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rosalienchen: venlafaxin abgesetzt

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Re: venlafaxin abgesetzt

Beitrag von rosalienchen » Mittwoch, 28.12.16, 14:40

Hallo. Ich war bei einer Ärztin Naturheilverfahren und Homöopathie. Sie hilft mir den Heliobacter auch ohne Antibiotika los zu werden. Sie sagt das bekommen wir hin. Da ich noch keine Geschwüre und nix habe ist es alternativ möglich ansonsten würde es sich schon schwieriger gestalten.
Meine Frage. Ich soll jetzt schon mal mit Basenpulver von Dr. Jacobs anfangen. Am 2 Januar hab ich wieder ein Termin dann bekomm ich noch andEreignisse Mittel.
Was meint ihr zu Basenpulver?
Jemand Erfahrung?
LG
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nach 2 wochen hoch auf 75 mg
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genau weiss ich es nicht mehr ich glaube im dezember runter auf 18 mg und im januar auf 12,5mg dann im februar ganz abgesetzt
seitdem alle symptome die es gibt in verschiedenen abständen jeden monat was anderes habe ich das gefühl, seit märz betablocker morgens 25mg abends 25mg, nur mit nebenwirkungen zu kämpfen, seit anfang september nur noch morgens 25 mg, nebenwirkungen lassen langsam nach, seit 3 wochen nur ne viertel metobeta, jetzt seit einer woche nur noch jeden zweiten tag eine viertel metobeta, dann tgl. eine viertel metobeta also12,5mg, jetzt seit weihnachten aufgrund von herzstolpern und einer panikattacke wieder auf 25mg, seit april 2013 nur noch ein krümel also 12 mg metobeta, und ich glaube ich habe das schlimmste überstanden, sicherlich gibt es noch tage wo stundenweise symptome auftreten, aber es ist auszuhalten, ich sage mir immer das geht vorbei und motiviere mich selbst. im juli eine op mit kurznarkose, 2 wochen später kommen alle absetzerscheinungen wieder zurück, jeden tag was anderes, schwindel, üelkeit, frieren, schwitzen, zittern, weinerlichkeit ect
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Re: venlafaxin abgesetzt

Beitrag von Annanas » Mittwoch, 28.12.16, 15:22

Hallo Rosalienchen :) ,
rosalienchen hat geschrieben:Ich war bei einer Ärztin Naturheilverfahren und Homöopathie. Sie hilft mir den Heliobacter auch ohne Antibiotika los zu werden. Sie sagt das bekommen wir hin.
Das klingt ja schon mal positiv!
Hat sie dir auch gesagt, wie?! Also mit welchen Mitteln, außer dem Basenpulver?
Nur mal interessehalber - aber das kannst du auch nach deinem Januar-Termin schreiben.
rosalienchen hat geschrieben:Meine Frage. Ich soll jetzt schon mal mit Basenpulver von Dr. Jacobs anfangen.
Normalerweise ist Basenpulver gut verträglich.
Ich habe mal die Inhaltsstoffe nachgelesen:
Dr. Jacob’s Basenmittel orientieren sich am Vorbild der Natur und liefern organische Mineralstoffe auf Basis von Citraten. Citrate kommen natürlich in vielen pflanzlichen Lebensmitteln vor und sind auch ein Bestandteil unserer Zellen. Sie werden sehr gut vom Körper aufgenommen und verstoffwechselt.
Dr. Jacob’s Basenmittel enthalten Calcium und Magnesium im natürlichen Verhältnis von etwa 3:2 sowie reichlich Kalium, aber wenig Natrium. Mit Zink unterstützen sie den normalen Säure-Basen-Stoffwechsel. Die Produkte sind besonders gut verträglich, weil sie auf Laktose, Zuckerzusatz, Gluten und Füllstoffe verzichten. Der Geschmack ist angenehm neutral, da keine Natriumsalze zugesetzt werden.

Quelle: https://drjacobs.de/de/saeure-basen.html

Es ist schon mal gut, daß auf Füllstoffe, intoleranzenverstärkende Stoffe usw verzichtet wird.

Ich würde mit einer kleinen Menge antesten, wie es dir bekommt.

Liebe Grüße von Anna
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Re: venlafaxin abgesetzt

Beitrag von LinLina » Mittwoch, 28.12.16, 18:15

Liebe Rosalinchen,

bist du eigentlich schonmal dem Verdacht der Histaminintoleranz weiter nach gegangen?

Ich frage, weil Citrate (in dem Basenpulver enthalten) nicht gut verträglich sind bei einer Histaminintoleranz.

Wie Anna :-) schreibt, in kleinen Mengen testen, wenn du es verträgst kannst du die Menge ja langsam erhöhen.

Liebe Grüße
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Re: venlafaxin abgesetzt

Beitrag von rosalienchen » Mittwoch, 04.01.17, 10:35

Hallo Ihr Lieben. Ich wünsche euch erstmal ein gesundes neues Jahr.
Ich war nun am Montag bei der Ärztin Naturheilverfahren und Homöopathie wegen der Heliobacter Geschichte.
Sie sagt wenn keine Magengeschwüre sind muss man auch nicht gleich zu Antibiotika greifen. Da sind die Ärzte immer schnell.
IcH hab jetzt von ihr bekommen:
Heidelberger Bitterstern
Spasmo Entoxin Tropfen
Basenpulver Dr. Jacobs
Basische Ernährung
Da sehe ich soweit erstmal keine Probleme.

Dann hat sie mir aber noch ein homöopathisches Mittel mitgegeben was ich einmal täglich nehmen soll erstmal 3 Wochen
Arsenicum album LM2
Ist zwar auch homöopathisch aber höher potenziert.
Ist sicher immer noch besser als Antibiotika und ich möchte endlich den Heliobacter los werden und mal wieder richtig essen.
Was denkt ihr?
Jemand Erfahrung mit dem Mittel Arsenicum album?
LG
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Re: venlafaxin abgesetzt

Beitrag von padma » Mittwoch, 04.01.17, 11:55

liebes Rosalienchen, :)

ich wünsche dir auch ein gutes neues Jahr, v.a.. dass sich dein Befinden deutlich bessert. :hug:

Ich finde es gut, dass deine HP es erstmal ohne AB probieren möchte.
was ich einmal täglich nehmen soll erstmal 3 Wochen
Arsenicum album LM2
Das ist sehr hoch potenziert. Eine tägliche Einnahme bei einer solchen Potenz ist sehr viel.
Das ist schon ein Risiko, zudem du ja sehr sensibel reagierst

Ginge es nicht, dass das Mittel zunächst in einer niedrigeren Potenz versuchst?
Falls du dich für die Hochpotenz entscheidest, würde ich es in einem grossen Glas Wasser auflösen und es mit einem Schlückchen am Tag versuchen. Falls das gut geht, könntest du es langsam steigern.

liebe Grüsse,
padma
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Re: venlafaxin abgesetzt

Beitrag von rosalienchen » Montag, 15.05.17, 12:03

Hallo Ihr Lieben. Ich melde mich mal wieder. Bin ja seit Februar wieder arbeiten 20 Std die Woche. Es schlaucht sehr aber ich schlage mich durch. Das Amt hat zuviel Druck gemacht.
Ich wollte euch wegen der Sache mit dem Helicobacter auf dem Laufenden halten und bràuchte auch mal euren Rat.
Ich hab es jetzt über Monate mit naturheilkundlichen Sachen probiert. Mal ging es mal nicht. Aber Beschwerdefrei war ich nie.
Es zerrt so sehr an den Nerven das ich mich entschlossen habe es doch mit der Antibiotika Therapie zu behandeln.
So ist das kein Leben mehr und die Angst wegen spätfolgen ist zu groß.
Ich habe nächste Woche eine Woche Urlaub. Die Therapie geht 7 Tage. So werde ich jetzt Samstag damit beginnen.
Es ist pantropazol amoxillin 1000 mg und clarithromcin 500 mg.
Könnt ihr mir sagen ob das die schlimmen Antibiotika sind die man auf keinen Fall nehmen sollte, was hier schon öfter erwähnt wurde?
Kennt sich jemand mit diesen Antibiotika aus die ich nehmen soll?
LG
Rosalienchen
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Re: venlafaxin abgesetzt

Beitrag von Jamie » Montag, 15.05.17, 12:06

Hallo rosalienchen :),

nein die Triple-Therapie sind nicht die schlimmen AB. Amoxicillin und Clarithrommycin sind alte AB.
Die gefährlichen AB enden auf das Wort -floxacin (zB Ciprofloxacin).

Das in aller Kürze.
Tut mir leid, dass es jetzt doch der chemische Hammer werden muss.

Grüße
Jamie
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Re: venlafaxin abgesetzt

Beitrag von padma » Montag, 15.05.17, 13:31

liebes Rosalienchen, :)

ich drücke dir ganz fest die Daumen, dass du die AB verträgst und sie anschlagen.

liebe Grüsse, :hug:
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Re: venlafaxin abgesetzt

Beitrag von Fibie77 » Montag, 15.05.17, 15:08

Hallo Rosalinchen,
Ich wollte mal fragen wie bei dir der Helicobacter diagnostiziert wurde!
Durch Stuhluntersuchung oder Anderweitig?
Lg.Fibie
- Februar 2011 Ohnmachtsanfall, ohne Diagnose. :shock:
In den darauffolgenden Monaten stellte sich starker Schwindel ein und eine gewisse Angst davon entstand. :(
Ich blieb nur noch zu Hause und ging nicht mehr gerne raus,wenn dann nur zur Arbeit.
- Von Februar 2011 bis April 2014 verschiedene Ärzte konsultiert, von Zahnarzt CMD Behandlung,über Chiropraktoren, und
Infusionen mit Mikronährstoffen war alles dabei.
- Es folgten in dieser Zeit,extreme Ängste,Verzweiflung, keine Energie und Kraft mehr,nur noch Verzweiflung wegen diverser
Symptome.
Meine Symptome veränderten sich und ich bekam einen kontinuierlichen Dauerkopfdruck und Augendruck.
- April 2014 Citolopram 10mg vom Hausarzt verschrieben bekommen.
- Juni 2014 Einweisung in Psychosomatische Klinik, für 8 Wochen.
- Wurde dort auf Cymbalta umgestellt für 2 Wochen,jedoch ist dies wieder gleich abgesetzt worden,da meine weißen
Blutkörperchen stark absanken.
- Von einem auf den anderen Tag,wurde Sertralin eindosiert.
Erst 25 mg und dann 50 mg in der darauffolgenden Woche.
- August 2014,wieder zu Hause und sollte dort noch bis auf 100mg hochdosieren, ging mir jedoch sehr schlecht dabei und
ich blieb bei 50 mg.
- März 2015 fing ich an das Medikament 50 mg Sertralin ganz langsam auszuschleichen, nach Absprache mit meiner
Ärztin.
- Ende Februar 2016 war ich auf 0mg mit dem Sertralin. :party2:
(bei den letzten Schritten ließ ich mir lange Zeit und dosierte mit Zoloft Tropfen ab).
- Seid dieser Zeit Absetzerscheinungen in Form von Sehstörungen, Kopfschmerzen,Übelkeit, komische Gefühle,Augendruck,
Blutzuckerschwankungen (dieser geht immer so tief runter),Benommenheit,.....
Die Symptome wechseln sich ab und sind mal nur leicht und dann wieder ganz stark da.

-Oktober 2016 . Absetzerscheinungen - Kopfschmerzen,Sehstörungen,trockene Augen,Schwindel ,,Blutzucker geht immer noch so tief in Keller,Übelkeit.

-November 2016 ( 9 Monate 0 mg Sertralin)
Kopfschmerzen die aufs Augen strahlen mit Übelkeit,
Blutzucker hat sich normalisiert,ab und zu noch trockene Augen

-Dezember 2016 (10 Monate 0 mg Sertralin)
Kopfschmerzen sind fast weg, jedoch wieder ziemliche Augenprobleme.
Schwipp-Schwapp im Kopf
-Januar 2017 (11 Monate nach 0 mg Sertralin)
Augenprobleme immer noch vorhanden
Schwipp- Schwapp im Kopf, Sodbrennen,
-Februar 2017 ( 1 Jahr auf 0 mg Sertralin)
Augenprobleme / Sehstörungen immer noch vorhanden !
Manchmal noch Schwipp-Schwapp im Kopf und wieder Kopfschmerzen.
-März 2017 (13 Monate auf 0 mg Sertralin)
Augenprobleme, ziemliche Benommenheit,Spannungskopfschmerzen.
-April 2017(14 Monate auf 0 mg Sertralin)
Augenprobleme,Benommenheit,Kopfschmerzen,extremes Tief(muss viel weinen,weil es nicht so recht besser wird)
-August2017(18 Monate nach null)
Starke Magenbeschwerden,Übelkeit,Sodbrennen,Kopfschmerzen,Augenprobleme

-Januar 2018 (23 Monate auf 0mg)
Augenprobleme (schlechteres Sehen und brennende Augen),manchmal noch leichte Gangunsicherheit,schmerzendes
Genick,Reizüberflutung im Kopf/brennen,nicht mehr so starke Spannungskopfschmerzen.
Langsam wird es besser,aber es ist noch nicht gut!
-Februar 2018 ( 2 Jahre auf 0 mg)

diane

Re: venlafaxin abgesetzt

Beitrag von diane » Montag, 15.05.17, 16:05

Hi...

Zu deiner frage.. bei mir wurde sie zb über eine magenbiopsie untersucht.

Lg

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Re: venlafaxin abgesetzt

Beitrag von rosalienchen » Montag, 15.05.17, 16:50

Danke für eure Rückmeldung.
Fibie ich hatte im Dezember eine Magenspiegelung wo sie eine Probe entnommen haben.
Könnt ihr mir sagen, muss das pantropazol dazu wirklich sein?
Die 2 Antibiotika sind ja schon stark.
Und das pantropazol ist auch nicht ohne.
Gibt es da noch was anderes was ich nehmen könnte?
40 mg ist auch ziemlich viel
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Re: venlafaxin abgesetzt

Beitrag von Jamie » Montag, 15.05.17, 19:27

Hallo rosalienchen,

ich weiß nicht, ob man so einfach auf den PPI verzichten kann.
In der Kurzzeitanwendung sind PPI relativ verträglich; da sind die Antibiotika meines Erachtens problematischer.
Ist deine Magenschleimhaut denn angegriffen und / oder entzündet? Hast du Sodbrennen?
Wenn das der Fall ist, kann deine Magenschleimhaut ohne PPI kaum richtig abheilen.
Die Therapie dient der Keimelimination und der Schleimhautregeneration / Abklingen einer Entzündung.

Grüße
Jamie
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Re: venlafaxin abgesetzt

Beitrag von rosalienchen » Dienstag, 16.05.17, 19:02

Liebe Jamie.
Ich hab heute mit dem Herrn Kühni telefoniert.
Sehr netter Mann.
Der hält von der Antibiotika Therapie nix.
Ganz viele Menschen leben mit diesem Heliobacter.
Bei den meisten nicht erkannt wenn er keine Beschwerden macht.
Das mit dem Magenkrebs ist Panikmache.
Wer garantiert mir das ich so nicht auch Magenkrebs bekomme trotz Therapie.
Bei ganz vielen schlägt das Antibiotika nicht mal mehr an.
Er sagt aber auch kollodiales Silber hat er wenig Erfolge mit.
Wichtig ist die magenschleimhautentzündung in Griff zu bekommen weil die die Probleme macht und nicht der Helicobacter.
Nun muss ich mir das mit der Antibiotika Therapie nochmal überdenken.
Kennt jemand grapfruitkernextrakt?
Hab ich auch einiges positives in Sachen helicobacter gelesen.
Zur Zeit behandel ich mit broccolikapseln vitamin c und Spenglersan.
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Re: venlafaxin abgesetzt

Beitrag von Monalinde » Dienstag, 16.05.17, 22:05

Hallo Rosalienchen,

bist du dir sicher, dass deine Beschwerden durch den Helicobacter tatsächlich ausgelöst werden? Bei meinem Sohn ist der Helicobacter bei einer Routineuntersuchung festgestellt worden, ohne dass er jemals zuvor Beschwerden hatte. Dieser Keim kann ja schon in früher Kindheit erworben sein, alles ist möglich.
Vor zwei Jahren ist auch bei mir der Helicobacter festgestellt und behandelt worden. Das Pantoprazol soll neben den Antibiotikas als sog. Magenschutz fungieren und muss ja nur kurzfristig eingenommen werden. Also, darin würde ich kein besonderes Problem sehen.

Ich habe nach wie vor Probleme mit dem Magen, besonders dann, wenn ich Unverträgliches gegessen oder Stress habe.

Vielleicht wäre es nicht verkehrt, wenn du erst einmal nachschauen lassen würdest, ob du den Keim überhaupt noch hast, oder ob die Magenbeschwerden, wie bei mir, eine mögliche andere Ursache haben könnten.

Mona
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2005 bis 2010 Einnahme von Remergil 7,5 mg und Trevilor bis zu 37,5 mg,
2010 bis 2012 Trevilor 37,5 mg ausschließlich,
Diagnose: Angst und Depression

Dezember 2012 auf Null abgesetzt, 10 Prozent im Rhythmus von 14 Tagen ( zu schnell)
Seit Dezembe 2012 im protahierten Entzug.
Symptome:
( Tinnitus 2011) , Speiseröhrenentzündung, Reflux, Schleim im Hals saures Aufstoßen seit 2014,
Albträume, Durchschlafstörungen, Erschöpfungszustände, Hautausschläge, Angstzustände,
Gelenkschmerzen, Schwindel, Schüttelfrost, Zwangsgedanken, Ohrwürmer, Neuroemotionen, Durchfälle)

2018:
Hautausschläge, Gelenkschmerzen, Schüttelfrost , Schwindel, verstopfte Nase, Albträume nicht mehr vorhanden, Reflux nur noch selten, Durchschlafstörungen sporadisch bei Stress

Ängste, Tinnitus, Neuroemotionen halten an.

rosalienchen
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Re: venlafaxin abgesetzt

Beitrag von rosalienchen » Mittwoch, 17.05.17, 9:48

Genau das meinte der Herr Kühni auch. Nicht der Helicobacter macht die Beschwerden sondern die Entzündung. Es Leben Soviel Mit den Bakterien und wissen es nicht wenn keine Beschwerden vorliegen
Ich überlege ob ich nicht nur das pantropazol nehme vielleicht erstmal für 14 Tage zusätzlich meine Behandlung von meiner Heilpraktikerin weitet mache und die Antibiotika erstmal noch weg lasse
mittelschwere Depressionen, Angst und Panik, Sept-Nov. trimiparin, weiss aber nicht mehr genau wieviel, musste es dann absetzen weil ich nicht mit klar gekommen bin,
seit november 2010 venlafaxin 37,5mg
nach 2 wochen hoch auf 75 mg
september 2011 von 75mg runter auf 37,5mg
starke stromstösse, übelkeit, nervosität, traurig, unruhig
genau weiss ich es nicht mehr ich glaube im dezember runter auf 18 mg und im januar auf 12,5mg dann im februar ganz abgesetzt
seitdem alle symptome die es gibt in verschiedenen abständen jeden monat was anderes habe ich das gefühl, seit märz betablocker morgens 25mg abends 25mg, nur mit nebenwirkungen zu kämpfen, seit anfang september nur noch morgens 25 mg, nebenwirkungen lassen langsam nach, seit 3 wochen nur ne viertel metobeta, jetzt seit einer woche nur noch jeden zweiten tag eine viertel metobeta, dann tgl. eine viertel metobeta also12,5mg, jetzt seit weihnachten aufgrund von herzstolpern und einer panikattacke wieder auf 25mg, seit april 2013 nur noch ein krümel also 12 mg metobeta, und ich glaube ich habe das schlimmste überstanden, sicherlich gibt es noch tage wo stundenweise symptome auftreten, aber es ist auszuhalten, ich sage mir immer das geht vorbei und motiviere mich selbst. im juli eine op mit kurznarkose, 2 wochen später kommen alle absetzerscheinungen wieder zurück, jeden tag was anderes, schwindel, üelkeit, frieren, schwitzen, zittern, weinerlichkeit ect
seit 30.10.2013 letzten krümel betablocker abgesetzt, nun medikamentenfrei.. symptome weiterhin stundenweise am tag... frieren, schwindel, muskelzittern, nackenverspannungen und schmerzen, blutdruck sehr niedrig, müdigkeit, stimmungsschwankungen,
Im Februar 2015 werden es 3 Jahre ohne Ad und mein Zustand ist oft einfach katastrophal.

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Re: venlafaxin abgesetzt

Beitrag von carlotta » Mittwoch, 17.05.17, 13:44

Hallo Rosalienchen,

die Beschwerden können auch entzugsbedingt sein. Ich habe phasenweise immer wieder schlimme Magenkrämpfe und latente Übelkeit, teilweise über Wochen. Das kennen viele hier. Von daher muss es nicht unbedingt einen Zusammenhang mit dem Keim geben.
rosalienchen hat geschrieben:Ich überlege ob ich nicht nur das pantropazol nehme vielleicht erstmal für 14 Tage zusätzlich meine Behandlung von meiner Heilpraktikerin weitet mache und die Antibiotika erstmal noch weg lasse
Es ist sicher von Vorteil, nicht so viele Mittel auf einmal zu nehmen in Deiner Situation. Allerdings kann bei Entzügigen auch das Pantoprazol triggern, muss nicht, aber auszuschließen ist es nicht. Du reagierst ja - wenn ich mich recht erinnere - seit dem Entzug auch eher heftig auf Medikamente. Wenn Du es versuchen willst, dann vorsichtig. Und wenn irgendwelche merkwürdigen Symptome auftauchen, dann lieber weglassen.

Das Problem ist, dass Behandler keine richtige Risikoabwägung machen können, weil sie die potenziell schwerwiegenden Folgen einer Medikamentenunverträglichkeit im Langzeitentzug überhaupt nicht einschätzen können - bzw. davon meistens noch nicht einmal etwas wissen. :frust: Daher immer selbst gut abwägen.

Liebe Grüße :group:
Carlotta
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Re: venlafaxin abgesetzt

Beitrag von Kevin05 » Mittwoch, 17.05.17, 14:46

Hallo Carlotta,

ich habe schon lange nichts gelesen von dir, also keine Ahnung, wo du stehst, ich kenne nur diesen einen Beitrag und da steht für mich sinngemäß drinnen, das was ich denke, nämlich dass eigentlich niemand Ahnung hat und man selbst entscheiden muss.

Das Problem mit dem Selbstentscheiden ist nur, wenn man gar keine Ahnung hat, weil man nämlich vor der Wahl steht Pest oder Cholera, für was kann man sich da selbst entscheiden. Also ich sehe das Thema quer durch alle Bereiche immer komplexer, nicht für jede und jeden, aber ich hab vermutlich ähnlich wie du versucht so viel an Informationen zu bekommen, was man tun kann, aber das Ergebnis ist ziemlich ernüchternd, weil selbst die die was schaffen liegen in den Seilen und das macht wahrlich nachdenklich, Alles Liebe und Gute, vor allem dass es dir gut gehen mag, was ich nicht weiß, weil wie gesagt keine Information, Kevin

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Re: venlafaxin abgesetzt

Beitrag von rosalienchen » Mittwoch, 17.05.17, 14:57

Catlotta die Beschwerden hab ich seit Dezember wo es festgestellt wurde.
Entzugsbedingt hatte ich vorher die 4 Jahre nix mit dem Magen. Aber danke.
Kevin sorry dein Text irritiert mich.
Lies doch meinen Thread dann weißt du was los ist.
LG
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Re: venlafaxin abgesetzt

Beitrag von carlotta » Mittwoch, 17.05.17, 16:26

Hallo Rosalienchen,
hallo Kevin,
rosalienchen hat geschrieben:Catlotta die Beschwerden hab ich seit Dezember wo es festgestellt wurde.
Entzugsbedingt hatte ich vorher die 4 Jahre nix mit dem Magen.
Natürlich kann es einen Zusammenhang geben, das habe ich nicht ausgeschlossen. Es kann aber auch Zufall sein.

Dass bestimmte Entzugssymptome auch erst mehrere Jahre nach null auftreten, kommt immer wieder vor, ich kenne das auch. Möglich ist beides, evtl. auch eine Kombination aus beidem, nämlich dass Du den Heliobacter schon länger hattest (ohne merkliche Beschwerden) und dieser durch den zusätzlichen Entzug (der ja auch das Immunsystem und überhaupt die gesamte körperliche Konstitution schwächt) dann Symptome getriggert hat. Es müssen nicht immer monokausale Ursachen sein.

@Kevin: Ein wenig Off-Topic hier :wink: , aber dennoch:
Kevin05 hat geschrieben:ich habe schon lange nichts gelesen von dir,
Bin seit einigen Monaten hier wieder regelmäßig aktiv, allerdings v. a. im AD-Bereich.
Kevin05 hat geschrieben:Das Problem mit dem Selbstentscheiden ist nur, wenn man gar keine Ahnung hat, weil man nämlich vor der Wahl steht Pest oder Cholera, für was kann man sich da selbst entscheiden. Also ich sehe das Thema quer durch alle Bereiche immer komplexer, nicht für jede und jeden, aber ich hab vermutlich ähnlich wie du versucht so viel an Informationen zu bekommen, was man tun kann, aber das Ergebnis ist ziemlich ernüchternd, weil selbst die die was schaffen liegen in den Seilen und das macht wahrlich nachdenklich,
Tja, das Problem ist, wenn man die Informationen zu spät bekommt - wie bei ganz vielen hier, weil man sich allzu lange auf die Behandler verlässt bzw. die Verantwortung für seine Gesundheit an diese abgibt (weil es ja so gelernt wurde :shock: ). Dann kann das Kind schon mal tief in den Brunnen fallen und nicht so leicht wieder herausgeholt werden. Ahnung haben nämlich gerade nicht in erster Linie die Behandler - eher im Gegenteil -, sondern die aufgeklärten Betroffenen bzw. Erfahrenen. Nur fällt es vielen Menschen schwer, diese Erfahrungen (ob eigene oder die anderer) ernst zu nehmen, da man eben anders konditioniert ist. Wenn man Dich so liest, könnte man meinen, es gebe keinerlei Verläufe hier, die bereits ein gutes Ende genommen haben. Dem ist aber nicht so. :)

Und damit zurück zu Rosalienchen: Bei so komplexen Problemen und einer vorausgehenden ungünstigen Entzugsentwicklung (die sich - wie meist - aus Unwissenheit und mangelnder valider Information so ergeben hat), ist es auch nicht leicht zu entscheiden. Die Zeit lässt sich nicht zurückdrehen und den Entzugsverlauf korrigieren. Man hat also im Grunde keine wirklichen guten Voraussetzungen, der protrahierte Verlauf ist eingetreten mitsamt seinen vielfältigen Symptomen. Und daraus muss man versuchen, das Beste zu machen - sprich: Schadensbegrenzung. Das passiert hier leider recht häufig, eben weil viele die wichtigen Infos viel zu spät erhalten haben.

Ich übrigens auch! :? Und so habe ich vor Jahren völlig falsch abgesetzt und jetzt noch daran zu knabbern. Und auch die sog. "Entzugsdeckelung" hat mir mehr Probleme bereitet, als sie mir geholfen hätte. Du fragst, wo ich stehe. Ich dosiere weiter stetig ab, bin bei unter 2 mg von einem TZA (sowie etwa 1 mg Johanniskraut, was auch wesentlich mehr Probleme macht als gedacht) und werde voraussichtlich noch Jahre brauchen, weil ich nur sehr langsam reduzieren kann. Denn mein Körper ist vom vorherigen Entzug noch ziemlich mitgenommen und das wirkt sich auch auf weitere Entzüge aus. Ich berichte hier aus persönlichen Gründen nicht viel darüber (irgendwann mehr). Es gibt Verbesserungen, aber - wie bei vielen hier - im Schneckentempo. Es geht mir bspw. jetzt besser als in den ersten Entzugsjahren, dennoch geht es mir noch lange nicht gut. Aber die vielseitigen Informationen, die ich mittlerweile habe, helfen mir, das durchzustehen. - Hätte ich diese schon vor Jahren gehabt, wäre ich jetzt nicht in dieser misslichen Lage. Was ich ernüchternd finde, ist, diese zu spät gefunden zu haben. Wäre das anders gewesen, hätte ich auch anders entschieden.

Es gibt bei einem protrahierten Entzugssyndrom kein Heilmittel. Wenn man bereits drinsteckt, kann man es nur aussitzen. Daher warnen wir hier immer vor zu schnellem Absetzen. Wenn man rechtzeitig Bescheid weiß, kann man vorbeugen. Und genau deswegen sind die Informationen (hier und anderswo auf kritischen Seiten zum Thema) so immens wichtig!

Danke Dir für Deine guten Wünsche! :) Auch ich hoffe das Beste für Dich, im Benzobereich bin ich - wie gesagt - gerade nicht aktiv.

Bitte entschuldige, Rosalienchen, für den Exkurs; aber auf Umwegen betrifft es Dich ja auch irgendwie. :)

Liebe Grüße :group:
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Re: venlafaxin abgesetzt

Beitrag von rosalienchen » Donnerstag, 18.05.17, 12:12

Hallo Carlotta. Ich denke oft an euch gerade an die Langzeitbetroffenen wo wir beide ja auch zu gehören.
Bin nicht oft hier weil ich ja seit Februar wieder arbeite für 20 Std und das schlaucht.
Ich hab das omeprazol 20 mg bekommen.
Würde wenigstens wenn mich da mal ran rasten das die magenschleimhautentzündung besser wird.
Vielleicht so eine Woche?
Antibiotika lass ich erstmal.
Hab sie zu Hause kann ich zur Not immer noch.
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