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Aufgehts: AD Adé - Aufgehts' Logbuch / Sertralin nach 12 Jahren absetzen

Wenn Antidepressiva abgesetzt werden, kann dies zu schweren und langwierigen Entzugserscheinungen führen. Viele Hersteller und Ärzte verharmlosen diese Problematik leider.
Aufgehts
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Re: AD Adé - Aufgehts' Logbuch / Sertralin nach 12 Jahren absetzen

Beitrag von Aufgehts » Freitag, 22.06.18, 23:54

Tag 45:
Es geht immernoch gut mit der Reduktion. :)
Bin sehr froh darüber und zuversichtlich, daß es weiter gut läuft.
Ich wünsche Euch allen Mut und Kraft!
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Re: Aufgehts: AD Adé - Aufgehts' Logbuch / Sertralin nach 12 Jahren absetzen

Beitrag von Aufgehts » Freitag, 06.07.18, 13:06

Tag 60: Die dritte Reduktion seit letzten Montag.
Diese Tage verspüre ich Hibbeligkeit und Herzklopfen. Aber sonst geht es mir ganz gut.
Ich wünsche Euch ein schönes Wochenende!
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Re: Aufgehts: AD Adé - Aufgehts' Logbuch / Sertralin nach 12 Jahren absetzen

Beitrag von Aufgehts » Dienstag, 24.07.18, 12:57

Tag 78:
Heute ist Dienstag. Ab nächsten Montag reduziere ich zum 4. Mal und werde dann auf 33mg (von ursprünglich 50mg Sertralin) sein.
Ich glaube, es hat sich so ein Rhythmus eingespielt, daß ich in der ersten Woche nach einer Redukition immer einige Tage die typischen Entzugssymptome bekomme. Dadurch schlafe ich nicht gut. Aber sie sind in einem erträglichen Rahmen und mein Zustand hat sich jetzt jeweils wieder stabilisiert, so daß ich mich normal fühlte.

Dieser Weg macht mir sehr Mut und gibt mir emotionale Stabilität, da ich weiß, daß es körperlich ist.
Natürlich habe ich in meinem Alltag schwierige Situationen zu bewältigen, wie immer, was das Leben stets mit sich bringt.
Jedoch gelingt es mir gut, die Herausforderungen anzupacken und vorwärts zu gehen. In sofern mache ich zuversichtlich weiter.

Viele Therapeuten – meiner Ansicht und meiner persönlichen Erfahrung nach - legen zu hohes Gewicht auf das Problemewälzen, verordnen zu schnell heftige Medis, mir schien bei meiner früheren Therapie, daß man eher versuchen wollte, mich in diesem Zustand gefangen zu halten, Erfahrungen immer und immer wieder durchzukauen, immer wieder zu durchleben, analysieren, hineinzusteigern (was höchstens dem Geldbeutel des Therapeuten etwas bringt), aber nichts konkretes unternehmen, um zu einem stabilen Lebensaltag zu finden, keine konkreten Strategien entwickeln, um neue Perspektiven zu schaffen. Ich findes völlig unnormal wie viele Menschen im deutschsprachigem Raum an diesen Medikamenten hängen und trotz riesigem Therapeutenboom nicht mehr mit ihrem Leben klarkommen.
Ich persönlich halte immer lösungsorientiertes Vorgehen für sinnvoll.

Ich halte es für sehr wichtig, gerade wenn langjährige psychische Leidenswege hinter einem liegen, die Gefühle die schwere Situationen mit sich bringen zuzulassen, in angemessenem Rahmen Ärger, Traurigkeit oder Ratlosigkeit Raum zu geben, jedoch nicht darin zu verharren und sich dann auch wieder aufzuraffen. Sich immer wieder einen Ruck geben. Es geht.

Wünsche Euch allen Mut und genießt den wunderschönen Sommer! :)
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Re: Aufgehts: AD Adé - Aufgehts' Logbuch / Sertralin nach 12 Jahren absetzen

Beitrag von Aufgehts » Dienstag, 25.09.18, 22:16

Liebes Forum,

Tag 134.
Nun habe ich lange nichts vermeldet. Hatte eine heftig schwere Zeit die letzten zwei-drei Monate. Jedoch nicht wegen AD, sondern sonstige äußere Lebensumstände.

Ich hielt an meiner Reduktion alle vier Wochen fest. Schon fünf mal habe ich reduziert, bin bei 30mg von ursprünglich 50mg Sertralin. Es läuft gut und scheint mich im Alltag nicht merklich zu beeinflussen. Ich stelle nur fest, daß immer in den ersten Tagen nach einer Reduktion die Nächte unruhig sind, zappelige Beine und Stimmung etwas gereizt. Das gibt sich dann jeweils wieder. Ist erträglich. Mache weiter.

Besonders freut mich zu lesen, was sicher hier tut und daß sich hier ein paar Leute unermüdlich einsetzten – Jamies Vortrag, Edgars neue Infos. Eine so wichtige Arbeit. Chapeau! :-)

Dankbare und liebe Grüße!
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Re: Aufgehts: AD Adé - Aufgehts' Logbuch / Sertralin nach 12 Jahren absetzen

Beitrag von Anikke » Mittwoch, 26.09.18, 7:40

liebe aufgehts,

du bist ja schon super vorwärts gekommen :)

magst du die einzelnen Schritte noch in der Signatur ergänzen?

auch wenn alles glatt zu laufen scheint, du kommst immer niedriger in der Dosis, und außenstress kann absetzsymptome triggern, deshalb achte gut auf dich und wenn das außenleben turbulent ist, kann eine absetzpause die Situation entspannen.

liebe grüße anikke
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Re: Aufgehts: AD Adé - Aufgehts' Logbuch / Sertralin nach 12 Jahren absetzen

Beitrag von Aufgehts » Mittwoch, 26.09.18, 14:25

Liebe Anikke,

vielen Dank für Deine Zeilen. Ich habe die Signatur ergänzt.
Deinen Rat nehme ich mir zu Herzen.

Liebe Grüße und einen guten weiteren Weg wünsche ich Dir!

Aufgehts
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Re: Aufgehts: AD Adé - Aufgehts' Logbuch / Sertralin nach 12 Jahren absetzen

Beitrag von Aufgehts » Dienstag, 02.10.18, 1:08

Liebes Forum,

übermorgen steht meine nächste Reduktion an. Eigentlich. :(

In den letzten Tagen jedoch schlafe ich ausgesprochen schlecht. Mein Körper ist unter Strom und zappelig. So wie es bei mir jeweils in den ersten Tagen nach einer Reduktion war, was dann jeweils wieder verschwand. Jetzt aber ist die Reduktion nun fast einen Monat her. Und da kommt das wieder. Das ist ungewöhnlich. Ich hatte immer nur in den ersten Reduktionstagen derartige Erscheinungen. Daß es jetzt so ist, ärgert mich sehr.

Es ist nicht so schlimm, daß ich gar nicht klarkäme, aber unangenehm nervig, wenn man tagelang schlecht schläft.

Ungern würde ich die Dosis erhöhen, aber will auf jeden Fall, wie Anikke kürzlich geraten hat, etwas länger mit der nächsten Reduktion warten.
Ich frage mich, wie lange soll ich warten, damit der Körper sich wieder beruhigen kann, welche Zeit ist sinnvoll?

Mein Arzt hätte mir ein Schlafmittel verschrieben. Ich bin aber ein radiakaler Verweigerer von Schlaftabletten, und Johanneskrautteee nützt bei mir nichts.

Gibt es sonst Dinge, die ich ausprobieren kann, um den Strom im Körper loszuwerden und besser zu schlafen?

Über Hinweise oder Links zu ähnlichen Threads würde ich mich sehr freuen!

Liebe Grüße und gute Nacht,
Aufgehts...
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Re: Aufgehts: AD Adé - Aufgehts' Logbuch / Sertralin nach 12 Jahren absetzen

Beitrag von padma » Dienstag, 02.10.18, 12:10

liebe Aufgehts, :)

es kommt vor, dass es einige Zeit nach einer Reduktion zu einer erneuten Symptomwelle kommt. Vielleicht hat auch irgendetwas getriggert, vielleicht der Wetterumschwung auf Herbst?

Zu Schlafproblemen haben wir hier einen thread https://adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=57&t=9278

Es ist frustrierend, wenn man länger als geplant warten muss, aber es hilft ja nichts. Wie lange muss man schauen, gut wärs schon, wenn du dich deutlich stabiler fühlen würdest.

Deine Reduktionsabstände waren teilweise auch recht kurz. Ich würde jetzt wirklich immer mindestens 4 Wochen Abstand einhalten.

Könntest du in deiner Signatur statt Tag xy bitte das jeweilige Datum eintragen? Dann kann man die Abstände besser auf einem Blick erkennen. Danke.

liebe Grüsse,
padma
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Neu: Infos rund um Antidepressiva, Absetzen, Umgang mit Entzug
: https://adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=18&t=15490


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Re: Aufgehts: AD Adé - Aufgehts' Logbuch / Sertralin nach 12 Jahren absetzen

Beitrag von Aufgehts » Dienstag, 02.10.18, 12:38

:) Liebe Padma,

danke für den Link, da lese ich mich durch!
Vier Wochen Abstand habe ich bisher immer mindenstens eingehalten.
Habe die Tage durch die Daten ersetzt.

Liebe Grüße,
Aufgehts
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Re: Aufgehts: AD Adé - Aufgehts' Logbuch / Sertralin nach 12 Jahren absetzen

Beitrag von Katja » Dienstag, 02.10.18, 22:23

Aufgehts hat geschrieben:
Dienstag, 02.10.18, 1:08
Mein Arzt hätte mir ein Schlafmittel verschrieben. Ich bin aber ein radiakaler Verweigerer von Schlaftabletten, und Johanneskrautteee nützt bei mir nichts.

Gibt es sonst Dinge, die ich ausprobieren kann, um den Strom im Körper loszuwerden und besser zu schlafen?

Über Hinweise oder Links zu ähnlichen Threads würde ich mich sehr freuen!

Liebe Grüße und gute Nacht,
Aufgehts...
Hallo Aufgehts,

ich habe gerade deinen Thread gelesen, weil ich vor Kurzem auch Sertralin abgesetzt habe. Allerdings von 100mg und ich habe es kürzer als 2 Jahre genommen.
Freut mich, dass du auch gut vorwärts kommst!

Ich nehme ja noch täglich eine geringe Dosis von 2.5mg vom müdemachenden Antipsychotikum Olanzapin. Weil ich wirklich Angst vor Schlafstörungen habe, habe ich mir dazu sicherheitshalber ein Schlafmittel vom Arzt verschreiben lassen, 3.75mg Zopiclon, davon nehme ich allerallerhöchstens 2-3 Mal was pro Monat. Möglichst nur ein halbe Tablette, manchmal aber auch 2, wenn das Einschlafen gar nicht klappt. Vor häufigeren monatlichen Einnahmen wird aber echt gewarnt wegen Abhängigkeitspotenzial.
Was mir aber wirklich recht oft hilft, ist das rein pflanzliche Baldrian in der höchsten Dosierung von 700mg von Kneipp aus dem Drogeriemarkt. Das macht gar nicht abhängig und wenn ich merke, dass ich etwas länger wach liege, nehme ich einfach eine Tablette. Wenn ich dann in 5% der Fällen immer noch nicht schlafen kann, greif ich halt zum Zopiclon.
Falls du es auch ausprobierst, gib gerne eine Rückmeldung, wie es bei dir klappt!

Viele Grüße
Katja
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Re: Aufgehts: AD Adé - Aufgehts' Logbuch / Sertralin nach 12 Jahren absetzen

Beitrag von Aufgehts » Donnerstag, 04.10.18, 12:32

Liebe Katja,

danke für Deine Nachricht.
Das sieht furchteinflößend aus, was Du für einen Medikamentencoctail Du auf dem Tagesplan hast!

Ich probiere das Baldrian mal aus und einige Tees, die ich hier im Forum las.

Vor ungefähr zwölf Jahren bekam ich das erste und das einzige Mal Schlaftabletten vom Arzt. Weiß den Namen nicht mehr. Ich nahm jedoch nur eine halbe Tablette statt der verodneten ganzen, denn bei mir schlagen Medikamente oft stärker an, bin auch recht klein und schlank.
Ich schlief daraufhin so fest, daß ich nicht bemerkte, aufs Klo zu gehen. Ich war völlig schockiert.

Es war mir so furchtbar peinlich, daß ich seither soetwas nie wieder angerührt habe. Dann lieber schlecht schlafen.
Von Baldrian habe ich soetwas noch nicht gehört.

Werde demnächst berichten, wie es läuft.

Liebe Grüße,
Aufgehts
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KatjaUlulu 69
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Re: Aufgehts: AD Adé - Aufgehts' Logbuch / Sertralin nach 12 Jahren absetzen

Beitrag von Aufgehts » Donnerstag, 25.10.18, 23:46

Nur Kurz:
Sorry das lange Schweigen.
Hatte eine heftige Magen-Darm-Infektion. Durchfall und Erbrechen fast zwei Wochen lang.
Mein Magen ist recht mitgenommen, konnte die letzten Wochen wenige Dinge essen, ohne, daß es gleich wieder rauskam.
Vor lauter Klogerenne war Schlafen kaum möglich. Mein Absetzverlauf ist dadurch unterbrochen, da nichts, was ich konsumierte im Magen blieb.
Der Geruch vom Baldrian hat mir den Magen leider völlig umgestülpt. Diesen Versuch muß ich auf später vertagen.
Erfreuliches gibt es hierbei lediglich von meiner Katze zu berichten, die vom Baldriangeruch high geworden ist und euphorische Schmuseattacken bekam.
Nach zehn Tagen Durchfall wurde es so heftig, daß ich nachts keine halbe Stunde mehr Ruhe hatte. Ständig Krämpfe. Magenwehund A***loch wund. Naja.
Habe ich schlußendlich zwei Tage lang Loperamid genommen, der Durchfall hörte daraufhin auf.
Mit Zwieback, Reisbrei und Tee, mittlerweile schonendes Essen, komme ich langsam wieder auf die Reihe. Klosterfrau Magen-Darm-Entspannung und Omniflorakapseln scheinen hier gut unterstützt zu haben.
Ich reduziere derzeit erstmal nicht weiter das Sertralin, bis mein Verdauungssystem wieder in Ordnung ist.
Werde später wieder berichten, wenn alles sich normalisert hat...
LG
Aufgehts.
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Anikke
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Re: Aufgehts: AD Adé - Aufgehts' Logbuch / Sertralin nach 12 Jahren absetzen

Beitrag von Anikke » Freitag, 26.10.18, 5:25

oojee aufgehts,
das klingt ja voll unangenehm, und auch noch so lange!!
da wünsche ich dir erstmal eine gute Regeneration!
liebe grüße
Anikke
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Re: Aufgehts: AD Adé - Aufgehts' Logbuch / Sertralin nach 12 Jahren absetzen

Beitrag von Aufgehts » Sonntag, 09.12.18, 22:38

Guten Abend liebes Forum,
seit dieser Woche mache ich mit der Reduktion weiter und es geht mir gesundheitlich auch wieder besser. Bei Halbzeit habe ich wegen der turbolenten Zeit und Magen-Darm-Probleme die Dosierung ersteinmal belassen. Nun geht es weiter.
Bin froh über den Fortschritt, wenn auch in kleinen Schritten.
Ich wünsche Euch eine gute Woche und grüße herzlich.
Aufgehts!
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Camilla
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Camilla
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Re: Aufgehts: AD Adé - Aufgehts' Logbuch / Sertralin nach 12 Jahren absetzen

Beitrag von Camilla » Montag, 10.12.18, 1:41

Hallo Aufgehts (toller Nutzername!!!) :)

Ich habe gerade deinen gesamten Strang gelesen und bin sehr froh über dein Logbuch!
Bei mir wird es am 1. Januar losgehen (nach 8 Jahren Einnahme mit Unterbrechung durch Absetz-Versuch), den hab ich mir so als Stichtag gesetzt. Es ist sehr hilfreich für mich, so konkrete Erfahrungen zu lesen, einfach damit man nicht aus allen Wolken fällt, wenn plötzlich Schwierigkeiten auftreten. Bei mir kamen seinerzeit die Probleme erst ein halbes Jahr nach dem Absetzen in Form von heftigen "neuen" Depressionen, die ich für einen klaren Rückfall hielt. Diesmal möchte ich es vorsichtiger angehen.
Deshalb Danke für deine Berichte!

Für den weiteren Weg wünsche ich dir wenig (oder besser: gar keine!) Engpässe mehr, und dass du immer gut schlafen kannst!
Dein bisheriger Weg macht mir trotz der Durststrecken Mut... :)
Liebe Grüße,
Camilla
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Diagnose: Depression, sozialphobische Anteile.
Medikament (Wirkstoff): Sertralin.
Und hier das Drumherum:

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