5 mg, so denke erstmal o.k., von der Ausgangsdosis 10 mg war das doch zu schnelles abdosieren.

omega 3 zur Unterstützung, Magnesium, Vitamin d3, Passionsblume, Ibuprofen bei zu starken Muskelschmerzen

Absetz-Verlauf:
13.04.18 ---- 5 mg, fühle mich so viel besser als mit 7,5 mg, habe wohl zu viel hochdosiert
______________Symptome: Durchfall, Muskelschmerzen, ab und an starke Kopfschmerzen, starker Durst, sehr gereizt

25.04.18 ---- 4 mg,
______________Symptome: psychisch gut, stabil, starke Rückenschmerzen u. Muskeln generell verkrampft, ab und an Durchfall, Gedächtnisprobleme, noch mehr wie sonst.

08.05.18------ 4,5 mg,
_______________wieder etwas hoch dosiert, da sehr starke Muskelschmerzen.

15.05.18 ------ 4 mg

22.05.18 ----- 3,5 mg
Muskelschmerzen sind weniger, Magen besser, dafür ziemlich nebeliges Gefühl, antriebslos u. lustlos. Sehr zäh alles. Würde es am liebsten ganz weglassen.

28.05.18 ---------3 mg

06.06.18 --------2,5 mg (10 ml)
Muskelschmerzen nun fast weg! Gedankenkarussel, nehme weiter an Gewicht zu :(
starke Magenprobleme mit Durchfall

20.06.18 -------2,25 mg (9 ml)

27.06.18 ------2 mg
ziemlich schlapp, Stimmung oft depressiv, lustlos, Magen spinnt, wirr und depersonalisiert


13.07.18 auf 3 mg aufdosiert.
, neuer job, privater Stress, psychisch unstabil, depressiv.

21.07.18-----2,75 mg da psychisch keine Besserung, ehet alles schlimmer, magen darm spielt verrückt, krämpfe, durchfall ( vielleicht doch ein Virus), psyche sehr unstabil

28.07.18 ----2,9 mg wegen starker psychischer Belastung

seit 07.08.18 auf 0 mg------ bin in einer psychosomatischen Klinik für voraussichtlich 6 Wochen,da privat viel passiert. Ärzte sind sich hier einig das in der Dosis ein punktgenaues dosieren nicht mehr möglich ist mit der Wasserlösemethode, da sich die Substanz nie genau verteilt, und man so nie weiß wieviel von der Substanz man nun zu sich nimmt. Ich soll es nun doch einfach weglassen. Finde das ziemlich logisch und stimmig und stimme zu.
Mir geht es heute, 3. Woche auf 0 wirklich gut, sehr viel besser als mit 2,9 mg. Noch schlapp oft, aber sonst mental und körperlich immer besser. Ich hoffe sehr das es so bleibt ...



:fly:

Antworten