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Re: Heut ist ein guter Tag - Venlafaxin

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Jamie
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Re: Heut ist ein guter Tag - Venlafaxin

Beitrag von Jamie » Sonntag, 27.10.13, 0:03

Ach ne, das klingt ja nicht gerade berauschend :( .
Keine Sorge, ich habe deine Adresse nicht und hab auch nicht recherchiert oder so, das ist ein Missverständnis.
Es ist nur so, dass User Nospie vor einigen Tagen schrieb, er habe mit ein paar ehemaligen adfd-lern Kontakt aufgenommen um zu erfahren, wie es ihnen mittlerweile geht - und er hatte nur Unerfreuliches zu berichten.
Und da habe ich dann gedacht, ob du nicht einer von diesen bist, mit denen Nospie Kontakt aufgenommen hat (?)
Mehr nicht und dem scheint auch nicht so.

Als ein Mensch, der im Rhein-Main-Gebiet lebend, ehemals mitten in einer Einflugschneiße des Frankfurter Flughafens für mehrere Jahre lebend, zudem noch direkt gegenüber der örtlichen Feuerwehr und dem Rettungswageneinsatz-Zentrums wohnend, und dann noch in einem Hochhaus lebend, dessen Mieter einen Hang zu lauter orientalischer und türkischer Musik hatten, habe ich mehr als nur eine Vorstellung davon, wie es ist, dauerbeschallt zu werden. :wacko:
Ach ja, ich vergaß die vierspurige Straße, die noch zudem an dem Haus vorbei führte... :!:

Ich kann dich echt total gut verstehen und hoffe, dass du bald was Passendes findest. :group:

Grüße
Jamie
...........SIGNATUR...............


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Detiv_12
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Re: Heut ist ein guter Tag - Venlafaxin

Beitrag von Detiv_12 » Sonntag, 27.10.13, 12:47

Ich drücke Daumen für alle:) Venflaxin hilft mir :)

bart123456
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Re: Heut ist ein guter Tag - Venlafaxin

Beitrag von bart123456 » Sonntag, 27.10.13, 20:16

@ Detiv_12

danke. ich sehe das jetzt nicht als anspielung dafür das ich vfl nehmen soll. ich denke eher du hast nicht so weit gedacht oder dich unvollkommen mittgeteilt. ich bin was dieses medikament angeht in bezug auf das wort "hilfe" äußerst skeptisch. wir menschen wissen bei weitem nicht wie unser gehirn funktioniert und die damit gut verdienende industrie weis auch nicht was diese medikamente
(verharmlost "m e d i s") im gehirn machen. das ist belegt und damit ist alles gesagt.
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Jamie
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Re: Heut ist ein guter Tag - Venlafaxin

Beitrag von Jamie » Mittwoch, 30.10.13, 22:04

hier hat sich wohl ein Troll hin verirrt (detiv).
Der User wird entfernt.

estenbol
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Re: Heut ist ein guter Tag - Venlafaxin

Beitrag von estenbol » Mittwoch, 30.10.13, 23:28

Hallo bart, alles klar? Wie ich gelesen habe ist es bei dir schon 2halb jahre her das du ADs genommen hast, willst du damit sagen das du 2halb jahre, ohne grosse besserung bist? Oder geht es dir im moment genau wie vor 2halb jahre oder doch deutlich besser? Lg estenbol
ab september 2011 wegen depressionen und schlafstörungen, mirtazapin bekommen
zuerst 15mg, dan nach 2monaten auf 30mg erhöt, starke nebenwirkungen permanent,
wie zwangsgedanken, fressanfälle ect.
dan ab februar2012 zusätzlich 150mg wellbutrin genommen.
im april 2012 wellbutrin wider abgesetzt, weil zu starke nebenwirkungen.
ab mai 2012 flouxetin20mg genommen gut vertragen und mirtazapin abgesetzt.
seit mai bis september 20mg, seit september auf 10mg,von september bis januar immer noch 10mg, dan fing ich an zu ausschleichen, januar noch 10mg.... Februar 8mg.... März 6mg.....april 4mg..... Mai 2mg.. Dan auf null ging alles gut ohne grössere probleme, 2monate nach der letzten dosis fing es leicht an mit absetzsymptomen. Wie ängstlichkeit und leicht depressiv

bart123456
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Re: Heut ist ein guter Tag - Venlafaxin

Beitrag von bart123456 » Donnerstag, 31.10.13, 15:09

@Jamie1979
die von die beschriebene ehemalige wohnlage klingt ja auch übelst heftig :o

@estenbol
"Hallo bart, alles klar? Wie ich gelesen habe ist es bei dir schon 2halb jahre her das du ADs genommen hast, willst du damit sagen das du 2halb jahre, ohne grosse besserung bist? Oder geht es dir im moment genau wie vor 2halb jahre oder doch deutlich besser? Lg estenbol"

nach dem ich jetzt zum dritten mal alles wieder gelöscht hab - ich kann es nicht sagen. es ist ein auf und ab/ablenken. natürlich ist es jetzt schlecht deshalb schreib ich hier. man könnte sagen das es mir in der zeit zwischen meinen beiträgen gut ging :oops: bis zum ersten jahr nach dem entzug hab ich deutliche besserung verspürt. das soll nicht heißen das es danach aufgehört hat, es kann auch so langsam gehen das es nicht bemerkbar ist. wie gesagt ich kann es nicht sagen. mein kreislauf haut soweit eigentlich auch hin. trotz allem, die power die ich vor der ganzen ad geschichte hatte hab ich jetzt nicht mehr "vitalkraft" oder wie man das nennt. ich hoffe deine fragen im ansatz beantwortet zuhaben :whistle:

also mir gehts gerade besser schlecht ^^
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estenbol
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Re: Heut ist ein guter Tag - Venlafaxin

Beitrag von estenbol » Montag, 04.11.13, 12:09

Hallo bart, ok ja hoffe für dich es wird besser, hattest du auch während der einnahmezeit auch schon diese symptome und nebenwirkungen? Ich weis das wir nicht mehr do belastbar sind wie vorher, lg estenbol
ab september 2011 wegen depressionen und schlafstörungen, mirtazapin bekommen
zuerst 15mg, dan nach 2monaten auf 30mg erhöt, starke nebenwirkungen permanent,
wie zwangsgedanken, fressanfälle ect.
dan ab februar2012 zusätzlich 150mg wellbutrin genommen.
im april 2012 wellbutrin wider abgesetzt, weil zu starke nebenwirkungen.
ab mai 2012 flouxetin20mg genommen gut vertragen und mirtazapin abgesetzt.
seit mai bis september 20mg, seit september auf 10mg,von september bis januar immer noch 10mg, dan fing ich an zu ausschleichen, januar noch 10mg.... Februar 8mg.... März 6mg.....april 4mg..... Mai 2mg.. Dan auf null ging alles gut ohne grössere probleme, 2monate nach der letzten dosis fing es leicht an mit absetzsymptomen. Wie ängstlichkeit und leicht depressiv

bart123456
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Re: Re: Heut ist ein guter Tag - Venlafaxin

Beitrag von bart123456 » Samstag, 09.11.13, 12:22

also mir ging es ziemlich gut während der einnahme. war ein bisschen so als wenn ich auf den spielplatz gehe, wenn ich das haus verlasse. einzige nebenwirkung in der zeit, die ich im nachhinein eindeutig dem medikament zuschreiben kann waren die trockenen augen und eine kleine bindehautzyste im auge
(beides jetzt weg)
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bart123456
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Re: Heut ist ein guter Tag - Venlafaxin

Beitrag von bart123456 » Mittwoch, 06.08.14, 19:56

Soo da schreib ich mal wieder was, denn -
... Semesterferien ...
Studium macht keinen Spaß, ich lerne hier überwiegend Schrott für Prüfungen, aber die Fachrichtung stimmt und Freunde hab ich dem Anschein nach auch.

Weiterhin gehts mir nicht so gut und man sieht es mir auch an, ich bekomme keinen klaren Kopf mehr, Kreislauf usw..
Auch hasse ich diese Stadt, diese Wohnung und die hier wohnenden Menschen.
Jetzt hau ich erstmal ab.
Hab was gesparrt und werd jetzt ne Radreise durch dieses Land machen, denn hier ist nichts.
Ich schreib nochmal. :wink:
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Lisamarie
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Re: Re: Heut ist ein guter Tag - Venlafaxin

Beitrag von Lisamarie » Mittwoch, 06.08.14, 22:30

Hallo bart123456, dann kannst du vielleicht deine kurzfristige Freiheit genießen und es wird dir sicher gut tun mal was anderes zu sehen und den Kopf frei zu bekommen, soweit wie möglich. Vielleicht schließt sich ja einer deiner Freunde an, dann bist du nicht allein.
Ich hoffe es macht dir Freude, alles Liebe wünscht LisaMarie
2012 noch 5 Monate Mirtzapin,Pipamperon,Levomepromaxin
Bis auf die Praxiten von heute auf morgen kalt abgesetzt, erste Absetzbeschwerden nach sechs Wochen, aber dann
6 Monate heftigste Absetzproblematik.Magendarm 30 Kilo in vier Monaten abgenommen.Halbes Jahr bettlägerig.Schwer suzidal zum stabilisieren fast ein Jahr gebraucht.
Oxazepam reduzieren von umgerechnet 50 mg Diazepam:
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.

bart123456
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Re: Heut ist ein guter Tag - Venlafaxin

Beitrag von bart123456 » Freitag, 21.11.14, 16:35

Hallo Leute :o

bei mir gibt es wieder Neuigkeiten ...

da ich seit letztem Jahr unter Kopfdruck und Erschöpfung leide, beschloss ich vor kurzem ein MRT machen zulassen. Da ich langsam keine Lust mehr habe und so nicht weiter leben möchte. Ich habe auch nicht mehr soviel Angst eine schlimme Diagnose zu bekommen. Denn jeden Tag Erschöpft aufzuwachen und sich selbst was vormachen und sich dauernd Gedanken zu machen bzw. sich Dinge einzubilden ist irgendwie das schlimmste. Jedenfalls steht das MRT noch aus. Die Ergebnisse bekomme ich nächste Woche.
Jetzt kommt der Kern meines Posts, gestern habe ich im Spiegel festgestellt, dass meine Unterlippe nach rechts hängt. Das ist nun Fakt, dass bilde ich mir nicht ein. Ich bin deshalb gleich in die Notaufnahme und der Neurologe hat eine Lähmung des Gesichtsnerves festgestellt. "Eine beginnende Lähmung der rechten Gesichtshälfte" Er wollte eine Lumbalpunktion machen um Borreliose und Entzündungen auszuschließen. Das habe ich erstmal abgelehnt. Er meinte, mit dem absetzen von Antidepressiva hätte das nichts zu tun. Meine Recherchen ergaben, dass die Ursachen für Gesichtsnervlähmungen u.a. mit dem Stammhirn zusammenhängen. Genau da, lokalisiere ich auch den Druck, welchen ich schon seit Jahren habe. Ich habe mir auch Fotos vom letzten Jahr angeschaut und konnte diese Gesichtslähmung auf allen Bildern erkennen, bzw. die Asymmetrie, außerdem weis ich jetzt auch, warum ich immer Tropfen auf dem Fußboden habe wenn ich Kaffee trinke ... Mein Plan ist jetzt erstmal das MRT abzuwarten, da eine LP auch nicht ohne Risiko ist. Irgendwie gehe ich aber davon aus, dass dort auch nichts rauskommt.
Meine Fragen wären:
-ob hier Jemand etwas ähnliches nach dem absetzen von ad bekommen hat
-ob ihr auch der Meinung seit, dass das nichts mit ad zutun hat
-was ihr mir raten würdet

Danke schonmal.

Ansonsten gehts mir aber gut :haha:
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padma
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Re: Re: Heut ist ein guter Tag - Venlafaxin

Beitrag von padma » Freitag, 21.11.14, 21:43

Hallo Bart, :)

das sind ja keine gute Nachrichten. :(

ich denke auch ein MRT ist bei der Symptomatik dringend erforderlich.

Eine tatsächliche Lähmung gehört meines Wissens nach nicht zu den Absetzsymptomen. Missempfindungen, Taubheitsgefühle, Muskelprobleme, Gleichgewichtsprobleme sowas ist alles möglich, da das mit Steuerungsprozessen durch das ZNS zu tun hat. Aber eine Lähmung gehört auf jeden Fall abgeklärt.

Ich drücke dir die Daumen, dass nichts Schlimmes dahinter steht.

Alles Gute,
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Re: Heut ist ein guter Tag - Venlafaxin

Beitrag von drehwurm » Samstag, 22.11.14, 13:01

Hallo Bart123456,

also ich glaube auch nicht, dass so ein Nervenausfall vom Absetzen kommt. Ich hatte ja was Ähnliches (vielleicht?!), nur einen anderen Hrinnerv bereffend. Und das fernab von AD oder deren Absetzen.
Immerhin wird nun genauer hingeguckt, wo das herkommt. Da musst Du jetzt wohl abwarten, was bei rauskommen wird.
Borrelien machen ja sowas auch ganz gerne. Und ehrliich, eine LP ist nicht so hochriskant, sicherlich unangenhm, aber ich sehe da kein rieseges Risiko. Muss halt jemand machen, der es kann. Und man kann mal Kopfschmerzen danach haben, aber muss nicht sein.

Bin gespannt, was das MRT bringt.
Alles Gute für Dich!
LG
drehwurm
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Schwindelgeplagte seit Oktober 2013, bis Ende Januar keine passsende Diagnose, dann wenigstens Verdachtsdiagnose mit entsprechender Therapie, die dann auch weiterhalf;
Ab 29.1.14 Venlafaxin eingeschlichen, 14 Tage 37,5 mg, dann auf 75 mg,
dabei geblieben bis Ende Juni 14, danach "Ausschleichen" ab 24.6.14 (ohne genaue Infos) über 5 Wochen mit täglich gleicher Dosisverringerung nach der Kügelchenmethode.
Ab 29.7.14 ohne Venlafaxin, jetzt Absetzsymptome... vermutlich aber noch vergleichsweise "mild", jedoch schließlich deutlich Schlafstörungen und Schwindel, nicht mehr alltagskompatibel >>nach 4 Wochen Entscheidung zum Wiedereindosieren:
27.8.14 mit 12,5 mg (=40 Kügelchen), am
2.9.14 dann Erhöhung auf 50 Kügelchen (ca. 15,6 mg) bei abnehmenden Entzugssymptomen, massive Schlafstörung
08.09.2014 Besserung spürbar,aber weiterhin sehr einschränkende Schlafstörungen mit viel, viel zu frühem Aufwachen, sonst keine Symptome mehr...
ab 21.9.2014nochmal kleine Erhöhung auf 60 Kügelchen (= ca. 18,5 mg) --- Beruhigung der Lage, Wohlfühlen, gut nach ca. 3 - 4 Wochen;
29.11.2014 erste Reduzierung um 10%, d.h. 54 Kügelchen (=ca. 16,65 mg): die ersten beiden Wochen gut vertragen, dann Absetzsymptome, jedoch auszuhalten
04.01.2015 nächster Schritt um 10%, jetzt noch 48 Kügelchen (=14,8mg); recht bald Absetzsymptome für ca. 12 Tage, erträglich;
08.02.2015 wieder 10%, jetzt 42 Kügelchen (=12,95), soweit gut vertragen;
08.03.2015 erneut 10 % weniger, noch 36 Kügelchen (=11,1mg);
05.04.2015 weitere 10% runter - ich bin bei 30 Kügelchen (9,25 mg), und das sind 50% der Dosis bei der ich das erneute Absetzen begonnen habe! Strike!!! :D
01.05.2015 die nächsten 10% - es sind noch 24 Kügelchen (7,4 mg) - es geht gut soweit
29.05.2015 und nochmal 10% - entspricht 18 Kügelchen = 5,55mg, weiterhin läuft es gut, nur ganz wenig zu spüren, das halte ich durch!
26.06.2015 es geht "rauswärts" auf 20% der Dosis 12 Kügelchen = 3,7mg , anfangs wieder wahrnehmbare Symptome wie Schwindel, Benommenheit, Abgeschlagenheit, nach einer Woche wieder besser
23.7.2015 der nächste Schritt, runter auf 10% =6 Kügelchen=ca. 1,85 mg - es geht gut!
21.8.2015 es ist geschafft - 0 mg Venlafaxin! Keine Folgen des Absetzens - genial!!!

Begleitend: Vit. D (1x/Wo), Vitamin-B-Komplex (tägl), Omega3-Fettsäuren

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Re: Heut ist ein guter Tag - Venlafaxin

Beitrag von bart123456 » Samstag, 22.11.14, 15:00

Danke für die Antworten!

Also ich hatte mit 17 mal schlagartig eine "feuerrote Wade" für etwa einen Monat. Da war ich auch beim Hautarzt und habe für 4 Wochen Antibiotika bekommen und das Blut wurde nach der Latenzzeit untersucht - ohne Befunde. Jetzt bin ich 26. Gestern habe ich mir nochmals Bilder angeschaut und gesehen, dass die Asymmetrie schon während der Anfangszeit der Einnahme da war, was gegen die AD-Absetzproblematik als Auslöser spricht. Mein Weltbild ist zerstört (haha)
Vielleicht hat das absetzen auch irgendetwas in Gang gebracht oder beschleunigt. Wie auch immer ... ich werde wieder berichten wenn es was neues gibt.
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bart123456
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Re: Heut ist ein guter Tag - Venlafaxin

Beitrag von bart123456 » Mittwoch, 26.11.14, 23:43

MRT war unauffällig. Ich schreibe nochmal, wenn ich mein Leben umgekrempelt habe.
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Re: Re: Heut ist ein guter Tag - Venlafaxin

Beitrag von padma » Donnerstag, 27.11.14, 11:59

Hallo Bart, :)

das ist ja schon mal gut das im MRT nichts auffälliges war.

Vielleicht nochmal einen Borreliosetest machen lassen, ob er immer noch negativ ist.
Ich würde der Sache schon noch weiter nachgehen.

liebe Grüsse,
padma
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Re: Re: Heut ist ein guter Tag - Venlafaxin

Beitrag von bart123456 » Samstag, 16.07.16, 23:56

Hallo, wollte mal wieder was schreiben. Ich bin ja nun schon im 5. Jahr ohne AD.

Ja was soll ich sagen, ich weis nicht so richtig weiter. Zu Ärzten gehen trau ich mich nicht mehr, weil immer rauskommt dass ich nichts habe außer Stress. Dazu sei gesagt, rückblickend gab es auch Dinge (wie die Gesichtslähmung) die ich mir eingebildet habe. Der Grund dafür ist aber dieses komische Gefühl im Kopf, das macht einen halt irre.

Ich meine ja, Funkfrequenzen zu merken (Handys usw) - benutze auch nichts mehr dergleichen und schlafe in einem faradayschen Käfig. Ich meine, das ich dort besser schlafe und auch der Kopfdruck weniger wird. Aber im Endeffekt weis ich es nicht.
Es gibt aber Beschwerden, die nur unter Menschen da sind. Das fühlt sich in etwa so an wie die Zaps vom absetzen.

Derzeit bin ich wieder dabei mir neue Krankheiten "anzulesen" da ich mich jeden Tag frage, was noch Ursache meiner täglichen "Migräne" sein könnte. Mein Kopfdruck ist immer in der Kopfmitte, manchmal auch rechts / links. Das finde ich gut. Also das es eben unterschiedlich ist und nicht statisch. Deshalb denke ich eben das es etwas mit äußeren Einflüssen zutun hat. Weiterhin habe ich noch Muskelfaszikulation gut sichtbar an den Waden - stören mich aber nicht. Außerdem bin ich immer Müde und hab glasige Augen.

Ich habe mir aufgrund meines Gesundheitszustandes einen angenehmen Lebensstil eingerichtet. Gestern habe ich überlegt, ob vielleicht die Leber angegriffen wurde? Äußerlich zeige ich dafür keine Symptome. Auf den MRT Bildern meines Gehirns waren überall weise Punkte. Da frage ich mich auch ob das normal ist. Die Bilder haben 3 Ärzte gesehen. Nichts behandlungsbedürftiges war der letzte Satz. Ich hab die Bilder am ende auch gesehen und war von der Genauigkeit überrascht.

Im Fazit lebe ich mein Leben irgendwie, habe gerade etwas viel Zeit, habe JEDEN Tag mehr oder weniger Kopfschmerzen und Kreislaufprobleme und denke viel nach. Ich strahle irgendwie auch keine Freude aus hat man mir gesagt. Das ist aber absetz bedingt. Ich sah eben eines morgens dann scheixxxe aus. Deshalb trage ich tagsüber eine Brille mit Fensterglas. Damit ich nicht all zuviel Traurigkeit abstrahle.

Mein Leben ist irgendwie komisch. Ich weis nicht ob ich gesund oder krank bin, ob das was ich denke real oder gesponnen ist, ob ich gut oder schlecht aussehe, ob ich auffalle oder nicht usw. ich kann auch nicht sagen ob ich glücklich oder traurig bin. Ob ich weiter zu Ärzten gehen oder nen Motorradführerschein anstreben sollte.
Zuletzt geändert von padma am Sonntag, 17.07.16, 22:49, insgesamt 3-mal geändert.
Grund: Absätze der besseren Lesbarkeit wegen eingefügt
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Katharina
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Re: Heut ist ein guter Tag - Venlafaxin

Beitrag von Katharina » Sonntag, 17.07.16, 0:41

Hallo Bart!

Fünf Jahre ohne AD :party2: :party2: wunderbar, herzlichen Glückwunsch :party2:

Ich würde spontan sagen: Motorrad!!! :sports:!
Und nicht die Ärzte -...

Warst Du einmal bei einem Osteopathen? Ich finde diese Therapeuten haben ein ausgezeichnetes Gespür für den Körper,dessen Muskulatur,die Organspannungen,Faszien,
Du findest sie und ihre Zertifikate im Internet.

Ich habe als Krankengymnastin gearbeitet und einen Osteopathie - Schnupperkurs gemacht,war leider zu wenig gesund,um 5 Jahre kontinuierlich dieses Fachgebiet zu erlernen.
Es ist allumfassend.

Es ist einen Versuch wert und es funktioniert so, dass man nicht monatelang zur Behandlung muss, es werden zwei drei Behandlungen sein und dann muss eine Pause her, in welcher der Körper seine Selbstheilungskräfte nutzt.
Selbst wenn man sagen würde ich habe aber noch so viel Schmerzen, ein seriöser Therapeut sagt man müsse nun der Zeit den Raum geben.

Hast Du mal eine Gesprächstherapie gehabt?

Es gibt heute auch ganz lockere, da schaut man in 10 Sitzungen was wie wo los ist und arbeitet lösungsorientiert - nicht immer ist eine Tiefenanalyse not-wendig.

Das man mal besprechen kann hey ich habe mich von den AD'S frei machen können aber fühle mich nicht so oder so,
Aber so wie ein Rezept raschelt....gehst Du,denn neue Medikamente in Deinen substanzfreien, sich regenerierenden Organismus?

Das wäre jammerschade.

Her mit der Harley!
Oder eine schöne leise BMW, oder eine coole Lambretta 150,macchia nera.

Alles Gute,Bart123456
Ein schönes Wochenende,

Katharina
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Re: Re: Heut ist ein guter Tag - Venlafaxin

Beitrag von bart123456 » Sonntag, 17.07.16, 21:07

Hallo Katharina,
ich war noch bei keinen Osteopathen aber werde es mal im Hinterkopf behalten für die Zukunft.
Eine Verhaltenstherapie mache ich gerade. Hilft auch. Erwähnenswert in diesem Zusammenhang ist vielleicht, dass ich schon mal eine hatte, als ich noch unter AD war. Das war völlig nutzlos für mich. Und nein, ich nehme keine Medikamente mehr. Mir fällt es immer schwer, wenn so lax die Rede von AD ist (beim Arzt, bei Selbsthilfegruppen, Freunde usw.) mich zu beherrschen. Vor allem wenn ich mal wieder bei einem Arzt lande der meint mir ADs anbieten zu müssen. "es müssen diese und jene Substanzen genommen werden sonst kein Erfolg" und solche Sätze. Wenn mir das noch einmal ein Arzt sagt, dann sage ich auch eiskalt, dass ich dann keine BU mehr bekomme. Würde mich mal interessieren was die darauf entgegnen. Vor allem macht mich diese Sturheit sauer. Selbst wenn man sagt man möchte erstmal dies und das ohne Medikamente probieren wird noch diskutiert. Ich bin auch schon indirekt aus dem Behandlungszimmer geflogen, weil ich mich gegen Medikamente ausgesprochen habe. Da fragt man sich schon, ob das ganze, aufs Leben gesehen, überhaupt vermeidbar gewesen wäre bei dieser Verschreibungsgeilheit.
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Re: Re: Heut ist ein guter Tag - Venlafaxin

Beitrag von Murmeline » Montag, 18.07.16, 22:26

Hallo Bart!
Eine Verhaltenstherapie mache ich gerade. Hilft auch. Erwähnenswert in diesem Zusammenhang ist vielleicht, dass ich schon mal eine hatte, als ich noch unter AD war. Das war völlig nutzlos für mich.
Das kann passieren. Manche empfinden, dass sie mit Medikamenten erst aufnahmefähig werden, andere sehe v.a. im Rückblick, dass sie irgendwie abgeschirmt waren und gar nichts richtig an sie rangekommen ist. Gut, dass es jetzt anders ist bei Dir udn Du das Gefühl hast, es tut Dir gut und hilft.
Und nein, ich nehme keine Medikamente mehr. Mir fällt es immer schwer, wenn so lax die Rede von AD ist (beim Arzt, bei Selbsthilfegruppen, Freunde usw.) mich zu beherrschen. Vor allem wenn ich mal wieder bei einem Arzt lande der meint mir ADs anbieten zu müssen. "es müssen diese und jene Substanzen genommen werden sonst kein Erfolg" und solche Sätze.
:cry:
Wenn mir das noch einmal ein Arzt sagt, dann sage ich auch eiskalt, dass ich dann keine BU mehr bekomme.
Stehe gerade auf de Schlauch, was ist BU?
Würde mich mal interessieren was die darauf entgegnen. Vor allem macht mich diese Sturheit sauer. Selbst wenn man sagt man möchte erstmal dies und das ohne Medikamente probieren wird noch diskutiert. Ich bin auch schon indirekt aus dem Behandlungszimmer geflogen, weil ich mich gegen Medikamente ausgesprochen habe. Da fragt man sich schon, ob das ganze, aufs Leben gesehen, überhaupt vermeidbar gewesen wäre bei dieser Verschreibungsgeilheit.
Medikamente gelten als sicher, effektiv und erste Wahl. Das Profil der unerwünschten Arzneimittelwirkungen wird besonders bei psychotropen Präparaten zumeist völlig unterschätzt.

Grüße, Murmeline
Erfahrung mit Psychopharmaka (Citalopram, langjährig Venlafaxin und kurzzeitig Quetiapin), seit Sommer 2012 abgesetzt
Hinweis: Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.

Dein Behandler nimmt Absetzproblematik nicht ernst? Das geht anderen auch so, siehe hier
Einer Deiner Ärzte erkennt Probleme mit Psychopharmaka an? Dann berichte doch hier

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