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WinterSoldier: Sertralin, Mirtazapin und Risperidon absetzen

Wenn Antidepressiva abgesetzt werden, kann dies zu schweren und langwierigen Entzugserscheinungen führen. Viele Hersteller und Ärzte verharmlosen diese Problematik leider.
WinterSoldier
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WinterSoldier: Sertralin, Mirtazapin und Risperidon absetzen

Beitrag von WinterSoldier » Donnerstag, 26.04.18, 9:53

Hallo,
ich bin neu im Forum und habe leider gleich 3 Medikamente, die ich ausschleichen möchte.
Zur Zeit nehme ich 150mg Sertralin, 30mg Mirtazapin und 1mg Risperidon.
Nun habe ich schon ein wenig hier im Forum gelesen und bin entsetzt, was euch beim Absetzen da alles passiert ist, und was für Probleme da auftauchen können. Davon hatte ich (natürlich) keine Ahnung als ich mit der Einnahme der Medikamente begann.
Als Nebenwirkung habe ich inzwischen bestimmt fast 20kg zugenommen, genau weiss ich es nicht, ich stelle mich nicht mehr auf die Waage (zu frustrierend). Die Tendenz ist allerdings weiter steigend und wenn das so weitergeht kann ich mir bald wieder einen neuen Satz Klamotten kaufen.
Mein Arzt sagt, das Zunehmen kommt vom Mirtazapin, welches ich deshalb jetzt als Erstes ausschleichen möchte. Dann das Sertralin und dann das Risperidon.
Heute werde ich das Mirtazapin auf 15mg reduzieren und dann mal schauen wie es mir damit geht. Ich weiss, der Schritt ist größer als die Forenmitglieder hier empfehlen, aber mir fehlt die Geduld. Ich möchte es mal so probieren, wenn es nicht geht werde ich mich halt anpassen müssen und langsamer machen.
Ich werde hier berichten, wie es läuft.
LG, WinterSoldier
Zuletzt geändert von Gwen am Freitag, 22.06.18, 15:35, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Name im Titel ergänzt zur besseren Übersichtlichkeit im Forum
Sommer 2016: Klinikaufenthalt, Risperidon 2mg, Mirtazapin 30mg
Herbst 2016: Entlassung aus der Klinik, Risperidon 4mg, Mirtazapin 30mg
Herbst 2016: Verschlechterung und erneuter Klinikaufenthalt, Risperidon 6mg, Promethazin 100mg, Mirtazapin 30mg
Herbst 2016: zusätzlich Sertralin 150mg, Reduzierung von Mirtazapin auf 15mg -> Schlafprobleme, wieder aufdosiert auf 30mg
bis Januar 2017: Risperidon reduziert auf 4mg und Promethazin abgesetzt, beides ohne Probleme. Rest unverändert
von März 2017 bis Oktober 2017: Risperidon auf 1mg reduziert, Rest unverändert
von November 2017 bis April 2018: Sertralin 150mg, Mirtazapin 30mg, Risperidon 1mg
26.04.2018: Sertralin 150mg, Mirtazapin 15mg, Risperidon 1mg
05.06.2018: Sertralin 125mg, Mirtazapin 15mg, Risperidon 1mg
02.07.2018: Sertralin 100mg, Mirtazapin 15mg, Risperidon 1mg
20.07.2018: Sertralin 100mg, Mirtazapin 7,5mg, Risperidon 1mg
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Re: Sertralin, Mirtazapin und Risperidon absetzen

Beitrag von Murmeline » Donnerstag, 26.04.18, 9:57

Moin!

Ichlehe dir als erstes diesen Text ans Herz: Halte es einfach, langsam und stabil: viewtopic.php?f=50&t=11497

Willkommen! Murmeline
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Re: Sertralin, Mirtazapin und Risperidon absetzen

Beitrag von Jamie » Donnerstag, 26.04.18, 10:39

Hallo WinterSoldier, :)

also bei so vielen Medikamenten muss man genau drauf achten, womit man anfängt.
Vom Gefühl her würde ich auch sagen zuerst Mirtazapin in Teilen, aber da durch das Weglassen des Mirtazapins (beruhigt) irgendwann vermutlich die nervös machende Komponente des Sertralins stärker - und sehr unangenehm werden kann, macht es vielleicht Sinn, wechselweise abzusetzen.
Das Risperidon würde ich erst mal außen vor lassen.

Weswegen hast du die ganzen Medikamente verordnet bekommen und wie lange nimmst du sie schon?

Von 30mg gleich auf 15mg zu gehen halte ich für riskant. Das ist eine 50% Reduktion, wir empfehlen hier aber "nur" 10%-Reduktionen. Das ist risikominimierendes Ausschleichen.
Das Weglassen solcher Mengen kann große Probleme machen und wirklich heftige Folgen für das ZNS haben.

Aber vielleicht gehörst du auch zu denjenigen, die eher wenig Probleme haben?
Es gibt ja leider keine Glaskugel, die dir oder uns das sagen wird... :roll:
Ich würde das jetzt mal ganz genau beobachten und ggf. Rücksprache mit dem Forum halten.
Mir persönlich wäre es definitiv zu viel und ich würde auf mind. 20mg zurückgehen.
Und das dann auch erst mal 4-6 Wochen halten.

Mache dich bitte damit vertraut mehrere Jahre mit dem Absetzen befasst zu sein bei der Menge an Medikamenten. Wer hier versucht eine Abkürzung zu nehmen, der läuft am Ende meist doppelt so lange, weil Komplikationen auftreten und man teilweise richtiggehend zurückgeworfen wird. Es ist sinnvoller es von Anfang an lieber langsam und gewissenhaft zu machen, als ständig Crahs zu erleiden und Schritte revidieren zu müssen.

Alles Gute, willkommen hier im Forum :)
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Re: Sertralin, Mirtazapin und Risperidon absetzen

Beitrag von Vorby » Donnerstag, 26.04.18, 14:42

Hallo WinterSoldier,

ich habe 2016 damit begonnen zuerst die aktive Komponente (sprich das Sertralin) zu reduzieren. Mein Antrieb war hierbei möglicht von der hohen Dosis herunter zu kommen. Jamie hat Dich ja schon darauf aufmerksam gemacht, daß Du einen etwas längeren Weg vor Dir hast.
Schau Dir meine Signatur an und Du wirst sehen was sie damit meint. Wichtig ist zu wissen, daß es funktioniert auch wenn es dauert.

Gruß Volker
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Re: Sertralin, Mirtazapin und Risperidon absetzen

Beitrag von WinterSoldier » Freitag, 27.04.18, 7:41

Hallo zusammen,

erst mal Danke für die Antworten.
Gestern Abend habe ich das Mirtazapin wie angekündigt reduziert. Ich habe gleich mal schlecht geschlafen aber damit hatte ich gerechnet. Das war auch schon so wenn ich die Tablette mal vergessen hatte. Solange es nicht schlimmer wird...
Verordnet bekommen habe ich diese ganzen Medikamente wegen einer schweren Depression. Die Dauer steht jetzt in meiner Signatur. Habe aber nicht den Eindruck, dass dadurch etwas besser geworden ist. Ich bin nur abgestumpft und konnte immer sehr gut (und viel) schlafen. Sonst ist eigentlich alles wie vorher.
Das soll Jahre dauern bis ich von den Medikamenten runter bin??? :shock: Echt jetzt? Ich hatte an Ende diesen Jahres gedacht :whistle:
Nun ja, jetzt schaue ich mal wie die Reduzierung vom Mirtazapin klappt und dann sehen wir weiter.
Euch ein schönes Wochenende, ich melde mich nächste Woche wieder.

LG, WinterSoldier
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Herbst 2016: zusätzlich Sertralin 150mg, Reduzierung von Mirtazapin auf 15mg -> Schlafprobleme, wieder aufdosiert auf 30mg
bis Januar 2017: Risperidon reduziert auf 4mg und Promethazin abgesetzt, beides ohne Probleme. Rest unverändert
von März 2017 bis Oktober 2017: Risperidon auf 1mg reduziert, Rest unverändert
von November 2017 bis April 2018: Sertralin 150mg, Mirtazapin 30mg, Risperidon 1mg
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Re: Sertralin, Mirtazapin und Risperidon absetzen

Beitrag von Vorby » Freitag, 27.04.18, 16:46

Hallo WinterSoldier,

ich drücke Dir die Daumen. Wenn es nicht klappen sollte bist Du auf alle Fälle nicht alleine. Bei mir waren die "Aussetzer" in den ersten 3 Wochen zu ertragen. Der Hammer kam dann. Und das ist auch heute noch so. Wenn ich, bei dem Tempo das ich vergleichsweise vorlege Probleme bekomme, dann schaue ich bei welcher Dosierung ich ca. 3 Wochen vorher war und taste mich dann von der anderen Seite wieder zurück. Wenn die Absetzerscheinungen jedoch zu heftig werden dann hilft leider nur der stärkere Rückschritt. Für mich ist dabei wichtig alltagskompatibel zu bleiben.
Bis dato hat das ganz gut funktioniert und selbst die kleinen Dellen im Absetzverlauf sind alle glimpflich verlaufen.
Wie gesagt ich drücke Dir die Daumen aber ich halte den Versuch von 30 mg auf 15 mg Mirtazapin zu gehen für reichlich krass. Aber wir sind Gott sei Dank nicht alle gleich und was bei mir nicht funktioniert hat, kann bei Dir ja durchaus reibungslos verlaufen. Ich gönne es Dir.

Alles Gute wünscht Dir Volker
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Re: Sertralin, Mirtazapin und Risperidon absetzen

Beitrag von Ululu 69 » Samstag, 28.04.18, 12:28

Hallo WinterSoldier,

Ich gebe Volker recht. Eine Reduktion von 30 auf 15 mg entspricht 50 %. Das ist sehr viel.
Wir empfehlen 5-10 % alle vier bis sechs Wochen abzusetzen.
Hast du dich in die Grundlageninformationen eingelesen?

Du riskierst schwere und lang anhaltende Absetzerscheinungen, wenn du zu schnell vorgehst.

Pass gut auf dich auf.

LG Ute
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Re: Sertralin, Mirtazapin und Risperidon absetzen

Beitrag von WinterSoldier » Montag, 30.04.18, 17:23

Hallo,
ich habe einige Themen hier im Forum schon gelesen, d.h. ich kenne die hier empfohlene 10% und 5%-Regel. Ich wünschte ich hätte dieses Forum schon früher entdeckt, dann hätte ich mit dem Reduzieren schon viel früher angefangen. Ich wollte eigentlich letztes Jahr im November anfangen, aber mein Arzt hat gemeint das sollte ich lieber im Frühling machen, der Winter würde sich zum Absetzen nicht eignen. Ich hab's halt geglaubt...
Heute ist Tag 4 nach der Reduzierung auf die 15mg und bis jetzt geht es mir gut. Ich hoffe halt mal dass es so bleibt.
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Re: Sertralin, Mirtazapin und Risperidon absetzen

Beitrag von Vorby » Dienstag, 01.05.18, 15:25

Hallo WinterSoldier,
so ganz unrecht hat dein Arzt nicht mit seiner Aussage. Ich habe bei mir festgestellt, dass ich im Winter mehr Probleme habe als in den sonnigen Jahreszeiten. Prinzipiell hättest Du aber durchaus langsam aber sicher mit der Reduktion beginnen können.
Da Du das aber jetzt nicht mehr ändern kannst solltest Du das abhaken und dich nicht darüber ärgern.
Alles Gute
Volker
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Re: Sertralin, Mirtazapin und Risperidon absetzen

Beitrag von carlotta » Dienstag, 01.05.18, 15:52

Hallo Ihr,

die Einordnung, die behandlerseitig oft gemacht wird bezüglich kalter/warmer Jahreszeit, bezieht sich auf die Vorstellung, dass es Menschen in psychischen Krisen im Herbst/Winter gemeinhin schlechter gehe.

Abgesehen davon, dass das m. E. völlig individuell ist (ich persönlich bspw. konnte diese Erfahrung nie machen), hat das auch überhaupt nichts mit einem Psychopharmaka-Entzug zu tun; das sind zwei völlig verschiedene Paar Schuhe, die aber allzu gerne in einen Topf geworfen werden. Gerade bezüglich des Entzugs berichten Betroffene immer wieder, dass es ihnen gerade in der warmen Jahreszeit schlechter gehe, da intensive Sonneneinstrahlung und Wärme bzw. Hitze als Symptomtrigger fungieren können, die das überreizte ZNS buchstäblich weiter anheizen. (Eine Erfahrung, die ich durchaus machen "durfte" bzw. notgedrungen noch mache.) Auch die in Frühjahr und Sommer häufigeren krasseren Wetterwechsel tun da ein Übriges, da sie das angeschlagene Nervensystem meist zusätzlich belasten.

Zudem dauert das langsame, achtsame Ausschleichen seine Zeit und verläuft meist über Jahresgrenzen. Daher ergibt es nicht so viel Sinn, einen Teil des Jahres im Vorhinein komplett auszusparen - es sei denn, individuelle Gegebenheiten sprechen dafür. - Es ist insgesamt sinnvoller, bei verschärfter Symptomlage mal eine längere Reduktionspause anzugehen, um dem ZNS eine Verschnaufpause zu geben und Stabilität zu ermöglichen. Aber das ist eben eine ganz individuelle Geschichte.

Liebe Grüße
Carlotta

P. S.: Schließe mich den obigen Kommentaren zum Reduktionstempo an, 50 Prozent sind extrem viel und gar nicht schonend. Mach Dich bitte mit den oben verlinkten Grundlagen vertraut, in Deinem Interesse.
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Re: Sertralin, Mirtazapin und Risperidon absetzen

Beitrag von WinterSoldier » Donnerstag, 03.05.18, 8:03

Hallo zusammen,
nun ist es eine Woche seit der Reduzierung und mir geht es (noch) gut :) . Auch keine Schlafprobleme mehr.
Ja, mein Arzt wollte mich wegen der "depressiven Grundstimmung des Winters" nicht schon letzten November reduzieren lassen. Ich hab's halt so hingenommen aber jetzt ärgert es mich, dass ich nicht damals schon angefangen habe. Aber richtig, das muss ich abhaken.
Bis jetzt läuft es gut, schauen wir mal wie es weitergeht.
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Re: Sertralin, Mirtazapin und Risperidon absetzen

Beitrag von WinterSoldier » Montag, 07.05.18, 10:10

Hallo,

heute sind es 11 Tage. Gestern hatte ich mit Durchfall zu kämpfen aber heute ist das schon wieder vorbei. Vielleicht auch einfach zuviel Spargel gegessen :whistle: ...
Sonst geht es mir weiterhin gut :)

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Re: Sertralin, Mirtazapin und Risperidon absetzen

Beitrag von WinterSoldier » Freitag, 11.05.18, 11:29

Hallo,

jetzt sind es 2 Wochen nach der Reduzierung. Mir geht es gut. Da ich ja schon einiges hier im Forum gelesen habe, weiss ich dass die nächsten 2 Wochen wohl besonders spannend werden.
Ich lese zur Zeit gerade das Buch "Unglück auf Rezept". Ich habe erst ca. die Hälfte durch, aber ich habe jetzt schon große Lust die ganzen Medikamente das Klo runterzuspülen :evil: Ich werfe beim Lesen immer mal wieder grimmige Blicke auf die Medikamentenschachteln und denke mir "Bloss weg mit dem Zeugs". Die Aussicht, das ich mit dem Absetzen noch lange beschäftigt sein werde, macht mich ganz fuchsig. Auf was habe ich mich da nur eingelassen??

LG, WinterSoldier
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Re: Sertralin, Mirtazapin und Risperidon absetzen

Beitrag von WinterSoldier » Freitag, 18.05.18, 7:38

Hallo zusammen,

kurzes Update: Es sind jetzt 3 Wochen nach der Reduzierung. Mir geht es immer noch gut :)
Kann gerne so weitergehen...

LG, WinterSoldier
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Herbst 2016: zusätzlich Sertralin 150mg, Reduzierung von Mirtazapin auf 15mg -> Schlafprobleme, wieder aufdosiert auf 30mg
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Re: Sertralin, Mirtazapin und Risperidon absetzen

Beitrag von WinterSoldier » Freitag, 25.05.18, 8:08

Hallo zusammen,

mir geht es immer noch gut und da es jetzt 4 Wochen seit der Reduzierung sind, fühle ich mich jetzt recht sicher dass da auch nichts mehr kommt. :)
Am liebsten würde ich gleich weitermachen mit reduzieren, aber ich bleibe noch mindestens eine und höchstens 2 Wochen auf dieser Dosis.
Aber trotzdem kann ich schon mal den nächsten Schritt planen. Weitermachen mit dem Mirtazapin oder erst mal einen Runde Sertralin reduzieren? Was meint ihr?

LG, WinterSoldier
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Re: Sertralin, Mirtazapin und Risperidon absetzen

Beitrag von Jamie » Freitag, 25.05.18, 9:59

Hallo WinterSoldier, :)

angesichts dieser massiv hohen Dosis Sertralin würde ich erst mal pausieren und mich dem Sertralin zuwenden, aber das ist nur mein Eindruck.
Letztlich zählt das, was dir stimmig erscheint.

Freut mich zu lesen, dass du bislang gut klar kommst.

Ich halte es bei 150mg Sertralin auch für vertretbar, nicht 15mg (=10%), sondern einmalig 20mg wegzulassen (also runter auf 130mg), da in diesem hohen Bereich alle Transporter belegt sind und es biophysiologisch kaum einen Unterschied machen dürfte, aber natürlich entscheidest du.

Grüße
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Re: Sertralin, Mirtazapin und Risperidon absetzen

Beitrag von WinterSoldier » Freitag, 01.06.18, 10:24

Hallo,

danke Jamie, für deine Antwort.
Ich werde mit dem Sertralin weitermachen, werde mir dafür aber erst noch niedriger dosierte Tabletten besorgen. Momentan habe ich nur welche mit 100mg.
Sonst geht es mir weiterhin gut, heute ist es 5 Wochen her dass ich Mirtazapin reduziert habe und ich bin froh das der erste Schritt schon geschafft ist :) Ich hoffe , es geht so problemlos weiter.

LG, WinterSoldier
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Re: Sertralin, Mirtazapin und Risperidon absetzen

Beitrag von Vorby » Freitag, 01.06.18, 11:14

Hallo WinterSoldier,

Zoloft Lösungskonzentrat als flüssiges Sertralin hilft auch beim abdosieren. Ich habe mir hierzu kleine Spritzen (1ml) aus der Apotheke besorgt.
Das Medikament ist zwar im Vergleich (auch) als Import sehr teuer (44,27 €) aber mir hat es sehr geholfen einfacher von der hohen Dosis herunterzukommen. Ich habe den Grundstock mit der Tablettendosis hergestellt (175 mg; 150 mg; 100 mg; 75 mg; 50 mg; 25 mg) und den Rest dann mit Zoloft aufgefüllt. Die Flasche enthält 60 ml wobei 1 ml = 20 mg Sertralin entsprechen
Mittlerweile bin ich bei 15 mg oder besser gesagt 0,75 ml Lösungskonzentrat.

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Re: Sertralin, Mirtazapin und Risperidon absetzen

Beitrag von WinterSoldier » Dienstag, 05.06.18, 14:07

Hallo zusammen,

ich habe mir nun Sertralin-Tabletten in 50mg-Dosis besorgt. 100mg-Tabletten habe ich auch noch und nehme damit seit heute 125mg Sertralin. Das ist ja nahe an den von Jamie empfohlenen 130mg. Die Dosierung ist so einfach für mich und ich umgehe damit zuerst auch mal das flüssige Sertralin (kommt vielleicht noch).
Heute beginnt also die nächste Absetz-Runde (Gongschlag :D ) und hoffentlich geht es so leicht weiter wie bis jetzt gehabt.

LG, WinterSoldier
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Re: Sertralin, Mirtazapin und Risperidon absetzen

Beitrag von Vorby » Dienstag, 05.06.18, 14:39

Hallo WinterSoldier,

ich drück Dir die Daumen.

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