Klick auf das Kreuzchen um das hier auszublenden ->

Aktuell: wenn Du Interesse am Aufbau oder der Teilnahme in einer lokalen Selbsthilfegruppe hast, schau bitte in unsere Rubrik "Selbsthilfegruppen". Wir wollen Angebot und Nachfrage zusammenführen und unser virtuelles Anliegen in Form von persönlichen Treffen und Austausch auf "lebendige Füße" stellen.

Bist Du neu und weißt nicht, wie du anfangen sollst?

Registriere Dich zunächst und wähle einen Benutzernamen, der mit Deinem echten Namen möglichst wenig zu tun hat, wenn Du anonym bleiben möchtest. Du darfst als Benutzernamen keine Marken- oder Medikamentennamen verwenden. Wenn Du ganz auf Nummer sicher gehen willst, verwende am Besten auch eine Wegwerf-Emailadresse. Wenn Du genaueres wissen möchtest, lies bitte auch unsere Regeln.

Stelle Dich und Dein Anliegen dann in einem neuen Thema vor. Du kannst als neu registrierter erstmal nur im Bereich "Hier bist Du richtig" schreiben. Beachte bitte, dass der Beitrag solange unsichtbar bis jemand aus dem Team ihn freigeschaltet hat. Das kann eine Weile dauern.

Hier klicken, um Dich zu registrieren.

Hier klicken, um neues Thema im Bereich "Hier bist Du richtig" zu erstellen".

Bitte lest euch auch zunächst selbst in unsere grundlegende Absetzinfos ein.
Ausführlicher Artikel zu Antidepressiva absetzen
Erste Hilfe - Benzodiazepine absetzen
Erste Hilfe - Neuroleptika absetzen

Das ADFD Team

Katzi2000: Mirtazapin wieder eindosieren? Nach 3 Monaten

Wenn Antidepressiva abgesetzt werden, kann dies zu schweren und langwierigen Entzugserscheinungen führen. Viele Hersteller und Ärzte verharmlosen diese Problematik leider.
houelle1
Beiträge: 238
Registriert: Samstag, 30.12.17, 18:39
Hat sich bedankt: 163 Mal
Danksagung erhalten: 539 Mal

Re: Katzi2000: Mirtazapin wieder eindosieren? Nach 3 Monaten

Beitrag von houelle1 » Sonntag, 14.10.18, 15:21

Liebe Katzi :)

Ich wollte Dir einen Gruß dalassen und mich bedanken für Deine so lieben Zeilen in meinem Thread! Ich habe mich sehr darüber gefreut. Der Rückhalt hier ist unbezahlbar!

Ich wünsche Dir einen halbwegs symptomarmen Tag und so weit es geht, Freude mit Deinen Lieben - und vor allem mit Deinem Kätzchen!

Herzlich,
Houelle
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor houelle1 für den Beitrag:
Katzi2000
Diagnosen: Angst und Depression gemischt, generalisierte Angststörung, Somatisierungsstörung, hypochondrische Störung

2008: erstmals Deanxit (1-0-0) für ca. 4 Monate, keine Absetzproblematik

Dezember 2014-Juni 2015: neuerlich Deanxit, Absetzversuch nach Auslassmethode
fehlgeschlgen, massive Verschlechterung der Symptomatik

Juli 15-September 15: Versuche mit Opipramol, Amitryptilin, Abilify, Mirtazapin, alles nicht vertragen. Über vier Wochen regelmäßig (2-3 Mal/Woche Tavor, 1 mg)

14.September 2015-29.September 2015, freiwilliger Psychiatrieaufenthalt: Buspiron (20 mg?) und Olanzapin (5mg), dann Lyrica (mg?) und Olanzapin. Lyrica nicht vertragen, massive Entfremdungsgefühle. Entlassungsmedikation: Olanzapin 10 mg, Cipralex 10 mg. (habe ich aber nie genommen)

Oktober 2015-Dezember 2015, ein Mal IMAP-Spritze (Fluspi): Dosierung?

Dezember 2015-Juli 2016: Deanxit selbstmächtig eindosiert, 3 Wochen super gefühlt, dann wegen massivem Schwindel und Derealisierung auf 3/4 reduziert, dann langsam auf die Hälfte. Hälfte wohl zu abrupt abgesetzt. Symptome: ständig wechselnd: zuerst große Erschöpfung, dann Aggression, Weinkrämpfe, dann Depressivität und Angst, permanente Reizüberflutung, ertrage Leute schwer. Seit 2 Monaten nicht arbeitsfähig

August 2016: 2 Tage Seroquel retard 50 mg (nur noch müde), 10 Tage Opipramol 50 mg, wegen aufkommender starker Zwangsgedanken Reduktion auf 25 mg, wegen Unruhe: auch Opi abgesetzt

Ende August: 1/2 Deanxit wieder eindosiert. Fühle mich etwas stabiler

seit 3.10.2016: 5 mg Cipralex. Fühle mich abgetötet und verzweifelt, massive Schlafstörungen, trotzdem auf 10 mg hochdosiert, Stabilisierung, allerdings alles 'verlangsamt', sehr starke Tagesmüdigkeit (um 17..00 zu Bett), was mit meine Beruf schwer vereinbar ist

ca. Februar 2017: Reduktion auf 5 mg (zu schnell, ich weiß), nichts gespürt, außer 2 Wochen Übelkeit

Februar 2017-Juni 2017: immer weiter 'runtergebröselt' (nicht nachmachen, da ungenau!!) bis 0.

Böses Erwachen Ende Juli 2017: Heulkrämpfe, starke Depressivität. Wiedereindosierung von 1,5 mg, Stabilisierung

25.10.2017: letzte Dosis genommmen seitdem auf 0: vier Wochen wunderbar, als wäre ich nie 'krank' gewesen. Dann schleichen sich Symptome ein, starke Stimmungsschwankungen, Alltagsbewältigung eher schwierig, aber auch Fenster. Ich war wohl zu schnell mit Absetzen, v.a. mit dem letzten Schritt, ca. 1 mg auf 0.

ca. seit Dez 2017: Verstärkung der Symptome.

seit Feb 2018: v.a. morgendliche Unruhe, verstärkte Ängste. Alltag wird schwieriger.

26. Februar 2018: Symptome zu stark; kaum Alltag möglich; dosiere 0,1 mg Escitalopram wieder ein

14.03. 2018: Lasse Esci wieder weg. Bluthochdruck und Panikattacken. Seitdem wieder auf 0. Fühle mich gerade gut.

Schwimmerin
Beiträge: 214
Registriert: Donnerstag, 18.01.18, 5:53
Hat sich bedankt: 848 Mal
Danksagung erhalten: 411 Mal

Re: Katzi2000: Mirtazapin wieder eindosieren? Nach 3 Monaten

Beitrag von Schwimmerin » Dienstag, 23.10.18, 6:26

Guten Morgen Katzi :)

Ich hoffe dir geht es gut und du konntest einige Stunden schlafen.

ich meine bei dir mal gelesen zu haben, dass du Probleme hast mit durchschlafen - und so von 2-00 - 4;00 h wach bist. Bei mir geht es nun seit einigen Nächten genau gleich und zeitlich auch sehr ähnlich, heute konnte ich von 2:30 an gar nicht mehr schlafen.

Hast du schon eine gute Lösung dagegen gefunden? Ich muss mich heute mal über die Schlafprobleme bzw. Lösungen einlesen und dann irgendwas unternehmen, das kann ja so nicht weiter gehen..uff. :zombie:

Ich wünsche dir einen guten Tag mit möglichst wenigen Symptomen

Liebe Grüsse
Petra :)
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor Schwimmerin für den Beitrag:
Katzi2000
► Text zeigen

Katzi2000
Beiträge: 219
Registriert: Sonntag, 08.07.18, 12:02
Hat sich bedankt: 292 Mal
Danksagung erhalten: 284 Mal

Re: Katzi2000: Mirtazapin wieder eindosieren? Nach 3 Monaten

Beitrag von Katzi2000 » Mittwoch, 24.10.18, 17:13

Hallo Schwimmerin,

Huch, da schreibt mal jemand in meinem Thread, wie schön!

Ich habe es gestern bei dir schon gelesen, dass du mitten in der Nacht wach wirst. Ich glaube auch, dass sich auch sonst so einige Probleme ähneln.
Auch das Stromgefühl im Kopf habe ich auch, manchmal mit Schmerzen, manchmal ohne.

Ja das stimmt, ich hatte es mal irgendwo geschrieben. Momentan wache ich zwischen 3 und 5 Uhr auf. Mein Kopf weckt mich und zieht dann durch den ganzen Körper. Das ist das schlimmste für mich auszuhalten. Ich kann dann auch nicht mehr liegen bleiben. STehe dann wie von der Tarantel gestochen auf. Furchtbar!

Ich nehme Lioran abends 2 Kapseln und wenn ich aufwache wieder 2 Kapseln. Gehe dann wieder ins Bett, kann aber dann nur noch 1 oder 2 Stunden schlafen.

Ich habe immer gut und lange geschlafen, danach sehne ich mich wieder.

Dass die Leber dann ihre Arbeit tut, habe ich auch mal irgendwo im Internet gelesen. Ob es tatsächlich damit zusammenhängt , weiß ich nicht.

Eine Lösung habe ich bisher leider noch nicht gefunden. Es wäre zu schön. Vielleicht ist es auch eine Frage der Zeit.

Abends schlafe ich ganz schnell ein, aber habe so Angst mittlerweile vor diesem aus dem Schlaf gerissen zu werden.

Liebe Grüße von Katzi 2000😻

Falls du eine Lösung hast, lasses mich wissen 😊
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor Katzi2000 für den Beitrag (Insgesamt 2):
SchwimmerinMonalinde
ab Februar 17 bis April 17 : Mirtazapin 7,5 bzw 3,75 mg 1. Hörsturz, wegen Tinnitus sporadisch eingenommen
ab Februar 17 versch. Blutdruckmittel ausprobiert, Namen weiß ich nicht mehr alle
ab Juni 17 Enalapril, abgesetzt wegen Husten, danach Amlodipin u. Torasemid
August17 : wieder Mirtazapin 7,5 bzw. 3,75 mg wegen 2. Hörsturz sporadisch eingenommen
Sept. 17: Blutdruckkrise: Amlodipin, Moxonidin, Telmisartan mit HTC, Torasemid
15. Okt. 17: auf 7,5 mg Mirtazapin (oder Blutdruckmittel) mit Stechen, Brennen, Kribbeln auf Kopfhaut reagiert,
10 Tage vom Schiffsarzt Tavor nach Bedarf ca. 2 x 1 halbe am Tag, wusste nicht was das für schlimmes Zeug war 😣
Ende Oktober 17: Ambulanz KH, Diagnose Polyneupathie im Kopf! !!!
sollte Gabapentin 100 nehmen, hab ich aber nur 3 Kapseln genommen, sollte später erhöht werden
CT v. Kopf: alles ok, Lumbalpunktion: soweit alles ok, leichte Blut-Hirn-Schranken-Störung
Nov. 17: im KH für 3 Tage, wollte die vielen Blutdruckmittel absetzen, da ich dachte, Kopfweh käme von denen
Nov. 17: beim Neurologen: sollte Sertralin 50 nehmen, nahm 2 Abende 25mg, träumte fürchterlich, Bluthochdruck
Nov. 17: Hausarzt mahnte mich, endlich was zu nehmen, entschied mich für Mirtazapin, leider :x
Dez. 17: beim Orthopäden u. MRT der HWS, wegen Einschlafen der Hände, aber ohne Befund,
Dez. 17: beim Psycholigen: gab mir Amtriptylin 50, nahm 2 Abende eine Viertel, also 12,5 mg, bekam kribbeln in Mund, Zunge,Zähne,Zäpfchen vibrierten eine Woche lang
Jan 18: beschloss Mirtazapin von 7.5 auf 3,75 mg zu reduzieren, weil ich immer nach der Einnahme fürchterliches Kopfweh bekam. Auch nachts, wenn ich aufstand.
Absetzsymptome: Zittern der Beine, Gleichgewichtsstörung, Kribbeln in den Füßen, Zucken des linken Auges, gelegentlich Einschlafen der Hände. Geschwollenes Gesicht, alles gegeben, bis auf Kribbeln in Füßen ab und zu
Feb. 18: MRT v. Kopf: 2 kleine Menigiome, die ich schon länger habe, aber nicht gewachsen sind
ab 5.4.18: auf 0
jetzige Einnahme: morgens u. abends 80 mg Valsartan und morgens 100 mg Jod (habe Knoten in der Schilddrüse)
Ende April 18: Verdacht auf Gürtelrose am Kopf, Medikamente 7 Tage genommen u. Tillin
Heute bin ich der Meinung, es war exzem v. Absetzen
5.7.18 : Blutergebnisse alle in Ordnung
Absetzsymptome: Appetitlosigkeit, selten Einschlafen der Hände, 5 mal Durchfall in dieser Zeit, nächtliche Schweißausbrüche und Herzrasen, Benommenheit, Tränen der Augen anfangs, jetzt nicht mehr, Kribbeln im Mund, Mundtrockenheit, Schwere Arme u. Beine manchmal, Zittern der Muskeln in den Beinen im Bett, Kraftlosigkeit, pulsierendes Rasseln im Kopf, Kopfweh wieder, nächtliches Aufwachen 2-3-mal,innere Unruhe +Stromgefühl, spürbar am ganzen Körper, Kribbeln in Füßen, Rücken, Arme, Hände manchmal, momentan: erhöhter Blutdruck u. Puls, blaue Flecken am Bein, Gefühl geschwollene Beine ,Arme u. Gesicht, Kopfweh, oft nachts auf Toilette, erhöhter Stuhldrang, vermehrter Speichel, pieksen auf der Haut.
30.7.18 0,5 mg Mirtazapin direkt ruhiger, tagsüber zittrig ganzer Körper, Nervenschmerzen in den Beine
05.08.18 0,1 mg Mirtazapin, nächster Tag wieder extreme Unruhe
Danach nichts mehr eingenommen
August 18 Schilddrüse okay
Ab September 18 wieder schlimmer

Seit Mitte Juli 18 Omega 3 1000
Seit 23. Juli 18 kytta sedativum
Seit September 18 Lioran , Passionsblume ausprobiert gegen die Unruhe

Schwimmerin
Beiträge: 214
Registriert: Donnerstag, 18.01.18, 5:53
Hat sich bedankt: 848 Mal
Danksagung erhalten: 411 Mal

Re: Katzi2000: Mirtazapin wieder eindosieren? Nach 3 Monaten

Beitrag von Schwimmerin » Mittwoch, 24.10.18, 20:45

Liebe Katzi :D

Du hast eine witzige, kurrlig Art zu schreiben und ich lese deine Beiträge sehr gerne - auch weil wir beide einen ähnlichen Verlauf haben - du kannst auch ein bisschen arbeiten gel, aber die Symptome lassen dich auch nie los und es ist jeden Tag ein Kampf mal so mal so..

Dieses Aufschrecken, wo alles in Alarmbereitschaft ist finde ich auch schrecklich - aber es ist bei mir schon einiges besser geworden, darüber bin ich sehr dankbar, denn ich brauche meine Energie und den Schlaf unbedingt. Ich weiss, dass ich zuviel mache und oft am Limit bin - besonders dann abends, aber weniger machen ist auch schwierig - ich hab soviel auf standby gesetzt, mache nur das Nötigste, aber auch das ist oft zuviel.

Bei mir ist es auch so, dass ich abends meist schon vor dem Mirta kurz einnicke, nach dem Mirta sowieso rasch schlafen kann.

Ich nehme nun neu in der 2. Zyklushälfte Progesteron, dies soll bei Durchschlafschwierigkeiten in/vor den Wechseljahren helfen, dazu Magnesium abends und eben diese urtinktur für die Leber, dazu noch Redormin (Baldrian) und letzte Nacht verlief mit nur kurzem Aufwachen super, ich bin so froh!

Das mit dem Stomgefühl habe ich von vielen Mirtazapingeschädigten gelesen und das rauschen kommt bestimmt davon - dass die Nerven im Kopf durch den Entzug fibrieren und wir das im Kopf leider hören/spüren, so stell ich es mir jdf vor - irgendwann wird das ein Ende haben - wir müssen einfach weiter kämpfen und nicht aufgeben, weder Hoffnung noch den Kampf :hug:

Ist bei dir jede Nacht so schlecht?

Wünsche dir eine gute Nacht und sende liebe Grüsse
Petra :)
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor Schwimmerin für den Beitrag:
Katzi2000
► Text zeigen

Katzi2000
Beiträge: 219
Registriert: Sonntag, 08.07.18, 12:02
Hat sich bedankt: 292 Mal
Danksagung erhalten: 284 Mal

Re: Katzi2000: Mirtazapin wieder eindosieren? Nach 3 Monaten

Beitrag von Katzi2000 » Donnerstag, 25.10.18, 19:47

Liebe Schwimmerin,

Schön, wenn es dir gefällt was ich schreibe. Ist halt so meine Art.

Es freut mich sehr, dass es bei dir sich erledigt hat und hoffentlich für immer! Dieses nächtliche Aufschrecken ist schon schlimm.

Das einzige, wo ich das Rauschen im Kopf nicht höre, ist, wenn ich abends einschlafe bis zu diesem Aufschrecken. Das sind etwa 5 Stunden. Ja, ich habe das schon 4 oder 5 Monate und es zehrt echt an den Nerven. ( im wahrsten Sinne des Wortes 😣)

Hast du auch manchmal Schmerzen dabei?

Genau wie du es beschreibst ist das bei mir auch. Dieses vibrieren im Kopf meine ich. Es ist auch an verschiedenen Stellen. Mal hinter den Ohren, mal im Gnick, mal mitten auf dem Kopf.

Ich kriege das mit dem zitieren nicht hin. Leider.
Habe schon öfter versucht, aber es geht nicht. Ich schreibe meistens vom Handy aus, geht das dort etwa nicht? Oder stelle ich mich bisschen doof an?!

Bin ja schon 3 Jahre in den Wechseljahren und hatte keinerlei Probleme bisher. Wurden bei dir die Hormone gemessen?
Beim Frauenarzt war ich ja auch schon wegen dieser Sache. Er meinte deswegen bräuchte er kein Hormonspiegel zu machen, da ich ja in den Wechseljahren bin und deswegen würden die eh nicht stimmen.

Hab mal noch eine Frage : hast du kribbeln in den Füßen oder innere Unruhe?oder bisschen Brennen auf der Haut?

Auf jeden Fall freu ich mich, dass du wieder einen guten Schlaf hast und es auch so bleibt wünsche ich dir!

Liebe Grüße von Katzi2000😻
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor Katzi2000 für den Beitrag:
Schwimmerin
ab Februar 17 bis April 17 : Mirtazapin 7,5 bzw 3,75 mg 1. Hörsturz, wegen Tinnitus sporadisch eingenommen
ab Februar 17 versch. Blutdruckmittel ausprobiert, Namen weiß ich nicht mehr alle
ab Juni 17 Enalapril, abgesetzt wegen Husten, danach Amlodipin u. Torasemid
August17 : wieder Mirtazapin 7,5 bzw. 3,75 mg wegen 2. Hörsturz sporadisch eingenommen
Sept. 17: Blutdruckkrise: Amlodipin, Moxonidin, Telmisartan mit HTC, Torasemid
15. Okt. 17: auf 7,5 mg Mirtazapin (oder Blutdruckmittel) mit Stechen, Brennen, Kribbeln auf Kopfhaut reagiert,
10 Tage vom Schiffsarzt Tavor nach Bedarf ca. 2 x 1 halbe am Tag, wusste nicht was das für schlimmes Zeug war 😣
Ende Oktober 17: Ambulanz KH, Diagnose Polyneupathie im Kopf! !!!
sollte Gabapentin 100 nehmen, hab ich aber nur 3 Kapseln genommen, sollte später erhöht werden
CT v. Kopf: alles ok, Lumbalpunktion: soweit alles ok, leichte Blut-Hirn-Schranken-Störung
Nov. 17: im KH für 3 Tage, wollte die vielen Blutdruckmittel absetzen, da ich dachte, Kopfweh käme von denen
Nov. 17: beim Neurologen: sollte Sertralin 50 nehmen, nahm 2 Abende 25mg, träumte fürchterlich, Bluthochdruck
Nov. 17: Hausarzt mahnte mich, endlich was zu nehmen, entschied mich für Mirtazapin, leider :x
Dez. 17: beim Orthopäden u. MRT der HWS, wegen Einschlafen der Hände, aber ohne Befund,
Dez. 17: beim Psycholigen: gab mir Amtriptylin 50, nahm 2 Abende eine Viertel, also 12,5 mg, bekam kribbeln in Mund, Zunge,Zähne,Zäpfchen vibrierten eine Woche lang
Jan 18: beschloss Mirtazapin von 7.5 auf 3,75 mg zu reduzieren, weil ich immer nach der Einnahme fürchterliches Kopfweh bekam. Auch nachts, wenn ich aufstand.
Absetzsymptome: Zittern der Beine, Gleichgewichtsstörung, Kribbeln in den Füßen, Zucken des linken Auges, gelegentlich Einschlafen der Hände. Geschwollenes Gesicht, alles gegeben, bis auf Kribbeln in Füßen ab und zu
Feb. 18: MRT v. Kopf: 2 kleine Menigiome, die ich schon länger habe, aber nicht gewachsen sind
ab 5.4.18: auf 0
jetzige Einnahme: morgens u. abends 80 mg Valsartan und morgens 100 mg Jod (habe Knoten in der Schilddrüse)
Ende April 18: Verdacht auf Gürtelrose am Kopf, Medikamente 7 Tage genommen u. Tillin
Heute bin ich der Meinung, es war exzem v. Absetzen
5.7.18 : Blutergebnisse alle in Ordnung
Absetzsymptome: Appetitlosigkeit, selten Einschlafen der Hände, 5 mal Durchfall in dieser Zeit, nächtliche Schweißausbrüche und Herzrasen, Benommenheit, Tränen der Augen anfangs, jetzt nicht mehr, Kribbeln im Mund, Mundtrockenheit, Schwere Arme u. Beine manchmal, Zittern der Muskeln in den Beinen im Bett, Kraftlosigkeit, pulsierendes Rasseln im Kopf, Kopfweh wieder, nächtliches Aufwachen 2-3-mal,innere Unruhe +Stromgefühl, spürbar am ganzen Körper, Kribbeln in Füßen, Rücken, Arme, Hände manchmal, momentan: erhöhter Blutdruck u. Puls, blaue Flecken am Bein, Gefühl geschwollene Beine ,Arme u. Gesicht, Kopfweh, oft nachts auf Toilette, erhöhter Stuhldrang, vermehrter Speichel, pieksen auf der Haut.
30.7.18 0,5 mg Mirtazapin direkt ruhiger, tagsüber zittrig ganzer Körper, Nervenschmerzen in den Beine
05.08.18 0,1 mg Mirtazapin, nächster Tag wieder extreme Unruhe
Danach nichts mehr eingenommen
August 18 Schilddrüse okay
Ab September 18 wieder schlimmer

Seit Mitte Juli 18 Omega 3 1000
Seit 23. Juli 18 kytta sedativum
Seit September 18 Lioran , Passionsblume ausprobiert gegen die Unruhe

Schwimmerin
Beiträge: 214
Registriert: Donnerstag, 18.01.18, 5:53
Hat sich bedankt: 848 Mal
Danksagung erhalten: 411 Mal

Re: Katzi2000: Mirtazapin wieder eindosieren? Nach 3 Monaten

Beitrag von Schwimmerin » Donnerstag, 25.10.18, 21:00

Hallo Katzi :)

Danke für deine lieben Zeilen, du hast wirklich eine sympathische Art zu schreiben und man spürt dass du wohl ein sehr herzlicher Mensch bist!

Letzte Nacht war bei mir wieder nicht so gut und ich lange wach - das einzige was ich anders gemacht habe ist, dass ich das Magnesium vergessen habe bzw. es war dann zu spät um noch viel zu trinken - heute nehm ich es wieder und werd dann sehen.. :)

Wegen dem rauschen: ich habe keine Schmerzen dabei, nur wenn ich in einer Welle bin oder Stress hatte, dann hab ich so Spannungskopfschmerzen, manchmal tagelang. Bei mir rauscht es vorallem links beim Ohr oder auch Hirn oder ganzer Kopf manchmal pfeifft es lange wie beim Druckausgleich und es ist immer da 24/Tag das rauschen. Dass ich trotzdem schlafen kann ist ein Wunder. Kribbeln in den Füssen und brennen der Haut habe ich nicht aber es kribbelt so phasenweise am ganzen Körper und die Unruhe habe ich fast immer, weil die Nerven so nervig sind, wie eine Überspannung von Strom fühlt es isch an. Und ganz eklig finde ich das Gefühl von Wasser/Watte im Ohr wo es so krüselt...das hasse ich ist aber nicht immer da.. Aktuell hab ich grad eine schlechte Phase, es war schon mal viel besser!

Das zitieren klappt bei mir mit dem Handy, geht bei dir das ganze zitieren nicht oder einfach nur ein teil zu zitieren?

Ja ich hab mal wegen haarausfall und unreiner Haut einen Hormoncheck in einer Ganzheitspraxis gemacht und muss nun abends Progesteron cremen. Die haben auch herausgefunden dass ich eine nebennerenschwäche habe und müsste daher Aminosäuren nehmen, die ich aber wegen triggern nicht vertrage....

So ein langer Tag neigt sich dem Ende zu - ich drücke dir die Daumen für eine gute nacht :hug:
Liebe Grüsse
Petra :)
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor Schwimmerin für den Beitrag:
Katzi2000
► Text zeigen

Katzi2000
Beiträge: 219
Registriert: Sonntag, 08.07.18, 12:02
Hat sich bedankt: 292 Mal
Danksagung erhalten: 284 Mal

Re: Katzi2000: Mirtazapin wieder eindosieren? Nach 3 Monaten

Beitrag von Katzi2000 » Freitag, 26.10.18, 11:46

Liebe Schwimmerin,

Ich danke dir sehr für deine ausführliche Beantwortung meiner vielen Fragen und ob du es glaubst oder nicht, es beruhigt mich ein bisschen . Weil du nämlich auch, so wie ich, diese Beschwerden zeigst.

Ja, unsere Symptome sind sehr ähnlich.

"Das zitieren klappt bei mir mit dem Handy, geht bei dir das ganze zitieren nicht oder einfach nur ein teil zu zitieren? "

Das kommt dabei raus, wenn ich zitiere 😣

Habe mir gestern noch Baldrian gekauft und gestern Abend zusätzlich genommen und hab auch gut geschlafen bis mein Handy ertönte 😤 um halb 6.
Habs extra angelassen, da mein Enkelchen gestern ins Krankenhaus kam wegen Fieberkrampf.
Mein Schwiegersohn wollte anrufen wenn was ist.
War aber nicht er, sondern jemand in whats app.
Heute geht's meinem Enkelchen wieder besser aber immernoch zur Überwachung auf Kinderintensiv.

Bei mir ist es komischerweise so, dass ein Tag relativ gut ist, der nächste Teil wieder schlechter. Ich meine vom Kopfweh her. Das Stromgefühl ist ebenfalls mal mehr oder weniger. Die Füße ebenso.

Ich kann nicht sagen, es ist jetzt mal ne Woche gut, oder ich stecke in einer Welle.

Vergiss dein Magnesium heute Abend 😉nicht und ich wünsche dir weiterhin supergute Nächte ❣

Liebe Grüße von Katzi2000😻
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor Katzi2000 für den Beitrag:
Schwimmerin
ab Februar 17 bis April 17 : Mirtazapin 7,5 bzw 3,75 mg 1. Hörsturz, wegen Tinnitus sporadisch eingenommen
ab Februar 17 versch. Blutdruckmittel ausprobiert, Namen weiß ich nicht mehr alle
ab Juni 17 Enalapril, abgesetzt wegen Husten, danach Amlodipin u. Torasemid
August17 : wieder Mirtazapin 7,5 bzw. 3,75 mg wegen 2. Hörsturz sporadisch eingenommen
Sept. 17: Blutdruckkrise: Amlodipin, Moxonidin, Telmisartan mit HTC, Torasemid
15. Okt. 17: auf 7,5 mg Mirtazapin (oder Blutdruckmittel) mit Stechen, Brennen, Kribbeln auf Kopfhaut reagiert,
10 Tage vom Schiffsarzt Tavor nach Bedarf ca. 2 x 1 halbe am Tag, wusste nicht was das für schlimmes Zeug war 😣
Ende Oktober 17: Ambulanz KH, Diagnose Polyneupathie im Kopf! !!!
sollte Gabapentin 100 nehmen, hab ich aber nur 3 Kapseln genommen, sollte später erhöht werden
CT v. Kopf: alles ok, Lumbalpunktion: soweit alles ok, leichte Blut-Hirn-Schranken-Störung
Nov. 17: im KH für 3 Tage, wollte die vielen Blutdruckmittel absetzen, da ich dachte, Kopfweh käme von denen
Nov. 17: beim Neurologen: sollte Sertralin 50 nehmen, nahm 2 Abende 25mg, träumte fürchterlich, Bluthochdruck
Nov. 17: Hausarzt mahnte mich, endlich was zu nehmen, entschied mich für Mirtazapin, leider :x
Dez. 17: beim Orthopäden u. MRT der HWS, wegen Einschlafen der Hände, aber ohne Befund,
Dez. 17: beim Psycholigen: gab mir Amtriptylin 50, nahm 2 Abende eine Viertel, also 12,5 mg, bekam kribbeln in Mund, Zunge,Zähne,Zäpfchen vibrierten eine Woche lang
Jan 18: beschloss Mirtazapin von 7.5 auf 3,75 mg zu reduzieren, weil ich immer nach der Einnahme fürchterliches Kopfweh bekam. Auch nachts, wenn ich aufstand.
Absetzsymptome: Zittern der Beine, Gleichgewichtsstörung, Kribbeln in den Füßen, Zucken des linken Auges, gelegentlich Einschlafen der Hände. Geschwollenes Gesicht, alles gegeben, bis auf Kribbeln in Füßen ab und zu
Feb. 18: MRT v. Kopf: 2 kleine Menigiome, die ich schon länger habe, aber nicht gewachsen sind
ab 5.4.18: auf 0
jetzige Einnahme: morgens u. abends 80 mg Valsartan und morgens 100 mg Jod (habe Knoten in der Schilddrüse)
Ende April 18: Verdacht auf Gürtelrose am Kopf, Medikamente 7 Tage genommen u. Tillin
Heute bin ich der Meinung, es war exzem v. Absetzen
5.7.18 : Blutergebnisse alle in Ordnung
Absetzsymptome: Appetitlosigkeit, selten Einschlafen der Hände, 5 mal Durchfall in dieser Zeit, nächtliche Schweißausbrüche und Herzrasen, Benommenheit, Tränen der Augen anfangs, jetzt nicht mehr, Kribbeln im Mund, Mundtrockenheit, Schwere Arme u. Beine manchmal, Zittern der Muskeln in den Beinen im Bett, Kraftlosigkeit, pulsierendes Rasseln im Kopf, Kopfweh wieder, nächtliches Aufwachen 2-3-mal,innere Unruhe +Stromgefühl, spürbar am ganzen Körper, Kribbeln in Füßen, Rücken, Arme, Hände manchmal, momentan: erhöhter Blutdruck u. Puls, blaue Flecken am Bein, Gefühl geschwollene Beine ,Arme u. Gesicht, Kopfweh, oft nachts auf Toilette, erhöhter Stuhldrang, vermehrter Speichel, pieksen auf der Haut.
30.7.18 0,5 mg Mirtazapin direkt ruhiger, tagsüber zittrig ganzer Körper, Nervenschmerzen in den Beine
05.08.18 0,1 mg Mirtazapin, nächster Tag wieder extreme Unruhe
Danach nichts mehr eingenommen
August 18 Schilddrüse okay
Ab September 18 wieder schlimmer

Seit Mitte Juli 18 Omega 3 1000
Seit 23. Juli 18 kytta sedativum
Seit September 18 Lioran , Passionsblume ausprobiert gegen die Unruhe

Schwimmerin
Beiträge: 214
Registriert: Donnerstag, 18.01.18, 5:53
Hat sich bedankt: 848 Mal
Danksagung erhalten: 411 Mal

Re: Katzi2000: Mirtazapin wieder eindosieren? Nach 3 Monaten

Beitrag von Schwimmerin » Dienstag, 30.10.18, 21:04

Danke liebe Katzi :)

wegen dem zitieren probier mal:
Gänsefüsschen
der ganze Text wird zitiert - dann kann man löschen was man nicht möchte..
dabei aber die 2 Quote am Anfang und Schluss belassen
dann Vorschau um zu gucken ob es geklappt hat

Ich werd morgen mal zum 1. mal die Leber Urtinktur nicht einnehmen um zu schauen, ob das wirklich einen Einfluss auf meinen Schlaf hat, denn die letzten Nächte waren relativ :) gut
Hoffe deine Nächte sind auch wieder besser?

Liebe Grüsse
Petra :)
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor Schwimmerin für den Beitrag (Insgesamt 2):
JamieUlulu 69
► Text zeigen

Katzi2000
Beiträge: 219
Registriert: Sonntag, 08.07.18, 12:02

Re: Katzi2000: Mirtazapin wieder eindosieren? Nach 3 Monaten

Beitrag von Katzi2000 » Donnerstag, 01.11.18, 17:06

Liebe Schwimmerin,

Vielen Dank für deine Anleitung, ich werde das demnächst ausprobieren mit dem zitieren.

Wie sind deine Nächte ohne die Leber Urtinktur?

Meine Nächte sind immernoch katastrophal. momentan werde ich das 1. Mal um 3 uhr, dann um 6 aus dem Schlaf gerissen. Wenn bei dir diese Urtinktur geholfen hat, hab ich mir schon überlegt, das auch mal zu probieren.

Ich sehne mich so danach, wieder durchzuschlafen ohne dieses plötzlich aus dem Schlaf gerissen zu werden durch den Kopf. Das ist für mich das allerschlimmste.

Ich wünsche dir weiterhin gute Nächte, Tage natürlich auch !!!!

Liebe Grüße von Katzi 😻

Sorry, dass ich heute erst zurückschreibe, war gestern den ganzen Tag unterwegs.
ab Februar 17 bis April 17 : Mirtazapin 7,5 bzw 3,75 mg 1. Hörsturz, wegen Tinnitus sporadisch eingenommen
ab Februar 17 versch. Blutdruckmittel ausprobiert, Namen weiß ich nicht mehr alle
ab Juni 17 Enalapril, abgesetzt wegen Husten, danach Amlodipin u. Torasemid
August17 : wieder Mirtazapin 7,5 bzw. 3,75 mg wegen 2. Hörsturz sporadisch eingenommen
Sept. 17: Blutdruckkrise: Amlodipin, Moxonidin, Telmisartan mit HTC, Torasemid
15. Okt. 17: auf 7,5 mg Mirtazapin (oder Blutdruckmittel) mit Stechen, Brennen, Kribbeln auf Kopfhaut reagiert,
10 Tage vom Schiffsarzt Tavor nach Bedarf ca. 2 x 1 halbe am Tag, wusste nicht was das für schlimmes Zeug war 😣
Ende Oktober 17: Ambulanz KH, Diagnose Polyneupathie im Kopf! !!!
sollte Gabapentin 100 nehmen, hab ich aber nur 3 Kapseln genommen, sollte später erhöht werden
CT v. Kopf: alles ok, Lumbalpunktion: soweit alles ok, leichte Blut-Hirn-Schranken-Störung
Nov. 17: im KH für 3 Tage, wollte die vielen Blutdruckmittel absetzen, da ich dachte, Kopfweh käme von denen
Nov. 17: beim Neurologen: sollte Sertralin 50 nehmen, nahm 2 Abende 25mg, träumte fürchterlich, Bluthochdruck
Nov. 17: Hausarzt mahnte mich, endlich was zu nehmen, entschied mich für Mirtazapin, leider :x
Dez. 17: beim Orthopäden u. MRT der HWS, wegen Einschlafen der Hände, aber ohne Befund,
Dez. 17: beim Psycholigen: gab mir Amtriptylin 50, nahm 2 Abende eine Viertel, also 12,5 mg, bekam kribbeln in Mund, Zunge,Zähne,Zäpfchen vibrierten eine Woche lang
Jan 18: beschloss Mirtazapin von 7.5 auf 3,75 mg zu reduzieren, weil ich immer nach der Einnahme fürchterliches Kopfweh bekam. Auch nachts, wenn ich aufstand.
Absetzsymptome: Zittern der Beine, Gleichgewichtsstörung, Kribbeln in den Füßen, Zucken des linken Auges, gelegentlich Einschlafen der Hände. Geschwollenes Gesicht, alles gegeben, bis auf Kribbeln in Füßen ab und zu
Feb. 18: MRT v. Kopf: 2 kleine Menigiome, die ich schon länger habe, aber nicht gewachsen sind
ab 5.4.18: auf 0
jetzige Einnahme: morgens u. abends 80 mg Valsartan und morgens 100 mg Jod (habe Knoten in der Schilddrüse)
Ende April 18: Verdacht auf Gürtelrose am Kopf, Medikamente 7 Tage genommen u. Tillin
Heute bin ich der Meinung, es war exzem v. Absetzen
5.7.18 : Blutergebnisse alle in Ordnung
Absetzsymptome: Appetitlosigkeit, selten Einschlafen der Hände, 5 mal Durchfall in dieser Zeit, nächtliche Schweißausbrüche und Herzrasen, Benommenheit, Tränen der Augen anfangs, jetzt nicht mehr, Kribbeln im Mund, Mundtrockenheit, Schwere Arme u. Beine manchmal, Zittern der Muskeln in den Beinen im Bett, Kraftlosigkeit, pulsierendes Rasseln im Kopf, Kopfweh wieder, nächtliches Aufwachen 2-3-mal,innere Unruhe +Stromgefühl, spürbar am ganzen Körper, Kribbeln in Füßen, Rücken, Arme, Hände manchmal, momentan: erhöhter Blutdruck u. Puls, blaue Flecken am Bein, Gefühl geschwollene Beine ,Arme u. Gesicht, Kopfweh, oft nachts auf Toilette, erhöhter Stuhldrang, vermehrter Speichel, pieksen auf der Haut.
30.7.18 0,5 mg Mirtazapin direkt ruhiger, tagsüber zittrig ganzer Körper, Nervenschmerzen in den Beine
05.08.18 0,1 mg Mirtazapin, nächster Tag wieder extreme Unruhe
Danach nichts mehr eingenommen
August 18 Schilddrüse okay
Ab September 18 wieder schlimmer

Seit Mitte Juli 18 Omega 3 1000
Seit 23. Juli 18 kytta sedativum
Seit September 18 Lioran , Passionsblume ausprobiert gegen die Unruhe

Schwimmerin
Beiträge: 214
Registriert: Donnerstag, 18.01.18, 5:53

Re: Katzi2000: Mirtazapin wieder eindosieren? Nach 3 Monaten

Beitrag von Schwimmerin » Freitag, 02.11.18, 10:54

Hallo liebe Katzi :)

Tut mir echt leid, dass du immer noch so schlechte Nächte hast, das ist übel und nimmt sehr viel Energie, für mich auch ganz schlimm!

Wegen der Urtinktur für die leber: ja die habe ich mal 1 Tag nicht genommen und habe trotzdem schlafen können - ich wache zwar immer noch auf, konnte die letzten Tage aber wieder einschlafen...

Was mir in der Zeit ,als ich so schlecht schlief sehr geholfen hat war, dass ich mit Kopfhörern online im Internet etwas Interessantes laufen liess,wo ich mich konzentrieren musste, und meinst machte mich das sofort so müde, dass ich eingeschlafen bin. Da ich der Powernap-Typ bin (10 Minuten wirken bei mir WUnder) habe ich mir so meine Erholung geholt. ich denke aber, es hätte nichts gebracht wenn ich mich einfach hingelegen hätte, da meine Gedanken meist Karusell drehen...

Ich habe mir nun deinen Verlauf nochmals angeschaut, du hast das Mirtazapin wirklich sehr kurzzeitig eingenommen - ich habe grosse Hoffnung für dich, dass du es bald überstanden hast. Bei mir ist zwar das rauschen seit bald 1 Jahr gleichbleibend, aber insgesamt wurde alles besser, wenn auch nicht linear..

Wünsche dir weiterhin viel Geduld, Kraft und Durchhaltevermögen und bleib weiter so schön positiv :party2: du wirst es schaffen :hug:

Liebe Grüsse
Petra :)
► Text zeigen

Katzi2000
Beiträge: 219
Registriert: Sonntag, 08.07.18, 12:02
Hat sich bedankt: 292 Mal
Danksagung erhalten: 284 Mal

Re: Katzi2000: Mirtazapin wieder eindosieren? Nach 3 Monaten

Beitrag von Katzi2000 » Samstag, 03.11.18, 18:33

Hallo Schwimmerin,

Vielen Dank für deine Tipps.

Beim Einschlafen habe ich überhaupt keine Probleme. Ich bin in 2 Minuten eingeschlafen. Aber nach Ca. 5 Stunden macht mich mein Kopf wach. Er fängt dann an zu rauschen, vibrieren und zu wackeln. Es ist ganz komisch. Dann zieht das Gefühl durch den Körper bis ins Bein. Ich muss dann aufstehen sonst wird das im Kopf immer schlimmer.

Es ist schwer zu beschreiben und ich habe sowas hier noch nicht gelesen. Vom nächtlichen Aufwachen schon aber dass das Hirn so einen Terror macht, noch nicht. Nach 30 bis 40 Minuten gehe ich wieder ins Bett, versuche zu entspannen und meistens schlafe ich für 1 bis 2 Stunden wieder ein, dann geht das Spiel von vorne los.
Jede Nacht ist für mich mittlerweile Horror.

Schön, dass du wieder schlafen kannst. Das freut mich sehr!

Liebe Grüße und weiterhin gute Nächte!

Katzi2000😺
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor Katzi2000 für den Beitrag:
Schwimmerin
ab Februar 17 bis April 17 : Mirtazapin 7,5 bzw 3,75 mg 1. Hörsturz, wegen Tinnitus sporadisch eingenommen
ab Februar 17 versch. Blutdruckmittel ausprobiert, Namen weiß ich nicht mehr alle
ab Juni 17 Enalapril, abgesetzt wegen Husten, danach Amlodipin u. Torasemid
August17 : wieder Mirtazapin 7,5 bzw. 3,75 mg wegen 2. Hörsturz sporadisch eingenommen
Sept. 17: Blutdruckkrise: Amlodipin, Moxonidin, Telmisartan mit HTC, Torasemid
15. Okt. 17: auf 7,5 mg Mirtazapin (oder Blutdruckmittel) mit Stechen, Brennen, Kribbeln auf Kopfhaut reagiert,
10 Tage vom Schiffsarzt Tavor nach Bedarf ca. 2 x 1 halbe am Tag, wusste nicht was das für schlimmes Zeug war 😣
Ende Oktober 17: Ambulanz KH, Diagnose Polyneupathie im Kopf! !!!
sollte Gabapentin 100 nehmen, hab ich aber nur 3 Kapseln genommen, sollte später erhöht werden
CT v. Kopf: alles ok, Lumbalpunktion: soweit alles ok, leichte Blut-Hirn-Schranken-Störung
Nov. 17: im KH für 3 Tage, wollte die vielen Blutdruckmittel absetzen, da ich dachte, Kopfweh käme von denen
Nov. 17: beim Neurologen: sollte Sertralin 50 nehmen, nahm 2 Abende 25mg, träumte fürchterlich, Bluthochdruck
Nov. 17: Hausarzt mahnte mich, endlich was zu nehmen, entschied mich für Mirtazapin, leider :x
Dez. 17: beim Orthopäden u. MRT der HWS, wegen Einschlafen der Hände, aber ohne Befund,
Dez. 17: beim Psycholigen: gab mir Amtriptylin 50, nahm 2 Abende eine Viertel, also 12,5 mg, bekam kribbeln in Mund, Zunge,Zähne,Zäpfchen vibrierten eine Woche lang
Jan 18: beschloss Mirtazapin von 7.5 auf 3,75 mg zu reduzieren, weil ich immer nach der Einnahme fürchterliches Kopfweh bekam. Auch nachts, wenn ich aufstand.
Absetzsymptome: Zittern der Beine, Gleichgewichtsstörung, Kribbeln in den Füßen, Zucken des linken Auges, gelegentlich Einschlafen der Hände. Geschwollenes Gesicht, alles gegeben, bis auf Kribbeln in Füßen ab und zu
Feb. 18: MRT v. Kopf: 2 kleine Menigiome, die ich schon länger habe, aber nicht gewachsen sind
ab 5.4.18: auf 0
jetzige Einnahme: morgens u. abends 80 mg Valsartan und morgens 100 mg Jod (habe Knoten in der Schilddrüse)
Ende April 18: Verdacht auf Gürtelrose am Kopf, Medikamente 7 Tage genommen u. Tillin
Heute bin ich der Meinung, es war exzem v. Absetzen
5.7.18 : Blutergebnisse alle in Ordnung
Absetzsymptome: Appetitlosigkeit, selten Einschlafen der Hände, 5 mal Durchfall in dieser Zeit, nächtliche Schweißausbrüche und Herzrasen, Benommenheit, Tränen der Augen anfangs, jetzt nicht mehr, Kribbeln im Mund, Mundtrockenheit, Schwere Arme u. Beine manchmal, Zittern der Muskeln in den Beinen im Bett, Kraftlosigkeit, pulsierendes Rasseln im Kopf, Kopfweh wieder, nächtliches Aufwachen 2-3-mal,innere Unruhe +Stromgefühl, spürbar am ganzen Körper, Kribbeln in Füßen, Rücken, Arme, Hände manchmal, momentan: erhöhter Blutdruck u. Puls, blaue Flecken am Bein, Gefühl geschwollene Beine ,Arme u. Gesicht, Kopfweh, oft nachts auf Toilette, erhöhter Stuhldrang, vermehrter Speichel, pieksen auf der Haut.
30.7.18 0,5 mg Mirtazapin direkt ruhiger, tagsüber zittrig ganzer Körper, Nervenschmerzen in den Beine
05.08.18 0,1 mg Mirtazapin, nächster Tag wieder extreme Unruhe
Danach nichts mehr eingenommen
August 18 Schilddrüse okay
Ab September 18 wieder schlimmer

Seit Mitte Juli 18 Omega 3 1000
Seit 23. Juli 18 kytta sedativum
Seit September 18 Lioran , Passionsblume ausprobiert gegen die Unruhe

Schwimmerin
Beiträge: 214
Registriert: Donnerstag, 18.01.18, 5:53
Hat sich bedankt: 848 Mal
Danksagung erhalten: 411 Mal

Re: Katzi2000: Mirtazapin wieder eindosieren? Nach 3 Monaten

Beitrag von Schwimmerin » Montag, 12.11.18, 21:05

Liebe Katzi :)

geht es dir etwas besser mit schlafen? Das klingt sehr anstrengend, was du hier beschreibst, erlebst du dieses Szenario jede Nacht?
ich musste eben gestern Nacht an dich denken, da ich auch sowas Komisches erlebt habe - bin auch aufgewacht wegen Geräusch/Gefühl im Hirn & habe gedacht es fühlt sich an, als ob eine Horde Zwerge/Minizwerge mein Hirn hin und her schieben - dies dauerte etwa 10 Minuten, danach wars vorbei und ich konnte wieder einschlafen.

Hast du das Magnesium schon ausprobiert?

Liebe Grüsse und hoffentlich eine gute Nacht :hug:
Petra :)
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor Schwimmerin für den Beitrag:
Katzi2000
► Text zeigen

Katzi2000
Beiträge: 219
Registriert: Sonntag, 08.07.18, 12:02
Hat sich bedankt: 292 Mal
Danksagung erhalten: 284 Mal

Re: Katzi2000: Mirtazapin wieder eindosieren? Nach 3 Monaten

Beitrag von Katzi2000 » Montag, 19.11.18, 11:09

Hallo liebe Schwimmerin und alle anderen,

Seit einer Woche geht's mir immer schlechter.

Am Montag vergangener Woche ist meine Schwiegermutter nach langem Leid verstorben. Es war eine Erlösung für sie.
Von meinem Bruder wurde mir vorgehalten, dass ich nicht an ihr Sterbebett gegangen bin. Ich konnte einfach nicht! !!!
Habe so gezittert bei der Nachricht, es war mir unmöglich, zumal ich mir immer gesagt habe, das muss ich mir nicht antun, auch als ich noch gesund war.

Am Mittwoch Nachmittag starke Unruhe im Körper und am Mittwoch Abend habe ich so ein Brennen und Stechen in den Kopf gekriegt, das tat unheimlich weh.

Das Selbe am Donnerstag Nachmittag. Habe dann eine Paracetamol genommen und am Freitag haben mir so die Beine gezittert, das Kopfweh war weg, aber trotzdem ein Stromgefühl im Kopf.

Am Samstag war ganz okay, bis auf leichtes Surren im Kopf.
Sonntag morgen wieder zittern der Beine und und zittern des Oberkörpers. Sowie leichte Kopfsymptome.

Heute ein starkes Stromgefühl im Kopf, das sich jetzt so richtig aufbäumt. Auch im Mund spüre ich ein leichtes unbeschreibliches vibrieren.

Aber am schlimmsten sind die Nächte. Ich werde so um 4 Uhr von meinem Kopf geweckt, springe aus dem Bett, zittere am ganzen Körper. Puls war einmal bei 105! Sonst so bei 95. Wenn ich dann wieder ins Bett gehe, zittern mir die Beine, mein Körper, manchmal auch die Arme. Der Mund ebenso.

Bin jetzt fast 8 Monate auf 0 Mirtazapin und es ist einfach höllisch.

Manchmal kribbelt mir auch die Stirn und die linke Gesichtshälfte.
Gehirnwackeln kommt auch dazu.
Ich finde, sobald ich mich in die waagerechte lege, werden die Kopfsymptome schlimmer. Und beim Aufstehen aus dieser Position.

Mir geht es ja schon die ganze Zeit nicht so dolle, aber die letzten 3 Wochen merke ich eine deutliche Verschlechterung. Vorher war 1 Tag relativ gut, ein Tag schlecht. Jetzt sind es mehrere Tage schlecht und nur vereinzelt relativ gut mit wenig Schmerz und kribbeln.

Am Donnerstag ist die Beerdigung und ich habe jetzt schon Angst davor, ob ich das einigermaßen überstehe. Wenn mir die Beine zittern, kann ich schlecht auf einer Stelle stehen. Das wäre meine größte Angst.

Auch habe ich seit 1 Woche an einem Zahn Schmerzen.
Am Sonntag letzte Woche durfte ich gar nicht draufbeißen. Am Montag, Dienstag wieder weg. Am Mittwoch leichte Schmerzen. Donnerstag, Freitag wieder weg. Samstag ein wenig Schmerz, und seit gestern wieder weg.

Ist das normal? Kann das von einer Nervenreizung kommen?
Normalerweise habe ich keine Probleme zum Zahnarzt zu gehen, aber momentan ist es mir unmöglich. Zumal ich hier gelesen habe, dass die Betäubung nicht so optimal zur Zeit ist, da Triggergefahr , und es mir von meinem Zustand her nicht so einfach wäre, da ich oft zittrig bin.

Was mir auch heftige Probleme bereitet ist mein massiver Haarausfall seit Juli. Meine Haare sind mittlerweile ganz dünn geworden und so langsam kriege ich Angst. Habe Zink Tabletten oder ein Kombi-Präparat mit Biotin, Zink und kieselerde sporadisch genommen und bin mir nicht sicher, ob das irgendwas Negatives in mir verursacht hat. Nehme aber schon 1 Woche nichts mehr.
Aber was kann ich gegen den massiven Haarausfall machen?

Magnesium habe ich probiert, manchmal werde ich ruhiger, manchmal werde ich zittriger. Ich kann es gar nicht einschätzen, von was es abhängt.

Sorry für den langen Text, aber es hat sich soviel aufgestaut in der letzten Woche und ich konnte einfach hier nicht schreiben.

Vielleicht kann mir jemand helfen. Das wäre schön.

Liebe grüße von Katzi 2000🙀

Liebe Schwimmerin, danke, dass du an mich denkst🤗
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor Katzi2000 für den Beitrag (Insgesamt 2):
reddieUlulu 69
ab Februar 17 bis April 17 : Mirtazapin 7,5 bzw 3,75 mg 1. Hörsturz, wegen Tinnitus sporadisch eingenommen
ab Februar 17 versch. Blutdruckmittel ausprobiert, Namen weiß ich nicht mehr alle
ab Juni 17 Enalapril, abgesetzt wegen Husten, danach Amlodipin u. Torasemid
August17 : wieder Mirtazapin 7,5 bzw. 3,75 mg wegen 2. Hörsturz sporadisch eingenommen
Sept. 17: Blutdruckkrise: Amlodipin, Moxonidin, Telmisartan mit HTC, Torasemid
15. Okt. 17: auf 7,5 mg Mirtazapin (oder Blutdruckmittel) mit Stechen, Brennen, Kribbeln auf Kopfhaut reagiert,
10 Tage vom Schiffsarzt Tavor nach Bedarf ca. 2 x 1 halbe am Tag, wusste nicht was das für schlimmes Zeug war 😣
Ende Oktober 17: Ambulanz KH, Diagnose Polyneupathie im Kopf! !!!
sollte Gabapentin 100 nehmen, hab ich aber nur 3 Kapseln genommen, sollte später erhöht werden
CT v. Kopf: alles ok, Lumbalpunktion: soweit alles ok, leichte Blut-Hirn-Schranken-Störung
Nov. 17: im KH für 3 Tage, wollte die vielen Blutdruckmittel absetzen, da ich dachte, Kopfweh käme von denen
Nov. 17: beim Neurologen: sollte Sertralin 50 nehmen, nahm 2 Abende 25mg, träumte fürchterlich, Bluthochdruck
Nov. 17: Hausarzt mahnte mich, endlich was zu nehmen, entschied mich für Mirtazapin, leider :x
Dez. 17: beim Orthopäden u. MRT der HWS, wegen Einschlafen der Hände, aber ohne Befund,
Dez. 17: beim Psycholigen: gab mir Amtriptylin 50, nahm 2 Abende eine Viertel, also 12,5 mg, bekam kribbeln in Mund, Zunge,Zähne,Zäpfchen vibrierten eine Woche lang
Jan 18: beschloss Mirtazapin von 7.5 auf 3,75 mg zu reduzieren, weil ich immer nach der Einnahme fürchterliches Kopfweh bekam. Auch nachts, wenn ich aufstand.
Absetzsymptome: Zittern der Beine, Gleichgewichtsstörung, Kribbeln in den Füßen, Zucken des linken Auges, gelegentlich Einschlafen der Hände. Geschwollenes Gesicht, alles gegeben, bis auf Kribbeln in Füßen ab und zu
Feb. 18: MRT v. Kopf: 2 kleine Menigiome, die ich schon länger habe, aber nicht gewachsen sind
ab 5.4.18: auf 0
jetzige Einnahme: morgens u. abends 80 mg Valsartan und morgens 100 mg Jod (habe Knoten in der Schilddrüse)
Ende April 18: Verdacht auf Gürtelrose am Kopf, Medikamente 7 Tage genommen u. Tillin
Heute bin ich der Meinung, es war exzem v. Absetzen
5.7.18 : Blutergebnisse alle in Ordnung
Absetzsymptome: Appetitlosigkeit, selten Einschlafen der Hände, 5 mal Durchfall in dieser Zeit, nächtliche Schweißausbrüche und Herzrasen, Benommenheit, Tränen der Augen anfangs, jetzt nicht mehr, Kribbeln im Mund, Mundtrockenheit, Schwere Arme u. Beine manchmal, Zittern der Muskeln in den Beinen im Bett, Kraftlosigkeit, pulsierendes Rasseln im Kopf, Kopfweh wieder, nächtliches Aufwachen 2-3-mal,innere Unruhe +Stromgefühl, spürbar am ganzen Körper, Kribbeln in Füßen, Rücken, Arme, Hände manchmal, momentan: erhöhter Blutdruck u. Puls, blaue Flecken am Bein, Gefühl geschwollene Beine ,Arme u. Gesicht, Kopfweh, oft nachts auf Toilette, erhöhter Stuhldrang, vermehrter Speichel, pieksen auf der Haut.
30.7.18 0,5 mg Mirtazapin direkt ruhiger, tagsüber zittrig ganzer Körper, Nervenschmerzen in den Beine
05.08.18 0,1 mg Mirtazapin, nächster Tag wieder extreme Unruhe
Danach nichts mehr eingenommen
August 18 Schilddrüse okay
Ab September 18 wieder schlimmer

Seit Mitte Juli 18 Omega 3 1000
Seit 23. Juli 18 kytta sedativum
Seit September 18 Lioran , Passionsblume ausprobiert gegen die Unruhe

Anikke
Beiträge: 979
Registriert: Mittwoch, 05.07.17, 7:20
Hat sich bedankt: 228 Mal
Danksagung erhalten: 2242 Mal

Re: Katzi2000: Mirtazapin wieder eindosieren? Nach 3 Monaten

Beitrag von Anikke » Montag, 19.11.18, 16:13

liebe katzi,
das klingt nach sehr schlimmen Zuständen, die du da beschreibst :(

puh so dein Todesfall in der Familie ist heftig. vllt sind dadurch auch die Symptome verstärkt worden?

ich finde es für dich richtig, dass du dich geschützt und sie nicht besucht hast.

wie möchtest du es mit der Beerdigung halten?
Iwo hab ich mal gehört, die Beerdigung ist für die angehörigen, zum trösten und verabschieden.
da musst du schauen, ob du den Abschied so gerne hättest oder es anders wählen möchtest.
wie ist es für deinen Mann, braucht er dich an seiner Seite?

ojee, das mit den Haaren klingt auch voll doof. ich kenne mich da leider nicht aus, aber ich habe hier im forum schon öfters von Haarausfall im Entzug gelesen, magst du dazu mal die Suchfunktion nutzen?
ich fürchte aber, du wirst auch den Haarausfall aus sitzen müssen :(
er ist bestimmt dadurch bedingt dass der Entzug so viele Vitamine und Mineralien frisst, und nems werden oft nicht vertragen :(

ich wünsche dir alles gute und vor allem Mut und Hoffnung, du bist ja leider im protrahierten Entzug, da wird es einige Monate noch dauern bis zur Besserung :(

nichtsdestotrotz, alles gute und viele groooße Fenster dir :)

Liebe grüße anikke
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor Anikke für den Beitrag (Insgesamt 4):
JamieKatzi2000padmaFrieda-Marie
► Text zeigen

Jamie
Team
Beiträge: 16797
Registriert: Montag, 04.02.13, 22:37
Hat sich bedankt: 21525 Mal
Danksagung erhalten: 28132 Mal

Re: Katzi2000: Mirtazapin wieder eindosieren? Nach 3 Monaten

Beitrag von Jamie » Montag, 19.11.18, 18:41

Liebe Katzi, :)

man kann sich auch von Herzen verabschieden und nicht bei einer Beerdigung anwesend sein.
Niemand kann in die Seelen der Trauernden schauen (man denke an die vielen "Heuchler", die an frisch geschaufelten Gräbern stehen und denen diese Menschen zu Lebzeiten nichts bedeutet haben :evil: , wobei ich natürlich nicht dich und deine Familie meine).

Bei etwas abwesend zu sein, wenn es einem schlecht geht, ist kein Zeichen, dass einem der Mensch deswegen nichts bedeutet hat.
Ich gehe da völlig mit anikke.
Und was andere Menschen denken, sollte dir erst recht egal sein.

Die Frage ist halt, was du möchtest und wie du das mit deinem Mann einschätzt.
Vielleicht wäre es auch eine Option sich in die letzte Reihe zu setzen oder bei der Beerdigung hinten zu stehen, um sich etwas zu schützen und ggf. rausziehen zu können.
Von meinem Bruder wurde mir vorgehalten, dass ich nicht an ihr Sterbebett gegangen bin. Ich konnte einfach nicht! !!!
Das steht ihm nicht zu. Du hast dich sicher andersweitig um sie bemüht.

Dass es dir nach all dem nicht gut geht, ist nur allzu verständlich :hug:.
Ich denke da ist einiges getriggert worden.

Ggf wäre es wegen der Probleme beim Liegen und Aufstehen noch mal eine Option einen Physiotherapeuten nach deinem Nacken / HWS gucken zu lassen. Wenn da was verspannt ist,kann das auch zu solchen von dir geschilderten Symptomen führen; nebst Absetzproblematik.

Wegen der Zähne.
Der Zahn könnte in der Tat Nervenschmerzen auslösen. Die Frage ist, ob etwas Heftigeres dahintersteckt wie zB ein Wurzelproblem.
Könntest du dir vorstellen ggf den Zahnarzt aufzusuchen zwecks Diagnostik, aber dich eben nicht behandeln zu lassen?
Dann wüsste man vielleicht, wo man dran ist.
Bist du verspannt und knirschst nachts mit den Zähnen? Das kann auch zu ganz heftigen Zahnschmerzen führen. Da könnte eine Knirschschiene / Beißschiene Abhilfe schaffen.

Ich wünsche dir alles Gute :hug:
Jamie
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor Jamie für den Beitrag (Insgesamt 3):
Katzi2000padmaSchwimmerin
...........SIGNATUR...............


:arrow: Eure Mithilfe ist gefragt - wer benutzt die Wasserlösemethode?


:!: mein Erfahrungsbericht (AD absetzen / erzwung. Kaltentzug / SSRI / Akathisie): viewtopic.php?f=51&t=12478


Meine PN-Funktion ist deaktiviert. Ich danke für euer Verständnis.

-----------------------------

Infos über mich:
► Text zeigen

Katzi2000
Beiträge: 219
Registriert: Sonntag, 08.07.18, 12:02
Hat sich bedankt: 292 Mal
Danksagung erhalten: 284 Mal

Re: Katzi2000: Mirtazapin wieder eindosieren? Nach 3 Monaten

Beitrag von Katzi2000 » Montag, 19.11.18, 20:58

Hallo ihr lieben,

Ja ihr habt recht, ich werde mir keinen so großen Kopf darüber machen was andere sagen.
Jamie : da hast du vollkommen recht mit den Heuchlern.

Bei der Beerdigung möchte ich schon dabei sein, ich hoffe nur, dass ich es körperlich schaffe, meinte ich.
Emotional habe ich keine Probleme, aber körperlich meine ich, dass mir die Beine anfangen zu zittern, ich eine massive Unruhe entwickle, usw. Leider kann man diese Beschwerden nicht steuern und im Moment bin ich nicht stressresistent.

Mein Mann hat mich vollkommen verstanden dass ich nicht ans Sterbebett gegangen bin. Was andere dachten war mir egal. Ich finde es nur eine Frechheit, wie mein Bruder über mich urteilt.

Über den Haarausfall habe ich schon nachgeschaut. Viele sagen die Haare werden wieder wachsen. Bei manchen ist das Haar spärlich geblieben. Pammy hatte Zink verordnet bekommen. Mal sehen. ...

Meine HWS wurde im Dezember 17 geröntgt, weil mir die rechte Hand öfter einschlief, aber es war alles altersgerecht. Nichts wurde gefunden. Dies fing mit der regelmäßigen Einnahme von Mirta an.
Verspannungen könnten es sein.

Ja, so könnte ich es machen beim Zahnarzt. Mal sehen wie sich die Sache entwickelt .

Vielen lieben Dank für eure Unterstützung und Wünsche. Bin froh, hier zu sein und mich euch mitteilen zu können.
Es ist wie eine zweite Familie hier. :hug:

Ich werde berichten wie es am Donnerstag gelaufen ist.

Liebe grüße von Katzi 😽
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor Katzi2000 für den Beitrag (Insgesamt 2):
JamieSchwimmerin
ab Februar 17 bis April 17 : Mirtazapin 7,5 bzw 3,75 mg 1. Hörsturz, wegen Tinnitus sporadisch eingenommen
ab Februar 17 versch. Blutdruckmittel ausprobiert, Namen weiß ich nicht mehr alle
ab Juni 17 Enalapril, abgesetzt wegen Husten, danach Amlodipin u. Torasemid
August17 : wieder Mirtazapin 7,5 bzw. 3,75 mg wegen 2. Hörsturz sporadisch eingenommen
Sept. 17: Blutdruckkrise: Amlodipin, Moxonidin, Telmisartan mit HTC, Torasemid
15. Okt. 17: auf 7,5 mg Mirtazapin (oder Blutdruckmittel) mit Stechen, Brennen, Kribbeln auf Kopfhaut reagiert,
10 Tage vom Schiffsarzt Tavor nach Bedarf ca. 2 x 1 halbe am Tag, wusste nicht was das für schlimmes Zeug war 😣
Ende Oktober 17: Ambulanz KH, Diagnose Polyneupathie im Kopf! !!!
sollte Gabapentin 100 nehmen, hab ich aber nur 3 Kapseln genommen, sollte später erhöht werden
CT v. Kopf: alles ok, Lumbalpunktion: soweit alles ok, leichte Blut-Hirn-Schranken-Störung
Nov. 17: im KH für 3 Tage, wollte die vielen Blutdruckmittel absetzen, da ich dachte, Kopfweh käme von denen
Nov. 17: beim Neurologen: sollte Sertralin 50 nehmen, nahm 2 Abende 25mg, träumte fürchterlich, Bluthochdruck
Nov. 17: Hausarzt mahnte mich, endlich was zu nehmen, entschied mich für Mirtazapin, leider :x
Dez. 17: beim Orthopäden u. MRT der HWS, wegen Einschlafen der Hände, aber ohne Befund,
Dez. 17: beim Psycholigen: gab mir Amtriptylin 50, nahm 2 Abende eine Viertel, also 12,5 mg, bekam kribbeln in Mund, Zunge,Zähne,Zäpfchen vibrierten eine Woche lang
Jan 18: beschloss Mirtazapin von 7.5 auf 3,75 mg zu reduzieren, weil ich immer nach der Einnahme fürchterliches Kopfweh bekam. Auch nachts, wenn ich aufstand.
Absetzsymptome: Zittern der Beine, Gleichgewichtsstörung, Kribbeln in den Füßen, Zucken des linken Auges, gelegentlich Einschlafen der Hände. Geschwollenes Gesicht, alles gegeben, bis auf Kribbeln in Füßen ab und zu
Feb. 18: MRT v. Kopf: 2 kleine Menigiome, die ich schon länger habe, aber nicht gewachsen sind
ab 5.4.18: auf 0
jetzige Einnahme: morgens u. abends 80 mg Valsartan und morgens 100 mg Jod (habe Knoten in der Schilddrüse)
Ende April 18: Verdacht auf Gürtelrose am Kopf, Medikamente 7 Tage genommen u. Tillin
Heute bin ich der Meinung, es war exzem v. Absetzen
5.7.18 : Blutergebnisse alle in Ordnung
Absetzsymptome: Appetitlosigkeit, selten Einschlafen der Hände, 5 mal Durchfall in dieser Zeit, nächtliche Schweißausbrüche und Herzrasen, Benommenheit, Tränen der Augen anfangs, jetzt nicht mehr, Kribbeln im Mund, Mundtrockenheit, Schwere Arme u. Beine manchmal, Zittern der Muskeln in den Beinen im Bett, Kraftlosigkeit, pulsierendes Rasseln im Kopf, Kopfweh wieder, nächtliches Aufwachen 2-3-mal,innere Unruhe +Stromgefühl, spürbar am ganzen Körper, Kribbeln in Füßen, Rücken, Arme, Hände manchmal, momentan: erhöhter Blutdruck u. Puls, blaue Flecken am Bein, Gefühl geschwollene Beine ,Arme u. Gesicht, Kopfweh, oft nachts auf Toilette, erhöhter Stuhldrang, vermehrter Speichel, pieksen auf der Haut.
30.7.18 0,5 mg Mirtazapin direkt ruhiger, tagsüber zittrig ganzer Körper, Nervenschmerzen in den Beine
05.08.18 0,1 mg Mirtazapin, nächster Tag wieder extreme Unruhe
Danach nichts mehr eingenommen
August 18 Schilddrüse okay
Ab September 18 wieder schlimmer

Seit Mitte Juli 18 Omega 3 1000
Seit 23. Juli 18 kytta sedativum
Seit September 18 Lioran , Passionsblume ausprobiert gegen die Unruhe

padma
Team
Beiträge: 16626
Registriert: Sonntag, 06.01.13, 17:04
Hat sich bedankt: 41926 Mal
Danksagung erhalten: 22174 Mal

Re: Katzi2000: Mirtazapin wieder eindosieren? Nach 3 Monaten

Beitrag von padma » Dienstag, 20.11.18, 11:11

liebe Katzi, :)

mein Mitgefühl zum Tod deiner Schwiegermutter. :hug:

Jede/r trauert auf seine eigene Art, da gibts kein richtig oder falsch. Und niemand sollte sich anmassen, jemand anderem Vorhaltungen zu machen.

Da deine Zahnschmerzen so schwankend sind und du gerade ja auch in einer Symptomwelle steckst, denke ich, dass du auch noch abwarten kannst. Vor allem, da es dir z.Z. verständlicherweise zuviel ist, zum Zahnarzt zu gehen.

Ich habe manchmal auch gereizte Zahnnerven, das geht bei mir von selbst wieder weg.

liebe Grüsse und alles Gute für Donnerstag (für was auch immer du dich entscheidest), :hug:
padma
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor padma für den Beitrag (Insgesamt 2):
Katzi2000Schwimmerin
Diagnose: somatoforme Schmerzstörung ,Fibromyalgie
seit 2002 Fluoxetin zur Schmerztherapie

Quasi - Kaltentzug 2012, Wiedereindosierung, schleiche im :schnecke: Tempo aus
Absetzverlauf:
► Text zeigen
1.01.2019: 0,1 mg :D



Neu: Infos rund um Antidepressiva, Absetzen, Umgang mit Entzug
: https://adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=18&t=15490


Hinweis:
Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.

Katzi2000
Beiträge: 219
Registriert: Sonntag, 08.07.18, 12:02

Re: Katzi2000: Mirtazapin wieder eindosieren? Nach 3 Monaten

Beitrag von Katzi2000 » Dienstag, 20.11.18, 21:32

Lieben Dank euch allen!
ab Februar 17 bis April 17 : Mirtazapin 7,5 bzw 3,75 mg 1. Hörsturz, wegen Tinnitus sporadisch eingenommen
ab Februar 17 versch. Blutdruckmittel ausprobiert, Namen weiß ich nicht mehr alle
ab Juni 17 Enalapril, abgesetzt wegen Husten, danach Amlodipin u. Torasemid
August17 : wieder Mirtazapin 7,5 bzw. 3,75 mg wegen 2. Hörsturz sporadisch eingenommen
Sept. 17: Blutdruckkrise: Amlodipin, Moxonidin, Telmisartan mit HTC, Torasemid
15. Okt. 17: auf 7,5 mg Mirtazapin (oder Blutdruckmittel) mit Stechen, Brennen, Kribbeln auf Kopfhaut reagiert,
10 Tage vom Schiffsarzt Tavor nach Bedarf ca. 2 x 1 halbe am Tag, wusste nicht was das für schlimmes Zeug war 😣
Ende Oktober 17: Ambulanz KH, Diagnose Polyneupathie im Kopf! !!!
sollte Gabapentin 100 nehmen, hab ich aber nur 3 Kapseln genommen, sollte später erhöht werden
CT v. Kopf: alles ok, Lumbalpunktion: soweit alles ok, leichte Blut-Hirn-Schranken-Störung
Nov. 17: im KH für 3 Tage, wollte die vielen Blutdruckmittel absetzen, da ich dachte, Kopfweh käme von denen
Nov. 17: beim Neurologen: sollte Sertralin 50 nehmen, nahm 2 Abende 25mg, träumte fürchterlich, Bluthochdruck
Nov. 17: Hausarzt mahnte mich, endlich was zu nehmen, entschied mich für Mirtazapin, leider :x
Dez. 17: beim Orthopäden u. MRT der HWS, wegen Einschlafen der Hände, aber ohne Befund,
Dez. 17: beim Psycholigen: gab mir Amtriptylin 50, nahm 2 Abende eine Viertel, also 12,5 mg, bekam kribbeln in Mund, Zunge,Zähne,Zäpfchen vibrierten eine Woche lang
Jan 18: beschloss Mirtazapin von 7.5 auf 3,75 mg zu reduzieren, weil ich immer nach der Einnahme fürchterliches Kopfweh bekam. Auch nachts, wenn ich aufstand.
Absetzsymptome: Zittern der Beine, Gleichgewichtsstörung, Kribbeln in den Füßen, Zucken des linken Auges, gelegentlich Einschlafen der Hände. Geschwollenes Gesicht, alles gegeben, bis auf Kribbeln in Füßen ab und zu
Feb. 18: MRT v. Kopf: 2 kleine Menigiome, die ich schon länger habe, aber nicht gewachsen sind
ab 5.4.18: auf 0
jetzige Einnahme: morgens u. abends 80 mg Valsartan und morgens 100 mg Jod (habe Knoten in der Schilddrüse)
Ende April 18: Verdacht auf Gürtelrose am Kopf, Medikamente 7 Tage genommen u. Tillin
Heute bin ich der Meinung, es war exzem v. Absetzen
5.7.18 : Blutergebnisse alle in Ordnung
Absetzsymptome: Appetitlosigkeit, selten Einschlafen der Hände, 5 mal Durchfall in dieser Zeit, nächtliche Schweißausbrüche und Herzrasen, Benommenheit, Tränen der Augen anfangs, jetzt nicht mehr, Kribbeln im Mund, Mundtrockenheit, Schwere Arme u. Beine manchmal, Zittern der Muskeln in den Beinen im Bett, Kraftlosigkeit, pulsierendes Rasseln im Kopf, Kopfweh wieder, nächtliches Aufwachen 2-3-mal,innere Unruhe +Stromgefühl, spürbar am ganzen Körper, Kribbeln in Füßen, Rücken, Arme, Hände manchmal, momentan: erhöhter Blutdruck u. Puls, blaue Flecken am Bein, Gefühl geschwollene Beine ,Arme u. Gesicht, Kopfweh, oft nachts auf Toilette, erhöhter Stuhldrang, vermehrter Speichel, pieksen auf der Haut.
30.7.18 0,5 mg Mirtazapin direkt ruhiger, tagsüber zittrig ganzer Körper, Nervenschmerzen in den Beine
05.08.18 0,1 mg Mirtazapin, nächster Tag wieder extreme Unruhe
Danach nichts mehr eingenommen
August 18 Schilddrüse okay
Ab September 18 wieder schlimmer

Seit Mitte Juli 18 Omega 3 1000
Seit 23. Juli 18 kytta sedativum
Seit September 18 Lioran , Passionsblume ausprobiert gegen die Unruhe

Katzi2000
Beiträge: 219
Registriert: Sonntag, 08.07.18, 12:02
Hat sich bedankt: 292 Mal
Danksagung erhalten: 284 Mal

Re: Katzi2000: Mirtazapin wieder eindosieren? Nach 3 Monaten

Beitrag von Katzi2000 » Samstag, 24.11.18, 17:20

Guten Abend euch allen,

Ich wollte ja mal berichten von der Beerdigung meiner Schwiegermutter.

Ich hatte ja Angst, dass ich das alles nervlich nicht schaffe, aber ich war sehr ruhig innerlich und habe gut durchgehalten.
Durch Zufall hat es sich so ergeben, dass ich nicht in der ersten Reihe bei meinem Mann und Schwiegervater sondern in der 3. Reihe bei meinem Sohn mittendrin bei der Verabschiedung saß.
Ich weiß nicht, aber irgendwie gab mir das etwas Geborgenheit. Und das war gut so.
Den Rest überstand ich auch sehr ruhig.

Was mir Sorgen bereitet ist mein Kopf und meine Haare.
Ich habe am Donnerstag Abend Hauptsache gesund in mdr geschaut und da kamen 2 interessante Berichte. Einmal über Omega 3 und über Haarausfall bei Frauen. Da wird auch erwähnt, dass von Psychopharmaka Haarausfall kommen kann.

https://www.mdr.de/hauptsache-gesund/index.html

Hier der link. Ich hoffe es funktioniert. Wenn jemand lesen möchte. ...

Schöner Samstag Abend noch und schlaft alle gut!

Liebe Grüße von Katzi 😽
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor Katzi2000 für den Beitrag (Insgesamt 4):
Towanda1Ululu 69Schwimmerinpadma
ab Februar 17 bis April 17 : Mirtazapin 7,5 bzw 3,75 mg 1. Hörsturz, wegen Tinnitus sporadisch eingenommen
ab Februar 17 versch. Blutdruckmittel ausprobiert, Namen weiß ich nicht mehr alle
ab Juni 17 Enalapril, abgesetzt wegen Husten, danach Amlodipin u. Torasemid
August17 : wieder Mirtazapin 7,5 bzw. 3,75 mg wegen 2. Hörsturz sporadisch eingenommen
Sept. 17: Blutdruckkrise: Amlodipin, Moxonidin, Telmisartan mit HTC, Torasemid
15. Okt. 17: auf 7,5 mg Mirtazapin (oder Blutdruckmittel) mit Stechen, Brennen, Kribbeln auf Kopfhaut reagiert,
10 Tage vom Schiffsarzt Tavor nach Bedarf ca. 2 x 1 halbe am Tag, wusste nicht was das für schlimmes Zeug war 😣
Ende Oktober 17: Ambulanz KH, Diagnose Polyneupathie im Kopf! !!!
sollte Gabapentin 100 nehmen, hab ich aber nur 3 Kapseln genommen, sollte später erhöht werden
CT v. Kopf: alles ok, Lumbalpunktion: soweit alles ok, leichte Blut-Hirn-Schranken-Störung
Nov. 17: im KH für 3 Tage, wollte die vielen Blutdruckmittel absetzen, da ich dachte, Kopfweh käme von denen
Nov. 17: beim Neurologen: sollte Sertralin 50 nehmen, nahm 2 Abende 25mg, träumte fürchterlich, Bluthochdruck
Nov. 17: Hausarzt mahnte mich, endlich was zu nehmen, entschied mich für Mirtazapin, leider :x
Dez. 17: beim Orthopäden u. MRT der HWS, wegen Einschlafen der Hände, aber ohne Befund,
Dez. 17: beim Psycholigen: gab mir Amtriptylin 50, nahm 2 Abende eine Viertel, also 12,5 mg, bekam kribbeln in Mund, Zunge,Zähne,Zäpfchen vibrierten eine Woche lang
Jan 18: beschloss Mirtazapin von 7.5 auf 3,75 mg zu reduzieren, weil ich immer nach der Einnahme fürchterliches Kopfweh bekam. Auch nachts, wenn ich aufstand.
Absetzsymptome: Zittern der Beine, Gleichgewichtsstörung, Kribbeln in den Füßen, Zucken des linken Auges, gelegentlich Einschlafen der Hände. Geschwollenes Gesicht, alles gegeben, bis auf Kribbeln in Füßen ab und zu
Feb. 18: MRT v. Kopf: 2 kleine Menigiome, die ich schon länger habe, aber nicht gewachsen sind
ab 5.4.18: auf 0
jetzige Einnahme: morgens u. abends 80 mg Valsartan und morgens 100 mg Jod (habe Knoten in der Schilddrüse)
Ende April 18: Verdacht auf Gürtelrose am Kopf, Medikamente 7 Tage genommen u. Tillin
Heute bin ich der Meinung, es war exzem v. Absetzen
5.7.18 : Blutergebnisse alle in Ordnung
Absetzsymptome: Appetitlosigkeit, selten Einschlafen der Hände, 5 mal Durchfall in dieser Zeit, nächtliche Schweißausbrüche und Herzrasen, Benommenheit, Tränen der Augen anfangs, jetzt nicht mehr, Kribbeln im Mund, Mundtrockenheit, Schwere Arme u. Beine manchmal, Zittern der Muskeln in den Beinen im Bett, Kraftlosigkeit, pulsierendes Rasseln im Kopf, Kopfweh wieder, nächtliches Aufwachen 2-3-mal,innere Unruhe +Stromgefühl, spürbar am ganzen Körper, Kribbeln in Füßen, Rücken, Arme, Hände manchmal, momentan: erhöhter Blutdruck u. Puls, blaue Flecken am Bein, Gefühl geschwollene Beine ,Arme u. Gesicht, Kopfweh, oft nachts auf Toilette, erhöhter Stuhldrang, vermehrter Speichel, pieksen auf der Haut.
30.7.18 0,5 mg Mirtazapin direkt ruhiger, tagsüber zittrig ganzer Körper, Nervenschmerzen in den Beine
05.08.18 0,1 mg Mirtazapin, nächster Tag wieder extreme Unruhe
Danach nichts mehr eingenommen
August 18 Schilddrüse okay
Ab September 18 wieder schlimmer

Seit Mitte Juli 18 Omega 3 1000
Seit 23. Juli 18 kytta sedativum
Seit September 18 Lioran , Passionsblume ausprobiert gegen die Unruhe

Schwimmerin
Beiträge: 214
Registriert: Donnerstag, 18.01.18, 5:53
Hat sich bedankt: 848 Mal
Danksagung erhalten: 411 Mal

Re: Katzi2000: Mirtazapin wieder eindosieren? Nach 3 Monaten

Beitrag von Schwimmerin » Montag, 26.11.18, 19:55

Liebe Katzi :)

Das freut mich, dass du alles einigermassen gut überstanden hast und du ruhig bleiben konntest. So eine Beerdigung ist doch schon in normalem Zustand eine grosse Belastung, Hut ab dass du dich vor unnötigem Stress geschützt hast

Hat sich bei dir inzwischen eine Besserung deines Zustandes eingestellt?

Der Link ist interessant, danke dir dafür - ich hab auch schon seit einiger zeit immer weniger Haaer und da ich von Natur aus sehr feines Haar habe, ist es besonders doof, wenn sie noch weniger werden.

Der Osteopath hat mir mal erklärt, dass mein Magen durch den Stress den ich hinter mir habe, nicht mehr richtig liegt und daher weniger Eisen aufnahmen kann - das würde erklären, dass ich immer wieder viel zu wenig Eisen hatte, obwohl ich den Mangel jährlich wiederholt behandelt habe. Nun hab ich vor 3 Monaten mit EIsentabletten begonnen (Tabletten, weil ich nicht wusste, ob ich eine Infusion vertrage) und nun sind meine Geheimratsecken wieder bestückt mit etwa 3 cm langen Haaren, also ganz neu und ich vermute mal dass bei mir der Eisenmagel Schuld am Haarausfall war. Der Entzug saugt uns so richtig aus, so kommts es mir jedenfalls vor.. :vomit:

Ich wünsche dir eine gute Nacht und ein baldiges Licht am Ende des Tunnels :hug:

Liebe Grüsse
Petra
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor Schwimmerin für den Beitrag:
Katzi2000
► Text zeigen

Antworten