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Olli2018: Mirtazapin Hilfe

Wenn Antidepressiva abgesetzt werden, kann dies zu schweren und langwierigen Entzugserscheinungen führen. Viele Hersteller und Ärzte verharmlosen diese Problematik leider.
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Olli2018
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Olli2018: Mirtazapin Hilfe

Beitrag von Olli2018 » Donnerstag, 17.05.18, 18:37

Hallo liebe Leute.
Bin neu hier und grüße euch alle !
Bis vor der Woche 12.03-18.03 war mein Leben noch gut. Dann kam eine Erkältung mit starkem Bronialsekret, was alles auslöste. Vielleicht dazu mal in einem anderen Beitrag mehr. Jetzt geht es mir um das Mirtazapin, welches ich bis jetzt so genommen habe.
31.03-11.04= 7,5 mg Abends
12.04-19.04=15 mg Abends
20.04-10.05=30 mg Abend und Morgens je 15 mg
11.05-13.05=22,5 mg Abend und Morgens
Seit dem 14.05 =22,5 mg Abend

Das Mirtazapin hat zwar vielleicht meine Unruhe und die damit verbundenen Wahrnehmungsstörung (Hals,Speichel,Kehlkopf) reduziert, aber mir ging es nicht besser.Habe stattdessen Nebenwirkungen und starke Angstattacken, die oft bis zu 8-10 Stunden anhalten können. Da das Mirtazapin nicht so toll für Angst ist, meinte meine Psychiaterin, dass ich mit Escitalopram anfangen soll. Escitalopram soll gegen Angst besser sein.Hatte einen Tag mit etwa 2,5 mg Escitalopram angefangen. Fühlte mich danach sehr schlecht, weswegen ich das Escitalopram heute nicht nahm. Durch die ständige Angst ist mein Körper schon so geschwächt. Benommenheit, Konzentrationsstörungen, Schwindel ,Vergiftungsgefühl Und dann noch mal zusätzlich die Nebenwirkungen von Escitalopram. Ich glaube das kann ich nicht aushalten.
Die 22,5 mg Mirtazapin zum Abend kommt mir sehr stark vor. Habe Restless Legs Syndrom und kann bei der Menge von 22,5mg nicht gut schlafen.
Ich weiß nicht, was ich machen soll. Könnte ich das Mirtazapin noch mal um 7,5mg verringern? Oder kann ich wegen der Reduzierung, die ich schon mit 7,5 mg machte noch Probleme bekommen?
Für jeden Ratschlag wäre ich sehr dankbar.
Zuletzt geändert von Gwen am Sonntag, 24.06.18, 18:32, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Name im Titel ergänzt zur besseren Übersichtlichkeit im Forum
Ca. 2005: Wegen Antriebsmangel und Depressionen von einem Psychiater ein mir heute nicht mehr bekanntest Antidepressiva verschrieben bekommen. Nur 1 bis wenige Tage genommen. Hatte von dem Medikament ein schreckliches Gefühl bekommen, was alles andere in den Schatten stellte und mich so abschreckte, dass ich lange Zeit kein AD mehr nehmen wollte.

2013-2014: Wegen Depressionen in Behandlung gewesen.
Fluoxetin ?mg so ca 1,5 Jahre genommen. Gut vertragen. Keine schlimmen Nebenwirkungen wahrgenommen. Später wegen Vermutung erhöhter Aggressivität alleine und ohne Probleme relativ schnell abgesetzt.

2014-2018 Johanneskraut, Passionsblume Extrakt, Hopfen , Baldrian

Ca 2015/16 Doxepin ratiopharm 50 mg wegen Unruhe und Panik nach einer Bronchitis. 2 tage nur genommen.

ca 20.03.2018-29.03.2018
Erkältung bekommen. Bronchialsekret, was ich nicht abschlucken konnte. Unruhe,Panik,Verzweiflung,Horror, Schlafentzug, vielleicht ein Burnout.

29.03.2018 -30.03.2018 Opipramol eingenommen.Bekam wie 2005 ein schreckliches Gefühl.

16.05.18 Einmal Escitalopram 2,5mg.

Mirtazapin
31.03.18 = 15 mg
01.04-11.04 = 7,5 mg
12.04-19.04 = 15 mg
20.04-10.05 = 30 mg auf Abend und Morgen verteilt
11.05-13.05 = 22,5 mg verteilt auf Morgens und Abends
14.05-21.05 = 22,5 mg am Abend
21.05 = nur 15 mg genommen
22.05 = 22,5 mg
23.05 -29.05 = 15 mg
30.05 -06.06 = 7,5 mg
07.06- 18.06 = 3,75 mg
19.06- 20.06 = 1,875 mg ? Ungefähr nach Auge
21.06.2018 = 0 mg

Aktuell, um mein Befinden zu verbessern

Fairvital Passionsblume Extrakt 750 mg 3 mal täglich eine Kapsel
Baldrian und Hopfen vor der Nacht
Vitamin B12
Magnesium 400
Leinöl und Kokosöl
TNT Omega 3-TG Fischöl

15.07.2018 Escitalopram 5mg
20.07.2018 Escitalopram 10mg
28.07.2018 Escitalopram 15mg
12.08.2018 Escitalopram 20mg

Unglaublich
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Re: Mirtazapin Hilfe

Beitrag von Unglaublich » Donnerstag, 17.05.18, 19:43

Hallo Olli,

ich bin mir sicher, das du mit Absetz Symptomen vom Mirtazapin zu kämpfen hast. Viel zu viel in so kurzer Zeit abgesetzt. Hier im Forum raten sie, 10% von der letzten Dosis abzusetzen und diese Dosis für ca 3-4 Wochen einzunehmen, bevor der nächste Reduktionsschritt folgen sollte.

Habe letztes Jahr selber athoc 7,5 mg abgesetzt, weil ich damals das Forum noch nicht kannte und mich an die Anweisung der Ärzte gehalten habe. Ich kämpfe immer noch mit Absetzproblemen nach über einem Jahr. Aber ich denke hier sind einige, die sich mit Mirtazapin auskennen und sich sicher noch melden.
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MurmelineJamie
Lieben Gruß
Unglaublich

2007: 60mg Mirtazapin in Klinik angesetzt
2009: nach Rücksprache mit Arzt innerhalb 2 Mon abgesetzt auf
30mg- 15mg-0

Absetztprobleme die ich damals nicht, als solche erkannt habe :evil: :frust:
Kopfschmerzen, Übelkeit, Wattegefühl im Kopf und Beinen, Bauchkrämpfe, Blutdruckprobleme, wie beim Ansetzten von Mirta, Tic´s, Brainzaps, Ängste, Panik.

2012: Psychatrie wegen Depression. Dort wurde Venlafaxin angesetzt. Nach 6 Wochen sofort abgesetzt, wegen Blasenlähmung, Eingestellt auf 150 mg Sertralin morgen und 7,5 mg Mirtazapin abends, wegen Schlafstörung.
Diagnose: PTBS und Depression

Sertralin nach ca 4 Monaten ohne Rücksprache mit Doc eigenmächtig reduziert und und im Sommer 2015 abgesetzt.
Mirta mit 7,5 mg beibehalten, wegen Schlafstörung

29.4. 2017 Mirtazapin 7,5 mg schlagartig abgesetzt (kannte das Forum noch nicht) wegen QT Verlängerung.

die ersten 2-3 Woche nach Absetzen: Augenschwindel, Herzrasen, zu hoher Blutdruck, heftige Oberbauchschmerzen, Durchfall, Verstopfung, Brainzaps, Tic´s, Sabbergefühl Mundwinkel.
Im Herbst 2017 kamen Angst und Panik Attacken hinzu.
Seit Dez 2017: Sehstörungen, mittlerweile 3. Brillenglas aber nur re Auge.Punktförmige Einblutung im re Auge, die im März noch vorhanden war(nächste Kontrolle Anfang Juni) ansonsten Augen oB.
Lidzucken beide Augen, Oberbauchschmerzen, Sabbergefühl, Ohrenschmerzen, Muskelkrämpfe und Kieferbeißen ist bis heute noch vorhanden. Zwar nicht mehr tagtäglich aber kommt immer wieder durch.
Rauschen in den Ohren. Rechtes Ohr besonders. Fühlt sich an, wie Wasser im Ohr nach dem Duschen, was dann so vor sich hin gluckkert, weil man es nicht raus kriegt aber Ohren sind okay, kein Wasser drin. Dieses Geräusch macht mich kirre.
Muskelkrämpfe an den unmöglichsten Stellen, der Rücken und Nacken total verspannt.
März 2018: Schmerzen im ISG Gelenk, trotz regelmäßiger Übungen vom Osteopathen.
Seit April 2018: keine Angst und Panikattacken mehr, jedenfalls zur Zeit.
Falls mir noch was einfällt ergänze ich es noch.

padma
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Re: Mirtazapin Hilfe

Beitrag von padma » Donnerstag, 17.05.18, 22:40

hallo Olli, :)

willkommen im ADFD.

Wir bräuchten noch mehr Infos:
Dann kam eine Erkältung mit starkem Bronialsekret, was alles auslöste.
Es wäre gut, wenn du dazu noch was schreiben könntest, damit wir dein Problem verstehen. Was genau hat es ausgelöst?

Verstehe ich dich richtig, dass du Mirtazapin seit dem 31.03. nimmst? Der Einnahmegrund ist eine Art Missempfindungen im Halsbereich, ausgelöst durch diese Erkältung?

Die Angstattacken sind die erst unter Mirtazapin aufgetreten, oder hattest du die schon zuvor?
Die 22,5 mg Mirtazapin zum Abend kommt mir sehr stark vor. Habe Restless Legs Syndrom und kann bei der Menge von 22,5mg nicht gut schlafen.
Zum Schlafen ist das viel zu hoch. Mirtazapin wirkt unter 15 mg schlafanstossend. Dennoch muss man jetzt gut überlegt vorgehen.

RLS ist eine mögliche NW von Mirtazapin. Hattest du das bereits vor der Einnahme oder ist es neu aufgetreten?
Escitalopram soll gegen Angst besser sein
Bei Escitalopram ist Angst und Panik eine mögliche NW.
30 mg Abend und Morgens je 15 mg
Wie ging es dir damit?

Kannst du bitte noch eine Signatur erstellen? http://www.adfd.org/austausch/viewtopic ... 46&t=15035. Wichtig ist zusätzlich zu dem Dosisverlauf, der Einnahmegrund und evtl. weitere Medikamente, auch in der Vorgeschichte.

liebe Grüsse,
padma
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seit 2002 Fluoxetin zur Schmerztherapie

Quasi - Kaltentzug 2012, Wiedereindosierung, schleiche im :schnecke: Tempo aus
Absetzverlauf:
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1.07.2018: 0,2 mg :schnecke:


Neu: Infos rund um Antidepressiva, Absetzen, Umgang mit Entzug
: https://adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=18&t=15490


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Re: Mirtazapin Hilfe

Beitrag von Jamie » Donnerstag, 17.05.18, 23:25

Hallo Olli, :)

ich habe nicht genau verstanden, weswegen du überhaupt mit dem Mirtazapin angefangen hast?
Hat es was mit dieser Krankheit (Bronchien) zu tun?
Oder ist das ein anderes Thema?
Hast du da vielleicht Antibiotika verordnet bekommen? Wenn ja was? AB können seltsame Beschwerden triggern, deswegen die Nachfrage.
11.05-13.05=22,5 mg Abend und Morgens
Verstehe ich richtig: Tagesdosis von 45mg?
Das ist irrwitzig. :o
Es ist noch erlaubt, aber therapeutisch ist das meines Erachtens gar nicht richtig zu vertreten, erst recht bei ´Neulingen´, die das Mittel noch gar nicht lange nehmen und kennen.
Da sollte bei 30mg Schluss sein.
Ich finde das fast schon überdosiert. Wie gesagt - gegen was sollte das denn helfen?
Erst unter 15mg wirkt es vorrangig sedierend und schlaffördernd.

Ich denke auch, es könnte sinnvoll sein, noch mal weiter übers Abdosieren nachzudenken, aber erst müssten wir unsere Fragen beantwortet bekommen; vorher kann man da nichts Sinnvolles zu sagen.

Grüße und willkommen im Forum :)
Jamie
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Re: Mirtazapin Hilfe

Beitrag von lunetta » Freitag, 18.05.18, 9:48

Hallo und willkommen bei uns!

Ich nehme auch Mirta, jetzt im Absetzprozeß szt. nur mehr 7mg, aber ich hatte ursprünglich 15 mg genommen.

Bei mir war es so, dass ich im gesamten Aufdosierungszeitraum, bis ich bei 15 mg war, auch sehr mit starker Unruhe und Angstegfühlen zu kämpfen hatte, auch das RLS hatte ich, vor allem abends und nachts.
Erst als ich so bei 11 mg war wurde das besser, und je weniger ich nehme, desto besser wird es.

Mirta hat in höheren Dosierungen eher eine aktivierende Wirkung, und nur unter 15 mg wirkt es schlafanstoßen, wobei ich das bei mir auch nicht bestätigen kann, es wirkt bei mir in keiner Dosierung schlafanstoßend.

Bei dir ist die Dosis aber viel zu hoch gegeben wordeb - 45 mg ist ja wirklich eine Elefantendosis, kein Wunder dass du Angst und Panik hast, und dann noch dazu diese schnellen Dosiserhöhungen, nun wieder Reduzierungen, und zusätzlich Esc. - da muß dein ZNS ja komplett überreizt sein.

Das Wichtigste wäre jetzt erst mal Ruhe ins System zu bringen! Laß das Esc. auf jeden Fall weg. Das jetzt noch zusätzlich bringt nur noch mehr NW.

Beim Mirta würde ich eine zeitlang auf 1 !!! Dosis bleiben, damit sich dein ZNS erstmal beruhigen kann.
Die Reduzierung von 22,5 die du morgens weggelassen hast innerhalb einer Woche war viel zu schnell.
Ich bin mir jetzt unsicher was ich dir raten soll, ob du jetzt erstmal bei 22,5 abends bleiben sollst, oder abends auf 30 mg hochgehen, damit du Absetzsymptome etwas abfedern kannst.... schwierig...

Gab es eine Dosis, bei der es dir halbwegs gut ging? Das wäre eine ideale Ausgangsbasis...?

LG
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Re: Mirtazapin Hilfe

Beitrag von Olli2018 » Freitag, 18.05.18, 12:50

Unglaublich hat geschrieben:
Donnerstag, 17.05.18, 19:43
Hallo Olli,

ich bin mir sicher, das du mit Absetz Symptomen vom Mirtazapin zu kämpfen hast. Viel zu viel in so kurzer Zeit abgesetzt. Hier im Forum raten sie, 10% von der letzten Dosis abzusetzen und diese Dosis für ca 3-4 Wochen einzunehmen, bevor der nächste Reduktionsschritt folgen sollte.

Habe letztes Jahr selber athoc 7,5 mg abgesetzt, weil ich damals das Forum noch nicht kannte und mich an die Anweisung der Ärzte gehalten habe. Ich kämpfe immer noch mit Absetzproblemen nach über einem Jahr. Aber ich denke hier sind einige, die sich mit Mirtazapin auskennen und sich sicher noch melden.
Hallo Unglaublich
Danke für deinen Beitrag. Zitat: ich bin mir sicher, das du mit Absetz Symptomen vom Mirtazapin zu kämpfen hast.
Ja ich habe zwar schlagartig um 7,5mg verringert, aber ich habe eine größere Menge ja auch nur 20 Tage genommen und allgemein nehme ich Mirta ja auch erst seit Ende März/Anfang April. Ich hoffe einfach, dass ich zu den Menschen gehöre, die das abkönnen.Was du für schlimme Absetzerscheinungen hattest ist wirklich erschreckend. Du hattest das Mirtazapin ja auch jahrelang genommen. Aber eine QT-Verlängerung kann ja auch lebensgefährlich sein.
Ca. 2005: Wegen Antriebsmangel und Depressionen von einem Psychiater ein mir heute nicht mehr bekanntest Antidepressiva verschrieben bekommen. Nur 1 bis wenige Tage genommen. Hatte von dem Medikament ein schreckliches Gefühl bekommen, was alles andere in den Schatten stellte und mich so abschreckte, dass ich lange Zeit kein AD mehr nehmen wollte.

2013-2014: Wegen Depressionen in Behandlung gewesen.
Fluoxetin ?mg so ca 1,5 Jahre genommen. Gut vertragen. Keine schlimmen Nebenwirkungen wahrgenommen. Später wegen Vermutung erhöhter Aggressivität alleine und ohne Probleme relativ schnell abgesetzt.

2014-2018 Johanneskraut, Passionsblume Extrakt, Hopfen , Baldrian

Ca 2015/16 Doxepin ratiopharm 50 mg wegen Unruhe und Panik nach einer Bronchitis. 2 tage nur genommen.

ca 20.03.2018-29.03.2018
Erkältung bekommen. Bronchialsekret, was ich nicht abschlucken konnte. Unruhe,Panik,Verzweiflung,Horror, Schlafentzug, vielleicht ein Burnout.

29.03.2018 -30.03.2018 Opipramol eingenommen.Bekam wie 2005 ein schreckliches Gefühl.

16.05.18 Einmal Escitalopram 2,5mg.

Mirtazapin
31.03.18 = 15 mg
01.04-11.04 = 7,5 mg
12.04-19.04 = 15 mg
20.04-10.05 = 30 mg auf Abend und Morgen verteilt
11.05-13.05 = 22,5 mg verteilt auf Morgens und Abends
14.05-21.05 = 22,5 mg am Abend
21.05 = nur 15 mg genommen
22.05 = 22,5 mg
23.05 -29.05 = 15 mg
30.05 -06.06 = 7,5 mg
07.06- 18.06 = 3,75 mg
19.06- 20.06 = 1,875 mg ? Ungefähr nach Auge
21.06.2018 = 0 mg

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Fairvital Passionsblume Extrakt 750 mg 3 mal täglich eine Kapsel
Baldrian und Hopfen vor der Nacht
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15.07.2018 Escitalopram 5mg
20.07.2018 Escitalopram 10mg
28.07.2018 Escitalopram 15mg
12.08.2018 Escitalopram 20mg

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Re: Mirtazapin Hilfe

Beitrag von Olli2018 » Freitag, 18.05.18, 13:21

padma hat geschrieben:
Donnerstag, 17.05.18, 22:40
hallo Olli, :)

willkommen im ADFD.

Wir bräuchten noch mehr Infos:
Dann kam eine Erkältung mit starkem Bronialsekret, was alles auslöste.
Es wäre gut, wenn du dazu noch was schreiben könntest, damit wir dein Problem verstehen. Was genau hat es ausgelöst?

Verstehe ich dich richtig, dass du Mirtazapin seit dem 31.03. nimmst? Der Einnahmegrund ist eine Art Missempfindungen im Halsbereich, ausgelöst durch diese Erkältung?

Die Angstattacken sind die erst unter Mirtazapin aufgetreten, oder hattest du die schon zuvor?
Die 22,5 mg Mirtazapin zum Abend kommt mir sehr stark vor. Habe Restless Legs Syndrom und kann bei der Menge von 22,5mg nicht gut schlafen.
Zum Schlafen ist das viel zu hoch. Mirtazapin wirkt unter 15 mg schlafanstossend. Dennoch muss man jetzt gut überlegt vorgehen.

RLS ist eine mögliche NW von Mirtazapin. Hattest du das bereits vor der Einnahme oder ist es neu aufgetreten?
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Bei Escitalopram ist Angst und Panik eine mögliche NW.
30 mg Abend und Morgens je 15 mg
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liebe Grüsse,
padma
Hallo Padma
Danke für deine Antwort.
Zitat:"Dann kam eine Erkältung mit starkem Bronialsekret, was alles auslöste"
Es wäre gut, wenn du dazu noch was schreiben könntest, damit wir dein Problem verstehen. Was genau hat es ausgelöst?

Es erwischte mich in der Woche zwischen 12.03 und 18.03.2018. Diese Erkältung war sehr ungewöhnlich. Es war meine erste Erkältung, die ohne Schnupfen, oder Halsschmerzen stattfand. Am Anfang musste ich nur ab und zu niesen. Anschließend kam das allgemeine Krankheitsgefühl. Hustenreiz fing langsam an. Ungefähr am 19.03. musste ich die ganze Nacht trocken Husten. Hatte am Ende nach jedem kräftigen Husten Schwindelanfälle.

Am nächsten Tag ließ der Husten wieder nach, aber durch das Husten waren die Bronchien wohl stark gereizt. Ich spürte, wie sich immer mehr Bronchialsekret bildete. Das Bronchialsekret ließ sich quasi nie ab schlucken, oder aushusten. Es war ununterbrochen in meinem Rachen präsent, was mir immer unangenehmer wurde.

Als ich dann einen Tag später Nachts beim schlafen aufwachte ich, wie das Bronchialsekret mit der Atmung blubbert und ich durch die Anstauung des Bronchialsekrets vielleicht ein wenig schlechter Luft bekam. Ich sprang auf und versuchte mich frei zu husten. Ich wollte das Zeug endlich aus meinem Hals haben. Ich bekam Panik. Das Gefühl, dass Bronchialsekret ständig beim Schlucken als klebende hängende Masse am Kehlkopf zu haben machte mich verrückt. Die Panik blieb und ich musste raus mich mit laufen ablenken. Ich lief dann die ganze Nacht draußen, in der Hoffnung mich wieder zu beruhigen.

Am nächsten Tag holte ich mir verschiedene Mittel, die versprachen zähen Schleim zu lösen. Doch Abhilfe brachte nichts. Abends war ich durch das viele laufen sehr erschöpft. Noch immer voller Unruhe durch dieses zähe Bronchialsekret, aber mit großer Müdigkeit ließ ich mich in mein Bett nieder. Dann begann ein fürchterlicher Zustand. Ich schlief ein und wachte sofort mit Panik wieder auf, dass ich aufsprang und wieder laufen musste und versuchte das Bronchialsekret an meinem Kehlkopf abzuhusten, oder zu schlucken. Es war aber nicht möglich.

Irgendwann war ich durch den Schlafmangel und der ständigen Unruhe so erschöpft, dass ich in kurzer Zeit immer wieder einschlief und dann bevor ich wegetreten war wieder mit Angst-Unruhe-Panik aufwachte. Das ging unzählige male. Schlaf-wach-Schlaf- und wieder wach, wobei der Schlaf immer nur wenige Sekunden war. So quälte ich mich durch die Tage und versuchte, krampfhaft Schlaf zu vermeiden.

Manchmal war ich dann so fertig, dass der Schlaf dann doch erzwungen wurde. Vielleicht höchstens mal 2-3 Stunden am Stück. Wenn ich aber länger schlief, hatte ich wieder beim Aufwachen die Ansammlung im Hals und Panik.Gegen die Panik half immer schnelles laufen, aber die Unruhe mit der Fokussierung auf meinen Halsbereich mit dem Bronchialsekret blieben die meiste Zeit bestehen.

Erst am 26.03 war ich dann bei meinem Hausarzt Herrn Dr.xxx. Konnte aber wegen der Erschöpfung kaum einen vernünftigen Satz aussprechen. Ich bekam noch gegen die Bronchitis verschiedene Medizin verschrieben. 2 Tage später war ich dann wieder beim Hausarzt, weil die Unruhe und Panik nicht besser wurden.

Diesmal war ich bei Frau Dr.xxx. Dort sprach ich noch mal verständlicher das Problem der Unruhe und Panik an. Ich bekam eine Packung Opipramol. Ich nahm das Medikament wie beschrieben am 29.03 und am 30.03 ein. Am 30.03 vermutete ich eine Unverträglichkeit von Opipramol. Bekam ein schreckliches Gefühl und einen heissen Kopf.Habe das Opipramol nicht weiter genommen.Einen Tag nahm ich dann überhaupt nichts.

Am 31.03 bekam ich von einem Bekannten einige Mirtazapin. So ca. am 6. April war dann von dem Bronchialsekret nichts mehr zu spüren und die Erkältung war nicht mehr zu bemerken. Trotzdem blieb die Problematik mit der Unruhe. Eine Überempfindlichkeit und Wahrnehmungsstörung des Rachenraums stellte sich ein. Seitdem bekomme ich Unruhe durch meinen Speichel, den ich im Hals spüre. Zum Beispiel ist nach der Nahrungsaufnahme der Speichel natürlich dickflüssiger. Es folgt ein unangenehmes Gefühl beim schlucken. Unruhe bis Panik können auftreten. Deswegen führe ich nach jedem Essen sofort eine komplette Mundreinigung durch.

Nun hat sich die Unruhe und die Wahrnehmungsstörung des Rachenraums verringert, aber dafür habe ich jetzt dieses starke Angstgefühl. Gerade jetzt spüre ich es so 30 %. Vorgestern war es zuletzt auf 90-100%

Zitat:Verstehe ich dich richtig, dass du Mirtazapin seit dem 31.03. nimmst? Der Einnahmegrund ist eine Art Missempfindungen im Halsbereich, ausgelöst durch diese Erkältung?

Ja seit dem 31.03 .18
Ich nahm es, in der Hoffnung , dass die Sedierung die Unruhe und psychischen Störungungen verbessert.

Zitat:Die Angstattacken sind die erst unter Mirtazapin aufgetreten, oder hattest du die schon zuvor?

Sind erst seit der Einnahme von Mirtazapin aufgetreten. Ich weiß aber nicht, ob das mit dem Mirtazapin zu tun hat, da es auch noch einfach Nachwirkung von dieser Sache mit der Erkältung sein kann. Allgemein war ich vor dieser Erkältung gesund und hatte nur kurzfristig 2015/16 Probleme mit Unruhe leichter Panik bei einer anderen Bronchitis.

Zitat: RLS ist eine mögliche NW von Mirtazapin. Hattest du das bereits vor der Einnahme oder ist es neu aufgetreten?

Ist neu aufgetreten. Es grippelt im ganzen Körper. Ist schwer zu beschreiben.

Zitat: "30 mg Abend und Morgens je 15 mg"
Wie ging es dir damit?

Die Unruhe und die psychiotischen Störungen wurden weniger. 5 Tage am Stück fühlte ich mich einigermaßen. Dann ging es wieder Bergab und diese Angst kam. Heulattacken, weil ich es so schwer ertragen kann. Wenn ich mal nicht dieses schreckliche Gefühl habe fühle ich mich stark benommen. Schwindelig, wohl bei der Körper durch die ständige Angst auch langsam Schaden nimmt.

Zitat:
Kannst du bitte noch eine Signatur erstellen?

Ja, schaue ich mir mal an.
Vielen Dank
Zuletzt geändert von padma am Freitag, 18.05.18, 13:44, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Absätze wegen der besseren Lesbarkeit eingefügt; Name des Arztes aus Datenschutzgründen entfernt
Ca. 2005: Wegen Antriebsmangel und Depressionen von einem Psychiater ein mir heute nicht mehr bekanntest Antidepressiva verschrieben bekommen. Nur 1 bis wenige Tage genommen. Hatte von dem Medikament ein schreckliches Gefühl bekommen, was alles andere in den Schatten stellte und mich so abschreckte, dass ich lange Zeit kein AD mehr nehmen wollte.

2013-2014: Wegen Depressionen in Behandlung gewesen.
Fluoxetin ?mg so ca 1,5 Jahre genommen. Gut vertragen. Keine schlimmen Nebenwirkungen wahrgenommen. Später wegen Vermutung erhöhter Aggressivität alleine und ohne Probleme relativ schnell abgesetzt.

2014-2018 Johanneskraut, Passionsblume Extrakt, Hopfen , Baldrian

Ca 2015/16 Doxepin ratiopharm 50 mg wegen Unruhe und Panik nach einer Bronchitis. 2 tage nur genommen.

ca 20.03.2018-29.03.2018
Erkältung bekommen. Bronchialsekret, was ich nicht abschlucken konnte. Unruhe,Panik,Verzweiflung,Horror, Schlafentzug, vielleicht ein Burnout.

29.03.2018 -30.03.2018 Opipramol eingenommen.Bekam wie 2005 ein schreckliches Gefühl.

16.05.18 Einmal Escitalopram 2,5mg.

Mirtazapin
31.03.18 = 15 mg
01.04-11.04 = 7,5 mg
12.04-19.04 = 15 mg
20.04-10.05 = 30 mg auf Abend und Morgen verteilt
11.05-13.05 = 22,5 mg verteilt auf Morgens und Abends
14.05-21.05 = 22,5 mg am Abend
21.05 = nur 15 mg genommen
22.05 = 22,5 mg
23.05 -29.05 = 15 mg
30.05 -06.06 = 7,5 mg
07.06- 18.06 = 3,75 mg
19.06- 20.06 = 1,875 mg ? Ungefähr nach Auge
21.06.2018 = 0 mg

Aktuell, um mein Befinden zu verbessern

Fairvital Passionsblume Extrakt 750 mg 3 mal täglich eine Kapsel
Baldrian und Hopfen vor der Nacht
Vitamin B12
Magnesium 400
Leinöl und Kokosöl
TNT Omega 3-TG Fischöl

15.07.2018 Escitalopram 5mg
20.07.2018 Escitalopram 10mg
28.07.2018 Escitalopram 15mg
12.08.2018 Escitalopram 20mg

Olli2018
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Re: Mirtazapin Hilfe

Beitrag von Olli2018 » Freitag, 18.05.18, 13:26

Jamie hat geschrieben:
Donnerstag, 17.05.18, 23:25
Hallo Olli, :)

ich habe nicht genau verstanden, weswegen du überhaupt mit dem Mirtazapin angefangen hast?
Hat es was mit dieser Krankheit (Bronchien) zu tun?
Oder ist das ein anderes Thema?
Hast du da vielleicht Antibiotika verordnet bekommen? Wenn ja was? AB können seltsame Beschwerden triggern, deswegen die Nachfrage.
11.05-13.05=22,5 mg Abend und Morgens
Verstehe ich richtig: Tagesdosis von 45mg?
Das ist irrwitzig. :o
Es ist noch erlaubt, aber therapeutisch ist das meines Erachtens gar nicht richtig zu vertreten, erst recht bei ´Neulingen´, die das Mittel noch gar nicht lange nehmen und kennen.
Da sollte bei 30mg Schluss sein.
Ich finde das fast schon überdosiert. Wie gesagt - gegen was sollte das denn helfen?
Erst unter 15mg wirkt es vorrangig sedierend und schlaffördernd.

Ich denke auch, es könnte sinnvoll sein, noch mal weiter übers Abdosieren nachzudenken, aber erst müssten wir unsere Fragen beantwortet bekommen; vorher kann man da nichts Sinnvolles zu sagen.

Grüße und willkommen im Forum :)
Jamie
Hallo Jamie.

Zitat: Verstehe ich richtig: Tagesdosis von 45mg?

Danke der Nachfrage. Nein, ich meinte es so, dass ich 15 mg Abends nahm und 7,5 mg am Morgen.
Zitat: Wie gesagt - gegen was sollte das denn helfen?

Habe ich Padma jetzt geschrieben. Da ist es näher beschrieben. Vielen Dank
Ca. 2005: Wegen Antriebsmangel und Depressionen von einem Psychiater ein mir heute nicht mehr bekanntest Antidepressiva verschrieben bekommen. Nur 1 bis wenige Tage genommen. Hatte von dem Medikament ein schreckliches Gefühl bekommen, was alles andere in den Schatten stellte und mich so abschreckte, dass ich lange Zeit kein AD mehr nehmen wollte.

2013-2014: Wegen Depressionen in Behandlung gewesen.
Fluoxetin ?mg so ca 1,5 Jahre genommen. Gut vertragen. Keine schlimmen Nebenwirkungen wahrgenommen. Später wegen Vermutung erhöhter Aggressivität alleine und ohne Probleme relativ schnell abgesetzt.

2014-2018 Johanneskraut, Passionsblume Extrakt, Hopfen , Baldrian

Ca 2015/16 Doxepin ratiopharm 50 mg wegen Unruhe und Panik nach einer Bronchitis. 2 tage nur genommen.

ca 20.03.2018-29.03.2018
Erkältung bekommen. Bronchialsekret, was ich nicht abschlucken konnte. Unruhe,Panik,Verzweiflung,Horror, Schlafentzug, vielleicht ein Burnout.

29.03.2018 -30.03.2018 Opipramol eingenommen.Bekam wie 2005 ein schreckliches Gefühl.

16.05.18 Einmal Escitalopram 2,5mg.

Mirtazapin
31.03.18 = 15 mg
01.04-11.04 = 7,5 mg
12.04-19.04 = 15 mg
20.04-10.05 = 30 mg auf Abend und Morgen verteilt
11.05-13.05 = 22,5 mg verteilt auf Morgens und Abends
14.05-21.05 = 22,5 mg am Abend
21.05 = nur 15 mg genommen
22.05 = 22,5 mg
23.05 -29.05 = 15 mg
30.05 -06.06 = 7,5 mg
07.06- 18.06 = 3,75 mg
19.06- 20.06 = 1,875 mg ? Ungefähr nach Auge
21.06.2018 = 0 mg

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Re: Mirtazapin Hilfe

Beitrag von Olli2018 » Freitag, 18.05.18, 15:15

lunetta hat geschrieben:
Freitag, 18.05.18, 9:48
Hallo und willkommen bei uns!

Ich nehme auch Mirta, jetzt im Absetzprozeß szt. nur mehr 7mg, aber ich hatte ursprünglich 15 mg genommen.

Bei mir war es so, dass ich im gesamten Aufdosierungszeitraum, bis ich bei 15 mg war, auch sehr mit starker Unruhe und Angstegfühlen zu kämpfen hatte, auch das RLS hatte ich, vor allem abends und nachts.
Erst als ich so bei 11 mg war wurde das besser, und je weniger ich nehme, desto besser wird es.

Mirta hat in höheren Dosierungen eher eine aktivierende Wirkung, und nur unter 15 mg wirkt es schlafanstoßen, wobei ich das bei mir auch nicht bestätigen kann, es wirkt bei mir in keiner Dosierung schlafanstoßend.

Bei dir ist die Dosis aber viel zu hoch gegeben wordeb - 45 mg ist ja wirklich eine Elefantendosis, kein Wunder dass du Angst und Panik hast, und dann noch dazu diese schnellen Dosiserhöhungen, nun wieder Reduzierungen, und zusätzlich Esc. - da muß dein ZNS ja komplett überreizt sein.

Das Wichtigste wäre jetzt erst mal Ruhe ins System zu bringen! Laß das Esc. auf jeden Fall weg. Das jetzt noch zusätzlich bringt nur noch mehr NW.

Beim Mirta würde ich eine zeitlang auf 1 !!! Dosis bleiben, damit sich dein ZNS erstmal beruhigen kann.
Die Reduzierung von 22,5 die du morgens weggelassen hast innerhalb einer Woche war viel zu schnell.
Ich bin mir jetzt unsicher was ich dir raten soll, ob du jetzt erstmal bei 22,5 abends bleiben sollst, oder abends auf 30 mg hochgehen, damit du Absetzsymptome etwas abfedern kannst.... schwierig...

Gab es eine Dosis, bei der es dir halbwegs gut ging? Das wäre eine ideale Ausgangsbasis...?

LG
Hallo Lunetta

Ich habe es noch mal überarbeitet und verständlicher geschrieben.

Mirtazapin
31.03= 15mg
01.4-11.04= 7,5 mg
12.04-19.04=15 mg
20.04-10.05=30 mg auf Abend und Morgen verteilt.also Abends 15mg und Morgens 15mg
11.05-13.05=22,5 mg auf Abend und Morgen verteilt also Abends 15mg und Morgens 7,5mg
14.05- =22,5 mg am Abend

Zitat:oder abends auf 30 mg hochgehen, damit du Absetzsymptome

Hochgehen möchte ich nur ungern, weil es mir die meiste Zeit mit 30mg am Tag sehr schlecht ging. Habe die höchste Tagesdosis von 30 mg doch nur 20 Tage genommen.
Ca. 2005: Wegen Antriebsmangel und Depressionen von einem Psychiater ein mir heute nicht mehr bekanntest Antidepressiva verschrieben bekommen. Nur 1 bis wenige Tage genommen. Hatte von dem Medikament ein schreckliches Gefühl bekommen, was alles andere in den Schatten stellte und mich so abschreckte, dass ich lange Zeit kein AD mehr nehmen wollte.

2013-2014: Wegen Depressionen in Behandlung gewesen.
Fluoxetin ?mg so ca 1,5 Jahre genommen. Gut vertragen. Keine schlimmen Nebenwirkungen wahrgenommen. Später wegen Vermutung erhöhter Aggressivität alleine und ohne Probleme relativ schnell abgesetzt.

2014-2018 Johanneskraut, Passionsblume Extrakt, Hopfen , Baldrian

Ca 2015/16 Doxepin ratiopharm 50 mg wegen Unruhe und Panik nach einer Bronchitis. 2 tage nur genommen.

ca 20.03.2018-29.03.2018
Erkältung bekommen. Bronchialsekret, was ich nicht abschlucken konnte. Unruhe,Panik,Verzweiflung,Horror, Schlafentzug, vielleicht ein Burnout.

29.03.2018 -30.03.2018 Opipramol eingenommen.Bekam wie 2005 ein schreckliches Gefühl.

16.05.18 Einmal Escitalopram 2,5mg.

Mirtazapin
31.03.18 = 15 mg
01.04-11.04 = 7,5 mg
12.04-19.04 = 15 mg
20.04-10.05 = 30 mg auf Abend und Morgen verteilt
11.05-13.05 = 22,5 mg verteilt auf Morgens und Abends
14.05-21.05 = 22,5 mg am Abend
21.05 = nur 15 mg genommen
22.05 = 22,5 mg
23.05 -29.05 = 15 mg
30.05 -06.06 = 7,5 mg
07.06- 18.06 = 3,75 mg
19.06- 20.06 = 1,875 mg ? Ungefähr nach Auge
21.06.2018 = 0 mg

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Re: Mirtazapin Hilfe

Beitrag von lunetta » Freitag, 18.05.18, 16:02

Hallo!

Jetzt ist es verständlich - ich dachte du nimmst 22,5 mg morgens und 22,5 mg abends.

Es könnte gehen, dass du auf 15 mg gehst und diese Dosis dann mind. 4 Wochen hältst, und davon ausgehend dann langsam reduzierst. Es wird ab 15mg abwärts besser mit den RLS und auch diese Unruhe und Panik wird mit niedrigeren Dosen besser.

LG
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Beitrag von Olli2018 » Mittwoch, 30.05.18, 18:57

Hallo
Wollte kurz mal paar Zeilen schreiben.
Meine Psychiaterin reagierte heute ganz empfindlich.
Nach ihr sollte ich Abends weiter 22mg Mirtazapin nehmen und Morgens 5 mg Escitalopram einschleichen.
Da ich von Mirtazapin aber schon so viele Probleme bekam, schaffte ich es nicht, noch zusätzlich die Nebenwirkungen von Escitalopram auszuhalten.Ich bin der Meinung, dass ich Mirtazapin einfach nicht so gut vertrage.Seitdem ich immer mehr die Dosis reduzierte, ging es mir immer besser.Zwar noch immer kein normales Gefühl, aber diese Übelkeit/Angst ist weniger. Nun ist meine Psychiaterin beleidigt und hat mir weitere Hilfe (neuen Termin) verweigert.
Ich fragte, wie ich nun weiter das Mirtazapin ausschleichen kann? Ob ich nun nach einer Woche gleicher Dosis auf 7,5 mg runter gehen kann?
Sie meinte dann, das ich das machen kann. Ich weiß nicht, an wen ich mich jetzt richten soll.
Werde dann ab heute Abend einfach nur noch 7,5 mg nehmen und hoffen, dass es meinem Körper gefällt. Ist schon traurig, dass man von einer Ärztin so alleine gelassen wird. Von 7,5 - 0 mg werde ich dann aber bestimmt langsamer machen.
Ca. 2005: Wegen Antriebsmangel und Depressionen von einem Psychiater ein mir heute nicht mehr bekanntest Antidepressiva verschrieben bekommen. Nur 1 bis wenige Tage genommen. Hatte von dem Medikament ein schreckliches Gefühl bekommen, was alles andere in den Schatten stellte und mich so abschreckte, dass ich lange Zeit kein AD mehr nehmen wollte.

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11.05-13.05 = 22,5 mg verteilt auf Morgens und Abends
14.05-21.05 = 22,5 mg am Abend
21.05 = nur 15 mg genommen
22.05 = 22,5 mg
23.05 -29.05 = 15 mg
30.05 -06.06 = 7,5 mg
07.06- 18.06 = 3,75 mg
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Re: Mirtazapin Hilfe

Beitrag von Clown » Mittwoch, 30.05.18, 20:20

Hallo Olli,

Wäre es nicht besser, so wie lunetta es vorgeschlagen hat, erst einmal bei 15 Mg
zu bleiben und dich zu stabilisieren? Du hast doch einige Sprünge nach oben und unten gemacht.
Ich würde auf keinen Fall direkt auf 7,5 Mg gehen. Das ist ja eine Reduzierung von 50%.
Wenn du nachher wieder auf dosieren mußt, hast du auch nichts gewonnen.
Ich habe am Anfang auch zu schnell reduziert. Diese Absetzsymtome möchte ich nicht noch einmal.
Lg
Achim
.
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor Clown für den Beitrag (Insgesamt 2):
LinLinapadma
2008/2009 Tagesklinik und Reha
Verordnung Pipamperon und Mirtazapin 45mg
1 Q 2013 Tagesklinik
Verordnung Citalopram 30 mg
1 Q 2014. Reha
Kaltenzug Zopiclon
3 Q 2014 Kaltenzug Pipamperon
1Q 2015 Absetzen Citalopram 30-15-7,5-0
Bei 7,5 auf 0 sehr starke Absetzsymtome
1.1.2016 Mirtazapin von 45 auf 30 reduziert
Übelkeit,Kopfschmerzen, Tinitus verstärkt,
kein Selbstwert, Blutdruckschwankungen,
Magenschmerzen, Darmprobleme nach dem Mittagessen
1.2.2016 Reduziert auf 29, 13.2. auf 28, 22.2. auf 27, 7.3. auf 25
28.32016 Reduziert auf 23, 15.4 auf 22, 30.4 auf 21, 8.5 auf 20
1.6.2016. Reduziert auf 19, 26.6 auf 18, 23.7. auf 17, 21.8. auf 16
25.9.2016 Reduziert auf 15 Mg
Omeprazol 20 Mg ab ca. 2007, Omeprazol 40 Mg ab 2012
14.10.2016 Omeprazol wöchentlich um ca. 5% reduziert
20.12.2016 Omeprazol 20 Mg
16.01.2017 Omeprazol wöchentlich um ca. 10% reduziert
13.02.2017 Omeprazol 10 Mg
22.05.2017 Omeprazol wöchentlich um 1 Mg reduziert
12.06.2017 Omeprazol wöchentlich um 0,5 Mg reduziert
31.07.2017 Omeprazol abgesetzt
01.01.2018 Mirtazapin reduziert auf 14 Mg, 24.1. auf 13 Mg, 16.2. auf 12 Mg,
09.03.2018 Umstieg auf Wasserlösmethode reduziert auf 11 Mg, 1.4. auf 10 Mg, 30.4. auf 9,5
12.5 auf 9 Mg, 26.5 auf 8,5 Mg, 2.6. auf 8,25 Mg, 10.6. auf 8 Mg, 17.6. auf 7,75 Mg
24.6 auf 7,5 Mg Etappenziel erreicht, Absetzpause

Towanda1
Beiträge: 206
Registriert: Dienstag, 16.01.18, 18:23

Re: Mirtazapin Hilfe

Beitrag von Towanda1 » Mittwoch, 30.05.18, 20:43

Clown hat geschrieben:
Mittwoch, 30.05.18, 20:20

Ich habe am Anfang auch zu schnell reduziert. Diese Absetzsymtome möchte ich nicht noch einmal.
Hallo Olli,

das kann ich nur bestätigen: Ich bin innerhalb 2 Wochen von 22,5 auf 18,75 auf 15 mg - die Absetzsymptome waren und sind immer noch heftig, obwohl ich Mitra erst seit Ende Januar nehme.

Ich kann Dir nur empfehlen, langsamer vorzugehen.

LG Towanda
► Text zeigen

11.02.18 - 22,50 mg Mirtazapin - Zustand stabilisiert sich, NW: leichte Muskel- und Gelenkschmerzen,
aber gut auszuhalten, hin und wieder Kribbelbeine
19.02.18 - Psychiatertermin - bei 22,5 mg bleiben
29.03.18 - 18,75 Mirtazapin
07.04.18 - wegen Gewichtszunahme Intervallfasten begonnen
14.05.18 - Psychiatertermin - Kribbelbeine sind schlimmer geworden, Empfehlung: Mirtazapin auf 15 mg reduzieren
22.05.18 - 15,00 mg Mirtazapin - 3 Tage später leichte Stimmungsschwankungen, 1 x Drehschwindel,
insgesamt nicht so stabil, Tagesschwankungen, aber auszuhalten
26.06.18 - 5 Glob. Ciprofloxacin C30
30.06.18 - 13,50 mg Mirtazapin - Wasserlösmethode
01.07.18 - 13,50 mg Mirtazapin - Umstieg auf Feinwaage und Nagelfeile :D
03.08.18 - 12,00 mg Mirtazapin


Ich bin nicht auf der Welt, um so zu sein, wie andere mich haben wollen

Olli2018
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Registriert: Donnerstag, 17.05.18, 16:39

Re: Mirtazapin Hilfe

Beitrag von Olli2018 » Donnerstag, 31.05.18, 17:35

Hallo Achim,

danke für Deine Meinung und so.Zitat: "Ich habe am Anfang auch zu schnell reduziert." Du meinst da am 1.1.2016 , wo du um 15 mg auf einmal reduziert hast ? Du hattest es da auch schon Jahre lang genommen.Das ist dann wohl auch wirklich extrem.. Es ist sicher riskant, was ich mache. Hatte aber auch einige Fälle gelesen, wo Leute mit meinem Profil die Dosis auch so schnell verringern konnten. Habe auch noch eine Theorie. Vielleicht fällt es Leuten auch noch leichter mit dem absetzen, wo das Mirta mehr Probleme, als eine positive Wirkung machte. Wegen den starken Nebenwirkungen die ich immer hatte( Unruhe-Angst,Übelkeit,, Müdigkeit, Schwindel,Kopfschmerzen, Kribbeln), hat der Körper das Mirtazapin-Gift nie so richtig angenommen und kann so auch schneller wieder drauf verzichten. Ist vielleicht Spinnerei, aber der Glaube versetzt ja bekanntlich Berge. Nachdem ich gestern nur 7,5 mg nahm fühlte ich mich heute schon wieder anders. Besser oder schlechter, als gestern kann ich nicht sagen. Vielleicht beim aufwachen mehr Unruhe. Legte sich aber wieder schnell.Ich versuche bei 7,5 mg zu bleiben. Große schwere jüngere Leute sollen auch weniger Probleme beim absetzen haben als leichte , kleine und ältere Leute. So bei sanego.de gelesen. Bin 38 Jahre 197 cm und 110 Kilo.
War heute noch beim Hausarzt, die Ergebnisse von meinem Blut besprechen.
Ich habe einen Eisenmangel und deswegen sieht das Blutbild auch nicht normal aus.
Vielleicht wird alles wieder besser,wenn der Eisenmangel beseitigt ist.
Du brauchst ja auch nicht mehr viel von dem Mirtazapin. Wie läuft es denn bei dir gerade? Alles soweit Ok? Bei der langsamen Reduzierung kann dir jedenfalls nichts passieren.

Beste Grüße

Olli
Ca. 2005: Wegen Antriebsmangel und Depressionen von einem Psychiater ein mir heute nicht mehr bekanntest Antidepressiva verschrieben bekommen. Nur 1 bis wenige Tage genommen. Hatte von dem Medikament ein schreckliches Gefühl bekommen, was alles andere in den Schatten stellte und mich so abschreckte, dass ich lange Zeit kein AD mehr nehmen wollte.

2013-2014: Wegen Depressionen in Behandlung gewesen.
Fluoxetin ?mg so ca 1,5 Jahre genommen. Gut vertragen. Keine schlimmen Nebenwirkungen wahrgenommen. Später wegen Vermutung erhöhter Aggressivität alleine und ohne Probleme relativ schnell abgesetzt.

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ca 20.03.2018-29.03.2018
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Mirtazapin
31.03.18 = 15 mg
01.04-11.04 = 7,5 mg
12.04-19.04 = 15 mg
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22.05 = 22,5 mg
23.05 -29.05 = 15 mg
30.05 -06.06 = 7,5 mg
07.06- 18.06 = 3,75 mg
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Re: Mirtazapin Hilfe

Beitrag von Olli2018 » Donnerstag, 31.05.18, 17:44

Hallo Towanda,
danke für die Warnung. Bei dir ist Mirtazapin ja noch mal fast 3 Monate länger im Körper, als bei mir. Werde jetzt aber mindestens 1,5-2 Wochen warten und beobachten, bevor ich weiter runter gehe. Wie geht es dir denn heute? Hoffe die Absetzsymtome haben ein wenig nachgelassen.

LG
Olli
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Fluoxetin ?mg so ca 1,5 Jahre genommen. Gut vertragen. Keine schlimmen Nebenwirkungen wahrgenommen. Später wegen Vermutung erhöhter Aggressivität alleine und ohne Probleme relativ schnell abgesetzt.

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20.07.2018 Escitalopram 10mg
28.07.2018 Escitalopram 15mg
12.08.2018 Escitalopram 20mg

Towanda1
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Re: Mirtazapin Hilfe

Beitrag von Towanda1 » Donnerstag, 31.05.18, 17:58

Hallo Olli,

danke der Nachfrage, seid 3 Tagen gehts mir gut. Die Absetzsymptome kamen bei mir mit ein paar Tagen Verzögerung. Direkt am nächsten Tag hebe ich nichts gemerkt.
Aber vielleicht hast Du recht, mir geht es mit Mirta recht gut, habe inzwischen keine Nebenwirkungen mehr - vielleicht macht das wirklich etwas aus.

Alles Gute Dir!

LG Olli
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11.02.18 - 22,50 mg Mirtazapin - Zustand stabilisiert sich, NW: leichte Muskel- und Gelenkschmerzen,
aber gut auszuhalten, hin und wieder Kribbelbeine
19.02.18 - Psychiatertermin - bei 22,5 mg bleiben
29.03.18 - 18,75 Mirtazapin
07.04.18 - wegen Gewichtszunahme Intervallfasten begonnen
14.05.18 - Psychiatertermin - Kribbelbeine sind schlimmer geworden, Empfehlung: Mirtazapin auf 15 mg reduzieren
22.05.18 - 15,00 mg Mirtazapin - 3 Tage später leichte Stimmungsschwankungen, 1 x Drehschwindel,
insgesamt nicht so stabil, Tagesschwankungen, aber auszuhalten
26.06.18 - 5 Glob. Ciprofloxacin C30
30.06.18 - 13,50 mg Mirtazapin - Wasserlösmethode
01.07.18 - 13,50 mg Mirtazapin - Umstieg auf Feinwaage und Nagelfeile :D
03.08.18 - 12,00 mg Mirtazapin


Ich bin nicht auf der Welt, um so zu sein, wie andere mich haben wollen

lunetta
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Re: Mirtazapin Hilfe

Beitrag von lunetta » Donnerstag, 31.05.18, 19:49

Hallo!

Ich wünsche dir wirklich, dass du ohne Probleme diese drastische Reduzierung packst! Und es ist kein Wunder, dass du nach einem Tag eher das Gefühl hast dass es dir besser geht, denn Absetzsymptome kommen bei Mirta in der Regel erst nach 7-10 Tagen, es ist also noch kein gutes Zeichen dass du nichts Negatives spürst, das kann noch kommen - wir wollen es aber nicht hoffen!

Und es sagt überhaupt nichts aus ob ein Mensch groß oder klein, dünn oder dick ist! Psychopharmaka wirken ja auf Botenstoffe im Gehirn und da besagt es nichts welche Größe oder welches Alter man hat.

Auch die Einnahmezeit ist nahezu egal, ob man es nun ein halbes Jahr oder 10 Jahre genommen hat - nach ca. 4-6 Wochen sind AD fest im Gehirnstoffwechsel eingebaut, und jede Dosisänderung ist Stress pur für das ZNS.

Ich wünsche dir wirklich dass es gut geht, ich persönlich würde nicht in so großen Schritten reduzieren - das Forum ist voller Menschen die leidvoll Kaltenzüge oder falsches Absetzen erlebt haben, und dann die größten Probleme haben, auch oft sehr zeitverzögert!

GLG
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Re: Mirtazapin Hilfe

Beitrag von Olli2018 » Donnerstag, 31.05.18, 20:12

Hi Towanda
Das ist doch erfreulich ! Dann hast du es mit den 15 mg ja geschafft. Ab da ist das ja auch nicht mehr so viel. Hast du den nächsten Schritt dir schon überlegt?

LG Olli
Ca. 2005: Wegen Antriebsmangel und Depressionen von einem Psychiater ein mir heute nicht mehr bekanntest Antidepressiva verschrieben bekommen. Nur 1 bis wenige Tage genommen. Hatte von dem Medikament ein schreckliches Gefühl bekommen, was alles andere in den Schatten stellte und mich so abschreckte, dass ich lange Zeit kein AD mehr nehmen wollte.

2013-2014: Wegen Depressionen in Behandlung gewesen.
Fluoxetin ?mg so ca 1,5 Jahre genommen. Gut vertragen. Keine schlimmen Nebenwirkungen wahrgenommen. Später wegen Vermutung erhöhter Aggressivität alleine und ohne Probleme relativ schnell abgesetzt.

2014-2018 Johanneskraut, Passionsblume Extrakt, Hopfen , Baldrian

Ca 2015/16 Doxepin ratiopharm 50 mg wegen Unruhe und Panik nach einer Bronchitis. 2 tage nur genommen.

ca 20.03.2018-29.03.2018
Erkältung bekommen. Bronchialsekret, was ich nicht abschlucken konnte. Unruhe,Panik,Verzweiflung,Horror, Schlafentzug, vielleicht ein Burnout.

29.03.2018 -30.03.2018 Opipramol eingenommen.Bekam wie 2005 ein schreckliches Gefühl.

16.05.18 Einmal Escitalopram 2,5mg.

Mirtazapin
31.03.18 = 15 mg
01.04-11.04 = 7,5 mg
12.04-19.04 = 15 mg
20.04-10.05 = 30 mg auf Abend und Morgen verteilt
11.05-13.05 = 22,5 mg verteilt auf Morgens und Abends
14.05-21.05 = 22,5 mg am Abend
21.05 = nur 15 mg genommen
22.05 = 22,5 mg
23.05 -29.05 = 15 mg
30.05 -06.06 = 7,5 mg
07.06- 18.06 = 3,75 mg
19.06- 20.06 = 1,875 mg ? Ungefähr nach Auge
21.06.2018 = 0 mg

Aktuell, um mein Befinden zu verbessern

Fairvital Passionsblume Extrakt 750 mg 3 mal täglich eine Kapsel
Baldrian und Hopfen vor der Nacht
Vitamin B12
Magnesium 400
Leinöl und Kokosöl
TNT Omega 3-TG Fischöl

15.07.2018 Escitalopram 5mg
20.07.2018 Escitalopram 10mg
28.07.2018 Escitalopram 15mg
12.08.2018 Escitalopram 20mg

Clown
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Registriert: Freitag, 15.01.16, 20:15

Re: Mirtazapin Hilfe

Beitrag von Clown » Donnerstag, 31.05.18, 20:15

Hallo Olli,

bei mir setzen die Absetzsymtome ab dem 2 Tag ein. Mirtazapin soll (wenn ich es
Richtig behalten habe) eine Halbwertszeit von 24bis 40 Stunden haben.
Du wirst also wenn erst morgen die ersten Symptome merken. Ich hoffe aber,
das bei dir alles glatt geht. Es gibt sicherlich auch Menschen die das Mirtazapin
ohne Absetzsymtome absetzen können. Die schreiben natürlich nicht hier.

Meine Bedenken waren nur, da du ja einige Male die Dosis verändert hattest, es zu
Komplikationen kommen könnte. Jede Änderung der AD ist Stress für das ZNS.
Drücke dir die Daumen das es nicht so kommt.

Da Geduld nicht mein zweiter Vorname ist, reduziere ich im Moment auch nicht nach“Vorschrift“.
Jeder muß/wird seinen Weg finden.
LG
Achim
2008/2009 Tagesklinik und Reha
Verordnung Pipamperon und Mirtazapin 45mg
1 Q 2013 Tagesklinik
Verordnung Citalopram 30 mg
1 Q 2014. Reha
Kaltenzug Zopiclon
3 Q 2014 Kaltenzug Pipamperon
1Q 2015 Absetzen Citalopram 30-15-7,5-0
Bei 7,5 auf 0 sehr starke Absetzsymtome
1.1.2016 Mirtazapin von 45 auf 30 reduziert
Übelkeit,Kopfschmerzen, Tinitus verstärkt,
kein Selbstwert, Blutdruckschwankungen,
Magenschmerzen, Darmprobleme nach dem Mittagessen
1.2.2016 Reduziert auf 29, 13.2. auf 28, 22.2. auf 27, 7.3. auf 25
28.32016 Reduziert auf 23, 15.4 auf 22, 30.4 auf 21, 8.5 auf 20
1.6.2016. Reduziert auf 19, 26.6 auf 18, 23.7. auf 17, 21.8. auf 16
25.9.2016 Reduziert auf 15 Mg
Omeprazol 20 Mg ab ca. 2007, Omeprazol 40 Mg ab 2012
14.10.2016 Omeprazol wöchentlich um ca. 5% reduziert
20.12.2016 Omeprazol 20 Mg
16.01.2017 Omeprazol wöchentlich um ca. 10% reduziert
13.02.2017 Omeprazol 10 Mg
22.05.2017 Omeprazol wöchentlich um 1 Mg reduziert
12.06.2017 Omeprazol wöchentlich um 0,5 Mg reduziert
31.07.2017 Omeprazol abgesetzt
01.01.2018 Mirtazapin reduziert auf 14 Mg, 24.1. auf 13 Mg, 16.2. auf 12 Mg,
09.03.2018 Umstieg auf Wasserlösmethode reduziert auf 11 Mg, 1.4. auf 10 Mg, 30.4. auf 9,5
12.5 auf 9 Mg, 26.5 auf 8,5 Mg, 2.6. auf 8,25 Mg, 10.6. auf 8 Mg, 17.6. auf 7,75 Mg
24.6 auf 7,5 Mg Etappenziel erreicht, Absetzpause

Olli2018
Beiträge: 90
Registriert: Donnerstag, 17.05.18, 16:39

Re: Mirtazapin Hilfe

Beitrag von Olli2018 » Donnerstag, 31.05.18, 20:35

Hi
ein wenig Angst habe ich jetzt doch schon. Hatte eben in meiner linken Gehirnhälfte Schmerzen.Hatte ich auch, als ich von 7,5 auf 15 mg damals ging. Da hat sich wohl das Nervensystem schon gleich bemerkbar gemacht. Ist glaube ich wie Russisches Roulette. Ist man die Mehrheit, die normal ausschleichen kann, oder man gehört zu der Minderheit, die es nicht kann. Jetzt grübel ich bestimmt, bis ich heute Abend vor der Tablette stehen .

Gruß Olli
Ca. 2005: Wegen Antriebsmangel und Depressionen von einem Psychiater ein mir heute nicht mehr bekanntest Antidepressiva verschrieben bekommen. Nur 1 bis wenige Tage genommen. Hatte von dem Medikament ein schreckliches Gefühl bekommen, was alles andere in den Schatten stellte und mich so abschreckte, dass ich lange Zeit kein AD mehr nehmen wollte.

2013-2014: Wegen Depressionen in Behandlung gewesen.
Fluoxetin ?mg so ca 1,5 Jahre genommen. Gut vertragen. Keine schlimmen Nebenwirkungen wahrgenommen. Später wegen Vermutung erhöhter Aggressivität alleine und ohne Probleme relativ schnell abgesetzt.

2014-2018 Johanneskraut, Passionsblume Extrakt, Hopfen , Baldrian

Ca 2015/16 Doxepin ratiopharm 50 mg wegen Unruhe und Panik nach einer Bronchitis. 2 tage nur genommen.

ca 20.03.2018-29.03.2018
Erkältung bekommen. Bronchialsekret, was ich nicht abschlucken konnte. Unruhe,Panik,Verzweiflung,Horror, Schlafentzug, vielleicht ein Burnout.

29.03.2018 -30.03.2018 Opipramol eingenommen.Bekam wie 2005 ein schreckliches Gefühl.

16.05.18 Einmal Escitalopram 2,5mg.

Mirtazapin
31.03.18 = 15 mg
01.04-11.04 = 7,5 mg
12.04-19.04 = 15 mg
20.04-10.05 = 30 mg auf Abend und Morgen verteilt
11.05-13.05 = 22,5 mg verteilt auf Morgens und Abends
14.05-21.05 = 22,5 mg am Abend
21.05 = nur 15 mg genommen
22.05 = 22,5 mg
23.05 -29.05 = 15 mg
30.05 -06.06 = 7,5 mg
07.06- 18.06 = 3,75 mg
19.06- 20.06 = 1,875 mg ? Ungefähr nach Auge
21.06.2018 = 0 mg

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Fairvital Passionsblume Extrakt 750 mg 3 mal täglich eine Kapsel
Baldrian und Hopfen vor der Nacht
Vitamin B12
Magnesium 400
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15.07.2018 Escitalopram 5mg
20.07.2018 Escitalopram 10mg
28.07.2018 Escitalopram 15mg
12.08.2018 Escitalopram 20mg

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