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Liebe Mitglieder des ADFD-Forums, liebe Interessierte,

Update: wir sind bisher noch nicht zu einer tragfähigen Lösung gekommen und müssen unseren Aufnahmestopp daher leider länger als geplant aufrecht erhalten.

wir mussten uns heute, am 31.03.2019, zu einem gleichermaßen ungewöhnlichen wie einschneidenden Schritt entscheiden.
Wir werden das Forum für ca. 4 Wochen für Neuanmeldungen schließen und damit einen Anmeldestopp verhängen.
Bislang freigeschaltete Mitglieder können das Forum natürlich wie gewohnt nutzen und dort schreiben.

Es tut uns leid für diejenigen, die sich nun gerne anmelden möchten und nicht können, aber aufgrund einer völligen Überlastungssituation sind wir nicht mehr in der Lage noch mehr Mitglieder zu betreuen.
Wir müssen uns in den kommenden Wochen auch überlegen, wie das Forum künftig organisiert werden kann, so dass es fortbestehen kann.
Das Forum wurde in den letzten Wochen geradezu mit Neuanmeldungen geflutet und es ist uns nicht mehr möglich, diese Massen an Anfragen auf Basis unseres ehrenamtlichen Engagements zu bewältigen.

Trotzdem wollen wir keinen von Euch hängen lassen.
Zum einen steht in diesem Forum wirklich alles Relevante, was Ihr wissen müsst, wenn Ihr Eure Psychopharmaka verantwortungsvoll, schonend und nachhaltig absetzen wollt und zum anderen haben wir auch extra noch mal die allerwichtigsten Artikel und Tipps für Euch zusammengestellt.
Nehmt Euren Wunsch, Eure Medikamente auszuschleichen aktiv in die Hand, lest die Infoartikel, wühlt Euch durch die Threads der anderen Betroffenen und erlebt, dass alle im gleichen Boot sitzen, benutzt gerne auch die Suchfunktion... Ihr werdet sehen, so gut wie keine Frage wird unbeantwortet bleiben.

=> Hier sind nochmal häufige Fragen von Neuankömmlingen für Euch beantwortet. <=

Für unsere Bestandsmitglieder und natürlich auch für diejenigen, die an den tiefer gehenden Gründen interessiert sind, weswegen wir den Anmeldestopp verhängt haben, haben wir eine genauere Erklärung verfasst.

Wir danken für Euer Verständnis und erbitten zahlreiches und konstruktives Mitwirken
Das Team des ADFD

Katzi2000: Mirtazapin wieder eindosieren? Nach 3 Monaten

Wenn Antidepressiva abgesetzt werden, kann dies zu schweren und langwierigen Entzugserscheinungen führen. Viele Hersteller und Ärzte verharmlosen diese Problematik leider.
Katzi2000
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Re: Katzi2000: Mirtazapin wieder eindosieren? Nach 3 Monaten

Beitrag von Katzi2000 » Donnerstag, 29.11.18, 10:14

Hallo liebe Schwimmerin und alle anderen,

Am Wochenende hatte ich nachts so fürchterliche Kopfschmerzen. Ich dachte, ich bekäme einen Schlaganfall. Sie fingen an,sobald ich mich ins Bett legte.

Deshalb habe ich jetzt mal alles aufgehört zu schlucken, omega 3 , Zink, Magnesium. Nur nachts nehme ich Lioran Passionsblume und Kytta sedativum.

Ich werde bald verrückt. So krasse Kopfsymptome. Jeden Nerv spüre ich im Kopf und es rasselt und pulsiert manchmal. Manchmal knackt es auch im Kopf, es ist einfach schlimm. Manchmal als wenn sich das Hirn zusammenzieht. Ein Zischen, Klopfen, immer anders und an unterschiedlicher Stelle, auch über den ganzen Kopf.

Die Zahnschmerzen hatte ich dann auch noch auf der anderen Seite. Seit 3 Tage sind sie weg. Ich hoffe, es bleibt so.

Meine Nächte sind immernoch katastrophal. Diese Nacht wurde ich um 3 uhr mit Puls 106 wach.

Ich habe Angst so langsam. Statt besser wird es immer schlimmer.

Gott sei Dank habe ich diese Woche Urlaub.

Ich weiß nicht, wie lange ich das noch durchhalte.

Eìsenwerte wurden im August gemessen, da war der Wert bei 14 .

Am.Samstag wollte ich eigentlich mit Arbeitskollegen nach Heidelberg auf den Weihnachtsmarkt fahren. Ich weiß nicht, ob ich das schaffe.

Können das alles Absetzsymptome sein?

Danke für Antworten!

Liebe Grüße von Katzi 😻
ab Februar 17 bis April 17 : Mirtazapin 7,5 bzw 3,75 mg 1. Hörsturz, wegen Tinnitus sporadisch eingenommen
ab Februar 17 versch. Blutdruckmittel ausprobiert, Namen weiß ich nicht mehr alle
ab Juni 17 Enalapril, abgesetzt wegen Husten, danach Amlodipin u. Torasemid
August17 : wieder Mirtazapin 7,5 bzw. 3,75 mg wegen 2. Hörsturz sporadisch eingenommen
Sept. 17: Blutdruckkrise: Amlodipin, Moxonidin, Telmisartan mit HTC, Torasemid
15. Okt. 17: auf 7,5 mg Mirtazapin (oder Blutdruckmittel) mit Stechen, Brennen, Kribbeln auf Kopfhaut reagiert,
10 Tage vom Schiffsarzt Tavor nach Bedarf ca. 2 x 1 halbe am Tag, wusste nicht was das für schlimmes Zeug war 😣
Ende Oktober 17: Ambulanz KH, Diagnose Polyneupathie im Kopf! !!!
sollte Gabapentin 100 nehmen, hab ich aber nur 3 Kapseln genommen, sollte später erhöht werden
CT v. Kopf: alles ok, Lumbalpunktion: soweit alles ok, leichte Blut-Hirn-Schranken-Störung
Nov. 17: im KH für 3 Tage, wollte die vielen Blutdruckmittel absetzen, da ich dachte, Kopfweh käme von denen
Nov. 17: beim Neurologen: sollte Sertralin 50 nehmen, nahm 2 Abende 25mg, träumte fürchterlich, Bluthochdruck
Nov. 17: Hausarzt mahnte mich, endlich was zu nehmen, entschied mich für Mirtazapin, leider :x
Dez. 17: beim Orthopäden u. MRT der HWS, wegen Einschlafen der Hände, aber ohne Befund,
Dez. 17: beim Psycholigen: gab mir Amtriptylin 50, nahm 2 Abende eine Viertel, also 12,5 mg, bekam kribbeln in Mund, Zunge,Zähne,Zäpfchen vibrierten eine Woche lang
Jan 18: beschloss Mirtazapin von 7.5 auf 3,75 mg zu reduzieren, weil ich immer nach der Einnahme fürchterliches Kopfweh bekam. Auch nachts, wenn ich aufstand.
Absetzsymptome: Zittern der Beine, Gleichgewichtsstörung, Kribbeln in den Füßen, Zucken des linken Auges, gelegentlich Einschlafen der Hände. Geschwollenes Gesicht, alles gegeben, bis auf Kribbeln in Füßen ab und zu
Feb. 18: MRT v. Kopf: 2 kleine Menigiome, die ich schon länger habe, aber nicht gewachsen sind
ab 5.4.18: auf 0
jetzige Einnahme: morgens u. abends 80 mg Valsartan und morgens 100 mg Jod (habe Knoten in der Schilddrüse)
Ende April 18: Verdacht auf Gürtelrose am Kopf, Medikamente 7 Tage genommen u. Tillin
Heute bin ich der Meinung, es war exzem v. Absetzen
5.7.18 : Blutergebnisse alle in Ordnung
Absetzsymptome: Appetitlosigkeit, selten Einschlafen der Hände, 5 mal Durchfall in dieser Zeit, nächtliche Schweißausbrüche und Herzrasen, Benommenheit, Tränen der Augen anfangs, jetzt nicht mehr, Kribbeln im Mund, Mundtrockenheit, Schwere Arme u. Beine manchmal, Zittern der Muskeln in den Beinen im Bett, Kraftlosigkeit, pulsierendes Rasseln im Kopf, Kopfweh wieder, nächtliches Aufwachen 2-3-mal,innere Unruhe +Stromgefühl, spürbar am ganzen Körper, Kribbeln in Füßen, Rücken, Arme, Hände manchmal, momentan: erhöhter Blutdruck u. Puls, blaue Flecken am Bein, Gefühl geschwollene Beine ,Arme u. Gesicht, Kopfweh, oft nachts auf Toilette, erhöhter Stuhldrang, vermehrter Speichel, pieksen auf der Haut.
30.7.18 0,5 mg Mirtazapin direkt ruhiger, tagsüber zittrig ganzer Körper, Nervenschmerzen in den Beine
05.08.18 0,1 mg Mirtazapin, nächster Tag wieder extreme Unruhe
Danach nichts mehr eingenommen
August 18 Schilddrüse okay
Ab September 18 wieder schlimmer

Seit Mitte Juli 18 Omega 3 1000
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Seit September 18 Lioran , Passionsblume ausprobiert gegen die Unruhe

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Re: Katzi2000: Mirtazapin wieder eindosieren? Nach 3 Monaten

Beitrag von padma » Freitag, 30.11.18, 18:08

liebe Katzi, :)

das hört sich sehr quälend an. :hug:
Ja, das können alles Absetzsymptome sein. Gerade dass die Symptome so wechselhaft und vielfältig sind, ist ganz typisch.

Erstmal fast alles wegzulassen, ist ein Versuch wert.

Ob der Besuch des Weihnachtsmarktes dir gut täte, musst du gut abwägen. Menschenmassen und so viele Reize sind oft eher abträglich. Deine Arbeitskollegen werden deinen Zustand eher nicht einordnen können, das kann es auch noch erschweren.

Ich wünsche dir so sehr, dass sich bald ein grosses Fenster auftut.

liebe Grüsse,
padma
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Re: Katzi2000: Mirtazapin wieder eindosieren? Nach 3 Monaten

Beitrag von carlotta » Freitag, 30.11.18, 21:17

Hallo Katzi,

ja, der Entzug kann echt "irre" Zustände hervorbringen. :(

Auch wenn Du gerade eine Verschlimmerung bemerkst, heißt das nicht, dass es immer nur in diese Richtung geht. Es ist einfach gerade eine üble Welle, evtl. auch durch Stress getriggert (oder durch Unverträglichkeiten, oder beides).

Solche körperlichen Reaktionen zeigen deutlich an, dass das Nervensystem gerade Ruhe braucht. Die solltest Du ihm gönnen.

Liebe Grüße
Carlotta
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Re: Katzi2000: Mirtazapin wieder eindosieren? Nach 3 Monaten

Beitrag von Schwimmerin » Sonntag, 02.12.18, 21:09

Liebe Katzi :)

Ich kann gut nachvollziehen, dass es dir zuviel wird - diese Symptome sind wirklich unfassbar und unbeschreiblich. Anfang des Jahres hatte ich auch so Kopfzustände, wenn auch etwas anders als bei dir - mein Hirn fühlte sich wund und brennend an und ich hatte üble Kopfschmerzen und das Gefühl dass mein Kopf in einem Schraubstock steckt.
Diese schlimmen Kopfschmerzen sind inzwischen weg und ich hatte auch Angst dass ich einen bleibenden Schaden nehme..denke aber nicht das ich das habe :roll: auch wenn ich arge Probleme mit meiner Konzentration habe - aber auch das wird wieder :)

Ist dein Ferritinwert 14? Das wäre aber sehr niedrig und bei diesem Wert würde ich glaub morgens nicht mehr aus dem Bett kommen - ich habe meinen Wert nun nach 3 Monaten Eisentabletten wieder kontrolliert, bin gespannt ob es etwas gebracht hat. Dazu esse ich morgens Hirse mit einem Apfel oder einfach Vitamin C, das soll auch etwas bringen und wäre natürlich. Bei Eiseninfusionen, das weisst du evl schon, besteht die Gefahr dass es triggern kann..

ich wünsche dir einen guten WOchenstart mit hoffentlich wenigeren Symptomen :fly:
Liebe Grüsse
Petra
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Re: Katzi2000: Mirtazapin wieder eindosieren? Nach 3 Monaten

Beitrag von Katzi2000 » Montag, 03.12.18, 9:28

Hallo liebe Schwimmerin,

Lieben Dank, dass du an mich denkst :)

Ich habe nochmal genau nachgeschaut. Mein Ferritinwert war im August bei 58,2. Normal sind 15 bis 300. Dieser Wert ist doch nicht sooo schlecht.

Ja, genau. Manchmal sind die Kopfsymptome wie in einen Schraubstock eingespannt zu sein.
Auch so zischen, Rauschen, Klopfen und ziemlicher Schmerz.
Auch habe ich das Stromgefühl durch den ganzen Körper. Meine Füße brennen auch manchmal.
Echt schlimm.
Die Nächte sind immernoch so katastrophal.
Am Mittwoch muss ich wieder arbeiten gehen. Ich hoffe, das klappt.

Wie geht es dir so? Ich hoffe, immernoch so gut.
Hast du eigentlich dieses Stromgefühl im Kopf oder Körper noch ?

Ich freue mich auf eine Nachricht von dir.

Liebe grüße von Katzi 😺
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Re: Katzi2000: Mirtazapin wieder eindosieren? Nach 3 Monaten

Beitrag von Schwimmerin » Dienstag, 04.12.18, 14:44

Hallo Katzi :)

So ein Mist dass deine Nächte immernoch so übel sind!

Ich hoffe, dass diese ganz schlimmen Zustände bei dir auch "nur" Monate dauern und es insgesamt immer besser wird...

Inzwischen geht es mir vorallem nach abdosieren schlecht, dies in der 3. und 4. Woche, das Stromgefühl habe ich am meisten im Kopf aber wenn ich ruhig bin, spüre ich es auch im ganzen Körper - so als hätte ich zuviel Strom erwischt. Die Symptome beim Eisprung und um die Mens herum sind nicht mehr so störend, denn ich bin ja gefasst und weiss es geht wieder vorbei. Aber ich wache manchmal auch wegen Rauschen im Kopf auf, weil es so intensiv & laut ist, dann höre ich auch den Tinnitus mehr, den ich um die Zeit herum bekommen habe, als ich mit Mirtazapin anfing.. ich hätte so gerne wieder mal Ruhe im Kopf, seufz!
Hast du das Rauschen im Kopf auch immer?

Du musst morgen wieder arbeiten - hoffe du kannst es locker nehmen so dass es dich schön ablenkt und dass du von der ganzen Hektik von Weihnachten verschont bleibst :hug:

Liebe Grüsse und gute Besserung :fly:
Petra
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Re: Katzi2000: Mirtazapin wieder eindosieren? Nach 3 Monaten

Beitrag von Katzi2000 » Mittwoch, 05.12.18, 19:48

Liebe Schwimmerin,

Ja, ich hätte auch gerne wieder Ruhe im Oberstübchen. Bei mir sind es hauptsächlich die Nerven im Kopf die ich spüre.

Auch habe ich an manchen Tagen dieses Stromgefühl im Körper bis runter zum Fuß.

Manchmal krieg ich auch so Zitteranfäĺle.

Was heute morgen neu war: Blutdruck von 160 /101 . :o Trotz BD Tabletten.
Die Härte war das.

Schon verrückt das Ganze. Und erzählen brauchst du das auch niemand, es glaubt dir sowieso keiner.

Was ich mir für das neue Jahr so sehr wünsche ist, dass ich mal wieder durchschlafe ohne durch das Kopfgewitter geweckt zu werden.

Ich hoffe ja, dass da nix kaputt ist und es wieder heilt im Kopf. Auch dir wünsche ich das!

Eine ruhige Vorweihnachtszeit auch dir und dass du die Lichter in der Stadt und Straßen genießen kannst.

Liebe Grüße von Katzi 😻
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Re: Katzi2000: Mirtazapin wieder eindosieren? Nach 3 Monaten

Beitrag von Schwimmerin » Sonntag, 09.12.18, 17:28

Katzi2000 hat geschrieben:
Mittwoch, 05.12.18, 19:48

Ich hoffe ja, dass da nix kaputt ist und es wieder heilt im Kopf.
Hallo liebe Katzi :)

ich bin sicher dass sich dein Kopf wieder regenerieren wird - das beweisen hier im Forum zum Glück unzählige Erfahrungsberichte - leider dauert alles einfach so wahnsinnig lange :(

Wie geht es dir auf der Arbeit? Musst du dich stark auf die Arbeit konzentrieren oder läuft es von selber? Bei mir war es oft schon ziemlich grenzwertig und nachträglich frag ich mich wirklich, wie ich das gemacht habe, aber ich hatte wohl oft auch Glück und mitten in der Welle gab es nur wenige male wo ich arbeiten musste. Ich kann es mir nicht leisten, den Job zu verlieren, Arbeitszeiten sind ideal mit den kids, von dem her ists ein absoluter Traumjob mit einem Superteam und der Arbeitsweg stimmt auch, sowas find ich so schnell nicht wieder..

Es passieren mir aber doch manche Fehler und ich vergesse öfters, was ich gerade machen wollte :cry:

Weisst du etwas von Marienkäfer? Hoffe auch dass es ihr gut geht..

Liebe Grüsse :hug:
Petra
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Re: Katzi2000: Mirtazapin wieder eindosieren? Nach 3 Monaten

Beitrag von Katzi2000 » Sonntag, 09.12.18, 18:10

Hallo liebe Schwimmerin,

Schön von dir zu lesen. :)

Ja, das hoffe ich doch sehr, dass unsere Köpfe sich wieder regenerieren werden, wenn ich auch manchmal sehr verzweifle.

Mit der Arbeit : da frag ich mich auch immerwieder, wie ich das meistere. Ich arbeite auf einer Bank und da ist Konzentration schon sehr wichtig. 2 mal die Woche. Aber ich habe da eigentlich meine Ruhe. Mir geht es da wie dir. Nette Kollegen, guter Arbeitsplatz, flexible Arbeitszeit. Ich möchte meinen Job auch auf keinen Fall verlieren. Zwar nur ein Minijob, aber trotzdem.
Wenn ich mal innere Unruhe oder zittrig bin, beruhige ich mich komischerweise auf der Fahrt dorthin. Starkes Kopfweh hatte ich bis jetzt noch nie dort.

Das ist schön, wenn alles passt bei dir auf der Arbeit. Ich sage ja immer, wo Menschen arbeiten, passieren immermal Fehler. Jedoch die Chefs wollen davon nichts wissen, aber die machen auch Fehler. :wink:

Leider haben sich hier alle verabschiedet mit denen ich immer in Kontakt war. Das waren KleineLady, Marienkaefer und Aquamarine. Nein, von Marienkaefer habe ich leider nichts mehr gehört, aber ich will ihr auf jeden Fall noch vor Weihnachten schreiben. KleineLady ist ja schwanger und auch sie meldete sich nicht mehr.
Hab sie mal die Tage angeschrieben, mal sehen, aber ich habe da keine große Hoffnung. ...

Es ist eigentlich schade, nichts mehr zu hören. Aber aus Selbstschutz sich eine Auszeit zu nehmen kann ich auch verstehen. Mich triggert das nicht hier zu lesen und bin froh hier Ansprechpartner zu finden, die mich verstehen.

Ich wünsche dir und deinen Kindern einen schönen 2. Advent⛧🎄!

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Nov. 17: im KH für 3 Tage, wollte die vielen Blutdruckmittel absetzen, da ich dachte, Kopfweh käme von denen
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Dez. 17: beim Psycholigen: gab mir Amtriptylin 50, nahm 2 Abende eine Viertel, also 12,5 mg, bekam kribbeln in Mund, Zunge,Zähne,Zäpfchen vibrierten eine Woche lang
Jan 18: beschloss Mirtazapin von 7.5 auf 3,75 mg zu reduzieren, weil ich immer nach der Einnahme fürchterliches Kopfweh bekam. Auch nachts, wenn ich aufstand.
Absetzsymptome: Zittern der Beine, Gleichgewichtsstörung, Kribbeln in den Füßen, Zucken des linken Auges, gelegentlich Einschlafen der Hände. Geschwollenes Gesicht, alles gegeben, bis auf Kribbeln in Füßen ab und zu
Feb. 18: MRT v. Kopf: 2 kleine Menigiome, die ich schon länger habe, aber nicht gewachsen sind
ab 5.4.18: auf 0
jetzige Einnahme: morgens u. abends 80 mg Valsartan und morgens 100 mg Jod (habe Knoten in der Schilddrüse)
Ende April 18: Verdacht auf Gürtelrose am Kopf, Medikamente 7 Tage genommen u. Tillin
Heute bin ich der Meinung, es war exzem v. Absetzen
5.7.18 : Blutergebnisse alle in Ordnung
Absetzsymptome: Appetitlosigkeit, selten Einschlafen der Hände, 5 mal Durchfall in dieser Zeit, nächtliche Schweißausbrüche und Herzrasen, Benommenheit, Tränen der Augen anfangs, jetzt nicht mehr, Kribbeln im Mund, Mundtrockenheit, Schwere Arme u. Beine manchmal, Zittern der Muskeln in den Beinen im Bett, Kraftlosigkeit, pulsierendes Rasseln im Kopf, Kopfweh wieder, nächtliches Aufwachen 2-3-mal,innere Unruhe +Stromgefühl, spürbar am ganzen Körper, Kribbeln in Füßen, Rücken, Arme, Hände manchmal, momentan: erhöhter Blutdruck u. Puls, blaue Flecken am Bein, Gefühl geschwollene Beine ,Arme u. Gesicht, Kopfweh, oft nachts auf Toilette, erhöhter Stuhldrang, vermehrter Speichel, pieksen auf der Haut.
30.7.18 0,5 mg Mirtazapin direkt ruhiger, tagsüber zittrig ganzer Körper, Nervenschmerzen in den Beine
05.08.18 0,1 mg Mirtazapin, nächster Tag wieder extreme Unruhe
Danach nichts mehr eingenommen
August 18 Schilddrüse okay
Ab September 18 wieder schlimmer

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Re: Katzi2000: Mirtazapin wieder eindosieren? Nach 3 Monaten

Beitrag von Schwimmerin » Dienstag, 11.12.18, 15:09

Hallo liebe Katzi :)

Danke dir für die lieben Wünsche

Ich arbeite auch etwa gleich viel wie du, nur sehr unregelmässig manchmal nur 1 mal und manchmal 3 mal /Woche :)

Das ist schön, dass dir dein Job soviel gibt und du ihn behalten möchtest, gel etwas Normalität und Abstand von der ganzen Entzugsproblematik tut trotz allem gut und lenkt etwas ab. Von dem her haben wir wirklich grosses Glück - unglaublich wie rasch der soziale Abstieg droht, wenn man durch den Entzug auch noch seinen Job aufgeben müsste - das trifft hart und besonders in der heutigen Zeit wo gute Jobs nicht massenhaft zu finden sind. Daher bin ich dem Forum auch so dankbar, keine Ahnung wo ich jetzt wäre, wenn ich nicht eindosiert hätte, geschweige denn etwas von Wasserlösmethode gewusst hätte..

Nun muss ich los, kids abholen zum Schwimmkurs..

Liebe Grüsse und ganz wenig Symptome :fly:
Petra :)
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Re: Katzi2000: Mirtazapin wieder eindosieren? Nach 3 Monaten

Beitrag von KleineLady » Mittwoch, 12.12.18, 19:13

Huhu Katzi
Ich bin doch noch da *wink*
Wie gehts dir? Hab dir in meinem Beitrag schon geantwortet

Lg
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Katzi2000padma
6.11.2017 Mirtazapin verschrieben 15 mg
20.12.2017 abgrubt abgesetzt. Ohne Vorkenntnis eines „Entzuges“
Ab Mitte Januar starke magenprobleme,Müdigkeit Depressiv wusste jedoch nicht das es vom Absetzen kommt. Panthoprazol verschrieben bekommen.
31.01.2018 erste Panikattacke
Bis 16.02 alles gut bis auf die Magenschmerzen
Ab 16.02 schwer depressiv mit Suizidalen Gedanken, zwanghaftes denken, Ekel vor dem Essen
Ich weiß nicht genau wann ich wieder eindosiert habe. 15 mg. halfen leider nicht viel also 30mg. wieder versucht auf 15 mg zu gehen.
08.04. totaler Zusammenbruch, Blut im Urin, schwere depressive Stimmung, zwangsgedanken heftige Magenschmerzen, würgreiz beim Essen.
Ab den 08.04 bis zum 08.06. Pyschartische Klinik Aufenthalt wo ich wieder auf 30 mg eindosiert wurde. Selbstständiges abdosieren auf 22,5 auf Grund von Kopfschmerzen, Schwindel, benommheitsgefühl. Legt sich alles wieder.
Dann seit Juni auf 15 mg. 07.07. wieder aufdosiert auf 18,25 mg auf Grund von Angst, Panik und zwangsgedanken.
12.07.2018 18,25 mg alles top bis auf Gedankenkreise und Müdigkeit
21.07.18 15 mg einschlafende Beine, Wadenkrämpfe, kribbeln in den Beinen, Müdigkeit, brennende Bauchschmerzen.
03.09.18 7,5 mg auf Grund einer Schwangerschaft
08.09.18 0 mg harte Tour
Bisher keine Nebenwirkungen
11.10.18 Aufdosiert 0,9 mg
04.11.18 0,5 mg
29.11.18 0,2 mg (Endspurt)
30.12.2018 0 mg :party2:

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Re: Katzi2000: Mirtazapin wieder eindosieren? Nach 3 Monaten

Beitrag von Katzi2000 » Donnerstag, 13.12.18, 10:17

Hallo liebe KleineLady,

Suuuuuper!
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Ululu 69
ab Februar 17 bis April 17 : Mirtazapin 7,5 bzw 3,75 mg 1. Hörsturz, wegen Tinnitus sporadisch eingenommen
ab Februar 17 versch. Blutdruckmittel ausprobiert, Namen weiß ich nicht mehr alle
ab Juni 17 Enalapril, abgesetzt wegen Husten, danach Amlodipin u. Torasemid
August17 : wieder Mirtazapin 7,5 bzw. 3,75 mg wegen 2. Hörsturz sporadisch eingenommen
Sept. 17: Blutdruckkrise: Amlodipin, Moxonidin, Telmisartan mit HTC, Torasemid
15. Okt. 17: auf 7,5 mg Mirtazapin (oder Blutdruckmittel) mit Stechen, Brennen, Kribbeln auf Kopfhaut reagiert,
10 Tage vom Schiffsarzt Tavor nach Bedarf ca. 2 x 1 halbe am Tag, wusste nicht was das für schlimmes Zeug war 😣
Ende Oktober 17: Ambulanz KH, Diagnose Polyneupathie im Kopf! !!!
sollte Gabapentin 100 nehmen, hab ich aber nur 3 Kapseln genommen, sollte später erhöht werden
CT v. Kopf: alles ok, Lumbalpunktion: soweit alles ok, leichte Blut-Hirn-Schranken-Störung
Nov. 17: im KH für 3 Tage, wollte die vielen Blutdruckmittel absetzen, da ich dachte, Kopfweh käme von denen
Nov. 17: beim Neurologen: sollte Sertralin 50 nehmen, nahm 2 Abende 25mg, träumte fürchterlich, Bluthochdruck
Nov. 17: Hausarzt mahnte mich, endlich was zu nehmen, entschied mich für Mirtazapin, leider :x
Dez. 17: beim Orthopäden u. MRT der HWS, wegen Einschlafen der Hände, aber ohne Befund,
Dez. 17: beim Psycholigen: gab mir Amtriptylin 50, nahm 2 Abende eine Viertel, also 12,5 mg, bekam kribbeln in Mund, Zunge,Zähne,Zäpfchen vibrierten eine Woche lang
Jan 18: beschloss Mirtazapin von 7.5 auf 3,75 mg zu reduzieren, weil ich immer nach der Einnahme fürchterliches Kopfweh bekam. Auch nachts, wenn ich aufstand.
Absetzsymptome: Zittern der Beine, Gleichgewichtsstörung, Kribbeln in den Füßen, Zucken des linken Auges, gelegentlich Einschlafen der Hände. Geschwollenes Gesicht, alles gegeben, bis auf Kribbeln in Füßen ab und zu
Feb. 18: MRT v. Kopf: 2 kleine Menigiome, die ich schon länger habe, aber nicht gewachsen sind
ab 5.4.18: auf 0
jetzige Einnahme: morgens u. abends 80 mg Valsartan und morgens 100 mg Jod (habe Knoten in der Schilddrüse)
Ende April 18: Verdacht auf Gürtelrose am Kopf, Medikamente 7 Tage genommen u. Tillin
Heute bin ich der Meinung, es war exzem v. Absetzen
5.7.18 : Blutergebnisse alle in Ordnung
Absetzsymptome: Appetitlosigkeit, selten Einschlafen der Hände, 5 mal Durchfall in dieser Zeit, nächtliche Schweißausbrüche und Herzrasen, Benommenheit, Tränen der Augen anfangs, jetzt nicht mehr, Kribbeln im Mund, Mundtrockenheit, Schwere Arme u. Beine manchmal, Zittern der Muskeln in den Beinen im Bett, Kraftlosigkeit, pulsierendes Rasseln im Kopf, Kopfweh wieder, nächtliches Aufwachen 2-3-mal,innere Unruhe +Stromgefühl, spürbar am ganzen Körper, Kribbeln in Füßen, Rücken, Arme, Hände manchmal, momentan: erhöhter Blutdruck u. Puls, blaue Flecken am Bein, Gefühl geschwollene Beine ,Arme u. Gesicht, Kopfweh, oft nachts auf Toilette, erhöhter Stuhldrang, vermehrter Speichel, pieksen auf der Haut.
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05.08.18 0,1 mg Mirtazapin, nächster Tag wieder extreme Unruhe
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Re: Katzi2000: Mirtazapin wieder eindosieren? Nach 3 Monaten

Beitrag von Marienkaefer » Dienstag, 18.12.18, 11:19

Liebe Katzi2000 :-),

nach langer Zeit möchte ich mich mal wieder bei dir melden :-).
Die "Auszeit" vom Forum war und wird auch weiterhin wichtig für mich sein, da mich die Beiträge teilweise sehr triggern.

Ich habe deinen Thread gelesen. So wie es scheint, haben wir noch viel Geduld aufzubringen und dürfen die Hoffnung, dass es irgendwann gut sein wird, nicht aufgeben. Wie ist es mir seit unserem letzten Kontakt (Oktober ?) ergangen?

Von einem wirklichen Fortschritt in Richtung unbeschwertes Leben kann ich immer noch nicht berichten. Mitte November hatte ich für 5 Tage ein sehr gutes Lebensgefühl. Die Schmerzen, der Schwindel, der Kopf- und Augendruck, usw. waren erträglich. Ich hatte die Hoffnung, dass es nun täglich besser und besser wird. Leider ein Irrtum. 8 Monate nach Null verstärkten sich die Beschwerden wieder. Manchmal frage ich mich, ob das wirklich der Entzug ist. Sollte es nicht mal besser werden? Wieso kommen neue Beschwerden nach so langer Zeit nach Null hinzu?

Nervenschmerzen in den Beinen und Armen sowie Probleme im Magen-Darmbereich sowie die anderen Beschwerden (Schwindel, Unruhe, schlechter Schlaf, ...) sind im Moment sehr dominant bei mir. Mein Hausarzt hat mir eine Darmspiegelung angeraten. Jetzt bin ich am überlegen, was ich mache. Auf der einen Seite möchte ich schon wissen, was mit meinem Darm los ist. Auf der anderen Seite graut es mir vor der Darmentleerung sowie dem Schlafmedikament. Ich habe Sorge, dass beides mich so sehr triggert, dass ich meine kleinen Fortschritte damit wieder zu nichte mache.
Es ist immer wieder ein Wahnsinn, mit welchen eigentlich kleinen Problemen wir konfrontiert werden, die sich für uns als sehr schwierig herausstellen.

Arbeiten gehen kann ich leider immer noch nicht. Die komplexen Beschwerden lassen es nicht zu, dass ich meinen Aufgaben konzentriert und mit vollem Einsatz nachkommen kann. Das tut mir immer noch sehr weh. Ich habe mit meinem Arbeitgeber eine Freistellung bis zum 31.8.19 vereinbart. Zum Glück unterstützt mein Arbeitgeber mein Ansinnnen. Ich hoffe nun, dass die Zeitspanne für mich ausreicht, mich wieder ins Gleichgewicht zu bringen.
Ich habe das Glück (bei all dem Unglück), dass meine Familie voll hinter mir steht. Auf Grund der Freistellung erhalte ich keine Leistungen mehr von der Krankenkasse. Lebe nun vom Ersparten bzw. von dem Geld meines Mannes. Das ist für mich zwar kein befriedigender Zustand, aber eine andere Lösung gibt es für mich im Moment nicht.

Vielleicht erinnerst du dich, die Krankenkasse hatte mich zu einer psychosomatischen Reha "gezwungen". Ich bin dort nicht hingefahren. Auf Grund meiner Beschwerdelage und der damit starken Beeinträchtigung im Arbeitsalltag hätten die mir bescheinigt, dass ich nicht mehr arbeitsfähig bin. Das hätte bedeutet, dass ich meinen Arbeitplatz für immer verloren hätte. Diesen Wahnsinn wollte ich nicht zulassen. Zum Glück habe ich eine verständnisvolle Familie.

Ich freue mich weiterhin für dich, dass du noch arbeiten gehen kannst und es dir dort auch gut geht :-). Genieße die Zeit :-).

Sollten wir vor und nach Weihnachten nichts mehr voneinander lesen, wünsche ich dir schon jetzt erholsame Weihnachtsfeiertage sowie ein beschwerdefreies Leben ab dem Jahr 2019.

P.S. Im Moment höre und sage ich mir mehrmals täglich die Affirmation: Es geht mir mit jedem Tag in jeder Hinsicht immmer besser und besser. Ja. Danke.
Irgendwann muss es doch mal soweit sein :-).

Ich sende dir liebe Grüße sowie weiterhin viel Kraft und Durchhaltevermögen. :fly:

Marienkäfer
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JamieKatzi2000padma
20.02.2017 - 19.03.2017 Ibuprofen (1800 mg) nach OP

Ab dem 19.03.2017 traten folgende Symptome über Nacht auf: innere Unruhe, starkes Zittern, benebelter Kopf, Sehstörungen. Meine Vermutung, hängt mit der Einnahme von Ibuprofen zusammen. Ärztin verneinte das. Sie meinte diese haben psychische Ursachen. Bis dato hatte ich keine psychischen Probleme.

20.03.2017 - 15.04.2017 Da keine körperlichen Ursachen für meine Beschwerden gefunden worden, glaubte ich mittlerweile, dass es doch psychische Ursachen haben muss. Deshalb, Aufsuchen der psychatrischen Notfallaufnahme am 16.04.2017.

Klinikaufenthalt: Diagnose: Depression, Entlassungsdiagnose: Anpassungsstörungen
16.04.2017 - 17.04.2017 Mirtazapin 15 mg
18.04.2017 - 22.05.2017 Mirtazapin 30 mg

1. Absetzversuch
22.05.2017 - 05.06.2017 Mirtazapin 15 mg
05.06.2017 - 16.06.2017 Mirtazapin 7,5 mg
17.06.2017 Mirtazapin 0 mg
(Schlafstörungen, innere Unruhe, Sehstörung, Zittern, Augen-, Wangen-, Kopfdruck)
Wiedereindosierung
05.07.2017 - 05.08.2017 Mirtazapin 7,5 mg

2. Absetzversuch
06.08.2017 - 19.08.2017 Mirtazapin 3,5 mg
20.08.2017 - 04.09.2017 Mirtazapin 2 mg
05.09.2017 Mirtazapin 0 mg
(Schlafstörungen, innere Unruhe, Sehstörungen, Zittern, Augen-, Wangen-, Kopfdruck)
Wiedereindosierung während stationärer Psychotherapie
22.10.2017 - 20.11.2017 Mirtazapin 15 mg (pardoxe Wirkung), von jetzt auf gleich in der Klinik durch Valdoxan ersetzt
21.11.2017 - 31.12.2017 Valdoxan 25 mg (Müdigkeit, Trägheit, Antrieblosigkeit nahmen zu.)

01.01.2018 Valdoxan wieder durch Mirtazapin 7,5 mg ersetzt.
01.01.2018 - 31.01.2018 Mirtazapin 7,5 mg

3. Absetzversuch
01.02.2018 - 08.02.2018 Mirtazapin 6 mg
09.02.2018 - 15.02.2018 Mirtazapin 5 mg
16.02.2018 - 28.02.2018 Mirtazapin 4 mg
01.03.2018 - 10.03.2018 Mirtazapin 2,5 mg
11.03.2018 - 20.03.2018 Mirtazapin 1 mg
21.03.2018 - 31.03.2018 Mirtazapin 0,5 mg

seit 01.04.2018 medikamentenfrei, aber starke Absetzsymptome (Übelkeit, Benommenheit, vernebelter Kopf, Sehstörungen, unruhige Augen, Kopf-, Wangen- und Augendruck, brennende Augen, innere Unruhe, schlechter Schlaf, Taubheitsgefühle, Gliederschmerzen, unruhige Beine, Schmerzen in den Beinen, Gefühl, eines Stromflusses in meinem Körper)

Auf Grund der erdrückenden Beschwerden am 16.07.2018 0,2 mg Mirtazapin wieder eindosiert.
17.07.2018 - 18.07.2018 keine Veränderungen festgestellt.

19.07.2018 - 21.07.2018 Gefühl, Symptome verstärken sich. Kann aber auch mit der PMS zusammenhängen. Warte
weiter ab.

22.07.2018 - 31.07.2018 positive Veränderungen treten nicht ein, weiterhin Nebel vor den Augen, Augenschwindel, Kopfdruck, innere Unruhe, unruhige Beine, Stromfluss im Körper

01.08.2018 starke Übelkeit, innere Unruhe, Herzrasen in der Nacht, Rauschen in den Ohren, starker Kopfdruck - Gefühl Kopf wird zerdrückt, starke Tagesmüdigkeit

02.08.2018 Herzrasen in der Nacht, Übelkeit am Morgen, Rauschen in den Ohren, starker Kopfdruck

03.08.2018 Wiedereindosierung beendet, da sich die Symptome verstärkten bzw. neue hinzu kamen
Derzeitige Symptome neu:
- sehr starke Übelkeit
- im senkrechten Zustand, benebelter Kopf mit starkem Kopfdruck an verschiedenen Stellen
- Gefühl, Gehirn wird hin und her gerissen
- starker Schwindel
- starke innere Unruhe
Alle anderen Symptome sind geblieben bzw. haben sich verstärkt :frust:

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Re: Katzi2000: Mirtazapin wieder eindosieren? Nach 3 Monaten

Beitrag von carlotta » Dienstag, 18.12.18, 15:18

Hallo Marienkäfer,
hallo Katzi,
Marienkaefer hat geschrieben:
Dienstag, 18.12.18, 11:19
Auf Grund meiner Beschwerdelage und der damit starken Beeinträchtigung im Arbeitsalltag hätten die mir bescheinigt, dass ich nicht mehr arbeitsfähig bin. Das hätte bedeutet, dass ich meinen Arbeitplatz für immer verloren hätte.
Das stimmt nicht ganz; zu dem Thema hatte ich mich eigens sozialrechtlich beraten lassen.

Bescheinigung über eine fehlende Arbeitsfähigkeit hätte dazu geführt, dass man Dir einen Antrag auf EM-Rente nahegelegt hätte (die KK will ja die Versicherten in Langzeitkrankschreibung gerne irgendwann loswerden und z. B. zur Rente drängen, um Kosten zu sparen). Die EM-Rente, wenn sie bewilligt worden wäre, hättest Du erst einmal ohnehin nur befristet bekommen (das ist die Regel); eine (vorübergehende) Bewilligung bedeutet aber nicht notwendigerweise eine Auflösung des Arbeitsverhältnisses. Ein Gespräch mit dem Arbeitgeber dazu wäre dann anzuraten gewesen, sodass Du bspw. nach zwei Jahren Rente wieder hättest einsteigen können.

Zum Entzugsverlauf: Dass Betroffene mit protrahierten Verläufen immer wieder die Frage danach stellen, ob das wirklich noch Entzug sein könnte, kommt regelmäßig vor - vermutlich ist es die meistgestellte Frage in Betroffenengruppen. Da so wenig valides Wissen über die Risiken von AD und deren Entzug in der Öffentlichkeit bekannt ist (auch unter Medizinern), können sich die meisten Leute das nicht vorstellen. Betroffenenberichte aus aller Welt zeigen (leider) etwas anderes, auch die (leider noch wenigen) kritischen Experten wissen um die potenzielle Dauer solcher Verläufe.

Das Nervensystem braucht lange (u. U. sehr lange), um sich nach intensiven Eingriffen neu zu justieren und schwerwiegendere Schädigungen auszugleichen. Das kann es durchaus! Nur nicht von heute auf morgen. Man muss sich bewusst machen, dass das ZNS auf sämtliche wichtigen Organfunktionen einen Einfluss hat - all diese Systeme gilt es, wieder nach und nach ins Lot zu bringen.

Da sich nicht alles parallel "reparieren" lässt, kommt es zwischendurch immer wieder zu (gefühlten) Rückschlägen, sog. Wellen. Das Video mit dem Zauberwürfel hatte ich Euch schon einmal verlinkt, oder? Es erklärt den Prozess wirklich gut.

Solche Zeiträume sind bei solch tiefergehenden neurophysiologischen Störungen (denn darum handelt es sich eigentlich) normal. Auch Magen-Darm-Beschwerden sind der Klassiker, wenn man es so nennen will; schließlich sitzen über 90 Prozent des Serotonins im Darm.

Ich persönlich wäre bei solchen (in meinem Augen durchaus invasiven) Untersuchungen wie einer Darmspiegelung im Entzug eher zurückhaltend, da ich alles, was geht, vermeiden möchte, was das Nervensystem zusätzlich reizt. Und so ein Eingriff ist auf mehreren Ebenen eine Belastung. Aber das muss jeder selbst entscheiden, was er da für seine persönliche Beruhigung braucht.

Auch wenn es jetzt endlos und furchtbar anstrengend erscheint, es wird wieder besser. :) Allein die Dauer nicht voraussehen zu können, ist eben schon eine Herausforderung und belastend.

Es ist auf jeden Fall gut, dass Du Dir eine Auszeit genommen hast.

Vielleicht könnte man die Beiträge zu Deinem Verlauf, Marienkäfer, auch in Deinen Thread kopieren? Es ist immer gut, alle Infos an Ort und Stelle zu haben.

Liebe Grüße und weiterhin alles Gute
Carlotta
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Re: Katzi2000: Mirtazapin wieder eindosieren? Nach 3 Monaten

Beitrag von Katzi2000 » Mittwoch, 19.12.18, 6:15

Guten morgen liebe Marienkaefer,

Ich freue mich so sehr, dass du dich gemeldet hast und von dir zu hören.
Ich schreibe dir später ausführlich zurück.

Liebe Grüße von Katzi
ab Februar 17 bis April 17 : Mirtazapin 7,5 bzw 3,75 mg 1. Hörsturz, wegen Tinnitus sporadisch eingenommen
ab Februar 17 versch. Blutdruckmittel ausprobiert, Namen weiß ich nicht mehr alle
ab Juni 17 Enalapril, abgesetzt wegen Husten, danach Amlodipin u. Torasemid
August17 : wieder Mirtazapin 7,5 bzw. 3,75 mg wegen 2. Hörsturz sporadisch eingenommen
Sept. 17: Blutdruckkrise: Amlodipin, Moxonidin, Telmisartan mit HTC, Torasemid
15. Okt. 17: auf 7,5 mg Mirtazapin (oder Blutdruckmittel) mit Stechen, Brennen, Kribbeln auf Kopfhaut reagiert,
10 Tage vom Schiffsarzt Tavor nach Bedarf ca. 2 x 1 halbe am Tag, wusste nicht was das für schlimmes Zeug war 😣
Ende Oktober 17: Ambulanz KH, Diagnose Polyneupathie im Kopf! !!!
sollte Gabapentin 100 nehmen, hab ich aber nur 3 Kapseln genommen, sollte später erhöht werden
CT v. Kopf: alles ok, Lumbalpunktion: soweit alles ok, leichte Blut-Hirn-Schranken-Störung
Nov. 17: im KH für 3 Tage, wollte die vielen Blutdruckmittel absetzen, da ich dachte, Kopfweh käme von denen
Nov. 17: beim Neurologen: sollte Sertralin 50 nehmen, nahm 2 Abende 25mg, träumte fürchterlich, Bluthochdruck
Nov. 17: Hausarzt mahnte mich, endlich was zu nehmen, entschied mich für Mirtazapin, leider :x
Dez. 17: beim Orthopäden u. MRT der HWS, wegen Einschlafen der Hände, aber ohne Befund,
Dez. 17: beim Psycholigen: gab mir Amtriptylin 50, nahm 2 Abende eine Viertel, also 12,5 mg, bekam kribbeln in Mund, Zunge,Zähne,Zäpfchen vibrierten eine Woche lang
Jan 18: beschloss Mirtazapin von 7.5 auf 3,75 mg zu reduzieren, weil ich immer nach der Einnahme fürchterliches Kopfweh bekam. Auch nachts, wenn ich aufstand.
Absetzsymptome: Zittern der Beine, Gleichgewichtsstörung, Kribbeln in den Füßen, Zucken des linken Auges, gelegentlich Einschlafen der Hände. Geschwollenes Gesicht, alles gegeben, bis auf Kribbeln in Füßen ab und zu
Feb. 18: MRT v. Kopf: 2 kleine Menigiome, die ich schon länger habe, aber nicht gewachsen sind
ab 5.4.18: auf 0
jetzige Einnahme: morgens u. abends 80 mg Valsartan und morgens 100 mg Jod (habe Knoten in der Schilddrüse)
Ende April 18: Verdacht auf Gürtelrose am Kopf, Medikamente 7 Tage genommen u. Tillin
Heute bin ich der Meinung, es war exzem v. Absetzen
5.7.18 : Blutergebnisse alle in Ordnung
Absetzsymptome: Appetitlosigkeit, selten Einschlafen der Hände, 5 mal Durchfall in dieser Zeit, nächtliche Schweißausbrüche und Herzrasen, Benommenheit, Tränen der Augen anfangs, jetzt nicht mehr, Kribbeln im Mund, Mundtrockenheit, Schwere Arme u. Beine manchmal, Zittern der Muskeln in den Beinen im Bett, Kraftlosigkeit, pulsierendes Rasseln im Kopf, Kopfweh wieder, nächtliches Aufwachen 2-3-mal,innere Unruhe +Stromgefühl, spürbar am ganzen Körper, Kribbeln in Füßen, Rücken, Arme, Hände manchmal, momentan: erhöhter Blutdruck u. Puls, blaue Flecken am Bein, Gefühl geschwollene Beine ,Arme u. Gesicht, Kopfweh, oft nachts auf Toilette, erhöhter Stuhldrang, vermehrter Speichel, pieksen auf der Haut.
30.7.18 0,5 mg Mirtazapin direkt ruhiger, tagsüber zittrig ganzer Körper, Nervenschmerzen in den Beine
05.08.18 0,1 mg Mirtazapin, nächster Tag wieder extreme Unruhe
Danach nichts mehr eingenommen
August 18 Schilddrüse okay
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Re: Katzi2000: Mirtazapin wieder eindosieren? Nach 3 Monaten

Beitrag von Katzi2000 » Mittwoch, 19.12.18, 21:31

Liebe Marienkaefer,

Wie oben schon erwähnt, freue ich mich sehr über deine Zeilen.

Von Besserung kann bei mir auch keine Rede sein, hast ja bestimmt bei mir gelesen.

Mein Kopf ist meine größte Baustelle, einfach schrecklich .

Ich hatte ja mal eine Darmspiegelung ohne Betäubung und ich muss sagen, es war gar nicht so schlimm. Aber die Trinkerei vorher ist ja auch eine äußerste Belastung.
Ich würde es, glaube ich , nicht momentan machen lassen.

Ich trau mich noch nicht mal zum Zahnarzt.

Es fällt mir manchmal schon schwer zu arbeiten, jedoch hat es bis jetzt funktioniert. Ich hatte auch noch sehr viel Urlaub die letzten 3 Monate, sodass es ging. Aber manchmal habe ich üble Tage.

An diese Reha habe ich gedacht und hab mich oft gefragt, was ist nun?
Ich denke, da hast du eine gute Lösung für dich gefunden.

Ich wäre auch froh, wenn man wüsste wie lange diese Zustände noch anhalten. Das ist hier im Forum die Frage aller Fragen.

Brennen habe ich in den Waden öfter.

Gut, dass du eine Familie hast, die dich unterstützt. Ich habe das leider nicht. Sie möchten mich alle in eine Klinik schicken, wegen den Kopfschmerzen die ich habe. Das Übrige erzähl ich gar nicht. Keiner glaubt mir, weder Mann noch Kinder, dass das vom Absetzen kommt. Und ich will keine anderen Medis nehmen. Manchmal meine ich, ich kann nicht mehr. Besonders morgens, wenn ich aufstehe bin ich zittrig und unruhig.

Auch dir wünsche ich frohe Weihnachten und Heilung ab dem Jahr 2019!
Und allen anderen, die hier mitlesen wünsche ich das auch!
Melde dich doch bitte wieder, wenn du möchtest. Über deine Nachricht freue ich mich immerwieder. Du weißt, wir müssen uns gegenseitig aufbauen.

Wir schaffen das!

Liebe Grüße von Katzi 😻
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ab Februar 17 bis April 17 : Mirtazapin 7,5 bzw 3,75 mg 1. Hörsturz, wegen Tinnitus sporadisch eingenommen
ab Februar 17 versch. Blutdruckmittel ausprobiert, Namen weiß ich nicht mehr alle
ab Juni 17 Enalapril, abgesetzt wegen Husten, danach Amlodipin u. Torasemid
August17 : wieder Mirtazapin 7,5 bzw. 3,75 mg wegen 2. Hörsturz sporadisch eingenommen
Sept. 17: Blutdruckkrise: Amlodipin, Moxonidin, Telmisartan mit HTC, Torasemid
15. Okt. 17: auf 7,5 mg Mirtazapin (oder Blutdruckmittel) mit Stechen, Brennen, Kribbeln auf Kopfhaut reagiert,
10 Tage vom Schiffsarzt Tavor nach Bedarf ca. 2 x 1 halbe am Tag, wusste nicht was das für schlimmes Zeug war 😣
Ende Oktober 17: Ambulanz KH, Diagnose Polyneupathie im Kopf! !!!
sollte Gabapentin 100 nehmen, hab ich aber nur 3 Kapseln genommen, sollte später erhöht werden
CT v. Kopf: alles ok, Lumbalpunktion: soweit alles ok, leichte Blut-Hirn-Schranken-Störung
Nov. 17: im KH für 3 Tage, wollte die vielen Blutdruckmittel absetzen, da ich dachte, Kopfweh käme von denen
Nov. 17: beim Neurologen: sollte Sertralin 50 nehmen, nahm 2 Abende 25mg, träumte fürchterlich, Bluthochdruck
Nov. 17: Hausarzt mahnte mich, endlich was zu nehmen, entschied mich für Mirtazapin, leider :x
Dez. 17: beim Orthopäden u. MRT der HWS, wegen Einschlafen der Hände, aber ohne Befund,
Dez. 17: beim Psycholigen: gab mir Amtriptylin 50, nahm 2 Abende eine Viertel, also 12,5 mg, bekam kribbeln in Mund, Zunge,Zähne,Zäpfchen vibrierten eine Woche lang
Jan 18: beschloss Mirtazapin von 7.5 auf 3,75 mg zu reduzieren, weil ich immer nach der Einnahme fürchterliches Kopfweh bekam. Auch nachts, wenn ich aufstand.
Absetzsymptome: Zittern der Beine, Gleichgewichtsstörung, Kribbeln in den Füßen, Zucken des linken Auges, gelegentlich Einschlafen der Hände. Geschwollenes Gesicht, alles gegeben, bis auf Kribbeln in Füßen ab und zu
Feb. 18: MRT v. Kopf: 2 kleine Menigiome, die ich schon länger habe, aber nicht gewachsen sind
ab 5.4.18: auf 0
jetzige Einnahme: morgens u. abends 80 mg Valsartan und morgens 100 mg Jod (habe Knoten in der Schilddrüse)
Ende April 18: Verdacht auf Gürtelrose am Kopf, Medikamente 7 Tage genommen u. Tillin
Heute bin ich der Meinung, es war exzem v. Absetzen
5.7.18 : Blutergebnisse alle in Ordnung
Absetzsymptome: Appetitlosigkeit, selten Einschlafen der Hände, 5 mal Durchfall in dieser Zeit, nächtliche Schweißausbrüche und Herzrasen, Benommenheit, Tränen der Augen anfangs, jetzt nicht mehr, Kribbeln im Mund, Mundtrockenheit, Schwere Arme u. Beine manchmal, Zittern der Muskeln in den Beinen im Bett, Kraftlosigkeit, pulsierendes Rasseln im Kopf, Kopfweh wieder, nächtliches Aufwachen 2-3-mal,innere Unruhe +Stromgefühl, spürbar am ganzen Körper, Kribbeln in Füßen, Rücken, Arme, Hände manchmal, momentan: erhöhter Blutdruck u. Puls, blaue Flecken am Bein, Gefühl geschwollene Beine ,Arme u. Gesicht, Kopfweh, oft nachts auf Toilette, erhöhter Stuhldrang, vermehrter Speichel, pieksen auf der Haut.
30.7.18 0,5 mg Mirtazapin direkt ruhiger, tagsüber zittrig ganzer Körper, Nervenschmerzen in den Beine
05.08.18 0,1 mg Mirtazapin, nächster Tag wieder extreme Unruhe
Danach nichts mehr eingenommen
August 18 Schilddrüse okay
Ab September 18 wieder schlimmer

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Seit September 18 Lioran , Passionsblume ausprobiert gegen die Unruhe

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Re: Katzi2000: Mirtazapin wieder eindosieren? Nach 3 Monaten

Beitrag von Katzi2000 » Sonntag, 23.12.18, 9:21

Guten morgen an alle,

Ich hatte am Donnerstag und gestern oben im Kopf so pulsierende Schläge, wie Stromschläge fühlt es sich an und überträgt sich auf den ganzen Körper.
In der Nacht als ich aufstand meinte ich, es rammt mir etwas ins Hirn. Furchtbar.

Sind das brain zaps ?
Vergehen die wieder?

Es tut auch noch ziemlich weh dabei und ich habe Angst. . .
Auch habe ich seit einigen Tagen im Gesicht und im Mund so ein Brennen. Der ganze Kopf fühlt sich taub an wenn ich darüberstreiche und so ein innerliches Brennen unter der Schädeldecke.

Meine ganzen Nerven spüre ich da, jeden einzelnen.
Mein ganzer Kopf zischt innerlich.

Ich bin ziemlich am Ende deshalb.
Ist es möglich, dass das ganze immernoch schlimmer werden kann jetzt nach fast 9 Monaten?

Danke für Antworten und frohe Weihnachten!

Liebe Grüße Katzi 😻
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Jamie
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Re: Katzi2000: Mirtazapin wieder eindosieren? Nach 3 Monaten

Beitrag von Jamie » Sonntag, 23.12.18, 18:37

Hallo Katzi :),

das hört sich in der Tat nach Brain Zaps an bzw. Stromgefühl / Ganzkörper - Zaps.
Ferner scheinen deine kompletten Nerven hochgradig überreizt.
Klingt nach einer fiesen Welle :(.

Die Zaps werden wieder weggehen, auch die Nerven werden sich wieder beruhigen; - es kann halt eben lange Zeit dauern.

Die Frage ist, gibt es etwas, das deinen Zustand getriggert haben kann?
Wenn eine Ursachenerforschung möglich ist, würde ich das tun.
Stress ist der "Todfeind" Nummer 1 im Entzug. War da vielleicht zu viel los?

Ansonsten ist es leider so, dass manchmal auch noch einige Zeit auf Null ohne erkennbare Zusammenhänge Verschlechterungen auftreten können und dann bleibt einem nichts übrig, als sich durchzubeißen und es zu ertragen, bis es wieder abebbt.

Ich wünsche dir sehr, dass es rasch besser wird und du die nächsten Tage vielleicht Weihnachten trotzdem nicht nur bang, sondern mit etwas Hoffnung und Freude begehen kannst.

Grüße
Jamie
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Re: Katzi2000: Mirtazapin wieder eindosieren? Nach 3 Monaten

Beitrag von Katzi2000 » Sonntag, 23.12.18, 23:03

Hallo liebe Jamie,

Da weiß ich jetzt wo ich dran bin.

Ich muss wohl besser auf mich achten.

Im privaten Bereich läuft es momentan nicht so gut.
Meine Familie will mich unbedingt zum " Spezialisten " bringen wegen den Kopfsymptomen. Mein Mann hat sogar eine Klinik rausgesucht, in der ich mich mal erkundigen soll .
Aber ich muss mich immerwieder rechtfertigen, warum ich von Ärzten nichts mehr wissen möchte. Zumal ich ja auch schon sehr viele Untersuchungen hinter mir habe.
Auch weil ich lese, was da alles so abläuft. Nee danke. ...

Noch geht es noch, zumal ich am nächsten Tag wieder durchatmen kann.

Was mir noch im Kopf so rumgeht ist das Tavor 1 mg das ich 10 Tage im Oktober 17 im Urlaub vom Schiffsarzt bekam und es auch genommen habe ohne zu wissen, was das ist. Ich hatte kein Beipackzettel und auch kein Internet zum nachlesen.
Kann das noch eine Rolle spielen? Ich hatte pro Tag 2 mal 0,5 mg Tavor Expedit eingenommen, danach nichts mehr.

Schöne Feiertage euch allen! Und dass ihr alle sie auch genießen könnt!

Liebe Grüße Katzi 😻
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Re: Katzi2000: Mirtazapin wieder eindosieren? Nach 3 Monaten

Beitrag von houelle1 » Dienstag, 25.12.18, 10:07

Liebe Katzi,
wie schön, von Dir zu lesen - auch wenn wir uns momentan - noch mehr - durchkämpfen müssen als eh schon.
Vielleicht wird 2019 'unser' Jahr - und das für alle hier. Ach wäre das schön, aber um die Weihnachtszeit darf man (noch mehr) träumen und Visionen haben.
Ich sende dir allerliebste Weihnachtsgrüße, pass' auf Dich auf!

Sehr herzlich,
houelle
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Diagnosen: Angst und Depression gemischt, generalisierte Angststörung, Somatisierungsstörung, hypochondrische Störung

2008: erstmals Deanxit (1-0-0) für ca. 4 Monate, keine Absetzproblematik

Dezember 2014-Juni 2015: neuerlich Deanxit, Absetzversuch nach Auslassmethode
fehlgeschlgen, massive Verschlechterung der Symptomatik

Juli 15-September 15: Versuche mit Opipramol, Amitryptilin, Abilify, Mirtazapin, alles nicht vertragen. Über vier Wochen regelmäßig (2-3 Mal/Woche Tavor, 1 mg)

14.September 2015-29.September 2015, freiwilliger Psychiatrieaufenthalt: Buspiron (20 mg?) und Olanzapin (5mg), dann Lyrica (mg?) und Olanzapin. Lyrica nicht vertragen, massive Entfremdungsgefühle. Entlassungsmedikation: Olanzapin 10 mg, Cipralex 10 mg. (habe ich aber nie genommen)

Oktober 2015-Dezember 2015, ein Mal IMAP-Spritze (Fluspi): Dosierung?

Dezember 2015-Juli 2016: Deanxit selbstmächtig eindosiert, 3 Wochen super gefühlt, dann wegen massivem Schwindel und Derealisierung auf 3/4 reduziert, dann langsam auf die Hälfte. Hälfte wohl zu abrupt abgesetzt. Symptome: ständig wechselnd: zuerst große Erschöpfung, dann Aggression, Weinkrämpfe, dann Depressivität und Angst, permanente Reizüberflutung, ertrage Leute schwer. Seit 2 Monaten nicht arbeitsfähig

August 2016: 2 Tage Seroquel retard 50 mg (nur noch müde), 10 Tage Opipramol 50 mg, wegen aufkommender starker Zwangsgedanken Reduktion auf 25 mg, wegen Unruhe: auch Opi abgesetzt

Ende August: 1/2 Deanxit wieder eindosiert. Fühle mich etwas stabiler

seit 3.10.2016: 5 mg Cipralex. Fühle mich abgetötet und verzweifelt, massive Schlafstörungen, trotzdem auf 10 mg hochdosiert, Stabilisierung, allerdings alles 'verlangsamt', sehr starke Tagesmüdigkeit (um 17..00 zu Bett), was mit meine Beruf schwer vereinbar ist

ca. Februar 2017: Reduktion auf 5 mg (zu schnell, ich weiß), nichts gespürt, außer 2 Wochen Übelkeit

Februar 2017-Juni 2017: immer weiter 'runtergebröselt' (nicht nachmachen, da ungenau!!) bis 0.

Böses Erwachen Ende Juli 2017: Heulkrämpfe, starke Depressivität. Wiedereindosierung von 1,5 mg, Stabilisierung

25.10.2017: letzte Dosis genommmen seitdem auf 0: vier Wochen wunderbar, als wäre ich nie 'krank' gewesen. Dann schleichen sich Symptome ein, starke Stimmungsschwankungen, Alltagsbewältigung eher schwierig, aber auch Fenster. Ich war wohl zu schnell mit Absetzen, v.a. mit dem letzten Schritt, ca. 1 mg auf 0.

ca. seit Dez 2017: Verstärkung der Symptome.

seit Feb 2018: v.a. morgendliche Unruhe, verstärkte Ängste. Alltag wird schwieriger.

26. Februar 2018: Symptome zu stark; kaum Alltag möglich; dosiere 0,1 mg Escitalopram wieder ein

14.03. 2018: Lasse Esci wieder weg. Bluthochdruck und Panikattacken. Seitdem wieder auf 0. Fühle mich gerade gut.

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