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Antidepressiva absetzen - Erfolgsgeschichten Sammelthread

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Re: AD abgesetzt und wieder GESUND - Sammelthread

Beitrag von Murmeline » Donnerstag, 18.01.18, 12:19

Timi88 hat geschrieben:
Donnerstag, 18.01.18, 10:49
Liebe Leute,

es gibt wirklich gute Nachrichten!
Es gibt tatsächlich ein Ende nach dem Entzug! Ich bin zwar noch nicht 100% fit , aber zu fast 85%. Es hat sich sehr viel normalisiert und auch sehr verbessert. Den größten Erfolg habe ich verzeichnet, als ich aufgehört habe überhaupt noch eine Mini mini mini Dosis zu nehmen. Mir hat sehr Baylissas Seite geholfen und ihre Kraft die ich dadurch wieder bekommen habe.

Bitte vergesst nicht, dass unser Körper wundervolle Selbstheilungskräfte besitzt und auch wenn die Symptome einen wirklich ärgern, es gehört zum HEILUNGSprozess dazu. So wie es tausende vor uns geschafft haben, so werden wir auch heilen....HEILEN und STOLZ sein auf das was wir geschafft haben!!

Bis bald,
LG Timi
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Re: AD abgesetzt und wieder GESUND - Sammelthread

Beitrag von padma » Montag, 05.02.18, 19:28

Dave hat Mirtazapin nach einer Kurzzeiteinnahme erfolgreich abgesetzt :party2:
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Re: AD abgesetzt und wieder GESUND - Sammelthread

Beitrag von Katharina » Montag, 05.02.18, 22:28

Hallo !

Gott sei Dank und: BRAVO !

Genieße die Freiheit,
herzlich

Katharina
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Re: AD abgesetzt und wieder GESUND - Sammelthread

Beitrag von padma » Freitag, 09.02.18, 19:11

ein mutmachender Bericht von Sinua :) über ihre Fortschritte im zweiten Jahr nach 0
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Re: AD abgesetzt und wieder GESUND - Sammelthread

Beitrag von LinLina » Dienstag, 20.02.18, 11:48

 ! Nachricht von: LinLina
Die Diskussion über den AD abgesetzt und wieder gesund Thread wurde abgetrennt, bitte bei Bedarf dort weiter schreiben

Im Absetzprozess seit 2014: Lorazepam (Benzo) erfolgreich abgesetzt. Mirtazapin aktuell: 0,004 mg Mein Thread
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Re: AD abgesetzt und wieder GESUND - Sammelthread

Beitrag von padma » Mittwoch, 21.02.18, 19:01

Finchen :) hat erfolgreich Venlafaxin abgesetzt

Hallihallo ihr Lieben,

nach längerer Abstinenz melde ich mich mal wieder - und zwar mit GUTEN Neuigkeiten!

Seit 2 Monaten bin ich komplett frei von Venlafaxin!
Zunächst hatte ich wie geplant um jeweils 1 Kügelchen reduziert, gegen Ende dann verlor ich die Geduld :D
und habe jeweils 2 Kügelchen entfernt.

Es war relativ problemlos *toi toi toi*

Aktuell kämpfe ich noch mit Schlafproblemen (dazu eröffne ich ggf einen eigenen Thread :? )
Zusätzlich immer noch mit Migräne (hier wurde meine Hoffnung auf drastische Besserung nach Absetzen von Venlafaxin leider zunichte gemacht)

Aber es gab keine krassen Suizidgedanken, kein totaler Absturz in die Depression o.ä.

Ich hätte nie gedacht, dass ich von dem Dreckszeug nochmal los komme.
viewtopic.php?p=231961#p231961
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Re: AD abgesetzt und wieder GESUND - Sammelthread

Beitrag von Katharina » Mittwoch, 21.02.18, 22:55

Liebes Finchen !

Juchhu das feiere ich jetzt mit einem kräftigen Schluck Wasser. :pillowtalk:
Glückwunsch!!
Ad ade' :haha:
Farmaindustria CIAO !! :haha:

Schön, dass Du es in der Vergangenheit versiegeln kannst.
Prima!
Mach etwas Schönes, setzt Die ein Zeichen, ein neues Tuch der Frühling kommt, zumindest ist es hell und zwar lange.

Daumen hoch!

Liebe Grüsse und :party2:

Katharina :party2: :bettzeit: :party2:
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Re: AD abgesetzt und wieder GESUND - Sammelthread

Beitrag von Murmeline » Donnerstag, 22.02.18, 16:47

Update von Kessi


Hallo liebe Foris, hier mal wieder kleines update wen es interessiert: 5 Monate auf 0 und mir geht es prächtig! Seit Anfang Januar Ernährung umgestellt und mache 1 x Woche Sport. Derzeit 8 KG weniger und bin voller Energie! Sämtliche Beschwerden/Symptome sind komplett weg. Auch keine Schwankungen im Befinden/Psyche oder Körper.
Ich freue mich jeden Tag über diese Normalität.
Für euch da draußen, die ihr noch kämpft: Es wird wieder. Alles Gute wünscht Kessi
viewtopic.php?p=232473#p232473

Als ich in der Psychiatrie war und dieser Medikamentenwahnsinn begann, da wollte ich auch nur noch sterben - so unaushaltbar waren diese Zustände, die ich von den Medis bekam. Ich habe meine Familie angefleht, mich zu töten. ..
Daher kann ich alles nachvollziehen.
Aber ich habe es geschafft, alles Gift weniger und weniger werden zu lassen und - nach einem "Fehlstart" beim Eindosieren - gaaanz langsam abzusetzen. Es ging mir oftmals auch entsetzlich und ich habe gedacht, ich muss eine schwere Krankheit haben.
Jedoch wirklich ALLES Absetzsymptome und jetzt seit Monaten vollkommen weg!!
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Re: AD abgesetzt und wieder GESUND - Sammelthread

Beitrag von Katharina » Donnerstag, 22.02.18, 17:11

Liebe Kessi ! :hug:

Vielen Dank für das Kraft-kilopaket, ich geh sofort guten Mutes meine Wäsche aufhängen.
Wie prima, das Du geschrieben hast. -

Alles Liebe, geniesse ! :party2:

Katharina :party2:
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Re: AD abgesetzt und wieder GESUND - Sammelthread

Beitrag von padma » Freitag, 23.02.18, 19:22

Luce :) hat das Absetzen von Paroxetin geschafft :D
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Re: AD abgesetzt und wieder GESUND - Sammelthread

Beitrag von Flummi » Montag, 26.02.18, 13:02

Hallo,
ich bin jetzt ein halbes Jahr ohne Citalopram, weiß aber nicht, ob das hier in diese Kategorie gehört, da ich es einfach abgesetzt hab. Rückschläge hatte ich nicht.

Auf jeden Fall allen alles Gute beim Reduzieren!

Liebe Grüße,
Claudia
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Re: AD abgesetzt und wieder GESUND - Sammelthread

Beitrag von Eva » Montag, 26.02.18, 13:05

Hallo Claudia,

Oliver meinte in der Benzo-Diskussion, jeder persönliche Erfolg gehöre in diese Sammel-Threads hinein - also mit Sicherheit auch Deiner.

Schön, dass Du das so reibungslos geschafft hast; ist ja gerade beim Kaltabsetzen alles andere als selbstverständlich! :whistle: 8-)

LG Eva
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Re: Antidepressiva absetzen - Erfolgsgeschichten Sammelthread

Beitrag von Murmeline » Donnerstag, 15.03.18, 6:19

 ! Nachricht von: Murmeline
Die Überschrift des Thread wurde aktualisiert und vereinheitlicht mit den Erfolgsgeschichten bei den Benzodiazepinen und bei den Neuroleptika.
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Re: Antidepressiva absetzen - Erfolgsgeschichten Sammelthread

Beitrag von Katharina » Sonntag, 18.03.18, 10:29

Hallo liebe Forum Teilnehmer !

bitte löscht
wenn ihr meint dass es nicht passt

ich finde es persönlich wichtig
ich reduziere noch -

und dennoch beginnt für mich seit einem Monat vielleicht
der Schlaf in einer neuen Qualität statt zufinden

in der letzten Nacht in einem solchen Ausmaße dass ich heute vormittag
den Schlaf unterbrechen musste

Da ich das; was im Schlaf dann wieder gesund passiert
-gesund für mich -
gesund wie es immer in meinem Leben ohne Medikamente war
der Traum

das Träumen war mir zu viel zu anstrengend dass ich beschlossen habe auf zuhören zu

ich habe neun Stunden in einem Stück geschlafen
Ich bin tot müde von dem neuen Schlaf

das hat es auch nicht gegeben in den vergangenen Jahren

nichts dramatisches
ich fühle mich nicht schlecht
ich fühle mich nicht depressiv
ich bin nicht niedergeschlagen
dadurch

ich bin über lebendig

ich kann nicht beurteilen ob die Helligkeit da draußen
Sonnenschein auf Schnee

die Sonne scheint nicht in meinem Schlafzimmerfenster das tut sie im Sommer ab 15 Uhr

ich weiß nicht ob ich lichtempfindlich geworden bin übermäßig

oder aber ob ich kein Licht mehr empfinden konnte
normal für mich
so wie einst unter und mit all den Psychofarmaka

ich lege mich natürlich wieder hin

sonst würde ich diesen Tag gar nicht aushalten weil alles so lebendig ist

und dann jage ich innerlich hoch mit all diesen neuen Empfindungen und könnte in alle Richtungen zugleich springen
dieses tun
viele Ideen
alles mögliche

das ist erstens nicht möglich

zweitens bin ich dadurch
dass ich eben noch am reduzieren bin

und Gott sei Dank noch am reduzieren bin

wäre ich jetzt ruckartig auf 0
würde ich explodieren

müsste ich kalt entziehen
würde ich in einer Art Schonraum ohne jegliche Reize mich aufhalten

So war es damals nach dem stationären Kaltentzug

ich hatte alle Wände frei

ich müsste mir
wenn ich zu Hause sein könnte
einen Raum so einrichten dass keine Reize vorhanden sind

ich bräuchte jemanden der mich definitiv versorgt
weil ich auch die Reize von draußen nicht unterbringen könnte

nicht weil sie nicht belasten negativ

Positiv!
Da ich mir vorkomme
wie jemand
um es kurz zu halten und deutlich zu sagen

der überhaupt keine Farben
keine Formen und so weiter in den ganzen vergangenen Jahren erlebt hat

in diesem Sinne kann ich sagen ich schreibe jetzt zwar hier

wo von denen geschrieben wird
nach0
ihre Befindlichkeit

ich bin froh dass ich nicht
auf Null bin

wäre ich jetzt ad-hoc auf Null
ich wüsste ich nicht wohin mit mir

und all dem neuen erleben

sei es tags
sei es nachts und das ist für mich so anstrengend

es ist eine extreme positive Bezeichnung dessen, was mir gerade geschieht

wenn man durch eine Psychopharmaka Reduzierung hindurch geht


einen schönen Sonntag

Katharina
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Re: Antidepressiva absetzen - Erfolgsgeschichten Sammelthread

Beitrag von Timi88 » Dienstag, 20.03.18, 16:01

Hallo zusammen,

gerne möchte ich wieder einmal ein Update zu meinem Wohlbefinden geben.
Nun sind fast 2 Monate nach meinem letzten Post vergangen und ich kann wieder sehr viel positives berichten. Ich kann mittlerweile sagen, dass die Fenster immer mehr siegen. Montags ist ein komischer Tag und ich verspüre oft am Montag bzw. Wochenende noch Wellen (Kopfschmerzen, Schwindel ABER keine Unruhe und keine Ängste). Ich bin mir ganz sicher, dass es daran liegt, dass mein Schlaf-Wach Rhythmus gestört wird und mein ZNS dann ein wenig zu kämpfen hat...heute am Dienstag geht es mir wieder viel viel besser...

Es lohnt sich dran zu bleiben und für alle die sich (wie ich vor kurzer Zeit) in einer hoffnungslosen Phase befinden...Die Sonne wird scheinen und dich wärmen! Nur brauchst nur Geduld und Kraft. TU das was DIR gut tut und verzweifel nicht an deinen Katastrophenphantasien...die Ängste sind konstruiert und nicht real!

Lieben Gruß,
Euer Timi
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Februar 2017 - Ende Mai 2017 = 7,5 mg Mirtazapin aufgrund Ängste und Schlaflosigkeit (Diagnose Burnout)
Juni 2017= 0 mg (kalt abgesetzt, laut Psychiater können kleine Dosen abgesetzt werden)
Nach 2 Wochen haben sich dann Absetzsymptome eingeschlichen (Schwindel, Benommenheit, Ängste vor allem Panikattacken, Kopfschmerzen, Schlaflosigkeit)
08.07.2017 - 24.08.2017 = mehrere Dosisschwankungen teilweise bis zu 15mg (wegen Paradoxer Wirkung vor allem Benommenheit und PA sowie starke Ängste , deshalb wieder ausgeschlichen - je niedriger ich gegangen bin, desto besser ging es mir) am Ende bei 0,003 mg ausgeschlichen

seit 25.08.2017 bei 0 mg = daraufhin erneut Schwindel, Kopfschmerzen, Benommenheit, Ängste (vor allem morgens), Schlaf ist einigermaßen besser geworden

16.09.2017= 0,006mg
20.11.2017= 0,006mg (Welle mit Unruhe und Schwindel, Schlaf fast normalisiert...Erfolg durch Kurkuma und Omega 3)
11.12.2017=0,006mg (Welle/Fenster)
24.12.2017=0,0000000mg :fly:
18:01.2018= Weniger Wellen, mehr Fenster: Super tiefer Schlaf, weniger bis gar keine Kopfschmerzen, Schwindel nur bei Stress und Müdigkeit, gute Konzentrationsfähigkeit, keine Ängste, keine nervosität, ein wenig erschöpft (ES WIRD BESSER)
20.03.= Nun sind es fast 3 Monate nach NULL und ich fühle mich wunderbar...Wellen seltener und nur an Wochenenden...Ablenkung hilft...ich werde wieder :sports:
19.04.2018= 4 Monate nach Null...kaum spürbare Wellen, nur noch bei wenig Schlaf und Stress...aber Wellen sehr minimal und aushaltbar... :D
18.05.2018= Ich hatte vor 2 Wochen eine Leistenbruch-OP und hatte eine Vollnarkose (Propofol) erhalten...kleiner Rückfall...aber es geht wieder vorwärts...
20.06.2018=Psyche in Ordnung, kaum Beschwerden ABER weiterhin hin und wieder Schwindel und Kopfrausch...an einer HIT liegen.

Jamie
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Re: Antidepressiva absetzen - Erfolgsgeschichten Sammelthread

Beitrag von Jamie » Donnerstag, 22.03.18, 10:23

Ein mutmachender Bericht von Bittchen :)

viewtopic.php?f=51&p=237374#p237374
Hallo ihr Lieben,

im Januar 2017 habe ich Es -Citalopram ausgeschlichen.
In 4 Monate von 20 mg auf 0 , das war viel zu schnell,nachdem ich viele Jahre immer wieder Ads geschluckt habe.
Aber ich hatte Glück.

Es ging mir viele Monate sehr schlecht,aber jetzt spüre ich doch eine große Erleichterung.
Seit ein paar Wochen, geht es mir bei meinen äußeren Umständen entsprechend ,gut.
Da kann ich nur hoffen,dass es nicht nur ein Fenster ist .
Ich habe eine neue Therapeutin gefunden und hoffe in einer erneuten depressiven Krise eine kompetente Begleitung zu haben.
Im Moment genieße ich den ganz normalen Alltag.

Dass ich den wieder bewältigen kann,ohne sehr viel Zwang ausüben zu müssen.
Das hätte ich nicht so schnell erwartet.
Dass meine sehr lange bestehende depressive Störung geheilt ist,wage ich nicht zu hoffen.
Heute bin ich überzeugt,dass die lange Zeit, immer wieder erneute Einnahme von Medikamenten, die Chronifizierung ausgelöst hat.
Ich will euch einen Bericht senden,um hier etwas Hoffnung zu geben.
Es geht immer vorbei,wir wissen nur nicht wann.


Ich weiß allerdings auch,dass ich nicht so belastbar bin.
Immer werde ich auf mich achten müssen ,um mich nicht zu überfordern.
Das habe ich viel zu spät gelernt.
Heute bin ich älter, aber in jüngeren Jahren fiel es mir schon schwer,zu akzeptieren krank zu sein.
Eine depressive Störung sieht man von Außen nur selten und die Stigmatisierung machte mir noch zusätzlich zu schaffen.
Ohne Ads kann ich wieder fühlen,das ist nicht immer schön,weil auch die schlechten Gefühle ohne Dämpfung ausgehalten werden müssen.
Aber das ist auch richtig so und gehört zum Leben.

Alles erdenklich Gute wünsche ich jedem der hier schreibt und liest.
Liebe Grüße
Brigitte
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Re: Antidepressiva absetzen - Erfolgsgeschichten Sammelthread

Beitrag von Mole25 » Sonntag, 25.03.18, 21:02

Hi Brigitte und Timi,

Ihr habt meinen heutigen Sonntag - soooooo schön gemacht. Es ist es so schön, Erfolgsgeschichten zu lesen. Es gibt mir mut, weiter zu machen.

LG Mole
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:whistle: :whistle: Nov/ Dez 2016 Panikattacken
11.2016 - 12.2017 15,00 mg Citalopram
Starke Nebenwirkungen: Halluzination, Durchfall, mehr Unruhe
Langsames Absetzen Citalopram.
Psychologin will mich nicht weiter behandeln
Feb 2017: 10,00 mg Citalopram
Anfang März 2017: 9,00 mg Citalopram
Ende März 2017: 8,00 mg Citalopram / Starke Entzugssymptome, aber 4 Tage ohne Beschwerden
01.04.2017: 7,50 mg Citalopram / weiterhin starke Entzugssymptome
30.04.2017: 7,00 mg Citalopram / weiterhin teilweise starke Entzugssysmptome
inkl. Nackenschmerzen / Herzstechen
20.06.17: 3,50 mg Citalopram
01.07.17 3,00 mg Citalopram
05.07.17 2,50 mg Citalopram
14.07.17 2,00 mg Citalopram
03.09.17 0 Citalopram / diverse Entzugssymptome manchmal sehr stark
Seit 01.06.18 Omega Öl 6000 mg + Vitamin Bs
Seit ungefähr Jan 18 CBD Öl - beruhigt
Seit 12.02.18 Black Seed Oil / Cumin - beruhigt
Seit 20.02.18 Chlorella - Dr. Klinghardt
Seit 24.02.18 ausgeprägtes Brain movement, Schmerzen - kann mich kaum
konzentrieren. Autofahrten verursachen noch mehr Schmerzen
26.02.18 Brain Zaps und Schmerzen nicht zu ertragen
Seit 26.02.18 kein Chlorella mehr - Verdacht auf verschlimmerte Symptome
Seit 06.18 Omega Öl mit Mega DHA - positive Erfahrung
Seit 07.18 Rhodiola Rosea - effektiv bei der Reduzierung von Cortisol
Seit einer Woche zum ersten Mal:
Kein Cortisol-Unruhe beim Aufwachen, Keine Übelkeit morgens, und ab und zu mal kurze
:roll: Windows

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Re: Antidepressiva absetzen - Erfolgsgeschichten Sammelthread

Beitrag von Ululu 69 » Samstag, 31.03.18, 16:41

Inge2 hat Opipramol abgesetzt.

viewtopic.php?f=35&t=10334&start=440#p239298

LG Ute
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Re: Antidepressiva absetzen - Erfolgsgeschichten Sammelthread

Beitrag von padma » Dienstag, 10.04.18, 18:14

Traubensaft :) hat seit über 4 Monate Valdoxan und Dominal abgesetzt :party2:
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Re: Antidepressiva absetzen - Erfolgsgeschichten Sammelthread

Beitrag von Jamie » Samstag, 14.04.18, 21:40

Hallo :)

Leonardo hat einen sehr erfreulichen Bericht geschrieben

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Liebes Forum,

seit dem 1. März nehme ich kein Mirtazapin mehr. Nachdem ich schon mehrere erfolglose Entzugsversuche hinter mir hatte, wollte ich diesmal ganz sicher gehen und die Erfolgsmeldung erst nach 6 Wochen geben. Es ist eine grandiose Befreiung, wie wenn ein schwerer Schatten von der Seele fällt. Ich habe jetzt so gut wie keine Beschwerden mehr. Wenn ich an das letzte Jahr zurückdenke, kann ich nur den Kopf schütteln, was ich mit diesem Mirtazeug durchgemacht habe. Und es kam alles nur von diesem Gift, die Ängste, die Krämpfe, die Adrenalinschübe, das Zittern, die Schmerzen, die Schlaflosigkeit, alles! Ich glaubte schon, das bin ich, es kommt aus mir heraus, oder ich werde verrückt. Nichts davon ist übrig. Das ist jetzt alles wie weggeblasen. :party2:

Nach dem Absprung auf Null von einer Restdosis von 0,05mg hatte ich nochmal zwei böse Wellen, vom 4. bis 10. Tag und vom 24. bis 34. Tag nach dem Absetzen, mit erfreulichen Fenstern dazwischen. Dann war der Spuk vorbei. Was mir geblieben ist, ist ein allergischer Schub. Ich hatte seit meiner Kindheit Heuschnupfen und Asthma im Frühjahr. Das war mit den Jahren so gut wie weggegangen, aber jetzt ist es wieder in vollem Umfang da. Ich verstehe das so, dass das von einer missbräuchlichen Dauereinnahme eines starken Antiallergikums kommt, das jetzt weggefallen ist. Aber damit komme ich klar und weiß, was zu tun ist.

Wenn ich dieses Forum nicht gefunden hätte, hätte ich niemals verstanden, was mit mir vor sich geht. Ich konnte mir nicht vorstellen, dass es Medikamente gibt, die viele Wochen lang nach dem Absetzen noch Schwierigkeiten machen. Ich konnte mir nicht vorstellen, dass moderne Ärzte ein "Medikament" verschreiben, das derartig gefährlich und bösartig ist. :shock:

Für die bewundernswerte Arbeit der Foristen möchte ich mich bedanken. Ich hoffe, ich konnte anderen Betroffenen Mut machen, dass es möglich ist, und sich absolut lohnt, diesen Entzug zu machen und den Weg ohne PP zu gehen. Ich wünsche allen meinen Leidensgenossinnen (es sind hier im Forum wohl die Frauen in deutlicher Mehrzahl) und auch den wenigen männlichen Leidensgenossen noch viel Kraft und Erfolg für ihren individuellen Weg.

Ich lese noch eine Weile mit, werde demnächst versuchen, eine Freundin von mir hier herein zu lotsen, und stehe für Fragen gerne zur Verfügung.

Herzlichst,
euer Nardo
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