Klick auf das Kreuzchen, wenn Du die Meldung gelesen hast ->

Achtung: In der nächsten Zeit kann es zu unangekündigten und längeren Ausfällen des Forums kommen. Mehr infos in der Ankündigung.
Aktuell:
Umfrage an Langzeit- und Schwerbetroffene im Entzug

Bitte mitmachen, eure Meinung ist uns wichtig


Bist Du neu und weißt nicht, wie du anfangen sollst?

Registriere Dich zunächst und wähle einen Benutzernamen, der mit Deinem echten Namen möglichst wenig zu tun hat, wenn Du anonym bleiben möchtest. Du darfst als Benutzernamen keine Marken- oder Medikamentennamen verwenden. Wenn Du ganz auf Nummer sicher gehen willst, verwende am Besten auch eine Wegwerf-Emailadresse. Wenn Du genaueres wissen möchtest, lies bitte auch unsere Regeln.

Stelle Dich und Dein Anliegen dann in einem neuen Thema vor. Du kannst als neu registrierter erstmal nur im Bereich "Hier bist Du richtig" schreiben. Beachte bitte, dass der Beitrag solange unsichtbar bleibt, bis jemand aus dem Team ihn freigeschaltet hat. Da wir hier viel zu tun haben, kann das eine Weile dauern.

Hier klicken, um Dich zu registrieren.

Hier klicken, um neues Thema im Bereich "Hier bist Du richtig" zu erstellen".

Bitte lies zunächst die "Erste Hilfe" für Deine Medikamentengruppe: Antidepressiva | Benzodiazepine | Neuroleptika

Euer ADFD Team

Kimeta - Doxepin

Wenn Antidepressiva abgesetzt werden, kann dies zu schweren und langwierigen Entzugserscheinungen führen. Viele Hersteller und Ärzte verharmlosen diese Problematik leider.
Kimeta
Beiträge: 683
Registriert: Freitag, 07.09.12, 17:07

Re: Kimeta - Doxepin

Beitrag von Kimeta » Freitag, 12.02.16, 19:16

Liebe Emilia,

schön, hier von Dir zu lesen! Danke für Deine Nachricht!

Nein, von der Migräne lasse ich mich sicher nicht (mehr) unterkriegen. Ich habe zwar noch relativ viele Anfälle, aber sie sind im Vergleich zur früher fast nicht mehr der Rede wert, ich muss nicht mehr liegen, nicht mehr erbrechen, Medikamente wirken, ich bin kaum noch eingeschränkt. Ich bin darüber sehr, sehr, sehr froh und dem Schicksal bzw. meiner Ernährungsumstellung :wink: sehr dankbar. Deshalb denke ich nicht, dass meine Stimmung mit der Migräne zu tun hat. Im Januar hatte ich sogar nur 7 Schmerztage.

Wir haben diese Woche im Team viel über die Belastungen gesprochen und wie wir damit umgehen. Was von außen kommt, können wir nicht beeinflussen, aber unseren Umgang damit bzw. unsere Einstellung dazu und dafür gibt es ein steigendes Bewusstsein. Es ist ein großes Thema, ich muss mich damit viel auseinandersetzen und üben, eine gewisse Distanz aufzubauen, tagsüber gut genug auf mich zu achten, nicht zu lang zu bleiben etc.. Glücklicherweise ist die Woche aber gut verlaufen, ich habe mein Gute-Laune-Programm durchgezogen und meine Stimmung ist heute schon wieder viel besser.

Viele Grüße und allen ein schönes Wochenende,
Kimeta
- Doxepin zur Migräneprophylaxe seit mindestens 2002 in einer Dosierung von 5-10 mg.
- Absetzen von 10 mg ab dem 28.12.2013. Aktuell seit 23.10.2017: 2,5 mg.
- 06/2018: Verdacht auf Histaminintoleranz nach Blutuntersuchung.

Hintergründe und Absetzverlauf:
► Text zeigen
:schnecke: Mein Thread :schnecke:

Kimeta
Beiträge: 683
Registriert: Freitag, 07.09.12, 17:07

Re: Kimeta - Doxepin

Beitrag von Kimeta » Sonntag, 14.02.16, 19:20

Jamie hat geschrieben: Das ist wirklich selten, ich höre eigentlich zum ersten mal davon, dass jemand unter TZA kein Gewichtsproblem bekommen hat, wobei ich einschränkend sagen muss, dass ich auch nicht bei jedem TZA Betroffenen immer explizit nachgefragt habe.
Liebe Jamie,

ich antworte mal hier, damit Steffis Thread bei Steffis Thema bleibt.

Vermutlich hat Doxepin mein Gewicht nicht gesteigert, weil ich immer eine sehr kleine Dosis genommen habe, immer ein dünner Typ war und weil ich so viel Migräne hatte, dass ich auch einfach oft nichts essen konnte.

Viele Grüße,
Kimeta
- Doxepin zur Migräneprophylaxe seit mindestens 2002 in einer Dosierung von 5-10 mg.
- Absetzen von 10 mg ab dem 28.12.2013. Aktuell seit 23.10.2017: 2,5 mg.
- 06/2018: Verdacht auf Histaminintoleranz nach Blutuntersuchung.

Hintergründe und Absetzverlauf:
► Text zeigen
:schnecke: Mein Thread :schnecke:

Kimeta
Beiträge: 683
Registriert: Freitag, 07.09.12, 17:07

Re: Kimeta - Doxepin

Beitrag von Kimeta » Samstag, 01.10.16, 9:05

Hallo Ihr Lieben,

eigentlich läuft es bei mir absetztechnisch in letzter Zeit ganz gut, insbesondere sind die Augen-/Kopfschmerzen fast nicht aufgetreten. Momentan habe ich allerdings wieder das Problem, dass ich sehr früh aufwache und dann hellwach bin, heute kurz vor 4 Uhr.... Hoffentlich pendelt sich das bald wieder ein. Noch komme ich damit klar, aber ich hatte schon mal eine wochenlange Phase mit frühem Aufwachen, die mich immer mehr belastet hat, da ich den Schlaf auch nicht "vorholen" kann, indem ich sehr früh ins Bett gehe.

Viele Grüße,
Kimeta
- Doxepin zur Migräneprophylaxe seit mindestens 2002 in einer Dosierung von 5-10 mg.
- Absetzen von 10 mg ab dem 28.12.2013. Aktuell seit 23.10.2017: 2,5 mg.
- 06/2018: Verdacht auf Histaminintoleranz nach Blutuntersuchung.

Hintergründe und Absetzverlauf:
► Text zeigen
:schnecke: Mein Thread :schnecke:

padma
Team
Beiträge: 14618
Registriert: Sonntag, 06.01.13, 17:04

Re: Kimeta - Doxepin

Beitrag von padma » Samstag, 01.10.16, 18:48

liebe Kimeta, :)

schön, dass es bei dir ganz gut läuft.

Das mit dem Früherwachen ist natürlich belastend, ich hoffe, dass es sich bald gibt.

Ganz lieben Dank an dich für deine Unterstützung der Migräne und der Doxepinbertroffenen. :hug:

liebe Grüsse,
padma
Diagnose: somatoforme Schmerzstörung ,Fibromyalgie
seit 2002 Fluoxetin zur Schmerztherapie

Quasi - Kaltentzug 2012, Wiedereindosierung, schleiche im :schnecke: Tempo aus
Absetzverlauf:
► Text zeigen
1.07.2018: 0,2 mg :schnecke:


Neu: Infos rund um Antidepressiva, Absetzen, Umgang mit Entzug
: https://adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=18&t=15490


Hinweis:
Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.

Emilia
Beiträge: 248
Registriert: Sonntag, 11.03.12, 17:07
Danksagung erhalten: 183 Mal

Re: Kimeta - Doxepin

Beitrag von Emilia » Mittwoch, 05.10.16, 21:00

Liebe Kimeta, :hug:

ich freue mich sehr, von dir zu hören und dass du zwischenzeitlich weiter reduzieren konntest und dass sich dabei die Absetzbeschwerden im Rahmen halten - bis auf dieses Früherwachen. Schlafprobleme sind ja typisches Absetzproblem, besonders bei den sedierenden AD eben wie Doxepin, ich hatte davon reichlich. Hinzu kamen bei mir damals schon die Probleme mit Wechseljahren, da tritt auch häufig eine Schlafstörung auf, bei mir hatte sich das irgendwie vermischt, und auch jetzt kann ich oft nicht schlafen wegen dieser Schwitzerei. Manchmal denke ich, dass ich dieses jetzige Schlafproblem eventuell nicht so ausgeprägt hätte, wenn die Doxepin-Geschichte nicht gewesen wäre.
Hoffentlich geht bei dir das Früherwachen wieder zurück, der Schlaf ist so wichtig, gerade für uns von Migräne Betroffenen.
Alle Daumen sind gedrückt, dass es dir bestmöglich gehen möge!

Alles Gute und herzliche Grüße :group:
Emilia
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor Emilia für den Beitrag:
Murmeline
Diagnose: Migräne, Doxepin als Migräneprophylaxe
Juni 2010 Beginn mit Doxepin 25mg 4 Monate >> kurzfristig auf maximal Doxepin 50mg erhöht (wegen fehlender Wirksamkeit) >> ab März 2011 Doxepin 35mg 8 Monate >> ab November 2011 langsames Absetzen wegen fehlender Wirksamkeit geplant:
Doxepin 30mg 3 Wochen >> Doxepin 25mg 6 Wochen >> Doxepin 20mg 4 Wochen >> Doxepin 15mg 16 Tage >> Doxepin 10mg 12 Tage, dann Doxepin 10mg ganz abgesetzt, um eine neue Migräneprophylaxe mit anderem Prärarat zu beginnen, einige Tage nachdem Absetzen traten zunehmend ausgeprägte körperliche und psychische Absetzsymptome auf. Zu diesem Zeitpunkt erkannte ich die Absetzproblematik bei mir. 13 Tage war ich insgesamt ohne Doxepin, habe es dann wieder langsam eindosiert ab Mitte März 2012:
Doxepin 5mg 1Tag >>Doxepin 7,5mg 7 Tage >> Doxepin 9mg 7 Wochen >> Doxepin 8mg 4 Wochen >> Doxepin 7,5mg 5 Wochen >> Doxepin 7mg 6 Wochen >> Doxepin 6mg 5 Wochen >> Doxepin 5mg 4 Wochen >> 4mg 4 Wochen >> 3,5mg 2 Wochen >> 3mg 4 Wochen >> 2mg für 6 Wochen >> 1mg für 2 Monate >> 0,5mg ab Mitte April 2013>> ganz abgesetzt Ende Mai 2013 - juhu ich bin bei 0 !

Kimeta
Beiträge: 683
Registriert: Freitag, 07.09.12, 17:07
Danksagung erhalten: 1211 Mal

Re: Kimeta - Doxepin

Beitrag von Kimeta » Sonntag, 09.10.16, 8:10

Liebe Emilia, liebe alle,

tja, leider sieht es momentan nicht so gut aus bei mir, das Schlafproblem wurde zwar etwas besser, aber die Kopf-/Augenschmerzen sind quantitativ und qualitativ so explodiert, dass ich gestern wieder auf 4 mg hochgegangen bin. Ich lag in den letzten beiden Wochen 3 Tage im Bett, das ist fast wie früher :( . Nachdem es jetzt längere Zeit gut gelaufen ist, bin ich sehr frustriert.

Ich habe überlegt, wie ich weitermache und denke, ich werde jetzt erstmal warten, bis es wieder besser wird, dann den Schritt von 4,0 auf 3,5 mg noch einmal probieren und wenn das nicht funktioniert, muss ich wohl an die Wasserlösemethode ran.

Manchmal traue ich mir selbst nicht - kann es wirklich sein, dass so eine kleine Reduktionsmenge eines an sich nicht so kritischen Medikaments eine solche Wirkung bei mir hat? Meine Ärzte schütteln den Kopf, aber ich merke es doch und denke, dass ich andere Faktoren ausschließen kann. Bei den Kopfschmerzen ist die Sache vielleicht nicht ganz so eindeutig, aber Schlafprobleme kenne ich normalerweise nicht. Außerdem habe ich auch viel Schwindel und Augenprobleme, ich kann mit meiner normalen Lesebrille nicht mehr gut sehen und auch am PC ist es schwierig. Das werde ich natürlich beim Augenarzt abklären lassen, aber komisch ist diese Häufung an Symptomen schon. Anders als früher traten sie ziemlich schnell auf, früher hat das meist eine Zeitlang gedauert, Faustregel 3 Wochen.

Nachdem ich rausgefunden hatte, dass ich sehr lange zwischen zwei Schritten warten muss, dachte ich, dass das Absetzen jetzt bis zum Schluss komplikationslos verläuft. Momentan bin ich sehr belastet, vielleicht hätte ich das berücksichtigen sollen, aber es ging mir vor dem Absetzen sehr gut. Wie auch immer: ich werde versuchen, Geduld und Optimismus zu behalten, es muss ja weitergehen. Aufgeben ist keine Option.

Viele Grüße und einen schönen Sonntag,
Kimeta
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor Kimeta für den Beitrag (Insgesamt 4):
MurmelineOliverMohrmannpadma
- Doxepin zur Migräneprophylaxe seit mindestens 2002 in einer Dosierung von 5-10 mg.
- Absetzen von 10 mg ab dem 28.12.2013. Aktuell seit 23.10.2017: 2,5 mg.
- 06/2018: Verdacht auf Histaminintoleranz nach Blutuntersuchung.

Hintergründe und Absetzverlauf:
► Text zeigen
:schnecke: Mein Thread :schnecke:

LinLina
Team
Beiträge: 6238
Registriert: Montag, 14.09.15, 16:20
Hat sich bedankt: 20563 Mal
Danksagung erhalten: 9509 Mal

Re: Kimeta - Doxepin

Beitrag von LinLina » Sonntag, 09.10.16, 9:37

Liebe Kimeta

:hug:

Ich würde ab jetzt kleinere Schritte machen. Es scheint mir, dein Körper sagt dir, dass das jetzt besser wäre.

von 4 mg auf 3,5 mg ist prozentual gesehen recht viel, das würde ich auch nicht vertragen.

Du könntest mit der Wasserlösemethode auf die 10 % Methode von der letzten Dosis umsteigen, damit passt du ja immer die absolute Reduktionsmenge an, das ist im unteren Bereich oft verträglicher.

Ich denke, wir müssen akzeptieren dass man individuell so empfindlich auf kleine Mengen reagieren auch wenn es frustrierend ist und kein Arzt es glauben mag.

Liebe Grüße
Lina
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor LinLina für den Beitrag (Insgesamt 6):
SunnyroseAnnanasJamieMohrmannLisamariepadma

Im Absetzprozess seit 2014: Lorazepam (Benzo) erfolgreich abgesetzt. Mirtazapin aktuell: 0,001 mg Mein Thread
► Text zeigen
Hinweis:
Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.


padma
Team
Beiträge: 14618
Registriert: Sonntag, 06.01.13, 17:04
Hat sich bedankt: 35782 Mal
Danksagung erhalten: 18950 Mal

Re: Kimeta - Doxepin

Beitrag von padma » Sonntag, 09.10.16, 22:18

liebe Kimeta, :)

es tut mir sehr leid, dass du wieder so heftige Schmerzzustände hast. :hug:
Manchmal traue ich mir selbst nicht - kann es wirklich sein, dass so eine kleine Reduktionsmenge eines an sich nicht so kritischen Medikaments eine solche Wirkung bei mir hat? Meine Ärzte schütteln den Kopf, aber ich merke es doch und denke, dass ich andere Faktoren ausschließen kann.
Ich kenne diese Zweifel auch.
Du kannst dir selbst da trauen, wir sind soviele hier, diie unter kleinsten Reduktionen leiden. Wobei wie Lina :) bereits schrieb, dein Reduktionsschritt nicht so klein war.
ich werde versuchen, Geduld und Optimismus zu behalten, es muss ja weitergehen. Aufgeben ist keine Option.
Genau :D

Auch wir Schnecken werden das Ziel erreichen, :schnecke:
mit lieben Schneckenfühlerchengrüssen
padma
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor padma für den Beitrag (Insgesamt 4):
LinLinaJamieSunnyroseAnnanas
Diagnose: somatoforme Schmerzstörung ,Fibromyalgie
seit 2002 Fluoxetin zur Schmerztherapie

Quasi - Kaltentzug 2012, Wiedereindosierung, schleiche im :schnecke: Tempo aus
Absetzverlauf:
► Text zeigen
1.07.2018: 0,2 mg :schnecke:


Neu: Infos rund um Antidepressiva, Absetzen, Umgang mit Entzug
: https://adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=18&t=15490


Hinweis:
Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.

Kimeta
Beiträge: 683
Registriert: Freitag, 07.09.12, 17:07
Danksagung erhalten: 1211 Mal

Re: Kimeta - Doxepin

Beitrag von Kimeta » Montag, 10.10.16, 19:30

Liebe Lina :schnecke: und liebe padma :schnecke: ,

danke für Euren Trost. Dabei geht es Euch doch soviel schlechter als mir. Aber auch wenn ich ein vergleichsweise normales Leben führen kann, hadere ich doch manchmal mit dem Schicksal. Ich sehe natürlich nur die um mich rum, die überhaupt keine Einschränkungen haben :cry: .

Ich bin sehr glimpflich davon gekommen. Samstag habe ich hochdosiert, Sonntag Mittag war alles viel besser und heute schon fast wie immer. Ich habe normal geschlafen und keine Kopfschmerzen, auch der Schwindel (hatte ich glaube ich nicht erwähnt) ist deutlich weniger geworden.

Ich bin wirklich überrascht. Ja, 0,5 mg von 4 mg ist prozentual viel, aber es ist nur 5% der Ausgangsdosis. Ich habe ja schon vor zwei Jahren die Größe des Absetzschrittes von 10% auf 5% verkleinert und außerdem den Abstand zwischen zwei Absetzschritten auf 10 Wochen(!!) erhöht, letzteres schien mir auch zunächst die Lösung aller Probleme. In den letzten Monaten ist außerdem die Migräne erkennbar zurückgegangen (von 8-10 pro Monat auf 6-8). Wieso jetzt auf einmal sowas????

10% von 4 mg wären nicht soviel weniger... aber ich will nicht feilschen :wink: , es geht schließlich um mein Befinden.

Auf jeden Fall warte ich jetzt erstmal ab und entscheide dann, wie ich weitermache. Ob ich es nochmal riskiere oder auf Nummer sicher gehe und die Schritte erneut verkleinere. Zwischenzeitlich befasse ich mich mal mit Spritzen und Dreisatz :shock: .

Viele Grüße und einen schönen Abend,
Kimeta
:schnecke: :schnecke: :schnecke: :schnecke: :schnecke:
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor Kimeta für den Beitrag (Insgesamt 3):
AnnanasSunnyrosepadma
- Doxepin zur Migräneprophylaxe seit mindestens 2002 in einer Dosierung von 5-10 mg.
- Absetzen von 10 mg ab dem 28.12.2013. Aktuell seit 23.10.2017: 2,5 mg.
- 06/2018: Verdacht auf Histaminintoleranz nach Blutuntersuchung.

Hintergründe und Absetzverlauf:
► Text zeigen
:schnecke: Mein Thread :schnecke:

LinLina
Team
Beiträge: 6238
Registriert: Montag, 14.09.15, 16:20
Hat sich bedankt: 20563 Mal
Danksagung erhalten: 9509 Mal

Re: Kimeta - Doxepin

Beitrag von LinLina » Montag, 10.10.16, 19:56

Liebe Kimeta :-)

Spritzen und Dreisatz ist nicht so schlimm wie es klingt, ich mache es inzwischen fast im Schlaf. Erst wollte ich mich auch drum drücken, aber dann musste ich doch kleinere Schritte machen.

0,5 mg von 4 mg sind 12,5 % - das kann bei mir schon den Unterschied ausmachen, bei 10 % komme ich noch halbwegs zureche, ab 12 % wird es extrem schwer. Ich spüre wirklich den Unterschied von 1% mehr oder weniger bei der Reduktion. Ich weiß, schwer zu glauben, aber nützt ja nix - muss man so nehmen wie es ist und das beste draus machen, in meinem Fall eben nicht mehr Reduzieren als ich ertragen kann, auch nicht um 1 %.

Man muss es ausprobieren, jeder reagiert ja etwas anders.
In den letzten Monaten ist außerdem die Migräne erkennbar zurückgegangen (von 8-10 pro Monat auf 6-8). Wieso jetzt auf einmal sowas????
Ich denke, manchmal gibt es auch keine sichtbaren Gründe, vielleicht hat sich etwas in deinem Körper verändert, es ist ja so komplex dieses Zusammenspiel innerer und äußerer Faktoren.

Ich wünsch dir dass die Besserung anhält bzw. wieder kommt und bleibt

Liebe Grüße
Lina
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor LinLina für den Beitrag (Insgesamt 2):
Sunnyrosepadma

Im Absetzprozess seit 2014: Lorazepam (Benzo) erfolgreich abgesetzt. Mirtazapin aktuell: 0,001 mg Mein Thread
► Text zeigen
Hinweis:
Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.


Emilia
Beiträge: 248
Registriert: Sonntag, 11.03.12, 17:07
Danksagung erhalten: 183 Mal

Re: Kimeta - Doxepin

Beitrag von Emilia » Dienstag, 11.10.16, 11:37

Liebe Kimeta, :hug:

ich bin sehr froh, dass du jetzt nach dem Zurückgehen auf die höhere Dosis so schnell wieder Linderung erfahren hast. Es ist gut, dass du wieder hoch dosiert hast, sich quälen bringt nichts und du hast wirklich lange genug damit gewartet. Wenn du diese Auswirkung verspürst durch ein zu viel an Reduktion, dann ist das so - und du tust sehr gut daran, auf deinen Körper zu hören , darauf zu achten. Außerdem ist es auch gut vorstellbar für mich, dass auch kleine Mengen vom Doxepin, die plötzlich nicht mehr am Rezeptor vorhanden sind, eine Auswirkung haben - irgendwo ist eine Grenze von dem erreicht, was der Körper wegstecken kann. Das ist logisch!
Ich würde dir gerne den Meistertitel :party2: im sich nicht unterkriegen lassen und in Geduld haben verleihen; du schreibst über solch frustierende und einschränkende Absetzsymptome bei deiner so langsamen unendlich geduldigen Reduktion und schreibst am Schluss, dass du nicht aufgibst! Das finde ich sooo bewundernswert, ich weiß nicht, ob ich das geschafft hätte. Ich bewundere alle vom Schneckenclub und würde auch euch allen gerne den Meistertitel :party2: verleihen.
Ja, und noch behutsamer Runterdosieren würde ich dir auch anraten. Ja erstmal eine ausreichende Zeit der Stabilisierung ist jetzt angesagt - wie lange bleibst du jetzt auf 4mg?

Alles Gute, bleib stabil , werde noch stabiler und lass alles möglichst ruhig angehen! :group:
Herzliche Grüße, Emilia
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor Emilia für den Beitrag (Insgesamt 4):
LinLinaSunnyroseAnnanaspadma
Diagnose: Migräne, Doxepin als Migräneprophylaxe
Juni 2010 Beginn mit Doxepin 25mg 4 Monate >> kurzfristig auf maximal Doxepin 50mg erhöht (wegen fehlender Wirksamkeit) >> ab März 2011 Doxepin 35mg 8 Monate >> ab November 2011 langsames Absetzen wegen fehlender Wirksamkeit geplant:
Doxepin 30mg 3 Wochen >> Doxepin 25mg 6 Wochen >> Doxepin 20mg 4 Wochen >> Doxepin 15mg 16 Tage >> Doxepin 10mg 12 Tage, dann Doxepin 10mg ganz abgesetzt, um eine neue Migräneprophylaxe mit anderem Prärarat zu beginnen, einige Tage nachdem Absetzen traten zunehmend ausgeprägte körperliche und psychische Absetzsymptome auf. Zu diesem Zeitpunkt erkannte ich die Absetzproblematik bei mir. 13 Tage war ich insgesamt ohne Doxepin, habe es dann wieder langsam eindosiert ab Mitte März 2012:
Doxepin 5mg 1Tag >>Doxepin 7,5mg 7 Tage >> Doxepin 9mg 7 Wochen >> Doxepin 8mg 4 Wochen >> Doxepin 7,5mg 5 Wochen >> Doxepin 7mg 6 Wochen >> Doxepin 6mg 5 Wochen >> Doxepin 5mg 4 Wochen >> 4mg 4 Wochen >> 3,5mg 2 Wochen >> 3mg 4 Wochen >> 2mg für 6 Wochen >> 1mg für 2 Monate >> 0,5mg ab Mitte April 2013>> ganz abgesetzt Ende Mai 2013 - juhu ich bin bei 0 !

Kimeta
Beiträge: 683
Registriert: Freitag, 07.09.12, 17:07
Danksagung erhalten: 1211 Mal

Re: Kimeta - Doxepin

Beitrag von Kimeta » Samstag, 22.10.16, 20:20

Guten Abend,

ich habe ein Diagramm zu meinem Absetzverlauf erstellt.

Viele Grüße,
Kimeta
Dateianhänge
Absetzverlauf.png
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor Kimeta für den Beitrag:
padma
- Doxepin zur Migräneprophylaxe seit mindestens 2002 in einer Dosierung von 5-10 mg.
- Absetzen von 10 mg ab dem 28.12.2013. Aktuell seit 23.10.2017: 2,5 mg.
- 06/2018: Verdacht auf Histaminintoleranz nach Blutuntersuchung.

Hintergründe und Absetzverlauf:
► Text zeigen
:schnecke: Mein Thread :schnecke:

LinLina
Team
Beiträge: 6238
Registriert: Montag, 14.09.15, 16:20
Hat sich bedankt: 20563 Mal
Danksagung erhalten: 9509 Mal

Re: Kimeta - Doxepin

Beitrag von LinLina » Samstag, 22.10.16, 20:30

Liebe Kimeta,

das ist sehr interessant :-) deine Kurve verläuft fast linear, da finde ich es nicht verwunderlich, wenn du jetzt an den Punkt kommst wo dir dein Körper sagt "mach mal langsamer".

Was ich auch spannend finde, du musstest dreimal dann wieder aufdosieren wenn du versucht hast schneller vorzugehen (die Kurve senkt sich langsam nach unten vor dem Aufdosierungsschritt).

Liebe Grüße
Lina
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor LinLina für den Beitrag (Insgesamt 2):
padmaAnnanas

Im Absetzprozess seit 2014: Lorazepam (Benzo) erfolgreich abgesetzt. Mirtazapin aktuell: 0,001 mg Mein Thread
► Text zeigen
Hinweis:
Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.


Kimeta
Beiträge: 683
Registriert: Freitag, 07.09.12, 17:07
Danksagung erhalten: 1211 Mal

Re: Kimeta - Doxepin

Beitrag von Kimeta » Sonntag, 30.10.16, 12:25

Liebe Lina,

ich habe nach einem missglückten Absetzversuch über ein halbes Jahr gewartet, bis ich wieder angefangen habe. Anfangs habe ich es nach der "10% alle 4-6 Wochen"-Regel probiert, dann den Absetzschritt auf 5% verringert, dann die Zeit zwischen zwei Absetzschritten auf 10 Wochen erhöht. Das hat dann 5x funktioniert.

Jetzt habe ich mich damit abgefunden, dass ich ev. noch langsamer machen muss. Ich weiß aber noch nicht 100%ig, ob ich den letzten Schritt nochmal probiere (der Schritt auf 7 mg hat auch erst im dritten Anlauf geklappt) oder die Schritte verkleinere. Vermutlich letzteres, denn drei Wiederholungen sind sicher länger und mit mehr Leid verbunden als wenn ich vorsichtiger vorgehe. Außerdem: bislang hatten die Empfehlungen des Forums leider immer Recht :wink:.

Viele Grüße,
Kimeta
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor Kimeta für den Beitrag (Insgesamt 3):
AnnanasMurmelinepadma
- Doxepin zur Migräneprophylaxe seit mindestens 2002 in einer Dosierung von 5-10 mg.
- Absetzen von 10 mg ab dem 28.12.2013. Aktuell seit 23.10.2017: 2,5 mg.
- 06/2018: Verdacht auf Histaminintoleranz nach Blutuntersuchung.

Hintergründe und Absetzverlauf:
► Text zeigen
:schnecke: Mein Thread :schnecke:

Kimeta
Beiträge: 683
Registriert: Freitag, 07.09.12, 17:07
Danksagung erhalten: 1211 Mal

Re: Kimeta - Doxepin

Beitrag von Kimeta » Freitag, 18.11.16, 18:22

Guten Abend!

Ich habe mich entschieden, kleinere Schritte zu machen und bin jetzt stolze Besitzerin zweier Spritzen, einer mit 50 ml, einer mit 5 ml. Damit übe ich schon mal, aber vorerst möchte ich nicht reduzieren, ich bin nach einer Phase mit wenig Kopfschmerzen momentan wieder schlecht dran (aber das sind ganz viele in meinem Umfeld ebenfalls, bestimmt das Wetter) und auch psychisch momentan nicht so richtig stabil. Ich warte also noch ein bisschen, mindestens bis Ende November.

Euch allen ein schönes Wochenende und viele Grüße,
Kimeta
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor Kimeta für den Beitrag:
LinLina
- Doxepin zur Migräneprophylaxe seit mindestens 2002 in einer Dosierung von 5-10 mg.
- Absetzen von 10 mg ab dem 28.12.2013. Aktuell seit 23.10.2017: 2,5 mg.
- 06/2018: Verdacht auf Histaminintoleranz nach Blutuntersuchung.

Hintergründe und Absetzverlauf:
► Text zeigen
:schnecke: Mein Thread :schnecke:

Kimeta
Beiträge: 683
Registriert: Freitag, 07.09.12, 17:07

Re: Kimeta - Doxepin

Beitrag von Kimeta » Montag, 26.12.16, 9:15

Guten Morgen,

da es mir trotz des verkleinerten Absetzschrittes nicht gut geht, habe ich gestern leicht hochdosiert.

Mein eigentliches Ziel dieser Maßnahme war es aber, sicher zu sein, dass meine tägliche Dosis einigermaßen gleich ist. Bislang hatte ich immer die ganze Dosis in Wasser gegeben und dann 10% rausgezogen. Außer Umrühren hatte ich dabei keine Möglichkeit, die Tropfen gleichmäßig zu verteilen und das hat mich immer verunsichert. Deshalb habe ich jetzt 3,5 mg Tropfen "ganz normal" eingenommen und dann nochmal einen Tropfen Aponal in Wasser gegeben und mit der Spritzenmethode hoffentlich halbiert. D.h. dass eventuelle Schwankungen hoffentlich geringer sind und sich nicht so stark auswirken.

Ich wünsche Euch allen noch einen schönen zweiten Weihnachtstag!

Viele Grüße
Kimeta
- Doxepin zur Migräneprophylaxe seit mindestens 2002 in einer Dosierung von 5-10 mg.
- Absetzen von 10 mg ab dem 28.12.2013. Aktuell seit 23.10.2017: 2,5 mg.
- 06/2018: Verdacht auf Histaminintoleranz nach Blutuntersuchung.

Hintergründe und Absetzverlauf:
► Text zeigen
:schnecke: Mein Thread :schnecke:

Murmeline
Team
Beiträge: 12672
Registriert: Sonntag, 11.01.15, 13:50
Hat sich bedankt: 14252 Mal
Danksagung erhalten: 12706 Mal

Re: Kimeta - Doxepin

Beitrag von Murmeline » Montag, 26.12.16, 22:54

Hallo Kimeta,

Ich finde es vernünftig, dass du dir eine Methode suchst, bei der Du dich sicherer fühlst und finde die Lösung, nur einen Teil der Tropfen über die Wasselösemethode zu zu verkleinern und Einzug nehmen, da passend. Wenn du magst, recherchiere im Internet doch mal Milchschäumer Stab. Mak hat sowas damals benutzt, um alles ordentlich durchzumischen, vielleicht wäre das ja auch etwas für dich.

Ich hoffe, durch die kleine Dosiserhöhung geht es dir erst einmal wieder besser. Danke für deine Feiertagswünsche, Dir einen guten Start in das neue Jahr.

Grüße, Murmeline
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor Murmeline für den Beitrag:
LinLina
Erfahrung mit Psychopharmaka (Citalopram, langjährig Venlafaxin und kurzzeitig Quetiapin), seit Sommer 2012 abgesetzt
Hinweis: Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.

Dein Behandler nimmt Absetzproblematik nicht ernst? Das geht anderen auch so, siehe hier
Einer Deiner Ärzte erkennt Probleme mit Psychopharmaka an? Dann berichte doch hier

carlotta
Beiträge: 2782
Registriert: Dienstag, 17.04.12, 16:10
Hat sich bedankt: 6203 Mal
Danksagung erhalten: 6054 Mal

Re: Kimeta - Doxepin

Beitrag von carlotta » Dienstag, 27.12.16, 13:09

Liebe Kimeta,

vielleicht ist es interessant für Dich, wenn ich Dir sage, dass ich beim Trimipramin (auch ein TZA) in dem Bereich, in dem Du gerade reduzierst (zwischen 3 und 4 mg) maximal jeweils Reduktionen von 0,25 mg (evtl. sogar weniger) tolerieren konnte. Das geht mittlerweile in einem noch niedrigeren Dosisbereich bei mir auch nicht mehr, ich muss die Schritte immer mehr verkleinern, je weiter ich dosismäßig herunterkomme.

Liebe Grüße :group:
Carlotta
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor carlotta für den Beitrag:
padma
"For the illicit drugs, we call this process addiction. For the prescribed medications, we call this process therapeutic." (Robert Whitaker)


"We need to stop harming each other in the false name of medicine."(Monica Cassani)

Kimeta
Beiträge: 683
Registriert: Freitag, 07.09.12, 17:07

Re: Kimeta - Doxepin

Beitrag von Kimeta » Dienstag, 27.12.16, 17:48

Liebe Murmeline,

gute Idee, danke, einen solchen Milchaufschäumer habe ich sogar!

Liebe Carlotta,

danke für Deine Nachricht, die hat mich tatsächlich sehr getröstet, weil ich immer wieder Phasen habe, in denen ich mich frage, ob das alles wirklich sein kann?? Ein TZA in so niedriger Dosierung, und dann solche Probleme beim Ausschleichen?

Ich habe keinen Thread von Dir gefunden, hast Du einen?

Viele Grüße,
Kimeta
- Doxepin zur Migräneprophylaxe seit mindestens 2002 in einer Dosierung von 5-10 mg.
- Absetzen von 10 mg ab dem 28.12.2013. Aktuell seit 23.10.2017: 2,5 mg.
- 06/2018: Verdacht auf Histaminintoleranz nach Blutuntersuchung.

Hintergründe und Absetzverlauf:
► Text zeigen
:schnecke: Mein Thread :schnecke:

Emilia
Beiträge: 248
Registriert: Sonntag, 11.03.12, 17:07
Danksagung erhalten: 183 Mal

Re: Kimeta - Doxepin

Beitrag von Emilia » Mittwoch, 28.12.16, 11:20

Liebe Kimeta,

Es ist schon vernünftig, dass du wieder etwas höher dosierst wenn es dir absetzmäßig schlechter geht. Was nützt da eine Theorie, die ein schlechtes Gefühl macht. Es ist wie es ist und du reagierst darauf. Ich bin voller Bewunderung für deine Geduld. Ich bin auch voller Dankbarkeit, dass ich das Absetzen hinter mir habe, und du schaffst das auch!
Zu dem Verdünnen kann ich nichts sagen, da ich zuletzt nur mit den Aponaltropfen abgesetzt hatte. Wie du das bei Ronja im Thread beschrieben hast, das klingt auf jeden Fall sehr perfekt- wie kann man das noch toppen ?
Ich wünsche dir ganz viel Gutes, dass das Absetzen gut bei dir weitergeht!
Herzliche Grüße von Emilia
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor Emilia für den Beitrag:
carlotta
Diagnose: Migräne, Doxepin als Migräneprophylaxe
Juni 2010 Beginn mit Doxepin 25mg 4 Monate >> kurzfristig auf maximal Doxepin 50mg erhöht (wegen fehlender Wirksamkeit) >> ab März 2011 Doxepin 35mg 8 Monate >> ab November 2011 langsames Absetzen wegen fehlender Wirksamkeit geplant:
Doxepin 30mg 3 Wochen >> Doxepin 25mg 6 Wochen >> Doxepin 20mg 4 Wochen >> Doxepin 15mg 16 Tage >> Doxepin 10mg 12 Tage, dann Doxepin 10mg ganz abgesetzt, um eine neue Migräneprophylaxe mit anderem Prärarat zu beginnen, einige Tage nachdem Absetzen traten zunehmend ausgeprägte körperliche und psychische Absetzsymptome auf. Zu diesem Zeitpunkt erkannte ich die Absetzproblematik bei mir. 13 Tage war ich insgesamt ohne Doxepin, habe es dann wieder langsam eindosiert ab Mitte März 2012:
Doxepin 5mg 1Tag >>Doxepin 7,5mg 7 Tage >> Doxepin 9mg 7 Wochen >> Doxepin 8mg 4 Wochen >> Doxepin 7,5mg 5 Wochen >> Doxepin 7mg 6 Wochen >> Doxepin 6mg 5 Wochen >> Doxepin 5mg 4 Wochen >> 4mg 4 Wochen >> 3,5mg 2 Wochen >> 3mg 4 Wochen >> 2mg für 6 Wochen >> 1mg für 2 Monate >> 0,5mg ab Mitte April 2013>> ganz abgesetzt Ende Mai 2013 - juhu ich bin bei 0 !

Antworten